Wegen der Kinder zusammen bleiben: Ist das sinnvoll?
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Die Diskussion um die Frage, ob Paare wegen der Kinder zusammenbleiben sollten, führt zu einem tiefen Blick auf die Beziehungsgestaltung. Viele Paare bleiben zusammen aus Gewohnheit, Verpflichtung oder Angst vor dem Verlust des Familienbildes, ohne ein echtes Liebesgefühl zu haben. Dieses „Arbeitskollegen-Modell“ führt zu Entfremdung, wobei Kinder die Beziehung als funktionelle Zweckgemeinschaft wahrnehmen und später im Erwachsenenleben verletzende Muster kopieren. Die Kernfrage lautet: Gibt es noch ein echtes Liebespaargefühl? Die Lösung liegt nicht in der Verdrängung von Konflikten, sondern in einer tiefen Selbstreflexion, die durch strukturierte Tools wie den Öko-Check unterstützt wird. Dieser Check beleuchtet Emotionen, Vorteile, Konsequenzen und ermöglicht eine bewusste Entscheidung – entweder, die Beziehung zu regenerieren oder aufgrund unüberbrückbarer Unstimmigkeiten zu beenden. Eine Trennung, die nach gründlicher Reflexion erfolgt, ist nicht nur gerechtfertigt, sondern schafft eine stabile Grundlage für die Kinder und ein ungestörtes Elternpaar. Die Entscheidung muss aus Liebe und Freiwilligkeit heraus getroffen werden, nicht aus Verdrängung oder Angst. Es ist nicht sinnvoll, aufgrund der Kinder zusammenzubleiben, wenn das Liebespaargefühl fehlt. Stattdessen sollte man aktiv dorthin fahren, wo ein echtes Vertrauen und Glücksgefühl wieder entstehen können.
würdest du mit mir wegen unserem Sohn zusammenbleiben?
Ich hätte dir die gleiche Frage gestellt.
Wirklich?
Ja.
Genau.
Ich würde sagen, nein.
Ich würde auch sagen, nein.
Aber dessen haben wir uns ja schon relativ früh mal Gedanken gemacht,
dass das Thema nicht ist, bis das der Tod uns scheidet,
sondern bis das die Unglücklichkeit oder Unstimmigkeit uns scheidet.
Und das ist natürlich auch ganz gut,
denn dann ist das Thema Trennung sozusagen eine echte Option,
was wiederum bedeutet, dass man etwas tun muss,
dass man sich bewegen muss, wenn man das und nicht einschlafen kann.
Erinnert mich immer an den Spruch mit der Bestandskundenverwaltung
und der Neukundenakquise.
Also ich denke immer für mich, ich möchte nicht,
dass jemand mit mir zusammen ist aufgrund einer Gegebenheit,
also wie zum Beispiel einem Kind.
Sondern ich möchte nicht aufgrund äußerer Umstände oder Verpflichtung innerlich,
sondern aus Freiwilligkeit, aus Liebe.
Das sollte für mich der Grund sein, warum man eine Beziehung aufrechterhält.
Jetzt müssen wir noch mal das mit dem Neukunden und Bestandskunden auflösen.
Also Neukundenakquise kennt man ja von den Telefonanbietern und so weiter.
Da kriegst du Goodies und Extras und wirst umworben.
Und sobald du Kunde bist, ist das Gefühl,
erstens, du erreichst niemanden mehr, es gibt keinen Support
und du bist nicht wichtig und es ist egal.
Und wenn du dann anrufst und sagst,
hey, ich hab ja gerade so eine Neukundenprämie
und ich verlängere ja bald meinen Vertrag bei euch,
kriege ich die dann auch?
Nee, das ist nur für Neukunden.
Sie sind ja Bestandskunde.
Gibt es für mich irgendeine Prämie?
Nein, sie als Bestandskunde kriegen gar nichts.
Okay.
Und das ist eben genau dieses Gefühl,
in das man nicht hineinkommen sollte,
dass man eben Bestandskunde ist und das Ding ist safe,
sondern dass man sich immer wieder neu bemüht.
Genau, das heißt aber im Umkehrschluss natürlich jetzt nicht,
du sagtest gerade, bis die Unstimmigkeit uns trennt,
dass man sich nicht natürlich bemüht,
sondern dass man auch nicht das sofort aufgibt und sagt,
okay, jetzt unstimmig, lass mal trennen,
sondern schon, dass man auch einen langen Atem hat
und immer wieder schaut, wo ist es nicht so gut,
wo können wir noch ein bisschen eine Schippe drauflegen,
damit beide sich wieder wohler fühlen.
Aber halt immer aus der Freiwilligkeit heraus.
Ja, vielleicht eher bis zu einer unlösbaren,
Unglücklichkeit oder Unstimmigkeit einen trennt.
Wenn man sagt, Mensch, wir haben jetzt alle möglichen Wege probiert
und merken, es gibt keinen Weg mehr, es matcht nicht mehr,
dann wäre das sinnvoll, sich zu trennen
und nicht wegen äußerer Umstände, Haus, Freundeskreis,
finanzielle Verpflichtungen, Kinder zusammen zu bleiben,
weil man das Gefühl hat, das muss so sein.
Ich habe gerade jemanden im Coaching,
da geht es ganz, ganz intensiv um Unabhängigkeit.
Und das ist eben etwas, was Sinn macht, das aufzubauen.
Hier ist jetzt der Fall, dass so viel Unabhängigkeit gebraucht wird,
andauernd, dass es gar kein Wir-Gefühl mehr gibt
und nicht unterschieden wird zwischen der reinen Fähigkeit,
unabhängig zu sein.
Und das ist eben das, was relevant ist,
dass man die Fähigkeit hat, in allen Lebensbereichen unabhängig zu sein,
dass eine Trennung theoretisch immer möglich ist,
auch wenn man es praktisch gar nicht will.
Aber dass diese Option wirklich da ist.
Ja, das ist heute unser Thema.
Macht es Sinn, wegen Kindern zusammenzubleiben?
Etwas, was ihr vielleicht aus dem Freundeskreis kennt.
Vielleicht kennt ihr es von euren Eltern,
dass man hört, jemand bleibt zusammen, weil ja noch die Kinder da sind.
Und wenn die Kinder aber groß genug und selbstständig genug sind,
dann wird man sich trennen.
Das steht schon fest.
Die Frage ist, wie sinnvoll ist es, wegen der Kinder zusammenzubleiben?
Das wollen wir in dieser Folge klären.
Willkommen im Podcast der Lebensidealisten.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches
und helfen euch raus aus der Krise hinein
in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Wenn man Eltern wird, also als Mutter und Vater geboren wird sozusagen,
durch das Kind gerät,
dann ist das Liebespaar erstmal temporär so in die zweite Reihe.
Und das Elternpaar steht erstmal ganz vorne.
Und das ist auch vollkommen in Ordnung.
Das soll auch so sein am Anfang,
weil die Bedürfnisse erstmal des Kindes im Vordergrund stehen.
Man muss sich erstmal so eingrooven als Familie,
neue Strukturen finden.
Man hat wenig Schlaf.
Man hat vielleicht nicht so die Ressourcen, sich hinzugeben.
Man fühlt sich vielleicht auch körperlich als Frau vielleicht auch nicht so danach.
Aber schwierig ist es,
wenn die Kinder älter werden.
Also wenn das erste, das zweite Jahr vorbei ist.
Die Bedürfnisse natürlich immer noch groß sind,
aber es immer mehr Möglichkeiten gibt,
vielleicht auch, dass das Kind mal stundenweise woanders ist,
im vertrauten Rahmen, familiären Rahmen vielleicht.
Und wenn das Liebespaar dann nicht mehr zurückkommt.
Und irgendwann stellt man sich die Frage,
sind wir eigentlich nur noch wegen der Kinder zusammen?
Genau.
Gibt es uns nur noch als Elternpaar?
Oder sind wir auch noch ein Liebespaar?
Ist das noch da?
Können oder wollen wir das zurückholen?
Oder gibt es vielleicht sogar schon so viele Konflikte?
Und man hat das sogar schon gesagt,
wenn wir keine Kinder hätten,
dann würden wir uns trennen.
Und das erleben wir ja auch in den Coachings immer mal wieder,
dass ein Paar sagt,
also hätten wir keine Kinder gehabt,
dann hätten wir uns schon vor zwei, drei Jahren getrennt.
Ich finde den Blickwinkel aufeinander immer ganz spannend.
In einem Coaching sagte mal eine Frau,
ich sehe meinen Mann,
seitdem wir ein gemeinsames Kind haben, ganz anders.
Jetzt ist er vor einmal in anderen Fähigkeiten mir eine Entlastung.
Aber ich merke nicht mehr so die Anziehungskraft.
Ich merke nicht mehr so dieses Wir-Gefühl in der Liebesbeziehung,
sondern wir sind so ein funktionelles Team.
Der Laden läuft, wir haben hier super To-Do-Listen,
wir sind abgestimmt.
Der eine bringt das Kind ins Bett, der andere räumt die Küche auf.
Im Haushalt ist das so ein bisschen aufgeteilt.
Wir haben alle Feiertage gut abgedeckt und so weiter.
Aber wir sind so ein bisschen wie Arbeitsgruppen.
Wir sind so Arbeitskollegen geworden,
die so eine gute Aufteilung haben, sich da eingegroovt haben.
Aber man gibt sich so ein bisschen die Tür in die Hand.
Man schlägt halt ab.
Und jeder kümmert sich halt sehr um seine Ressourcen,
ist sehr danach, dass man sagt, jetzt brauche ich die Entlastung.
Und die Entlastung ist nicht mehr gemeinsam.
Also wir haben nicht mehr so die gemeinsamen, gemütlichen Abende,
wo man sich drauf freut, sondern es ist einfach nur so,
wann kann ich mein Ding machen?
Ja, und bevor man sich dann,
wenn man sich dann trennt, dann überlegt man natürlich,
ja Mensch, das ist eigentlich auch noch zusätzlich ein Lebenstraum,
der damit für viele verloren geht.
Dieses Bild von der Familie, Mama, Papa, zwei Kinder,
dann haben wir ein schönes Haus im Grünen.
Und das ist auch irgendwie alles da.
Aber man merkt innerlich, Mensch, ich habe das alles,
aber bin ich glücklich?
Und wenn ich das jetzt verlasse, dann scheitert mein Lebenstraum.
Also dieses Bild, worauf man so lange,
wo man so lange hingearbeitet hat, den richtigen Partner gefunden,
geheiratet, zwei Kinder bekommen,
das Haus ist gebaut nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen.
Und jetzt sagt man, Mensch, jetzt habe ich all das,
da habe ich irgendwie 20 Jahre darauf hingefiebert,
bin jetzt 38 und habe das alles so eingerichtet.
Und auf einmal ist das nicht mehr der Weg.
Und den zu verlassen, das ist schwer für viele natürlich.
Viele sagen ja auch, dann bin ich irgendwie undankbar.
Was tue ich meinen Kindern damit an?
Also das ist ja für viele auch so der Grund wirklich zu sagen,
ich bleibe zusammen oder ich bleibe in der Partnerschaft,
weil da weiß ich, jeder hat so seinen Job.
Das läuft ja auch, würde ich das alleine schaffen?
Könnte ich so den Lebensstandard halten?
Könnte ich die Aufgaben alleine bewältigen?
Und ja, ich habe mich ja für ein Kind entschieden.
Und möchte ich meinem Kind das so antun,
dass er schon im Gefühl der Menschen manchmal die Familie so ein bisschen zerbricht?
Also mein Gefühl ist, dass viele das zu lange verdrängen
und sich dieser Gefahr nicht bewusst machen
und der Konsequenzen für einen selbst, für den Partner, für die Kinder nicht bewusst machen,
das beiseite schieben.
Weil ansonsten würde ich davon ausgehen,
dass viel mehr Menschen viel früher ins Handeln kommen würden.
Also wenn man jetzt diese Podcast-Folge hier hört,
dann ist das eigentlich, und man ist noch in keinem Coaching, in keiner Paartherapie,
man ist in dieser Podcast-Folge drin.
Was hält einen noch zurück?
Ich meine, man hat nach einer Folge geguckt und hört sich die an,
wo es darum geht, man ist nur noch zusammen wegen der Kinder.
Wenn man an dem Punkt ist, dass man diese Folge hört,
dann ist ganz klar, es braucht Unterstützung.
Da muss was getan werden.
Das läuft in eine extrem schlechte Richtung, wenn das nicht behoben wird,
wenn das nicht verändert wird.
Und da frage ich mich immer, macht man sich das nicht bewusst?
Was ist der Punkt, man steht und wo man drauf hinausläuft?
Und was für Konsequenzen man alle vermeiden kann,
wenn man rechtzeitig ins Handeln kommt?
Und das kann ich mir nur dadurch erklären,
dass man das möglichst weit beiseite schiebt
und nicht darüber nachdenkt, welche Folgen in Zukunft eintreten,
wenn man nicht handelt.
Weil ansonsten würde ich mich gezwungen fühlen zu handeln.
Also ich verstehe schon die Problematik,
dass das schwerfällt, diesen Dreh zu bekommen vom Liebespaar
Elternpaar, Liebespaar wieder zurückzukommen.
Das ist klar, dass das nicht einfach ist.
Das finde ich schon schwierig, aber. stimmt schon, wenn ich so weit bin, dass ich mir
den Gedanken oder dass ich diesen Gedanken
habe, sollte ich mich trennen?
Habe ich die Option
innerlich und ich da so im Struggle bin?
Bleibe ich doch lieber wegen den
Kindern in der Beziehung?
Dass ich dann natürlich eigentlich merke, ich bin absolut
in der Krise. Vielleicht fehlt auch manchmal
die Zeit zur Reflexion. Dass man
so im Alltagsleben verhaftet
ist und hat so viele Dinge zu tun,
dass man diese Selbstreflexion
gar nicht so hat, diese Zeit sich dafür
nicht nimmt und dadurch
entsprechend diese Dinge auch nicht so zum
Vorschein kommen. Also meine Erfahrung
ist im Coaching aber auch, wenn ich
jetzt mal auf unseren Freundes- und Bekanntenkreis
schaue, wo das Thema auch schon
ein, zweimal da war,
dass, ich spreche ja eher mit
der Frauenseite, sag ich mal,
dass da häufig wirklich so ein
Durchhaltegedanke ist.
Also dass die sagen so, ich wohne jetzt in
so einem schönen Haus, ich habe mir das so schön
eingerichtet. Das ist genauso, wie ich
mir das äußerlich auf der Umgebungsebene
sag ich mal, alles so gewünscht habe.
Ich komme mit den Kindern gut,
klar, klar ist das anstrengend und alles,
aber das läuft so weit
und
wir streiten ja auch nicht jeden Tag, wir haben
uns irgendwie schon jeder so eingerichtet, wir sind
auch irgendwie ein bisschen resigniert schon,
jeder macht halt sein Ding, ich weiß
ja auch, was ich an der Person habe, ich weiß
ja auch nicht, wenn der Nächste kommen würde, hätte
ich ja vielleicht auch die gleichen Probleme, also
das sind ja auch immer die Argumente und
dann zu sagen, ja jetzt sind die, was weiß ich,
vier, fünf, sechs, sieben,
da warte ich jetzt noch,
bis die vielleicht so 14, 15 sind,
dann bin ich wieder zurück
in den Beruf, habe da
ein paar mehr Stunden, jetzt habe ich auch so wenig Stunden
im Beruf, finanziell wäre es jetzt echt
hart, sich zu trennen, dann bleibe ich
in dieser Situation und warte
halt nochmal ein bisschen ab.
Man kann sich auch einrichten, habe ich letztens gehört.
Man kann sich auch einrichten, also wir können das
ja auch so machen, dass man mal getrennt
eher wegfährt mit den Kindern, das ist für die
Kinder bestimmt auch okay,
oder dann kann der eine sich ja beruflich
auch so ein bisschen,
erstmal
verwirklichen, aber das ist halt
alles das Denkgefühl, ne?
Naja, das ist eine Frage der Stimmigkeit.
Wenn das jetzt offener ausgesprochen werden würde
und beide sagen würden,
hey, weißt du was, also eigentlich
matcht das zwischen uns nicht mehr,
aber ich mag dieses ganze Umfeld,
ich mag das, dass wir hier als Eltern
für unsere Kinder da sind, lass uns
doch die Erwartungen als Liebespaar
runterschrauben, dann haben wir auch weniger
Konflikte, lass uns einfach klar
aussprechen, wir kuscheln uns
nicht mehr auf die Couch, wir machen so jeder
ein bisschen sein Ding, aber bilden hier
so eine Elternpaar-WG
und wenn beide sagen,
das ist total stimmig, warum denn nicht, aber
das wird ja nie so ausgesprochen.
Ja, und ich glaube aber, dann darfst du halt auch nicht
Silvester oder Weihnachten, sag ich mal,
in der Ecke sitzen und Tränchen verdrücken und sagen,
das ist jetzt meine Lebenszeit, die
hier vorbeigeht.
Genau, aber das ist ja meistens so das
Problem, dass man dann ja auch
abends im Bett liegt, nicht schlafen kann und
denkt so, okay, ich bin aber auch nur einmal
38, 39, 40,
das ist ja auch meine Lebenszeit,
eine Lebenszeit meiner Kinder und wie
würde sich das denn anfühlen, mit einem Partner
an der Seite durchs Leben zu gehen,
der, wo Liebe herrscht,
wo man gesehen wird, wo es aufmerksam ist,
vielleicht ist es für Kinder ja doch schöner,
also. Ja gut, dann ist eben
diese Entscheidung, die man für sich alleine
getroffen hat oder wenn man es
ausgesprochen hätte, ist das eben unstimmig.
Genau. Dann ist das ein fauler
Kompromiss. Und ich glaube, das ist das Problem,
dass die Menschen zwischen stimmig, unstimmig,
mich, umstimmig, das ist hin und her,
hin und her, heute so, morgen so.
Je nachdem, wie die Phase gerade auch ist,
in der Beziehung, dann läuft es immer wieder ein bisschen gut.
Dann war wieder ein Valentinstag kacke,
Weihnachten war okay.
Und dann können da halt
auch Jahre vergehen mit.
Ja, beim Thema zusammenbleiben
fällt mir ein, vielleicht sind
wir auch schon eine ganze Weile zusammen, weil du
unsere Podcast-Folge hörst und
schon einige
Podcast-Folgen gehört hast.
Wenn ja, dann freuen wir uns sehr,
wenn du uns bei Spotify
oder Apple eine Bewertung
hinterlässt. Und wenn du das Ganze auf YouTube
siehst, dann freuen wir uns natürlich sehr
über ein Abo von dir
oder auch dein Kommentar
zu diesem Thema. Das würde uns
sehr interessieren und wir beantworten
jeden Kommentar, der bei YouTube
bei uns eingeht.
Was sind denn deiner Meinung nach so Lösungsansätze,
die nicht helfen?
Ja, so die
typischen Dinge sind ja
Ignorieren der Entfremdung,
Entfremdung, einfach so
weitermachen, also eigentlich
das Verdrängen.
Häufig gepaart mit Hoffnung,
dass sich das ja von alleine wieder regelt.
Also wie bei dem
Liebespaar, Elternpaar,
dass das Liebespaar ja von alleine
zurückkehrt. Man vergisst
eben in dieser Hoffnung, dass die
Gewohnheit eben so extrem stark dagegen
wirkt. Und man richtet sich, wie du
sagtest, ein und empfindet das eben
als Normalzustand.
Das ist eben so das Leben.
Vielleicht findet man auch im Umfeld
Freunde und Bekannte,
denen es ähnlich geht und
sagt, naja, das scheint ja vielleicht
bei ganz vielen so zu sein.
Vielleicht muss das ja sogar so sein.
Vielleicht geht das ja gar nicht anders.
Und so begründet man sich, warum das eigentlich
okay ist.
Was aber dann passiert ist, dass dauerhaft
wahrscheinlich eine Unzufriedenheit da ist.
Dass man dauerhaft so das Gefühl hat,
so wirklich
wohl fühle ich mich mit der Situation
trotzdem nicht.
Und Hilfe in Anspruch nehmen
ist eine gewisse Gefahr,
weil dann ja genau diese ganzen
Themen aufgedeckt werden können. Also man
muss ja darüber sprechen,
wie man sich fühlt.
Und auf der einen Seite ist es die Chance,
dass das Ganze wieder in eine
Wunschbeziehung mündet, aber eben auch
die Gefahr, dass wenn man offen ausspricht,
wie man fühlt, dass es eben
in Richtung Trennung gehen könnte.
Ebenso bringt das auch nichts, finde ich, wenn man
die Konflikte vor den
Kindern sozusagen
komplett verschleiert.
Also wenn man vor allem so
tut, als wenn nichts wäre
und übertrieben
glücklich
scheint oder versucht sozusagen
so eine heile Welt durch besonders viele
Highlights im Leben aufzubauen,
um dem Thema sozusagen aus dem
Weg zu gehen.
Ich glaube häufiger ist ja der Fall, dass man
wie du schon sagst, so als Team
funktioniert und den Alltag
gemeinsam irgendwie bewältigt bekommt.
Was man dabei finde ich
vergisst ist, dass die Kinder
ja die Beziehung
der Eltern als erste Beziehung
im Leben als Liebespaar wahrnehmen
und wenn
die Kinder in dem Glauben sind,
dass wir eine Liebesbeziehung führen,
obwohl wir eigentlich uns
unausgesprochen committed haben, nur noch Elternpaar
zu sein und Team, aber das
Liebespaar gar nicht mehr richtig stattfindet,
dann glauben ja die Kinder,
dass so eine Liebesbeziehung funktioniert.
Folglich werden sie
die im Erwachsenenleben kopieren.
Und müssen im Erwachsenenleben
sehr viel Arbeit und
Reflexion, vielleicht Coachings,
Therapien brauchen, um
andere Beziehungsmuster zu entwickeln
und sich aus den
bekannten Dynamiken und Mustern,
die sie von ihren Eltern kopieren,
davon zu lösen. Dessen muss man
sich bewusst sein. Das heißt, es kann für die Kinder,
wenn man das mal so auf eine Waagschale
setzt, vielleicht sogar
in Summe schwieriger sein,
dass man sich nicht getrennt hat,
anstelle von man trennt sich.
Und ist ein
zufriedenes, stimmiges Elternpaar,
welches mit
anderen Partnern eine Wunschbeziehung
führen, wo man eben sehen kann,
dass diese Wunschbeziehungen, wie die
geführt werden, aber auch vielleicht sieht,
wie Patchwork funktioniert, wenn man
das eben hinkriegt, dass man ein
stimmiges Elternpaar mit stabilem Fundament
danach bildet.
Ich hatte letztens ein Paar im Coaching bei mir,
da ging es um das Thema Affäre
und dass das Paar
aber gesagt hat, ehrlicherweise,
davor waren wir eigentlich auch lange Zeit
jetzt nur auf Elternpaar-Ebene
unterwegs. Und da haben wir auch
drüber gesprochen, wie es den Kindern geht,
wie die Kinder, die Situation jetzt gerade,
dass die Affäre rausgekommen ist, sodass da so
ganz viel Unruhe natürlich in der Familie ist, wie die
damit umgehen. Und da erzählte
das Paar auch, dass
die Kinder eigentlich
das Liebespaar gar nicht kennen.
Also, dass
seitdem das erste Kind auf der Welt war,
das so krass runtergefahren wurde,
dass die Kinder das nicht kennen, dass
Eltern sich umarmen
oder küssen oder mal
auf der Couch eng beieinander sitzen,
das kennen die gar nicht alles.
Und die lernen
die Eltern als Zweckgemeinschaft kennen.
Genau.
Und dementsprechend war das
für die jetzt ganz komisch,
im Prozess, als sie so
durch die mehreren Sitzungen gegangen sind und die sich
wieder angenähert haben, als Liebespaar
war das für die Kinder total irritierend,
weil die Kinder gesagt haben,
mh, küsst der Mama
auf den Mund. Was ist das denn?
Ja, das gibt's ja sowieso, diese
Phasen bei den Kindern. Ja, aber für die war das wirklich
ungewohnt, weil die das halt noch nicht gesehen haben, ne?
Ja. Oder auch, dass Papa halt
Mama mal in den Arm nimmt oder so.
Am Anfang hat das kleine Kind vier Jahre immer
gesagt, hat Mama sich wehgetan.
Ja. Tröstest du sie, hat sie
sich gestoßen, hat sie sich wehgetan.
Das war so der Impuls, weil das
kannte das Kind. Wenn man weint, weil man
sich wehgetan hat, dann wird man getröstet.
Umso schöner, dass das Paar dann diesen
Umschwung geschafft hat und jetzt
dann den Kindern eben auch diese
Seite des Liebespaares
zeigen kann, sodass die das eben
für sich so aufnehmen und
später dann im Erwachsenenleben das
leichter haben, für sich auch eine
stimmige Beziehung zu führen.
Man muss sich wirklich intensiv
Gedanken machen und reflektieren,
ob dieser Verlust der
Lebensqualität, der gemeinsamen
schönen Lebensmomente
das auch aufwiegt.
Also die eigenen Bedürfnisse noch mal
mit hineinnehmen. Du hast vorhin schon gesagt, so die
Lebenszeit, dass man sich bewusst macht,
dass man dann sein eigenes Leben ja auf lange Sicht
vielleicht so 10, 15 Jahre pausiert.
Schon krass, ne?
Und ich meine, Kinder haben ja ihre schönen Seiten,
aber haben eben auch Herausforderungen.
Und ich weiß nicht, ob diese schönen Seiten,
die man an den Kindern dann hat, das wirklich aufwiegen,
dass ich keine Lebensmomente mehr mit meiner Partnerin habe.
Dass mir so eine Komponente fehlt.
Oder dass ich vielleicht schon Sorgen vor dem nächsten Urlaub habe.
Weil ich denke, oh Mann, wir haben uns im Alltag so eingegroovt,
dass wir relativ gut aneinander vorbeileben.
Und jeder sein Ding macht.
Jetzt sind wir aber zwei Wochen in einem Ferienhaus in Dänemark.
Das ist ungewohnt.
Und auf einmal sind die ganzen Dynamiken durcheinandergebracht.
Und wir müssen uns miteinander auseinandersetzen.
Das gibt Streit.
Auf einmal werden Urlaube negativ.
Und das sind ja auch alles Prägungen,
die man den Kindern hinterlässt.
Und natürlich, wenn die ganz jung sind,
dann ist Dänemark trotzdem toll gewesen.
Weil dann haben die alles entdeckt und so viel Neues.
Und das ist so aufregend.
Aber je älter die werden, desto mehr reflektieren die ja auch
und sehen, im Urlaub streiten Mama und Papa immer.
Oder bringen sich gegenseitig in den Ausschluss.
Dass man sagt, okay, das mache ich jetzt nur mal mit Papa alleine.
Ich bleibe jetzt mal hier.
Oder das können wir ja nachher machen.
Also Kinder merken ja auch,
dass diese Aufteilung dann irgendwann stattfindet.
Und dass man eigentlich ja getrennt leben kann.
Ja, und das kommt tatsächlich häufig vor,
dass Eltern sich in den ersten drei Jahren,
nachdem sie Kinder bekommen haben, trennen.
Dazu gibt es eine Studie vom Deutschen Jugendinstitut aus 2015,
die aufzeigt, dass 20 Prozent der Eltern
sich in den ersten drei Jahren, nachdem sie Eltern werden, trennen.
Was immerhin schon mal ein Fünftel ist.
Das ist ganz schön viel.
Und das nur in drei Jahren.
Ja.
Wenn wir jetzt mal schauen,
würde auf fünf oder auf sieben Jahre,
weil letztendlich ja manche ja auch beschreiben,
so bis die Kinder gekommen sind, war es ganz gut.
Es gab schon so erste Konflikte und Themen und so weiter.
Aber das konnte man ganz gut handeln.
Und ab dann wird die Konfliktspirale schwieriger,
weil weniger Zeit, weniger Routinen,
weniger Spontanität, Herausforderungen.
Als Elternpaar kommen dazu,
man findet nicht zum Liebespaar zurück.
Und die Erfahrung zeigt ja,
dass es durchaus auch so drei bis sieben Jahre dauert,
bis man so weit weg ist.
Dass man so viel aufgestaut hat an Verletzungen,
dass man den Deckel nicht mehr halten kann.
Also ich glaube,
wenn man so eine Studie jetzt auf sieben Jahre mal ausgedehnt hätte,
wäre die Quote noch deutlich größer von Paaren,
die sich getrennt haben.
Und wenn man dann mal eine Befragung macht dazu,
wie viele Paare haben denn eher so ein WG-Team-Gefühl
als ein richtiges Liebespaar-Gefühl,
dann sind das, glaube ich, auch noch sehr viele.
Wenn ihr gerade bei YouTube zuschaut,
dann könnt ihr es in die Kommentare schreiben
oder bei Spotify.
Die Umfrage beantworten.
Mich würde mal interessieren,
wie viele Paare kennt ihr, die Kinder haben
und wo ihr sagen würdet,
die sind ein wirklich harmonisches, glückliches Liebespaar.
Das würde mich mal sehr interessieren.
Wie könnte also jetzt eine Lösung aussehen,
wenn ich vor der Frage stehe,
ist es sinnvoll,
wegen den Kindern zusammenzubleiben weiterhin?
Erstmal müsste ich reflektieren,
ob es wirklich so ist.
Liegt es jetzt wirklich nur noch an den Kindern?
Oder ist eigentlich noch ein Gefühl da?
Sind noch gemeinsame Lebensstile da?
Sind es nur immer wiederkehrende Konflikte,
die dieses Gefühl auslösen?
Also ist das wirklich so?
Und da bietet es sich eigentlich an,
mal in so eine tiefere Selbstreflexion zu gehen.
Mal drei, vier Tage Auszeit zu nehmen,
mal irgendwo in ein Hotel zu fahren.
Wenn das geht.
Wenn das geht.
Und in sich zu gehen und mal zu prüfen,
wie ist mein eigenes Gefühl eigentlich noch?
Ist es wirklich so,
dass es nur noch die Kinder sind?
Oder wenn man gewisse Aspekte der Beziehung verändern würde,
könnte man sich dann ein Zusammenleben,
eine Liebespaar-Ebene wieder gut vorstellen?
Weil ganz häufig ist es vielleicht ja einfach so,
dass man so viele Konflikte hat und so viel Uneinigkeit,
so viele Themen in der Kommunikation aufgebaut hat,
die sich negativ auswirken,
dass dieses Gefühl da ist,
wir sind nur noch wegen der Kinder zusammen.
Aber vielleicht hält einen ja doch noch auch Liebe zusammen
und die Hoffnung und die Idee,
dass man das ja wieder zusammenführen könnte
und da wieder ein Match entsteht,
dass man wieder Freude an Paarzeit entwickelt,
dann wäre das ja eine Möglichkeit, daran zu arbeiten.
Also die Kernfrage zu beantworten,
ist das Liebespaar in den Hintergrund geraten
oder ist das Liebespaar wirklich verloren,
also ist wirklich jetzt in der Zeit
das Gefühl von Liebe abgebaut worden,
ist nicht mehr ausreichend vorhanden,
sodass man sagt,
zwischen uns gibt es keine Liebespaar-Ebene mehr
und ist auch nicht mehr vorstellbar.
In meinem Basisgefühl finde ich für dich keine Liebe mehr.
Ich bin nur noch mit dir zusammen aus Gewohnheit
und weil die Kinder da sind
und ich die Umgebung mit dem Haus und dem Freundeskreis mag,
ansonsten gibt es diese Liebespaar-Ebene nicht mehr.
Und dann wäre ich da,
dann wäre ja die Frage zu überlegen,
wäre man bereit, in einen Prozess einzusteigen
und nochmal zu schauen,
sind da wirklich keine Gefühle mehr
oder sind da gedeckelte Gefühle aufgrund von Verletzungen?
Also da wäre ja die Möglichkeit, zurückzukehren,
wann war es mal gut und die Verletzung aufzulösen.
Weil häufig, oder es ist ja ganz normal,
dass man zu der Person, mit der man im Konflikt ist
und von der man sehr sich verletzt fühlt,
dass man da keine großen Gefühle hat.
Sondern dass man aufgrund von einem Selbstschutz
alles erstmal runterfährt.
Und das ist wichtig, es fahren dann auch die guten Gefühle runter,
nicht nur die negativen.
Man kann nicht nur Negatives deckeln und das Gute beibehalten.
Das Gute geht auch nach und nach mit unter den Deckel.
Weil, ist ja auch ganz logisch,
je mehr Liebe ich für dich empfinde,
desto verletzter bin ich
oder desto mehr werde ich in meinen Erwartungen enttäuscht.
Je mehr ich meine Liebe runterfahre und deckele,
desto weniger Erwartungen habe ich an dich.
Desto weniger Enttäuschung erlebe ich.
Und entsprechend macht das ja sogar Sinn.
Aber ich würde dann ja denken, ich habe keine Gefühle mehr.
Aber die Gefühle sind vielleicht unter diesem Deckel von Verletzungen.
Und da wäre die Möglichkeit, wenn ich mir die Frage stelle,
wäre ich dazu bereit, in den Prozess einzusteigen,
die Verletzungen zu lösen,
um meine Klarheit wirklich nochmal abzusichern.
Um mir sicher zu sein in meiner Entscheidung,
ich möchte in der Beziehung nochmal bleiben
und nochmal neu investieren, nochmal was Neues machen.
Neues aufbauen oder möchte ich wirklich die Trennung innerlich?
Das hat riesige Vorteile, diesen Prozess zu durchlaufen.
Erstens kann es passieren,
dass man in eine harmonische Wunschbeziehung gerät,
weil man merkt, das Gefühl von Liebe ist noch da,
ist gedeckelt und wir können das lösen.
Das andere ist, dass wenn man rausfindet,
dass das nicht mehr da ist,
hat man auf der einen Seite ein stabiles Fundament,
um auch als Elternpaar nach der Trennung
mit gemeinsamen Werten,
im Austausch miteinander,
die Erziehung der Kinder weiterzuführen,
was eine ganz wichtige Ebene für die Kinder ist,
dass die Eltern nicht zerstritten sind,
dass die sich noch auf Elternpaar-Ebene mögen,
in die Augen schauen können, miteinander sprechen können.
Und ein wesentlicher Punkt ist nochmal für viele,
dass man sagen kann, was ja auch ganz wichtig ist,
wir haben alles probiert.
Wir haben das nicht leichtfertig gemacht.
Wir haben nicht einfach einen Cut gezogen,
sondern wir haben das nicht leichtfertig gemacht.
Wir haben alles probiert,
aber für uns festgestellt, dass es nicht mehr geht,
was zum Verarbeiten einer Trennung
natürlich wesentlich besser ist,
als wenn man das nicht gemacht hätte.
Und man kann dann diese Trennungsentscheidung
auch häufig gegenüber den Kindern,
aber auch dem Freundeskreis, der Familie gegenüber,
gemeinsam vertreten.
Das ist auch natürlich ein Riesenvorteil,
muss man sagen,
dass da einfach kein Kampf entsteht,
kein Rosenkrieg daraus kommt.
Sondern man einfach nach außen hin sagen kann,
wir haben für uns alles probiert
und haben gemeinsam den Entschluss getroffen,
dass die Trennung der beste Weg ist.
Und das ist eine Haltung, die man nach außen hin zeigt,
aber auch die man mit den Kindern kommunizieren kann,
die eben ganz anders ist.
Viele nutzen bei der Fragestellung,
ist es sinnvoll, mich nicht zu trennen wegen der Kinder,
auch eine Pro- und Kontraliste.
Also sie aufschreiben,
das sind die guten Sachen, die dafür sprechen,
das sind die negativen Sachen.
Wie stehst du so zu Pro- und Kontralisten?
Bekanntermaßen nutzen wir dafür den Öko-Check,
so als verbesserte Version der Pro- und Kontraliste,
weil es total Sinn macht,
das von mehreren Seiten zu beleuchten.
Und so eine Pro- und Kontraliste ist meistens zu eindimensional.
Deswegen nehmen wir den Öko-Check,
stellen uns vier Fragen,
schauen uns das an,
schauen uns das Ziel an,
schauen uns die Vorteile im Hier und Jetzt an,
wo wir noch zusammen sind
und schauen uns an,
welche Konsequenzen können eintreten,
wenn wir uns trennen
und wie können wir diese verhindern
oder dafür sorgen,
dass die Konsequenzen eben nicht eintreten
oder gemildert werden.
Und dann kann man eine vielstimmigere Entscheidung treffen.
Der Öko-Check wird in unserem kostenlosen Videokurs
im Detail erläutert,
mit PDF dazu,
zum Selbstwert,
ausfüllen und durchführen,
mit Beispielen, sodass man im Detail
erfährt, wie man für sich
da eine stimmige
Entscheidung treffen kann.
Bevor ich den Öko-Check
kennengelernt habe, habe ich ja auch gerne
diese Pro- und Kontra-Listen durchgeführt,
weil ich ja so ein sehr strukturierter
Mensch bin. Aber
ich muss mal sagen, ich habe die immer ausgefüllt
und dann hatte ich ja innerlich schon so eine Tendenz.
Und dann hatte ich vielleicht dann
fünf Sachen auf der Pro-Seite
und acht Sachen auf der Kontra-Seite
und war aber im Gefühl eher für Pro.
Und habe dann angefangen von wegen, ja,
das ist zwar, wenn man abzählt, ja, mehr bei
Kontra, aber von der Gewichtung ist es
mehr bei Pro.
Und dann stand ich wieder vor dem Dilemma.
Ja, schöne Grüße gehen raus an mein
Paar, das
mit mir jedes Mal das Thema
Listen thematisiert, wo es
jedes Mal darum geht, wie
sinnvoll es doch wäre, wenn
die beiden endlich anfangen würden, Listen
zu schreiben für manche Dinge.
Die machen es nämlich gar nicht.
Okay.
Ich liebe den Moment, das mache ich
abends schon mal gerne für den nächsten
Tag oder auch bevor ich einen Arbeitstag
habe, heute Morgen auch wieder.
Ich schreibe mir erstmal alle Punkte, die ich
erledigen will, auf eine Liste. Und dieser Moment,
wo du den Stift in der Hand hältst und das
durchstreichen kannst, ist so herrlich.
Ist aus dem Kopf raus, ausgeschrieben.
Das bringt so einen kleinen Dopaminschub.
Total, also bei mir jedenfalls.
Ja, ist bei vielen so, etwas wegstreichen zu können.
Deswegen ist ja auch häufig der Tipp, dass man das
eben physisch macht, also mit Blatt und Stift
und nicht im Handy.
Okay.
Das ist nicht der gleiche Effekt, ob ich
im Handy was durchstreiche
oder eben mit einem Stift.
Und es sorgt
natürlich dafür, jetzt schweifen wir so ein bisschen
ab, aber es sorgt dafür, dass man auch Dinge
gut aufteilen kann. Ja. Das ist nämlich häufig
ein Thema, auch bei dem Paar,
dass der eine hat
die ganzen Sachen im Kopf, der andere nicht.
Ja. Und der, der die Sachen
nicht im Kopf hat, der will entspannt noch mal
eine Runde joggen gehen, während der andere
sagt, das kann nicht sein, wir haben so viele To-Dos.
Und der andere sagt, nee, wo denn?
Ja.
Sehe ich gar nicht. Ja. Schreibe ich auf die Liste,
kann man sich zusammensetzen und sagen,
guck mal, das sind die To-Dos,
wie teilen wir das auf?
Dann hat nicht einer die Führung mit allen To-Dos
im Kopf, sondern man kann das eben auch
in so eine Aufteilung bringen.
Und das ist eben beim Öko-Check
jetzt wieder ähnlich. Man schreibt den eben
auf, man kann den gemeinsam
reflektieren
und man kann durchs Aufschreiben
eben das auch mal zwei, drei
Tage sacken lassen. Ja.
Man kann sagen, Mensch, ich höre mir mal Podcasts
Folgen an, schaue YouTube-Videos,
ich recherchiere mal, bringe das neue Wissen
mit ein und kann den so nach und nach
vervollständigen.
Und ganz wichtig ist eben,
der Öko-Check ist nicht objektiv,
sondern bezieht
die Emotionen ganz klar mit ein.
Der Öko-Check,
der mündet in zwei
Ergebnissen hier eigentlich.
Entweder man bleibt zusammen oder
man trennt sich.
Wenn man zusammenbleibt,
dann, also wenn man schon so weit ist,
dass man so einen Öko-Check macht und sich
damit so detailliert befasst, dann bleibt
man zusammen, weil das Gefühl von Liebe
noch da ist oder wieder hergestellt wird
oder wurde und
man sagt, wir haben
eine gute Chance, dass wir in eine Wunschbeziehung gemeinsam
kommen. Und dann darf man aber auch
und sollte man ja auch anfangen,
Dinge umzustellen, weil
das Ziel ist ja von vielen Menschen ja
nicht zu sagen, okay, wir bleiben jetzt zusammen, lass mal so
machen, wie wir es die letzten Jahre gemacht haben,
war scheiße, lass mal beibehalten,
sondern es ist dafür was Neues,
was sich dann endlich mal stimmig anfühlt.
Und das
bedarf natürlich zeitlicher
Ressourcen, dass man dem einen Fokus
widmet und dass man ins Handeln
kommt. Und
da haben wir auch verschiedene Tools, die wir mitgeben,
Reflexionsgespräche,
Orga-Gespräche,
Signal-Tagebuch, Date-Nights,
also es gibt ja ganz viele Dinge, die man
machen kann, um ja auch seine
Gewohnheiten durch neue Rituale
zu ersetzen, die dann wiederum zu neuen
Gewohnheiten werden. Aber das
kostet einmalig natürlich
Kraft und Energie und
weil immer aus Gewohnheiten rauszukommen
bedeutet für unser Gehirn Arbeit
und Arbeit mögen wir nicht so gerne,
also ist es schwierig
und einfacher in der alten Gewohnheit zu bleiben.
Und ich finde das auch völlig normal,
dass man gerade als Eltern ja immer wieder
in die Situation kommt, aufgrund
von verschiedenen Wachstumsphasen, Bedürfnissen
der Kinder, das geht ja noch Ewigkeiten
weiter, dass man sich
immer seine Lücken suchen darf
als Paar und da auch
flexibel bleibt. Also wenn ich
jetzt auf unsere Beziehung zurückschaue,
gab es ja auch viele Phasen, wo wir
das mal so gemacht haben, dann haben wir das wieder
ganz anders gemacht. Also
auch die Betreuungsmöglichkeiten
waren unterschiedlich möglich, wie wir
als Paar freie Zeit hatten,
auch zu verschiedenen
Tageszeiten Zeit hatten.
Jetzt haben wir gerade eine Phase, wo wir die Abende
wieder zusammen sehr genießen können,
was auch erstmal wieder ungewohnt ist,
finde ich, dass man abends jetzt Zeit zusammen wieder
verbringt. Aber auch das
anzunehmen und zu sagen, okay,
wir schauen, was können wir jetzt
Neues machen, wie können wir das neu gestalten und
sich nicht jeder zurückzieht und sagt,
jetzt haben wir ja freie Zeit, aber
davor war das ja auch schon so, dass du alleine
das und das gemacht hast und ich alleine das,
sondern zu sagen, dann lass mal
überlegen, was machen wir denn jetzt?
Ja, und in dieser
Priorisierung trifft man dann
natürlich auch manchmal für andere ungewöhnliche
Entscheidungen,
die aber dafür sorgen, dass man
eben auch ins Liebespaar zurückfinden kann,
und seine Ressourcen findet.
Wir haben zum Beispiel
meiner Mutter gesagt,
weißt du was, wir möchten dich gerne als
Nanny einstellen, kündige
deinen Job, also die war
auf damals 450 Euro Basis
eingestellt, dann haben wir gesagt, kündige deinen Job,
wir bezahlen das und
du kommst zu uns, glaube ich, drei Vormittage
die Woche und
passt auf unseren Sohn auf, was
eine totale Win-Win-Win-Win-Situation
für alle ist.
Ihr baut eine coole Bindung auf,
du machst was mit deinem Enkelkind, was du sowieso
liebst, bekommst dafür dann sogar noch
Geld, damit du diesen Ausgleich hast
und wir können Paarzeit miteinander haben
und zum Liebespaar zurückfinden.
Das ist ungewöhnlich
und kostet natürlich dann auch viel Geld
für uns, wofür
man auf andere Dinge verzichten musste,
aber dieser Fokus
und diese Entscheidung war eben viel wichtiger
zu sagen, dort zurückzufinden
zum Liebespaar, nachdem das Elternpaar
eine Zeit lang pausiert wurde.
Und das mag vielleicht für jemanden ungewöhnlich sein,
der von außen drauf guckt,
aber es hat genau den Effekt
erzielt, den es eben haben sollte.
Und das war dann, wie du sagst, temporär.
Genau.
Weißt du, wie lange war das? Anderthalb Jahre,
bis er in die Kita gekommen ist.
Also nicht sofort nach Geburt,
das hatte eine gewisse Pausenphase,
ich glaube, es war ein Jahr.
Ein, anderthalb Jahre waren das.
Die haben eine klasse Bindung jetzt miteinander.
Der Oma-Tag,
der darf niemals ausfallen
und da soll auch nichts anderes passieren.
Und die Bindung ist eben enorm.
Und wir haben eben dadurch
Zeit für uns gefunden.
Genau, und es hat sich auch immer wieder verändert.
Wie du sagst, dann war das ein Jahr lang,
dann haben wir andere Möglichkeiten gefunden,
dann haben wir noch meine Schwester mehr eingebunden,
die von Anfang an ja auch schon eine Bindung aufgebaut hat.
Aber immer zu schauen,
wen können wir mit dazunehmen?
Wir waren ja immer sehr eng im Familienkreis.
Externe Babysitter hatten wir bis jetzt
nicht drangezogen, weil wir einfach da ja auch
gute Bindungen in der Familie hatten.
Aber zu schauen, was machen wir in der Zeit?
Und wir hatten,
nicht immer viel Zeit.
Ich finde, das ist auch ein wichtiger Aspekt,
sondern auch zufrieden zu sein und zu sagen,
haben wir jetzt nur zwei Stunden?
Was können wir in den zwei Stunden machen?
Statt zu sagen, das lohnt sich ja nicht.
Oder irgendwo hinfahren lohnt sich ja vielleicht
auch nicht für zwei Stunden so weiter weg.
Dann lasst uns abschließend noch mal
jetzt die Frage beantworten.
Ist es sinnvoll, wegen der Kinder zusammen zu bleiben?
Ja oder nein?
Meiner Meinung nach ist es nicht sinnvoll.
Weil viele Faktoren ja auch mit reinspielen,
die man bedenken sollte,
in der gesamten Konsequenz.
Also ist das wirklich sinnvoll
für mich, für mein eigenes Leben?
Ist es sinnvoll für das Leben
von meinem Kind?
Ist es sinnvoll für das Leben meines Partners?
Ist das wirklich
stimmig, auf vieles zu verzichten
in Emotionen? Und sollte es
nicht so sein, dass Liebe als ein so
starkes Gefühl immer eine
Freiwilligkeit hat und nie eine Abhängigkeit
oder eine Verpflichtung?
Ich würde sagen, es ist
total sinnvoll,
wegen der Kinder so motiviert
zu sein, zu sagen,
wir arbeiten an der Beziehung und lassen die
nicht einfach nur nebenbei laufen.
Also ich würde eher
so Dinge wie Kinder,
Haus und all die ganzen Dinge,
die man sich zusammen
erschaffen hat, würde ich dafür
nutzen, maximal motiviert zu sein,
zu sagen, ich lasse das nicht
nebenbei laufen, sondern ich widme
dem so viel Fokus, dass ich
in diese Zufriedenheit zurückkehren
kann.
Dafür ist das da, wenn ich das
gemacht habe und stelle fest,
das funktioniert nicht,
dann würde ich auch sagen,
sollten Kinder nicht der Grund sein,
warum man zusammenbleibt, sondern dann
macht es mehr Sinn, sich zu trennen,
stimmig als Elternpaar zusammen
zu bleiben, das zu stabilisieren.
Denn man stelle sich mal
vor, man
geht in seine eigene Kindheit
zurück, wird irgendwann
15 und die Eltern
trennen sich. Man fragt
Mensch, warum trennt ihr euch denn?
Und dann sagt die Mama oder der
Papa, sagt, wisst ihr was,
lieber Florian, wir
waren die letzten 12 Jahre nur
deinetwegen zusammen. Wir beide
mögen uns überhaupt nicht mehr.
Wir sind einfach nur noch Team,
wir haben Konflikte ohne Ende
und wärst du nicht auf der Welt, hätten
wir uns schon vor 12 Jahren getrennt.
Das heißt, ich habe jetzt die Verantwortung
abbekommen, dass meine Eltern
12 Jahre unglücklich zusammengeblieben
sind und ohne mich hätten
die vielleicht schon vor zwölf Jahren sich getrennt
und vor zehn Jahren einen neuen Partner gefunden,
mit dem sie glücklich geworden wären.
Also diese Last, die mir da auferlegt wird.
Die Prägung durchzuhalten.
Also das ist vielleicht nochmal ein anderer Blickwinkel.
Sonst hat man vielleicht den Gedanken,
die Kinder sind glücklich und haben die Eltern zusammen und so weiter.
Aber wie gesagt, die spüren das und haben dann eher diese Last.
Man merkt auch manchmal diese Umkehr.
Wir alle kennen vielleicht Familien
oder kennen das von uns selber schon aus der Kindheit
oder aus irgendwelchen Situationen,
dass wenn die Kinder so zwischen zehn und sechzehn sind,
so gerade auch in der Pubertätsphase,
dass die natürlich wissen, wie es um die Eltern steht,
die Konflikte mitbekommen und manchmal die Kinder aussprechen
und sagen, Mensch, trennt euch doch.
Was hält euch zusammen?
Ihr streitet so oft.
Euch geht es so schlecht miteinander.
Mama, dauernd weinst du.
Papa, dauernd schreist du.
Trennt euch doch.
Und da merkt man schon, okay, dann ist der Punkt gekommen.
Wo man sich dann trennen sollte.
Von daher Motivation, was zu verändern, ja.
Nur wegen der Kinder zusammenbleiben, dann nein.
Ja, wenn euch diese Folge nun berührt hat
und ihr habt vielleicht ein Tränchen im Auge und denkt,
Mensch, scheiße, das haben wir so noch nie bedacht,
dann meldet euch sehr gerne bei uns fürs telefonische Erstgespräch.
Wir schauen gemeinsam dann,
wie wir euch auf eurem Weg unterstützen können
und führen euch in Richtung Klarheit,
Entscheidung und wenn es gebraucht wird,
in die Trennungsbegleitung
und wenn es noch funktioniert in Richtung der Wunschbeziehung.
Ansonsten freuen wir uns,
wenn ihr beim nächsten Mal wieder dabei seid,
unsere Folge einschaltet.
Bis bald.
Bis dann.
Podcast Summary
Key Points:
Die Frage, ob man wegen der Kinder zusammenbleibt, ist entscheidend, da viele Paare nur aus Gewohnheit und äußeren Verpflichtungen zusammenhalten, ohne echte Liebe oder Freiwilligkeit.
Trennungen sollten nicht wegen äußerer Umstände wie Kinder oder finanzielle Verpflichtungen erfolgen, sondern aufgrund einer unüberbrückbaren Unstimmigkeit oder Unglücklichkeit im Liebesbeziehungsgefühl.
Ein langfristig stabiles Elternpaar sollte nicht nur funktionell funktionieren, sondern auch ein echtes Liebespaargefühl aufbauen, das sich aus Freiwilligkeit und gegenseitiger Anziehung leitet.
Die Verdrängung von Konflikten und das „Arbeitskollegen-Modell“ führen zu einer Entfremdung, wobei Kinder oft die Beziehung als „Zweckgemeinschaft“ wahrnehmen und im Erwachsenenleben verletzende Muster kopieren.
Der Öko-Check als strukturierte Selbstreflexion hilft, die Emotionen, Vorteile, Konsequenzen und mögliche Trennungsentscheidungen transparent und bewusst zu beleuchten.
Eine Trennung, die nach gründlicher Reflexion getroffen wird, bietet eine stabile Grundlage für die Kinder und ein ruhiges Elternpaar, ohne dass die Beziehung als „nur wegen der Kinder“ dauerhaft bleibt.
Es ist sinnvoll, die Beziehung aktiv zu regenerieren, statt sie zu überleben, und Dinge wie Paarzeit, Kommunikation und emotionale Nähe zu neu zu gestalten.
Die Entscheidung, zusammenzubleiben oder zu trennen, muss aus Liebe, Klarheit und Eigenverantwortung entspringen – nicht aus Verdrängung oder Angst vor Verlust.
Summary:
Die Diskussion um die Frage, ob Paare wegen der Kinder zusammenbleiben sollten, führt zu einem tiefen Blick auf die Beziehungsgestaltung. Viele Paare bleiben zusammen aus Gewohnheit, Verpflichtung oder Angst vor dem Verlust des Familienbildes, ohne ein echtes Liebesgefühl zu haben. Dieses „Arbeitskollegen-Modell“ führt zu Entfremdung, wobei Kinder die Beziehung als funktionelle Zweckgemeinschaft wahrnehmen und später im Erwachsenenleben verletzende Muster kopieren.
Die Kernfrage lautet: Gibt es noch ein echtes Liebespaargefühl? Die Lösung liegt nicht in der Verdrängung von Konflikten, sondern in einer tiefen Selbstreflexion, die durch strukturierte Tools wie den Öko-Check unterstützt wird. Dieser Check beleuchtet Emotionen, Vorteile, Konsequenzen und ermöglicht eine bewusste Entscheidung – entweder, die Beziehung zu regenerieren oder aufgrund unüberbrückbarer Unstimmigkeiten zu beenden.
Eine Trennung, die nach gründlicher Reflexion erfolgt, ist nicht nur gerechtfertigt, sondern schafft eine stabile Grundlage für die Kinder und ein ungestörtes Elternpaar. Die Entscheidung muss aus Liebe und Freiwilligkeit heraus getroffen werden, nicht aus Verdrängung oder Angst. Es ist nicht sinnvoll, aufgrund der Kinder zusammenzubleiben, wenn das Liebespaargefühl fehlt.
Stattdessen sollte man aktiv dorthin fahren, wo ein echtes Vertrauen und Glücksgefühl wieder entstehen können.
FAQs
Nein, es ist nicht sinnvoll, nur wegen der Kinder zusammenzubleiben. Die Beziehung sollte auf Freiwilligkeit und Liebe basieren, nicht auf Verpflichtungen oder äußeren Umständen.
Das Elternpaar kann sich in eine funktionelle Team-Struktur verlieren, wobei die Liebesbeziehung verdrängt wird und die Kinder ein falsches Bild von einer glücklichen Beziehung erhalten.
Die Kinder merken es und kopieren diese Muster im Erwachsenenleben, was zu weiteren Konflikten und Schwierigkeiten in weiteren Beziehungen führen kann.
Durch tiefere Selbstreflexion, Auszeit, gemeinsame Gespräche und konkrete Handlungen wie neue Rituale oder gemeinsame Aktivitäten, die die emotionale Verbindung stärken.
Offene Kommunikation hilft, Verletzungen zu erkennen, Gefühle zu verarbeiten und klare Entscheidungen zu treffen, ob man zusammenbleibt oder trennt.
Der Öko-Check ist ein strukturierter Prozess, der alle Aspekte – Vorteile, Konsequenzen, Emotionen – berücksichtigt, um eine fundierte Entscheidung über Zusammenbleiben oder Trennung zu treffen.
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