Wenn dein Kind klaut: Was du konkret tun kannst, ohne zu bestrafen
22m 26s
In dieser Podcastfolge teilt Kati Weber eine persönliche Geschichte: Sie fand eine alte Tierparkkarte eines anderen Kindes im Rucksack ihrer Tochter, die diese vor Jahren in der Kita mitgenommen hatte. Statt die Tochter zu beschuldigen oder zu bestrafen, wählte Kati einen bedürfnisorientierten Ansatz aus der Gewaltfreien Kommunikation. Sie fragte nach, warum ihre Tochter die Karte genommen hatte, und erfuhr, dass diese sie wegen des Fotos und der Farben cool fand – ein Ausdruck von Autonomie und Zugehörigkeitsgefühl. Kati verzichtete auf Begriffe wie „Stehlen“ und sah die Handlung als Strategie zur Bedürfniserfüllung. Im Gespräch reflektierte die Tochter selbst, dass sie stattdessen hätte sagen können, dass sie auch so eine Karte haben möchte. Bemerkenswert war die Folge: Am nächsten Tag beantragte die Tochter eigenständig einen Schülerausweis mit Foto – ihre eigene Lösung für das ursprüngliche Bedürfnis. Kati betont, dass Eltern durch Zuhören, Empathie und gemeinsames Suchen nach Alternativen ohne Bestrafung oder Belohnung eine tiefere Verbindung zu ihren Kindern aufbauen können. Der Schlüssel liegt in der Haltung, dass jedes kindliche Verhalten ein Versuch ist, ein Bedürfnis zu erfüllen, und dass es darum geht, gesellschaftskonforme Wege zu finden, ohne zu verurteilen.
Hallo und herzlich willkommen zum Elternpodcast Nummer eins in Deutschland. Familie verstehen Gewaltfreie Kommunikation für Eltern. Ich bin Kati Weber für dich gern Kati und als ausgebildete Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation nach Mascha Rosenberg, Elternberaterin, zwei frache Spiegel-Bestseller-Autorin und Mama von zwei Kindern, bin ich hier, um dir dabei zu helfen, dein Kind wirklich zu verstehen. Und ihm die Führer, die Führung und gleichzeitig die Liebe und Achtung zu schenken, die es braucht. Und mit dem von mir entwickelten Erziehungs- und Beratungskonzept der Lila Liebe zeige ich dir, wie das im turbulenten Familienalltag gelingen kann. Jeden Montag bekaust du hier eine neue Folge mit Impulsen und Strategien für deine Bindungs- und Bedürfnisorientierte Elternschaft. Unterstützung dabei, Konflikte friedvoll zu lösen, das wissen darüber, wie du die Bedürfnisse deines Kindes und deine eigenen Erkennst und erfüllsst und die ungeschönte Wahrheit über deine Verantwortung als Eltern teil. Und das alles authentisch, mit Tacheles und auf den Tisch gehauer, voller Lila Liebe versteht sich von selbst. Klick jetzt auf Abonnieren oder den Plusbatten und hol dir Woche für Woche mehr verstehen, mehr Kooperation, mehr miteinander und mehr Leichtigkeit in deinem Familienalltag und das alles ohne Belohnung und Bestrafung. Heute gibt's wieder ein Kniki-Knacki-Quigki mit Kati und es geht um eine Geschichte mit meiner Tochter, die vor kurzem passiert ist und ich würde mal einfach sagen, ich habe meine Tochter beim Stelen erwischt. So ist es, so würde ich es beurteilen sagen, Zackbum aus, meine Tochter hat gestohlen. Und ja, wie bin ich mit dieser Situation umgegangen? Wie sind wir darüber in Verbindung gekommen? Und was hat meine Tochter dadurch mitgenommen? Denn ich habe sie weder Bestraf, noch habe ich sie belohnt, wenn sie das jetzt ändert, noch habe ich sie verurteilt, sondern wir haben das auch das war so im Wohnraum nebenbei und viele Erkenntnisse glaube ich für meine Tochter. Also hör mal rein. Guck mal, durch Schlüssel auch bei uns. Dülüm, Werbung, Anzank, ein kurzer Boxen stopp für dich und dein Familienalltag, denkst du dir auch manchmal Hilfe? Mein Kind ist in der Pupe Teeet ab Herbst 2026 startet mein brandneuer Online-Course mit Teenager auf Augenhöhe. Das geniale daran. Du bist von Anfang an dabei, denn der Kurs entsteht gerade. Und du kannst dir jetzt deinen Platz auf der Warteliste für 0 Euro sichern natürlich komplett unverbindlich. Und diese Warteliste ist weil mehr als ein Schnöder-E-Mail-Verteiler. Denn wir starten direkt in einer interaktiven Telegram-Community, in der ich exklusiver Einblicke in die Entstehung des Kurses, sowie im Pulse und Sprachnachrichten mit ihr Teile. 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Ich bin gut, so wie ich bin und du bist gut, so wie du bist. Und wir wollen ja lernen, auf Verurteilung und Beurteilung zu verzichten. Und das hier sind sehr, sehr intime Folgen. Und das teile ich dir jetzt mit für meinen emotionalen Schutz, für meine Grenzen und auch für's Verstehen und Verstanden werden, dass du dir meine Geschichten anhörst. Und für dich mitnimmst, was für dich wichtig ist und darauf verzichtest, mich zu verurteilen. Vielen Dank dafür. Heute möchte ich mit dir eine Geschichte aus meinem Mama-Altag teilen, die jetzt, wo ich das aufnehme, glaube ich, so vor zwei, drei Wochen passiert ist. Und genau, im Wunnhommen habe ich, wenn ich das jetzt bewerten möchte, meine Tochter beim Steelen erwischt. Ja. Und ich schwunze so ein bisschen, weil ich diesen Eindruck ja gar nicht habe, nur es ist halt, dass wie normalerweise auf solche Situationen geguckt wird. Und deswegen möchte ich das heute mit detailen, damit du für dich, was mit dem Kanz, wie du in Zukunft mit solchen Sachen umgehen kannst, denn das passiert in jeder gesunden Kindheit, würde ich sagen, dass wir Dinge nehmen, die anderen gehören. Also, wir haben zu Hause klar Schiff gemacht, so nennt meine Mutter das. Und haben alte Rucksäcke meiner Tochter mal ausgepackt. Da kam so einiges zum Vorschein, auch etwas Eglige Sachen. Da will ich jetzt nicht näher drauf eingehen und auf einmal habe ich da so Zeug rausgeholt und meine Tochter sammelt eben auch Sachen, Steine und Nüsse und so. Und in diesem einen Reißverschluss Ding da habe ich eine Karte rausgeholt. Und ich gucke mir die Karte an und denk so, her, daran fote drauf, das ist doch gar nicht meine Tochter. Und dann kann mir die Bild irgendwie bekannt vor und lehse dann Tierparkkarte, die so hernten wir doch nie und wer ist denn die Foto und dann denke ich so, warte mal, das Gesicht kenne ich, woher kenne ich denn das? Und bevor ich weitergedacht habe, bin ich dann zu meiner Tochter und gesagt, guck mal, was ich gerade für eine Karte in einem Rucksack gefunden habe. Und sie guckt sich das an und sagt, oh, das ist ja der Peter zum Beispiel, ja. Ich sage genau, das ist der Peter aus seiner Kita-Gruppe. Sie so, ja, mamu, ich weiß noch, ich wollte immer so eine Karte haben. Wie heißt er und wie heißt, warum hast du jetzt die Karte vom Peter aus der Kita? Ich meine, es ist doch der es 9,5. Die ist seit drei Jahren aus der Kita raus. Und jetzt wusste ich auch wohl, woher mir das Gesicht bekannt vor kam. Ja, also ich wollte immer so eine Karte haben. Ich fand die so cool und dann habe ich die da wohl mal mitgenommen. Da kann ich sehr, dass er Herz auf Land, das ist so, das ist dieser kindliche Verstand. Ich brauche das gar nicht zu verurteilen, sondern in dem Moment wirklich zu sehen, okay, sie wollte immer so eine Karte haben, hat sie mir gesagt. Und dann lag sie da und sie hat sie genommen. Dann habe ich gesagt, okay, das war in der Kita. Und du fandst diese Karte so cool. Ja, genau, dann guck sie sich die Karte und sagt, Mama, das ist ja so gar ne Jahreskarte. Mittlerweile kann sie lesen. Ich sag, ja, ja, konnte der dann gar nicht mehr in den Tierpark gehen. Ich sag, ich habe keine Ahnung. Es hat sich niemand in der Kita-Gruppe gemeldet, dass diese Karte vermisst wird. Kann ich dir nicht sagen, wie das ausgegangen ist. Wahrscheinlich haben die sich eine Ersatzkarte geholt oder so. Ja, stell dir das mal vor. Ich sag jetzt, machst du dir das Sorgen oder was? Nee, du sagst, der hätten sich gemeldet. Ich sag auf jeden Fall. Und dann bin ich jetzt zurück darauf. Ich sag, du wolltest also immer so eine Karte haben. Ja, ich fand es so voll cool. Ja, ich sag, warum fand sie denn so cool? Ja, irgendwie die Farben und mit dem Foto da drauf. Ich wollte auch eine Karte haben, mit Foto drauf. Und ja, dann lag die da so. Ja, genau. Und dann hast sie mitgenommen. Ja, genau. Jetzt Jetzt könnt ich sagen, du hast gestohlen. Du hast jemandem was weckenommen. Du hast nicht die Wahrheit dann gesagt oder so, ne? Mach ich nicht. Weil in ihrer Weite hat sie nicht gestohlen, sondern sie hat sich um sich gekümmert. Und viel spannender ist heraus, wenn okay, das hast du gemacht damals von vier Jahren oder so, weil du die gerne haben wolltest. Weil du dich damit vielleicht groß gefühlt hast, weil du dazugehören wolltest, weil, ja, du das auch mal haben wolltest. Und da hast du dich doch umgekümmert. Ja. Na ja, jetzt hatte der ja dann gar keine Tierparkkarte mehr. Und weita sich auch, dass ich sicherlich auch die Eltern haben sich gekümmert, nur was Hättsin stattdessen noch machen können. Jetzt so im Nahr hinein. Doch, hätte dir das sagen können. Na, zum Beispiel, genau, was Hättsin mir den sagen können. Ihr hattet sich eine Karte haben möchte, wo ein Foto drauf ist. Ja, zum Beispiel. Es ging ja gar nicht um den Tierpark, ne? Sie wollte nicht in den Tierpark rein. Es ging ja einzig mal rein, um diese Karte mit diesem Foto drauf. Na ja, und dann haben wir noch so ein bisschen drüber gelacht und jetzt ist es halt eh, diese abgelaufen und mir war wichtig, dass du raushest, dass ich gar keinen Gedanken daran verschwendet habe, zu sagen, sie hat gestohlen damals, ne? Und ich muss ihr jetzt erklären, wie sie sich richtig zu verhalten hat, sondern ich direkt von meiner Haltung her, mir klar war, okay, sie hat damals was gemacht und hat versucht, sich um sich zu kümmern. Worum hat sie denn versucht, sich zu kümmern? Lasst doch mal drüber sprechen. Und sie hat ja dann selber reflektiert. Und selber klar, was da passiert ist und dass es eine Jahreskarte ist und hat sich dann noch Gedanken macht, wie es dann mit dem Peter weitergegangen ist, wo wir das jetzt nicht wissen. Genau, und so ist keine Verurteilung im Raum und Dinge können passieren und wir können Erfahrungen sammeln. Und das ist so spannend, weil meine Tochter jetzt ja in der Pubertät ist, also ab neun Jahren fängt bei mir in der Liederliebe, in meinem Konzept, die dritte Autonomiephase an Pubertät. Und da ist es ganz wichtig, der übersetzliche Autonomie mit Erfahrungen sammeln, dass sie selber Erfahrungen sammeln. Und im Grunde genommen hat sie in der ersten Autonomiephase damals, war sie in der Kita, hat sie gemacht, sie hat die Karte genommen, weil sie sich damit groß gefühlt hat. Wer sie fand, das ist cool wahrscheinlich. Und dann wäre jetzt die zweite Autonomiephase, dass sie Entscheidung treffen kann. Ja, die Entscheidung, ob sie sie wieder zurückgibt und nicht. dass ich nicht stattgefunden war, weil ich gar nicht mitbekommen habe, dass ich Das ist ein bisschen. diese Karte genommen hat. Und in der dritten Autonomiephase geht es dann vor und nämlich darum, Erfahrung zusammen, genau das ist passiert. Weil ich sie nicht verurteilt habe, darf es sein, es darf sein. Und dann können wir darüber sprechen, können reflektieren. Und jetzt gab es keinen, es gab keine Handlungsbedarf mehr. Und total spannend. Am nächsten Tag, weil es am nächsten Tag, ja ja, das war einem Sonntag. Und im Montag war sie nachmittags mit dem Papa unterwegs und kamen dann am's nach Hause und erzählte mir Freude strahlt, dass sie jetzt ein Schülerausweis beantragt hat. Und ich nehme mal an, dass die Unterhaltung, die wir geführt haben, dazu geführt hat, dass sie nun endlich nach drei Jahren in Sekretariat in der Schule gegangen ist mit ihrem Passwoto, was sie seit drei Jahren ihrer in ihrer Schule, MAPA hat für den für den BVG Ausweis, für den Schülerausweis. Und dann ist sie da selbstständig mit dem Foto in die in Sekretariat gegangen und hat ihren Schülerausweis beantragt, genial, oder? Wie sie dann darüber hinaus in diese Selbstermächtigung gekommen ist und ihren Arsch hochgekriegt hat und sich gekümmert hat. Jetzt hat sie eine Schülerausweis mit Fotodrauf und der Papa hat direkt die BVG Karte beantragt. Es ist passiert nach drei Jahren. Und das, weil wir diesen, diese jahres Karte gefunden haben, die meine Tochter damals genommen hat von Peter in der Kita. Und nochmal für dich total wichtig, was ich möchte, was du mitnimmst, die Haltung, die wir brauchen für eine bedingungslose Liebe, die wir leben möchten, ist von der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshal Rosenberg, die das mit allem, was dein Kind macht, versucht, es sich ein Bedürfnis zu erfüllen, mindestens eins. Und deswegen brauchen wir dieses Begriff Stelen und Klauen gar nicht. Wenn wir den benutzen, dann ist ganz klar das Stehen und Klauen nicht zu verurteilen ist, sondern das ist eine Strategie. Ich nehme etwas, was jemand anderen gehört. Es ist eine Strategie, mit der sich dein Kind versucht, ein Bedürfnis zu erfüllen, mindestens eins. Und unsere Aufgabe ist, wenn wir das mitbekommen, dass wir die Handlung des Kindes nicht verurteilen, sondern dass wir sie beobachten, was es also genau passiert. Und dann in der Lage sind herauszufinden, welches Bedürfnis hat, denn das Kind versucht mit dem vermeintlichen Stelen oder Klauen zu erfüllen. Bei meiner Tochter war das, was wie, ich glaube, sie wollte sich groß fühlen, autonomie wird da ein großer Punkt gewesen sein, vielleicht auch ein Teil Gemeinschaft dazu zu gehören. Ich glaube, es war vor allen Dingen dieses Autonomie. Ja, ich will das auch. Genau. Und wenn du mit dieser Haltung aufs Kind guckst, dass dein Kind nichts macht, um dich zu ärgern oder anderen weh zu tun oder ja, sondern das Kind von Grund auf ein gutes Wesen in sich trägt und alles, was dein Kind macht, der Versuch ist, sich ein Bedürfnis zu erfüllen und wenn du so auf dein Kind guckst, dann kannst du dein Kind gar nicht mehr verurteilen. Natürlich haben wir alle gelernt, dass man nicht stil, dass man nicht klaut, dass das verboten ist, denn wirst du bestraft, dann wirst du, kriegst du liebes Entzug und gibt es einen blauen Brief und so weiter und so fort, du wirst verurteilt. Das Trigger hat uns, weil wir es in der Kindheit anders erlebt haben, das heißt wahrscheinlich kriegst du erst mal Herzrasen oder bist empört oder schlux, ne? Oh Gott, was macht mein Kind da? Nur denk an diese Podcastfolge und denk an die Haltung der Gewaltfreien Kommunikation, dass dein Kind alles, was es macht, tut es für sich. Wir können helfen herauszufinden, worum kümmert es sich gerade und dann kommen wir in den Austausch und ins Gespräch. Und ich würde jetzt gerne so einen kleinen Farplan geben, wie du damit umgehen kannst, wenn dein Kind in Anführungsstrichen geklaut hat gestohlen hat. Als erstes hörst du zu, ne? Du kommst in die Beobachtung, was es genau passiert. Du schenkst deinem Kind erst mal ein Glauben für die Wahrheit, es ist ja die Wahrheit deines Kindes, die da gerade stattfindet und es gibt immer viele Wahrheiten, also du schenkst der Geschichte, deines Kindes glauben. Ja. Und dann schenkst du Empathie, nachdem du zugehört hast, Empathie. Genau, dass du das genommen hast, weil du das auch immer haben wolltest und das war ganz aufregend für dich oder jetzt machst du dir gerade Sorgen oder bist du gerade total glücklich darüber und verknüpft, dass dann kommst in die Verbindung mit einem Bedürfnis, weil du das auch mal haben wolltest, weil du das so schön findest, weil du selber auch entscheiden möchtest, was du hast und was nicht und weil du das mal ausprobieren wolltest, solche Sachen, ne? Und dann gehst zu den Führungen und dann findet ihr Strategien, wie sich dein Kind diese Bedürfnisse in Zukunft anders erfüllen kann und auch wie ihr diese Situation so auflösen könnt, dass es für euch in Ordnung ist. Ich weiß, ich weiß noch meine Tochter früher hat total gerne Harspangen und Gummibänder mit nach Hause genommen, die anderen Kindern gehört haben. Auch hier habe ich sie nie des Stelens verurteilt, sondern ich habe das gesehen, und ich habe gesagt, das Hagomi ist neu für mich. Ja, das habe ich gefunden, du hast das in der Kita gefunden, genau. Hast du eine Idee, wie ihm das gehört? Erst vielleicht so nie, bist du ganz sicher, du kennst doch die ganzen Hagomi, so findst Hagomi es ja sogar, ja, das gehört der Petra und ja, das findest du wahrscheinlich total schön, ja und du hättst auch gerne so einen Hagomi. Das ist die Empathie, dann komm ich in die Führung, gleichzeitig gehört das Hagomi Petra, was kannst du also machen, wenn du auch so einen Hagomi haben möchtest für deine Schönheit und deine Ästhetik, kommen wir natürlich dann auf die Idee, dass wir uns selber ein Hagomi besorgen, was uns gefällt. Und so lernen die Kinder ja auch, dass sie alles erzählen dürfen. Sie können bei dir alles auf den Tisch packen, sie brauchen weder was zu verheimlichen, noch brauchen sie Geschichten zu erzählen, damit sie dir gefallen, sondern sie dürfen so sein, wie sie sind. Also zuhören, Empathie schenken mit Bedürfnissen verknüpfen und dann in die Führung kommen und wieder aufs Schimpfen verzichten, auf die Verurteilung verzichten, in die Empathie gehen, damit dein Kind sich gesehen und gehört fühlt und auch verstanden, fühlt im besten Fall, verstanden fühlt es sich, wenn ihr das Bedürfnis rausfindet, wofür es das gemacht hat und dann geht in die Führung und guckt eben halt das gerecht, wie können wir jetzt mit dieser Situation umgehen, ganz wichtig ist, wenn wir in die Führung gehen und Strategien suchen, dass die Kinder schon auch mit überlegen können, dass wir nicht einfach eine Idee überstülpen und sagen, das Hagomi bringt es zu morgen der Petra zurück, sondern was machen wir denn jetzt mit diesem Hagomi und was machen wir vor allem mit dem, dass du gerne so ein Hagomi hättest, das kannst du denn für dich tun, wenn mit dem Wissen, dass dieses Hagomi auf jeden Fall Petra gehört und dann kommt es irgendwann auf die Idee, dass wir uns selber einen Hagomi besorgen und das Hagomi geben wir einen Petra zurück, vielleicht schreiben wir noch einen Brief dazu oder einen Mann, Bildchen dazu und so lernen die Kinder mit herausfordernden Situationen umzugehen, sie lernen, dass sie zu Hause alles darlassen können, dass sie vertrauen können, dass sie in Sicherheit sind und sie lernen eben auch sich immer mehr um sich zu kümmern. Ganz wichtig ist, dass wir auf Bestrafung verzichten und auch auf Belohnung verzichten, wenn du das noch einmal machst, dann gibt es Ärger, wenn du das zurück gibst, dann kaufe ich dir noch eine Typ-Dokomie-Bärchen, weil Bestrafung und Belohnung immer schaam, Schuld oder auch Angst auslösen und zur Trennung führen, eben nicht zur Verbindung und dann lernt dein Kind durch logische Konsequenzen, weil ich habe was genommen, das gehört hier beim Anders, die logische Konsequenze ist, dass ich zurückgebe, allerdings freiwillig, intrinsisch und eben nicht mit Belohnung bestrafung, dann lerne ich logische Konsequenzen, eben das zurückgeben und bleibe in Verbindung und das ist viel nachhaltiger als wenn ich sagt, du musst das jetzt zurückgeben, wenn du es nicht zurückgebst, dann gibts Ärger, dann gib dein Kind des nur zurück aus Schuld, Schaam oder Angst um dir zu gefallen, weil es Angst hat von der Bestrafung und das ist extremisch motiviert, also nicht für sich, sondern für andere und das führt auf jeden Fall eher zur Trennung, also es führt zur Trennung, statt zur Verbindung, genau. Ja und dann kann ich dir jetzt noch ein Top-Tip-Dalassen, auf jeden Fall möchte ich heute den Top-Tip dalassen, dass du diese Haltung mitnimmst und rauskommst aus der Verurteilung, so wird da wie klauen, stellen, lügen und solche Sachen, das sind Strategien und Strategien dürfen sein, es gibt Strategien die vielleicht nicht alltagstauglich sind, dann dürfen wir gucken, wie können wir unserem Kind unterstützen, ohne es zu verurteilen, dass es Strategien findet, die Gesellschaftskonform sind. Ja, nur du darfst natürlich hinkucken, wie wurde es du behandelt, als du vermeintlich gestohlen, geklaut, gelogen hast, deswegen ist das für dich so schwierig zu ertragen, dass du das bei dem Kind siehst, weil du das immer damit verknüpft, wie du dann behandelt wurdest, nur du möchtest ja anders machen. Also lasst mal deine Geschichte, deine sein und schreib mit deinem Kind eine neue Geschichte. Und dabei brauchst du die Haltung von Mascha Rosenberg, dass alles was dein Kind macht, der Versuch ist, dass es sich ein Bedürfnis erfüllt und wir helfen dabei, dass wir herausfinden, welches Bedürfnis steckt hinter der Handung und wie können wir es Gesellschaftskonform erfüllen. Und damit schließlich für heute war ja auch ein Quicky. Tschüss! Ja, mir habe ich auch eigentlich gar nicht mehr zu sagen, so ist das bei uns zu Hause und ich wünsche mir einfach so sehr, dass es bei ganz vielen Familien immer mehr so wird, dass die Kinder sein dürfen, wie sie sind, dass die Kinder machen dürfen, Entscheidungen treffen dürfen und Erfahrungen dürfen im Laufe ihrer Autonomie-Fasen mit einer liebevollen Führung. Also wir verzichten auf Verurteilung und Beurteilung gleichzeitig, lassen wir sie nicht einfach machen, was sie wollen, sondern wir sorgen schon dafür, dass sie lernen zu erkennen, also dass sie lernen mit Gefühlen umzugehen, dass sie lernen, Gefühle mit Bedürfnissen zu verknüpfen, dass sie lernen, sich um die Bedürfnisse zu kümmern und vor allen Dingen so, dass es sozial kompatibel ist. Und dann können wir gemeinsam die Welt freundlicher gestalten.
in trinselst dazu bereit sind, zum Wohle anderer beizutragen. Friedenpur, sag ich, ich frieh den Pur. Und das bringt in solchen kleinen Situationen nämlich an. Gefällt dir mein Podcast, Familie verstehen, gewaltfreie Kommunikation vereltern. Und hast du Bock, mich in meiner Wirksamkeit zu unterstützen oder dich für meine Kosten freien, im Pulsie hier im Podcast zu bedanken? Dann lasst mir gerne eine positive Bewertung da und tippe auf den Abonnieren oder Plus-Button, um jede neue Folge mitzubekommen, egal auf welcher Podcast-Plattform du so unterwegs bist, auf YouTube, Spotify, Apple oder woanders. Natürlich freue ich mich auch riesig, wenn du meinen Podcast weiter empfiehltst, an deine Freundinnen, Kolleginnen oder einfach an alle, die sich mehr Verbindung und weniger Machtkämpfe im Familienalltag wünschen und die Aufbelohnung und Bestrafung in ihrer Elternschaft verzichten wollen. Schreibt mir auch gerne in die Kommentare, was du aus dieser Folge für dich mitnimmst oder stell deine noch offene Frage direkt unter der Folge. Vielleicht greife ich genau dein Thema in einer nächsten Episode oder bei Instagram auf. Ich freue mich darauf, von dir zu lesen. Auf meiner Webpage kv-herzensache.de kannst du dir außerdem ganz fix einen Flyer für mein Podcast herunterladen und verteilen oder auslegen zum Beispiel im Kitas-Schulen oder in deinem Kiez. Ich freue mich riesig über deine Unterstützung. Wenn du noch mehr Infos brauchst, schau gerne in die Show-Nutz, dieser Folge und check auch gerne all meine Impulse auf Instagram unter unter.kazimetheherübsylon.weberunterstrich. Also, lass uns gemeinsam die Welt ein wenig freut sich hergestalten. Deine Kati. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Die Moderatorin, Kati Weber, erzählt von einer Situation, in der ihre Tochter vor Jahren eine Tierparkkarte eines anderen Kindes mitgenommen hat, ohne dies als „Stehlen“ zu bewerten.
Sie betont, dass Kinder durch solche Handlungen versuchen, ein Bedürfnis zu erfüllen (z. B. Autonomie, Zugehörigkeit), und dass Verurteilung oder Bestrafung kontraproduktiv sind.
Stattdessen schlägt sie vor, zuzuhören, Empathie zu schenken, das zugrunde liegende Bedürfnis zu erkennen und gemeinsam gesellschaftskonforme Strategien zu entwickeln.
Als positives Beispiel führt sie an, dass ihre Tochter nach dem Gespräch selbstständig einen Schülerausweis beantragte – als Ausdruck von Selbstermächtigung.
Summary:
In dieser Podcastfolge teilt Kati Weber eine persönliche Geschichte: Sie fand eine alte Tierparkkarte eines anderen Kindes im Rucksack ihrer Tochter, die diese vor Jahren in der Kita mitgenommen hatte. Statt die Tochter zu beschuldigen oder zu bestrafen, wählte Kati einen bedürfnisorientierten Ansatz aus der Gewaltfreien Kommunikation. Sie fragte nach, warum ihre Tochter die Karte genommen hatte, und erfuhr, dass diese sie wegen des Fotos und der Farben cool fand – ein Ausdruck von Autonomie und Zugehörigkeitsgefühl.
Kati verzichtete auf Begriffe wie „Stehlen“ und sah die Handlung als Strategie zur Bedürfniserfüllung. Im Gespräch reflektierte die Tochter selbst, dass sie stattdessen hätte sagen können, dass sie auch so eine Karte haben möchte. Bemerkenswert war die Folge: Am nächsten Tag beantragte die Tochter eigenständig einen Schülerausweis mit Foto – ihre eigene Lösung für das ursprüngliche Bedürfnis.
Kati betont, dass Eltern durch Zuhören, Empathie und gemeinsames Suchen nach Alternativen ohne Bestrafung oder Belohnung eine tiefere Verbindung zu ihren Kindern aufbauen können. Der Schlüssel liegt in der Haltung, dass jedes kindliche Verhalten ein Versuch ist, ein Bedürfnis zu erfüllen, und dass es darum geht, gesellschaftskonforme Wege zu finden, ohne zu verurteilen.
FAQs
Höre zu, schenke deinem Kind Glauben und Empathie, anstatt es zu verurteilen. Finde heraus, welches Bedürfnis hinter der Handlung steckt, und suche gemeinsam nach gesellschaftskonformen Strategien.
Bestrafung und Belohnung lösen Scham, Schuld oder Angst aus und führen zur Trennung. Stattdessen fördert Empathie und logische Konsequenzen die Verbindung und nachhaltiges Lernen.
Beobachte die Situation ohne Verurteilung und frage dein Kind einfühlsam, warum es gehandelt hat. Oft steckt ein Bedürfnis nach Autonomie, Zugehörigkeit oder Selbstwert dahinter.
Zeige Empathie für den Wunsch deines Kindes, aber erkläre, dass der Gegenstand dem anderen gehört. Entwickle gemeinsam Lösungen, wie Zurückgeben oder Ersatz besorgen, ohne Druck.
Erinnere dich daran, dass dein Kind versucht, ein Bedürfnis zu erfüllen. Trenne deine eigenen Erfahrungen von der Situation deines Kindes und bleibe in einer Haltung der Gewaltfreien Kommunikation.
Sie hilft, die Handlung als Strategie zu sehen, statt als Fehlverhalten. Durch Beobachtung, Empathie und Bedürfnisanalyse kannst du dein Kind unterstützen, ohne zu beschämen.
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