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"Weisse Linien am Himmel -was Kondensstreifen wirklich sind"

from Atra on Air

23m 40s

"Weisse Linien am Himmel -was Kondensstreifen wirklich sind"

Kondensstreifen sind weiße Linien in der Luft, die entstehen, wenn heiße Abgase von Flugzeugen in kalt-feuchte Luft kondensieren und zu Eiskristallen werden. Der Gast Valerian, Atmosphärenphysiker und Pilot, erklärt, dass die Entstehung und Dauer dieser Streifen von Flughöhe, Temperatur und Luftfeuchte abhängt. Während Piloten im Cockpit nur grobe Hinweise erhalten, können Wettermodelle und Apps wie Windy die Wahrscheinlichkeit von Kondensstreifen vorhersagen. Wissenschaftlich ist bekannt, dass Kondensstreifen ein signifikanter Klimaeffekt sind – sie tragen etwa zwei Drittel der nicht-CO2-Veränderungen im Klimasystem bei. Tatsächlich ist die Vermeidung solcher Streifen aufgrund des dichten Flugverkehrs und der Notwendigkeit von strategischer Planung praktisch komplex. Obwohl früher weniger Kondensstreifen beobachtet wurden, steigen ihre Frequenz durch den wachsenden Luftverkehr und moderne, heißere Triebwerke. Die Wissenschaft arbeitet an besseren Vorhersagen und Modellen, um diese Effekte zu quantifizieren. Der Austausch zeigt, dass Flugzeugflug nicht nur ein technisches, sondern auch ein klimatisch relevantes Phänomen ist. Es ist daher wichtig, die klimatischen Auswirkungen der Luftfahrt zu erkennen und zu integrieren, um einen nachhaltigeren Flugverkehr zu schaffen.

Transcription

3407 Words, 21860 Characters

German
Hallo zu einer neuen Folge von "Art Route" bin ich nicht allein. Das ist hier keine Verteidigungsrede für die Luftfahrt und keine Anklage gegen sie. Die Folge soll ein Phänomen erklären, dass fast jeder schon tatsächlich gesehen hat, unabhängig davon, ob jemand mit der Pfleger reizutun hat. Der Reiz liegt in der Perspektive, wenn ihr euch so vorstellen könnt, zwei Menschen aus der Luftfahrt schauen gemeinsam auf etwas, das über ihnen täglich sichtbar ist und fragen neugierig nach Wissenschaft, Praxis und dem, was heute schon möglich ist. Damit wäre auch immer uns jetzt gerade zuhört. Ich habe heute einen Gast sozusagen, einen Kollegen, und zwar den Valerian. Herzlich willkommen, lieber Valerian. Hallo, hat er schön hier zu sein. Ja, ich möchte mir hier einsteigen, weil der Titel an sich soll ja nicht zu viel verraten, aber wir alle haben schon nach oben mal geschaut, ganz klar. Und diese weißen Linien am Himmel gesehen, manchmal verschwinden die ja nach Sekunden andere bleiben und breiten sich aus, aber was passiert da eigentlich, genau. Und warum beschäftigt sich ein Pilot, freiwillig auch noch nach feierabend damit? Genau, das möchte ich heute mal wissen, souverlären, jetzt bist du mal dran. Ja, ich esse mal los, also das sind die Kondensstreifen von denen durchbrechst und ja, ich bin auf der einen Seite Pilot, aber in meinem zweiten Leben sage ich mal, habe ich Atmosphären für siek studiert und in meiner Doktorbeit mich intensiv mit der Entsteho und der Evolution von Kondensstreifen beschäftigt. Okay. Es sagt mal, wenn man so jung ist, du fliegst beruflich um beschäftigt dich ja freiwillig in deiner Freizeit ehrenamtlich sozusagen mit Kondensstreifen. Jetzt sagt man ganz ehrlich, warum hat sich genau diese Themen, thematik an sich gepackt. Das muss ich jetzt mal so blöd fragen. Ja, also ich meine letztendlich ist das für mich eine logische Konsequenz, wenn man quasi aus der Pflege reinkommt und gleichzeitig den Background als Metrologer oder Atmosphären Physiker hat, das führt dann zusammen zu diesen Thema Kondensstreifen, wenn man auch den Klimawandel dazu denkt, dann landet man über kurze langen Genau und dieser thematik. Und ich hatte die Möglichkeit, während meiner Doktoranzheit an Messkampagnen zu Kondensstreifen Effekten auf das Klima dann teilzunehmen und genau, bin dann quasi bei diesem Thema hingeblieben und engagieren mich jetzt neben der Arbeit bei der Vereinigung Cockpit in der Environmental Groupe den Klimaeffekten der Kondensstreifen. Alles klar. Ich muss mal ganz für uns nicht nur für mich jetzt, wenn du es jemanden erklären müsstest, der mit der Pflegerei absolut überhaupt nichts am Hut hat, nicht zu tun hat, was ist ein Kondensstreifen eigentlich? Ja, letztendlich besteht ein Kondensstreifen aus vielen, vielen kleinen Eiskristallen. Also kannst du ja vorstellen, wie eine hohe Eiswolke, eine Zyruswolke, die nicht natürlich entstanden ist, sondern dadurch entsteht das eben ein Flugzeug mit seinem heißen Abgasstrahl durch eine Luftschicht fliegt, die besonders kalt ist, die besonders feucht ist und durch diesen Verbrennungsprozess, wo quasi heiße Abgase entstehen und eben auch Rhuspartikel kommt es dazu, dass dann diese Rhuspartikel, damit sich dann Wasser drauf, erkondensiert darauf, was es mal flüssig ist und es dann gefrieren diese kleinen Wasser drauf und zu Eiskristallen und das ist das, was wir dann vom Boden aussehen, in Form von Kondensstreifen. Die sind zunächst eben lient für mich und wenn man mal die Möglichkeit hat, zum Kondensstreifen über einen längeren Zeitraum zu beobachten, das heißt über 10, 20, 30 Minuten fliegt sie über noch länger, wobei das eher selten, der Fall ist, weil die auch verdriften, dann sieht man, dass dieser zuerst lient für mich die Kondensstreifen sich dann ausbreitet und die Fuser wird und irgendwann an sich kaum noch von natürlichen Zyrus unterscheiden ist. Wahnsinn, spannend. Siehst du das in der Luft am besten höchstens wahrscheinlich? Ja, es kommt auch an, also teilweise man hat halt schon eine andere Perspektive, wenn man da oben ist, man sieht vor allem, gerade bei entgegenkommenden Flieger oder Kreunzen Flieger, dass die einen Kondensstreifen erzeugen, allerdings dann in der großen Weite, breite, ist die Perspektive vom Boden manchmal doch ganz gut. Grundsätzlich ist auch die Frage, die ich mir gestellt habe, warum zieht ein Flugzeug manchmal eine lange weiße Linie hinter sich her und ein anderes scheinbar gar keine, obwohl beide am selben Himmel unterwegs sind, wie bescheuert ist diese Frage, ich weiß, aber ich stelle sie jetzt trotzdem. Ja, na ja, gute Frage, das sieht man öfter und das werden wir auch öfter gefragt, das sind halt wirklich die Umgebungsbedingungen vorwiegend, die dafür verantwortlich sind, aber ein Kondensstreifen jetzt überhaupt entsteht oder langlebig ist oder schon nach wenigen Sekunden wieder sich auflöst, also die Umgebungsseparatur und auch die Umgebungsfeuchte sind maßgeblich dafür verantwortlich und quasi in erster Nährung ist es dann also ausgedrückt als Flughöhe, aber auch die Art des Triebwerks oder viel mehr die Triebwerkstemperatur ist auch entscheidend. Gibt es auch Mühten generell um diese Thematik Kondensstreifen, Sachen, wo du sagst, das ist ein Mützschuss, das macht du überhaupt kein Sinn, das ist halt eine Thematikselm drin. Nein, ja, das wird das wir in Knopf haben, um Kondensstreifen an auszuschalten, also viele verschirmungsthüretiker werfen Kondensstreifen, die quasi aus dem englischen Contrail von Kondensation Trail genannt werden, mit Chemtrails zusammen und genau, da gibt es auch eine ganz ganze Abhandlung an Verschwörungstheorien, aber da möchte ich nicht so sehr darauf eingehen, dass der ist fair von den Gehlwissenschaften. Ja, genau. So generell dieses verschwinden, mancher Kondensstreifen sehr schnell und wenn andere lange länger bleiben, breiter werden oder irgendwann fast wie Wolken aussehen, was steckt dahinter? Nein, ja, letztendlich, man hat quasi eine eigene Dynamik in diesem Vortex, das heißt, eine quasi flue dynamische Prozesse dreht sich was, wenn diese Drehungen sich dann aufhört, dann hat man diese Eiskristalle, die dann einfach quasi mit der Finscherung, also sich quasi verdriften, dann bekommen solche Effekte dazu, wie Sedimentation, das heißt, diese zuerst ganz kleinen Eiskristalle, die wachsen, wenn sie in eigentlichen Umgebungen existieren, wachsen die langsam an, das heißt, die werden größer bekommen mehr Gewicht und Sedimentieren dann auch gravitativ, das heißt, sie senken dann auch irgendwie ab. Und alles in allem, wenn man sich betrachtet, dass in der Höhe oder in unterschiedlichen Höhen der Wind nicht gleich stark ist, dann hat man diesen Effekt, dass das so was verdriftet und ausbreitet und diffuser wird und irgendwann die ganzen Himmel bedeckt. Sag mal so grundsätzlich, dann versteh ich das auch richtig ein bisschen heraus, so diese Rolle, die Temperatur, Luftfeuchtigkeit, die Flughöhe natürlich, wie viel davon kann man dann aus dem Cockpit dann letzten Endes überhaupt erkennen oder vorhersehen, darum geht es ja in Wahrheit ein bisschen auch, sie ist schon ein Tendenziell oder ist das ein bisschen die Glaskugel? Ja, letztendlich, ich mein, wir nutzen, wenn wir wollen, können wir auf Wettermodelle zugreifen, das heißt, die Temperatur ist vielleicht noch eine Größe, die wir im Briefingpaket vor der Influke zur Fügen gestellt bekommen, aber die Feuchte ist jetzt erst mal keine Größe, die sind wir mal flugrelevant ist, das heißt, die ist an sich nicht drin. Das heißt, unter normalen Umständen wissen wir jetzt nicht, ob wir jetzt in Bereiche reinfliegen, die Kontentstreifen erzeugen würden oder Kontentstreifen, die langlebig sind, kurzlebig oder weiter. Wir müssen der normalen Pilot, der normalen Lidien-Pilot, müsste sich weitere Quellen zu raten ziehen, um zu schauen, ob man jetzt einen Kontentstreifen erzeugen würde auf seinem Lekt, auf dem gepladen Flug oder eben nicht. Diese Thematik mit der Klimawirkung wird ja auch immer wieder angesprochen, was weiß man heute ziemlich sicher, an welchen Stellen gibt es noch Unsicherheiten? Ja, genau, jetzt sprichst du halt quasi den Kern der Problematik an, also Kontentstreifen haben ein Klima-Effekt, genauso wie normale Wolken auch ein Klima-Effekt haben. Jetzt ist es so, dass wir mit den Kontentstreifen, mit dem wir zusicherzeugen natürlich einen weiteren, menschgemachten Faktor in dieses Klimasystem reinbringen. Deswegen ist halt die Frage, also schaut man, sehe ich jetzt Modelle an, man stellt sich so einfach vor und sagt dann, okay, wir haben hier die Bereiche in den Kontentstreifen möglicherweise erst mal entstehen, aber auch langlebig sind, das sind vor allem so Eis übersättigte Bereiche, die können globale Wettermodelle hinreichend gut vorher sagen, hinreichend gut heißt, es werden diese Gebiete vorhergesagt, aber ob jetzt in der Realität so ein Gebiet jetzt ein Kilometer, zwei Kilometer und aufkommst du letztendlich bei der Flugvorbereitung an und letztendlich dann auch im zweiten, dritten Schritt bei der Kontentstreifenvermeidung und auf gehen wir später noch ein, ist dann wirklich die Frage, wie gut die Vorhersage die büte dieser eis übersättigten Bereiche ist. zu wohl in Hürzertaler als auch in vertikaler Ausdäden. So grundsätzlich ist es ja auch so eine Sache der Forschung. Geh ich davon aus, du wittmest dich dieser Thematiker ärnamtlich. Alles gut, man muss jetzt nicht von heute auf morgen die Ultima-Lösung, aber dieses langlebige Entschuldigung-Kondentstreifen durch kleine Änderungen der Flughöhe zu vermeiden, klingt zwar wahnsinnig einfach. Von wegen ja, jetzt fliegt es ein bisschen höher und dann tiefer, warum ist das in der Praxis so kompliziert? Was ist denn das Thema? Sind so viele Flieger unterwegs oder? Ja, das spricht nur was Gutes an. Also ich sag mal auf der grünen Wiese kann man weiß Gott wie rumspillend und sagen, okay, eigentlich sollte es ja kein Problem sein. Durch ein paar Tausend Fuß drüber drunter ein paar meinen links rechts an dieser eiste übersächteten Zone vorbeizufliegen, um einen Kondentstreifen zu vermeiden. In der Realität sieht es halt anders aus, man ist halt nicht allein unterwegs. Wir haben es aber über Westeuropa, ist einer der dichtesten Bereiche, wo Flugzeuge über und unterwegs sind. Und wir sehen schon jetzt das quasi die ECG, genau, das ist die an ihre Grenze stoßen. Das heißt, man ist nicht allein unterwegs und in dem Moment, wo man selber an sich einen eiste übersächteten Bereich vermeiden möchte, gibt es hier auch 3, 4, 5, 6 andere Flieger, die möglicherweise auf einem ähnlichen Routing oder auf dem Gegenkurs unterwegs sind und auch eben diesen 3 vermeiden wollen. Und schon gibt es schon einen Interessenskonflikt und letztendlich würde es dazu führen, dass der unter aktuellen Bedingungen, der die Stafflung im Luftraum quasi vergrößert werden müsste, was natürlich bedeutet, dass weniger Flugzeuge gleichzeitig in diesem Luftraum sich aufhalten dürften und oder dass einfach mehr Lotsen Kapazität gebraucht wird. Die Vermeidung eines Kondensstreifens an anderer Stelle mehr Treibstoffkosten, das kommt ja natürlich auch dazu, wie wegt man dann CO2 darüber, und sie auch heute unterhalten CO2 nicht CO2-Effekte. Die Sicherheit ist eine Sache schon klar, das Wetter der Flugbetrieb, das haben wir jetzt schon bisschen rausgehört, auch hier, man kann nicht einfach höher runter und also sehr wahnsinnig viel Flugverkehr, das kann man ja gar nicht jetzt schön reden, aber dennoch das vermeiden eines Kondensstreifens an anderer Stelle von wegen mehr Treibstoffkosten, das ist ja auch nicht irrelevant, das ist ja schon das A und O-Feh, jede Fluggesellschaft sage ich jetzt mal. Absolut, also ich sag mal, ne erste Linie, also sage ich als Pilot darf es nicht Aufgabe der Piloten sein, für die Kondensstreifenvermeidung zuständig zu sein, können wir auch gar nicht. Das muss eben an höherer Stelle aufgehangen werden, also muss halt strategisch und vorfeld einen Flugplan aufgegeben werden, der eben diesen Umstand berücksichtigt, was wir eventuell können. Es ist halt taktisch, eine Kondensstreifenvermeidung durchzuführen, das heißt, wenn der Lot zu uns anweist, eben diesen neuen Bereich zu überfliegen, zu umfliegen, dann können wir das natürlich in dem Moment bewerkstelligen, aber wir sind nicht initial, diejenigen, von denen quasi der Wunsch ausgeht, das einmal auf der einen Seite, genau, Sicherheit und quasi ein normaler Flugablauf, das steht natürlich im Vordergrund. Das andere, was du angesprochen hast, ist, war die Geschichte mit quasi wie viel Treibstoff ist, legitim mehr zu verbrauchen und umständen, um eben diesen Bereich zu vermeiden. Und da ist man an so einem Punkt, wo die Wissenschaftler die Modelle gefragt sind, quasi das den Benefit, der durch die Kondensstreifenvermeidung erzeugt wird, eben auszurechnen und einfach zu bestimmen, ob es gerechtfertigt ist, so und so viel mehr Antreibstoff einzuverbrauchen, um eben einen möglichen Teameraffekt eines Kondensstreifens zu vermeiden. Letztendlich, bei diesen Studien hat man einfach die Krucks, wie ist man ein Klimaeffekt, eines Kondensstreifens, der nie erzeugt worden ist? Ist es so, jetzt wo du in der Thematik drinnen bist, hat dein Wissen darüber, generell darüber verändert, wie du selbst fliegst, tatsächlich oder wie du aus dem Cockpit auf diese weißen Linienchauss, so banal diese Frage ist, aber ich stelle sie jetzt trotzdem? Ja, also das schönste ist immer, wenn gerade, wenn man in so einem Bereich ist, wo man Kondensstreifen sieht, auch gerade auf Gegenkursen, wenn ein Flieger einem entgegenkommt, dann schau ich gerne mal in diese Kondensstreifen, oder wenn man Kondensstreifen ein paar Kreuzt, dann schau ich gerne rein oder mach auch gerne mal ein Foto davon. Letztendlich, wie ich schon gesagt habe, also aus Piloten Sicht, es ist halt wirklich schwer, da großartig quasi Änderungen hervorzurufen, deswegen auch mein Tätigkeit in der bei der Vereinigung Cockpit, vielleicht hatten da einen Hebel, um anzusetzen und da zumindest eine Erwärnest dafür zu schaffen. Und deswegen nehmen wir auch hier den Podcast auf, deswegen ich auch gerne über dir, um über diese Thema zu sprechen. Denn so ganz hilflos sind wir da auch gar nicht. Es gibt mittlerweile Tools, heißt, in der App Windy, wo man sich einen Plug-In unterladen kann, das für verschiedene Bereiche, bereits die Kondensstreifen-Wascheinigkeit, auch die Wahrscheinlichkeit von langen Leben-Kondensstreifen, denn da. Ist das so wie eine App? Entschuldigung, mal lernen, wenn ich nicht unterbreite, dass so wie eine App kann, sich das so vorstellen, oder ist es jetzt schon? Genau, es ist erst mal eine Wetterapp, also viele Sama-Wassersportler, Orgeneerkompt, Windy, eben aus der Wassersportecke nutzen diese App schon. Und da gibt es einen Plug-In, wo man sich eben die Kondensstreifen-Wascheinigkeit anzeigen lassen kann für verschiedene Punkte. Und da habe ich schon mal in der Vergangenheit immer mir wieder vor Flügen rumgespielt und mal geschaut, okay, mein Flug, der jetzt bevorsteht, fliegen wir dadurch eine Zone, die den Streifen relevant ist oder eben nicht das schon. Ach, das ist ja drückend. Okay. Hast du so dieses. Es gibt ja immer so Behauptungen, oder welche Missverständnis über Kondensstreifen begegnet, dir besonders häufig und was würdest du selber sachlich einfach ganz kurz und knapp dazu noch sagen? Also immer wieder taucht der Hinweis auf, oh, früher, als ich erinner mich noch als ich klein war, da gab es noch nicht so viele Kondensstreifen. Und ja, und letztendlich, also ich habe es natürlich, ich habe es natürlich jetzt nicht nicht gefackt, check, aber in dem Moment, wo der Luftverkehr am Wachsend ist, das heißt, mehr Flieger an sich unterwegs sind, dass wir da ist auch die Wahrscheinlichkeit höher, das überhaupten Kondensstreifen existiert. Zuerstlich sind die modernen Fliegerfliegen mittlerweile in Höhen, wo diese Ausdöse Temperatur häufiger oder die Stehungsbedingungen für kondensstreifen häufiger getroffen werden. Das ist der andere Punkt. Plus neuer Treibwerke verbrennen auch heißer, das sind also Punkte, die dazu führen, dass dann doch diese Beobachtung, dass früher weniger Kondensstreifen gab, gar nicht so von der Hand zu weisen ist. So grundsätzlich, wenn jemand, bis euch sagen, wenn jemand nach diesen 20, knapp 20 Minuten morgen sozusagen wieder auf die Straße geht oder in die Luft fliegt, wenn der oder diejenige wieder an den Kondensstreifen am Himmel sieht, was würdest du dir wünschen, dass er oder sie anders versteht? Erst mal würde ich mal wünschen, dass jemand, der in den Himmel guckt und sich den Kondensstreifen ansieht, quasi so eine Faszination verspült, letztendlich so ein Kondensstreifen ist auch irgendwie aus meiner Sicht zumindest fliegelt, denn habe ich da auch irgendwie eine falsche Vorstelle etwas estätisches. Aber gleichzeitig wünsche ich mir auch, dass jemand der Hochguckt auch die Relevanz in Bezug auf das Klimasied, dass ein Kondensstreifen nicht nur einfach ein schönes Gebilde da oben im Himmel ist, dass ich irgendwann auflöst, sondern ihr haben sie ja mit mit Eiswolken zu tun, die auch einen Klimabeitrag liefern. Du kennst sicherlich, weil ich finde das immer so wahnsinnig so sachliche und das ist ja auch ein Thema, mit dem ich kurz mal überlegt habe, ob ich mit dir einen Podcast austausch gehe. Du kennst sicher die Diskussion aus zwei Richtungen, ganz klar als Pilot, klar, und als jemand, der sich freiwillig tiefer damit beschäftigt, wo hatte ich die Forschung selbst überrascht, war leere, wo du sagst, okay. Ja, das hat wirklich die Sache der Größe, der Magnitude des Klima-Effektes. Vieles ja in der Vergangenheit schon passiert, was in Richtung, CO2-Vermeidung, weniger Spritverbrauch und so weiter geht. Aber letztendlich werden da erst man nur die CO2-Effekte angegangen. Die Erkenntnis, dass es halt neben den CO2-Effekten gerade der Luftfahrt eben auch nicht CO2-Effekte existieren, die in ihrer Größe sogar, wenn man sich den kompletten Klima-Effekt daraus anschaut, zwei Drittel nicht CO2-Effekte gegenüber einem Drittel CO2-Effekt anschaut, dann ist das schon eine Perspektive oder eine Erkenntnis, wo ich sagen würde, wow, okay, also es reicht nicht nur sich allein auf CO2 zu stürzen, sondern diese nicht CO2-Effekte haben einen beträchtlichen Beitrag. Dazu muss man sagen, natürlich ist das eben noch. Stand der Forschung, Gegenstand der Forschung. Und die Werte, die ich jetzt in Raum geworfen habe, sind natürlich mit gewissen Unsicherheiten und Fehlerbeigen verbunden, allerdings scheint sich die Wissenschaft derzeit eigentlich zu sein, dass die dieses Verhältnis schon so zutreffend ist. Also bist du jetzt nicht so wahnsinnig bei dem Thema schnell emotional oder ideologisch, dass du am Diskutieren bist, obwohl die wissenschaftliche Antwort eigentlich differenziert er ist? Ah, mein letztendlich, irgendwann als Wissenschaftler, es ist mal ein Salmerschlechter-Ratflag emotional zu werden. Also letztendlich ist das, was ist das, was grad Sie ist? Ja, doch auf der Pilotenseite natürlich schaue ich halt raus und kann die ST-Dig, der weiß nicht, der Umgebung, der Prälenchreifen, der Wolken und so weiter, schon gutachten und schätzen, aber letztendlich als Wissenschaftler oder aus Wissenschaftliche Perspektive sehe ich halt, dass in der Richtung schon viel passiert. Also die Forschung wird besser, es gibt Messkampagnen, es gibt Simulationskampagnen, also aus viel Richtungen, nähern sich die Wissenschaft genau zu der Thematik. Jetzt ist es quasi an der Politik, quasi mit den Erkenntesten aus der Wissenschaft, da eine Policy daraus zu machen, um quasi diesen Klima-Effekt eben rechnung zu tragen. Es ist sozusagen, es ist ja auch für dich gerade sicherlich das spannendes, davon ja auch mal so sagen, das Luft halt nicht nur ein Problem beschreiben kann oder dein Ton und Treiben hier, sondern auch ein Teil einer Dösung sein kann. Letzten Endes, muss man ja auch noch nicht sagen, oder? Absolut, ich meine, letztendlich den Luftverkehr wird es halt weiterhin geben und es gibt es halt einfach eine Frage, wie beschreiten man diese Transformation hin zu einem Klima verträglicheren Luftverkehr? Ja. Und da teilt dann zu haben auch mit der Arbeit bei der Vereinigung Cockpit in der Terzforce Envy, genau, da sehe ich die Arbeit schon als sinnvoll, da diese Transformation zumindest ein Stück weit zu begleiten. Ja, beansehen. Du war Lehrern, dann sage ich jetzt mal danke an der Stelle, weil ich wollte heute nicht erklären, ob fliegen gut oder schlechte ist, denn mich hat interessiert, was diese Linien über unseren Köpfen eigentlich sind und wie viel Wissenschaft, Wetter und Zukunft der Luftfahrt darin steckt. Und ja, beim nächsten Blick nach oben weiß ich zumindest ein bisschen mehr, es vorher und bestimmte eine oder andere, der gerade zugehört hat auch. Atron er gibt es auch auf Instagram, da kann er mir ja gerne folgen und auf jeden Fall die Folge auch teilen für Leute, die sich für die Pflegerei nicht nur interessieren, sondern auch generell für diese Thematik, die sich anfangs trocken anhört. Keine Frage. Aber ich muss sagen, ich bin immer überrascht, was für interessante Themen, ihr euch ehrenamtliche Wittmen könnt, weil Lehrern von daher vielen Dank für deine Zeit und wir hoffen wieder bald auf dem Austausch zu gehen und vielen, vielen Dank für jeden, der hier zuhört und ja, auf Instagram, an er, Atron er unter dem gleichen Namen und die Glocke zu abonnieren für diesen Podcast würde mich freuen und sie gerne auch teilen die Folge, wenn du das Gefühl hast, das interessiert jemanden und jemand kann sich dann erfreuen, einfach mit der Thematik sich auseinanderzusetzen. Dann wünsche ich dir noch eine gute Zeit und ja, wenn ihr happy landings und danke für diesen Austausch hier. Danke. Ja, danke, danke, dass ihr sehr durfte. Danke.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Kondensstreifen entstehen, wenn heiße Abgase eines Flugzeugs in kalt-feuchte Luft treffen und zu Eiskristallen kondensieren.
  2. Die Entstehung und Dauer von Kondensstreifen hängen von Flughöhe, Temperatur, Luftfeuchte und Triebwerkstemperatur ab.
  3. Flugzeuge produzieren nicht nur kurzlebige, sondern auch langlebige Kondensstreifen, die sich zu Wolken ausbreiten können.
  4. Ob ein Flugzeug einen Kondensstreifen erzeugt, lässt sich nicht aus dem Cockpit vorhersagen – nur mit Wettermodellen und externen Daten.
  5. Die Klimabedingungen sind komplex
  6. Vermeidung von Kondensstreifen ist praktisch schwierig, da Flugverkehr dicht ist und umfassende Planung notwendig ist.
  7. Neue Tools wie Windy-Plug-Ins helfen, die Wahrscheinlichkeit von Kondensstreifen in bestimmten Bereichen vorherzusagen.
  8. Die Wissenschaft zeigt, dass Kondensstreifen einen erheblichen, aber oft unterschätzten Klimabestandteil haben.

Summary:

Kondensstreifen sind weiße Linien in der Luft, die entstehen, wenn heiße Abgase von Flugzeugen in kalt-feuchte Luft kondensieren und zu Eiskristallen werden. Der Gast Valerian, Atmosphärenphysiker und Pilot, erklärt, dass die Entstehung und Dauer dieser Streifen von Flughöhe, Temperatur und Luftfeuchte abhängt. Während Piloten im Cockpit nur grobe Hinweise erhalten, können Wettermodelle und Apps wie Windy die Wahrscheinlichkeit von Kondensstreifen vorhersagen.

Wissenschaftlich ist bekannt, dass Kondensstreifen ein signifikanter Klimaeffekt sind – sie tragen etwa zwei Drittel der nicht-CO2-Veränderungen im Klimasystem bei. Tatsächlich ist die Vermeidung solcher Streifen aufgrund des dichten Flugverkehrs und der Notwendigkeit von strategischer Planung praktisch komplex. Obwohl früher weniger Kondensstreifen beobachtet wurden, steigen ihre Frequenz durch den wachsenden Luftverkehr und moderne, heißere Triebwerke.

Die Wissenschaft arbeitet an besseren Vorhersagen und Modellen, um diese Effekte zu quantifizieren. Der Austausch zeigt, dass Flugzeugflug nicht nur ein technisches, sondern auch ein klimatisch relevantes Phänomen ist. Es ist daher wichtig, die klimatischen Auswirkungen der Luftfahrt zu erkennen und zu integrieren, um einen nachhaltigeren Flugverkehr zu schaffen.

FAQs

Ein Kondensstreifen besteht aus vielen kleinen Eiskristallen, die entstehen, wenn heiße Abgase eines Flugzeugs in eine kälte und feuchte Luftschicht einwirken. Dort kondensieren sich Wassertröpfchen, die sich gefrieren und zu Eiskristallen verfestigen.

Das hängt von der Flughöhe, der Luftfeuchtigkeit und der Triebwerkstemperatur ab. Bei kühler, feuchter Luft entstehen längere, stabilere Kondensstreifen, bei warmer, trockener Luft lösen sie sich schnell auf.

Ja, Kondensstreifen verstärken den Klimaeffekt, da sie wie Wolken Wärme von der Erde reflektieren. Sie sind ein menschgemachter Faktor, der das Klimasystem beeinflusst, besonders in den eisübersättigten Bereichen der Atmosphäre.

Weil viele Flugzeuge gleichzeitig in der Luft sind, führt eine Vermeidung zu Interessenkonflikten und erhöhten Flugverkehrsmengen. Dies führt zu höheren Treibstoffkosten und komplexerem Flugplanmanagement.

Nein, Piloten können nur aufgrund von Wettermodellen und Flugvorbereitungen eine Wahrscheinlichkeit absehen, nicht aber sicher vorhersagen, ob ein Kondensstreifen entsteht oder wie lange er anhält.

Ja, in Apps wie Windy gibt es Plug-Ins, die die Wahrscheinlichkeit von Kondensstreifen und deren Dauer für bestimmte Flugstrecken anzeigen, was Piloten bei Flugplanung nutzen können.

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