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Why are younger workers leaving stable careers just a few years in?

30m 19s

Why are younger workers leaving stable careers just a few years in?

Der Tod ist ein komplexer biologischer Übergang, der je nach Todesursache unterschiedlich verläuft. Wie Prof. Dr. Katrin Jenn erklärt, handelt es sich um einen Prozess, der sich über Stunden oder sogar Monate erstrecken kann – nur wenige Ereignisse wie Flugzeugabstürze führen zum sofortigen Tod. Die Schnappatmung, die Angehörige oft beunruhigt, ist ein normaler, schmerzfreier Reflex des Gehirns bei Sauerstoffmangel. Früher starben die meisten Menschen zu Hause im Kreise der Familie, heute wird der Tod oft in Krankenhäuser ausgelagert, was zu einer Tabuisierung führt. Der Hirntod markiert den irreversiblen Ausfall der Hirnfunktionen und ist nicht mehr umkehrbar. Nach dem Tod überleben verschiedene Gewebe unterschiedlich lange: Hornhäute und Sehnen können stundenlang funktionstüchtig bleiben, während das Herz nur maximal vier Stunden überlebt. Auf zellulärer Ebene kommt es durch Sauerstoffmangel zum Zusammenbruch der Natrium-Kalium-Pumpe, zur Zellschwellung und zur Freisetzung von Botenstoffen wie Dopamin, die eine bewusste Wahrnehmung des Sterbens verhindern. Der Körper zeigt nach dem Tod sichere Todeszeichen: Totenflecken bilden sich nach 20–30 Minuten, die Totenstarre setzt nach 2–3 Stunden ein und wird nach etwa acht Stunden vollständig. Diese Prozesse helfen der Rechtsmedizin, die Todeszeit zu schätzen. Das Sterben selbst ist ein schmerzfreier Vorgang mit Schutzmechanismen, die das Bewusstsein dämpfen – Angehörige können dennoch durch Berührung und Ansprache Trost spenden.

Transcription

5214 Words, 32790 Characters

German
Im Leben gibt es nur eine absolute Gewissheit. Wir werden sterben. Und doch wissen wir erstaunlich wenig darüber, was im Körper wirklich passiert, wenn das Leben endet. Der Tod ist kein einzelner Moment, sondern ein hochkomplexer biologischer Übergang, bei dem Organe zellen und mikroben ihre ganz eigenen Programme ablaufen lassen. Was passiert in der letzten Stunde des Lebens? Wie verändert sich der Körper danach? Und was verraten uns diese Prozesse über das Leben selbst? Mein Name ist Julien Estlern und darüber spreche ich heute mit Professoren Dr. Katrin Jenn, Direktoren des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg. Hallo. Hallo. Gibt es dann etwas, das Menschen beim Sterben oft falsch einschätzen und wo sie wirklich überrascht sind, wenn sie den Sterbepozess erklären? Ja, am meisten angesprochen werde ich auf die Schnappabung. Das ist eine besondere Form der Abmung, die aussieht als ob der Verstorben oder Versterbende nach Luft dringt und das ist für Angehörige schwer auszuhalten, das anzuschauen. Und da es irritiert, das macht Angst, man hat den Eindruck, dass jemand aber sticken sei. Dabei ist ein normaler physiologischer Prozess, der für die sterbende Person nicht mit leiden verbunden ist. Das kriegen die Menschen gar nicht mehr richtig mit und diese Informationen entlastet sehr. Und darauf bin ich schon häufiger angesprochen worden. Aber woher kommt dann dieses Schnappartmann? Wenn Sie sagen, das ist ganz normal? Das hängt mit den Vorgängen am Ende des Lebens zusammen. Die Schnappabung tritt dann auf, wenn auch das Herz eine Funktion einstellt. Auch die Abmung funktioniert am Ende des Lebens nicht mehr. Sie wird oberflächlicher. Es kommt zu Art im Aussetzern, die immer länger werden, die immer häufiger werden und das Gehirngerät in einen Sauerstoffmangel zustande. Kohlen die Uxidreicher sich an und das führt dazu, dass dann diese Schnappabung eintritt bei der versucht, das Gehirn diesen Sauerstoffmangel auszugleichen. Aber in dem Moment sind schon andere Mechanismen eingedreht im Körper. Ich würde sie fast als Schutzmechanismen bezeichnen, die dazu führen, dass wir das nicht mehr bewusst bebekäuben. Wir gehen gleich nochmal tiefer in die genauen Prozesse rein. Sie haben auch schon das Gehirn und so weiter angesprochen. Aber Sie haben gerade auch gesagt, die Angehörigen, die das mitbekommen. Ich meine, früher starben die meisten Menschen zu Hause, heute oft im Krankenhaus. Wie hat das vielleicht auch unsere Vorstellung vom Sterben verändert? Das hat sich ziemlich gewandelt. Also früher war es so, dass man die Menschen im Kreise der Familie bei den Angehörigen sterben ließ. Es wurde abgewartet. Manchmal über Wochen oder Monate wurde beim verstorbenen Zeit verbracht, um dabei zu sein, wenn der Mensch aus dem Leben scheidet und ihm beizustehen. Und das wurde zunehmend der Rieler in den letzten Jahren und wurde zunehmend ausgelagert in Krankenhäuser, in Pflegeheimen. Teilweise natürlich auch in Hospiz, die sie spezialisiert haben auf sterbende Menschen. Das ist eine sehr wichtige und wertvolle Entwicklung. Aber trotzdem ist es so, dass ich nach wie vor davon ausgehe, dass die meisten Menschen am liebsten zu Hause im Kreis der Ängste Angehörigen versterben würden. Was man beobachten kann in unserer Gesellschaft wird tot doch sehr tabuisiert. Das ist schwierig, darüber zu sprechen für viele Menschen. Es wird eben ausgelagert auch der Sterben stückweit in die Medizin. Und was man gleichzeitig beobachten kann, wenn man Taitourierungen anschaut, beispielsweise dann sind da oft Motive zu finden, die doch mit Tote und Sterben und mit der Vergänglichkeit zu tun. Es scheint doch irgendwo ein Thema zu sein und es betrifft ja letztlich uns auch alle insofern. Ist es auch nachvollziehbar, dass da dann Totenköpfe, Haufenweise zu finden, sind Szenenmänner und andere Symbole des Sterbenzuntervergänglichkeit. Und deswegen sprechen wir auch heute darüber vor allem. Schauen wir uns doch mal die unterschiedlichen Todesursachen an, die es geben kann. Wie unterscheiden sich dann die letzten Minuten das Leben so je nach Todesursache, also Unfall, Alter, Vergiftung oder Unterkühlung beispielsweise? Oder gibt es am Ende dann doch irgendwie ein Programm, was bei allem gleich läuft? Es ist hängt natürlich ab davon, woran man sterbt und wieder sterben abläuft. Genau im Endeffekt ist der patrophysiologische Prozess dann aber bei den meisten Menschen doch sehr ähnlich. Es gibt fast keine Möglichkeit, sofort zu versterben. Viele stellen sich vor, dass man jetzt lebt und dann quasi Kunden später ist man verstorben und ist tot. Sterben ist ein Prozess, der mehr oder weniger lange dauert. Der kann sich über ein längeren Zeitraum hinziehen. Und wenn man sich Todesursachen, Todesarten vorstellt, bei denen sofort gestorben wird, dann sind das nur sehr, sehr wenige. Das sind beispielsweise hochenergieereignisse. Also ein Flugzeugabsturz, ein Gebäude einstört seine Explosion. Das kann dazu führen, dass einfach der Körper so stark zerstört wird, dass es zum sofortigen Todesintritt kommt. Das passiert dann, wenn das Kreis von Art im Regulationszentrum, dass sich in unserem Hirnstand befindet, zerstört wird, dann prägt auch der Todschlagartige ein Geniekschuss wäre eine solche Möglichkeit. Das ist aber selten. Die meisten Menschen sterben doch an Krankheiten, an Infektionen, an unterschiedlichen Leiden. Und das dauert natürlich, die Krankheit beginnt irgendwann, verläuft dann über bestimmten Zeitraum. Das kann Monate und Jahre sein, wenn man an Krebserkrankungen beispielsweise denkt. Und irgendwann kommt dann in diese finale Phase, wo es dann wirklich auf den Tod zugeht. Die abschließenden Minuten oder Stunden, auch die sind unterschiedlich lang bei den Menschen. Das ist dann die sogenannte Agoniephase. Auch die sind unterschiedlich, aber haben ähnliche Symptome und ähnliche Signale, die man am Körper kennen kann. Wo verläuft denn Biologisch die Grenze zwischen klinischen Tod, Hirnthot und dem Ende des Lebens? Das sind ja so irgendwie drei verschiedene Begriffe, die alle so nie meines anderen stehen. Das ist ein biche Unterscheidung, weil der klinische Tod ist gleich zu setzen, mit dem Art im Stilstand und dem Herz versagen. Und dieser Zustand ist prinzipiell noch reversibel. Dann kann man auch noch reanimieren und mit ein bisschen Glück gelingt es auch, diesen Menschen mit den Lebens zurückzuholen und die Person kann weiterleben. Anders ist das, wenn der Tod eingetreten ist, also der sogenannte Hirnthot, kritis ein, wenn es zum irreversiblen Ausfall der Hirnfunktionen kommt. Und das ist ein Zustand, das gleich zu setzen mit dem sogenannten Individualthot und dieser Zustand ist nicht mehr reversibel. Und eben sterben ist ein Prozess, das läuft in einem bestimmten Zeitablauf ab. Es kommt dann zuerst zum Ausfall des Hirns zur Hirnfunktion, wenn das hier, das quasi das Atrimort ist darstellt. Also diese Eintrittsporte des Todes darstellt, dann haben wir am Anfang den Hirnausfall und dann kommt es aber auch zum Versagen der Zählen in allen anderen Organen überb bestimmte zeitliche Abläufe. Ein Herz kann beispielsweise nach dem Stilstand des Kreisaufs und nach dem Stilstand der Abmung durchaus noch eine Viertel bis halbe Stunde lebendige Zählen aufweisen. Eine Leber kann durchaus eine halbe Stunde noch lebende Zählen haben und dann gibt es Gewebe, die noch deutlich länger am Leben sind. Im weiteren Verlauf kommt es dann zum Absterben aller Organe und damit tritt dann auch der Organthot ein und es geht dann über in eine Phase, in der man noch so genannte superbittale Reaktionen auslösen kann. Beispielsweise kontrahert sich die Muskulatur noch einige Zeit nach dem Tod und wir nutzen solche Phänomene zur Todeszeit-Schätzung. Sehr gut, wir haben von Organen gesprochen, die noch relativ lang überleben, sage ich jetzt mal. Was sind denn das für Organe und warum ausgerechnet dann die? Es gibt Gewebe, die wenig abhängig sind von Sauerstoff und von einer Durchblutung. Also es sind beispielsweise Bänder und Sehnen, aber auch Hanhäude. Diese Gewebe brauchen nicht sehr viel an Versorgung und damit können sie wesentlich länger auch ohne Durchblutung und ohne Sauerstoff überleben. Das sind zum Teil einige Stunden, also man kann diese Gewebe auch noch entnehmen nach dem Tod und kann sie auch noch transplantieren. Das wird beispielsweise bei Hanhäude auch noch gemacht. Diese Gewebe schaffen das noch transplantiert zu werden und dann zu funktionieren im neuen Organismus. Das geht mit einem Herzen nicht. Das Herz muss sofort gekühlt werden, nach der Entnahme, wenn ein Herz transplantiert werden soll. Und das kann dann maximal vier Stunden transportiert werden und muss dann aber eingesetzt werden, weil es nicht länger durchhält. Es gibt ganz neue Forschungen, nachdem man diese Zeit auch geschafft hat, zu verlängern auf nach aktuellen Daten zwölf Stunden. Aber das sind spezielle Anwendungen, die hier entwickelt werden und wo es auch Forschung gibt, in dem Bereich. Aber es ist von Gewebe zu Gewebe unterschiedlich. Wie lange die Überlebensfähigkeit ist das falsche Wort, weil der Organismus der Mensch ist tot, das nicht mehr zu retten. Aber wie lange die Gewebe noch funktionstüchtig sehen, das ist unterschiedlich. Wenn Sie jetzt von Hanhäuten sprechen, sprechen wir von denen im Auge richtig. Genau, ja. Gibt's ja auch eine andere Ständen an Körper. Lassen Sie uns jetzt mal in die Zellen hineinsumen, was da auf ganz kleiner Ebene passiert. Was passiert denn in dem Moment ohne Sauerstoff? Welche Abläufe brechen da zuerst zusammen? Wenn das Sauerstoff wegfällt, gehen wir nochmal zum Gehirn. Dann hat man keine Versorgung mehr des Gehirns. Es braucht ja dringend Sauerstoff und auch Glukose. Also es braucht die durch Blutung. Wenn das wegfällt, dann gibt's seine Phase von 30 bis 40 Sekunden laut aktuellen Studien. Und nach dieser Phase kommt es um sogenannten "Serial because of silence" - das heißt die elektrische Aktivität des Gehirns wird praktisch vollständig eingestellt. Die Route und das ist prinzipiell aber überlebbar. Wenn es rechtzeitig gelingt, den Kreis auf wieder herzustellen und den Sauerstoff wieder zu bekommen, dann kann so ein Zustand überleb werden. Wenn er aber bestehend bleibt und der Blutkreis aufkommt, nicht mehr in Gang. Dann kommt es nach wenigen weitere Minuten zu einer elektrischen Entladung, eine starke Depolarisierungswelle, eine starke Entladungswelle, die quasi über das gesamte Gehirn abläuft. Das ist ein Prozess, der im Kleinen auch beispielsweise nach Schlagan fällen abläuft. Aber beim Sterben auch beobachtet wird. Und damit zusammenhängt, dass es zu johnen Verschiebungen zwischen Intra und Extracellulierung kommt. Das klingt kompliziert. Ja, es läuft vieles ab. Es werden Bodenstoffe im Gehirn zum Beispiel freigesetzt. Das sind Dopaminesien. sehr autonin, also sogenannte glückshormone, auch Nora dännerlin werden freigesetzt. Die eine Wirkung entfalten sie führen zum Beispiel dazu das hunnige fühle und durchgefühl nicht mehr besteht sie haben auch Einfluss auf die Stimmung aber gleichzeitig führen die Zustände im Körper auch dazu das zum Beispiel die Nierenfunktion eingestellt wird und das führt wiederum dazu das kein Urin mehr produziert wird aber auch das ausschaltungspflichtige Stoff im Körper verbleiben und damit auch wirksam werden das sind herrenstoff das sind kittonkörper die hier frei werden die sammeln sich an und reichern sie auch im gehören an und haben hier quasi eine Art nakosewirkung also das hier verliert auch seine funktion man wird bewusstlos durch diese vorgänge die im körper sich abspielen das ist eine art Schutzmechanismus auch weil man eben am schluss die Dinge nicht mehr ganz bewusst mitbekommt in der letzten fase des sterben es gibt durch diesen wegfall des sauerstofs eine umstellung des stoffwechsels in den zellen auf einen aneiroben stoffwechsel also ohne sauerstoff genau ohne sauerstoff normalerweise braucht die zähle ja zwingen sauerstoff da geht es insbesondere auch um die zähle mit dem bran in der transportmechanismen sitzen die natium kalium pumpen und die sind bringend abhängig von atp von adenosine priefos fahrt dass den energie verant der zähle darstellt und wenn das auerstoff weg fällt dann kann dieses atp nur noch auf an aeroben weger also ohne sauerstoff gebildet werden das ist allerdings nur im geringen umfang möglich und kann nicht so schnell wenn das auerstoff mange akut einprät das ganze kompensieren das heißt diese pumpe in der zellwand verliert ihre funktion und es kommt so einem einstrom und ausstrom die zu einer zähle schwählung führen letztlich und damit werden die zählen größer die hier in zählen wachsen werden größer enthalten mehr flüssigkeit brauchen mehr platz insgesamt kann man das auch in der rechtsmedizin beispielsweise bei den obduktionen dann als hier in schwählung sehen und das gehören hat ja nicht viel platz im schädel sich auszudehlen und reagiert sehr empfindlich auf sol die verändungen all das führt dazu dass es eben von der funktion her zweier bewusst ausigkeit kommt also es konzentriert sich eigentlich alles die entscheidung auf was am gehören passiert hängt davon ab woran wir sterben also ich habe schon das ahrtriumort ist aber in die einprätsporte des totes wo tritt der todin unseren körper rein und das kann sehr unterschiedlich sein es gibt ja ganz unterschiedliche atmen zu sterben das kann ein verbluten sein wenn jemand eine verletzung erleitet oder auch einen tumur der irgendein vielleicht zu bluten beginn das kann ein gehören versagen sein wenn jemand eine große blutung im gehören auf weist oder eine schwere schädel verletzung die mitgehören beteilungen her geht das kann aber eine stoff weg sind leisung sein wenn jemand am nieren versagen z.B. stirbt oder im leber versagen das kann einer stikchen sein wenn jemander wirkt wird auf das herz er durch infarkte durch rüben stören und durch alles mögliche was am herzen passieren kann und das ahr gar nicht versagen lässt und diese zustände die führen dann dazu das primär das herz stehen bleibt und damit der kreis auf steht und dann natürlich in der folge auch das auerstoff dann spart ins gehern nicht befunktioniert und im gehieren die beschriebenen veränderungen beginnen und bei vergiftung und und erkühlen auch dort ist es ein ablauf der eine gewisse zeit dauert auch dort dritter dort nicht schlagartig sofort ein sondern unterkühlen als beispiel das kann sich doch über einige stunden auch hinziehen auch dort führt es am schluss aber zu diesem proces im körper der eigentlich bei fast allen menschen gleich abläuft okay das heißt so dieser gemeinsam erinner es sind diese ganzen kleinen prozess die dann eben im gehören durch z.B. zu wenig blut wenn man verblutet weiß nichts menschen transportieren kann oder herz stand und so weiter auch ausgelöst werden kann genau letztlich führt sie alles dann zugleich so entweder bleibt der kreis auf stehen oder die abung direkte schädigung am gian dann irgendeinem andere norgahn also letztlich führt es aber immer zum selben prozess dass es eben zu diesem stilstand von kreis auf und abmund kommt und damit zu einer sauerstoff mangel versorgung kommt in den organen und die betrifft jedes organ sie haben gerade bei der gehörenschwällung schon angesprochen dass das eben ein zellulärer prozess ist was auch am ende körperlich äußerlich sichtbar wird welche von diesen zellulären prozessen sind dennoch am ende auch äußerlich sichtbar sie ist auch schwächer werden die kreis auf führt dazu dass die menschen beim sterben und oft auch schon einige zeit davor blasser werden sie haben man beschreibt immer wieder dieses so genannte todesdreie dass sie seine blässe in der mund region um die mund herum die manchmal beobachtet wird die hauter extremitäten fühlt sich kalt an die hauzeit oft marmuriert aus die augensiluft eingesunken und sehen dunkler aus kurz vor dem sterben in den stunden vor dem tot es kommt dazu das ja abung unregelmäßiger wird oberflächlicher wird es kommt zu abmungs aussetzern am ende kommt es dann zu dieser schnappabung eben auch durch diesen sauerstoff mangel des gehieren aber das ist ein zustand bei dem dann auch schon ein das herz steht und bei dem es nicht mehr zu einem bewussten wahrnehmen kommt das sterben an sich ist ja nicht mit schmerzen verbunden das ist ein an sich schmerz freier prozess mit eben auch einigen Schutzmechanismen ausgestattet dass wir das gar nicht so bewusst erleben können das ende was man auch sehen kann ist dass die verstärben denn das beginnt aber oft auch schon länger davor sich auch bewusst sein zurückziehen und die die menschen sprechen nicht mehr die verdauen wird eben auch eingestellt also sind viele prozesse die hier gleichzeitig ablauf nimmt körper die sind die könne noch recht lange halten bleiben da höher sind unter tassin und das ist wiederum wichtig zu wissen weil man wenn man verstorben die begleitet durchaus auch beruhigen da aus sie einwärken kann wenn man mit ihnen spricht und die hand hält da sie hält weil das können sie noch sehr lange wahrnehmen spulen wir ein bisschen weiter wenn dann der tot passiert ist dann gibt es ja auch einige Dinge den in ersten stunden am körper von außen dann sichtbar werden also toten starrere toten flecken womit beginnt der körper was passiert da jeweils und was sieht man da das sind wir jetzt eigentlich schon bei den sicheren totes zeichnen also bei der feststellung des totes der enorm wichtig ist das ist eine der wichtigsten diagnostischen wenn nicht überhaupt die wichtigste im leben eines menschen weil sie ist eng gültig neben natürlich steht stand von atem und kreise auf das erste sicherheit totes seichnis da toten fleck und toten fleck bilden sich deshalb das sind äußerlich sichbare rötliche oder liebide flecken liebide was heißt das liebide ist so biolett bleulich rötlich so eine mischfarbe mit bezeichnen als liebide in der medizin und diese flecken kann man sehen die entstehen dadurch dass das blut nicht mehr durch den kreise auf gepumpt wird weil der kreise auf jetzt steht und damit sinkt das blut einfach da für sie knach nach unten das heißt man findet die toten flecken auch je nach lage des leichen am son unterschiedlichen ordnen wenn jemand in rücken da gesich befindet dann sind die toten flecken am rücken zu erwarten also man schaut am besten mal im knacken nach zum beispiel am rücken das sind am anfang einfach rötliche flecken wenn man drauf drückt dann werden sie hell das kann man am eigenen arm ausprobieren das sieht nicht viel anders aus beim toten fleck und diese toten flecken bilden sich eben durch diese erhöhte per merbilität der gewäbe und durch diesen wegfall des kreise aufs und das sind veränderungen die man 20 bis 30 Minuten nach dem verstärben feststellen kann und die dann eben definitiv dem tot beweisen das zweite sichere toteszeichen ist dann die toten starre das dauert ein bisschen länger in der regel braucht es zwei bis drei Stunden bis der körper leichen starre aufweist oft beginnt sie am kiefer also wenn man das kiefer bewegt wird man einen widerstand am übigen körper bildet sie sich dann auch aus am stamm an den extremitäten der körper wird dann relativ steift durch die toten starre das bildet sich innerhalb von einigen stunden aus ca 8 stunden bis dann ist die toten starre in der regel voll ständig ausgebildet und der körper wird ziemlich starre man wird steif warum werden denn muskeln gelenke sehen warum wird das alles steif das hat auch mit dem atp verbraucht zu tun es wird ja nicht mehr gebildet und das ist quasi der weichmacher in der muskulatur und wenn der weg fällt dann werden die muskeln steif die leichen starre kann sogar früher eintreten bei Menschen die vor dem tot sportlich aktiv waren also beispielsweise jemand der sich grad anstrengend sportlich betätigt hat und dann verstärbt weil eben schon viel atp verbraucht worden ist durch den spart das dann und das dritte sicher die totes sei dann die folgnis das er folgnis da gibt es mehrere formen davon die zusammen wirken also die autolüse ist der prozess der relativ bald auch schon nach dem tot beginnt wenige stunden an tot beginn zum beispiel die bauspeilen rüse sich auf basister körper eignene züme zuzersetzen die folgnis ist dann ein prozess der bakteriell bedingt es und zwar durch an eine europe bakterien also bakterien die keinen sauerstoff benötigen wir haben im körper ja auch reichlich bakterien an verschiedenen stellen und wenn diese zellbeiern wegfallen ich habe es vorhaber im gehirn beschrieben diese gestürten transportvorgänge an der zellmembran das findet natürlich auch im übrigen körper start dass die zellmembranen die funktionen zunehmend aufgeben und das heißt die bakterien können auch in angrenzende gewebe eintreten auch dass im unsystem ist ja nicht mehr wie exaublich dem tot das heißt da findet keine abwehr mehr start und in der regel kann man die sogenannte grünvollen ist als erstes stadion der folgnis erkennen das ist eine grünlich freudliche verferbung der haut die man außen sehen kann und diese grünvollen ist findet man meistens am anfang im rechten und der bau da ist die lebe ist ein bisschen höher da ist die da darm ja da war auch und es kommt zum übertritt von darm bakterien in die bau waren und drum beginn meistens start und greitet sich da aber relativ schnell auch auf die übe gebau waren da auch und geht dann auch über den körper übers gibt verschiedene stadien und dann gibt es noch die verwiesung das ist der dritte mitwegende prozess das beginnt von außen das ist ein anerubert prozess und geht aus vom bakterien und pilzen die sich auf unser haut befinden und die ebenfalls zur setzung beitragen und das ist im sommer oft beschleunig auch feuchtigkeit spielt eine rolle also dem gibtsbedingung sind wichtig und es kann aber auch so lange hinausgezögert werden es gibt auch Brospolotale Prozesse wie Momifikation oder Fettwachsbildung zum Beispiel, da wird das Körperfett umgebaut in eine wachsartige Substanz und das macht dann den verstorbenen, ewig lang, haltbar. Das sind Prozesse, die aber nun das spezifischen Belingungen ablaufen. Also für die Momifikation wäre ÖZ ein gutes Beispiel, z.B. der paar tausend Jahre gehalten hat und immer noch gut erhalten ist. Und wann passiert das, dass die Fette zur Wachs umgebaut wird? Das ist zum Beispiel, wenn jemand sich in tiefen Gewässern über lange Zeit befindet, da dieses Kalt hat es spezifische Belingungen, spezifische Druckbedingungen auch dort kannst, zu solchen Fettwachsbildungen kommen. Rund um diese ganzen Veränderungen macht dem Tod gibt es ja auch eine Menge Vorstellungen, was man oft hört, dass die Haare noch weiter wachsen würden und auch die Nägel was davon stimmt denn und was auch nicht. Ja, eigentlich sind das Phänomene, die durch die pospartalen Veränderungen auftreten und die so aussehen. Also, lautzellen Überleben noch einige Stunden nach dem Tod sogar noch relativ lange, weil sie eben zu den weniger Sauerstoffabhängigen Geweben gehören. Aber es ist nicht so, dass da noch irgendetwas sich bei wachsen würde, was aber sehr wohl passiert, wenn sie die Nägel und die Haare ansprechen. Wenn jemand offen liegt und ein Luftzug ist, konstrelativ schneller zu, dass die Haut und die Gewäbe zu verdruckenden beginnen und das betrifft vor allem. Die Finger endglier, zum Beispiel die Nasenspitze, auch die Lippen verdruckenden dann gerne. Das kann man gut sehen und das führt optisch natürlich dazu, wenn die Finger gucken schrumpfen, dass man den Eindruck hat, die Nägel sind wesentlich länger oder wenn jemand Bartstoppen trägt und das Gesicht verliert einfach Flüssigkeit, dann sieht es aus, als ob die Bartstoppen länger werden. Es gibt aber schon Dinge, die nach dem Tod noch passieren, die sehr fasziniert sind. Also es gibt Änderungen zum Beispiel, dass Mikrobioms, also der Gesamtheit der Paket in Nacht im Tod, das ist allerdings noch nicht ausgefascht. Also da laufen Studien dazu, das ist auch sehr interessant, weil man versucht auch diese Dinge für die Todeshaltschätzung zu nutzen, die ja schwierig sein kann, vor allem wenn der Verstorbenen schon etwas länger liegt. Und was auch spannend ist, ist, dass auch die Genexpression noch einige Stunden nach dem Tod funktionieren dürfte. Da gibt es auch aktuelle Studien, wo nach immer noch genetische Prozesse am Laufen sehen und auch da gibt es schon erste Ansätze, diese Veränderungen oder diese Abläufe zu nutzen, um die Todeshaltschätzung zu verbessern. Wie nah kommen Sie denn dieser genauen Todeshaltschätzung, ein Film, das ja oft so 17 oder 51 war es, aber. Ja, das ist wirklich ein Film. Also am besten geht es, wenn man möglichst früh nach dem Versterben den verstorbenen Menschen untersuchen kann. Die ersten Stunden nach dem Tod, da können wir eben auf diese schon vorher wenden superbitalen Reaktionen zurückgreifen können schauen, ob zum Beispiel Muskeln sich noch konta hier nach dem Tod. Wir müssen die Temperatur, das ist ein ganz wichtiges Instrument, um die Todeszeit festzustellen, eine Temperaturmessung durchzuführen und die Umgebungstemperatur zum Essen und dann abzugleichen, wie das Verhältnis zwischen diesen Temperatoren ist. Und es gibt natürlich auch die Einschätzung bezüglich Leichen Flecken, bis es sich verhalten, ob sie schauen, wie sie jetzt sind oder noch nicht, wie weit dieser Prozess vorgeschreten ist, ob die gleichen Stare voll ausgebildet ist. Das sind alles Informationen, die wir in den ersten Stunden nach dem Versterben sammeln können und die uns dann auch recht genau auskunft geben können. Nicht die Minutenbereich, aber im Stundenbereich auf jeden Fall. Und dann hat man natürlich auch noch die Informationen zum Sterbensvorgang selbst oder Informationen durch Zeugen, durch Angehörige, durch Unfallseitpunkt steht, zum Beispiel in der Regel auch genau fest. Also das kann man natürlich auch nutzen. Schwierig haben wir jetzt, wenn ein Verstorbener längere Zeit nicht gefunden wird und dann schon vollen Isverändungen aufweist, die Temperatur des Körpers, die Umgebungsdämpferatur angeglichen ist, da wird es dann umständen sehr schwer. Und dort nützt man andere Methoden und das sind auch in Forschungsstadium befindliche Verfahren, wo ich aber denke, es ist ja mein großes Potenzial auch hier Verbesserungen mit sich zu bringen. Was aber heute schongen genutzt wird und das recht gut dergebnisse bringen kann, ist beispielsweise die Enthomologie. Das ist die Insektenkunde. Also man kann auch anhand von der Besiedelung des Körpers mit Insekten und deren Puppen und Larven recht genau herausfinden, wann jemand verstorben ist, wann der Tod eingetreten ist. Da gibt es aber eigene Spezialisten für dieses Gebiet, also wir geben das auch ab, wann die forensischen Enthomologen. Aber damit kommt man auch bei vollen Isverändertenleichen, durchaus auf ein bis zwei Tage hin. Und dann gibt es natürlich noch die kriminalistische Todeszeit-Schätzung in so einen Fällen, wo man schaut, wann die letzte SMS verschickt worden oder was waren, wann man sich einmal am Handy waren bei älteren Personen, sind oft noch Abreiskalender zu finden und dergleichen. Sie haben schon neue Methoden angesprochen, gerade die helfen können, festzustellen, wann jemand gestorben ist oder auch wie es gibt ja CT, MRT, Messung, alles Mögliche. Was kann denn so moderne Bildgebung dann zeigen, was eine klassische Obduktion mit dem Skype-App eben nicht sichtbar machen kann, was aber sehr hilfreich sein kann? Bildgebung hat enorme Vorteile, weil sie ist berührungsfrei, sie ist zerstörungsfrei, das ist auch emotional für Angehörige ein Vorteil. Man kann zum Beispiel, wenn sie jetzt an eine Luft-Demolidenk, in dem man hat eine Verletzung erlitten, einen Messer stich, und es wird Luft angesagt durch die Fäsion, die Luftgerät ins Herz und das führt dann zum Herzversagen. Da ist das ein Befund, den wir bei der Abduktion nur sehr schwer sehen können. Man muss zum einen daran denken, dass diese Option da wäre und da muss man die Abduktionstechnik anpassen, damit man das überhaupt sehen kann. Man muss das Herz quasi unter Wasser bringen und unter Wasser halten und dann einschneiden und dann muss man quasi mit dem Vortaparat schon da stehen und noch die aufsteigenen Blasen erwischen, dass man das beweisen kann, dass es hier wirklich Luft drin hatte. In der Computer-Domographie ist das eine Blickdiagnose, die eine Sekunde dauert, dann sieht man, ob dort Luft treten ist oder nicht. Wir haben schon viel über das Gehirn gesprochen. Wenn man sich dann das Gehirn anguckt und so einem Scan, kann man da denn Unterschiede, unterschiedliche Muster erkennen je nach Todesart? Da hatten wir, sprechen Sie eine Studie an, die wir vor einiger Zeit gemacht hatten, wo so ein Diffusionsbildgebung ging. Das ist ein spezielles Verfahren der Magneter-Sonat-Domographie, bei dem Diffusions-Vorgänge im bei uns war, dass das Gehirn das Untersuch dort nix dargestellt werden. Wir hatten damals ein sehr spannendes Ergebnis. Wir hatten nämlich unterschiedliche Diffusion im Hirnfest gestellt, abhängig von der Todesursache, die vorgelegen hat. Wir hatten gewaltsame Todesfälle, traumatische Hirnverletzungen untersucht. Wir hatten Menschen, die sich stärker anguliert hatten, sich selbstgedöntet hatten durch Erhängen untersucht. Wir hatten Menschen untersucht, die am Herzen verstorben sind, also an einer Erkrankung des Herzens. Wir hatten täutliche Unterschiede in der Diffusion gesehen und hatten das darauf zurückgeführt, dass die Agoniezeit unterschiedlich lang ist. Die Zeit von der wir vorher gesprochen hatten, die letzten Minuten oder Stunden vor dem Tod und die ist aus rechtsmedizinischer Erfahrung in solchen Vorgängen unterschiedlich. Die Fälle, die wir untersucht hatten, dagegen ging wir von einer deutlich unterschiedlichen Phase der Agonie aus. Am längsten dürfte die bei den Herz verstorbenen gewesen sein und das konnte man in dieser Bildgebung tatsächlich auch als Unterschied sehen. Sie beschäftigen sich schon seit sehr, sehr vielen Jahren als Rechtsmedizinerin mit dem Tod. Wir haben am Anfang so ein bisschen Kulturhistorisch draufgeschaut auf den Tod. Aber wenn Sie mal auf sich gucken, was hat die Beschäftigung mit dem Tod sie persönlich auch schon geleert über Verletztlichkeit, über das Leben oder eben dann auch den Blick auf den Tod? Ja, der Tod ist natürlich sehr gerecht, weil er trifft uns alle. Da kommt niemand aus und auch wenn man immer wieder ließ, dass es doch manche Personen gibt, die versuchen sich irgendwo zu konservieren und dann in. Ich weiß nicht, wie viele Jahren wieder hervorgeholt zu werden und weiter zu leben. Ich glaube, das ist vergebene Liebe, das ist müh, was da passiert. Ich habe gelernt aus den ganzen Dingen, die ich im Rahmen meiner Berufstätigkeit sehe, dass das Leben endlich ist und dass das Leben nicht selbstverständlich ist und dass es jetzt etwas wunderschönes ist, dass wir haben. Und gleichzeitig habe ich auch gelernt, mich nicht zu führten vor dem Tod. Also durch die Dinge, die ich auch vorher erzählt habe, diese Mechanismen, die in unserem Körper ablaufen. Diese Freisetzung von Substanzen, durch die langsam versagen den Organe, das schützt uns. Also wir nehmen das nicht mehr bewusst warm Schluss. Und da, ich muss nur sagen, da Tod gelingt uns, das schaffen wir alle. Ich kann vielleicht noch erzählen, wir haben eine Diskussion gehabt, die meiner Anfangszeit in der Rechtsmedizin, das sah sich in Frankfurt, damit sie tut mir, einer Kollegin zusammen und wir hatten uns darüber unterhalten, wie wir den gern sterben würden. Und dann haben wir gegen darum, möchtest du plötzlich sterben und umfahlen einfach oder langsam und dann habe ich so gesagt, ich finde es eigentlich schon ganz fein, einfach irgendwann umzufallen und einfach weg zu sein. Und dann hat sie gesagt, das möcht ich nicht, und dann hat sie gesagt, ja, ich sterbe ja nur einmal und da möchte ich schon wissen, wie es ist. Und das fand ich eigentlich toll und habe mir auch ein bisschen die Augen geöffnet, dass das etwas ist, wo wir nicht auskommen, aber wo wir, was wir auch schaffen, wenn es so weit ist und zwar alle. Das nehme ich doch als Schlusswort, ein erstaunlich, persönliches Ende für ein Podcast mit dem Thema Tod. Vielen Dank für dieses Gespräch, Frau Jens. Danke vielmals. Das Wissen, dieses Gespräch über die Biologie des Todes ist total eines Doppelgesprächs mit Katrinien. In der nächsten Folge sprechen wir über die Leichen Schaun, das ist die wohl wichtigste Untersuchung im Leben eines Menschen, wenn ein Arzt oder eine Ärztin den Tod feststellt. Doch Fachleute sagen, hier passieren viel zu viele Fehler, von unentdeckten Unfällen bis hin zu übersehen in Tötungsdelikten, die das Wissenfolge "Leichen Schaun" Wie viele Fehler wirklich passieren, finden Sie als nächste Folge in Ihrem Podcast feed bei "Das Wissen". Mein Name ist Julian Esseln.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Tod ist kein einzelner Moment, sondern ein komplexer biologischer Prozess, der je nach Todesursache unterschiedlich lange dauert.
  2. Die Schnappatmung ist ein normaler, schmerzfreier physiologischer Vorgang am Lebensende, der durch Sauerstoffmangel im Gehirn ausgelöst wird.
  3. Die moderne Gesellschaft hat das Sterben zunehmend in Krankenhäuser und Pflegeheime verlagert, was zu einer Tabuisierung des Todes geführt hat.
  4. Es gibt nur wenige Todesfälle, die sofort eintreten (z. B. durch Zerstörung des Hirnstamms); die meisten Menschen durchlaufen eine Agoniephase.
  5. Der Hirntod (irreversibler Ausfall der Hirnfunktionen) ist der entscheidende Punkt, ab dem der Tod nicht mehr umkehrbar ist.
  6. Nach dem Tod überleben verschiedene Gewebe unterschiedlich lange – Bänder und Hornhäute können stundenlang funktionstüchtig bleiben, während das Herz nur kurz überlebt.
  7. Auf zellulärer Ebene kommt es durch Sauerstoffmangel zum Zusammenbruch der Natrium-Kalium-Pumpe, zur Zellschwellung und zur Freisetzung von Botenstoffen wie Dopamin.
  8. Sichere Todeszeichen sind Totenflecken (nach 20–30 Minuten), Totenstarre (nach 2–3 Stunden) und schließlich die Fäulnis.

Summary:

Der Tod ist ein komplexer biologischer Übergang, der je nach Todesursache unterschiedlich verläuft. Wie Prof. Dr.

Katrin Jenn erklärt, handelt es sich um einen Prozess, der sich über Stunden oder sogar Monate erstrecken kann – nur wenige Ereignisse wie Flugzeugabstürze führen zum sofortigen Tod. Die Schnappatmung, die Angehörige oft beunruhigt, ist ein normaler, schmerzfreier Reflex des Gehirns bei Sauerstoffmangel. Früher starben die meisten Menschen zu Hause im Kreise der Familie, heute wird der Tod oft in Krankenhäuser ausgelagert, was zu einer Tabuisierung führt.

Der Hirntod markiert den irreversiblen Ausfall der Hirnfunktionen und ist nicht mehr umkehrbar. Nach dem Tod überleben verschiedene Gewebe unterschiedlich lange: Hornhäute und Sehnen können stundenlang funktionstüchtig bleiben, während das Herz nur maximal vier Stunden überlebt. Auf zellulärer Ebene kommt es durch Sauerstoffmangel zum Zusammenbruch der Natrium-Kalium-Pumpe, zur Zellschwellung und zur Freisetzung von Botenstoffen wie Dopamin, die eine bewusste Wahrnehmung des Sterbens verhindern.

Der Körper zeigt nach dem Tod sichere Todeszeichen: Totenflecken bilden sich nach 20–30 Minuten, die Totenstarre setzt nach 2–3 Stunden ein und wird nach etwa acht Stunden vollständig. Diese Prozesse helfen der Rechtsmedizin, die Todeszeit zu schätzen. Das Sterben selbst ist ein schmerzfreier Vorgang mit Schutzmechanismen, die das Bewusstsein dämpfen – Angehörige können dennoch durch Berührung und Ansprache Trost spenden.

FAQs

Die Schnappatmung ist ein normaler physiologischer Prozess am Ende des Lebens, bei dem der Sterbende nach Luft schnappt. Sie tritt auf, wenn das Herz seine Funktion einstellt und das Gehirn unter Sauerstoffmangel leidet, ist aber für die sterbende Person nicht mit Schmerzen verbunden.

Die meisten Todesfälle sind keine sofortigen Ereignisse, sondern ein Prozess, der sich über Stunden oder länger hinzieht. Nur seltene Ereignisse wie ein Flugzeugabsturz oder ein Genickschuss führen zum sofortigen Tod; bei Krankheiten oder Infektionen dauert der Sterbeprozess länger.

Der klinische Tod ist gleichbedeutend mit Herzstillstand und ist prinzipiell reversibel durch Reanimation. Der Hirntod ist der irreversible Ausfall aller Hirnfunktionen und nicht mehr umkehrbar.

Gewebe wie Bänder, Sehnen und Hornhäute überleben länger, weil sie wenig Sauerstoff und Durchblutung benötigen. Hornhäute können sogar stunden nach dem Tod noch transplantiert werden, während ein Herz sofort gekühlt werden muss.

Nach etwa 30-40 Sekunden ohne Sauerstoff stellt sich die elektrische Aktivität des Gehirns ein. Es kommt zu einer Depolarisierungswelle, die zu Bewusstlosigkeit führt, und es werden Botenstoffe wie Dopamin freigesetzt, die eine schmerzfreie Phase ermöglichen.

Totenflecken entstehen 20-30 Minuten nach dem Tod durch das Absinken des Bluts. Die Totenstarre beginnt nach 2-3 Stunden, oft am Kiefer, und ist nach etwa 8 Stunden vollständig ausgebildet.

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