Wie steht die Berliner Linke zu Clan-Verstehern und Hamas-Fans? • Papst in Frankreich • Olympia-Entscheidung
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Die Berliner Linkspartei steht vor einer wichtigen Entscheidung, ob sie mit den Grünen und der SPD Sondierungsgespräche zur Regierungsbildung in Berlin einleitet. Dabei wird besonders die Haltung der Spitzenkandidatin Elif Ehralb gegenüber islamistischen und klanbasierten Gruppierungen kritisch betrachtet. Der Abgeordnete Ferat Kotschak hat kontrovers eine Kontaktaufnahme mit einem Berliner Klanchef vermittelt, was zu einer innerparteipolitischen Debatte geführt hat. Die Fraktion hat beschlossen, dass Kotschak bis zur vollständigen Transparenz nicht mehr am Innenausschuss teilnimmt. Gleichzeitig wird ein bundesweiter Tankrabat ab Oktober 2026 um 17 Cent pro Liter reduziert, was jedoch von Wirtschaftsexperten als ökonomisch schwach kritisiert wird. Die EU und Kanada planen eine enge Zusammenarbeit, um den Wettbewerbsvorteil gegenüber den Großmächten zu erhöhen, wobei Kanadas Präsident eine Sondermitgliedschaft fordert. Der Papst reist nach Frankreich, plant Gottesdienste und eine Europaräde, während er in Lichtenfels mit Opfern von Missbrauch zusammentrifft. In der Schweiz wird eine Volksinitiative zur stärkeren Neutralität abgestimmt, die von rechtspopulistischen Kreisen und Russland unterstützt wird. Deutschland wählt zwischen München und der Region Köln-Reinruhe für die Olympischen Spiele 2036 oder 2044, wobei Berlin aufgrund fehlenden politischen Unterstützung seine Bewerbung zurückgezogen hat.
Hier sind die Nachrichten am Morgen als Podcast, hier ist der F A Z Frühdenker.
Unter es der letzte Tag der Arbeitswoche erreicht, guten Morgen am Freitag.
Die Berliner Linkspartei bekommt eine gute Gelegenheit, sich von Klanverstehren und
Ramas Freunden in ihren eigenen Reihen zu distanzieren.
Der Papst reist nach Frankreich und in Baden-Baden entscheidet sich, ob Deutschland sich mit München
oder der Region Köln reinruhe, um die Ausrichtung von olympischen Sommerspielen bewirbt.
Das sind drei unserer Themen heute an diesem 25. September, die Redaktion bei der F A Z hat
Sebastian Ballsta und euch heißt eine Klassot, kommen Sie gut in den Tag mit uns.
Die Berliner Linke will heute auf Ihren Parteitag darüber abstimmen, ob sie die Grünen
und die SPD zu Sondierungsgesprächen für eine gemeinsame Regierungsbildung in der Hauptstadt
einleht.
Präzend ist daran vor allem, wie sich die Spitzenkandidatin Elif Ehralb zu denjenigen
und herren Parteifreunden verhält, die in der Vergangenheit durch ihre Nähe zu islamistischen
Terrormilizamas und zu Klan-Kriminellen aufgefallen sind.
Stellvertretend für die Parteistrümmung von den SPD und Grünen in Berlin eine deutliche
Distanzierung fordern, steht der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Ferat Kotschak.
Er hat den so eines mindestens stattbekannten Berliner Klanchefs per Chat Nachricht gebeten,
seinen Vater, Zitat mit Respekt zu grüßen und das Video einer Bundestagsrede zu verbreiten,
in dem Kotschak den Begriff Klan-Kriminalität als diskriminieren bezeichnet.
Die Partei-Spitze hat sich dazu bisher nur schwammig geäußert.
"Wir werden das mit Herrn Kotschak klären."
Sagt Linken-Bundesvorsitzende, eine schwertene Anfang der Woche.
Die Bundestags-Fraktion entscheidet daraufhin, so Fraktionschefsüren Pellmann.
"Was den Innenausschuss betrifft, Ferat Kotschak wird wir so weiteres nicht an den Sitzungen
des Innenausschusses teilnehmen, bis wir vollumfängliche Transparenz haben, und dann werden wir weiter entscheiden."
Kotschak selbst hat seinen Chatkontakt mittlerweile als Fehler bezeichnet und um Entschuldigung gebeten.
"Wir haben heute mit der Bundesregierung, mit den Ländern, mit den Bundestagsfraktionen der Koalition entschieden,
dass wir zum 1. Oktober, 2026, jeden Liter Sprit, Benzin und diese, um ungefähr 17 Cent pro Liter reduzieren können.
Das ist eine gute Nachricht, die Koalition hat gehandelt."
Sagt Kanzler Merz vor einer knappen Woche in einem Instagram-Video.
Erst letzten Freitag sind die neuen Entlastungen in der Koalition beschlossen worden.
Jetzt geht es schnell.
Der Tankrabat soll heute zuerst im Bundestag und gleich danach im Bundesrat beschlossen werden.
Die Energiesteuer auf diese und Benzin soll von Anfang Oktober bis Ende Dezember um 14 Cent je Liter gesenkt werden.
Die Mehrwertsteuer eingerechnet ergibt sich eine Entlastung von 17 Cent pro Liter.
Die meisten Wirtschaftsfachleute halten vom Tankrabat wenig, die Maßnahme sei ökonomisch kontraproduktiv,
kritisiert etwa Oliver heute Müller vom Leipnitz-Institut für Wirtschaftsforschung.
Der Rabatt unterlaufe die erwünschte Wirkung der Preise, in dem er Kraftstoffe trotz knappen Angebot künstlich verbildigen.
Außerdem profitierten davon viele, die es nicht nötig hätten.
Zur Erwarten sind Steuerausfälle von bis zu 2,5 Milliarden Euro, die Bund und Länder jeweils zur Hälfte tragen sollen.
Außenminister Wadepul will heute in der kanadischen Hauptstadt Otter wahr, unter anderem mit dem dortigen Verteidigungs- und Handelsminister reden.
In der vergangenen Woche als Kanada-Ministerpräsident Kane zu Besuch im Europaparlament war,
wurde ihm von Kommissionspräsidenten von der Leyen eine Art Sondermitgliedschaft in der EU angeboten,
wofür sich Kane offen gezeigt hatte.
Wie genau ein Land in Nordamerika zum ersten associierten Mitglied der Europäischen Union werden soll, ist noch offen.
Der Grund für die beiderseitige Schamoffensive dagegen klar, die EU und Kana da hoffen darauf,
gemeinsam besser im Wettbewerb mit den Großmächten USA und China bestehen zu können.
Papslero wird heute zu einem viertägigen Besuch in Frankreich erwartet.
Zum Auftakt steht ein Treffen mit Staatspräsident Macron im Parise auf dem Programm.
Am Abend ist dann ein Gottesdienst in Frankreichs Nationalstadion mit etwa 80.000 Teilnehmern geplant.
In Frankreich gilt seit langen eine strikte Trennung von Kirche und Staat.
Beispielsweise muss dort keine Kirchenssteuer gezahlt werden.
Etwa die Hälfte der Bevölkerung bekennt sich zu keiner Religion, ein Viertel ist katholisch.
Das macht die römisch katholische Kirche, aber zu mit Abstand größten Glaubensgemeinschafts von Frankreich.
Am Wochenende will sich der Papst im Wahlfahrtsort lucht, mit einem kleinen Kreis von Missbrauchsopfern treffen.
Zudem will der aus Amerika stammende Pontifex eine Europaräde halten.
Am Sonntag stimmen die Schweizer über die Volksinitiative zur Warrung der Schweizerischen Neutralität ab.
Sie wurde aus Kreisen der rechtspopulistischen Schweizerischen Volksparteilosiert,
der mit Abstand stärksten Partei der Schweiz und fordert eine noch striktere Auslegung der Neutralität als bisher.
Die Volksinitiative hat Freunde im Moskau gefunden, eine Sprecherin des russischen Außenministeriums hat sich positiv darüber geäußert
und auf der Plattform "Russia Today", die in der Schweiz anders als in der EU nicht verboten ist,
sind zuletzt viele Beiträge zugunsten der Initiative erschienen.
Kein Wunder, die Initiatoren der Initiative halten nichts davon, dass sich die Schweiz nach dem Angriff
auf die Ukraine den Russland-Sanktion der EU angeschlossen hat und wollen das rückgängig machen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung des deutschen Olympischen Sportbundes entscheidet morgen,
mit welchem Kandidaten sich Deutschland um die Ausrichtung der Olympischen- und Paralympischen-Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben wird.
Zur Wahl stehen München und die Region Köln-Reinruhe. Berlin hat seine Bewerbung auf den letzten Drucker zurückgezogen.
Das Berliner Olympia-Kommitee hat den Rücksjahr gestern mit der Ablehnung der Bewerbung durch die Linkspartei begründet,
die letzten Sonntag die Wahlen zum Abgeordnetenhaus gewonnen hat.
Ohne politischen Rückhalt sei eine Bewerbung schonzenlos.
Ein Referendum wie in München oder in Nordrhein-Westfalen, wo die Bevölkerung jeweils mit großer Mehrheit für die Bewerbung gestimmt hat, gab es in Berlin nicht.
Eine Expertenkommission des DOSB hat das Münchner Konzept vor Abhaarschaft besser bewertet als das Kölner.
Diesen Nachteil versucht Nordrhein-Westfalen Ministerpräsident Wüst gestern Wett zu machen,
in dem er ein deutsches Detail hervorgehoben hat.
Während München für die Siegel-Wettbewerbe auf Kiel setzt, will Köln-Reinruhe gemeinsame Sache mit wahne Münde in Mecklenburg-Vorpommern machen.
Dies sei ein klare Zeichen für das Vereinigte Deutschland hat Wüst gesagt.
Und das waren die wichtigsten Nachrichten an diesem Freitag. Morgen, ich wünsche Ihnen einen guten Start ins Wochenende und einen erfolgreichen Freitag.
Das war der FZ-Friedenker für heute. Mehr zu allen Themen lesen Sie online auf FZ.net.
Das Neuste des Tages gibt's hier im Frühdenker immer Montags bis Freitags, gleich nach dem Aufstehen, ab 6 Uhr.
Podcast Summary
Key Points:
Die Berliner Linkspartei diskutiert, ob sie mit den Grünen und der SPD Sondierungsgespräche zu einer gemeinsamen Regierung in Berlin einleitet, wobei besonders die Haltung der Spitzenkandidatin Elif Ehralbe gegenüber islamistischen und klanbasierten Tendenzen prüft.
Der Neuköllner Abgeordnete Ferat Kotschak fordert offiziell eine Distanzierung von Klan-Kriminalität und hat einen Chat mit einem Bekannten von Berliner Klanchefen vermittelt, was zu einer Diskussion innerhalb der Partei führt.
Die Bundestagsfraktion beschließt, dass Kotschak bis zur vollständigen Transparenz nicht mehr am Innenausschuss teilnehmen darf, während er selbst den Kontakt als Fehler bezeichnet und Entschuldigung beantragt.
Die Koalition hat beschlossen, den Tankrabat ab Oktober 2026 um 17 Cent pro Liter zu senken, um die Kraftstoffpreise zu entlasten, doch Wirtschaftsexperten kritisieren die Maßnahme als ökonomisch unklug und kontraproduktiv.
Die EU und Kanada planen eine enge Zusammenarbeit, um im Wettbewerbskampf gegen USA und China stärker zu werden, wobei Kanadas Ministerpräsident eine Sondermitgliedschaft in der EU fordert.
Der Papst reist nach Frankreich und plant Gottesdienste und Treffen mit Politikern, während er auch in Lichtenfels mit Opfern von Missbrauch und eine Europaräde plant.
In der Schweiz wird eine Volksinitiative zur Stärkung der Neutralität abgestimmt, die von rechtspopulistischen Kreisen unterstützt wird und die EU-Sanktionen gegen Russland ablehnt.
Deutschland wählt zwischen München und der Region Köln-Reinruhe für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044, wobei Berlin seine Bewerbung aufgrund fehlenden politischen Rückhalts abgelehnt hat.
Summary:
Die Berliner Linkspartei steht vor einer wichtigen Entscheidung, ob sie mit den Grünen und der SPD Sondierungsgespräche zur Regierungsbildung in Berlin einleitet. Dabei wird besonders die Haltung der Spitzenkandidatin Elif Ehralb gegenüber islamistischen und klanbasierten Gruppierungen kritisch betrachtet. Der Abgeordnete Ferat Kotschak hat kontrovers eine Kontaktaufnahme mit einem Berliner Klanchef vermittelt, was zu einer innerparteipolitischen Debatte geführt hat.
Die Fraktion hat beschlossen, dass Kotschak bis zur vollständigen Transparenz nicht mehr am Innenausschuss teilnimmt. Gleichzeitig wird ein bundesweiter Tankrabat ab Oktober 2026 um 17 Cent pro Liter reduziert, was jedoch von Wirtschaftsexperten als ökonomisch schwach kritisiert wird. Die EU und Kanada planen eine enge Zusammenarbeit, um den Wettbewerbsvorteil gegenüber den Großmächten zu erhöhen, wobei Kanadas Präsident eine Sondermitgliedschaft fordert.
Der Papst reist nach Frankreich, plant Gottesdienste und eine Europaräde, während er in Lichtenfels mit Opfern von Missbrauch zusammentrifft. In der Schweiz wird eine Volksinitiative zur stärkeren Neutralität abgestimmt, die von rechtspopulistischen Kreisen und Russland unterstützt wird. Deutschland wählt zwischen München und der Region Köln-Reinruhe für die Olympischen Spiele 2036 oder 2044, wobei Berlin aufgrund fehlenden politischen Unterstützung seine Bewerbung zurückgezogen hat.
FAQs
Die Partei will kritisch auf ihre eigenen Mitglieder reagieren, die in der Vergangenheit durch Nähe zu klanschaftlichen oder islamistischen Gruppen auffiel. Dies dient der Reinigung der Parteiposition und der Stärkung des Vertrauens in die Parteitradition.
Kotschak bat einen Bekannten, den Sohn eines Berliner Klanchefs, mit Respekt zu grüßen und ein Video zu verbreiten, in dem er den Begriff 'Klan-Kriminalität' als Diskriminierung bezeichnet. Die Partei und der Innenausschuss verlangten nun Transparenz und schlossen Kotschak von den Sitzungen aus.
Der Tankrabat wird ab dem 1. Oktober 2026 um 17 Cent pro Liter reduziert, wobei die Energiesteuer um 14 Cent je Liter gesenkt wird.
Sie sehen den Rabatt als ökonomisch kontraproduktiv, da er Kraftstoffpreise künstlich niedrig hält und daher das Angebot nicht beeinflusst. Zudem führt er zu Steuerausfällen von bis zu 2,5 Milliarden Euro.
Die EU und Kanada wollen gemeinsam stärker im Wettbewerb mit den USA und China bestehen. Dazu soll Kanada als erstes nordamerikanisches Land eine Sondermitgliedschaft in der EU erhalten.
Der Papst reist nach Frankreich, wo er am Freitag mit dem Staatspräsidenten Macron in Paris trifft und am Abend in einem Gottesdienst im Nationalstadion mit etwa 80.000 Zuschauern teilnimmt.
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