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Welches Studium passt zu mir?

28m 36s

Welches Studium passt zu mir?

Der Podcast beginnt mit einer persönlichen Anekdote der Moderatorin über eine unbefriedigende Schulberatung, die ihr vorschlug, Buchautorin zu werden. Darauf aufbauend diskutieren die Moderatorinnen die zentrale Bedeutung der Selbstreflexion für die Studienorientierung. Sie betonen, dass man sich intensiv mit den eigenen Interessen, Stärken und Schwächen auseinandersetzen sollte, da ein Studium zur Persönlichkeit passen muss. Als praktische Herangehensweise wird empfohlen, alle Aktivitäten (Hobbys, Schulalltag, Medienkonsum) genau zu analysieren und zu hinterfragen, warum man bestimmten Tätigkeiten nachgeht. Zudem kann das Einholen von Feedback von Außenstehenden (Freunde, Familie, Lehrer) helfen, verborgene Kompetenzen zu erkennen. Studienwahltests wie der SET oder Check-U werden als nützliche, aber nicht abschließende Orientierungstools vorgestellt, die verschiedene Profile abdecken. Die Kernbotschaft lautet, dass die Studienwahl ein individueller Prozess ist, bei dem externe Hilfsangebote nur unterstützend wirken und die letzte Entscheidung bei der studieninteressierten Person selbst liegt.

Transcription

4939 Words, 30581 Characters

German
Ja, hast du damals für dich eine Beratung genutzt, um passend Schulingang zu finden? Ja, ich hatte in der Schule, hatte ich jemanden vom Arbeitsamt. Ich glaube, der ist in vielen Schulen vorbeigegangen und hat einmal gesagt, ich können euch beraten. Und das habe ich genutzt. Und das war, glaube ich, ein 10-minütiges Gespräch, wenn es hochkommt. Und am Ende kam raus, dass die Person mir empfohlen, hat Buchautor zu werden. Das fand ich eher so ein bisschen im komischen Tipp, muss ich ganz ehrlich sagen. Aber ein Studieinteressen-Test habe ich so nicht genutzt. Oder ich bin auch nirgends wo an eine Universität oder eine Ruhschule gefahren und hab mich da beraten lassen. Von daher ist das meine einzige Geschichte, die ich dafür habe. Und kannst du da raushauen, was für dich mitnehmen, aus dem Tipp, Buchautor zu werden? Also richtig ist, dass ich Interesse habe, Texte zu schreiben. Aber Buchautor zu werden, wenn dir das jemand in der Eftenklasse sagt, das nimmt dir nicht wirklich einer ab. Mal gucken, ob wir heute ein bisschen Lichtinstunkeln bringen können und alle anderen, die da draußen zuhören und den Podcast hören, darauf hinweisen können, wie dann das so richtig funktioniert mit der Studiengangssuche. Ich würde sagen, kriegen wir hin. Los geht's. Ich freue mich auf die zweite Folge unseres Podcasts. Nach der Veröffentlichung der ersten haben wir viel Feedback bekommen und davon fast nur positives, also so kann es gerne weitergehen. Wir wollen euch mit dem Podcast auf eurem Weg zum Studium begleiten und Tipps geben, wie ihr den perfekten Studiengang findet. Dafür ist erst Abi, dann Uni, da, wie das geht, wie ihr den perfekten Studiengang findet, das verraten wir euch in monatlichen Folgen, sodass ihr auf dem Weg zum Abi unterüber hinaus einen genauen Plan habt, wie ihr die Studienwahl angehnt könnt und perfekt vorbereitet seid. Annika und ich sind heute wieder zusammengekommen, um über das Thema zu reden, weil es ziemlich grundlegend ist. Nämlich, wie schafft ihr es herauszufinden, was eure Stärken und Spächen sind? Was interessiert euch so sehr, dass ihr daran ein Studium anschließend wollt? Annika, meine ganz grundlegende Frage, du bist ja in der Studieberatung tätig, hier an der Universität Magdeburg, wie oft berichtst du eigentlich zu diesem Thema? Es kann mal vorkommen, dass auch Studien interessiert zu einem kommen, die noch nicht so richtig wissen, was sie studieren möchten. Aber häufig muss man wirklich sagen, kommen sie schon mit konkreteren Vorstellung oder möchten generell, erst mal wissen, was man in unserer Uni überhaupt studieren kann. Ich spreche das Thema aber dann auch an. Und wenn wir in Schulen gehen und dort Infoveranstaltungen durchführen, haben wir das Thema auch immer dabei. Also dieses, wie befalls ich mich mit der eigenen Person? Okay, dann starten wir mal rein, weil die Themen sind eigentlich ziemlich grundlegend in der Studienorientierung. Also was interessiert mich, wie finde ich meine Stärken und Spächen heraus, was ist mir wichtig? Und wie komme ich, wenn ich diese ganzen Fragen beantwortet habe, dann eigentlich zur Studiengangswahl? Annika, warum sollte ich mich mit meinen Interessen und Fähigkeiten außen einander setzen? Warum ist das wichtig? Das ist eine gute Frage. Also generell sollte man das im Leben an sichern tun, um sich selber zu analysieren. Aber ein Studium sollte auch immer zur eigenen Persönlichkeit passen. Und man sollte schon darüber nachdenken, was interessiert mich eigentlich? Und was kann ich denn überhaupt gut? Also wirklich mal, sich gezielt die Frage zu stellen, ist wichtig. Und wo will ich mal hin, was will ich machen? Das sind schwierige Fragen an sich selbst. Kannst du ja auch gerne mal selbst stellen, ob du das jetzt auch für die nächsten zehn Jahre wirstest. Und es ist auch wichtig, dass man dann später ja auch Spaß am Studium hat. Deshalb sollte das einen schon interessieren, was man dort studiert. Und ganz wichtig, die Fragen kommen ja immer wieder im Leben. Also vielleicht macht ihr das jetzt da draußen als Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal, weil es euch zum ersten Mal wirklich interessiert und weil es wichtig ist. Aber wenn ihr auf eine Suche nach einem Job seid, oder wenn ihr später in einem höheren Lebensstatus seid, wenn ihr also älter geworden seid, dann fragt man sich ja trotzdem immer wieder dieselben Fragen. Was interessiert mich? Was ist mir wichtig? Was sind meine Stärken, weil optimalerweise seid ihr ja auch nicht die ganze Zeit in einem Job. So, man sucht euch auch mal einen anderen Job und dann ist es auch wichtig, was man dort gelernt hat. Also, das ist zum ersten Mal, weil man uns beim ersten Mal macht, das ist wahrscheinlich ein bisschen anstrengender, oder? Ja, auf alle Fälle und das kann sich im Leben ja auch mal ändern, die Interessen und Stärken. Deshalb sollte man sich die Frage beruhig alle paar Jahre diese Fragen mal stellen. Dann ist es vielleicht für viele sehr einfach zu sagen, okay, Stärken, Schwächen. Dann suchen wir noch einfach meine Unterrechtsverkehr aus, die ich in der Schule am meisten mag, ob es Mathegeschichte Deutsch spurt, was auch immer ist und sage, okay, die Fächer mache ich gerne. Dann sind das doch meinen Interessen, dann sollte ich das Studieren. Passt das? Ja, das ist so eine typische Frage. Ich guck mir noch einfach meine Unterrechtsverkehr an und dann weiß ich, was ich studieren möchte. Man kann sich eine erste Orientierung holen. Ich habe es ja selber nicht besser gemacht. Ich habe einfach meine Beinlieblingsfächer zum Lehramtsstudium gemacht. Welche waren das? Mathe und Lattein. Oha, okay. - Ja. Ich bitte heute auch noch damit einfach, dass du mich so entschieden hab, ist alles in Ordnung, war auch ein gutes Studium. Aber das ist nicht das einzige Mittel, was man wählen sollte, ja, also auch darum herum, weil die Schule ist ja nicht die einzige Lebenswelt, die man hat, sondern auch Freizeit. Alltag, da kommen ganz viele Sachen zusammen und auch da sollte man noch mal gucken, was ein interessiert. Also natürlich ist ja klar, einige Unterrichtssecher fallen ein leichter, interessieren einen mehr. Es ist komisch, wenn man sagen würde, okay, Matheematik ist mein absolutes Hassfach und am Ende wird man Matheematik lehre. Das wird vielleicht eher nicht der Fall sein, sollte man nicht ausschließen, aber wird nicht eher der Fall sein. Natürlich findet ihr euch später da wieder, wo ihr sowieso eure Interessen habt. Aber ihr solltet es nicht einfach so machen und sagen, okay, ich mag dieses Fach oder ich mag jedes Fach und dann muss ich ja, da muss ich einen Studium daran anschließen, das ist falsch. Das ist korrekt. Aber manchmal halt man trotzdem im Studium dann natürlich auch noch Inhalte, die man nicht so interessant hat. Das sollte man vorab auch schon immer noch mal mit Antisern. Okay, dann gehen wir doch mal rein. Interessen, kompetenzen, stärken diese ganzen Themen. Vielleicht sollten wir da erst mal eine Begrußerklärung machen. Was sind denn Interessen? Kann man diesen Begriff irgendwie definieren? Alles, was ein im Leben bewegt, das sind die Interessen. Also, wenn man sich die Fragen stellt, was interessiert mich, damit zieht man auf Interessen ab oder auch, worauf bin ich neugierig? Was macht mir Spaß oder auch was nicht? Weil ich muss ja auch immer Sachen ausschließen. Und womit will ich mich eigentlich beschäftigen? Auch was mache ich gern, Hobbies können hier eine Hilfestellung geben. Oder Hobbies sind auch Interessen, aber auch darüber hinaus natürlich noch weitere Gebiete. Nicht nur das, was ich in meiner Freizeit immer mache. Und kompetenzen hingegen? Kompetenzen könnte man auch sagen, stärken. Und dann wieder das Gegenteilige, die schwächen. Auch, dass man da rüber mal nachdenkt. Also eigentlich, was kann ich denn wirklich gut? Was gelingt mir gut? Was kann ich gut? Oder was kann ich auch nicht so gut? Okay, und diese beiden Sachen müssen ja auch nicht zwangsweise zusammenpassen. Ja, also wenn ich jetzt das Beispiel Sport nehme, dann kann ich ja super viel Spaß am Sport haben. Aber ich bin vielleicht kein Teamplayer. Oder ich habe super viel Spaß am Mannschaftsport. Aber könnte mich jetzt gar nicht motivieren, auf lange Zeit ein Einzelkämpfer zu sein und auf einen Marathon alleine hinzutrainieren. Das eine ist, dass eine ist dein Interesse mit einem Sport, dass das anderes aber deine Kompetenz, dass du das vielleicht gar nicht kannst. Und du hattest noch ein schönes anderes Beispiel. Ja, das singen unter der Dusche. Viele Leute singen gern unter der Dusche. Bei manchen klingt es gut. Sie können dann, haben dann also auch die Kompetenz, dass sie gut singen können. Bei Manchung klingt es nicht so gut. Sie haben da eher so, ich war es nicht schwächend, aber es ist jetzt nicht die absolute Stärke. Ausbaufelig. Ausbaufelig ist ein guter Begriff. Und es macht ihn aber Spaß. Ja, also das einfach nur um zu verdeutlichen. Das Interesse und Fähigkeiten nicht unbedingt immer zusammenpassen müssen. Sie können, klar, das ist offen, aber sie müssen nicht unbedingt zusammenpassen. Jetzt kennen wir ja die Begriffsunterschiede. Dann gehen wir doch mal rein. Bei der Suche nach Interessen, Annika, wie gehe ich denn da als Schülerin oder Schüler, der jetzt so in seinem letzten Jahrgang vielleicht ist und vor dem Abschluss steht? Wie gehe ich denn da am besten vor? Also man sollte vielleicht mal so in seine Lebenswelt reinkucken. Ja, man ist ja nicht nur in der Schule. Hat mir vorhin schon kurz und hat dort die Unterrichtsfecher, die man täglich erlebt, sondern auch Hobbies, das kann sein. Ich übe einen Kampfsport aus, oder einen Mannschaftssport. Ich spiele Instrumente, ich gehe zum Gesangsunterricht, ja, das sind ja auch alles Interessen. Aber auch andere Sachen, die ich jetzt nicht das klassisch als Hobbies bezeichnen würde, sowas, wie man guckt gern Serien. Oder man ließ dem Internet gern beließ dich zu bestimmten Themen, die gerne im Internet, man interessiert sich für Nachhaltige Technologien. Man ist gerne in der Garage und schraubt an Motorrädern, all solche Sachen. Macht man gern und dann sollte man aber nicht nur gucken, was mache ich es? Und dann was mache ich da genau? Also beim Serien gucken, gibt es da bestimmte Themen, die mich besonders interessieren, gucke ich gern Krimisärien, gucke ich gern historische Serien. Warum schraub ich eigentlich in der Werkstatt, will ich das schön aussieht? Oder interessiert mich auch wirklich die Technik dahinter? Und dass man das wirklich genauer beleuchtet, was tut man da und warum auch beim Ehrenamt? Dann ist ja eigentlich eine gute Vorgehensweise zu sagen, alle, die jetzt draußen den Podcast hören, nehmt euch doch einfach mal einen Zettel oder eure Notizenapp auf dem Handy. Schreibt auf, was ihr gut könnt, oder schreibt auf, was ihr gerne macht. Jetzt v.a. wenn wir bei Interessen seid, warum verbringt ihr womit eure Zeit? Ja, und dann noch mal ganz detailliert. Du hast gerade das Beispiel Serien gucken. Okay, was gucke ich gerne für Serien? Was interessiert mich an den Serien? Gucken wir alle irgendwie gerne, was in der Glotze? Oder auch, okay, ich zocke gern. Was interessiert mich daran? Interessiert mich, wie das Spiel aufgebaut ist? Interessiert mich, wie das Spiel, designt es? Interessiert mich die Technologie dahinter? Interessiert mich beim Schrauben irgendwie in der Werkstatt, bei Papa oder Mama interessiert mich da, wie Sachen zusammenpassen, interessiert mich das Tüfte, das herausfinden von Ideen, verreise ich gerne. Was mag ich gerne am Verreisen? Ja, mag ich die verschiedenen Kulturen oder mag ich es, Sachen zu planen und von A nach B zu kommen und oder mir die Stadt anzugucken und zu sagen, okay, es ist ja verrückt, wie hier die Gesellschaft und Stadt und Verkehrung, wie alles zusammenspielt. Bauwerke. Bauwerke, wie die aufgebaut sind. Architektur spielt da auch noch Rolle und ich kann auch Interessengebiet sein. Genau, also das ist, das sind Sachen, schreibt durch die am besten einfach auf und dann hilft das auf jeden Fall schon mal, sich ein Überblick zu verschaffen. Und was macht ihr da, also konkret? Was habt ihr für konkrete Interessen? Und daraus kann man dann Studienfelder ableiten. Das Ergebnis kann ja sein, dass man daraus ein Studiengang findet oder was man ausschließen kann oder wie siehst du das Anika. Es kann einem zeigen, was könnte man dann studieren, aber das muss jetzt nicht das Ergebnis sein, das muss ich jetzt studieren, dass man das für sich noch mal so ein bisschen abwegt und dass man sich auch nicht nur an Schule und Hobbys orientiert, sondern auch ein bisschen weiter darüber hinaus guckt, da haben wir am gerade ein paar Beispiele gegeben. Auf der Suche nach Interessen und Kompetenzen hilft es ja dann halt, das alles mal aufzustreiben, aber welche genauen Fragen kann ich mir dann eigentlich stellen, weil das ist vielleicht ein bisschen schwierig zu sagen, okay, schraubt es jetzt einfach auf und mach mir Stichpunkte, vielleicht hilft es euch ja da draußen als Schülerinnen oder Schüler euch Fragen zu stellen. Was kann ich mir denn da als Fragen stellen? Kommen wir erst mal zu den Interessen, um das wieder klar zu trennen. Wobei vergeht zum Beispiel die Zeit wie im Flug, bei welchen Tätigkeiten dich ausübe oder bei welchen Hobbys zum Beispiel auch? Was mache ich genau, wenn ich im Internet surf, ja, wo bleib ich hängen? Manche, wenn man noch Nachrichten ließ oder guckt, welcher Teil der Nachrichten interessiert mich besonders? Oh, da, wenn ich jetzt mir so den Freundeskreis meiner Eltern angucke und ich mal so ein bisschen von ihren Berufen berichten, was würde ich denn gerne ausprobieren? Was finde ich denn besonders spannend im Bereich Kompetenzen, also Stärken und Schwächen? Könnte man sich fragen, wofür wurde ich eigentlich schon mal gelobt? Wofür hat mich, haben mich meine Eltern schon mal gelobt, Freunde oder auch Lehrkräfte? Beispiele könnte sein, ich wurde schon mal gelobt, weil ich in der Schule einen Event super organisiert habe oder in Gruppen arbeiten, besonders teamfähig bin für meine Mitschülerinnen und Mitschüler einstehe. Ich halte besonders gut Vorträge, ja, ich habe rhetorische Fähigkeiten, dass eine Lehrkraft ein dafür gelobt hat oder dass man auch besonders strukturiert vorgeht, wenn man an Aufgaben herangeht, dass wir an alles Beispiele dafür, aber auch, was hat mich denn schon mal stolz gemacht, nachdem ich es erreicht hatte oder nachdem ich es, nachdem ich eine bestimmte Sache gemacht hatte? Zum Beispiel habe ich im Freundeskreis und Konflikt gelöst oder auch in meiner Klasse. Ich habe mich in schwieriges Thema eingearbeitet und das als Vortrag gut aufbereitet oder ich bin Klassensprecher und auch diese Aufgabe, üblich gut aus und bin dann anerkannt von meinen Klassenkammeraden und aber auch so im Allgemeinen. Und eine gute Frage wäre auch noch, was würden Außenstehende sagen? Also was würden Freunde sagen, was ich besonders gut kann oder auch meine Familie oder. Kommen wir mal zu den Lehrkräften, was sagen die, was ich besonders gut kann und dass man aber das vielleicht auch mal Sachen erfährt, die man vielleicht gar nicht so wahrgenommen hat, aber dann auch noch mal prüft. Passt das wirklich mit dem über einen, wie ich mich selbst wahrnehme? Dass man das noch mal kritisch hinterfragt und nicht erzgegeben hindimmt, aber eine Anregung bekommt. Also vielleicht werdet ihr an der 11, 12. Klasse, 13. Klasse, welcher Klassenstufie ihr uns auch immer hört, sagen, "Naja, so viel habe ich ja noch gar nicht geleistet und so viel stärken und sprechen, doch es ist so und ihr müsst es nur ergründen." Und das ist wahrscheinlich die Spierigkeit daran, deswegen auch der Tipp, diese ganzen Fragen einfach auch mal runterzuschreiben auf den Blatt Papier, das Feedback einzuholen zu überlegen, wo ich gut geführt habe, wo ich vielleicht auch schlecht geführt habe, was ihr für Interessen habt, wo ihr denkt, wo eure Stärken liegen und halt Freunde, Freunde und Familie, Lehrkräfte, auch gerne Fragen, okay, was denkt ihr, was denken Sie denn, wo meine Kompetenzen liegen? Ich glaube, da findet ihr doch verhältnismäßig schnell eine Antwort und wenn man Unterstützung braucht, dann gibt es ja auch noch andere Ansprechpartnerinnen und Partner. Dann kann man sich gerne die Studienberatungen der Hochschulen werden, um im Gespräch, Ideen zu entwickeln und auch Unterstützung zu bekommen. Man muss aber sagen, man geht nicht in eine Studienberatung rein und kommt mit einer Studienentscheidung raus. Ja, das sind alles nur Hilfestellungen, man muss für sich selber den passenden Studiengang finden und man ist ja auch selber Experte der eigenen Personen, wie wir immer so schön sagen, alles nur Anregungen. Was ist hier genau? Das ist halt ganz wichtig, das sind alles nur Anregungen, was natürlich nicht am Ende eure Städte stehen wird, dass wenn ihr Interessen und Kompetenzen aufgeschrieben habt, dass dann da einen Studiengang rauskommt und ihr werdet sagen, das ist das perfekte Studium. So funktioniert es leider nicht, aber was es vielleicht noch für externe Hilfestellungen gibt, von denen ihr vielleicht auch schon mal gehört habt, darüber sprechen wir jetzt. Einige von euch haben bestimmt auch schon von Studienwaltests gehört, egal ob ihr im Internet gegugelt habt und gelesen habt, hier gibt es einen Studienwaltest, macht den und am Ende kommt ein Studiengang raus oder ihr wart bereits im Arbeitsamt oder ihr habt eine externe Beratung. Irgendwie in der Schule gehabt, Studienwaltests sind ziemlich beliebt und es gibt auch ganz schön viele davon online. Aber jetzt ist die Frage, bringen die denn was, Anika? Ja, du hast schon angedeutet, es gibt recht viele Studienwaltests unterschiedlicher Qualität und ja, als Orientierung sind, können die hilfreich sein, dass man für sich auch da noch mal Ideen bekommt, welche Interessen man hat oder manche Zielen auch auf stärken Kompetenzen ab. Hier muss man auch wieder sagen, es gibt nur Vorschläge, Orientierung, es ist wieder kein Rezept, kein Ergebnis, was hierbei rauskommt. Man kann sie mit heranziehen zur Orientierung, aber nicht als alleiniges Mittel nutzen, würde ich jetzt sagen. Wir haben auch mal ein paar getestet, weil wir einfach neugierig waren und du kennst ja aus deiner Beratungstätigkeit auch so den einen oder anderen Studienwaltest und es gibt ihr halt wirklich wie stand am Meer. Wenn man da es bei Google Eingib nach Studienwaltests ist, sind mehrere Seiten, die gefüllt sind, unterschiedliche Formate, manche gehen sehr kurz nur 5 Minuten, dann habe ich mich durchgelegt, andere dauern teilweise über 60 Minuten. Zwei Stunden, auch teilweise. Zwei Stunden? Zwei Stunden vom von der Arbeitsangentur, zum Beispiel der Check-U. Da stellt sich die Frage, wie sind die denn alle aufgebaut, was gibt es denn? Kannst du da so die beliebtesten, bekanntesten vielleicht zusammenfassen? Ein bekannter Test wäre zum Beispiel der Studieninteressen-Test, kurz SET, vom Hochschulkompass und derzeit online. Da spuckt der einem nach 15 Minuten so ein persönliches Interessen-Pro-Fiel aus und macht Vorschläge für Studiengänge, auf denen gehen wir gleich noch mal ein, weil ich den ja getestet habe. Und dann haben wir noch www.wasstudiere.de, den hast du ja getestet und wirst gleich noch mehr dazu sagen, die ziehen beide mehr auf Interessen ab. Und eben hat ich ja kurz schon den Check-U, zum Beispiel von der Arbeitsagentur angesprochen, der länger geht und dort wären mehrere Module abgefragt und da geht's auch so ein bisschen mehr um stärken und kompetenzen. Und so sind die halt unterschiedlich aufgebaut, dass die unterschiedliche Profile abdenken. Man kriegt damals Fragen gestellt und muss dann immer so Wichten trifft, zutrifft nicht zu oder manche haben nur, bis 100 Prozent, wie sehr trifft zu, das sind zu unterschiedliche herangehensweisen. So und wir wollten einfach mal probieren, okay, was spucken die eigentlich aus? Wie sind die zu benutzen? Wir haben uns quasi einen, wir haben dem quasi einen Reality-Check unterzogen für euch natürlich und haben einmal geguckt, okay, würde das noch rauskommen, wo wir unsere Interessen sehen und würden wir vielleicht in selben Studien gangen wie damals machen. Also wir beide studiert haben, damals ging schon so jetzt etwa vor 30 Jahren studiert, andere Geschichte. Wir beide haben den getestet, Anika, du hast dem vom Hochschulkompass und von der Zeit online getestet. Was kam denn raus und wie war der für dich? Also der Test hat über siebt sich Fragen erst mal umzusagen, ja, aber ging trotzdem schnell, 15 Minuten, ich war schnell durch und man muss immer Wichten von 0-100 Prozent, wie sehr ein zum Beispiel technische Phänomene interessieren oder man mit Geräten arbeiten möchte. Oder im Sozialenbereich, da kommen so gezielte Fragen. Zum Schluss wird dann für sechs Kategorien zum Beispiel kreativ kulturelle Interessen, soziale Interessen gewichtet, wie sehr man sich aufgrund der Test- und Testergebnisse dafür interessiert, bei mir kam raus 80 Prozent soziale Interessen und dann aber zum Beispiel bei kreativ kulturellen Interessen liegt ich nur so bei knapp über 20 Prozent, ja und so technisch ist dann so 50 solche Sachen. Aber 70 Fragen hört sich echt nach einer Menge an. Auch das ging schnell, schnell mal durchgeklickt, das war schon okay und zu diesen Interessen, zu deinem Interessenprofi, was er dir ausspuckt, macht da dann auch Studien, Gangsvorschläge innerhalb von Deutschland und da kamen bei mir, das waren über 388 Seiten, ich habe dann einfach mal beim Lehramt zum Beispiel geguckt, der zeigt dann auch die Passung so ein bisschen und da 100 Prozent war dann bei mir zum Beispiel aufgrund auf der Grundlage meiner Testergebnisse. Es waren aber auch so Hebamwissenschaften gleich auf Seite 1 dabei, dachte ich mir gut, da weiß ich jetzt nicht, ob ich damit was anfangen könnte, aber es gibt einem schon mal eine Orientierung, dass mit diesen sozialen Interessen passt bei mir ja auch, also dementsprechend habe ich auch die Fragen beantwortet, ich bin ganz zufrieden mit dem Testergebnis, obwohl bei Biologie zum Beispiel Passung 100 Prozent rauskam und ja, Biologie interessiert mich jetzt nicht so toll, muss ich ehrlicherweise sagen und ja, welchen Test hast du denn rausprobiert? Ich habe was studiere ich.de ausprobiert, ich bin recht schnell darauf gestoßen, dass es ein Test ist, ein Studienwaltest, der quasi vom Landbadenwürttemberg, von den Hochschulen in Badenwürttemberg gestaltet wurde, was mich schon ein bisschen stützig gemacht hat, weil ich schon gedacht habe, okay, welche Studiengänger werden wir denn am Ende ausgespuckt, aber im Grunde genommen war es eine übersichtliche Webseite, um modernen Gestaltet, der Test war auch ziemlich unproblematisch, es wurde gesagt, 15 Minuten, aber ich glaube, mit der Hälfte der Zeit war ich auf jeden Fall schon durch, ein paar allgemeine Angaben zu meiner Person, jetzt nichts persönliches, aber zum Beispiel welchen Schulabschluss ich habe, ob ich schon einen Schulabschluss habe und so weiter und so fort, und dann lief es recht ähnlich wie bei dir, ich hatte verschiedene Aussagen, wie zum Beispiel ich habe Interesse an Technik oder ich Präsentiere gern und so weiter und so fort, und die möchte sollte ich eher gewichten, stimmt das, stimmt das eher nicht, passt das zu mir, passt das eher nicht zu mir. Und am Ende kam schon verschiedene Themen-Schwerpunkte, würde ich jetzt mal sagen, Kategorien raus, wie zum Beispiel Technik, Sprache, Wissenschaft, Forschung und so weiter und so fort, das kam raus, und da hatte ich noch mal die Möglichkeit zu sagen, okay, das Gewichte, ich anders, das schätze ich, ja, für mich wichtiger ein oder für mich weniger wichtig, und am Ende hatte ich eine ziemlich übersichtliche Webseite, wo dann stand, okay, das passt in diesem Studien, weil Test mit dir überein, mit deinen Aussagen, das wäre ein eventueller Studiengang und auch im Anschluss, das wäre ein eventueller Job, der aus diesem Studiengang resultieren würde. Da war aber auch der Hinweis und das fand ich sehr gut zu sagen, nur weil man einen Studiengang X zum Beispiel ausgewählt hat oder weil der gerecht weit oben in der Liste war, musst du nicht am Ende auch diesen Beruf wehren, dir da nebenstand. Also bei mir kam raus, dass ich mit einer ziemlich hohen Wahrscheinlichkeit eigentlich perfekt für ein Fernsehmoderator geeignet wäre, das war auf jeden Fall bei mir ganz oben auf der Liste, und danach ging es dann schon in die Richtung, die mich auch wirklich interessieren, sprachen und Journalismus, aber schon ab so Stelle 3 oder 4 wurde ziemlich unrealistisch, weil dann auch schon viel im Bereich Technik ging und da habe ich gesagt, okay, das hat da nicht ganz gepasst, das zeigt eigentlich noch mal, wir haben beide die getestet, das ist eine nette Orientierung, ist vielleicht auch mal ein ganz nettes Gemick, um es mal durchzuklicken, wenn man ein paar Minuten Zeit hat, das gibt eine Hilfestellung, aber es ist halt nicht die finaler Antwort. Genau, wie was auch schon angedeutet, hatten bei allen Sachen. Und dann gibt es ja noch einige Hochschulen und Universitäten, die selber einen eigenen Test anbieten, kannst du dir erklären? Ja, das sind die sogenannten OSAS, also OSAS, OSAS, ja, OSAS, die online Self-Assessments, und da gibt es so Allgemeinero oder auch für bestimmte Studienrichtungen, Studiengänge, die die Hochschulen anbieten. Hier werden nicht nur Interessen abgeglichen, also sowas abgefragt, sondern auch so gezierte Fachfragen schon gestellt, um zu sehen, habe ich denn da schon ein bisschen Ahnung und mich damit beschäftigt. Und durch die Fragen wird auch so ein kleiner Eindruck gegeben, worum wird es denn inhaltlich in dem Studiengang gehen? Also dass man für sich das so ein bisschen abdeichen kann, manchmal hat man ganz falsche Erwartungen, sagen wir mal, mal machten OSAS zu Sozialwissenschaften, jemand geht mit falscher Erwartungen. Rand denkt es, was sozial ist. Oh, auf einmal krieg ich da Politikfragen und so ein bisschen sociologische Fragen. Ja, das ist jetzt ein plakatives Beispiel, aber das wäre jetzt ohne Richtung. Nicht jede Hochschule hat für jeden Studiengang jetzt so ein extra OSAS, es gibt eine Webseite, die heißt WWW OSAM-portal.de, dort kann man eingeben, ich möchte ein OSAS zu BWL machen und dann wird ausgespuckt. Wo gibt es denn BWL OSAS mit einem Link und dann kann man da einen BWL OSAM machen. Selbst wenn man an anderen Hochschule studiert, ja, es ist ja schon ihn nicht aufgebaut, hilft einem lassen, Orientierung zu bekommen, sollte BWL für mich vielleicht was sein. Was sollte ich denn jetzt so erst machen, sollte ich erst einen Studienwald test machen oder sollte ich direkt so einen OSAN-Online-Self-Assessment machen oder sollte ich sagen, ich gehe direkt zu dir in die Studie gerade. Am besten macht man alles, um von allen Seiten das so ein bisschen zu beleuchten. Ja, es kann alles in kleinen eine Hilfestellung geben, die eine andere Sache noch nicht gegeben hat und alles zusammen sind so positive, die ein schönes Bild ergeben, sage ich jetzt einfach mal so. Okay, noch mal zusammengefasst für euch unsere Tipps aus dieser Folge. Ihr solltet euch fragen, wenn ihr beim Thema was mache ich gern, welche Stärken unter der Resten habe ich und welche Kompetenzen habe ich, wenn ihr euch das fragt, dann solltet ihr euch selber eine Frage stellen, nämlich was macht ihr gerne, wo liegen eure Kompetenzen? Also das Thema Selbstreflexion einfach mal angehen und das am besten auf dem Blatt runter schreiben, die Fragen, die wir behandelt haben, nieder schreiben und dann einfach mit sich mal 5 Minuten Zeit nehmen, Freunde, Familie, Fragen. Aber nicht nur an Schule und Hobbies orientieren und sagen, diesen Studiengang mache ich gern dieses Hobby, mache ich gern, dann sollte das auch meinen Studium der Wahl sein, sondern ihr solltet das Feedback von Familie, Freundinnen, Lehrkräften sammeln und das einfach gebündelt mit aufschreiben. Weiterhin was wir noch gar nicht so angesprochen hatten, wäre es gut, dass man Praxiserfahrung sammelt, um so ein bisschen auch praktisch abzubleichen, ob das ein wirklich interessieren würde, wenn man kann so Praktika machen, in verschiedenen Berufszweigen, aber auch an Hochschulen, ja, bei uns kann man auch zum Beispiel Schüler Praktika machen, um in bestimmte Studienrichtungen reinzuschnuppern oder auch durch ihren amtliche Tätigkeiten kann man in verschiedene Berufsfelder und Tätigkeiten reinchnuppern. Man sollte Beratungs-Einricht und Nutzen darauf hatten wir vorhin ja schon einen kleinen Hinweis geben und auch die Studien Interessentests können zur Orientierung dienen. Damit haben wir euch jetzt einige Tipps mitgegeben. Im nächsten Monat kommt dann unsere kommende Folge, aber worum geht's denn da? Wie geben wir schon mal einen kleinen Ausblick an die Kar? Heute haben wir uns ja mit der Phase, eins der Studienorientierung befasst, nämlich Interessentstärken, der Selbstreflexion. Beim nächsten Mal wollen wir uns mit der Phase zwei der Studienorientierung beschäftigen, nämlich mit dem Informieren und ausprobieren. Und zwar, wenn wir euch da zeigen, wie findet man sich überhaupt zu Recht, wo kann man sich zu Studiengängen informieren, zu Studienfeldern? Welche Webseiten kann ich dann nutzen? Wie kann ich einen Eindruck bekommen, was über die Inhalte dieser Studiengängen und Studienfelder sind? Was haben Jo schon noch, so für Infomöglichkeiten nicht nur Webseiten, sondern was kann man dort noch machen, dann was muss ich noch beachten bei Informieren, dass ich so oft Zulassungsvoraussetzungen bewerbungsfristen gucke, all diese Sachen, wenn man nicht mal genauer beleucht. Also es wird konkreter und konkreter mit jeder Folge. Ich hoffe ihr seid auch dann wieder dabei, wenn ihr E-Mails an uns schicken möchtet oder Fragen und Anregungen habt, dann gerne an Podcast@ofoGU für Otto von Gerik-Universität.de Oder ihr checkt unsere Webseite vorwärtsmacher.in, guckt auf unserer Webseite der Universität Magdeburg vorbei, oder checkt unsere Social Media-Kanäle, egal ob TikTok, Instagram, Facebook oder Twitter, wo immer ihr auch uns gerne erreichen möchtet, habt ihr die Möglichkeit dafür. Und es gibt ja auch die Möglichkeit auf Massen, uns zu besuchen, alle Termine, wenn wir, oder falls wir in Eure Nähe kommen, dann findet ihr die Termine auf ofgo.de/ofgoonTour und wir freuen uns, denn ihr den Podcast mit euren Bekannten, Freunde und Freunden teilt, sagt es weiter, dass es den Podcast gibt. Und dann würde ich sagen, Anika, sehen wir uns nächste Folge wieder. Ich freue mich schon. Bis dahin, macht es gut. Bis dahin, tschüss.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Sprecherin berichtet von einer kurzen, wenig hilfreichen Berufsberatung in der Schule, die ihr pauschal empfahl, Buchautorin zu werden.
  2. Im Podcast wird die grundlegende Bedeutung der Selbstreflexion (Interessen, Stärken, Schwächen) für die Studienwahl betont.
  3. Es werden praktische Methoden zur Identifikation von Interessen und Kompetenzen vorgestellt, wie das genaue Beobachten von Hobbys und Alltagsaktivitäten sowie das Einholen von Fremdeinschätzungen.
  4. Studienwahltests werden als mögliche Orientierungshilfe eingestuft, die jedoch keine verbindlichen Entscheidungen liefern, sondern nur Anregungen geben können.
  5. Die endgültige Studienentscheidung muss individuell getroffen werden; externe Beratung bietet Unterstützung, ersetzt aber nicht die eigene Auseinandersetzung.

Summary:

Der Podcast beginnt mit einer persönlichen Anekdote der Moderatorin über eine unbefriedigende Schulberatung, die ihr vorschlug, Buchautorin zu werden. Darauf aufbauend diskutieren die Moderatorinnen die zentrale Bedeutung der Selbstreflexion für die Studienorientierung. Sie betonen, dass man sich intensiv mit den eigenen Interessen, Stärken und Schwächen auseinandersetzen sollte, da ein Studium zur Persönlichkeit passen muss.

Als praktische Herangehensweise wird empfohlen, alle Aktivitäten (Hobbys, Schulalltag, Medienkonsum) genau zu analysieren und zu hinterfragen, warum man bestimmten Tätigkeiten nachgeht. Zudem kann das Einholen von Feedback von Außenstehenden (Freunde, Familie, Lehrer) helfen, verborgene Kompetenzen zu erkennen. Studienwahltests wie der SET oder Check-U werden als nützliche, aber nicht abschließende Orientierungstools vorgestellt, die verschiedene Profile abdecken.

Die Kernbotschaft lautet, dass die Studienwahl ein individueller Prozess ist, bei dem externe Hilfsangebote nur unterstützend wirken und die letzte Entscheidung bei der studieninteressierten Person selbst liegt.

FAQs

Führe eine Selbstreflexion durch, indem du aufschreibst, womit du gerne Zeit verbringst, welche Hobbys du hast und wofür du bereits gelobt wurdest. Frage auch Freunde, Familie oder Lehrkräfte nach ihrer Einschätzung deiner Stärken.

Studienwahltests können als Orientierungshilfe dienen, indem sie Interessenprofile erstellen und Studiengangsvorschläge machen. Sie sollten jedoch nicht als alleiniges Entscheidungskriterium genutzt werden, da sie nur Anregungen bieten.

Interessen sind Tätigkeiten, die dir Spaß machen oder die dich neugierig machen, wie Hobbys oder Lieblingsfächer. Kompetenzen beziehen sich auf deine Stärken und Fähigkeiten, also was du besonders gut kannst, unabhängig davon, ob es dir Spaß macht.

Beginne mit einer Analyse deiner Lebenswelt: Schreibe auf, was dich in Schule, Freizeit und Alltag interessiert. Nutze dann Angebote wie Studienberatungen an Hochschulen, um im Gespräch Ideen zu entwickeln und Unterstützung zu erhalten.

Lieblingsfächer können eine erste Orientierung geben, sind aber nicht ausreichend. Berücksichtige auch deine Interessen außerhalb der Schule, wie Hobbys oder ehrenamtliche Tätigkeiten, da die Studieninhalte oft über den Schulstoff hinausgehen.

Eine Studienberatung bietet Hilfestellung, um Ideen zu entwickeln und Fragen zu klären. Sie liefert jedoch keine fertige Entscheidung, da du als Experte deiner eigenen Person letztlich den passenden Studiengang selbst finden musst.

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