Wie oft streiten ist normal in einer Beziehung? Darum solltet ihr Statistiken keinen Glauben schenken!
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Die Frage, wie oft Streit in einer Beziehung normal ist, hat keine universelle Antwort. Es gibt keine gültigen Statistiken, die alle Beziehungen korrekt beschreiben, da jede Beziehung einzigartig ist. Wichtiger als die Häufigkeit ist das emotionale Erlebnis nach einem Streit: ob negative Gefühle gelöst wurden und beide sich wieder wohl und vertraut fühlen. Positive Streitigkeiten, die zu klaren Lösungen führen, sind gesund, während negative Streitigkeiten zu Wut, Angst und Verdrängung führen. Ein starker Zusammenhalt und ein gemeinsames „Wir-Gefühl“ sind entscheidend, um Konflikte zu bewältigen. Vergleiche mit anderen Paaren sind sinnlos, da die persönlichen Hintergründe nicht sichtbar sind. Ständige Streitigkeiten können zu emotionaler und körperlicher Belastung führen, wie beispielsweise Schlafstörungen. Daraus ergibt sich, dass es nicht nur darum geht, weniger zu streiten, sondern darauf, Verletzungen zu erkennen, Kompromisse neu zu besprechen und gemeinsame Ziele für die Zukunft zu definieren. Die Beziehung sollte durch klare Werte, Bedürfnisse und gemeinsame Visionen geprägt sein, anstatt nur durch das Fehlen von Streit. Das Ziel ist nicht, Streit zu vermeiden, sondern lernend mit Konflikten umzugehen, um ein gesundes und erfülltes „Wir-Gefühl“ zu entwickeln.
Wie oft Streiten ist normal in der Beziehung?
Das ist eine schwierige Frage. Wie oft ist normal? Also erstmal die Frage, was ist normal?
Ich finde immer, Streit wird ja dann zur Belastung, wenn man das Gefühl hat, es ist sehr präsent und es bestimmt irgendwas oder es macht einem schlechte Gefühle dauerhaft.
Und dann ist ja die Frage, ob die Frage, wie oft überhaupt relevant ist oder wie man damit richtig umgeht.
Das ist halt die Frage, wenn du dich einmal im Monat streitest und der Streit ist so heftig und versaut dir, sag ich mal, die nächsten zwei Wochen, dann hast du zwar nur einmal gestritten, aber es ist trotzdem schlecht.
Manche sagen auch, ja, wir streiten alle drei Tage, aber dann ist das Gefühl, dann löst sich was und dann fühlt sich das gut an. Also wie will man das berechnen vom Gefühl?
Und wir haben ja häufig Paare auch in den Coachings, die streiten so gut wie nie, aber irgendwann explodieren sie. Das heißt, die haben lange Zeit eine harmonische Beziehung und vielleicht alle paar Monate.
Manchmal auch Jahre. Gibt es dann aber so einen großen Rundumschlag, wo alles rauskommt, da würde man jetzt sagen, die streiten sehr selten. Das heißt, man kann es eigentlich gar nicht daran festmachen.
Genau, ja.
Ja, willkommen bei den Lebensjährlisten in unserem Podcast oder hier bei YouTube. Das erste Mal, dass wir jetzt auch Videos aufnehmen seit langer, langer Zeit. Ich glaube, vor drei Jahren haben wir das schon mal gemacht.
Genau.
Wir sind ja Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung. Ich bin Florian.
Ich bin Ina.
Und in dieser Folge soll es darum gehen, warum es nicht wichtig ist, wie oft man streitet und man Statistiken kein Glauben schenken sollte.
Here's your story, let's begin. The water's fine, come on, dive in. The future's here, it's right before your eyes.
Genau, es traucht ja immer wieder die Frage auf, wie oft ist Streiten gesund? Und häufig ist das bei Paaren im Coaching auch immer so ein Abgleich. Sie sagen Ina oder Florian, wie oft?
Ist Streiten gesund? Gibt es da eine Statistik? Sind wir das Paar, was schon super viel streitet, wo man sagt, das kann so nicht weitergehen? Oder gehören wir zu den Paaren, die wenig streiten, wo man sagt, ja, das ist in einem gesunden Maße?
Man sieht manchmal, dass das Gefühl, normal zu sein, wichtiger ist, als auf sich selber zu schauen und man eher guckt, wie ist es denn so im Umfeld? Wie bin ich denn so im Vergleich? Ist das okay? Muss ich das akzeptieren oder kann ich das ändern?
Deswegen auch häufig mal die Frage.
Also, streitet ihr zu Hause denn auch? Also, das hatte ich öfter schon im Coaching die Frage, die ist interessant für uns. Streiten wir auch? Wie gehen wir mit Streit um? Da vielleicht auch das Klischee, dass Leute denken, dass wir nie streiten, dass alles harmonisch ist und alles super ist.
Ja, oder gerade, was immer gesagt wird, ihr analysiert bestimmt alles durch. Also, ich glaube, da ist manchmal das Gefühl, das ist so eine einzige Analyserunde bei uns.
Coaching-Session unser Leben.
Man coacht sich gegenseitig die ganze Zeit, analysiert jeden.
Im Blick des anderen, dabei ist ja das gar nicht das Ziel und das Ziel ja in den Coachings ist ja auch gar nicht, nicht mehr zu streiten, sondern wir wollen ja eigentlich lernen, anders mit Konflikten umzugehen und es darf mal einen Konflikt geben, es darf auch mal gestritten werden.
Das Ziel sollte nur sein, dass man am Ende zu einem Punkt kommt, wo es beiden wieder gut geht und beide sagen, dass wir fühlen uns wieder im Wir-Gefühl.
Das hat geklappt. Wir haben auch unser Ziel.
Wir haben unser Ziel erreicht, wir wollten irgendwas Sachliches klären, das hat funktioniert. Auf dem Weg dahin ist zwar zwischendurch mal ein schlechtes Gefühl entstanden, das konnten wir aber in dem Moment aussprechen und lösen und jetzt geht es uns wieder gut und wir konnten dann wieder auch zum Sachthema zurückkehren und das ist ja das, was eigentlich den Streit negativ ausmacht.
Ist so ein bisschen wie Stress, finde ich gerade. Es gibt ja so diesen negativen und positiven Stress. Dieser positive Stress ist, ich stehe unter Druck, aber ich kriege es gelöst, auch an dem Tag am besten noch gelöst.
Negativ, ja, wenn man dauerhaft unter Stress steht und das Gefühl auch sich einstellt, das ändert sich nicht mehr und ich bin überfordert.
Ja.
Und das würde ich auf Streit auch übertragen, dass man sagen könnte, es gibt so positive Streitigkeiten, wo man ein Thema geklärt kriegt und man hat das Gefühl, dieser Streit ist nicht existenziell, das ist jetzt gerade eine kleine Meinungsverschiedenheit, okay, jetzt ist auch mal Wut zwischendurch entstanden, aber wir konnten es klären und dann entsteht aber auch so ein negativer Streit und das sind eben,
die Paare, die sich dann auch bei uns melden, wo es keine Lösung mehr gibt, wo die Streitigkeiten immer häufiger werden, immer eskalativer werden und man das Gefühl hat, wir finden keinen Weg mehr.
Genau und ich glaube auch, das Wir-Gefühl, was du vorhin sagtest, ist da ganz entscheidend, dass man manchmal vielleicht keine schnelle Lösung findet für das Problem, das finde ich auch normal, weil manche Themen, da geht es nicht einfach so, dass man sagt, ja, jetzt klären wir das innerhalb von zwei Stunden und dann haben wir die Lösung, sondern es ist so ein Prozess, in dem man sich begibt.
Aber dass man immer diese Haltung noch bewahrt zueinander, im Wir-Gefühl zu sein, dass wir beide eine Lösung finden wollen, beide sich auf den Weg machen zu schauen, was ist der eigene Anteil, genau.
Ja, wir machen mal einen kleinen Exkurs.
Ein Exkurs zum Thema, wie oft ist Streit normal und warum Statistiken hier nicht weiterhelfen.
Genau, wir haben uns mit Statistiken dazu befasst und gesehen, dass jede Beziehung einzigartig ist, das ist so unsere Erkenntnis, das heißt so eine universelle Statistik.
Wie häufig Streit normal ist, gibt es an der Stelle gar nicht, auch wenn man das immer gerne wissen möchte, genau wie die Frage, wie hoch ist denn die Erfolgsquote bei euch, wenn ihr ins Coaching kommt.
Das ist aber noch immer im Leben, diese Statistiken, oder? Ich habe auch schon mal gegoogelt, als unser Sohn in der Autonomiephase war, wie viel Gutanfälle am Tag sind normal.
Auch dafür gibt es Statistiken, individuell wieder total banale, weil jedes Kind ist anders und das ist, glaube ich, da genauso, ne?
Und dann ist ja die Frage, wie sehr ist das ein Anzeichen dafür, dass in der Beziehung etwas nicht stimmt.
Stimmt.
Ja.
Jetzt haben wir vielleicht ein Paar, was grundsätzlich so ein bisschen konfliktfreudiger ist und beide sind sehr selbstbewusst und können ihre Meinung äußern und die klären ihre Themen alle und haben danach aber das Gefühl, das ist gut.
Und dann hast du ein Paar, was nie streitet und irgendwann explodiert, was ist nun besser?
Dann hast du vielleicht Paare, die streiten immer mehr und immer eskalativer und drehen sich im Kreis, finden keine Lösung mehr, dann ist das wohl etwas, was ungesund ist.
Ich glaube, man muss eher für sich selber nicht die Häufigkeit reflektieren, sondern was für ein Gefühl entsteht danach.
Ja.
Habe ich Überforderung, Hilflosigkeit, Ohnmachtsgefühle? Geht es mir danach immer noch schlecht oder noch schlechter als vorher?
Habe ich schon Angst, ein Thema anzusprechen, weil es den Tag oder die Woche ruiniert?
Dann sind das, glaube ich, alles so Anzeichen.
Da müsste man mal genauer hinschauen und am Fundament arbeiten, wenn ich das Gefühl habe, naja, wir haben den einen oder anderen Konflikt, aber das läuft danach gut.
Nehmen wir uns danach in den Arm und sagen, Mensch, war doof gerade, aber uns geht es wieder gut und wir konnten jetzt klären, wie wir das mit dem Haushaltsplan machen, wie wir das mit dem Fahrdienst machen, wie wir was auch immer regeln, wohin der nächste Urlaub geht, dann ist ja alles in Ordnung.
Ist ja auch die Frage, wann man Streit als Streit definiert.
Also manche sagen ja, da haben wir nur darüber diskutiert, das würden sie noch nicht als Streit bezeichnen.
Von daher ist es immer sehr individuell.
Fazit unserer Recherche war, es macht gar keinen Sinn, sich damit zu befassen und es gibt gar keine validen Zahlen, sondern man muss einfach für sich schauen, was ist mein eigenes Gefühl dazu.
Es ist eben sehr individuell und jeder hat natürlich auch dort eine andere Messlatte oder ein anderes Gefühl, wie viel Leid ist ertragbar.
Ja, absolut.
Manche können ganz oft streiten und vertragen das.
Und wenn eine Partnerschaft dann später viel Streit hat, dann ist das normal.
Und für den anderen, der sagt, boah, ich lebe hier im Dauerstreit, wo jetzt irgendwie zwei, drei Konflikte im Monat sind.
Das habe ich ganz oft in Coachings bei der Lautstärke.
Dass jemand das von zu Hause kennt, dass man lauter wird im Streit und mit jemandem zusammengekommen ist, der das gar nicht kennt und für den dann schon ein leichtes Erheben der Stimme ein Schreien bedeutet, das ganz unangenehm wird.
Und das ist ein häufiges Thema, was man sich in Coachings anschaut.
Das habe ich regelmäßig.
Vielleicht nochmal einen anderen Exkurs an der Stelle.
Wie ihr vielleicht merkt, wenn ihr häufiger schon Podcast-Folgen gehört habt, haben wir einiges bei uns umgestellt.
Wir haben jetzt das Video-Setting, wir haben andere Mikrofone und hoffen damit auch, dass die Stimmqualität nochmal etwas besser wird und noch angenehmer ist, auch zuzuhören.
Wir haben unsere Vorbereitung verändert und versuchen jetzt ein angenehmeres Gespräch herzustellen.
Und wir würden uns natürlich total freuen, dass jetzt an all die gerichtet, die schon einige Folgen von uns gehört haben, dass ihr uns mal ein Feedback gebt.
Sendet uns gerne eine Info an podcast.lebensidealisten.de oder schreibt uns eine DM bei Instagram.
Ihr könnt auch natürlich gerne diesen Podcast bewerten.
Bei Spotify kann man mit dem Smartphone tatsächlich Sterne vergeben, aber auch bei Apple kann man eine Bewertung hinterlassen, dass wir einfach mal ein Gefühl dafür bekommen.
Spürt ihr, dass sich was verändert hat im Vergleich zu den vorherigen Folgen oder sagt ihr, nee, irgendwie nicht oder ist egal oder ist sogar schlechter geworden?
Wir bauen das Alte wieder auf.
Gebt uns da mal ein Feedback. Vielen Dank.
Schauen wir einmal auf die Probleme von ständigen Streit.
Genau, das ist immer so unser Ablauf jetzt. Das haben wir beibehalten.
Wir wollen ein bisschen aufzeigen, was sind die Probleme, welche Folgen entstehen, wenn man diese Themen nicht angeht und wie kann man das Ganze lösen?
Das Problem bei ständigen Streit ist das,
dass das so ein Indikator für etwas ist, also so ein Hinweis darauf, dass etwas im Magen ist,
dass immer wieder Verletzungen auf den Tisch kommen.
Meistens, wie du vorhin sagtest, auch so ein Rundumschlag.
Und dass man so in einem ständigen Streit ist,
der auch schnell in so eine Konfliktspirale reinkommen kann.
Also, dass man das Gefühl hat,
weiß man jetzt, hat der Streit gerade angefangen?
Oder ist das jetzt irgendwie eine Fortsetzung vom alten Streit?
Sodass da irgendwie so ein Gefühl entsteht,
wir sind dauerhaft angespannt.
Und das belastet natürlich den Alltag.
Man kann nicht abschließen, man kann nicht sagen,
boah, jetzt zum Glück, wir haben uns wieder vertragen,
ist alles wieder gut.
Sondern es ist ein Indikator vom ständigen Streit,
dass man halt irgendetwas klären sollte.
Und das andere Thema, was eine Rolle spielt,
haben wir ja auch schon genannt,
dass man nicht nur ständig sich im Streit befinden kann,
sondern dass eben ungute Gefühle zurückbleiben.
Also Wut, Ärger, Traurigkeit, Angst davor,
dass wieder ein Streit entsteht.
Also diese Gefühle bleiben zurück und fühlen sich nicht gelöst an.
Man kann sich danach auch vielleicht eine halbe Stunde später
nicht in den Arm nehmen und sagen,
ist alles wieder gut, wir haben das Thema jetzt gut geklärt.
War doof, dass wir ein bisschen hochgefahren sind,
aber alles wieder in Ordnung.
Sondern man muss es verdrängen.
Das heißt, man kann in dem Moment,
man hat es nicht gemeinsam verarbeitet und gelöst,
sondern es bleibt einem nur übrig, dieses Gefühl zu verdrängen.
Und dadurch entsteht natürlich wieder mehr Unzufriedenheit.
Wenn man verdrängt, wenn man, wie wir mal sagen,
einen Deckel entstehen lässt, dann wird es schwierig.
Das kostet Energie.
Man ist unzufrieden.
Man hat das Gefühl, man kommt nicht voran.
Und man sollte sich dessen bewusst machen, finde ich,
dass man nicht vergleichen sollte.
Denn das führt meistens zu einem Fehlurteil.
Denn man vergleicht sich dann mit anderen Paaren
und man weiß ja gar nicht,
wie es bei denen wirklich hinter der Kulisse aussieht.
Wir haben ganz viele Paare bei uns, die sagen,
Mensch, wir sind nach außen hin das perfekte Paar.
Wir haben gute Jobs.
Wir haben eine tolle Karriere.
Wir haben zwei Kinder.
Zwei Kinder, ein schönes Haus.
Wir haben einen Hund.
Wir machen Sport.
Also wir haben so dieses typisch gesellschaftliche Wunschbild
voll erfüllt.
Und jeder von außen würde sagen,
Mensch, was ist denn los?
Wieso denkt ihr an Trennung?
Weil die gar nicht mitbekommen,
was eigentlich dort hinter der Kulisse los ist.
Deswegen macht Vergleichen keinen Sinn,
weil man bei den meisten diese Einblicke gar nicht bekommt.
Dann gibt es vielleicht noch Social Media,
wo man vielleicht auf die Idee kommen könnte,
sich zu vergleichen.
Und das macht noch viel weniger Sinn,
weil dort noch viel mehr auf heile Welt gemacht wird.
Das heißt, normalerweise wird man beim Vergleichen eher verlieren,
weil man kein echtes Bild von anderen Menschen bekommt
und deren Konfliktlage, wie sie das lösen.
Und ich habe auch selten erlebt,
dass man das offen anspricht und jemand mal sagt,
Mensch, wie ist das bei euch?
Wenn ihr streitet, wie kriegt ihr es gelöst?
Das sind ja doch eher Dinge,
über die wir hier bei uns nicht sprechen.
Wir sagen eigentlich nicht,
Mensch, wie streitet ihr?
Wie löst ihr das?
Wir fragen nicht, wie viel Geld verdienst du denn?
Das sind einfach Dinge,
die kommen einfach auch in Freundschaften selten auf den Tisch.
Da wird dann eher über den Streit berichtet,
was passiert ist oder was der Konflikt ist.
Ja gut, das ist ja schon wieder eine ganz andere Ebene, finde ich.
Ja, ja.
Dann, wenn man so anfängt,
mit seinen Freunden oder Freundinnen zu kompensieren
und mit denen darüber spricht,
was in der Beziehung schiefläuft und was doof ist,
weil man es in der Beziehung nicht geklärt bekommt,
dann haben wir ja schon wieder eine neue Qualität erreicht, finde ich.
Na klar, na klar.
Aber was aber häufig ja so ist,
warum entsteht ein Vergleich?
Weil jemand erzählt vielleicht,
Mensch, wir haben uns gestritten
und dann sagt der andere vielleicht,
ja, wir haben uns gestritten.
Wir streiten uns auch manchmal, wir machen das so.
Und dann denkt man sich,
ja, wieso können die das?
Wieso können wir das nicht?
Und dann geht dieses Gedankengrausse ja los, ne?
Ja, eine typische Folge ist natürlich die emotionale Belastung,
die dauerhaft wehrt, was dazu führt,
und das hatte ich auch gerade in dem Kennenlerngespräch,
dass manche dazu neigen,
länger zu arbeiten,
sich nicht mehr auf zu Hause zu freuen,
also dass dieser Weg nach Hause gemieden wird,
dass man natürlich Brillen bekommt, wie wir sagen,
die Angst, wenn ich nach Hause komme,
dann wird schon wieder irgendwas sein,
was ich falsch gemacht habe.
Irgendwas wird da auf mich zukommen.
Und dann ist der Abend wieder gelaufen.
Solche Dinge entstehen dann.
Und dann entsteht als nächste Folge noch mehr Distanz.
Genau, man spricht weniger miteinander.
Ich finde immer, dann entsteht so ein Einzelkämpfer-Modus.
Also, dass das Wir-Gefühl so weit zurückrutscht,
dass beide so ein bisschen, ja, dann mache ich das alleine.
Und man richtet sich dann alleine ein,
ne, ja, man teilt sich Zeiten am Wochenende auf.
Ja, machst du das, dann mache ich das.
Kümmerst du dich da um die Kinder?
Ich kümmere mich da um die Kinder.
Und dann ist man so sehr in diesem Funktionellen drin.
Ne, die Familie funktioniert,
sagen viele ja auch im Coaching.
Aber man ist halt weit weg vom Liebespaar.
Bisschen dazu, dass sogar physische Gesundheitsprobleme entstehen.
Ja.
Ja, also, dass man das körperlich spürt.
Manche berichten von Magenschmerzen, Druck,
Schlafmangel.
Schlafmangel im Hals, Schlafmangel im Hals.
Schlafmangel, Schlaflosigkeit.
Ja, also, nicht umsonst gibt es immer mehr Ausschlussdiagnosen
in Form von, dass man sagt, psychosomatisch gibt es dort etwas,
was sein muss.
Ist ja auch, finde ich, bei Arztbesuchen
schon fast manchmal die erste Frage.
Dass wenn man sagt, Mensch, ich habe da regelmäßig
irgendwie so ein Druckgefühl oder Magenschmerzen und so weiter.
Wenn man so ein paar so unbestimmte Symptome hat,
dass dann so eine der ersten Fragen ist,
hatten sie in letzter Zeit viel Stress?
Das finde ich ganz spannend, was du gerade erzählst.
Ich hatte nämlich heute gerade eine Vorsorgeuntersuchung beim Arzt.
Und mein Arzt findet das ganz spannend, was ich beruflich mache
und spricht mich gerne darauf an.
Und er erzählte mir, dass er auch viele Patienten kennt,
obwohl das jetzt nicht so ist.
Es war kein Hausarzt.
Und er berichtete davon, dass das auch ein Thema bei ihm ist.
Also, dass er das auch öfters mal hört,
dass die Probleme in der Beziehung haben und so weiter.
Also, das war ein Thema.
Und wahrscheinlich aufgrund von einer Beschwerde, einem Symptom,
vielleicht dann so die Überleitung kommt zu,
okay, was ist denn los bei Ihnen?
Belastet Sie gerade irgendwas?
Gibt es Probleme?
Wir haben ja schon regelmäßig Empfehlungen
von unserem Osteopathen erhalten.
Ja, stimmt.
Der Paaren oder der Person empfiehlt sich mal bei uns zu melden,
wenn dort entsprechende Verspannungen und Probleme entstehen,
weil jemand eben dann äußert, dass er Beziehungsprobleme hat.
Das ist auch so ein Punkt.
Man liegt dann da auf der Liege,
wird ein bisschen durchgeknackt massiert
und dann hat man dann auch so ein Punkt,
dann hat man viel Zeit zum Sprechen in der Phase
und da öffnen sich viele wohl auch dann bei ihm, ne?
Ja, klar, ja.
Ja, und der letzte Punkt so in den Folgen ist der,
warum sich dann eben auch viele bei uns melden,
dass man an einem Krisenpunkt angekommen ist.
Absolut.
Wo man dann die Beziehung in Frage stellt.
Eine Krise heißt ja, dass man an einem Punkt angekommen ist,
wo es sozusagen nur noch Schwarz oder Weiß gibt.
Also, entweder kriegen wir das denen gedreht
und die Beziehung gerettet
und kommen zu Zufriedenheit oder zur Wunschbeziehung
oder wir schaffen es dann,
wir schaffen es nicht
und dann macht es mehr Sinn,
dass man sich eben trennt
und einzelne Wege für sich geht
und das wollen ja viele, die sich bei uns melden,
dann auch mit uns herausfinden.
Wenn das auch auf euch zutrifft
und ihr fühlt euch gerade von dieser Folge berührt
und merkt, Mensch, das trifft ja auf uns zu,
wir streiten regelmäßig oder auch unregelmäßig,
aber auf jeden Fall schaffen wir es nicht,
die Gefühle zu lösen, zu verarbeiten
und Themen wirklich nachhaltig für uns zu klären,
sodass am Ende ein gutes Gefühl entsteht,
sondern ihr müsst die negativen Gefühle,
die entstehen, eher verdrängen.
Habt vielleicht auch schon erste Gedanken in Richtung,
Mensch, wir sind da irgendwie in der Krise,
da muss sich was verändern,
das kann nicht so weitergehen,
dann meldet euch sehr gerne bei uns
für das telefonische Erstgespräch.
Wenn ihr auf unsere Website geht,
www.lebensidealisten.de,
dann findet ihr dort den Button
zum telefonischen Erstgespräch
und könnt euch dort in unseren Kalender eintragen
und dann schauen wir gemeinsam,
ob das thematisch bei uns reicht,
ob es reinpasst, welche Ziele ihr habt
und gehen dann mit euch ins Coaching.
Wollen wir mal auf die Lösungsansätze schauen.
Also wie könnte man jetzt
so etwas nachhaltig lösen?
Als erster Punkt ist natürlich absolut wichtig,
jetzt auf Verletzungen zu schauen.
Also welche Systemgesetzverletzungen,
wie wir es immer nennen, liegen vor
und man würde diese aufarbeiten.
Weil diese Verletzungen
zwischen zwei Menschen, die sind ja auch entscheidend
für die Haltung und warum es auch immer wieder
zum Streit kommt, weil sich zwei verletzte Menschen
gegenüberstehen, gegenüber sitzen
und die sich natürlich perfekt antriggern können.
Und dann entsteht häufig eine Dynamik,
wir nennen das immer so ein bisschen,
dann kommt der Stein ins Rollen für ein Thema
und dann baut sich so ein Berg auf.
Du hast gerade das Ende vom Berg
so ein bisschen beschrieben, wenn man überlegt,
möchte ich das noch, also gehen oder bleiben.
Aber es ist ja auch interessant,
mal zu wissen, warum ist das so,
wie es gerade ist und was können wir
nachhaltig dafür mitnehmen, damit so etwas
in Zukunft, wenn wir an der Beziehung festhalten,
wollen, wenn es der Wunsch sein sollte,
damit sich sowas nicht wiederholt.
Da steigen wir dann ja auch im Coaching regelmäßig
oder wahrscheinlich fast immer, kann man sagen,
in die tiefe Analyse ein und schauen,
welche Verletzungen liegen vor,
wo sind Missverständnisse, wo sind
Erwartungen enttäuscht worden, also es müssen jetzt nicht
die mega großen Verletzungen immer sein, es können auch
ganz viele Kleinigkeiten sein, die im Alltag entstehen
und diese arbeiten wir
strategisch auf, schauen,
wie es im Neuen wäre, was man mit dem Wissen,
was im Coaching entsteht,
neu gestalten könnte, damit
es in Zukunft anders sein kann.
Ja, und das ist ganz wichtig, dass man eben auch
sieht, wo muss man
beginnen? Man kann eben, wenn man an der
Spitze des Eisbergs sich befindet,
kann man da nichts klären, man muss
zum Anfang zurückkehren, das heißt,
wenn ihr was klären wollt, geht ihr an den Punkt,
wann war es mal gut?
Und das kann man thematisch bezogen machen,
wenn man jetzt das Thema Urlaub hat,
wo man sagt, Mensch, die letzten paar Urlaube, die waren alle nicht
schön, das war nicht gut,
wir haben uns eigentlich immer so gefreut,
das war auch mal gut, wir hatten
total viel Zeit, wir hatten total viel Zeit,
total tolle Urlaube, aber die letzten waren alle grausam.
Und dann schaut man, wann war es mal gut.
Wann war der letzte Urlaub, der beiden Spaß gemacht hat, wo es noch keine Konflikte gab.
Und dann schaut man, wann war der erste Urlaub, wo Themen entstanden sind.
Und was war das denn, was dahin geführt hat.
Und kann ab da anfangen, das Ganze zu lösen und die nächsten Urlaube durchzusprechen, aufzuarbeiten.
Aber man fängt nicht bei dem letzten Urlaub an, sondern bei dem ersten Urlaub, wo es angefangen hat, nicht mehr gut zu sein.
Dafür wird eben gebraucht, dass man seine Kommunikationstechnik optimiert.
Das ist mal ein großer Punkt bei uns in den Coachings.
Auch viele, die sich melden und sagen, wir möchten lernen, anders zu kommunizieren.
Der erste Hebel ist, an den Punkt zu gehen, wann war es mal gut.
Was würdest du noch ergänzen?
Der zweite Hebel ist auf jeden Fall der Gesprächsrahmen.
Wenn man die Kommunikation optimieren will, ist, finde ich, immer ein großer Punkt der Gesprächsrahmen.
Also sind beide wirklich bereit dazu.
Ein gutes Gespräch zu führen.
Gibt es Ressourcen auf beiden Seiten, die sagen, yo, ich bin bereit, ich fühle mich wohl.
Ich bin nicht so vorgereizt und gehe in das Gespräch und sage gleich, ja, aber du hast.
Also diese Vorwurfshaltung.
Wenn ich halt diesen Einzelkämpfer-Modus, den können manche Menschen echt perfektionieren.
Wenn ich den aufrufe und natürlich sage, so, mal gucken, was ich jetzt hier für mich rausholen kann.
Und du sollst mal sehen, das entsteht kein Wir-Gefühl.
Dann werden sich zwei Menschen gegenüber sitzen und erzählen, wie grausam der andere ist.
Und sich gegenseitig Vorwürfe machen.
Und dann geht das auch total hoch.
Also dann würde man zurückkehren an den Punkt, wann war es mal gut.
Und wenn da aber mir jetzt jemand gegenüber sitzt, der total hungrig ist oder müde,
der würde sagen so, oh Gott, wer weiß, was ich, wann es gut war.
Und sagt dann, ja, willst du das alles hier nicht machen?
Und schon geht es wieder los.
Ja, und so wichtige Fehler sind sich für sein Verhalten entschuldigen,
statt für das Gefühl, sich rechtfertigen, erklären, anstatt auf das Gefühl einzugehen.
Oder wenn man sich verletzt,
fühlt, dass man nicht sein Gefühl ausspricht, sondern nur irgendwelche Schlussfolgerungen.
Also da gibt es ganz viele Hebel in der Kommunikation, wie man so vorgehen kann,
dass das Ganze eben auch zu einem Ergebnis führt.
Und auch aussprechen lassen.
Das war jetzt diese Woche bei mir im Coaching auch.
Also wir merken das selber ja auch, wenn die Paare sich gegenseitig sehr stark ins Wort fallen.
Aber da merkt man natürlich auch, wo wirklich die Probleme sind.
Also da war ein Paar und sie hat ihn wirklich,
also sie hat immer wieder angesetzt zu sprechen.
Und ich glaube, kamen vier Worte, dann hat sie ihn unterbrochen.
Und dann entsteht natürlich Wut.
Dann entsteht ein Gefühl, wo man denkt so,
Alter, ich habe immer wieder hier den Ansatz und ich kann meinen Gedanken nicht aussprechen.
Das ist natürlich auch etwas, was optimiert werden darf.
Ja, was dann manchmal auch daran liegt, dass man zum Beispiel nicht an den Punkt gegangen ist,
dann war es mal gut.
Ja.
Und dann muss man dauernd dazwischen reden.
Dann ist wahrscheinlich bei ihr davor noch eine Verletzung.
Ja.
Dann geht man einen Schritt zurück.
Und dann kann das auf einmal gehen.
Dann kann sie zuhören, weil ihre Verletzung zuerst gesehen wird.
Ja, oder ob man überhaupt die Ressourcen für ein Gespräch hat.
So, wir nennen das ja auch ausgeglichen kraftvoll ist, ob das vorhanden ist.
Was wir auch immer wieder merken, was wichtig ist,
ist Kompromisse nochmal zu prüfen und diese bei Bedarf zu erneuern.
Ja.
Wir sehen ganz oft, dass irgendwann mal Kompromisse geschlossen worden sind oder auch nicht,
sondern die einfach unausgesprochen irgendwie entstanden sind.
Weil diese eigentlich unstimmig sind oder unstimmig geworden sind.
Das kann auch sein, dass die irgendwann mal stimmig waren und gut waren.
Und dann hat man die irgendwie in Stein gemeißelt und sich nie wieder angeguckt,
obwohl sie eigentlich inzwischen unstimmig geworden sind.
Und das ist auch immer ein wichtiger Konfliktherd, den man sich sehr gut anschauen kann,
dass man nochmal prüft, welche Kompromisse sind wir in der Vergangenheit eingegangen
und sind die heute immer noch stimmig oder waren die überhaupt irgendwann mal stimmig
und diese Kompromisse dann verändert.
Das kann ich aber natürlich nur, wenn ich ja eigentlich selber,
weiß, was meine Bedürfnisse sind.
Also ich kann ja nur einen Kompromiss mit dir eingeben,
wenn ich selber weiß, was ich will, was mein Bedürfnis ist.
Bedürfnisse, Wünsche, die Wunschbeziehung maskizieren.
Wie sieht das aus? Was sind meine Werte? Wo möchte ich eigentlich hin?
Ich habe das Gefühl, bei vielen Paaren, die sich auch bei uns dann melden,
dass die eigentlich sehr, sehr darauf fokussiert sind, zu wissen, was sie nicht mehr wollen.
Kein Streit.
Wir wollen, dass es aufhört mit der Respekt.
Ich will gesehen werden.
Dann kommen noch so Sachen, man weiß schon teilweise so,
ich will gesehen werden, ich will anders kommunizieren.
Aber so richtig, was deren Wunschbeziehung ist und was so da sein sollte,
damit sich beide total wohl fühlen, erfüllt fühlen, das ist gar nicht so da.
Da haben sich manche noch nie oder zu lange keine Gedanken mehr drum gemacht.
Ja, genau. Ich finde das auch sehr spannend, weil ich glaube,
das liegt auch daran, dass viele Paare ja schon jahrelang im Streit sind
und dass ja sehr lange manchmal Zeit vergeht, bis Unterstützung sich geholt wird.
Und wenn dann jemand fragt, wie sollte es denn sein am Ende?
Das ist ja eine Änderung des Blickwinkels und dass das manchmal schwerfällt,
weil man sagt, ja, puh, ich muss aber überlegen, wie war es denn am Anfang?
Ja, schon so lange her. Ich bin ja schon so lange im Leid.
Ich weiß gar nicht mehr, wie sich das anders anfühlen könnte.
Und ich hatte jetzt diese Woche ein paar im Kennenlern-Gespräch
und wir hatten relativ zeitnah auch die erste Sitzung.
Und das hat mich sehr beeindruckt, weil,
wie beim Kennenlern-Gespräch sozusagen nach dem Fahrplan gefragt haben
und ich erzählt habe, dass wir mit den Zielen anfangen.
Was sind die Ziele vom Prozess in der nächsten Sitzung?
Und die so perfekt vorbereitet reinkamen.
Und da jeder so sieben, acht, neun, zehn Ziele perfekt ausgearbeitet hervorbringen konnte,
wo ich wirklich beeindruckt war, auch im Detail, was sich dabei gedacht wird.
Da hat andere nochmal nachgefragt.
Also ich empfand das selber schon als sehr wertschätzend,
dass jeder sich so vorbereitet hat für diesen Prozess.
Und egal, welche Regeln,
in die Richtung das bei den beiden gehen wird,
habe ich schon als dritter Begleiter sozusagen diese Wertschätzung gemerkt.
Und das fand ich sehr schön,
weil wir so ein bisschen anteilig natürlich die Realität gesehen haben,
aber auch ein bisschen geträumt haben.
Ja, in Zukunft wäre das so, aber da sehe ich den Anteil,
den, glaube ich, können wir nicht erfüllen auf den und den Gründen.
Das macht schon viel aus.
Ja, es ist immer sehr hilfreich,
zu Hause mal über die positiven Dinge nachzudenken,
weil es gibt ja immer eine gute Zeit, die man hatte.
Es gibt aktuell auch gute Aspekte.
Und wir, in den ganzen Jahren,
in den Coachings befassen uns natürlich mit den Dingen,
die nicht gut sind, weil wir die ja verändern wollen.
Aber es gibt natürlich auch viele gute Dinge
und die sollte man sich auch manchmal dann vor Augen führen.
Ja, wir sind am Ende dieser Folge angekommen
und sind sehr gespannt auf euer Feedback zu dieser Folge.
Da würden wir uns wirklich sehr drüber freuen,
wenn ihr euch da bei uns meldet.
Nicht nur für Feedback,
natürlich auch, wenn ihr ins Coaching gehen möchtet,
aber insbesondere bei diesem für uns jetzt etwas veränderten Format
ist das total wichtig.
Das war total spannend, einfach mal rauszuhören,
wie es euch gefällt, gerade wenn das vielleicht nicht eure erste Folge,
sondern vielleicht die siebte oder achte Folge ist.
Dann schickt uns doch gerne eine Info
nochmal an die Podcast
at lebensidealisten.de
Bis zum nächsten Mal.
Vielen Dank fürs Zuhören.
Ciao.
Untertitelung des ZDF für funk, 2017
Podcast Summary
Key Points:
Es gibt keine universellen Statistiken darüber, wie oft Streit in einer Beziehung normal ist, da jede Beziehung einzigartig ist.
Das Wichtigste ist nicht die Häufigkeit des Streits, sondern das Gefühl danach – wie gut sich beide dabei fühlen und ob negative Gefühle verarbeitet werden.
Positive Streitigkeiten führen zu klaren Lösungen und sicheren Gefühlen, während negative Streitigkeiten zu Wut, Angst und Verdrängung führen.
Ein starker "Wir-Gefühl" und die gemeinsame Bereitschaft, Probleme zu lösen, sind entscheidend für eine gesunde Beziehung.
Vergleiche mit anderen Paaren sind sinnlos, da die Unterlagen hinter den Kulissen nicht sichtbar sind.
Ständige Streitigkeiten können zu Verletzungen, emotionaler Belastung und physischen Symptomen wie Schlafstörungen führen.
Es ist entscheidend, auf Verletzungen, Missverständnisse und veränderte Kompromisse zu schauen, um nachhaltige Lösungen zu finden.
Die Beziehung sollte nicht nur von Dingen, die nicht mehr funktionieren, sondern von klaren Zielen und Werten für die Zukunft geprägt sein.
Summary:
Die Frage, wie oft Streit in einer Beziehung normal ist, hat keine universelle Antwort. Es gibt keine gültigen Statistiken, die alle Beziehungen korrekt beschreiben, da jede Beziehung einzigartig ist. Wichtiger als die Häufigkeit ist das emotionale Erlebnis nach einem Streit: ob negative Gefühle gelöst wurden und beide sich wieder wohl und vertraut fühlen.
Positive Streitigkeiten, die zu klaren Lösungen führen, sind gesund, während negative Streitigkeiten zu Wut, Angst und Verdrängung führen. Ein starker Zusammenhalt und ein gemeinsames „Wir-Gefühl“ sind entscheidend, um Konflikte zu bewältigen. Vergleiche mit anderen Paaren sind sinnlos, da die persönlichen Hintergründe nicht sichtbar sind.
Ständige Streitigkeiten können zu emotionaler und körperlicher Belastung führen, wie beispielsweise Schlafstörungen. Daraus ergibt sich, dass es nicht nur darum geht, weniger zu streiten, sondern darauf, Verletzungen zu erkennen, Kompromisse neu zu besprechen und gemeinsame Ziele für die Zukunft zu definieren. Die Beziehung sollte durch klare Werte, Bedürfnisse und gemeinsame Visionen geprägt sein, anstatt nur durch das Fehlen von Streit.
Das Ziel ist nicht, Streit zu vermeiden, sondern lernend mit Konflikten umzugehen, um ein gesundes und erfülltes „Wir-Gefühl“ zu entwickeln.
FAQs
Nein, es gibt keine universelle Norm für die Häufigkeit von Streit. Jede Beziehung ist einzigartig, und die Wichtigkeit liegt nicht in der Anzahl, sondern in den daraus entstehenden Gefühlen.
Gesunder Streit führt zu positiven Emotionen und einem Lösungswunsch. Wenn nach dem Streit das Gefühl bleibt, dass alles gut ist und sich beide wieder gut fühlen, ist es gesund.
Statistiken sind nicht anwendbar, weil jede Beziehung anders ist. Die Werte, die man für 'normal' hält, hängen stark von individuellen Empfindungen und Werten ab.
Das Wir-Gefühl ist entscheidend. Beide Partner sollten sich darauf einigen, gemeinsam an Probleme heranzugehen und Lösungen zu finden, ohne sich gegenseitig zu verletzen.
Durch direkte Kommunikation, Wahrnehmung der eigenen und des Partners' Gefühle und das Erkennen von Verletzungen, die sich in langfristigen Konflikten manifestieren.
Vergleiche führen zu Fehleinschätzungen, da andere Menschen ihre Beziehungen oft anders leben. Man kann nur aus eigener Erfahrung lernen, was gesund oder ungünstig ist.
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