Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Handelsblatt Today. Wir sprechen bösentäcklich über wichtige Nachrichten und ihre Bedeutung für die Finanzwelt. Und das sind unsere Themen heute. Auch nach sechs Wochen geht der Krieg im Iran weiter. Die jüngsten Friedensverhandlungen der Regierungen von USA und Iran gingen ohne Ergebnis zu Ende und für den heutigen Montag Nachmittag kündigte Donald Trump an, seinerseits die Straße von Homos für den Iranischen Schiffsverkehr zu blockieren. Was das für den Kriegsverlauf bedeutet und welche Auswirkungen der Krieg auf den Ölpreis und die Wirtschaft in Deutschland und Europa haben könnte, das klären wir mit Kasten Jerski, dem Chef Volkswirt der ING. Und im Schwerpunkt der Folge sprechen wir über das Spritpreispaket der Bundesregierung. Denn Kanzler Merz hat heute die Senkung der Mineralölsteuer angekündigt, so wie eine Entlastungspremier über bis zu 1000 Euro pro angestellten. Woher das Geld kommen soll und ob diese Preissenkung wirklich bei den Menschen an der Zapzeule ankommen wird, das bespreche ich gleich mit Martin Greive, dem Chef reporterpolitik, beim Handelstadt. Heute ist Montag der 13. April und ich bin Männende Sonnen. Zu Beginn der Folge starten wir aber wie immer mit dem Marktbericht. Dafür spreche ich jetzt mit meinem Kollegen Martin Müller, der heute für uns die Märkte beobachtet. Hallo Martin. Hallo Ben. Martin am Wochenende stand für die Märkte einmal mehr der Iran Krieg im Mittelpunkt, Delegation der USA und auch das Iranes haben Friedensgespräche in Pakistan in Islamabad ohne Einigung beendet. US-Präsident Donald Trump, der kündigte Anschlussend an, die Straße von Homus ab heute 16 Uhr selbst zu blockieren. Wie haben da die Märkte reagiert heute? Ja beobacht haben die Nachrichten vom Wochenende heute auf jeden Fall es anzeichen einer Eskalation interpretiert. Die vorerst gescheiterten Friedensgespräche und die US-Plocale der Straße von Homus haben unterstrategen so ein bisschen die Sorge um die sowieso schon fragile Waffenruhe im Nahen Osten jetzt noch mal wachsen lassen. Das hat man heute an einem Schärferenton der Beteiligten gesehen, dass Iran schon militär hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockkarte heute als ein Akt der Piraterie bezeichnet. Gleichzeitig besteht natürlich die Chance, dass jetzt mit der US-Plocale noch mehr Öl vom Weltmarkt verschwindet und das hat man dann eben heute auch relativ deutlich am Ölpreis gesehen. Der ist wieder über die Schwelle von 100 Dollar gestiegen. Ein Barrel der Sorte Brand kostete jetzt gerade noch so 102 Dollar ungefähr 7 Prozent mehr als noch am Freitagabend und gleichzeitig sieht man auch, dass die Nachrichten auf die Risikofreude der Anleger drücken. Wenn wir da auf die globalen Aktien merkte, schauen, der DAX liegt jetzt so ungefähr nur 9 Prozent im Minus bei gut 23.500 Punkten. Auch die Börsen in Japan, Südkorea und Hongkong haben alle so ungefähr etwas weniger als 1 Prozent verloren und in den USA hat der S&P 500 der Leiten dex gerade nur 3 Prozent im Minus aufgemacht. Okay, also verlöst einen Aktienmerken, aber das ist jetzt auch noch nicht der ganz große Abverkauf, oder? Nein, ganz genau. Insgesamt waren die Reaktionen Märkten heute vergleichsweise moderat. Ein Analyst hat geschrieben, es kommen jetzt darauf an, ob die Märkte das Scheitern der Friedensgespräche als eine verrübergehende Unterbrechung der Verhandlungen interpretieren oder als ein strukturellen Zusammenbruch der vereinbarten Waffenruhe. Und wenn man heute auf die Märkte schaut, scheint es so, als hätten sich die Börsen da bisher noch nicht entschieden. Deswegen die vielleicht eher moderatereaktion. Dann gab es noch eine wichtige Nachricht an Wochenende aus Europa und zwar in Ungarn. Da hat Peter Maudier die Wahl gegen Ministerpräsident Viktor Orbán gewonnen. Der künftige Ministerpräsident Maudier, der plant in dem Land den Euro einzuführen, ist ja insgesamt auch sehr viel Europa freundlicher als Orbán. Wie aussichtsreich ist dann eine Euro-Einführung in Ungarn? Ja, das hängt so ein bisschen davon ab, wen man fragt, wie mein Kollege Stefan recherchiert hat. Politisch hat Maudier mit der 2/3 mehrheit im Parlament und der breiten Unterstützung in der Bevölkerung auf jeden Fall alle Möglichkeiten den Euro einzuführen. Allerdings muss Ungarn dafür die Maastrichtkriterien erfüllen. Und da ist zum Beispiel eine Staatsverschuldung von maximal 60 Prozent des Protonalensproduktzfest geschrieben. Ungarn liegt aktuell so bei ungefähr 75 Prozent, also deutlich darüber. Allerdings, das muss man natürlich auch sagen, ist das niedriger als in anderen Euroländern wie Frankreich oder Italien. Ja, aber grad sagen. Genau. Auch die Wechselkursstabilität könnte ein Problem werden und abgesehen so von diesen Harbenkriterien muss Ungarn natürlich auch vertrauen in der EU zurückgewinnen. Zeitlich sind sich die Ökonomen so ein bisschen uneinig bis wann das passieren kann. So ein bisschen optimistischer wäre der Blick, dass das bis frühestens 2030 klappt mit einer Euro-Einführung. Ein Ökonom mit dem Stefan gesprochen hat ist aber auch so skeptisch, dass sehr vor Mitte als 20, 30 Jahre keiner Euro-Einführung sieht. Also insgesamt eher ein langfristiges Projekt, aber eins auf das man auf jeden Fall in den nächsten Jahren noch drauf schauen kann. Okay, das heißt, wer zu Hause jetzt noch ein paar Hundert vorhin scheine rumliegen hat, muss sie nicht sofort umtauschen, aber es gibt eine Perspektive, darauf, dass es sein könnte, dass eine Euro-Einführung ist. Für Panik ist es noch etwas früher. Ja, ja, das absolut. Dann wechseln wir mal die Perspektive raus aus Europa rein in die USA, die großen US-Banken, die öffnen die Woche die Berichtssaison in der Wall Street. Heute hat Goldman Sachs dann in Anfang gemacht, wie sind die Ergebnisse ausgefallen? Hier insgesamt eher enttäuschen, zumindest wenn man auf die Aktienkursentwicklung schaut. Für das erste Quartal meldet sich Goldman Sachs heute Mittag zwar ein Gewinn nach Anteilndritter in Höhe von 5,4 Milliarden Dollar, das waren 18% mehr als im ersten Quartal 2025. Laut Angaben der Nachricht nach Inturblumberg enttäuscht aber unter anderem das Geschäft im Anleihehandel und entsprechend verloren die Goldman-Aktziehe heute zum Handelsbeginn in den USA 4,2%. Das ist jetzt zum Beginn der US-Berichtssaison natürlich erstmal ein enttäuschendes Signal für Investoren. Morgen sind dann die US-Banken JP Morgan und City Group dran, da wird man natürlich nochmal umso genauer jetzt drauf geschaut. Okay, und sind hier außerdem noch andere Einzelwerte aufgefallen heute? Ja, auch völlig, war auf jeden Fall noch die Aktie der deutschen Telekom. Die hat heute im Lauf des Tages deutlich verloren und lag jetzt so bei ungefähr -6% damit weil die deutsche Telekom heute auch damit abstand schwächste Wert im DAX. Auslöser dafür könnte einer in der Lüsten Einschätzung von JP Morgan sein. Die US-Bank hat heute wieder laut Bloomberg ihr Preis ziel für die Telekom gesenkt und erklärt der US-Amen, der Telekom könnte unter zusätzlichem Wettbewerbstruck kommen. Seit Anfang des Jahres liegt die Aktie der Telekom aber auch nach dem Rückgang heute noch immer 5% im Plus. Alles klar. Danke, Martin, für den Marktbericht. Danke, Ben. Und für Sie in dieser Stelle, wie immer der wichtige Hinweis, alles was wir in diesem Podcast besprechen, ist keine Anlage-Imfellung, sondern dient rein ihrer Informationen. Für mögliche Verluste übernehmen wir keine Haftung und an möglichen Gewinnen werden wir auch nicht beteiligt. Nach einer kurzen Unterbrechung geht es gleich weiter. Bleiben Sie dran. Wie kannst du entspannt, kostengünstig und breitgestreut für deine Zukunft investieren? Mit Vanguard ETFs im Schnittseil zu bei diesen 0,13% laufende Kosten, damit mehr von der Marktrendite für dich bleibt. Als Anbieter mit genossenschaftlichen Wurzellen stellt Vanguard die Interessen von über 50 Millionen Anlegern in den Mittelpunkt. Ohne Hype, dafür langfristig gedacht. Mehr Infos unter VGI-Punkt, VGI-Slash Podcast. Und nicht vergessen, Kapitalanlagenbergen riesigen. Seit anderthalb Monaten läuft der Krieg im Iran und der Golfregion. Und auch in dieser Woche ist kein Ende des Konflikts in Sicht. Die jüngsten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iranen Pakistan sind ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Mit den Berichten zufolge sind auch größere US-Angriffe auf den Iran wieder eine reale Option. Und in dess kündigte US-Präsident Donald Trump seinerseits eine Blockade der Straße von Homus an. Diese Säule am heutigen Montag um 16 Uhr beginnen. Was das für den Welthandel bedeutet. Und mit welcher Entwicklung im Iran kriegt zu rechnen ist, vor allem mit Blick auf ein hoffentlich baldiges Ende des Iran-Kriegs. Überall das spreche ich jetzt mit Kasten Jersky. Dem Chefvolks wird der ING. Hallo Jersky. Hallo Herr Minister. Fangen wir mal an mit den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iranen in Pakistan. Die sind ja ohne echtes Ergebnis zu Ende gegangen. Laut Medienberichten haben sich aber erste Anzeichen geboten, dass die Verhandlungen zumindest weitergehen könnten und eine Basis dafür geschaffen ist. Gleichzeitig setzen aber auch beide Seiten weiter auf Eskalationen. Wie bewerten Sie die erste Verhandlungsrunde von USA und Iran über ein Ende des Kriegs? Ja, die Enttäuschung war durch erstmal groß, wenn man normalerweise denkt, wenn dann schon der Fiezepräsident, also Jedi Wenz auch eingeflugen kommt, dass es dann eigentlich kurz vor Unterzeichnung wäre. Also läuft es normalerweise. Aber ich denke, das fällt auch einfach die Erwartung ein bisschen überzogen worden, denn nach nach diesem erdurchabbitterten Krieg in den letzten Wochen war es eher unwahrscheinlich, dass man sich für dich sofort bei einem Treffen und sofort einrichten und alles wieder gut ist. Weil ich gehe mal davon aus, dass jetzt wieder auf der Ebene darunter die Gespräche fortgesetzt werden und dass man dann eigentlich hoffentlich, trotz aller Mariturig, die ist ja gerade herrschen und auch wieder einer verbaler Eskalation, dass man dann doch in den kommenden paar Wochen sich letztendlich doch irgendwie auf eine Einigung finden kann. alles andere als. Fritlich agiert hier auch Donald Trump, der US-Präsident, der seinen Land in diesen Krieg verwickelt hat. Davon Israel mit Tolerierung der USA begonnen wurde. Trump hat angekündigt, dass er die Straße von Hormus sperren möchte. Ab 16 Uhr, also kurz nach unserem Gespräch. Dann sollen alle Schiffe die zu oder von amerikanischen Hafen kommen, die mehr Engel nicht mehr passieren können. Also letztendlich wäre dann der gesamte Schiffverkehr zum Erliegen gekommen, auch der Iranische, welche Bedeutung messen Sie diesen Schritt bei? Das ist schon strategisch, eigentlich ganz interessant, weil die USA damit den Spieß noch mal umdrehen. Der Spießt jetzt in den letzten sechs Wochen so aussah, dass die Amerikaner und Israel in Iran angegriffen haben, der Iran sich oberen wie versucht, da zu verteidigen und dann auch erkannte, wie wichtig diese Straße von Hormus für die Weltwirtschaft ist. Und damit versucht, da auch gegen Druck auszuüben auf die Amerikaner. Jetzt versucht Donald Trump die Geschichte noch mal wieder umzudrehen. Er liebte es immer, wenn er Karten in der Hand hat, er käme schon seit übern Jahr, versucht damit auch wieder wichtige Karten in der Hand zu halten. Und um damit eigentlich den Iranern wirklich noch alle gebliebenen Einnahmequellen abzuschließen. Und das ist schon interessant, weil das wirum bedeutet, dass natürlich damit Iran nicht mehr in der Lage sein wird, was sie jetzt in den letzten Wochen immer noch verkauft haben, um das weiter zu verkaufen, damit trockenen Einnahmequellen aus. Und da macht halt die Finanzierung der iranischen Verteidigung oder am Meer noch mal schwieriger und komplizierter. Gleichzeitig ist so wie bei allen Sachen von Donald Trump, man die Frage macht ja nicht doch einen Rückzieher, hat das auch wirklich komplett durchgedacht, weil es ja nicht nur war, dass man jetzt für dich alle Schiffe komplett blockieren wollte. Trump hat ja auch gesagt, dass er eigentlich jetzt noch schauen wollte, welche Schiffe schon in den letzten paar Tagen durchgefahren sind und sich eigentlich ihre durchfahrt verkauft hatten mit diesen 2 Millionen Dollar, die ja Iran scheinbar einnimmt und dass man da auch noch hinterher fanden wollte, um diese Schiffe dann noch hinterher auch noch mal zu blockieren. Und das könnte ja noch mal ein ganz anderes Neusfrasse aufmachen, nämlich was passiert, wenn die USA jetzt um welche chinesischen Schiffe gegenhalten würden. Also das ist, wie hat also einerseits strategisch sehr interessant, auch ein geschickter Schafzug, aber wie so häufig mit einem hohen weiteren Eskalationspotenzial. Und was bedeutet aus ihrer Sicht die gesamte Situation für den Welthandel, vor allem für den Öl und Flüssiggashandel? Wir wissen ja, dass eine Norma Rückstau entsteht, wenn die Ölproduktion gedrosselt wird, weil kein Abtransport möglich ist, das würde ja dann auch den Iran betreffen. Ja, da war das schwieriger und man muss jetzt immer aufpassen, um jetzt zu zeigen, diese Momentaufnahme nicht einfach nur, so in die Zukunft weiter zu projekte, denn wir wissen auch, dass bei Donald Schwambe auch in dem Krieg jeden Tag sich die Situation wieder komplett ändern könnte. Also würden wir jetzt, würde ich nochmal überwochen, von einer kompletten Blockade der Straße von Hormus sprechen, dann heißt es in der Tat, dass die Ölpreise wieder dort steigen werden, wahrscheinlich sogar dann über das Niveau, was wir jetzt so vor Ostern hatten, noch mal hinaus, dass wir dann auch wirklich in der Situation kommen, in denen fast einige Teile der Welt nicht mehr mit Rohöl und mit Flüssiggas versorgt werden könnten. Man muss auf einen Asien denken und dann geringere Maße auch noch an Europa, dass wir da nicht nur einen Energiepreis schock haben, sondern hätten wir wirklich einen Energieversorgungsschock in einige Teilen der Weltwirtschaft, und dann sind wir doch relativ schnell in Summszenario, was eigentlich alle Experten analysisten aktuell, als das Worst Case-Szenario sehen, was glaube ich keiner als Basis-Szenario hat. Aber dann sind wir wirklich bei einem Szenario, in dem wir halt wirklich über fast das ganze Jahr dreistellige Ölpreise sprechen werden, indem wir auch dann von einem deutlichen Revision der Wirtschaftsputnosen nach unten sprechen werden. Ich denke noch nicht von der Rezession, aber dann kommen wir doch schon in die Richtung, dass einige Länder wirklich wieder an der Rezession kratzen werden. Wie bewerten Sie denn aktuell insgesamt die Situation im Iran krieg? Es deutet ja vieles auf eine Verlängerung des Kriegs hin, auch die Anzeichen für größere US-Angriffe im Iran, die US-Sperrung der Straße von Homoos, die Kampfbereitschaftsessieranischen Regimes mit welchen Kriegsverlaufrechnen sie aktuell? Ja, korrekt. Und die man zum Glück machen jetzt keine geopolitischen Analyse, aber wir werden dafür bezahlt, um macroeconomische Analyse zu machen. Das heißt auch, wir haben uns einigeszenar, hier jetzt ausgedacht überlegt. Und in unserem Basis-Szenario hat man ja schon letzte Woche angenommen, dass es nicht schnell zu einem richtigen Friedensabkommen kommt, sondern dass er noch mal immer wieder an neute Eskalation geben wird, ob die nun militärische Natur sind oder wie wir es jetzt aktuell sehr wahrscheinlich sehen werden, nur wirtschaftlicher, nämlich in der kompletten Blockade der Straße von Homoos. Das haben wir schon ein bisschen in unserem Basis-Szenario drin. Wir gehen davon aus, dass das noch mal so zwei bis vier Wochen so weitergehen wird. Und dann aber doch in vier Wochen, zwei bis vier Wochen, das heißt, Mitte Mai, dann doch oben eine Art der, ja, ob das nun Friedensabkommen ist, aber eben was eine neue Situation kommen wird, in der dann auch die Straße von Homoos. Und das ist ja halt einfach für die Wältschaft, dann langsam sich wieder öffnen wird, sodass dann auch über den Sommer hinweg wieder zu einer neuen Normalität kommen werden. Die nicht ganz so ist, wie das, was wir vor dem Krieg hatten, die aber dann eine Normalität wäre, in der wir dann zum Jahresende einen Ölpreis von knapp unter 90 Dollar Proberal hätten. Das wäre dann erst mal die neue Normalität mit Spannung, mit einer leicht zerstörten Produktion von Flüssiggas und Öl, aber halt einer Normalität, in der die Straße von Homoos fast wieder normal offen ist. Jetzt muss ich aber auch sagen, mit traurigen Blick auf meinen Gedächtnissen, diese Perspektive in vier Wochen ist alles vorbei, die habe ich auch schon am Anfang des Krieges gehört. Ich glaube, da haben Sie eher noch gehört, in zwei Wochen ist es vorbei, und das haben dann die meisten gedacht, da gehörten wir auch dazu, kommt komplett einverstanden. Und von daher haben wir natürlich auch schlechteres Scenarien. Ich denke einfach nur, dass alle dieses Scenarien natürlich eine hohe Unsicherheit aktuell haben. Und wir müssen, oder, dass wir, wenn wir könnten, würden wir aktuell denke ich, kein Basis-Cenario uns aussuchen, dann würden wir einfach nur die Unterschiede in Scenarien, sondern ohne Wertungen hier nebeneinander präsentieren. Da wäre aber ja auch, würde ich dann für Schatzpogunosen machen müssen, Inflationspogunosen machen müssen, Notenbankpogunosen machen müssen, wählen wir letztendlich ein Basis-Cenario aus, von dem wir denken, dass es aktuell noch eine leicht höhere Wahrscheinlichkeit hat, um einzutreten als die anderen. Welche Auswirkungen wird denn aus ihrer Sicht der Iran-Krieg auf die Weltwirtschaft und auch auf die Wirtschaft in Deutschland und Europa haben? Sprech wir dazu näßt mal über ihr Basis-Cenario. Ja, das ist eins, indem wir erst diesen Infektions-Schock bekommen werden, der ja schon losgelegt hat und der sich dann auch in schwächerem Wirtschaftswachs zum Äußerland sein würde. Es gibt so eine relativ banale Faustregel, dass jeder Anstieg des Öbreises um 10$ pro barrel und dass, wenn das so permanent wäre, das wird Europa so 0,1%-Punkt-Wirtschaftswachs zum Kosten. Wenn wir jetzt dann wirklich sagen, okay, wir bleiben jetzt noch über ein Sommer, so bei leicht über 100, gehen dann zurück auf 90$ pro barrel. Ich zu vergessen, Anfang des Jahres stand wir auf 60. Ich sehe halt schon ein bisschen, was die Wachstums einbußen wären. Da sind wir halt bei Europa so 0,4%-Punkt-Wirtschaftswachs zum weniger. Und das haben wir halt auch für die Euro 200, gehen wir davon aus, so von 0,6%, 0,7%-Punkt-Wirtschaftswachs zum. Und auch in Deutschland würden wir so bei den gleichen rauskommen, 0,6%, 0,7%. So das ist jetzt immer nicht das Ende der Welt, ist deutlich ein absoluter Dämpfer, zu all diesen Konjunkturhoffnungen, die wir vor allem im Deutschland hatten, zum Anfang des Jahres. Aber man darf finde ich vergessen, wie schlimm dieser Krieg im Nahen-Osten auch ist. Aber in Deutschland kommen nur 6% unserer Öl-Importe, kommen aus dem Nahen-Osten. Wir haben weiterhin natürlich diese, ja, sind es mehr als 200 Milliarden Euro, die aus dem Sondervermögen und aus dem laufenden Haushalt in Infrastruktur und Verteidigung investiert werden sollen dieses Jahr. Also da passiert schon noch viel jetzt nicht, diese Umrichtung, diese Folgen kleinreden zu wollen. Aber wir haben ja auch in den letzten Jahrzehnten immer loben davon gesprochen, wie die europäische Industrieenergie effizienter geworden ist, wie wir auch mehr haben als nur Industrie. Und von daher denke ich, es ist noch immer so schlimm, es ist noch immer kein Grund für absolute Panikmache rein. Wir erwarten immer noch ein leichtes Wirtschaftswachstum und leider Gottes deutlich weniger, als wir das zu jahres Anfang hatten. Ja, und jetzt haben wir was Basis-Scenario gesprochen. Haben Sie auch noch Szenarien vielleicht mit sehr viel Optimismus, wenn wir davon ausgehen, dass es ein sehr sehr baldiges Ende des Krieges gebe oder auch ein Worst Case-Scenario mit Blick auf die Wirtschaftsentwicklung und die Infation? Ja, ich komme gerade aus unserem internen Abstimmungskohl mit all unseren Experten. Und da muss ich Sie es ein klein bisschen enttäuschen, weil das, was wir noch als bessereszenario gesehen haben, ist mittlerweile unser Basis-Scenario. Also ich würde, dass es nicht mehr viel besser wird und leider Gottes weiß er einfach nicht danach aussieht, dass es jetzt einfach heute Abend alles vorbei ist. Also das, das müsste in den Szenario sein, dem heute Abend auf einmal alles wieder vorbei, so morgen, alles Schiffe durch die Straße von Namus geht. Denk, das kommt ja auf den Arten. Wird nicht genau. Der Worst Case ist dann halt ein, wo wir wirklich noch mehr militärische Eskalation sehen werden, wo auch dann wirklich Öl und Gasproduktion.
im nahen Osten zerstört wird. Und da sprechen wir dann, also siehens ab und zu auch be anderen Experten, die haben wir darüber sprechen, dass dann auch vielleicht man wir Tage haben könnten mit dem Ölpreis von 200 Dollar Proberro. Wir prognosizieren eher Quartalsdaten, da werden wir so bei 150 Dollar Proberro über den Sommer und werden dann auch zum Jahresende immer noch bei 110, 120 Dollar Proberro. So in so einem Worst Case scenario spreche ich dann sicherlich von einer technischen Rezession, da werde ich also in Europa definitiv zwei Quartale hintereinander mit einer schrummenen Wirtschaft haben, werde ich auch eine Inflationsrate haben, die dort über das hinausgeht, was wir in unserem Basis-Cinario haben. Werde ich es noch nicht, und dann war auch auch was, wir werde ich noch nicht ein Gesamtjahr haben mit Rezession. Warum? Weil wir halt sowieso zwei bis drei Arbeitshare dieses mehr haben als noch im letzten Jahr, weil wir weiterhin auch diese Konjunkturimpulse haben werden, dann wäre ich also für Europa und für Deutschland wahrscheinlich um, wo wir bei so einer schwarzen Null, was wir in all und das auch noch mal wichtig haben, was wir in all diesen Scenarien schwierig finden, um das vorher zu sehen, ist, wie werden Regierung reagieren. Also je nachdem wir jetzt halt die Fiskar-Politik reagiert, wenn es jetzt Regierung gibt, die deutlich unterstützende Maßnahmen für den Verbraucher, für die Konjunktur im Allgemeinen noch mal durchführen werden, das macht natürlich auch den gesamtwirtschaftlichen Effekt geringer, je weniger wir davon bekommen werden, desto stärker wird der real wirtschaftliche Effekt. Alles klar, Herr Schessi, vielen Dank für Ihre Einschätzung. Gerneschön. Bleiben Sie dran. Wer sich mit Politik, Märkten und Wirtschaft beschäftigt, hört genau hin. Genau hier wirkt digital Audio. Podcasts erreichen entscheidern Innen im konzentrierten Informationsmodus. Aufmerksam akzeptiert und ohne Skibatten. Dieser Sport ist übrigens KI generiert. Ein Beispiel dafür, wie Datengetriebenkommunikation heute funktioniert. Audiowerbung wirkt. Gerade dann, wenn Relevanz zählt. Digital Audio. Nähr geht nicht. Seit dem Ausbruch des Iran Kriegs und der Spärung der Straße von Hormus sind in Deutschland und auch in anderen Ländern die Spritpreise an den Tankstellen deutlich in die Höhe geschossen. Heute hat die Bundesregierung einen Papier vorgestellt, mit dem die Preise von Benzin und Diesel für die Verbraucher gesenkt werden sollen. Unter anderem sollen angestellte eine Prämie von bis zu 1000 Euro bekommen können, ähnlich wie bei der Infationsausgleichsprämie über 3000 Euro zur Zeit der Ampel Regierung. Vielleicht erinnern Sie sich daran. Diese Prämie ist aber nicht der einzige Bestandteil des Spritpreispakets, was genau die Bundesregierung plant und wie diese Pläne zu bewerten sind. Das erklärt uns jetzt der Handelsplatz Chefreporter Politik, Martin Greive in Berlin. Hallo, Martin. Hallo, Ben. Martin, die Mineralöl stört die Säule sinken und damit auch der Preis von Diesel und Benzin um je 17 Cent so rechnet das Kanzler März vor. Die Steuersenkung soll aber nur für zwei Monate gelten. Geht die Bundesregierung also davon aus, dass der Iran-Krieg vor dem Sommer beendet ist und die Spritpreise dann wieder von selbst sinken? Nee, das natürlich nicht. Aber die Bundesregierung hat ja schon angekündigt oder auch las klingt bei der händere großen Reformrede, dass die Politik nicht mehr in allen Krisen oder alle Krisen mit Geld lösen kann. Und ja, und diesen Grundsatz folgt sie nun ein wenig. Das ist quasi jetzt ein Tankrabatt 2.0, die da aufgelegt wird. Wir erinnern uns und Tankrabatt gab es schon mal in der EG-Krise-Krise 2022. Jetzt gibt's den wieder. Dann war es gerade für drei Monate temporär. Auch damals wurden die Energiesteuern gesenkt. Jetzt gilt der für zwei Monate. Die Sache ist, die ganze Maßnahme ist durchaus kostspielig. Das kostet mal recht schnell einen ordentlichen Milliardenbetrach. Und der Nachteil ist allerdings, wie du hast schon gesagt, erstens dürfte der Iran-Krieg nach zwei Monaten nicht vorbei sein und wie merkt die Folgen sowieso noch länger selbst wieder die Iran-Krieg an der Ort vor allem. Aber noch ist unklar, ob dieser Tankrabatt im Mayuni oder Juni-Juli gilt. Das hängt davon ab, wie schnell man mit einem umgesetzt kriegt. So oder so, läuft dir dann quasi aus. Wenn entweder die Sommerferien beginnen und sich alle Leute mit dem Auto in die Ferien aufmachen oder wenn die wahlen Ostdeutschland im September anstehen, wo bekannter Maßen die AfD ja die wahlen gewinnen könnte. Also insgesamt ist das vom Timing her vielleicht nicht ganz so glücklich den dann auslaufen zu lassen. Okay und jetzt kommt mit dem Spritpreispaket auch noch eine Premiere für die Bevölkerung bis zu 1.000 Euro Entlastungsprämie sollen angestellte von den Unternehmen in diesem Jahr bekommen können. Woher gemerkt 1000 Euro netto? Also ohne Abgaben und Steuern? Aber das Geld, das soll nicht von Unternehmen, sondern vom Start kommen, auch wenn es die Unternehmen ausschöten. Wie ist da genau diese Entlastungsprämie aufgebaut? Also woher kommt das Geld ganz das ist dann mal für uns ein bisschen aufdrüsseln? Genau, alles Geld. Das ist eine Maßnahme, die ist schon damals in der großen Energiekrise 2022, 23 gar von Entlastungsprämie. Das läuft über die Unternehmen, die Unternehmen schützen das aus. Das hängt auch von den jeweiligen Unternehmen ab, an wen sie das ausschöten. Also grundsätzlich steht diese Möglichkeit zwar allen arbeiten, niemand offen. Aber Unternehmen kann schon z.B. sagen, wir deckeln das bis zum gewissen Einkommen, alle von ich sage jetzt irgendwann eine gegriffene Zahl bis 90.000 Euro kriegen das und alle anderen der drüber nicht mehr z.B. Und dieses Geld, wie der rum, das können sich dann die Unternehmen später vom Finanzamt als Steuerausstattung quasi rückerstatten lassen. Genau, und so läuft das dann der Starts halt nicht direkt aus, sondern das läuft dann über die Unternehmen. Okay, das heißt aber, der Start ist fein raus bei der Verteilung, also was die konkrete Ausstätigung an die Bürgerinnen und Bürger angeht und gibt diese Aufgabe sozusagen weiter an die Unternehmen, die müssen selbst entscheiden, wer sie bekommt. Das heißt, man weiß auch nicht so richtig, geht das jetzt nur an die Menschen, die ein Auto haben im Haushalt oder die mit dem Auto zur Arbeit fahren oder geht es dann alle. Ist da irgendwas klar? Also grundsätzlich ist es schon für alle Arbeitnehmer gedacht, also nicht nur die, die ein Auto haben, also wo wir dann mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, würde das kriegen. Es liegt dann tatsächlich am jeweiligen Unternehmen, ob das auch bei Unternehmen, wie gesagt, überhaupt bereit ist, dabei mitzumachen und die auch die finanziellen Möglichkeiten hat und bis, und welche Einkommenshöhe es auch geht. Es gab auch vielleicht noch das so als Randbemerkung, auch mal die Idee, dass der Start direkt Geld an die Bürger auszahlt. Es gibt es einen neuen Auszahlungsmechanismus, über die das geht, der so angeblich steht, ein Technisch, die seit 2024. Das heißt also der Start könnt ihr eben Bürger auch theoretisch direkt 200 Euro einfach beweisen. Allerdings hat das wohl doch wieder so seine Tücken, ganz viele Bürger haben ihre Kontodaten noch nicht ausreichend hinterlegt und die Umsetzung wiederum soll wohl auch deutlich schwieriger sein, als man befürchtet hat, er bräucht man angeblich, hat unseren Informationen 100 von neuen Mitarbeitern in bei Bundeszentralam für Steuern. Deswegen hat man jetzt unter anderem auch diesen Weg gewählt, über die Unternehmen das auszuzahlen und nicht über den Start. Okay, wenn es daran scheitert, dass sie nicht wissen, welche Iban ich habe, die kann ich gerne noch nachreichen, wo würde das denn stattfinden? Also wo vielen sozusagen die Informationen? Quasi, jeder der will, kann quasi beim Bundeszentralam für Steuern, das ist eine Behörde, die ganzen Steuersachen abwickelt, seine Kontroverbindung ist eine Iban hinterlegen, das geht zum Beispiel über Steuerportal-Elz, dann man kann es auch getroffen ab vom Bundeszentralam für Steuern. Ich habe es persönlich schon längst gemacht, falls ich mal doch mal Geld vom Start kriegen will, wunderbar. Aber mit mir haben es bis lange nur weitere 18% der deutschen gemacht, also eben ganz viele nicht, wer also demnächst Geld vom Start direkt haben möchte, eventuell den racht ich mal dazu. Okay, jetzt sprechen wir von mehr Ausgaben, du hast schon gesagt Milliarden Kosten, wie lässt sich denn dieses Paket gegenfinanzieren? Also Berbel-Bas hat ihr auch gesprochen von 1,5 Milliarden Euro Entlastung für die Bevölkerung alleine bezüglich dieses Spritpreispaket. Wo kommt das Geld dafür her? Ja, zum einen soll vor allem die Tabaksteuer in diesem Jahr schon steigen, dass die Tabaksteuer steigen soll, das war schon länger klar, das steht auch so ein Koalitionsvertrag, allerdings war die Anhörung erst für die nächsten Jahre vorgesehen, dass sie das geändert. Das scheute schon in diesem Jahr eben geschehen. Die Frage ist, ob die Rechnung aufgeht, da gibt es Schätzung, dass die Tabaksteuer selbst, wenn sie jetzt sofort bald steigt, in diesem Jahr nur Roundabout 600 Millionen Euro vielleicht mehr einspielen könnte, hängt natürlich auch davon ab, wie stark man sie anhebt. Und die Kosten dieser Entlastungsprämie sind eben deutlich höher und auch des Tanker-Bats. Also ich glaube, so ganz geht die Rechnung noch nicht auf, ich bin gespannt, wie das dann ist. Da gab es doch kritischer Nachfragen heute gegenüber der Bundesregierung, so ganz konnten sie diese Frage noch nicht auflösen, muss man sagen. Und bei der tausende Euro-Entlastungsprämie war es ein bisschen die Intonierung, dass die glauben, dass da die Steuerminder einnahmen nicht ganz so hoch ausfallen, dass man das durchaus im normalen Haushaltsvollzug, wie so schön heißt, irgendwie abfahren kann. Aber ich bin gespannt, ob es im Ende tatsächlich auch so kommt. Das heißt aber auf jeden Fall, wer raucht muss, dafür blechen und wo die übrigen Gelder herkommen ist, noch nicht ganz klar. Genau, also wer raucht muss blechen, es gab ja auch mal die Idee, die Alkoholsteuer zu erhöhen. Auch das ist auch alles im Spiel, allerdings so dass alles jetzt nicht für diese Reform mehr angezogen werden. Ja, okay. Außerdem hat die Regierung sich ja auch erfreut darüber geäußert, dass die EU-Kommission eine Übergewinnsteuer prüft. Wie wahrscheinlich ist dann aus deiner Sicht, dass so eine Übergewinnsteuer eingeführt wird? Die könnt ihr zum Beispiel dafür sorgen, dass die Mineral-Elle-Steuer-Senkungen dann auch tatsächlich im Sommer an den Tankstellen weitergegeben werden. Ja, das ist eine gute Frage. Also es gab ja mal die Übergewinnsteuer auch schon auch in Energiekrise 2022-23. Wenn wir uns daran zurück erinnern, damals gab es Prognosen, auch von Seiten des Bundesfinanzministeriums, dass diese Steuer ein zweistelligen Milliarden Betrache einspüllen würde. Da war von 20 Milliarden Euro teilweise die Rede. Am Ende waren es knapp über zwei. Also gemessen an den Prognosen waren die Einnahmen. Man muss das so hart sagen, ziemlich lächerlich. Dann ist das Ganze ein rechtlich fragwürdiges Konstrukt bis heute laufen klagen gegen diese Übergewinnsteuer-Senkungen. Es ist eigentlich noch nicht mehr klar, ob man die sogar von damals noch die Übergewinnsteuer über die Zuckzahlen muss. Deswegen freie ich mir jetzt auch sehr, sehr große Bauschmerzen mit der Geschichte.
Und ich kann ihn dadurch aus Nachvollziehen. Und was ich auch nicht so ganz verstehe bei dem Thema ist, lasst Klingbeil. Er sagt ja selbst, als Finanzminister, Nö, Nö. Ich nehme durch die höheren Spritpreise gar nicht viel mehr Geld über eine höhere Mehrwertsteuer ein. Das ist total gering, weil die Büger ja sich beim Autofahren einschrecken und weniger Autofahren. Gut, wenn das so ist, frage ich mich dann nur, woher die Hohen Übergewinde der Konzene herkommen sollen, wenn sie alle einschrecken. Also, als er es auch noch widerspricht, die er es ganz verstanden habe. Also, man will es prüfen, mein Tipp wäre, ich glaube, sie kommt am Ende nicht. Oder wenn sie dann doch kommen sollte, wird sie sehr, sehr wenig Geld einspielen. Nachdem die Pläne heute vorgestellt wurden, da gab es ja auch einiges zu hören an Kritik aus verschiedenen Richtungen. Also es gab auch Ökonomen, die die Pläne begrüßen. Aber zum Beispiel rechten Parteien wie der AfD und den Freien Wädern gehen die Senkungen der Spritpreise nicht weit genug. Marcel Fratscher wiederum, der Präsident ist die EU. Der sagt, dass die Gefahr bestehe, dass er ein großer der Entlastung nicht bei den Verbrauchern ankommt, sondern auf den Konten der Mineral-Ölkonzerne landet. Was ist dran an der Kritik? Da war ja einiges zu hören heute. Ja, das ist zum Teil schon was dran. Das muss man so ganz klar sagen. Zum einen kann man sich ganz grundlegend ökonomische Frage stellen, was sendet man damit für als Preis-Effekt. Eigentlich sind ja in so einer Krise auch höhere Preise. Ich sag mal, die ganz unmittelkommen. Auch wenn es natürlich hart ist für Autofahrer, brauchen wir nicht überreden. Aber solche Preissignale, das signalisieren ja auch Leute. Man müsste euch ein paar Leute anschränken. Nehm ich diese Preissignale raus. So funktioniere ich startlich, dann werden sich auch weniger Autofahrer einschränken. Das ist das erste große ökonomische Problem. Bei diesem Tankrabad damals gibt es wissenschaftliche Untersuchungen. Die sind nicht ganz unreinheitlich. Viele Ökonomen kam damals zu dem Schluss, dass die Mineral-Ölkonzerne den Rabatt nicht vollständig weitergegeben haben. Da wird vor allem eine Studie, wie ich immer wieder zitiert. Die habe ich mir noch mal etwas an gesehen, wenn man sich die Details an sieht. Sieht es gar nicht so finster aus. Bei Diesel waren es über 80 Prozent des Rabatt, die die Mineral-Ökonzerne weitergegeben haben, bei Benzin 71 Prozent. Das ist nicht so, dass gar nichts weitergegeben wurde, aber nicht vollum fänglich. Und genau aus diesen Gründen sagen Ökonomen, dass ein Tankrabad, zum Beispiel, das Monika-Schützer, die schlechteste, aller denkbaren Lösungen gewesen ist. Da sagen sogar viele selbst in Ab- und Preisteckel, preisorientiert als energieopultischen Lage, den auch das Klingbeif vorgeschlagen hat, selbst der wäre besser gewesen, als der Tankrabad. Außerdem wird von mancher Seite gewarnt, dass Handwerksbetriebe durch die Weiter- und Hohensprit-Präse da ruiniert werden könnten. Die können ja auch nicht so gut weitergeben, weil es nicht mehr Unternehmenskosten entstehen. Das heißt, da wirkt nur die Senkung der Steuer. Und Unternehmen müssen erst mal diesen Gewinn für die Premien, von der wir reden, müssen wir erst mal gemacht haben. Da gibt es ja auch noch ein paar Loop-Holts, oder? Genau. Das ist genauso wie du sagst. Warum sind denn eigentlich die Tankpreise so ein starkes Politikum, vielleicht als letzte Frage? Die wurden ja auch nach Ausbruch des UK-I-Neh-Kriegs von einigen Politikern sehr ausgeschlachtet, so als Wahlkampf-Dema, da hat man sich vor die Zapfseule gestellt und protestiert. Wenn man sich die Zahlen anguckt, ist Fahnen ja nur ungefähr 7 Millionen Deutsche, mehr als 30 Kilometer zur Arbeit mit dem Auto. Viele fahren Zug oder fahren mit dem Fahrrad, wie du schon gesagt hast, oder zumindest kürzerestreckt, wenn sie schon Auto fahren. Und wenn ich so rüber nachdenke, die gleiche Empörung, die jetzt aufkamen in den letzten Wochen, die hör ich persönlich nicht, wenn es um steigende Mieten Großdetten geht oder um steigende Preise vom Deutschland-Ticket. Warum sind Benzin und Diesel so politisch aufgeladen? Ja, Deutschland ist ja einfach ein Auto-Fahrerland, eine Autonation. Wie nicht ist so sein Siebel? Wie alles, wer alle Themen rund ums Auto, das erleben wir ja nicht nur bei den Spritpreisen, es erleben wir auch beim Tempo-Limit, was andere Länder ja längst eingeführt haben und bei uns für viele, dass das No-Go ist. Bei Auto hört für die deutschen Spaß wirklich auf. Und das erleben wir jetzt immer auch bei den Spritpreisen. Es haben wir auch schon damals, wie Sie auch richtig gesagt, dass in der Energiekrise 2022 erlebt. Sobald die Energiepreise durch die Decke schießen, gibt es ja quasi, oder ist die Sorge extrem groß in der Politik, wie es am Volksabstand, aber dass da sehr viele, viele Extremsauer sind. Das war immer so. Und es ist immer so. Deswegen sagen jetzt ja viele Politiker vielleicht, zeigt uns diese Krise ja auch noch mal, richtig ist, es ist den Schritt hin zur Elektromobilität zu bekommen, dass wir eben nicht mehr so auf fossile Energieträger angewiesen sind, eben gerade auch nicht beim Auto fahren. Ja, alles klar. Martin, vielen Dank für deine Zeit. Lich danke dir. Und wenn Sie noch mehr zum Thema nachlesen möchten, den aktuellen Bericht zum Spritpreispaket von unserem Berliner Kollegen, verlink ich Ihnen auch in den Show Notes. (MUSIK) Das war Handelsbar Today für heute. Redaktionsschutz war wie immer um 16 Uhr. Und wenn Sie noch Fragen oder Feedback für uns haben, dann schreiben Sie ins gänne in die E-Mail an
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