
Ein Gutachten der Hochschule Neubrandenburg, im Auftrag des Flüchtlingsrats MV, kritisiert schwerwiegende Zustände in der Flüchtlingsunterkunft Havburg bei Wismar. Es listet disziplinierende Maßnahmen wie den Entzug von Sozialberatung und unerlaubtes Betreten von Wohnräumen auf und bemängelt insbesondere den unzureichenden Schutz von Kindern vor Bedrohungssituationen. Der Landkreis weist die Vorwürfe zurück und verweist auf bestehende Konzepte. Unabhängig davon verzeichnete die DLRG im vergangenen Jahr 30 Ertrunkene in Mecklenburg-Vorpommern, besonders in unbewachten natürlichen Gewässern wie Seen oder der Ostsee. Die meisten Opfer waren im August zu beklagen, oft ältere Männer, aber auch jüngere Personen. Die DLRG fordert mehr Aufklärung und besseren Schwimmunterricht. Weitere Meldungen betreffen einen Raubüberfall in Güstrow, bei dem sich der Täter als Postbote ausgab, sowie Warnungen der Stadtwerke vor betrügerischen Haustürgeschäften, bei denen sich falsche Mitarbeiter Zugang zu Wohnungen verschaffen, um Verträge zu erschleichen oder Zähler abzulesen. Kulturstaatsministerin Claudia Roth sagte zudem die Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises auf der Leipziger Buchmesse ab. Grund ist eine Debatte um den Ausschluss dreier Buchhandlungen von der Jury-Empfehlungsliste, was zu massiver Kritik geführt hatte.