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Wie der neue CEO Arthur Hoeld die Sportmarke Puma retten will

23m 7s

Wie der neue CEO Arthur Hoeld die Sportmarke Puma retten will

Der Podcast des Manager Magazins diskutiert die anhaltende Krise bei Puma. Die Marke hat in drei Jahren zwei Drittel ihres Börsenwerts verloren, während die Lagerbestände stark angestiegen sind. Zentrale Probleme sind unattraktive, nicht mehr trendige Produkte, ein schwaches Marketing und eine aggressive Rabattpolitik, die den Markenwert beschädigt hat. Historisch war Puma immer kleiner als Nike und Adidas und daher stärker von Modetrends abhängig. Unter CEO Bjørn Gulden gab es zwar durch die Ausnutzung von Vertriebslücken einen kurzfristigen Umsatzboom, doch dies führte zu einer Überflutung des Marktes mit Billigware. Sein Nachfolger, Arne Freund, konnte die notwendige Repositionierung als Premiummarke nicht durchsetzen. Der aktuelle CEO, Arndt Hölzen, ein ehemaliger Adidas-Manager, verfolgt einen harten Sanierungskurs. Seine Maßnahmen umfassen drastischen Personalabbau, die Rücknahme von Ramschware aus dem Handel und eine Fokussierung auf Kernbereiche wie Fußball und Laufen. Die Lage wird durch den Großaktionär, die Familie Pinault, die ihre Beteiligung verkaufen möchte, weiter verkompliziert. Die Zukunft Pumas hängt davon ab, ob es gelingt, die Marke wieder als innovativ und premium zu positionieren.

Transcription

3944 Words, 24415 Characters

German
[Musik] In der Sportartikel-Bromische ermitteln an Erlisten, die sogenannte "Brand Heat". Also wie heiß eine Marke gerade ist. Puma schneit er seit längerem ausgesprochenem Maulab. Unter den Top 10 des Nika, die in Europa oder in den USA, sondern das gefrat sind, Toch und Puma wurde ja schon länger. Fast nicht mehr auf. [Musik] Herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer. Sie sind beim Manager Magazine Podcast das Thema. Mein Name ist Isabel Hüssen. Es gibt nicht allzu viele Konsumgüttermarken, mit denen sich Deutschland auf dem Weltmarkt behaupten kann. Miele, Birkenstock, Haribo, Nivea vielleicht noch. Die einzige Branche, die es oft gleich zwei Weltmarkten in dem Bereich bringt, ist die der Sportartikel. Die Rede ist natürlich von Adidas und Puma, beide mit Sitz in Herzungen auer. Doch Puma muss kämpfen. Die Marke ist in den vergangen Jahren auf die Grabelteche abgestiegen und schuld daran ist eine aggressive Mengen- und Rabattpolitik. Die französische Milliardärspamilie Pinot der 29 Prozent an Puma gehören, will die Marke jetzt wieder los werden. Auf den neuen CEO Arthur Hölte wartet deshalb eine harte Aufgabe. Wie konnte Puma so weit absteigen und kann man den alten Marktenglanz wiedergewinnen? Diese Fragen diskutiere ich jetzt mit meinem Kollegen Christoph Nessöfer, der seit zehn Jahren über die Sportartikelbranche berichtet, gerade auch im aktuellen Manager Magazine eine große Puma-Geschichte veröffentlicht hat. Herzlich willkommen, lieber Christoph und Schönen, desto heute bei uns bist. Vielen Dank, Hisa. Ich freue mich sehr. Woran lässt sich denn für dich eigentlich am sichtbaisten ablesen, wie tief Puma in der Krise steckt? Man kann eigentlich in zwei Zahlen verdichten. Also die Markard an der Börse in nur drei Jahren, fast zwei Drittel ihres Wertes verloren. Und gleichzeitig sehr dachs im gleichen Zeitraum um zwei Drittel gestiegen. Wenn man jetzt auf die Verbraucherinnen, Verbraucher guckt, dann sehen die, dass Puma seine Sneaker und Schörz immer stärker und immer öfter abatieren muss, um sie loszuschlagen. Puma Sachen landen halt auf dem Wültisch, das gilt für Läden genauso wie online. Wie ist man dort gelandet auf den Wültischen? Also was sind die zentralen Gründe für diesen Abstieg? Wie bei den meisten Unternehmenskrisen kommen auch bei Puma natürlich mehrere Faktoren zusammen. Konkret sind das schlechte Produkte und glückliches Management. Dann ein sehr veränderter Markt und schließlich ein Großaktion ja aus Frankreich, du hast ihn schon angesprochen, der die Marken seit Jahren nur noch stiefmütterlich behandelt. Um mit Füß zu anfangen. Tja, ich würde sagen, vielleicht bei dem Produkten starten, oder? Sehr gern. Also Sportartikel Managerinnen und Managers zeichnet ja eine besondere Eigenschaft aus. Die gucken ständig auf den Boden. Weil die schauen immer den Leuten auf die Füße, um zur erkunden Welche Schubarken gerade angesagt sind. Machen wir mal ein Test, wenn du in diesen Tagen durch Hamburg gehst oder durch Büro, was siehst du da? Ja, dies und das, aber ehrlicherweise ziemlich viel Sammbers von Adidas und in der Tat, ziemlich wenige Puma, sozusagen. Ja, Puma ist eben nicht mehr cool. Also ich kann mich noch unter anderem wie angesagt. Puma, eins mal war, da Druck gefühlt. Jeder zweite, diesen schlanken Rennfahrerschuss Speedcat. Aber das ist 20 Jahre her. Die sind einfach nicht mehr hip genug, die will keiner mehr haben. Das klickt natürlich am wenig erfolgreichen Marketing. Das liegt daran, dass sie zu wenig Neuheiten auf den Markt gebracht haben oder das, was die Leute als Neu empfinden. Und Puma ist out. Das kann man sogar messen. Wie kann man das Messen aus? Dann natürlich auch ein Stück weit, wie bei jedem Unternehmen an den Umsatz zahlen. In der Sportartikel-Bonge ermitteln an Erlisten, die sogenannte Brand-Heat. Die werden unmengen Daten aus. Ich verfranzuk an Fragen auf Google und ermitteln dann, welche Schubmodelle und Marke sind besonders gefragt bei den Käuferinnen und Käufer. Puma schneit da seit längerem ausgesprochenem Mau ab. Unter den Top 10 des Nika, die in Europa oder den USA, sondern das gefragt sind. Toch, ein Puma wurde ja schon länger, fast nicht mehr auf. Die Produkte von Puma sind nicht mehr trennig genug. Sie verkaufen sich deshalb auch nicht besonders gut. Das heißt aber doch vor allem, die Konkurrenz ist besser angesagt. Unterstellt sich für mich die Frage, wer denn und vor allen Dingen, was machen die eigentlich besser? Da kommen wir an den zweiten Punkt. Im neuen Markt umfällt in der Sportartikel-Bonge konkreter. Ich glaube, wie du es vermutest, den neuen Konkurrenten früher. Haben die drei Riesen. Nike, Adidas und Puma als Nummer drei. Den Markt weltweit mehr oder weniger dominiert. Aber in den vergangenen 10, 15 Jahren sind die ganze Menge Nischenanwieter sehr stark gewachsen und setzen die Platzhörsche ganz ehrlich unter Druck. Wenn ich den Leuten auf die Füße schau, entdecke ich zum Beispiel ziemlich viele Schuhe von On Running. Schaut ja einer dieser jungen aufstrebenen zu sein. Ja, das ist ein gutes Beispiel. Im anderen Marken sind Hooker, Sketchers oder Lululemmen, die eigentlich vom Jora kommen. Die gehen mit ihren Produkten ganz neue Wege, die schaffen frische Designs, die holen, die Leute bei einer hohen Bequenlichkeit ab. Dazu kommt noch in China, was natürlich auch ein ganz wichtiger Markt ist, dass da so mehr Markenkonserne wie Andersen, lokale Herausforderer geworden sind, wie in etablierten Westmarken in China zunehmend das Gelebensschwermachen. Was heißt Schwermachen? Also lässt sich das in irgendeiner Form quantifizieren? Klar, in Zahlen bedeutet das, dass Lululemmen und Ante beim Umsatz bereits Puma überholt haben. Sketchers ist fast gleich auf und On Running sind ja aus der Schweiz. Und es an der Börse derzeit fast 14 Milliarden Euro wert. Zum Vergleich Puma bringt es gerade mal auf 3,4 Milliarden. Also der New-Kamer ist 4-mal so viel wert an der Börse wie die Traditionsmarker. Nun setzt aber ja die neue Konkurrenz potentiell allen etablierten Marken zu. Also auch Adidas und Nike. Oder warum hat es Puma da besonders schwer als Nummer 3? Natürlich müssen sich auch Nike und Adidas gegen diese neuen Konkurrenten behaupten. Aber die sind viel größer als Puma. Die können also viel mehr Geld in die Verkaufsforderung stecken. Und die Sportartikel brauchen jetzt so, dass die Konzerne etwa 12 Prozent des Umsatzes in Marketing investieren. Und so schaffen das diese großen immer wieder oder zumindest immer noch gerade mit historischen Modellen Verkaufserfolge zu erzielen. Also bei Adidas ist das zur Zeit der Sneaker-Samber. Du hast denn angesprochen, dass es hier ein Fußballschuhe, das das Puma-Pulisten-Design mehr als 75 Jahre alt ist. Und mit dem machen die gerade unmengen Geld. Du sagst also, es fehlt an Geld für dieses massive Marketing und dagegen zu halten, woran fehlt es noch bei Puma? Ja, Puma hat seit E&E auch ein strategisches Problem. Dazu hilft vielleicht ein kleiner Rückblick. Puma war immer eine fragile Sportmarker als die beiden großen, weil die eben kleiner waren. Und deswegen hat Puma oft zu wenig Geld gehabt im Vergleich jedenfalls für große Investments im Sport. Also Sponsorings von Clubs, von Events, von Verbänden. Und deshalb war Puma immer im Sport weniger stark verankert als die anderen beiden. Und abhängiger von Mode und Lifestyle. Also in guten Zeiten brachte Puma das super Gewinner ein, wenn die Sachen richtig heiß waren. Also unterhalb noch im Zeits-Ethaer, dem CEO der Puma Anfang der 90er übernommen hat und aus der großen Krise geführt hat. Der hat auf den Speedcared rausgebracht, war das eine Käldrückmaschine, aber immer nur eine bestimmte Zeit. Und wenn dann die Sachen wieder aus der Mode kam und Puma nichts neues liefern konnte in dem Lifestyle-Bereich, dann standen die schnell blank da. Puma hat aber ja auch nicht nur unter Zeit, sondern auch später unter goldenen richtige Erfolgstory gehabt. Also ab 2013, CEO Björn Gulden, der hat einen echten Turnaround dahin gelegt, umsatz in die Höhe wie kein Puma CEO vor ihm, wie hat er das gemacht? Der Herr Gulden hat eine ganz besondere Marktlage ausgenutzt. Er hat natürlich erst mal Puma wieder aufgerichtet, wie da mehr in Sport investiert in den Möglichkeiten, die Puma hat. Und dann kam eine Veränderung im Markt. Adidas und Nike haben massiv umgesteuert im Vertrieb auf online. Und das hat der Herr Gulden für Puma ausgenutzt. Der hat dann einfach gesagt, okay, der Regalplatz, der jetzt frei wird, Adidas und Puma eben lieber selber verkaufen bei den ganzen Händlern, den beleg ich mit Puma wahr. Und die Händler waren auch in den Weilen lang dankbar, dass Puma das so wie geliefert hat. Und das hat die Umsätze total gepuscht. Und dann kam noch ein Effekt dazu, dann kam Corona, was ja eigentlich die Handel extrem getroffen hat. Aber der Gulden hat entschieden, wir bestellen keine Ware ab, so wie das Adidas und Nike gemacht haben, aus Angst, dass es sich verkaufen können. Wir liefern. Und darauf hat der Handeln natürlich geregelt, die haben Puma in den Weilen lang ans Ausfinden hätten gerissen, was die hatten. Noch mal gegen der Umsatz massiv hoch. Und so hatte Herr Gulden es geschafft, einen enormen Aufschwung. So wir sind fast auf neun Milliarden Umsatz gestiegen. Aber diese relativ wilde Expansion hatte auch einen hohen Preis. Denn wer nur auf den Umsatz setzt, der verzichtet ja in der Regel auf Gewinne und auf Margen. Und es verträgt sich eben auch nicht so besonders gut, mit dem Anspruch eine Premium-Market zu sein. Wie war es bei Puma, welchen Effekt hatte das? Also die kurze Antwort lautet, was aussah wie Gulden-Sgold, er wie es sich einfach als Katzengold. Die längere Antwort hat dieser Puma-Bum ab Äbte und die beiden großen in Hand hat zurückkamen, weil die gemerkt hatten, nur online ist auch nicht gut. Gerät Puma auf eine gefährliche Piste Richtung Billig-Market. Die hatten zu viel Ware im Markt auf der Bumzeit und die war aber auch noch unkul. Aber die mussten ja verkaufen. Aber du mussten sie die Preise senken. Und das war eben im größten Sportmarkt der Welt in USA ganz so ein as Fertal. Also alle Marken haben es schwer gegen Nike Note, oder? Das stimmt zwar. Für Puma ist die Lage noch filramatischer, weil die Marke in den amerikanischen Sportarten fast nicht präsent ist. Die Leichstaltprodukte sind auch nicht cool. Die Marke im Sporthandel nicht statt in USA. Die einzige Vertriebsschäne, die noch haben, sind einig Massenhändler und ein bisschen online Geschäft. Massenhänder wie Costco, das sind riesige Supermärkte, die irgendwo in der Ecke haben, wo sie Sportlamotten verticken. Unterliegen dann die Kartons rum und die werden auch nicht ordentlich gepflegt. Da ist kein Markenauftritt. Das ist reinhaltiskount. Das geht nur bei den Preis. Für eine stolze Marke wie Puma ist so was eigentlich tödlich. Nun weiß das ja aber eigentlich jeder. Markenartikler, dass er seine Marke pflegen muss. Das ist gerade gesagt. Den Markenauftritt auch bestmöglich kontrollieren muss. Luxusmarken wie Gucci oder RMS, die beherrschen das besonders gut. Aber eben auch Sportmarken wie Adidas und Nike. Was hat Puma da geritten, das zu vernachlässigen, weil das Risiko muss ein Jahr bewusst gewesen werden? Ich glaube, das hat auch ein bisschen was mit der DNA von Puma zu tun. Die haben immer versucht, den großen 2 nachzueißen, vor allem natürlich den lokalen Revahnen. Adidas ist das ja eine Geschichte von den 2 Brudern, Dastler, die erst all das gegründet haben, sich dann verkracht haben, dann getrennt haben, hat der einen Dastler Puma gegründet, 1948. Und schon der Sohn von dem Ruder, Dastler. Der letzte traditionell Umsatz über Marge. Da gibt es so ne Geschichte aus der Puma-Historien, 1983. Lange her, aber da war Puma auch in der Krise, brauchte Umsatz. Und dann gab es das Angebot aus den USA von einem Massenhändler K-Mart. Gibt es heute noch 2 Millionen Paar Schuhe abzunehmen. Das waren die Riesen, die hier damals. Und hat der Dastler gemacht, obwohl seine Marken Leute alle gesagt haben. Oh Gott, oh Gott, das dürfen wir nicht tun. Aber er wollte eben immer so groß sein wie Adidas. Und das, was unter Gulden passiert ist, wirbt ehrlich gesagt, ällich ungeschickt. Bei Puma kam ja dann nach Gulden Ende 2022 Ahne Freut. Als Chef, der hat ja auch schon anlaufgenommen, Puma dann wieder hochwertiger zu positionieren, war aber ziemlich flott, wieder weg. Was hat er versucht, was ihm dann aber ja offenbar nicht gelungen ist? Ich glaube, der Herr Freun hat sich schon sehr niedlich bemüht, die Probleme zu lösen. Also dieses Discount-Problem und das man nicht mehr cool ist. Und das hatte alles gesehen, aber ihn fehlt ihm bis hin das Glück. Letzte Entschloss-Nheit, glaube ich, auch. Und im Verte vor allem ein Großaktionär, der nicht nur auf den Akzept kurz guckt, weil er eben verkaufen will, sondern auch die nötige Geduld hat. Eine Marke, die ein bisschen auf die Schiebebahn geraten ist, vom Grund aufzusanieren, weil so was dauert. Hi, hier ist Luis Richter von Elfreunde. Und ich habe ein Podcast-Tipp für euch. Im neuen Elfreunde Podcast der Fußball, mein Leben und ich treffen wir die Legenden des Fußballs. Und wie das von Elfreunde kennt, kriegt ihr die wildesten Stories, die witzigsten Anäckdoten, die ihr so eben woanders nicht bekommt. Hier erzählen die Legenden, welche Trainer wirklich, wie übel waren oder in welchen legendären Stadien sie am liebsten gespielt haben. Der Fußball, mein Leben und ich, hört die ab dem 6. Februar überall, wo es Podcast gibt. Stichwort Großaktionär, die Familie Pinot, haben wir schon erwähnt. Auf die Schauen wir gleich auch noch mal ganz genau. Jetzt noch einmal zum 9. Februar zur Hölte. Was unternehmt der jetzt, um diese Rampststrategie nachhaltig zu beenden? Herr Hölte macht das, was der Herr Freund schon einig vor hatte, aber nicht durchgesetzt hat. Er war ein ziemlich riskant, dass man növer. Um das Verranchen zu begrenzen, was für Schädliches für die Marke nimmt er für 100 Millionen Euro waren aus dem Handel zurück. Lagert sie erst mal ein. Durch diese Verknappung will er die Marke wieder stärken. Das heißt aber da liegen jetzt einen hoffen Schuhe in den Puma-Lagern. Das wird ja auch enorm viel Geld kosten, diese Ware zurückzukaufen, nehme ich mal an. Irgendwann wird er sie ja, wenn er sie nicht verschenken oder verschrotten will, auch wieder in den Markt zu bringen versuchen. Stell ich mir nicht ganz einfach vor, wer weiß dann auch, ob die Modelle noch angesagt sind und älreschiert doch dann wieder, das nur mit Rabatten hinzubekommen. Absolut, das ist die Wette, die er eingeht, aber er scheint sich sicher, dass er das hinbekommen. Sicher ist der Kurs von Höln stresst den Cashflow von Puma stark. Also der CEO verzichtet bewusst auf Umsatz im höheren dreistölligen Millionenbereich. Gleichzeitig gibt er viel Geld aus, um Ware auf dem Markt zu nehmen. Der freie Cashflow von Puma war in der Oktober lag bei einem Minus von sich fast 100 Millionen Euro. Und nettoverschuldung ist tierisch hochgegangen im Jahresvergleich, um 1,5 Milliarden Euro auf 1,5 Milliarden Euro. Also echt steil. Klingt als würde das Geld da richtig knapp. Na ja, knapp wird es nicht, aber immer in einer kurzen Vorweihnachten bei banken vorsätzlich 600 Millionen Euro frisches Geld besorgt, denn er ist die oder mit Puma während des Turn-Arounds sicher liquiden bleibt. Du musst uns ein bisschen was erzählen zu Artur hält. Wo kommt er eigentlich her? Was hat er gemacht, dass ihm der Aufsichtsrat diesen Job jetzt zutraut? Na ja, wenig überwaschen, der hat sich von Adidas. Da hat er ein 4. Jahrhundert verbracht und hat es bis zum Vertriebsvorschlag geschafft. Also die Branche kennt er aus dem FF. Neu für ihn ist die Rolle des Sanierers, weil das musste er in der form bei Adidas nie machen. Bei Adidas galt er als guter Anführer, ziviler Umgangsthohn, angenehmer Typ. Sondern es gepräg hat ihn die Arbeit in der Leichtal-Sparte, Rewinjennels von Adidas. Da war ein mega erfolgenbeteiligt wie dem Sneaker-Stand Smith, auch so ein Uralto Modell, was zwischenzeitlich für Adidas Milliarden eingespielt hat. Du sagst an Jürgen, war bisher nicht seine Spezialität. Genau, das war es, er jetzt bei Puma leisten muss. Was spricht denn in der Situation, in der gerade steckt dann doch für ihn und dass man ihm diese Aufgabe jetzt doch zutraut? Ja, oder bin ich davon, dass er auf dem Markt war und zu der Zeit als Puma gesucht hat, keinen Job hatte, würde ich sagen, vielleicht sein Charakter. Der Hölther hat früher handbar gespielt. Handbar ist ein voll Kontakt-Sport, bei dem blaue Flecken Ehrensache sind. Und der verteidigt seine Prinzipien. Als Vertrießvorschein bei Adidas konnte eigentlich kaum was gestalten. Warum? Zudominant war der allgegenwärtige CO-Gulden. Das ist ein ziemlich starker Typ. Der sehr gerne das macht, was er machen möchte und von anderen verlangt, dass sie das dann mitmachen. Und das hat der Hölther nicht so gut gefunden und hat sich dann nach nur 1,5 Jahren als Vorstand im Oktober 2024 aus freinstücken, entschieden, Adidas zu verlassen. Als er dann im Juli 25 bei Puma anfing, also von einem guten Jahr, da waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erst sehr angetan von ihm. Doch, Seite ist die Begeisterung schon erheblich abgekühlt. Kurzer Hannimun, will ich sagen. Kann man gut sagen. Um am Handball zu bleiben, der Hölther geht jetzt vor mit der Härte eines Kreisläufer. Also Endo-Tobata, den Abbau von 900 weiteren Jobs angekündigt, 600 sollten schon unter Herrn Freund abgebaut werden. Insgesamt verliert damit jeder Fünfte bei Puma bis Ende diesen Jahres seine Beschäftigung. Und von denen, die bleiben, verlangter Hölther auch mehr Leistung. Also, Beispiel, er will die Anzahl der Tage, an denen Homeoffice erlaubt ist, reduzieren, hat schon durchgesetzt, dass Hunde nicht mehr in den Büros bekommen sind, er verlangt eben volle Konzentration auf den Turnaround. Und er hat auch schon wirklich viele lange Dienteführungskräfte von Puma ausgetauscht und auch nicht wenige durch ehemalige Adidas Leute ersetzt. Aber er kennt sich in der Branche Arus. Wie will er denn strategisch Puma jetzt neu aufden? Er möchte Sortimente straffen und verringern. Er möchte den Marken auftritt viel stärker aus der Zentrale steuern als bisher. Beispiel unter Herrn Golden war die Vielfalt der Produkte Jummelartig-Gewucher. Die haben eigentlich alles gemacht. Jeder konnte irgendwelche Produkte die seinen lassen und erhüllt. Und das jetzt massiv aus. Weil er sagt, das kann ich gar nicht steuern. Wir müssen uns konzentrieren auf das, was wirklich läuft. Das gilt auch für die Sportarten, auf die sich Puma konzentrieren soll. Er will künftig Fußball. Da ist Puma immer noch relativ gut unterwegs. Laufen, was ganz stark wachsender Kategorie gerade ist und dieses allgemeine Training in den Mittelpunkt stellen. Weil er da glaubt, dass Puma da noch eine relativ hohe Glaubwürdigkeit hat. Nischen wie die renzerige Formel 1. Da ist Puma seit Biochonzeitsaktiv. Schiebt er in die zweite Reihe. Auch das sehen viele bei Puma kritisch. Du kennst Arthur Hötjerschund von Adidas, hast mehrfach auch mit ihm gesprochen. Wie ist er so? Was ist dein persönlicher Eindruck von diesem Manager? Das ist eigentlich ein sehr zugänglicher Typ, der auf dem Boden geblieben zu sein scheint. Bei Adidas kann man manchen manchmal ein bisschen zuentspüctern. Scheidung schwach vor und vielleicht ticken zu nett. Aber das ist auch anders, kann scheint, da gerade bei Puma zu beweisen. Nun gibt es ja ein weiteren Faktor, den wir bisher nur gestreift haben. Ich meine natürlich den Großaktionär, die französische Familie Pino. Die sind immerhin eine der erfolgreichsten Unternehmerfamilien Frankreichs, besitzen ein riesiges Reich aus Luxusmarken, der gehört Rihonida zu, der gehört. Gut chi dazu. Was wollten die Ursprünglich mit einer Marke wie Puma? Die beteiligen sicher nicht an etwas an deren Hochwertigkeit. Sie nicht selbst auch wirklich geglaubt haben. Ja, die Pinos haben die Mehrheit an Puma übernommen als die Marke auf der Spitze des Modehypes-Serfter. Der Plan war Puma mit dem Luxusmarken in die Universum der Pinos zu verkuppeln, um die Marke noch glamouröser zu machen. Ziemlich ambitioniert das Bagat allerdings zwischen Gut chi und Puma liegen dann ja doch Welten. Wie sollte das zusammenpassen? Na ja, es gibt ja auch Gut chi schuhe von Puma. Also da wird schon auch gemacht. Und damals kam Puma schon sehr luxuriöster her. Etwa dann Kooperation wie mit der Mode Designerin Jill Sander und mit anderen Luxusmarken. Die Idee schien also nicht völlig aus der Luft gegriffen. Und der damalige Puma-Sio Jochenzeits hat die Pinos an einem Bord geholt und überzeugt von diesem Plan. weil er einen anderen Großaktionär loswerden wollte, übrigens der Innenärfte, aber der Plan ist komplett gescheitert. Danach verkauft die Pinostanzugum zu ihrer Anteile und erklärten irgendwann Puma sei keine strategische Beteiligung mehr. Anders ausgedrückt, dass Paket steht einigseit Jahren zum Verkauf, einen entsprechenden Abschätzig behandelt, fühlt sich viele Führungskräfte in Herzogner, aber auch von den Pyloläuten auch. Ein solcher Akzoneer ist dann ja auch für ein CEO der einen Laden drehen, will eine echte Belastung, welche Verantwortung würdest du denn sagen, tragen die Pinost am Niedergang von Puma? Ich würde sagen, eine ganz erhebliche, ich würde sogar sagen, als Puma als Großaktionär haben die eigentlich versagt. Hattest Wort, Ahne Freund, der Vorgänger von Otto Hült, hat ja auch als CEO versucht, die Pinost abzuschütteln, wie du recherchiert hast, was hat davor gehabt? Mitte 2024. Also anderthalb Jahre nach seinem Amtsantritt hatte der Herr Freund seinen Großaktionär auf dem barbereits so leid, dass er ganz geheim nach Dubai gereist ist. In Dubai hat er bei der Mubadala Investmentkampagne vorgesprochen. Das ist einer der dortigen Staatsfonds und seine Frage war, ob die nicht das Aktienpaket der Pinost kaufen wollten. Mubadala ist Haupteigner des Fußballklubs Manchester City, den Puma ausstattet. Man kannte sich, aber die Araba war nicht interessiert. Damals war Puma übrigens noch fast doppelt so viel wert wie heute. Jetzt Mous Arthur Hült damit umgehen, mit seinem verkaufswilligen Großaktionär. Es gibt ja handfestige Rüchte, dass es bald soweit sein könnte. Also das ein verkauf wirklich auf dem Weg ist, wie konkret ist das seiner Information nach. Es ist schwer zu sagen, es gibt auf jeden Fall ganz viele Gespräche. Es gibt ganz viele Investmentbänker, die durch die Welt fahren und hoffen, dass den Mandat bekommen oder ein Käufer finden oder dass die Pinost sich für sich entscheiden. Seit Ende November geht der Aktienkurs vom Puba-Lanzarm wieder etwas nach oben. Und Gerüchte über mögliche Kaufinteressenden gab es, seit die Pinost gesagt haben, es sei keine rategische Beteiligung mehr. Die wollen hauptötigen guten Preis. Also wenn jetzt jemand kommt, ob es nun ein Private Equity Haus ist oder ein strategischer Investor, der das zahlt, was sie verlangen, dann könnte es ganz schnell gehen. Also 40 Euro pro Aktiergelten als Zielmarker der Pinost. Im Moment steht der Kurzbeit zwar 23 Euro. Also luft noch nach oben. Wer wird denn im Moment als möglicher Heißer Kohlfahr gehandelt? Ja, die üblichen Verdächtigen sage ich mal. Also da gibt es natürlich die Private Equity größeren, etwa CVC. Und da gibt es die anderen Sportkonzerne. Jetzt weniger Adidas, auch schon mal kolleportiert wurde oder Nike, sondern so Sportkonzerne, die verschiedene Marken aufkaufen. Vor allem der Name von Antas Boards, also dem Marktführer in China wird immer wieder genannt. Was hieß ein Verkauf für den CEO? Ja, wenn er Glück hat, hat er ein Problem weniger. Wenn er Pechert fällt, hat er sein Job. Ja, gutes Schlusswort würde ich sagen und wir gucken hin, was sich in den nächsten Wochen und Monaten bewegt. Bei Puma, vielen Dank, lieber Christoph. Schön, dass du heute bei uns warst. Sehr gerne. Ja, und wenn Sie die Behörerin und höher profitieren wollen von den aktuellen Recherchen des Manager Magazins, dann empfehle ich Ihnen ein Abo, ob gedruckt oder digital. Alle Informationen dazu finden Sie bei uns auf der Website, in der App und natürlich hier in den Schonorts. Ich bedanke mich für heute bei Christoph, bei Ihnen fürs Zuhören und natürlich bei Sven Bergmann und Felix Klein, die diese Ausgabe für Sie produziert haben. Bis zum nächsten Mal, Ihre Isabel Hüssen. * Musik *

Podcast Summary

Key Points:

  1. Puma steckt in einer tiefen Krise, gekennzeichnet durch einen massiven Börsenwertverlust und hohe Lagerbestände.
  2. Hauptgründe sind veraltete, unattraktive Produkte, erfolgloses Marketing, eine aggressive Rabattpolitik und strategische Fehler im Vertrieb.
  3. Neue Nischenmarken wie On Running und Lululemon setzen Puma unter Druck, während größere Konkurrenten wie Nike und Adidas über mehr Marketingbudget verfügen.
  4. CEO Arne Freunds Versuch einer Repositionierung scheiterte; der neue CEO Arndt Hölzen versucht einen Turnaround durch radikale Maßnahmen wie Sortimentsstraffung und den Rückkauf von Ramschware.
  5. Der Großaktionär, die französische Familie Pinault, möchte ihre Beteiligung an Puma verkaufen, was die Situation zusätzlich erschwert.

Summary:

Der Podcast des Manager Magazins diskutiert die anhaltende Krise bei Puma. Die Marke hat in drei Jahren zwei Drittel ihres Börsenwerts verloren, während die Lagerbestände stark angestiegen sind. Zentrale Probleme sind unattraktive, nicht mehr trendige Produkte, ein schwaches Marketing und eine aggressive Rabattpolitik, die den Markenwert beschädigt hat.

Historisch war Puma immer kleiner als Nike und Adidas und daher stärker von Modetrends abhängig. Unter CEO Bjørn Gulden gab es zwar durch die Ausnutzung von Vertriebslücken einen kurzfristigen Umsatzboom, doch dies führte zu einer Überflutung des Marktes mit Billigware. Sein Nachfolger, Arne Freund, konnte die notwendige Repositionierung als Premiummarke nicht durchsetzen.

Der aktuelle CEO, Arndt Hölzen, ein ehemaliger Adidas-Manager, verfolgt einen harten Sanierungskurs. Seine Maßnahmen umfassen drastischen Personalabbau, die Rücknahme von Ramschware aus dem Handel und eine Fokussierung auf Kernbereiche wie Fußball und Laufen. Die Lage wird durch den Großaktionär, die Familie Pinault, die ihre Beteiligung verkaufen möchte, weiter verkompliziert.

Die Zukunft Pumas hängt davon ab, ob es gelingt, die Marke wieder als innovativ und premium zu positionieren.

FAQs

Die 'Brand Heat' misst, wie gefragt eine Marke aktuell ist, basierend auf Daten wie Google-Suchen. Puma schneidet dabei seit längerem schlecht ab und taucht kaum noch in den Top 10 der beliebtesten Marken in Europa oder den USA auf.

Pumas Krise ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen: unattraktive Produkte, die nicht mehr als 'cool' gelten, Managementfehler, einen veränderten Markt mit neuen Konkurrenten und eine vernachlässigende Großaktionärsfamilie (Pinault), die die Marke stiefmütterlich behandelt hat.

Zu den aufstrebenden Konkurrenten gehören Marken wie On Running, Hoka, Skechers und Lululemon. Sie punkten mit frischen Designs, hohem Komfort und innovativen Ansätzen, während etablierte Marken wie Puma an Relevanz verlieren.

Arthur Hölt kauft überschüssige Ware im Wert von 100 Millionen Euro zurück, um die Marke durch Verknappung wieder zu stärken. Zudem strafft er das Sortiment, konzentriert sich auf Kernbereiche wie Fußball und Laufen, und reduziert Personal sowie Homeoffice-Regelungen.

Puma ist in den USA kaum in traditionellen Sportgeschäften präsent und wird oft über Massenhändler wie Costco vertrieben, was den Markenauftritt schwächt. Die Produkte gelten als nicht mehr trendy, und die Marke hat in amerikanischen Sportarten wenig Fuß gefasst.

Die französische Familie Pinault, die 29 % an Puma hält, behandelt die Marke seit Jahren stiefmütterlich und möchte sie nun verkaufen. Ihr mangelndes Engagement und die fehlende Geduld für eine langfristige Sanierung haben die Krise verschärft.

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