Go back

Work-Life-Balance: So ergreift ihr die richtigen Maßnahmen für eure Beziehung!

0m 0s

Work-Life-Balance: So ergreift ihr die richtigen Maßnahmen für eure Beziehung!

Die Diskussion über Work-Life-Balance zeigt, dass eine starre Trennung von Beruf und Privatleben nicht funktioniert. Beide Bereiche sind tief verwoben, sodass Stress und Emotionen unbewusst in das Privatleben übergehen. Der Glaube, Arbeit vollständig abzuschalten, ist eine Täuschung, da der psychische Akku trotzdem leer bleibt. Viele Paare erleben Konflikte, weil der eine Partner Arbeit als Sinn empfindet, während der andere sie als bloßes Geldmittel sieht – diese Unterschiede führen zu Spannungen. Wenn einer der Lebensbereiche zu lange überbetont wird, entstehen negative Folgen wie gesundheitliche Probleme, soziale Isolation oder finanzielle Unsicherheit. Eine gesunde Balance erfordert bewusste Reflexion über Prioritäten, klare Grenzen und regelmäßige Pausen. Die Lösung liegt nicht nur im abgeschalteten Arbeitsalltag, sondern in einem ganzheitlichen Gleichgewicht aller Lebensbereiche – wie Familie, Gesundheit, Finanzen und Freizeit. Wenn eine ungesunde Situation langfristig existiert, kann ein Wechsel des Arbeitsplatzes oder professionelle Unterstützung wie Paartherapie wirksam sein. Die Lebensiderlisten betonen die Bedeutung von Wahrnehmung, Kommunikation und Bewusstsein, um eine wirklich erfüllte und ausgewogene Lebensqualität zu erreichen.

Transcription

4260 Words, 25787 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge der Lebensiderlisten. Wir wollen uns in dieser Folge damit beschäftigen, wie ihr die richtigen Maßnahmen für eure Beziehung ergreift, wenn ihr eine bessere Work-Life-Balance haben wollt, beziehungsweise eine fehlende gefühlte Work-Life-Balance vielleicht zu Streit und Konflikten in eurer Beziehung führt. Ich bin Florian. Ich bin Ina. Wir sind die Lebensiderlisten und arbeiten als Paartherapeuten und Coaches hier in Neumünster oder per Online-Coaching weltweit deutschsprachig sozusagen. Das letzte Paar, was bei uns angerufen hat, kam aus München. Unser weitest entferntestes Paar lebt in Abu Dhabi, ist aber deutschsprachig ausgewandert. Das heißt, wir können euch auch per Online wunderbar weiterhelfen und wünschen euch sehr viel schöne Erkenntnisse und Impulse in dieser Podcast-Folge. Bis zum nächsten Mal. Work-Life-Balance gibt es ja eigentlich nicht, weil man kann ja Arbeit und Leben nicht voneinander trennen. Beide Bereiche beeinflussen sich gegenseitig. Wäre manchmal schön, das Gefühl zu haben, ich stehe vor der Haustür, drehe den Haustürschlüssel um und alles, was ich an diesem Tag erlebt habe bei der Arbeit oder sonst was, ist gelöscht. Es gab es sozusagen gar nicht und jetzt fange ich bei Null an und das Private beginnt. Für viele Menschen wäre das. Eine Traumvorstellung, ne? Ich finde aber das gar nicht schlimm, dass sich das gegenseitig auch sozusagen verbindet, weil wir ja auch mit sehr viel Leidenschaft arbeiten und uns das Spaß bringt. Und ich finde, diese festen Rollen können auch nachteilig sein. Darüber hatten wir ja auch schon mal gesprochen, dass man ja auch positive Energie mitnehmen kann von einem Bereich in den anderen Bereich und dass das ja auch sozusagen ein Antreiber sein kann. Ja, absolut. Also ich finde, es gibt nur eine Life Balance. Ja. Ich schalte ja mein Leben nicht ab, während ich arbeite. Ja. Aber das ist halt ein sehr typischer Konfliktpunkt in Partnerschaften, gerade wenn das Gefühl zum Thema Work-Life-Balance oder nur Life-Balance eben unterschiedlich ist. Genau, wenn der eine sagt, ich möchte gar nichts mehr hören von der Arbeit, wenn ich nach Hause komme. Ich möchte auch nichts erzählen, weil wenn ich jetzt was erzähle, dann komme ich zurück. Ins Leid in Anführungsstrichen oder in den Stress. Jetzt ist für mich Feierabend, ich will darüber nicht mehr sprechen. Genau, und das macht bei vielen Menschen ungute Gefühle, weil ja die Arbeit ein Teil auch des Alltags ist. Und ja, auch da Freundschaften häufig entstehen. Man ist ja auch irgendwie verbunden mit den Menschen, Erlebnisse prägen einen. Und der andere auch einfach erfahren möchte, Mensch, was hast du in den letzten Stunden gemacht? Was hat dich beschäftigt? Wo warst du nachgedacht? Was waren die Herausforderungen vielleicht? Wo warst du gelacht? Ja, das Hauptproblem ist sicherlich, dass viele glauben, man könnte das jeweils andere abschalten. Also, dass ich tatsächlich nach Hause komme und kann die Arbeit abschalten oder kann auf der Arbeit Vollgas geben und kann vielleicht Konflikte und Streit oder andere Themen aus dem Privatleben abschalten. Und das ist ein Thema, was freut mich. Das ist ein Thema, das freut mich. Vor allen Dingen auch, dass so meine Erfahrung und Brille, was vor allen Dingen die Männer betrifft, dass da auch häufig so eine Art Stolz entsteht zu sagen, ja, ich kann das super trennen. Ich schleppe nichts von der Arbeit mit nach Hause. Und dann aber im nächsten Satz auch sagen, ja, über meine Arbeit spreche ich meiner Frau nicht. Dann würde ich ja wieder voll da zurückgezogen werden ins Leid, was mir nicht gefällt. Und da muss ich ja über die ganzen Sachen sprechen. Das heißt. Dieser Mechanismus des Abschaltens hat natürlich auch negative Aspekte. Denn dann in so einer Konstellation sitzt die Frau dann meistens da und sagt, ich weiß gar nicht genau, was mein Mann bei der Arbeit macht. Erzählt er nie. Weiß ich nicht. Und ich glaube, oder ich persönlich bin überzeugt davon, dass es ein Irrglaube ist, das abschalten zu können. Ich bin überzeugt davon, dass man das im Bewussten abschaltet. Das heißt, ich denke dann vielleicht nicht mehr bewusst. Ich denke bewusst an den Kunden, der mich heute vielleicht dann beschimpft hat oder an den Vorgesetzten, der mir heute gesagt hat, dass meine Arbeit nicht gut ist und ich mich mehr anstrengen muss und mich das belastet hat oder meinen Kollegen, der irgendwie mir ein doofes Feedback gegeben hat, was auch immer. Daran denke ich vielleicht nicht mehr bewusst, aber im Unbewussten und in der inneren Haltung, im Basisgefühl oder auch Bauchgefühl, wie genau man das nennen mag, schlummert das ja immer noch. Das heißt, ich glaube zwar. Ich glaube zwar, dass ich das abhake, aber meine Zündschnur ist trotzdem kürzer. Mein Akku ist trotzdem leerer, als er sein müsste. Und ich habe mich vielleicht an einen Zustand gewöhnt. Ich habe mich vielleicht daran gewöhnt, dass nach der Arbeit mein Akku immer total runtergefahren ist und ich erstmal zu Hause eine Stunde brauche, um überhaupt wieder sagen zu können, ja, jetzt kann ich irgendwie mein Kind begrüßen oder irgendwas. Sondern das ist einfach ein Normalzustand geworden. Den Kollegen vielleicht auch teilen, weil die haben ja vermeintlich den gleichen, scheiß Job wie man selbst. Und das sind Irrglaube. Und vielleicht dann einfach dieses Kennenlernen fehlt, was du sagst, ist zu merken, ich kann einen Job machen, aus dem ich mit Energie nach Hause komme, weil mir das so viel Spaß gemacht hat und ich mit so geilen Menschen zusammenarbeite, so ein cooles Team um mich herum habe, weil es um eine gemeinsame Vision geht. Wir erfüllen einen Sinn und wir arbeiten dort im Team nicht nur, um Geld zu verdienen. Genau, und ich erzähle auch gerne was zu Hause. Und ich finde, das hat so ganz viele Effekte. Diese starre Trennung hat ja auch so eine Wirkung auf die ganze Familie. Dass Arbeit sozusagen abgekoppelt ist von einem Leben. Also wenn man auch mal irgendwie mit dem Partner drüber spricht, dann kann der Partner einen eher verstehen, warum man vielleicht an dem Tag früher ins Bett geht, weil man müde ist. Aber die Kinder erfahren ja auch, Mensch, was machen die da überhaupt bei der Arbeit? Warum arbeitet man überhaupt? Und sonst wäre das ja auch mal so, dass das eine irgendwie so eine Blase wäre, ne? Und ich glaube, man muss unterscheiden zwischen, man nimmt Probleme mit nach Hause, also man ist sozusagen gefangen in der Arbeit, wir würden uns jetzt zu Hause ganz viel Gedanken um Klienten noch machen und so weiter. Das ist was anderes, ne? Dass man da unterscheidet zwischen, das ist Arbeit und das ist mein Privatleben. Aber einfach diese Arbeit, diese Work-Life-Balance sozusagen zu verbinden, zu sagen, ich bin nicht in getrennten Rollen, ich habe eine Rolle im Leben. Natürlich in getrennten Rollen vom Auftreten, ich bin bei der Arbeit anders als zu Hause, das ist total normal, aber ja, es darf sich vermischen auch miteinander, ne? Ich glaube sogar, es darf sich nicht nur vermischen, sondern es vermischt sich automatisch. Ja. Wenn ich es nicht bewusst mache, dann unbewusst, vermischt es sich einfach. Und das ist dann das Problem, dass man es nicht kontrolliert macht, sondern dass es sich unbewusst vermischt. Und das hat nämlich dann die unangenehmen Folgen, die eintreten, warum dann auch Paare nachher zu uns ins Coaching oder in die Paartherapie kommen. Nämlich, dass als Folge da ist, was wir eben schon sagten, dass der eine vielleicht vom anderen gar nicht weiß, was derjenige bei der Arbeit macht und fühlt sich aus einem Lebensbereich ausgeschlossen, der ja nun mal fünf Tage die Woche im Regelfall acht bis neun Stunden Zeit einnimmt. Also ja ein erheblicher Teil des Lebens ist. Das andere ist, dass die beiden Dinge sich so sehr bedingen, dass man eben die Konflikte unbewusst mit nach Hause nimmt, mit seinem Partner vielleicht mehr streitet, aber gar nicht weiß, warum das so ist. Aber das vielleicht auch, weil man… Genau, so allgemein, dann sagt, oh, du bist immer gestresst, wenn du nach Hause kommst. Solche Sachen, oder man streitet sich über den Haushalt oder andere Alltagsdinge, eigentlich, weil man bei der Arbeit unzufrieden ist. Da man aber glaubt, man hat das ja getrennt und hat das ja an der Haustür abgeschützt, bezieht man diesen Konflikt nicht auf die Arbeit und dass man von da etwas mitgenommen hat und eigentlich gar nicht bereit dafür ist und kann das eben nicht verbinden. Und das andere ist, dass eben für viele Dinge, wenn man das versucht einfach nur abzuschalten und nicht wirklich zufrieden mit einem Lebensbereich ist, dass man für andere Dinge eben nicht die Bereitschaft hat. Also wenn hier zum Beispiel mal ein herausforderndes Coaching war, wo eben um Trennung… Ja, nein ging und das alles so intensiv war und impulsiv war und auch emotional war, dann kann das sein, dass, wenn ich nach Hause komme und du sagst, Mensch, ich würde hier mit dir nochmal gerne ein Thema klären oder ich würde dir gerne mal Feedback zu was geben, dass ich sage, du, gerne, ich bin aber jetzt nicht bereit, ich brauche mal eine halbe Stunde, um runterzukommen und mach irgendetwas und dann können wir das sehr gerne klären. Aber dann, wenn ich den Glauben habe… Ich kann das an der Haustür abschütteln, dann sage ich dir, weil ich habe ja abgeschüttelt, ja, ja, klar, ich bin bereit, aber ich bin eigentlich gar nicht bereit, weil ich das nur weggedrückt habe und gehe mit dir in ein Gespräch ein, wo ich glaube, ich bin bereit, bin es nicht und dadurch führt das Gespräch leider zu einem Konflikt. Ja, dann knallt es, weil die Vorwürfe, es kommt dann schnell als Vorwurf an, wenn man ja gestresst ist, wenn man dann noch was mitbringt und… Das sind die Folgen, die entstehen und ich habe da gerade zwei Paare im Coaching, wo ich das… genauso habe, dass Eine Paar ist von der Philosophie her zum Beispiel ganz unterschiedlich. Bei ihr ist das so, dass sie die Arbeit als Teil der Sinnerfüllung mit ansieht. Also die Arbeit muss ihr etwas geben, außer Geld. Und bei ihm ist das ganz anders. Er sagt, Arbeit ist Mittel zum Zweck, um Geld zu verdienen und nichts anderes. Und während er dann auf seinen Terminplan guckt und die Woche sieht und sagt, boah sind da wieder viele scheiß Termine drin, aber gut, so ist die Arbeit halt. So guckt sie auf ihren Plan und sagt, oh da sind schon wieder ein paar Dinge drin, auf die ich absolut keine Lust habe und kann damit nur sehr schwer leben und gerät ins Leid und ist damit sehr unglücklich. Und da prallen natürlich zwei Ansätze aufeinander. Beides ist okay, wenn jeder so seinen Ansatz hat, wenn er damit glücklich und zufrieden ist. Aber man muss sich halt dessen bewusst sein, wie diese Ansätze sind und wie man damit halt arbeitet. So kann er nicht einfach sagen, wenn sie sagt, ich habe so eine scheiß Woche vor mir und mir geht es damit nicht gut, kann er nicht aus seiner Haltung heraus sagen, wieso ist doch nur Arbeit, stell dich nicht so an. Dann kriegst du auch das Geld dafür. Dann kriegst du ja das Geld. Wird sie nicht heilen sozusagen. Das funktioniert für sie nicht, dann fühlt sie sich nicht anerkannt, nicht gesehen, nicht gewertschätzt und für ihn wäre es egal, weil er meckert über die Termine, die scheiße sind gar nicht erst, weil es ja Arbeit ist. So prallt das halt aufeinander und so funktioniert das halt mit der Work-Life-Balance eben nicht. Ich glaube auch diese Work-Life-Balance auch andersrum gesehen, also wir haben gerade immer über die Effekte gesprochen, die die Arbeit vor allem im negativen Sinne ja auf das Privatleben hat, ist es ja auch andersrum stark zu sehen. Also wir haben ja gar nicht selten auch Paare im Coaching, wo man sagt, die Konflikte in der Partnerschaft führen auch zu einer Auswirkung auf den Beruf, indem die Paare bei uns sitzen und sagen, ich habe mich erstmal krankschreiben lassen, weil es geht jetzt hier privat um so vieles, ich weiß gar nicht, einer ist vielleicht schon ausgezogen oder sonst was, wie es hier weitergehen soll, wir müssen hier mal echt was klären, ich kann da nichts anderes mehr denken, mir geht es körperlich schlecht, ich kann nichts mehr essen, ich kann nicht mehr schlafen. Das zeigt einem ja auch wieder, dass man diese Lebensbereiche nicht trennen kann und je nachdem, was man beruflich macht, ist es dann ja auch sinnvoll, sich krankschreiben zu lassen, weil wenn ich in einer großen Verantwortung bin, wenn ich im medizinischen Bereich arbeite und Leute operiere oder sonstige Sachen mache, ist es vielleicht dann auch zu überlegen, kann ich diese Verantwortung noch tragen, die ich anderen Menschen gegenüber habe, da kann ich ja nicht schnipsen und sagen, so jetzt bin ich bei der Arbeit und jetzt ziehe ich voll durch, nämlich, wenn sobald vielleicht eine minimale Ruhephase kommt, eine Wartephase, sonst was, wird der Impuls, der Gedanke von Privatleben sofort hochkommen wieder oder mir werden Tränen in die Augen schießen, weil ich dann ein Bild sehe von irgendwas oder ein Lied höre im Hintergrund, also wir haben ja ganz viele Triggerpunkte, die uns dann in dieses Leid schnell zurückführen können. Erwähnen, dass wir auf unserer Website einen wundervoll gepflegten Blog haben, wo wir auch zum Thema Work-Life-Balance schon so einige Beiträge geschrieben haben, die möchte ich euch sehr ans Herz legen, die zu lesen, wenn ihr in das Thema tiefer einsteigen wollt und auch bei Instagram, Facebook und Pinterest sind wir sehr aktiv und ja, hauen da immer wieder kostenfreie Impulse, Tipps und Tricks raus, wie ihr eure Beziehung verbessern könnt, wie ihr da wieder harmonischer, und glücklicher miteinander umgehen könnt. Genau, also gehen wir mal direkt zu den Lösungsansätzen, was kann man tun? Erster Punkt, finde ich mal ganz wichtig, Prioritäten setzen. Also einmal zu überlegen, okay, was hat jetzt gerade in dem Moment Priorität, was möchte ich gerade tun? Ich finde da diesen Satz, den ich mal vor ein paar Wochen gelesen habe, ganz schön, ich bin immer da, wo meine Füße den Boden berühren. Das finde ich immer so passend, bei dieser Work-Life-Balance-Sache, dass man sich immer bewusst, wird aber auch, okay, was ist jetzt sozusagen in dem Moment gerade für mich wichtig, was möchte ich tun, was möchte ich verbessern, was möchte ich verändern, mal in diese Reflexion zu gehen und dann akut auch ins Handeln zu kommen. Aber auch dann zu reflektieren bei den Prioritäten, welcher Lebensbereich steht denn für mich ganz oben und da ist das für viele so, dass ganz oben die eigene Familie steht, also die aktuelle Familie. Nicht die Herkunftsfamilie. Und das ist auch ein Punkt, der ganz schwierig ist, gerade bei Selbstständigen und Unternehmern, aber auch bei Führungskräften häufig zu finden, dass eben die Arbeit zu weit oben steht, manchmal sogar über der Familie und dann führt das auch zu sehr vielen Konflikten. Klar, wenn ich jetzt eine andere Priorität habe als du und sage, Familie steht in erster Stelle und du sagst, ja, das hört sich gut an der Theorie, aber innerlich merke ich, das passt nicht, eigentlich ist es meine Arbeit. Dann geht es darum, im Unternehmen entsprechende Maßnahmen zu treffen, die eine harmonischere Balance ermöglichen, zum Beispiel bewusst Pausen nehmen, also ich kenne viele, die Pausen nicht richtig einhalten, durcharbeiten, um früher gehen zu können oder sowas und eben diese Pausen auch zu nutzen. Um nicht über den Tag hinweg den Akku völlig leer zu fahren, um dann nach Hause zu kommen, ohne eine Pause gemacht zu haben und eigentlich innerlich komplett alle zu sein. Genauso wie das Thema dauerhafte Erreichbarkeit zu reduzieren, seinen Tag gut zu planen, zu strukturieren, sich morgens zehn Minuten Zeit zu nehmen, zu schauen, welche Aufgaben haben jetzt wirklich hohe Priorität, das heißt, welche Aufgaben sind wirklich wichtig und dringend, nach eigenem Ermessen, nicht was andere meinen, was wichtig und dringend. Kunden meinen sowieso immer, alles ist wichtig und dringend, aber man muss selber halt einmal schauen, was ist wirklich wichtig und dringend für heute oder was ist dringend und nicht wichtig, das mache ich vielleicht als nächstes, was ist wichtig und nicht dringend und das so nach und nach zu schauen und auch sich nicht zu optimistisch oder zu überambitioniert dann die Tages-To-Do-List zusammenzustellen, denn auch das ist so ein Punkt, wenn ich nach Hause komme und ich habe auf meiner To-Do-List immer noch sieben Punkte und habe nur drei Geschäfte, dann ist das ein Punkt, den ich dann auch nicht mehr machen kann. Und wollte eigentlich zehn schaffen, das macht eine gewisse Unzufriedenheit, die ich einfach mitnehme und das abzustellen ist was ganz Wichtiges, aber dann, wenn es weiterführend ist und es Konflikte im Kollegium gibt, Konflikte mit Vorgesetzten, Umstände, die einem immer wieder in Bredouille bringen, immer wieder ungute Gefühle verursachen, immer wieder Stress verursachen, das mit den Vorgesetzten oder mit der Geschäftsführung zu thematisieren, anzusprechen, gucken, ob es Lösungsmodelle gibt, wie das besser passt, wie es stimmiger wird, Konflikte zu lösen und so weiter, das ist übrigens auch genau der Punkt, wie wir eigentlich zum Coaching gekommen sind, in meinem ersten Unternehmen gab es Konflikte im Team, wir haben uns einen Coach dazu geholt, der Konfliktlösung mit uns betrieben hat und das fanden wir so gut, wie das funktioniert hat und es hat im Team so viel Motivation und gute Stimmung gemacht, dass wir gesagt haben, das müssen wir selber lernen, wie es funktioniert und dann auch im Zweifelsfall, sogar sein Arbeitsmodell zu reflektieren und zu sagen, passt das zu meiner Sinngebung, gibt es Dinge, die mich immer wieder stressen, die ich nicht verändern kann, wo der Vorgesetzte sagt, nein, das wird sich so nicht verändern, dann gilt im Zweifelsfall, wenn die Familie als Priorität ganz oben steht und es uns gut gehen soll und ich dadurch immer wieder gestresst bin, vielleicht sogar den Arbeitsplatz zu wechseln. Wie ich arbeite und er weiß genau, er kann bei seiner Arbeit nichts verändern, weil da sind feste Strukturen, die haben enorm hohe Stundensätze dafür, dass sie immer erreichbar sind, wenn die Kunden sie brauchen und wenn das die Beziehung so stark gefährdet, dann suche ich mir einen anderen Job, der entspannter ist, der das Familienleben erleichtert, Hauptsache unserer Familie geht es gut. Wie ich arbeite und er weiß genau, er kann bei seiner Arbeit nichts verändern, weil da sind feste Stundensätze dafür, dass sie immer erreichbar sind, wenn die Kunden sie brauchen und wenn das die Beziehung so stark gefährdet, Hauptsache unserer Familie geht es gut. Wie ich arbeite und er weiß genau, er kann bei seiner Arbeit nichts verändern, Hauptsache unserer Familie geht es gut. Lebensmomente haben, die wir genießen können, die das Leben ja auch irgendwie ausmachen. Ja. Um als Team die Sachen im Leben, im Alltag zu bewältigen und nicht, dass jeder so vor seinem eigenen Berg dann steht. Und ansatzend Punkt, wohltuende Routinen entwickeln, um wertschätzend und achtsam miteinander umzugehen. Und ich glaube, das ist wirklich eine Sache, da kann man sehr gut dran lernen und das kann man immer wieder angehen als Thema und das ist so eine Never-Ending-Story als Paar. Ja und wir sprechen ja auch immer über wichtige Signale und wenn die Arbeit im eigenen Gefühl so viel Leid produziert oder manche sagen, die ist so scheiße, dass man nicht darüber sprechen möchte mit seiner Frau oder auch mit Freunden, weil man das am liebsten nur noch abhaken will, was da gewesen ist, dann ist es wirklich an der Zeit zu reflektieren, ob das der richtige Glaubenssatz zum Thema Arbeit ist ob das die richtige Arbeitsstelle ist ob das wirklich das ist, was einen erfüllt denn es gibt Jobs, die einen erfüllen und die einem entsprechend viel Spaß machen und über die man dann gerne spricht und sich gerne darüber austauscht, dann sollte man sich das wirklich gut überlegen, denn dafür ist die Lebenszeit einfach zu schade finde ich, um zu sagen das ist nur Arbeit und ich hake es ab. Ja oder auch andersrum, was ich im Privatleben umstelle vielleicht, also nicht nur den Arbeitsbereich umstellen, sondern vielleicht auch was was ich im Privatleben umstellen kann, damit meine Work-Life-Balance einfach angenehmer wird, also zu sagen okay, ist es für mich im Alltag gut, dass ich sozusagen einmal die Woche so einen Pseudosport mache und eigentlich mich damit nicht wohlfühle, aber ich mache das, weil ich irgendwie so denke, das muss man machen oder suche ich mir wirklich mal was raus, worauf ich richtig Bock habe und versuche mal was Neues, also ich finde, dass ja auch immer so dieses Verhältnis von Abenteuer und Vernunft so ein bisschen, was da mit reinschwingt in den Alltag und auch zu schauen, was soll mein Leben eigentlich ausmachen? Wie möchte ich leben? Eigentlich, wenn wir das Thema Work-Life-Balance nehmen, dann müssten wir uns nicht nur so über diese zwei Bereiche unterhalten, wenn man es genau nimmt, haben wir ja unseren Lebensbaum, den wir da so mal gezeichnet haben, wo ja oben die fünf wichtigsten Lebensbereiche aus unserer Sicht dann enthalten sind und neben letztendlich dem Beruf oder dem beruflichen Leben oder den Finanzen, und den Beziehungen, was dann ja so diese beiden Bereiche sind, die wir uns jetzt eigentlich angeguckt haben, sind ja auch Zeit, Gesundheit und das Mentale oder das Psychische wichtig und die Erfahrung ist, dass wenn einer dieser Lebensbereiche viel zu viel aufmerksam bekommt, dann im Regelfall zulasten ein oder mehrere andere Bereiche. Wenn ich Vollgas im Unternehmen gebe, dann kann das phasenweise mal so machbar sein, aber muss sich auch wieder verändern, damit auch ich wieder auf meinen Körper achten kann und eben Sport mache oder mich gesund ernähre und andere Dinge, das muss halt alles im Einklang sein. Kommt das zu lange raus aus diesem Einklang und irgendetwas geht nicht mehr, ich habe keine Zeit mehr, um mich noch mit Freunden zu treffen, ich habe keine Zeit mehr Sport zu machen, ich merke, dass ich mich nicht mehr um so meine psychischen Themen kümmern kann, wie Selbstreflexion, die Beziehung reflektieren und so weiter. Du schiebst auch Arzttermine, ne? Sowas, ne? Oder wenn ich nur auf meinen Spaß achte und immer nur das mache, worauf ich Bock habe und sage, ja, ich treffe mich nur mit Freunden, mache nur Sport und irgendwie bin vielleicht selbstständig und arbeite nur noch zwei Stunden am Tag, weil ich sage, ich habe auch keinen Bock drauf und merke, dass irgendwie meine Finanzen bergab gehen, funktioniert ja auch nicht. Also ich muss irgendwie schauen, dass ich alle Lebensbereiche stimmig in Einklang bekomme. Ich darf auch mal einzelne Lebensbereiche in den Fokus rücken und andere dafür vernachlässigen. Man kann aber sagen, das ist so meine Erfahrung, das sind so zwei, drei Monate, kann man das gut durchhalten, dass die Lebensbereiche in ein Ungleichgewicht geraten. Ab dann fängt es an, negative Auswirkungen zu haben, die spürbar werden. Also entweder man nimmt zu oder man wird körperlich weniger fit, man bekommt erste Schmerzen im Nacken oder so, weil man schlechter schläft oder es gibt halt man fühlt sich alleine, weil man sich seltener mit Freunden trifft, Freunde fühlen sich ausgeschlossen, weil man sich nicht mehr meldet. Also ab zwei, drei Monaten fängt das an, in ein Ungleichgewicht zu geraten, was auf jeden Fall Auswirkungen hat. Aber ich glaube, da ist auch wichtig, wenn man bewusst in diesen Mangel geht, weil man etwas vernachlässigt, das auf jeden Fall in der Partnerschaft ja auch anzusprechen und zu sagen, hey, ich lege jetzt hier so einen Sprint ein, das mache ich ganz bewusst. Ist das für uns als Familie, als Paar stimmig? Weil das ist ja auch immer so ein Ding, dass im Nachhinein dann ganz viele Konsequenzen, weil jede Entscheidung hat ja auch negative Konsequenzen einfach, dass die dann nicht bedacht worden sind. Aber das ist ja nochmal ein anderes Thema. Genau. Wenn dich das im Detail interessiert, so haben wir wie gesagt einige Blogbeiträge rund zum Thema Work-Life-Balance. Wir haben einen kostenlosen Videokurs, in dem wir spannende Videos zusammengestellt haben. Da geht es um die Tut-mir-gut-Liste, die natürlich auch ein wichtiger Bestandteil vielleicht einer zufriedenen Work-Life-Balance sein kann. Wir haben da drin den Öko-Check, der dabei hilft, Entscheidungen zu reflektieren. Wenn man zum Beispiel die schwere Entscheidung vor sich hat, zu sagen, kündige ich meinen Job oder nicht, was durchaus einmal sein kann, dann kann das dabei helfen, diese Entscheidung von dir zu treffen. Aber auch andere wichtige Themen haben wir in diesem Videokurs drin. Und wenn du das Gefühl hast, Mensch, ich komme beim Thema Work-Life-Balance nicht so recht voran, ich weiß gar nicht, wo genau das jetzt liegt mit der Ursache oder wie ich das alles miteinander verbinden kann, auf was ich umstellen kann, oder aber ihr habt Konflikte und Streit, die durch eine gefühlt unausgewogene Work-Life-Balance bei euch entstanden ist, dann meldet euch doch sehr gerne bei uns im Coaching. Ina und ich helfen euch da sehr gerne weiter. Wir jonglieren, Termine rotieren und Co. recht gekonnt und sind gut in der Planung. Und auch unsere beiden Coaches, Nike und Lukas, können euch da sehr gut unterstützen. Und das machen wir gerne hier vor Ort in Neumünster oder online. Deutschland weit oder im gesamten deutschsprachigen Bereich. Also auch wenn du irgendwo auf der Welt unterwegs bist, kannst du dich sehr gerne bei uns melden. Ein Laptop reicht oder ein Tablet oder Smartphone und du kannst bei uns ins Coaching einsteigen. Das ist gar kein Problem. Ansonsten wünschen wir dir spannende Impulse, eine tolle Work-Life-Balance und freuen uns, wenn du beim nächsten Mal wieder in unseren Podcast reinhörst. Bis bald. Bis dann. Musik

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die starre Trennung von Arbeit und Privatleben führt zu Konflikten, da beide Bereiche miteinander verknüpft sind und emotionale Belastungen unbewusst mit nach Hause getragen werden.
  2. Es gibt keine echte Work-Life-Balance, sondern eine Lebensbalance, bei der beide Bereiche miteinander verflochten und gegenseitig beeinflusst sind.
  3. Der Glaube, Arbeit vollständig abzuschalten, ist irreführend, da Stress und Emotionen im Unbewussten weiterbestehen und den Akku des Lebens leeren.
  4. Unterschiedliche Ansichten zur Berufstätigkeit – z. B. Arbeit als Sinnfüllung vs. Mittel zum Gelderwerb – führen zu Spannungen, wenn die Partner nicht miteinander verständigen.
  5. Ungeplante oder übermäßige Fokus auf einen Lebensbereich (z. B. Arbeit oder Familie) führt nach etwa zwei bis drei Monaten zu negativen Auswirkungen auf Gesundheit, Beziehungen und Lebenszufriedenheit.
  6. Ein bewusster Austausch über Prioritäten, Pausen und persönliche Grenzen ist entscheidend für eine harmonische Beziehung und ein gesundes Wohlbefinden.
  7. Es ist wichtig, Lebensbereiche wie Gesundheit, Zeit, Finanzen und psychisches Wohlbefinden in Gleichgewicht zu bringen, anstatt nur Arbeit und Privatleben zu trennen.
  8. Wenn eine ungesunde Balance auftritt, kann die Lösung liegen in einem Wechsel des Berufs, der Rückkehr zu einem ausgewogenen Lebensstil oder der professionellen Unterstützung durch Paartherapie.

Summary:

Die Diskussion über Work-Life-Balance zeigt, dass eine starre Trennung von Beruf und Privatleben nicht funktioniert. Beide Bereiche sind tief verwoben, sodass Stress und Emotionen unbewusst in das Privatleben übergehen. Der Glaube, Arbeit vollständig abzuschalten, ist eine Täuschung, da der psychische Akku trotzdem leer bleibt.

Viele Paare erleben Konflikte, weil der eine Partner Arbeit als Sinn empfindet, während der andere sie als bloßes Geldmittel sieht – diese Unterschiede führen zu Spannungen. Wenn einer der Lebensbereiche zu lange überbetont wird, entstehen negative Folgen wie gesundheitliche Probleme, soziale Isolation oder finanzielle Unsicherheit. Eine gesunde Balance erfordert bewusste Reflexion über Prioritäten, klare Grenzen und regelmäßige Pausen.

Die Lösung liegt nicht nur im abgeschalteten Arbeitsalltag, sondern in einem ganzheitlichen Gleichgewicht aller Lebensbereiche – wie Familie, Gesundheit, Finanzen und Freizeit. Wenn eine ungesunde Situation langfristig existiert, kann ein Wechsel des Arbeitsplatzes oder professionelle Unterstützung wie Paartherapie wirksam sein. Die Lebensiderlisten betonen die Bedeutung von Wahrnehmung, Kommunikation und Bewusstsein, um eine wirklich erfüllte und ausgewogene Lebensqualität zu erreichen.

FAQs

Eine echte Work-Life-Balance bedeutet nicht, die Bereiche Arbeit und Privatleben vollständig voneinander abzuschalten, sondern, dass beide Bereiche miteinander verbunden und gegenseitig beeinflussen. Die Trennung wird als irreführend angesehen, weil emotionale und mentale Belastungen aus der Arbeit oft unbewusst in das Privatleben übergehen.

Starre Trennungen führen dazu, dass Partner sich nicht ausreichend über das Leben des anderen informieren. Der eine kann sich ausgeschlossen fühlen, weil der andere berufliche Belastungen nicht teilt, was zu Unverständnis, Stress und fragwürdigen Vorwürfen führt.

Durch bewusste Prioritätenfestlegung, regelmäßige Reflexionen über Lebensbereiche und gemeinsame Planung. Es ist wichtig, dass beide Partner ihre persönlichen Bedürfnisse und Prioritäten klären und die Balance gemeinsam ausbalancieren.

Weil übermäßige Belastung im Beruf oft negative Auswirkungen auf das Privatleben hat. Eine kritische Selbstbeobachtung hilft, zu erkennen, ob ein Job wirklich erfüllend ist und ob er die eigene Lebensqualität und die Beziehung fördert.

Ja, durch bewusste Entscheidungen, wie z. B. bewusst Sport zu machen oder neue Freizeitaktivitäten zu finden, die Freude und Balance schaffen und so den Lebensablauf ins Gleichgewicht bringen.

Gemeinsame Reflexionen helfen, Veränderungen zu erkennen, Konflikte zu verstehen und die Balance zwischen Beruf und Privatleben zu stärken. Sie fördern das Verständnis und die Wertschätzung in der Beziehung.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.