Die heutigen Wissenschaftsmeldungen behandeln fünf Themen. Erstens ergab eine internationale Studie mit über 9.000 Kindern, dass sowohl Kochsalzlösungen als auch Elektrolytgemische bei septischem Schock gleich effektiv und sicher sind. Zweitens fanden Biologen heraus, dass Birkhühner Rot schlecht erkennen können, was zu tödlichen Kollisionen mit rot markierten Seilen von Skiliften führt; sie empfehlen schwarz-weiße Markierungen. Drittens wurden Daten der UK BioBank, die Gesundheitsinformationen von über 500.000 Briten enthält, auf Alibaba zum Kauf angeboten, jedoch ohne erfolgte Transaktionen; die britische Regierung bestätigte die Löschung der Daten. Viertens zeigt eine Studie der Universität Stockholm, dass kleinere Rochenarten Augenflecken als Abwehrmechanismus nutzen, während größere Arten auf giftige Stacheln oder Elektroschocks zurückgreifen. Fünftens warnt die WMO vor einem baldigen El Niño, da die Temperaturen im äquatorialen Pazifik rapide ansteigen; das Phänomen könnte zwischen Mai und Juli einsetzen.
Deutschlandfunk. Forschung aktuell. Und damit sind wir bei den Wissenschaftsmeldungen von heute mit Lukas Kuhlenbach. Zwei verschiedene Infosionslösungen helfen Kindern mit sceptischen Schock gleich effektiv. Ärzte können in der Notfallmedizin verschiedene Infosionslösungen verwenden, um den Flüssigkeitshaushalt von Patienten wieder auszugleichen. Die einen enthalten nur Kochsalz, andere sind ein Gemisch aus verschiedenen Elektrolyten. Diese Mischungen sind dem menschlichen Blutplasma etwas ähnlicher. Kindern mit sceptischen Schock wird je nach Verfügbarkeit, mal die eine oder die andere Lösung verabreicht. Doch bislang war unklar, ob beide gleich effektiv und sicher sind. Studiene hatten unterschiedliche Ergebnisse gezeigt. Da der Verdacht auf eine Selbstis bei Kindern recht selten ist, war es schwer, mehr zuverlässiger Erkenntnisse über die verschiedenen Infosionslösungen in Studien zu gewinnen. Daher haben sich Notfallambulanzen aus den USA, Kanada und drei weiteren Ländern zusammengetan und konnten so gemeinsam Daten von mehr als 9.000 Fällen sammeln. Im Fachjournal New England Journal auf Medicine kommt das internationale Forschungsteam zu dem Schluss. Bei der Infosionslösungen sind gleichermaßen effektiv und sicher. Birküner können die Farbe rot schlecht erkennen. Das könnte mit ein Grund dafür sein, dass Birküner in den französischen Alpen besonders häufig gegen die metroten Flakken markierten Seile von Schiliften fliegen und dabei sterben. Darauf weißen französische und Belgische Biologen im Journal of Experimental Biology hin. Für ihre Forschung haben sie die Retina von zwei lebenden Birkünern aus verschiedensten Winkeln fotografiert und ganz genau ausgemessen. Außerdem haben sie von einem verstorbenen Birkund die Netzhaut entnommen und daran untersucht, welche Seesines Zellen das Birkund besitzt. Basierend auf ihren Forschungsergebnissen schlagen die Studienautoren vor, Flakken mit schwarz-weißmustern an den Schilifzahlen anzubringen. Daten der UK BioBank wurden in China zum Kaufangeboten. Das hat die britische Regierung eingeräumt. Angebote zum Kauf der Daten seien auf der Website des chinesischen Online-Händlers Alibaba aufgetaucht. Sein aber keine Käufe abgewickelt worden hat der britische Minister für Technologie ihren Murray gesagt. Inzwischen seien die Daten gelöscht. In der UK BioBank sind Informationen über die Gesundheit von mehr als 500.000 Personen aus Großbritannien gespeichert. Die Studienteinnehmer werden seit rund 20 Jahren von Forschenden regelmäßig befragt und untersucht. Universitäten aus aller Welt können auf die Daten zugreifen und sie für ihre Forschung nutzen. Wenn andere abwehrmechanismen fehlen, entwickeln rochen Augenflächen. Solche auchfälligen Flecken, die in ihrem Aussehen augen ähnen, kennt man z.B. von den flügeln mancher Schmetterlingsarten oder vom Gefieder eines Faus. Aber auch manche rochenarten bilden Augenflächen aus. Ein Forschungsteam der Universität Stockholm hat durch den Vergleich von mehr als 500 rochenarten untersucht, wie sich die Augenflächen im Laufe der Evolution entwickelt haben. Im Fachjournal Nature Ecology and Evolution schreiben die Studienautoren, dass vor einem kleine rochenarten Augenflächen ausbilden. Sie besitzen keine anderen Strategien, um angreifert zu verschrecken. Einige größere rochen können Fressfeinde hingegen mit einem giftigen Stachel abwehren. Es gibt auch rochenarten, die Elektroshocks abgeben können. Immer mehr deutet auf einen baldigen El Nino hin. Die Temperaturen an der Meeresoberfläche im equatorialen Pacific würden aktuell rapide ansteigen, berichtet die Weltwetterorganisation WMO. Sie geht davon aus, dass zwischen Mai und Juli ein El Nino Phänomen einsetzen könnte. Dieses alle zwei bis sieben Jahre natürlicherweise eintrittener Wetter Phänomen beginnt immer mit steigenden Temperaturen an der Meeresoberfläche.
Podcast Summary
Key Points:
Zwei verschiedene Infusionslösungen (Kochsalzlösung und Elektrolytgemisch) sind bei Kindern mit septischem Schock gleichermaßen wirksam und sicher, basierend auf einer internationalen Studie mit über 9.000 Fällen.
Birkhühner können die Farbe Rot schlecht erkennen, was zu häufigen Kollisionen mit rot markierten Seilen von Skiliften in den französischen Alpen führt; Forscher schlagen schwarz-weiße Muster vor.
Daten der britischen UK BioBank mit Gesundheitsinformationen von über 500.000 Personen wurden auf der chinesischen Plattform Alibaba zum Kauf angeboten, jedoch ohne abgewickelte Käufe; die Daten wurden inzwischen gelöscht.
Eine Studie der Universität Stockholm zeigt, dass kleinere Rochenarten Augenflecken als Abwehrmechanismus entwickeln, während größere Arten auf giftige Stacheln oder Elektroschocks setzen.
Die Weltwetterorganisation WMO meldet einen rapiden Anstieg der Meeresoberflächentemperaturen im äquatorialen Pazifik, was auf einen baldigen El Niño zwischen Mai und Juli hindeutet.
Summary:
Die heutigen Wissenschaftsmeldungen behandeln fünf Themen. 000 Kindern, dass sowohl Kochsalzlösungen als auch Elektrolytgemische bei septischem Schock gleich effektiv und sicher sind. Zweitens fanden Biologen heraus, dass Birkhühner Rot schlecht erkennen können, was zu tödlichen Kollisionen mit rot markierten Seilen von Skiliften führt; sie empfehlen schwarz-weiße Markierungen.
000 Briten enthält, auf Alibaba zum Kauf angeboten, jedoch ohne erfolgte Transaktionen; die britische Regierung bestätigte die Löschung der Daten. Viertens zeigt eine Studie der Universität Stockholm, dass kleinere Rochenarten Augenflecken als Abwehrmechanismus nutzen, während größere Arten auf giftige Stacheln oder Elektroschocks zurückgreifen. Fünftens warnt die WMO vor einem baldigen El Niño, da die Temperaturen im äquatorialen Pazifik rapide ansteigen; das Phänomen könnte zwischen Mai und Juli einsetzen.
FAQs
Sowohl reine Kochsalzlösungen als auch Elektrolytmischungen, die dem Blutplasma ähneln, sind gleichermaßen wirksam und sicher.
Birkhühner können die Farbe Rot schlecht erkennen, weshalb sie die rot markierten Seile übersehen und daran verunglücken.
Sie empfehlen, schwarz-weiße Muster an den Skiliftseilen anzubringen, damit die Vögel diese besser wahrnehmen.
Die Daten wurden auf Alibaba zum Kauf angeboten, aber es wurden keine Käufe abgewickelt, und die Daten wurden inzwischen gelöscht.
Kleine Rochenarten ohne andere Abwehrmechanismen wie Giftstachel oder Elektroschocks bilden Augenflächen, um Fressfeinde zu verschrecken.
Die Weltwetterorganisation geht davon aus, dass zwischen Mai und Juli 2023 ein El Niño einsetzen könnte.
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