In dieser Podcast-Folge von "AHA – 10 Minuten Alltagswissen" spricht Moderator Antonio Beckermann mit der Neurowissenschaftlerin Ilona Croy über die faszinierenden Fähigkeiten des menschlichen Geruchssinns. Der Geruchssinn erfüllt drei zentrale Funktionen: Er beeinflusst die Nahrungsaufnahme, schützt vor Gefahren (z. B. verdorbene Lebensmittel oder kranke Personen) und dient der sozialen Wahrnehmung. Forscher haben herausgefunden, dass wir über Körpergeruch Emotionen wie Angst, Freude oder Stress riechen können – oft unbewusst. Der Körpergeruch setzt sich aus Tausenden Substanzen zusammen, die durch das Hautmikrobiom und das Immunsystem (MHC) geprägt sind. Jeder Mensch hat eine individuelle Geruchswelt, da die Rezeptoren in der Nase variieren. Geruch beeinflusst auch zwischenmenschliche Beziehungen: Menschen mit ähnlichem Geruch werden oft Freunde, und Verwandte können am Geruch erkannt werden. Der Verlust des Geruchssinns, etwa durch Alter oder Krankheit, kann schwerwiegende Folgen haben: Essverlust, soziale Unsicherheit, nachlassende Sexualität und ein erhöhtes Depressivitätsrisiko. Allerdings kann der Geruchssinn durch positive Erfahrungen trainiert werden, und bei Fehlfunktionen (Parosmie) ist es ratsam, unangenehme Gerüche zu ignorieren, um die Lebensqualität zu erhalten. Die Folge zeigt, wie wichtig der Geruchssinn für Alltag, Emotionen und Beziehungen ist.
(Dynamische Musik) Hey, jetzt war das einmal. - Und Lola Weipert. Und wir haben ein Podcast, der heißt "Schön laut". Wir nehmen euch mit zum einen in unsere Bauernwelt, aber halt dann auch schon mit auf die große Bühne. Und wenn ihr euch denkt, das klingt spannend, jeden Dienstag. Auf einem Plattform von Podcasts und so, ne? Ja, überall, wo es halt Podcast gibt. Und auf Join übrigens mit Video. Wir machen jetzt auch Video-Kontent für euch. (Lachen) Die klassischen 5 Sinnesorgane, die wir alle als Kinder mal gelernt haben, das sind Sehen, Hören, Schmecken, Tasten und was fehlt. Genau. Riechen, was wir alles riechen können und was das für Auswirkungen hat, darüber spreche ich in dieser Folge. Herzlichen willkommen bei "aha". Ich bin Antonio Beckermann. Ich freue mich, dass ihr dabei seid. Steigen wir ein in die tiefen unseres Geruchfins. Aha! 10 Minuten, Alltagswissen. Ein Podcast von Welt. Ich wette ihr kennt in alle diesen Satz jemanden nicht riechen können. Und dann ist uns allen auch sofort klar, dass das heißt, dass man jemanden nicht mag. Und tatsächlich hat diese Redewendung entwaren Kern. Denn der Geruch eines anderen, der hat wirklich Einfluss auf uns und auf unsere Wahrnehmung. So weit, so logisch finde ich. Unser Geruch sind, der kann aber noch viel mehr. Forschende haben herausgefunden, dass wir auch Gefühle anderer Menschen riechen können. Angst zum Beispiel, aber auch Freude. Was sich dainter verbirgt und wie unser Geruch sind, unser Verhalten, unsere Wahrnehmung und sogar zwischen menschliche Beziehungen beeinflusst. Darüber spreche ich jetzt mit der Neurowissenschaftlerin Ilona Kreu. Sie leitet den Lehrstuhl für klinische Psychologie an der Friedrichschiller-Universität Jena. Hallo, Frau Prof. Kreu, ich freue mich, dass Sie da sind. Hallo, ich freue mich auch. Danke, Frau Beckermann. Ich freue mich auch, dass Sie da sind. Die Rolle, weil es den Hintergrund gibt, vor dem wir ganz viele andere Reizene wahrnehmen. Wo spielt denn unser Geruchson eine wichtige Rolle im Alltag? Unsere Geruchson hat quasi drei Funktionen, also zum einen Nachungsaufnahme, der bestimmt, was wir essen und wie viel wir essen und macht die ganze Aroma-Warnigung zu einem ganz großen Teil zum zweiten Schütz, der uns vorgefahren und zur Geruchson auch beim Essen. Wir trinken jetzt keine Milch, zum Beispiel die Verdurben ist. Aber wir fassen auch niemanden an, der unangenehm riecht, das Schützt uns davor uns anzustecken. Und im Unser Geruchson hat eben Pilme-Zozialer Wahrnehmung zu tun. Das heißt, der sagt uns über Körpergerüche etwas über andere Personen aus und das führt dazu, dass wir andere Personen, als besonders attraktiv oder bekannt oder angenehm oder unangenehm einschätzen. Wie kann ich mir das konkret vorstellen? Ich finde ich eine super spannende Bevorstellung. Wie man es auch hört im Sprichwort, ich kann man gut riechen oder man kann ihn eben nicht gut riechen. Wie stelle ich mir das vor, wie funktioniert das bei uns um Körper? Da müssen wir von vorne anfangen, das können wir vielleicht mal machen. Das heißt, wir haben zwei Menschen, beide stoßen Körpergerüche aus. Körpergerüche sind also Komponenten unserer Haut, die durch das Mikrobiome, was auf unserer Haut ist, verschnaffwechselt werden. Wir haben relativ viele Sachen, die im Mikrobiome verschnaffwechselt werden. Aber nur diejenigen, die dann auch Gas für mich vorliegen, sind die, die jemand anderes auch riechen kann. Das muss ja an die Nase vom anderen ran kommen. Jetzt haben wir also diese Moleküle, die die Nase des anderen erreicht haben, nicht alles davon, was unsere Nase erreicht, können wir auch riechen, sondern nur die Substanzen, für die wir auch wieder spezifische Rezeptoren haben, können wir riechen. Und die, die auch nicht so wahnsinnig schwer sind, also die, die eben auch gut durch die Luft durchkommen, mit einem relativ hohen Abstand. Wenn wir jetzt die Substanzen haben, die wir gerocken haben, unsere Körpergeruch hat in etwa 2500 Substanzen, also eine wirklich riesige Anzahl, das, was wir davon eben dann riechen können, ist bestimmter, dass die Rezeptoren, die wir in der Nase haben, wir haben in etwa 400 verschiedene Rezeptoren in der Nase, als wir haben Millionen, aber 400 verschiedene Arten, und nicht jeder von uns hat die gleichen. Sie haben andere Rezeptoren in der Nase, als ich wir haben ein bisschen Überlabser von um die 75 Prozent. Aber wir haben ein bisschen was anderes. Das bedeutet die Geruchswelt, in der sie sich befinden, ist anders als die Geruchswelt, in der ich mich befinde. Das ist ganz spannend. Und von den Rezeptoren, die Informationen kommen dann in den olfaktorischen Bulbes, so die erste Hirnstruktur, die wir haben. Und von dort aus wird's dann weiter transportiert in ganz alte Hirnbereiche. Die haben relativ wenig mit Sprache zu tun, eigentlich gar nichts mit Sprache zu tun. Diese Hirnbereiche haben aber ganz viele zu tun mit Emotionsverarbeitung. Das liegt daran, dass das Riechsystem super alt ist. Das ist viel älter als unser Sprachsystem. Und deshalb ist das also auch so alt im Gehirn verschaltet. Und das führt dann dazu, dass wir Gerücher meistens nicht gut verbalisieren können. Wir können meistens nicht gut sagen, wie genau riecht jetzt etwas. Wir sagen meistens so, gut, schlecht, meine halben noch süß oder sauer oder so was. Aber es ist ziemlich platz. Was wird das sagen können? Aber wir können relativ gut sagen, ich mag das oder ich mag das nicht. Ist das richtig, dass wir selbst Gefühle bei anderen riechen können? Also Angst, hab ich zum Beispiel gelesen, können wir riechen oder Stress? Also das stimmt. Die Studien dazu sehen Folgen damals hinaus. Es nimmt sich seine Versuchspersonen, Leute wie sie und ich. Und steckt die in zwei verschiedene Bedingungen. In der Einbedingung sollen die zum Beispiel in den Berg hochrenn. Also die strengen sich an, schwitzen ordentlich machen, aber einfach nur Sport. Und in der zweiten Bedingung steckt man die in eine Bedingung, die ein bisschen Angst auslöst oder auch ein bisschen mehr Angst auslöst. Typischerweise sollen die Leute vor einem unangenehmen Publikum in Bewerbungsinterview machen. Das löst bei den meisten Menschen, der hat hier viel Stress aus. Auch da schwitzt man. Und man sammelt dann die Schweißproben ein, indem man den Leuten einfach Axelpets unter die Axeln klebt. Denn machen wir diese Baumwollpets wieder ab, frieren die ein. Und dann kann man damit verschiedene Dinge machen. Man kann dir also schämlich bestimmen lassen, indem man die in spezialisierte Laborer schickt. Und dann guckt man sich mal wirklich die schämische Zusammensatzung an. Oder man kann diese Pets nehmen, wieder auftaunen und anderen Leuten unter die Nase halten und sagen, die ich mal dran und erzähle mir einfach mal, wie das so riecht. Typischerweise sehren wir unseren Leuten nicht erzähl einfach mal, dass es an der Wir machten ein bisschen Standarddistikierter. Also wir haben dann spezifische Worte und fragen, wie sehr trifft dieses Wort zu. Dann findet man raus, dass Personen Angstschweißproben für unangenehmer halten, als die Sportschweißproben. Da kann man dann sagen, okay, offensichtlich können Personen unterschalten, was Angstschweiß und was ein Sportschweiß ist. Das kann man machen nicht nur mit Angst, sondern da gibt es Studien zu allen möglichen Sachen. Also wenn Leute sich ekeln, ändert sich offenbar der Körpergeruch, wenn Menschen eine Erkältung haben, eine Inflamation haben, ändert sich der Körpergeruch. Wenn Menschen freutig sind, ändert sich offensichtlich der Körpergeruch. Frauen, die gerade in der menstruation sind, haben in etwas anderen Körpergeruch, als wenn sie sich gerade im Einsprung befinden und zwar nicht in den Gänetalien da auch, sondern eben wirklich unter den Achseln. Der Kerngeruch ändert sich da. Menschen, die wecketarisch sich ernähren, haben in anderen Körpergeruch als Menschen, die Fleisch essen und so weiter und so fort. Da kann man also sehr viel aufdrösen, was aber immer ankommt, bei demjenigen, der riecht, ist so ein "Ich mag den Geruch" oder nicht. Es ist also wirklich ein ganz simples Plattesperzept. Das heißt, wir riechen solche Signale, ganz über den Gewusst, sondern das bewirkt sich dann eher unbewusst auf unserer Verhaltenauss. Ganz genau, ne? Ich beschreib es gerne so. Es macht quasi den Ton der Leinwand, vor dem sich dann eigentlich dieses Gemälder abspielt. Also ich sehe sie aber im Hintergrund, habe ich da diese ganzen Geruchseintrücke, die mitbestimmen, ob ich das, was ich dort eigentlich sehr mag oder nicht mag. Aber ich kann nicht genau sagen, "Ja, sie sind jetzt eine Frau in dem Alter." Es befinden sich im Moment gerade in der Mensstruationsphase essen vermutlich Fleisch und haben jetzt gerade ein bisschen Angst. Das kann ich nicht sagen. Sondern da gibt es den Gesamt, ein Druck zum Schluss, der sich daraus zusammenordiert. Und auch das würde auf mich wiederum anders wirken, als jetzt zum Beispiel auf sie, wenn sie das gleich riechen, würden sie es anders wahrnehmen als ich das wahrnehme. Das ist ziemlich interessant. Einige von den Sachen wirken auf alle Menschen einigermaßen ähnlich. Also beispielsweise Angstschweiße, ist unangenehm als Spotschweiß. Das macht auch evolutionär Sinn. Denn wenn wir riechen, dass jemand aus unserer Gruppe Angst hat, dann sollten wir auch mindestens ein bisschen mehr erlört sein. Dann sollten wir auch ein bisschen vorsichtig sein. Dann vielleicht hat er ja recht damit, dass der Angst hat und vielleicht sollten wir ja auch Angst kriegen. Andere Sachen, die haben eher was mit Familie, Rität, mit Gewohnheit zu tun. Also beispielsweise ist es so, dass für viele Menschen der Körpergeruch von Beketarien ein bisschen angenehmer ist, als der von Fleisch ersand, hat aber auch viel damit zu tun, wie man sich eben selber ernährt. Dann kommen wir jetzt selber aus einer Kultur, in der unendlich viel Fleisch gegessen wird. Dann ist das eben einfach der Geruch, der Körpergeruch, den die Leute um mich verströmen, ist halt der, den meine Mama, meine Papa und meine Großeltern auch verströmmt haben. Besonders, wenn noch viel Knobloch mit dem Essen war. Und dann finde ich das einfach bekannt, vertraut und angenehm. Für das dann automatisch Menschen zusammen, die sich ähnen, weil die sich irgendwie anziehen, da finden, vom Körpergeruch. Genau, es gibt sehr schöne Studier aus einer israelischen Forschungskruppe von nur einem Sobel und Kollegen. Die haben was zu Klickfreundschaften gemacht. Eine Klickfreundschaft, so ist eine Freundschaft, wo man jemanden anderen, so zum ersten Mal sieht. Und das so Klick macht und man sich denkt, Mensch, mit dem verstehe ich mich aber gut. Ich finde den jetzt nicht unbedingt attraktiv, aber mit dem verstehe ich mich gut.
Bei diesen Personen haben die Körbogoröche abgenommen. Und dann haben sie die Körbogoröche wieder anderen Leuten gezeigt, und haben sie alle nach Ähnlichkeit sortieren lassen. Also das heißt, unsere Probanden haben ganz viele gerische Grochen, und haben immer gesagt, die und die sind ähnlicher zueinander. Und da hat man festgestellt, dass Personen, die es auf den ersten Blick quasi gute Freunde miteinander wurden, dass diese Ähnlich im Geruch sind. Und das hat wahrscheinlich genau was damit zu tun, ne? Das ist unsere Geruche als so eine Familiarität, widerspiegelt. Das haben sie familiarität schon gesagt. Das heißt ja auch, dass wir Verwandte am Geruch erkennen können. Ja, da gibt es zwei Mechanismen, die dazu gründe liegen. Zum einen ist es eben die gemeinsame Umgebung. Menschen, mit denen wir vor Wanzeln, vor allem wenn wir mit den Eng vor Wanzeln, also Kernfamilie, die ernähren sich auch häufig ganz ähnlich wie wir. Wir haben so ähnliche Umgebungsfaktoren, die sich dann auf unseren Metabolismus niederschlagen. Und damit ist unsere Körbogoruch. Das ist der eine relativ klare Aspekt. Der andere ist fast noch ein bisschen interessanter. Das ist die Genetik, die da drin ist steckt. Und zwar gibt es das sogenannte MHC, Major histocompatibility, komplex. Das ist die genetische Kudierung unseres angebohnen Immunsystemes. Also sie sind Immun gegen andere Patrogene als ich es bin. Und das ist auch ziemlich gut, dass das in der Bevölkerung breit sträut. Denn wenn es dann in neuen Virus gibt, dann fallen nicht alle gleichzeitig um, sondern paar bleiben noch stehen. Dieser angebohrene Immunsystem, das macht aber Geruchsveränderungen. Das schlägt sich im Körbogoruch nieder. Das heißt, ihr Körbogoruch ist ein bisschen anders als mein Körbogoruch, einfach aufgrund dieses angebohnen Immunsystems, was sie eben haben. Jetzt ist es so, dass Menschen, die miteinander verwandt sind, eben ein sehr ähnliches Immunsystem haben, je nachdem wir eng miteinander verwandt sind. Und deshalb können wir Personen nicht gut finden, wir nicht so attraktiv, die uns sehr ähnlich im Immunsystem sind. Und das ist auch wiederum günstig, denn wenn wir die Leute sehr attraktiv finden, würden zum einen würde das inzucht-begünstig. Und zum anderen wäre das eben nicht gut für unsere Nachkommen. Das ist ja auch das Problem bei inzucht-Nachkommen. Weil sie sich dann sehr, sehr ähnlich sind und damit nicht so respektig sind gegen Krankheitserreger. Hey, jetzt wann das einmal? Und Lola Weipert. Auf allen Plattformen von Podcasts und so, ne? Ja, wir machen jetzt auch Video-Kontent für euch. Fest unser Geruchson ist wahnsinnig smart, weil er uns auch warnt, also ne, vor Angst, aber wir haben ja auch schon gesagt, essen, welche Volknertestin dann für Menschen, die in Geruch sind, verlieren? Komm ein bisschen drauf an, wann man sein Geruchson verliert und wer man ist. Also der typische Grund für den Verlust des Geruchsins ist alter. So ab dem Alter von 50 geht der Geruchson langsam nach unten und viele Menschen merken es auch gar nicht. Schwiericher ist das, wenn man den Geruchson verliert in der Zeit, in der es nicht normativ ist und wenn es plötzlich passiert. Und diejenigen, die am meisten drunter leidens sind junge Frauen. Also nach einer Kroveterkrankung, beispielsweise oder nach einer Erkrankungserkrankung, verliert man ja manchmal sein Geruchson. Und das kann eben sehr plötzlich sein, kann auch bei jungen Männern natürlich sein, auch bei Mittelaltenleuten. Aber wenn es plötzlich ist, dann leidet man mehr darunter. Das, was die Personen beschreiben, hat viel mit den Funktionen des Riechens zu tun. Also zum einen schmeckt das Essen eben nicht mehr, es ist alles total farde. Und dadurch schrägt man einen Entweder mehr zu essen, damit man dann doch mal irgendwas schmeckt oder weniger zu essen, weil es eben alles so öklar wand und langweilig ist. Dann macht man sich typischerweise Sorgen, dass man Gefahren nicht mehr gut wahrnehmen kann in der Umgebung. Also was mache ich denn jetzt, wenn es brennt, ist das Essen jetzt verdorben, was ich habe oder nicht verdorben. Und eben im Sozialen sind diese Leute unsicherer. Uns die Sexualität wird weniger belohnen. Also ein Viertel der Menschen, die den Geruch sind verlieren, sagen Sexualität macht mir nicht mehr so viel Spaß, wie es mir vorher gemacht hat. Und es gibt nach eine vierte Konsequenz. Und das ist die Depressivität. Menschen, die nicht riechen können, sind mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit depressiv. Nicht jeder einzelner, aber als Gesamtkörper. Und das ist nicht nur dann so, wenn sie den Geruch sind verlieren. Das ist auch dann so, wenn sie ohne Geruch sind geboren wurden. Also noch nie in ihrem Leben riechen konnten. Auch dann haben sie in der erhöhte Wahrscheinlichkeit für Depressivität. Frau Prof. Koyn, noch eine letzte Frage. Können wir unseren Geruch sind austrichsen? Also ich habe mich jetzt die ganze Zeit gefragt, wenn ich eine Person und ich will sie unbedingt mögen. Aber der Geruch sind passt irgendwie nicht. Ich kann nicht, weil das ja alles so unterbewusst stattfindet. Kann ich irgendwie bewusst sagen, ich nure das triggst das aus, wie auch immer. Ja, können Sie. Gibt es zwei Anwendungsfälle, wo man das machen kann und auch machen sollte. Also das eine ist erstmal, das wo sie glaube ich auch drauf hingehen, wenn ich eine andere Person mag, mögen möchte. Das Problem haben manchmal Adoptiv Eltern. Das Baby kommt also neu zu mir. Und ich bin vielleicht die Mama in einem lesbischen Paar, bin aber eben nicht die leibliche Mama, also bin quasi die angenehmte Mama oder andere Konstellationen. Ich möchte dieses Kind möglichst sehr mögen. Ich finde diesen Geruch aber unangenehm. Das ist gar nicht so unwahrscheinlich, weil wir den Geruch unseres eigenen Babys ganz besonders deshalb mögen, weil das eben doch unser eigenes Immunsystem ist, was da drinsteckt. Und zusätzlich mögen Menschen auch Babygerüche, aber nicht ganz so stark, sondern dieses eigene Immunsystem spielt schon noch eine Rolle. Wenn man trotzdem viel Zeit mit dem Kind verbringt und viele positive In der Aktion miteinander hat, dann konzuzioniert sich das nach einer Weile ran, dann konzuzioniert sich also der Körpergeruch an die positiven In der Aktionen. Das heißt, ich kann den Körpergeruch irgendwann wirklich leiden und auch sehr gut leiden, weil ich den Verbinde mit diesen niedlichen Geprappeln, mit den Lächeln, mit dieser weichen Haut und so weiter, mit all diesen schönen positiven In der Aktionen, die ich mit dem Kind gehabt habe. Das ist der eine Fall und das können sie mit Freunden ganz genauso machen. Der andere Fall ist die Pachosmien, es gibt Menschen, deren Gruchswarnimmung ist verändert und zwar so, dass die alles als unangenehm empfinden. Passiert auch ganz gerne mal nach einer Erkältung, nach einer Kovatterkrankung. Der Gruchsinn kommt wieder, aber irgendwie riecht alles oft. Also ich möchte in den Apfel essen, aber der Apfel riecht nach Fikalien. Oder ich gehe in den Mänzer, und ich kann dort die Gerüche einfach nicht mehr ausstehen und ich muss da raus, kriege ich relativ häufig erzählt von Patienten. Was dann unser Gruchsinn macht, ist der Band und der Phonor gefahr, nur an der Stelle gibt es überhaupt keine Gefahr. Sondern das, was passiert ist, dass die Nervenendigungen von der Nase sich falsche ins Gehirn einsprossen in den euphaktorischen Bulbus. Und wenn man jetzt anfängt, da also sehr drauf zu hören, dann schränkt man sich immer weiter in seinem Leben ein. Dann esse ich also keine Apfel mehr, dann gehe ich nicht mehr in die Mänzer, dann wird mein Leben immer ärmer und immer kleiner. Und dann der Stelle macht es auch Sinn, den Geruchsinn. Also nicht auszure, triggstens sondern zu ignorieren. Quasi sich selber zu sagen, lieber Geruchsinn, ich höre, du wirst mich warnen. Ich hab's gehört, danke, es ist aber völlig egal, wir machen das jetzt hier trotzdem. Und dann muss man quasi über diesen Ekel, den man hat, drüber gehen. Frau Professor Kreu, ich danke Ihnen sehr. Gerne! Irrespannt, was unsere Nase so alles kann. Weil dieses Interview etwas länger geworden ist, ich euch aber kein Steady-Teils vorenthalten wollte, verzichte ich für diese Folge ausnahmsweise auf die Rubrik. Und ich hoffe, ihr seht es mir nach. Ich sage, Tschüss für heute, bleibt gesund, bleibt neu gericht. Und bis ganz bald hier zur nächsten Folge von AHA 10 Minuten, Alltagswissen. Hey, jetzt war das einmal. Und Lola Weipert. Und wir haben ein Podcast, der heißt "Schön Laus". Ja, wir machen jetzt auch Video-Kontent für euch.
Podcast Summary
Key Points:
Der Geruchssinn hat drei Hauptfunktionen
Menschen können unbewusst Emotionen wie Angst, Freude oder Stress über Körpergeruch wahrnehmen.
Der Körpergeruch setzt sich aus etwa 2.500 Substanzen zusammen, die durch Hautmikrobiom und Immunsystem (MHC) beeinflusst werden.
Jeder Mensch hat eine einzigartige Geruchswahrnehmung, da die Rezeptoren in der Nase individuell variieren (ca. 75 % Übereinstimmung).
Der Verlust des Geruchssinns (z. B. durch Alter oder Krankheit) kann zu Essstörungen, sozialer Unsicherheit, verminderter Sexualität und erhöhter Depressivität führen.
Der Geruchssinn kann durch positive Assoziationen trainiert werden, aber bei Fehlfunktionen (Parosmie) ist Ignorieren der Gerüche sinnvoll.
Summary:
In dieser Podcast-Folge von "AHA – 10 Minuten Alltagswissen" spricht Moderator Antonio Beckermann mit der Neurowissenschaftlerin Ilona Croy über die faszinierenden Fähigkeiten des menschlichen Geruchssinns. Der Geruchssinn erfüllt drei zentrale Funktionen: Er beeinflusst die Nahrungsaufnahme, schützt vor Gefahren (z. B.
verdorbene Lebensmittel oder kranke Personen) und dient der sozialen Wahrnehmung. Forscher haben herausgefunden, dass wir über Körpergeruch Emotionen wie Angst, Freude oder Stress riechen können – oft unbewusst. Der Körpergeruch setzt sich aus Tausenden Substanzen zusammen, die durch das Hautmikrobiom und das Immunsystem (MHC) geprägt sind.
Jeder Mensch hat eine individuelle Geruchswelt, da die Rezeptoren in der Nase variieren. Geruch beeinflusst auch zwischenmenschliche Beziehungen: Menschen mit ähnlichem Geruch werden oft Freunde, und Verwandte können am Geruch erkannt werden. Der Verlust des Geruchssinns, etwa durch Alter oder Krankheit, kann schwerwiegende Folgen haben: Essverlust, soziale Unsicherheit, nachlassende Sexualität und ein erhöhtes Depressivitätsrisiko.
Allerdings kann der Geruchssinn durch positive Erfahrungen trainiert werden, und bei Fehlfunktionen (Parosmie) ist es ratsam, unangenehme Gerüche zu ignorieren, um die Lebensqualität zu erhalten. Die Folge zeigt, wie wichtig der Geruchssinn für Alltag, Emotionen und Beziehungen ist.
FAQs
Der Geruchssinn dient der Nahrungsaufnahme, dem Schutz vor Gefahren (z.B. verdorbene Milch) und der sozialen Wahrnehmung, indem er über Körpergerüche Informationen über andere Personen liefert.
Ja, Studien zeigen, dass sich der Körpergeruch bei Angst, Freude oder Stress verändert. Angstschweiß wird beispielsweise als unangenehmer empfunden als Sportschweiß, was evolutionär sinnvoll ist.
Das Riechsystem ist sehr alt und mit Hirnbereichen verbunden, die für Emotionen zuständig sind, aber wenig mit Sprache zu tun haben. Daher sagen wir meist nur „gut“ oder „schlecht“ statt präziser Beschreibungen.
Menschen mit ähnlichem Körpergeruch werden oft schneller Freunde. Auch Verwandte erkennt man am Geruch durch gemeinsame Umgebung und ähnliche Gene des Immunsystems, was unbewusst die Attraktivität beeinflusst.
Betroffene leiden oft unter Geschmacksverlust, Ängsten vor Gefahren, Unsicherheit im Sozialen, weniger Freude an Sexualität und einem erhöhten Risiko für Depressionen, selbst wenn sie nie riechen konnten.
Ja, man kann positive Assoziationen aufbauen, z.B. bei Adoptiveltern, die den Geruch eines Kindes mit schönen Erlebnissen verbinden. Bei verändertem Geruchssinn (Parosmie) hilft es, die Warnsignale bewusst zu ignorieren.
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