Wenn Eltern wütend werden: Was hinter deiner Wut steckt und wie du sie löst
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In dieser Podcastfolge geht es um die Bewältigung von Wut im Familienalltag mit Kindern. Kati Weber, Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation, stellt ihr Konzept der „Lila Liebe“ vor, das auf bedingungsloser Liebe und altersgerechter Führung basiert. Die erste Zuhörerin Anna beschreibt, wie ihre siebenjährige Tochter nach großen Übergängen wie Einschulung, Umzug und der Geburt eines Geschwisterkindes morgens extrem langsam ist und sich ablenken lässt, was bei Anna Wut auslöst. Kati erklärt, dass solche Übergänge bei Kindern das Grundbedürfnis nach Sicherheit (erste Autonomiephase) aktivieren. Sie rät Anna, das Kind aktiv und mit klaren Ansagen durch den Morgen zu begleiten, anstatt Fragen zu stellen, und einen visuellen Plan zu erstellen, um Orientierung zu geben. Die zweite Zuhörerin Karo berichtet von Wut, wenn ihre Kinder (1,5 und 3,5 Jahre) sich gegenseitig verletzen oder nicht teilen. Kati deutet Karos Wut als Reaktion auf eigene Erfahrungen mit Bestrafung und dem Zwang, brav zu sein. Sie empfiehlt, in Konflikten sofort körperlich einzugreifen, um Schutz zu gewährleisten, und das Bedürfnis nach Gerechtigkeit gezielt zu erfüllen. Beide Mütter ermutigt Kati, ihre eigenen Kindheitserinnerungen zu reflektieren, um im Hier und Jetzt als erwachsene Eltern präsent zu bleiben. Insgesamt betont sie die Notwendigkeit von Führung, Empathie und proaktiven Strategien, um Konflikte friedvoll zu lösen und die Bedürfnisse aller Familienmitglieder zu erfüllen.
Hallo und herzlich willkommen zum Elternpodcast Nummer eins in Deutschland. Familie verstehen Gewaltfreie Kommunikation für Eltern. Ich bin Kati Weber für dich gern Kati und als ausgebildete Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation nach Mascha Rosenberg, Elternberaterin, zwei frache Spiegel-Bestseller-Autorin und Mama von zwei Kindern, bin ich hier, um dir dabei zu helfen, dein Kind wirklich zu verstehen. Und ihm die Führer, die Führung und gleichzeitig die Liebe und Achtung zu schenken, die es braucht. Und mit dem von mir entwickelten Erziehungs- und Beratungskonzept der Lila Liebe zeige ich dir, wie das im turbulenten Familienalltag gelingen kann. Jeden Montag bekaust du hier eine neue Folge mit Impulsen und Strategien für deine Bindungs- und Bedürfnisorientierte Elternschaft. Unterstützung dabei, Konflikte friedvoll zu lösen, das wissen darüber, wie du die Bedürfnisse deines Kindes und deine eigenen Erkennst und erfüllsst und die ungeschönte Wahrheit über deine Verantwortung als Elternteil und das alles authentisch, mit Tacheles und auf den Tisch gehauer, voller Lila Liebe versteht sich von selbst. Klick jetzt auf Abonnieren oder den Plus-Batten und hol dir Woche für Woche mehr verstehen, mehr Kooperation, mehr miteinander und mehr Leichtigkeit in deinem Familienalltag und das alles ohne Belohnung und Bestrafung. Ich habe sprach nachrichten aus der GFK mit Kati Community bekommen zum Thema Eltern-Wood. Die Eltern schildern mir Situationen, die sie zur Weißglut bringen und ich gehe darauf ein und gebe den einen oder anderen Impuls. Wir befinden uns dann doch immer wieder in der ersten Autonomie-Fase. Warum das so ist, dass erfährst du und du erfährst auch wo die Wood herkommt und was die Kinder auch mit ihrem Fallen sagen wollen. Viel Freude. Du Lim Werbung Anfang, ein kurzer Boxen Stopp für dich und dein Familienalltag denkst du dir auch manchmal Hilfe. Mein Kind ist in der Pubertät ab Herbst 2026 startet mein brandneuer Online-Course mit Teenage an auf Augenhöhe. Das Geniale daran. Du bist von Anfang an dabei, denn der Kurs entsteht gerade und du kannst dir jetzt deinen Platz auf der Warteliste für 0 Euro sichern natürlich komplett unverbindlich und diese Warteliste ist weil mehr als ein schnöder Email-Verteiler, denn wir starten direkt in einer interaktiven Telegram-Community, in der ich exklusiver Einblicke in die Entstehung des Kurses sowie im Pulse und sprach nachrichten mit dir Teile. Auf der Warteliste sicherst du dir einen exklusiven Lauschrabat und erfährst als erste bzw. erster, wann der Kurs mit Teenage an auf Augenhöhe wirklich startet. Mein Teenie so ein Günter ist mit Einblicken aus seinem Leben für dich am Start, so fener in seinem Teenie da sein, die Bratschaft dazu findet. Mitmachen ist bei uns sehr freiwillig. Ich hüpfe jetzt über den Link in den Schonuts direkt und unverbindlich auf die Warteliste, auf die interaktive Warteliste und komme jetzt in meine Community. Ich freue mich auf dich. Die Lübenwerbung, Ende. Die erste Sprachnach ich ist von Anna, ihre Tochter ist sieben Jahre alt und wir hören mal, was ihre Herausforderung ist im Alltag mit ihrer Tochter. Anna, wette schön. Hallo, Kaffee. Danke für die Motiv-Kalt. Die was zu erzählen, nachdem du über dein Prozess und deine Arbeit über der Art. Ich hätte schon mehr Jahre. Genau, meine Tochter ist liegen und es gerade in die Hunde gekommen und zusätzlich hatten wir auch noch einen Umzug. Zwei Wochen, dafrohr und zwei Wochen später ist sie große Schwester geworden. Also es waren gerade sehr sehr viele Umbrüche und die Versuche ist, was möglich ist, liebe heute, zu begleiten. Genau und was für mich aber irgendwie, wo ich mehr gedacht, reist irgendwie der Geduldsfahrt, ist dieses fertig werden. Das ist selbst bei uns eine Stunde früher, das wir aus dem Haus müssten und ich versuche sich schon gut zu wecken. Aber wenn viel Zeit ist, wenn sie anzuspielen und dann wird es funktioniert es auch nicht, dass wir loskommen. Und wenn es ganz wenig Zeit ist, ist trotzdem irgendwie immer so dieses Gefühl, dass sie so einschritten nach dem anderen machen, wel und nicht zwischenrenn anfängt. Und erzählt sie nach die Gerüchte der Zahnwürste am Morgen, wie die Bichade führt und beim Anziehen kommen dann auch ganz viele Geschichten rein und dadurch dauert alles unglaublich lang. Und das kann ich irgendwie nicht tragen, nicht mehr kennen und irgendwann nicht mehr. Genau und da komme ich an meine eigene Grenzen, sie liebe heute zu führen. So dass es funktioniert aber auch irgendwie, ihren Raum zu geben, dass sie die Sachen in ihrem Tempo machen kann, aber sie finden einfach dann an zu spielen oder ganz andere Sachen zu machen. So viel von mir, liebe Grüßes Nachbarlin aus Eugenburg. Tschüss. Liebe Anna, danke für dein Beispiel und ich möchte an dieser Stelle erst mal mein Erstaunen zum Ausdruck bringen, denn deine siebenjährige Tochter hat in den letzten Wochen, Monaten, auf jeden Fall drei, wie ich finde, sehr große Übergänge erlebt, die Einschulung. Ich glaube, davor war der Umzug und dann ist sie schwester geworden. Was in der Regel zu starken, falten es auf Fälligkeiten führt bei Kindern, weil diese Übergänge natürlich den Boden zum Wackeln bringen und sie brauchen ganz viel älterliche Führung, damit sich hier oberbedürfene Sicherheit in meinem Konzept der Lila Liebe mit einunterbedürfnissen weiterhin erfüllt. Das heißt, egal, wie all dein Kind ist, deine Tochter ist sie jahrelth, das heißt, sie befindet sich in der zweiten Autonomifase, hat also eigentlich das oberbedürfnis Zugehörigkeit mit den entsprechenden Unterbedürfnissen. Und doch, wenn solche Übergänge, solche, wie ich finde, großen Übergänge stattfinden, rutschen alle Kinder und auch alle Erwachsenen, zurück in das oberbedürfnis Sicherheit in die erste Autonomifase mit den Unterbedürfnissen. Und da bin ich gerade sehr beeindruckt, wie ich finde, wenig Verhaltensaufwälligkeiten, deine Tochter an den Tag legt, gleichzeitig ist das Ergebnis das gleiche. Kuck mal doch mal hin. Ich habe von dir gehört, dass du Leichtigkeit brauchst, dass du wissen möchtest, was du machen kannst, dass dir Kooperation wichtig ist und dass du gerne, ja, sie in Verbindung begleiten möchtest. Und dein Zeiger rutscht in den roten Bereich, du wirst wütend, weil ich vermute mal, da geht es dann Richtung inneres Kind. Du nicht so diesen Raum bekommen hast damals als Kind, sich keiner so für dich interessiert hat, wieder für deine Gefühle noch für deine Bedürfnisse und du hattest zu funktionieren, kann das sein. Und da ruf natürlich die kleine Anna ganz klar unter anderem nach älterlicher Führung und eben auch nach älterlicher Liebe. Das sind ja zwei Bestandteile der älterlichen Verantwortung in der Lila Liebe, meinem Erziehungs- und Beratungskonzept. Um dich da einmal abzuholen, da darfst du dich selbstverständlich um dich kümmern und gucken, was deine Herausforderungen sind. Gleichzeitig wird es dir helfen, dass ich dir mal ein paar Bedürfnisse genannt habe, um dir es bei dir geht, wo du hinkucken darfst. Kooperation heißt, ich brauche deine Bereitschaft mitzumachen, statt, dass du erwartest, dass deine Tochter mitmacht. Also bist du bereit mitzumachen, bist du bereit, die Führung zu übernehmen, bist du bereit herauszufinden, was deine Tochter dir mit ihrem Verhalten sagen möchte. Dann wird sich dein Bedürfnis nach Kooperation anfangen zu erfüllen, denn wenn dann deine Tochter alles bekommt, was sie braucht, dann kann sie auch mitmachen. Verbindung möchtest du, du möchtest diesen Konflikt, deine Tochter in Verbindung begleiten, darfst mit dir in Verbindung kommen. Also was hat das Ganze mit dir zu tun? Hat das gegebenenfalls, was damit zu tun, wie du aufgewachsen bist und dass du eben nicht so ein Raum bekommen hast, dass du zu funktionieren hattest und eventuell dann zeigert, deswegen relativ schnell in den roten Bereich geht. Und wenn du darfst du dir selber sagen, hey, liebe Anna, ich bin in Sicherheit und ich gehörre dazu. Ich bleibe im hier und jetzt, ich begleite jetzt als erwachsene Mutter meine siebenjährige Tochter. Gleichlichkeit ist eine Frage der Einstellung, wie du das Drama siehst, wenn du bereit bist zu sagen, ich darf spiel und Spaß haben, haben wir eine Menge geschafft, sonst darfst du deinem Glaubenssatz arbeiten und für die Wirksamkeit versuch ich dich gerade abzuholen, wie ihr da instunden kommt. Deine Tochter ist, wie gesagt, sie im Jahre alt befindet sich also in der zweiten Autonomifase. Da ist in meinem Konzept das Oberbedürfnis zugehörigkeit gleichzeitig mit ihrem Verhalten. Fragt sie ganz klar ab, ob sie in Sicherheit ist. Ja. Und das ist das Oberbedürfnis der ersten Autonomifase, was natürlich gerade auch total Sinn macht, nach den ganzen Übergängen, die sie erfahren hat, dass sie. Ich finde recht harmlos in Anführungsstrichen zeigt, dass sie älterliche Führung braucht, damit ihr Oberbedürfnis nach Sicherheit erfüllt wird. Nur je eher du eingreifst, desto weniger wird sie weitere Feindensauffälligkeiten zeigen zu zeigen brauchen. Du sagst, sie fängt an, andere Sachen zu machen morgens und es dauert alles lange und irgendwann ist ein Zeiger im Rundbereich. Ich brauche dich in deiner älterlichen Führung, dass du deine Tochter wirklich symbolisch und auch aktiv an die Hand nimmst und sie durch den Morgen begleitest. Und wenn ihr die erste Aberschleife kommt, aber ich habe ja noch ein zweites Kind, aber ich kann da nicht die ganze Zeit verfügbar sein. Und da darfst du dafür Lösungen finden, nur von einer siebenjährigen zu erwarten, dass sie den Morgen alleine geregelt kriegt, ist doch sehr viel verlangt und sie schreit ganz klar danach nach Führung, also nach Unterstützung, Hilfe, es zu schaffen. Und da hilft, dass du sie wirklich an die Hand nimmst und ihr beim Anziehen hilft, ihr sagst, also klare Ansagen, Handeln stattreden. Jetzt siehst du die Strumfe an, jetzt siehst du das an, jetzt gehen wir ins Badezimmer und nicht gehen ins Badezimmer und auf dem Weg zum Badezimmer kommen die Puppen und sie spielt mit dem Puppen. Wenn du das weißt, dass deine Tochter gerade mehr Unterstützung brauchst, dann würdest du sagen, jetzt geht es ins Badezimmer und du geleites sie ins Badezimmer. Und so geht das Stück für Stück. Und wir brauchen eine Form von Orientierung, also dass ihr einen Plan macht für Formetags, was findet wann statt, in welcher Reihenfolge das kann sie auch mitgestalten, denn einer ist nicht so.
Sie hat sowohl das Autonomiebedürfnis übersetzt, mit sie selber machen. Als auch das Autonomiebedürfnis der zweiten Autonomie fasst, sie möchte selber Entscheidungen treffen. Das heißt, sie kann den Plan für morgens, was Wann in welcher Reihenfolge stattfindet, mit dir an einem Nachmittag gemeinsam gestalten. Da könnt ihr so einen Kreis machen, wo ihr die Wäscheklammer rumabhakt oder ihr macht so ein barometer. Also ein längliches Blatt, wo ihr 1, 2, 3, 4, 5 und dann so eine Bohle aufmalt. Und dann kann sie mit einer Wäscheklammer abhacken, was als nächstes kommt. Auf dem Weg von A nach B brauche ich dich an ihrer Seite, damit sie wirklich den Weg von, zum Beispiel, dem Kleider-Schrank ins Badezimmer schafft, ohne bei den Puppen hängen zu bleiben. Es braucht eine älterliche Führung. Das heißt, ich bin da und ich helfe dir das zu schaffen. Sie braucht Unterstützung, das zu schaffen. Sie braucht Orientierung. Sie will mitmachen. Sie braucht auch Kooperation. Sie so auch Hilfe dabei, das zu schaffen. Und dann wird da raus ein Schu. Genau. Und ich bin so, wie ich deine Tochter gerade einschätze, wird sich da relativ schnell das Blatt fänden, weil sie mit ihrem Falten ganz klar nach Führung fragt. Und die wirst du ihr geben. Keine Fragen stellen. Anna, wer nicht fragen willst du jetzt ins Badezimmer gehen oder gehst du jetzt ins Badezimmer, putzt du dir jetzt die Zähne, sondern jetzt ist Zähne putzen, jetzt gehen wir frühstücken, jetzt gehen wir dich anziehen, jetzt packen wir deinen Ransen. Und du bist an ihrer Seite. Und beobachte, wann du den Rahmen größer gestalten kannst, wann du dich ein wenig von ihr entfernen kannst. Das wird sich auch immer noch mal ändern. Nur wenn sich jetzt wirklich die Führung bekommt, dann kann sie auch wieder weiter machen in den, in der Bedürfniswelt von Zugehörigkeit. Nur aktuell fragt sie ganz klar deine Führung ab. Und du darfst dich selbstverständlich um deine Wut kümmern. Du hast Führung damals erlebt, als Machtmissbrauch wahrscheinlich. Du hattest zu funktionieren. Du darfst jetzt immer wieder in die Haltung kommen. Ich bin da und ich helfe, ihr das zu schaffen. Statt sie muss es so und so machen. Ja, Anna, viel Freude bei der Umsetzung. Und jetzt hören wir Karo die hat eine Situation mitgebracht zwischen ihren zwei Kindern drei Jahre und anderthalb Jahre alt. Bitte schön. Hallo Kati, hallo, liebes Team Herzenssache. Erst mal ganz lieben Dank für eure tolle Arbeit. Alles was e-teilt und gebt. Und dann zum Thema Wut, weil Situationen, in denen ich widend werde. Meistens sind das Situationen, in denen mein Kinder sich gegenseitig verletzen. Das heißt, ja, dem einen oder dem anderen Kind wehgetan wird. Meine Kinder sind eins und drei, also einen halben, drei und einhalb Jahre alt. Und wenn die große dem kleinen was wegnimmt oder haut oder tritt oder wenn der kleine der großen irgendwie weh tut, dann werde ich schon widend. Auch wenn meine große dem kleinen einfach irgendwas aus der Hand zert und ihm einfach immer was wegnimmt oder auch wenn meine große Tochter nicht teilen möchte, aber vorher von jemand anderem was bekommen hat und dann aber selbst nicht teilen möchte oder so. Also das sind Situationen, in denen ich widend werde. Genau, ganz lieben Grüße. Danke Karo für dein Beispiel. Und ja, ich habe gehört, dass du in diesen Situationen wütend hast, du gesagt bist, vielleicht bist du zornig, vielleicht bist du sauer, vielleicht bist du so was wie Hass erfüllt. Ich sag nicht, dass du deine Kinder hast, nur dass du. Oh, das kann so nicht sein, wie kann mein großes Kind das andere Kind so behandeln. Ja, wahrscheinlich ist es das, wie du aufgewachsen bist damit, du hast zu teilen, man muss net sein und dass du verurteilt wurdest für unfaires Verhalten oder mitbekommen hast, wie andere verurteilt wurden, bestraft wurden. Also, die Angst, dass wenn sich jemand so verhält, dass das gefährlich ist, dass du gelernt hast, wenn du dich so verhältst, manchen Nenens ist auch asozial, dann gehörst du nicht mehr dazu, da bist du nicht mehr liebenswert, dann kriegst du eine Bestrafung. Und wenn du dich liebf und brav verhältst, dann kriegst du eine Belohnung. Und dann sind wir bei der extrinsischen Motivation, also immer zu gucken, dass es allen an einen gut geht und wir verlieren den Kontakt zu uns selber. Und du lernst Dinge so zu machen, wie andere es wollen, damit du keine Bestrafung bekommst oder damit du eine Belohnung bekommst. Ich vermute mal, dass du so aufgewachsen bist und dass du brav zu seinen Hattest und deswegen, du dann siehst wie dein Tochter, dein jüngeres Kind behandelt, da geht dein Zeiger in den roten Bereich. Und da geht es dir wahrscheinlich ähnlich wie bei Anna auch um Empathie, um Liebe. Ist auch die Frage, wie du gelernt hast, die Konflikte gelebt werden. Dürfen dürften die überhaupt sein. Auch hier sind wir im Bereich, die wird älterliche Führung voller bedingungsloser Liebe gefielt haben. Und deswegen sind diese Situation für dich kaum außerhalbbar. Wenn gleich du doch die Haltung von Mascha Rosenberg weißt und schon mehr über meine Arbeit weißt und mitgenommen hast, doch der Zeiger geht dann in den roten Bereich. Du darfst also wirklich hinkucken, wo kommt das bei dir her, was wird da geweckt bei dir in deinen Erinnerungen und darfst dir genauso wie Anna in den Situationen sagen, stopp, ich bleibe im hier und jetzt, ich bleibe jetzt die Erwachsene und ich bleib die Mutter von diesen zwei Kindern und um die anderen Anteile in mir darf ich mich noch kümmern. Das heißt, du darfst dich rückwirkend nachbeeltern in Bezug zum Beispiel auf Empathie und Liebe. Gleichzeitig wird wahrscheinlich bei dir auch Schutz und Grenzen gegebenenfalls auch Gerechtigkeit ein Thema sein. Und was deine Kinder betrifft, die sind beide in der ersten Autonomiephase, anhand ihres Alters ist das ganz schnell zu erkennen, anderthalb und dreieinhalb Jahre alt. Das heißt, die haben das Oberbedürfnis Sicherheit und die versuchen sich mit ihrem Verhalten, um Unterbedürfnisse von Sicherheit zu kümmern, so wie es in meinem Konzept der Lila lieb steht und wenn deine große dem kleineren etwas aus der Hand nimmt, wenn sie keine Bereitschaft hat zu teilen, dann wird sie sich wahrscheinlich um das Bedürfnis nach Gerechtigkeit kümmern. Und das ist ganz häufig so unter Geschwistern, hier enger sie aneinander sind, dass eben die Ankunft des weiteren Familienmitgliedes nicht ganz so begleitet wurde, wie das Kind es gebraucht hätte und somit die Gerechtigkeit unerfüllt bleibt. Und das versuchen sie damit zum Ausdruck zu bringen. Gleichzeitig werden die beiden sich streiten, dann rufen sie nach Schutz und sie rufen nach Grenzen, sie brauchen Führung. Deine Führung, damit sich hier Oberbedürfnis nach Sicherheit erfüllt. Das heißt, wenn die sich gegenseitig wehtun, brauche ich dich, dass du eingreibst und sagst, stopp, dass du die Kinder auseinander nimmst und dass du dafür sorgst, dass alle und alles heile bleiben. Das ist deine Verantwortung und nicht die Verantwortung deiner Kinder. Das heißt, nur Stopp hört auf, wird nicht reichen und auch nicht Stopp alle bleiben heile, sondern ich brauch schon Handeln und dann reden. Also dazwischen gehen und sagen, Stopp alle bleiben heile und du ziehst sie so auseinander. Du sorgst dafür, dass die Kinder und alles andere heile bleiben. Dann wirst du ihnen helfen, dass Grenzen sich erfüllen. Wem gehört das Spielzeug? Genau. Und wo ist jeder darf über seinen eigenen Körper bestimmen? Das heißt, du sorgst dafür, dass die Hand nicht im Gesicht landet, von dem Geschwister Teil und so weiter. Und du darfst sie ganz eng begleiten. Und so wird auch das Bedürfnis Grenzen erfüllt. Und vor allen Dingen würde ich dir den Impuls gerne mitnehmen, bei Gerechtigkeit hinzukucken. Und da gibt es die vier Möglichkeiten, dass er leute ich ganz explizit in meinem Buch, mein Kind macht, was es will. Wir gibt es in Exkurs dazu. Es gibt vier Strategien, die Gerechtigkeit zur Erfüllung. Es gibt auch Podcastfolgen dazu. Wir haben die Gebotenrankfolge, wir haben die Situationenstrankfolge, die Besitzrankfolge und die Bedürfnisrankfolge. Da darfst du auf jeden Fall tiefer eintauchen, um deinen Kindern das Bedürfnis nach Gerechtigkeit im Alltag sukzessive zu erfüllen. Das, wie darum, ist ein unterbedürfnis von Sicherheit. In meinem Konzept der Lila Liebe, du darfst in den Konflikten, wo es körperlich wird, wirklich dich um den Schutz der Kinder kümmern. Das ist nicht ihre Verantwortung. Und du darfst natürlich proaktiv gucken, wann finden denn diese Konflikte am meisten statt? Und was kann ich vorher erfüllen, damit sie dieses Verhalten gar nicht mehr an Tag zu legen brauchen? Das wird wahrscheinlich Gerechtigkeit sein. Und da ist die Frage, bei dir bist du gegebenenfalls Geschwisterkind, wie hast du Gerechtigkeit erlebt, wurde das gegebenenfalls mit Gleichheit, gleichgeseitigungen. Und wir müssen jetzt alle gleich behandelt werden. Es muss geteilt werden. Wir müssen alle fair sein, was auch immer unfair und was fair ist. Fair hat ganz viel mit Gleichheit zu tun und wenig mit Gerechtigkeit. Da darfst du mal reinkucken. Und das triggered dich natürlich hart. Wenn du siehst, wie deine Tochter sich verhält, wenn du dich so nicht falten durftest, dann ist das Alarmstufe rot für dich, weil du gelernt hast, dass das Verhalten gefährlich ist, dann bist du nicht liebeswert, dann gehörst du nicht dazu. Und dann bist du alleine. Und da darfst du hingucken, um dann immer mehr, im J und jetzt anzukommen und dein Kindern genau das zu geben, was sie brauchen, auch zu erkennen, was sie brauchen. Karu, viel Freude bei der Umsetzung. Und die letzte Nachricht für diese Folge kommt von Elena. Los geht's! Hallo, Karri, ist Elena. Ich mache das sehr rügend für unser fehljährige Person. Und dann ist es auch immer anders, wie tut es, dass sie sogar verletzt. Das passiert meistens, wenn er sich geärgert fühlt oder sehr wütend ist.
Kind auf die Füße tritt oder es haut manchmal auch wenn das Erwietnis beist oder kat das andere Kind ins Gesicht. Ich gehe dann auch mal direkt dazwischen und signalisiere ihm, dass das nicht in Ordnung ist. Schänke ihm aber auch ein paar Tee, wenn ich gemerkt habe oder gesehen habe, woanders gelegen hat und im Nachgang, wenn es sich beruhigt hat, versuche ich mir die wieder auch zu besprechen, was da nichts ist mal alternative machen könnte, wenn ich wieder etwas ergert, doch bisher hat das noch nicht zum Erfolg geführt, das passiert dann doch trotzdem wieder in der nächsten Situation und das macht nicht sehr wütend. Vor allem wenn es dann gegen seine kleine Schöster geht oder andere jüngeren Kinder, die sich so gar nicht zu wärsetzen können. Das ist ähnlich wie bei Karu würde ich sagen. Es geht darum, dass du Elena erstmal vielen Dank für den Beispiel wütend wirst, wenn dein Sohn wütend ist und seine Wut zeigt sich darin, dass er anderen wehtut und die Frage ist, wie hast du gelernt mit Wut umzugehen, duftest du wütend sein oder wie hast du beobachtet, wenn andere wütend waren, wie die begleitet wurden. Ich gehe mal davon aus, dass du gelernt hast, dass Wut nicht sein darf und das wir uns zu benehmen haben. Genau und jetzt ist dein Sohn wütend, du möchtest ihn anders begleiten und du gehst auch dazwischen das gefällt mir, danach schenks du im Empathie, dann besprichst du mit ihm Alternativen, das heißt du kümmerst dich, du gehst in die Führung, du sagst dafür, dass alle und alles heile bleiben, bis dann auch bereit, empathie zu schenken, frag ich mich, wann du wütend bist, das hast du jetzt gar nicht erzählt, ob es davor ist und du dann einen Zwitsch schränkriegst und sagst stopp, ich bleib jetzt im hier und jetzt und jetzt gehe ich dazwischen oder ob es während dessen ist, während du dazwischen gehst, während du empathie schenkst, dass du wütend bist, das kann ich mir schwer vorstellen, weil wir wütend ist, kann ganz schwer empathie schenken, dabei ist sich die Katze so ein bisschen entspannt, nur du darfst natürlich hinkucken, wo kommt deine Wut her, denn das Verhalten unserer Kinder löst bei uns starke Gefühle, also also kann bei uns starke Gefühle auslösen, die wiederum zeigen auf ein mindestens ein unerfülltes Bedürfnis hin und für die Erfüllung sind wir verantwortlich und nicht unsere Kinder und ich glaube, dass was dich am meisten wütend macht ist, dass du immer und immer wieder ihn begleitest, du gehst dazwischen, sagst dafür, dass alles und alle heile bleiben, du schenkst dem empathie und du besprichtest es mit ihm und dann kommt es immer und immer wieder vor, das kann doch nicht wahr sein, wie blöd kann man eigentlich sein? Na ja, dein sones vier Jahre alt, Eleanor, der ist vier Jahre alt, das heißt der ist kognitiv, noch gar nicht so weit, dass was ihr besprochen habt, umzusetzen. Dafür braucht er dich in deiner Führung und zwar, du gehst dazwischen, dass alle heile bleiben, bin ich voll dabei dir, du kannst, wenn er bereit ist, ihm empathie schenken, nur das Besprechen nach alternativen, das kannst ihr erstmal sein lassen. Bleibt doch beim dazwischen gehen, dafür sorgen es alle heile bleiben, empathie schenken, sofern es annehmen kann, das wirklich, ey, das war jetzt da war viel los, viele gefühle, du warst total überfordert und du wolltest das gern selber entscheiden oder ne, du, die ist gerechtig, kein bisschen, weil was auch immer worum es geht und du möchtest, dass Mama auch für dich da ist und du wolltest zeigen, dass du gerne, dass du Mama nähe brauchst, der übersetzt du ja bereits Bedürfnisse und dabei würde ich es dann auch erstmal belassen und du guckst, dass ich die Bedürfnisse, die hinter der Wut stecken bei deinem Sohn, dass die sich im Alltag proaktiv erfüllen, weil du die im Blick hast und Strategien dafür findest. Wir sind hier in der ersten Autonomiephase für Jahre alt, also unter Bedürfnisse von Sicherheit, gerechtigkeit wird bei euch auch ein Thema sein, denn du hast ja auch das Geschwisterkind erwähnt. Grenzen, Schutz, Führung, Autonomie wird ein Thema sein, die proaktiv im Alltag erfüllen, dafür sorgen präsent sein, zuverlässig sein und die Bedürfnisse benennen und auch nach dem Wut ausbruch gerne, wenn du empathieschängst gerne Gefühle und Bedürfnisse nennen, nur eine Nachbesprechung nach alternativen, das steckste dir jetzt erstmal an Wut, denn dein Sohn ist vier Jahre alt und es braucht wiederholungen, ganz viele Wiederholungen und mein Ziel wäre nicht, dass er jetzt mit vier Jahren lernt, was er machen kann, wenn die Wut kommt, sondern mein Ziel wäre, dass er sagt, Mama, die Wut kommt, ich brauche jetzt deine Hilfe, oder er sagt, Mama, die Wut kommt, ich brauche Mama näher, oder Mama, die Wut kommt, ich will das alleine machen und da verknüpft er die Wut mit Bedürfnissen und das ist, wenn du erst mal dafür solch das alle Heile bleiben, selbstverständlich und im Empathieschängst und dann wirklich anfängst, gefühlt und Bedürfniswortschatz zu schulen und das miteinander zu verknüpfen. Irgendwann, wenn sie älter werden, können wir dann gemeinsam über Strategien sprechen, auch wenn ihr das macht, dürfte das in Rollen spielen üben und du darfst im Wutausbruch wirklich dabei helfen, dass diese Strategien umgesetzt werden, wie zum Beispiel ein Kissen nehmen und da reinschlagen, welches vierjährige Kind nimmt sich ein Kissen und schlägt da rein, das darf geübt werden, das war da vorgelebt werden. Genau, nehmen ihn da an die Hand und bleib erst mal dabei, dass der Heile bleibt, dass alle Heile bleiben, Empathieschenken, Gefühlt und Bedürfniswortschatz erweitern und verknüpfen und dann so exzive, alternativen Erarbeiten, die dann in Rollen spielen üben, die auch in den Situationen ansagen, machen, ihm helfen, das zu machen und nicht erwarten, dass es umsetzt. Damit du rauskommst, also dieser Sparale, wir haben das jetzt einmal besprochen, das darf jetzt klappen. Dein so und es für Jahre, der darf so viel und so oft wütend sein, wie es braucht, denn er braucht ja eine Frustrationstoleranz der kümmert sich gerade um sich, kümmert sich darum auf Bedürfnisse auf eine Exaktion zu machen und gleichzeitig kann er dadurch erlernen mit starken Gefühlen umzugehen, wenn er entsprechend begleitet wird und aus langeweile macht, nie jemand etwas, sondern auch dahinter steckt ein Bedürfnis, dass ihm langweilig ist, dass ist eine Interpretation, auch dass es willkürlich, ist es eine Interpretation, nein, denn so und versucht sich mit jedem Verhalten, sich ein Bedürfnis zu erfüllen, mindestens eins und deiner Aufgabe ist, das herauszufinden, das proaktiv zu erfüllen, den Wutausbruch zu begleiten, gefühlt und Bedürfniswortschatz zu schulen und verknüpfen und irgendwann dann mit ihm gemeinsam Strategien zu entwickeln und die dann wiederum anzuleiten. Genau und da sind für voll und ganz in der bedingungslosen Liebe, also liebevolle Führung, du bist in der Führung, du übernimmst die Verantwortung bedingungslos, du verurteilst ihn nicht für dein Verhalten, wenn du sagst, er macht es aus langeweil, er macht es willkürlich, bist du nicht mehr bedingungslos, dann bist du in der Verurteilung, in der Beurteilung, in der Interpretation, er hat einen Wutausbruch, das ist Fakt. Was ist das Bedürfnis dahinter, worauf wollte er aufmerksam machen? Genau. Euch ist gegebenenfalls aufgefallen, dass ich an erster Stelle immer auf die Mutter selber eingegangen bin und was sie aus ihrer Kindheit mitgenommen hat, denn bei starken Gefühlen und Wut ist für mich ein Obergefühl, da drunter stecken, untergefühle wie Zornich, Hass erfüllt, frustriert, ärgerlich, verzweifelt, das können so untergefühle von Wüttend sein und das sind in der Regel wirklich aufgrund von Erfahrungen, die wir in unserer Kindheit gemacht haben, wie wir behandelt wurden, was wir erlebt haben und dann können wir ganz schwer das Verhalten unserer Kinder aushalten, geschweige denn begleiten. Und wir dürfen uns um unsere Bedürfnisdefizite kümmern, unabhängig von unseren Kindern und je mehr wir hinkucken bei uns und unsere Defizite uns darum kümmern, desto mehr können wir dann auch unsere Kinder im Hier und Jetzt begleiten, das ist elementar und ich meine in der Gewaltf reinkommunigation nach Mascha Rosenberg fängt es grundsätzlich mit der Selbstinfühlung an und das ist die Selbstinfühlung. Ich kucke, was löst das Verhalten meines Kindes bei mir für Gefühle aus, welche Bedürfnisse sind unerfüllt, wie kann ich mich darum kümmern und das darfst du auch proaktiv machen im Alltag einfügen, also wirklich Strategien finden, die in deinen Alltag passen und nicht nur einmal ein Bedürfnis zu erfüllen, sondern sukzessive immer und immer wieder, genauso wie du es dann bei den Kindern machst und so übernimmst du die Führung für dich und kannst dann die liebevolle Führung für deine Kinder übernehmen. Mein Top-Tipp zu dieser Folge ist, dass dein Kind in jeder Situation sein einzig mögliches tut und das gilt genauso für dich, das heißt, wenn dich etwas zur Weißduld bringt, wenn du richtig wütend wirst, statt dich zu verurteilen, dass du weißt, du machst in dem Moment ein einzig mögliches, wenn es dir nicht gefällt, darfst du es hinterfragen, reflektieren und dich um dich kümmern. Nur wir dürfen rauskommen aus der Verurteilung, sowohl andere als auch sich selber. Und mit jedem Verhalten versucht sich ein Mensch mindestens ein Bedürfnis zu erfüllen. Das gilt für dein Kind, es gilt genauso für dich. Auch mit deiner Wut möchte dein System dich auf unerfüllte Bedürfnisse aufmerksam machen, bist du bereit hinzukucken, bist du bereit zu kooperieren, bist du bereit die Verantwortung für dich zu übernehmen. Ja und wir sind ja in allen Beispielen bei der ersten Autonomiephase gelandet, dem Oberbedürfnis Sicherheit in der Lida Liebe und es braucht die älterliche Führung, dass sich die Unterbedürfnisse von Sicherheit sukzessive erfüllen, sodass die Kinder ein festen Boden unter den Füßen bekommen. Und das spannende ist, dass gerade in solchen extrem Situationen bei starken Gefühlen sowohl bei den Eltern als eben auch bei den Kindern und das sind ja die Beispiele, die Anna, Caro und Elena genannt haben, das sind alles Beispiele, wo die Kinder auch starke Gefühle haben und in der Regel dürfen wir da beim Oberbedürfnis Sicherheit andocken in der ersten Autonomiephase, egal wie alt die Kinder sind. Genau und mein Konzept der Lida Liebe hilft einfach so ungemein, die Bedürfniswelt von Kindern verstehen zu können und auch einordnen zu können und das gilt eben genauso für die inneren Kinder und die sind sehr laut, wenn wir wütend sind. Da schreien unsere inneren Anteile ganz laut nach Hilfe, nach Unterstützung, nach Bedingungs- und Liebe und Führung.
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Podcast Summary
Key Points:
Die Podcasterin Kati Weber stellt ihr Konzept der „Lila Liebe“ vor, das auf Gewaltfreier Kommunikation basiert und bindungsorientierte Erziehung fördert.
Die erste Zuhörerin Anna berichtet von Wutausbrüchen ihrer siebenjährigen Tochter nach großen Übergängen (Einschulung, Umzug, Geschwistergeburt) und morgendlichen Verzögerungen.
Kati erklärt, dass solche Übergänge bei Kindern das Bedürfnis nach Sicherheit (erste Autonomiephase) aktivieren, auch wenn sie eigentlich in der zweiten Phase (Zugehörigkeit) sind.
Sie empfiehlt Anna, klare Führung zu übernehmen, das Kind aktiv durch den Morgen zu begleiten und mit einem visuellen Plan Orientierung zu geben.
Die zweite Zuhörerin Karo schildert Wut, wenn ihre Kinder (1,5 und 3,5 Jahre alt) sich gegenseitig verletzen oder nicht teilen.
Kati deutet Karos Wut als Reaktion auf eigene Kindheitserfahrungen und rät, in Konflikten körperlich einzugreifen und das Bedürfnis nach Gerechtigkeit durch spezifische Strategien zu erfüllen.
Summary:
In dieser Podcastfolge geht es um die Bewältigung von Wut im Familienalltag mit Kindern. Kati Weber, Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation, stellt ihr Konzept der „Lila Liebe“ vor, das auf bedingungsloser Liebe und altersgerechter Führung basiert. Die erste Zuhörerin Anna beschreibt, wie ihre siebenjährige Tochter nach großen Übergängen wie Einschulung, Umzug und der Geburt eines Geschwisterkindes morgens extrem langsam ist und sich ablenken lässt, was bei Anna Wut auslöst.
Kati erklärt, dass solche Übergänge bei Kindern das Grundbedürfnis nach Sicherheit (erste Autonomiephase) aktivieren. Sie rät Anna, das Kind aktiv und mit klaren Ansagen durch den Morgen zu begleiten, anstatt Fragen zu stellen, und einen visuellen Plan zu erstellen, um Orientierung zu geben. Die zweite Zuhörerin Karo berichtet von Wut, wenn ihre Kinder (1,5 und 3,5 Jahre) sich gegenseitig verletzen oder nicht teilen.
Kati deutet Karos Wut als Reaktion auf eigene Erfahrungen mit Bestrafung und dem Zwang, brav zu sein. Sie empfiehlt, in Konflikten sofort körperlich einzugreifen, um Schutz zu gewährleisten, und das Bedürfnis nach Gerechtigkeit gezielt zu erfüllen. Beide Mütter ermutigt Kati, ihre eigenen Kindheitserinnerungen zu reflektieren, um im Hier und Jetzt als erwachsene Eltern präsent zu bleiben.
Insgesamt betont sie die Notwendigkeit von Führung, Empathie und proaktiven Strategien, um Konflikte friedvoll zu lösen und die Bedürfnisse aller Familienmitglieder zu erfüllen.
FAQs
Nimm dein Kind aktiv an die Hand und begleite es Schritt für Schritt durch den Morgen. Gib klare Ansagen wie 'Jetzt ziehen wir die Socken an' statt Fragen zu stellen, und erstelle gemeinsam einen visuellen Plan mit einer Checkliste.
Große Übergänge wie Einschulung, Umzug oder ein neues Geschwisterkind lösen oft das Bedürfnis nach Sicherheit aus. Kinder rutschen dann in die erste Autonomiephase zurück und brauchen mehr elterliche Führung und Orientierung.
Greife sofort ein, trenne die Kinder und sorge für Sicherheit. Sage klar 'Stopp, alle bleiben heile' und handle, bevor du redest. Deine Aufgabe ist es, Schutz und Grenzen zu bieten, nicht die Verantwortung deiner Kinder.
Schau hin, wo deine Wut herkommt – oft aus eigenen Kindheitserfahrungen. Bleib im Hier und Jetzt und erinnere dich: Dein Kind zeigt mit dem Verhalten ein Bedürfnis, wie Gerechtigkeit. Biete Führung und bespreche Strategien wie die Bedürfnisrangfolge.
Gib deinem Kind Raum für eigene Entscheidungen, aber bleib in Führung. Lass es den Morgenplan mitgestalten, aber begleite es aktiv bei der Umsetzung, um Überforderung zu vermeiden.
Oft werden alte Muster aus der eigenen Kindheit getriggert, wie das Gefühl, funktionieren zu müssen. Erinnere dich: Du bist jetzt die erwachsene Mutter und kannst deinem Kind geben, was du selbst vermisst hast.
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