Widerständig in Bewegung: Die Geschichte des Frauen-Fußballs
from Ö1 Journal-Panorama
29m 30s
Frauenfußball in Österreich war für Jahrzehnte durch strukturelle Verbote, gesellschaftliche Vorurteile und fehlende Infrastruktur unterdrückt. Bereits in den 1930er-Jahren entstand eine organisierte Liga in Wien, die jedoch schnell verboten wurde. Der Nationalsozialismus führte zu einem vollständigen Verbot, das bis 1938 andauerte, während Frauen weiterhin in der Provinz spielten. Das Platzverbot wurde erst 1971 aufgehoben, und 1972 wurde die erste offizielle Frauenliga ins Leben gerufen. Die ersten Nationalmannschaftsspiele folgten erst 1990, nach einem langen Diskussionsprozess und einer unsicheren Finanzierung. Obwohl Österreich 1990 in der EM-Gruppe das Halbfinale erreichte und damit große Begeisterung auslöste, blieb Frauenfußball in der Medienberichterstattung marginal. Die Spielerinnen kämpfen heute nicht um gleiche Löhne, sondern um Equal Play – gleichwertige Trainingsmöglichkeiten, Spielplätzen und medizinische Betreuung. Obwohl bereits professionelle Frauenmännerliga existieren, fehlt es an ausreichender Infrastruktur, für die eine öffentliche Wahrnehmung und mediale Aufmerksamkeit fehlt. Frauen müssen neben ihrer Karriere arbeiten, um leben zu können. Seit 2023 müssen Bundesliga-Mannschaften Frauenfußball fördern, um ihre Lizenz zu erhalten. Der Rekord bei einem Frauenspiel in Österreich liegt bei 10.151 Zuschauern, was nur 2023 erreicht wurde. Trotzdem sind die Zahlen noch immer gering. Die Pionierinnen wie Christa Tauschöck, Friedertraxler und Irene Fuhrmann waren entscheidend für die Entwicklung, und ihre Hingabe hat den Weg für eine moderne, anerkannte Frauenfußballlandschaft in Österreich ebnen können. Dennoch bleibt ein langer Weg zur Gleichstellung in allen Bereichen, wie Finanzierung, Medien und Infrastruktur.
U-R-F sound, U-1 Journal Palorama.
Guten Abend. Viele begeistern sich aktuell für die FußballwM sogar spätnacht oder ganz
früher morgen, nicht nur wenn Österreich spielt. Elferkrim ist winder vergangenen Nachteils
mit Deutschland und der Niederlanden. Zweit hoppmannschaften aus der WM-Flogen sorgen
für Gesprächsstoff. Genau genommen ist es ja die Männer FußballwM, die wir gerade
verfolgen, doch das wird meist gar nicht dazu gesagt. Fußball und Männer, das hat man
lange Synonym gedacht. Doch der Frauenfußball hat in den letzten Jahren aufgeholt. Er ist
keine Belechel der Nischen-Sportart mehr. Spätestens seit der EM 2017 als Österreichers
bis ins Halbfinale geschafft hat, weiß man auch bei uns, dass Frauen auch kicken können.
Weniger bekannt ist, dass schon vor Jahrzehnten Frauenfußballteams geformt und sogar in
Liegen gespielt haben, auch bei uns in Österreich. Später wurde das erfolgreich tot geschwiegen.
Unter der NS-Herschaft ist den Frauenfußballspielen verboten worden und in der Nachkriegszeit ging es
ähnlich weiter. Karoline Rat, Zobanik und Emily Weber aus unserer Sportredaktion schließen
nun die spezügliche Wissenslücken. Ihre Reportage über die Geschichte des Frauenfußballs beginnt
dort, wo auch aktuell ganz viel Begeisterung culminiert, im Aztechen-Stadion in Mexiko-City.
1971 in Mexiko findet eine Fußball-Weltmeisterschaft statt. Sex-Nationen spielen um den Titel,
Argentinien, Mexiko, England, Dänemark, Italien und Frankreich. Das Finale dieser Weltmeisterschaft
lockt 110.000 Menschen ins Aztechen-Stadion in Mexiko statt. Es ist bis heute das Frauenfußballspiel
mit dem größten Publikum Jemals. Und trotzdem kennt diese Weltmeisterschaft kaum jemand, denn es ist
die inoffizielle WM der Frauen, veranstaltet von der FIEF einem privaten, weiblichen Fußballverband.
Und die Weltmeisterschaft wird bis heute weder von der FIFA noch von der UEFA anerkannt.
Aber das Turnier zeigt Wirkung, Anfang der 70er-Jahre empfielen UEFA und FIEFer ihren
nationalen Verbänden Frauenfußball offiziell aufzunehmen. In Österreich fällt kurz vor der
inoffiziellen WM 1971 das Jahrzehnte lange Platzverbot. Frauen dürfen nun endlich auf
offiziellen Fußballplätzen spielen, seit 1938 war ihnen das verboten gewesen. Platzverbot. Ein
Wort, dass heute kaum jemand mit Frauenfußballinverbindung bringt. Doch genau dieses und weitere Verbote
haben die Geschichte des österreichischen Frauenfußballs über Jahrzehnte geprägt und verhindert.
Die Autorin und Frauenfußball-Expertin B. Dritzinger hat diese Geschichte aufgeschrieben.
Frauenfußball bei Österreich verboten mehrfach, das große Langeverbot war zwischen 1957 und 1971.
Aber das ist nicht das einzige Kapitel dieser Geschichte, um zu verstehen, wie es dazu kommen konnte,
müssen wir weiter zurückgehen. Viel weiter. Nämlich in die 1930er-Jahre. Also mehr als 90-Jahre zurück,
in eine Zeit, in der ausgerechnet Wien die einzige weibliche Liga Europas beherbergt. Eine
organisierte Frauenfußballbewegung, der von Beginn an mit großen Widerständen begegnet wird.
1935 in Wien gründet eine junge Frau namens Edit Klinger einen Fußballverein und ruft in der
illustrierten Corona-Zeitung alle Frauen und Mädchen auf mitzumachen. Die Resonanz ist überwältigend.
In halb weniger Monate entstehen mehrere Vereine, ein Verband und schließlich eine Liga, genau genommen
eine Verbotene. Der Sporthistoriker der Universität Wien Matthias Marschik hat die Archive durchforstet.
Der Fußballverband sagt, jetzt wollen wir aber keine weiteren Frauen spielen. Die Sport- und
Tournfrauen, also damals die oberste Sportbehörde, sagt, das ist kein Sport. Das heißt, die Frauen
sollen sofort wieder aufhören. Und in dem Moment, 1935, da schließen sich aber dann sicherlich über 100
Frauen zusammen und sagen, wir hören jetzt nicht auf. Wir spielen jetzt weiter. Das Premierspiel in
Hannals lockt 2.000 Neugierige an. Matthias Schindelad, der legendäre Papierene, wird sogar für den
Ehrenanstoß gewonnen. Die Corona-Zeitung berichtet wohlwollend. Ihr Sportchef Willi Schmiger, der
häufig mit dem ÖFB in Konflikt geredet, übt unter dem Titel der Frauenfeindliche Fußballverband,
Haschikritik. Denn der ÖFB reagiert nicht mit Applaus, sondern mit Verboten. Vereinen,
die ihre Plätze an Frauenteams vermitteln, drohen Strafen. Zunächst mit überschaubarem Erfolg,
wie Matthias Maaschik erklärt. Am Anfang funktioniert so, dass diese Strafe nicht sehr hoch ist,
das heißt, die Vereine sagen, okay, Strafe 200 Schilling mit zu einem Frauenfußballspiel,
nehmen wir 500 Schilling ein, das geht sich locker aus, umgehend diese Verboten. 1936 wird trotzdem
eine Frühjahrs- und Herbstmeisterschaft ausgetragen, mit Tabelle, mit Ergebnissen, mit Spielberichten
in den Zeitungen. DFC Austria-Wien, die übrigens nicht mit dem heutigen Verein Austria-Wien zu tun
hat, gewinnt die erste Saison. Zwischen 600 und 1000 Menschen sehen die Liga-Spiele. Aber der
Männerfußballverband bleibt bei seiner Position, verschärft sogar die Platzverbote und die greifen.
Die Spielstätten werden weniger, aber anstatt aufzuhören, weichen die Frauen aus und bauen sich
schließlich im Prater einen eigenen Platz. Der Sporthistoregar Matthias Maaschik analysiert
die Beweggründe hinter den Verboten. Auf der einen Seite ist es "Matschismus pur", würde ich
sagen. Unsere Fußball lassen wir uns sicherlich nicht wegnehmen. Das ist ein völlig unweiblicher
Sport. Und auf der anderen Seite war es aber sicherlich so, dass man doch gesehen hat, die
Frauenspiel hier gar nicht so schlecht. Und wenn die Frauen dann irgendwo in der Provinz ein Propaganda-Spiel
in der Steiermark oder in Niederösterreich ausgetragen haben, dann sind da 4.000 Leute vielleicht
gekommen. Das heißt, man hat das schon auch als Konkurrenz gesehen. Das könnte unter
Männerfußball jetzt eigentlich die letzten Zuschauer übertrieben formuliert noch wegnehmen und das
wollte man ganz sicher nicht. 1938 soll das Kapitel endgültig geschlossen werden. Das
amtliche Organ des Reichsfachamtes Fußball nimmt eine klare Haltung gegen den Frauenfußball ein.
Im damaligen Kicker, einem Fußballmagazin wird das Reichsfachamt so zitiert. Es bedarf wohl
keiner besonderen Begründung, dass diese sportliche Entartung in Zukunft nicht mehr geduldet werden darf.
Zitat Ende. Am 13. März, dem Tag des sogenannten Anschlusses, wird das für diesen Tag geplante
Pokal-Spiel der damaligen Fußball-Liga abgesagt. Doch auch der Nationalsozialismus bedeutet nicht
das sofortige Ende. Die effektiven Verbote sind dann erst im November 38 ausgesprochen worden,
aber die Frauen haben zumindest bis zum Sommer 38 weiter gespielt. Das heißt, man kann also
schon sagen, dass es im nationalsozialismus für ein paar Monate Frauenfußball gegeben hat,
weil die Frauen halt auch noch gespielt haben. Dann ist Schluss. Die Liga, die 1936 ihren Anfang
nimmt, verschwindet und mit ihr derinnerung daran. Was folgt nennt Autorin Begetritzinger das
Mittelalter des österreichischen Frauenfußballs? Ich habe ein bisschen das Mittelalter genannt
nach dem Zweiten Weltkrieg, wo alles verloren gegangen ist an Frauenfußball, was vor den
Zeiten Weltkrieg passiert ist, wo es wirklich seinen Beckles gab. Der wirft den Frauenfußball
weit zurück. In den 1950er-Jahren keimt die Debatte, ob es den Frauenfußball überhaupt geben soll,
wieder auf. Die Argumente dagegen sind dieselben, wie in den 1930er-Jahren. Frauen brauchen
nicht Fußballspielen, sollen nicht Fußballspielen, das ist nicht gut für sie. Fußball ist ein
Kampfsport, das ist für Männer, das tut ein weiblichen Körper nicht gut, das ist nicht gut für
die Organe und für die Beine, das macht unschöne Beine und unschöne Gesichtszüge. Also was ist
da nicht alles gab? Unschöne Beine, unschöne Gesichtszüge, Argumente die heute absurd klingen,
die aber damals medial verbreitet und verstärkt worden sind. Auch das Fernsehen macht da keine
Ausnahme, ein Ausschnitt aus der österreichischen Wochenchauf von 1958. Der Kommentar spricht für
sich. Das soll ja niemand mehr von einem schwachen Geschlechtsprechen. Da haben ein Fußballmatch,
Holland gegen eine Auswahl von Manchester United in Sandford, in der Niederlanden. Na ganz so einfach
ist das doch nicht, liebe Stürmerin, was? Das Publikum weiß nicht, soll es lachen oder weinern. Aber
die da, die könnt ihr Österreich Stürmer Krise beheben. Ein weiblicher Tank und eins zu eins
ändert das Match. Jetzt aber schnell nach Hause, meine Damen, die Fußballanhänger warten aufs Essen.
Nichtsdestotrotz bleiben die Frauen widerständig und spielen auch vor diesem gesellschaftlichen Hintergrund
weiter Fußball. Noch lange, bevor der ÖFP das Platzverbot aufhebt. Die heute 81-jährige Friedertraxler
ist eine von ihnen. Sie spielt in den 1960er Jahren zunächst in einem Verein mit dem Namen Schwarz-Weiß,
auf der Jesuiden wie Senwien oder wo immer es eben geht. Und sie erinnert sich genau, was es
bedeutet hat, als Frau Fußball zu spielen. Ja, es ist so die immer, wo es gehen, wo es uns
entweglich tun ist. Es war ziemlich anstrengend das Ganze. Wenn man auf einem Platz gespüttet haben,
der vom Verbang zu positioniert wurde, durften wir nicht die Kabinen.
und wir benutzen oder sind uns von der Dauer denen jetzt weggenommen worden.
Was hat man gemacht?
Wir haben halt so gespielt.
Wir haben uns hier aus Dummsongen.
Wir haben uns dort gespielt, wo man jetzt ist.
Aber hat das irgendwann eher erklärt, warum das so ist?
Die wissen selber nicht.
Friedertragslassmann Gerhard gründet 1968 einen Fußballverein
weil seine Zwillingschwester Anne-Marie Leitner
in der damaligen Zeit keine Möglichkeit hatte ihr Fußballtalent auszuleben.
Der Verein heißt USC Landhaus und ist bis heute
der traditionsreichste Frauen-Fußballverein in Österreich.
Parallel dazu entwickeln sich anderenorts
trotz des Platzverbotes Fußballtalente,
wie Christa Tauschöck, die den Sport von Kleiner flebt.
Gefördert vom Vater, gewissermaßen mit dem Ball im Fußballkäfig aufgewachsen,
ist sie das einzige Mädchen weit und breit.
Es war ein Käfig, es hat immer viel Lärm gemacht.
Der Boden war sehr raue.
Die Schule waren innerhalb von einigen Wochen kaputt.
Ich war das einzige Mädchen, aber das hat man nichts ausgemacht.
Das war so viel Freude und so viel Begeisterung.
Das waren meine Vorbilder.
Als das Platzverbot 1971 endlich fällt,
ist Christa Tauschöck 13 Jahre alt.
Frauen werden endlich nicht mehr gehindert auf Verbandsplätzen.
Das waren damals fast alle Fußball zu spielen.
Ein Jahr später startet der Wiener-Fußball-Verband mit der Liga.
Die erste, heute auch offiziell anerkannte Frauen-Fußball-Liga in Österreich.
Christa Tauschöck wird in der Saison 1972-73 mit dem Favoritner A.C.
erste österreichische Meisterin.
Neben den ersten erlaubten Liga-Spielen erlebt Tauschöck noch ganz andere Highlights.
Sie reist für den Fußball in die Weite Ferne.
Weil es noch lange kein nationalteam gibt,
reist eine Auswahl an Spielerinnen vieler Vereine zu Einladungstunieren.
So auch 1978 nach Taiwan.
Eine weitere inoffizielle Weltmeisterschaft.
Dort erleben die Fußballerinnen für die Zeit unglaubliches.
Christa Tauschöck erinnert sich noch gut daran.
Sie sind da auf den Rängen rum, mit den Körpern und wollten von uns diese Autogramme geschrieben.
Die sind doch in Hotel gekommen.
Man wird da in diesen Jahren als Frauenmannschaft mit einer Skorte begleitet auf der Autobahn in das Hotel.
Wir wurden in die Regierung eingeladen.
Wir wurden in die Opa eingeladen.
Wir wurden nicht in den ORF,
aber in den Teilwanässischen Fernsehkanalen eingeladen.
Was hat Österreich von diesem Turnier mitbekommen?
Nichts. Nichts.
Frauenfußball ist in Österreich zu dieser Zeit immer noch kein Thema.
Weder medial noch strukturell.
Es dauert bis 1982,
bis der ÖFB den Frauenfußball endlich im Verband anerkennt.
Mehr als zehn Jahre nachdem das Platzverbot gefallen ist.
Zum Vergleich, Österreichs Männerfußball-Nationalteam nimmt im selben Jahr zum sechsten Mal an einer Weltmeisterschaft teil.
Die bisherige Wienerliga wird also 1982 vom ÖFB übernommen.
Auch Alfred Gigi Ludwig, der späterer Generalsekretär und Generaldirektor des ÖFB,
begegnet dem Frauenfußball erst Anfang der 80er-Jahre.
Damals ist Ludwig Pressechef beim ÖFB.
Und die war damals einigermaßen überrascht,
ob ich sowieso übernimmt der ÖFB-Fraudliga, wenn es ÖFB-Fraubutelliga heißt.
Und dann habe ich in den Entwicklungen gemerkt, da gab es eine Familie,
eine Familie Traxler.
Das waren die Pioniere zu Hause, die Liga organisiert haben.
Und das war mir eigentlich unvorstellbar.
Und plötzlich war das dann Gott sei Dank bei uns.
Man muss diesen Traxler der Leiter verstehen,
das größten Dank zu haben, dass er nie aufgehört hat,
an dieser Bewegung zu glauben.
Das war maßgeblich seine Erfolg,
dass die Liga zum ÖFB kam.
Das Frauenfußball, davor viele Jahrzehnte lang verboten war,
war es Ludwig vor unserem Interview nicht.
Ein Zeichen dafür, wie sehr die Geschichte des österreichischen Frauenfußballs
in Vergessenheit geraten ist.
Es ist wirklich neu, aber doppelt unverständlich,
weil es gibt für mich kein logischer Grund, warum das so sein soll.
Das als heutiger Perspektive ist es eher ein negatives Wunder.
Die damalige Perspektive klingt in Fernsehbeiträgen
wie diesem aus 1982 noch durch.
Ein bisschen Rusch, eine frauliche Frisur,
geschminkte Liedmundenzater Lidschatten,
sind im damen Fußball die letzten weiblichen Attribute.
Ein weibliches Nationalteam ist damals noch undenkbar.
Und die Entwicklung in Österreich geht langsamer voran als beispielsweise in England,
wo die ersten Nationalteamspiele 1972 und in Deutschland 10 Jahre später abgehalten werden.
In Österreich hingegen dauert es bis 1990.
Bisse aber zu diesem Lenderspiel kommt, ist es noch ein weiter Weg.
Denn auch noch in den späten 80ern, frühen 90er-Jahren,
ist Frauenfußball durchaus umstritten.
Daran erinnert sich Eviline Leitner,
die damals im Kader des ersten Lenderspielstand nur zu gut.
Es waren andere soziale Regeln damals.
Frauen haben hinter den Herd gehört
und die Männer sind arbeiten gegangen.
Auch im ÖFB spürt man dieses Ungleichgewicht.
Meinungen prallen aufeinander.
Besonders, wenn es um die Finanzierung geht,
sind sich die Landespräsidenten uneinig.
Peter Leitel, der erste Trainer des Nationalteams,
ist bei diesen Diskussionen dabei.
Der Aniland hat gesagt, da kommt auch noch den Frage,
was braucht man die Weiber auf Deutsch gesagt.
Dann ist der nächste Kommentar gesagt,
nein, ich finde das nicht in Ordnung.
Warum machen Sie das mit den Mädchen?
Wir versuchen das.
Dann hat es einmal einer durchgesetzt.
Das Nationalteam wird gegründet
und Peter Leitel beginnt mit einer ungewöhnlichen Methode.
Zwei Jahre lang kein einziges Spiel, nur Training.
Es wird an den Grundlagen gearbeitet
und die Spielerinnen allesamt berufstätig
und quer über Österreich verteilt, vorzubereiten.
Im August 1990 kommt es dann eben zu diesem ersten Länderspiel.
Österreich spielt Auswärts gegen Geschweiz,
verliert mit 1 zu 5 deutlich.
Dennoch ist es ein historischer Tag,
von dem nur wenige etwas mitbekommen.
Auch nicht die Frau, die später den Frauenfußballin Österreich
stark prägen wird.
Irene Fuhrmann, die erste und bisher einzige Frau,
die als Chefkoch ein österreichisches Nationalteam geleitet hat,
ist damals 10 Jahre alt.
Ich habe keine weiblichen Fußballerinnen gekannt.
Wusste gar nicht, dass es Vereine gibt für Mädchen und Frauen.
Wusste nicht, dass sie das Frauen nationalteam gibt.
Selbst die Irene Fuhrmann wusste also damals nicht von dem Nationalteam
und auch nicht von der ersten Assistenztrainerin.
Das war Evilina Leitner.
Sie ist die erste und lange einzige Frau, die die Allizens absolviert.
Das war zu derzeit, also Anfang der 90er-Jahre,
die höchste Trainerinnenausbildung, die man in Österreich ablegen konnte.
Neben ihr saßen in der Ausbildung nur Männer.
Sieht sich dann praktisch einschömen lassen
und hat bekannt an mit der Trainerausbildung,
an ihrer Seite brauchen wir Betze.
Also die Zwassern schuit an schuter Gesessen und haben gelernt.
Irene Fuhrmann hingegen kickt zu dieser Zeit noch nicht in einem Verein.
Bekommt von all dem nichts mit, aber eines weiß sie schon.
Sie liebt den Fußball und das beeinflusst auch ihre Schulwahl.
Sie sucht einen Sportschwerpunkt.
Da gab es auch Klassen, die den Fußballschwerbung hatten,
die man gesagt nahe, sie nehmen keine Mädchen auf.
Und aufgrund dessen, ich sag nahe,
dann gehe ich in eine andere Schule und habe dort das freifach
zumindest Fußball besucht.
Wobei auch dort mir ein Lehrer mal entgegen geworfen.
Ich glaube, du bist hier falsch.
Ich glaube, ich bin hier richtig.
Auf der Universität besucht Fuhrmann das freifach Fußball für Frauen.
Geleitet wird es damals von jemandem, den wir schon kennen.
Eine der ersten österreichischen Meisterinnen, Christa Tauschek.
Erst dort hat mich dann die Professorin Christa Tauschek angesprochen,
in welchem Verein spielst du denn und ich gesagt nahe in keinem.
Du bist das nicht einmal ausprobieren
und eigentlich dadurch hat meine Karriere erst beginnen können.
Also im Zatenhalt der 19-Jahnen ist unvorstellbar heute.
Christa Tauschek schickt Irene Fuhrmann damals zum USC Landhaus.
Dort, wo sich die beiden heute wieder treffen.
Fuhrmann schafft sogar noch den Sprunginz-National-Team
und kommt auf 22 Länderspieleinsätze.
Bis 2008 ist sie als Spielerin Teil des Teams
in einer Zeit, in der um Grundlagen gekämpft werden muss.
Ja, es war ein Kampf unserer Führungsspielerinnen,
haben sich da ins Zeug gelegt.
Wir haben dann Fotos gemacht, das sehr teilweise
waren es für die großen Spielerinnen und Bauchleibern,
für Spielerinnen wie mich dieser Gleimahn,
weil es zu groß ist.
Und wir haben versucht einfach auch, das Bewusstsein zu schaffen,
dass wir, wenn schon noch keine Bezahlung da ist,
einfach gerne zumindest intensilen hätten, die uns passen.
Teil dieser Gruppe, die damals für bessere Umstände gekämpft hat,
war auch Isabelle Hochstüger.
Sie debütiert 1999 im Nationalteam.
Seit rund 20 Jahren ist die Erleiterin für Mädchen
und Frauenfußball.
Sie ist die einzige Frau im 18-kativen Vorstand des OFB.
Auch heute noch.
Zu Beginn ist die Abteilung für Mädchen
und Frauenfußball im breiten Sportressor eingegliedert.
Das ändert sich während Hochstögers Wirkungszeit.
Das Resor wird eine eigene Sparte.
Ich war aber viele Jahre hinweg leiter in dieser Abteilung,
habe ich immer gesagt, das ist nicht sonderlich schwer,
weil ich bin die einzige in dieser Abteilung arbeitet.
Ab 2011 ändert sich einiges das Nationen.
für Frauenfußballin St. Palten wird gegründet. Die Akademie geleitet wird sie bis 2016 von Dominik Thalhammer.
Parallel ist der auch Trainer des Österreichs Nationalteams und gleichzeitig jener Trainer,
der die Österreicherinnen zu ihrem größten Erfolg jemals begleiten soll.
Ja, Österreich steht im Seemefinale der Fussballer-Opermeisterschaft 2017.
2017 in den Niederlanden findet eine Europameisterschaft statt.
Für Österreichs Frauen-Nationalteam ist es die erste seiner Geschichte.
Man geht quasi als andere Dorgin das Turnier, als einziger Neuling im Turnier.
Und Österreich kann sich damals für die KO-Phase qualifizieren.
Aber Österreich überrascht alle, zieht sogar ins Halbfinale ein und löst Euphorie im ganzen Land aus.
Unglaublich, diese Mannschaft gehört zu den besten vier Europas.
Für immer im österreichischer Fußballerinnerung bleibt das legendäre 11 Meter schießen, im vierte Finale.
Österreich gegen Spanien.
Und jetzt haben die Österreicherinnen den ersten Matchball am eigenen Fuss.
Manuela Zinsberger steht damals für Österreich im Tor.
Ich habe sofort die Szene Sarah-Bundegam schießt den letzten Halb.
Dann stehst du da, ich konnte den einen noch halten.
Und wo ihr das sagt, boh, du hast den einen kalten, aber die fünf mehr als haben alle troffen.
Wir sind Szene-Finalistin, unglaublich.
Die Europameisterschaft löst auch in Österreich riesige Begeisterung aus.
Am Wiener Rathausplatz versammeln sich tausende Fans, die das Halbfinale verfolgen.
Das Spiel gegen Dänemark verliert Österreich.
Gewonnen haben die Spielerinnen aber die Aufmerksamkeit im ganzen Land.
Daran erinnert sich Alfred Ludwig.
Das war ein Bandbrechen der Erfolg und ich sehe heute noch die Bilder mit die Gefährd haben,
mit ihren Liedern und mit ZD-Player.
Aber sie war das.
Das hat sich dadurch die Kabine durch den Presser abgelaufen.
Das sind Bilder, die man nie vergisst.
Auch Irene Fuhrmann ist beim Sommermehrchen 2017 dabei.
Damals noch als Assistenztrainerin von Dominikt Hallhammer.
Nachdem sie zwölf Jahre lang als Assistenz- und Nachwuchstrainerin beim ÖFB gearbeitet hat,
übernimmt sie 2020 das Amt von Hallhammer.
Fuhrmann wird damit zu ersten Cheftrainerin des österreichischen Nationalteams ein riesiger Meilenstein,
der gleichzeitig eine Schieflage aufzeigt.
Wir wollten man eine Freude machen mit der Aussage.
Aber das eigentlich ist viel daran einfach dieses Bewusstsein,
in dem man mir dann gesagt hat,
so super oder verdient sich das selber, wie ein Nachwuchsperzonal dem Chef.
Dann habe ich mal kurz einmal überlegt, dass es jetzt ein Ernst.
Weil, was war ich jetzt die vielen Jahre davor?
Und ja, dahingehend weiß ich, dass ich natürlich eine gesamte Spielerinnen und Trainerkarriere an Hartenweg hinter mir habe,
unterbezahlt war oder nicht fair bezahlt war.
Aber ich konnte diesen Weg beschreiten und durfte dann sicher auch weiteren Frauen jetzt diesen Weg ebnen.
Ihr René Fuhrmann führt das ÖFP-Team auch vier Jahre nach dem Sommermärchen
wieder zur Europameisterschaft, diesmal in England.
Es ist das erste Mal, dass alle Spiele der Nationalteamfrauen live im Fernsehen übertragen werden.
Die damalige Rekordkulisse von über 77.000 Menschen beim Auftaktspiel gegen die Gastgeberinnen
ist inzwischen keine Seltenheit mehr.
In der Champions League spielen Frauen inzwischen verausverkauften Stadien.
Manuela Zinsberger, die seit 2013 als Torhüterin im österreichischen Nationalteam spielt,
wechselt 2019 zum FC Arsenal.
Einem der größten Klubs für Frauenfußball auf der Welt.
Einem Verein der Woche für Woche vor mehreren 10.000en Zusenden spielt.
Erst vergangenes Jahr gewinnt sie als erste Österreicherin die Champions League.
Ein Erfolg, der sich in der medialen Berichterstattung nicht flächendeckend niederschlägt.
Wo war das große ganze und das haben wir so ein bisschen gefehlt?
Es haben Leute berichtet, es ist was berichtet worden und die spreche ich gar nicht an.
Aber wo war die Titelseite, wenn es am Akronatowitsch in den Zeitpunkt wesen wäre, wie hat es dann ausgesehen?
Sehen wir doch einfach die Person oder die Mannschaft.
Warum müssen wir das auf der Geschlecht beziehen?
Vereine wieder FC Arsenal beweisen, dass Frauenfußball Stadien füllen kann.
Die englische Liga, die Women's Super League, beweist,
dass mit Investitionen in die Infrastruktur das sportliche Niveau deutlich steigen kann.
Die Gleichberechtigung ist noch lange nicht erreicht.
Weder was die mediale Präsenz, die Bezahlung, noch die Infrastruktur anbelangt.
Was viele Spielerinnen häufig fordern ist in Erster Linie nicht das Gleiche.
Im Männerfußball oft exorbitant hohe, gehalt, sondern dieselben Chancen, Ressourcen und Infrastruktur.
Es geht also in Erster Linie nicht um Equal Pay, sondern zu allererst um Equal Play.
Equal Play beschreibt die geschlechte Gerechte Verteilung von Ressourcen.
Das reicht von der Verfügbarkeit von Kraftkammern und Fußballplätzen,
über Trainings- und Spielzeiten, bis hin zur Ausrüstung oder zum medizinischen Betreuungspersonal.
Manuela Zinsberger erklärt ihre Sicht auf dieses Thema.
Mir ist wichtig, dass allgemein alles angepasst werden.
Wir haben nie gesagt, dass wir das Gleiche verdienen wollen.
Dass wir vielleicht mal dort hinkommen, wir unglaublich tollen, dass die Männer viel mehr Aufmerksamkeit haben,
viel mehr Präsenz, viel mehr mediale Möglichkeiten haben.
Das ist okay.
Aber wir wollen einfach nur angepasst werden, dass vielleicht mal in der österreichischen Linie nicht nehmen,
bei Arbeiten gehen müssen, dass sie einen Jobgeg zu 100 Prozent ausführen können.
Das Erfolgzeit fürs Jodar ist, wo man sie nicht selber täten muss.
Wo die Infrastruktur passt und man nicht 14 Mal ausweichen muss auf andere Blätter,
weil die Männer da und da sind oder auch andere.
Ich glaube, um das geht.
In der österreichischen Liga müssen viele Frauen neben der professionellen Fußballkarriere arbeiten,
um sich ihr Leben zu finanzieren.
Schrittweise, gebt die Entwicklung voran.
Die Bundesligavereine der Männer müssen auch Frauen Fußball fördern.
Das ist seit 2023 eine Voraussetzung für das Erhalten der Lizenz, also das Spielrechts in der Bundesliga.
In den vergangenen Jahren steigen, unter anderem, wohl auch aus diesem Grund,
immer mehr Traditionsvereine der Männer auch in den Frauen Fußball ein.
Darunter Rapit, Salzburg oder Austria-Wien.
Es hilft die Mensch, dass die UEFA in den Lizenzkraterien reingeschrieben hat,
dass die Bundesligisten in einer Form Frauen Fußball betreiben müssen.
Das war zu Beginn noch sehr los.
Da hat vielleicht ein oder andere Projekt gereicht, dem ist nun nicht mehr so.
Sagt die Frauen Fußballverantwortliche im österreichischen Verband Isabel Hochstöger.
Der Rekord bei einem Frauenspiel in Österreich liegt bei und im internationalen Vergleich könnte man sagen,
nur bei 10.151 zu sehen.
Diese Zahl wurde im September 2023 erreicht, als Österreich gegen Frankreich gespielt hat.
Seitdem ist die 10.000er Marke aber nie mehr auch eine ansatzweise geknackt worden.
In Österreich sind die fliehen Fußballfans oft nur Männer Fußballfans.
Dennoch kommen langsam aber sicher immer mehr Menschen zu den Spielen der Frauen.
Das diesjährige ÖFP Cup Finale der Frauen, das erstmals die Wiener Austria gewinnt,
sehen im neuen Wiener Sportklubstadion in Hannals 4.600 Menschen.
Wie Frauen Fußball aussehen würde, wenn er niemals verboten gewesen wäre.
Das kann sich Manuela Zinsberger gar nicht vorstellen.
Ich glaube, da hätte eine volle Stadion vielleicht noch eine bessere Infrastruktur.
Wie hätten eine Lieger, die einen Staffahrt der Aktequat zur Qualität passt?
Wie hätten Spielerinnen, die sich schneller weiterentwickeln können,
weil sie sich schnell auf nur ein Fußball konzentrieren konnten?
Ich weiß gar nicht, wo da jetzt noch anfangen soll.
Ich glaube, das sind Dimensionen, die man sich gar nicht vorstellen kann.
Heute ist der Frauen Fußball nach vielen Widerständen angekommen.
Auch wenn noch ein weiter Weg zu gehen ist, um die verlorenen Jahrzehnte im Vergleich zum Innerfußball aufzuholen,
gibt es heute international professionelle Liegen.
Und in Österreich Frauenfußball, der noch vor 40 Jahren unvorstellbar war.
Von Netzen, die aus den Toren genommen wurden, über Frauen, die für das Fußballspielen belechelt worden sind,
bis hin zu Berichterstattung, die den Frauenfußball lange nicht ernst genommen hat.
Isabel Hochstöger, die Leiterin der Mädchen und Frauenfußballabteilungen im ÖFP weiß,
welche Arbeit dahinter steckt.
Pärmanent, den Finger, woran legen zu müssen, ist Kräfte abend.
Und wir müssen schon noch verstehen, es ist was passiert.
Und von früher kann man das Rad jetzt nicht zurückdrehen.
Die Schritte waren ja einfach teilweise sehr, sehr klein.
Und auch meistens hat er kämpft.
Denn keine Därungen schafften.
Von der fast vergessenen Liga in den 1930er Jahren, über die ersten offiziellen Meisterschaften.
Bis hin zum Sommermehrchen 2017 werden möglich gewesen, ohne die Pionierinnen,
die widerständig den Ball immer in Bewegung gehalten haben und sich den Frauenfußball nicht nehmen ließen.
Podcast Summary
Key Points:
Frauenfußball in Österreich wurde für Jahrzehnte durch Platzverbote und gesellschaftliche Vorurteile verboten, wobei das längste Verbot zwischen 1957 und 1971 dauerte.
Die Geschichte beginnt bereits in den 1930er-Jahren mit der Gründung einer weiblichen Liga in Wien, die von der Sportbehörde und dem Männerfußballverband verboten wurde.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Frauenfußball weiter unterdrückt, bis 1971 das Platzverbot endlich aufgehoben wurde und die erste offizielle Frauenliga in Österreich gegründet wurde.
Die erste österreichische Frauen-Nationalmannschaft wurde 1990 gegründet, nachdem ein Jahr lang nur Training stattfand, um die Grundlagen zu bauen.
Die Entwicklung blieb langsam, wobei Frauenfußball erst 1990 in der offiziellen Sportstruktur anerkannt wurde und erst 2017 mit dem Halbfinale in der EM Aufmerksamkeit gewann.
Heute wird Frauenfußball durch geringe mediale Präsenz, unzureichende Finanzierung und fehlende Infrastruktur weiter behindert.
Der Fokus liegt nicht auf gleichen Löhnen, sondern auf Equal Play – gleichwertigen Ressourcen, Trainingsmöglichkeiten und Spielplätzen.
Pionierinnen wie Christa Tauschöck, Friedertraxler und Irene Fuhrmann haben durch ihre Hingabe die Entwicklung des Frauenfußballs in Österreich ermöglicht.
Summary:
Frauenfußball in Österreich war für Jahrzehnte durch strukturelle Verbote, gesellschaftliche Vorurteile und fehlende Infrastruktur unterdrückt. Bereits in den 1930er-Jahren entstand eine organisierte Liga in Wien, die jedoch schnell verboten wurde. Der Nationalsozialismus führte zu einem vollständigen Verbot, das bis 1938 andauerte, während Frauen weiterhin in der Provinz spielten.
Das Platzverbot wurde erst 1971 aufgehoben, und 1972 wurde die erste offizielle Frauenliga ins Leben gerufen. Die ersten Nationalmannschaftsspiele folgten erst 1990, nach einem langen Diskussionsprozess und einer unsicheren Finanzierung. Obwohl Österreich 1990 in der EM-Gruppe das Halbfinale erreichte und damit große Begeisterung auslöste, blieb Frauenfußball in der Medienberichterstattung marginal.
Die Spielerinnen kämpfen heute nicht um gleiche Löhne, sondern um Equal Play – gleichwertige Trainingsmöglichkeiten, Spielplätzen und medizinische Betreuung. Obwohl bereits professionelle Frauenmännerliga existieren, fehlt es an ausreichender Infrastruktur, für die eine öffentliche Wahrnehmung und mediale Aufmerksamkeit fehlt. Frauen müssen neben ihrer Karriere arbeiten, um leben zu können.
Seit 2023 müssen Bundesliga-Mannschaften Frauenfußball fördern, um ihre Lizenz zu erhalten. 151 Zuschauern, was nur 2023 erreicht wurde. Trotzdem sind die Zahlen noch immer gering.
Die Pionierinnen wie Christa Tauschöck, Friedertraxler und Irene Fuhrmann waren entscheidend für die Entwicklung, und ihre Hingabe hat den Weg für eine moderne, anerkannte Frauenfußballlandschaft in Österreich ebnen können. Dennoch bleibt ein langer Weg zur Gleichstellung in allen Bereichen, wie Finanzierung, Medien und Infrastruktur.
FAQs
Der Frauenfußball wurde in Österreich mehrfach verboten, insbesondere in den 1930er und 1950er Jahren. Die Gründe lagen in der Ansicht, dass Fußball ein 'männlicher' Sport sei, der Frauen schädigen könnte. Außerdem wurde der Frauenfußball als Konkurrenz zum Männerfußball wahrgenommen, was zu strengen Platzverboten führte.
Das Platzverbot wurde 1971 endgültig aufgehoben. Vorher hatte es bereits seit 1938 Bestand, und in dieser Zeit wurden Frauenfußballvereine durch Strafen und Verbote unterdrückt.
Christa Tauschöck war eine der ersten österreichischen Frauenfußballerinnen, die in der Liga spielte. Sie gewann 1972-73 die österreichische Meisterschaft und war eine wichtige Persönlichkeit, die den Frauenfußball in der Öffentlichkeit bekannt machte.
Das erste offizielle Frauenfußball-Länderspiel fand im August 1990 statt, als Österreich gegen die Schweiz spielte. Damals verlor das Team mit 1:5, doch es markierte einen historischen Meilenstein.
Der Frauenfußball wurde lange nicht medienwirksam berichtet, da er als 'nicht ernstzunehmend' oder 'nur für Frauen' galt. Es gab auch soziale und gesellschaftliche Vorurteile, die die Berichterstattung einschränkten.
Equal Play bedeutet die gleichmäßige Verteilung von Ressourcen wie Trainingsplätzen, Spielzeiten, Trainings- und medizinische Unterstützung. Es geht nicht um gleich hohe Gehälter, sondern um faire und ausreichende Zugänge zu Infrastruktur und Trainingsmöglichkeiten.
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