In diesem Podcast-Gespräch zwischen dem Gastgeber und Jelena, einer 23-jährigen Mentorin und Coach für mentale Gesundheit, steht die Regulation des Nervensystems im Mittelpunkt. Jelena erklärt, dass bewusstes Handeln nicht durch bloßes Wissen entsteht, sondern durch Erleben und Umsetzen – ein Prozess, den sie selbst durchlief, nachdem sie in eine Phase der Überanalyse und Paralyse geriet. Sie betont, dass Nervensystem-Regulation nicht nur Ruhe erfordert, sondern Sicherheit, die durch Wiederholung und Routinen geschaffen wird, etwa durch einfache Morgenrituale wie das Trinken von Tee. Atemtechniken wie Box Breathing und der physiologische Seufzer, basierend auf Forschung von Dr. Andrew Huberman, sind schnelle Werkzeuge, um Stress abzubauen. Zusätzlich empfiehlt sie Journaling als „Brain-Dump“, um Gedanken ungefiltert loszulassen. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Ko-Regulation: Ein unterstützendes Umfeld und echte Gespräche sind essenziell, während toxische Beziehungen oder ungesunde Gewohnheiten wie morgendliches Handy-Checken das Nervensystem belasten. Jelena betont die Bedeutung von Fokus und Aufmerksamkeit, da das Gehirn durch das retikuläre Aktivierungssystem die Realität nach dem filtert, worauf man sich konzentriert. Abschließend diskutieren beide, dass Bewusstsein bedeutet, sich selbst zu erkennen und alte Schutzmechanismen loszulassen, auch wenn dies anfangs Einsamkeit verursachen kann – ein Prozess, der letztlich zu innerem Frieden und authentischen Beziehungen führt.
einen wunderschönen guten Tag, Jelena. Schön, dass du heute bei dem Podcast dabei bist.
Ich freue mich sehr. Vielleicht für alle Leute, wo wir gerade sind. Also als Erklärung,
wir sind gerade auf dem sechsteigen gegen Massive retreat. Das Retreat haben wir veranstaltet,
um Menschen zu helfen, bewusster zu werden. Und wie du Menschen auch hilfst, bewusster zu werden,
werden wir gleich erfahren. Ich finde es super, super spannend. Wir haben ja jetzt in den letzten
Tagen sehr viele Impulse mitbekommen, sehr viele Erkenntnisse von verschiedenen Menschen,
verschiedene Glaubenssätze bereits erkannt, Limitierungen erkannt, aber auch gemerkt oder gespürt,
dass viele Menschen auch im Kopf sind, dass sie dauerhaft gestresst sind, dass sie dauerhaft sich
Sorgen machen, über bestimmte Themen. Und ich bin tatsächlich auf dich aufmerksam geworden,
als ich deinen Content gesehen habe mit Tools praktiken, wie man seinen Nervensystem regulieren kann.
Und obwohl ich ja selbst viel Content mache über Psychologie und mentale Gesundheit, habe ich mir
wirklich ein Stift genommen und habe mir runtergeschrieben, was du ja gesagt hast, weil ich das so
spannend fand. Und ich glaube, das ist noch so ein Thema, das sehr viele Menschen einfach immer
noch nicht wissen, weil ihn natürlich einmal das Wissen fehlt und einfach die Praktiken, die Übungen
und kurz zu dir, du kannst mich gerne verbessern, wenn es von der Beschreibung her nicht 1 zu 1 zu treffen
ist, aber so wie ich dich jetzt kennengelernt habe und was ich von dir weiß, bist du Jelena,
du bist 23 Jahre jung, du bist Mentoren, du bist Coach für mentale Gesundheit, für Bewusstsein,
für Stressbewältigung, aber auch würde ich sagen, also so wie ich das jetzt mitbekommen habe,
auch dass du Menschen einfach hilfst, ja, ins Bewusste handeln zu kommen und ich würde einfach mal
mich sehr dafür interessieren, was denn bewusstes Handeln bedeutet und wie du das am besten beschreiben
könntest. Also erst mal schön gesagt, danke, dass hier bin, hier sein darf. Ich glaube, ich
kann es am besten eigentlich ja meiner Story erklären, weil ich es selbst erlebt habe. Ich habe sehr früh
angefangen, mich mit mir selbst zu beschäftigen und mit ja meinen Mustern und was so immer vorgeht,
einfach weil ich immer schon das Gefühl hatte, dass da mehr ist und ich einfach herausfinden wollte,
was da ist und wo viel ich auch hier bin und bin dann da eigentlich relativ tief reingegangen habe,
auch alles verstanden, habe auch gewusst, was ich machen soll, aber ich bin dann in wie so eine
Paralyse gekommen, dass ich einfach zu viel nachgedacht habe und dann das immer weiter reingegangen ist
in so eine Spirale und ich habe es nicht geschafft, das umzusetzen und das ging ganz lange bei mir,
es ging viele Jahre, bis ich irgendwann verstanden habe, dass ich nichts mehr verstehen muss,
dass ich nicht noch mehr Wissen reinholen muss und dass ich wirklich einfach erleben muss und
Handeln muss und ich sehe, dass sehr viele Menschen da auch stecken bleiben und genau so war das bei mir.
Okay, das ist natürlich super spannend, vor allem was ich mich jetzt einfach frage für jemanden,
der noch nie etwas von Nervensystem gehört hat, von Regulationen, was könnte diese Person von dir
mitbekommen oder was ist so die erste Sache, dass diese Person mitnehmen kann, wenn sie sich mit diesem
Thema mehr beschäftigen will. Also viele Menschen denken ja, wenn man das Nervensystem regulieren muss,
dann braucht man einfach Ruhe, weil das wird ja von Stress ausgelöst. Das was man sagt, ich bin
gesteist, mein Nervensystem ist das reguliert, deswegen ich brauche jetzt einfach Ruhe und Entspannung.
Und es ist zu einem Teil wirklich wichtig, aber was ich gelernt habe ist, dass das nicht reicht,
sondern du brauchst Sicherheit und diese Sicherheit musst du dir schaffen durch Wiederholungen,
durchs Immer-Wiedertun und das finde ich, dass alle allerwichtigste, dass auch der Nummer 1-Zipte
nicht eigentlich den Leuten doch geben würde, wenn es darum geht, also ein Nervensystem, es
wirklich diese Wiederholte Sicherheit. Wie du holte Sicherheit und welche Technik oder welche Übung
könnte man beginnen, wenn man jetzt noch gar kein Plan von dem ganzen Thema hat.
Ich habe angefangen tatsächlich mit meinem Atem, also ich hatte nämlich Momente der Panik
in meinem Alltag, die ich mir nicht erklären konnte. Deswegen bin ich auch aufs Nervensystem gestoßen,
weil ich mir dachte, was ist da los? Das hat für mich kein Sinn ergeben und hab dann wirklich in diesen
akuten Momenten, die ich gemerkt habe, dass ich komplett des reguliert bin, gesteuist bin,
ja, auf meine Atem geachtet tatsächlich und einfach so Atemüben gemacht, die man halt auch im Alltag
einfach machen kann. Da bist du aber, glaube ich, mehr Profil. Ja, also ich sehe das genauso,
also durch mich, also durch den Atem kann ich Zugang zu mir selbst bekommen. Ich kann ja viel
einfacher, sag ich mal, diese Präsenz spüren, diese Ruhe in mir spüren, was man halt in diesem
hektischen Alltag nicht hat. Und ja, was manchmal so ein bisschen auf der Strecke bleibt,
natürlich es gibt verschiedene Breathwork Techniken von Box Breathing bis zu den physiologischen
Säuftser, wo man einen doppelten Atemzug einnimmt und dann wieder ausatmet. Das kommt ja auch
von Dr. Andrew Hyberman aus der Stanford Universität, der das sehr lange erforscht hat und zum
Entschluss gekommen ist und durch die Forschung belegt hat, dass es tatsächlich der schnellste Weg ist,
um sein Nervensystem zu regulieren. Also stimm ich dir auch absolut zu der Atem, aber da ich so viel
über den Atem weiß, würde ich sehr gerne auch von dir noch wissen, was es für andere Techniken gibt,
bevor wir vielleicht das ganze Thema Atem-Techniken und was man da, sag ich mal, als jemand, der noch
keine Berührungspunkte hat, einfach machen kann oder tun kann, wenn man ja sein Nervensystem
regulieren möchte. Was würde so sagen, gibt es noch für für Techniken Möglichkeiten?
Ich würde sagen generell, es ist wichtig, irgendwie zu versuchen, wieder zu sich zurückzukommen,
weil man halt sehr verstreut ist, oft wenn man in diesem Zustand ist und sich kleine Dinge
zu schaffen im Alltag, die Routinen, also vielleicht es wird einfach besser Routinen zu schaffen,
die einem diese Sicherheit geben und es muss nichts, es ist ein, es muss nicht eine 10-Schitte
morgen Routine sein, es kann wirklich einer Sache sein, viel zu sagen "Hey, morgens,
ich steh auf" und das erster, was ich mache, ich trinken Tee. Damit du einfach deinem
Nervensystem quasi des Signal gibst, "Hey, es ist genauso wie immer, heißt ich bin sicher."
Und solche Dinge halt einzubauen, die wirklich auch realistisch in einem Alltag einbaubar sind,
die du immer wieder quasi hast, die dir einfach dieses Signal geben "Okay, ich bin nicht im
Überlebensmodus, ich bin gar nicht weg, gar nicht von einem Tiger verfolgt, sondern ich bin
sicher, weil das ist gewohnt." Ein Gefühl von Kontrolle auch, wenn du halt morgens weißt, du trinkst
immer dein Tee, dann hat dein Nervensystem auch diese Ruhe, weil es weißt, es passiert immer
zur gleichen Zeit, du kannst immer erwarten, dass du ein Tee trinkst und das Gefühl von Kontrolle
wird quasi durch Routinen vermittelt, wenn ich das jetzt so richtig verstanden habe.
Vorher siebbarkeit einfach. Okay, vorher siebbarkeit. Okay, das heißt, wir können einmal das
Nervensystem beruhigen durch Routinen, wir können es einmal durch den Atem regulieren,
welche Atemtechniken fallen dir dann ein, ich kann dann sehr gut natürlich dazu ergänzen.
Das hast du gerade mit dem doppelten Einatmen, wie hättest du es so mal?
Physiologische Säufzer. Genau, das habe ich da sich auch angefangen anzuwenden und dieses
Box Breathing finde ich auch toll. Ja, also wir haben es ja jetzt schon auf dem Retreat
2-3 mal gemacht und ich habe es angeleitet. Box Breathing ist, glaube ich, etwas, was extrem
unterschätzt wird, das wird immer so in die Schublade geschoben, dass es irgendwie nur
spirituelle Menschen machen oder esoterische Menschen machen. Tatsächlich wird das von den
Top Athleten verwendet, von Unternehmern, von Menschen, die zum Beispiel von einer großen
Menge von Menschen sprechen müssen, die eben vor schwierigen Situationen entstehen, zum
Beispiel auch Prüfungen oder Studieren und dann einfach merken, dass auf einmal der Blutdruck
steigt, das Herzpunkt schneller, weil natürlich die Nervosität kommt, die Angst kommt, da
ist einfach ein Box Breathing super entspannt und sehr einfach für jeden zu machen, weil
das einmal Spannungen abbaut, weil es gleichzeitig
aber auch dem Nervensystem, sag ich mal, oder dem Körper, Sauerstoff zuführt, was dann auch
dem Gehirn signalisiert. Es ist genug Sauerstoff da. Es braucht keine Panik haben. Wie Atmen gerade
alles ist in Ordnung, alles ist so wie sein soll. Nur es ist halt eben oft so, dass wenn wir in eine
Situation uns hinein versetzen, die uns Angst bereitet oder uns nervös macht, dann passiert es sehr oft
unbewusst, das heißt, ich denke an diese Situation und dann unbewusst reagiert einfach mein Körper
darauf. So und die Breathwork kann uns einfaches quasi wie die Fernbedienung oder wie der Reset-Knopf
um unser Nervensystem wieder zu herunterzufahren. Das heißt, wir haben mit unserer mit dem Box-Breeving
nicht direkten Zugang unser Blutdruck zu regulieren oder unseren Herzschlag zu senken, sondern
wir können durch die Breathwork quasi durch das können wir quasi den Herzschlag oder den Blutdruck
steuern, beziehungsweise regulieren, aber halt nicht auf direktem Weg, sondern es wird quasi über
die, also über den Atem wird das sozusagen dann passiert es dann indirekt. Nichts ist so trotz am
Ende, es ist, also ist es eine direkte Erleichterung, eine direkte Entspannung, die man spürt und das
Box-Breeving kann jeder machen, das können wir jetzt zusammen kurz machen, es ist wirklich vier Sekunden
ein Atem, also wirklich durch die Nase ein, zwei, drei, vier, dann haltest du die Luft einmal an, zwei, drei, vier,
Atem ist tief aus, durch die Mund, zwei, drei, vier und dann nochmal die Luft anhalten, zwei, drei, vier und das ganze
macht man dann 10, 12 Runden oder drei bis fünf Minuten und durch diese auch Atem pausen, merkt man dann
auch immer wieder diese Stille, aber man signalisiert auch dem Körper, dass auch wenn keine Luft da ist sozusagen
man nicht in Panik geraten muss und der Körper trotzdem weiß, was sie zu tun hat und wir vertrauen sehr
oft nicht unserem Körper und unserem Gefühl und glauben immer alles mit unserem Verstand zu erfassen,
aber unser Körper hat Automatismen in sich, die ganz von alleine funktionieren und unser Atem ist
einfach ein super Weg, um genau das uns quasi wieder deutlich zu machen. Das heißt wir haben den
Atem, wir haben einmal Gefühl von Routinen, was würdest du sagen ist noch super hilfreich um dein
Nervensystem zu regulieren. Was mir extrem geholfen hat ist zu Journalen tatsächlich, weil oft ist es
ja so, wenn man Stress ist, dass man halt einfach auch tausend Sachen im Kopf hat und irgendwie so 50
Tabs offen und ich mache das super gerne, dass sich abends zum Beispiel vom Schlafen gehen einfach
alles mal rausschreiben und das auch da, wie ich so eine Brand-Dump Journaline nicht ist, so ein
toller, die ich entwickelt habe, wo ich quasi nicht darauf achte, dass es jetzt schön geschrieben
ist mit vollständigen Sätzen und so philosophisch klingt, sondern dass ich wirklich einfach alles,
was mir in dem Moment einfällt, so wie es in meinem Kopf ist, einfach drauf hat, es können Grafiken
sein, es können einzelne Wörter sein, das muss nicht schön aussehen, das muss auch keine
verstehen, es muss auch keiner sehen, aber einfach alles raus, was gerade im Kopf ist und ich merke,
dass ich danach nicht mehr dieses Grübeln habe beim Einschlafen, weil halt einfach alles aus dem
Kopf raus ist und so auch dann zum Beispiel in den Tag zu standen je nachdem, manchmal denkt man
auch die ganze Nacht nach und dann braucht man halt morgens ein bisschen nach Gefühl auch, aber das ist
eine Sache, die mir richtig krass geholfen hat, da einfach ein bisschen das loszulassen und zu sortieren
irgendwie, das heißt einfach ein Blatt Papier nehmen, also wie wir das jetzt hier haben, einfach
oder so ein kleinen Blog, dann einfach ein Stift nehmen und dann würde es so sagen einfach drauf
loszulreiben, also alle Emotionen, alle Gedanken, also nach keiner bestimmten Vorgabe, ich glaube,
viele Leute glauben immer, dass man Journalen irgendwie nach einer bestimmten Vorgabe machen muss,
wie siehst du das, also wirklich einfach drauf loszulreiben. Ja, so war das bei mir auch ich wollte
immer Journalen, ich wollte, ich wollte dieses Mädchen sein, das Journalen, so dieses Liebes-Tage-Ruch,
das hat nicht funktioniert, weil ich, das ist vielleicht auch nicht bei jedem so, mein Kopf, wenn,
also da sind 50 Sachen auf einmal, die da laufen und ich kann nicht einen Satz beenden, aber ich bin
schon 5-Sätze weiter, das kommt nicht hinterher und dann weiß so, dass, also du kannst es machen,
wie du willst, wie es dir passt und schaue ich halt ein Wort auf und dann fällt mir was anderes
sein, dann geht später wieder da zurück und ich glaube, wenn es jemand lesen will, keiner würde
verschieben was, was das ist, aber einfach so, wie es gerade im Kopf ist, einfach versuchen das
rauszuhauen. Ja, ja, ich kann das auch sehr gut bei mir immer spüren und merken, dass wir manchmal
so auch einzigartige Bilder auch in unserem Kopf haben oder auch einzigartige gerade Geschichten,
die man nicht dann strukturiert und wieder mit Logik oder Vernunft runter schreiben kann, sondern
vielleicht auch nebenbei noch was Zeichnet oder nebenbei auch versucht, irgendwie dieses Bild
darzustellen, dass man hat und das ist manchmal so abstrakt und so ja außergewöhnlich, dass man das
einfach, glaube ich, am besten machen sollte, indem man einfach drauf losschreibt und dann eben auch
wieder versucht, nicht zu viel im hier vorderen Teil unseres Gehirns zu sein, wo wir analysieren,
wo wir wieder bewerten, wo wir wieder versuchen, das so greifbar wie nur möglich zu machen, sondern
einfach unsere Kreativität freien Lauf zu lassen. Ich glaube, so sind, ich kann auch da falsch
liegen, aber ich glaube, so sind auch die schönsten Gemälde der Welt entstanden, als Menschen einfach
nur drauf losgezeichnet haben und das ja vielleicht in einem Umfeld, wo sie nicht irgendwo sich nach
bestimmten Vorgaben gerichtet haben. Also wir haben den Atem, wir haben ein Gefühl von Routine,
wir haben einmal Journal, ich finde noch zu dem Thema Atem, was mir gerade eingefallen ist,
wir haben den Leuten Box Breathing mitgegeben, aber wir haben den jetzt nicht erklärt, was der
physiologische Software ist, deswegen würde ich da einmal kurz zurück rudern und zweite,
physiologische Software ist geht wie folgt, das machen wir jetzt auch einmal zusammen, wir atmen einmal
tief ein, ganz tief bis zum obersten Punkt, ungefähr 80% füllen wir die Lungen auf und dann nehmen
wir nochmal einen doppelten Atemzug, der ganz obersten Stelle nochmal ein, also wir ziehen nochmal
mit der Nase nach, füllen nochmal den unsere Lungen komplett aus, aus, nee auf, so und dann tun wir
alles aus Atmen mit einem kleinen Laut, das heißt nochmal, tief ein und es klingt jetzt erst mal ein
bisschen immer komischer am Anfang, aber das wird mit der Zeit immer entspannter und man fühlt sich
mal wohler, das heißt einmal als tief ein Atmen, das kannst du halt überall machen. Ja,
und jetzt bin ich sogar noch entspannter den Podcast zu machen und wir werden wahrscheinlich noch mehr
Themen jetzt haben, einfach weil es, ja so fort entspannter. Das hätten wir davor genießen. Ja,
wir haben tatsächlich keine Breathwork davor gemacht, es ist auch ein gutes Learning für uns jetzt
gewesen. Ja, also das nächste Thema, was vielleicht interessant wäre, was also mir auch extrem
hilft, mein Nervensystem zu regulieren ist einfach, dass ich, dass ich ein gutes Umfeld habe,
das heißt, dass ich weiß, dass ich mich mit Menschen umgebe, die mir nicht das Gefühl geben,
dass ich mich einmal vorstellen muss, dass ich Bindung oder Liebe gefährlich anfühlt, dass ich aufpassen
muss, was ich sagen muss, dass es vielleicht gegen mich verwendet werden kann und ich glaube viele
Menschen leben genau in dieser, in diesem Glauben, dass sie Menschen um sich herum haben und ja
nicht wirklich Menschen haben, mit denen sie sich wohlfühlen, sondern immer auf der Gefahr sind,
also immer lauern müssen, ob da nicht irgendwie jemand kommt und ich glaube, das ist auch einer der
größten Probleme, die wir haben in unserem Gehirn, dass wir Menschen wirklich vertrauen können,
weil ich glaube für uns ist nicht dieser, wie du gesagt hast, Tiger, die größte Gefahr, sondern dieser
Mensch, so kann er, also wird er mein Vertrauen hoffentlich nicht missbrauchen und ja da würde ich
auch super gerne einfach wissen, wie es, wie es bei dir ist, würde es so sagen, dass es umfällt,
bei dir selbst, dass es selbst bei dir gemerkt ist, hast du so vielleicht auch Erfahrungen in den
Bereich schon? Ja, es ist extrem wichtig, dass es auch eine Sache, die ich auch noch gesagt hätte,
ist es wichtig, auch wirklich zu überlegen, was man los werden sollte, weil natürlich ist es gut,
diese Dinge sich anzueignen, diese Atmungen und Journaling und so aber wirklich auch zu schauen,
was im Leben gerade quasi diesen Stress verursacht oder diese innere Unruhe und halt was davon
man loslassen kann und Menschen sind halt auf wirklichen Faktor, der super viel, es hat einfach
viel Einfluss, weil wir halt auch so gebaut sind, wir sind gesellig und es ist einfach wichtig,
aber wenn du halt dann die falschen Menschen um dich herum, es ist halt einfach gefährlich,
ich habe das auf jeden Fall auch erlebt, ich habe auch gar nicht mehr so lange her, auch so eine
Verbindung gehabt, wo ich gemerkt habe, dass mein Nervensystem sehr dysreguliert war, weil es einfach
Es hat einfach nicht gepasst von der Sicherheit und da musste ich mich dann auch wirklich
aktiv für mich entscheiden, auch wenn es nicht leicht für mich war, weil alles andere
voll gut gepasst hat und das ist mega wichtig.
Ich habe selbst bei mir, also ich habe selbst bei mir auch gespürt, dass es manche Menschen
einfach gibt in einem Leben, wo du nicht du selbst sein kannst, wo du eine Rolle spielen
musst oder eine Maske spielen musst, vor allem wenn du irgendwie bei der Arbeit bist oder
wenn du gerade vielleicht ja in einem Umfeld bist in der eher oberflächelichereren Gesellschaft
zeige ich einfach mal, wenn du bei irgendwelchen Veranstaltungen bist oder so, dann gehst
ja einmal jetzt auch nicht darum, dass du da auch direkt dein Charakter zeigst oder
direkt irgendwie, jedem irgendwie, direkt auch zeigen musst, wie du wirklich bist, aber
ich habe das halt selbst auch bei mir gespürt, dass es für mich einfach viel schöner ist,
wenn ich das Gefühl habe, ich habe vielleicht ein, zwei Freunde, aber diese ein, zwei
Freunde kann ich wirklich fest vertrauen, ich kann, ich weiß, dass die lojal sind und
ich weiß, dass Loyalität heute sage sehr schwer ist, aber ich glaube, dass gibt trotzdem
diese Menschen, die du findest, sobald du einfach 100% du selbst bist und auch anderen Menschen
das Gefühl gibst, dass sie sich so zeigen können, wie sie selbst sind, weil eben Verletzlichkeit
zu zeigen wird sehr oft auch in der Kindheit von Eltern bestraft, wenn Eltern zum Beispiel
sagen, ja, jetzt weint doch nicht oder denkt doch an was positives oder so schlimm ist es
doch gar nicht, wenn quasi Emotionen zu zeigen, bestraft worden ist, dann lernst du
irgendwann als Erwachsener das Verletzlichkeit zu zeigen, nicht gut ist und dann auch vielleicht
willst du dich öffnen und willst anderen Menschen auch das Gefühl von Sicherheit geben, aber
du kannst es nicht, weil du es als Kind gelernt hast, das ist nicht, dass es dir keine Sicherheit
gibt, das heißt, ich glaube auch, was dein Nervensystem langfristig am meisten regulieren kann,
das auch musste zu erkennen, also musste aus der Kindheit zu erkennen und zu verstehen,
dass das Schutzmechanismen sind, Überlebensstrategien, die dir mitgegeben worden sind, die du gebraucht
hast, weil du gelernt hast, wenn ich das nicht habe, dann werde ich wahrscheinlich nicht
akzeptiert oder geliebt, dass man das auch einfach ablegt und auch loslässt und da fällt
nur was ganz spannend, das ein, da habe ich auch mal ein Reel dazu gemacht, bzw. ein Tiktok
darüber gemacht, wo ich einfach gesagt habe, die meisten Menschen überlegen sich immer, was sie
neu ist, sich aneignen können, anstatt erst mal zu schauen, was sie entfernen können oder loslassen
können. Das heißt, es geht nicht darum immer mehr, mehr, mehr Techniken, mehr Übungen, mehr Tools,
dann was kann ich von meinem Leben streichen, dass mir das mir nicht gut tut und ich glaube,
das kann man sehr gut daran erkennen, dass man einfach spürt, wie sich deine Energie anfühlt.
Beispielsweise wenn du Zeit mit einer Person verbringst, fühlst du dich dadurch eher angehoben in
deine Energie oder fühlst du sich eher nach dem Gespräch leer unterschöpft. Von daher, wenn
ich das sehr spannend ist, heißt, wir haben gesagt, Muster, wir haben gesagt, also menschenlos
lassen, was könnte man noch loslassen? Gewohnheiten wie Antenn, wie geht in der Früh oder am Abend?
Oh, big time, das ist so. Das sind halt auch so Sachen, das hast du so oft gesagt jetzt, so, du fragst die
Leute halt voll oft, hey, wie gestalt zu dein Tag und das ist so wichtig, es ist diese Kleinigkeiten,
sind so Anderated wirklich kleine Gewohnheiten einfach mal zu schauen, jetzt mal ehrlich mit sich
selbst zu sehen, zu schauen, wie man sein Tag so gestaltet, wie oft Scottmann einfach durchs Handy oder
versucht irgendwie im Außen Bestätigung zu bekommen und dieses Gefühl, diese innere Unruhe irgendwie
ja zu beruhigen und da einfach zu schauen und das halt auszutauschen.
Ja, das ist sehr gut gesagt, ja, also Gewohnheiten vor allem und viele Gewohnheiten sind unbewusst,
das heißt, wir sehen sie gar nicht, was wir machen und dieses Handy checken am Morgen, das ist wirklich
so mit Abstand einer der Punkte, die mich am meisten triggered, also bei mir selbst dann nicht
das tour natürlich, aber wenn ich es auch bei anderen Menschen sehe, aber für mich ist so diese
erste Stunde so heilig am Tag, dass du einfach deine ganze Aufmerksamkeit eben sofort auf diese
Benachrichtigungen längst und auch dann gehören dann damit sofort den Zugang blockiert, etwas
neues zu lernen. Das heißt, du bist gar nicht aufnahmebereit, weil deine Aufmerksamkeit richtet sich dann
wieder nach anderen Menschen, nach irgendwelchen Inhalten, Informationen und wenn du das dann halt
morgens schon beginnst, dann ist dann gehören auch direkt in dieser Alarmbereitschaft, weil diese
Benachrichtigungen fühlen ja auch oft dazu, dass wir irgendwie glauben, wir müssen jemanden direkt
schreiben antworten, es wird etwas von uns erwartet und das auch einmal abzulegen, also Gewohnheiten abzulegen,
wo du merkst, dieses morgens am Handy sein, abends auch nochmal super viel irgendwie Fernseh zu schauen
oder die Nachrichten nonstop anzuschauen, was alles in der Welt passiert so. Und ich sehe es ja auch,
dadurch, dass wir beide so in dieser Psychologie, mentale Gesundheitsbubbel sind, was uns auch auf TikTok
oder auf Instagram ausgespielt wird, ist auch viel dann auch politische Themen irgendwie mit dabei und
da kann man eigentlich nicht, also man sieht nur noch negative Sachen und ich glaube, das ist auch ein
guter Punkt, dass man einfach sagt, Gewohnheiten und man merkt, dass es einem keine Energie gibt und das
einfach aktiv reduziert. Ja, und einfach bewusst auch Ruhe einzubauen. So wie zum Beispiel morgens,
bei mir genau das gleiche morgens, ist heilig, das ist einfach der Zeitpunkt im Tag, in dem man auch
so kurz für sich ist und auch das alles sortieren kann. Und das ist aber nicht möglich, wenn natürlich
die ganze Zeit bestrahlt, also auch diese ständigen Reiz, das ist alles Gift für das nähere System.
Was mir auch eine Sache aufgefallen ist, wären wir in dem Podcast sprechen durch eine sehr ruhige
und angenehme Stimme und das ist auch wirkt auf mein Nervensystem sehr regulierend und sehr beruhigend.
Danke, jetzt habe ich mir auch aufgeschrieben, Ko-Regulation ist auch eine Sache, also einfach wirklich
sich mit Leuten umgeben, die einem das Gefühl von Sicherheit irgendwie geben und das so dein Nervensystem
kann mein Nervensystem regulieren, einfach wenn wir zusammen sitzen und das passt und auch so echte
Gespräche, Blickkontakt und so was, das ist mega hilfreich und wichtig. Ja, würdest du sagen,
Ko-Regulation, wie du schon schön gesagt hast, es ist einmal Gespräche zu führen, es ist einmal eben
auch, dass jemand zuhören kann, also das ist ja Teil von Gesprächen, ich glaube Gespräche ist
immer oft, dass man viel redet, aber dann halt vielleicht aktiv nicht wirklich zuhört,
nicht eine Person, die Möglichkeit gibt sich wirklich auszusprechen und dadurch fühlt sich die
Person meistens dann auch irgendwo bedroht, weil sie so diese Emotionen nicht ablassen konnte und
vielleicht, wenn man auch jetzt keine Person direkt hat, neben sich, wo man alles erzählen kann,
ist ja auch oft Menschen, die ja dann einfach jetzt aktuell in der Lebensphase sind, wo sie mehr
allein sind, dann gibt es trotzdem aber auch Möglichkeiten, dass wie du gesagt hast, runterzuschreiben
oder irgendwo abzulassen, ich glaube, unsere Körper wurde nie dazu gemacht, dass wir irgendwas festhalten.
Das habe ich heute auch in der Bratburg gesagt, so Emotionen gedanken waren nie dafür da, dass wir sie
in unserem Körper halten und der Atem symbolisiert, das ist ja sehr gut, weil wir immer alles einatmen,
aber wir atmen ja auch alles wieder aus und das heißt, wenn ihr Gespräche habt, dann oder wenn du jetzt
ein Gespräch führst und jeder, der jetzt zuhört, dann wenn ihr keine Person habt, aufschreiben,
wenn ihr das nicht aufschreiben könnt, aussprechen. Also es muss halt raus und es gibt eben 2-3 Techniken,
über das machen kann oder halt Möglichkeit, aber es muss raus, am Ende hast du noch etwas für
das Nervensystem, was du den Menschen mitgeben kannst, wir haben jetzt wirklich eine Vielzahl von Möglichkeiten
aufgezählt, aber es gibt doch bestimmt auch die ein oder andere Sache und ich glaube dann würde ich auch sagen,
machen wir dann erstmal einen Cut und die Leute können ja gerne in den Kommentaren schreiben, ob es
geholfen hat und ob sie in zweiten Part haben wollen, was es noch für Möglichkeiten gibt, sein Nervensystem zu regulieren.
Ich würde auf jeden Fall sagen der Fokus, also einfach zu schauen, worauf man seine Aufmerksamkeit richtet,
weil du im Endeffekt, wenn du dir nur die schlechte Raussuchstermütze auch schlecht gehen und
das ist halt eben eine Sache, die man wirklich auch in der Hand hat. Und ich sage dazu mal Delulu sei,
also wirklich, ich gehe so durchs Leben, dass egal was passiert, ich mir einfach versuche, das rauszuziehen,
was für mich ist und das Gute und deswegen musste es auch irgendwie passieren und da einfach zu schauen,
dass die Aufmerksamkeit auf die positive Dinge irgendwie ziehen und vor allem wenn man halt in diesem
Zustand ist, dann wirklich danach auch zu suchen, statt einfach nur in diesem schlechten zu verwahlen.
Richtig gut gesagt, vor allem finde ich das auch so spannend, weil man merkt es ja auch, wenn man
beispielsweise jetzt seine Aufmerksamkeit immer wieder auf Dinge richtet, die nicht gut in deinem Leben sind
und diese halt eben wieder holt, dann gibt dir das Leben sozusagen immer mehr davon, also immer mehr
Beweise davon und da gibt es auch ein, also auch physikalisch quasi erklärt, in unserem Gehirn gibt es,
ein retikuläres Aktivierungssystem, das ist ein sehr fancy word,
aber im Endeffekt sagt es einfach nur, dass es wie sozusagen ein Filter, der unsere Realität
filtert. Und dieser Filter hängt vor allem davon ab, worauf ich meine Aufmerksamkeit immer wieder
richte. Das heißt, er filter dann automatisch immer nach dem, was ich suche, bedeutet,
beispielsweise, wenn ich jetzt ein Auto kaufen möchte. Ich möchte jetzt irgendwie einen roten Audi
Audi A4 kaufen, dann ist es kein Zufall, dass ich auf einmal dann überall auf der Straße genau
diesen roten Audi A4 sehe. Und so. Und das kann man, das Beispiel kann man auf alles übertragen.
Das heißt, ich kann mein Nervensystem auch nicht regulieren, wenn ich ständig meine Aufmerksamkeit
auf all die Dinge richtet, die nicht gut in meinem Leben sind, weil meine Gedanken dann wieder diese
dementsprechende Emotionen erzeugen, die dann wieder Gefahr, Charme, Schuld, auch, wie gesagt,
sehr niedrige Emotionen kreieren, mit einer niedrigen Schwingung, die mich dann auch dauerhaft
sozusagen in einem schlechten Gefühl darlassen. Und das auch dann letztendlich bei der Entscheidungen
prägt, wie ich durchs Leben gehe, wie ich welche Entscheidungen ich treffe. Und daher würde ich
sagen, es ist auch superwichtig und super gut, dass wir das Thema angesprochen haben, weil ich glaube,
auch das ist das Ziel, was wir heute mit dem, ja, mit dem nicht nur heute, aber heute haben wir
viel gemacht, sondern die sechs Tage bei dem Retreat machen wollen, dass wir Menschen helfen,
bewusster zu leben. Deswegen bist du ja auch da. Ich sage immer, ein Coach braucht auch immer ein
Coach. Ich habe zum Beispiel selbst bei mir auch durch andere Menschen lernen dürfen, wo ich noch
nicht, da ich mal noch nicht vielleicht in dem Bereich so gut war oder perspektiven mitbekommen habe,
die mir in meinem Leben weitergeholfen haben. Aber ich finde vor allem auch der Coach saugt ja
auch viel Energie von anderen Menschen auf. Das heißt, man braucht auch wieder jemanden, der dir auch
Energie gibt und die auch Impulse mitgibt. Deswegen bin ich auch sehr froh, dass du da bist und dass
du an diesen Themen arbeitest. Was würdest du denn sagen, was ist denn dein aktuelles Thema, wenn du
das gerne mit uns teilen möchtest, an dem du gerade mental am aller meisten Arbeitest, weil ich glaube,
wir sind hier alle hier um zu wachsen zu lernen und es gibt glaube ich nie genug zu lernen und zu verstehen.
Was würdest du sagen, ist bei dir aktuell so das Thema, an dem du am aller meisten Arbeitest und
dein Fokus, dein Aufmerksamkeit, gerichtet ist? Das hat sich jetzt hier eigentlich gut raus
kristallisiert, weil ich jetzt hier quasi nicht in der Position bin, in der ich anderen helfen,
sondern halt jetzt reinkomme mit dir, also du unterstützt mich jetzt quasi dabei, heißt,
die Rollen sind jetzt vertauscht und da jetzt einfach mal reinzugehen und eben zu schauen, dass ich mich
da jetzt reinfallen lasse, das fällt mir sehr schwer und es gibt mir aber auch gleichzeitig sehr viel.
Also ich werde hier nochmal auf einem ganz anderen Level auch nochmal mit mir selbst konfrontiert und mit
Themen, die ich vielleicht alleine nicht hätte schaffen können, wie du sagst, ein Coach braucht,
ein Coach schon 1% und deswegen ist es eigentlich genau das, was ich gebraucht habe und ich bin sehr
sehr dankbar dafür. Und ich merke das auch bei dir jetzt die Tage, du bringst natürlich schon
Eigenschaften mit, warum du auch bei dir aktuell schon Veränderungen direkt spürst, du bist einfach
radikal ehrlich zu dir selbst, du hast diesen Willen zu Selbstreflexion und das bewundere ich
extrem an dir und finde ich auch sehr, sehr schön und was glaube ich auch viele Menschen verstehen
sollten, dass Hilfe in der Hinsicht für jeden Menschen gut ist, egal in welchem Lebensbereich man
ist, es gibt Präsidenten, die Hilfe brauchen, es gibt Menschen diesen Top-Adleten, die immer wieder
von anderen Rad brauchen, Unterstützung brauchen, ich glaube, die Menschen, die aktiv sich immer
Unterstützung suchen, Hilfe sich verbessern wollen in bestimmten Bereichen, es sind immer für die,
für mich die Menschen, die am, ja bewundernswertesten sind, weil sie einfach auch sich konfrontieren
wollen, noch mit ihren ja ungelösten Problemen, mit ihren Träumen, die sie vielleicht noch nicht
wirklich zu 100% manifestiert haben, noch nicht zu 100% sich vorgestellt haben und oft kann man
selbst das ganze Wissen haben, wie du selbst sagst, ich bin auch, ich weiß so viel und manchmal habe
ich selbst eine Blockade, wo ich merke, da komme ich gerade nicht mit Wissen weiter und dann hilft
einfach eine andere Perspektive von jemanden auf das Ganze zu schauen und auf einmal, ja, gibt es mir
wieder so ein Schub, wie das so eine Kraft nach vorne und ich bin wieder voll meinem Element,
in meinem Einklang mit mir und das ist das schöne an Menschen und mit der Arbeit an Menschen,
dass es eben nicht ersetzbar ist wie mit einem Buch oder mit Theorie und deswegen bin ich richtig
froh, dass du da bist und das ganze Retreat beschreibt es ja genau so, also wir haben ja hier auch andere
Leute und das Ziel von dem Ganzen ist, dass wir Menschen helfen, bewusste zu leben und viele
fragen immer was heißt bewusster und ich sage immer, sich seiner selbst bewusst werden, bedeutet,
wir sind ja bereits so, wie wir sind, sind wir vollkommen, wir sind erfüllte Menschen, das kann man
ganz einfach da raus ableiten, dass wir als Kinder einfach schon gelebt haben und gelebt haben und
man uns gar nicht viel erklären musste, obwohl wir noch nicht alle Begrifflichkeiten verstanden haben und
trotzdem einfach in unserem Element waren und das ist im Endeffekt für was auch massay steht mit
"reconnect with yourself", das heißt, wieder Zugang zu dir selbst bekommen und jedes Coaching oder
jeder Therapie oder jedes Retreat zielt ihr darauf ab, nicht wirklich Menschen zu reparieren, das
wollen wir auch nicht, das wollen wir auch nicht mit dem Podcast, wir wollen nicht hierherkommen und
sagen, wir sind jetzt hier die Heilspringer und wollen Menschen bekehren oder wir möchten sie ja,
irgendwie ja in eine neue, kleine Sprachfehler, das auch authentisch, das auch gehört auch dazu,
dass wir sie nicht irgendwie verändern wollen, sondern es gilt vielmehr darum, sie zu begleiten,
dass sie sich selbst begegnen, sich selbst kennenlernen, wer sie wirklich sind oder auch einfach
immer schon gewesen sind, weil viele Menschen auch hierherkommen und immer sagen, Armin, was muss
ich noch machen um noch besser zu werden, also immer nur dieses, was muss ich tun, um die und die
Person zu werden, aber eigentlich geht es gar nicht darum, wer du wirst, sondern wer du schon immer
gewesen bist und das wieder zu erkennen und ich glaube, das ist eigentlich bewusst sein im Kern,
sich schon zu erkennen, wer man schon immer gewesen ist und das ist, dass du ein gestalterbissen
Schöpfer bist, dass du alles kreieren kannst, was du möchtest in der Welt und ja, ich einfach
happy bin, dass ich Menschen kennenlernen darf wie dich und ich mich einfach dir so anvertrauen
kann und ich dich einfach gefahr gehabt komme, haben wir Lust dem Podcast jetzt aufzunehmen und
über Nervensystem zu sprechen, über Coaching zu sprechen, über Retriebe zu sprechen und ich habe
das mir ja noch aufgeschrieben, wenn du noch was, ich würde es nochmal kurz sagen und zwar habe ich
mir auch nochmal aufgeschrieben, jedes Coaching bleibt oberflächlich, wenn Menschen ihre unbequem Teile
nicht anschauen wollen, ihre Glaubenssätze nicht hinterfragen wollen und auch nicht jeden Aspekt anerkennen,
vor denen sie Angst haben und das ist im Endeffekt genau das woran jeder Mensch arbeiten sollte,
dass diese Dinge, die man in sich habt, die einen blockieren, gleichzeitig die Dinge sind, die ein am
meisten befreien, 100 Prozent, das ist schön gesagt. Hast du das selbst bei einer Kunden schon bei dir
gesehen, bei einer Teilnehmerin, bei dir im Coaching, dass du das gespürt hast, gefühlt hast, wie es ist,
wenn eine Person das sieht, das erkennt. Ja, ich hatte das schon oft her, das ist auch bei mir selbst,
das ist einfach, es ist auch krass, weil du musst halt wirklich, wirklich dich hinsetzen und so
mit diesem unangenehmen Gefühl sitzen, dass es zulassen, dass du dich mit dir konfrontierst,
das ist nicht leicht, ich bewundere das auch jedes Mal, wenn ich mit den Leuten da sitze und die halt
wirklich einfach, ich sehe, wie die ehrlich mit sich selbst sind und diese Fragen, die ich den
Stell quasi auch wirklich annehmen und sich hinterfragen und das was sie tun und diese Muster, die wir haben,
und es ist natürlich nicht leicht, aber es ist halt sehr willenswert. Ja, ich habe tatsächlich noch
ein Zitat, das ich vorlesen wollen würde, das auch, sage ich mal, ganz gut, unser Thema noch mal
abrundet, das soll ich natürlich nicht aufgeschrieben, das fand ich so spannend und zwar geht das Zitat
wie folgt, es ist von Art of Shoppenhauer, das ist eine der besten Zitatte, die ich wirklich
jemals gehört habe und zwar sagte er, ein hohes Maß an Intellekt sorgt dafür einen Menschen
ungesellig zu machen, den je mehr er in sich selbst findet, desto weniger braucht er von der
Außenwelt. Die meisten Menschen können stille nicht ertragen, weil sie sie zwingt, sich selbst
gegenüberzutreten, also fühlen sie ihr Leben mit Lärm, Ablenkung und endlose Unterhaltung,
aber je tiefe ein Mensch denkt, desto erschöpfender wird oberflächliche Gesellschaft und so ohne Hass auf
die Menschheit lernt er langsam, die Einsamkeit zu genießen, nicht, weil er denkt er sei besser als
andere, sondern weil innere Frieden wertvoller wird als das Gefühl.
der Zugehörigkeit. Ja und das Zitat habe ich jetzt noch mal am Ende unbedingt sagen wollen,
weil das zeigt auch was oft Therapie oder Coaching im Kern mit einem Menschen machen kann. Es kann
einen erst mal vereinsamen, es kann erst mal herausfordern sein, weil man diese Version herausfordert,
von sich selbst, die gelernt hat zu überleben und wenn die dann auf einmal sich beginnt aufzulösen,
dann ist es sehr erschreckend für viele und dann versuchen viele Menschen das mit Ablenkung,
mit Lärm wieder zu betäuben, aber je tiefer man reingeht, je mehr man sich mit diesem ganzen
Thema auseinandersetzt, desto mehr ist man auch alleine am Anfang, bis man aber dann so sehr mit
sich selbst im Einklang lebt, das dann die richtigen Menschen kommen. Also das ist wie so eine Übergangsphase
von, man lässt das alte los, man ist dann aber einsam erst mal, weil man dann diese ganzen
Muster, diese ganzen Masken, die Rollen, die man selbst immer gespielt hat versteht und dann
irgendwie dieses aufgesetzte Selbstvertrauen, dieses aufgesetzte Lächeln nicht mehr, nicht mehr
kann, nicht mehr will und das führt dich aber letztendlich zu dieser Ehrlichkeit, zu dir selbst,
die Ehrlichkeit, die du dann anderen Menschen mitgibst und ja, das ist, was du brauchst, damit du dann
diese Muster aufbrichst, dass du dann bereit bist, deine Glaubensätze zu hinterfragen, deine
Limitierungen zu öffnen und dann deine Zukunft, deine ideale Zukunft zu realisieren, zu verwirklichen.
Aber ich glaube, das ist ein Thema, das wir dann beim nächsten Podcast besprechen können.
Das hat sehr viel Spaß gemacht. Ich bin mir sicher, dass der ein oder andere etwas mitnehmen konnte über
Nervensystem, über Nervensystem Regulierung. Ich habe uns gerne in die Kommentare, was geholfen
hat, was helfen, könnte auch noch in der Zukunft, was ihr gerne noch mehr hören wollt und dann bedanke
ich mich vielmals an Yelena und ich werde auch Yelena's TikTok und Instagram Account verlinkeln,
das heißt, ihr könnt sie gerne abchecken und ich freue mich jetzt auf den restlichen Tag,
weil wir haben ja heute noch Programm und sehen uns dann, bis zum nächsten Mal.
Dankeschön.
Podcast Summary
Key Points:
Jelena, 23 Jahre alt, ist Mentorin und Coach für mentale Gesundheit, Bewusstsein und Stressbewältigung; sie betont bewusstes Handeln statt reinem Wissen.
Nervensystem-Regulation erfordert nicht nur Ruhe, sondern vor allem Sicherheit durch Wiederholung und Routinen, die dem Körper Verlässlichkeit signalisieren.
Atemtechniken wie Box Breathing (4-4-4-4) und der physiologische Seufzer (doppelte Einatmung, lange Ausatmung) sind schnelle, alltagstaugliche Werkzeuge zur Beruhigung.
Journaling als „Brain-Dump“ hilft, Gedanken und Emotionen loszulassen, ohne Perfektion oder Struktur; es reduziert Grübeln und fördert innere Klarheit.
Ein unterstützendes Umfeld und Ko-Regulation sind entscheidend; toxische Beziehungen oder Menschen, die Sicherheit fehlen, können das Nervensystem dysregulieren.
Gewohnheiten wie morgendliches Handy-Checken oder übermäßiger Nachrichtenkonsum sollten hinterfragt und durch positive, bewusste Rituale ersetzt werden.
Fokus und Aufmerksamkeit lenken die Wahrnehmung; das retikuläre Aktivierungssystem filtert die Realität nach dem, was man sucht – Positives zieht Positives an.
Bewusstsein bedeutet, sich selbst zu erkennen, nicht sich zu verändern; es geht darum, alte Muster und Masken loszulassen, auch wenn dies anfangs Einsamkeit bringt.
Summary:
In diesem Podcast-Gespräch zwischen dem Gastgeber und Jelena, einer 23-jährigen Mentorin und Coach für mentale Gesundheit, steht die Regulation des Nervensystems im Mittelpunkt. Jelena erklärt, dass bewusstes Handeln nicht durch bloßes Wissen entsteht, sondern durch Erleben und Umsetzen – ein Prozess, den sie selbst durchlief, nachdem sie in eine Phase der Überanalyse und Paralyse geriet. Sie betont, dass Nervensystem-Regulation nicht nur Ruhe erfordert, sondern Sicherheit, die durch Wiederholung und Routinen geschaffen wird, etwa durch einfache Morgenrituale wie das Trinken von Tee.
Atemtechniken wie Box Breathing und der physiologische Seufzer, basierend auf Forschung von Dr. Andrew Huberman, sind schnelle Werkzeuge, um Stress abzubauen. Zusätzlich empfiehlt sie Journaling als „Brain-Dump“, um Gedanken ungefiltert loszulassen.
Ein weiterer zentraler Punkt ist die Ko-Regulation: Ein unterstützendes Umfeld und echte Gespräche sind essenziell, während toxische Beziehungen oder ungesunde Gewohnheiten wie morgendliches Handy-Checken das Nervensystem belasten. Jelena betont die Bedeutung von Fokus und Aufmerksamkeit, da das Gehirn durch das retikuläre Aktivierungssystem die Realität nach dem filtert, worauf man sich konzentriert. Abschließend diskutieren beide, dass Bewusstsein bedeutet, sich selbst zu erkennen und alte Schutzmechanismen loszulassen, auch wenn dies anfangs Einsamkeit verursachen kann – ein Prozess, der letztlich zu innerem Frieden und authentischen Beziehungen führt.
FAQs
Bewusstes Handeln bedeutet, sich seiner selbst und seiner Muster bewusst zu werden und ins aktive Tun zu kommen, anstatt nur zu verstehen oder zu analysieren. Es geht darum, zu erleben und zu handeln, statt in einer Paralyse durch Überdenken stecken zu bleiben.
Es gibt verschiedene Methoden wie Atemtechniken (z.B. Box Breathing, physiologischer Seufzer), Routinen, Journaling, das Loslassen von schlechten Gewohnheiten und die Ko-Regulation durch ein unterstützendes Umfeld. Wichtig ist, wiederholt Sicherheit zu schaffen.
Box Breathing ist eine Atemtechnik, bei der du 4 Sekunden einatmest, 4 Sekunden die Luft anhältst, 4 Sekunden ausatmest und dann wieder 4 Sekunden anhältst. Diese Runden wiederholst du für 3-5 Minuten, um Stress abzubauen und das Nervensystem zu beruhigen.
Der physiologische Seufzer ist eine Atemtechnik, bei der du tief einatmest, dann nochmal kurz durch die Nase nachziehst und dann mit einem Laut ausatmest. Diese Methode hilft, das Nervensystem schnell zu regulieren und ist im Alltag einfach anwendbar.
Journaling hilft, Gedanken und Emotionen aus dem Kopf zu bekommen, indem du alles aufschreibst, was dich beschäftigt. Das reduziert Grübeln und schafft Klarheit, was das Nervensystem beruhigt.
Routinen geben dem Nervensystem ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle, da es weiß, was als Nächstes kommt. Schon kleine, regelmäßige Handlungen wie morgens Tee zu trinken, signalisieren dem Körper, dass keine Gefahr besteht.
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