Der Podcast von Kristina Sichtmann betont die zentrale Bedeutung einer sorgfältigen Gliederung für eine erfolgreiche Abschlussarbeit. Die Gliederung dient als roter Faden, der sich direkt aus der Forschungsfrage ableitet und die einzelnen argumentativen Schritte zu ihrer Beantwortung abbildet. Inhaltlich folgt eine wissenschaftliche Arbeit einer klaren Grundstruktur: Einleitung, Hauptteil (mit theoretischen Grundlagen und Analyse) und Schluss. Für empirische Arbeiten existiert oft eine Standardgliederung. Formal sollte die Gliederung übersichtlich sein, mit maximal vier Unterebenen und einer symmetrischen Gewichtung der Kapitellängen. Häufige Fehler wie zu tiefe Gliederungen oder ungleiche Gewichtung werden erläutert. Zudem gibt es Tipps zur Formulierung prägnanter Überschriften. Abschließend wird betont, dass die Gliederung ein flexibles Arbeitsdokument ist, das im Schreibprozess weiterentwickelt werden kann und sollte.
Du schaffst das. Er vollkreich deine Abschlussarbeit schreiben. Mein Name ist Kristina Sichtmann. Ich bin Professoren, Autoren, Lehrende und Coach für akademisches Schreiben. Und mit diesem Podcast gebe ich dir Insider-Tips für deine Bachelor-Master- oder Doktorarbeit. Ja, klar, schaffst du das ganz ohne Stress im Schreibloch an und dafür mit jeder Menge Spaß im Schreiben. Vertrau deinen Fähigkeiten. Die Gliederung deiner Abschlussarbeit ist ein Meilenstein. Denn wenn du warst, welche logische Struktur deine Arbeit hast, dann kannst du die einzelnen Gliederungspunkte Stück für Stück arbeiten. Du hast Klarheit über was du schreiben und recherchieren musst und kannst viel schneller schreiben. In dieser Podcast-Episode erfährst du, dass eine gute Gliederung eine inhaltliche und eine formale Komponente beinhaltet. Du lernst, welche inhaltende Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit haben sollte. Du bekommst Tipps zum Formulieren von Überschriften und du erfährst, wie du deine Gliederung formal in Topform ringsst. Wenn du noch mehr Tipps für deine Abschlussarbeit haben möchtest, dann schau doch einfach mal auf meine Website, die Info dazu findest du in den Schonuts. Also schön, dass du heute am Start bist und los geht's. Viel Spaß mit dieser Episode. Wenn ich eine Abschlussarbeit benutte, dann ist eines der ersten Elemente, die ich anschau, die Gliederung der Arbeit. Die Gliederung macht in der Regel einen Teil der Note aus und wird im Gutachten erwähnt. Bei guten Arbeiten wähle ich deine Formulierung, wie die Arbeit ist logisch aufgebaut. Ein roter Faden ist durchweg erkennbar. Aha, da haben wir ihn wieder den roten Faden, den ich schon so häufig erwähnt habe. Und der rote Faden orientiert sich, die Lü Lü Lü, Trommelwirbe an deiner Forschungsfrage. Ich kann es nicht häufig genug sagen. Deine Forschungsfrage ist der TRE und Angelpunkt deiner Abschlussarbeit. Und die Gliederung deiner Arbeit spiegelt die einzelnen Schritte wieder, die du zur Beantwortung deiner Forschungsfrage machst. Die Gliederung ist häufig eines der ersten Schriftstücke, die du mit Betreuenden besprichtst. Wenn du ein Proposal oder Exposee schreibst, dann ist die Gliederung ein wichtiger Bestandteil davon. Warum ist es so? Weil die Betreuende daraus den gedanklichen Plan deiner Arbeit erkennen können. Die Argumentations- und Darstellungslogik deiner Arbeit. Die Gliederung deiner Arbeit kann übrigens schon eine wissenschaftliche Leistung an sich sein. Denn wenn du schaffst, in ein sehr diffusistemenfeld eine Struktur und Ordnung zu bringen, dann ist dies bereits ein sehr wichtiger Beitrag zur Literatur. Deine ersten Seminararbeiten dienen übrigens häufig nur diesem Zweck. Du sollst lernen, Struktur in ein Thema zu bringen. Es gedanklich zu ordnen. Wenn du jetzt schon viele Seminararbeiten geschrieben hast, dann weißt du sie jetzt vielleicht auch besser zu verstehen. Bei der Bewertung der Gliederung gibt es eine inhaltliche und eine formale Ebene. Die inhaltliche Ebene bezieht sich darauf, was du in deine Arbeit thematisiert. Und die formale Ebene bezieht sich auch auf die Darstellungsweise. Wenn du dir eine Gliederung für deine Abschlussarbeit überlegst, dann empfehle ich dir in zwei Schritten vorzugehen. Zunächst solltest du die einmal überlegen, welche Inhalte, welche Schritte zur Beantwortung deiner Forschungsfrage relevant sind. Dann gilt es diese Inhalte in einem zweiten Schritt in eine logische Reinfolge zu bringen, die formalen Gliederungsgrundsetzen entspricht. Schon wir zunächst mal den Inhaltern. Wenn du dir wissenschaftliche Arbeiten anschaust, dann wirst du und musste erkennen. Sie sind nämlich immer sehr ähnlich aufgebaut. Krop gesagt folgt eine wissenschaftliche Arbeit den Grundsetzen einer spannenden Geschichte. Es gibt eine Einleitung, einen Hauptteil, idealerweise mit einem Höhepunkt und einem Schluss. Und wenn du geschriebene Abschlussarbeiten dann noch näher anschaust, dann wirst du erkennen, dass der Hauptteil von wissenschaftlichen Arbeiten auch immer sehr ähnlich aufgebaut ist. Du beginst in der Regel mit theoretischen Grundlagen und dann folgt der Analyse-Teile. Bei konzeptionellen Arbeiten, das heißt bei Arbeiten, in denen du keine empirische Untersuchung durchfürst, ist, dass der Teil, in dem du bestehende Literatur beispielsweise neu interpretiert, vergleist oder ähnliches. Und bei empirischen Arbeiten ist, dass der Teil, in dem du die Untersuchungsmethode und die Untersuchungsergebnisse darstellt. Gute Nachricht bei empirischen Arbeiten gibt es sogar eine Standardliederung und die sieht in etwas so aus. Du stellst den Stand der Forschung da, leitest gegebenenfalls Hypothesen ab. Dann kommt die Untersuchungsmethode und daran schließen sich die Darstellung und die Diskussion der Ergebnisse an. Ist doch ganz einfach, oder? Ein wichtiger Tipp ist also, schau dir doch einfach mal die Klierungen von wissenschaftlichen Arbeiten an. Und zwar ganz bewusst, schau dir ganz bewusst die Klierungen der Literatur an, die du liest und schau dir ganz bewusst bestehende Abschlussarbeiten an, indem du nur die Klierungen analysierst. Das ist jetzt natürlich keine Aufforderung, Klierungen anderer zu übernehmen und ein Plagiat zu riskieren. Das macht kein Sinn, denn du verfolgst dir eine andere Forschungsfrage. Aber schau dir die Grundstruktur anderer Klierungen an und versuche sie auf deine Arbeit zu übertragen. Wenn du nämlich durchschaut hast, wie wissenschaftliche Arbeiten gekliedert sind, dann ist die Klierung deine Arbeit relativ einfach. Es gibt also ein Kapitel, indem du die theoretischen Grundlagen für deine Arbeit legst. Hier geht es zunächst mal um bekryflliche Grundlagen, also beispielsweise Definitionen, die für deine Arbeit wichtig sind. Hier wird gegeben und falls auch nochmal die Relevanzsysteme ist verdeutlicht. Auf jeden Fall solltest du an dieser Stelle eine Literatur überblickt zum Stand der Forschung geben. Du gehst auf Theorien ein, die für deine Arbeit relevant sind, du leidest typothezen ab. Das kommt ganz auf dein Thema an. In diesem Kapitel demonstriers du, dass du dich intensiv mit der Literatur auseinandergesetzt hast und dass deine Arbeit im Kontext bestehende Literatur steht. Dann folgt der Analyseteil der Arbeit. Wenn du eine empirische Arbeit schreibst, dann habe ich dir ja schon ein Muster gegeben, wie das in der Regel geht. Also je nach Untersuchungsmetode folgt es immer einem Schema F, an dem du dich gut orientieren kannst. Wenn du eine konzeptionelle Arbeit schreibst, dann ist die Klierung des Analyseteils möglicherweise etwas schwieriger und du musst kreative sein in den Formulierungen. Ach ja, Stichwort Formulierung deine Überschriften. Natürlich sollten sie kurz knackig preknannt und trotzdem gehaltvoll sein. Ja, klingt schwierig, aber du kannst dich an folgenden Hilfestellungen orientieren. Erstens könnte sich deine Überschrift auf die Handlung beziehen, die du um Kapitel in den Vordergrund stellt. Also beispielsweise Entwicklung der Fragestellung oder Darstellung der Ergebnisse, wenn du die Ergebnisse der Arbeit darstelltst oder Vergleich von Theorie A und Theorie B, wenn du zwei Theorien miteinander vergleichst oder Bewertung der Methode, wenn du beprüfst, ob sich eine Methode für deinen Untersuchungsgegenstand eignet. Zweitens kannst du einfach die Fragestellen, die im betreffenden Kapitel behandelt und beantwortet wird. Zum Beispiel, welche Bedeutung hat das Phänomen X Y in der Realität? Trittens kannst du auch einen zentralen Begriff als Überschrift verwenden, etwa die X Y-Theorie oder die X Y-Methode. Und Viertens gibt es auch so wissenschaftstübliche Schlüsselwörter. Das sind beispielsweise Begriffe wie Begriff oder Begriffbestimmung, Überblick, Kriterien, Ausprägungen, Typen, Dimensionen, Merkmale, Vergleich und so weiter. Schaut doch einfach mal, was in deiner Disziplin hier häufig verwendet wird. Also fassen wir nochmal zusammen.
Ein Erste Schritt besteht darin, dass du dir überlegst, welche Inhalte, welche Schritte für die Beantwortung deiner Forschungsfrage relevant sind. Diese kannst du dann in eine logische Reihen vorgebringen. Und wenn du diese Struktur hast, dann kannst du dich den formalen Kriterien einer guten Cliederung zuwenden. In Formale Hinsicht sehe ich immer wieder drei Hauptfehler bei Cliederungen und auf die gehe ich jetzt ein. Der erste Fehler ist, dass Cliederungen zu differenziert sind. Das bedeutet, dass sie insgesamt zu viele Kapitel enthalten. Das bezieht sich auf die Anzahl der Kapitel und auch auf die Anzahl der Unterkliederungsebenen. In der Regel reichen fünf Kapitel manchmal sogar vier. Das ist auch wichtig im Hinblick auf die Gewichtung, auf die ich gleich eingehen werde. Hauptkapitel sind übrigens die Kapitel, bei denen nur eine Zahl steht, also erstens, zweitens, drittens und so weiter. Du solltest maximal vier Unterkliederungsebenen, also hier Archistufen haben. Und das finde ich schon sehr differenziert. Das bedeutet also, dass du maximal ein Kapitel mit vier Zahlen haben solltest. Also etwa zwei Punkt, eins Punkt, eins Punkt, eins. Wenn du innerhalb eines Kapitals weiter differenzieren willst, dann kannst du das mit fetten oder kursiven Zwischenüberschriften oder aber auch mit Bullet Points machen, die keine Kapitel noch haben. Übrigens gibt es auch eine Faustregel, was die Unterkliederung anbelangt. Du solltest mindestens eine Seite pro Unterkapitel schreiben, damit es einen eigenen Kliererungspunkt werden ist. Im Zweifel-Zwahl solltest du also eher weniger als mehr Unterkapitel haben. Der zweite Fehler, den ich häufig sehr bezieht, sich auf die Kliererungsebenen. Aspekte von gleicher Bedeutung, solltest du auf der gleichen Ebene anordnen. Wenn du zum Beispiel in Kliererungspunkt 2.1 eine Theorie beschreibst, dann sollte eine gleichwertige Theorie in Kapitel 2.2 erläutert werden und nicht in Kapitel 2.1. Was ich auch häufig sehe ist, dass es nur ein Unterkapitel gibt. Ein Hauptkapitel muss aber mindestens zwei Unterkapitel haben. Wenn du also einen Kliererungspunkt 2.1, 1 hast, dann muss es zwangsläufig einen Kliererungspunkt 2.1. 2 geben. Der Kliererungspunkt 2.1. 1 kann niemals alleine stehen. Also entweder führst du einen zweiten Kliererungspunkt ein oder du integriest den Text von Punkt 2.1. 1 in die übergeordnete Ebene 2.1. Dabei muss die Kliererung vollständig sein. Das bedeutet, dass im Text zwischen der Überschrift zu 2.1 und der Überschrift zu 2.1. 1 lediglich die folgende Unterkliederung in die Teile 2.1. 1, 2.1. 2 und 2.1. 3 beschrieben, argumentiert oder begründet werden darf. Eine weitere inhaltliche Argumentation darf an dieser Stelle nicht stattfinden. Und ich glaube, ich habe es im Podcast schon öfter erwähnt, dass ich in diesem Fall Text zu Überschrift 2.1, E überflüssig finde und ihr empfehle direkt bei 2.1. 1 loszulegen. Denn ich kann ja schon aus der Kliererung erkennen, was im folgenden kommt und du musst es mir nicht auch noch im Text erklären. Was hier an dieser Stelle auch noch erwähnenswert ist, ist, dass das unter Kapitel keine Wortgetreuung wiederholung des Oberkapitel sein sollte. Also wenn beispielsweise des Oberkapitel 2 mit Begriffsbestimmung und Relevanz des Themas betitelt ist, dann sollte 2.1 nicht als Begriff Bestimmung und 2.2 mit Relevanz des Themas benannt werden. Hier solltest du schon etwas kreativer sein. Den dritten Fehler, den ich häufig bei Gliederungen sehe, bezieht sich auf die Gewichtung der einzelnen Kapitel. Generell gilt als Faustregel, dass die Einleitung und der Schluss jeweils sehr 10 bis 15 Prozent deiner Arbeit ausmachen sollten. Jetzt kannst du dir ausrechnen, wie groß der Umfang des Hauptteil sein sollte, also ungefähr 70 bis 80 Prozent deiner Arbeit. Bei einer Arbeit von 30 Seiten sollten Einleitung und Schluss, also jeweils ungefähr 3 bis 4 1/2 Seiten umfassen und der Hauptteil ungefähr 20 bis 25. Bei einer Arbeit von 60 Seiten entsprechend angepasst etwa 6 bis 9 Seiten für die Einleitung, sehr 40 bis 50 Seiten für den Hauptteil und 6 bis 10 Seiten für der Schlusskapitel. Die Unterkapitel des Hauptteils sollten übrigens auch ungefähr gleich lang sein. Ob deine Gliederung den genannten Kriterien entspricht, kannst du jetzt mit einem einfachen Trick überprüfen. Ich empfehle dir dazu, die Gliederung auszutrucken und von ganz weit oben aus der Vogelperspektive anzuschauen. Eine gute Gliederung ist nämlich symmetrisch und damit ist gemeint, dass in jedem Kapitel eine ähnlich ebenden Tiefene eine ähnliche Anzahl von Unterkapiteln und ein ähnlicher Kapitel umfang zu finden ist. So, jetzt weißt du also, wie die Gliederung einer guten Abschlussarbeit aufgebaut ist. Zusammenfassend. Deine Gliederung sollte klar und eindeutig verständlich aufgebaut sein. Sie sollte sich an der Beantwortung deiner Forschungsfrage orientieren, eklare mittlerweile, oder? Die Gliederung spiegelt die einzelnen Schritte wieder, die du zur Beantwortung dieser Forschungsfrage unternimmst. Eine Frage, die mir übrigens auch immer wieder gestellt wird, darf sich eine Gliederung im Laufe einer Arbeit ändern oder ist die Gliederung, die ich im Expossee dargestellt habe, fix. Meine Antwort natürlich darf sich die Gliederung ändern. Das ist Teil des Entwicklungsprozesses. Die Gliederung, die du zu Beginn deiner Arbeit erstellt, ist vorläufig. Eine Orientierungshilfe. Wenn du mehr Erkenntnisse hast und mehr gelesen hast, dann kann es selbstverständlich sein, dass sich die gedankliche Struktur, die Logik, die du in deinem Thema siehst, änders. Und die Gliederung darf jederzeit angepasst werden. Wenn du unsicher bist, dann bespricht das einfach mit deiner Betreuerin oder deiner Betreuer. Willst du noch mehr Tipps für deine Abschlussarbeit? Dann schaue doch auf meiner Website und auf meiner Facebook-Seite vorbei. Ich freue mich übrigens auch über Hinweise, Programme deiner und Fragen jede Art und greife Impulse für diesen Podcast auf. Wenn dir also eine Frage unter den Näglen brennt, dann meld ich doch einfach bei mir. Ich freue mich riesig, dass ich dich bei deiner Abschlussarbeit unterstützen darf. Und jetzt raman schreiben, du schaffst das. Tschüss, Papa und Adile. * Musik *
Podcast Summary
Key Points:
Die Gliederung ist ein zentraler Bewertungsbestandteil und sollte sich logisch an der Forschungsfrage orientieren.
Eine gute Gliederung umfasst eine inhaltliche Struktur (Einleitung, Hauptteil mit Theorie und Analyse, Schluss) und formale Kriterien (klare Hierarchie, symmetrische Gewichtung).
Häufige formale Fehler sind zu viele Ebenen, ungleiche Gewichtung der Kapitel und inkonsistente Untergliederung.
Überschriften sollten prägnant sein und können Handlungen, Fragen, Schlüsselbegriffe oder disziplinübliche Formulierungen verwenden.
Die Gliederung ist ein dynamisches Arbeitsinstrument und kann während des Schreibprozesses angepasst werden.
Summary:
Der Podcast von Kristina Sichtmann betont die zentrale Bedeutung einer sorgfältigen Gliederung für eine erfolgreiche Abschlussarbeit. Die Gliederung dient als roter Faden, der sich direkt aus der Forschungsfrage ableitet und die einzelnen argumentativen Schritte zu ihrer Beantwortung abbildet. Inhaltlich folgt eine wissenschaftliche Arbeit einer klaren Grundstruktur: Einleitung, Hauptteil (mit theoretischen Grundlagen und Analyse) und Schluss.
Für empirische Arbeiten existiert oft eine Standardgliederung. Formal sollte die Gliederung übersichtlich sein, mit maximal vier Unterebenen und einer symmetrischen Gewichtung der Kapitellängen. Häufige Fehler wie zu tiefe Gliederungen oder ungleiche Gewichtung werden erläutert.
Zudem gibt es Tipps zur Formulierung prägnanter Überschriften. Abschließend wird betont, dass die Gliederung ein flexibles Arbeitsdokument ist, das im Schreibprozess weiterentwickelt werden kann und sollte.
FAQs
Eine gute Gliederung ist ein Meilenstein, da sie Klarheit über Struktur und Inhalt gibt, den roten Faden der Arbeit widerspiegelt und oft Teil der Benotung ist. Sie hilft, schneller und zielgerichteter zu schreiben.
Der Hauptteil beginnt in der Regel mit theoretischen Grundlagen, gefolgt vom Analyseteil. Bei empirischen Arbeiten gibt es oft eine Standardgliederung: Stand der Forschung, Hypothesen, Untersuchungsmethode sowie Darstellung und Diskussion der Ergebnisse.
Vermeiden Sie zu viele Kapitel oder Unterebenen (maximal vier Ebenen), ungleiche Gewichtung der Kapitel und das Anordnen gleichwertiger Aspekte auf unterschiedlichen Ebenen. Jedes Hauptkapitel benötigt mindestens zwei Unterkapitel.
Überschriften sollten kurz, prägnant und gehaltvoll sein. Orientieren Sie sich an Handlungen im Kapitel, Fragestellungen, zentralen Begriffen oder disziplinüblichen Schlüsselwörtern wie 'Begriffsbestimmung' oder 'Vergleich'.
Ja, die Gliederung darf und sollte sich im Laufe der Arbeit anpassen, da sie vorläufig ist und sich mit neuen Erkenntnissen entwickeln kann. Besprechen Sie Änderungen bei Unsicherheit mit Ihrer Betreuungsperson.
Drucken Sie die Gliederung aus und betrachten Sie sie aus der Vogelperspektive. Eine gute Gliederung ist symmetrisch, mit ähnlicher Tiefe, Anzahl an Unterkapiteln und Umfang pro Kapitel.
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