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Wie treffe ich gute Entscheidungen?

29m 43s

Wie treffe ich gute Entscheidungen?

In dieser Podcastfolge der Universität Magdeburg geht es um das Treffen von Entscheidungen, mit Fokus auf die Studienwahl. Zunächst wird auf den Studieninfotag der Universität hingewiesen. Die Studienberaterin Anika erklärt, warum Entscheidungen oft als schwierig empfunden werden: Die Konsequenzen sind ungewiss und die Furcht vor einer endgültigen, falschen Wahl lastet auf vielen. Sie betont jedoch, dass Entscheidungen im jungen Alter korrigierbar sind und kein endgültiges Lebensurteil darstellen. Ein guter Entscheidungsprozess beginnt mit gründlicher Informationssammlung. Anschließend sollte man persönliche Kriterien definieren und gewichten, wie Hochschultyp, Studienort, Interessen, Berufsaussichten oder Werte wie Sicherheit. Dabei spielen sowohl rationale Überlegungen (Kopf) als auch emotionale Intuition (Bauch) eine entscheidende Rolle. Zur konkreten Umsetzung werden Methoden wie eine Entscheidungstabelle (als Download bereitgestellt), der Münzwurf als Werkzeug zur Selbstbeobachtung des Bauchgefühls, Pro-/Kontra-Listen oder das Ausschlussverfahren empfohlen. Zwei Studierende, Amy und Maria, berichten abschließend von ihren persönlichen, teils intuitiven Entscheidungswegen zum Studium. Der zentrale Rat lautet, den Druck herauszunehmen, gut vorbereitet zu sein und die für sich passende Methode zu finden.

Transcription

5236 Words, 32049 Characters

German
Folge 4 unseres Podcasts. Heute geht es um das Thema Entscheidung treffen, aber wir starten mit einem Veranstaltungstipp für euch. Dritte Juni, 14 bis 18 Uhr. Das solltet ihr euch merken, denn dann findet unser Studieninfotag an der Universität Magdeburg statt. Da könnt ihr uns nicht nur hören, sondern auch treffen. Vor allem aber viele Personen aus den Studiengängen, Studierende, studentisch Initiativen und viel, viel mehr. Das wollten wir euch auf jeden Fall mit dem Weg geben, kommt also gerne vorbei und informiert euch über unsere Studienangebote der Uni Magdeburg. Und jetzt geht's los mit der Folge. Maße unter uns. In der Abschlussklasse hat man ab einem bestimmten Punkt den Kopf einfach voll mit den Abi-Klausuren. Alle reden darüber. Lehrer, Lehrerinnen, eure Eltern und Freundinnen und Freunde sowieso. Und klar, erst mal steht es auch im Vordergrund. Aber Parallel habt ihr bestimmt schon im Kopf, wie es weitergehen soll nach der Schule. Schon ziemlich bald stehen Entscheidungen an und die müssen echt gut überlegt sein. Gehört ihr eher zu den Typen den Entscheidungen einfach fallen? Nein, wie so ist das eigentlich so. Darüber sprechen wir heute und vor allem quatschen wir darüber, wie ihr Entscheidungen treft. Und heute sind auch zwei Studierende mit am Start, wo er zwei Studentinnen besser gesagt, denn sie sprechen mit uns im Podcast, wie ihn der Entscheidungsprozess eigentlich gefallen hat und wie sie vorangekommen sind. In der letzten Folge haben wir erst darüber geredet, wie und wo ihr euch am besten über einen Studien informiert. Falls ihr da noch Fragen habt, hört also gerne noch mal in die Folge rein, wenn ihr sie verpasst habt. Jetzt aber genug der Vorreder, jetzt geht es um das Treffen von Entscheidung. Bei mir ist Anika, sie ist Studienbaraterin an der Universität Magdeburg und kennt sich bestens mit euren Fragen aus. Na Anika, alles gut überstanden die letzten Wochen? Ja, eigentlich schon. Denn starten wir doch heute mal als Studienbaraterin, dann hörst du das bestimmt öfters, ich kann mich nicht entscheiden. Also, komm da, Schülerinnen und Schüler zu dir, die so was machen. Ja, Entscheidungen sind ja generell eine schwierige Sache und da kommen auch welche, die sagen, ich kann mich noch gar nicht entscheiden. Ich habe da verschiedene Optionen, das kommt natürlich auch vor. Aber warum ist das Thema Entscheidungen Treffen eigentlich so kompliziert? Das ist jetzt nicht nur bezogen, auf die Wahl des Studienganges, sondern generell. Geht dir wahrscheinlich auch manchmal so mir auch, gebe ich gerne zu. Konsequenzen von Entscheidungen sind immer schwer abschätzbar. Man weiß nicht, was kommt danach, das ist das, was einem eigentlich so ein bisschen das Angstgefühl gibt. Und viele möchten sich einfach alle Optionen offen halten, die man so haben kann. Und man hat Angst, dass es dann was endgültiges hat. Wenn ich mich jetzt wirklich für eine Sache konkret entscheide und praktisch dadurch, dass ich mich für eine Sache entscheide, ja, einen anderen Weg verwerfe und der für mich dann einfach total nicht mehr präsent ist und für mich keine Optionen mehr. Weil eine Entscheidung für etwas, praktisch auch eine Entscheidung, gegen etwas ist. Das sind erstmal so die Gedanken, die das so ein bisschen, oder die wir mit euch mit auf dem Weg geben wollen, warum es eigentlich schwierig ist, eine Entscheidung zu treffen. Andererseits wollen wir euch heute aber auch unbedingt die Angst vor Entscheidungen nehmen, weil Entscheidungen sind nicht endgültig, ja. Also, wir wollen den Druck da so ein bisschen rausnehmen. Man kann immer noch mal so ein bisschen nachjustieren, doch ein anderen Weg einschlagen. Da gibt es genug Beispiele für, werden vielleicht auch die Studierenden nachher ein bisschen dazu was erzählen können. Und es ist auch keine endgültige Lebensentscheidung. Jetzt zum Beispiel, wenn ich mich hier entscheide, ich beginne jetzt Studiengang A, kann danach noch so viel passieren. Und das ist ja bei vielen Schülerinnen und Schülern vielleicht so das große Problem, dass sie sagen, wie du es schon richtig angemerkt hast, ich muss mich jetzt für einen Studiengang entscheiden. Und es ist dann ein, ja, ich muss mich schämen, wenn ich mich dann vielleicht falsch entschieden habe oder so. Ich glaube, diese Angst können wir euch auf jeden Fall nehmen, dass es gerade, wenn ihr 17, 18, 19 Jahre alt seid, nur mal Entscheidungen getroffen werden, die vielleicht doch rediert werden müssen und die neu gedacht werden müssen. Dann ist es halt so schlimm und genauso, es ist ja in der Studienwahl. Genau, das ist ganz wichtig, wirklich, dass man diese Angst vor der Entscheidung verliert. Auch durch Eltern wird manchmal auch dieser Druck vermittelt, die sagen, "Du trifft hier eine Entscheidung für dein Leben und trifft bitte die richtige, das baut wirklich ein bisschen Druck auf." Es muss nicht immer so sein, dass Eltern das sagen, aber ich hab's schon öfter mal mitbekommen, sage ich jetzt mal ehrlich. Und dann ist es ja auch ganz oft so der Eindruck von uns, dass, also von uns als Menschen, dass wir ja Kopfentscheidung treffen und dass wir Bauchentscheidung treffen. Spielt es bei der Studienwahl eigentlich auch noch Rolle? Ja, das ist auch generell im Allgemeinen wissenschaftlich erwiesen, dass man nicht nur rational entscheidet auf der Grundlage von Kriterien oder ganz sachlichen Gründen, sondern auch dieses emotionale, intuitive Bewertungsfühl, also das Bauchgefühl, bei der Entscheidung doch eine ganz große Rolle spielt. Ja, und damit kann man auch sagen, es sind beides wichtiges System. Ja, dieses Kopfentscheidung treffen, Bauchentscheidung treffen. Und generell möchten wir euch auch noch mal sagen, dass es ja auch heute nicht umgeht, oder generell nicht darum geht, eine richtige Entscheidung zu treffen, sondern eine gut vorbereitete, ja, weil viele Entscheidungen können zu einem richtigen Weg führen, es geht eher darum, dass man vorher wirklich gut Informationen sammelt und andere Dinge, also das gut vorbereitet, dieses Entscheidung treffen. Okay, wie dann sprechen wir doch mal über den Weg, gibt es denn so ein paar Schritte, die jeder für sich angehen kann, um eine gute Entscheidung zu treffen? Du hast den ersten Schritt glaube ich schon gesagt. Genau, ich habe es gerade eigentlich schon gesagt, es ist wichtig, bevor ich eine Entscheidung treffe, dass ich auch erstmal Informationen sammle, ja, also vielleicht auch, wenn ich jetzt mehr verschiedene Studiengänge angucke, dazu alle Infos sammle, das so ein bisschen für mich bewerte, auch visualisiere einfach, dass ich es auch mal sehe, was ich da eigentlich für Informationen erhalten habe, und mir so einen Überblick verschaffe, weil sonst kann ich ja nicht keine Entscheidung treffen. Im zweiten Schritt, wenn ich dann für mich verschiedene Optionen gefunden habe, gucke ich den auch noch mal, welche Infos brauche ich denn jetzt eigentlich noch, damit ich dann nachden auch wirklich eine richtige Grundlage habe, um eine Entscheidung zu treffen. Und wenn ich dann dritten zum Entscheidung treffen komme, wenn ich dann so schon eine Tendenz habe, dass ich das auch nochmal wirklich kritisch hinterfrage und nochmal alles wirklich prüfe und dann ins Handeln kommen, das ist nämlich das entscheidende, es gibt ja so ein Sprichwort, ist auch was warres dran, es ist nicht wichtig, wofür ich mich entscheide, sondern das sich mich überhaupt entscheiden und ich habe im Leben selber auch schon gemerkt, dass da echt was warres dran ist. Wenn es generell um den Weg zur Entscheidung geht, dann sollte dir auf jeden Fall in die letzten Folgen noch mal reinhören, falls ihr jetzt erst zu unserem Podcast erst Abi dann unigestosen seid, weil in den ersten drei Folgen gehen wir genau darauf ein, wie er eigentlich den richtigen Weg zur Studienwahl angeht, wo ihr euch informieren könnt und wie ihr das perfekte Studium findet, wenn ihr da also Interesse habt, dann hört nochmal in die letzten Folgen rein. Dann sprechen wir jetzt darüber, wie ihr zu guten Entscheidungen kommt. Wichtig dabei sind die richtigen Kriterien, aber was ist damit eigentlich gemeint, Anika? Ja, kann man gerne mal darüber nachdenken, genau. Also Kriterien sind Gesichtspunkte, die die Entscheidung beeinflussen. Was heißt das denn im Rahmen der Studienwahl? Dass man sich überlegt, was ist mir denn jetzt wichtig, wenn ich mich für einen Studiengang entscheiden möchte? Ja, welche Kriterien sind mir wichtig? Welche Gesichtspunkte, worauf möchte ich achten bei der Auswahl und was muss unbedingt erfüllt sein? Ja, das hatten wir schon mal in anderen Folgen, dass man praktisch so seine Filterkriterien hat, ja, wo man das denn schon mal engrenzen kann, was für einen Frage kommen würde. Wir hatten in der letzten Podcastfolge ja über die Kriterien gesprochen, was sind denn, das kannst du einige Beispiele nennen? Erst mal wäre ganz entscheidend für viele der Hochschultyp. Also möchte ich lieber einer Uni studieren oder wäre denn vielleicht doch eher eine Hochschulöfe an gewandte Wissenschaften, was für mich das wäre so ein hartes Kriterium oder auch so eine kleine oder eine große Hochschule sein. Möchte ich in der Nähe meines Heimatortes studieren oder möchte ich unbedingt weiter weggehen oder in einer ganz hippen, coolen Stadtsstudien in Berlin oder leibt sich sowas kommt auch auch? Oder Magdeburg. Oder Magdeburg natürlich, oh sorry, natürlich Magdeburg. Möchte ich dahingehnen, wo auch meine Freunde hingehen oder gerade wegen meiner Freundu oder Sportklubs oder so, gerade hier bleiben, wo ich gerade schon wohne, dann spielen natürlich bei der Studienwahl auch Interessen noch alle ja, gucke ich mir wirklich darauf, was sind meine Interessen oder Andofaktoren sind natürlich auch Berufsaussichten, Jobchancen und ehrlicherweise muss man auch sagen, ein nummeres Klausus. Das alles sind ja auch nur Beispiele, ja, ihr könnt euch oder ihr solltet euch vor allem eigene Kriterien setzen, die für euch am relevantesten sind und die wahrscheinlich auch noch mal werten, weil es natürlich ein Unterschied, wenn ihr jemand seid, der sehr gerne, sehr oft bei euren Freunden, die ihr in der Heimat kennengelernt habt, wenn ihr da verbleiben möchtet, dann ist das wahrscheinlich ein triftiges Argument, während andere Kriterien vielleicht eher schwächer gewertet werden sollten. Aber auch Werte sind ja auch ein Kriterium. Hast du da ein Beispiel? Es gibt viele Menschen für die Sicherheit ganz wichtig ist, also dass sie Sicherheit im Leben haben und da spielt ja natürlich auch mit rein, dass man später auf jeden Fall einen sicheren Job haben möchte und gute Berufsaussichten oder viel Geld verdienen. Viele sagen auch, ich finde, das ist auch eigentlich ein Wert in Anführungszeichen jetzt gesetzt. Ich möchte gerne mit Menschen arbeiten, ja, das ist wirklich ein Satz, wenn man öfter mal hört oder Menschen helfen, dass ich Menschen helfen möchte und es ist ja auch ein Wert, der dahinter steckt. Ein so was wichtig ist, dass können auch Kriterien sein, die man durchaus berücksichtigen sollte. Das heißt, wir haben ja vorhin schon darüber gesprochen, Bauch und Kopf, spielt da auch noch Rolle. Ja, auch in dem Fall ja rationale Kriterien sind ja also was wie Hochschultyp und dann spielt natürlich mein Bauchgefühl auch rein, weil was gibt mir dein gutes Gefühl. Wenn meine Freunde na nähe sind, ja, so was kann ja auch extrem wichtig für jemanden sein, wo das man sich in der Stadt wohlfühlt und da spielen auch wieder beide Komponenten, also Rationalität und Emotionalität, sage ich mal eine Rolle. Und generell sollte es im Mann sich natürlich mit allen Kriterien auseinandersetzen, die für einen wichtig sind, dass man sich das einfach mal bewusst macht. Natürlich hat man schwört das um vom Kopf rum, aber vielleicht sollte man sich das auch einfach mal aufschreiben, ja, dass man einfach sieht, was sind denn jetzt speziell meine Kriterien, das war ich ja komplett von anderen Personen ab. Wie war es denn bei dir, bei deiner Studienwahl, hast du da auch eher ein gutes oder schlechtes Bauchgefühl? Also mein Bauchgefühl hat eine ganz große Rolle gespielt, ich hatte mich an mehreren Hochschulen beworben und auch für verschiedene Studienrichtungen und ich habe im Potsdamstudie, das darf ich jetzt ja auch hier mal sagen und habe zum Schluss gemerkt, der Brief von Potsdam kam zum Schluss und ich habe auf diesem Brief gewartet. Das habe ich dann richtig gemerkt und somit war dann auch meine Entscheidung getroffen, weil es dann der Brief auch da war. Ja, da wurde die Entscheidung quasi in der Abgenommen und erst dann fühlte es sich so richtig gut an, weil du ins Geheim halt trotzdem auf die Zusage der Universität im Potsdam gewartet hast. Und auch wenn du dazu sagen, von anderen Hattest, von anderen Universitäten oder Hochschulen, so richtig erleichtert, was du also dann erst. Ja und das ist ein eindeutiges Zeichen für so ein Bauchgefühl und dann ist halt auch ganz wichtig, dass hier eure eigenen Kriterien, eure eigenen Vorstellungen auch mit denen abgleicht, was euch von außen vielleicht daran getragen wird. Ja, ganz oft spielen Freundinnen und Freunde und vor allem Eltern eine ganz wichtige Rolle, aber die Kriterien und Werte von denen sind ganz oftmals, oder sind oftmals ganz unterschiedlich, zu denen die ihr habt. Das heißt, trifft selbst eine Entscheidung und lasst nicht die Kriterien oder Werte von eueren Eltern eine wichtige Rolle spielen. Das heißt, man muss priorisieren, Annika. Genau, für sich gucken die Kriterien ich jetzt auf den Tisch pack, welche sind mir wirklich am wichtigsten. Das heißt ja vorhin schon mal kurz gesagt, welches Kriterien muss unbedingt erfüllt sein. Auf jeden Fall, das muss, das kann nicht gar nicht ausschließen. Das muss auf jeden Fall erfüllt sein. Und was sind so Sachen? Ja, die werden net, aber wenn jetzt auch was anderes dann kommt, wäre das auch okay. Ja und diese Kriterien, die man dann für sich gewichtet hat, kann man dann ansetzen, um die verschiedenen Studienoptionen so ein bisschen zu prüfen, ob die erfüllt sind, die Kriterien und inwieweit die erfüllt sind. So und über Methoden müssen wir natürlich jetzt auch noch reden. Das heißt, wir haben euch jetzt ganz wie Theorie wissen, mit an ihr Hand gegeben, aber wie geht ihr denn jetzt konkret vor? Und da haben wir einen kleinen Tipp für euch, denn wir haben im Dokument vorbereitet, den Link dazu findet ihr in der Beschreibung und dort haben wir eine Entscheidungshilfe als Tabelle hinterlegt. Die könnt ihr digital oder einfach ausdrucken und ausfüllen und gibt euch eine gute Richtlinie, wie am besten vorgeht bei der Entscheidungshilfe. Schaut sie euch gerne mal an, weil ich denke oder wir denken, Annika, dass aufschreiben auf jeden Fall einmal hilft und das nicht nur im Kopf durchzuspielen. Und es gibt ja auch noch andere Methoden. Ja, genau, also diese Hilfe, die wir euch ja zur Verfügung gestellt haben, fast eigentlich das noch mal zusammen, was wir vorher schon zu Kriterien gesagt haben. Das kann man dafür sich einfach nochmal aufschreiben. Ansonsten, wenn auch andere Optionen, das stinkt jetzt erstmal banal und nach Zufall, aber dass man eine Münze wirft oder wirft wird, sondern wir haben zwei Optionen, kann man sagen, gut, Studiengang a studiere ich oder dafür entscheide ich mich, wenn ich Kopf habe und bei Zahl nehme ich Studiengang b. Klingt erstmal verrückt, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich auch schon einige Entscheidungen mit Kopf oder Zahl getroffen habe. Und jetzt die entscheidende Frage, Pierre, wie hast du dich dabei gefühlt? Sehr sehr unentschlossen. Das Gefühl ist dann das entscheidende, weil man wartet dann gut, jetzt zeigt die Münze mir gleich mein Schicksal, das klingt jetzt übertrieben und das auch jetzt übertrieben ausgedrückt, aber man hat dabei so einen Gefühl, denkt zu euch, oh nein, nein, bitte, das Kopf kommt, oder das Zahl und da merken wir wieder, dass dieses emotionale Bewertungsfüder total mit rein spielt und ein bisschen auch seiner innersten Bedürfnisse zeigen kann, ja was eigentlich, was man für sich schon entschieden hat, also dieses intuitive Gefühl später wieder noch Rolle. Beim Würfel dann, wenn man mehrere Optionen hat, ansonsten hätten wir auch noch natürlich ganz klassisch, dass man nach dem Ausschluss vorfahren vorgeht, erstmal für sich ausschließt, dass man pro kontralisten Schreibpro, Studienort und Studiengang und da wird es auch noch viele andere Optionen geben, die man auch ja auf so was im Raum bewegen und dann in verschiedene Optionen erst mal reinführen, das werden aber eher so Sachen, die man auch angeleitet mit einer anderen Person, gut man durchspielen kann, ja. Also wir können euch auf jeden Fall die Tabelle anders herzlegen, die ihr in der Beschreibung findet, alle anderen Methoden habt ihr bestimmt auch schon auf anderen Wegen oder bei anderen Beispielen angewendet, also pro und kontralisten ist der absolute klassiker genauso das Ausschlussverfahren, aber ganz wichtig ist dabei zu sagen, dass alles sind Möglichkeiten. So den Goldenen Wege gibt es auch hier in diesem Bereich nicht, ihr müsst das herausfinden, was für euch am besten passt. Mit uns im Raum und mit uns im Podcast sind jetzt auch zwei Studenten, die jetzt gerne mit euch und mit uns darüber reden wollen, wie sie eigentlich in Scheidung getroffen haben. Neben mir sitzen Amy und Maria und ich würde sagen, Amy, fängt mal an sich vorzustellen. Ja, hallo erstmal, also ich bin Amy, ich bin 24 Jahre alt und komme aus Leipzig und studiere hier an der Uni Betriebswirtschaftslehrer im Master. Hi, ich bin Maria, 22 Jahre alt und komme gebürtig aus Magdeburg und studiere hier seit 2019 Medienbildung im Bachelor. Ja, super, dass heute da seid wir freuen uns voll und jetzt starten wir gleich mal mit der ersten Frage, Amy, uns würde mal interessieren, wie du denn jetzt eigentlich jetzt zum Studium an der Uni Magdeburg bekommen, hattest du schnuppere Angebote genutzt, wie hast du dich informiert, wie kommst du dazu? Also in der Schule habe ich gemerkt, okay, mir liegen Sprachen sehr und mich interessieren Sprachen und andere Kulturen und ja, dann war dann noch die andere komponente Wirtschaft, was mich auch interessiert hat, vor allem in der Schule schon und ja, da habe ich mich informiert, wo gibt es Studiengänge, die Wirtschaft enthalten, die Sprachen enthalten und ja, so bin ich dann erst mal auf den Studiengang internationales Management gekommen, dann habe ich mich in Leipzig beworben, da hat es leider nicht so geklappt und dann habe ich mich im Umfeld beworben, also umfeld. Magdeburg ist ja noch umfeld. Ja, also so, zwei Stunden Autofahrt, würde ich sagen, genau und dann ist es dann Magdeburg geworden. Und Maria, wie war das bei dir? Ja, bei mir war das nicht so ganz gradlinig, aber ich habe auch geguckt, was hat mir in der Schule Spaß gemacht, das war vor allem Deutsch und eben auch die kreativeren Fächer, aber auch Ethik, was dann mehr so ein philosophischen Einfluss hatte durch mein Lehrer, genau und dann habe ich erst mal geschaut, was könnte so als Alternativstudiengang für mich in Frage kommen, denn mein eigentliches Ziel ist Schauschbestudieren, hat bisher noch nicht geklappt, aber eine Alternative ist immer gut und dann habe ich gesehen, die Uni Magdeburg bietet Philosophie an, da kommen mit Neurowissenschaften und Kognitionen und eben Mediumbildung und ich habe mich bei beiden beworben gehabt, wurde auch für beide angenommen, aber mein Bauchgefühl hatte zunächst gesagt, ja, PNK klingt interessant, dann schreibe ich mich da jetzt ein, genau. Und wie schwer ist ihr eigentlich diese Entscheidung gefallen damals in der Schule? Ich meine, du warst 17, 18, hattest du da Probleme mit der Entscheidung? Ich hatte das Glück, dass ich immer sehr konkret wusste, was ich möchte, schon mit 12, 13 war ich mir sehr, sehr sicher und im Abitur natürlich macht man sich dann erstmal Gedanken, ist es das, was ich wirklich will und plan BCD und viel mehr schon leicht. Amy, wie war das bei dir? Fieze dir schwer? Ja, also ich würde sagen ein bisschen schwieriger als Maria schon, so die richtige Entscheidung zu fällen, so mit 18 Jahren ist natürlich und nicht leicht, deswegen habe ich auch erst mal ein Jahr pausiert, weil es mal noch im Ausland in Spanien und habe dann erst ein Jahr später angefangen zu studieren. Hast du da gemacht und Spanien? Ich weiß, operatetik. Ganz wichtige Frage noch an euch beide, ihr könnt euch aussuchen, wer zuerst anfängt zu reden. Habt ihr die Entscheidung alleine getroffen oder hattet ihr irgendwie Unterstützung dabei? Ich würde mal anfangen, ich habe sehr viel mit meine Eltern gesprochen und die haben tatsächlich auch sehr aufgefragt, willst du wirklich jetzt etwas studieren, was nicht zu 100 Prozent dein Wunsch ist? Dann habe ich eben die Prost- und Kontras abgewogen und war dann so, was sprich denn dagegen, was zu haben, falls es mal nicht klappt. Und dann war ich damals auch noch mit meinem Ex-Freund zusammen und da hatte dann auch hier angefangen zu studieren und mit dem hatte ich auch ganz viel darüber geredet, ob es klug ist, das zu machen oder nicht. Und letztendlich war es eben dann die Entscheidung, ein Studium anzufangen, auch wenn es nicht 100 Prozent ist, das ist, was ich möchte. Genau, bei mir war es auch so, also ich habe auch viel mit meinen Eltern geredet, aber auch mit Freunden und ja, die haben mir auch geraten, vielleicht dann erst mal wirklich Erfahrungen im Ausland zusammen und dann weiterzumachen und ja, so ist es ja dann letztendlich auch gekommen. Hat ja bei beiden gut geklappt? Amy, hattest du dann verschiedene Optionen zwischen den, du so ein bisschen abwägen musstest, was für dich in Frage kommt und wie gucken musstest, was soll zun werden? Also was den Studiengang an sich angeht, eigentlich nicht, höchstens halt der Ort. Also ich konnte mich entscheiden, gehe ich nur nach Dresden, gehe ich nach Magdeburg und da habe ich mich nur letztendlich verletzt, da sind schieden und bin sehr froh drüber, aber was den Studiengang angeht, dann sich nicht. War dir klar, dass du unbedingt internationales Management studieren möchtest und dann war nur auch der Ort entscheidend. Genau. Und Magdeburg war auf Platz 1, natürlich nein, das heißt sehr folgische Verrat. Maria, wie war es bei dir? Also der Ort hat auch noch wichtige Rolle gespielt, weil frisch in einer Beziehung, will man ja dann nicht direkt Fernbeziehung machen, den man sprechen, war nur Magdeburg eine Option. Ansonsten Kriterien, was muss ich machen, was erwartet mich in dem Studium und dann eben auch das abwägen traue ich mir das zu. Also ich habe ja zuerst philosophie studiert mit Norrowsenschaften und Kognition, kurz PNK, dann kürzend mal das mal abonässt. Und da wusste ich dann schon, okay, da kommt Mathe auf mich zu, Mathe war jetzt nicht unbedingt mein stärkstes Fach. Und dann habe ich mir durchglesen, was kommt da so genau um, und dann so ja, wenn ich mich da reinfuchse, das sollte definitiv klappen. Und Psychologie, Anteile hatte ich auch in der Schule, dann habe ich den gesagt, hat mir Spaß gemacht, sehe ich mich, philosophie sowieso und dann probieren wir es eben aus. Maria, welche Option hattest du denn? Hattest du verschiedener? Also ich hatte ja zum einen philosophie in Norrowsenschaften und Kognition für alle, kurz PNK, dann wissen wir, was gemeint ist. Und mediumbildung, weil ich gesehen habe, die Uni hat mit dem Theater Magdeburg, was mir sehr am Herzen liegt, eine Kooperation und da ist mir das sofort ins Auge gesprungen und ich war so, oh, interessant. Dann habe ich natürlich mit Eltern, mit meinem damaligen Freund, so die Kriterien abgewogen, ob es für mich überhaupt Sinn ergibt, hier ein Studium anzufangen, obwohl es jetzt nicht Schauspiel ist. Und da habe ich dann auch zu meiner Eltern gesagt, eine Alternative zu haben, ist immer gut. Wenn das andere nicht klappt, hat man immer in eine Abschluss, wo man weiß, da kann ich sicher eine Arbeit finden. Ja, und dann bin ich danach gegangen, welche Unterrichtswecher lagen mir vor allem im Abitur, das war eben Ethik, das war Psychologie, dann eben auch Interessenmäßig, fand ich es auch schon immer interessant, wie funktioniert das gehören und so weiter. Und da liegt PNK dann eben sehr nah. Und das war dann auch meine erste Entscheidung. Und 2018, im Wintersemester ging es dann los. Das hört sich bei euch erst mal bei der Entscheidungsfindung, Anika korrigier mich eigentlich ziemlich normal an für eine Schülerinnen oder ein Schüler, in der der 17-18 ist, oder? Ja, wenn man so was normal nennt, darf das. Genau. Studiert ihr beide denn heute noch das, was ihr damals angefangen habt? Ja, also ich bin jetzt natürlich schon im Master. Deswegen natürlich nicht genau dasselbe, also ich bin ja jetzt der BVL, aber ja, die Richtung ist dieselbe geblieben. Ja, bei mir sieht es ein bisschen anders aus. Ich habe mich nach dem zweiten Semester PNK dazu entschlossen, doch zur Medienbildung zu wechseln, dann natürlich im ersten Semester. Und ich habe es auch bisher nicht bereut und ich stehe jetzt kurz vom Abschluss, den man sprechen würde, dass das bereuen auch nicht mehr kommen. Und das ist definitiv die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können. Und hast du dich irgendwie ein bisschen darüber geärgert, dass der erste andere Entscheidung getroffen hat, ist? Geärgert würde ich nicht sagen. Natürlich weiß und warum hast du es vorher nicht gewusst, aber ganz ehrlich, mit 18, man hat noch so viel vor und hat auch noch so viel Zeit. Also es rennt ja nicht Zweck, andere fangen ja auch erst mit 28, 29 an zu studieren. Warum soll ich mir dann stress machen? Und dann ja. Aus Sicht einer Studie im Beraterin ist es glaube ich auch der korrekte Weg zu sagen, man wechselt einen Studiengang und es probierte nicht bis zum Ende durchzuziehen oder Annika? Ja, absolut. Also auch allgemeiner Sicht. Wenn einem etwas nicht gefällt, dann nicht da bleiben. Nur wenn man sich mal dafür entschieden hat, sondern gern gucken, was wäre denn besser und was wurde besser zu mir passen und ich finde, das hat Maria dann absolut richtig gemacht. Sie ist jetzt ja auch zufrieden. Ist auch so eine kleine Lebenshilfe, die wir hier geben. Da ist ja für alles anwendbar. Entscheidungen auch, die Mut um die Kraft haben, diese zu revidieren. Zurück zu euch beiden. Wir hatten schon darüber gesprochen, dass vor allem Eltern, Freunde und Freundinnen gerade bei euch auch ein wichtiger Punkt waren, die euch geholfen haben bei den Entscheidungen. Hat euch sonst noch etwas geholfen? Vielleicht ein Gespräch im Lehrer oder eine Information oder eine Webseite. Irgendwo, wo ihr beide sagen würdet, das hat noch mal einen Ausschlag gegeben. Fährt euch da etwas ein? Also ich glaube wichtig ist es, sich auf den Studiengangs-Webseiten zu informieren. Viele Studiengangs-Webseiten gerade im humanwissenschaftlichen Bereich bieten auch Erfahrungen von Studierenden an oder Best Practice-Beispiele. Dann kann man schon mal so schauen, oh was machen die dann da so? Und das hat mir persönlich sehr geholfen einschätzen zu können, ist der Studiengang was für mich und kann ich mir auch vorstellen, diese Fächer im Nähren zu betrachten und dann auch durchzuziehen. Und dann natürlich auch vielleicht selber noch mal gucken, wie sind die rankings von der Universität im Allgemeinen und auch von dem Studiengang im Allgemeinen? Ja, also da kann ich Maria + zustimmen. Website sind natürlich da immer sehr hilfreich. Also da ist das Internet schon sehr hilfreich dafür. Genau und Erfahrungsberichten natürlich immer goldwert. An die kannst du noch eine Frage an die beiden? Ja, es ist mir noch ganz interessant zu erfahren, welche Vorstellung hattet ihr vorher von eurem Studiengang und stimmt die dann jetzt eigentlich mit der Realität überein? Also bei PNK bin ich ohne Erwartungen so wirklich rank gegangen, meine einzige Erwartung war mehr bei Philosophie zu erfahren, das habe ich zum Teil auch geschafft, aber in den ersten beiden semen erst dann, da wird das Grundlegende erstmal gelegt. Das heißt, man erfährt ein bisschen mehr als das, was man in der Schule schon gelernt hat. Bei mir war eben auch noch der Vorteil, dass mein Lehrer damals selber schon duzent an der Uni war. Heißt, ich habe ein bisschen mehr schon in der Schule erfahren als meine Kommiliton. Aber in der Medienbildung hatte ich mehr auf jeden Fall auch oft deutlich mehr kreativer Arbeit zu leisten, eigene Filme zu drehen zu erfahren, wie funktioniert Regie, Drehbuch und so was alles. Und das habe ich mehr als nur zurückbekommen. Ich habe überall reinschnuppern können und das ist echt eine Menge Wert, was man so normalerweise an der Universität gar nicht erfährt. So viel Praxis. Ich kann es nur empfehlen. Ja, also was ich vor allem gelernt habe ist, dass man sehr viel Disziplin mitbringen muss. Also auch wenn man motiviert ist, trotzdem Tag für Tag transub bleiben und auch nachdem man vielleicht schon mal zwei, drei Vorlesungen am Tag hatte, sich noch mal hinzusetzen und was zu machen, das finde ich ganz wichtig. Das weiß man vielleicht vorher auch noch nicht so ganz, dass das Studenten sein nicht nur Spaß ist. Aber ja, also trotzdem kann ich es nur empfehlen. Ist schönes Schlusswort, dass es halt auch so ein bisschen Eigeninitiative im Studium braucht. Damit sagen wir euch aber vielleicht auch gar nichts Neues. Vielen Dank, dass ihr beide da wart. Was haben wir heute also alles so besprochen? Noch mal kurz und knapp. Ohn unsere Tipps zur Entscheidungsfindung Anika. Was haben wir denn alles gelernt in den letzten Minuten? Wir haben gelernt, dass es wirklich ganz wichtig ist, mal über die eigenen Kriterien nachzudenken. Ja, nicht die im Kopf nur schwören zu lassen, sondern wirklich gezielt darüber nachzudenken. Was sind meine Kriterien? Dann was wollten wir unbedingt vermitteln, natürlich? Bitte habt keine Angst vor Entscheidung. Irgendwann ist der Punkt, da muss man mal eine Entscheidung treffen und ja, das ist auch notwendig, weil sonst gibt's stillstand. Also man muss irgendwann mal eine Entscheidung treffen und Entscheidungen sind nicht endgültig. Man kann zum Beispiel auch den Studiengang wechseln, was ganz viele Studierende auch machen. Und man sollte natürlich auch Gespräche mit anderen Leuten führen. Das ist auch hilfreich, das können Freunde, Familie sein oder auch ganz fremde Person. Zum Beispiel kann man auch sehr gern zu uns zur Studienberatung kommen. Wir sind da ganz objektiv und können euch bei der Entscheidungsfindung helfen. Und machen das auch sehr gern. In unserer nächsten Folge im nächsten Monat geht es um das Thema Bewerbung. Ihr alle steht dann wahrscheinlich vor der großen Herausforderung, wie und wo und was und wie läuft überhaupt zu einer Bewerbung. Wie bewerb ich mich an der Universität? Darauf gehen wir ein. Was sind Zulassungsvoraussetzungen? Was müsst ihr dabei beachten? Wie müsst ihr euch am besten vorbereiten und wie läuft jetzt überhaupt? Wie laufen die nächsten Wochen ab? Wie ist der zeitliche Ablauf einer Bewerbung? Darauf gehen wir in der kommenden Folge ein und habt ihr Fragen oder wünsche? Dann schreibt uns jederzeit eine E-Mail an [email protected]. Mehr zum Studium und die Universität erfahrt ihr nicht nur auf unserer Webseite, sondern auch auf unseren Social Media-Kanälen. Ihr findet uns auf jeden Fall bei Instagram, Twitter, Facebook, TikTok oder auch bei YouTube schaut gerne rein. Falls ihr uns treffen möchtet, also nicht nur am dritten Juni beim Studieninfotag oder eine Beratung vor Ort wollt, dann könnt ihr das gerne auch auf den Bildungsmessen machen, weil wir tourn durch eure Regionen. Die ganzen Termine findet ihr bei uns auf der Seite "ovgupunkt.de/ovgupunkt" und "tour" jeweils mit unterstrich. Das waren jetzt ziemlich viele Hinweise, aber schaut deswegen gerne noch mal in die Podcast-Beschreibung, da gibt es auch alles noch mal mit links hinterlegt. Und wir freuen uns, wenn ihr den Podcast euren bekannten, freundenden und freundenden Teil sagt es gerne weiter und dann hört auch nächstes mal wieder rein, bis dahin, macht's gut. Tschüss!

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Podcast thematisiert Entscheidungsfindung, insbesondere bei der Studienwahl, und betont, dass Entscheidungen nicht endgültig sind und Ängste davor unnötig sind.
  2. Wichtige Schritte für eine gute Entscheidung sind
  3. Praktische Methoden zur Entscheidungshilfe werden vorgestellt, darunter eine bereitgestellte Entscheidungstabelle, das Münzwurf-Experiment zur Selbstreflexion sowie Pro-/Kontra-Listen und das Ausschlussverfahren.

Summary:

In dieser Podcastfolge der Universität Magdeburg geht es um das Treffen von Entscheidungen, mit Fokus auf die Studienwahl. Zunächst wird auf den Studieninfotag der Universität hingewiesen. Die Studienberaterin Anika erklärt, warum Entscheidungen oft als schwierig empfunden werden: Die Konsequenzen sind ungewiss und die Furcht vor einer endgültigen, falschen Wahl lastet auf vielen.

Sie betont jedoch, dass Entscheidungen im jungen Alter korrigierbar sind und kein endgültiges Lebensurteil darstellen. Ein guter Entscheidungsprozess beginnt mit gründlicher Informationssammlung. Anschließend sollte man persönliche Kriterien definieren und gewichten, wie Hochschultyp, Studienort, Interessen, Berufsaussichten oder Werte wie Sicherheit.

Dabei spielen sowohl rationale Überlegungen (Kopf) als auch emotionale Intuition (Bauch) eine entscheidende Rolle. Zur konkreten Umsetzung werden Methoden wie eine Entscheidungstabelle (als Download bereitgestellt), der Münzwurf als Werkzeug zur Selbstbeobachtung des Bauchgefühls, Pro-/Kontra-Listen oder das Ausschlussverfahren empfohlen. Zwei Studierende, Amy und Maria, berichten abschließend von ihren persönlichen, teils intuitiven Entscheidungswegen zum Studium.

Der zentrale Rat lautet, den Druck herauszunehmen, gut vorbereitet zu sein und die für sich passende Methode zu finden.

FAQs

Der Studieninfotag ist am 3. Juni von 14 bis 18 Uhr. Dort können Sie Studierende, Studiengänge und Initiativen kennenlernen.

Entscheidungen sind schwierig, weil die Konsequenzen schwer abschätzbar sind und man Angst hat, Optionen zu verlieren. Zudem bedeutet eine Entscheidung für etwas oft auch eine Entscheidung gegen etwas anderes.

Nein, Entscheidungen sind nicht endgültig. Man kann später nachjustieren oder einen anderen Weg einschlagen, da es keine endgültige Lebensentscheidung ist.

Sowohl rationale Kriterien (z.B. Hochschultyp, Berufsaussichten) als auch das Bauchgefühl sind wichtig. Wissenschaftlich erwiesen ist, dass emotionale Bewertungen eine große Rolle spielen.

Sammeln Sie zunächst Informationen zu den Optionen und visualisieren Sie diese. Prüfen Sie dann, welche Kriterien erfüllt sein müssen, und gewichten Sie diese nach Wichtigkeit.

Nützliche Methoden sind Entscheidungstabellen, Pro- und Kontralisten, das Ausschlussverfahren oder sogar Münzwürfe, um das eigene Bauchgefühl zu testen.

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