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Wie uns Licht beeinflusst – Gesundheit, Wohlbefinden, Produktivität

29m 18s

Wie uns Licht beeinflusst – Gesundheit, Wohlbefinden, Produktivität

Licht und seine Farbe spielen eine wichtige Rolle in unserem Leben, beeinflussen Gesundheit, Wahrnehmung und Produktivität. Früher galt helles, gleichmäßiges Licht als ideal, während heute Dynamik und indirektes Licht bevorzugt werden. Sonnenlicht ist entscheidend für die Vitamin-D-Produktion und die Regulation der inneren Uhr. Tageslichtlampen können hilfreich sein, ebenso wie die richtige Beleuchtung am Arbeitsplatz. Licht beeinflusst auch die Augenentwicklung und den Circadianrhythmus. Eine angemessene Beleuchtung trägt zur Produktivität, zum Wohlbefinden und zur Prävention von Krankheiten bei. Es ist wichtig, nachts für Dunkelheit zu sorgen, um den Schlaf nicht zu beeinträchtigen. Daher sollten Tageslichtlampen und eine angemessene Beleuchtung in Innenräumen genutzt werden, während nachts minimales Licht ideal ist.

Transcription

5206 Words, 32901 Characters

A.R.D. das Wissen Licht. Wie hell es ist oder welche Farbes hat, beeinflusst fast alle Bereiche unseres Lebens. Ob wir morgens zum Beispiel schwer aus dem Bett kommen, wie konzentriert mir im Büro arbeiten oder ob wir gesund bleiben? Und es gibt auch viele Gadgets, die uns bei unserer idealen Lichtumgebung helfen sollen. Von der blaue Lichtfilterbrille im Büro über die dimmbare Tageslichtlampe bis zum abendlichen Orangefilter auf dem Handy. Doch was hilft uns da wirklich? Und wie groß ist der Einfluss von Licht auf unsere Gesundheit und wie können Licht und seine Farbe auch unsere Wahrnehmung überlisten? Mein Name ist Julien Estlen und darüber spreche ich mit Dr. Julien Klabes. Er forscht an der TU-Darmstadt und beschäftigt sich mit dem Wechselspiel zwischen Lichttechnik und Lichtwahrnehmung. Hallo, schön, dass sie da sind. Guten Tag, freut mich. Also der Blick auf die gute Beleuchtung, Hans-Kat gehört, hat sich stark gewandelt, was es denn passiert. Also was galt den zum Beispiel früher als top Idee, wo sie heute den Kopf schütteln? Früher war es extrem wichtig, dass es Licht gleichmäßig und besonders hell ist, besonders durch direkte Strahler an der Decke. Mittlerweile weiß man, dass eben Dynamik und auch Muster im Licht extrem förderlich sind, Kontraste. Und man fängt an, mehr den indirekten Anteil zu benutzen. Das ist dann im Endeffekt anregend, es ist auch angenehmer und gibt ein schönes Lichtsetting. Außerdem wird tagslich immer mehr integriert, das sieht man an den großen Fenster an die eingebord werden und das hat mehrere Vorteile. Gehen wir doch mal zu uns nach Hause und vielleicht einen Alltag durch, ich wache morgens auf, vielleicht noch ein bisschen müde, die Rollhäden bleiben erst mal zu und ich mache meine nachte Schlappe an, angenehmes, warmes, gedemtes Licht und ich schlurfe meistens erst mal jetzt persönlich gemütlich in die Küche. Sie sind aber eher da für sofort alles aufzureißen und die Sonne ins Gesicht streilen zu lassen. Warum? Genau, das liegt daran, dass unser Körper einen externe Signal braucht, um zu wissen jetzt ist Tag. Das liegt daran, dass wir in unserem Auge externe Zyptorn haben, die nicht für es sehen sind, also für es nicht visuelle, die sogenannten intrinsisch photosensitiven retinalen Ganglienz hellen oder kurz IPR gezähs und die reagieren auf Licht und sagen uns am Gehirn okay jetzt ist Tag, diese besonders im blauen Bereich empfindlich und stellen wenn wir eben Licht mit hohem Blauanteil zum Beispiel tagesslich sehen unsere innere Uhr. Und das Problem ist, dass es im Innenraum im Vergleich zu draußen fietze Dunkel ist, also der reiz reicht nicht aus um unserem Körper zu sagen jetzt ist Tag, wir brauchen also richtig helles Tageslicht und unsere in der Uhr steuert um Endeffekt unsere hormonalausschützung im Körper, also alles wird er durchgetaktet und eines der ersten Hormone, was in z.B. Wachtmann ist das Kortisol. Ist das nicht der Stresshormon? Genau, aber wir brauchen das morgens um eben wach zu werden und aufmerksam und leistungsfähig und mit Licht haben wir dann sehr hohen Anstieg, sehr schnelles, als diesen Wach und leistungsfähig wohnen gegen wenn wir keinen Licht abbekommen, dann bleiben wir länger müde und dieser Peak wird bezogat und wird auch nicht so hoch. Das Problem ist eigentlich, dass wir im Vergleich zu früher viel mehr Zeit im Innenraum verbringen, also auch wenn früher weniger Sonne im Winter da war, haben wir trotzdem den meiste Zeit draußen verbracht und jetzt zubringen wir in den größten Tag im Innenraum und bekommen sehr sehr wenig Licht ab. Gerade im Winter, wo du im Herbst auch vorauszugehen, Sonne abzubekommen, ist wichtig für die Vitamin D-Produktion, also noch wichtiger neben Effektor, oder? Genau, das Ganze passiert über UV-Strahlung, besser gesagt über die UV-B-Strahlung. Es ist ein relativ kleiner Bereich dort, der wichtig ist und um das zu erreichen, muss man eben auch bei Sonnlicht sein, am besten möglichst viel nackte Haut, weil das Ganze wird in der Haut produziert. Im Winter, wie riech mit der nackten Haut? Genau, aber trotzdem, wenn man sich dann großflächig anzieht, dann passiert das Ganze auch nicht, weil das kann ich tief eindring, Kleidung schütz davor, oder blockiert das Ganze. Das heißt auch im Winter gerne mal das Gesicht in die Sonne halten, die Hände, die Arme frei machen. Das hilft. Aber natürlich trotzdem nicht zu lange, weil dann wieder eine natürliche Gefahr von Hautkips und Sonnenbrand steigen kann. Jetzt ist natürlich dann UV, die eine Seite von unserem Lichtspektomenion, uns das angucken. Wie ist es denn eigentlich mit der anderen Seite bei Infrarot-Strahlung, hört man auch immer wieder, dass es da ja auch gesundheitlich positive Effekte geben kann? Genau, das ist teilweise relativ neu, also Infrarot ist auf der anderen Seite. Das kennt man besonders vom Wärmegefühl, was man in der Sonne bekommt, auch durch die Kleidung. UV ist eben langweilig und geht durch Kleidung und tief in die Haut. Und man weiß, dass das Ganze auch wichtig ist für den Energiestoffwechsel in dem Mentorondrien, also den Kraftwerken der Zelle, genau es hat einen positiven Einfluss für den Stoffwechsel dort. Von den Augen gibt es was sehr interessantes. Infrarot ist sehr wichtig in der Jugend für die Entwicklung des Augabfels, wenn man also zu wenig rausgeht, zu wenig Licht abbekommt, dann kann sich der Augabfälle nicht komplett ausbilden und das Risiko steigt für Kurzsichtigkeit. Das nur dachte man, das liegt eher an den Monitorn, das war immer dieses Achtung, pass auf, du kriegst recht ecke hier Augen, mittlerweile weiß man, das ist einfach, liegt daran, dass wir zu immer mehr Zeit im Innenraum verbrennen, also Kinder gerne raus schicken. Wie ist denn tatsächlich der Zusammenhang, jetzt zwischen dem Morgens rausgehen, das Licht sehen, dadurch wach werden, mit den Typen, die es ja auch gibt wie Eule und Lärche. Weil es gibt ja früher aufstehende, die tatsächlich morgens fettersen und Eulen, die gern spät bis in die Nacht sind, also diese biologischen Rhythmustypen sind ja schon auch richtig und belegt. Der Kronotyp ist meistens genetisch bedingt, also sind die typischen natürlichen Aufwachtzeiten, wo man eben wach wird, die in der Uhr lässt sich dabei verschieben, das Ganze kennt man besonders vom Jet-Lack, ich fliege eine Fernreise und ich bin erst mal ganz verwirrt, mein Körper weiß nicht, wann er aufstehen soll, wann es Tag, wann es Nacht und von Tag zu Tag würde es Ganze besser. Dabei ist auch wichtig, dass ich mir morgens Sonnenlicht anschaue oder mich da aussetze, damit der Körper einzigen abbekommen, was ist jetzt die richtige Tageszeit. Man kann das Ganze auch schon vorausmachen, es ist auch sehr zu empfehlen, dass man nicht vorher eben früher ins Bett geht, früher das Licht ausschaltet und dann vielleicht auch früher im Amorgens aufsteht, um sich schon an die Zeit vor Ort anzupassen. Wenn ich es bei ihm richtig raushöre, sagen sie egal, ob Eule es macht so oder so, sind sich an den natürlichen Tages-Rhythmus anzupassen, also wirkt es schwerer in Sachen Gesundheit. Auf jeden Fall, also durch das viele Licht am Abend und Nachts kann es auch gut sein, dass man seinen Kronotyp indirekt wie eine Art Jet-Lack verschiebt. Zum Beispiel im Studium bin ich sehr spätes Bett gegangen, ich hab nachts lange vor den Bildschirm gelernt, bis zwei, drei oder nachts und kann dann auch morgens dem entsprechend sehr, sehr schlecht raus. Also eine Vorlesung im Acht und morgens war fast und möglich und mittlerweile mit dem Wissen, daß ich eben mich weniger Licht aussetze und dann kann ich auf früher ins Bett gehen, werde früher müde und bin plötzlich ganz natürlich ohne Wecker um sieben Uhr hell wach. Das heißt, ich dachte früher, mein Kronotyp wäre spät aufsteher, aber am so spät ist es gar nicht. Müssen wir also alle zu Hause, wie das jetzt so klingt, eigentlich uns Tageslichtlampen installieren, also oder wie hell soll das dann eigentlich in sein? Das kann auf jeden Fall sinnvoll sein, besonders immer merkt, dass man empfindlich ist, dass man morgens eben schwer raus kommt, noch müde ist und vielleicht auch die Stimmung umschlägt, da kann auf jeden Fall Tageslichtlampen sehr sinnvoll sein, aber was da viel sinnvoller wäre, ist halt eben rauszugehen, sobald die Sonne aufgeht, rausgehen, 10, 20 Minuten Sonne abbekommen und das ist nicht nur effizienter, weil es viel heller ist, sondern es ist auch kostenlos. Und mit Sonne abbekommen ist wirklich einfach Tageslicht gemeint, also es ist egal, ob es auch bewirkt ist. Genau, also bitte nicht direkt nisonisch starrn, das ist eher schädigend, sondern einfach zwei Spirzieren gehen, das reicht schon aus und um so bewirkt, um so dunkles ist, um so länger ist mir draußen bleiben, ist nicht so, dass wir eine Dosis abbekommen, sondern es ist eher die gesamten Menge über den Zeitraum, das heißt wir sammeln über den Tag sozusagen für Ton. Und es ist auch wichtig, dass dieses Licht von oben kommt tatsächlich. Genau, diese Foto-Sinzentiven Rezeptoren sind zum größten Teil auf der unteren Seite der Netzhaut, das heißt besonders empfindlich auf das Licht, was von oben ins Auge rein fällt. Ja auch nicht jeder kann direkt morgens rausgehen oder Menschen, die im Homeoffice sind, aber wenn ich jetzt im Homeoffice sitze, wo steht die Tageslichtlampen am besten, einfach so wie im Büro, sind die oft einfach übereinem oder sollte ich die mir schon richtig ins Gesicht mal strahlen lassen, von der gewisse Zeit. Die sollte auf jeden Fall vorhin stehen, am besten vielleicht so seitlich und sichtfällt, jetzt nicht direkt rein, starren, aber dass man wirklich eine halbe Stunde lang das ganz dem Blick fällt hat, das kann man z.B. ein Frühstück machen und einfach die Tageslichtlampen gegenüber und im Sichtfeld haben. Wie groß ist denn der Unterschied zwischen draußen und drin, machen wir es mal mit Zahlen fest. Es gibt ja Einheiten, mit denen wir Licht messen können. Genau, das wird meistens in der Einheit-Luchs angegeben und so einem typischen Wohnzimmer oder am Abend haben wir vielleicht 100 bis 300 Luchs und in dem typischen Büro dafür gibt es normen, da haben wir auf den Tisch mindestens 500 Luchs, höher wäre besser, aber draußen bei Sonnelicht haben wir weit über 10.000 Luchs. Was wird denn da gemessen, wie viele Photonern auf ein Quadratmeter Tisch fallen oder? Ja so ähnlich, also es ist sehr technisch, wobei alle Lichtheit schon Einheiten sind und keine richtigen physikalischen Einheiten, weil das Ganze immer gewichtet wird mit der menschlichen Wahrnehmung. Es gibt eigentlich drei Größen, die besonders wichtig sind in der Lichttechnik, das ist einmal der Lichtstrom, also wie viel eine Leuchte in alle Richtungen im Raum abgibt, dann gibt es eben die Leuchte mit Stärke, die sagt aus, wie viel Lichtstrom auf eine Fläche fehlt, also z.B. ein Tisch, das ist dann Lumen pro Quadratmeter, eben Luchs und dann gibt es noch die Leuchdichte, also wie viel Photon oder wie viel Licht von einer Fläche in die Richtung des Proobachters abgegeben wird, ein Endeffekt auch, wie hell wir dann was wahrnehmen. Wow, wenn ich das nächste Mal meine Lampe angucke, werde ich ganz andere Dinge im Kopf haben. Wir haben jetzt also vielleicht gefrühstückt und gehen los zur Arbeit, spätestens dann kriegen wir hoffentlich Tageslicht ab, wenn wir dann im Büro ankommen in der Werkstatt, was ist denn dann da heute wichtig? Eingangs haben Sie gesagt, Produktivität stand früher natürlich ganz oben, heute sind Sie da mitunter am Werk und sagen, vielleicht sollten wir auch anderes in Betracht ziehen. Was schauen Sie sich da an? Dazu haben wir auch aber uns am Fachgebietstudien gemacht und es sind wirklich Mindestwerte, die in den Normen drin sind. Z.B. die 500 Luchs im Büro können gerne höher sein, Personen favorisierender eher um die 800, vielleicht auch 1000 Luchs oder noch höher, da kommen wir zwar ins Problem der Blendung, da müssen die Leuchten eben besonders flächig sein oder richtig ausgerichtet sein, aber bei höheren Beleuchterungen fühlen sich dann Personen ein bisschen energetischer und sind zufriedener und in Anwendungen, wo es sehr auf Präzision ankommt, wo die Seeleistung wichtig ist, kann das Ganze sogar noch höher sein, besonders in technischen Berufen. Das heißt, das ist immer eine Befragung, wie fühlen Sie sich oder wie es Ihr persönlicher Eindruck? Es gibt Tests, wo dann z.B. Leistungsfähigkeit, Reuktionstests oder es werden Aufgaben gelöst und da kommt sofern, wie oft werden die richtig oder falsch gemacht, aber es sind im Endeffekt immer probanten Tests, weil es geht hier um den Mensch. Wie groß ist denn jetzt bei so Untersuchungen tatsächlich der Unterschied in Sachen Konzentration zwischen Mittelguter und wirklich guter Beleuchtung? Was kann man da messen? Der Unterschied, dass auf jeden Fall sich nicht bekannt, also eine ausreichende Beleuchtungsstärke und der stützt die Konzentration und auch die Leistungsfähigkeit, wichtig ist der Zusammenhang dabei ist nicht linear, das heißt umso mehr Licht ist nicht besser, sondern es gibt irgendwann im Plateau. Aber es gibt noch ganz viele andere Faktoren, die das sehr stark beeinflussen, wie was habe ich gegessen, wie ist das Siale umfällt, bin ich gestresst, wie gut habe ich geschlafen, das heißt nicht, das ist nur ein Baustein in den ganzen und vielleicht auch nicht der größte an der Stelle. Aber es hat dann sich nicht ganz ein Fluss. Was uns ja auch oft verkauft wird, sind sogenannte Blaulichtfilter brälen, damit wir uns vor dem angeblich schädlichen Licht von Laptops beispielsweise irgendwie schützen können. Kann man das sagen? Das Belaus-Licht ist einfach körperlich schädig? Meiner Meinung nach gibt es dafür und auch für diese Blaulichtfilter keine Evidenz, das kann man sich direkt anschauen, das Tagesichert in viel höheren Blauanteil als jetzt ein Display, das ist fast benachlässigbar und klar direkt in die Sonne schauen ist nicht gut, aber keiner wird jetzt davon abraten, draußen ganz normal zu schauen, trotz des viel höheren Blauanteils. Was da ein viel höheren Effekt hat, ist, dass wir eben über längere Zeit auf ein Bildschirm starren. Das ist zum einen dann im Nahbereich, das heißt die muskeln im Auge müssen die ganze Zeit auf den Nahbereich fokussieren und in der Zeit ist das sehr münd, das heißt es ist wirklich anstrengend. Außerdem, wenn wir konzentriert, schauen oder starren, blinzeln wir weniger, viel weniger und das führt dazu, dass die Augen austrocknen können und das ist auch, was viele Personen bemerken, was da auf jeden Fall hilft ist, öfters mal wegschauen, pausen machen und eventuell auch Augen Tropfen. Wir haben jetzt im Büro über Produktivität, über Wohlbefinden, über Dinge gut sehen, sich gut konzentrieren können, gesprochen, aber es geht ja auch um tatsächlich Krankheiten, also dass wir weniger krank werden, Winterdepression ist dann zum Beispiel relativ gut belegt in Studien, dass die auch von Licht mit abhängen. Genau, das Licht und Teilsigtlampen bei der Winterdepression helfen können ist wissenschaftlich gut belegt, also Lichttherapie hilft. Ganz wichtig ist dabei, dass wir eben dann nachts das Gegenteil haben, also kein Licht abbekommen. Die Menge des Lichts nachts korrieren, der Wahrscheinlichkeit, dass man am zwischener Krankener krankt. Der Hintergrund dabei ist, dass wir verschiedene Schlafphasen haben. Zum einen haben wir die Tiefschlafphase. Dabei wird das Gehirn sozusagen gereinigt, der werden Schadstoffe aus dem Gehirn rausgespült. Das ist also sehr wichtig für die Gesundheit, und in der zweiten Heftler Nacht haben wir eher Rämschlafphasen. Rämschlafphasen ist dann mir wirklich aktiv träumen und dabei verarbeiten wir die Ereignisse des Tages und das ist sehr wichtig für die psychische Gesundheit. Und was genau macht jetzt Licht? Licht stört dabei abends, dass wir eben kein Melatonin ausschütten, d.h. wir schlafen nicht richtig ein und können nicht richtig durchschlafen. Das wird dazu, dass wir eben kürzere Tiefschlaf, also auch Rämschlafphasen haben und wenn wir jetzt auch Licht nachts abbekommen, dann kriegen wir das Signal, es ist Tag und genauso können wir schlechte einschlafen und haben dann auch wieder schlechten und produktiven Schlaf. Was bedeutet das, dass wir sollten in ganz ganz dunklen Zimmern schlafen? Am besten ja, abends möglichst wenig Licht, im besten Fall, wenn Licht da ist dann warm weiß, weil es eben weniger Blauanteil hat, also weniger Melatonin-Ausschütte im Unterdrückt. Es gibt auch Leute, die mittlerweile nachts nur noch rot beleuchten, weil rot ganz auf der anderen Seite vom Spektrum ist und dann im wenigsten Einfluss hat auf die homonelle Ausschütterung. Ganz wichtig ist dabei aber im Endeffekt die Helligkeit, weil wenn ich doppelt so hell mache, habe ich einen viel größeren Effekt als wenn ich jetzt das Spektrum ändere, also die Fahrtemperatur. Ganz richtig ist auch der Instinkt eher kleine Nachtischlampen anzumachen, weil wie gesagt sind ja die Rezeptoren eher im unteren Bereich des Auges, d.h. es blanzt das Licht, was von oben kommt, also Deckenlampen haben einen größeren Einfluss und wenn ich jetzt kleine Leuchten, Horizental, Raumverteilt, Anmache, haben die weniger im Fekt auf das Ganze. Also Handybildschirme wissen wir, hat möglicherweise auch ein Licht, was uns dann stören kann, wenn wir schlafen gehen wollen, jetzt gibt es aber ja diesen sogenannten Nachtmodus, so ein Orange Filter. D.h. selbst wenn die Lichtquelle die gleiche ist, wenn ich eine andere Farbe drüber lege, ist es trotzdem besser? Das hilft auf jeden Fall, es ist noch ein kleiner Effekt, der wird offen noch überschätzt, viel wichtiger ist der Faktor die Gesamtelligkeit, d.h. Geräte möglichst soweit möglich runter dimm, sich auch kein Smartphone direkt so etwas Gesicht halten, sondern vielleicht eher so Armlänge, weil um so weiter weg, um so kleiner ist der leuchtende Punkt, der leuchtende Fleck, das Gerät und so weniger Vertoren fallen ins Auge. Wie man haben Sie das denn, sind Sie da wirklich streng so nach dem Abendessen keine Bildschirme mehr, weil Sie wissen es ja eigentlich alles. Idealerweise ja, also ich habe auch einen Philippius-System zu Hause, wo ich die Lichterabends automatisch stimme und ins warmweise gehe und idealerweise nachts sogar, wenn ich Licht anmachen muss, dann rot. Ein großen Fehler, den Person oft machen ist, nachts ins Badezimmer gehen, das Licht anmachen, den Badezimmer-Spiegel, der sehr sehr helles und dann kriegt man eine riesen Flut an Photon ins Gesicht und dann ist das einschlafen danach schwieriger und auch das durchschlafen ist schlechter. Wer mit's schon überwinterter Persion gesprochen, ich möchte noch kurz auf dem Mensein gehen, was der auch eindeutige Studienergebnisse gibt. Altersheimer sind demnach gar nicht richtig beleucht oder sollten eigentlich besser beleuchtet werden, oder? Genau, das hat mehrere Gründe. Die Normen sind soweit ich weiß ähnlich wie bei der typischen Bürobeleuchtung, aber umso älter man wird, umso mehr altert auch die Linse im Auge, die trübt, die wird vergilbt. Das heißt besonders der blaue Lichteinteil wird weniger auf die Netzhaut abgebildet. Das heißt im hohen Alter brauche ich umso mehr Licht, um eben die innere Uhr zu stellen, das die im Mono richtig ausgeschittet werden und falls noch mal einen Pflegeheim war, Alter'sheim merkt man viele Personen, bleiben auch nur drin. Ideal werden natürlich, wenn die Person tagsüber rauskommen, auch wenn vielleicht jemand bedlegrig ist, dass die Person mal rausgeschoben wird, oder eben halt ans Fenster kommt, dass möglichst viel Licht tagsüber auf die Person fällt. Aber es gibt ja keine, vielleicht so eine richtig hellen Beleuchtung, Alter'sheim zum Beispiel. Die Norm schreibt es nicht far. Ja, da muss auf jeden Fall der Gesetzgeber oder die Norm sich ändern, dass Alter's gerecht beleuchtet wird. Und wenn wir die andere Richtung gehen in Schulen, so wie Sie es jetzt gerade erzählt haben, dann müssten Kinder eigentlich eher von der Norm geblendet werden im Moment? Nicht geblendet, aber Kinder brauchen wirklich theoretisch weniger Licht, weil die Linse eben noch gar nicht getrübt ist und auch dann vielleicht 300 lux reichen aus, um das Ganze mit der Norm für 500 lux zu vergleichen. Wir sind jetzt an dieser Stelle gar nicht auf Menschen eingegangen, die nicht sehen können, sondern ja vielleicht auch Menschen zu, die sich jetzt blind bezeichnen würden. Wie ist es denn bei den Menschen oder was weiß die Forschung dazu, wie da der Tag nachtrücken muss, eben auch durch Licht der noch beeinflusst ist? Da kommt es auf die Art der Blindheit an, weil das Sehen und die Rhythmustreirung sind zwei verschiedene Systeme, die getrennt sind und wenn jetzt die Iber GC ist im Auge funktionieren, dann hat man den typischen externen Zeitgeber, der auch die innere Uhr stellt. Das heißt auch, wenn das noch funktioniert, hat Licht bei einer blinden Person einen signifikanten Einfluss. Okay, aber muss das dann noch heller sein, das Licht oder gelten er dieselben Lichtstärken? Genau, die gleichen Lichtstärken, ja. Okay, interessant. Wenn wir jetzt über blaue Rot sprechen, wir haben schon überwarnbar, weil es kaltweißgesprochen, gehen wir doch mal dahin, wie wir Farben wahrnehmen. Damit haben Sie sich nämlich in Ihrer Doktorarbeit viel beschäftigt. Woher wissen wir denn eigentlich, dass mein Rot auch ihr Rot ist? Wenn wir jetzt auf der einen Seite erst unter den biologischen Prozess betrachten, also bis zum visuellen Cortex, dann ist die Verarbeitung komplett gleich, wir haben drei Zapfentüken für Rot, Grün und Blau, die das Licht wahrnehmen und das Ignat, was dann wie so ein Cortex ankommt, ist soweit ähnlich. Es gibt zwar Unterschiede in verschiedenen leichten Empfindlichkeiten, aber das kann man jetzt vergleichen. Und was dann weiter passiert, wie wir Farben dann wirklich wahrnehmen, kann sich eventuell unterscheiden. Das können wir nicht direkt nachprüfen. Aber da wir so aufwachsen, dass wir die gleiche Farbe, jetzt z.B. was rot ist, wenn ich das jetzt blau sehen würde, wenn ich trotzdem damit aufgewachsen, dass ich das rot nenne. Und damit können wir uns verständigen, also Sprache ist da extrem wichtig. Und in Ihrer Doktorarbeit haben Sie sich den Handeffekt angeguckt. Der mehr oder weniger besagt, kann man das so sagen, helles Licht ist nicht immer besser? Für die Farbigkeit schon, also der Handeffekt besagt, dass mit steigender Beleuchtungsstärke die wahrgenommenen Farbigkeit oder Sättigung von Farbigerwerkten steigt. Das Ganze kann man sich gut vorstellen, man kennt es im Sommer, man geht in Park, es sind sehr hochbeleuchtungsstärken von, sagen wir, 100.000 Lux und das Gras ist grün, es ist knallig, die Blumen sind lebendig, gesättigt, es sieht alles sehr taktiv, also gut aus. Wenn ich jetzt dann, sagen wir, ich pflücke ein paar Blumen, nehmen die mit ins Wohnzimmer, das gleiche Licht fällt durchs Fenster, ich habe nur noch 500 Lux, dann sind die Blumen plötzlich gar nicht mehr so gesättigt, die haben irgendwie an Farbe verloren. Und wenn ich jetzt die gleichen Blumen nehme, ich gehe vielleicht stoffektiver, in den Keller, das gleiche Licht wird über die Wand reflektiert, ich habe nur noch, sagen wir, 5 Lux, dann ist plötzlich von der Farbe nicht so üblich geblieben, extrem entsättigt, fast schon nur noch grau. Und Teil meiner Doktorarbeit war, das Ganze wird erzeugt, indem man das Spektrum modelliert, man erzeugt Tele und Spitzen und dadurch kann man in dem Bereich, wo man diese Spitzen hat, die Farben gezielt übersättigen. Das bedeutet, wenn ich die richtige Lampertraufleuchtung kann es auch ein ganz dunkles Licht sein? Genau, also man kann den Sättigungs-Eindruck mit so einer Beleuchtung in Innenraum bekommen, aber fiel interessanter ist das Ganze im Museumskontext. Im Museum haben wir nur extrem niedrige Beleuchtungsstärken, aus konservatorischen Gründen, also Licht kann eben die Pigmente in gemälen schädigen. Das heißt, dort werden nur sehr niedrige Beleuchtungsstärken von unter 50 Lux teilweise angewendet und wie ich er von erklärt hat, hat man dann kaum noch die Möglichkeit, Farben wirklich wahrzunehmen, also Ruhe Sättigung gibt es dann nicht. Und das ist natürlich sehr schade bei gemälen, weil man will ja die Kunst komplett wahrnehmen und vielleicht wurden sie auf unter Tageslicht gemalt. Und mit so einer Beleuchtung kann man trotzdem bei den niedrigen Beleuchtungsstärken diese Übersättigung erzeugen und damit eigentlich eher den Eindruck, wie es natürlich wäre unter hohen Beleuchtungsstärken unter Sonnelicht. Okay, und das machen Museen noch nicht. Nein, das gibt es noch nicht, nein. Also wir sind auch mit Museen im Austausch, das eher das Problem meistens das finanzielle. Das heißt aber auch, dass mit Licht, wer sich da auskennt, die Wahrnehmung der Menschen so ein bisschen vielleicht austricksen kann, oder? Gehen wir mal in den Supermarkt beispielsweise, in der Obstabteilung, der wär es doch total toll, wie die Tomaten grüne aussehen, als sie vielleicht sind, die Orangen Orangen, als sie vielleicht auch tatsächlich sind und die grünen Paprika grüne. Witter tatsächlich auch mitgespielt? Auf jeden Fall, das wird schon längere Zeit angewendet. Entweder, dass eben das Spektrum optimiert wird, dass Farben übersättigt sind, also zum Beispiel Obst und Gemüse dann reifer aussieht und appetitlicher attraktiver. Oder ein sehr simpler Trick ist, dass die allgemeinen Beleuchtung im Supermarkt im Gang eher neutral weiß ist. Und mit den Leuchten auf der Gemüse teke, was da beleuchtet wird, das ganzes eher warmweiß. Und da warmweiß eben einen höheren Rotenteil hat und ich beleuchtet zwei Stomaten oder Erdbeeren, dann wird auch mehr rotes Licht reflektiert und das Obst und Gemüse erscheint gesättigter. Ich würde wirklich mal empfehlen, im Supermarkt sich so Obst und Gemüse an der Teke anzuschauen und dann, wenn man es in den Alkostwagen legt, unter der anderen Beleuchtung. Und man wird sehen, dass die Farbdarstellung komplett anders ist, also wahrscheinlich etwas Enzettigter. Also die knallgrüne Paprika sieht auf einmal fast ein bisschen kreulich aus und vergleich. Ja, also der größte Effekt ist auf jeden Fall bei roten Objekten, also roten Obst und Gemüse und da merkt man schon einen Unterschied. Ich habe auch gelesen, dass beispielsweise alleine das Orangen einem roten Netz hingelegt werden, dass auch die Orangen besser aussehen lassen kann. Was ist das denn für ein Effekt? Das ist ein Effekt der Verschmelzung. Unser Gehirn verschmilzt, also die beiden Farben rot und wahrscheinlich dann, wenn die Orangen nicht ganz reif sind, eher einen grünen Gelb. Und was wir dann sehen im Interfekt ist ein knalliges Orangen. Das ist ja so gemein, oder? Das ist schon ein Verkaufstrich, auf jeden Fall. Und unser Gehirn merkt sich natürlich auch wie Dinge aussehen, so dass es einen Effekt gibt, wenn wir einen schwarz-weiß Bild von Ergbeeren sehen, wir das sogar rot wahrnehmen. Wie funktioniert das? Das der sogenannte Gedächtnisfarben-Effekt oder Memory-Color-Effekt. Unser Gehirn hat für jedes Objekt, was wir kennen, was wir im Alter kamen, eine Art von inneren Prototypen, also eine Referenz. Wir haben ein Bild von der perfekten Tomate, die ist meistens knallig, und damit vergleichende Automaten im echten Leben. Und ungekehrt hat das aber auch ein Einfluss auf, wie wir dann das Ganze wahrnehmen. Zum Beispiel in dem Fall von dem Bild, was ich gerade erklärt habe, das ein Bild von sehr entsetigten oder eigentlich Erdbeeren, die keinerlei rot haben. Und trotzdem sehen wir ein Rot, weil einfach unser Gehirn verbindet, Erdbeeren Rot, dann sehen wir das Ganze auch so. Vor einigen Jahren, wir haben Internet unterwegs, gab es mal den Streit, ob ein Kleid, schwarz, blau, oder weiß Gold ist. Das haben Sie bestimmt auch mitbekommen, oder hatten Sie da von Anfang an, wussten Sie, ja Leute, das werden Sie einfach ausgetrickst. Das war sehr interessant, da haben wir uns auch im Fachgebiet sehr mit beschäftigt. Und im Endeffekt ist es eine Art von Obdesser-Täuschung auch in diesem Bild. Das Kleid ist wirklich schwarz, blau, dazu gibt es Bilder online, die kann man sich suchen. Aber dieses Bild hat keinen wirklichen definierten richtigen Weißpunkt, das ist sehr überbelichtet. Es hat einen sehr warm weißen Einfluss, was dazu führt, dass das Schwarz vom Kleid sehr überbelichtet ist und auch eher orange aussieht. Und dadurch können manche Menschen eben den Eindruck haben, dass das Schwarz eher gelb ist. Und wenn man jetzt das Blau, was auch sehr überbelichtet ist, dann als Weiß an sieht, weil das Gehirn denkt, das ist die Referenz für Weiß, dann sieht man das Kleid wirklich weiß Gold. Wer sich ein bisschen mit Kameratechnik auskennt, unser Auge macht einen sogenannten Weißabgleich, also nimmt einen Punkt und sagt, das ist jetzt unser Weiß und es ordnet sich dann alle Farben drum herum einfach danach aus. Genau, wir adaptieren immer auf die Lichtbedingung und zum Beispiel jetzt Licht eher warm weiß ist, wir kommen in den Raum rein, vorher war kalt weiß, dann sieht das noch sehr, sehr, sehr orange, sehr rütlich aus. Und nach einer gewissen Zeit adaptiert unser Auge, also die Empfindlichkeit, der Zapfen wird angeglichen und dann sieht das gar nicht mehr so rütlich aus, sondern eher noch leicht warm weiß. Wenn ich jetzt beim Kaufen von Leuchtenmittel auf achten will, das Farben, sagen wir echt dargestellt werden, wenn da hohen Farbtreue dann achte ich auf den sogenannten Farbwidergabeindex, das ist eine Zahl bis 100, das heißt 100, das ist der ideale Wert und wir vergleichen dabei das Licht mit einer Referenz, also wie Farben darunter dargestellt werden, der Verrenz ist zum Beispiel Sonnenlicht. Und was kann ich dann damit anfangen, wenn ich da jetzt ein Wert von 70 irgendwo stehen habe auf der Packung? 70 ist eher ein schlechterer Wert, das heißt Farben werden anders dargestellt, 80 ist ein guter Wert, vielleicht für eine Norm, so der Mindestwert und alles über 90 ist sehr gut. In meiner Forschung hingegen habe ich herausgefunden, dass die Referenz, also wenn Personen, die Attraktivität von Farben unter Leuchten werden, das gar nicht mit der Farbwidergabe korreliert. Und es gibt eben Farbwidergaben, die Farben verschieben, die besser aussehen. Das heißt, man kann Lichtquellen optimieren auf eine schöne Farbdarstellung. Gilt das, dass ihr hier besprochen habt, denn in Unumwehr sei für alle Menschen auf der Welt oder gibt es tatsächlich diese kulturelle Referenzen, kulturellen Prägungen, die auch unsere Wahrnehmung von Farbe beeinflussen, die sie auch schon am Anklinken lassen? Man weiß auch, dass die Sprache, also welche Wörter wir benutzt für Farben und wie viele man Wörter dafür hat, einen Einfluss hat, wie man die Welt wahrnehmt. Zum Beispiel gibt es im russischen Unterscheidung zwischen Hell und Dunkelblau und das sind zwei getrennte Grundfarben und Studien haben auch gezeigt, dass russische Personen dadurch Blautöne besser unterscheiden können, wo wir jetzt als Deutsche sagen würden, das ist das gleiche Blau. Was nie wir denn jetzt mit für unseren Alltag? Auf jeden Fall abends, Handy aus oder Handy auf jeden Fall orange machen. Was würden Sie sich sonst noch wünschen, was wir jetzt mitnehmen und unseren Alltag? Es lohnt sich auf jeden Fall, Licht bewusst wahrzunehmen und anzuwenden. Sehen ist das wichtigste Organ, wie wir die Welt wahrnehmt und auch gestalten. Das heißt, mit Licht können wir Räume angenehm machen, wir können sie ist tätisch machen und ganz wichtig ist, dass Licht ein großen Einfluss um unsere Gesundheit hat. Dadurch können wir unsere Leistungssteigern, wir können unsere mentale Gesundheit unterstützen und es hat einen starken Einfluss auf unseren Schlafrhythmus. Herzlichen Dank fürs Gespräch, Julian Klaves. Sehr gerne, vielen Dank. Das Wissen. Gesundheit, wo wir befinden, Produktivität. Wir uns die Farben des Lichts beeinflossen. Darüber habe ich mit dem Licht und Farbforscher Julian Klaves Postdoc im Fachgebiet adaptive Lichttechnisches Systeme und visuelle Verarbeitung der TU-Darmstadt gesprochen. Mein Name ist Julian Estlern und ich habe noch ein Podcast-Tab für Sie und zwar die das Wissenfolge "Die lernende Nase", wie Gerüche unser Leben prägen. Denn unser Geruch sind beeinflusst und so partnerwahl, die Mutterkindbindung, mischt bei der Kommunikation mit und kann sogar Krankheiten frühzeitig anzeigen. Gerüche spielt ein unterschätzter aber zentrale Rolle in unserem Leben, die das Wissenfolge verlinken wir in den Schonauts. Das Wissen vom SWR. Links zu weiteren Informationen stehen in den Schonauts zu dieser Folge.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Licht und seine Farbe beeinflussen viele Aspekte unseres Lebens.
  2. Dynamik und Muster im Licht sind förderlich, direktes helles Licht wird heute kritisch betrachtet.
  3. Licht beeinflusst die Gesundheit, die innere Uhr und die Hormonausschüttung.
  4. Sonnenlicht ist wichtig für die Vitamin-D-Produktion.
  5. Licht hat Auswirkungen auf die Augenentwicklung und den Circadianrhythmus.
  6. Tageslichtlampen können hilfreich sein, die richtige Beleuchtung am Arbeitsplatz ist wichtig.
  7. Licht beeinflusst Produktivität, Wohlbefinden und Krankheitsprävention.
  8. Nachts sollte es dunkel sein, um den Schlaf nicht zu stören.

Summary:

Licht und seine Farbe spielen eine wichtige Rolle in unserem Leben, beeinflussen Gesundheit, Wahrnehmung und Produktivität. Früher galt helles, gleichmäßiges Licht als ideal, während heute Dynamik und indirektes Licht bevorzugt werden. Sonnenlicht ist entscheidend für die Vitamin-D-Produktion und die Regulation der inneren Uhr.

Tageslichtlampen können hilfreich sein, ebenso wie die richtige Beleuchtung am Arbeitsplatz. Licht beeinflusst auch die Augenentwicklung und den Circadianrhythmus. Eine angemessene Beleuchtung trägt zur Produktivität, zum Wohlbefinden und zur Prävention von Krankheiten bei.

Es ist wichtig, nachts für Dunkelheit zu sorgen, um den Schlaf nicht zu beeinträchtigen. Daher sollten Tageslichtlampen und eine angemessene Beleuchtung in Innenräumen genutzt werden, während nachts minimales Licht ideal ist.

FAQs

Das Licht.

Blaue Lichtfilterbrille, dimmbare Tageslichtlampe, abendlicher Orangefilter auf dem Handy.

Unser Körper benötigt externe Signale, um den Tag zu erkennen.

Licht steuert unsere innere Uhr und beeinflusst die Hormonausschüttung, besonders Cortisol.

Durch Sonnenlicht am Morgen und frühzeitiges Zubettgehen.

Im Büro etwa 100-300 Lux, draußen über 10.000 Lux.

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