Wie schafft er es eine harmonische Beziehung zu führen? - Interview mit Randolph Moreno Sommer
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Randolf Morino-Sommer, ehemaliger Marienoffizier und Partner-Coach, teilt seine Erfahrungen zur Konfliktschulung und Persönlichkeitsentwicklung in Beziehungen. Sein Weg begann mit persönlichem Leid und einer Krankheit, die ihn zu einer tieferen Selbsterkenntnis führte. Er entdeckte, dass Konflikte tief in der Persönlichkeitsstruktur und den familiären Systemgesetzen wurzeln – etwa durch fehlende Anerkennung oder Ungerechtigkeiten. Die Methode, die er entwickelt hat, basiert auf sieben Entwicklungsebenen, die von der Identität bis zu den Systemgesetzen reichen. Dabei wird besonders betont, dass Paare durch klare Kommunikation, wie die Frage „Wann war es gut?“, Verletzungen erkennen und lösen können. In der Familie, wo sie Eltern geworden sind, haben sie durch klare Rollen und gegenseitige Verantwortung eine stabile Beziehung aufgebaut. Randolf betont, dass Konflikte nicht allein durch Ausdauer gelöst werden können, sondern durch professionelle Unterstützung und eine gemeinsame Sprache. Sein Online-Programm „Personal System Empowering“ bietet eine strukturierte, communitybasierte Lernumgebung für Menschen, die systematisch ihre Persönlichkeit und Beziehungen entwickeln möchten. Der Erfolg liegt nicht nur in der Theorie, sondern in der praktischen Anwendung, wie zum Beispiel bei der Klärung von Werten oder der Schaffung von gemeinsamen Rollen. Der Hintergrund zeigt, dass nachhaltige Beziehungen auf einem fundierten Verständnis von Systemen und Identitäten aufbauen, und dass dies nur durch gezielte Begleitung und Ausbildung erreicht werden kann.
Hallo und herzlich willkommen im Podcast der Lebensidealisten. Mein Name ist Florian, ich bin Ina und wir sind Paartherapeuten und Coaches aus Neumünster und helfen Paaren dabei, raus aus der Krise hin zu einer glücklichen und harmonischen Beziehung.
Ja, wir haben heute eine ganz besondere Folge, nämlich unser erstes Interview und wir haben heute den Randolf zu Gast. Hallo Randolf!
Hallo Ina, hallo Florian, freut mich total, dass ich hier sein darf.
Ja, sehr schön, dass du da bist. Wir wollten, glaube ich, schon ewig eine gemeinsame Podcast-Folge und auch mal ein YouTube-Video zusammen machen und heute hat das endlich geklappt.
Mag vielleicht auch an dem Anlass liegen, dass du jetzt Partner-Coach bei uns auf der. der Lebensidealisten-Seite bist. Erzähl doch gerne erstmal, wie es dazu gekommen ist, dass du Coach bei uns geworden bist.
Ganz einfach, ich hatte selbst Konflikte, dann habe ich sie aufgelöst, dann bin ich selbst Coach geworden, dann haben wir uns kennengelernt, dann haben wir gemerkt, dass wir eine Vision teilen.
Wir wollen einfach, dass harmonische Beziehungen stattfinden. An dieser Vision arbeiten wir gemeinsam und weil das gut harmoniert hat zwischen uns, dass es da keine Verletzungen gibt und wir die gleiche Idee haben.
Haben wir dann gemerkt, dass ich Partner-Coach bei euch werde, genauso wie ihr auch Partner-Coaches bei uns seid.
Ich erinnere mich gerade noch ans Kennenlernen. Wir haben, glaube ich, das erste Mal, als wir uns gesehen haben, bei dem Standard-Thailänder gegessen, zu dem man im Prinzip bei fast jedem Ausbildungswochenende hingegangen ist zum Essen.
Ja, genau. Ich kann mich sogar noch an das Gericht erinnern. Die M9.
Das ist der Standard-Mittag-Gericht.
Wenn du immer die M9 nimmst.
Okay.
Ich kann mich sogar auch noch an das Gericht erinnern, was einfach daran liegt, dass es, glaube ich, nur zwei Gerichte gibt, die glutenfrei sind. Deswegen war es M6 bei mir.
Genau.
Ja, jetzt sind wir natürlich alle ganz gespannt, Randolf. Also wir kennen dich ja, aber alle anderen kennen dich ja nicht. Also die Frage, wer bist du und was machst du eigentlich genau?
Ja, mein Name ist Randolf Morino-Sommer und ich bin ehemaliger Marienoffizier und habe mich dann parallel dazu 2012. im Hanseatischen Institut ausbinden lassen zum Coach-Mediator und bin dann über 300 Jahre noch mit dem Gründer gemeinsam in dem Institut gewesen und habe ja einfach mit weiter an der Vorgehensweise, an der Methodik entwickelt, um sie marktreifer zu machen, um sie mehr in die Welt zu bringen und habe dann 2019 entschlossen, das mit meiner Frau gemeinsam zu tun.
Ja, mein Name ist Randolf Morino-Sommer und ich bin ehemaliger Marienoffizier und habe dann 2019 entschlossen, das mit meiner Frau gemeinsam zu tun.
Wir haben uns bewusst dazu entschlossen, nachdem ich jahrelang 1 zu 1 Coachings gemacht habe und Ausbildungen auch gemacht habe, einen weiteren Schritt zu gehen und zwar das Ganze online in die Welt zu bringen.
Und dann haben wir damals randolfmorinosommer.com ins Leben gerufen und haben unser erstes Programm aufgenommen, welches wir Personal System Empowering nennen, ein Online-Ausbildungsprogramm für Menschen, die lernen wollen, wie sie systematisch ihre Persönlichkeit entwickeln, ihre Konflikte lösen.
Und das in einer. In einer Online-Form mit Community, mit Live-Calls, die jede Woche stattfinden und das haben wir jetzt über ein Jahr, haben wir über 100 Klienten mit geonboardet und dem weitergegeben, wie das funktioniert und sind im Austausch mit denen, planen jetzt auch Treffen.
Jetzt planen wir auch gerade das zweite Programm, das eher in Richtung Führungspersönlichkeiten geht, wo es darum geht, Konflikte zu erkennen, aufzulösen und zu verhindern in den unterschiedlichsten Führungsstrukturen.
Und das läuft immer parallel zu den Coachings.
Die wir auch machen und ja, das haben wir halt so in die Welt gebracht und wollen einfach, dass alle Menschen den Zugang zu diesem Wissen haben und natürlich auch zu der Möglichkeit, den Support zu bekommen.
Deshalb sind das halt sehr, sehr hochwertige Ausbildungsprogramme, die wir entwickelt haben in dem Bereich.
Und erzähl mal, wie ist es dazu gekommen, dass du überhaupt Coach geworden bist? Also was war so dein Start?
Also mein Start war ca. 2009. Ich war noch bei der Marine und bin dann. Akut krank geworden mit einer Bauchspeicheldrüsenentzündung und nachdem das ein Jahr nicht wegging, wurde es chronisch und es gab medizinisch keine Lösung.
Dann habe ich mich einfach ganz leidenhaft angefangen, Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen und da wurde dann immer gesagt, ja, du musst das Leben leben, was du wirklich liebst.
Du musst es gut gestalten, du musst Konflikte klären, Stressoren abbauen und das habe ich dann gemacht.
Ich habe mich dann so von meiner Ex-Freundin getrennt, die war ein großer Stressor in meinem Leben.
Damals hatte ich noch nicht so Möglichkeiten wie heute.
Vielleicht hätten wir mal eine Paartherapie machen sollen, aber so war nochmal der Weg.
Wir haben uns getrennt, wir haben dann uns in Kassel gewohnt, bin ich nach Hamburg gekommen.
Und dann hatte ich so das nächste Problem, ich wollte dann unbedingt jemanden kennenlernen.
Ich wollte also wieder jemanden nach einiger Zeit Single da sein.
Das ist halt normal, dass man wen kennenlernen möchte und dann habe ich mich so mit dem Dating beschäftigt und dann habe ich auch jemanden kennengelernt.
Und dann habe ich festgestellt, dass eigentlich das Gleiche passiert wie immer wieder, dass ich wieder Konflikte habe.
Wir haben uns wieder getrennt, dann wieder weitergesucht, wieder wen kennengelernt.
Wir haben wieder Konflikte gehabt und diese Schleife ging immer wieder weiter.
Es war so, wie wir in unserem vorigen Podcast auch schon gesagt haben, es war eigentlich egal, welche Frau ich kennenlernte.
Ich habe immer wieder Konflikte gehabt.
Ich konnte sie austauschen, das war egal.
Es war immer eine andere Person, ein anderes Thema, aber es waren immer die ähnlichen Konflikte.
Und das hat mich halt dazu bewegt, nach einer möglichen Lösung zu suchen und habe mir dann den Markt angeschaut.
Es gab ganz viel auf dem Markt, gewaltfreie Kommunikation oder NLP, also das neurolinguistische Programmieren.
Ich habe auch Coachings gemacht.
In der Kindarbeit, Aufstellungsarbeit und habe gemerkt, das erfasst nicht die Gesamtheit meiner Themen.
Es ist viel mehr als nur in dieser Beziehungsecke.
Das hat mit meinen Eltern zu tun.
Beruflich war ich nicht ganz aufgestellt.
Es waren ganz, ganz viele Sachen.
Wie gesagt, war dann damals im Hanseatischen Institut und habe da ein Instrument kennengelernt,
was ich im Kern sehr, sehr brauchbar fand, womit ich dann auch diese Themen lösen konnte,
meine Traumfrau kennenlernen konnte und dann auch mit ihr zwei Kinder bekommen.
Was war denn das, was dich sofort beeindruckt hat an der Methodik?
Oder an welchem Punkt warst du dir sicher, dass das jetzt die Methodik ist,
die wahrscheinlich nach diversen Büchern, die du gelesen hast und anderen Dingen,
weil die meisten fangen ja mit Büchern an, schauen YouTube-Videos,
besuchen vielleicht mal ein Seminar von einem der großen Speaker, die unterwegs sind.
Aber was war jetzt so das Kernelement, wo du sagen würdest, da warst du sofort sicher, das würde dir helfen?
Also es gab. Es gab zwei Sachen.
Das eine war die Ebene der Persönlichkeitsentwicklung.
Wir nennen es ja heute der Power-Core bei uns.
Und das war so eine aufbauende Systematik, nach der man sich entwickeln kann.
Also, wie du gerade gesagt hast, die meisten, und das habe ich ja auch probiert,
haben YouTube-Videos, Bücher und das ist dann alles so ein Riesenwirrwarr.
Es gibt Körper, Geist, Seele, Spiritualität, irgendwelche Gewohnheiten, die man sich aneignen soll,
irgendein Erfolgsjournal, was sich führen soll.
Es gibt irgendwie so eine innere Kindsarbeit und das waren alles so ein Riesenwirrwarr.
Und was der Dieter Bischof, unser Ausbilder damals, mir dann vorgestellt hat, waren Entwicklungsebenen,
die sagen, wenn ich ein Ziel habe, kann ich zum Beispiel meine Umgebung verändern, nehmen wir an Dating.
Ich kann jetzt zum Beispiel irgendwo hingehen und jemanden kennenlernen,
aber das funktioniert nicht, ohne dass ich mich verhalte.
Das ist eine andere Entwicklungsebene.
Das heißt, ich muss schon hingehen, wenn ich in einer Bar bin, also perfekte Umgebung,
aber mein Verhalten muss angepasst sein.
Dazu kann ich mir Fähigkeiten aneignen und das kann ich mir in YouTube-Videos und überall aneignen.
Aber wenn ich richtig diese Fähigkeiten umsetzen will, brauche ich ja tiefer liegende Ebenen,
wie zum Beispiel, ich brauche positive Überzeugungen, wenn ich halt denke, das funktioniert eh nicht
oder die sind alle vergeben oder keiner will wen kennenlernen, dann funktioniert es nicht,
dann entwickle ich nicht die Energie, die Kraft, den Mut, dahin zu gehen.
Und das rührt letztendlich wieder aus der Identität, das ist eine weiter tief liegende Ebene,
um zu sagen, was habe ich denn für ein Selbstbild überhaupt über mich, wenn ich sage,
naja, ich bin da sowieso nicht gut genug oder ich bin es vielleicht nicht wert,
so eine Person kennenzulernen oder anzusprechen oder ich bin eher ängstlich oder introvertiert,
dann ist das viel schwieriger, als wenn ich an diesem Glaubenssatz arbeite,
der auch wieder aus Prägung herauskommen kann und ein starkes Ich entwickle.
Ich bin stark, ich bin es wert, jemanden kennenzulernen, ich bin mutig, ich gehe da jetzt hin.
Und ja, dann gibt es noch die Vision darunter.
Das war auch immer ein spannendes Thema, das mich interessiert hat.
Wofür bin ich eigentlich hier?
Wofür bin ich eigentlich angetreten?
Mache ich eigentlich nur einen Job oder gibt es was Größeres?
Und dann hat er mir damals vorgestellt, hat gesagt, okay, entweder es gibt Leute, die haben eine Vision,
können sie aber nicht richtig leben, weil irgendwas ist und die anderen haben keine Vision und wissen auch nicht so richtig.
Und dann gibt es halt die Systemgesetz-Ebene darunter.
Und das war so, hä, was ist das?
Systemgesetz-Ebene.
Und das war so der, also erstmal die Systematik da drin und dann, dass es so eine Ebene da unten gibt,
die sagt, dass es in unseren Systemen,
also meine Eltern, ich, meine Partnerin, Freunde, da gibt es Gesetzmäßigkeiten wie Naturgesetze.
Und ob man die kennt oder nicht, die machen ihre Wirkung.
Und wenn die verletzt werden, wie zum Beispiel wenn Anerkennung, Wertschätzung, Respekt,
das Gleichgewicht von Geben und Nehmen, Gerechtigkeit verletzt wird,
dann macht das Gefühle wie Leid, Trauer, Wut, Angst, Ärger und nimmt die ganze Energie weg.
Das heißt, das Fundament ist verletzt und überträgt sie auf alle Ebenen nach oben.
Und als ich das gesehen habe, ist mir vieles auf einmal klar geworden.
Warum habe ich keinen Mut?
Ja, weil meine Eltern mir das nicht vorgelebt haben, mich verletzt haben, dieser fehlende Mut.
Fehlt mir natürlich in der Partnerschaft, im Unternehmertum, vielleicht auch im Gesundheitsbereich, weil ich mich nicht traue, bestimmte Dinge mehr anzuschauen. Oder auch, wenn man jetzt die Visionsebene am Anfang erfüllt hat, nehmen wir mal an, in der Beziehung, man kommt zusammen normalerweise, gibt es da so eine Art Vision, man kann sich vorstellen, gemeinsam zusammenzuziehen, Kinder zu bekommen und dann kommt mehr Verletzung auf einmal rein und diese Vision schwindet stückweise und dann kann man sich das nicht mehr vorstellen.
Dann geht die Vision eher so zu, ich glaube, ich trenne mich und suche mir den anderen, weil Verletzungen die Basis des Ganzen sind. Das heißt, die Gefühle auf der Systemgesetzebene entscheiden darüber, wie viel Power in allen oberen Ebenen da ankommt. Und das war ein absoluter Game Changer, das zu sehen, das zu verstehen, das zu studieren, in das eigene Leben mit reinzubringen und dann natürlich auch meinen Klienten weiterzugeben.
Du hast einen ganz, ganz spannenden Punkt angesprochen, nämlich dieses Wirrwärmen.
Aus den ganzen verschiedenen Dingen, die man so aufnimmt. Wir haben ja ganz unterschiedliche Paare mit einem ganz unterschiedlichen Stand bei uns. Einige sind halt nicht so reflektiert, die haben das halt auch nicht kennengelernt von ihren Eltern. Andere wiederum sind super reflektiert und kommen vorbei und können dir ganz genau sagen, was deren Probleme sind, was die Ursachen sind, wie das entstanden ist.
Also die wissen das eigentlich schon selbst, aber finden halt einfach den Schlüssel zur Lösung nicht, das Ganze jetzt wirklich nachhaltig zu verändern.
Und was viele halt beschreiben, wenn wir dann so diese Methodik am Anfang mal vorstellen und diesen Weg, wie entstehen Verletzungen, was machen die mit uns, wie löst man das Ganze, dass dieses Wirrwärmen sich tatsächlich entwirrt.
Und viele dann sagen, dass das packt jetzt gerade ganz viele Dinge, die ich mal gelesen habe, zusammen.
Und ergibt jetzt gerade ein stimmiges Bild, also als wenn da auf einmal so eine Klarheit entsteht, was soll ich mit diesen ganzen Dingen tun, die ich da alle mal irgendwo gelesen und kennengelernt habe. Das ist immer wieder spannend zu sehen.
Ich finde, das ist halt so ungefähr so, als würde man ganz verschiedene Sprachen sprechen. Und man spricht Deutsch, Arabisch, Englisch, Französisch, Chinesisch und Spanisch gleichzeitig. Das ist so das Wirrwarr aus allen möglichen Vorgehensweisen.
Und der andere, der spricht aber auch, der spricht nochmal fünf andere Sprachen. Und jetzt probiert man mit diesen ganzen unterschiedlichen Sprachen, die man in einen Satz oder in eine Konversation packt, eine sinnige Lösung zu finden.
Und das funktioniert meiner Erfahrung nach nicht richtig gut und führt zu vielen Missverständnissen, vielen weiteren Konflikten, Unklarheiten in einem Lösungsweg und ständig aneinander vorbeireden.
Ich denke, ihr kennt das auch, wenn Paare dann sagen, ja, ich fühle mich nicht verstanden. Ja.
Weil dieses Verstehen einfach schwierig ist, wenn man so viele unterschiedliche Sprachen gleichzeitig spricht.
Genau. Bei uns, also in unserem Podcast, hören ja viele Paare zu, beziehungsweise Einzelpersonen aus einer Paarbeziehung. Und da fragt man sich natürlich, wie löst ein Randolf mit seiner Frau Laura Konflikte? Also ganz praktisch mal gefragt. Wie macht ihr das?
Also vorerst war es sehr hilfreich bei uns, dass wir die Bedingungen herstellen.
Und zwar eine Sprache zu sprechen.
Das hat sich drei Monate nach dem Kennenlernen ergeben. Und zwar, als wir in einem karibischen Himmelbett nach drei Mojitos leicht angeschützt waren.
Und ich Laura die Frage stellte, weil sie hatte Psychologie im Bachelor studiert. Hast du nicht Lust, mal bei uns Ausbildung zu machen?
Und sie sagte ohne zu zögern sofort ja. Und man muss dazu sagen, da gab es nichts geschenkt. Die hat mehrere tausend Euro gekostet, diese Ausbildung damals.
Und sie hat das voll mit ihrem Commitment, hat sie das, hat sie gesagt, ja, ich mach das, egal ob es mein Arbeitsgeber bezahlt oder nicht.
Und das hat uns in die Lage erstmal gebracht, dass wir eine Sprache sprechen. Und diese Sprache heißt, dass wir zum Beispiel immer, wenn etwas ist, dass wir auch aussprechen, was es ist.
Das ist so ein gemeinsamer Gedankengang, eine gemeinsame Art und Weise, wie wir miteinander umgehen. Das heißt, wenn ich verletzt werde, spreche ich Laura aus.
Wenn es umgekehrt ist, wird auch ausgesprochen, was es ist.
Ja, ausgesprochen, was es ist. Und jetzt kann es sein, dass da eine Verletzung stattfindet. Das haben wir mal gehabt.
Zum Beispiel war da nur eine Kleinigkeit, aber hat mich schon gestört. Und zwar sind wir frisch zusammengezogen zu Hause bei uns.
Und mein Grundsatz ist, ich räume in den Geschirrspüler die Sachen ein, wenn er leer ist.
Und dann hat Laura das halt einmal nicht gemacht. Dann habe ich ihr ein Feedback gegeben und dann hat sie das dritte Mal nicht gemacht.
Dann habe ich ihr gesagt, jetzt macht es so ein gutes Gefühl bei mir. Es mag nur eine Kleinigkeit sein, aber genau das ist ja der Begriff.
Das ist ja der Beginn von den großen Verletzungen auch später.
Und dann habe ich ihr das halt ausgesprochen und habe gesagt, hey, wann war es mal gut? Es war davor gut.
Das ist auch immer die erste Frage, egal wie fortgeschritten der Konflikt sein mag.
Wann war es immer gut? Davor war es gut. Ja, dann hast du das gemacht.
Du hast schön die Spüle gestellt, obwohl der Geschirrspüler leer ist.
Das macht bei mir ein ungutes Gefühl. Nur ein kleines, nicht viele.
Und dann kann sie gleich sagen, ja, es war nicht meine Absicht, weil es ist ja nicht ihre Absicht, mich zu verletzen.
Und das ist auch ein wichtiges Mindset.
Und dahinter ist es ja nicht die Absicht, mich zu verletzen von jemandem, sondern das sind so Kleinigkeiten.
Und das gibt es natürlich in größerer Form.
Laura ist jetzt angepisst wegen irgendeiner Sache. Böse gesagt, ja, aber so sagt man es.
Und dann kommt sie bei mir an und zeigt mir das.
Und dann lasse ich mich halt nicht auf dieses Spiel ein, sondern ich frage, wann war es mal gut?
Ich hatte alles in Ordnung, ich kann es verstehen, irgendwas ist gerade, aber wann war es mal gut gewesen?
Und das ist einfach.
Die Art und Weise, wie wir anfangen, Konflikte aufzulösen.
Dann kommen wir an den Punkt, an dem es mal gut war.
Dann sagt sie mir, was die Verletzung war.
Dann kann ich das sehen, weil es ist ja auch nicht meine Absicht, sie zu verletzen.
Ich kann Verantwortung dafür übernehmen.
Dann sprechen wir darüber, wie wäre das im Neuen, wenn wir es gleich gewusst hätten.
Oder wenn ich das gewusst hätte, sage ich ihr dann, was dann anders gelaufen wäre.
Und dann bekommen wir so ein gemeinsames neues Bild von der Situation und die ganze Sache beruhigt sich.
Ja, sehr spannend.
Also ihr unterbrecht sozusagen eine beginnende Konfliktspirale, so gut es geht, gleich am Anfang.
Das ist so der große Unterschied, glaube ich.
Denn viele machen es ja doch eher anders.
Also was wir dann in den Coachings erleben, ist ja doch eher der Fall, dass wenn der Geschirrspüler nun bei dir tatsächlich zum unguten Gefühl führt,
die meisten lösen das einfach nicht, weil sie dann in dem Moment nicht wissen, wie oder dann glauben, dass es doch nicht so wichtig ist oder einfach kennengelernt haben,
wo viele von uns, wir verdrängen das lieber, packen das beiseite, lassen Gras drüber wachsen.
Aber was dann unbewusst passiert, was wir nicht wollen, aber was unbewusst passiert, ist die Brille, die sich formt.
Und dann erwischst du irgendwann, erwischst du Laura beim Staubsaugen oder andersrum, erwischst du beim Staubsaugen und sagst dann,
ja, irgendwie machst du das nicht ordentlich, du vergisst dauernd die Ecken.
Und das wäre dir eigentlich völlig egal, spielt eigentlich gar keine Rolle, aber dadurch, dass du deine Verletzungen nicht losgeworden bist,
sorgst du unbewusst dafür, dass irgendwie ein Ausgleich stattfindet.
Und das ist ja das, was bei vielen einfach dann so in Gang gesetzt wird.
Genau, obwohl das Zweite gar keine Verletzung wäre, ist es aber belastet durch das Erste, was nicht aufgelöst ist.
Und das führt dann natürlich zu so seltsamen Sachen wie, hä, was ist das denn überhaupt?
Also das mit dem Geschirrspüler könnte man jetzt auch sagen, hä, also wer anders meint es vielleicht nicht so.
Ich finde, in jeder Beziehung gibt es Werte, die jeder hat.
Und diese Werte müssen erstmal erfragt oder erlebt oder ja, erstmal auch erfragt werden oder erfahren werden.
Oftmals kennen Leute in einer Beziehung, gerade wenn sie frisch zusammenkommen, die Werte nicht.
Und die Werte muss man stückweise offenbaren und sagen, das ist zum Beispiel mein Wert der Sauberkeit.
Ich habe zum Beispiel so einen Wert, dass ich das immer so mache, es ist auch okay für dich und dann lebt man das so.
Und dann weiß man aber auch, wenn das verletzt wird, dass das vielleicht ungute Gefühle bei jemandem machen kann.
Ja, wenn es so ein Wertethema gibt, ist halt ganz spannend.
Und das wusste vorher keiner.
Ich kenne ja Lauras Werte auch noch nicht alle und sie meine vielleicht auch noch nicht.
Und es gibt eine Reiberei deshalb oder ein ungutes Gefühl.
Und es kommt dann raus, dass es eigentlich nur ein Wertethema ist, was jemand nicht wusste.
Dann gab es eigentlich gar nicht so eine richtige Verletzung, sondern man wusste einfach nicht den Wert.
Und dann sage ich mal zu Laura, hey, okay, jetzt, also wenn es eine Verletzung gab, löst man die natürlich auf.
Aber ansonsten sage ich dann auch immer, hey Laura, wir kennen dich.
Wir sind noch keine zehn Jahre verheiratet, so wie ihr.
Ihr seid schon elf Jahre verheiratet.
Wir sind noch keine zehn Jahre zusammen.
Ich sage immer, wir sind noch keine zehn Jahre verheiratet.
Vielleicht kennen wir noch gar nicht unsere Werte alle.
Und wenn man die Werte nicht kennt, kann man sie auch nicht wertschätzen.
Und deshalb ist es extrem wichtig, auch immer wieder auszutauschen oder zu hinterfragen,
was hat derjenige für Werte, warum reagiert man ja so darauf, was ist das, was eigentlich so das Thema ist.
Ja, genau.
Jetzt hat sich bei euch in der Familie ja auch eine Situation neu entwickelt.
Das hat sich ergeben, ist ein großer Umbruch.
Ihr seid Eltern geworden, ne?
Und ja, was sind da so die großen Herausforderungen jetzt als kleine Familie im Alltag?
Und wie geht ihr damit um?
Also läuft das alles automatisch, total einfach?
Oder was sind so eure Schwierigkeiten, wie ihr damit umgeht?
Wir hatten ja einen bisschen, ja, einen bisschen anderen Start.
Unsere kleine Lia ist zehn Wochen zu früh auf die Welt gekommen.
Wir haben sechseinhalb Wochen insgesamt gebraucht.
Krankenhaus verbracht, vier Wochen davon auf der Intensivstation, wo wir nicht wussten, ob es weitergeht.
Da wurden wir schon mal gleich auf eine sehr, sehr harte Probe gestellt.
Und das sind Dinge, die passieren im Leben mal.
Beste gemacht, trotzdem ist es geschehen.
Und in jeder Beziehung kann das mal passieren.
Und das Gute war aber, dass wir halt stark aufgestellt waren.
Wir wussten einfach für uns beide,
dass wir in dieser Situation zusammenhalten müssen,
keine Vorwürfe uns machen müssen,
dass wir für unsere Tochter da sein müssen,
dass wir das beste Vorbild für unsere Tochter sein müssen.
Und mit dieser Haltung sind wir in die Sache rangegangen,
weshalb wir dann Tag- und Nachtschichten eingelegt haben
und einfach für uns in erster Linie aber auch gesorgt haben.
Das heißt, wir haben uns nicht aufgegeben für unsere Kinder.
Wir haben immer dafür gesorgt, dass wir gut essen,
dass wir genug Schlaf bekommen.
Wir haben den Wechsel so eingerichtet, dass es für uns gut ist.
Und diesen Grundsatz haben wir auch weitergetragen,
als die Kleine dann nach Hause gekommen ist,
dass wir einfach für uns sorgen.
Das heißt, ich arbeite den ganzen Tag,
Laura kümmert sich hauptsächlich um Lia.
Laura hält mir also nachts den Rücken frei,
ist dafür vielleicht ein paar Stunden länger wach,
kann dafür aber tagsüber eher schlafen.
Und wir haben da einfach ein sehr klares,
Rollenverständnis für die aktuelle Rolle, wie sie so ist.
Das heißt ja nicht, dass es ewig so bleiben wird.
Aber wir haben ein ganz klares Rollenverständnis.
Wer macht was? Das ist die Aufgabe.
Weil wenn nachts die Kleine schreit, weil die Windel voll ist,
dann ist es nicht, hey, wer steht denn jetzt eigentlich auf?
Dann ist das für diesen Abend, diese Rolle,
diese Aufgabe ist einfach geklärt.
Und so klären wir das einfach auf allen Ebenen
und halten einfach, ich sag mal, die Systemgesetz-Ebene sauber,
dass es da keine Konflikte gibt.
Wie seid ihr dazu gekommen, dass ihr diese Rollen gefunden habt?
Ist das völlig automatisch passiert?
Ich habe durch meine Arbeit erlebt,
dass ganz viele Konflikte entstehen,
wenn Rollen nicht geklärt sind.
Und in so einer Rolle hängen immer, wir sagen auch AVKK,
gibt es im unternehmerischen Sinne, jede Rolle hat eine Aufgabe.
Die muss mit einer bestimmten Kompetenz ausgefüllt werden.
Und die Person trägt eine bestimmte Verantwortung.
Und wenn eins davon nicht erfüllt ist,
gibt es immer Konsequenzen.
Und dadurch, dass ich das in so vielen Konfliktsituationen
bei Paaren oder auch bei Unternehmen gesehen habe,
dass zum Beispiel die Aufgabe nicht ganz klar war
oder wer ist dafür verantwortlich
oder welche Kompetenz in Form von Ressourcen muss derjenige haben.
Wenn ich zu Laura sage, hey, okay, du schiebst hier nachts die Wache,
dann kann ich ihr nicht tagsüber die Ressource Zeit zum Schlafen entziehen.
Das geht nicht, weil das gleicht sich,
das gleicht sich dann irgendwo nicht aus.
Dadurch haben wir es entdeckt, habe ich gesagt,
dass es hier keine Konflikte gibt, klären wir das gleich.
Ja, das wäre immer wünschenswert, dass das genauso passiert,
weil das erleben wir halt häufig in den Coachings.
Deswegen ist auch so ein typischer Punkt, wo Paare zu uns kommen,
wenn so die ersten ein, zwei Kinder da sind und man merkt,
dass was sich früher alles so automatisch irgendwie zurechtgeruckelt hat,
dass es dann, wenn die ersten ein, zwei Kinder da sind,
auf einmal schwierig, dann hilft es eigentlich nur tatsächlich
über deutlich mehr Kommunikation, all diese Dinge nämlich genau zu klären.
Wo ist einfach die Verantwortung, die Aufgabe, wer kümmert sich worum?
Und das findet halt leider, zumindest bei den Paaren,
die natürlich zu uns kommen, eher nicht statt.
Ist ja auch nichts, was unbedingt irgendwo gelehrt wird
oder jemand beigebracht wird oder was für negative Auswirkungen
das eigentlich alles haben kann, wenn man jetzt Kinder in die Welt setzt.
Also nicht im Sinne von,
negativ, dass es negativ ist, sondern einfach so die Veränderung
kann ja Nachteile, weniger Zeit für sich, mehr Kosten,
was auch immer mit sich bringen.
Keiner macht sich so wirklich Gedanken darüber.
Und genau, und daraus geschehen halt diese ganzen Konflikte.
Und deshalb ist es ja gut, wenn Leute mal zu uns kommen und mal lernen
und mal, ich sag mal so, diese Regeln durchblicken.
Das sind ja so Prinzipien, die durchblickt ja erst mal keiner am Anfang.
Und dann kriegt man die so mit und sagt,
ah, Konflikte, negative Auswirkungen, ah, das kann ungute Gefühle machen.
Und dann auf einmal so, ah, stimmt, jetzt verstehe ich,
warum hier überhaupt diese ganzen Konflikte da sind.
Genau, aber manches kann man ja auch im Leben nicht vorhersehen.
Also man kann ja vorher das perfekt klären.
Und dann kann das ja sein, wenn wir jetzt mal euer Beispiel nehmen,
dass ihr merkt, okay, die Nächte sind so grausam.
Und Laura sagt nach der fünften Nacht so, jetzt ist meine Ressource am Ende.
Ich kann tagsüber den Schlaf vielleicht auch nicht so nachholen.
Dann müsste man das auch wieder umstellen.
Also das ist ja auch immer so, diese Flexibilität zu haben
und da auch auszusprechen, okay, wir haben hier was vereinbart,
aber es fühlt sich.
Vielleicht fühle ich mich jetzt doch nicht mehr so stimmig an,
dass es diese Variante einfach auch gibt.
Total.
Das ist ja nicht so in Stein gemeißelt.
Nee, nee, gar nicht.
Also es ist auch immer nur eine Momentaufnahme.
Und es kann immer wieder kippen, unstimmig werden, sich verändern
und das auch wieder aussprechen, was ist.
Es gab natürlich einige Nächte, da hat dann Laura irgendwann mal
die Flagge gehoben und hat gesagt, so, ich kann nicht mehr.
Und dann war natürlich klar, dass ich sofort einfach da bin,
ohne Wenn und Aber in irgendeiner Diskussion.
Und du hast so gesagt.
Nein, hier bin ich.
Hier bin ich, gebe mir die Kleine auf die Brust geparkt
und dann hat die da geschlafen oder ich bin die Windel gemacht
oder was auch immer.
Aber das ist bei so vielen eben nicht klar.
Bei so vielen merkt man dann halt, da beruft sich dann jemand
auf eine Vereinbarung, die danach eigentlich schon 5, 6, 7,
20 Mal anders gelaufen ist und die schon ein halbes Jahr her ist
und eigentlich längst weg sein dürfte.
Aber auf einmal beruft man sich wieder darauf und sagt,
ja, aber wir haben doch vereinbart,
das und ja, dann dreht man sich im Kreis.
So kommt man der Lösung nicht näher.
Wenn du jetzt mal drei Tipps oder drei Dinge mitgeben könntest
an unsere Zuhörer, um aus der Konfliktspirale auszusteigen,
was wären so die drei Top-Tipps von dir?
Boah, der allererste Tipp ist, probiert es gar nicht erst alleine.
Nein, das meine ich wirklich ernst,
weil nehmt euch wirklich professionelle Unterstützung dafür,
dass ihr mal eine Ausbildung nicht lauft
oder mal ein Coaching mitmacht,
weil da sind so viele Dinge, die ihr einfach,
wo ihr Jahre oder Jahrzehnte für brauchen würdet,
wenn ihr das alleine durchmachen müsstet.
Also Tipp Nummer 1 ist, macht es nicht alleine,
holt euch professionelle Unterstützung an die Seite
und lasst euch mal begleiten.
Tipp Nummer 2 ist, lernt das, lernt eine Sprache zu sprechen,
lernt, wie Konflikte gelöst werden,
lernt, wie ihr euch persönlich entwickelt.
Weil all diese Dinge, die ihr euch persönlich entwickelt,
all diese Dinge ragen in die Konflikte mit rein.
Wenn ich nicht weiß, wenn ich persönliche Themen habe,
Ängste aus meinem Elternhaushalt, aus Ex-Beziehung,
das mich schwächt, ich irgendwelche Selbstvertrauensprobleme habe,
das könnt ihr mit den Coaches, mit uns könnt ihr das gemeinsam anpacken
und dann geht es darum, dass ihr das selbst erlernt,
um das für euch als Handwerkszeug mit in eure Beziehung reinzunehmen,
genauso wie die Konfliktlösung auch.
Wenn der Spüler, die Spülmaschine, die Zahnpastatube,
wenn das so im Grunde geführt wird,
ihr habt nicht die Zeit, in diesem Moment
erst einen Termin zu vereinbaren und irgendwo hinzugehen.
Ihr müsst das dann in der Zukunft,
nachdem ihr einmal das Fundament im Coaching,
in Begleitung hergestellt habt,
dann dafür sorgen, dass es euch einfach permanent unabhängig
von anderen auch besser geht.
Und das Dritte ist einfach, meldet euch bei uns.
Ich kann es nur so sagen.
Ihr werdet euch Jahre eurer Zeit und ganz viel Geld auch ersparen,
weil das ist alles sehr teuer.
Wenn ich Konflikte habe, wenn ich unternehmerisch aktiv bin,
werde ich wissen, dass ich nicht so produktiv bin,
als wenn meine Familie voll hinter mir steht.
Mir wird es nicht so gut gehen damit.
Ich muss vielleicht mehr Geld dafür irgendwelche Ärzte ausgeben,
wenn vielleicht irgendwelche Reha-Kuren wochenlang zu Hause
für mich nicht energiereich, das kostet alles sehr viel Geld,
bis hin zu Scheidungen, die daraus passieren kann,
mit unguten Gefühlen und Alimente, die gezahlt werden müssen.
Das kostet alles sehr, sehr viel Geld.
Das macht keinen Sinn.
Es lohnt sich nicht.
Meldet euch bei uns.
Wir werden,
wir werden gemeinsam gucken, wo ihr steht und wo es hingeht
und da eine Lösung zu finden.
Denn das kann man meiner Erfahrung nach nicht allein entwickeln.
Das ist zu krass.
So als müsst ihr einen Computer bauen.
Das geht nicht.
Jetzt hast du ja den Werbeblock quasi schon gestartet.
Dann erzähl doch gerne nochmal,
du hast am Anfang erwähnt,
dass du ein Online-Programm entwickelt hast.
Erzähl doch gerne nochmal ganz kurz,
was ist der Unterschied zwischen deinem Online-Programm
und einem klassischen Coaching?
Ähm, quasi dem, dem Lebens-Ear-Listen-Coaching,
wo man hingeht.
Und wer sollte vielleicht doch eher ein klassisches Coaching durchlaufen?
Und wer ist so der typische Teilnehmer in deinem Online-Programm?
Die typischen Teilnehmer in unserem Online-Programm
sind Leute, die erlernen wollen,
wie sie systematisch ihre Persönlichkeit entwickeln
und Konflikte lösen wollen.
Typischerweise geht es über Werbeanzeige,
bei uns mal in so einem Webinar, in so einem Schulungsbereich.
Dann decken wir mal auf, wie das alles zusammenhängt.
Und die Leute sagen,
dann, ich will das Lernen als Selbstcoaching-Instrument
für mich anwenden.
Und die Abgrenzung zu, ich brauche jetzt ein Coaching,
wäre meiner Meinung nach,
erstmal ist das Medium überhaupt okay für mich,
Online solche Dinge zu konsumieren, zu erlernen,
mich damit zu entwickeln.
Wir haben natürlich auch Coaching-Anteile drin,
aber halt in der Gruppe.
Oder ist es jetzt gerade bei mir so,
dass ich mal jetzt jemanden direkt an der Hand mitbrauche,
der mich begleitet, weil ich einen großen Konflikt habe.
Ich weiß dann nicht, wie das weitergeht.
Ich, Online ist mir vielleicht auch nicht so ganz geheuer.
Im Sinne von, ich mache das für mich selbst
und dann gehe ich besser zu einem Coach.
In beiden Varianten, wenn ihr euch bei uns meldet,
ist es so, dass wir es erstmal herausfinden und erfragen auch,
wo steht ihr, was ist überhaupt euer Ziel?
Und da werden wir dann eine Entscheidung treffen,
wohin das Ganze gehen könnte.
Ja, wir sind sehr dankbar für dein Programm,
was du entwickelt hast.
Wir nutzen das sehr regelmäßig für unsere Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter.
im Marketing.
Bei den Lebensirrlisten haben wir ja die
Laura und die Sophie mit dabei, die uns unterstützen
und die uns nur so gut unterstützen können,
weil sie letztendlich dein Selbstcoaching-Programm durchlaufen haben
und dadurch letztendlich wissen, wie unsere Methodik funktioniert.
Und das ist absolut wertvoll für uns.
Und die Laura hat dazu auch einen sehr intensiven Blogbeitrag verfasst,
weil sie halt alle deine Wochen,
ich glaube, du hast das ja erst mal in so sechs Wochen gegliedert.
Und dann gibt es ja noch einen riesen Bonus-Package obendrauf.
An Inhalten und Materialien,
die ganzen Calls und Coachings, die durchgeführt worden sind.
Und es hat sich durchlaufen,
hat einen großen Review-Beitrag dazu geschrieben,
den man bei uns im Blog findet.
Also wenn euch Randolphs Programm näher interessiert,
dann lest doch gerne mal unseren Blogbeitrag dazu.
Genau. Sehr cool. Freut mich, dass es euch so hilft.
Ansonsten, wo findet man dich,
wenn man jetzt das Gefühl hat, das ist spannend,
man möchte dich näher kennenlernen,
man möchte sich über dein Programm informieren?
Einfach Randolphs.
Randolph-Moreno-Sommer.com eingeben.
Randolph mit PH.
Wenn das nicht ganz klar sein sollte,
wie das alles geschrieben wird,
einfach meinen Namen eingeben bei Google.
Randolph Moreno Sommer.
Und dann würde ich da schon auf den ersten Plätzen auftauchen.
Ich glaube, ich werde auch hier unten in den Show Notes verlinkt.
Und dann habt ihr einfach die Möglichkeit,
wenn ihr auf die Seite kommt, euch bei uns zu melden
und einfach mal so ein Vorgespräch zu führen.
Super. Vielen Dank, Randolph,
dass du unser Gast hier bist.
Vielen Dank, dass du hier im Podcast warst
und dir die Zeit genommen hast.
Genau. Vielen Dank. Hat mir sehr viel Spaß gemacht.
Sehr cool. Hat mir auch viel Spaß gemacht.
Vielen Dank, dass ich bei euch sein durfte.
Gerne.
Sehr gerne. Also, wenn ihr jetzt noch Feedback am Ende habt,
gerne eine Bewertung bei iTunes hinterlassen
oder schreibt uns eine Nachricht.
Ansonsten findet ihr uns natürlich auch bei Instagram,
Facebook, YouTube oder Pinterest.
Wir verlinken gerne alles unten in den Show Notes
und freuen uns sehr,
wenn euch das Video gefallen hat.
Und wenn euch dieser Podcast weitergeholfen hat.
Bis zum nächsten Mal.
Macht's gut. Tschüss.
Bis bald. Tschau.
Podcast Summary
Key Points:
Randolf Morino-Sommer wurde durch persönliche Konflikte und eine tiefe Ausbildung in Persönlichkeitsentwicklung zu einem Partner-Coach.
Er entwickelte ein Online-Programm namens „Personal System Empowering“, das systematische Persönlichkeitsentwicklung und Konfliktschulung bietet.
Die Methode basiert auf sieben Entwicklungsebenen, von der Persönlichkeitsidentität über Werte bis hin zu Systemgesetzen, die Verletzungen und Konflikte beeinflussen.
Paare lernen, Konflikte durch die Frage „Wann war es gut?“ aufzulösen und gemeinsame Werte zu erkennen, was zu nachhaltiger Verbesserung führt.
Die Zusammenarbeit mit seiner Frau Laura zeigt, wie klare Rollen und gegenseitige Verantwortung in der Familie und Beziehung zu Stabilität führen.
Ein zentraler Ansatz ist, dass Konflikte nicht allein gelöst werden, sondern durch professionelle Unterstützung und eine gemeinsame Sprache verstanden und gelebt werden.
Das Online-Programm richtet sich an Menschen, die selbstständig lernen wollen, aber auf der Grundlage von Methoden und Community arbeiten.
Randolf betont, dass die Lösung von Konflikten nur durch systematische Entwicklung und begleitende Unterstützung erreicht werden kann.
Summary:
Randolf Morino-Sommer, ehemaliger Marienoffizier und Partner-Coach, teilt seine Erfahrungen zur Konfliktschulung und Persönlichkeitsentwicklung in Beziehungen. Sein Weg begann mit persönlichem Leid und einer Krankheit, die ihn zu einer tieferen Selbsterkenntnis führte. Er entdeckte, dass Konflikte tief in der Persönlichkeitsstruktur und den familiären Systemgesetzen wurzeln – etwa durch fehlende Anerkennung oder Ungerechtigkeiten.
Die Methode, die er entwickelt hat, basiert auf sieben Entwicklungsebenen, die von der Identität bis zu den Systemgesetzen reichen. “, Verletzungen erkennen und lösen können. In der Familie, wo sie Eltern geworden sind, haben sie durch klare Rollen und gegenseitige Verantwortung eine stabile Beziehung aufgebaut.
Randolf betont, dass Konflikte nicht allein durch Ausdauer gelöst werden können, sondern durch professionelle Unterstützung und eine gemeinsame Sprache. Sein Online-Programm „Personal System Empowering“ bietet eine strukturierte, communitybasierte Lernumgebung für Menschen, die systematisch ihre Persönlichkeit und Beziehungen entwickeln möchten. Der Erfolg liegt nicht nur in der Theorie, sondern in der praktischen Anwendung, wie zum Beispiel bei der Klärung von Werten oder der Schaffung von gemeinsamen Rollen.
Der Hintergrund zeigt, dass nachhaltige Beziehungen auf einem fundierten Verständnis von Systemen und Identitäten aufbauen, und dass dies nur durch gezielte Begleitung und Ausbildung erreicht werden kann.
FAQs
Mein Online-Programm richtet sich an Menschen, die systematisch ihre Persönlichkeit entwickeln und Konflikte selbstständig lösen wollen. Es bietet eine Community, Live-Calls und eine strukturierte Methode. Klassisches Coaching dagegen ist für Personen geeignet, die eine direkte, persönliche Begleitung brauchen, insbesondere bei komplexen oder akuten Konflikten.
Ich entdeckte die Methode im Hanseatischen Institut, wo ich ein System gelernt habe, das sich auf Persönlichkeitsentwicklung, Werte und Systemgesetze konzentriert. Diese Ebene der Selbstentwicklung hat mir sofort geholfen, Konflikte zu verstehen und langfristig zu lösen.
Eine gemeinsame Sprache hilft, Verletzungen sofort zu erkennen und auszusprechen. Wenn beide Parteien wissen, wie sie sich fühlen, entsteht Vertrauen, und Konflikte können frühzeitig aufgelöst werden, bevor sie zu größeren Problemen führen.
Wir beginnen mit der Frage: „Wann war es mal gut?“ Damit erkennen wir die Verletzungen und klären, ob es eine Absicht gibt, jemanden zu verletzen. Danach diskutieren wir, wie die Situation im Neuen aussehen könnte, und entwickeln ein gemeinsames, positives Bild.
Das Ziel ist, dass beide Partner ihre Werte erkennen, verstehen und wertschätzen. Wenn Werte nicht bekannt sind, entstehen unbewusste Konflikte. Durch klare Wertsprache entsteht Vertrauen und eine stärkere Bindung.
Durch klare Rollen und Verantwortlichkeiten, die gemeinsam festgelegt werden. Jeder weiß, was er macht und was er für die Familie leistet. Dies verhindert, dass sich Konflikte aus Verzweiflung oder Verdrängung entwickeln.
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