Rauchen ist ein weit verbreiteter, aber gesundheitsschädigender Verhaltenswege, der in Deutschland weiterhin rund 12 Millionen Menschen betreffen. Obwohl die Zahl der Raucher langsam sinkt, bleibt das Risiko für Herzkrankheiten, Lungenkrankheiten und Krebs hoch. Der Nikotin-Verzehr führt zu einer tiefen psychischen und körperlichen Abhängigkeit, die durch Gewohnheiten wie das Rauchen beim Kaffee verstärkt wird. Nach dem Rauchstopp zeigen sich positive körperliche Effekte wie verbesserte Sauerstoffversorgung, bessere Atemwahrnehmung und erhöhte Lungenfunktion, wobei zunächst starkes Husten auftritt, weil die Lunge sich reinigt. Ein weiterer Vorteil ist eine bessere Schlafqualität nach drei Monaten, da Entzugserscheinungen abnehmen. Die Wirkung des Rauchstopp hängt vom Beginn ab: Je früher man beginnt, desto tiefer verankert sich die Sucht. Nach fünf Jahren verringert sich das Herzinfarkt-Risiko fast auf das eines Nichtrauchers, nach 15 Jahren sind fast alle Risiken deutlich reduziert. Rückfälle sind normal und nicht schlimm – sie sind Teil des Prozesses. Die größte Stärke liegt in der Selbstmotivation, zum Beispiel durch persönliche Ziele wie der Wunsch, länger für einen Sohn zu sein. Mit klaren Zielen und Unterstützung kann jeder erfolgreich aufhören.
D.W. Deutschland mit Alltagsdeutsch
Wie das Rauchen mit uns Joyo spielt.
Rauchen ist ein Lebensgefühl, aber auch eine Sucht, die krank macht und tödlich sein kann.
Wer aufhören will, braucht einen starken Willen, denn Körper und Psyche sind starke Gegner.
Allein in Deutschland sterben jährlich mehr als 120.000 Menschen an den Folgen des Rauchens.
An coronaren Herzerkrankungen verengungen der großen Adern, die das Herz mit Sauerstoff versorgen
und zu einem Herzinfarkt oder Schlag anfallführen, an Erkrankungen der Atemwege und Lunge oder an Krebs.
Zwar geht die Zahl der Rauchenden in Deutschland seit Jahren kontinuierlich leicht zurück,
liegt aber mit rund 12 Millionen immer noch im zweistelligen Millionenbereich.
Statistisch betrachtet greifen Männer häufiger zum Glimmstängel als Frauen.
Einige, weil sie gern rauchen, es einfach zum Lebensgefühl dazugehört, andere weil sie nicht anders können.
Denn Nikotin macht süchtig und das macht es nicht leicht, mit dem Qualmen aufzuhören.
Dabei, so sagt Suchtmediziner Tobias Rüter vom Klinikum der Münchner Ludwig-Maksimilians-Universität,
tut man seinem Körper damit etwas Gutes.
Nach 8 Stunden hat man eine deutlich bessere Sauerstoffersorgung.
Nach einem bis zwei Tagen riechen und schmecken sie besser.
Oder auch schlechter sie neben der anderen Gerüche war die sie vorher vielleicht nicht so wahrgenommen haben.
Nach zwei Wochen ist schon deutlich, die Lungfunktion verbessert sich an,
wenn sie Sport treiben, dass sie ein bisschen mehr Power haben.
Körperlich leistungsfähiger werden mehr Power haben, gehört für den Mediziner zu den ersten,
spürbaren, körperlichen Auswirkungen eines Rauchstopps.
Allerdings muss man sich auch darauf einstellen, mindestens einen Monat lang sehr viel zu husten.
Das hat einen einfachen Grund, sagt Tobias Rüter.
Weil die Lunge anfängt sich zu reinigen, wenn sie rauchen, dann ist eine der vielen Reinungsfunktionen der Lunge fast gelähmt.
Und sobald sie auch für ihn so rauchen, fängt die Lunge an, Frühjahrsputz zu machen.
So wie viele Menschen in Deutschland nach dem Winter Frühjahrsputz machen,
also etwa ihre Fensterputzen, Staubwischen, Schränke von Innen- und Außenreinigen, macht es auch die Lunge.
Sie befreit sich durch starkes Husten von Fremdkörpern und schädlichen Stoffen des Tabaks.
Diese körperliche Reaktion ist nicht mit dem sogenannten Raucher-Husten gleichzusetzen,
der erstes Anzeichen für eine chronische Lungenentzündung ist.
X Raucherinnen und Raucher stellen laut dem Suchtmediziner nach drei Monaten noch eine weitere Verbesserung fest.
Sie schlafen besser als vorher.
Rauchende leiden nämlich nachts unter Entzugserscheinungen, die sich in einem unruhigen Schlaf äußern.
Fachleute sprechen von der "Arousel-Reaktion".
Die Folgen sind Müdigkeit und Abgeschlagenheit am Tag.
Der Rauchende damit begegnen, dass sie wieder zur Zigarette greifen.
Das darin enthaltene Nikotin wirkt anregend und löst die Ausschüttung von Dopamine aus.
Daher unterliegen alle diejenigen eine Illusion, die meinen,
in emotional aufführenden Situationen helfen eine Zigarette zur Beruhigung.
Auch ein weiterer Faktor ist nicht außer Acht zu lassen.
Mein Suchtmediziner Tobias Rüther.
Bei Tabakabhängigkeit ist die psychische Abhängigkeit 50 Prozent der Miete.
Sie tun 20 Mal am Tag etwas zu bestimmten Situationen.
Das ist dann wieder Pufflaufschrund, wenn sie zum Beispiel immer, wenn sie Kaffee trinken rauchen,
hat es gern nach 20 Jahren kapiert, zum Kaffee gehört rauchen.
Wenn sie dann einen Kaffee trinken, sagt es gern, Moment darf etwas.
Gewohnheiten sind die halbe Miete, sind zur Hälfte für etwas mitverantwortlich.
Beim Rauchen verhält es sich so Rüther wie bei den Experimenten des russischen Forschers Ivan Pavlov.
Dieser conditionierte das Verhalten von Hunden.
Zu Beginn der Experimente erklang ein Glockenton,
dann bekam das Tier etwas zu fressen.
Am Schluss reichte allein der Ton aus,
das der Hund Speichel produzierte, weil er mit neuer Nahrung rechnete.
Das Gehirn hatte die Verbindung verstanden, kapiert.
Bei rauchenden Klingel diese Glocke permanent.
Neben diesen körperlichen und psychischen Abhängigkeiten
spielt auch das Alter eine Rolle, in dem jemand mit dem Rauchen begonnen hat.
So Rüther.
Die meisten Rauchabend sind im 12. und sich den Liebensein gefangen.
Wenn das Hirn reißt, und wenn sie im Reif in diesen Rauchen, haben sie eine Liebenseinaten nicht.
Die tun sich viel, viel schwerer, und können meistens nicht ohne Medikamentös und Unterstützung
und ohne einen Coach auf sein.
Eigentlich setzt der giftige Qualm, dem Körper schon ab der ersten Kippe zu.
Raucht jemand schon als Jugendlicher, fällt es ihm nicht leicht, dem Rauchen abzuschwören.
Er tut sich schwerer damit.
Denn das Gehirn ist noch nicht ausgereift, deswegen wird die Sucht tiefer verankert.
Je später also jemand beginnt, um so besser.
Spätestens ab 50 würden Raucherinnen und Raucher die Folgen spüren, sagt Rüther.
Es sei denn, man hat rechtzeitig aufgehört.
Nach einem Jahr haben sie ein Risiko für Erhard infarkt, oder Corona-Herzkrankheit.
Nur von 50 Prozent reduziert.
Nach 5 Jahren haben sie einen Schlag an das Risiko fast wie ein Nichtraucher.
Und nach 15 Jahren haben sie eigentlich fast alle Risiken relativ dezimiert.
Es gibt eigentlich kaum eine Pille, die so eine gesundheitlichen Erfurtel hat für den Körper wie eine Rauchstopp.
Fast alle Risiken des Rauchens selbst das an Lungenkrebs zu erkanken, dezimieren, verringern sich also.
Bleibt noch die generelle Frage, die jede Raucherin jeden Raucher umtreibt.
Was tun, wenn ich rückfällig werde?
Tobias Rüther meint Endkatastrophisieren.
Der Rückfall gehört dazu.
Entsprechend reagiert er, wenn jemand zu ihm kommt und sagt.
Ich hab schon 5 mal probiert, ich schaff's einfach nicht, dann sage ich.
Wow, es scheint Ihnen sehr wichtig zu sein.
Da fällt man auch mehrfach hin, steigt aber wieder auf, bis man es kann.
Rückfällig werde man so Rüther erst ab der zweiten Zigarette.
Eine wäre ein Ausrutter.
Bei einer Rauchentwöhnung sollte man im Hinterkopf behalten, dass der Körper sich erst mal umstellen muss.
Ein Anzeichen sind Heißhunger attacken.
Außerdem haben Rauchende einen höheren Blutzuckerspiegel, der sich erst mal regulieren muss
und nicht zuletzt verbraucht man beim Rauchen Energie.
Feld das weg ist die Gewichtszuname vorprogrammiert.
Wer den festen Willen hat, mit dem Rauchen komplett aufzuhören,
sollte sich so Tobias Rüther ein Ziel vorstellen.
Wie wenn ein Tausend Meterläufer läuft, dann stellte sich ja das Vorbier auf den Treppchen sitzt.
Und mit Zielen können wir Menschen super aber etositiven Zielen.
Das kann beispielsweise eine Mutter sein, die von ihrem besorgten Sohn zu hören bekommen hat.
Mama vom Rauchen stirbst du und will, dass sie länger für ihn da ist.
Es kann aber auch der Rauchende selbst sein, der stolz auf sich selbst ist, dem Jojo-Effekt widerstanden
und es aus eigener Kraft endgültig geschafft zu haben.
* Musik *
Die Weepung kommt, slash Altersteutsch.
Podcast Summary
Key Points:
Rauchen ist ein Lebensgefühl, das jedoch eine Sucht darstellt und zu schwerwiegenden gesundheitlichen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, Atemwegserkrankungen und Krebs führen kann.
In Deutschland sterben jährlich mehr als 120.000 Menschen an Rauchfolgen, wobei Männer häufiger als Frauen rauchen.
Nikotin verursacht eine psychische und körperliche Abhängigkeit, wobei der Körper sich nach dem Stoppen durch verbesserte Sauerstoffversorgung, bessere Geruchswahrnehmung und eine verbesserte Lungenfunktion auszeichnet.
Nach dem Rauchstopp beginnt die Lunge einen „Frühjahrsputz“, was zu starkem Husten führt – ein körperlicher Reinigungsprozess, nicht mit chronischem Husten gleichzusetzen.
Nach drei Monaten zeigen Raucher eine Verbesserung des Schlafes, da Entzugserscheinungen wie die „Arousel-Reaktion“ abnehmen.
Gewohnheiten, wie das Rauchen beim Trinken von Kaffee, sind ein wichtiger Faktor der psychischen Abhängigkeit, vergleichbar mit Pavlov’s Experimenten.
Je früher man mit dem Rauchen beginnt, desto schwerer fällt der Abstinenz, da das Gehirn noch nicht ausgereift ist.
Nach 15 Jahren hat ein Raucher fast alle gesundheitlichen Risiken eines Nichtrauchers reduziert, wobei Rückfälle normal sind und eine wesentliche Bausteine beim Erfolg sind.
Summary:
Rauchen ist ein weit verbreiteter, aber gesundheitsschädigender Verhaltenswege, der in Deutschland weiterhin rund 12 Millionen Menschen betreffen. Obwohl die Zahl der Raucher langsam sinkt, bleibt das Risiko für Herzkrankheiten, Lungenkrankheiten und Krebs hoch. Der Nikotin-Verzehr führt zu einer tiefen psychischen und körperlichen Abhängigkeit, die durch Gewohnheiten wie das Rauchen beim Kaffee verstärkt wird.
Nach dem Rauchstopp zeigen sich positive körperliche Effekte wie verbesserte Sauerstoffversorgung, bessere Atemwahrnehmung und erhöhte Lungenfunktion, wobei zunächst starkes Husten auftritt, weil die Lunge sich reinigt. Ein weiterer Vorteil ist eine bessere Schlafqualität nach drei Monaten, da Entzugserscheinungen abnehmen. Die Wirkung des Rauchstopp hängt vom Beginn ab: Je früher man beginnt, desto tiefer verankert sich die Sucht.
Nach fünf Jahren verringert sich das Herzinfarkt-Risiko fast auf das eines Nichtrauchers, nach 15 Jahren sind fast alle Risiken deutlich reduziert. Rückfälle sind normal und nicht schlimm – sie sind Teil des Prozesses. Die größte Stärke liegt in der Selbstmotivation, zum Beispiel durch persönliche Ziele wie der Wunsch, länger für einen Sohn zu sein.
Mit klaren Zielen und Unterstützung kann jeder erfolgreich aufhören.
FAQs
Nikotin macht süchtig und verankert Gewohnheiten im Gehirn. Körper und Psyche sind starke Gegner, die das Aufhören erschweren.
Rauchen führt zu Herzerkrankungen, Atemwegserkrankungen und Lungenkrebs. Jährlich sterben in Deutschland über 120.000 Menschen an Rauchfolgen.
Nach wenigen Tagen verbessert sich der Geruchssinn, nach zwei Wochen die Lungfunktion und nach 8 Stunden die Sauerstoffversorgung des Körpers.
Die Lunge reinigt sich wie im Frühjahrsputz, um sich von Tabakstoffen zu befreien. Dieser Husten ist kein Anzeichen für eine chronische Erkrankung.
Nach drei Monaten schlafen Raucher besser, da Entzugserscheinungen abnehmen. Fachleute nennen dies die „Arousel-Reaktion“.
Rauchen verankert sich wie ein klassisches Verhaltensexperiment, bei dem eine Stimulation (z. B. Kaffee) mit einer Belohnung verknüpft wird.
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