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Wie werden wir wieder innovativ?

1h 9m 39s

Wie werden wir wieder innovativ?

Deutschlands Innovationskraft ist in den letzten Jahren insgesamt abgerutscht, wie der Global Innovation Index zeigt, der Deutschland auf Platz 11 positioniert. Nur 13 Prozent der Unternehmen gehören zu den Innovationsstarken, und der Mittelstand bleibt weniger agil als früher. Diese Schwächen sind durch strukturelle Herausforderungen wie Bürokratie, fehlende Kapitalzufuhr und langsame Umsetzung von Erfindungen verstärkt. Dennoch gibt es positive Entwicklungen: Die Bundesregierung setzt durch den „Sprunginnovation“-Ansatz und spezifische Förderprogramme auf Innovationen in KI, Fusions- und Energietechnologien. Ein herausragendes Beispiel ist die Entwicklung eines 300-Meter-Turms für Windkraft, der über doppelt so viel Strom erzeugt und kostengünstiger ist. Deutschland ist in Forschung und Technologie führend, insbesondere in Hochtechnologien wie Fusions- und Quantentechnik. Die staatliche Rolle wird als Katalysator beschrieben, der private Investoren und Entwickler fördert, ohne direkt zu agieren. Trotz hoher Potenziale und reicher Ideen fehlt es an schneller Umsetzung und Unternehmerfreiheit. Die Herausforderung besteht darin, die Innovation nicht nur zu fördern, sondern sie auch in wirtschaftlich tragfähige Projekte zu überführen, wobei Risiken akzeptiert und Fehler in der Teamgestaltung erkannt werden müssen. Die Zukunft hängt von einer klaren Politik der Innovation und einer besseren Vernetzung zwischen Forschung, Industrie und staatlichen Förderinstrumenten ab.

Transcription

12645 Words, 78531 Characters

German
Ist das eine Blase? Der Wirtschafts-Podcast der Zeit. Wir können und werden an den Wertschöpfungsketten der Zukunft nicht nur teilhaben. Wir können davon auch profitieren und gewinnen. Das Spiel der technologischen Entwicklung ist noch länger nicht vorbei. Das sagte Bundeskanzler Friedrich Merz kürzt sich in seiner Regierungserklärung im Bundestag. Und was er da sagt, ist interessant, weil er meint, wir können bei Innovationen noch aufholen. Wir sind da noch lange nicht so abgehängt. Friedrich Merz hat mit diesen Worten hier öffnung eines neuen Chipwerks von Intel in Dresden kommentiert. Das Unternehmen hat 5 Milliarden Euro in die SmartPower-Fab investiert. Die größte Einzelinvestition des Unternehmens und die Chips, die dort künftig produziert werden, z.B. für KI-Rechenzentren, Elektroautos oder moderne Industrie, anlagen benötigt. Das klingt ja erstmal gut, also es klingt danach, als ob es in Deutschland trotz Wirtschaftskrise weitergeht und auch sehr fortschritt, irgendwie dann doch noch retten kann in einer Zeit, in der China und bei den Autos längst den Rang abläuft, in der Donald Trump deutsche Fabriken unter anderem mit Zölln in die USA losen will und hier gleichzeitig aber auch die Insovenzen steigen und man immer wieder von Entlassungen hören. Aber, liebe Carla, es gibt doch viele Fragezeichen. Laut einer Studie der Bertelsmannstiftung zählen nur 13 Prozent der Unternehmen noch zu Innovationsstarken Spitze in Deutschland. 2019 war uns noch ein Viertel der Firmen. Industriefirmen planen weniger Innovation und dauert einer Umfrage des BDI. Das Bundesverband der deutsche Industrie aus dem vergangenen Jahr hat fast die Hälfte der großen Konzerne seine Forschungs- und Entwicklungsabteilung schon ins Ausland verlagert oder dachte zu dem Zeitpunkt darüber nach. Und der Innovationsreport der Förderbank KW um noch eine Studie aufzugreifen zeigt, dass der Mittelstand weniger innovativ ist als etwa in den Nuller Jahren. Und das alles ist doch irgendwie ziemlich fatal, denn es braucht Fortschritt und es braucht Fortschritt für Wachstum und Wachstum, damit wir ja wieder mehr verteilen können in Zeiten, in denen zum Beispiel die Sozialkassen mehr Geld benötigen. Ja, wie aber werden wir wieder innovativer? Welche Rolle kann dabei der Start spielen, welche muss er spielen und wie gewinnen wir vielleicht auch diesen Wettlauf um KI? Wie haben wir dagegen über den USA überhaupt noch eine Chance? Darum geht es heute. In dieser neuen Folge von ist das eine Blase dem Wirtschaftspodcast der Zeit. Du bist Carla Neuhaus, Redaktörin hier im Wirtschaftsresor der Zeit. Und du bist die Ernst Tönnestmann, ebenfalls Redakteur im Wirtschaftsresor der Zeit hier und Chefredakteur von Zeit für Unternehmer. Und daher erwarten wir hier im Podcast einen ganz spannenden Gast, nämlich jemand, der seinen Unternehmer posten, eingetauscht hat gegen einen Job als Behördenschef und der in dieser Rolle Deutschland als Ganzes wieder innovativer machen soll und dafür nach guten Ideen sucht und ja, Geld und das Volk bringt. Ja und Starten wollen wir aber wie immer mit unserem Spiel Fakt oder Fantasie. Jens, du hast eine Behauptung für mich mitgebracht und ich so raten, ob sie richtig ist oder ausgedacht. Möchtest du Starten? Ja, liebe Carla, ich fang gerne an. In Deutschland heißt es dir immer wieder, dass die Menschen so Innovationscheu sind und ganz froh sind, wenn sich nicht so viel tut und auch skeptisch sind, neun Dingen gegenüber. Ich wollte mal wissen, ob das stimmt und hab geguckt, ob es so Vergleichsstudien gibt und da bin ich über den Eurobarometer gestolpert. Das ist so eine Umfrage, die macht die U-Kommission seit vielen, vielen Jahren regelmäßig immer zu wechseln ein Thema und es gab eben in diesem Jahr eine zum Thema Digitalisierung und digitalem Fortschritt. Da wurde zum Beispiel gefragt, ob die Menschen in der EU finden, dass die EU weltweit führend ist im Bereich digitaler Innovation und Technologie. Also ob sie sagen, die EU ist da richtig vorne dran oder nicht. So weit ist das Fakt. Die Frage ist aber, oder meine Behauptung ist, in Deutschland ist der Wert am schlechtesten. Nur 36 Prozent der Menschen in Deutschland finden, dass die EU weltweit führend ist im Bereich digitaler Innovation und Technologie. Das sind weniger als in jedem anderen Land die EU und in den meisten anderen Ländern sind es sogar über die Hälfte, die das bejaht. In Deutschland ist man da also besonders pessimistisch. Würdest du sagen, das stimmt? Ja, da muss man ja glaube ich einmal unterscheiden, was denken die Leute und wie ist es wirklich? Und ich könnte mir schon vorstellen, dass die Europäer da eher pessimistischer unterwegs sind als zum Beispiel die Amerikaner, aber auch vor allem die Chinesen. Also ich würde jetzt mal sagen, die Behauptung stimmt. Ja, aber jetzt geht mir um die Deutschen nicht die Europäer, also die Menschen in Deutschland, die unter allen Europäischen, also unter allen Menschen in Europa, die pessimistisch sind. Ah, okay, so ist das. Also in der Hälfte der Mitgliedstaaten finden die befranken eher die EU-Spielter vorne mit, aber in Deutschland sagen das nur 36 Prozent, das ist der schlechteste Wert in dieser ganzen Befragung zu dieser Frage. Also in Deutschland sind die Leute am pessimistisch und sagen, wir sind nicht weltweit führend, der Zug ist abgefahren. Ja, okay, okay, also wir sind pessimistischer als die Franzosen oder Italiener, aber auch da würde ich sagen, ja, das stimmt. Also ich meine, wir sind ja eher so ein bisschen so die Nörgler der Nation von daher. Bevor jetzt auflöse, lieber Carla, muss ich einmal ganz kurz fragen, wie es das bei dir bist du Innovationszugeneigt und glaubst, dass wir genug tun, dass wir noch den Anschluss haben oder bist du da auch skeptisch und blässt in die Nörgel tröte. Na ja, ich glaube, man kann unser Industrie schon mehr zutrauen und die sind da vielleicht auch schon ein bisschen besser unterwegs, als man das irgendwie so denkt, aber wenn ich sehe, wie viel da aus den USA kommt, wie die Vorreiter sind, gerade was die großen KI-Anwendungen geht, wie schnell irgendwie China da aufwult da, würde ich schon eher sagen. Müssten wir schon noch ein bisschen mehr tun, also ich räume ich da vermutlich ein in die Reihe der Nörgler. Richtig, und du gewinst den Punkt. Fakt, lieber Carla, nur 36 Prozent finden wir spielen dann auch oben mit als EU und was ich interessant finde ist, dass in Deutschland auch besonders viele Menschen sagen, also im Verhältnis zu den Leuten in anderen EU-Staden, sagen besonders viele Menschen in Deutschland, die EU sollte Firmen, die zum Beispiel KI-Anwendungen entwickeln, stärker fördern. Also da ist so der Impuls, wir sind abgehängt und jetzt ist es echt Zeit, dass die EU was tut, damit wir da wieder mitteilten können. Also ich habe eher den Eindruck, wenn ich diese Umfrage so angucke, dass hier so einen Realität sind eingekärt ist und man verstanden hat, nee, so wir müssen uns jetzt echt anstrengen, so wie du es auch gerade gesagt hast. Sollte eben auch die EU, vielleicht auch die einzelne Mitgliedstaaten, eine starke Rolle spielen und es nicht einfach dem Markt überlassen, das finde ich eine spannende Perspektive auch für unser Gespräch nachher. Okay, gut, Punkt für mich, jetzt gucken wir mal, ob du ausgleichen kannst und zwar will ich von dir wissen, wie es denn jetzt wirklich um die Innovationskraft Deutschlands bestellt. Und dafür habe ich die Zahlen mitgebracht von der Weltorganisation für geistiges Eigentum, die gibt es wirklich, das ist eine Teilorganisation der Vereinten Nationen. Also es ist schon recht verlässlich, würde ich sagen, was die machen, der stillen jedes Jahr unter anderem einen Global Innovation Index. Also die bewerten, wie innovativ Länder und auch ihre Unternehmen sind, gucken sich dafür zum Beispiel an, wie viele Technologiegüter werden exportiert, werden produziert. Wie gut ist die Wissenschaft in einem Land aufgestellt, wie viel Geld fließt in Innovation und Entwicklung. Und daraus erstellen die eben diesen Index, um die Staaten untereinander zu vergleichen, zu veröffentlicht wurde der M-Herbst 2025, also vor bald ein Jahr. Und jetzt kommt meine Behauptung, Deutschland ist in diesem Index zuletzt nochmal abgestiegen, also weiter abgerutscht von Platz 9 auf Platz 11, genau, das ist meine Behauptung. Ist noch weiter abgestiegen, aber liegt unter wie vielen Ländern dann immer nach Platz 11? Wir liegen immer noch auf Platz 11, 140 Länder sind dabei. Okay, aber das finde ich, ist immer noch okay so und dass es schlechter geworden ist, kann ich mir vorstellen. Also du fragst jetzt insbesondere nach dem Trend, da würde ich sagen, ja, stimmt. Ja, okay, das war jetzt vielleicht viel zu einfach, tatsächlich erstimmend die Behauptung. Es ist halt sehr plausibel auf jeden Fall. Ja, Deutschland ist abgestiegen von Platz 9 auf Platz 11. Wir sind aber also daraus freut ich hinaus, wir sind im internationalen Vergleich nochmal weiter zurückfallen. Und das liegt zum Beispiel daran, dass die Experten sagen, naja, die Rahmenbedingungen für die Gründung eines Unternehmens, die sind jetzt in anderen Ländern besser geworden als bei uns. Da sind wir sogar weltweit nur auf Platz 41. Es ist auch weniger Risikokabital zu uns geflossen. Und es werden auch vergleichsweise weniger Apps fürs Smartphone entwickelt. Wo wir aber und da kann man durchaus mal optimistisch sein, wo wir recht gut sind. Und was uns dann auch so weit nach vorne bringt, ist, dass wir halt bei der Produktion und auch beim Export von sehr komplexen Waren, also vor allem unsere Industrie. Da immer noch sehr gut ist, halt auch wirklich High Tech da zu bauen und zu liefern. Und vielleicht noch einmal zu sagen, wer auch vielleicht fragt, ich dich einfach mal, was würdest du denn denken, wer liegt auf Platz 1? Ja, da hätte ich dich nicht getan, sonst gefragt, weil genau, mich das auch neugierig macht, wer liegt denn vor. Also ich weiß nicht, wie genau die Rangfolge aussieht. Aber ich würde denken, dass die USA natürlich mit in der unter den Top 3 ist. Und ich glaube, dass China unheimlich aufgeholt hat. Also bei den Patentanmeldungen sieht man, dass China sich wahnsinnig entwickelt hat. Und nachdem es früher immer so die Werkbank war, wo man quasi gebaut hat, was andere sich ausgedacht haben, hat sich das komplett verkehrt. Und ich würde sagen, die Top 3 sind die USA, China und Japan. Missedig darauf nach. abgebilden, weil das ist komplett ganz korrekt. Die USA ist unter den Top 3 vertreten, allerdings auf Platz 3. Auf Platz 1 und 2 liegen die Schweiz und Schweden, ganz interessant. Und China kommt tatsächlich erst auf Platz 10, also nur einen Platz vor uns. Ich weiß jetzt nicht, wo Japan unter auf Platz 7, 80 steht oder so. Ich weiß nicht, wo China vorher stand. Japan suche gerade, Japan steht auf Platz 12, also knapp hinter uns. Also, jetzt auch nicht schlecht, aber nicht so weit vorne, wie du das jetzt sagtest. Okay, na gut, aber das Zweck du davon, da siehst du trotzdem unentschieden ausgegangen. Kal, auch wenn ich mich jetzt so verschätzt habe in dieser Frage. Aber sehr interessant, also ich glaube, wir haben schon so ein bisschen vermessen, wie es um die Innovationsfähigkeit, aber auch den Innovationsbedarf in Deutschland steht. Und ein Thema, das natürlich gerade in aller Munde ist und wo die Frage immer ist, sind wir da letztendlich schon abgehängt oder kommen wir da vielleicht noch mit. Ist ja dieses Thema künstliche Intelligenz, von dem man sich wirklich sehr viel verspricht. Und dazu wollen wir jetzt mit unserer Kollegin Johanna Jürgens sprechen, die hier im Wirtschaftsressor sich ganz maßgeblich um KI und KI Entwicklung kümmert. Hallo Johanna, schön, dass du bei uns bist. Hallo. Du beschäftst dich ja vielmehr künstliche Intelligenz. Und wenn du dir das mal anschaust, würdest du sagen, wir hinken da tatsächlich krass hinterher. Ja, grundsätzlich leider schon, ich glaube, da kann man auch nicht viel beschündigen, wobei ich differenzieren würde. Wir sind gerade in Deutschland in der Forschung ziemlich stark. Hier wird viel Grundlagenarbeit gemacht, aber das mit der Kommerzialisierung kriegen wir nicht so gut hin. Die Spitzenmodelle kommen vor allem aus den USA und aus China, wenn es um KI geht, was auch daran liegt, dass es da deutlich einfacher ist, an Privatkapital zu kommen. Und die Gefahr, die das birgt, ist natürlich das in den USA und China irgendwann die gesamte digitale Wertschöpfung stattfindet. Und wir in Europa da zu verdammt sind, ewiger Kunde zu sein. Und das natürlich auch nach den Konditionen der anderen. Wir haben ja von ein paar Wochen gesehen, wohin das führen kann. Da hat die USA Donald Trump den Zugang zu den leistungsfähigsten KI-Modellen abgeschnitten im Rest der Welt. Da ging es um die Modelle Mythos und Fabel von Entropic. Und das war schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns da drohen könnte, wenn wir nichts ändern. Das haben ja viele Leute mitbekommen. Du hast unseren Leseren und Lesern, das glaube ich auch erklärt, welche Rolle das gespielt hat. Mich würde aber noch mal interessieren, neben diesen sehr, ja, sehr wahrnehmbaren und plakativen Dingen, die sich da tun. Also zum Beispiel Donald Trump schränkt den Zugang zu einer KI ein, oder eine bestimmte Firma startet ein neues KI-Modell. Lässt sich denn unser Rückstand irgendwie auch messen und lässt sich irgendwie abmessen, ob der größer wird, oder ist das schwer? Da gibt es natürlich mehrere Indikationen. Ich habe es gerade schon angesprochen, quasi das Kapital, die Investitionen in KI-Unternehmen. Da sieht man, dass ziemlich deutlich da wurden im vergangenen Jahr in den USA und privatem Kapital 286 Milliarden US-Dollar mobilisiert. In Europa waren das 21 Milliarden, also das ist schon eine deutliche Schere, die da aufgeht. Ähnlich ist es auch bei den öffentlichen Förderungen. Es gibt in Europa den European Innovation Council. Das ist eine Fördergesellschaft, der EU für Techprojekte und die hatte 2024 zum Beispiel ein Budget von 256 Millionen Euro. Und in den USA wurden im selben Jahr sechs Milliarden bereitgestellt. Das sind jetzt viele Zahlen, aber es macht schon deutlich, da reden wir wirklich von ganz unterschiedlichen Dimensionen ein Indikator, an dem man diese Kluft auch noch messbar machen kann. Das natürlich auch die Rechenleistung, die ja auch in Flaschenhalts ist, beim Training und der Nutzung von KI. Europa verfügt da gerade über ungefähr 5 Prozent der weltweiten Rechenkapazität für KI. Das ist gemessen an unserer Wirtschaftsleistung natürlich zu wenig. Aber so hat es gefragt, ob sich da was ändert, es passiert durchaus was. Es gibt jetzt ein neues Gesetzespaket der EU zur Stärkung der europäischen Techbranche. Der geht zum Beispiel darum, weniger repressbar zu sein in der KI-Lieferkette, zum Beispiel in dem man stärker. Auch eigene Chips herstellt, es werden Gigafactories gebaut in Europa, die viel mehr Rechenleistung zur Verfügung stellen sollen. Und europäische Firmen sollen auch zum Beispiel bei öffentlichen Aufträgen, in denen ja auch viel Geld bereitgestellt wird, künftig bevorzugt werden. Also, es passieren Dinge, ich glaube, wir haben kein Erkenntnisproblem mehr, die Frage ist, wie lange das noch dauert, bis man da was sieht. Okay, du sagst, da tut sich schon was, aber siehst du denn auch eine Chance, dass in Deutschland ein KI-Unternehmen wie Anthropic zum Beispiel oder eben AI überhaupt noch entsteht und dass die dann mithalten können? Ja, unser digital minister Kassen Wildberger, der wünscht sich das, der sagt, Europa sollte seine eigene Hochleistungs-KI entwickeln, die dann mit Spitzenmodellen wie Anthropics-Mittress zum Beispiel mithalten kann. Dann wäre Europa auch nicht mehr repressbar, wenn Donald Trump den Zugang kapt. Das Ding ist nur ein realistischem Plan, diese Spitzenmodelle auch in Europa zu entwickeln, gibt es nicht der einzige europäische Hoffnungsträger, der noch übrig geblieben ist. Das ist ein International aus Frankreich, ist in dieser Hinsicht noch nicht konkurrenzfähig und ich glaube auch, das wäre verschwendete Liebesmü. Wir haben das ja zum Beispiel bei Alfa gesehen, dem Heidelberger KI startt, ob das mal die deutsche Hoffnung war im KI-Wettrennen um die besten Sprachmodelle. Da hat man eigentlich gemerkt, bei diesem Wettrennen noch mitzumachen ist ökonomisch eigentlich nicht tragbar, dieser Kampf ist verloren. Und Alfa hat ja sein Geschäftsmodell geändert, ist jetzt nicht mehr im Rennen dabei um das beste KI-Modell, sondern entwickelt sichere Modelle für besonders kritische Umgebungen, also Sektoren, in denen zum Beispiel Datenschussende besonders große Rolle spielt. Und das ist vielleicht auch eine ganz weiße Entscheidung gewesen, weil am Ende wird dieses Rennen um die Hochleistungsmodelle vielleicht nur ein Unternehmen gewinnen und auf dem Weg dahin sehr viel Geld dafür ausgeben. Okay, das denkt jetzt nicht so super optimistisch, dass man mit Hochleistungsmodellen aus den USA noch mitteilten kann. Siehst du trotzdem irgendwo noch so eine Art ungenutzten Trumpf in Deutschland mit Blick auf KI, also gibt es irgendwie was, wo wir vielleicht doch noch eine Chance haben, aufzuholen? Total, also ich glaube, da gibt es mehrere Sektoren, wo wir noch nicht verloren haben, das eine wäre, was ich gerade schon angesprochen habe, besonders sichere transparente europäische KI für Sektoren, bei denen besonders sensible Daten, zum Beispiel verarbeitet werden. Da kann Mate in Europe dann auch ein wichtiges Siegel sein, das Vertrauen schafft zum Beispiel im medizinischen Bereich, wo man ja wissen möchte, wie wurden die Modelle trainiert, die mich da diagnostizieren und was passiert mit den Diagnosen dann später. Das andere sind physische KI-Anwendungen, also das ganze Thema Robotik angewandte KI. Ich glaube, das ist noch ein riesiger Wachstumsmarkt, wo das Rennen noch nicht entschieden ist. Wie in Deutschland waren ja schon immer gut darin, neue Technologien in bestehende Industrien zu integrieren, das könnte auch diesmal eine Chance sein, wir sitzen da ja an der Quelle, also mit großen Industrieunternehmen, die über einen riesigen Schatz an Branchen intern geheimen Daten verfügen, mit denen sich dann Modelle trainieren lassen, die keine Generalisten sind wie zum Beispiel ChatGPT, sondern wirklich nützlich sein können, bei ganz spezifischen Anwendungsfällen. Und eine Chance, die ich glaube ich auch noch sehe, ist, dass es ganz viele KI-Mittelmächte, kann man so sagen, gibt also nicht nur Europas, sondern auch Japan zum Beispiel oder Kanada, die ebenfalls Sorge haben, hinter China und in den USA zurückzufallen und ebenfalls eigene Stärke mitbringen und dass man sich da stärker zusammenschließt. Das passiert auch schon, alle V-Alpha wurde vor wenigen Wochen von einem kanadischen KI-Entwickler kohe hier übernommen und das könnte auch noch ein großer Hebel sein, um sich zu behaupten in diesem Wettrennen. Okay, super, vielen Dank, Johanna, eins gesammt, würdest du denn sagen über wiegt bei dir der Optimismus oder bist du so wie ich eher Kategoriennörkler? Ich bin grundsätzlich, glaube ich, das ist ein bisschen häufig Kategoriennörkler, ich bin ein bisschen beruhigt in den vergangenen Wochen, weil ich das Gefühl habe, wie gesagt, es ist ein Erkenntnisproblem, gibt es in Brüssel nicht mehr, aber die Frage ist tatsächlich, wie schnell trägt das Früchte, was jetzt gerade angestoßen wird und ich glaube davon wird ganz viel abhängen. Das nehmen wir mit. Vielen Dank, liebe Johanna. - Danke, euch beiden. Also gerade, ich glaube, wir haben gesehen, es gibt Grund zu nörgeln, aber es gibt auch noch ein bisschen Grund zu hoffen, oder? Ja, doch definitiv, also wenn ich Johanna zuhöhre, bin ich auch schon ein Takenoptimistischer geworden, weil was sie beschrieben hat, dass sie durchaus eine Chance haben, irgendwie in diesem Spiel zwischen China und USA, weil ja auch viele andere und Länder wie Kanada oder Japan irgendwie nach alternativen Suchen und wir diese Lücke vielleicht füllen könnten, dann kann ich doch interessant und hat mich schon ein klein wenig optimistischer gestimmt. - Ich glaube, wir sollten vielleicht noch mal mit jemandem reden, der noch mehr optimismus mitbringen könnte, eventuell, oder? Ja, ich gehe davon aus, dass unser Gast allein durch seine Rolle und wo ich aus optimistisch gestimmt sein dürfte. Wir freuen uns jetzt über einen Gast für den Medien schon viele schöne Umschreibungen gefunden haben. Deutschlands Ideenfänger, Deutschlands Trends-Gout Nummer 1, Schnellboot-Kapitän, der Mann, der für die Bundesregierung nach den Sternen greift. Er ist seit 2020 Direktor der Bundesagentur für Sprung-Innovationssprind, war vorher Chef eine Software-Unternehmens- und hat mehrere Firmen gegründet, die erste 1980 sogar ein Kino hat er mal betrieben. Wir freuen uns, dass er hier ist. Hallo, Raphael Laguna Delavera. - Hallo, freut mich, dass ich hier sein kann. Herr Laguna, diese Formulierung der Mann, der für die Bundesregierung nach den Sternen greift, da lasten irgendwie ganz schöne Erwartungen auf ihn, oder? Ja, ich weiß auch nicht die Formulier hier. Hab ich mir nicht ausgedacht. Die beste fand ich Deutschlands Coolsterbehörden-Chef. Das war diesen Widerspruch in sich. Ganz gut darstellt, ne Behörde und Kuhl. Sie sind auch ein bisschen deutschlandsfreister Behörden-Chef. Sie sogar ein eigenes. Ihre Behörder hat ein eigenes Freiheitsgesetz. Das Sprintfreiheitsgesetz, also so freie Schalten. Sie kann irgendwie kein anderer Behörden-Chef, oder? Ja, haben wir auch nur vier Jahre gebaut, uns das zu erkämpfen. Die Agentur für Sprung und Innovation ist die Agentur für Sprung. Wir mussten uns erst selber erfinden und befreien, das ist schon so. Und ja, unsere Aufgabe ist es, die Innovation zu finden, die den Wohlstand in der Zukunft sichern. Das ist sicher keine kleine Aufgabe. Aber find ich es immer noch cool, die jetzt Behörden-Chef zu sein? Ich weiß, wir gibt mir immer noch so ein bisschen. Nee, also als Unternehmer weiß man ja, was man als Unternehmer machen kann. Wenn man jetzt Teil des Staats wird, der Exekutive des Staates, dann lernt man ja nicht nur alles, was schlecht ist. Da reden wir ja dauernd drüber, sondern es gibt ja auch wirklich Dinge, die echt cool sind, die man als Staat machen kann, die man als Unternehmer vergessen kann, die nicht gehen. Also die Wirk macht an der Seite, wenn man sich die Freiheit und auf der anderen verschafft, die ist schon sehr groß. Und man kann eigentlich nur mit dem Interesse, die Innovation in die Welt zu bringen handeln. Und das ist schon cool, weil damit unterstützen wir all diese Genies, die da rumlaufen, wir nennen die Hypotentials, die Hypos ihre Dinge in die Welt zu bringen. Und das ist schon echt viel Purpose, würde man heute sagen. Es gibt aber auch vieles, was eben so ein bisschen im Wege steht. Gerade haben sie mit Sprint ein Deutschland-Report veröffentlicht, der zeigen soll, was das Land bewegt. Und vor allem auch zeigt, wo es eigentlich noch harkt. Es gibt irgendwie 27.707 Einreichungen von Bürgern, Bürgerinnen und Unternehmen. Da steht zum Beispiel, es kann nicht sein, dass das Amtsgericht Stuttgart dafür drei Monate braucht, einen neuen Verein einzutragen. Oder ich bin Jäger, der Neuerwerb von Schusswaffen ist ein unendlicher Zettelkram. Also man bekommt das Gefühl, Deutschland steht sich selbst im Weg, auch bei dem Versuch digitaler zu werden, wobei vielleicht das gar nicht schlecht ist, dass man für Waffenbesitz ein paar Dokumente einreichen muss. Aber wie sehr haben Sie die Ergebnisse frustriert? Oder zeigt das nur, was Sie in der Welt in einem Interview gesagt haben, dass Deutschland eben ein Land der Nörgle ist? Ja, also das können wir sicher gut, aber manchmal auch zu Recht. Als großer Bahnfan, um ein anderes Beispiel zu nehmen, wird es nicht leicht gemacht, das auch zu bleiben. Wir müssen schon sehen, dass der Service an den Bürgerinnen und Bürgern gut ist als Staat. Sonst wird das Vertrauen in den Staat verloren. Das ist gut, dass wir eine Demokratie haben und über sowas wie Jagdwaffen reden können. Ist das nur gut oder schlecht, wenn man schneller ankommt? Das ist ein demokratischer Prozess, das wollen wir bitte auch so. Eine Europa steht auf einem fantastischen, humanistischen Fundament. Deswegen sind wir alle froh hier zu sein. Das gilt es zu erhalten auf der einen Seite. Aber unsere Konkurrenten, wenn da so ein Staatskapitalismus wie in China oder ich weiß nicht neuer König in den USA oder so passieren, die haben auch durchaus Vorteile in ihren Systemen, wo wir Nachteile haben, deswegen dann manches einfach viel zu lange bei uns dauert. Und das ist jetzt kritisch anzuschauen und die Chancen der Digitalisierung mal zu nutzen und nicht nur zu versammeln, was wir die letzten 20 Jahre doch meistens gemacht haben. Das ist die Chancen, wie wir die Zukunft besser gestalten können. Deswegen haben wir Deutschland, was geht Deutschland, was nervt gemacht, weil wir sagen, wir können das ja ändern. Und dann lass uns mal rausfiel, dann was die wichtigsten Dinge sind und lass uns mal einfach ein paar Packen und die abräumen. Das ist so typisch Sprinsteil. Also nicht meckern, machen es einfach cooler. Aber wenn Sie jetzt einmal so von oben drauf schauen, wie gut oder schlecht steht Deutschland, denn bei den Innovationen da, weil wenn man sich den Deutschland Report durchließt, da sind ja dann viele doch ganz schön frustriert. Also ist das spiegelt das auch wirklich so das Bild von Deutschland wieder, was die haben oder sind wir vielleicht bei den Innovationen doch ein bisschen besser, als wir das irgendwie so gemeint denken? Ja, da kommt das, glaube ich, noch deutlich heraus, dass wir uns viel zu schlecht reden. Wir sind auch viel zu wenig stolz auf die Errungenschaften, die wir ja haben. Es ist natürlich so, dass jetzt so eine Generationswexel kommt. Wir leben von den Errungenschaften, die wir eigentlich in 1870er in der Gründerzeit gemacht haben, automobile schämische Farmaindustrie und so, der Zeit geht so ein Bissle vorüber. Und jetzt müssen neue Leidindustrie kommen, wir brauchen eine Gründerzeit 2.0. Und die müssen aus Innovationen kommen, Innovationen, die wir in die Welt bringen. Wir erfinden viel, das könnte zwar auch noch besser sein, aber es ist eigentlich okay, aber das dann in neue Leidindustrie hier zu übersetzen. Das haben wir in den letzten 40 Jahren schlecht gemacht. So, das müssen wir ändern und jetzt kommt die gute Nachricht. Der Start-up-Verband hat es gerade veröffentlicht. Wir haben einen totalen Gründer-Boom. Wir haben jetzt schon doppelt so viel, nicht 50 Prozent mehr Gründer-Jahre, oder irgendwie ist sie zahlk, aber daran merkt man es. Wir machen große Investitionen. Wir schaffen neue Unikorn, also eins unserer Projekte, Proxima Fusion, gerade in der Presse gewesen. Über 400 Millionen Euro eingesammelt zu einer Bewertung von 2,5 Milliarden. Hier wird neue Energieerzeugungen, die technisch total abgefahren ist, auch durchaus riskant. Aber hauptsächlich privatwirtschaftlich angeschoben mit Hilfe von so einer staatlichen Agentur widersprint. Das sind einfach tollen Stories. Wir bauen das höchste Windrad der Welt. Das ist, wenn man da hinfährt, auf die Baustelle absolut fasziniert. Jetzt könnte ich hier eine Stunde reden, was alles für ein cooles Zeug läuft. Aber vorher gieße ich ein bisschen Wasser in den Wein, wenn ich darf. Ich hab mal geguckt, was gibt so für Studien über die Innovationskraft in Deutschland? Laut Bertelsmann-Studie zählen nur noch 13 Prozent der Unternehmen zur Innovationsstarken Spitze. 2019 waren es noch ein Führdel. Eine andere Studie der Bertelsmann-Schriftung zeigt, dass Industriefirmen weniger Innovationen planen. Es gibt auch eine Innovationsreport der KFW, der sich den Mittelstand anguckt und auch sagt, hat sich gerade wieder ein bisschen gebessert. Aber eigentlich sind wir noch deutlich weniger innovativ, als wir das vor ein paar Jahren mal waren. Also bei allem Optimismus und schönen Beispielen, die Sie jetzt ja eben genannt haben, wie schlimm ist denn die Lage wirklich? Ja, ich glaube schon, dass die, und das habe ich ja eben gesagt, die alten Leitindustrieen am Harte Zeit. Wir haben gerade die zahlen der Automobilindustrie gesehen. Stichwort China-Exporter und so, und minus 25 Prozent im Schnitt. Jetzt kommt die China-Autoflut zu uns, billige Fahrzeuge, wo wir es einfach verpennt haben, da früh genug drauf zu springen. Das sind Strukturprobleme und da steht ein Strukturwandel, bevor. Das ist so wie Kohle, oder so, oder so. Also es gehen Industrieen, gehen vorbei. Was wir erleben und was wir, wofür wir sorgen müssen, ist, dass wir das, was Schumpeter die kreative Zerstörung genannt hat, auch selber treiben, dass wir nicht von extern die kreative Zerstörung haben, sondern dass wir selber mit Innovationen das neue schaffen, damit wir das alte ablösen können. Wenn wir nur aufs alte Schauen, dann sieht es nicht gut aus, aber das liegt in der Natur der Dinge. Wenn wir jetzt, und das machen wir ja sehr viel, aufs neue Schauen, was kommt, dann wird man optimist und sagt, die haben wir eine ganze Menge schon, da müssen wir nur versorgen, dass sie sich auch hier entwickeln. Aber welche Rolle kennen oder sollte der Staat bei dieser Innovationsförderung spielen? Also, sie sagt gerade schon, sie bauen das Welt weit größte Windrad. Also braucht man dafür wirklich den Staat oder müssten Unternehmen nicht so ein Windrad auch selber entwickeln und bauen. Also, warum ist das da sinnvoll, dass der Staat damit mischt? Ja, ich habe falsch ausgedruckt, wir bauen gar nichts, sondern wir helfen den Innovatorinnen und Innovatoren, ihre Ideen zu bauen und geben den die Unterstützung von Geld natürlich in den verschiedenen Phasen. Wir versuchen so schnell wie möglich private Investoren mit hinzu zu gewinnen. Wir versuchen auch durchaus existierende Mittelstand mit einzubinden. Das müssen nicht immer Start-ups dann am Ende sein, die rauskommen, zum Beispiel, Hochwindrad, die Idee kam von einem 90-jährigen Leipziger Innovator auf uns zu. Der gesagt hat, wir müssen diesen Hochwindrad bauen, da wir werden überhaupt nie draufgekommen. Wir haben den Input von dem genutzt eine Ausschreibung gemacht, dann gesagt hier, wir brauchen Vorschläge. So, dann kam sechs Vorschläge rein, eins davon von einem mittelständischen Unternehmen namens Gigcon aus Dresden, vom Professor Großmann, der die Idee noch viel weiterentwickelt hatte und wirklich Kluges Design gemacht hat und der baut das jetzt. Also dem geben was Geld und sagen, dann machen wir, was zu uns da erzählen. So arbeiten wir. Der Staat ist nicht der Innovator, aber der Staat muss der Katalysater für Innovation sein. Denn am Anfang solcher Hocheskantenprojekte, besonders wenn sie viel Geld brauchen, steht das private Kapital nicht zur Verfügung. Die Unternehmen haben das Geld auch nicht, um diese großen Investitionen zu tätigen. Aber oft ist auch Regulierung im Weg. Und ganz andere Themen, oft haben die Unternehmen gar nicht das Netzwerk in die Industrie. Also wenn wir jetzt über die Fusionsfirmen reden, da war es ja dann wichtig, mit Siemens, Energy und RWE zusammenzuarbeiten, an die überhaupt daran zu kommen, die dafür zu begeistern. Und dann kommen natürlich die Konzern und sagen, ja, lieber Staat, dann musst du aber mit an unserer Seite stehen. Aber das mündet dann darin, wie zum Beispiel jetzt bei Proximer Fusion oder bei Fokus der Energie, dass der Staat vielleicht noch 5% der Finanzierung bereitstellt und 95% kommen von der privatwirtschaftlichen Seite. Also wir sind der Katalysator, der Adjuvant, der Anschieber, der Entzünder von diesen Sachen damit sie dann sich selber entwickeln kann. Vielleicht eine Nachfahrt zu diesem Hochwindrat, weil ich das ein spannendes Beispiel finde. Jetzt könnte man ja fragen, was ist denn daran, die Sprunginnovation? Weil Windräder gibt's ja schon. Und wenn das jetzt höher ausfällt, dann natürlich ist es irgendwie ein Sprung in der Höhe. Aber letztendlich könnte man noch sagen, es ist eigentlich ein incrementelle Weiterentwicklung. Da wird einfach was, was bisher eine Höhe von 150 Metern hat, wird auf, sagen Sie es mir gleich, so und so viel Meter hochgezogen. Aber das da jetzt eine ganz neue Technologie durch entsteht, er schließt sich mir jetzt nicht. Also wo ist der Sprung, der rechtfertigt, dass Sie sagen, das unterstützen wir, das fördern wir, da stecken wir auch Staatsgeld rein. Es gibt verschiedene Art und Versprunginnovationen. Das hier ist eine sogenannte Architektonische. Die verschiedene Teile zusammenfügt zu etwas, was dann den Sprung macht. Soll ich es iPhone kennen, war alle, ist eine Architektonische Sprunginnovation. In dem iPhone, als das 2007 kam, war nichts neu. Es gab das mobile Internet, es gab den Touchscreen. Das gaben mobile Telefone und ein Netzwerk. Was das konnte, aber die Zusammenfügung in dieses Gerät und der Rest des Geschichte. Es war ein sehr erfolgreiches Produkt, das ist wahrscheinlich immer noch der Welt. So hier ist es genauso, die nicht umsonst hören die Windräder bei 150 Metern auf, weil sie zum Beispiel gar keinen Kran mehr kriegen, der hoch genug ist, um das zu bauen. Die Windleistung kaum noch ernten, weil die Generaturen oben zu schwer werden. Das war das Geniale vom Großmann. Ich komme gleich drauf von der Firma Gikon, dass sie gesagt haben, wir können das mit kleinen Generatoren machen. Wir brauchen die großen gar nicht. Sie können die Flügel nicht länger machen, weil sie die nicht mehr transportiert kriegen. Dann brauchen sie einen Seekanal, um das zu schaffen. So, was ist jetzt das Geniale? Wir bauen den Turm auf 150 Meter, den Außenturm und bauen Innen noch mal 150 Meter Turm in den Außenturm. Und setzen die Gondel und die Flügel dran. Und dann ziehen wir Teleskopartig, den Innenturm hoch auf eine Narbenhöhe von 300 Metern. Im Kran zweitens, wir brauchen nur einen ganz normalen Generator. Siebenhalb megawatt oder neun megawatt ist so der Standard. Wir bauen jetzt sogar nur 3,4 megawatt. Warum? Weil es nicht etwa darum geht, die höhere Windenergie zu ernten. Also mehr Strom pro Sekunde daraus zu holen, sondern mehr Strom pro Tag, pro Monat, pro Jahr. Wir haben extra Windturm gebaut und das gemessen. Wir haben es auch mit Lieder vom Boden gemessen. Und haben festgestellt, der Wind blässt halt doppelt so konstant, wie in 150 Meter Höhe, auch aus wesentlich stabileren Richtungen. Drittens, wir haben ermittelt, dass man diese Turme als zweite Etage in existierende Windparks bauen kann. Selbst wenn da 150 Meter hohe Windräder stehen, wir nehmen den nichts weg. Viertens wir generieren doppelt so viel Strom, während 150 Meter Windrad kosten aber nur 30 Prozent mehr. So wenn Sie jetzt diese ganzen Dinge zusammenzählen, können Sie aus einem Windpark, der existiert die 3-fachen Strommenge rausfuhlen. Zum relativ günstigen Preis, damit den Preis der Windenergie runterbringen. Die Verteilung der Verfügung von Strom über die Zeit wesentlich breiter ziehen und so mit weniger Speicher für Strom benötigen. Was insgesamt dazu führt, dass wir komplett erneuerbare Grundlastfähige Kraftwerke bauen können. Haben Sie Vorteil, mal Vorteil, mal Vorteil, mal Vorteil gleich Strom? Sie sind auf jeden Fall sehr tief eingestiegen und anscheinend aus sehr von überzeugt, finde ich interessant. Wenn man jetzt aber den Bundeskanzler Friedrich Merz zuhört, dann hat Deutschland noch sehr viele Baustellen. Er hat die Zimmer mal aufgelistet, in welchen Bereichen er da eigentlich vorankommen will. Bio-Technologie, Quanten-Technologie, künstliche Intelligenz, Mikro-Elektronik. Fusions-Technologie mit dem Ziel, den ersten Fusionsreaktor der Welt in Deutschland in Betrieb zu nehmen. Technologie für klimaneutrale Mobilität und klimaneutrale Energieversorgung. Ja, das sind ja auch die Schwerpunkte, die die Regierung in ihrer High-Tech-Strategie ausgegeben hat. Aber das sind erstmal wahnsinnig viele Felder, also haben wir wirklich in so vielen Bereichen, so viel Nachholbedarf und ist das realistisch, dass wir den auffohlen. Nee, ich würde das andersrum formulieren. Wir sind in so vielen Bereichen-Technologisch führend, dass wir uns das hier trauen dürfen. Also, der Kanzler hat es ja gesagt, ne, wir wollen das erste Fusionskraftwerk bauen. Wir haben vier Fusions-Start-ups. Die sind die best finanzierten Fusions-Start-ups, Achtung der Welt. Auch wenn die Amerikaner und Genese manchmal größere Zahlen dahinschmeißen, die haben das Geld gar nicht. So hier liegt wir, wir haben gerade über 400 Millionen Euro gehen aus Konto von Proxima Fusion 250 aus Konto von Fokus-Energy. Und das wird mit Marvel Fusion und Gaus-Fusion genauso passieren. Und das sind Technologien, die wir seit 20, 30 Jahren entwickeln, bei den Lasern. Bei den superleitenden Magneten, bei diesen Stelleratoren, diesen besonderen Plasma-Generatoren, die da verbaut werden. Da sind wir führend und das können wir. Das sieht bei Quantencomputern genauso aus, das sieht bei KI so aus. Und man glaubt es kaum. Problem ist bloß, das war sich eingangs erwähnt ab. Dass wir die Leute, die Genies, die wir ja haben, die Hypus, dann häufig an die amerikanischen Unternehmen verlieren, die dann dort ihre Erfindung machen. Wenn Sie mal da reinschauen, da treffen Sie auf viel deutsches, aber auf französischen europäisches. Also jeder kennt vielleicht den Jan Lecker, der lange der AI-Chef von Meta-Facebook, war der jetzt nach Frankreich gekommen. Es ist eine Milliarde Geräster von der Sorte. Björn Oma und so weiter haben wir jede Menge Talent in Deutschland und Europa. Und denen müssen wir die Möglichkeit geben, sich hier zu entfalten. Und das ist das, was wir tun. Also wir haben jetzt viel über Energie geredet, das machen wir genauso für KI, live 1. Genauso hat der Kanzlei jetzt nicht erwähnt, aber auch da sind wir führend. Also ich glaube schon, dass diese Aussage hier können wir führend. Bleiben. Und dann auch daraus industriemen können, dass die Valides. Ich finde das ja sehr interessant, dass es jetzt diesen Impuls gibt, auch von Friedrich Merz, so sagen wir wollen da irgendwie nach vorne kommen. Wenn man sich aber frühere Wahlprogramme oder Regierungsprogramme anguckt, dann findet man eigentlich immer sehr viel Bereitschaft zur Innovation. Da können Sie irgendwie alle darauf einigen, dass Innovation und Fortschritt gute Dinge sind. Was macht Sie optimistisch, dass jetzt offensichtlich vielleicht wirklich was passiert? Das halten Sie von dieser High Tech Agenda. Ist da jetzt in der Politik, hat man verstanden, was zu tun ist? Oder ist das, muss ich das eigentlich erst mal beweisen? Ich bin jetzt in meiner dritten Legislatur, ich habe drei Regionen erlebt, angefangen mit Merkel, dann Scholz und jetzt Merz. Ich glaube, mehr Kenntnisprobleme hat den niemand von denen. Ich mein Merkel hat ja letztlich dafür gesagt, dass es die Sprint gibt. Also dass es eine Notwendigkeit gibt, diese Translation von Erfindungen in den Industrien zu machen. Und die Umsetzung ist das Problem. Wir mussten erst mal vier Jahre kämpfen, um schließlich ein Sprint Freiheitsgesetz zu bekommen, was uns von Gesetzen befreit ist, ein bisschen Absort. Wir machen Gesetze, was uns so ist. So auch noch darauf kommen, der Staat ist für Innovationstranslation nicht gut aufgestellt. Das muss man sagen, und das gab sogar Wirtschaftsnebelbreise letztes Jahr für diese Erkenntnis, dass man für Innovation ein anderes Ökosystem braucht, als das, was ein Staat für zur Verfügung stellt, wo es eher um Skalierung geht. Die Erkenntnis war bei allen da. So jetzt, was neu ist und das drückt sich in der Heitegagender aus, ist, dass man auch in den Aktionsmodus schaltet. Dass man jetzt ganz oben sagt, wir schaffen jetzt einen Sondervermögen, wir nehmen richtig viel Geld in die Hand. Und wir bringen das auf die Straße. In der letzten Regierung gab es das auch, zum Beispiel mit dem Chips Act. Da hat manches geklappt, manches nicht, dass wir Mikoelektroleg-Führung wieder herstellen können hier. Intel-Markt-Deburg hat nicht geklappt, aber vieles andere hat geklappt. Und jetzt machen wir das in sechs Bereichen der Heitegagender, dass man sich da ein bisschen fokussiert ist, richtig und nicht alles macht. Und das man jetzt sagt, so jetzt Butter bei die Fische, lass uns das umsetzen. Für mein Geschmack könnt das alles natürlich noch schneller gehen, aber es ist halt so, das ist Demokratie, da reden halt viele mit. Aber gleichzeitig, das haben Sie ja auch schon angesprochen, dass es eigentlich viele Erfindungen in Deutschland gibt. Wir haben auch in den Unis sehr viele junge Menschen, die sich irgendwie klugig Ideen haben, die auch Bock irgendwie drauf haben, Start-up zu gründen. Allerdings wird da raus dann oft wenig. Also es kommen dann doch wenige, haben Sie ja selber auch schon gesagt, dann doch wenige Unternehmen mit Ihren Ideen auf den Markt, die daraus dann wirklich ein Produkt machen. Was kann, was muss die Bundesregierung denn da noch tun, damit es soweit kommt? Oder reicht da jetzt zum Beispiel so etwas wie das Sondervermögen aus? Es ist wirklich nur das Geld und da brauchen wir vielleicht mehr. Also ich glaube, wir sind auf einem guten Weg. Wir haben schon kurz darüber gesprochen, dass wir ein Gründungsboom haben. Wir haben auch ein Unikornboom, also Unternehmen, die mit mehr als eine Milliarde bewertet werden. Also in unserem Portfolio Sprint kommt jetzt einer nach dem anderen. Da kann man sagen, okay, unsere Arbeit, die war jetzt ja auch schon im siebten Jahr tun. Die trägt jetzt sichtbare, extern validierte Früchte. Also das geht absolut in die richtige Richtung, die Indikatoren zeigen schon mal in die richtige Richtung. Wir sind nur noch nicht da. Jetzt gibt es da noch sicherlich ein paar Hürden. Also wir reden zum Beispiel über die Kapitalmarktunion, die müssen wir noch umsetzen. Wir brauchen eine europäische Tech Börse, wo die hinten raus sozusagen ihr Geld für die Investoren sich wieder zurückholen können. Wir brauchen so genannte Scale Abfinanzierung. Das heißt, wenn jemand jetzt sagt, ich baue jetzt einen Werken-Förster auf ein Kindwerk. Zum Beispiel wir haben CO2-freien Beton, sondern da musste halt man richtiges Werk bauen. Also Zement, genau genommen mussten Zementwerk bauen, was das herstellt. Sonst glaubst ihr keiner. Das kostet dann halt mal ein paar Dutzende oder 100 Millionen. Da ist sicherlich noch Handlungsbedarf, aber auch hier die Erkenntnis ist da. Und es laufen wahnsinnig viele Prozesse auch auf EU-Ebene. Es gibt zum Beispiel einen Scale Ab Europe Fund. Das ist schon im Namen, der Scale Ab Geld bereitstellen soll. Ich bin da wirklich optimistisch, dass wir an den richtigen Hebeln drehen. Wie gesagt, das könnt alles schneller gehen, wenn wir einer Brüssel fahren. Alles, bitte doppelt so schnell. Das ist noch ein bisschen langweil. Aber die Erkenntnis ist da und die sind auch in Umsetzung. Wir haben mal so ein bisschen geguckt. Was macht denn die Sprint eigentlich? Vielleicht können wir da noch mal ein bisschen intensiver darüber reden, weil sie ja offensichtlich ein Weg sind, wie das Land innovativer werden soll und hoffentlich auch kann. Es gibt, glaube ich, bisher 300 Firz sind Projekte, die Sprint gefördert hat, seit der Gründung bis Ende April. Und wir haben diese 300 Firz sind Projekte mal durch die KI gejagt und geguckt, wo sieht denn die KI Sprung-Enovation? Es ist erstaunlich. Genau, also bei sehr vielen Kamer aus. Da gibt es Sprung-Enovationspotenzial, unterschiedlich viel unterschiedlich wenig. Sie haben aber auch schon das Beispiel von der Windkraft erläutert, was glaube ich ganz anschaulich macht, wie sie arbeiten und worauf es dabei ankommt. Es gab aber auch so ein paar Beispiele, wo die KI zumindest halt, das erscheint mir zweifelhaft zum Beispiel, haben so eine Kölner Firma namens Eisenhofer IT-Consulting-State in dieser Liste, über die man im Netz irgendwie wenig findet und die auch gerade liquidiert wird. Können Sie so ein bisschen auflösen? Erstens sind manche Beispiele vielleicht auch einfach, ja, haben sie sich da verschätzt. Und wie oft kommt es überhaupt vor, dass sie unternehmen oder dass sie vielleicht auf dem Unternehmen setzen, wo sich dann hinterher rausstellt, diese Innovation funktioniert halt nicht. Das hat System, man kann ja das Innovationspotenzial nur versuchen zu eroeren, ob es eine wird oder nicht. Das weiß man erst dann, wenn man es ausprobiert. Wir haben verschiedene Instrumente. Und ich glaube, das anschaulichste sind die sogenannten Challenges, wo wir sagen, löst mal Problem X, also Langzeit-Energiespeicher, aus Konfliktfreien, Materialien, Vollrecycle bei 1 cent pro Kilowattstunde oder Breitbandantivieraler Wirkstoff oder Drohnenabwehren. Wir möchten Drohnenabwehren ohne dass sie die abknalzt, weil das Ganze im Zivilraum nicht machen muss. Also Soft-Drunder holen. So, das sind Challenges, der haben wir 20 gemacht. Das Format ist so, dass wir nach einer Lösung für ein Problem suchen und nicht sagen, wie es gelöst werden soll. Es gibt Nicole, also eine Einreichungsphase von 4 bis 6 Wochen. Da kriegen wir zwischen 50 und 500 Einreichungen, je nach Thema. Die werden Reuer natürlich auch mit KI vorsortiert, aber dann sitzen da auch Menschen dran. Und davon kriegt eine Jury, eine externe, unabhängige Jury, die wir zusammenstellen, 20 Teams vor die Flinte, die dann live pitchen müssen. Das ist zwei Tage am Abend des zweiten Tages kriegen die Teams Bescheid die Geld kriegen. Und dann kriegen meine wegen 10 Teams Geld von den einreichenden für die erste Phase. Wir begleiten die, aber am Ende müssen die nach einer gewissen Zeit, nach Monaten oder einem Jahr, der Jury zeigen, was sie gemacht haben. Und dann fliegen 40 Prozent raus. Und das ist der Wettbewerb. Und dann geht's weiter, die kriegen dann in der Regel mehr Geld in der zweiten Phase. Und dann kommen die wieder und dann fliegen wieder 40 Prozent raus. Und dann bleibt man wegen drei übrig oder vier. So, und die kriegen dann richtig viel Geld. Und gleichzeitig fangen wir an, den zu helfen, privatwirtschaftliches Kapital zu bekommen, damit das ganze Ding weiterfährt. Das heißt, in dem Prozess von den 314 genannten, sind dann von 10, 6 oder 7 rausgeflogen. Und das ist auch dazu führen, dass die Insel entgehen. Die Firma kenne ich jetzt nicht. Es gibt auch kleinere Challenges, und das klingt mir danach, wo wir Themen ausleuchten, die in sich keine Sponengeneration sind. Aber die Zuliefern auf eine Sponengeneration. Die nennen wir dann Funke. Also die Drohnen ab, wer ist ein Funke. Wir wollen einfach mal gucken, was los ist. Die sind dann nur 12 bis 18 Monate. Die sind dann nicht mit 50 oder 150 Millionen dotiert. Die ganzen Challenges, sondern mit 5 oder 3 oder 1, je nachdem, was das Thema ist. Das klingt mir nach einer Firma, die vielleicht bei dem Eudivollet Funke dabei war, wo wir einfach den kreativen Raum ausgeleuchtet haben, wie eine digitale Wallet aussehen kann. Okay. Aber also da würde ich gerne noch mal nachfragen, weil das finde ich interessant. Wie legen Sie denn fest, was eine Challenge ist? Also, da haben Sie ja, Sie können ja von bis sich da irgendwie Ideen ausdenken, worüber, was man jetzt mal erfinden sollte, oder wo man vielleicht mal gucken sollte, ob man da irgendwie auf eine Kluge Idee kommt. Wie grenzen Sie das eigentlich ein oder wie kommen Sie darauf, zu sagen, das ist jetzt die Challenge. Da setzen wir jetzt mal den Konfirmen drauf an und gucken, wer die besten Ideen dazu hat. Die wichtigsten Köpfe in der Sprin sind die sogenannten Innovation Management Management. Das sind in der Regel Leute mit einem wissenschaftlichen Background, die dann aber auch gegründet haben, häufig schon wirtschaftlich erfolgreich waren. Also auch finanziell unabhängig sind. Aber genauso wie ich selber auch, dann irgendwann mal gesagt haben, wir müssen was tun. Wir müssen was zurückgeben für unser Land. Wir wollen gerne hier sein. Wenn wir jetzt nicht alle mal richtig zupacken, dann hat vielleicht unsere ganze Region ein Problem und meine Kinder wachsen vielleicht nicht in so einem Wohlstand auf, wie ich das konnte. Und deswegen stellen die sich sozusagen zur Verfügung, bei einer Sprin zu arbeiten. Und für derer haben wir 20. Da sind fantastische Leute, die eben mit sehr viel Erfahrung, aber auch noch sehr viel drive da reinkommen. Und jetzt ist halt Purpose Driven. Und dann würden auch die jungen Leute sagen, die können auch alle Purpose Driven bei uns loslegen. Und was machen die? Kennen sich in ihren Branchen, in ihren Fachgebieten gut aus. Die wissen aber auch, was Translation bedeutet, weil die haben selber schon mal gemacht. Und so und die entwickeln diese Ideen. Das machen die natürlich in Zusammenarbeit mit der Welt da draußen. Wo haben wir überhaupt Potenzial? Was steht in der Hightecke, agenda? Ist ja auch wichtig zu sagen, wo will denn die Politik hin? Und das ist ja unser demokratischer Geldgeber. Wir geben Steuergelder aus, also müssen wir da auch hinhören. Aber wenn wir entscheiden wird das, was wir da machen. Und Challenges sind halt Themen, wo wir sagen, hier gibt es genug Potenzial. Da gibt es sich nur drei Highposts da draußen, sondern es gibt 30 oder 300 oder 3000. Und deswegen lohnt es sich, so einen breiten Call zu machen. Wenn wir nur drei finden, dann machen wir die direkte Projektfinanzierung. Gehen zu den Hin und sagen, was auf jetzt geht's los. Wie können wir die helfen? Oder die kommen auf uns zu. Das haben wir natürlich aufgekriegen. 1500 Einregungen, glaube ich, dies Jahr werden, wahrscheinlich werden pro Jahr von Leuten, die ihre Projekte proaktiv bei uns eingrechen. Wenn man sich anguckt, wie sprintfördert sind hier diese Wettbewerbe? Glaub ich nur eins von drei strengen, die sie da verfolgen. Es gibt auch diese Förderung über Tochterfirmen, wo glaube ich, Tochtergesellschaften gegründet werden. Denn das Fördergeld ausgibt mich nicht ganz sicher, ob ich es richtig verstanden habe, wie es funktioniert. Aber wenn man sich die Evaluation anguckt, gibt es da Kritik, dass das oft sehr viel Bürokratie erfordert. Weil man eine Firma gründen muss, weil man sich mit Beihilfe recht befassen muss, Beihilfe Anwälte beschäftigen muss. Man muss die IP von den Tochterfirmen zurückkaufen. Es gibt ein bisschen Kritik daran. Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Ihnen und Ihrem innovativen Anspruch die Bürokratie dann doch auch irgendwie im Weg steht? Also würden Sie sich noch mehr Freiheit wünschen? Ja, und diese Tochtergesellschaften mussten wir machen vor dem Sprintfreiheitsgesetz, aber kein anderes Instrument hatten, um das zu tun. Deswegen haben wir das Sprintfreiheitsgesetz erkämpft, und seitdem machen wir auch keine Tochtergesellschaft. Okay. Weil es einfach kein gutes Instrument war. Man hat sich Innovationsfinanzierung in einem Ministerium ausgedacht, aber man hat nicht so richtig verstanden, was Unternehmertum eigentlich ist, dass man nicht eine VEB-Innovation gründen kann, die dann irgendein Unternehmer einstellen, der das dann macht. So bis hier war die Vorstellung. Gott, dann hat man ja ein Unternehmer an die Spitze der Agentur getan. Aber dann steht Ihnen die Bürokratie und natürlich das tradierte Verfahren im Weg. Das ist Change Management. Das ist anstrengend, weil das will niemanden. Deswegen haben wir vier Jahre gebaut bis zum Gesetz. Jetzt haben wir wesentlich agilere Instrumente für die Projektfinanzierung. Wir fangen in der Regel mit einem sogenannten Validierungsauftrag an bis 200.000 Euro. Das ist quasi eine Bezahlte-Dudilligence. Also eine Untersuchung, ob unsere Tese, also der Einreichung, könnte was sein. Dann stellen wir Fragen, geben Geld und sagen, macht mal. Wenn das gut ist, was zurückkommt, dann können wir eine Gründungszuschuss geben, bis zu einer Million, wir können Zuwendungen vergeben. Und wir können co-investieren mit privaten Investoren. Wir können bis zu 70 Prozent einer Finanzierungsrunde machen. Dann investieren wir Geld wirklich. Die Instrumente davor sind quasi Zuwendungen, die wir einfach vergeben. Und die wir verbrauchen können. Wenn sie investieren, dann streben sie möglicherweise irgendwann auch ein Exit an und kriegen wieder was zurück. Also das ist schon denkbar. Das ist nicht unser primeres Ziel. Wir wollen die Projekte so weit entwickeln, dass der private Sektor finanziert. Und wenn das Projekt dann vollständig privat finanzierbar ist, investieren wir nicht mehr. Dann geht der Staat raus, dann haben wir das Marktversagen beseitigt. Aber bis dahin, und dann ist es auch oft so, dass wir Geld quasi verschenken, über einen Auftrag oder eine Zuwendung und auch nicht wieder sehen werden. Aber dabei die Projekte so weit entwickeln, dass sie privat finanzierbar werden. Häufig ist es dann allerdings so, dass sie privaten finanzierer sagen, wir hätten euch aber gerne noch mit drin. Also auch mit dann in den späteren Phasen der Entwicklung des Projekts. Und das machen wir auch sehr gerne. Man müssen sie dabei bei insgesamt auch sehr behutsam mit dem Geld umgehen. Weil erstens haben sie nicht unbegrenzt, Geld zur Verfügung. Gibt es denn Projekte, bei denen sie heute sagen, da waren wir zu euphorisch. Das hätten wir früher stoppen müssen, da haben wir irgendwie echt Kohle versenkt. Ja, klar. Also erstmal, wir bauen es ja in dem Prozess ein, bei den Challenges. Aber bei den Projektsfinanzierung ist es noch Schmerzhafter, wenn man da ja direkt entscheidet, rein zu investieren. So die, ich habe eben gesagt, man kann Innovationspotenzial messen. Das machen wir auch ein paar Meter für KIs und alles Mögliche. Aber ob es dann wirklich eine wird oder nicht, kriegt man nur raus, wo man es macht. Das heißt, irgendwann kommt der Punkt, wo man sagt, jetzt muss was halt machen. Und da liegen sie halt nicht immer richtig. Und ja, da gibt es, ich werde die jetzt nicht einzeln nennen, aber es gibt sicherlich ein Dutzend Projekte, wo wir falsch gelegen haben. Es liegt übrigens praktisch nie an der Technologie. Das ist auch eine interessante Erkenntnis, sondern in 90 Prozent der Fälle am Team. Also zum Beispiel dann festzustellen, okay, das Team sind eigentlich Leute, die am liebsten noch mal ein fünf Jahre Scrant für weitere Forschung hätten, aber nicht unbedingt wirklich ein Unternehmer werden wollen. Weil wir die alle, auch die die wir in den GmbHs hatten am Anfang, weil wir was nichts anderes machen konnten, in die privatwirtschaftliche Kofinanzierung überführt haben. Und dann lernt man sie kennen. Dann stellt man es, nee, das wollen die eigentlich gar nicht. Und wenn das Team nicht mitzieht, dann haben sie nichts. Ein anderes Beispiel ist sehr traurig, ist das der Erfinder einfach verstorben, ist man im Flugzeug absturzt. Und damit stirbt dann auch so ein Projekt. Wir haben das noch versucht zu retten. Und das war der Fehler. Fehler war es zu sagen, ich glaube, wenn der nicht mehr da ist, in dem Falle, dann können wir das nicht weiter machen. Also das passiert. Aber das muss man sich erlauben, weil wenn man sagt, wir wollen nirgendwo scheitern, dann geht man ja die Risiken apriori gar nicht ein, die man eingehen muss, um Schwung und Innovationen in die Welt zu bringen. Wenn man so ein bisschen auf die Bilanz guckt, dann finde ich, hat man schon den einen und das ist sehr recht positiv ist, was die Sprin so bewegt hat. Das gab mal eine Bundestagsdebatte rund um das Sprinfreitgesetzer. Ich habe sehr viel Lob und sehr viel Dank aus verschiedenen Ecken des politischen Spektrums. Das fand ich ganz spannend. Es gibt die Zahl, dass sie pro einem investierten Euro, glaube ich, 2,8 Euro privates Kapital mobilisieren. Also es gibt so ein Hebel, den sie schaffen. Das heißt, sie investieren in Projekte, die dann auch für Privatinvestoren interessant sind. Also das sieht irgendwie ganz gut aus. Man wundert sich dann aber auf der anderen Seite, dass sie als Agentur im Jahr nur 220 Millionen Euro zu Verfügung haben. Wenn man so große und vor allem so viele und so viele verschiedene Dinge eigentlich rocken möchte, finden sie, sie bräuchten mehr Geld. Wie ist das? Wenn Sie Herrn Merz sagen, wir brauchen unbedingt mit 220 Millionen, kommen wir nicht mehr hin, wenn wir noch mit den USA, mit China, mit halten wollen. Was sagt der Dankgelag unerstelllich hinten an, du bist der 736. der mehr Kohle möchte. Nee, also erstmal, wir haben mehr Geld als da auf dem Zettel steht, weil wir noch eine Reihe von Sonderprojekten machen, wo wir auch viel Geld bewegen. Ich habe eben über den Chips-Ekt gesprochen, da sind insgesamt 20 Milliarden bewegt worden. Da haben wir sehr aktiv dran mitgearbeitet, dass das passiert. Das sind viele Start-ups entstanden, aber auch große Fertigungen wie ESMC. Das ist unsere dritte Säule der Arbeit, dass wir solche Grundlagenprojekte machen, Strategiearbeit machen. Also wir bewegen da schon eine ganze Menge. Wir haben sehr viel Input für die Heightegener geliefert, wir verteilen nicht das ganze Geld, weil es gibt ja auch andere Instrumente, die das machen und das auch gut so. Manche das ganze maler Wissenschaftsförderung, dann werden Fusionshaps gebaut oder eine Chips-Design-Sentrum gebaut. Alles gut, wir versuchen das zu beeinflussen, in welche Ecken das Geld da reinfließen soll. Trotzdem ist es so, dass man als Prophet im eigenen Lande manchmal am wenigsten gilt. Zum Beispiel, wenn wir jetzt sagen, wir schieben 80 Milliarden mehr in die Rüstung. Da muss man sagen, und das ist, glaube ich, auch irgendwie jeden klar. Okay, davon muss ja ein Teil, ein auch nicht unerheblicher in die Innovation fließen. Wir kriegen aber aus dem Verteidigungsministerium 0 Euro. Da muss man sich wirklich fragen und da bin ich auch laut, wie Sie merken und sagen, das kann nicht sein. Wir haben so viel auch duales Potenzial in den Projekten. Vielleicht liegt es daran, dass das Verteidigungsministerium seine eigene Innovationsagentur hat, den Cyber Innovation Hub und vielleicht auch denken, "Hu, warum sollen wir jetzt der Sprint unser kostbares Geld überweisen, weil wir wieder unser eigenes Modell hier schon aufgebaut haben?" Entstehende auch so Konkurrenzen, innerhalb der Behörden, die es da gibt. Also persönlichen Befindlichkeiten von manchen werde ich mich ja nicht äußern. Aber man muss schauen, was die machen. Hier geht es darum, dass man Produkte, die es schon gibt, Konsumer-Produkte in die Bundeswehr bringt und das eine tolle Aufgabe, aber die haben bisher mit einem Budget von 10 Millionen gearbeitet, dass es jetzt auf 40 Millionen erhöht worden wird. Wir entwickeln Technologien in Produkte, die es noch gar nicht gibt. Das ist ein ganz anderer Bereich. Wir tun das in den ganz anderen Volumen, in einer ganz anderen Größenordnung. Wir haben ein Portfolio von Technologien, die wir jetzt da umsetzen können. Persönliche Befindlichkeiten halten das auf. Aber die werden das nicht auf Dauer aufhalten können, weil es einfach nicht richtig ist. Deswegen sage ich das, das ist nicht richtig und das muss sich ändern. Aber wie unabhängig sind Sie denn insgesamt ansonsten von der Politik in den Entscheidungen, wo Sie investieren, auf welche Ideen Sie setzen? Weil es gibt ja auch noch ein Bundesforschungsministerium. Eine Ministerin mit Dorobär, die da wahrscheinlich durchaus eigene Ideen hat, warum man jetzt draufgehen sollte. Also, wir hängen ja am Bundesforschungsministerium, wir sind ja der Rechtsaufsicht. Wir arbeiten mit allen Ministerien zusammen, die wollen, manche wollen nicht, aber viele wollen. Also in den Gesundheitsministerium, mit der Wirtschaftsministerium, mit dem Digitalministerium arbeiten wir sehr eng und gut. Und toll zusammen, was auch unser Budget insgesamt noch höher bringt. Die 220 Millionen, die Sie gerade gesagt haben, ist das Geld, was uns das Forschungsministerium zur Verfügung stellt. Wir haben sehr stark mit daran gearbeitet, die Hightech Agenda zu definieren, was da drinsteht. Also da ist sozusagen unser Infot drin. Und das heißt natürlich auch umgekehrt, damit sie immer sehr kompatibel. Wenn wir in dieser Eberichtung denken und deswegen habe ich mit Dorobär keinen Abstimmungsproblem. Wir sind für uns sehr einig, in welche Richtung wir wollen. Und wir reden jeden Tag, gar gestern noch im Ministerium. Also wir sind da gut vertratet, wer auch komisch wenn nicht. Und wir haben auch den Kanzler reden hören, das ist das Plädär je für die Technologien, die wir unterstützen. Da sitzen wir dann in der letzten Reihe und freuen uns darüber, dass die Politik da in die richtige Richtung geht. Und auch mit dem Kanzler treffe ich mich regelmäßig, um sowas zu reden. Aber dann ist es vielleicht umgekehrt, dann sind sie der Einflöste, der Politik im Hintergrund. Das würde ich mir gar nicht anmaßen, aber wir sind der Partikular in tressen freie Technologie-Experte. Wir haben echt Ahnung. Das ist aber auch gerne mal einmisch, als wir haben in der FAS gelesen, dass sie kürzt sich eine E-Mail ans halbe Kabinett geschickt haben. Und um eine Milliarde Staatsgeld für die nächste Generation von KI gebeten oder diese gefordert haben. Es geht, womöglich um die letzte große Erfindung, die wir Menschen machen. Also das höchste Zeit, richtig Geld zu investieren. Man kann ja vielleicht auch mal so umfragen, warum, denn nur eine Milliarde war das ein bisschen klein gedacht? Ja, es kann sein, dass ich sowas auch schon mal mache. Es ist nicht ganz ausgeschlossen, der Patrick Bernau ist immer gut informiert. Schön gut an dieser Stelle. Ja, genau, gleichfalls. Ja, nee, also es ist die letzte große Erfindung der Menschheit, muss man wirklich so sagen. Weil die nächsten werden von KI's gemacht. Also kann man da gar nicht genug investieren. Man darf nur nicht so naiv sein, zu glauben, dass wir den anderen einfach das machen müssen, was die anderen machen. Und dann 100 von Milliarden in Rechenzentren gestopft werden. Das sage ich auch in demselben Interview, das bringt's nicht, weil eine keine Chance. Es gibt noch viel zu erfinden in KI. Also wir haben ja die schlauste KI auf unserem Hals, die braucht 20 Watt und werden ständig. Da brauchst du keine 20 Gigawatt. Also irgendwas geht da noch. Es ist ja da, es ist ja Physik, die da läuft und darauf müssen wir zielen. Das machen wir mit unseren Next Frontier AI Challenge, die gerade läuft, mit 500 Einreichungen. Wir haben gerade 10 Sieger Teams ausgewählt. Wir haben aus diesen 500 Einreichungen aber noch sehr viel mehr Potenzial gesehen. Aber haben es Geld dafür nicht. Da ist eine Milliarde schon viel Geld, dem sie echt viel bewegen können. Da brauchst du nicht wirklich mehr nach hinten raus. Wenn die Teams dann anfangen, ihre Technologien zu haben, dann müssen wir eskalieren. Aber dann sind wir davon überzeugt, dass das sehr gut privatwirtschaftlich finanziell sein wird. Weil das so die besten Investments diese machen können. Letzter Satz dazu, wenn wir das nicht tun, ist alles nichts. AI wird in jeder Technologie sein. Ich muss aber trotzdem einmal nachragen, weil ich das so interessant finde. Es gibt eine Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage. Der geht darum, wo denn das Geld hinfließ, das Sprint ausgegeben hat. Und von den Gesamtfördern, die sie vergeben haben, zumindest laut dieser Auflistung, sind nur 4,3%, 2% in Softwareprojekte gesteckt worden. Und deutlich mehr sind in Energiethemen, also Windrad, z.B. oder Medizinprojekte geflossen. Sie fordern jetzt gleichzeitig eine Milliarde für KI. Man hat trotzdem das Gefühl, so ein bisschen verschlafen Sie oder haben Sie in den letzten Jahren den KI-Trenn vielleicht auch selber so ein bisschen verschlafen oder unterschätzt. Ja, alle glaube ich, also dass dieser Durchbruch jetzt in dieser Stärke passiert. Man darf ja nicht vergessen, KI-Forschung gibt es seit 80 Jahren. Wir hatten manchen KI-Sommer und dann wieder ein Winter, dann wieder ein Sommer und dann wieder ein Winter. Also bis 2021 war das so nicht erkennbar. Dann kamen die ersten Durchbrüche von deutschen Forschenden, die aber alle genug Geld hatten. Und unter anderem von deutschen Forschenden, aber sehr viel deutschen Forschenden. Also hier Schölkopf, Beetge, Oma und so, da haben wir ein paar große Namen, die die Grundlagen, Technologien mitentwickelt haben, die jetzt diesen Knall gemacht haben. So, aber dann haben die Amerikaner das gemacht, was die Amerikaner einfach gut können. Und vor allen Dingen haben die Amerikaner einen riesen Wettbewerbsvorteil in der jetzigen Technologie, die haben Hardware, die haben Rechentzentren, die haben ihre Hyperscaylor. So, die konnten also dann diesen kleinen Labs, die wir auch hatten. Für Hundertte von Milliarden Hardware bereitstellen, da hatten wir keine Chance. So, wir haben das analysiert, haben gesagt, sorry, da können wir einfach nix machen. Denn dieses Hardwarerennen können wir gar nicht gewinnen, weil wir sind mit unserer Chipsstrategie noch nicht weit genug. Wir können noch keine eigenen Chips fertigen. Wenn wir Rechentzentren bauen, dann müssen wir das alles in Amerika bestellen. Wir sind aber dann so der Kunde hinten links und so. Wir werden das Zeug später und teurer kriegen, damit sind wir nicht Wettbewerbswerchen. Da sind die anderen davon gezogen. Die Amerikaner haben auch die Kunden. Also, wir nutzen ja all die Werkzeuge. Nur deswegen eine Meta, Facebook, Instagram und WhatsApp. KI macht, warum, weil die ganzen Kunden Daten haben. Warum kauft Musk-Twitter? Weil er die Kunden Daten hat. Weil er die Live-Data haben wir nichts von. Wir haben keine Konsumer IT. Da muss man auch ganz klar sagen, da sind wir komplett falsch aufgestellt. Da sind wir da einbeinige unter den Sprintanken. Das kannst du vergessen. Also haben wir gesagt, ne, müssen auf neue Chiparchitekturen zielen. New Computing Hardware. Wir müssen auf New Computing Software, Next Frontier AI zielen. Wir müssen auf Robotik zielen. Da wird dies ja noch einiges kommen. Von uns und wir müssen auf Daten zielen. Wir müssen schauen. Wo gibt's Daten, die wir exklusiv haben, die wir dann verheiraten können mit KI-Leuten, die das dann in neue Anwendung bringen. Also die Anwendung von KI, weil da findet die Wertschöpfung statt. Und die Strategie ist richtig. Und ja, die braucht dann auch Geld. Weil Software-Machung ist normalerweise billig. Und Software-Machung lässt sich normalerweise privat finanzieren, weil es relativ schnell in den Markt kommt. Aber bei KI im Augenblick eben nicht. Das ganze Geld, die Milliarden fließt zu 95%, 95% in Hardware ist was. Aber wenn Sie sagen, wir müssen am KI-Bereich jetzt eigentlich schon auf das nächste große Ding setzen. Statt jetzt irgendwie hinter den USA. Herzuren, das leuchtet mehr einerseits ein. Andererseits gibt's ja diese große Debatte um digitale Softwareanität. Also, dass wir eigentlich gucken müssen, deswegen unabhängiger werden von den USA. Aber wenn ich sie jetzt höre, ist das eigentlich, können wir eigentlich aufgeben, diese Bemühungen. Oder wenn Sie sagen, es ist möglich, da unabhängig zu werden. Und dann müssen wir aber erst mal die USA aufholen und vielleicht eigene Grundlagen-Modelle schaffen. Wir haben ja in Europa eigentlich nur Mistral, aber sonst sind wir auf OpenAI und Co- and Tropicalte eigentlich immer noch angewiesen. Ja, also wir dürfen Sie nicht versuchen, in den eigenen Regeln im eigenen Spiel zu schlagen. Das ist das, was ich sage. Wir können nicht mehr Rechenzentren bauen als die Amerikaner. Egal, wenn Sie da jetzt nehmen können wir nicht. Das ist völlig utopisch. Wir haben es Geld nicht, wir haben die Technologie nicht. Wir würden das ganze Geld sowieso nach Amerika schicken. Das ist also folgswirtschaftlicher Wahnsinn, das zu tun. Das ist eine Übergangs-Technologie in unserer Theorie, weil wir mit der Nächste von TI AI auf den Nächsten SCO bezielen und all den anderen Themen, die ich genannt habe, die andere Hardware und vor allem weniger Hardware brauchen. Die andere Hardware versuchen wir auch zu bauen. Alternative rechene Architektoren, Quantenkomputer sind nur eine Alternative rechene Architektoren, es gibt nur eine ganze Menge andere. Und da sind wir groß investiert und da machen wir auch viel. Und das Ziel ist es, dass wir diesem neuen Algorithmen auf unserer neuen Hardware dann bereitstellen und dann sind wir hoch souverän, wenn wir das machen wollen, weil den ganzen Steck dann beherrschen. So, wenn wir jetzt einfach auf Nvidia Hardware hinter "Entropic Hair" programmieren, dann kommen wir nie an. Ich finde ja schön, dass Sie so einen optimistischen Blick auf diese KI-Debatte und die Souveränität haben. Wenn wir jetzt mal gucken, dass das Jahr ist jetzt ungefähr halb rum. Die Bundesregierung hat gerade ein großes Reformagender vorgelegt. Die weiße Innovation stand da jetzt nicht so sehr im Mittelpunkt. Können Sie uns noch mal ein bisschen Lust auf den Fortschritt machen und vielleicht sagen, was Sie gerade mit Blick auf die Nähe Zukunft wirklich optimistisch stimmt. Also haben Sie den Eindruck, es geht in dieser Wirtschaftskrise langsam vorwärts und kann uns Innovation auch aus dieser Krise jetzt wirklich helfen. Also zum einen, was mich total optimistisch stimmt, höre ich jeden Tag aus mündern anderer Menschen, dass nur der Fortschritt und Innovation unseren Wohlstand sichern kann. Das heißt, hier sind wir schon mal allein. Also das ist im Grunde genommen die Verabschiedung der Old-Economie. So sagen Ihr seid es einfach nicht mehr und der Übergang in die Neue. Und das ist gerade gestern mir noch passiert. Aus dem Mund eines Staatssekretärs, das Wirtschaftsministeriums, der genau das gesagt hat. Und da sitze ich dran und sage, ja, wollen Sie, Sie sind wir alle allein. Zweitens, wir sehen ja die Pipeline von Innovation in der Sprint. Wir versuchen das auch zu kommunizieren. Deswegen sitze ich ja auch unter anderem hier. Aber dass man kann auf unsere Website gehen, auf die Sprint.org, kann also Sprint mit D-Sprung, Innovation und Deutschland.org und sich gute Laune abholen, weil da sind alle Projekte drauf. Das ist einfach so. Also gehen jeden Morgen machen Sie die Tür zur Schokoladen-Fabrik auf und da sind wir nicht so wie bei Evelyn Haarmann, Zehn Branden und bei der Fünfte mit einem schlecht. Sondern man kann einfach, man kann unertlich viele davon essen. Das stimmt einen positiv. Drittens, es ist nicht nur in unserer Babbel so, sondern jetzt sehen wir ja auch von außen, dass für ein Gründungsbuhm in Deutschland haben. Dass wir auch Mittelständler haben, wie Gikon, die den Hochwinterabbauen, oder Trumpf, die uns die Laser bauen, wie Brucher, die die Magneten bauen, wie Siemens Energy, die sich für Kernenergie interessiert, wie für Fusionsenergie interessiert, wie RWE, die uns die Standorte der alten AKWs zur Verfügung stellen für diese Projekte. Da kommt die Big-Economie der Mittelstand, die Familienunternehmen, die Start-ups und der Start zusammen und bewegen, groß ist. Das ist, sorry, ich weiß nicht, ob man das hier sagen darf. Geil. Leider, geil. Dann sagen wir jetzt ein Dank. Wir freuen uns sehr, dass Sie uns mitgenommen haben mit Ihrem Schokoladen-Fabrik, das ist ein sehr schönes Bild. Und hat auf jeden Fall nochmal wieder Lust auf Innovationen gemacht. Und ein bisschen den Optimismus gestärkt, dass es vielleicht doch noch nicht alles aufgeben ist in diesem Land. Zum Optimismus gibt es keine vernünftige Alternative, hat Herr Papa mal gesagt. Wir nennen das Passe "Mism is a waste of time" ist so. Sie wollen sich eine Zukunft vorstellen, in die sie rein leben wollen, die sie ihre Familie und allen Gönnen, die da nachkommen, aber auch uns selber. Und wenn man sie sich vorstellen kann, dann kann man sie auch machen. Und dann wird sie auch kommen. Herr Laguna, herzlichen Dank. Sehr gerne. So, liebe Kala, du hast dich ja zu Beginn dieses Podcast ein bisschen als Nörklerin geoutet, wobei ich auch finde, das total berechtigt und auch die Skepsis berechtigt ist. Und dieser vorsichtige Blick in die Zukunft. Aber trotzdem hast du das Gefühl, nachdem wir jetzt Rafael Laguna de la Vera gehört haben, dass wir auf einen guten Weg sind, wieder innovativer zu werden. Ich fand das Gespräch mit ihm total erfrischend und ich fand es total interessant, irgendwie so ein Einblick in dieser Agentur zu bekommen. Aber auch so ein bisschen optimistisch hat mich gestimmt. Allein schon die Tatsache, dass er als Behördenchef so total cool und locker ist. Und ja, sich aber auch mit so vielen Ideen irgendwie auseinandersetzt. Ja, das hat mich doch ein bisschen optimistischer gestimmt, dass sich da vielleicht doch was tun könnte in Deutschland. Die Frage ist ja aber am Ende, wie viel kommt dann wirklich in die Umsetzung, wie viel verändert sich auch in der Gesellschaft? Wie siehst du das? Ja, ich fand es, hat sehr klar gemacht, mit welcher Mission der unterwegs ist. Sie fand auch interessant das Beispiel mit den Windränern, von dem er erzählt hat. Die spannende Frage, die haben wir ja auch gestellt, ist so ein bisschen, wie weit soll der Staat da eigentlich mitmischen? Wie weit kann der auch mitmischen? Also ist nicht eine gute Idee, etwas, das von der Wirtschaft alleine umgesetzt werden kann, wenn die sich da von große Gewinde erhofft, der muss nicht das entscheidende Geld dafür auch von Unternehmen kommen. Und ich finde, er hat eigentlich ganz gut klar gemacht, dass es an bestimmten Punkten eben den Staat braucht, gerade bei diesen disruptiven Innovationen, von denen am Anfang gar nicht klar ist, ob sie funktionieren und zu sagen, wir stecken da Staatsgeld rein, um privates Kapital zu mobilisieren. Ich glaube, diese These, um die ging sie auch ein bisschen, die hat er schon mit seiner Argumentation gestützt. Also ich kann mir schon vorstellen, dass diese Behörde was bringt und das liegt bestimmt auch daran oder vielleicht auch daran, dass er sich schon versucht, da die Freiheiten zu erkämpfen, die man braucht. Also dieses Sprinfreiheitsgesetz, das ist ja irgendwie etwas, was ihm oder der Agentur ist leicht, da macht Geld zu investieren. Sie sind von diesen GmbH Tochtergesellschaften, Konzept weggekommen. Also ich habe das Gefühl, dieser Behördenapparat oder diese Bürokratie, mit dem so eine Behörde dann zu tun hat, da versuchen sie schon auch richtig gegen anzukommen. Und das glaube ich auch nötig. Und dass sie das schaffen, das stimmt mich zumindest, ob die Mist ist, dass da was passiert oder was passieren kann. Ich habe aber auch natürlich gedacht, zwischendurch, ob diese Sprung-Innovation funktionieren, um die es jetzt gerade geht, das wird halt noch dauern. Also man kann das nicht wirklich abschätzen, gerade in so Bereichen, wie neue Energietechnik oder neue Medizintechnik, das dauert einfach. Das ist nicht vielleicht ein längerer Prozess als bei Software-Innovation, wo man relativ schnell sagen kann, geht in richtige Richtung oder eben nicht. Das heißt, um eine wirklich Bilanz dieser Agentur zu ziehen und dieses mal zu bewerten, da werden wir noch ein bisschen abwarten brauchen müssen. Aber ich glaube, es ist trotzdem wichtig, das weiter zu verfolgen, oder? Ja, unbedingt. Also ich mein erst mach bin ich ja gut, dass es so eine Agentur in Deutschland gibt, dass man so was macht, fand ich ja interessant. Also er hat ja auch gesagt, das geht ja eigentlich schon zurück auf Angela Merkel. Also es ist jetzt nicht eine Idee aus den letzten Jahren, sondern tatsächlich schon ein bisschen länger angestoßen worden. Und ja, ist zumindest ja auch überhaupt eine Chance, dass mehr Geld in Innovationen fließt in einer Zeit, wo für eigentlich für alles die Bundesmittel fehlen. Also ich meine, jetzt hat man diese Organisation, jetzt muss man sie halt auch entsprechend austatten und machen lassen. Und genau was da ist. Das finde ich gut. Württet nochmal eine spannende Frage. Er hat ja selber gesagt, da stellen sich gerade 736 Leute bei Friedrich März an und bitten um Geld. Er will mehr Geld für KI. Wie kann er sich vordringeln in dieser Schlange? Also kann er mit seinem Anlegen durchdringen, wenn man schon am Anfang diese Folge begonnen mit dem Auto und von Friedrich März, wo gesagt, das Spiel ist noch nicht vorbei. Wir können noch mithalten. Aber ist er bereit, dann in diesem Spiel auch Geld auf den Tisch zu legen oder seine Regierung dazu bereit? Das ist natürlich eine spannende Frage. Da kommt es auch darauf an. Ja, wie kann er sich, wie kann er es behördenschäft sich das von der Regierung vielleicht auch ein Stück weit erkämpfen und die Überzeugen und reicht es dann auch. Also eine Milliarde für KI klingt viel, aber nachdem, was Johanna gesagt hat, ist es natürlich ein kleiner Teil oder eine kleine Summe, gemessen an dem, was in den USA oder vielleicht auch in China mobilisiert wird. Ich finde, am Ende kommt es ja nicht nur auf so eine Behörde an und die Frage, was gibt die vor, wo er steckt die Geld rein, sondern auch wirklich auf die Unternehmen, die schon da sind. Also halt auch auf die deutschen Industrie-Unternehmen, die jetzt vielleicht bis dann noch in den Bereichen unterwegs sind, die jetzt ein bisschen beholt sind, wo die sich aber jetzt auch mal neu erfinden müssen und ich glaube viel wird davon abhängen, gelingt denen das. Also gelingt denen der Umbau finden die vielleicht auch auch dann KI, noch mal neue Geschäftsmodelle, wo sie irgendwie richtig stark werden und ja uns damit auch in die Zukunft bringen. Hatte ich überzeugt, was Johanna zum Thema KI gesagt hat, haben wir im Wettlauf mit KI noch eine Chance, jetzt will ich auch nachdem du Herrn Laguna dazu auch nochmal gehört hast. Sind wir da vielleicht doch nicht so abgehängt, wie es manchmal scheint? Ja, ne, ich fand es interessant, dass sie gesagt hat, vielleicht müssen wir einfach unsere Niesche da finden, also und da kann ich mir vorstellen, da sind wir ja eigentlich wenn es um die Details geht, wenn es darum geht, was wirklich zu perfektionieren, darin sind wir ja gut und vielleicht liegt gelingt uns das bei der KI dann ja zum Beispiel im Medizintechnik bereicht und auch auch. Ah, ich finde es schön, Carla, dass du die Nörgetrüter ein bisschen zur Seite gelegt hast, von denen die Zuversicht vor Saune pustest, das ist doch ein schönes Ende für unsere Folge, liebe Höhre und Höhre, schön, dass ihr zugehört habt, schreibt uns gerne an Blase et Zeit.de, wie ihr diese Folge fandet, welche Themen ihr euch in diesem Podcast wünscht, was ihr selber über Innovation denkt und tut uns eingefallen empfehlt, uns gerne weiter setzt euch ein Hekchen, eine Glocke, was immer um dran zu bleiben, wenn es auch in zwei Wochen wieder heißt, ist das eine Blase. Und wir sagen natürlich auch herzlichen Dank an die Poolartists, die auch diese Folge produziert haben vor allem, lieben Dank an Lena und bis bald. Ist das eine Blase, ist ein Podcast der Zeit, produziert von Poolartists.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Deutschland ist im Global Innovation Index auf Platz 11 abgerutscht, was einen Rückgang der Innovationskraft zeigt.
  2. Nur 13 Prozent der Unternehmen in Deutschland gehören zu Innovationsstarken Spitzen, was den Nachholbedarf deutlich macht.
  3. Der Staat kann als Katalysator für Innovation fungieren, etwa durch Förderprogramme wie die Sprunginnovation, nicht als direkter Innovator.
  4. In der Windkraft gibt es ein Beispiel für eine architektonische Sprunginnovation, die bei 300 Metern Höhe doppelt so viel Strom erzeugt und kostengünstiger ist.
  5. Deutschland hat Führungspositionen in Fusions- und Quantentechnologien und führt in der Entwicklung von Hochtechnologien wie Lasern und Superleitern.
  6. Die Bürokratie und fehlende Unternehmerfreiheit behindern Innovationen, weshalb Gesetze wie das Sprintfreiheitsgesetz entscheidend sind.
  7. Die Bundesregierung fördert Innovationen in Bereichen wie KI, Bio- und Mikroelektronik mit spezifischen Aktionen und Sondervermögen.
  8. KI-Unternehmen wie Alfa zeigen, dass sich die Innovationen in spezifischen, sicheren Anwendungsfeldern entwickeln können, ohne Hochleistungsmodelle zu dominieren.

Summary:

Deutschlands Innovationskraft ist in den letzten Jahren insgesamt abgerutscht, wie der Global Innovation Index zeigt, der Deutschland auf Platz 11 positioniert. Nur 13 Prozent der Unternehmen gehören zu den Innovationsstarken, und der Mittelstand bleibt weniger agil als früher. Diese Schwächen sind durch strukturelle Herausforderungen wie Bürokratie, fehlende Kapitalzufuhr und langsame Umsetzung von Erfindungen verstärkt.

Dennoch gibt es positive Entwicklungen: Die Bundesregierung setzt durch den „Sprunginnovation“-Ansatz und spezifische Förderprogramme auf Innovationen in KI, Fusions- und Energietechnologien. Ein herausragendes Beispiel ist die Entwicklung eines 300-Meter-Turms für Windkraft, der über doppelt so viel Strom erzeugt und kostengünstiger ist. Deutschland ist in Forschung und Technologie führend, insbesondere in Hochtechnologien wie Fusions- und Quantentechnik.

Die staatliche Rolle wird als Katalysator beschrieben, der private Investoren und Entwickler fördert, ohne direkt zu agieren. Trotz hoher Potenziale und reicher Ideen fehlt es an schneller Umsetzung und Unternehmerfreiheit. Die Herausforderung besteht darin, die Innovation nicht nur zu fördern, sondern sie auch in wirtschaftlich tragfähige Projekte zu überführen, wobei Risiken akzeptiert und Fehler in der Teamgestaltung erkannt werden müssen.

Die Zukunft hängt von einer klaren Politik der Innovation und einer besseren Vernetzung zwischen Forschung, Industrie und staatlichen Förderinstrumenten ab.

FAQs

Laut dem Global Innovation Index ist Deutschland von Platz 9 auf Platz 11 abgerutscht. Die Gründe sind schlechtere Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen, weniger Risikokapital und weniger digitale Anwendungen, obwohl die Produktion von hochtechnischen Produkten weiterhin stark ist.

Nur 36 Prozent der Deutschen glauben, dass die EU weltweit führend ist. Dies ist der niedrigste Wert im europäischen Vergleich und zeigt eine besondere Pessimismus bei der Beurteilung der digitalen Zukunft.

Der Staat ist kein direkter Innovator, sondern Katalysator. Er unterstützt Ideen durch Finanzierungen, Initiativen wie Challenges und Freiheitsgesetze, um private Investoren und Unternehmen anzustacheln und die Innovationskette zu stärken.

Ja, insbesondere in sicheren, transparenten KI-Anwendungen für medizinische oder kritische Sektoren. Auch in physischen KI-Anwendungen wie Robotik und spezifischen industriellen Anwendungsfällen besteht viel Potenzial.

Deutschland ist weltweit führend in der Grundlagenforschung, aber die Umsetzung in kommerzielle Produkte ist schwierig. Dies liegt an mangelndem Zugang zu Privatkapital und einer fehlenden Antriebskraft für den Markterfolg.

Das Bau eines Windrads mit einem 300-Meter-Turm, der durch Teleskop-Technologie aufgebaut wird, um eine doppelt so große Stromproduktion zu erreichen, ohne die Kosten zu erhöhen – das ist eine architektonische Sprunginnovation.

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