Die Transkription beschreibt die komplexe Geschichte der Aufklärung des Mordes an der russischen Zarenfamilie Romanow im Jahr 1918. Zwei sowjetische Hobbyforscher fanden 1979 die erste Grabstätte, wagten aber wegen des politischen Tabus keine Veröffentlichung. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden 1993 neun Leichen offiziell ausgegraben, darunter fünf der Zarenfamilie. Die Überreste des Thronfolgers Alexei und seiner Schwester Maria wurden erst 2007 an einer zweiten Stelle entdeckt, nachdem sie separat verbrannt worden waren. Moderne DNA-Analysen bestätigten 1994 und endgültig 2018 die Identität aller sieben Familienmitglieder. Trotz dieser wissenschaftlichen Beweise erkennt die russisch-orthodoxe Kirche die Echtheit der Leichen nicht an. Sie stützt sich auf antisemitische Verschwörungstheorien, die einen angeblichen Ritualmord durch eine jüdische Verschwörung behaupten. Diese Haltung verhindert die Beisetzung von Alexei und Maria in der Familiengruft. Die Geschichte zeigt, wie politische Tabus und religiöse Ideologien die historische Wahrheitsfindung erschweren können.
Veebo! Kulpeen varain oot ooi. wie gedacht voll mit Wasser und es gelang dann auch noch nicht bei ihnen mit Tankernaten zum Einstürze zu bringen, damit die Leichenland verschützt gewesen werden. Jooski ist dann in die Stadt zurückgefahren, hat sie mit seinen Checker-Kameraden beraten, was nur zu tun sei und das Ergebnis musste am selben Tag noch mal eine Wahl zurück und hatte die Leichen aus dem Schacht wieder herausholen lassen. Das war auch nicht ganz einfach. Und dann wollte er er zu einem anderen Schacht weiter wegfahren, der angeblich tiefer war, aber auf dem Weg dahin blieb dann der LKW-Stecke im Schlamm. Der LKW mit dem sie unterwegs waren und nach einigen Hin und Hin und Her haben die dann die Leichen mitten auf der Strecke vergraben und so Holzplanken darüber gelegt, das sollte dann wie eine Befestigung des Weges aussehen. Der LKW ist dann noch ein paar mal drüber gefahren und das hat dann tatsächlich ganz gut geklappt. Dieses Verstrecke ist dann nämlich ziemlich lange geheim geblieben. Ja und das war jetzt nur die Kurzversion in wirklich körper, das Ganze noch viel komplizierter beim Dresden des Berichts. Das stellt sich auch ständig vor, wie dieser Mann vor sich hinflucht, angesichts der ständig neuen Probleme und auch angesichts der Inkombitänz einer Helfer. Ja und weil das Ganze, du hast es gerade gesagt, so lange Geheim war, hat es dann ja eben auch ziemlich lange gedauert, bis alle Rätsel um die Leichen der Romanovs gelöst werden konnten. Genau, und es war da, das letzte bis 2018. Erst da konnten alle sieben Leichen endgültig per DNA-Analyse klar identifiziert werden. Also der Zahre, seine Frau und die fünf Kinder. Aber bis dahin war es ein weiter Weg, der begann 1979, also mehr als 60 Jahre nach der Ermordung. Ja, spring mir mal in das Jahr 1979, was ist damals passiert? Ja, da haben zwei sauviertische Hobby-Forscher sich auf die Suche begeben. Die haben also in der Umgebung von Jekriterinburg so buchstapplich ungebudelt und tatsächlich hat sie dann ein Hinweis und ein Foto in den Buch für diesem Ermittler Sokalorf aus 20er Jahren auf die richtige Idee gebracht. Die haben also dessen detektive schö, Arbeit sozusagen ja zähende später fortgeführt. Und auf diese Weise haben sie dann an der richtigen Stelle gesucht, unschließlich überrasste von mehreren Leichen gefunden. Aber da haben dann die Öffentlichkeit zu gehen, das war ihnen zu gefährlich. Warum das? Na ja, das war ja immer noch zur Zeiten der sauviertunion und da war die Ermordung der Zahrenfamil durchaus noch ein Tabutema. Also haben sie die Schädel, die sie schon ausgegraben und mitgenommen hatten, wieder zurück in die Grabstelle gelegt und ansonsten, wie man im Daffin erzählt. Und dann? Ja, dann kam ein gutes Jahrzehnt später, der zerfalt der sauviert, und vor allem eben auch der kommunistischen Herrschaft. Und ab da mussten die beiden keine Angst mehr vorgeprässt halchen haben. In 1993 haben sie dann die Stelle, die in 1979 gefunden haben, bekamte gegeben und dann gab es dort offizielle Ausgrabung. Bei denen wurden neuen Leichen gefunden und fünf davon konnten der Zahrenfamilie zugehörn anwenden. Die übrigen vier, das waren übrigens der Arzt der Familie und drei Angestellte. Die hatten die Schergen der CzK damals gleich mitgetötet. Ja, und dass man das nun rausgefunden hat, das lag sicherlich daran, dass es nun ja schon die DNA-Aanalyse gab. Richtig, auch wenn das Anfang der 90er noch nicht ganz so sophisticated war wie heute, aber es gab sie und damit konnte die hergekunft der Leichen also bewiesen werden. 1994 war das. Ein interessantes Teil dabei, die DNA-Probe, die mit der Probe der Zahren abgeglichen wurde, die Stampe von den britischen Königs gemahl, Prinz Philipp. Der hatte ja auf Deutsch aufwurzeln und war damals der engste noch lebende Verwandte der Kaiserin. 1998 zum 100sten, tue des Tag der Zahrenfamilie, wurden die Überresse dieser fünf Opfer dann feierlich in die Peter und Paul Karte-Drale in St. Petersburg überführt und da in der Familiengruf der Romanovs Bayesatz. Irgendsin an Wesenheit von Borissielzin. Damals der Präsident Roslanz. Ja, genau, aber 20 Jahre vorher, da war der noch Kapieche von Jekadrienburg, das hieß zu der Zeit gerade es werden los. Und in dieser Funktion hat er 1978 einen von oben erlassen im Befehl umgesetzt, nämlich den Abriss des Gebäudes in dem die Zahrenfamilie ermordet wurde. Da wollte die Sowjetitiführung wohl verhindern, dass ich das Haus zum 60 damals anstehende, 60. Jahrestag der Tat zu einer Waldfahrtstätte für Molhechisten entwickelte. Interessant. Aber noch mal zurück in die 90er-Jahre. Da hatte man nun also fünf Leichen, damit fehlen ja noch zwei oder? Exact. Und zwar waren das die des Tronfolgers, das Zarevitsch, das auf Rousseau-Scheiß, der ist Alexey und war der einzige Sohn des Pares und die Leiche seiner älteren Schwester Maria. Diese beiden hatten die Männer, die da 1918 für die Besattigung der Leichen zuständig waren, also Jorowski und Co. Die hatten sie separat verbrannt und die Überreste dann verschad, an einer anderen Stelle als die übrigen Leichen von der wir eben gesprochen haben. Das hatte ich jetzt immer in einer Kurzversion der Ereignisse weggelassen und diese zweite Stelle hat man dann schließlich auch noch gefunden und vor allem durch eine genauer Analyse von Hinweisen in Bericht von Jorowski. Das war im Jahr 2007 und auch da gab es eine DNA analyse und die waren erfolgreich. Aber das war es dann oft mal ja immer noch nicht ganz, das war immer noch nicht das Ende der Untersuchung. Richtig. Zwei bis 18 gab es noch einmal eine Untersuchung, aber sieben Leichen, eine besonders gründliche Wirtschaft im neuesten Stand der Wissenschaft und die hat die vorherigen Ergebnisse bestätigt. Interessant ist daran nicht so sehr das Ergebnis, das vorher abzusehen, sondern die Frage, warum es zu dieser erneuten Untersuchung überhaupt gekommen ist. Die wurde nämlich abwundst der russischen Orthodoxen Kirche durchgeführt. Deren Vertreter, die haben immer wieder die Echtheit der Vonange zweifelt schon bei den ersten Vom Fleisch und dann auch bei den von Alexey und Maria. Deshalb durften die beiden dann auch nicht in der Peter und Paul gerade die Drale beigesetzt werden, sammelt den anderen, obwohl sich das die russische Staatsführungsspräch, weil er die Meputien durchaus gewünscht hatte. Und das verrückt ist, diese Ablehnung der Kirche, help es heute an. Den neuen Untersuchungen zum Trotz, die Leichen über Reste von Alexey und Maria, die Lageren also immer noch in der Marquis von nicht in der Familiengrufthe. Das ist wirklich schräg. Das sind also die Leute, die du vorhin erwähnt hast, diese Kreise, die sich bisher nicht haben überzeugen lassen, dass der Mord an der Zahnfamilie abschließend aufgeklärt ist. Genau, diese Kreise, die das Rätsel um die Leichen der Zahnfamilie noch immer für ungelöst halten, das sind kirchliche Kreise. Ich muss ehrlich zugeben, die Gründe für diese Ablehendehaltung, die haben sich mir nicht so 100% erschlossen. Aber einem Teil der kirchlichen Schaltungsträge, das ist zum Beispiel ein sehr promenatter Bischof in Russland, der hat sich dazu geäußert. Und das ist auch ein Teil dieser Leute, kann man als Motiv eine ziemlich übe Verschwörungstherie unterstellen. Die gehen nämlich bis heute davon aus, dass die Zahnfamilie einem Ritualmord zum Opfer gefallen ist, nicht einer normalen Hinrichtung und dass die Leichen danach vollständig verbrannt wurden. Damit konnten sie natürlich dann nicht die sein, die gefunden wurden. Ritualmord. Bei dem Wort hat man ja schnell schlimme Asoziationen. Wir haben hierbei verbrechen der Vergangenheit. Schon mal über die gegen Juden gerichtet im Ritualmord, Legende gesprochen, die Mittelalter entstanden ist. Ja und diese Assoziationen, die hast du hier zurecht, dass Juden angeblich Christen im blutigen Ritualen umbringen. Das ist nämlich ein klassisches Element des Antisemitismus schon seit dem Mittelalter und der Antisemitismus im Allgemeinen und damit eben auch diese Idee von Ritualmord, die sind in Russland und gerade auch in Kreisen der Orthodoxen Kirche, treizender stark ausgeprägten. Der Vorstellung dieser Menschen ist die ganze Revolution in Russland und insbesondere dann eben der Mord an der Zahnfamilie, das Resultat einer Verschwörung, nämlich der Verschwörung des internationalen Judentums. Nun sagen die heutigen Vertreter dieser Ritualmord, TES, also etwa dieser Bischof, nicht ausdrücklich, dass es sich um eine jüdische Verschwörung handelt, da sind die vielleicht etwas vorsichtig geworden. Aber wer heute da von einem Ritualmord spricht und dann auch noch in Zusammenhang mit der russischen Revolution, der kann ganz sicher davon ausgehen, dass alle seine Zuhörer diese Verbindung in Gedanken herstellen und wissen, wo es eigentlich geht. Also, auch in Sachen Antisemitismus ist es umso wichtiger sich mit den tatsächlichen umständen des Tods der Romanos zu befassen. Vielen Dank, dass so hier warst, Andreas. Wie Nikolaus II. und seine Verwandten 1918 starben und wie die Romanos zuvor die letzten Jahrzehnte des russischen Reispräkten, das sollen wir jetzt, Zahrendemorunk, eine historische Partage von Kairademacher, es ließt Peter Kämpfe. Gott selbst scheint den Zahrend zu segnen, aus dem Zwielicht in der Kuppel der Kassana Kathedrale Schwäben 2.000 hinab und Tänzeln über den Köpfen von Nikolaus II. und seinem Sohn Alexei. Die Elite Russlands kann dieses Zeichen seiner Gunst bezeugen. Zierzig in St. Petersburg versammelt, weil dies kein gewöhnlicher Gottesdienst ist, sondern ein Dankesfest, 300 Jahre Romanov dynasty, so lange schon, beherrscht diese Familie Russland. Als Nikolaus II. nach der Messer aus der Kathedrale Tritt blickt er auf seine prachtvoll herausgeputzte Hauptstadt. Die großen Straßen sind in den Nationalfarben Weißblau rot geflagt. riesige Zahrendportres prangen an den Fassaden der luxuriösen Banken und Geschäftshäuser. Korsacken und die Kaiserliche Garder erwarten den Zahrend und vor allem erwartet ihn sein Volk. 10.000 drängen sich auf dem Prachtbolewahl Nefsky Prospekt vor dem Winterballast in den Straßen und auf den Plätzen der Stadt. Wer den Zahrender blickt, sinkt er furcht's voll auf die Knie. * Musik *
unzählig die Kreuze und Iconen, die dem Herrscher entgegengeregt werden. Nikolaus II. mein schmächtiger Mann von 44 mit geflägtem Vollbad und dunklen Augen regiert wie alle seine Vorgänger als unumschränkter Allein Herrscher. Die größte Armee der Welt sichert sein Land. Und seine Diplomaten haben neue Ziele ins Auge gefasst, von Serbien bis Sacherlin, von Konstantinopel bis Korea reichen die Ambitionen des russischen Kolosses. Das Zahrenreich ist zum größten Weizen-Exporteur der Erde aufgestiegen, seine Bodenschätze sind reicher als die jeden anderen Staates, sein industrieller Aufschwung ist atemberaubend. Russland bedeckt ein Sechstel der Landfläche der Erde, jeder zehnte Mensch rund 175 Millionen ist unter Tarn des Zahren. Nikolaus II. ist der mächtigste Mann der Welt. Es ist der 19. Februar 1913, als der Zahr aus der Kazana-Kathedrale tritt. Gut möglich, dass er in diesem Moment glaubt, dass seine Dünnestie auch die nächsten 300 Jahre regieren wird. Doch als 1.465 Tage später in einer ärmlichen Straße rund 2 km von der Kathedrale entfernt, einige dutzend Arbeiterinnen vor einer Bäckerei zu lange auf ihr Brot warten müssen, wird der Zahr sein Reich und sein Leben verlieren. Die Geschichte des letzten Zahren ist ein Drama aus persönlicher Tragek und politischer Idiotie, aus Pflichtbewusstsein und Inkompetenz, aus Reliciosität und Brotalität. Vor allem aber markiert das Ende von Nikolaus II. eine der großen Epochenwänden der Geschichte. Denn erst durch sein Scheitern wurde ein neues Regime groß, an dessen ideale mehr Menschen glaubten als je an das Zahr enttum. In dessen Lager mehr Opfer für immer verschwandten, als in den Kerkan aller Zahren zusammengenommen, und das schließlich für ein halbes Jahrhundert lang direkt oder indirekt beinahe die Hälfte der Erde dominierte der Bolschivismus. Der Herr hat unseren verernten Leben tief geliebten Vater zu sich gerufen. Gott helfe uns in diesem traurigen Tagen, schreibt ein verzweifelter Nikolaus am 1. November 1894 in sein Tagebuch. Stunden zuvor ist Zahr Alexander III an einer Nierenerkrankung gestorben. Der 26 Jahre alte Zahriewicz Nikolaus wird Russlands Neuer Herrscher und er ist absolut schlecht vorbereitet auf die Sippe würde. Alexander III war das Musterbild eines reaktionären Autokraten, über ein Meter 90 groß, imposant, legendär, kräftig, autoritär, loyal, gegenüber seinen untergebenen Ohne große intellektuelle Qualitäten doch Willensstark. Viele Reformen seines Vaters, Alexander II, hatte er zurückgeschraubt, etwa die lokale Selbstverwaltung beschnitten oder die Redefreiheit in der Presse und den Universitäten eingeschränkt. Das eine Politik schien erfolgreich zu sein. Links extrem mit Terrorgruppen wurden von seiner Geheimpolizei der Ochrana nahezu vollständig zerschlagen. In vielen Bereichen, beispielsweise bei Stahl, Kohle, Eisenbahn und Fernhandel, holte Russland die Industrialisierung Westeuropas im Zeitraffern nach. Durch Sparsamkeit konnten die chronisch-wachen Staatsfinanzen stabilisiert werden, durch ein Bündnis mit Frankreich stärkte das Zahr im Reich seine internationale Stellung. Wenn Alexander's Anhänger ihm einen Fehler angreiten, dann bei der Erziehung seines Sohnes. Auch wohl meinen der Hüflinge halten Nikolaus für auffallend naiv. Noch Wochen vor seiner Tonbestallung berichtet der 26-Jährige in seinem Tagebuch von einer Kastanjenschlacht, die er sich mit Prinz Georg von Griechenland geliefert hat, er ist geradezu die Willens-Schweche in Person, wird einer seiner Genereele später notieren. Und selbst Alexander III nennt seinen Sohn einen "Dumkopf". Als Willens-Schwach und beschränkt wird Nikolaus II in die Geschichtsbücher eingehen, doch nichts davon ist wahr. Tatsächlich ist er neue Zahl intelligent, intelligenter zumindest als sein Vater. Und es wird gerade seine unbeugsame Willensstärke sein, die ihn und Russland in Chaos und verdärben stürzen wird. Nikolaus spricht Russisch, Französisch, Englisch und Deutsch. Er interessiert sich für Geschichte. Minister und Genereele führen ihn in Privatstunden in ihre jeweiligen Fachgebiete ein. Ein englischer Hauslehrer trainiert ihm eine für Russlandsgesellschaft und typische eiserne Selbstbeherrschung an. Doch Nikolaus ist isoliert. Sein jungerer Bruder und der Sohn seiner Governante sind jahrelang seine einzigen Jugendlichen Spielkammeraden erst mit 19, als sie in sein Vater zur elitären Prehobraschernski Garde schickt kann er eine Zeit lang unter seines gleichen Leben. Für den Zadevich ist das Militär wie eine Befreiung. Sein Leben lang wird er den Glanz und die Casino-Kammeraderie der Artelsregimenter lieben, wird er sich nur unter Offizieren wirklich aufgehoben fühlen. Als Nikolaus den Tron besteigt, übernimmt er die Minister und Berater seines Vorgängers. Im Übrigen umgibt er sich mit ein paar ebenso eleganten wie engstehenden Garde offizieren und der traditionellen Klicke aus großfürsten Grafen und anderen Adeligen. Den Fabrikanten aus St. Petersburg und Moskau, den Menenbesitzern aus der Ukraine, den Händlern anwälten Professoren, Technikern, Zeitungsmachern, bleibt er immer fremd. Vielleicht hat schon damals kein Mensch einen so großen Einfluss auf ihn wie seine Braut, die Prinzessin Alice von Hessen Darmstadt, die ihr 25 Tage nach dem Tod seines Vaters heiraten wird. Fortan wird sie sich zahrin Alexandra Fjordorofen annennen. Die 22-Jährige ist mäßig intelligent, doch impulsiv von schwere merischer Främigkeit und brennend ehrgeizig, sei stark und zwinge die Ärzte allein zu dir zu kommen und nur dir zu sagen, was sie denken, schreibt sie ihren Breutigam als Alexandra der dritte noch im Todeskampf liegt, zeigt einen eigenen Wellen und lasst die anderen nicht vergessen, wer du bist. Von Hunan wird sie in Hunderten von Briefen und wahrscheinlich in unzähligen Gesprächen ihren Mann bestärken, ermahnen, anfeuern, du bist zahre, lasst dir von niemandem die Macht ankratzen. Jede außerhalb ihres engen Circles begegnet sie mit Mistrauen, ist er doch ein potenzieller Neidar, unruhe Stifter, rewale, der beherrscht, niedergedrückt, wenn nötig aufgehängt werden muss. Mark Nikolaus 1894 auch naiv sein, Mark er isoliert, verwirrt von Trauer niedergedrückt sein, eines wird für ihn unverrückbar feststehen, er ist autokrat und will autokrat bleiben, er allein wird Russland regieren. Es ist die persönliche Trage, Nikolaus II, das er weder physisch noch charakterlich die Statue seines Vaters hat. Die Höhflinge, die Presse und seine Gegner werden in Stets mit seinem Vorgänger vergleichen und Stets wird er dabei schlecht abschneiden. Und der Zahre ist senzibel genug, dass er diese Meinung seiner Untertanen erkennt. Und es ist die politische Trageg des letzten Zahren, dass er die autokratie des 17. Jahrhunderts beiberhalten will, während Russland mit Riesenschritten ins 20. Jahrhundert tritt in ein Jahrhundert, in dem Russland keineswegs so stark ist, wie es unter Alexander dem Dritten erscheinen mochte. Es ist das Zeitalter des Imperialismus. Großbritannien Frankreich Deutschland, die USA und Japan, das sind die Nationen, die sich Einflusszweren sichern auf ihren Kontinenten und weltweit. China, Persien, das Osmanisch-Reich, das sind die Großmächte von 1, die zurückgefallen sind und nun politisch zerlegt werden wie Beutigstücke. Wie kann Russland, Siberien und Zentralasien, wie kann es Polen und das Baltikum halten gegen hungrige, internationale Rivalen? Das geht nur, wenn Nikolaus eine agressive Außenpolitik verfolgt. Doch um diese Politik durchzusetzen, muss der Zahl über eine moderne Berufsarmee, eine moderne Flotte und ein modernes Eisenbahnnetz verfügen, deren Ausrüstung wiederungen verlangt eine moderne Industrie. Und genau damit schafft sich das Zahrentum, um der Bedrohung von außen zu entkommen, eine Bedrohung im Inneren, denn mit einer solchen Modernisierung schwächt der Zahl den Adel und die Bauern seine sichersten stützen. Der Adel wird wirtschaftlich von den Industriebaronen und der neuen Kastelbürgerlicher Berufsoffiziere bedrängt.
Die Bauern, die immer auch Kleinhandwerker waren, werden durch die Industrie und die industrialisierte Landwirtschaft bedroht. Schlimmer noch für den Zahren, erschafft in Russland neue Klassen, die wenig mit einem autokraten anfangen können. Die Kapitalisten, die liberale städtische Mittelschicht aus Technikern, Lehrern, Anwälten und Berufsoffizieren, sowie das rasch anschwellende Millionen her, der in Armut lebenden Industriepolitarien versie alle fordern politische Mitbestimmungsrechte. Wahrscheinlich hat Nikolaus dieses Dilemma als solches nicht klar erkannt und ganz sicher hat er kein durchdachtes politisches Konzept, wie er es lösen könnte. Doch der Mann, der noch Wochen zuvor kastan, ihren Schlachtenschlug ist fanatisch entschlossen nun, die Schlachten der politischen Arena zu bestehen. Der Kabinettschef, Graf Sergei Witte, wird später über den Zahren schreiben. Wir unterhielten uns geschlagene zwei Stunden. Er schüttelte meiner Hand, er umarnte mich, er wünschte mir alles Glück der Welt, ich kam ganz außer mir vor Glück nach Hause und fand eine schriftliche Anweisung für meine Entlassung auf meinem Schreibtisch vor. Unser Zahr ist ein orientale, ein 100%iger Bezantiner. Graf Witte, der 1906 so entlassen wird, ist nur einer von vielen Männern aus Russlands regierende Elite, die vom Nikolaus dem zweiten zur Verzweiflung getrieben werden. Fege Experten, die von ihrem Herrscher kalt gestellt werden. Russlands Minister sind nur dem Zahren verantwortlich, Nikolaus der zweite, aber hast Kabinettssitzungen, Versammlungen der kompletten Regierung. Stattdessen empfängt er zu genau vorgeschriebenen Stunden die Ressourchefs zu Einzelaudienzen. Er ist stets höflich, so höflich, dass er seinen Mitarbeitern im persönlichen Gespräch nie widerspricht, auch wenn er ganz andere Vorstellungen hat. Das Resultat ist ein komplettes Chaos. Jeder Minister erfährt in der Audienz Zustimmung, doch niemals kann er wissen, ob die Herrscherliche Gunst echt ist oder nur vorgetäuscht. Schlimmer noch, kein Minister weiß, was ein anderer Minister in seiner Audienz mit dem Zahren bespricht und ob dort nicht gerade die eigenen Vorhaben toppidiert werden. Jahrzehntelern etwa befähden sich der Kriegsunterfinanzminister. Ersterer will mehr Gelder für die Armee haben, letzterer will weniger Geld ausgeben, um die Staatsfinanzen zu schonen. Stets gibt der Zahre in seinen Audienzen beiden Recht. Seine Entscheidung aber trifft Nikolas II schließlich allein und verkündet sie in seinen bald berüchtigten schriftlichen Neteilungen, da er selten eine konsequente Linie verfolgt werden, aufdauer alle Minister dypiert. Dadurch, dass er seine Minister gegen ein Ander ausspielt, hofft der Zahre seine Macht ungeteilt zu erhalten. Tatsächlich aber paralysiert er die Regierungsszentrale. Das Chaos wird noch dadurch vergrößert, dass neben generellen Spitzenbeamten und Ministern auch dubiose Gestalten in den engsten Führungszirkel aufsteigen können, wenn sie sich nur der Protektion des Kaisers oder der seiner Frau oder eines seiner zahlreichen Onkel und Neffen erfreuen. Da kann der reaktionäre Zeitungsherrausgeber Fürst Fladimier-Mischerski, dessen autokratiehörige Kolumben Nikolaus Schätzt, seine Liebhaber auf hohe Ämterbeihof befördern. Und später wird er aus dem siebierischen Nirgendwo auftauchen der Heilige Mann, Rasputin, Posten verteilen, vom Ministerssessel bis zur Rolle der Primadonna an der kaisellichen Upper. Nikolaus hat nicht einmal einen Privatsekretär autokratie in absodester Steigerung. Der Herrscher über 175 Millionen Menschen kuvatiert persönlich seine Briefe, ordnet seine Ablagen, bestellt sich selber wagen und schuför, wenn er eine Sandschlüsse zu verlassen wünscht. Nur damit niemand das in seinem Namen tut und aber vielleicht eine Winzigkeit seiner Macht beansprochen kann. Tatsächlich treibt Russland ab 1894 Steuerlos dahin. Zusammengehalten wird das Reich von seiner berüchtigt langsamen, aber immerhin noch arbeitenden Bürokratie. Von einer noch einiger massen loyalen Armee, von einer brutalen Geheimpolizei und von den Schwierigkeiten der politischen Gegner in einem so großen rückständigen Staat eine nationale Organisation aufzubauen. Doch die Gegner der autokratie werden täglich stärker. Die Bauern verlangen ein halbes Jahrhundert nach ihrer Freilassung aus der Leib Eigenschaft nun endlich auch eine Landreform, fordern die Adelsgüter für sich. Besonders die sozial revolutionäre Versuchen hier Anhänger zu gewinnen. Die Arbeiter fordern höhere Löhne, kürzere Arbeitszeiten überhaupt bessere Lebensbedingungen. Sie vor allem sympathisieren mit den sozialistischen Gruppierungen von denen die Bolche Wicke zunächst nur eine Kleine sind. Die Bürger der Städte wünschen Meinungsfreiheit, Schutz des Eigentums, ein Parlament, eine Verfassung. Sie und viele fortschrittlich gesonnene Arte lege unterstützen die Liberalen, die sich später in eine linksgerichtete Partei, die Kadecken und einen konservativen Flügel, die Dr. Bristen spalten werden. Die Minderheiten, Balken, Polen, Finnen, Ukraine erjuden, fordern gleichberechtigung politischer autonomie, einige gar die Unabhängigkeit von St. Petersburg. Doch der Zaat denkt nicht daran, ihnen Rechte zu gewähren, sondern reagiert auf die wachsende Unzufriedenheit mit einem Krieg. Um die Revolution aufzuhalten, brauchen wir einen kleinen, siegreichen Krieg, red im 1903 Innenminister Viaschislav Pläwe. Ein außenpolitischer Konflikt, einige die Gesellschaft hinter ihrem Herrscher, da bietet sich Japan an. Seit seiner Jugend kennt Nikolaus den Fernenosten. Hier sieht Herr Russland's Zukunft. Seit dieser Zeit auch verachtet er die Japaner die Revalen um die Aufteilung Chinas-Koreas und Sachalins als Gelbeaffen. Tokyo, das sich jahrelang vergebens um einen Kompromiss mit St. Petersburg bemüht, wird von der russischen Diplomatie ignoriert. Schließlich haben die Japaner nun die Wahl, alle Ambitionen in China zu Gunsten Russlands aufzugeben oder aber das Zahrenreich anzugreifen. Sie entscheiden sich im Februar 1904 für die Attacke. Benen 19 Monaten vernichten die Japaner zwei russische Flotten und die Fernostrahe mehr. Beste Verbündete der Angreifer ist die Inn-Kompetenz ihrer Gegner. Russland Soldaten und Matrosen erscheinen oft erst nach Monate langen Transporten auf dem Schlachtfeld und werden mit ihren veralteten, schlechten, unitionierten Waffen von der japanischen Militärmaschine überrollt. Russlands generelle, admirale und guvernöre kämpfen der Wahl lieber unter einander um Befehl's Gewalten, Vorräte und Prestige. Militärisch gesehen kommt Russland im Frieden von 1905 mit winzigen territorialen zugeständen davon, doch die außenpolitische Schlappe wird zur innenpolitischen Katastrophe, denn die krass zu Tage getretene Inn-Kompetenz vernichtet das Prestige des Zahentums. Arbeiter in St. Petersburg und Moskau organisieren Streiks und Demonstrationen bis im Oktober 1905 durch einen Generalstreik das öffentliche Leben in Russland zusammenbricht. Die Bauern begleichen alte Rechnungen mit den verhassten Adeligen 1905 und 1906 verwüsten sie knapp 3000 Gutshäuser, rund 15 Prozent aller Adelssitzes Russlands. Einfaches Soldaten lehnen sich auf, berühmt wird die Mäuterei vom 14. Juni 1905 auf dem im schwarzen mehr stationierten Panzerkreuzer Potchenkin. Noch aber fehlt den Arbeitern Bauern und Mäutern den eine schlagkräftige Organisation und ein unumstrittender Führer, noch sind die Reaktionen national unorganisiert. Das Regime des Zahren wankt aber nirgendwo ist eine Alternative in Sicht. Mit gewalt und politischen Kossessionen rette sich der Tron. Loyale, Truppen, Brennen, Dörfern, Nieder töten nicht nur die Redelsführer der Unruhen, sondern löschen ganze Familien aus. Wer in den Städten demonstriert, muss damit rechnen von Infanterieeinheiten beschossen zu werden. So strecken am Blut Sonntag, dem 9. Januar 1905, Soldaten in St. Petersburg mehr als 100 demonstrierende Arbeiternieder. Am Ende des Jahres herrscht in Russland wieder Ruhe, Friedhofsruhe. Zwar stimmt der Zahnachlangenzögernen Wahlen zu einer Duma zu zurück.
Russlands erst im Parlament, doch ein Zensersorg dafür, dass der Arle überproportional viele Sätze wählen kann. Die Minister sind weiter in dem Herrscher und nicht im Parlament verpflichtet. Und die Verfassung, die erstmals im Russlandsgeschichte Grundrechte garantiert, enthält einen Paragraphen, der es gestattet sie im Notfall wieder außer Kraft zu setzen, wann ein Notfall eintritt, das entscheidet der Zahr. Die Sozialisten beukutieren die Wahl. Nicholas II verachtet das zahnlose Parlament, das sich im taurischen Palais in St. Petersburg versammelt. Schon nach zehn Wochen löste er es wieder auf, lässt Neuwahlen abhalten und dann im Juni 1907, weil ihm manche Forderungen der Duma-Misfallen gleich noch einmal, diesmal mit einem verschärften Zensers der linke, liberale und vertretterfondationale Minderheiten endgültig marginalisiert. Das ist ein bruch seiner eigenen Verfassung. Aber das interessiert den Zahren nicht. Er glaubt, die Revolution besiegt zu haben und macht sich nun daran, die wenigen Konzessionen, die im abgerungen worden waren, zurückzunehmen. Nicholas II träumt weiterhin von der Autokratie. Dabei hat er 1905 ohne es zu wissen, eine entscheidende Schlacht verloren, die um die Herzen seiner Anhänger. Der Zahr hat sich nicht vor der Revolution gerettet, er ist gerettet worden. Als ihm der Innenminister im Februar 1905, einige Wochen nach dem Blut-Sontag Konzession nahe legt, ruft Nicholas überrascht, dann könnte meinen sie fürchten, es könnte eine Revolution geben. Eure Mayrstät antwortet der Minister, die Revolution hat bereits begonnen. Es sind energesche zum Teil rücksichtslos brutale Minister wie der für innere Sicherheit, verantwortliche Piotr Stolibin und generelle die den Zahren tron retten. Doch genau jene Männer sind im Krieg mit Japan gedemütigt worden. Sie fürchten eine soziale und politische Revolution und sie fühlen sich von ihrem Herrscher getäuscht. In ihren Augen ist Nicholas II persönlich, für manche sogar das Zahrentum insgesamt discreditiert. Nicholas II ist lächerlich. Er beginnt alle zu verärgern. Es ist etwas Absurdes in absolut jeder Monarchie. Das schreibt kein Lenin oder Trotski, sondern der zaristische Offizie und Oberhof marschall Graf Paul Benkendorf und nicht etwa in sein Tagebuch, sondern an seinen Bruder den Botschafter in London. Die Arte liegen, die Minister, die generelle die mächtigsten Stützen des Zahrentums, sie beginnen sich nach einer Alternative umzusehen. Donnerstag 23. Februar 1917. Der dritte Kriegswinter in der Hauptstadt, deren "deutscher Name" zu Petrograd trosifiziert worden ist. Im dritten Jahr kämpft Russland an der Seite der westlichen Alliierten gegen Deutschland und Österreich ungarn. Drei Jahre, in denen von der anfänglichen patriotischen Begeisterung nichts mehr geblieben ist. Drei Jahre, in denen der Zahren, Rasbutin und andere Intriganten, drei Regierungschefs eingesetzt haben, alles an Handzahme, Männer, Jenseits der 60. Drei Jahre, in denen die russischen Truppen katastrophale Verluste verkraften mussten durch Tod, Verwundung, Gefangenschaft oder Massendissituationen. Drei Jahre, in denen die Arbeiter bei Galopierender Inflazion und knappen Lebensmitteln vor dem Ruinen stehen, wären Petrograds Adelige, Orgien feiern wie in einem Rausch. Frost und Schnee haben die Versorgung der Stadt mit Mehl und Feuerholz mehrmals unterbrochen. Frauen, die schon nachts in der bittesten Kälte vor den Bäckereien anstehen mussten in den letzten Tagen oft mit leeren Taschen zurückkehren. Heute, endlich, es ist der internationale Frau und Tag der sozialistischen Parteien, haben die Textilarbeiterinnen im Wieborg bezirk genug von der zernirbenden Warterei sie streiken. Und reißen mit dieser Aktion die Männer in den nahegelegenden Verbrücken mit. Die Menschen verlassen die Werkhallen, schreien Brot und manchmal auch schon nieder mit dem Zahren. Der unorganisierte Zug bewegt sich Richtung Innenstadt und zieht weitere Arbeiter, aber auch viele flanöre, Taxifahrer und andere schaulostige an. Am spätnachmittag sind es rund 100.000 Menschen. Die Polizei spert die Brücken und drängt die Mehrheit zurück, doch tausende Maschieren über die zugefordene Neva und erreichen den Newskipuspekt. Hier treffen sie auf Kursacken, unerfahrende, schlecht ausgerüstete Rekruten auf untrainierten Fährden, die in der lärmenden Großstadt scheuen. Die Retterweichen zwar zerstreut sich die Menge gegen Abend, doch die Angst der Kursacken wird zum Symbol für das mausche System. Freitag 24. Februar. 150.000 Menschen sind auf den Straßen. Neben den Arbeitern, von denen sich viele mit Messern, Hämmern und anderen Werkzeugen bewaffnet haben, maschieren Bankangestellte, Kinder und sogar elegant gekleidete Damen und Herren der besseren Gesellschaft. Die Über Nacht in die Hauptstadt verlegten Kursacken und Polizei Einheiten sind überfordert. Doch noch sind die Demonstranten nicht wirklich organisiert. Noch fordern sie hauptsächlich. Brot. Noch? Das haben es keinen Toten gegeben. Samstag 25. Februar. 200.000 Menschen. Petrograd ist lahmgelegt. Keine Zeitung erscheint. Die meisten Geschäfte sind geschlossen, kaum eine Straßenbahn oder ein Taxi fährt. Jetzt sind viele rote Banner zu sehen. Nieder mit dem Zahren, nieder mit dem Krieg. Skandiert die Menge. Die Bolche Wiki und andere Linksparteien sind von den Massendemonstrationen überrascht worden. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatten sich Russlands Marxistische Sozialdemokraten organisiert. Doch bereits 1903 haben sich die Sozialdemokraten in die vergleichsweise gemäßigten Menschen Wiki und die radikalen Bolche Wiki geteilt, die im Namen des Marxismus die ein Parteien Diktatur erstreben und von Lenin dominiert werden. Viele radikale Führer, auch Vladimir Edicilin, leben 1917 im Exil oder in der Verbannung. Die wenig bekannten Funktionäre der zweiten Garde versuchen, den Zahren der zielosen Menge für ihre Zwecke zu kanalisieren. An der Lithenie-Bürke wird ein Polizeiführer von Arbeitern vom Pferd gerissen und umgebracht. An den Ortsfeuern soll Daten auf Demonstranten und Töten einige Männer. Doch die meisten Soldaten weigern sich, auf die Menge zu schießen. Auf dem Snarmansker-Jahrplatz greifen gar Kursackeneien als berittende Polizisten auf Demonstranten losgehen. Die Minister und der für die Hauptstadt für Antwortliche Generalinformieren endlich den Zahren, der im Hauptquartier der Armee in Mogilov, weil 650 km südlich der Hauptstadt, doch sie wollen nicht ihr Gesicht verlieren, deshalb sie das Ausmaß des Protestes herunterspielen. Nikolaus der zweite Telekrafie zurück, wie befehlen, schon morgen die Unruhen in der Hauptstadt zu liquidieren. Sonntag 26. Februar. Über nachts in Truppen ins Stadtzentrum verlegt worden. Bewaffnete Posten kontrollieren Brücken und andere strategisch wichtige Stellen. Kavalerie Trups patroulieren durch die Straßen. Als ich gegen Mittag wieder tausende Demonstranten auf dem Nähvski-Pospekt versammeln, geben den Erwösenoffiziere den Schießbefehl. Ihre Soldaten, zumeist junge Rekrote, verwirrt und ängstlich gehorchen. Unter den ersten Gewährsalven fallen Dutzende vielleicht Hunderte Demonstranten, die übrigen Gehenendeckung, schleudern Steine und Weichen schließlich vom Nähvski-Pospekt. Das Regime hat einen tödlichen Sieg, errungen, denn die Rekrote, die nach dem ersten Schrecken in ihre Kaserne zurückströmen, sind wütend und beschämt. Nie wieder auf das eigene Volk schießen, das schwören sich in den nächsten Stunden viele Soldaten. Noch immer hat die Revolution keinen Anführer, aber jetzt hat sie eine Armee. Um 10 Uhr ging ich zum Gottesdienst. Der Report wurde rechtzeitig beendet. Zum Frühstück waren viele Menschen und alle ausländischten Repräsentanten da, schrieb an Alex und fuhr die "Bus-Brosk-Koje-Schusset zur Kapelle, wo ich spazieren ging. Es war ein klare Forstwetter. Nach dem Tee lasse ich und empfing fuhr dem Dinesi-Natter Triggubov. Spielte Abends Dominon, trägt Nikolaus an diesem Abend in sein Tagebuch ein. Montag, 27. Februar, die 5.000 Mio.
Mann des Pléobarachenski-Regiments, das Volinsky, Pavlovloski, das Litterhäusche-Regiment und das sechste Pionier-Battalion Meutern. Soldaten stürmen die Waffenkammern der Kaserne und Stürzen hin aus auf die Straßen von Petro-Görrert. Offiziere, die sich ihnen in den Weg stellen, werden niedergeschossen. Meutern des Soldaten und Arbeiter besetzen Brücken und bemannen Barikkaden. Requirierte mit roten Fahnen geschmückter autosvoller bewaffnete Rasen durch die Straßen. Die revolutionäre Stürmen, das Arsenal und mehrere Waffen verbrücken, wo ihnen rund 140.000 Gewehre und 30.000 Revolver in die Hände fallen. Kleine Trupps machen sich auf ihre Kameraden, in denen noch ruhigen Kasernen zur Revolution anzustacheln, andere besetzen die Telefonzentrale und einige Bahnhöfe. Der Wald haben sich die Polizisten, die anders als die Soldaten überwiegend loyal geblieben sind, in Wohnungen auf Dächern und Kirch-Türmen verschanzt und feuern auf die Demonstranten in den Straßen. Die Antworten mit wilden Schießereien bei denen Dutzende sterben. Nach einigen Stunden sind der Justizballast und viele Polizeiwachen ersternt. Sie gehen entflammen auf. Auch die Gefängnisse werden erobert und rund 8.000 Gefangene, zumast gewöhnliche Kriminelle, befreit. Sie vor allem nutzen die nächste Nacht für Maut, Vergewaltigungs- und Plünderungszüge in den reichen Vierteln Petrograd, die Stadt versinkt in Anarchie. Dinsdag 28. Russland hat drei Regierungen. Die Medglieder des ersten Sowjets sind nur Stunden zuvor unter chaotischen Bedingungen in ihren Fabriken und Kazernen gewählt worden. Wenige Schritte entfernt im rechten Flügel des Palastes versammeln sich die verschrechten linksgerichteten und liberalen Duma-Mitglieder und wählen aus ihrem Mitte ein provisorisches Duma-Kommitee, das bis zu einer noch zu wählen den konstituierenden Versammlung als Übergangs Regierung fungieren soll. Einige 100 Meter weiter schließlich hält Großfürst Michael, der jüngere Bruder des Zahren die Stellung im Winterpalast. Loyale Soldaten, die seine Position im Schloss verstärken sollen, schickt er wieder weg, weil er um seine kostbare Portzulandsammlung fürchtet. Die seit Tagen nicht verpflegten Soldaten zerstreuen sich daraufhin auf den Straßen und gehen zu den Revolutionären über. Der Wald ist der Zahren in Zug unterwegs vom Hauptquartier nach Zalskoye Seele bei Petrograd. In diesen Stunden hat nur das Sowjet so etwas wie Autorität bei den Revolutionären, doch keines der drei Machtzentren ist wohl organisiert. Niemand weiß, was genau in Petrograd was gar im Rest Russlands Vorsicht geht. Das Riesenreich ist mitten im Weltkrieg, gänzlich führungslos. Mittwoch 1. März. Ermissere pendeln die ganze Nacht zwischen den beiden Flügeln des tausischen Palächen und Her während die Feuergefechte mit den Hecken schützen, der Polizei langsam abflauen. Am frühen Morgen einigen sich Sowjet und Duma darauf, die Macht zu teilen. Aus der Duma soll eine provisorische Regierung ernannt werden, die vom Sowjet überwacht wird. Eine politische Tod gebohrt. Die provisorische Regierung existiert nur so lange, wie sie dem Arbeiter und Soldatenrat nicht missfällt. Der Sowjet wiederum verzichtet darauf, die Macht, die ihr auf der Straße erongen hat, in Politik zu verwandeln. Doch für die nächsten Wochen immerhin garantiert dieser Pakt von Duma und Sowjet eine allgemein anerkannte Regierung. Für einen ist dort allerdings kein Platz mehr vorgesehen, für den Zaren. Nikolaus II. kann der Weilsals-Käuge selber nicht mehr erreichen, denn die Revolutionäre haben die Bahn lient je nach Petrograd unter ihrer Kontrolle. Militärs leiten den Zug nach Pskorf um einer Provinzstadt 250 km südlich der Kapitale. Hier steht das Hauptquartier der russischen Nordfront. Gegen 19 Uhr rumpelt der Solongwagen in den Bahnhof. Keine Fahnen, keine Musik, keine Paraden, keine Würdenträger erwarten den Zaren. General Nikolae Ruski, der Kommandeur der Nordfront, der erst kurz zuvor erfahren hat, wer ihn besuchen wird, all zum Bahnhof, wo er verspätet eintrifft, er trägt noch Komi Stiefel. Nikolaus zieht sich allein in seinen Salongwagen zurück. Donnerstag 2. März 9 Uhr. General Ruski hält ein Telegram von General Michael Alexejef, dem Oberkommandierenden aller russischen Streitkräfte. Ruski soll den Zaren wecken, so fort, ohne Rücksicht auf Etikette. Alexejef will um jeden Preis den Krieg gegen Deutschland weiterführen, wenn dieser Preis die Opferung des 370-jährigen Zarentums ist, nur gut, dann soll das so sein. Der General will keine Fronttruppen gegen Petrogradmaschinen lassen, weil er fürchtet, dass auch diese Mäutern werden. Außerdem traut er Nikolaus dem 2. nicht zu, die Krise zu meistern. Der 48-jährige Zahr wirkt seit Monaten, wie in eine Traumwelt, entrückt, gealtet, fatalistischer apatisch. Manche beobachte Fröchten erstehe kurz vor einem Nerven zusammenbruch. Alexejef wiederum glaubt, dass einige Duma-Politiker, zu denen er seit der Revolution von 1905 Kontakt hält, Russland aus der Krise führen werden. Der General sendet Telegramme an sämtliche Frontkommandeure und fordert deren positive Stellungnahmen zum neuen Regien. 10 Uhr General Joski betritt den Salongwagen des Zaren und unterbreitet ihm den ersten Vorschlag, seines Oberkommandierenden und einiger Führern der Duma-Politiker, der Herrscher, Milge, zugunsten seines unheilbar an der Bluterkrankheit leidenden zwölfjährigen Sohnes zurücktreten. Nikolaus wart, eiserne Selbstbeherrschung er schweigt, lange, dann setzt er sich an den Schreibtisch. Wenn es nötig sein sollte, dass ich zum Wohle Russlands abdank, dann bin ich bereit, es zu tun, verkündet er schließlich, um gleich darauf einen Satz hinterherzuschicken, der ebenso als endgültige Resignation, wie als versteckte Drohung gegen die hohen Militärs aufgefasst werden kann, ich fürchte aber, das Volk wird es nicht verstehen. Joski gibt dem Zaren eine Genadenfrist, er soll er abwarten, bis die Telegramme aller Frontkommandeure eingetroffen sein. 14.30 Uhr die Depression sind da. Joski und zwei weitere Generelle stehen schweigend im Salonwagen, während Nikolaus, der pausendlos raucht, aber ansonsten unbewegt wirkt die Texte liest. Die Botschaften sind eindeutig, alle hohen Offiziere sind für seinen Rücktritt. Der Zah fragt schließlich Joski und die anderen Generele nach ihrer Meinung alle drei fordern die Abdankungen. "Ich habe meine Entscheidung getroffen", antwortet Nikolaus, "dah ich habe beschlossen, zugunsten meines Sonnes Alexey auf den Trauen zu verzichten. Die vier Männer bekäuzigen sich, dann zieht sich Nikolaus zurück. Stunden später endet er noch ein kleines und letztlich unwichtiges Detail, er dank er nicht zugunsten seines kranken Sonnes, sondern seines jüngeren Bruders ab. Freitag dritter März, großfürst Michael Romanoff, der porzellarnliebhaber im Winterpalast, ist entsetzt, als er erfährt, dass ihm seinen Bruder mitten in einer Revolution, die Börde des Trones auflegen will. Vor dem tausischen Palä demonstrierte er wohl schon wieder eine aggressive Menge, der jeder Zah wie er auch heißen mag, verhaast ist. Auch die Politiker der Duma und der Sovier denken nicht daran, den einen Romanoff durch einen anderen auszutauschen, so fällt es abgesanden, der provisorischen Regierung nicht weiter schwer, den verängstigten Großfürsten zu überzeugen, auf den Zahrentrohn zu verzichten. 370 Jahre nach der Krönung Ewans des Schrecklichen, 304 Jahre nach dem ersten Romanoff Herrscher Michael lenken die Zahren nicht mehr, Russlands Geschicke. Währenddessen sitzt Nikolaus allein und schweigend in seinem düsteren Salongwagen, der durch die Nacht langsam wieder zum Hauptquartier nach Mogel aufratert. Die einzige Lichtquelle ist eine kleine Lampe vor einer Ikone in der Ecke des Raumes, doch auch das wundertätige Heiligenbild für den Zahren nicht mehr retten können. Marksign, dass an den Problemen die Russland um 1900 erschütterten, auch der brillantes dem Monat gescheitert wäre und in gewisser Weise sind früher oder später alle Regimes der letzten 100 Jahre daran gescheitert, doch viele Fehler liegen allein bei Nikolaus.
der Staisin, mit dem er auch die schüchternsten Reformen vereitete. Das Mist trauen, dass die Arbeit seiner Minister sabotierte. Die Blindheit gegenüber dubiosen Beratern wie Raspotin, die Aroganz, die ihn zweimal in Kriege führte, die sein Regime in den Grundfesten erschüttern mussten. Am Ende ist es nicht so sehr die spontanere Volition vom Februar 1917, die in den Ton kostet, sondern die Mutlosigkeit seiner Paladine und deren Verachtung des Herrschers. Die demonstrierenden Arbeiter konnten Petrograd nur erobern, weil sich ihnen niemand mehr ernsthaft in den Weg stellte. Am Ende sind es seine Offiziere, ausgerechnet die Kaste, in deren Beisein der Zahsich allein geborgen führte, die ihn durch einen halben Putsch vom Tron drängen. Die Generelle griffen nicht sehr, aber nach der Macht doch sie gingen am 2. März 1917 geschlossen zu den neuen Machthabern über. Nikolaus II. hat 10.000 von Hinrichtungen, Verbandungen und anderen Aktionen seiner Geheimpolizei und Justiz zu verantworten. 10.000 Menschen sind während der Revolution 1905, 1906 zu Tode gekommen, Hunderte bei den letzten Kämpfen loyaler Zahschen Truppen 1917. Millionen russischer Gefahrlner im ersten Weltkrieg und im Krieg gegen Japan, sowie die 100.000 die an Hunger und Zeichen starben, ohne dass die Regierung wirksam einkriff sind. Im weiteren Sinn ebenfalls Opfer der Zahrenherrschaft. Und doch ist dieser Blutzoll kaum mehr als ein Vorspiel zur Traggödie der ABER Millionen Opfer, die der Bürgerkrieg und das Soviet-Regime dem russischen Volk abverlangen werden. Das Schicksal des letzten Zahren und dessen Familie wird zum Symbol für diesen Übergang von einem Autoritären zum Terrorregime. Das fragile Zweckbündnis von "Soviet und Doma" hält nur bis zum 25. Oktober 1917. Es sind die Kardinalfehler der führenden Männer in beiden Gremien, dass sie das Land nicht schnell genug an die Bauern verteilen, dass sie den nationalen Minderheiten kein Gehör schenken und vor allem, dass sie den verhasten Krieg nicht sofort beenden. All das versprechen die Bolche Wicke. Erst im Sommer 1917, nach dem Lening, Trotsky, Stalin und andere Führer aus dem Exil oder der Verbandung nach Petrograd gealts sind, ist aus dieser zwar straforganisierten aber kleinen linken Kaderpartei eine Massenbewegung geworden. Die provisorische Regierung hat nach acht Monaten im Volk ähnlich wenig Rückhalt wie die Romanovs nach 300 Jahren. Als wenige Hundert Bolche Wistische Rotgadisten am 25. Oktober 1917, den Regierungsitz stürmen und ihre Vertreter festsetzen, tritt kaum jemand diesem Putsch entgegen, Leningen entmachtet Duma und Sofiat. Volkskomisare aus den Reihen der Bolche Wistischen Führungsriege und einige mit ihr verbündete sozial revoluzionäre Ersetzen die Minister. Kleine Parteikader verdrängen oder überwachen die Bürokraten des alten Regimes eine neue Geheimpolizei, die Checker verhaftet, ermordet tausende Regime-Gegner von alten Zahren-Anhängern bis zu Mitgliedem rivalisiegender Legspartei. Schon Wochen danach hat Leningen in Petrograd Moskau und in vielen Provinzen die Bolche Wistische Diktatur etabliert. Der Weir sammeln sich an der Peripherie des Reiches in Sibirchen oder auf der Krim die versprankten Gegner der Bolche Wiki. Vor allem zerstische Offiziere und Anhänger die Versa bürgerlicher und bäuerlicher Parteien. Sie, die Weißen, werden bis 1920 in einem mörderischen und vergeblichen Bürgerkrieg gegen die roten Maschieren. Sie kämpfen für ein nicht Bolche Wistisches Russland, doch kaum eine Welle, das der Zahr zurückkehrt, zu diskreditiert sind die Rummen aufs. Nikolaus und seine Familie stehen schon seit der Februar-Rifolution unter Hausarrest. Zuerst in Sascoje Sello wurde gestürzte die vielleicht glücklichsten Tage seines Lebens verbringt. Der einzige Zahlen lebt, aller Bürden ledig im Kreis seiner Familie und er nimmt ausgedänte Spaziergänge im Park, widmet sich der Gartenarbeit und liest viel. Die Wachen sind respektvoll, die Verpflegung ist anständig. Nikolaus schläft so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr. Das letzte kurze Glück der Rummen aufs Endet am 13. August 1917, einen Tag nach dem 13. Geburtstag von Alexei. Da wird die Zahrenfamilie zunächst ins west-sibirische Tobolsk. Schließlich von den neuen Bolche Wistischen Machthabern in die Industrie statt Katerinburg deportiert. Dort hat der örtliche Sowjet ein Haus zur besonderen Verwendung für die Rummen auf sehr gerichtet. Ein rekviriertes und zäuntes Wohnhaus dessen Fenster im Erdgeschoss mit weißer Farbe, blind gestrichen werden. Nikolaus und seine Familie werden in einige Zimmer gesperrt, die sie nur zu den Mahlzeiten verlassen dürfen. Für den entmachteten Zahren, der seit seiner Jugend, ausgedänte Spaziergänge in Parks und Wäldern liebt, ist es eine Qual nur noch wenige Schritte, um das Haus gehen zu dürfen. Das Essen ist schlecht. Die Wachen sind rüde, einige Dutzende Kisten, ungebildete Arbeiter aus örtlichen Fabriken, die durch den doppelten Lohn und die Aussicht nicht in den Krieg gegen die weißen Zien zu müssen, zum Wachtdienst angelockt worden sind. Viele sind oft betrunken. Die Zahren und ihre Techter müssen die Demütigung ertragen, von diesen Männern selbst auf dem Weg zur Toilette bewacht zu werden, wo Obstzöne Krizeleien an den Wänden stehen. Nikolaus liest jetzt noch mehr als in den Wochen zuvor, unter anderem zum ersten Mal in seinem Leben tollsteuys Krieg und Frieden. Die Rummen aus der Halten keine Zeitungen, keine Briefe, keine Telegramme, keinen Besuch. Ihre einzigen Nachrichten von der Welt außerhalb des weiß gestrichenen Hauses, von demütigenden Frieden mit dem deutschen Reich, vom Bürgerkrieg in Russland, von den Befreiungskriegen der Polen Ukraine erbalten, finden gegen die Russen vom Terror der neuen Machthaber, sind Gerüchte und kurze Bemerkungen ihrer Wächter. Lening steht der Wall vor der Frage, was tun mit den Rummen aufs Weiße Truppen rücken gegen Jekaterinburg vor. Er hat Wochenzeit um seine Gefangenen nach Moskau schaffen zu lassen, aber ist das Wünschenz wert. In der Hauptstadt, die deutsche Wicke sind von Petrograd nach Moskau ungezogen, könnte er den ehemaligen Zahren kaum unauffällig liquidieren. Er müsste ihm zumindest einen Schauprozess machen, was Nikolaus Theoretisch die Möglichkeit für einen letzten großen Auftritt geben würde. Es ist propagandistisch weit ausbesser, dass die Rummern aufs Dortsterben, wo sie sind. Der Befehl zur Ermordung der gesamten Familie kommt am 16. Juli 1918 direkt aus Moskau. Die Quellen sind nicht eindeutig, doch alle Indizien deuten daraufhin, dass Lening persönlich die Exekutionsorder gegeben hat. Am 17. Juli gegen zwei und nachts schlagen Wachen gegen die Tür des ehemaligen Zahren. Er und seine Familie sollen aufstellen, sich ankleiden und in den Keller gehen. Es gebe in der Statschieße rein, mit den Weißen da sei es zu ihrer eigenen Sicherheit besser aus den oberen Räumen zu verschwinden. Die Rummern aufs Schöpfen keinen Verdacht. Nikolaus trägt seinen Sohn, der wieder einmal an den schmerzhaften Folgen seiner Krankheit leidet, die Treppe hinunter beide haben ihre Uniform angezogen. In den Folgen, die ehemalige Zahren, auch sie kränklich und geschwächt. Ihre Töchter Olga, Tatiana, Maria und Anastasia, alle inzwischen junge, schöne Frauen, ihr älterer Leibarst und drei Bedienstete. Die Gefangenen werden in einen niedrigen, nur 24 Quadratmeter großen, leeren Raum geschoben. Alexandra erbittet für sich und ihren Sohn Stühle. Es ist der letzte Wunsch, der ihr erfüllt wird. Draußen vor dem Haus rollt ein Lastwagen vor. Er soll die Leichen der hinzurichtenden Fortschaffen. Plötzlich stürmen Elf bewaffnete in den Keller wahrscheinlich sechs russische und fünf ungarrische Checkisten. Sie haben sich in den Stunden zuvor mit Wortgarm Mut angetrunden. In dem engen Raum drängen sie sich bis auf wenige Zentimeter an die Zahrenfamilie heran. Draußen rührt der Lastwagen-Moto-Aufung, die Geräusche im Haus zu übertönen. Die Gefangenen sind noch immer ahnungslos. Der Anführer der Checkisten verließt eigentlich ein Todes-O-Teil. Nikolaus ist so überrascht, dass er nicht einmal dessen Inhalt versteht. Was? Was ruft er? Da eröffnen die Hänker bereits das Feuer. Nach einem fürchterlichen Ausbruch der Gewalt, nach Schüsten, Bayonettstichen und Hieben mit den Gewerkolben, Kolben.
Legen Nikolaus, seine Frau, seine Jugendlichen Kinder und die drei anderen Tod in ihrem Blut. Die sterblichen Überreste der Romanovs werden in einen nahegelegenden Wald gebracht, dort zunächst ausgeraubt und dann verschalt. "Man muss für immer Schluss machen mit dem Popen und Quaker geschwätzt über den Heiligen Wert des menschlichen Lebens", sagt Leo Trotsky, der Organisator der roten Amé. "Es ist diese Mentalität des Terrores, der die Romanovs und Millionen andere Familien auslöschen wird und es ist nur eine bittere Gerechtigkeit, dass Trotsky seine eigenen Maxime zum Opfer fallen wird mit einem Eispickel im Schädel, aber das ist schon eine andere Geschichte." Das war Peter Kämpfe mit einem Text aus der Geoe-Pocherausgabe im Reich der Zahren. Bequem nachlesen können Sie das Ganze in unserer Digital-Bibiotik Geoporre Plus, die unter Geo-Pochera.de, erreichtbar ist und Zugriff auf alle Artikel bietet, die jemals in Geoporre erschienen sind. Und wie auf RTL Plus können Sie dort die neuen Folgen von Verbrechen der Vergangenheit, jeweils 14 Tage früher als auf den anderen Plattformen hören. Schauen Sie gern mal, ob das Angebot, was für Sie ist, in den Schonorz haben wir einen Schnupperngebot verlinkt. Ansonsten freue ich mich, wenn Sie uns auf Social Media folgen, Geoporre ist bei Instagram, Facebook und ex unterwegs und natürlich können Sie uns dort gerne einen Kommentar lassen. Und ebenso freue ich mich, wenn Sie Verbrechen der Vergangenheit hören und auch weiter empfehlen. Tschüss, bis zum nächsten Mal.
Podcast Summary
Key Points:
Die Leichen der Zarenfamilie Romanow wurden 1979 von Hobbyforschern entdeckt, aber aus Angst vor der Sowjetunion wieder vergraben.
Nach dem Zerfall der Sowjetunion 1993 wurden neun Leichen offiziell ausgegraben, fünf der Zarenfamilie zugeordnet, vier dem Arzt und Angestellten.
Die Leichen des Thronfolgers Alexei und seiner Schwester Maria wurden separat verbrannt und erst 2007 gefunden.
DNA-Analysen bestätigten 1994 und 2018 die Identität aller sieben Familienmitglieder.
Die russisch-orthodoxe Kirche zweifelt die Echtheit der Leichen an, gestützt auf antisemitische Verschwörungstheorien eines angeblichen Ritualmords.
Die Überreste von Alexei und Maria liegen bis heute nicht in der Familiengruft, sondern im Archiv.
Summary:
Die Transkription beschreibt die komplexe Geschichte der Aufklärung des Mordes an der russischen Zarenfamilie Romanow im Jahr 1918. Zwei sowjetische Hobbyforscher fanden 1979 die erste Grabstätte, wagten aber wegen des politischen Tabus keine Veröffentlichung. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden 1993 neun Leichen offiziell ausgegraben, darunter fünf der Zarenfamilie.
Die Überreste des Thronfolgers Alexei und seiner Schwester Maria wurden erst 2007 an einer zweiten Stelle entdeckt, nachdem sie separat verbrannt worden waren. Moderne DNA-Analysen bestätigten 1994 und endgültig 2018 die Identität aller sieben Familienmitglieder. Trotz dieser wissenschaftlichen Beweise erkennt die russisch-orthodoxe Kirche die Echtheit der Leichen nicht an.
Sie stützt sich auf antisemitische Verschwörungstheorien, die einen angeblichen Ritualmord durch eine jüdische Verschwörung behaupten. Diese Haltung verhindert die Beisetzung von Alexei und Maria in der Familiengruft. Die Geschichte zeigt, wie politische Tabus und religiöse Ideologien die historische Wahrheitsfindung erschweren können.
FAQs
Die Männer um Jorowski waren für die Beseitigung der Leichen zuständig. Sie verbrannten die Leichen von Alexej und Maria separat und vergruben die Überreste an einer anderen Stelle.
Erst 2018 konnten alle sieben Leichen per DNA-Analyse endgültig identifiziert werden, darunter der Zar, seine Frau und die fünf Kinder.
Die Ermordung der Zarenfamilie war in der Sowjetunion ein Tabuthema, und die ersten Ausgrabungen von Hobby-Forschern 1979 wurden geheim gehalten. Erst nach dem Zerfall der Sowjetunion 1993 wurden die Funde öffentlich gemacht.
Die Kirche zweifelte wiederholt die Echtheit der Funde an, was zu erneuten Untersuchungen führte. Noch 2018 lehnte sie die Ergebnisse ab, weshalb die Überreste von Alexej und Maria nicht in der Familiengruft beigesetzt wurden.
Einige kirchliche Kreise glauben, die Zarenfamilie sei einem Ritualmord zum Opfer gefallen, und die Leichen vollständig verbrannt worden. Diese Theorie ist antisemitisch geprägt.
Die Leichen wurden mitten auf einer Strecke vergraben und mit Holzplanken bedeckt, die wie eine Wegebefestigung aussahen. Dieses Versteck blieb lange geheim.
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