Work Life Integration: 5 Tipps zum Umgang mit arbeitsbedingtem Stress in der Beziehung - Interview mit Berrit
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Die Podcast-Folge behandelt das Thema Work-Life-Integration und zeigt auf, wie beruflicher Stress die Beziehung negativ beeinflusst. Florian und Berit, Paartherapeuten und Coaches, betonen, dass es keine klare Trennung zwischen Beruf und Privatleben gibt, sondern eine intervernetzte Life-Balance. Für Führungskräfte und selbstständige Unternehmer ist der Druck besonders hoch, da sie oft ständig erreichbar und leistungsbereit sein müssen. Dies führt zu emotionalen Belastungen, die sich direkt in Konflikten mit dem Partner widerspiegeln. Die Lösung liegt nicht in der Abwehr des Arbeitslebens, sondern im Erkennen eigener Antreiber, der Entwicklung klarer Prioritäten und im gemeinsamen Erstellen eines Wunschlebens. Paare lernen, ihre Beziehung als existenziell zu betrachten und sich gegenseitig zu unterstützen. Dazu gehören regelmäßige Gespräche, die Einführung von Auszeitphasen und die Nutzung externer Unterstützung durch Coaching. Die Autoren betonen, dass kurze Arbeitsphasen, die auf bis zu 12 Wochen beschränkt sind, gut funktionieren, während langfristig übermäßige Belastung zu emotionaler Ausbeutung und Verlust der Beziehung führt. Ein fester Punkt ist die Wahrnehmung eigener Signale – wie Müdigkeit, Schlafstörungen oder emotionale Ausbrüche – und die Erkenntnis, dass ein ausgewogeneres Leben nur dann erreicht wird, wenn man sich selbst und seine Beziehung ernst nimmt. Die Folge rät dazu, bei Belastungen professionelle Unterstützung zu suchen, insbesondere durch spezialisierte Coaches oder Business-Coaching, um langfristig Entlastung und Lebensqualität zu finden.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensidealisten.
In dieser Folge geht es um das Thema Work-Life-Integration.
Das könnt ihr tun, wenn arbeitsbedingter Stress eure Beziehung beeinträchtigt.
Mein Name ist Florian.
Hi, ich bin Berit.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Wenn du schon mehrere Folgen von uns gehört hast und an dieser Stelle verwirrt bist,
warum es heißt, hey, ich bin Berit und nicht, hey, ich bin Ina.
Nein, ich habe nicht die Ehefrau gewechselt, sondern Berit ist Coachin bei uns
und ist nun in dieser Podcast-Folge mal dabei, damit ihr auch mal ein Gefühl dafür bekommt,
wie unsere anderen Coaches aus unserem Team denn so sind, dass ihr nicht nur immer Ina und mich hört.
In dieser Folge soll es für euch um das Thema Work-Life-Integration gehen,
denn die Grenzen zwischen Beruf und Familie bzw. Freizeit und anderen Lebensbereichen verlaufen oft fließend ineinander.
Wir haben ja eigentlich das Gefühl, dass es den Begriff Work-Life-Balance so gar nicht gibt,
sondern es gibt nur eine Life-Balance.
Man kann Arbeit und sein Leben eigentlich gar nicht trennen.
Arbeit ist einfach ein fester Bestandteil des Lebens, genauso wie andere Lebensbereiche,
vielleicht Sport, Ernährung, Beziehungen, Zeit eben auch nicht getrennt werden.
Und wir wollen heute mal darüber sprechen, was ihr tun könnt,
denn gerade in stressigen Phasen sorgt es dafür, dass immer mehr Konflikte in der Beziehung sind,
die ja vielleicht auch beruflich initiiert sind, weil man sich einfach zu gestresst fühlt.
Und deswegen wollen wir in dieser Folge mal gemeinsam mit Berit darüber sprechen,
welche Auswirkungen haben solche Situationen und wie könnt ihr das für eure Beziehung lösen,
sodass ihr Arbeit, Beziehung und vielleicht auch andere Lebensbereiche im Einklang miteinander leben könnt.
Ja, Berit, schön, dass du da bist.
Vielleicht erzählst du erst mal kurz etwas über dich, wer du bist und was du machst,
bevor wir dann mal so voll ins Thema einsteigen.
Ich bin Berit. Ich bin jetzt so ein bisschen jenseits der 40,
lebe in Norddeutschland mit meiner Mutter und meiner Tochter in einem Mehrgenerationshaushalt.
Und ja, ich bin jetzt seit dem Sommer 23 bei euch angeheuert und habe unglaublich viel Spaß mit den Paaren zusammen.
Und ein bisschen an der Beziehungsgestaltung zu arbeiten.
Und was hast du so auf dem Weg zu den Lebensidealisten vorher gemacht?
Also bevor ich zu euch Lebensidealisten gekommen bin oder selbst ein Lebensidealist geworden bin,
habe ich ausschließlich Führungskräfte gecoacht und war im Gesundheitswesen tätig.
Habe dort im Krankenhaus gearbeitet.
Ja, habe überwiegend versucht, mit meinem Team Menschen zur Gesundung zu verhelfen.
Und hast du Ärzte gecoacht oder wer waren die Führungskräfte da im Krankenhaus?
Das sind Führungskräfte, die teilweise bis zu 30 Personen unter sich haben.
Das sind Oberärzte, aber auch Therapeuten.
Das sind aber auch Pflegekräfte.
Das wird ja alles ein bisschen neu umorganisiert.
Und insofern brauchen wir auf dieser Welt, gerade jetzt hier in Deutschland,
ganz stabile Führungskräfte im Gesundheitssystem.
Und das mache ich nach wie vor mit sehr viel Freude.
Also ging es da dann so in Einzelcoachings darum, die ausgehenden Kraft voll genug zu machen,
ihr Team zu handeln, Konflikte im Team lösen zu können?
Oder was waren da so die Inhalte der Coachings?
Bei der Tätigkeit der Führungskräfte geht es,
überwiegend um die Selbstentwicklung.
Also dass sie so stark genug sind, dass sie Klarheit darüber gewinnen,
in welcher Art und Weise wollen sie führen?
Wie bekommen sie das hin, dass ihre Leute auch den Weg gangbar mitgehen können
und sich da nicht so aufbäumen oder beziehungsweise manipulativ irgendwie was gegensteuern?
Es geht darum, ihre selbst auch ein bisschen in Einklang zu bekommen,
einige Leute haben noch Schwierigkeiten, obwohl man das gar nicht so,
wenn man die so vor sich stehen sieht, erkennt mit der Präsenz.
Also wie kann ich mich vor anderen gut zeigen und trotzdem noch dabei ich selbst sein?
Das sind oft so Themen, mit denen sie so kommen.
Das sind die Themen, mit denen wir viel arbeiten.
Wir haben ja das Thema Work-Life-Integration heute.
Wie ist das denn bei den Führungskräften, die du da gecoacht hast?
Also war da auch das Privatleben und das Zusammenspiel von Privatleben und Führungskraftsein relevant?
Habt ihr das auch in den Coachings behandelt?
Also in dem Kontext durfte ich feststellen, wie sehr das Privatleben in das Berufsleben eingreift und andersherum.
Also für mich und wie du auch gerade sagtest, für dich ist das ja so,
es gibt es für uns ja gar keine richtige Trennschärfe.
Wenn man in so führenden Positionen ist und doch 24-7 das Gefühl hat, erreichbar sein zu müssen,
ob das nun ausgesprochen wurde vom Chef oder das so ein innerlicher Impuls ist,
das sei ja nun mal dahergestellt, aber dieses zweischneidige Schwert, wie bekommt man das überein?
Das ist viel Thema.
Also wann kann ich was tun?
Ist es eigentlich okay, wenn ich nach dem Abendbrot,
wenn ich nach dem Abendbrot,
mich nochmal vor den PC setze und ins Homeoffice sozusagen gehe?
Das ist, wann ist es für mich eigentlich stimmig, den Familienkontext zu verlassen und zu sagen,
ich gehe jetzt nochmal in die Arbeit oder zu sagen, ich gehe jetzt von der Arbeit,
weil ich habe tatsächlich einen sehr wichtigen, für mich wichtigen privaten Termin
und den möchte ich gerne wahrnehmen.
Und wie kann ich das gut auch erklären?
Nicht nur vor meinem Chef oder vor den Leuten,
die gerade etwas von mir wollen, das können ja auch Mitarbeiter sein,
sondern auch vor mir selbst.
Und darum geht es eigentlich viel, viel mehr.
Also dass man für sich selbst auch sagt, ich habe jetzt eine Klarheit,
ich habe mich da entschieden und gehe da diesen Weg.
Ich weiß, wann was dran ist, wann hat was Vorrang.
Darum geht es auch sehr viel.
Also man kann meiner Auffassung nach gar keine Trendschärfe reinkriegen in Form von,
den Dynamiken, die dann passieren.
Also wenn es auf der Arbeit zum Beispiel nicht wirklich gut läuft,
dann hat das immer Auswirkungen auf die Bindung zu Hause.
Also der Partner wird es auf jeden Fall merken.
Und wenn es im privaten Kontext auch nicht so richtig gut läuft,
dann wird es definitiv auch das Arbeitsleben merken,
weil die Konzentration und die Aufmerksamkeit oder auch insgesamt die Leistungsbereitschaft
nicht mehr so richtig gegeben ist.
Ja, beide Seiten bedingen sich sehr.
Also das ist sehr stark verzahnt.
Die Dynamiken wirken auf den anderen Bereich.
Man erlebt das ja häufig, dass jemand, der Konflikte zu Hause hat,
bei der Arbeit eben nicht so performen kann,
vielleicht erst mal damit beschäftigt ist, seine Wut von zu Hause zu verdrängen,
wenn es gerade vor der Arbeit einen Konflikt gab.
Und andersrum, dass es eben schwer ist,
wenn man auf der Arbeit eben entsprechende Unzufriedenheiten hat,
muss dort Probleme mit Mitarbeitern, Team, Vorgesetzten hat,
dass es eben auch dafür sorgt, dass man zu Hause Stress hat.
Viele berichten, dass es ihnen dann zum Beispiel schwerfällt,
wertschätzend mit den Kindern umzugehen, mit der Frau, mit dem Ehemann umzugehen,
weil dann eben dort immer wieder Belastungen mit reinrutschen
und man nicht mehr so wertschätzend agieren kann,
wie es wäre, wenn man diesen Stress nicht mitbringen würde.
Manche reden sich dann noch ein, dass man so diesen Stress bei der Arbeit lassen kann
und sagt, naja, wenn die Tür zufällt,
dann bin ich halt zu Hause.
Aber reflektieren dann gar nicht, dass sie dann zwar das Gefühl haben,
ja, sie sind zu Hause und im Denken dann sich auch so fühlen,
als könnten sie es beherrschen,
aber reflektieren nicht, warum bin ich denn gerade so ein bisschen unangenehm
zu meiner Frau, zu meinen Kindern, zu meinem Mann
und kann nicht so wertschätzend formulieren,
dass das vielleicht dann doch daran liegt,
dass ich nicht einfach sagen kann,
das total ätzende Gespräch mit meinem Vorgesetzten,
was ich vor einer Stunde hatte,
schaltet, sondern das wirkt nach
und das ist ganz wichtig für sich zu wissen.
Also da gibt es leider auch noch Coaches,
die in diese Kerbe total reingehen.
Die sagen dann oder die bieten dann als Tool an,
naja, pack dieses Paket vor der Hauseingangstür,
dann warst du den familiären Frieden
oder naja, wenn die Tür aufgeht zum Büro,
dann darf da auch nichts,
da darf nichts mehr innerlich von deinen persönlichen Sachen
auch drin sein bei dir.
Also auch klar, wie du das Päckchen vor der Tür abladen
und dann ist alles gut.
Das funktioniert unserer Auffassung ja so gar nicht,
weil das depersonalisiert uns ja auch.
Also wir nehmen uns ja immer mit.
Also auch wenn wir ein Päckchen vor der Tür abladen,
wird es trotzdem uns ja noch begleiten.
Also das kann vielleicht kurzfristig mal eine gute Lösung sein,
aber langfristig wird es nicht.
nicht das Problem
lösen.
Es wird. nicht gut sein, das Problem weg zu ignorieren.
Also mir wird
schon schwerfallen, wenn ich wüsste, dass eben vor
meiner Haustür ein Päckchen
mit unangenehmen Gefühlen liegt.
Also ich möchte doch nicht, und am besten
stapelt sich das noch, und das wird jeden Tag größer,
dieser Haufen. Und ich habe irgendwann
vor meiner Tür ganz viele Pakete mit unangenehmen
Gefühlen gelagert. Weiß ich nicht.
Also das klingt so ein bisschen wie,
als würde man einfach den Briefkasten nicht
mehr öffnen, damit man die unangenehme Post
und die Rechnungen nicht öffnen muss.
Aber man weiß ja,
dass sie da sind, und irgendwann holt es einen
eben ein.
Genau, also irgendwann wird dieser Deckel
eben gelüftet.
Ob das nun der vom Postkasten
ist, oder ob. Also der Müll
muss vor der Tür dann auch trotzdem gekehrt
werden. Für uns ist es ja
nicht wirklich ein gangbarer Weg.
Es ist nur irritierend
für mich zu wissen, dass es wohl auch
Coaches noch gibt, die auch noch damit
arbeiten, mit solchen Tools, und
gerade Führungskräfte damit
unter einem weiteren enormen
Druck setzen, und
das Gefühl damit auch geben,
du kriegst das schon
im Griff, du kriegst das schon unter Kontrolle,
du musst dich nur sehr bemühen.
Das, was dann
aber noch einen zusätzlichen Stressor
verursacht.
Wir sind ja als Führungskräfte
immer stets bemüht, alles perfekt
zu machen,
und gerade bei solchen Sachen,
die uns dann ein Coach
sagt,
sind wir dann noch mehr unter Druck,
und alles in Harmonie zu bringen,
und es liegt dann irgendwie nur an uns.
Wir müssen uns nur noch mal mehr bemühen,
macht noch mal mehr Druck,
und verändert die Dynamik
innerhalb des Systems, wie wir wissen.
Genau.
Da sind wir auch eigentlich jetzt ja schon
voll im Thema eingestiegen,
bei deiner Vorstellung, das passt doch gut,
weil es gibt so die,
das sind so die typischen Probleme,
die durch arbeitsbezogenen Stress passieren,
aber auch wechselseitig.
Das ist ein Thema, was ja viele Führungskräfte
betrifft, und wir haben bei uns tatsächlich
in den Coachings viele
Führungskräfte, selbstständige Unternehmer,
also auch in unseren Paar-Coachings.
Wir haben aber auch viele,
die einfach herausfordernde Jobs
haben, zum Beispiel Piloten,
viele Ärzte, Lehrer,
also wir haben viele
Menschen, die zu uns kommen, die in diesen Bereichen
arbeiten, und die dann eben für sich
merken, dass die Arbeit im Alltag
einfach die Oberhand gewinnt,
und dann auch in der Beziehung.
Immer mehr zum Thema wird,
weil man anfängt, sich immer mehr über
die Arbeitsbelastung, den Stress
bei der Arbeit, vielleicht auch
die Konflikte bei der Arbeit,
die Vorgesetzten, über die man
sich beschwert, das Team, über das man sich
beschwert, dass das immer mehr in den Vordergrund
gerät, und einfach immer mehr
Platz in der Beziehung einnimmt.
Oft ist es ja auch so,
dass der Partner
sich gedanklich nur noch mit
diesem Stress
auseinandersetzt,
und sich auch innerlich
überhaupt nicht mehr
davon befreien kann. Also er kann gar nicht mehr
abschalten, und scheinbar drehen sich
alle Gedanken nur noch um dieses eine
arbeitsbezogene,
um den
arbeitsbezogenen Stressor.
Das können ja unterschiedliche Themen sein.
Manchmal sind es ja auch so
unroutinierte Tätigkeiten, die man
zum Beispiel verrichten muss, wenn man
ein Projekt hat, oder wenn man
die nächsthöhere Stufe erklimmen will, oder so.
Das heißt, man fühlt sich sowieso
schon herausgefordert,
und dann hat man, wie du schon eben gerade
sagtest, auch noch Mitarbeiter,
die vielleicht gerade
sehr herausfordernd sind, dass der
Vorgesetzte auch noch einige
Ziele formuliert hat, wo man
denkt, oh Gott, ich weiß gar nicht, wie ich die noch
platzieren soll,
oder wie ich die noch
erreichen kann mit meinem Team,
wo sowieso schon so vieles
im Argen ist, oder so vieles
im Schwanken ist.
Das kann natürlich auch sein, dass der
Partner dann irgendwann das Gefühl hat,
ich kann es nicht mehr hören. Ich rede schon
viel, viel mehr über
die Arbeitskollegen meines Partners,
die ich gar nicht wirklich kenne,
also nur vom Hörensagen,
als dass ich mit meinem Partner
vielleicht über meine eigenen Kinder rede,
über meine eigenen Bedürfnisse,
über meine eigenen Wünsche, oder das,
was uns als Paar noch ausmacht. Also es
dreht sich alles nur noch um dieses
eine Thema, was
für beide Beteiligten dann eine große Herausforderung
ist, weil der eine kann es nicht loslassen,
und der andere kann vielleicht
gar nicht mehr richtig gut hinhören.
Ja, bei mir im Coaching landen ganz häufig ja Selbstständige
und Unternehmer,
die aus dem partnerschaftlichen
Kontext heraus, weil
das Thema ist, dass ich das vielleicht ganz gut nachvollziehen
kann, weil ich ja selber drei Firmen
habe, die ich betreibe, und dadurch
vielleicht dieses Jonglieren auch ganz gut
nachvollziehen kann. Und
da kommen dann auch regelmäßig
eben Selbstständige und Unternehmer als
Paar mit dieser Unzufriedenheit
im Alltag und den Konflikten,
die einhergehen. Und
wir wechseln im Laufe
dieses Paar-Coachings,
der Paar-Therapie, dahin,
dass er eigentlich eher
ein Business-Coaching für sich bekommt,
wo er lernt, dann
mit den Themen auf der Arbeit anders umzugehen,
dort Konflikte zu lösen,
das Time-Management zu verändern, besser
zu führen, mit Themen auf der
Arbeit anders umzugehen, also eben
diese Dinge nachhaltig auf der
Arbeit zu klären oder im eigenen
Unternehmen zu klären und nicht das
Paket vor der Tür nur abzulegen.
Und dann merken
wir ganz häufig eben, dass
genau das gebraucht wird, damit dieser
Stress und Druck nicht auf die Beziehung
übergeht und beide
deutlich wertschätzender miteinander dann
sprechen können, wenn eben
für beide dieser Druck da rausgeht an dieser
Stelle.
Ich habe im Paar-Coaching jetzt auch
kennengelernt, die Paare
kommen häufig mit einem ganz
anderen Thema erstmal,
und im Verlauf
fällt dann auf, wie
arbeitsintensiv deren
Alltag dann schon ist.
Also nicht nur,
weil
er jetzt,
das ist so der Klassiker, jetzt sage ich,
es ist der Mann, aber
es soll gar nicht böse gemeint sein, dass
eine Person der beiden
eben unglaublich viel Zeit
investiert in die Beruflichkeit
und der andere
dann eben
diese ganzen anderen
Dinge, Haushalt
oder vielleicht auch die Aufgaben, die
normalerweise der andere Partner
übernehmen muss für diese
ganze Lebensphase, wo
man vermeintlich dachte,
das endet ja irgendwann, aber
dann
im Verlauf festgestellt wird,
dass dem eben nicht der Fall ist, sondern
das Arbeitspensum bleibt
sozusagen erhalten
und die Annahme,
dass das irgendwann rückläufiger wird,
aber
das wird dann irgendwie schwierig.
Und das wird häufig beim
Coachen von den Paaren
hier von uns
nochmal deutlich
im Coaching-Verlauf.
Also dass das ein ganz großes Thema
ist, dass
die Investition von
Zeit in Beruflichkeit
reingelegt wird und
dass sich unglaublich viel
in der Beziehungssituation dann dadurch auch
ändert und dass man häufig
die Erwartungshaltung hatte,
irgendwann wird es besser und es wird
dann doch nicht besser.
Ja, dass da so Phase an Phase
kommt und dann ist die eine Phase
irgendwie beendet, aber dann kommt schon
wieder die nächste herausfordernde berufliche Phase
oder irgendeine Aufstiegschance
oder irgendein Notfall
und man kümmert sich und kümmert sich
und kommt da gar nicht wieder in ruhige
Fahrwasser hinein. Häufig
ja sogar gepaart, gerade so Mitte 30
bis Mitte 40,
wo ja auch viele Paare zu uns kommen,
mit anderen Projekten, die noch damit einhergehen.
Haus kaufen, bauen,
sanieren, sowas.
Dann wird geheiratet,
man bekommt seine 1, 2, 3
Wunschkinder und ist
dann da ja auch wieder sehr stark
eingebunden. Das heißt, man hat
einfach sehr viele
alleinstehend schon herausfordernde Themen,
die man dann parallel
miteinander versucht zu jonglieren
und dann natürlich das Ergebnis
ist, dass man vielleicht noch als
Team, als WG ganz gut
funktioniert, vielleicht auch als Elternpaar,
aber das Liebespaar in der Zeit
eben verloren geht bei vielen.
Ja, es stellen sich auch so Glaubenssätze
ein, wie
der Glaubenssatz könnte zum Beispiel sein,
alle Menschen wollen was von mir, sogar
meine Frau oder sogar mein Mann.
Also gerade die Person,
die mir am nächsten steht, sollte doch jetzt
sehr viel Verständnis
für meine Situation haben
und so dieses
ich kann gar nicht mehr
Termine einhalten, also ich
kann gar nicht mehr Vereinbarungen
einhalten, die können wir jetzt hier gerne schließen,
aber ich weiß schon, irgendwie innerlich
schreit es in mir, nee, das funktioniert sowieso
alles nicht.
Diese Glaubenssätze entstehen noch dazu,
weil man diese Erfahrungswelt immer
wieder für sich erlebt hat
und der andere bestätigt das
dann auch nur und sagt, ja stimmt, hat recht,
das funktioniert alles nicht.
Ich bin
ja in dieser
selbstständigen Bubble drin und bekomme
dadurch quasi bei Meta
und überall die für mich
als selbstständigen passenden
Werbeanzeigen und da sieht man eben
auch, in welche Richtung das bei den verschiedenen
Lebensbereichen tendiert.
Beim Bereich Körper bekomme ich dann
immer wieder Werbeanzeigen,
wo man sagt, ja, du bist selbstständig,
führst dein Unternehmen, aber kriegst das
nicht hin, deinen dicken Bauch loszuwerden.
Sowas kriege ich immer wieder als
Werbeanzeige eingespielt.
Im Bereich Beziehung habe ich gerade so eine
provokantere Anzeige, die mir immer wieder reingespielt
wird, wo dann untersteht,
Du bist herausragender Manager, aber zu Hause kriegst du
Nichts auf die Reihe.
So was kriege ich dann.
Also man sieht ja auch schon, worauf dann her solche Werbung abzielt
und welche Schmerzpunkte dort manche dann bei den selbstständigen Unternehmern,
Führungskräften versuchen zu triggern.
Die ja auch echt, oder die auch manchmal ja sehr treffend sind,
also auf eine ganz verrückte Art und Weise.
Ja, wobei nicht sehr wertschätzend.
Wir versuchen ja immer, die Menschen nicht zu sehr ins Leid zu führen,
auch in den Coatings, das ist ja für uns wichtig.
Wir gehen ja extra deswegen immer an den Punkt, man war es mal gut.
Und ja, im Marketing wird dann häufig genau das andere benutzt.
Da wird eben Schmerz, denn da ist noch mehr verstärkt,
damit eben dann, wenn der Schmerz verstärkt wurde, jemand kaufbereit wird.
Also da wird dann gegenteilig gearbeitet, wie wir eigentlich in unserer Methodik vorgehen.
Ja, das hat diverse Folgen natürlich, für einen selber und für die Beziehung.
Also man merkt, dass Stress und Konflikte spürbar zunehmen,
entweder mit dem Partner, der Partnerin,
mit den Kindern, vielleicht auch im Freundeskreis,
dass allgemein zwischenmenschliche Beziehungen schwerer werden.
Und dass man natürlich auch als Paar insgesamt weniger Zeit gemeinsam miteinander hat.
Wir erleben das häufig, dass dann eben viele Bereiche ganz gut abgedeckt werden,
man als Team seine Woche ganz gut strukturiert bekommt.
Aber eben was hinten rüberfällt, ist die Paarzeit,
die dann einfach nicht mehr so stattfindet.
Und ja, was das Erste ist, was dann quasi aus dem,
aus dem Wochenplan gekickt wird, wenn es doch zu stressig wird.
Ja, das ist oft das Erste, leider aber auch nicht das Letzte.
Es werden ja auch so Sachen aus dem, wie sagtest du gerade, aus dem Terminplaner gekickt.
Genau.
Also es ist ja nicht nur die Paarzeit, sondern es sind ja auch andere Lebensbereiche,
die dann aus dem Terminplan gekickt werden, wie gemeinsame Unternehmungen.
Also das muss ja nicht. Also es kann ja nicht nur jetzt in der Paarzeit sein,
sondern auch Familienunternehmungen, die dann immer weiter nach hinten gerückt werden.
Oder es sind auch Leiderzeiten, die sich selbst, seiner selbst betreffen.
Also zum Beispiel, wenn jemand ganz gerne sich um seine Fitness kümmert,
irgendwann hört er dann wahrscheinlich auf, diese Lauftouren zu machen
oder die Kontakte mit Freunden, also sich weiterhin zum Tennis zu verabreden,
dass das auch. Dass das auch immer weiter limitiert wird.
Dass der komplette Fokus nur noch auf dieser einen Sache, auf dieser Arbeitswelt liegt,
weil man auch gar nicht mehr weiß, wie kriegt man das überhaupt noch überein.
Also wie kriegt man den Spagat hin zwischen dem, was so arbeitsintensiv ist
und immer noch gucken, dass man irgendwie noch zum Schlafen kommt
und andererseits, dass man aber auch was für sich tut, was für das Paar tut,
was für die Familie tut, genau, dass man seine Fragen. Freizeitaktivitäten noch genießen kann.
Da sieht man als Führungskraft oder vielleicht als Selbstständiger,
das weiß ich jetzt ja so nicht, das könntest du besser sagen,
manchmal gar nicht so die Möglichkeiten räume.
Ja, das ist definitiv so.
Also gerade beim Thema Prioritäten setzen, sich mehr aus dem Unternehmen vielleicht zurückziehen
oder auch dort mal ein bisschen weniger machen, das fällt vielen schwer.
Also ich habe gerade heute ein Coaching gehabt, wo es genau darum ging,
wo er auch ein Unternehmen hat und sich in diesem Unternehmen einfach auch diverse Verpflichtungen
für ihn ergeben haben oder die gefühlt da sind.
Also erstens hat er das Unternehmen nicht alleine.
Er hat Partner, mit denen er das Unternehmen gemeinsam aufgebaut hat und führt.
Da fühlt er sich natürlich auch einfach seinen Geschäftspartnern verpflichtet,
ein gewisses Pensum zu leisten.
Und dann hat er Kunden, langjährige Kunden, denen er sich eben auch verpflichtet,
fühlt, das Ganze vernünftig zu machen und parat zu stehen.
Und das sorgt immer wieder dafür, dass er zwar versucht, Prioritäten zu setzen
und mehr am Familienleben teilzuhaben, mehr Partzeit zu haben,
mehr auch für sich in Reflexion zu gehen und für sich zu schauen,
was möchte er eigentlich vom Leben, wird er aber sozusagen immer wie fremdbestimmt rausgerissen,
weil er sich den anderen so verpflichtet gegenüber fühlt.
Ja, das auch fürs Coaching gar nicht so einfach ist bei ihm,
weil er dann tatsächlich da so stark sich drin verhaftet fühlt,
dass er sich manchmal eben auch gar nicht aufs Coaching einlassen kann.
Das ist sehr herausfordernd an der Stelle.
Und was da manchmal fehlt, ist, dass die Beziehung als existenziell genug,
als wichtig genug wahrgenommen wird.
In anderen Bereichen würde man davon ausgehen, dass Geschäftspartner
und auch Kunden sofort Verständnis hätten, wenn man sagen würde,
hey, ich kann das Projekt nicht übernehmen.
Also angenommen, man würde eine lebensbedrohliche Diagnose bekommen
und man muss jetzt um sein Überleben kämpfen,
dann hätte dafür normalerweise jeder Geschäftspartner,
jede Kunde total Verständnis für uns, würde sagen,
alles klar, natürlich kannst du das Projekt gerade nicht übernehmen,
nehme ich dir auch gar nicht übel, kümmere dich darum um deine Gesundheit,
Hauptsache du schaffst das und wir sehen uns irgendwann mal wieder.
Aber dass man eben, dass die Beziehung eben auch,
auch existenziell ist und man dort auch in einer bedrohlichen Notfallsituation für sich ist,
vielleicht nicht lebensgefährlich, aber schon für viele sehr existenziell,
sehr bedrohlich, das nimmt man so nicht für voll.
Das läuft dann einfach irgendwie so und da müsste man sich selber viel mehr
in so einen Notfallmodus begeben und sagen,
ich nehme hier die volle Priorität auf die Beziehung.
Gerade Paare, die bei uns sind, da geht es ja ganz häufig schon um alles oder nichts.
Die haben vieles probiert, vieles für sich schon ausprobiert,
manchmal sogar schon ein, zwei Paartherapien probiert
und ganz häufig ist der Start mit, ja, das ist jetzt unser letzter Weg,
also entweder finden wir jetzt mit euch gemeinsam eine Lösung
oder wir werden uns wahrscheinlich trennen.
Genau, also wir gucken ja auch oft, gibt es da diese 100%,
also wirklich 100% jetzt auch, wie du schon sagtest,
also diese Bedrohlichkeit, ist die zu 100% jetzt schon erkannt, ja oder nein?
Also ich habe ja nun auch oft,
Oberärzte oder also Helferberufe,
aber eher so auch im höheren Sektor,
die so ein zweischneidiges Schwert ja auch haben.
Also die spüren in sich ja auch eher so einen Antreiber,
der da sagt, du musst jetzt aber auch noch diesem einen Patienten helfen.
Also schließlich hast du dir das mal vorgenommen
und du möchtest das auch gewissenhaft durchziehen.
Also die haben auch,
auch nicht immer eine innerliche Erlaubnis einfach von der Arbeit dann zu gehen
und sich dann eine innerliche Erlaubnis zu schaffen, zu sagen,
und ich kämpfe jetzt hier für meine Partnerschaft,
ist für die echt eine große Herausforderung
und deswegen gucken wir immer, wie kriegen wir diese 100% denn überhaupt hin, ne?
Damit da überhaupt eine Klarheit auch bei der anderen Seite ist,
also wir haben es ja klassischerweise immer mit zwei Leuten da zu tun,
die darf ja auch spüren und jetzt gehen wir richtig auch los.
Also es ist jetzt nicht nur daher gesagt,
und ich werde nicht abermals enttäuscht,
sondern dieses Mal ist es wirklich ernst gemeint
und das ist jetzt hier unser neuer Start,
den wir auch wirklich angehen wollen.
Und dann ja auch mit der Frage verbunden,
möchte derjenige seinen Antreiber lösen,
denn der Antreiber, der da ist,
der wird ja, wenn er da bleibt,
sein Leben lang dafür sorgen,
dass er in einem Lebensbereich,
in dem Fall im Job,
halt immer versucht,
extra,
extrem zu performen
und automatisch,
um das hinzubekommen,
andere Lebensbereiche vernachlässigen muss.
Genau.
Also wir sorgen dann da ja auch für,
dass man nicht nochmal in diese Falle rutscht, ne?
Also wir wollen ja,
dass das sehr nachhaltig ist,
also insofern,
dass alle Aspekte im Leben auch gut gelebt werden können
und vorrangig haben wir uns ja als Ziel gesetzt,
dass die Paare wieder gut leben,
dass die Paare wieder gut leben,
dass die Paare wieder gut als Paar auch zusammen sein können
und dass dieser Bereich eben auch mehr Fokus bekommt.
Ja, das sind ja schon so die ersten beiden Lösungsansätze.
Wenn wir jetzt mal dahin gehen und schauen,
wie kann man das Ganze denn lösen?
Eigentlich, die beiden haben wir uns nicht mal in der Vorarbeit notiert,
aber das erste kann natürlich durchaus sein,
dass man schaut,
hat man in sich einen gewissen Antreiber?
Meistens ja irgendwie, Angst motiviert ja auch.
Irgendwas ist mal in der eigenen Lebensgeschichte,
in der Geschichte der Eltern passiert,
wo man so einen inneren Antreiber hat und sagt,
ich muss etwas tun
und ist da sehr stark dann gefangen.
Also es ist was anderes, als wenn man motiviert ist.
Wenn man motiviert ist,
hat man auch so eine Freiheit zu sagen,
ich habe total Bock, das zu machen,
kann es aber auch lassen.
Wenn man so einen Antreiber in sich spürt,
dann muss man das tun,
dann kann man davon nicht ablassen
und das kann natürlich für Beziehungen,
für die eigene Gesundheit eben besonders,
andere Konsequenzen mit sich ziehen.
Da muss man für sich selber überlegen,
möchte ich diesen Antreiber loswerden oder behalten
und schauen, kann ich damit dann leben,
wenn ich den behalte
oder was für Konsequenzen hat das eben auch,
wenn ich den eben nicht mehr habe,
weil ich dann vielleicht auf meiner Karriereleiter
nicht mehr so extrem so schnelle Sprünge mache,
aber dafür vielleicht in allen Lebensbereichen rundum
ein bisschen zufriedener bin.
Genau, da müsste man sich die Ökologie
entsprechend nochmal anschauen.
Das Zweite, was wir eben so ein bisschen
schon mit drin hatten, ist, dass man sich
eigentlich mal überlegt, das machen wir natürlich
primär für die Beziehung, was ist
denn eigentlich die Wunschbeziehung?
Die mal für sich vor Augen zu führen,
wie möchte ich denn eigentlich meine
Wunschbeziehung haben, um mal
so das Navigationssystem auch einzustellen
und zu gucken, wo möchte ich denn
eigentlich mich mit meiner Frau, mit meinem Mann
hin entwickeln? Das kann man natürlich für
alle Lebensbereiche machen und für sich
selber schauen, wie möchte ich denn eigentlich
in den verschiedenen Lebensbereichen mein Wunschleben
führen? Und dann kann man nämlich
schauen, was wird denn gebraucht, um da
annähernd hinzukommen. Dass man
zu 100% sein Wunschleben, sein Idealleben
führt, ist eher unrealistisch,
aber dass man sich dem Ganzen
sehr annähert und dadurch
eine gute Zufriedenheit erreicht,
das ist durchaus realistisch.
Genau, und dann kann man nämlich auch
auf der Arbeitsebene schauen,
wie kann ich da für Entlastung
sorgen? Also wie erreiche ich
dieses Ziel, was du gerade benannt hast?
Also welche Vision
habe ich mit meinem Partner eigentlich? Wo möchte ich mit dem
gerne hin in dieser Partnerschaft? Und wie
darf das aussehen für mich? Und
wie erreiche ich das Ziel? Also
da steckt ja auch schon mit drin,
ja okay, welche
Hebel kann ich denn
bewegen, damit es auf der Arbeit
für mich entlastender
wird?
Ja, die
fünf Schritte, die wir uns dazu noch notiert haben,
das ist so Teil 1.
Wer zuhört, weiß
eigentlich schon, was jetzt kommt. Miteinander
sprechen. Also sprecht
mit eurem Partner, eurer Partnerin über
die Situation.
Das betrifft natürlich vielleicht denjenigen,
der davon
nicht betroffen ist, also wo der Partner, die
Partnerin so viel arbeitet, dass man
offen ausspricht, wie man sich damit fühlt,
mit dem Arbeitspensum des anderen,
was das mit einem macht, was man so
wahrnimmt, aber auch natürlich
derjenige, der das Arbeitspensum
so fährt, dass der eben auch
ausspricht, wie er sich damit fühlt
und dass man gemeinsam dann eben
Lösungen erarbeitet, so im Wir-Gefühl.
Es geht ja darum, dass sich
beide damit wohlfühlen.
Man könnte ja auch das Ganze
als Familienarbeitszeit zusammenfassen,
dass man sich eben mit dieser Familienarbeitszeit
wohlfühlt und
ja, kein Lebensbereich
krass zu kurz kommt.
Das Ziel
sollte auch immer sein, dass man für ausreichend
Balance sorgt.
Also es darf
ja auch mal hohe
Arbeitsspitzen geben. Das ist
völlig in Ordnung, aber irgendwann darf
auch wieder was anderes Vorrang haben.
Also wir haben das ja auch schon genannt,
dass es eben ein paar Momente
gibt, die vielleicht sehr besonders auch
sind. Wir haben ja in
unserer Workliste
auch die
Liste, die uns
gut tut. Das könnte man gut
machen, mal als Paar, vielleicht erst jeder
für sich und dann gemeinsam, was matcht da so
und was ist mal etwas Spannendes, Aufregendes
und was Neues, was wir gemeinsam erleben
wollen. Das macht oft eine,
eine Balance zwischen dem
hohen Arbeitspensum und
der Paarzeit,
die vielleicht dann nochmal intensiver
erlebt werden darf.
Genau und ansonsten
kann man natürlich für Entlastung auf der Arbeit
sorgen. Das, was ich eben schon sagte, manchmal gehen
die Paarcoachings dazu über,
dass man ein Businesscoaching
macht und dem selbstständigen
Unternehmer der Führungskraft
dort einiges aufzeigt und mit
gemeinsamen Lösungen erarbeitet.
Da gibt es ja immer wiederkehrende
Themen, wo man sagt, naja,
das machen halt viele selbstständige
Unternehmer für sich so und man könnte es eigentlich
anders angehen und lösen
und da hilft dann natürlich
dann auch immer so die Erfahrung. Ich habe
mich selbstständig gemacht, da war ich 20,
also ist inzwischen fast 20 Jahre her
und da hat
man natürlich diverse Fehler begangen
und diverse Dinge für sich
schon gelöst und das kann man dann natürlich wunderbar
mit einbringen. Das ist immer so ein typisches
Beispiel, wenn man startet, dann wartet
man meistens viel zu lange, bis man
sich für sein Unternehmen die erste
Backoffice-Kraft einstellt, weil das
ja eine unproduktive Kraft ist, die also quasi
kein neues Geld verdient, sondern die nur verwaltet
und managt, aber
keine wirklich operative
Tätigkeit hat, aber das bleibt dann meistens beim
Unternehmer hängen, dann macht der Unternehmer diese ganzen
Aufgaben zusätzlich,
freut sich zwar, dass er vielleicht viel Geld verdient, geht aber
mental und körperlich
und beziehungstechnisch am Krückstock,
anstatt einfach zu sagen, hey, ich gebe
mal die paar tausend Euro aus, habe eine
Backoffice-Kraft, die mich von diesen ganzen Aufgaben,
entlastet, damit ich das alles nicht
machen muss und verdiene dann zwar weniger
Geld, aber habe ein viel angenehmeres Leben.
Wenn das solide
aufgebaut ist, dann verdient man trotz Backoffice-Kraft
noch ausreichend Geld.
Das sind so Dinge, damit warten
viele einfach viel zu lange, diesen Schritt zu gehen.
Ja, aber du sagtest ja auch gerade,
das ist so eine
Erfahrungs-, du hast ja diese
Erfahrungswelt eben schon machen dürfen.
Einige stecken ja genau eben in diesem Prozess
und merken,
dass sie wirklich gut
darauf achten müssen,
nochmal genügend Schlaf zu bekommen,
dass sie für ausreichende
Energie dann auch sorgen
oder sich Freiräume
schaffen. Also ich glaube,
diese Erkenntnis, dass das
doch ein großer Spagat ist, den muss man erst
für sich erkennen und dann
darf man sich auch
weitere Unterstützung holen. Also
Überbekannte, dass man mit denen sich vielleicht auch mal
austauscht, dass man, wie du schon sagtest,
auch gut mit dem Partner in Kontakt bleibt,
dass man gegenseitig so einen kleinen
Poolcheck macht, wie geht es dir, wie geht es mir
und
genau.
Neue Routine, das hatten wir ja schon
gesagt.
Ja, an der Stelle hattest du noch vorhin gesagt,
wir waren vorhin so bei dem Punkt angekommen,
dass manchmal so Phase an Phase trifft
und dass man irgendwie nie so richtig aufhört.
Das ist auch immer so ein wichtiger Impuls, der mir
gerade kommt, weil man merkt, dass
manche dann eben
gerade so in dieser Selbstständigkeit so einen
Sprint starten und
diesen Sprint dann aber zu einem
Marathon ausarten lassen
und das funktioniert eben nicht. Dann kippt man
irgendwann um, weil man kann nicht
42 Kilometer durchsprinten.
Deswegen gibt es ja Sprint und Marathon
und unsere Erfahrung ist,
auch für mich persönlich zum Beispiel,
dass man so einen Sprint
maximal zwölf Wochen gut aushalten
kann. Das ist so eine
Phase, das schafft man noch,
andere Lebensbereiche
etwas zu vernachlässigen und
sich voll auf die Arbeit zu stürzen,
und spätestens nach zwölf Wochen
schlägt das um.
Für viele schon früher, für viele
schon so nach sechs bis acht Wochen, dass man merkt,
die Situation
zu Hause verändert sich,
die Anspannung steigt, da muss man schon mal prüfen,
ob man aus dieser Phase wieder aussteigt.
Also wenn man den Sprint auf
nur sechs oder acht Wochen
reduzieren kann, ist es noch besser,
aber da sollte bei den meisten Menschen
über zwölf Wochen nicht hinausgehen,
denn dann fängt das wirklich an,
entsprechende Konsequenzen mit sich zu ziehen,
dass die,
die Distanz in der Beziehung zu groß wird,
dass man zu viele Themenbereiche vernachlässigt
und dass man dann eben sagt,
das ist
unstimmig geworden.
Und dann läuft man auch nicht so Gefahr,
wenn man sich auf eine feste Grenze sich setzt,
dass man Phase an Phase setzt, sondern dass man
auch wirklich das Ganze dann mit einer Auszeit
abschließt, ob das ein Urlaub ist,
dass man dann einfach auch, man muss dann
einen Ausgleich schaffen, also wieder den Fokus
dann eine Zeit lang auf Partnerschaft,
auf Beziehung legen,
auf die Familie legen, dass die
eben auch für diese Zeit, wo man sich ein Stück
weiter rausgezogen hat, den Ausgleich
bekommen.
Ich glaube, das ist tatsächlich sehr individuell.
Ich kann mir gut vorstellen, einige sagen,
so nach sechs Wochen ist für mich auch
wirklich das Maximum, da muss man,
da braucht es
einen, sich ehrlich machen vor sich
selbst irgendwie, also sich
diesbezüglich auch erkennen
und
das ist ein ganz, ganz
spannender Punkt,
weil oft, wenn wir darüber
reden, dann merken wir ja erst, wie es
uns damit geht, also wenn man sich sozusagen
dem Anderen offenbart,
dann hört man ja, oh, ich bin ganz
schön kaputt, ich kriege gar nicht mehr so richtig
meine Worte hintereinander gesagt,
das ist ja manchmal eine Auswirkung von zu
viel Druck und Stress,
oder ich komme gar nicht mehr richtig gut durch die Nacht
und wenn ich morgens aufwache, dann habe ich das
Gefühl, ich bin noch ein bisschen
im Tiefschlaf und brauche
erstmal eine Dusche und meinen Kaffee,
damit ich überhaupt aufwache.
Das ist also ein positiver
Effekt neben dem Aussprechen,
was ist, was man ja immer als Paar
möglichst tun sollte,
erlebt man sich ja selbst, dadurch, dass
man sagt, wie es einem gerade so geht,
wo vielleicht auch seine
Karenzzeit jetzt gerade ist, wo man sagt,
okay, jetzt muss ich wieder gut für mich sorgen, weil
ich muss meine Energie wieder
auftanken, die geschwindet
mir gerade.
Absolut, und da hilft natürlich dann auch so
das Feedback nochmal vom Partner oder Partnerin,
dass die natürlich auch
drauf schaut, dass man sich aber auch
gegenseitig committed hat,
dass das in Ordnung ist, wenn man dieses Feedback gibt
und natürlich auch so
grundsätzlich auf die eigenen Signale
achten, sich selbst reflektieren,
zum Beispiel nehme ich gerade
so diese Folge für mich selber auch als
Signal war, dass jetzt gerade zeitlich
genau diese Folge kommt, weil ich genau
gerade selber am Ende eines Sprints stehe
und merke, das reicht
jetzt so langsam und jetzt kommt zusätzlich auch
noch diese Folge dazu, was mir nochmal mehr
signalisiert, okay, es reicht, ich steige aus,
ich weiß, der
zwei Wochen mache ich jetzt noch
und dann geht es zwei Wochen in den Urlaub
und da ist auch schon alles
geblockt und gecancelt, dass während des Urlaubs
nicht gearbeitet wird und
man dann zwei Wochen nur Familienzeit
hat, aber so kann man eben dann auch
nochmal auf andere Art und Weise Signale bekommen,
weil man auf einmal merkt, naja, so das ein oder andere
Thema, was wir hier gerade besprechen, also ich muss
selber jetzt gucken, dass ich aus dem Sprint mal rauskomme,
bevor das eben dann für mich selber
Auswirkungen hat.
Ja, weil sonst
kickt ja, also der Körper kickt einen
ja sonst irgendwann aus dem System.
Ja, so ist das. Also ich bin mal gespannt, ob ich im Urlaub so ganz typisch die ersten drei Tage krank werde,
weil mein Körper mir signalisiert, so, jetzt hast du deinen Akku zu stark entladen.
Jetzt kriegst du nochmal ein Signal ab. Ich bin gespannt.
Aber das wäre dann auch noch so der abschließende Tipp letztendlich,
dass man, wenn man merkt, dass die Arbeitsbereiche oder allgemein die Lebensbereiche nicht so stimmig gelebt werden
und der Bereich Arbeit zu viel Priorität im Leben hat und das sich auf die Beziehung niederschlägt,
dann macht es eben auch Sinn, sich externe Unterstützung zu holen.
Das kann in Form eines Coachings bei uns sein. Das kann natürlich auch ein anderer Coach sein.
Gerade wenn ihr merkt, dass es eben Arbeitsthemen sind, dann kann es auch ein spezialisierter Business Coach sein,
der euch hilft, euer Arbeitsleben anders zu strukturieren, anders anzugehen,
sodass ihr dort eben mehr Entspannung habt, Entlastung habt,
nicht mehr ganz so extrem im Hamsterrad seid.
Weil jemand, der von außen unbefangen draufschaut, das ist immer Gold wert,
der eben nicht die Gefühle selber hat, sondern der völlig unbefangen mit eigener Erfahrung,
eigenen Fehlern, der vielleicht an dem Punkt ist, wo man selber hin möchte,
weil er eben diese ganzen Stellen schon übersprungen hat und durchlaufen hat
und aus eigenen Gefühlen und Fehlern berichten kann, dann ist das immer wie so ein Zeitsprung.
Man kann dann quasi diese Erfahrung mitnehmen und muss nicht unbedingt jeden Fehler machen
und kann dann sozusagen wie so einen Zeitsprung machen und diese Fehler überspringen
und früher da sein, wo jemand anderes vielleicht mit 40 landet,
da kann man dadurch vielleicht schon mit 30, 35 sein, weil man eben dann einen Coach,
einen Mentor hat, der einem da eben weiterhilft und vor diesen Fehlern dann bewahrt.
Das wäre großartig, wenn das so geht.
Ich glaube, manchmal geht das.
Manche Fehler habe ich gemacht, manche konnte ich überspringen, weil man dann eben Mentoren hatte,
häufig befreundete ältere Unternehmer, die, gerade wenn man in den Zwanzigern startet,
ist es natürlich so, dass man da den großen Vorteil hat, dass man viele Unternehmer findet,
die dann sehr gerne einfach dem jungen Unternehmer weiterhelfen und die da total viel Spaß dran haben,
weil die mit ihrem eigenen Business weit voran sind und da dann total Freude haben,
das an jüngere Unternehmer weiterzugeben und später dann natürlich auch häufig über einfach bezahlte Coaches, Mentoren,
Ausbildung beim Hanseatisch.
Das ist natürlich ein Institut, Coachings mit Dieter Bischof und so weiter.
Jetzt haben wir auch dann wieder verschiedene Marketing-Vertriebscoachings, die man macht,
um in dem Thema voranzukommen, um da sich einfach weiterzuentwickeln.
Ja, es gibt auch ganz viele tolle Wegbegleiter, die mich vor dem einen oder anderen Dumsinn bewahrt haben.
Daran bin ich nach wie vor sehr dankbar drüber.
Ja, manche Dinge muss man selbst machen.
Die muss man selber erleben.
Ein Thema, was ich mal mit Dieter Bischof im Coaching hatte und er sagte,
naja, also bist du sicher, dass du es wirklich so machen willst?
Das hat die und die negative Auswirkungen.
Zumindest kenne ich das so aus anderen Bereichen, wo ich gecoacht habe.
Und ich sagte, jo, will ich machen.
Und dann habe ich es gemacht und dann habe ich danach dann reflektiert, war irgendwie nicht so cool.
Und dann sagt er, ja, habe ich dir ja gesagt, weißt du noch?
Ja, stimmt, weiß ich, aber musste ich es selber für mich spüren.
Also ich musste selber erleben, wie es ist.
Ich musste es einfach austesten, um es annehmen zu können.
Manchmal wird das eben gebraucht.
Ja, ich hatte auch so eine Sache.
Da wollte ich das nicht wahrhaben, dass mein Gegenüber wirklich recht hatte.
Da musste ich das auch erleben.
Da hatte ich eine Bauchlandung.
Aber so war das, das war so.
Gehört dazu, ne?
Gehört dazu, ja.
Ja, schön, dass wir die Folge heute zusammen aufgenommen haben.
Ich hoffe für alle die, die zugehört haben, dass ihr einige spannende Impulse für euch mitgenommen habt.
Und ja, wenn euch das Thema interessiert und ihr merkt, euch betrifft das,
gerade und ihr habt das Thema Work-Life-Balance, Life-Balance oder heißt es nun Life-Life-Balance
oder irgendwie vermengt sich das alles bei euch und ihr habt dort gewisse Konflikte,
Themen und Herausforderungen, vor denen ihr steht und sagt,
naja, ich bin eigentlich soweit im Hamsterrad.
Meine Mutter würde sagen, ich sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Dann meldet euch doch sehr gerne bei uns fürs telefonische Erstgespräch
und wir schauen gemeinsam, wie wir euch da gut unterstützen können im Coaching.
Entweder, vielleicht sogar, wenn ihr Führungskraft seid,
dann seid ihr bei Berit ja top aufgehoben.
Wenn ihr aus dem Gesundheitswesen kommt, umso mehr.
Ansonsten alle selbstständigen Unternehmer gerne zu mir.
Ich helfe euch da sehr gerne weiter.
Das sind Coachings, die mir persönlich immer am meisten Spaß machen.
Das glaube ich dir.
Super, schön, dass es geklappt hat.
Dann bis zum nächsten Mal.
Ja, tschüss, bis zum nächsten Mal.
Ciao.
Untertitelung des ZDF für funk, 2017
Podcast Summary
Key Points:
Die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben sind fließend und es gibt keine echte Work-Life-Balance, sondern eine Life-Balance.
Arbeitsstress beeinflusst direkt die Beziehung, da berufliche Konflikte und Belastungen in das familiäre und emotionale Umfeld übergehen.
Führungskräfte und selbstständige Unternehmer erleben oft einen erhöhten Druck, der zu einer Verzweiflung im privaten Leben führt.
Die Lösung liegt nicht in der vollständigen Trennung von Arbeits- und Privatleben, sondern im Erkennen und Setzen klarer Prioritäten und Grenzen.
Paare können durch gemeinsame Reflexion und Kommunikation ihre Wunschbeziehung und Lebensvisionen klären und so eine nachhaltige Balance erreichen.
Eine externe Unterstützung durch Coaching hilft, eigene Fehler zu vermeiden und durch Erfahrungen von anderen zu lernen.
Kurze, geplante Auszüge aus dem Arbeitsalltag sind entscheidend, um die Beziehung und persönliche Gesundheit zu erhalten.
Das Fehlen von Selbstwirksamkeit und die Verleugnung von eigenen Bedürfnissen führen zu einer langfristigen Ausbeutung von Beziehungen.
Summary:
Die Podcast-Folge behandelt das Thema Work-Life-Integration und zeigt auf, wie beruflicher Stress die Beziehung negativ beeinflusst. Florian und Berit, Paartherapeuten und Coaches, betonen, dass es keine klare Trennung zwischen Beruf und Privatleben gibt, sondern eine intervernetzte Life-Balance. Für Führungskräfte und selbstständige Unternehmer ist der Druck besonders hoch, da sie oft ständig erreichbar und leistungsbereit sein müssen.
Dies führt zu emotionalen Belastungen, die sich direkt in Konflikten mit dem Partner widerspiegeln. Die Lösung liegt nicht in der Abwehr des Arbeitslebens, sondern im Erkennen eigener Antreiber, der Entwicklung klarer Prioritäten und im gemeinsamen Erstellen eines Wunschlebens. Paare lernen, ihre Beziehung als existenziell zu betrachten und sich gegenseitig zu unterstützen.
Dazu gehören regelmäßige Gespräche, die Einführung von Auszeitphasen und die Nutzung externer Unterstützung durch Coaching. Die Autoren betonen, dass kurze Arbeitsphasen, die auf bis zu 12 Wochen beschränkt sind, gut funktionieren, während langfristig übermäßige Belastung zu emotionaler Ausbeutung und Verlust der Beziehung führt. Ein fester Punkt ist die Wahrnehmung eigener Signale – wie Müdigkeit, Schlafstörungen oder emotionale Ausbrüche – und die Erkenntnis, dass ein ausgewogeneres Leben nur dann erreicht wird, wenn man sich selbst und seine Beziehung ernst nimmt.
Die Folge rät dazu, bei Belastungen professionelle Unterstützung zu suchen, insbesondere durch spezialisierte Coaches oder Business-Coaching, um langfristig Entlastung und Lebensqualität zu finden.
FAQs
Work-Life-Integration bedeutet, dass Arbeit und Privatleben nicht getrennt werden, sondern miteinander verknüpft sind. Dies ist wichtig, weil arbeitsbedeutsamer Stress direkt die Beziehung beeinträchtigen kann und beide Partner sich gegenseitig betreffen.
Arbeitsbedeutsamer Stress führt oft zu Konflikten zu Hause, da der betroffene Partner sich konzentriert, wertschätzend zu sein, und anstatt das zu tun, ist er von negativen Emotionen geprägt, die sich auf die Beziehung auswirken.
Arbeit ist ein fester Bestandteil des Lebens, und Gefühle wie Stress oder Unzufriedenheit aus dem Beruf beeinflussen direkt den Familienkontext, sodass es unmöglich ist, die Bereiche vollständig voneinander abzutrennen.
Partner sollten klare Entscheidungen treffen, wann sie in die Arbeit gehen oder zurückkehren, und diese Entscheidungen auch vor sich selbst und dem Partner verantwortungsvoll kommunizieren, um ein gegenseitiges Verständnis zu schaffen.
Das Päckchen symbolisiert eine Abwehr des Problems, aber das Gefühl bleibt innerlich und wirkt sich langfristig negativ auf die Beziehung aus, weil der Stress nicht gelöst, sondern nur verdrängt wird.
Durch Business-Coaching können sie ihre Arbeitsstrukturen überdenken, beispielsweise durch die Einstellung einer Backoffice-Kraft oder eine klare Priorisierung, um mehr Zeit für Familie und Beziehung zu haben.
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