In dieser Podcast-Folge wird untersucht, wie KI das Leben blinder Menschen verändert. Die Moderatoren Fritz und Gregor sprechen mit betroffenen Hörern wie Annelies, die KI als „Game-Changer“ bezeichnet. Sie nutzt ChatGPT, um juristische Studienmaterialien zu analysieren – insbesondere Grafiken und Tabellen, die für herkömmliche Screenreader schwer zugänglich sind. Auch Pierre Busch berichtet, wie Blinde KI für Outfit-Bewertungen oder die Beschreibung von Umgebungen einsetzen. Besonders revolutionär sind Wearables wie die Meta Ray-Ban Brille, die Echtzeit-Informationen über die Umgebung liefern. Steve Weidel, ein blinder Unternehmer, hebt hervor, dass KI ihm neue berufliche Chancen eröffnet – etwa durch Browser-Erweiterungen, die Formulare ausfüllen oder Websites navigieren. Dennoch bleibt die digitale Barrierefreiheit eine große Baustelle: Viele Tools sind nicht für blinde Nutzer optimiert. Ein positiver Nebeneffekt ist der „Curb-Cut-Effekt“: Barrierefreie Technologien wie das „Braille 3D“-GPT, das 3D-Druckvorlagen für Brailleschrift erstellt, kommen letztlich allen zugute. Die Folge zeigt, dass KI nicht nur blinden Menschen hilft, sondern auch die digitale Welt für alle zugänglicher machen kann – etwa durch intuitivere Sprachsteuerung und bessere Oberflächen.
*Musik* ARD Sounds Gregor, wenn du dir eins aussuchen müsstest, nur noch E-Mails von mir oder nur noch E-Mails von unseren Hörern. Was würdest du dir aussuchen? Ich glaub, dass mir seit Jahren keine E-Mail mehr geschickt fritz. Insofern ist es ein sehr, sehr einfacher Punkt für mich. Nee, sehr gerne will ich die E-Mails unserer Hörer weiter bekommen. Sehr gut. Ich bin zufrieden, dass du diese kleine Haare, die ich sonst geschlagen hätte, das schon vorher genommen hast. Wir kriegen viel, viele tolle E-Mails, was ihr mit KI gemacht habt. Und von der Weile haben wir eine E-Mail bekommen von Annelies und da standen ganz besonders tolle Aussagen drin. Das KI für sie ein absoluter Game-Changer ist und dass sie vor Begeisterung spudelt. Ich glaube, Gregor, es hat nicht lange gedauert, bis wir vor Begeisterung spudelt sind, so ein bisschen für diese E-Mail. Normalerweise, wenn uns Hörerinnen und Hörern nette E-Mails schreiben, sind das Anwendungsfälle oder Ideen, die wir selber ausprobieren können. Oder wo wir direkt selber testen können oder uns vorstellen, wie das möglicherweise vor uns aussieht. Hier bei Annelies war das anders, denn bei Annelies konnten wir uns das nicht vorstellen, denn Annelies ist blind. Sie waren nicht mal die Einzige. Es haben tatsächlich über die letzten zwei Jahre uns immer wieder Hörerinnen und Hörer geschrieben, die selber eine Sebehinderung haben. Und für die KI noch mal einen völlig anderen Stellenwert hat auch einen total interessanten Stellenwert. Und wo sich fast eine Art, ja, könnte man sagen, parallel Welt, rund um KI für Menschen mit Sehbehinderung gebildet hat. Und wir finden das wahnsinnig spannend. Und wir haben gesagt, warum nicht mal exakt dazu einen Folge machen und darüber lernen nicht nur, was unsere Hörerinnen und Hörer die Blind sind mit KI machen, sondern auch, was wir alle davon lernen können. Ja, gesagt getan. Deswegen stellen wir uns heute im KI-Podcast die Frage, wie funktioniert KI eigentlich für blinde? Was hat sich da in den letzten Jahren vor allem auch noch mal verändert? Es gibt da schon seit einer ganzen weile technologische Lösungen in dem Bereich. Das ist der KI-Podcast. Ich bin Fritz Espenor. Und ich bin Gregor Schmalsrid. So und damit wir verstehen, welche Rolle genau eigentlich die KI hier spielt, müssen wir erstmal verstehen, wie eigentlich die digitale Welt aussieht, wenn man nicht visuell die digitale Welt bedient. Und wir haben nicht nur mit Annelies gesprochen in dieser Folge, sondern auch noch mit einigen anderen teilweise Hörerinnen und Hörer von uns. Teilweise auch nicht. Einer von denen, der einer der Hörer ist, ist per Busch. Per Busch ist auch blind und er hat uns das einmal erklärt. Du öffnest eine Eppe als blinder auf meinem Smartphone. Und für dich sind ganz viele Scheiter da, die sind beschriftet. Du kannst sofort erkennen, für was was da ist. Und für blinden könnte es jetzt sein, dass diese Scheiter überhaupt gar nicht vorgeließen wird. Dass ich gar nicht weiß, dass die überhaupt da sind. Oder dass mir nur vorgeließen wird, Scheiter, Scheiter, Scheiter. Und dass ich weiß, was es halt in mir ist. Und das ist ganz interessant, weil das zum Beispiel bedeutet, hat er auch erzählt, dass ein Update für Menschen, die blind sind, eine völlig andere Auswirkung hat, als für Menschen, die nicht blind sind. Weil wenn irgendwie ein Batten an einem anderen Ort ist zum Beispiel, als vorher dann sehen du und ich das relativ schnell. Aber wenn man sozusagen auf die Audio-Ebene angewiesen ist und ein sogenanntes Greenreader benutzt, um sich quasi vorlesen zu lassen, was auf diese Website zu sehen ist, dann ist das deutlich schwieriger. Und es kann auch immer mal wieder passieren, dass Websites beispielsweise einerseits, an einem Tag total gut funktionieren und an einem anderen Tag dann auch einmal nicht mehr. Und man hat kaum Gefühle dafür, was sich da eigentlich verändert hat. Deswegen nutzen blinde vor allem gerne Websites, natürlich die vielleicht auch ziemlich groß sind und bei denen sich nicht allzu viel verändert. Deshalb ist es zum Beispiel der Punkt, warum viele blinde Menschen zwangsläufig zu Amazon wechseln. Weil Amazon ist jetzt nicht das beliebteste Unternehmen, aber da kannst du nicht meistens drauf verlassen, dass es immer alles komplett benutzt bei ist. Ja, da zeigt sich, dass die digitale Welt halt wie unsere physische Welt ja auch einfach noch einiges zu tun hat, was bei Jerefreiheit angeht. Und das eben auch was ist, was glaube ich sehr, sehr viele Website, Designer, nach wie vor immer noch nicht so ganz mitdenken. Also das Update, das man das macht auf der Website, den Schalter, den Batten, den man irgendwo anders hinpackt, da denken halt die meisten sehnten Leute in erster Linie an das, was sie vor sich sehen, nämlich die Website, so wie sie für sie halt aussieht. Und jetzt gab es auch schon vorher KI-Lösungen, die versucht haben, dieses Problem ein bisschen zu lösen. Oder beispielsweise auch andere Probleme, zu denen wir gleich kommen, wo es beispielsweise um das wahrnehmen der physischen Welt geht. Aber die KI-Tools, die es da gar lange Zeit, das waren mehr so vereinzeltes Tools. Die waren sehr spezialisiert, die haben vielleicht konkret eine bestimmte Sache versucht, zu lösen. Und in all den Gesprächen, die wir geführt haben, da kam eine Sache immer wieder raus. Und zwar das eigentlich JetGPT, beziehungsweise die großen Sprachmodelle, die mit Bildern fritterbar sind, dass die wirklich ein neues Kapitel aufgeschlagen haben, wenn man nicht sieht. Also übrigens auch das, was mir Annelies erzählt hat, mit der ich für die folgige Sprachen hab, also unsere Höhren, die wir vorhin schon erwähnt haben, die so begeistert ist von KI. Und Annelies ist gerade dabei, eine neue juristische Weiterbildung zu machen, damit vor allem bei vielen Studienskripten zu tun und alle möglichen Dinge, mit denen sich ja auch andere Studenten, Studentinnen rumschlagen müssen. Und da war es bisher so, wenn man als blinder Mensch, gerade als Erwachsener, blinder Mensch noch mal studieren will, dann musste man wirklich auf sehr vielen ebenen Hilfsmittel gerade in der digitalen Welt in Anspruch nehmen. Und ich habe auch keinen Bock, dann irgendwie tausend Hilfsmittel und Geräte gleichzeitig einzusetzen. Und wenn ich das mit den Studienskripten, also mit den Studien unterlagen, alles einfach aus einem Ort habe, dann ist das natürlich unglaublich bravendig. Das kann ich mir total gut vorstellen. Fritz, du hast ja mit Annelies ausführlich darüber gesprochen, auch darüber, wie sie KI benutzt, finde ich total interessant. Was hast du denn da gelernt? Also in die Bereich dieser juristischen Weiterbildung, was sie macht, da geht es dann oft eben um Kriminalstatistiken, um Fallzahlen, um alles mögliche, was dann eben auch grafisch aufbereitet ist in den Skripten. Und da scheitern manchmal verschiedene Programme so ein bisschen dran. Und das ist ein wichtiger Punkt, den sie macht. Also ich arbeite mit zwei Prozier. Das ist der einseitste Bildanalyse prompt. Und der überprüft das Dokument auf nichtsprachliche Elemente. Also alles, das habe ich dann auch gesagt, das ist nicht nur Bildes, sondern eben alles, was visuell ist. Und dann macht er mir eine Liste, sagt mir auf welcher Seite ist was. Das macht den meistens in Tabellenform. Chatchipit checkt dann auch, dass es sich hier um einen Studienskript handelt. Und es natürlich gleich, dann gibt es mit dann auch die daktische Hin- was da die daktisch, wofür das nichtsprachliche Element dient. Okay, also das sind ja letztlich die Fähigkeiten der KI, die ja auch für mich manchmal interessant sind, nämlich dass die KI in der Lage ist, Bilder zu analysieren, Grafiken und so weiter. Und das mit anderen Daten zusammenzufügen und dann die zu analysieren. Hier sind wir würde ich sagen, so im ersten großen Anwendungsfall, ja, für blinde, was KI angeht, von dem wir erfahren haben. Und das ist einfach Bilderkennung, visuelle Analyse, Beschreibung von Dingen, die man nicht sehen kann. Da hat uns auch Pierre Busch davon erzählt, dass er zum Beispiel weiß, dass es viele blinde Personen gibt, die sich vor dem Spiegel fotografieren. Und dann der KI sagen, "Hey, beschreib ich mir mal das Outfit, sieht das gut aus oder nicht?" Oder geben ihr dann so ein bisschen einen Auftrag, das entsprechend zu bewerten. Und wir haben mit noch jemandem gesprochen, wenn man hier Leute in dieser Sendung und zwar mit Steve Weidel. Die Weidel ist schon von Geburt an, hochgradig sie eingeschränkt. Und er hat auch eine Firma gegründet, die sich konkret rund um Accessibility und KI-Beratung dreht. Und es ist auch, das kann man glaube ich so sagen, ein bisschen Technologie nerd. Und eine der Sachen, die er macht, ist er nutzt die Meta Ray Band Smart Brille. Hatten wir auch schon mal ein Podcast als Thema, die sieht erst mal aus, wie eine völlig normale Brille. Aber der Unterschied ist, dass das so kleine Kameras integriert sind und zusätzlich dazu kleine Lautsprecher. So dass quasi die KI in der Brille mit mir reden kann, während ich unterwegs bin. Und wenn du die Tricks tritz, dann ist es vielleicht irgendwie ein nettes Gadget, um ein paar Fotos zu machen, während man unterwegs ist. Aber für Steve ist das natürlich was völlig anderes. Diese Brille hat die Option, ebenfalls umgebungen zu beschreiben. Auch da kann man Dokumente mit lesen, man kann mit der KI interagieren. Mit der KI sprechen, sich auch wirklich in echten Zeit mittlerweile, wenn auch noch sehr langsam sich die Umgebung beschreiben lassen. Also stehe ich irgendwo davor, gibt es irgendwo an der Bushaltestelle, kann ich mir vorlesen lassen, welcher Bus gerade wann, wohin fährt zum Beispiel. Ist alles noch in den Anfangsschulen, also in den Kinderschulen, aber wir wissen ja, wo es hingeht. Das passt auch ganz gut zu was, was uns auch per Busch erzählt hat, weil ja auch meinte, es ist natürlich viel praktischer, wenn man irgend ein Wearable hat, also ein tragbares Technik Gadget und nicht die ganze Zeit irgendwie so mit dem Smartphone in der Hand rumlaufen muss, um das auf alles drauf zu zeigen. Ist natürlich auch besser als nichts zu haben, aber klar, das ist so eine Brille wirklichen ziemlich tolle Möglichkeit. Mein das interessant hier ist, dass wir da vielleicht so ein bisschen aus dem strengen Namen KI-Uscasen ein bisschen rausgehen. ein bisschen rausgehen und fragen, wie Kaida noch mal mit
weiterer technologischer Innovation zusammenpasst, also mit Zunehmend besseren Wearables. Aber selbst wenn man jetzt keine zusätzliche Brille hätte, dann wäre diese Technologie ja trotzdem an sich genommen schon was Interessantes Neues. Und auch wenn man sich jetzt diese allgemeinere Technologie KI Sprachmodelle und Chatbots anschaut, dann war es für mich schon super interessant, im Gespräch mit Anilie zu sehen, auf wie vielen Ebenen sie eigentlich dieselben Funktionen nutzt, die ich auch nutze, aber nochmal besser. Noch mal besser kann man sagen, ein Beispiel ist die Erinnerungspunktion von Chatgit. Also das sich das Modell an die verschiedenen Texte, so ein bisschen an die verschiedenen Gespräche, die man hat mit ihm auch erinnern kann, sich darauf beziehen kann, Anilie nutzt das sehr aktiv, um da dann auch ihre Promts weiter zu entwickeln, immer nochmal besser zu gestalten, die sie hat, um dieses Gripte zum Beispiel in physibrauchbare Informationen umzuwandeln. Aber eben auch rund um einfach diesen persönlichen Assistenten zu haben. Also es war sehr schön zu sehen, wie viel Charmant das ich ehrlich sein, mit Chatgit, die redet als ich das tue. Aber eben auf wie viele verschiedene Arten und Weisen ganz einfach dieser Chatbot, dann auch ein bisschen hilfreich sein kann, wenn man tatsächlich auch einfach neue Dinge lernt. Es macht echt Bock, weil man im Chatgit, wenn man das richtig macht, einen echten Sparing Partner hat, der fordert einem richtig raus, so macht üben echt Spaß, weil man hat so wie das Gefühl, man hat das so einen Sparing Partner, der einem immer herausfordert, ich muss mich noch nicht einmal zwingend zu lernen. Das interessante finde ich daran, dass es eben gar nicht allein jetzt einfach nur in Anführungszeichen eine Seehilfe ist, sondern eben wirklich ja ein KI-Assistent, ein Lern Coach oder Sparingspartner, der halt praktischerweise nebenbei auch noch sehen kann. Wir haben ja auch noch mit Steve Weidel gesprochen und ihn gefragt, was er mit KI macht und er hat noch einen anderen wichtigen Aspekt reingebracht, weil Annelys hat ja vor allem analysiert, würde ich sagen und vor allem gesprochen mit der KI, Steve geht ein Schritt weiter, Steve bedient wirklich das Internet mit diesen Tools. Also er nutzt zum Beispiel "Cload for Chrome", das ist eine Brause-Erweiterung, hat mir auch schon mal erwähnt, die ein bisschen ranhängt an "Cload Code", mit der man beispielsweise formulare ausfüllen kann, mit der man sich durch Websites klicken lassen kann und so. Und das ist für ihn natürlich total interessant, weil er ohne Maus jetzt auch relativ gut Sachen anklicken kann. Ich entwickelt selber gerade ein Programm im Hintergrund, das hätte ich jetzt so nie, also ich hätte das verumsetzen können, aber nie in dem Umfang, wie ich das jetzt gerade mache, weil für mich natürlich auch neue Berufschancen dadurch entstehen und ich kann Prototypen erstellen, kann das mit Entwicklern weiter besprechen, weiter diskutieren und haben eine ganz andere Ausgangsbasis durch KI, die habe ich als Blinder vorher nicht gehabt. Klingt total toll, auch weil da jetzt auf einmal Dinge möglich sind, die es vorher nicht sind. Das ist aber glaube ich jetzt auch der erste Punkt in dieser Folge, wo wir auch kurzem bisschen auf die Bremse treten müssen, weil es ist sicherlich nicht so, als gäbe es jetzt KI und deswegen sag jetzt alles super. Also digitale Barrierefreiheit ist einfach ein Thema, was sicherlich auch zu wenig mitgedacht wird, weil es vielen Leuten vielleicht doch einfach gar nicht so im Kopf rum spug, sag ich mal, dass es jetzt nicht so wie abgesängte Bordstein kannten oder so, die uns alle in der Öffentlichkeit irgendwo mal begegnen, sondern digitale Barrierefreiheit ist für die meisten Menschen unsichtbar, es für die meisten Menschen gar kein Thema und das bedeutet deswegen, dass auch viele digitale Plattformen nicht so optimiert sind, wie sie es könnten. Steve meinte zum Beispiel, dass N8N, was so ein sehr beliebtes Tool ist, zum organisieren von KI Agenten, dass das aktuell einfach gar nicht Barrierefrei ist, also das könnte man praktisch überhaupt nicht benutzen als blinder Mensch und hätte sich auch mal zum Beispiel ein Tool zum Bearbeiten von Stimmen für Musik heruntergeladen und dann festgestellt, dass er das auch gar nicht benutzen kann. Also was passiert immer mal wieder und das ist ein Problem, weil natürlich auch da einmal natürlich Menschen ausgeschlossen werden, aber weil man glaube ich auch viele Möglichkeiten liegen lässt, selbst immer nicht blind ist, also die digitale Welt ist ja für sehr viele Menschen nicht sehr zugänglich, wenn ich überlege, was alles für ämter und Behörden und Websites von irgendwelchen Park Apps und so weiter, das Internet teilweise verstopfen, da gibt es eine ganze Menge Menschen, die können damit nur sehr schlecht umgehen und da zugänglicher zu werden, da bessere Oberflächen zu liefern, Oberflächen, die intuitiver sind und die vielleicht auch per Sprachfunktion bedienenbar sind, die gut integrierbar sind mit anderen Tools, mit denen eine KI, gut was anfangen kann, das ist glaube ich ein total wichtiger Schritt, das Internet einfach für uns alle zugänglicher zu machen und damit all die Themen, die die Digitalisierung oft zurückhalten, auch in die Hände von immer mehr Menschen zu bringen. Ja, da ist auf jeden Fall auch noch einfach super viel zu tun, es ist einfach immer wieder, muss man darauf hinweisen, ein Bereich, der wirklich zu sehr vernachlässigt wird, von eigentlich uns allen so viel Ehrlichkeit muss man da auch haben und natürlich auch von den Anbietern dieser Tools. Und es gibt sogar ein Wort dafür und es ist natürlich einerseits, es sollte es schon genug sein, dass das Menschen die beispielsweise blinnt sind dann was davon haben, aber tatsächlich gibt es auch ein Effekt, habe ich selber auch erst rausgefunden in der Recherche, namens den Körb-Krat-Effekt, also der ist benannt nach abgesenken Bordsteinkanten, die man vielleicht erst für Rollstuhlfahrer baut, aber dann kann zum Beispiel auch ein Radfahrer die besser benutzen oder älter mit Kinderwagen und das ist eben der Effekt, dass wir mal einmal sozusagen anfängt, Technologie auch zu entwickeln und dabei denkt an Menschen mit beispielsweise Behinderungen oder irgendwelchen Beeinträchtigungen, dass dann auch der Rest der Welt was davon hat. Ich hatte in der Recherche einen Moment, wo ich das wirklich auch so ein bisschen am eigenen Leib gemerkt habe, so wow, das bringt auch mir was, das ist was cooles Neues, was hier gerade entsteht, was jetzt auch ich tun kann. Und zwar war das, als ich mit Michael T. Gebänik gesprochen habe, der ist ein Projektreferent bei KI-Kompass inklusiv, nennt sich das, das ist ein Projekt auch gefördert vom Ausgleichsvor des Bundesministeriums für Arbeit und da geht es darum, ganz viele auch digitale Hilfsmittel so ein bisschen zu catalogisieren und auch zu gucken, was eben Technologie allgemein beitragen kann, um barrieren abzubauen. Und als ob das nicht genug wäre, hat Michael auch noch in seiner Freizeit ein Cast-MGPT entwickelt und das ist das, was ich meine, was für mich so ein bisschen einfach auch Spaß gemacht hat, damit rumzuspielen. Und zwar ist es ein Cast-MGPT, mit dem ich das hier gebaut habe. Ich zeig's dir mal kurz. Also du hast den Bot genutzt und ich sehe ein, ah jetzt sehe ich, okay, das ist ein 3D-Modell von einer Karte mit Breil drauf, mit Blintenschrift. Genau, es ist eine Plastikplakette und was hier in Breil steht, ist abonniert den KI-Podcast und ich habe die innerhalb von zwei Sekunden mir machen lassen mit dem Breil 3D, so nennt sich das GPT von Michael, das er entwickelt hat. Das ist jetzt nicht einfach nur dieser Text in Breilschrift, sondern es ist ein Feil, dass ich jetzt einem 3D Drucker geben kann. Ein Breilfeil. Ein Breilfeil, ein 3D-Modell, eine sogenannte STL-Dateil, um damit dann mit diesem 3D-Drucker dieses Schildchen auszudrucken und dann theoretisch überall in Deutschland kleine Breilschilder zu verteilen, wo drauf steht, abonniert den KI-Podcast. Das ist natürlich jetzt nicht gerade der häufigste US-Case, den Leute mit diesem Breil 3D GPT von Michael machen, was viel viel häufiger ist und viel viel naheliegender ist, denkt an all die Leute, die zum Beispiel vielleicht ein kleines Unternehmen haben und einen Mitarbeiter haben, den sie eingestellt haben, der zum Beispiel blind ist oder Restaurants, die gerne barrierefreier werden würden, aber jetzt vielleicht nicht unbedingt von sich aus drauf kommen würden, bei einem spezialisierten Anbieter für die Toiletten und die ganzen verschiedenen Bereiche im Restaurants überall Breilschilder erstellen zu lassen, die können das jetzt machen, so diese 3D-Drucker sind mittlerweile relativ günstig, es gibt ja auch viele, die irgendwie dann im Bibliotheken und so was stehen und dann für ein paar wenige Sands kann man sich da jetzt das ausdrucken. Also es macht letztlich eine Technologie, die vielleicht vor schon existiert hat einfach zugänglicher und das ist ja auch was, was wir immer wieder gesehen haben in der KI-Revolution. Das heißt KI vor allem toll darin ist Ideen, die eigentlich schon in der Welt waren einfach neu zu skalieren und auf einmal auch Leuten in die Hand zu geben, für die sich das vorher vielleicht einfach nicht gelohnt hätte. Ja und das praktisch ist, wenn einmal eben diese barriere abgebaut ist, um selber diese Breilschilder zu machen, dann fallen einem auch nochmal viel mehr super interessante lustige Sachen, ein, die man dann machen kann. Also Michael hat ein paar sehr witzige Beispiele gehabt. Ich habe auch so Weihnachten oder so, Advanced-Zeit habe ich dann so ein Special gemacht, dass man dann auch sich die Zahlen 1 bis 24 oder eigentlich kann es jede Zahl, kann es ja auf so einem Sterben ausgeben lassen, sodass halt der linde Mensch seinen Adventskalender halt selber lesen kann. Ja, es ist total super, wie viel da passiert und man merkt ja, dass sich dann noch einiges tun muss und dass es noch sehr viel ungetahne Arbeit gibt in dem Bereich und vielleicht zum Abschluss können wir deswegen nochmal Kurs auf einen Aspekt kommen, der mich so von Anfang an eigentlich beschäftigt hat als wir über dieses Thema gesprochen haben und mit dem sich Peer Busch beschäftigt. Weil Peer Busch kümmert sich gerade darum ein Projekt nach Deutschland zu bringen, dass es aktuell eher so in den USA gibt, das heißt Eira, A-I-R-A, die Idee ist, ich kann mich sozusagen
Wenn ich blind bin mit einem sehenden Menschenkonekten, kann der mein Smartphone-Kamerer gucken, und den beschreiben, wenn ich was da zum Beispiel vor mir ist. Kann ich zum Beispiel fragen, was steht auf dieser Zutatenliste drauf? Ich bin dagegen allergisch ja nahen, und dann kann die Person mir das sagen. Eira bringt diese Idee quasi ein bisschen ins KI-Zeitalter, weil das Problem ist, dass viele KI's ganz viele tolle Sachen können. Aber du und ich wissen genau, sie machen manchmal Fehler. Gerade im Visuellenbereich kann natürlich passieren, dass ich eine KI, irgendein Bild beschreiben lasse. Und dann ist vielleicht 95 Prozent davon korrekt, aber 5 Prozent nicht. Und wenn man das selber sieht, dann erkennt man das natürlich leicht. Aber wenn man das nicht sieht, dann ist man natürlich von der Information, die der Chatbot mit dem Moment gibt, viel abhängiger. Und es ist viel wichtiger, dass man auch entsprechend erkennt, wenn es eine Halluzination gibt. Und da ist es so, dass blinde Nutzer oft bewältigungsstrategien entwickeln. Damit der Recherche gehört, dass z.B. Antworten oft ein bisschen seltsam klingen, wenn sie halluziniert sind. Was vielleicht so 'ne Art, siebter Sinn ist, den man irgendwann entwickelt, weil man die KI immer auf diese Art und Weise benutzt. Aber das ist natürlich ein begrenzte Lösung dafür. Und was Eira beispielsweise macht, ist die KI liefert erst mal eine Bildbeschreibung. Aber wenn man sich dann unsicher ist, dann kann man quasi einen Menschen drüber schauen lassen. Also der Mensch fungiert quasi als Checker. Es hat ein bisschen was von so Human in the Loop, aber halt für blinde. Und diese Modelle brauchen wir sicher in der Zukunft, weil das ist sicherlich auch was, was in dem Bereich sehr wichtig ist. Auch die beste KI wird nicht einfach alle Barrieren der Welt abbauen. Auch die beste KI wird nicht das Leben von blinden Menschen auf einmal exakt so gestalten, wie das Leben von sehenden Menschen. Und auch die Baucht am Ende uns alle, auch dich und mich und sehende Menschen, um quasi für Barrierefreiheit zu sorgen. Und KI ist da jetzt ein toller Baustein. Wir haben ja die Folge angefangen, damit das Anilie es uns geschrieben hat, mit sich Brudel vor Begeisterung. Es ist super, dass es das gibt. Aber es ist nicht das Ende der Geschichte und es wird nicht alle Probleme lösen. Ja, es ist ganz klar, dass wir dann nicht einfach irgendwie uns jetzt zurücklehnen, und sagen, kann auch die KI regelt, dass alles mit der Barrierefreiheit in Zukunft und die Lageren, das jetzt alles an den Chatbot aus, sondern es braucht eben ja jeden von uns. Jeden von uns braucht es auch bei der Frage, was wir letzte Woche mit KI gemacht haben. Und ich bin ja gespannt, ob du es schaffst deine Agent der Woche, Rubrik, auch noch hier in die fünfte Woche irgendwie über die Zielinie zu zähren mit so. Das ist interessant, dass du das jetzt so angehst, weil ich hatte es nicht vor. Einen Agent der Woche rauszumachen. Aber ich glaube, es ist so ein bisschen ein versteckter Agent der Woche. Und zwar möchte ich eine kleine Geschichte erzählen, was mir passiert ist. Du weißt ja, vielleicht die Leute da draußen wissen, dass nicht. Aber wenn man Journalist ist und beispielsweise den KI Podcast haustet, dann bekommt man sehr viele E-Mails von allen möglichen PR-Firmen und sonstigen Unternehmen, die irgendwie sagen, "Hey, wir haben was total interessantes gemacht und hier ist eine Studie und guckt euch doch das mal an." Und möchtet ihr nicht irgendwie euch hier mal irgendwie drüber unterhalten. Und ich muss ein bisschen offen zugeben, dass ich meistens so gut wie immer, auch diese E-Mails ein bisschen ignoriere und auch gerne wieder dann versuche abzustellen, wenn ich auf irgendwelche Presseverteiler komme. Und ich hab neunig eine bekommen, die fand ich so ein bisschen interessant, weil die sich mit einem Thema beschäftigt hat, dass ich so ein bisschen interessant finde. Und zwar mit dem Phänomen, dass gerade junge Leute, Gen-Sie-Students-Studentinnen zunehmend sich womöglich ein bisschen aus diesem öffentlichen klassischen Internet zurückziehen, dass wir alle kennen, also von den Social Media-Plattformen, wo man dann irgendwie in diesem Algorithmen Jummel sich befindet und wieder mehr in private Chats-Gruppen und so weiter, eigentlich sich dort eher aufhalten. Es ist nicht das erste Mal, dass man das gehört hat, aber fand ich sie immer ganz interessant. Das war irgendjemand, der gemeint hat, wir haben hier eine Studie dazu gemacht. Dann habe ich darauf geantwortet, ja, ganz cool. Schickt mir gerne noch ein bisschen mehr Infos dazu oder was ihr davon so haltet. Und ich habe dann eine Antwort bekommen, Gregor Lichke, ganz kurz zitieren möchte. Das fühlt sich nicht wie ein dramatischer Wandel an. Das fühlt sich nicht wie ein dramatischer Zusammenbruch sozialer Medien an. Es fühlt sich eher an wie eine langsame Verhaltensverschiebung. Ein paar Muster, die wir auf den Campus in Beobachten doppelpunkt. Erstens, Studierende, lehnen keine Fichenogie ab. Sie lehnen performative Sichtbarkeit ab. Zweitens, die Erosion des Vertrauens ist nicht ideologisch. Sie ist der Fahrungsbasiert. Kann ich kurz ein Muster. Das ist selber bevorhebbar. Das ist ein Muster bevorhebbar. Das lassen wir nach Briten sagen. Briten ist die interessante Verschiebung. Es ist nicht unbedingt weniger Bildschirmzeit. Es ist eine Bewegung hin zu kleineren Bewusstern realen Koordinationsformen. So, was glaubst du? Dacht ich mir als ich das gelesen habe. Das Muster, was ich der Erkennung ist, das klingt wie ein KI-Generated Text. Also es sind ein paar Sachen. Es ist die Aufzählung. Das macht KI gerne. Aber vor allem, das ist. Es ist nicht das. Es ist eine Bewusstseinsverschiebung. Genau. Ich hab früher auch neue Sachen geschrieben. Ich kann das nicht mehr schreiben. Ich wollte das gerne. Ich hab das gerne geschrieben. Es ist wie der Bindestrich. Der Gedanke ist, ich hab den gerne benutzt. Und jetzt ist es so, wenn ich das. Ich lese das leider wirklich unfassbar viel. Nicht nur in dieser E-Mail, sondern auch in jedem zweiten Gefühl-Tweet oder auf jedem zweiten Link-In-Post. Es ist nicht X, es ist Y. Es ist wirklich für mich nicht mehr lustig. Es ist ärgerlich, dass wir mal zu sind. Ich mache das nicht so, dass ich relativ rabiat auch Accounts auf. linkt in oder auch auf Twitter. einfach Stumsschalte, wenn ich merke, dass die KI-Generierten Content. daraus pusten, weil. dafür gucke ich mir das halt nicht an. Ich will meine KI-Generierten Sachen von meiner KI haben, von meinen Chatbotassistenten, meinen wegen noch. von irgendwelchen KI-Religionen im Internet. Aber jetzt wirklich nicht von Leuten auf linkt, in die damit irgendwie konzentproduzieren wollen. Und vor allem auch nicht. Ich dachte ja, die freut sich, dass ich auf ihre E-Mail antworte und ein bisschen Interesse an ihrem Thema zeige. Und dann kam einfach so eine KI-Generierte in der Aache. Es kann natürlich sein, dass das schon irgendwie ein Mensch auf der anderen Seite ist und dieser Mensch halt irgendwie ein Lose Text diktiert hat. Und dann quasi in der KI gesagt, jetzt macht da raus eine nette längere E-Mail. Aber gut vielleicht ist das eine Geschmacksfrage. Aber ich find's dann besser, wenn die E-Mail einfach so kommt, wie die Person das schreiben würde. Also einfach ein bisschen freischchnaut, wenn ich mit einem Rechtschreibfehler sein würde. Ich freue mich jetzt mittlerweile ab und zu, wenn ich irgendwo einen Rechtschreibfehler sehe. Weil ich dann merke, ach ja, das war eine Person wirklich händisch dran. Grigor, hast du letzte Woche Rechtschreibfehler gemacht? Ich habe auf andere Asenweise KI benutzt. Ich habe nicht nur KI benutzt. Ich habe mit KI mein Bewusstseinsraum verschoben. Nein, nein, nein. Ich wollte über was reden, was ich schon sehr lange benutze. Aber ich habe es irgendwie noch nie groß hier im Podcast ausgebreitet. Und zwar Whisper. Whisper ist ein Transkriptionsprogramm. Von OpenAI eigentlich, also wie ChatSpT und Co. Aber anders als ChatSpT und Co. Ist es komplett Open Source. Das bedeutet, jeder kann das runterladen, kann sein eigenes Programm darauf aufsetzen. Und das bedeutet, es gibt mittlerweile eine Menge Tools, die quasi dieses Whisper KI-Modell benutzen, um darauf basierend Transkriptionsprogramme auf den Computer zu bringen. Und diese Transkriptionsprogramme, wie so die Ktierprogramme, sind mittlerweile so unglaublich gut, dass sie für mich wirklich einiges verändert haben, in der Art und Weise wie ich arbeite. Also ich nutze den Programme, das heißt, "Mac Whisper". Aber es gibt sehr viele andere, die im Grunde genommen das Gleiche tun. Und was ich total gerne tue, wenn ich beispielsweise aus dem Meeting komme, oder so, dann mache ich einfach diese Diktiv-Funktion an, rede einfach ein bisschen drauf los mit dem Modell. Und es gibt mir ein sehr gutes Transkript. Und dann kann ich das von mir aus noch von ChatSpT ein bisschen sortieren lassen. Wo ich auch, wenn ich im längeren Chatbot gespräch bin, wo ich vielleicht im Kopf nicht so strukturiert bin, dann mache ich das gerne. Und was ich total toll finde, ist, dass das alles lokal läuft. Also das Modell verarbeitet alles nur bei mir lokal auf meinem Rechner. Man braucht da schon ein bisschen Power. Die MacBook sind ziemlich gut. Es gibt auch viele Windows-Laptops, die jetzt können. Aber es kann jetzt nicht jeder 20 Jahre alte Klapper-Laptop. Aber wenn man ein bisschen Power hat, dann kann man mittlerweile, auch im Fall auf seinem eigenen Rechner eine ziemlich gute Transkription hinbekommen. Und jetzt kommt das eigentlich beste. Ich habe vor kurzem rausgefunden, dass man auf MacWisper direkten Suchen ersetzen Funktionen einfügen kann. Also immer, wenn beispielsweise eine KI ein Wort "Falsch" transkribiert, kann man ihr direkt sagen, wie das richtig transkribiert sein soll. Und dann kriegt sie das quasi von vorne rein mit. Und gibt mir immer die richtige Variante. Und jetzt darfst du dreimal raten, welches Wort am meisten davon betroffen ist. "Catchy-Pity". Es ist "Catchy-Pity". Ich glaube, ich habe mittlerweile 20 verschiedene Schreibweisen von "Catchy-Pity". "Catchy-Pity" mit "Jot" "Catchy-Pity". Also es gibt unfassbar viele Möglichkeiten für KI Transkriptionen. "Catchy-Pity" falls zu verstehen, was ich wirklich lustig finde, weil es ja von "Open AI" kommt. Also der für mein "Catchy-Pity". Aber macht Sinn, es ist ein komisches Wort. Auch so, wie ich das gerade gesagt habe, wird sich ein paar Mal falsch verstanden worden sein. Aber ich habe jetzt, wie gesagt, über 20 Varianten davon, ich denke, ich habe mittlerweile die wichtigsten durch. Problematisches immer noch kloth, weil Kloet manchmal als Cloud verstanden. Und Cloud kommt manchmal auch so vor. Das heißt, das kann ich nicht einfach durch Suchen ersetzen, erledigen. Aber vielleicht läuft das irgendwann auch in eine semantische Ersetzung. Super interessant. Ich habe gesehen, dass MacWisper auch mittlerweile sprechen kann. Ja, ja, ja. - Es geht schon nachher aus. Aber das ist natürlich auch für mich immer das, was für mich bei Transkriptionsprogrammen das wichtigste eigentlich ist, Schöne.
da war es mehr, wann was sagt. Und natürlich auch schön, noch mal im Rahmen unserer Folge heute, im Rahmen Barrierefreiheit. Also wie viel Innovation ist einfach in dem Bereich gerade gibt, das ist schon wirklich beeindruckend. Deswegen haben wir ja diese Woche auch schon einiges gehört, was unsere Hörerinnen und Hörer mit KI gemacht haben. Wenn ihr mehr habt, wir freuen uns natürlich auch, wir werden nicht immer eine eigene Folge dazu machen. Wir werden es auch leider nicht immer schaffen, sofort zu antworten. Wir bitten da ein bisschen um Verständnis, aber trotzdem, wie schön ist es, diesen Podcast zu machen, hier mit Marie und dir Fritz und auch regelmäßig zu hören, was ihr uns alles toll ist mit KI schickt. Und wenn ihr aus irgendein welchen Gründen mal andere Podcasts hören wollt, als uns, keine Ahnung, was bei euch los ist, dann haben wir natürlich wieder einen Podcast, habt ihr Woche für euch. Und zwar 15 Minuten der Tageschaupot-Kast. Das ist der Podcast für euch, um euch über das aktuelle Weltgeschehen zu informieren, egal ob das Politik oder Wirtschaft oder was auch immer ist. Wenn ihr die Nachrichten verfolgt, fragt ihr euch manchmal auch, was das alles überhaupt mit euch zu tun hat? Ich bin Annika Witzel und ich hab da einen Podcast-Tipp für euch. 15 Minuten der Tageschaupot-Kast am Morgen stellt sich nämlich genau diese Frage. Jeden Morgen sprechen wir über die Nachrichten-Themen, die bei euch gerade eine Rolle spielen. Was kann man tun gegen die zunehmende Gewalt gegen Polizisten oder Rettungsdienste? Darf der Arbeitgeber seine Angestellten nach einer Krankenmeldung besuchen, um zu schauen, ob sie wirklich krank sind? Und kann man mit den Bonus-Apps der Supermärkte wirklich Geld sparen? Zu allen Themen hört ihr immer Stimmen von Betroffenen, also von Menschen, die im Alltag mit diesem Thema zu tun haben. 15 Minuten der Tageschaupot-Kast am Morgen. Hört rein in eure Infos für den Tag, in der Alde Audio-Teak und überall, wo es Podcast gibt. * Musik *
Podcast Summary
Key Points:
Blinde Hörer nutzen KI wie ChatGPT und Bilderkennung, um visuelle Informationen (Grafiken, Dokumente, Kleidung) zu analysieren und sich beschreiben zu lassen.
KI erleichtert blinden Menschen das Studium, die Arbeit und den Alltag, etwa durch persönliche Assistenten, Lern-Coaching oder das Ausfüllen von Formularen.
Wearables wie die Meta Ray-Ban Smart Brille ermöglichen Echtzeit-Beschreibungen der Umgebung und ersetzen das ständige Smartphone-Halten.
Trotz KI-Fortschritten bleibt die digitale Barrierefreiheit ein großes Problem
Der „Curb-Cut-Effekt“ zeigt, dass barrierefreie Technologien (z.B. 3D-gedruckte Brailleschrift) auch für sehende Menschen nützlich sein können.
Ein speziell entwickeltes GPT („Braille 3D“) ermöglicht es, schnell Brailleschrift-Schilder zu erstellen und so die Barrierefreiheit in öffentlichen Räumen zu verbessern.
Summary:
In dieser Podcast-Folge wird untersucht, wie KI das Leben blinder Menschen verändert. Die Moderatoren Fritz und Gregor sprechen mit betroffenen Hörern wie Annelies, die KI als „Game-Changer“ bezeichnet. Sie nutzt ChatGPT, um juristische Studienmaterialien zu analysieren – insbesondere Grafiken und Tabellen, die für herkömmliche Screenreader schwer zugänglich sind.
Auch Pierre Busch berichtet, wie Blinde KI für Outfit-Bewertungen oder die Beschreibung von Umgebungen einsetzen. Besonders revolutionär sind Wearables wie die Meta Ray-Ban Brille, die Echtzeit-Informationen über die Umgebung liefern. Steve Weidel, ein blinder Unternehmer, hebt hervor, dass KI ihm neue berufliche Chancen eröffnet – etwa durch Browser-Erweiterungen, die Formulare ausfüllen oder Websites navigieren.
Dennoch bleibt die digitale Barrierefreiheit eine große Baustelle: Viele Tools sind nicht für blinde Nutzer optimiert. Ein positiver Nebeneffekt ist der „Curb-Cut-Effekt“: Barrierefreie Technologien wie das „Braille 3D“-GPT, das 3D-Druckvorlagen für Brailleschrift erstellt, kommen letztlich allen zugute. Die Folge zeigt, dass KI nicht nur blinden Menschen hilft, sondern auch die digitale Welt für alle zugänglicher machen kann – etwa durch intuitivere Sprachsteuerung und bessere Oberflächen.
FAQs
Blinde Menschen nutzen KI, um Bilder, Grafiken und nichtsprachliche Elemente in Dokumenten zu analysieren. Zum Beispiel lassen sie sich von ChatGPT ihr Outfit beschreiben oder Grafiken in Studienskripten erklären.
Die Brille hat Kameras und Lautsprecher, die KI-gestützt die Umgebung beschreiben, Dokumente vorlesen und Busfahrpläne ansagen. Sie ist ein tragbares Gadget, das das Smartphone ersetzt.
KI wie ChatGPT dient als persönlicher Assistent und Sparringspartner, der Skripte analysiert, Erinnerungen speichert und beim Verstehen von Grafiken hilft. So wird Lernen effizienter und motivierender.
Viele digitale Plattformen sind nicht barrierefrei, z. B. das Tool N8N oder bestimmte Musiksoftware. Updates können die Bedienung erschweren, da sich Schalterpositionen ändern, ohne dass dies angesagt wird.
Der Curb-Cut-Effekt beschreibt, dass Technologien, die für Menschen mit Behinderungen entwickelt werden, auch für alle anderen nützlich sind. KI-Tools für Blinde verbessern oft die Bedienbarkeit für alle Nutzer.
Mit einem speziellen GPT, wie dem Braille-3D-GPT von Michael, können blinde Menschen 3D-Modelle von Braille-Schildern generieren. Diese Dateien können auf günstigen 3D-Druckern ausgedruckt werden.
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