WG-Zimmer teuer wie nie | Gaza: Wie geht es den Menschen? | Heißestes Jahrzehnt ever
19m 38s
Die Podcast-Folge behandelt mehrere aktuelle Themen. Zunächst wird der sofortige Amtsantritt des neuen Münchner Oberbürgermeisters Dominik Krause thematisiert, der den erkrankten Amtsinhaber ablöst. Ein Schwerpunkt liegt auf der angespannten Wohnungssituation für Studierende, da die Mietpreise für WG-Zimmer, insbesondere in Großstädten wie München, weiter steigen und die finanzielle Belastung erhöhen. Lösungsansätze wie geförderter Wohnraum und innovative Projekte, wie die Umnutzung von Uni-Räumen, werden diskutiert. International rückt die verschärfte humanitäre Krise im Gazastreifen und Westjordanland in den Fokus, wo der Konflikt zwischen Israel und dem Iran Hilfslieferungen blockiert und die Zivilbevölkerung gefährdet. Klimatisch verdeutlicht ein UN-Bericht die fortschreitende Erderwärmung mit spürbaren Folgen wie der Ausbreitung invasiver Arten. Abschließend wird ein technischer Fehler bei Spotify aufgeklärt, der zur fälschlichen Abwesenheit des Podcasts in den Jahresrückblicken führte.
* Musik * ARD Sounds. Also, wenn ich mir vorstelle, ich wär politikerin. Und wenn er so monatelang Wahlkampf gemacht, dann war er Abend. Ich gewinne, natürlich in meiner Vorstellung. Klar. Und dann würde ich in meiner Vorstellung auch erst mal Party-Party machen. Ja. - Also, ich war wieder verdient. Aber danach, nach der Party, wo ich dich erstmal olaut und wählen, ist es nicht um eine Stress abzubauen. Ja. - Für die Klausel wird das allerdings nicht so der Fall sein. Das ist nämlich der frisch gewählte Oberbürgermeister von München, der allererste jemals ja von den Grünen München, der allererste der offenschwul ist und auch sehr jung für den Oberbürgermeister. 35 Jahre ist der alt. Er ist in München geboren, er hat in München Physik studiert. Und er hat am Sonntag die Stichweil geworden, gegen den Amtsinhaber Dieter Reiter von der SPD. Ja, und der ist nämlich jetzt krank geschrieben. Der hat einfach auch seine Social Media Profile, direkt gelöscht gestern, hab ich gesehen, also der Dieter Reiter. Das richtig weg von der Bildfläche. Dabei wäre die Amtsübergabe eigentlich erst im Mai, aber jetzt muss Dominik Krause sofort übernehmen. Sie fortran. Feiern vorbei, keine Wellness, sofort in den Job. 36. Der News Podcast. Schön, gut morgen. Wir sind Jan Koch und Karobredendieg. Und wir haben Dienstag, den 24. März. Heute gibt es mal wieder eine Gelegenheit, um auf den Klimawandel zu schauen. Denn es gibt 9 UN-Bericht, von dem wir euch erzählen. Und Fische kommen auch dabei vor. Und überall wird viel über den Krieg zwischen Israel und den Iran berichtet. Aber nicht so sehr darüber, wie die Lage eigentlich für Paläzinenzer gerade ist. Deshalb schauen wir da mal drauf. Wir beginnen aber mit wie geht Zimmerpreisen. Das Sommersemester geht ja jetzt wieder los. Deshalb gibt es auch da neue Zahlen. Ein wie geht Zimmer in Siegen in Nordrhein-Westfalen. Das kostet im Schnitt 330 Euro. Ich würde sagen, all right, geht her noch. Komm, zu Düsseldorf. Das ist fast doppelt so teuer. Kostet einfach mal im Schnitt 630 Taken. Und München. Ich würde euch denken, also dazu kommen wir gleich noch. Das wird für den neuen Oberbürgermeister. Ich glaube, auch eins der Themen hat er gesagt. Also Wohnungsnot, Mipreisen und so weiter. Heißt aber auch, wenn ich jetzt in Düsseldorf oder in München zum Beispiel mal unbedingt studieren möchte, eine Ausbildung da machen möchte, weil eben da das Studienfach ist, was ich machen möchte oder die Stelle, die ich unbedingt will, da von der ich träume, dann kann ich das eben nur, wenn ich mir das Leben dort leisten kann. Also auch schon da hängt es ganz klar vom Geld ab. Wohin mit mir in meinem Leben. Ja und vielleicht erkennt ihr euch da wieder, weil ja gerade das Unisommersimästar losgeht und auch einige wieder auf VG-Zimmer suche sind. Und dann entscheiden müssen, wie will ich das jetzt machen? Will ich ein teures VG-Zimmer? Kann ich das haben? Oder habe ich Glück auf der Warteliste? Komm ich irgendwie ins Studierenden Wohnheim? Oder bleibe ich bei meinen Eltern zu Hause wohnen? Pendel irgendwie zwischen Eltern zu Hause und Uni, wenn das halt nicht so weit weg ist? Es ist ja vielleicht auch ein Auge. Unsere Kollegen haben in Münster auch mal ein paar Studierende getroffen, die relativ verzweifelt wirken in Sachen Wohnung. Wir haben einfach das Geld nicht als Studenten, insbesondere wenn man keinen Bar für gekommen kommt, kämpft man tatsächlich um seine Existenz, muss sich neben Job suchen und dann keine Ahnung, eine Wohnung für 500, 600 Euro, ein Monat zu finanzieren, gleichzeitig parallel noch zu studieren oder zu arbeiten, wird halt jemand sprechen, auch sehr, sehr anstrengend. Dann fortet keiner, oder ist es uns schnell weg und es wärm sich halt immer so 60 Leute oder so, es ist es schon ein selten, dass man Antwort bekommt. Hat mir auf die Warteliste gesetzt vom Studenten Wohnheim. Und ja, mit. 12 Monate, 14 Monate Wartezeit hatte ich einen Platz. In Zähnen, wenn man so lange warten muss, auf einen richtigen Wohnplatz. Es ist mal wieder die Newshead-Line gerade wohnen, noch nie so teuer für junge Menschen wie heute. Und wir fragen jetzt mal, "Ja, wo stehen wir denn da in Sachen steigende Preise und was wird überhaupt dagegen getan?" Wenn man sich den Bundesdurchschnitt anschaut, dann liegt er jetzt bei 512 Euro für ein Legitzimmer. Das sind die neuen Zahlen, die gerade rausgekommen sind. Und das sind 4 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Das steht in einer Auswertung vom Moses Mendelssons-Institut, die vergleichlich mal wieder diese WG-Preise. Wobei es schon preislich unterschiedlich gibt. Absolut teuer sind natürlich irgendwie die Großstädte. Mönchend, das ist ja eben schon erwähnt. Absoluter Spitzenreiter. 800 Euro inschnitt. 100 Euro. Stell es dir bitte vor. Du zahlst 800 Taken. Und dann hast du irgendein abgeschimmelten WG-Mitbewohner, der nicht putzt. Das heißt ja nicht, dass du singen. Auf mich nicht. Schön ist. Auf mich nicht. Ja, vor allem wie viel Geld muss ich dann noch verdienen, weil 800 Euro. Da habe ich noch nichts gegessen. Noch nix gegessen. Noch nix. Noch keine Party gemacht. Nix. Berlin und Hamburg ist auch schon teuer. Nimm mit 650 Euro im Schnitt. Köln 620 Euro im Schnitt, wo es günstiger ist, ist allerdings aus Deutschland. Ja, da zahlt man für ein WG-Zimmer deutlich weniger. In Sachsen-Anhalt zum Beispiel im Landesschnitt. Kostet das ganze Halb so viel wie in Hamburg oder Berlin. Und auch Sachsen ist mit 372 Euro im Schnitt auch noch mal eine andere Liga als die größten Uni-Stete oder auch was wir eben von Nord- und Westfalen gehört haben. Chemnitz zum Beispiel, da kosteten WG-Zimmer sogar im Schnitt nur 288 Euro. So eine Vorstellung, 288 Euro Chemnitz 800 Euro München. Ja. Wobei sich laut der Auswertung des Instituts die West- und Ostmieten immer mehr angleichen, weil eben auch die Mietpreise vor allem in unistädten Rapide gestiegen sind über die vergangenen Jahre. Ja, das Problem bleibt aber halt immer, dass durch diese unterschiedlichen Preise das Ganze auch klar von der finanziellen Situation von ihm abhängt, haben wir eben auch schon gesagt. Und da ist auch die Frage immer, krieg ich Barfuck oder auch eben nicht. Weil Barfuck deckt auch die Kosten fürs Wohnen erstmal überhaupt nicht. Das heißt nicht aus, ne? Oder neben Job oder auch Eltern Back-Up oder zum Teil ja auch mit Kredit geht es eben in ganz, ganz vielen Fällen nicht. Und deswegen fordern alle Beteiligten eigentlich günstige Wohnungen vor allem eben für jüngere Menschen zu fördern und auch darauf zu achten, dass das ganze Energie effizient passiert. Weil da kommen wir dann auch zu einem weiteren Punkt. Eins von den größten Unsicherheitsfaktoren sind ja die steigenden Nebenkosten. Die kommen ja noch dazu, weil eben die Energiepreise ja allgemein steigen. Wir haben Ukraine Krieg, wir haben jetzt seit paar Wochen auch Iran Krieg. Und das ist ja auch so ein Faktor beim Thema Wohnen. Es gibt aber auch Initiativen in einzelnen Städten, wo auch das studentische Wohnen gezielt gefördert wird. Und beispielsweise zum Beispiel Heilbronn. Bis 2030 will die Stadt dort mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen, also wo die Mietpreise gebunden sind, wo die als Stadt das mit kontrollieren und mit subventionieren, dass die Mieten halt nicht unentlich steigen können. Ja und da sollen dann eben auch mehr Wohnungen dabei sein, die genau für diejenigen sind, die eben diese Mietpreise brauchen, die nicht so doll vor Markt abhängig sind, wie zum Beispiel eben studierende oder Azubis. Ja und dann gibt es noch private Ideen, Initiativen und so weiter. Ein Beispiel Berlin. Da wollen jetzt einige Masterstudierende dafür sorgen, dass Raum genutzt wird, der eh schon da ist. So und haben sie so ein bisschen umgeguckt und gesehen in der TU Berlin. Im Mattergebäude, da ist einiges frei. Und das wollen die jetzt als Wohnraum nutzen, so die Idee. Und wir hören jetzt einen der mit Initiaturen des Projekts, der heißt ESCO-Lybke. Im Grunde behut des Projekts auf der Beobachtung, das ist total paradoxisch, dass viele Studierende kein Wohnraum finden und gleichzeitig auf dem Campus riesige Flächen von Gebäuden der stehen. Jetzt Jetzt gerade haben sie mal ein paar Räume so gestaltet, wie sie aussehen könnten, wenn dort Studie-Wohnungen entstehen. Denn noch ist es alles nur eine Idee, rund zweier Studierende könnten dort nämlich unterkommen, haben sie mal durchgerechnet. Aber es gibt Hürden, das Ganze auch in die Realität umsetzen zu können. Da sind sie nun dran, die zu beheben, unter anderem auch mit der Uni und auch mit der Stadt. Aber es gibt da noch viel Bürokratie und Raumnutzungspläne, an die man dran muss. Da auch Nutzungspläne klingt auch schon biopartisch. Aber eine gute Idee, warum nicht? Wir würden wir auch noch mal checken, wie sehr euch das betrifft. Deswegen packen wir mal eine Abstimmung in unseren WhatsApp-Broadcast-Channel. Den Link findet ihr jeden Tag in den Show-Nordstüm da. Gerne mal ab. Und jetzt hören wir Reme Allnasha. Das ist eine junge Mutter aus Gaza statt. Wir hatten uns so sehr gewünscht, dass die Trümer vor unseren Häusern geräumt würden, damit wir wieder Hoffnung schöpfen und im nächsten Jahr im nächsten Ramadan in unsere Häuser zurückkehren könnten. Doch der Krieg gegen den Iran verheist nichts Gutes. Die Sacht dann auch noch, dass sie sich vergessen fühlt von den anderen Ländern. Und damit ist sie nicht die Einziger, so fühlen das, wo gerade einige Menschen im Gaza streifen. Wenn man aktuell so auf Tagesschode e-kuckt oder eine andere Nachrichtenseite aufmacht, dann bekommen wir ja vor allem richtig viele Infos über den Krieg in Iran mit. Israel und die USA haben den Iran hier eingegriffen. Was vier Wochen geht das jetzt schon so? Und wir wollten mal schauen, welche Folgen hat das eigentlich für die Menschen in den Palästenensergebieten? Wir fangen jetzt mal an mit dem West-Jordanland. Das ist ja eigentlich auch Palästenändisches Gebiet. Wir werden aber seit vielen Jahren von Israel besetzt. Und das West-Jordanland liegt, wenn wir jetzt auf eine Karte guckt, sozusagen grob zwischen Israel und dem Iran. Also sich das Einzige, was da zwischen liegt. Aber viele, viele Kilometer liegen noch dazwischen und auch noch zwei andere Ländern, nämlich Jordanien und der Irak. Aber von der Richtung her liegt es dazwischen. Und das heißt dann auch, dass fast jede Rakete, die der Iran-Richtung Israel feuert, über das West-Jordanland fliegt oder wird auch mal gerne ins West-Jordanland gefeuert. Und die Menschen in Israel, die werden dann gewarnt. Und es gibt doch Schutzräume für Palästenenser im West-Jordanland.
Und gibt es das aber nicht. Kaum Syrenen, Kaumbunker, unsere ID-Cospontente in Tel Aviv, Bettina Meyer hat uns erzählt, dass Palästinenser, die in der Nähe von jüdischen Siedlungen leben, nur dann indirekt gewarnt werden, wenn sie die Syren hören, weil sie das eben darüber mitbekommen. Von Leben an. - Genau, weil in diesen Siedlungen angehen. Also, halten wir fest für viele Palästinenserinnen und Palästinenser ist die Situation da sehr, sehr schwierig. Besonders extrem ist das aber natürlich im Gaserstreifen. Wir erinnern uns, eigentlich gibt es für den Gaserstreifen seit Oktober ein Waffenruheabkommen, hatten wir auch darüber berichtet hier. Es sollte also nicht geschossen werden, es sollte wieder mehr humanitäre Hilfe reinkommen, Grenzen sollten geöffnet werden, es sollte den Menschen mehr geholfen werden. Aber davon sind die Menschen im Gaserstreifen gerade ganz weit weg. Also der Krieg gegen Iran hat diese ganze Situation sozusagen und holt, gesetzt, wenn man sie will. Denn seit Kriegsbegehren mit dem Iran hat Israel die Grenzübergänge wieder geschlossen. Die Menschen kommen also nicht, oder nur sehr viel schwieriger wieder raus aus dem Gaserstreifen. Auch Nachhungsmittel und andere Hilfslieferungen kommen dadurch nicht so gut rein. Und die Menschen dort sind fast zu 100 Prozent darauf angewiesen, weil dort ja einfach vieles in Schutt und Asche liegt. Man kann zum Beispiel kein Gemüse oder Getreide anbauen. Es gibt kein sauberes Wasser, weil viele aus Angst, viele Nachhungsmittel auf einmal kaum. Genau, schießt dann auch die Preise in die Höhe. Und dann gibt es trotz Waffenruhe auch noch Luftangriffe von Israel bei den Menschen noch immer sterben. Und das alles kriegt man aber nicht so richtig mit, muss man sagen. Wenn man jetzt einfach irgendeine Nachrichten-App mal aufmacht, also unter den Topschlagzeinen ist es die ganze Zeit nicht. Genau das, also dieses in den Hintergrund geraten, das macht dem Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen in Deutschland sorgen. Christian Katzer und mit dem haben wir für 36 gesprochen. Das ist total bitter, weil die Menschen mit dem Gasarstreifen brauchen eine Aufmerksamkeit. Die brauchen absolut hämtheriell, die sind zu 100 Prozent darauf angewiesen, auf internationalen Unterstützung. Die Infrastruktur ist fast komplett zerstört. Im Gasarstreifen die sollten nichts anbauen. Und die gegebenigen Bedingungen sind extrem schlecht. In der Vergangenheit in den letzten Wochen haben die Menschen sehr viel Regen gekämpft. Und die Zelte wurden überflutet. Dazu kommt noch, dass es zwischen vielen Hilfsorganisationen da vor Ort im Gasarstreifen und der israelischen Regierung einen großen Konflikt gibt. Also das geht schon seit ein paar Wochen und Monaten so. Es gelten seit Anfang des Jahres viel strengere Regeln für Hilfsorganisation. Israel wirft nämlich mehreren von denen. Darunter ist auch Ärzte ohne Grenzen vor, dass unter den Mitarbeitenden auch Terroristen sind. Deswegen hat die israelische Regierung gefordert, dass die Organisation alle ihre Mitarbeitenden ganz genau auflisten und den diese Listen geben. Und das wiederum wollen die Organisation und auch Ärzte ohne Grenzen aus Sicherheitsgründen aber nicht. Und dieweisen auch, den Terrorismusvorwurf zurück. Christian Katzer wirft Israel auch vor, verletzt so ein Hilfsbedürft, die gegenseit beginn des Irankrieges nicht mehr rauszulassen. Wir haben langer Listen, die Weltgesündheitsorganisation, an der Liste arbeiten wir auch mit einem langer Listen, von Menschen, die unbedingt eine Behandlung aushalt, dass Gaza-Streifers benötigen würden. Das sind zum Teil chronische Krankheiten, Diabetes oder Ähnliches. Da sind auch viele Menschen mit Krebsbehandlungen. Wir haben auch ganz viele Menschen mit schwersten Verbrennung auf diesen Listen, die einfach im Gaza-Streif so nicht behandelt werden können. Ich bin langfristig behandelt werden können. Was passiert ist, dass die Menschen von diesen Listen wegsterben. Seit den Angriffen auf den Iran konnten keine Medizinischen Überkohrungen, wer durchgeführt werden, kann niemand den Gaza-Streifen verlassen, auch nicht die Menschen, die da rausmüsten, um überleben zu können. Es ist ganz klar, der Krieg zwischen Israel und den USA und der Iran hat ganz große Auswirkungen einfach auf die komplette Region bis hin zu den Menschen im Gaza-Streifen. Wie genau, das haben wir für euch mal recherchiert. Gleich haben wir das schlechte Laune bingo voll. Nach steigenden Preisen haben wir noch über Krieg gesprochen. Was fehlt dann noch? Jan? Klima. - Richtig. Mein Gott. Das wird nicht in den Hintergrund. Klima, das Problem geht nicht einfach so weg, weil man nicht drüber redet. Deshalb tun wir das am Ende dieser Folge. Dann gab es neue Zahlen zum Weltklima. Und zwar von der UNO Organisation für Meteorologie, die schaut sie jedes Jahr an, wie es um das Weltklima steht. Und zwar gar nicht so gut. 25 war wieder zu heiß. Die Durchschnittstemperatur lag 1,4 Grad über dem Niveau vor der Industrialisierung, damit vergleichbar das immer. Und damit war das vergangenen Jahrzehnt offiziell das Wärmste, seitdem wir als Menschen solche Wetterdaten messen. Und in den Bericht ist auch von einem Energie- Ungleichgewicht die Rede. Das bedeutet, die Erde speichert mehr Energie, die von der Sonne kommt, als sie wieder abgibt. Und diese Energie speichert sie vor allem in den Ozean. Also im Wasser, das sagt die meeresforscherin Karina von Schuckmann, die hat an diesem Bericht, der jetzt rausgekommen ist, mitgeschrieben. Die Erwärmung der Ozean und der Meerespiegelanstieg zeigen sogar Zeichen von Beschleunigung. Wir sehen, dass zum Beispiel das Eis, die Schmelter des Eisers auf Rekordwerte liegt. Und die Erhitzung der Weltmeere hat viele Folgen für uns alle. Z.B. entwickeln sich dadurch mehr und heftige Stürme, wie Hurricanes und Tropenstürme. Und weil sich das Wasser erwärmt, breiten sich auch im Mittelmeer inzwischen Arten aus, die da überhaupt nicht heimisch sind. Inversive Arten nennt man das dann, wenn die Tiere hier keine natürlichen Feinde haben und hierhin gekommen sind. Da haben wir noch einen Beispiel gefunden für so eine inversive Arte. Das ist der rotfeuerfisch, der stand eigentlich aus Asien, bereitet sich aber mittlerweile auch im Meer vor Griechenland aus, weil es eben wärmer aufdagen worden ist. Müß dem mal googeln, sie sieht ganz beeindruckend aus. Hat so giftige Stacheln außen drum. Frist alles weg und bedroht damit die heimischen Fischarten, weil keiner von den heimischen Fischis da, die dann normalerweise rum schwimmen, jetzt mit den Aufnehmen. Kannst du die giftigen Stacheln aufnehmen, das ist richtig übel. Deswegen haben ganz viele Fischer in Griechenland, mittlerweile diesen rotfeuerfisch in ihren Netzen, obwohl sie eigentlich was anderes fangen wollten. Und wir hören jetzt aber mal einen Koch aus Griechenland, der geht an diesen Kampf gegen diese inversive Arte, finde ich ziemlich pragmatisch ran. Ich glaube, dass ich der Natur auf jeden Fall helfe, wenn ich den rotfeuerfisch auf die Speisekarte setze. Und ich helfe auch mir selbst, weil die Leute ihn lieben und er sehr lecker ist. Wir tun also allen etwas Gutes, auch unseren Bäuchen. Ja, vielleicht auch irgendwie ein Miniball-Trag, um was gegen die Folgen des Klimawandels zu tun. Ich hoffe, er macht die Stacheln vorher ab. Davon gehe ich jetzt auch mal aus, alles andere wäre insane. Langfristig gegen Klimawandel hilft aber nur eins. Das sagt auch unogeneral, sekretär guterisch. Wir müssen weg von fossilen Energien wie Kohleöl und Gas. Und damit das Treibhaus-Gas CO2, so weit es geht nach unten drücken. Wäre ich das Schien auf der mal Dinge, die ja uns so vorschlagt. Manchmal geht das super schnell. Manchmal dauert es aber auch ein bisschen länger, bis wir was rausgefunden haben, zu dem, was ihr uns fragt. Ja, und so war es jetzt auch in diesem Fall. Viele von euch haben uns nämlich im Dezember. Im Dezember, ja? "Strean-Schatz geschickt von euer Spotify-Raps". Und ihr meinte, so sinngemäß alle irgendwie ist mit das Suspekt. Weil ich hör jeden Tag 36, aber ihr taucht mein Top 5 Podcast-Schatz nicht auf. Das war übrigens sogar bei mir, war das so. Ich bin hier host. Und ich muss manchmal auch folgen analysieren. Also ich höre wirklich viele Folgen. Und manche höre ich sogar mehrfach. Weil ich nach Zornschmiede deine Folgen höre und gucke, wie hast du es gemacht? Wie war es wie, ne? Hat er die Performance. Gute Fäder sind drin. Ganz genau, ganz genau. Also, selbst von mir war es trotzdem nicht in den Top 5. Und das kam uns dann auch ein bisschen komisch vor. Daraufhin habt ihr uns dann auch netterweise noch eure Daten geschickt. Wir haben die dann ausgewertet. Wir haben auch mit Spotify gesprochen. So, und jetzt endlich, drei Monate später haben wir etwas rausgefunden. Tatsächlich. Hat euer Eindruck nicht getäuscht. Es ist echt etwas schiefgelaufen. Es hat bei Spotify-Rap 2025 einen technischen Fehler gegeben. Und wegen dieses technischen Fehleres gab es ein paar Podcasts, die in den Raps nicht aufgetaucht sind, obwohl sie oft gehört wurden. Und davon war auch 6/30 betroffen. Das hat Spotify uns auch bestätigt. Und sie haben uns gesagt, sie hätten Maßnahmen getroffen, damit das in zukünftigen Jahresrückblick nicht noch mal passiert. Also, hätten wir das auch geklärt. Danke auf jeden Fall euch fürs Zuhören. Egal auf welcher Plattform. Ja. Ihr seid schon immer die Nummer 1.
Podcast Summary
Key Points:
Dominik Krause wird neuer Oberbürgermeister von München und muss aufgrund der Erkrankung seines Vorgängers sofort die Amtsgeschäfte übernehmen.
Die Mietpreise für WG-Zimmer in deutschen Universitätsstädten steigen weiter, mit extremen Unterschieden zwischen Metropolen wie München und günstigeren Städten in Ostdeutschland, was die Wohnsituation für Studierende verschärft.
Der Konflikt zwischen Israel und dem Iran verschlechtert die humanitäre Lage im Gazastreifen und Westjordanland erheblich, da Hilfslieferungen blockiert werden und die Zivilbevölkerung ungeschützt ist.
Ein neuer UN-Klimabericht bestätigt Rekordtemperaturen und eine beschleunigte Erwärmung der Ozeane, was zu extremen Wetterereignissen und der Ausbreitung invasiver Arten wie dem Rotfeuerfisch im Mittelmeer führt.
Ein technischer Fehler bei Spotify führte dazu, dass der Podcast „36“ fälschlicherweise nicht in den persönlichen Jahresrückblicken der Hörer erschien, was inzwischen geklärt wurde.
Summary:
Die Podcast-Folge behandelt mehrere aktuelle Themen. Zunächst wird der sofortige Amtsantritt des neuen Münchner Oberbürgermeisters Dominik Krause thematisiert, der den erkrankten Amtsinhaber ablöst. Ein Schwerpunkt liegt auf der angespannten Wohnungssituation für Studierende, da die Mietpreise für WG-Zimmer, insbesondere in Großstädten wie München, weiter steigen und die finanzielle Belastung erhöhen.
Lösungsansätze wie geförderter Wohnraum und innovative Projekte, wie die Umnutzung von Uni-Räumen, werden diskutiert. International rückt die verschärfte humanitäre Krise im Gazastreifen und Westjordanland in den Fokus, wo der Konflikt zwischen Israel und dem Iran Hilfslieferungen blockiert und die Zivilbevölkerung gefährdet. Klimatisch verdeutlicht ein UN-Bericht die fortschreitende Erderwärmung mit spürbaren Folgen wie der Ausbreitung invasiver Arten.
Abschließend wird ein technischer Fehler bei Spotify aufgeklärt, der zur fälschlichen Abwesenheit des Podcasts in den Jahresrückblicken führte.
FAQs
Dominik Krause ist der neue Oberbürgermeister von München. Er ist der erste Grünen-Oberbürgermeister der Stadt, offen schwul und mit 35 Jahren sehr jung für das Amt.
In München kostet ein WG-Zimmer durchschnittlich 800 Euro, in Berlin und Hamburg etwa 650 Euro, in Köln 620 Euro. Günstiger ist es in Ostdeutschland, z.B. in Chemnitz mit 288 Euro im Schnitt.
Der Krieg hat die Grenzübergänge geschlossen, was Hilfslieferungen erschwert und medizinische Evakuierungen verhindert. Die Menschen sind fast vollständig auf internationale Hilfe angewiesen, während Infrastruktur zerstört ist und Preise steigen.
2025 war das wärmste Jahr seit Messbeginn, mit 1,4 Grad über vorindustriellem Niveau. Die Ozeane erwärmen sich beschleunigt, was zu heftigeren Stürmen und dem Eindringen invasiver Arten wie dem Rotfeuerfisch im Mittelmeer führt.
Städte wie Heilbronn fördern gebundene Mietpreise bis 2030. In Berlin planen Masterstudierende, freie Räume an der TU Berlin in Wohnraum umzuwandeln, um der Wohnungsnot entgegenzuwirken.
Ein technischer Fehler bei Spotify führte dazu, dass einige oft gehörte Podcasts, darunter '36', nicht in den Jahresrückblicken 2025 erschienen. Spotify hat Maßnahmen ergriffen, um das Problem zukünftig zu vermeiden.
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