In dieser Episode wird das Konzept der Neuroplastizität als Schlüssel zur Veränderung von Denk- und Verhaltensmustern vorgestellt. Der Sprecher betont, dass das Gehirn keine konstante Größe ist, sondern sich durch Erfahrungen und Wiederholungen ständig umbaut – ähnlich einem Wald, in dem Pfade durch häufiges Begehen zu breiten Straßen werden. Diese Formbarkeit gilt ein Leben lang, nicht nur in der Kindheit. Chronischer Stress wird als Gefahr hervorgehoben, da er den Hippocampus und den präfrontalen Kortex schrumpfen lässt, während die Amygdala wächst – was zu Überreaktionen führt. Um Neuroplastizität positiv zu nutzen, werden sechs grundlegende Methoden genannt: Ausdauersport (erhöht den Wachstumsfaktor BDNF), ausreichend Schlaf, Lernen neuer Fähigkeiten unter Anstrengung, intermittierendes Fasten, gezielte Atemtechniken und eine Ernährung reich an Omega-3-Fettsäuren. Darüber hinaus wird auf neuere Forschung zu Psychedelika wie Psilocybin verwiesen, die bei Alzheimer-Patienten bemerkenswerte Verbesserungen zeigte, sowie auf Peptide als potenzielle Werkzeuge zur gezielten Steuerung neuronaler Prozesse. Der Kern der Botschaft: Wer sein Gehirn versteht, kann Grenzen überwinden und zum Piloten seiner eigenen Maschine werden.
Herzlich willkommen beim Neureiche Mist. Hier geht es um Themen, die den Körper fit, den Geist frisch und die Seele gesund halten. Also sei bereit und öffnet dich für Informationen, die deinen Leben bereichern. Meine ersten Episode dreht sich heute alles um die Plastizität deins Gönns. Denn vielleicht kontrollierst du hundert Dimensionen. Du machst vielleicht Millionen an Umsatz, Entscheidungen an denen Existenz hängen. Nur über eine einzige Sache hast du keine Kontrolle und ausgerechnet mit ihr triffst du all das dein Gehirn. Denn die meisten in einer Reaktion triffst du nicht. Sie werden für dich getroffen. Von einem Autopilot, den du nie bewusst gebaut hast. Aus altem Stress, aus alten Wunden, aus Genen, die du nie gewählt hast. Du glaubst du sitzt am Steuer, dabei sitzt du ganz weit hinten. Und jetzt der Satz, der alles kippt. Dein Gehirn ist das formwasselding im bekannten Universum. Das Gehirn, mit dem du heute Morgen aufgewacht bist, existiert heute Abend nicht mehr. Du brauchst es um jede Sekunde, jede Minute, jede Stunde, ob du willst oder nicht. Die einzige Frage ist, wer hält die Meiße, du oder dein Autopilot? Mein Name ist Chris. In dieser Episode zeige ich dir wie du nach vorne klebt das, wie du ans Steuergelangs und wieder der Pilot deiner Maschine wirst. Doch bevor ich anfange, ein kleiner, ein winzig kleiner Ausstatt, warum ich diese Folge mache und warum ausgerechnet mit diesem Thema beginnen. Vor ungefähr acht Jahren duft dich Teil eines persönlichen Wundersälen. Ein Ereignis, das mein Leben nicht nur um 180 Grad gewinnet hat, sondern mir die Erkenntnisse beschärte, die der ein oder andere als die hermethischen Gesetze kennt. Und eines dieser Prinzipien lautet, alles ist nur durch ein Geist erfahrbar. Also begab ich mich auf eine wundervolle Reise und habe für mich verstanden, dass unser Geist das Gehirn dafür benutzt, um unsere Realität zu erschaffen, was auch im Erseienmarkt auch immer sein mag. Oh ja, das Gehirn. Ein Wunderwerk der Natur, ich könnte hier zu uns auch Stunden weiter sprechen. Also wie ist es möglich, dass ich meine denkweise, meine Glaubensätze und meine Faltensmuster so schnell verändern konnte? Die Antworten darauf erhältst du in genau dieser Episode, also gleich bei mir und wenn wir fertig sind, bist du mindestens eine Erkenntnisreiche, versprochen. Die Arbeit hat jetzt seit vielen Jahren mit Menschen, die Unternehmer sind Geschäftsführer, Leute, die Verantwortung tragen für zehn, hundert, manchmal mehrere hundert andere Menschen und ich sehe immer wieder das selbe Muster. Diese Menschen sind brillant in ihrem Feld, sie können eine Bilanz lesen wie andere ein Bilderbuch, sie treffen unter Druck Entscheidungen, an denen Existenzen hängen. Aber wenn es um dieses eine Organ geht, mit dem sie genau all das tun, ihr Gehirn sind sie genauso ratlos wie jeder andere. Sie baneln ihrem Verstand wie eine konstante. Wie etwas, das einfach da ist, so wie es ist, ich bin halt so. Ich war schon immer in Grübler, ein Fokus ist seit Jahren im Keller, Achja das ist das Alter. Und genau hier liegt der teuerste denkfehler, den ein hochfunktionaler Mensch machen kann. Denn dein Gehirn ist keine konstante. Es ist die formaste Struktur im bekannten Universum und das ist keine Metapher und kein dahergesprochener Coachingspruch. Das ist Ture Neurobiologie. Das Phänomen, das das möglich mal hat einen Zaubernern, Neuroblastizität. Und in dieser Folge will ich nicht, dass du es nur verstehst, ich will, dass du es fühlst, dass du an mindestens drei Stellen denkst, momentmal, das genau das ändert alles. Denn wenn du wirklich begreist, was Neuroblastizität bedeutet, dann verändert sich nicht nur, was du über dein Gehirn denkst. Es verändert sich, was du über deine Grenzen denkst, über deine Gewohnheiten. Über deine Willenskraft, über die Geschichte, die du dir seit Jahren über die Selbst erzähltst. Die meisten Menschen haben irgendwann mal den Satz gehört, das Gehirn ist formbar und sie nicht. Und denken im selben Moment, ja ja, bei Kindern. Und das ist die erste große Lüge, die ich heute zerlegen werde. Jahrzehnte lang war die Lehrmeinung in die Neurowissenschaften. Das Gehirn ist nach der Kindheit fertig. Festvertratet. Aber dann geht es nur noch bergab. Zellen sterben, nichts kommt nach. Du bekommst dein Gehirn ausgehendigt und der Rest des Lebens ist Verwaltung des Verfalls. Diese Vorstellung war so dominant, dass einer der einflussreisten Neurowissenschaftler überhaupt, Santiago Ramón Iqareil, der Vater der moderne Neurowissenschaft, Anfang des 20. Jahrhunderts schrieb, immer wachstenden Gehirnsein die Nervenbahnen fixiert, beendet, unveränderlich. Und du weißt um was? Terpman hat die Nobelpreis bekommen. Und in diesem einen Punkt, das wissen wir heute, ganz klar, hat er sich gehört. Wir haben heute bildgebende Verfahren, wir können dem lebenden Gehirn beim Arbeiten zusehen. Und was wir sehen ist nicht ein fertiges Bauwerk. Was wir sehen ist eine Baustelle, die niemals schließt. Dein Gehirn bildt in diesem Moment, während du mir aufmerksam zuhörst neue Verbindungen, Synapsen, die vor dieser Folge nicht existierten. Und manche der Verknüpfung, die ich gerade in deinem Kopf anlege, werden vielleicht in einer Stunde wieder verschwinden. Andere, auf die du mit Aufmerksamkeit und Emotion reagierst, werden bleiben, vielleicht vier Jahre oder sogar für immer. Das Gehirn ist kein Stein, in den dein Charakter gemeißelt ist. Es ist eher wie ein Wald. Genau. Stell dir einen Wald aus rund 6,8 Milliarden Nervenzellen vor. Und zwischen ihnen verlaufen Pfade. Meintje sind breite, ausgetreten Autobahn, die benutzt du täglich. Andere sind kaum sichtbare Trampifade, fast zugewachsen. Und das Entscheidende ist, wo du gehst, da entsteht der Weg. Ein Pfad, den du oft benutzt für zur Straße, ein Pfad, den du jahrelang meides verschwindet. Lasst mich, die das in einem einzigen Satz geben, den die ganze Forschung auf dem Punkt bringen. Der Satz stammt sinngemäß vom bekannten Psychologen Donald Hemp und er ist so prozise, dass er sich seit über 70 Jahren gehalten hat. Nurens get fired together, wired together. Also Neurone, die gemeinsam feuern, vertraten sich miteinander. Liesst diesen Satz noch mal mit den Augen einer Führungskraft. Jede Sorge, die du dir zum dritten Mal an einem Tag machst, du vertratte sie. Jede Reaktion auf Stress, die du seit 20 Jahren zeigst. Du hast sie zur Autobahn ausgebaut. Jedes Mal, wenn du in einem Konflikt automatisch hochfährst. Statt einem bewussten Atenzug zu nehmen. Du gehst beton auf diesem Pfad. Du bist
Du bist nicht so. Du bist einfach geübt. Und alles was geübt ist, kann umtrenniert werden. Nicht durch Willenskraft, durch Wiederholung des neuen Musterst, bis der neue Pfad breiter als der alte. Und jetzt schauen, was das für die Geschichte bedeutet, die du dir über dich erzählst. Ich penkronisch gestresst. Nein! Du hast eine sehr gut ausgebaute Stressautubahn, die kannst du zurückbauen. Ich kann mich nicht fokussieren. Nein! Du hast Jahre lang ablenkung trainiert. Fokus ist ein Muskel, kein Schicksal. Haben euch bin doch kein kreativer Typ. Das ist keine Diagnose. Das ist ein unbenutzter Pfad. Spürst du, wie sich da vielleicht etwas verschiebt? Und das ist kein Motivationsspruch meinerseits. Das ist die direkte logische Konsequenz aus der Funktionsweise deines Nervensystems. Jetzt wird es konkret. Denn Pfad im Wald ist ein wunderschönes Bild. Aber du bist ein Mensch, der wissen will, wie es wirklich funktioniert. Was passiert physisch in deinem Körper? Und hier gebe ich hier drei Ebenen vom kleinen zum großen. Die erste Ebene, diese Nupsen. Das ist der Kontaktpunkt an dem einen Nervenzelle mit der Nächsten spricht. Wenn du etwas auf Tuss für dieser Kontakt stärker, die Signalübertragung wird effizienter, vorscheinend das Langzeitpotenzierung oder Long-Term Potential. Im Klartex. Der Türöffner zwischen zwei Zellen wird größer und schneller. Tu zu etwas selten? Wird ja schwächer. Wir nennen das Langzeite Prision. Das ist das Vergessen auf Zellulierer Ebene. Die zweite Ebene, die Struktur. Es bleibt nicht bei stärkeren Kontakt. An den Nervenzellen wachsen neue Ärmchen. Wie nennen sie "Dornfrontsätze" auf den neue Synapsen sitzen. Den Gehirnbaut burschgeblich. Neue Hardware. Über Wochen verändert sich die physische Form deiner Neurone, je nachdem was du übst. Und die dritte Ebene? Neue Zell. Lange geilt es als unmöglich. Heute wissen wir ganz klar in bestimmten Regionen, vor allem im Hypo Campus, der Schalzentrale für Lernen und Gedächtnis, also deinem autobiografischen Zentrum, entstehen neue Nervenzellen. Und das auch im erwachsenen Alter. Wie stark und wie lange das bei Menschen anhält, darüber diskutiert die Forschung noch, aber das dort Nervenzellen wachsen, ist gut belegt. Und jetzt das Mulekühl, das ich die wirklich ins Gedächtnis brennen werde. Wenn du dir aus dieser Folge ein einziges Wort merkst, dann dieses B-D-N-F. Brain der Eiff, Neuotrophic Factor. Stell dir B-D-N-F vor als Dünger für dein Gehirn, als Wachstumshomon für Nervenzellen. Wenn B-D-N-F hoch ist, wachs neue Verbindungen leichter, überleben neue Zellen länger, festigt sich gelernt es besser. Wenn B-D-N-F niedrig ist, wird ein Gönnkark, Lernen fällt schwer, Stimmung kippt und niedriges B-D-N-F ist eng mit Depressionen verknüpft. Eine wundervolle Nachricht ist, du kannst deinen eigenen B-D-N-F-Spiegel beeinflussen, jeden Tag mit Dingen, die nichts kosten. Wir kommen leichter zu, womit genau. Aber zuerst, der vielleicht wichtigste Punkt für einen vielbeschäftigten Menschen wie dich, der Henl, du hast ja wenig Zeit. Also, lass uns über Effizienz des Lerns reden. Dein Gehirn baut nicht ständig um. Es führte sich sonst bei jedem Reizverinner, das wäre schlichtweg Chaos. Es gibt einen Schalter, der bestimmt, Achtung. Das hier ist wichtig. Das speichern wir. Dieser Schalter wird von zwei Bodenstoffen gedrückt. Arztetykolin und Nordernalien. Vereinfacht, Arztetykolin markiert, worauf du fokussiert bist. Nordernalien liefert die Wahrheit und die Trinlichkeit. Und beide werden hochgefahren durch den selben unbequemen Zustand durch fokussierte Anstrengung. Durch das Gefühl von Reibung, durch den Moment, in dem es schwer wird und du trotz dem dranbleibst. Hier ist der unbequemen Part. Das Gehirn lehrt nicht in der Komfortzone. Der frustrierende Moment, in dem du etwas noch nicht kannst und dein Kopf protestiert. Das ist nicht das Scheitern vor dem Lernen. Das ist das Lernen. Das ist der chemische Signal, das den Speicherkampf drückt. Für einen Lieder heißt das etwas radikales. Das unangenehme, dass du als Schwächem finde, die Reibung der Widerstand, das noch nicht können, ist die Bedingung für Wachstum nicht das Hindernis. Und jetzt die zweite Hälfte, die fast niemand ernst nimmt. Der Umbau passiert nicht während du übst. Er passiert während du schlest. Tagsüber sammels du das Material, du magst hier es mit Anstrengung, was wichtig ist, aber das physische Vertraten, das Verstärken der Synapsen, das verschieben von Kurzzeit in Lanzlangzeitgedächtnis. Das macht ein Gehirn nachts. Während du schlummerst im Tiefschlaf und in der Rämpfase. Wer schlecht schläft, sammelt also Baumaterial und feuert dann die Barwerbeiter. Für jemanden, der stolz auf vier Stunden schlaf ist, ist das keine angenehmen Nachricht, aber es ist nur mal die Wahrheit. Du siegst an dem Ast auf dem deine kopnete Beleistung sitzt. Bis jetzt klang Plastizität wie eine gute Nachricht. Ist ja auch. In meiner Welt ist sie eher neutral, denn das Gehirnbaut um in die Richtung, in die du es führst. Egal ob die Richtung gut für dich ist oder schlecht. Und genau das ist die Gefahr für Menschen in deiner Position. Chronischer Stress. Der Dauerzustand, vieler Geschäftsführer, überschwemmt das Gönn mit Kottisoul. Und Kottisoul in Dauerhaftruhen-Dosen ist für zwei Regionen Gift. Ersten, der Hypokampus. Dein Lernengedechnungszentrum, die Region mit den neuen Zellen. Unter chronischen Stress schrumpft er. Wortwürtlich, das Volumen nimmt ab. Du wirst vergesstlicher, lerns schwerer, denn eine Stimmung wird prüchiger. Zweitens, der priefrontale Korteks. Dein Strategie, der Teil der Vorausding im Pulsamt. Klug entscheidet, ruhig bleibt. Chronischer Stress baut hier Verbindungen ab. Und jetzt der Betritteil. Während Stress oben abbaut, baut es woanders auf. Die Amygdäller, dein Angst- und Alarmzentrum, wird unter Dauerstress größer und reactiver. Und das bedeutet Plastizität in die falsche Richtung. Lasst mich dir zeigen, was das praktisch bedeutet und vielleicht hast du hier einen kleinen Aharmument. Du sitzt in einem Mieting. Eine schlechte Zahl kommt rein. Und bevor dein Kluger strategischer Stönenlappen überhaupt online ist, hat deine Vergrößerte Amygdäller schon den Alarm ausgelöst. Du fährst hoch, du reagierst scharf und später denkst du, hat man, warum habe ich so überzogen reagiert? Die Antwort, du hast es nicht entschieden. Dein über jahre Stress trainiertes Gönne hat es vor entschieden. Die Amygdäller war schneller als sein Verstand. Du hast diese Reaktion entrahniert, tausende Wiederholungen, eine perfekte ausgebaute sechs spurige Autobahnen der Überreaktion. Und genau hier schließt sich der Kreis zur guten Richt.
Wenn du es antreniert hast, dann kannst du es umtrennieren. Die Forschung zeigt das Praktik in wie regulierte Atmung, Meditation, erzielte Stresslösung, die Ermüchterler wieder beruhigen und die Verbindung zum privontalen Cortex stärken können. Du brauchst die Bremse zurück ein, die der Stress dir ausgebaut hat. Das ist kein Wellness. Für jemanden, der unter Druck die Ruhe balt muss, ist das ein harte wirtschaftlicher Vorteil. Deine Selbstregulation ist eine trainierbare, neuronale Fähigkeit und ich möchte unterstreichen, kein Charakterzug. Und jetzt kommen wir endlich zu dem, worauf du gewartet hast. Was fördert die Neuroplastizität nachweislich? Ich gebe es dir in drei Stufen und sage dir, bei jeder ehrlich, wie hart die Beweislage ist, das ist mein Versprechen aus dem Entro. Die erste Stufe ist das Fundament, es ist gut belegt und es ist kostenlos. Erstens Bewegung und in erster Linie Ausdauer, das ist ja König. Aerobestränig erhöht BDF zuverlässig und mesper. Wenn es eine Bille gebe, die tut, was Sport für dein Gehirn tut, wäre sie das Maisverkaufte mit die Kament der Welt. Es gibt sie heißt Lauschuhe. Zweitens Schlaf. Wir hatten es. Kein Schlaf, kein Umbau, nicht verhandelbar. Drittens. Fokus sieht es lernen von Neuem. Echte Reibung. Neues Kills, Dinge, die Anfangsschwer fallen. Genau die Anstrengung, die dein Speicherknopf drückt. Viertens. Fasten und kalorien Restriktion. Phasen ohne Nahrung erhöhen dein BDF. Das ist evolutionär sehr sinnvoll, weil wer hungrig ist, muss lernen, wie ich bleiben, um Nahrung zu finden. Fünftens. Atemarbeit. Mein eigenes Spezialgebiet. Gezielte Atmung reguliert das autonomen Nervensystem, senkt Kortisolast und schafft den Sicherheitszustand, in dem das Gön überhaupt erst umbauen will. Ein gestresstes Gönlern schlecht. Das habe ich gerade eben schon betont. Atmung ist der schnellste Zugang zu diesem Schalter. Sechstens. Ernährung. Vor allem Omega-3-Fetzern. Wie DHA sind Baumaterial für Nerven im Brand. Bestimmte Pflanzenstoffe wie Flavonoide, Polyphenole und unterstützen die BDF-Maschinerie ebenfalls. Das ist das Fundament. Und ich sage es deutlich. Ohne dieses Fundament bringt alles folgenden nichts. Du kannst nicht die exotischsten Werkzeuge ans Ende stellen und das Fundament überspringen. Das wäre so, als würdest du einen Ferrari-Motor und einen Auton-Reder einbauen. Ich hoffe, das macht ein ziemlich deutliches Bild in einem Kopf gerade. Aber und jetzt betreten wir die Forschungsfront. Wenn das Fundament steht, also wenn du ein Auton mit viel Rädern hast, gibt es Werkzeuge, die die Plastizität zusätzlich beschleunigen können. Und hier kommen wir zur zweiten Stufe. Psychedeliker und verwandte Substanzen sind gerade die heiße Story der Neurowissenschaft. Forscher nennen manche davon Psychoplastogene, also Substanzen, die in kurzer Zeit massiv Plastizität anstoßen. Kitamin zum Beispiel löst innerhalb von Stunden Synapsen wachstem aus und wird in einigen Ländern bereits klinisch gegen schwere Depression eingesetzt. Bei Psylzibin zeigen T-Studien deutliches wachst du neuer Verbindungen? Doch die viel krassere Story, die ich hier anzubieten habe und in der Psylzibin ebenfalls die Hauptrolle spielt. Es ist schon wirklich, es ist schon viel zu schön um wahr zu sein. Sie ist aus dem Frontiers in Neuroscience die Geschichte handelt von einer 80 jährigen Frau, die ein Alzheimer krankt war. Sie wurde von ihrer Familie rund um die Uhr betreut. Ihre Krankheit war bereits weit vorgeschritten. Sie sprach nur noch einzelne Wörter, nahm kaum noch am Leben teil und war sehr, sehr in sich zurückgezogen. Außerdem liess sie unter im Kontinent und sie konnte sich nur noch eingeschränkt bewegen. Die Diagnose Alzheimer hatte sie bereits im Alter von 70 Jahren halt. Fünf Jahre später verschlächtete sich ihr Zustand deutlich. Mit 80 Jahren hatte sie ein schweres Stadium der Erkrankung erreicht. Dann, aber, nahmen sie an einem Experiment teil. Brasilianisch, Forschergaben der Frau Oral, fünftgram eines Psylzibinhaltigen Pilzes. Psylzibin, der Wirkschaft der sogenannten Magic Marschums, ist dafür bekannt, dass es recht gut gegen Depressionen wirkt. Als Ermittel gegen Alzheimer ist es noch nicht gut erforscht, wird aber seit die einigen Jahren als mögliches Mittel diskutiert. Nach der Einnahme reagierte die Frau mit kurzen, heftigen Schwitzen und großer Müdigkeit. Und schlief dann erst mal 19 Stunden lang. Und dann, als sie wach wurde, fing sie plötzlich an über ihr Leben zu erzählen. Die Erinnerung flossen praktisch Muse aus ihr heraus. Sie redete mehrere Stunden lang. In den folgenden Tagen schwanden auch ihre anderen Symptome. Die Frau war nicht länger in Kontinent, konnte sich wieder besser bewegen, sich selbstständig anziehen. Sie konnte ihren Gefühlen Ausdruck verleihen, konnte mit anderen Menschen interagieren. Ihr auf den aktuellen Kontext bezogenes Gedächtnis funktionierte, ebenso wie ihr Arbeitsgedächtnis. Und sie konnte sich spontan angesprechen beteiligen. Das Erstaunliche, die Entwicklung hielt an. Auch nach einem Monat konnte sich die Frau erinnern, Ausdruck am Leben teilnehmen. Sie brauchte weiteren Kein in Kontinenzproduktmetrag und konnte sich bewegen. Wegen der erstaunlichen ersten Erfolge entschieden sich die Wissenschaftler, der Frau noch eine Dosis zu geben. Und tatsächlich verbesserten sich die Symptome weiter. Ich sage ganz klar an dieser Stelle. Das klingt sehr vielversprechend und ist nicht abgeschlossen. Und es ist die Sache von Medizin und Recht nicht von selbst Experimenten. Aber als Fenster wohin die Reise geht, ist es sehr bedeutzer. Es gibt noch einen weiteren Pilz. Es ist die Löwenzmen oder auch Leinsmen genannt. Dieser enthält einen Stoff, der im Labor die Produktion von Nervenwachsumsfaktor anregt. Menschenche Daten sind noch begrenzt, aber das Signal ist interessant. Des Weiteren gibt es auch noch Kälte und Hitze, also Kälte Reize, Kälte Exposition und Sauna Gänge. Die treiben Nordrinalin und Hitze-Schock-Poutine hoch. Beides ist ebenfalls Plastizitätsrelevant. Und jetzt der Übergang zur Stufe 3. Es gibt eine Werkzeugsklasse, über die in der breiten Öffentlichkeit kaum jemand spricht. Die aber genau ins Zentrum meiner Arbeit fällt. Eine Klasse von Molochülen, die direkt in die Sprache eingreift, die deine Nerven zählen und deiner sprechen. Die Rede ist von Peptiden und Polypeptiden. Erst die einfache Erklärung. Was ist ein Peptid? Proteine sind lange Ketten aus Aminosäuren. Ein Peptid ist eine kurze Kette. Und weil sie kurz und spezifisch ist, kann sie wie ein Schlüssel wirken. Der genau in einen Schloss in deinem Nervensystem passt und dort ein bestimmtes Programm anschaltet. Manche dieser Peptidisch halten exakt die Programm an, über die wir die ganze Folge geredet haben. Wachst du, Schutz, Plastizität. Ich nenne dir die wichtigsten und sage dir bei jedem gleich dazu, wo wir stehen. Am besten erforscht es Cerebrolisin. Das ist kein einzelnes Molochül, sondern ein ganze Mischung Neutrotrofer Peptide, ein Polypeptid also. Und interessanterweise wird es aus Schweine hören gewonnen. Von allen, über die wir hier reden, hat es die meisten klinischen Daten hinter sich. Tut ihm bei Schlaganfall, bei Dements, bei Schiedelhörnthromer. In einigen Ländern ist es als Medikament.
zugelassen in anderen Widerum nicht. Dann sind da sie Marx und Selang, die beiden über die ich hier gleich noch viel mehr erzählen werde, sind in Russland klinisch zugelassen und werden dort ganz normal eingesetzt. Im Westen stecken sie größtenteils noch in der preklinischen Forschung, aber was sie können ist außerordentlich vielversprechend. No path wiederum ist ein winziges Deepep-Tit, zwei Aminosäuren mehr nicht. Das zeigt in Studien, dass es den BDNF und den Nervenwachsumsfaktor messbar erhöht. Und schließlich die Hexer, ein noch experimentelles Mulekühl, das im Labor die Bildung nur ein Synapsen extrem stark anstößt, über einen wachsumsfaktor signalweg, sehr früh, sehr potent, aber das lang fast ausschließlich aus Tierdaten. Und jetzt ein klares Wort, weil ich es ernst meine, dass hier ist die Forschungsform. Vieles davon ist in Europa nicht als Medikament zugelassen, die Datenlage bei Menschen ist hier nach Substanz dünn und nicht davon, wirklich nichts. Er setzt das Fundament über das wir vorhin gesprochen haben. Oder den Rat eines qualifizierten Arztes. Ich erkläre die hier nur die Mechanismen, ich gebe dir hier keine Einnahmenfehlung, das ist mir wichtig. Und ich sage das mit einem kleinen Lächeln, weil ich genau weiß, wie sehr bei diesem Thema gerade der ein oder andere von euch die Ohren gespitzt hat. Jetzt gehen wir tiefer, als es ein normaler Podcast je tun würde. Ich will dir nämlich zeigen, dass diese Mulekühle kein Wundermittel sind, sondern dass du verstehst, an welchen Hebeln sie ziehen. Genau da liegt der Unterschied zwischen Marketing und Wissenschaft. Fangen wir mit, Sie mag es. Sie mag es im Grundein synthetisch nachgebautes Bruchstück eines Körpereidenhommons. Genauer? Ein fragmentes Stresshommons A/C/TH. Diese Fürburschaben stehen für Adreno Corticotropushommon. Es ist ein Peptithommon. Das in der Hönnangstrüße gebildet wird, der Hypofüße und zwar in ihrem Vorderlappen den man auch Adrenohypofüsen nimmt. Das faszinierende bei Sie mag es, dieses fragmente So verändert worden, dass die eigentliche Hormonwirkung wegfällt. Übrig bleibt nur der Teil, der auf das Gehirn wirkt die Neutropewirkung. Und was ist sein zentraler Hebel? Sie mag es kuppelt die Produktion von BDNF an. Unsere Dünger von vorhin. Sind gemäß der Wachstumstoff, den das Gehirn für seine eigenen Nervenzellen herstellt. Dazu kommt sein enger Verwandter NGF der Nerve Grove Factor auf Deutschschlicht der Nervenwachsumsfaktor. Beides steigt. Vor allem im Hypo Campus und mehr noch. Seemags verschiebt das Verhältnis von der noch inaktiven Vorstufe hin zum fertigen, aktiven Wachstumsfördernen in BDNF. Es macht aus Romaterial fertigen Dünger. Und jetzt kommt der Teil? In fast nie jemand erklärt. Der Signalweg. Bleibt bei mir. Es wird jetzt herausfordernd. Nur ich gebe dir das sehr schön verbildlich. Stell dir die Nervenzelle als ein großes Gebäude vor. Der Dünger, BDNF, kommt an und klingelt an einer ganz bestimmten Tür in der Außenwand. In diese Tür heißt TRKB. Ausgesprochen, tropomiosienere Zeptokinase B. Das ist die Andokstelle für den Dünger. In dem Moment in dem BDNF-Andok wird drinnen im Gebäude ein Signal ausgelöst und zwei boten rennlos durch zwei verschiedene Gänge. Der erste Gang ist der PE3K schrägschrisch Aktweg. PE3K steht für Fossorinosität 3K. Akt ist die Proteinkinase B. Dieser Bote ist die Erhaltungskruhe. Er sorgt dafür, dass die Zelle überlebt und stabil bleibt. Der zweite Gang ist der MAPK schrägschrisch Erkweg. Das sind die Mitogein aktivierte Proteinkinase und die extra zivilär signalregulierte Kinase. Das ist die Baukruh. Zuständig für Wachstum und dafür, dass die Zelle sich weiterentwickelt. Und beide boten laufen am Ende im selben Raum zusammen, tief im Inneren im Zellkern. Dort sind sozusagen der Vorarbeit an einem Schallpult, C-R-E-B, ein Schallpotein des NAMM für C-Amp-Response-Element-Binnen des Proteinkin steht. C-R-E-B legt die Schalter um, es aktiviert genau die Gänge, die tatsächlich neue Synapsenborn. Um klingeln an der Tür bis zum fertigen Bauauftrag, eine einzige saubere Befehlskette. Hörst du, was da passiert? Seemags greift nicht irgendwo die Fuß ein. Es klingt sich am Anfang genau dieser Kette ein, der Kette, die wir vorhin als den physischen Umbau beschrieben haben. Dünger dockt an, zwei boten werden losgeschickt, im Kontrollraum sind die Gene, die für neue Verbindung eingeschaltet werden. Und als wäre das nicht genug, stellte Seemags nebenbei noch an den roten Stoffsystemen, an Dopamine, an Serotonin, am kulinergen System, also genau an den Stoffen, die mit Fokus antrieb und unserem Speicherknopf von vorhin zu tun haben. Und jetzt, Selang. Selang zieht an einem völlig anderen Hebel und genau das ist der Grund, warum ich diese beiden so liebe, sie ergänzen sich wie zwei Hände. Selang ist abgeleitet von einem Körper eigenem botenstoff, des Immunsystems namens Tuft-Zien, seinen Marken zeichten, es firkt Angstlösen. Der Fachbegriff dafür ist anxiolütisch, aber ohne die Schattenseite klassischer Berührungsmittel kein Zugedröhnt sein, keine Abhängigkeit, kein Dumpfer-Kopf am nächsten Morgen. Und woran zieht es? Selang beruhigt vor allem über das Gabor-System. Gabor steht für Gamma Minoputtersäure, das ist die große Remse des Gehörns, das wichtigste, beruhigende Signal überhaupt. Es greift außerdem in den Serotoninhaushalt und du weißt, dass Serotonin ein Stimmungsregel ist. Es wirkt auf das Immunsystem und auf Entzündungsfördernen botenstoffe. Und das ist wichtiger als es klingt, denn chronische Zündung ist ein Stiller Gegner der Plastizität. Und schließlich rührt auch Selang am BDNF im Hypocampus. Ein besonders eleganter Trick zum Schluss, den beide Teilen. Sie mags und sie lang bremsen die Entzüme, die deine Körper eigenen Regulationsbeptile sonst viel zu schnell abbauen. Sie verlängern also einfach die Wirkung dessen, was den Körper ohnehin selbst produziert. Und jetzt die Synthese. Seemags ist der Aktivierer, er treibt Wachstum, Fokus und Plastizität nach oben. Selang ist der Stabilisator. Erschafft Ruhe, löst Angst, bringt das System in Sicherheit. Und rennerst du dich vielleicht an die Moment von vorhin, an die vergrößerte Amyktaler, den Mandelkeeren, die schneller feuert als den Verstand? Genau, hier schließt sich jetzt der Kreis. Plastizität funktioniert nur in einem Nervensystem, das sich sicher führt. Ein gehörnem Alarmzustand baut keine neue Verbindungen. Es verteidet sich. Und das ist das Prinzip, das meiner ganzen Arbeit zugrunde liegt. Du brauchst beides gleichzeitig, den Gashebel des Wachstums und die Sicherheit der Stabilisierung. Aktivierung und Beruhigung, Körper und Kurs.
Und geist und sehle. Ein Werkzeug allein ist nie die Lösung, Heilung und Veränderung. Pass je nie an einer einzelnen Stellschraube. Sie pass je immer im Zusammenspiel und genau dieses Zusammenspiel sichbar und steuerbar zu machen. Das ist Neuroarchemie. Lasst uns das Ganze in einem Bild zusammenführen. Die alten Eiche müssten suchten den Weg, uneides Blei in Gold zu verwandel. Sie haben es nie geschafft, weil sie es mit Magie versuchten. Wir haben heute etwas, das sie nicht hatten. Wie verstehen die Mechanismus? Und vielleicht haben wir auch noch ein bisschen Magie. Das Blei, das das Leben, die ihr gegeben hat, deine Stressmuster, deine alten Reaktionen, die Geschichte, die du dir über deine Grenzen erzählst. Das ist nicht dein Schicksal. Es ist ein Ausgangszustand. Und du hast so eben gelernt, dass jeder Zustand im Gehirn ein veränderbarer Zustand ist. Der letzte Erharmumente, die nicht mitgeben möchte, ist die Tatsache, dass du dein Gehirn umbaust, ist nicht verhandelbar. Du tuest es in jeder Sekunde. Die einzige offene Frage des Lebens ist es die, mit der ich diese Folge eröffnet habe. Wer hält den Meisel? Du oder dein Autopilot? Die meisten Menschen überlassen ihn dem Autopilot, dem Stress, der Gewohnheit, dem Zufall. Sie werden geformt von Umständen, von alten Wunden, von der Schieren Wiederholung. Ein kleiner Teil der Menschen, und ich glaube, du gehörst dazu, sonst hättest du nicht fast eine ganze Stunde lang zugehört, entscheidet sich, dem Meisel selbst in die Hand zu nehmen. Bewusst mit Wissen, mit System. Das ist die Arbeit, die ich mit Menschen mache, mit Unternehmen, mit Führungskräften, mit Menschen, die Verantwortung für viele andere tragen und für eigenes Leben. Und die irgendwann merken, die wichtigste Investition ist nicht das nächste Quartal. Es ist das Instrument, mit dem sie alle Entscheidungen treffen. Wenn diese Folge an einer Stelle genau das gemacht hat, was ich mir vorgenommen habe, wenn du an einem Punkt gedacht hast, Moment mal, das ändert etwas in meinem Leben, dann lass uns im Gespräch bleiben. Schreib mir, erzähle mir, welcher Ahamumend, dich am meisten gefleucht hat. Ich lese alles, was ihr schreibt und ich antforte. Und wenn du tiefer einsteigen willst, wie sich das worüber wir geredet haben auf dich und deine konkrete Lebenssituation als Führungsmensch übertragen lässt, dann findest du dem Weg zu mir in der Beschreibung dieser Folge und wenn dir diese Folge etwas gegeben hat. Schick sie einer Person, von der du weißt, dass sie ihren Meisel gerade aus der Hand gelegt hat. Manchmal ist eine Folge zur richtigen Zeit der erste neue Pfad im Wald. Das war Neureiche Mist. Denkt dran, du bist nicht das Gehirn, mit dem du geboren wurdest, du bist das Gehirn, dass du trainierst. Ich bin Chris, pass auf dein wertvollstes Instrument auf. Mein Herz, grüß dein Herz. Namaste und bis zum nächsten Mal. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Das Gehirn ist keine feste Struktur, sondern formbar (Neuroplastizität) – es verändert sich ständig, auch im Erwachsenenalter.
Neurone, die gemeinsam feuern, verbinden sich („fire together, wire together“); wiederholte Gedanken und Verhaltensweisen werden zu Autobahnen im Gehirn.
Chronischer Stress schädigt Lern- und Entscheidungszentren (Hippocampus, präfrontaler Kortex) und verstärkt das Angstzentrum (Amygdala) – Plastizität in die falsche Richtung.
Neuroplastizität wird gefördert durch
Fortgeschrittene Werkzeuge wie Psychedelika (z. B. Psilocybin) und Peptide könnten Plastizität beschleunigen, sind aber nicht für Selbstexperimente geeignet.
Summary:
In dieser Episode wird das Konzept der Neuroplastizität als Schlüssel zur Veränderung von Denk- und Verhaltensmustern vorgestellt. Der Sprecher betont, dass das Gehirn keine konstante Größe ist, sondern sich durch Erfahrungen und Wiederholungen ständig umbaut – ähnlich einem Wald, in dem Pfade durch häufiges Begehen zu breiten Straßen werden. Diese Formbarkeit gilt ein Leben lang, nicht nur in der Kindheit.
Chronischer Stress wird als Gefahr hervorgehoben, da er den Hippocampus und den präfrontalen Kortex schrumpfen lässt, während die Amygdala wächst – was zu Überreaktionen führt. Um Neuroplastizität positiv zu nutzen, werden sechs grundlegende Methoden genannt: Ausdauersport (erhöht den Wachstumsfaktor BDNF), ausreichend Schlaf, Lernen neuer Fähigkeiten unter Anstrengung, intermittierendes Fasten, gezielte Atemtechniken und eine Ernährung reich an Omega-3-Fettsäuren. Darüber hinaus wird auf neuere Forschung zu Psychedelika wie Psilocybin verwiesen, die bei Alzheimer-Patienten bemerkenswerte Verbesserungen zeigte, sowie auf Peptide als potenzielle Werkzeuge zur gezielten Steuerung neuronaler Prozesse.
Der Kern der Botschaft: Wer sein Gehirn versteht, kann Grenzen überwinden und zum Piloten seiner eigenen Maschine werden.
FAQs
Neuroplastizität ist die Fähigkeit des Gehirns, sich ein Leben lang strukturell und funktionell zu verändern. Neue Verbindungen zwischen Nervenzellen entstehen, während ungenutzte abgebaut werden.
Ja, das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Auch im Erwachsenenalter wachsen neue Nervenzellen und Synapsen. Das Gehirn ist eine ständige Baustelle, kein festes Bauwerk.
Dieser Satz beschreibt, dass häufig genutzte neuronale Verbindungen gestärkt werden. Wiederholte Gedanken oder Reaktionen bauen im Gehirn regelrechte Autobahnen auf, die sich durch neues Verhalten aber auch wieder zurückbauen lassen.
Regelmäßige Bewegung (vor allem Ausdauertraining), ausreichend Schlaf, das Lernen neuer Fähigkeiten und fokussierte Anstrengung sind die wirksamsten und kostenlosen Methoden. Sie erhöhen den Nervenwachstumsfaktor BDNF.
Der Umbau des Gehirns und die Festigung von Gelerntem finden hauptsächlich im Schlaf statt. Ohne ausreichenden Schlaf kann das Gehirn neue Verbindungen nicht stabilisieren.
Chronischer Stress lässt den Hippocampus (Lern- und Gedächtniszentrum) und den präfrontalen Kortex (strategisches Denken) schrumpfen, während die Amygdala (Angstzentrum) wächst. Das führt zu schnelleren Überreaktionen.
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