In dieser Folge von "What the Social" gibt Kaster einen kompakten Crashkurs zur Erstellung einer Social-Media-Strategie in sechseinhalb Kapiteln. Zuerst betont sie die Bedeutung SMARTer Ziele, die mit Unternehmenszielen übereinstimmen – am Beispiel von Germany's Next Topmodel wird gezeigt, wie Reichweite und Engagement auf TV-Einschaltquoten einzahlen. Im zweiten Kapitel geht es um Zielgruppen: Statt abstrakter Personas sollten echte Menschen im Fokus stehen; eine Analyse der bestehenden Follower hilft, Content anzupassen. Die Wettbewerbsanalyse umfasst sowohl direkte Konkurrenz als auch branchenfremde Vorbilder, um aktuelle Trends zu verstehen. Bei der Plattformwahl gilt: Nicht überall präsent sein, sondern dort, wo die Zielgruppe aktiv ist – mit Verweis auf unterschiedliche Nutzungsdauern und -zahlen. Content muss heute Video-First sein, wobei Qualität vor Quantität geht; tägliches Posten ist ideal, aber nicht immer realistisch. Der sechste Schritt ist der Kreislauf aus Posten, Analysieren und Optimieren anhand von Benchmarks. Das Bonus-Kapitel "Hoffnung" betont Freiraum für Experimente und Anpassungsfähigkeit. In der Praxisrunde teilen Kaster und Annie persönliche Fehler: Annies Überplanung eines Live-Formats und Kasters anfängliche Skepsis gegenüber Farinas authentischer, ungeplanter politischer Äußerung. Ihr Fazit: Strategie ist wichtig, aber Social Media muss Spaß machen und situativ bleiben – Fehler sind Lernchancen.
* Buzzer * Kaster, liebe Grüße aus Tokyo. Sag mal, Herausforderungen für die zweite Folge wurde so schön. Schaffst du es, in 20 Minuten zu erklären, wie man eine komplette Social Media Strategie aufsetzt? * Buzzer * In 20 Minuten, eine ganze Social Media Strategie, Erarbeitung. Ist so wahnsinnig. Das ist normalerweise ein Tagesworkshop mindestens und es zu machen. Okay, Challenge accepted. Ich werde mitfinden. * Buzzer * Ey, am besten an möglichst vielen Beispielen. Das hab ich in der letzten Folge richtig gefeiert. What the Social? Contentist King und reichweite Queen. Endlich verstehen, wie Social Media Marketing geht. Deine Know-How Crash Course im Social Media Cosmos. Unterhaltsames Fachwissen mit Praxisbezug, Branchenfahrgaps und Best Practices. Mit Kaster Maria Müller. Okay, wir machen jetzt einen Crash Course, wie man eine Social Media Strategie erstellt. Damit es für euch nachvollziehbar ist, hab ich die Folge so konzipiert, dass wir 6,5 Kapitel haben. Das könnte ein Podcast bestseller werden. Let's go. Kapitel Nummer 1. Ziele. Eine Strategie beginnt immer mit den Zielen. Ich hab schon in der ersten Folge von "What the Social" ganz viel über KPIs und Reporting sind Ziele gesprochen. Und es ist wirklich essentiell, wenn man sich eine ganzheitliche Strategie für Social Media überlegt. Kurzer Recap. Social Media Ziele sollten immer identisch sein mit den Unternehmens- und Marketing zielen. Und die ganzen KPIs, die wir uns praktiklich oder wöchentlich angucken, wie reichweite Video Views oder Engagement, zahlen genau auf diese Ziele ein. Wie mache ich daraus jetzt eine Strategie? Ihr legt smarte Ziele fest. Und ich betone dieses Smart, weil das eine Esesprücke beinhaltet, bzw. mehrere Esesprücken. Jeder Buchstabe in dem Wort Smart steht für eine Art Checkliste, die ihr abhagen könnt. Also, der Buchstabe S steht für spezifisch. Ihr solltet für eine ganzheitliche Strategie maximal 3 oder 4 Ziele haben. Die sollten messbar sein, das M in dem Wort. Die sollten achievebüsser sein, also erreichbar, irgendwas realistisches. Dafür steht das A, das A steht dafür, dass sie relevant sein sollten. Also sprich, dass sie wirklich auf die Unternehmensziele einzahlen. Und Timely heißt, dass das Ganze auch Zeitgebunden ist. Also innerhalb einer spezifischen Zeithause. Klingt total theoretisch, deswegen hier ein Praxisbeispielen. Aus der pro siebenste Einzzeit. Ich habe heute leider kein Foto für dich. Richtig gehört. Bis sprechen über Germany's Next Top Model. Das Erfreux-Vermat von pro sieben. Die Social Media Aktivitäten rund um das Vormat sollen darauf einzahlen, dass die Einzahltquote im TV gesteigert wird. Problem ist nur, man kann nicht messen, das neutet tatsächlich den Fernseher einschalten, weil sie ein Wiel zum Beispiel gesehen haben. Deswegen sind die Ziele von den ganzen Social Media Aktivitäten, das Reichweite generiert wird, Engagement, die Accountswachsen um noch mehr Reichweite zu erzielen. Das ist sehr spezifisch, das ist messbar und vor allem ist das Ganze auch relevant. Sprich, ich habe schon mal SM und R von den Smartzielen abgehakt. Damit das Ganze auch achievable, also realistisch ist, haben wir jedes Jahr gesagt, 10 Prozent Steigerungen im Vergleich zum Vorjahr, das ist definitiv machbar, aber auch ambitioniert. Und somit ist es auch eine Motivation für die Mitarbeiter. Damit das Ganze auch Timely eingekrenzt ist, ist klar, dass diese Zielsetzung von Beginn der Staffel bis zum Ende der Staffel läuft. Ganz einfach übersetzt die Smart Theorie in die Praxis. Kapitel Nummer 2, Zielgruppen. Egal, ob man Creator, Mark, Dienstleistung, Online-Shop oder was auch immer ist, wir alle haben ein sehr spezifisches Zielgruppenbild vor Augen. Vielleicht habt ihr sogar Persona definiert, so richtig nach Lehrbuch, das wäre natürlich ein mega perfekt. Wir dürfen aber nicht vergessen, hinter einer Zielgruppe stecken echte Menschen. Und ich sage ganz bewusst Menschen, statt Accounts und die Wertigkeit der Vollerung in den Vordergrund zu stellen. Das sind Menschen, die eben dem Creator oder der Marker vertrauen, die den Zeitschenken und im besten Falle auch konvertieren, also auf das Ziel eines Hallen, was man sich gesetzt hat. Und es ist unfassbar wertvoll, und so sollten sie eben auch behandelt werden. Okay, ich komme zurück zur Strategie. Wenn wir also bestehend das Social Media Accounts haben, dann schaut eure Followerschaft in euren Analytics an. Denn das ist das Spiegelbild der bestehenden Zielgruppe. Kuck durch an, wo die leben, ob die weiblich, männlich oder divers sind, wie alt die sind, was die fün moralische Werte haben, wie die kommunizieren, welche Interessen die haben. Und wichtig ist, dass ihr euch anguckt, geht diese Zielgruppe, die ihr schon erreicht, mit dem Bild, was ihr als eigentliche Zielgruppe für die Marker haben wollt. Eine her. Gibt es da vielleicht eine Diskrepanz? Die klare Eherseite, das so spezifischer könnt ihr dann den Content auch ausrichten und gucken, ob ihr die Zielgruppe wirklich ansprechend die erreichen wollt. Wieder super theoretisch alles, deswegen praxisbeisp 20% Weiblich auf fast allen Kanälen, die wir haben. Das macht uns unfassbar stolz und wir lieben unser Community. Bedeutet aber auch im Umkehrschluss, dass wir nicht so divers sind, wie wir sein wollen würden. Denn wir wollen Männer nicht ausschließen. Das bedeutet für uns, auf der einen Seite machen wir Content, der wirklich zu 100% der DNA unserer bestehenden Zielgruppe entspricht. Wir gucken aber auch, dass wir Content machen, der es für Männer zugänglicher macht, damit diese Potenzielle Zielgruppe für uns wächst. Und da ist Content wirklich der Weg zum Erfolg. Kapitän Nummer 3, Wettbewerbsanalyse. Es gibt keine Strategie, ohne nicht aufmalz gucken, links und rechts, was die anderen so machen. Und ich finde, dieser Teil der Strategie ist für meinen kreatives Ich, tatsächlich das spannendste Du. Ganz klar, man guckt sich die direkte Konkurrenz an. Und im besten Falle komplett facken bezogen, ohne Wertung. Es geht nicht darum zu sagen, die machen das richtig oder falsch und das, was die Konkurrenz macht, ist nicht pauschal, die Blaupause für das, was ihr machen sollte. Es ist eigentlich nur eine Inspiration. Guckt Euch an, auf welchen Plattformen sind die vertreten? Welche Kontäns werden veröffentlicht, sowohl inhaltlich als auch welche Contentarten? Gibt es Brandfaces? Wenn ja wie viele und was machen die, wofür stehen die? Die Frage ist auch, wie oft wird gepostet und wie ist die Ansprache? Mit all diesen Daten und Fakten, die ihr da sammelt, habt ihr eine gute Orientierung, vor allem, was die Zielgruppe betrifft. Denn im besten Falle haben die ungefähr die gleiche Zielgruppe wie ihr. Hier kommt aber der wirklich spannende Bereich. Unabhängig von der direkten Konkurrenz macht es Sinn, sich die erfolgreichen Accounts von anderen Porschen ans gucken. Denn es ist wichtig zu verstehen, was es steht auf die Art in Social Media aktuell. Was sind richtig gute Reels? Was sind richtig gute TikToks? Wie sieht ein sehr, sehr gut funktionierender Link-In-Pause aus? Wie wird vor allem auch in anderen Ländern kommuniziert? Das ist das schöner in Social Media. Wir können über unsere deutschprechenden Grenzen hinausgehen und gucken, was wird in den USA, in UK oder in anderen sparfägen Ländern gemacht. Das Ziel dieser Übung ist ganz klar. Eindrücke sammeln. Uns war innerhalb und außerhalb der eigenen Babel des eigenen inhaltlichen Cosmos. Kapitel Nummer vier, klart vom Auswahl. Wichtigste Regel bei diesem Part der Social Media Strategieerstellung als Creator und Marker muss man nicht überall sein. Sondern im besten Falle ist man genau da, wo auch die gewünschte Zielgruppe erreicht werden kann und die erwünschten Ziele umgesetzt werden können. Mein liebstes prachstens Beispiel ist an der Stelle Traffic Generierung für eine Website. Ganz viele Unternehmen wollen via Social Media Leute auf ihre Website bringen. Da kann man Reels und TikTok-Midios machen, aber es wird keine Conversion bringen, weil man eben kein direkten Link einbauen kann. Wenn das Ziel wirklich Traffic Generierung ist, kommt man nicht an Facebook vorbei, sowohl organisch als auch Payt. Okay, inslamisch und viel zu tief drin. Wir gehen nochmal ein Schritt zurück. Wir gucken uns die komplette Social Media-Anenschaft an. In Deutschland nutzen 81 Prozent der Bevölkerung, also knapp 68 Millionen Deutsche Social Media-Plattform. Und im Durchschnitt nutzt ein Deutsche oder eine Deutsche sechs bis sieben verschiedene Plattformen. Wenn man sich jetzt das Ranking anguckt, welche Plattform am meisten genutzt werden, also die monatlichen aktiven Nutzer ist das Ranking wie folgt. WhatsApp, Instagram, Facebook, Facebook Messenger, TikTok, Pinterest, Telegram, X, Snapchat. Jetzt kann man sich aber auch die Verwaltauer angucken. Also die Zeit, die die Menschen auf dem Plattform verbringen. Und das ist Ranking komplett anders. Da sind die Spitzenreiter TikTok, YouTube, Facebook, Instagram, WhatsApp. Warum zeige ich euch diese Unterscheidung auf? Es gibt leider und ich glaube es ist für viele enttäuschend. Aber es gibt leider kein erfolgsrezept, wie man die Plattform auswahl, nach leer, hoch oder Social Media-Diplomö richtig machen kann. Es gibt nur die individuell passende Auswahl. Deswegen basierend auf den selbst festgelegten Zielen und der
definierten Zielgruppe, kann man eben auch die passenden Plattformen für die eigene Strategie auswählen. Und weil das so komplex ist, werden wir auch nochmal eine separate Volke hier bei Watt des Social dazu machen, wo wir wirklich tiefer in die Zahlen rein gehen und ich euch mehr Insights zu den einzelnen Plattformen geben kann. Kapitel Nr. 5 - Content. Ganz klar, wenn man eine solche Media-Strategy aufsetzt, muss man sich mit Content auseinandersetzen. Und hier ist logisch, Video, Es King und Queen und alles mögliche Gleichzeit. Ich habe schon mal gesagt und es ist auch so wichtig, deswegen wiederholig ist immer, immer und wieder. Ich könnte jetzt Schuka-Cauten, dass man natürlich auch ohne Video erfolgreich sein kann. Aber die Zeiten sind vorbei. Die regel lautet ganz klar Video-First. Egal ob TikTok, Instagram, selbst bei LinkedIn oder Pinterest, Video-Woods. Was übrigens nicht die Schuld des Algorithmus ist, weil die Plattformen das so wollen, sondern wir User haben einfach gelernt, dass es viel mehr Spaß macht, sich Videos anzukucken, als Fotos anzuschauen oder gerne Text zu lesen. Weiß heißt das jetzt für eurer Strategie set-up in Bezug auf Content. Der Großteil eures Content sollte bewegt sein. Ein der Stelle kommt immer die Frage, wie oft soll man auf welcher Plattform pausen? Meine Antwort dazu? So oft wir inhaltlich etwas wertvolles zu sagen habt. Zugegeben. Im besten Falle veröffentlicht ihr täglich ein Wheel of Instagram und pro Tag drei TikTok-Videos, unsere weiter und so fort. Das sind die Empfehlungen der Plattform. Das ist aber unrealistisch. Seid realistisch, wenn ihr euren Contentplan für die Strategie aufstellt. Und habt keine Angst davor, dass es auch Tage gibt, an denen nichts gepostet wird. Habt immer im Hinterkopf. Menschen entfolgen Accounts nicht, weil zu wenig gepostet wurde, sondern weil zu viel rausgeballert wurde, was inhaltlich vielleicht keine Relevanz oder kein Mehrwert hat. Und da schließt sich auch wieder der Kreis zum Anfang der Folge. Eure Follower sind euer Höchst gut. Das sind eure Fans, die lieben euch und die verdienen dem bestmöglichen Content mit inhaltlichen Mehrwert und einem Content, der im besten Falle auch unterhält. Kapitel Nummer 6. Analyse und Optimierung. Jetzt wo die Strategie in der Theorie steht, heißt es umsetzen. Und Spaß haben! Wenn ihr mit dem Posten der Inhalte anfängt, beginnt der Neverending Circle of Social Media. Der ist nämlich Posten, analysieren, optimieren und wieder Posten und so weiter und so fort. Ich habe in der letzten Folge darüber gesprochen, was die Benchmarks für die einzelnen Plattformen sind. Also, wie man feststellen kann, ob ein Content gut funktioniert oder nicht so gut funktioniert. Und wir haben auch ein Post dazu auf Instagram gemacht, den ihr euch nochmal angucken könnt. Schaut euch an, ob eure Content diese Benchmarks erfüllen. Wenn ja, top, dann könnt ihr direkt neues ausprobieren, denn stillstand ist bei Social Media keine Option. Und wenn der Content nicht im Rahmen dieser Benchmarks ist, dann schaut euch kritisch an, was man besser machen könnte, wie man in die Optimierung geht. Überlegt euch, ist es wirklich für die Zielgruppe relevant? Seid es auf die Ziele ein, die man sich gesetzt hat, ist die Plattform überhaupt die richtige, funktioniert der Content. Also, wenn ihr merkt, der Content ist nicht da, wo er sein sollte, könnt ihr einfach die Strategie, die einzelnen Kapitel, die wir gerade besprochen haben, nochmal von vorne durchgehen und gucken, was sie verbessern kann. Bevor wir jetzt in die Praxis frage, mit Annie rein gehen, noch das 6,5 Kapitel und top dazu, das Zusatzkapitel. Das hat die Überschrift, "Heff, fun". Social Media braucht Freiraum und zwar zeitlich als auch gedanklich. Man muss bereit sein, auch Experimente zu wagen. Eine Strategie, so gut sie ist, ist nicht in Stein gemeißelt. Traut euch eine Strategie auch nach Marktentwicklung anzupassen. Die regelmäßige Erfolgsmessung gibt euch in die Kartoren, wo es neue Potenziale gibt und es darf auch mal was schiefgehen. Nur so kann man sich weiterentwickeln. Und wenn wir über Skis gehen sprechen, dann ist das genau das richtige Stichwort, um Annie dazu zu holen. Denn jetzt wird's juicy. What the Social, die Praxisfrage mit Annie und Kaster? Fails and fuck ups. Welchen strategischen Fehler hast du schon mal gemacht? Ich mache keine Fehler. Wir machen beide natürlich keine Fehler. In die Ohne Spaß, ich musste echt überlegen. Und jetzt auch nicht diesen krassen einen Riesenfail. Aber. Erst hab ich überlegt, soll ich jetzt so tun, als ob wir bei Farina so eine Social Media Strategie gehabt hätten. Das wäre halt das Blaue vom Himmel gelogen. Sie ist super unschatagisch, sie macht das alles spontan. Es ist auch sehr viel unkontrollierter und nicht wie so eine Marionette. Ich bin der Puppenspieler, so wie leute sich das häufig vorstellen. Ich bin häufig eher die Scherben hinzuschaften. Aber du hast gesagt, hier ist eine Sache in ihrer eigentlich gar nicht so strengen Social Media Personal Strategie. Was hat denn das? Ihr misst das krassen Kopf geblieben, als Farina sich geäußert hat, das Rechte nicht auf ihrem Kanal zu suchen haben. Weil man weiß einfach, Farina macht nichts politisches. Also, es hat nie bei ihr stattgefunden, das ist nicht in meiner Wahrnehmung. Ich hab das gesehen und ich war so, jetzt macht sie irgendwas, was nicht strategisch abgesprochen ist. Das kann nicht vorgeplant gewesen sein, dass sie sich dazu äußert. Und es war so authentisch und ehrlich, dass ich mir gedacht habe, Ach krass, verrückt würde ich als Managerin oder begleitende Person sagen, Oh, macht es mal lieber nicht. Und es wäre genau die falsche Ansage gewesen, also so gut, dass sie es gemacht hat. Fahne ich auch richtig gut, wenn wir auch nicht abgesprochen oder ähnliches. Ich sehe häufig Dinge, die sie dann tut und kann sie essen nach Gang bewerten. Ja, aber ansonsten, also was wir bei Babyger bis es ja immer machen, ist sich eigentlich wöchentlich die Fels anzuhucken. Und einer der größten Fels, die wir versuchen, oder haben jetzt versucht, auf dem Redaktionsplan rauszuschmeißen, sind wirklich so startische Posts. Weil ich immer noch der Meinung war, nee, das hat mehr Wert, das speichern die Leute sich ab. Das gucken Sie sich später noch mal an. Nee, so ein Textwüstenkaufsell laset sein. Ja, so schade, wir sind halt wirklich diese Generation, startische Bilder schön und ich persönlich haust ja auch startische Bilder, weil ich es einfach wirklich schön finde, aber das ist nicht mehr stayed-of-die-art. Nee, und so gehen wir da eigentlich jede Woche durch. Ich schmeiß einen ständig wieder Dinge raus. Ich versuche ja immer, so einem Content-Funnel zu denken, Thema oder News oder Person kommt oben rein in den Funnel und wird dann unten auf die Kanäle verteilt. Ja, wir machen dazu, Link den Post dazu passt eher was in Newsletter. Dazu passt vielleicht ein Real, hey Julia, kannst du das vertonen und so. Aber ja, also wir versuchen ein, wir machen eigentlich ständig Fels, ja. Wir leben von Fels. So schon Midea, eine Social-Mideastratie, lebt davon zu lernen und eigentlich wirchendlich zu optimiert und angepasst zu werden. Aber was war denn deine, dein Fels? Ich kann es ganz klar sagen, ich habe mich einfach krass verplant. Also ich war ja vorher bei Pro7s hat eins, das habe ich bei Miethaber. Und Promi Big Brother ist ein Format, was ich immer leicht begleitet habe, vor Ort im Studio. Weil das halt so ein Projekt, das wo ich mich zwei Wochen aus meinem Director da sein rausnehmen konnte und vor Ort richtig Post-Runderschwubben und so weiter. Und ich in meinem strategischen Vorplan hab das so krass durchgeplant, wie das sein muss, wann, welcher Content, wo wir hingeht. Und ich habe komplett vergessen, dass es ein Live-Format ist und dass man es nicht planen kann. Und dann ist vor Ort wirklich so alles einmal explodiert, weil da ist auf einmal eine Produktionsfirma mittlerweile sind die Leute vom Sender mit dabei. Dann ist da noch ein Social Media-Team, das sind halt so viele verschiedene Parteien auch involviert. Und ich saß da mit meinem Fahrplan, der hinten und vorne nicht mehr funktioniert hat. Und ich war nur so, okay krass, komplett verplant. Einfach zuverkopftreingegangen und vergessen, dass Social Media Spaß macht. Und klar, ich habe gerade in der Folge gepredigt, man muss ein Strategie haben, man muss ziele haben und zielekropon. Diesen ganz ein kleinerer Datsch, aber Social Media muss verdammt noch mal richtig viel Spaß machen. Und wenn es live ist, ist es live und man kann nicht alles vorhersehen. Ja, und ich glaube, es muss auch ein bisschen situativ bleiben. Häufig, er tage ich mich auch immer noch dabei, wie ich mir das so ganz minutiös untergeschrieben habe, auch beim Pop-Cars in übrigens. Und ich glaube, man merkt das relativ schnell, wenn das kein Flow hat. Und wenn es einem zu vorher festgelegend starren Plan folgt und das macht nicht nur keinen Spaß, sondern das macht auch den Leuten mal konsumieren, keinen Spaß, sie das anschauen. Weil man das so voll sieht und dann, wenn man merkt, es ist gescriptet oder das ist so, es kommt immer um Freitag, um 17 Uhr, der gleiche Pause, die gleiche Art von Pause. Das ist halt irgendwann für den Konsumenten superlang, meine ich. Ja, ich glaube, das Learning on the Show ist, man muss sich selber so ein bisschen ziktokisieren. Das ist einfach ein bisschen mehr aus der Hüfte heraus wiederkommt. So ein bisschen wie annos Snapchat 2017 oder let it flow, einmal. Und vielleicht nicht das Overediten und Overkarten und. ja, nur du machst selber an der Stelle. Unvereinig wirklich keine Angst vor Fakar und Fails haben, weil es passiert und dafür ist Social Media auch wieder relativ schnell versendet. Das ist keine Printkampagne, die die nächsten fünf Jahre irgendwo hängt. So, das ist vom nächsten Tag im besten Falle vergessen, wenn man in Fakar hatte. Amen! [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Eine Social-Media-Strategie beginnt mit SMARTen Zielen, die messbar, relevant und zeitgebunden sein müssen.
Die Zielgruppenanalyse basiert auf bestehenden Follower-Daten und sollte Diskrepanzen zwischen Ist- und Wunschzielgruppe aufdecken.
Wettbewerbsanalysen dienen der Inspiration, nicht der Nachahmung; auch erfolgreiche Accounts außerhalb der eigenen Branche sind relevant.
Plattformwahl erfolgt zielgruppen- und zielorientiert – nicht jede Plattform ist für jedes Unternehmen geeignet.
Content muss Video-First sein; Qualität und Mehrwert sind wichtiger als reine Posting-Frequenz.
Analyse und Optimierung sind ein fortlaufender Kreislauf; Benchmarks helfen, Erfolg zu messen.
Strategien brauchen Flexibilität und Raum für Experimente; Fehler sind erlaubt und fördern Weiterentwicklung.
Summary:
In dieser Folge von "What the Social" gibt Kaster einen kompakten Crashkurs zur Erstellung einer Social-Media-Strategie in sechseinhalb Kapiteln. Zuerst betont sie die Bedeutung SMARTer Ziele, die mit Unternehmenszielen übereinstimmen – am Beispiel von Germany's Next Topmodel wird gezeigt, wie Reichweite und Engagement auf TV-Einschaltquoten einzahlen. Im zweiten Kapitel geht es um Zielgruppen: Statt abstrakter Personas sollten echte Menschen im Fokus stehen; eine Analyse der bestehenden Follower hilft, Content anzupassen.
Die Wettbewerbsanalyse umfasst sowohl direkte Konkurrenz als auch branchenfremde Vorbilder, um aktuelle Trends zu verstehen. Bei der Plattformwahl gilt: Nicht überall präsent sein, sondern dort, wo die Zielgruppe aktiv ist – mit Verweis auf unterschiedliche Nutzungsdauern und -zahlen. Content muss heute Video-First sein, wobei Qualität vor Quantität geht; tägliches Posten ist ideal, aber nicht immer realistisch.
Der sechste Schritt ist der Kreislauf aus Posten, Analysieren und Optimieren anhand von Benchmarks. Das Bonus-Kapitel "Hoffnung" betont Freiraum für Experimente und Anpassungsfähigkeit. In der Praxisrunde teilen Kaster und Annie persönliche Fehler: Annies Überplanung eines Live-Formats und Kasters anfängliche Skepsis gegenüber Farinas authentischer, ungeplanter politischer Äußerung.
Ihr Fazit: Strategie ist wichtig, aber Social Media muss Spaß machen und situativ bleiben – Fehler sind Lernchancen.
FAQs
Die sechs Kapitel sind: Ziele, Zielgruppen, Wettbewerbsanalyse, Plattformauswahl, Content sowie Analyse und Optimierung.
Smarte Ziele sind spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden (SMART). Man sollte maximal 3-4 Ziele festlegen.
Man analysiert die bestehende Followerschaft in den Analytics, prüft demografische Daten und Interessen und vergleicht sie mit der gewünschten Zielgruppe.
Video ist King und Queen, weil Nutzer Videos bevorzugen. Der Großteil des Contents sollte bewegt sein, um erfolgreich zu sein.
So oft man inhaltlich etwas Wertvolles zu sagen hat. Tägliches Posten ist ideal, aber Qualität vor Quantität – zu viel Posten ohne Mehrwert kann zu Entfolgungen führen.
Der Kreislauf aus Posten, Analysieren, Optimieren und erneutem Posten. Man muss kontinuierlich Benchmarks prüfen und anpassen.
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