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Welche finanziellen Entscheidungen werdende Eltern früh treffen sollten

32m 26s

Welche finanziellen Entscheidungen werdende Eltern früh treffen sollten

Die Folge des Geld genug Podcasts beleuchtet wichtige finanzielle und rechtliche Aspekte für werdende Eltern. Der Fokus liegt auf der sinkenden Geburtenrate von 1,3, die auf historische und soziale Trends zurückzuführen ist. Dabei wird betont, dass eine Ehe zahlreiche Vorteile bietet, wie Steuervorteile durch Ehegarten-Splitting und finanzielle Sicherheit bei der Altersvorsorge. Ohne Ehe müssen Paare die Vaterschaft anerkennen und Sorgerecht beantragen, was vor der Geburt geplant werden sollte. Ein zentrales Thema ist die finanzielle Vorbereitung: Eltern sollten Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherung abschließen sowie bei der Krankenversicherung den Familientarif nutzen. Wichtige rechtliche Schritte wie die Anmeldung der Mutterschutz- und Elternzeit sowie die rechtzeitige Beantragung von Elterngeld werden detailliert erklärt. Besonders herausragend ist der Steuertrick, bei dem verheiratete Paare die Steuerklasse vor der Geburt auf Klasse 3 wechseln, um das Elterngeld zu maximieren. Der Podcast betont, dass klare Kommunikation und Planung bereits vor der Geburt entscheidend sind, um finanzielle und familiäre Konflikte zu vermeiden. Die Informationen sollen Eltern bei der Entscheidungsfindung unterstützen und die komplexen rechtlichen und finanziellen Aspekte zugänglich machen.

Transcription

5785 Words, 35852 Characters

German
Geld genug, der Geldpodcast von Zahlt und Handelsblatt. Jan, heute steigen wir mal direkt mit einer Zahl ein. Zahl der Woche. Meine Zahl heute ist 1,3. Und das ist dein Abyschnitt gewesen? Ja, fast. Unser zukünftigen Rentenzaler. Ja, das ist die Geburtenrate 1,3. Was heißt es dann genau? 1,3, 2 Kinderprofrau. Das ist nicht so viel. Nee, das ist echt wenig. Die ist tatsächlich auch noch weitergefallen jetzt die letzten Jahre. Und es ist jetzt auf dem niedrigen Stand seit 1996. Und es dürfte jetzt auch noch so weitergehen, sagen die Statistiker. Denn einen Grund dafür ist das in den 90ern. Der Wende, die Geburtenrate noch niedriger war. Gerade im Osten, da waren ja viele so ein bisschen Unsicher, wie es auch wirtschaftlich so weitergeht und so. Und diese niedrigere Kohorte, das so schön sagt, die kommt jetzt in das Alter, wo sie eben Eltern werden. Und die sind einfach schon so per se weniger. Und deswegen ist die Geburtenrate grad so niedrig. Und wird eben in den nächsten Jahren wahrscheinlich noch so niedrig bleiben. Mist. Aber ein paar, die sich auf das Abenteuer Eltern einlassen, ist ja zum Glück noch. Wir beide haben auch Kinder. Stimmt, ich hab zwei. Ich hab eine Tochter. Und die neue Eltern brauchen ja jede Menge Infos, was man finanziell alles so beachten muss. Das ist das Thema unsere heutigen Folge. Und damit herzlich willkommen bei Geld genug dem gemeinsamen Podcast von "Die Zeit und Handelsblatt". Wir sprechen hier über die großen Geldfragen des Dems, ganz praxisnah ohne fachschinesisch. Ich bin Laura Delamott, redaktören beim Handelsblatt für Recht und Steuern. Und ich bin Jan Gouldner und ich schreibe bei der Zeit über Geldanlage und alles andere rund ums Geld. Dann legen wir mal los. Lasst mal Schritt für Schritt überlegen, was man so als bald Eltern alles so wissen muss, über Geld. Ein Satz zum Beispiel, den man relativ oft hört, wenn man Kinder bekommt ist, schnell heiraten, bevor das Kind kommt. Ist da was dran? Ja, es klingt ja so ein bisschen nach 50er Jahre. Aber wenn man Kinder kriegt, sollte man sich das tatsächlich mal überlegen, dass das Ganze nicht auch mit einer Ehe besiegelt wird. Weil man Steuern spart oder hat das noch irgendwie tiefer gründlich? Ja, es hat mehrere Vorteile, aber klar, also ohne Trauschein, ist alles ein bisschen komplizierter. Das klären wir gleich im Detail. Aber ja, dieser Steuervorteil, der heißt der Ehegarten-Splitting, der ist tatsächlich der offensichtlichste. Und von dem Profitier erstmal alle Ehepare, egal ob man Kinderwunsch hat oder nicht. Beim Ehegarten-Splitting, da kann man locker einige Tausend Euro sparen, und dann kann man eine Partner sehr unterschiedlich verdienen. Wenn beide gleich verdienen, dann ist das gar nicht so ein großer Vorteil. Aber ja, es sind meistens so, dass die Gelder ein bisschen unterschiedlich sind. Ehegarten-Splitting wird auch von der Politik immer mal wieder diskutiert. Könnte sein, dass es irgendwann mal abgeschafft wird. Aber sehr starke Kräfte, die das erhalten wollen, gerade so aus dem Konservativen Spektrum. Genau, und der zweite Punkt ist neben dem Steuervorteil, die man aktuell dann hat, ist, dass so eine Ehe natürlich auch beide Seiten finanziell absichert, durch die zugewinnene Gemeinschaft und den Versorgungsausgleich. Das sind natürlich direkt wieder schöne Verwaltungsdeutschwörter. Vielleicht musst du einmal kurz übersetzen. Ja, genau. Ehepare gehen ja in der Regel eine zugewinnene Gemeinschaft ein, so heißt das. Das bedeutet, dass alles, was während der Ehe an private Vermögen aufgebaut wird, wird dann nach der Scheidung halbe halbegeteilt. Wenn man sich scheiden lässt. Genau. Und über den Versorgungsausgleich, bei der Scheidung, die gemeinsam erworbenen Renten, Anwatschaften, also das sind diese Rentenpunkte, die dann eben umgerechnet werden in eine Rente später, die werden auch noch mal untereinander aufgeteilt bei der Scheidung. Und man kann natürlich, aber da regnen wir jetzt nicht noch groß drauf ein, man könnte natürlich noch einen Ehevertrag abschließen, dann sieht das noch mal alles anders aus. Genau, ja, im Ehevertrag kann man natürlich alles mögliche andere dann regeln, aber da gibt es auch viele Fallstrücke. Ich glaube, dann nehmen wir uns mal eine neue Folge dafür vor, ne? Und in das Gritte-Frage, bist du verheiratet? - Nee, du? Ja, tatsächlich. Aber wir haben tatsächlich auch irgendwie auch schon länger vor der Schwangerschaft geheiratet. Das hatte irgendwie gar nicht so ein so richtig, was damit zu tun. Aber genau, also, was ist schon angedeutet auch, das hat auch mit Kinder kriegen, noch mal neue Konsequenzen verheiratet zu sein. Vielleicht erklärst du einmal nochmal, wo ist da der Haken, wenn man es nicht ist? Ja, viele können sich ja denken, das größte Problem ist die Altersvorsorge. Also, wenn einer von beiden die Arbeitszeit reduziert, dann zahlt man eben weniger in die Rentenkasse ein und hat auch noch weniger Geld zur Verfügung, um wie Privat vorzusagen. Also kriegt dann derjenige weniger Rente. Also, bevor das Kinder auf die Welt kommt, am besten auch noch vor der Zeugung, sollten Paare also unbedingt darüber sprechen, wie sie sieht, das Projekt "Familie so vorstellen", ne? Also, ein Bezug auf die Betreuung. Wer reduziert die Arbeitszeit, auch verheiratete Paare sollte natürlich darüber reden, denn die Vorstellung sind ja mit Unterricht überraschend, ne? Das soll ja immer noch Männer geben, die sich die Partnerin dann als reine Hausfrau vorstellen. Ja, stichwort "TradWive", dann gibt es ja auch genug Anschauungsmaterial aktuell, fast so ein kleiner Social Media Trend geworden auch. Genau, aber wie gesagt, also das sollte man als vorher klären, weil über vorher unangenehm ehrlich sein als hinterher dann überrascht und sauer und gefrustet. Und vielleicht einmal kritisch nachgefragt, wie genau würdest du das klären? Also, man hätte ja vielleicht das Gefühl, das ist ein bisschen unromantisch, wenn man das jetzt alles in einer Exel Tabelle schon festhält, bevor man überhaupt schwanger ist. Oder so, was ist so dein Tipp? Ja, so muss es vielleicht nicht in Exel machen, aber tatsächlich sollte man mal ausrechnen, was die entgangenen Rentenbeiträge sind, die sollte nämlich der besser verdiene Partner dann ausgleichen, also indem man die Summe zum Beispiel in eine private Rentenversicherung einzahlt oder kann auch ein Wertpapier-Dipus sein, vielleicht sogar noch sinnvoller. Und würdest du sagen, also schätzt man das P-Mal-Dau, oder wie kommt man auf diese Zahl? Ja, also sollst du dich möglichst genau machen. Also, ein ganz simpel, dass man seinen Gehalt zetteln nimmt und da guckt wie viel Rentenbeiträge dann da jeden Monat abgehen. Und wenn man jetzt natürlich komplett aussetzt, dann sind das halt in den ganzen Beträge-Achtung immer die sowohl die vom Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber an. Und dann kann man das sozusagen hochrechnen, wie viel jahre ich aussetze, wie viel Rentenbeiträge dann eben nicht in die Kasse eingezahlt werden. Und ja, wer dann das irgendwie scheuert oder denkt, wenn man verrechnet sich oder mit Teilzeit oder so etwas kompliziert wird, kann natürlich auch zu einem sogenannten Rentenbarater gehen oder zu einem Finanzplaner. Einfach googeln, gibt sie eine Menge gerade in großen Städten. Ich stelle mir das schon auch unter Umständen irgendwie konflikträchtig vor, vielleicht ist es dann gar nicht so schlecht eine neutrale Stimme zu haben dazwischen. Vielleicht hast du auch selbst noch eine neutrale Einschätzung, womit man so grob rechnen kann. Ja, also wir haben es tatsächlich mal ausgerechnet für ein Artikel beim Hannesblatt, also eine Finanzplanerin hat es gemacht. Und sie hat dann ausgerechnet, dass jemand, der einen Brutto Einkommen von 4800 Euro im Monat hatte, wenn diese Person drei Jahre komplett aussetzt und danach noch 10 Jahre in Teilzeit weiterarbeitet, dann verliert sie. Die 86.000 Euro an Rentenbeiträgen und das macht dann 365 Euro weniger gesetzliche Rente im Monat. Das ist natürlich schon ein Haufen Holz, also wenn ich jetzt das mir versuche, im Kopf auszurechnen, das sind dann immerhin mehr als 4.000 Euro im Jahr, die einem durch die Lappen gehen. Und das wird auch nicht ausgeglichen durch sowas, was keine Ahnung zum Beispiel, die Mütterrente, was also ein politisches Projekt war, um solche Dinge irgendwie ein bisschen fairer zu regeln. Ja, und totalweise bei die Mütterrente, dass es ein Zuschlag, den gibt es bei der gesetzlichen Rente für alle, die die überwiegende Kinnation übernommen haben. Die muss man da auch beantragen, weil der Rentenversicherung über ein Formular, vorher nochmal geguckt, das heißt V0800, das Formular, also einfach googeln und dann kommt das. Die Renteversicherung empfiehlt, dass man diesen Antrag einreicht, wenn das Kind so 10 Jahre alt ist. Diese Mütterrente bedeutet eben, man kriegt für jedes Kind drei zusätzliche Rentenpunkte und das entspricht aktuell ungefähr 120 Euro im Monat. Ja, da fehlt jetzt noch was, 365, 120, also das reicht nicht. Das reicht noch nicht, genau, das liegt eben daran, dass die Person, die wir uns jetzt gerade überlegt haben, eben drei Jahre komplett aussetzt und dann eben noch 10 Jahre Teilzeit ist, da kommt das eben noch zustande. Eine auch diese Differenz von 365, 220, sind 245 Euro, die muss man jetzt eben noch irgendwie anders ausgleichen und da muss man halt ein Privat vorsorgen, das könnte dann halt ja Partner zum Beispiel machen. Und man könnte natürlich sonst argumentieren, es muss nicht nur eine Person in einer Beziehung irgendwie zurückstecken und dann muss man auch nicht so viel ausgleichen. Man könnte ja argumentieren, wir gucken, dass wir es exakt gleich aufteilen so gut geht und könnte man überlegen, ob das eine Option ist, wäre nur die Frage, wie regelt man das? Also muss man das auch irgendwie festhalten? Ja, natürlich kann man sich das vornehmen, muss man sehen, was man für ein Partner hat, wenn man kann ja viel vorher planen, das ist leider so. Und dann manchmal kann man karriere Sprung oder so eine Beförderung oder so, dann geht es auf einmal dann doch nicht, wo man sich sich so gut überlegt hat, dass man das 50/50 aufteilt und auf einmal es dann doch wieder einmal zurücksteckt. Aber ich denke, ja, einer funktionierenden Partnerschaft wird auch die Person dann ja hoffentlich das einsehen und dann entsprechend das dann ausgleichen, wenn ja andere zurücksteckt. Und wahrscheinlich Kommunikation ist alles, ne? Immer. Und das muss man eigentlich noch beachten, wenn man keinen Trauschein hat, nicht verheiratet ist, also was ist dann ganz konkret, wenn jetzt plötzlich Kinder da sind, was ändert sich? Wichtigste, was man so bürokratisch dann machen muss, wenn man nicht wahrhärt ist, ist das der Vater, die Vaterschaft anerkennt. Und das Sorgerecht auch bekommt, also eine Tima, v.a. das man will, das. Und das kann man auch machen, bevor das Baby auf die Welt kommt, ist auch ganz sinnvoll, haben wir damals auch gemacht. Also wir sind einfach zum Standesamt, das lokale, muss auch mal gucken, welches das ist, ne, hingefahren. Haben da mein Mutterpass mitgenommen und unsere Persona-Ausweise und dann, ja, haben die uns da so ein Formular ausgestellt. Und eben steht, das ist der Vater. Und das nimmt man dann mit ins Krankenhaus oder Gewurzhaus zum Tag der Geburt. Und dann wird auch der Vater gleich in die Gewurzerkunde eingetragen, wenn man das nämlich nicht macht, steht tatsächlich erst mal Vater unbekannt. Und dann kann man es auch nachher noch machen, aber ja, dann ist man ja, ist die Power ja am Wochenbett und das Baby ist kleine Sohn, dann hat man jetzt nicht so Bock da, vielleicht zum Standesamt zu fahren und so, ne, das kann man wirklich vorher machen. Dazu fällt mir übrigens doch ein Fanfekt ein, ich habe tatsächlich eine Freundin, die vor. Ja, das ist schon 15 Jahre her oder so, die ist mit dem damals noch verheirateten Mann zusammengekommen, der war aber schon getrennt. Alles ganz korrekt. Und die nochfrau, von dem hat parallel auch mit einem Mann angebandelt und die ist dann sofort schwanger geworden. Und dann waren die sozusagen noch verheiratet, aber eben mit neuen Partnern und die nochfrau war schwanger. Und dann hat der noch Mann, also von meiner Freundin, der der neue Partner, eben dann echt draufgedrungen und da so ein Alpha-Fahren angestrebter, mit der schnell die Scheidung durchgeht, weil nämlich, wenn man verheiratet ist, ist automatisch das Kind von der Frau, immer der verheiratete Partner, der immer der Vater. Krass. Sonst wäre ja sozusagen eher von diesem offensichtlich uneelichen Kind noch als Vater eingetragen wollen, das wurde natürlich nicht. Ist ja auch Kurios, woher solche Regelungen noch kommen, irgendwelche Besitzweilnisse, dass dann irgendwie ausdrücken soll und so, aber ja, konservative Bürokratie sozusagen. Ja, interessant. Und wenn man die Vaterschaft aber anerkennt, umgekehrt gesprochen, hat man auch gleich das Sorgerecht. Nee nee, automatisch läuft es auch nur bei verheirateten so und verheiratete müssen das Sorgerecht auch noch beantragen, kann man da beim selben Termin machen, kriegt man dann aber noch ein zweites Formular. Das sind natürlich, also das sind alles Dinge, die ich nicht durchmachen musste, weil ich verheiratet war schon vorher. Das ist natürlich schon sehr praktisch, sich den ganzen bürokratischen Aufwand zu sparen, wie du sagst, in der Phase, wo man vielleicht nicht unbedingt den Kopf frei hat, jedes Amstgericht noch zu besuchen und was weiß ich. Also ja, und vielleicht nochmal einfach eine Frage dann auch dazu, Vaterschaftsanerkennung und Sorgerecht, was ist da der Unterschied? Ja, weil der Vaterschaftsanerkennung gehts vor allem ums Geld. Also nur, wenn die Vaterschaft anerkannt ist, dann kann die Mutter im Fall der Fälle unterhalt vom Vater verlangen. Ja, die Unterhaltshöhe richtet sich nach dem Netto-Einkommen vom Vater und vom Alter des Kindes, davon ist es ja. Ja, da gibt es diese klassische Düsseldorfer Tabelle. Ja, sehr gut, sehr schön, dann ist das doch benannt, wo das dann alles auch noch mal schwarz aufweist zu finden ist. Ja, genau, davon haben unsere Hörer bestimmt auch schon gehört. Ich habe auch vor der Sendung nochmal nachgeschaut, wenn ein Vater 2200 Euro Netto verdient, dann muss er für ein dreieriges Kind zum Beispiel 500, 11 Euro pro Monat unterhalt zahlen. Genau, und ja, was war jetzt der Unterschied? Also beim Sorgerecht, da geht es darum, wer bei den wichtigen Entscheidungen, die das Kind betreffen, mitreden kann. Also welcher Kindergarten, welche Schule und so weiter, wenn man nicht verirrte, das hat zunächst die Mutter, das alleine gesorgerecht, wenn man das nicht regelt. Ja, dann entscheidet nur die Mutter. Auch gut zu wissen. Okay, also viel Eurer Kram haben wir jetzt besprochen, der natürlich dann irgendwie sich, je nachdem, ob ihr verirrerte Zeit oder nicht unterschiedlich schlimm anfühlt. Vielleicht kommen wir noch mal zum finanziellen Versicherungen, sind ja auch mal so ein Thema, die man immer mal irgendwie diskutieren sollte, sollten, werden Eltern da irgendwas anpassen, muss man irgendwas beachten, bevor das Kind nachher bei irgendeiner bestimmten Sachen nicht versichert ist, aber es sein sollte. Ja, ja, genau, also mit zum Kind kommt natürlich da irgendwie eine neue Verantwortung rein. Also eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte man ja eigentlich schon haben, wenn man im Berufsleben ist. Also für die Eltern ist das so. Für die Eltern, genau, ins Kind arbeitet auch nicht. Nein, genau. Also ohne Kind kann man sich vielleicht dann noch ein bisschen einschränken, wenn man dann seinen Job nicht mehr ausüben kann, aber mit Kindern wird es dann alles sehr schwierig. Ja, außerdem sollten Eltern noch den Todesfall von sich selbst absichern, mit einer Risikolebensversicherung. Besonders wenn man also da große Kosten, um je eine Bagate, Hauskredit oder so was, dann ist es echt essentiell. Bei gerade so ein Hauskredit würde dann ja wahrscheinlich, die Schulden würden dann vererbt werden und können dann abgelöst werden, zum Beispiel durch so eine Zahlung einer Versicherung. Ja, genau, also wenn man seine Erden nicht unbedingt noch nicht nur mit Trauer, sondern auch mit Schulden belasten will, dann ja, das Ratsam. Und genau, also was mir noch einfällt, haftpflicht ist sowieso, sollte eh jeder haben von uns und ist super wichtig. Und weil Kinder viel kaputt machen, ist es auch für Kinder wichtig. Und genau, wenn Paare zusammenwohnen, egal ob feiert oder nicht, dann sind die eh in, können sie in Familientarif nutzen, kostet kaum was mehr als ein Einzeltarif. Und die Frage wäre jetzt nur, Familientarif ist das Kind da schon direkt mit drin, muss ich das melden. Ja, genau, sollte man schon melden, dass man jetzt ein Kind hat, nicht nur zwei Erwachsene sind. Genau, kostet dann aber auch nicht mehr. Man sollte bei der Gelingheit aber auf jeden Fall noch überprüfen, ob die Versicherung auch dann zahlt, wenn die Kinder noch nicht deliktfähig sind. Also noch nicht irgendwie haftbar gemacht werden können, das sind es in so einem Alltag bis sieben Jahre im Straßenpark her sogar bis zehn. Also genau, dieses Delikt feh ich das einfach mal danach den Vertragsgännen, also die unterlagen. Und noch ein kleiner Nachsatz, Alleinerziene, die bisher so ein Single-Tarif hatten, wenn die dann Kind bekommen, wechseln dann auch in den Familientarif. Verstehe, melden das dann auch. Und bei der Krankenversicherung ist ja auch so, dass man in gewisser Weise das Kind über sich versichern kann. Das Kind braucht nicht sofort eine eigene Krankenversicherungspolis. Ja, also nie, doch tatsächlich brauchst schon eine eigene, aber wenn die Eltern gesetzlich versichert sind, dann ist das Kind dann kostenfrei bei den mitversichert, weil man muss das den auch schon irgendwie mitteilen. Genau, ja klar, genau, man kriegt dann auch einen Kärtchen und so, das war bei uns auch so. Genau, genau, das geht auch meistens alles online. Und wenn die Eltern privat versichert sind, dann muss man genau gucken, also wenn ein Elternteil privat versichert ist, dann kann das Kind nur beim gesetzlich versicherten kostenlos mitversichert werden, wenn der mehr verdient. Ja, ansonsten macht das Baby eine eigene Polise. Und wenn beide Eltern privat versichert sind, dann braucht es Kind immer eine eigene Polise, die sie ganzen Anträge müssen. Also wie gesagt, nicht sofort gemacht werden, aber schon innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt, das kann auch gut dann der andere Elternteil machen, der nicht im Wochenbett liegt. Und wenn man diesen Zeitraum einhält, ist vor allem bei der BKV dann wichtig, weil dann gibt es auch keine Gesundheitsprüfung für das Baby. Das wissen ja alle, dass man unter Umständen sonst deutlich mehr zahlt, wenn man der eigentlich Vorerkrankung hat, aber bei dem Baby ist es so, wenn man es innerhalb von zwei Monaten macht, egal wie die Vorerkrankung, das Babyvilleichen hat, bleibt trotzdem bei dem günstigsten Tarif. Ja, das ist, das ist gut zu wissen, sehr gut. Und nochmal stichwort Wochenbett ist ja auch wirklich irgendwie eine sehr besondere Phase rund um die Geburt, da gibt es ja nochmal mehr Bürokratie zu organisieren. Also, ich erinnere mich da auch, es ist jetzt schon drei Jahre her, aber es ist auf jeden Fall viel Papierkram noch zu machen, vielleicht müssen wir da noch mal ein bisschen was erklären. Ja, genau, der BKV ist nicht alles alleine machen, aber dann spielen wir mal ein Spiel. Wir teilen die Kererarbeit auf. Genau, das Spiel heute heißt "Sortiermeister". "Sortiermeister". Es geht darum, in welcher Reihenfolge der Staat Eltern unterstützt Jan. Also, es ist ja noch nicht so lange her, dann ordnen wir mal die Begriffe, Kindergeld, Elterngeld, Mutterschutzgeld und westet auch noch, wie viel Geld da ungefähr gibt. Also, ja, Mutterschutzgeld weiß ich nicht, wie viel Geld da gab. Boah, ist das nicht ungefähr so viel, wie man halt verdient. Und das ist sozusagen auch das, was wahrscheinlich im Mutterschutz anfällt, wenn man schon kurz vor der Geburt steht, aber noch nicht in bunten hat. Und vielleicht noch mal ganz kurz was ist Mutterschutz. Mutterschutz nennt man die sechs Wochen vor der Geburt und in der Regel acht Wochen danach bei Zwillingen und Früchen und so weiter wird es noch ein bisschen ausgedehnt. Genau, in den sechs Wochen davor muss man nicht arbeiten. Man kann aber, wenn man will und die acht Wochen danach darf man nicht arbeiten. Verstehe, genau. Ja, und für die Zeit gibt's sozusagen eine Kompensation dieses Mutterschaftsgeld. Genau, und das, in welcher Höhe ist das dann? Ja, insgesamt ungefähr so viel wieder ein altes Netto. Okay. Also ein Teil kommt von der Krankenkasse. Der Rest wird vom Arbeitgeber aufgestockt. Und in unserem Sortierspiel würde ich sagen, das ist das, was als erstes fällig wird und was man worum man sich als erstes kümmern müsste. Und bei uns was glaube ich auch so, also Elterngeld hatten wir uns auch schon zumindest irgendwie grob überlegt und hatten dann halt auch schon vor der Geburt, glaube ich, die Anträge fertig. Aber hatten die dann auch erst, man kann die erst mit der Geburt abschicken. Genau, weil man braucht die Geburt zur Kunde. Ja, genau. Stimmt sonst, genau. Macht Sinn. Und dann kommt eben noch das Kindergeld, was aber für jeden gleich ist. Und Elterngeld ist eben nicht gleich. Genau. Elterngeld richtet sich nach dem letzten Netto-Einkommen, von dem der es bezieht. Also wie nachdem kann ihr unterschiedlich sein. Genau. Und Kindergeld, weißt du, wie hoch es Kindergeld ist? 255 Euro. Ich glaube 56. Okay, super. Sehr gut. Du bist also im Thema. Vielleicht nochmal, bevor wir jetzt die drei Komponenten noch ein bisschen im Detail durchgehen. Was viele und auch ich, bevor ich Kinderbekommen habe, war mir gar nicht der Unterschied so klar. Es gibt ja die Elternzeit und das Elterngeld. Aber Elternzeit sind drei Jahre. Es bedeutet, in den drei Jahren kannst du nicht gekündigt werden. Von der Arbeitgeber ist ja schon nur zu Hause bleibst. Und er muss ja auch deinen alten Job frei halten. Wenn du wieder kommst oder was vergleichbares und so. Also der kann nicht irgendwie komplett irgendwo außen vorlassen. Und Elterngeld bekommt man aber nur für eine gewisse Zeit davon. Also nicht für die ganzen drei Jahre. Da gibt es auch gerade Diskussionen, ob das vielleicht. ein bisschen angepasst wird. Wir nehmen jetzt gerade hier Juli auf, also könnte sein, dass sich da demnächst noch was ändert, liebe Hörer, also aufpassen. Wir sprechen jetzt also vom Status Quo, der bisher gilt. Und da ist es so, dass das Elterngeld momentan maximal für 14 Monate gezahlt wird, wenn jeder Elternteil mindestens zwei Monate Elternzeit nimmt. Oder alternative kann man das auch ein bisschen strecken, wenn man dann Elterngeld plusnimmt, dann sozusagen das Elterngeld durch 2 geteilt und dann kriegt man einen doppelte Anzahl der Monate. Genau. Und wenn beide noch arbeiten in Teilzeit, dann kann man sogar noch mal 4 bonus Monate um darauf kriegen. Und sozusagen die Höhe, würde ich haben wir es noch nicht ganz gesprochen. Wie mache ich das, dass ich das Maximum raushole? Für mich? Ja, nicht so viel. Also das Mutterschutzgeld entspricht ja ungefähr dem letzten Nettogehalt der Mutter. Das Kindergeld wird regelmäßig erhöht vom Staat, aber eben auch festgelegt. Pro Kind gibt es da immer das gleiche Geld. Und abhängig wie viel die Eltern verdienen. Und die 1.800 Euro Elterngeld, die es maximal gibt, die gibt es uns seit 2007. Das ist schon, finde ich, sehr krass, eigentlich. Das ist ja auch 20 Jahre und es wurde kein Cent angepasst, ist doch verrückt. Genau. Also, Inflation, Siegal, Ministerin wird ja auch mal wieder angepasst und so eine, aber Elterngeld nicht. Wahnsinn. Es gibt aber jetzt, hat ja gerade gesagt, vor Reformvorschlag von der Bundesfamilien, Ministerin und die schlägt 1.900 Euro als Maximum vor. Wow, 100 Euro. Genau, das einzig was Sie gemacht haben letzten Jahren ist die Einkommensgrenze immer weiter zu senken. Die ist jetzt zuletzt bei 175.000 gewesen. Also wenn ein paar, egal ob verheiratet oder nicht, oder auch eine alleinerziehende Person im Jahr vor der Geburt mehr als 175.000 Euro verdient hat, dann bekommt sie kein Elterngeld. Da ist aber entscheidend, das ist jetzt nicht das Brutto, sondern das 175.000 zuversteuende Einkommen. Also, sprich, wenn du eine Steueraktion gemacht hast und da schon irgendwelche Werbungskosten und Sonderausgaben und Handwerke und so weiter da gelten machst, dann sinkt das halt ein bisschen. Trotzdem gibt es noch einen legalen Steuertrick, um möglichst nah an diese 1800-Ran zu kommen. Legale Steuertricks will ich alle erfahren, Tell me more. Also 1800 Euro Elterngeld gibt es, wenn man vorher ungefähr 27.000, 28.000 Euro netto verdient hat. Das Netto kann man ein bisschen steigern. Also wenn man auch nicht noch nicht dran ist, wenn du nur so zwei, fünf Uhr so hast, zumindest wenn man verheiratet ist, denn wenn man verheiratet ist, dann hat man häufig die Steuerklassen drei und fünf. Und bei drei bleibt viel mehr übrig vom Netto als bei fünf. Und in der Regel ist es ja so, dass man den Besserverdiener in die drei steckt und der weniger verdient in die fünf. Und wenn jetzt aber der weniger Verdiener die Elternzeiten ihm soll und dann Elterngeld kriegen, dann ist es halt sinnvoll, wenn die vorher die Klassen tauschen. Ja, damit das Netto von dem Gringerverdiener eben ein bisschen höher ist, um dann an dieser 1800-Ran zu kommen. Das leuchtet total ein. Und ich kenn auch Freunde, die das gemacht haben. Ich frage mich nur gerade, wie mache ich es dann konkret? Also wem sage ich, das kann ich das irgendwie rückwirkend machen oder? Nee, genau. Ja, das ist der knackpunkt. Also man muss diesen Antrag auf Steuerklassenwechsel. Es ist ganz simpel in Älster. Also dem Finanzamt Briefschreiben zur Not. Älster ist ja dieses elektronische Portal. Da das einfach einmal anklicken, dass man das ändern möchte, aber das Problem ist, man muss das spätestens sieben Monate vorbeginn, der Mutterschutzzeit gestellt haben, diesen Antrag. Da brauchen wir jetzt keinen Geburtstermin, rechner Anschmeißen, sondern sich einfach nur merken, sofort wird ihr den positiven Schwangerschafts-Test in der Hand haltet, sofort die teuerklasse wechseln. Ja, das ist auch echt super knapp dann. Mhm, es ist auch ja. Okay, also wenn ihr euch eins merkt, dann vielleicht das schon mal, schreibt es euch auf. Okay, also euch, liebe Hörerinnen und Hörer, wird das schon mal nicht passieren? Ihr seid früher dran, aber ich finde es trotzdem krass, dass man halt schon sich so früh Gedanken darum machen muss, weil weiß ich nicht, man erzählt ja kaum jemandem nach drei Monaten schon oder in den ersten drei Monaten von der Schwangerschaft und im Chef ja erst nach drei Monaten früh ist, und ich frag mich gerade, wenn ich meine Steuerklasse wechsel, ist es ja auch was, was der Arbeitgeber dann eigentlich direkt mitkriegt? Oder ist das nicht so? Ja, also die Personalabteilung zumindest, vielleicht jetzt Jugendliche der Chef, weil die muss ja dein Gehalt richtig auszahlen und die Steuern entsprechend abführen. Gerade große Firmen haben wir da auf so Abbrechnungsprogramme, da wird es nicht von Hand gemacht und so. Und ja, also theoretisch könnt ihr auch noch andere Gründe geben, also dein Partner könnt ihr arbeitslos werden oder plötzlich weniger verdienen als du, dann macht es ja auch Sinn, da die Steuerklasse zu wechseln. Also es gibt schon noch andere Indizien und wichtig ist auch, wenn der Chef einen Direkt fragt, muss man nicht ehrlich antworten. Oh ja, aufgrund der Schwanger, das ist eine private Information, muss ich schon nicht sagen. Ja, oder man kann auch sagen, wahrscheinlich selbst, man kann auch sagen, Nö, und es ist auch okay, oder? Ja, ja, können ja auch so, können nicht bedanken. Ja, okay. Und dann kommst natürlich dann nach 200. Ja, ja, hoch jetzt doch. Ja. Konnte ich nicht wissen. Ja, aber also ich finde es auch voll okay, es ist halt einfach total privat und also soll man dann sagen müssen oder sagen dürfen, wenn man das möchte. Okay, aber vielleicht lass es doch einmal überlegen und durchgehen, was man wann beantragen muss. Also du hast aber bestimmt eine checkliste Parade. Wann sollte ich oder wann muss ich meinem Chef eigentlich bescheid sagen? Ja, also tatsächlich gibt es keine Pflicht, das dem Chef überhaupt zu sahen, so kojosis klingt. Aber es gibt in der 33. Schwangerschaftswoche, bekommt man von seiner Frauenärztin oder Arzt oder Hebamme so ein Zettel, wenn du dem steht so recht schlicht gehalten, steht drauf, was der vermutliche Geburtstermin ist. Der wird ja nochmal geguckt mit Ultraschall und so, ob das Baby wie groß das ist und so weiter wird es also geschätzt. Und mit diesem Zettel muss man sich dann bei der Krankenkasse melden und da den Mutterschutz anmelden. Und dem Arbeitgeber wird das natürlich dann, der kriegt das dann mit. Also die Krankenkasse wäre setzt sich mit dem in Verbindung. Ja, aber natürlich ist es sinnvoll, die Chef das vielleicht eben jetzt nicht erst in der 33. Schwangerschaftswoche zu sagen, sondern wenn man so was hier im Homeoffice sitzt oder so, dann kann man das ja vielleicht verheimlichen durchaus. Aber ja, es ist sinnvoll, es ist ihm natürlich vorher zu sagen, damit er auch ein bisschen dann die Warkanzplanen kann. Aber es gibt keine Pflicht. Und wie ist das, ich erinnere mich auch, dass es immer mal die Möglichkeit des Beschäftigungsverbots gab bei uns? Also, das heißt, man wird viel früher quasi krank geschrieben, wenn ich es richtig verstehe, kannst du das nochmal erklären? Ja, genau, auf Beschäftigungsreboot gibt es zum Beispiel bei einer Friseuren, weil die ja mit den Ferbestimmikalen in den Kontakt kommt oder auch Kindergärtnerinnen, weil natürlich dann von den anderen kleinen Kindern da oft krank angesteckt werden und krank werden und so, es könnte auch ein Gefahr fürs Baby sein. Oder kleine Kinder hochheben müssen und so ne, genau, also solche kriegen die Beschäftigungsverbot und dann muss der Chef das, muss man den natürlich sofort sagen, bin jetzt den Beschäftigungsverbot und dann zahlt er tatsächlich das normale Gehalt weiter. Verstehe und jetzt klammern wir mal das Wunder der Geburt aus, weil das ist dann wirklich so der Übergang in das neue Leben und dann kommt die Elternzeit, wie genau funktioniert die? Ja, also Elternzeit habe ich glaube ich vorhin schon gesagt, ne, drei Jahre maximal steht jedem Elternteil zu bis zum achten Geburtstag des Kindes, das heißt, man kann diese Elternzeit auch irgendwie splitten, also man kann erst mal eineinhalb Jahre nehmen und da nicht arbeiten und dann vielleicht später auch nochmal, wenn das Kind ein bisschen größer als vielleicht, wenn es in die Schule kommt, vielleicht auch ein bisschen davor, wenn man da vielleicht noch mal ein bisschen reisen will oder so machen man hier, hast du Elternzeit genommen? Ich glaube ich hatte einen Monat plus zwei Wochen Urlaub am Anfang und dann nochmal sieben Monate quasi sozusagen in der zweiten Hälfte des ersten Baby-Jahres sozusagen dann auch so mit der Eingewöhnung in die Kita und so und bei dir? Ja, ich habe gut an eine halbe Jahre genommen bei beiden Kindern und beim ersten Kind hört es für mein Partner glaube ich fast gar keine Elternzeit genommen oder wirklich nur ein paar Wochen. Beim zweiten dann aber deutlich denke, da hatten wir es dann parallel, das ging damals noch, wurde leider dann irgendwann mal abgeschafft. Wegen der berüchtigten Elternzeit Urlaube, das ist ja mein Schäft, der hat immer gesagt, ja der Kollege verabschiedet sich jetzt einen Elternurlaub, das ist natürlich auch. Der selber Kind darf, du musst eigentlich wissen, dass du es jetzt auch nicht unbedingt so ist, dass du einfach vergleichbar ist mit Urlaub. Ich glaube, der hat schon größere Kinder gehabt, ich weiß es nicht, konnte es nicht mehr erinnern. Ja und wichtig ist auch, dass die Elternzeit sieben Wochen vorbeginn angemeldet wird. Also wenn man jetzt die Mutter ist dann klar, dann sieben Wochen vorgeburt, aber auch das andere Elternteil, wenn dann die Elternzeit später starten soll oder so, dass man das eben rechtzeitig da anmeldet, damit der Chef natürlich auch vernünftig planen kann. Okay, ich glaube, man kann sich ganz gut merken mit den zwei mal sieben Wochen vorgeburtstermin Mutterschutz anmelden, Mutterschutz Geld beantragen und sieben Wochen vor, statt der Elternzeit die Elternzeit anmelden. Und der Elterngeldantrag wieder rum, damit man auch während der Elternzeit Kohle hat, wie geht das noch mal? Ja, genau. Also man kann das ja vorher schon ausfüllen, hast du ja auch gemacht. Ja, genau. Ich habe immer mal die Formularer alles vorbereiten in kurzes Baby kommt, das alles schon bereitlegen und dann mit der Geburt zur Kunde nach der Geburt dann eben direkt abschicken, hat auch ein bisschen Luft. Elterngeld kann man drei Monate rückwirkend antragen und Kindergeld sogar sechs Monate rückwirkend. Ich hörte das immer mal wieder vor allem von Leuten aus Berlin, bei denen auch das Auszahlen des Elterngeldes dann eine sehr lange gedauert hat. Also, wo Leute zum Teil neun Monate auf die Auszahlung des Elterngelds gewartet haben. Also, genau, ich würde empfehlen einfach so früh wie möglich beantragen, damit man da nicht in irgendwelche Redulien kommt, also neun Monate ist ja wirklich auch eine ewige Zeit ohne Kohle. Und wie ist das, wenn man selbstständig ist eigentlich? Ja, selbstständige bekommen auch Elterngelds in Abhängigkeit von ihrem Gewinn. Mutterschutz Geld gibt es nur, wenn man freiwillig gesetzlich kranken versichert ist und krankend Geld als Wahltariff gewählt hat. Es gibt manche Privatversicherte, müssen auch einen entsprechenden Vertrag für Krankentagegeld abgeschlossen haben. Aber, wie gesagt, es gibt auch durchaus unter den Selbstständigen, einige, die vor der Geburt auch noch echt lange arbeiten. Also diese sechs Wochen da halten, ich kann nicht vollnehmen. All right, das waren jetzt super viele Fakten, aber ich versuch mal festzuhalten, was bei mir hängen geblieben ist. Karten, kann sich lohnen, Fahrtaschaftsanerkennung und Sorgerecht, vereinfacht das durchaus und das könnte halt mehr Verwaltung bedeuten, wenn er nicht verheiratet seid. Außerdem, wichtig Kommunikation, sprecht über Geld- und Aufgabenteilung, schon bevor das Kind da ist. Also, wenn ich verheiratet ist, muss ich auch noch ein Ausgleich vielleicht überlegen, für die Altersvorsorge, die vielleicht eben schmaler wird, wenn man sich mehr um Betreuung kümmert. Außerdem sichert euch ab, Versicherung, Berufsunfähigkeit, Risikolleben, Familienhaftpflicht. Also das sind schon Dinge, über die man unbedingt einmal nachdenken soll. Dann Laura's kleiner legaler Steuertrick, wer verheiratet ist und in Steuerklasse 5 und viel Elternzeit nehmen möchte, könnte sich überlegen, direkt nach dem positiven Schvangerschafts-Test, die Steuerklasse zu wechseln, um das Elterngeld zu maximieren. Dann würde ich sagen, Mutterschutz und Elternzeit, jeweils sieben Wochen vorbeginn anmelden und beantragen und Elterngeld und Kindergeld nach der Geburt, aber dann möglichst schnell beantragen und das sollte im Zweifel das Elternteil machen, was nicht im Wochenbett liegt. Ja, genau. Ich hoffe, dass unsere Hörer, die bald Eltern werden, jetzt der Bestens vorbereitet sind und wer die Infos noch mal nachlesen will, dem verlinken wir euch noch ein Artikel von Hans-Pardt-Kommen und den Show-Norps. Und dann hören wir uns bald wieder. Und beim nächsten Mal geht's um die Frage, sollte jeder zumindest ein bisschen Geld in Aktien stecken. Und wenn ja, wie geht es eigentlich? Ja, und wenn euch ein Thema unter den Nägeln brennt, über das wir mal sprechen sollen, oder ob ihr vielleicht auch Feedback für uns habt, schreibt uns gern an [email protected]. Danke fürs Zuhören. - Tschüss. Tschüss. Geldgenug ist ein Podcast von Zeit und Handelsblatt, produziert von Poulates. * Musik *

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Geburtenrate von 1,3 zeigt eine chronisch niedrige Entwicklung, die auf dem Rückgang der Geburten in den 1990er Jahren und der daraus resultierenden niedrigen Alterskoherenz beruht.
  2. Ein Ehevertrag bietet finanzielle Sicherheit durch Ehegarten-Splitting und den Versorgungsausgleich, was bei der Scheidung eine halbe-halbe Aufteilung der Renten und Vermögen ermöglicht.
  3. Verheiratete Paare sollten vor der Geburt über die Arbeitszeit, Rentenbeiträge und finanzielle Auswirkungen auf die Altersvorsorge sprechen, um Ungereimtheiten zu vermeiden.
  4. Ohne Ehe ist die Vaterschaftsanerkennung und Sorgerecht als eigenständige Rechte notwendig, wobei der Vater automatisch nicht automatisch Sorgerecht erhält.
  5. Eltern sollten eine Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherung abschließen, um finanzielle Absicherung bei Krankheit oder Tod zu gewährleisten.
  6. Ein Familientarif bei der Haftpflicht und Krankenversicherung ist sinnvoll, da Kinder oft kaputt machen und das Kind bereits im ersten Lebensjahr mitversichert wird.
  7. Die Elternzeit dauert maximal drei Jahre und muss sieben Wochen vor Beginn angemeldet werden; Elterngeld wird bis zu 14 Monate gezahlt, je nach Einkommen.
  8. Verheiratete Paare können durch einen rechtzeitigen Wechsel der Steuerklasse (z. B. von Klasse 5 auf 3) das Elterngeld maximieren, wenn sie mehr als 175.000 Euro im Jahr vor der Geburt verdient haben.

Summary:

Die Folge des Geld genug Podcasts beleuchtet wichtige finanzielle und rechtliche Aspekte für werdende Eltern. Der Fokus liegt auf der sinkenden Geburtenrate von 1,3, die auf historische und soziale Trends zurückzuführen ist. Dabei wird betont, dass eine Ehe zahlreiche Vorteile bietet, wie Steuervorteile durch Ehegarten-Splitting und finanzielle Sicherheit bei der Altersvorsorge.

Ohne Ehe müssen Paare die Vaterschaft anerkennen und Sorgerecht beantragen, was vor der Geburt geplant werden sollte. Ein zentrales Thema ist die finanzielle Vorbereitung: Eltern sollten Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherung abschließen sowie bei der Krankenversicherung den Familientarif nutzen. Wichtige rechtliche Schritte wie die Anmeldung der Mutterschutz- und Elternzeit sowie die rechtzeitige Beantragung von Elterngeld werden detailliert erklärt.

Besonders herausragend ist der Steuertrick, bei dem verheiratete Paare die Steuerklasse vor der Geburt auf Klasse 3 wechseln, um das Elterngeld zu maximieren. Der Podcast betont, dass klare Kommunikation und Planung bereits vor der Geburt entscheidend sind, um finanzielle und familiäre Konflikte zu vermeiden. Die Informationen sollen Eltern bei der Entscheidungsfindung unterstützen und die komplexen rechtlichen und finanziellen Aspekte zugänglich machen.

FAQs

Die Geburtenrate liegt bei 1,3, was bedeutet, dass durchschnittlich nur 1,3 Kinder pro Frau geboren werden. Dies liegt an einer niedrigen Geburtenrate in den 1990er Jahren, insbesondere im Osten, und an der Tatsache, dass diejenigen Generationen, die damals geboren wurden, heute Eltern werden und selbst eine geringere Zahl an Kindern haben.

Ja, es gibt den Steuervorteil des Ehegarten-Splittings, bei dem die Steuern gesenkt werden können. Außerdem wird die gemeinsame Finanzsicherheit durch die Ehe verbessert, besonders bei der Verteilung von Vermögen und Renten bei einer Scheidung.

Wenn ein Partner die Arbeitszeit reduziert, fallen die Rentenbeiträge weg, was zu einer geringeren Rente führt. Daher ist es wichtig, vor der Geburt über die finanzielle Auswirkung des Familienlebens zu diskutieren und einen Ausgleich zu finden.

Die Vaterschaftsanerkennung ermöglicht es der Mutter, Unterhalt vom Vater zu verlangen. Das Sorgerecht bestimmt, wer bei wichtigen Entscheidungen wie Schule oder Kindergarten mitwirkt. Beide können vor der Geburt beantragt werden.

Der besserverdiene Partner kann den Verlust durch eine private Rentenversicherung oder eine Wertpapieranlage ausgleichen. Eine Finanzplanung oder ein Fachberater können dabei helfen, die genauen Auswirkungen abzuschätzen.

Nein, das Kind kann zunächst mit der Elternversicherung versichert werden. Bei gesetzlicher Versicherung ist das Kind kostenfrei mitversichert, falls die Eltern gesetzlich versichert sind. Bei privater Versicherung muss das Kind eine eigene Polizei beantragen.

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