Die Transkription beschreibt die außergewöhnliche Geschichte von BTS, einer südkoreanischen Band, die die Pop-Welt revolutionierte. Ausgangspunkt ist ihr großes Comeback-Konzert in Seoul, bei dem zehntausende Fans trotz fehlender Tickets die Straßen füllten. Die Band, bestehend aus sieben Mitgliedern (RM, Suga, J-Hope, Jungkook, Jin, V und Jimin), begann als Außenseiter einer winzigen Agentur namens Big Hit Entertainment. Ihr Gründer Bang Si-hyuk setzte bewusst auf Authentizität und selbstgeschriebene Texte über gesellschaftliche Probleme, statt auf das typische, seelenlose Industrieprodukt der großen K-Pop-Firmen. Die Mitglieder wurden durch ein hartes Trainingssystem geformt: RM, ein hochbegabter Rapper, wurde zum Leader; Suga und J-Hope brachten Hip-Hop- und Breakdance-Erfahrung mit; Jungkook, Jin, V und Jimin ergänzten die Gruppe als Sänger und Visuelle. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten gelang BTS der Durchbruch, indem sie westliche Musikstile mit koreanischen Melodien mischten und eine globale Fangemeinde aufbauten. Ihr Einfluss reicht weit über Musik hinaus: Sie sprachen vor der UN-Vollversammlung, besuchten das Weiße Haus und wurden zu Botschaftern für Selbstliebe und Diversität. Wirtschaftlich bringen sie Südkorea jährlich Milliarden ein. Die Transkription zeigt, wie BTS die Spielregeln des K-Pop neu interpretierten und zu einem der einflussreichsten Phänomene der Popgeschichte wurden.
* Musik * ARD Sounds. Ich stehe jetzt auf einer Straße an den Zoll, um mich herumstürmen 10.000 Menschen, alle in die selber Richtung zum Kwangermundplatz. Die sind hier aufgeregt. Hier bin ich auch mega aufgeregt, ein bisschen nidisch. Das ist Tungi. Wir holsten diesen Podcast zusammen. Er ist hier gerade in Zoll der chorianischen Hauptstadt. So ganz nach vorne zur Bühne kommt er nicht. Das Gelände um den Kwangermundplatz ist komplett abgesperrt. Ich habe kein Ticket bekommen, die waren in Sekunden weg. Aber ich bin trotzdem hier. Ich konnte einfach nicht zu Hause bleiben. Sie ist die Skyline-Konzaur, die hier fast einmal rund um den Platz geht. Hinter mir ist Kermen-Buckong, der Königsballer. Der ist über 600 Jahre alt. Und wenn im Korea etwas richtig groß ist, passiert das hier. Mehr steht auf eine riesige Bühne, alles voll mit Menschen. Überall die Liste. Und nicht steht draußen. Und ja, sie trotz dem. BTS. Die Band, die unzählige Streamingrekorde gebrochen hat. Fast vier Jahre waren sie weg. Und jetzt sind sie wieder da. Ihre Fans, Ami, haben sich nicht einfach nur auf dieses Kompack gefreut. Sie haben sich akkriebe starr auf vorbereitet. Seit den BTS den neuen Albumtitel bekannt gegeben haben, Aarbe-Rang, haben Fans versucht, das Konzept zu entschlüsseln. Haben wie bei einer Schatzsuche mögliche Spoiler in Instagram posts und live streams der Bandmitglieder gesucht. Haben Theorien zu den Songtiteln ausgetauscht, gemutmaßt und, gehofft, dass die Chemie zwischen den Jungs noch die gleiche ist, wie früher. Es ist nach dem Konzept. Ich bin jetzt hier mit Feng und Mingen. Beidaten hat das Privileg auf dem Konzept zu sein. Fengen. Wie fandst du das Konzept? Wir waren eine Erfahrung. Zwei Sekunden innen um mich abgeholt. Es war ein Abend und vielen Tränen bei mir. Ich war sehr emotional und einfach, weil ich happy bin, die wir da zu sehen. Das große Konzept in Sol war erst der Anfang. Ein Vorgeschmack auf die Welt-Tunie. Und die macht auch in Deutschland halt. Und war natürlich innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Aber ratet mal, wer Tickets ergattert hat. Ich hab Tickets gekriegt für beide Tage. Ich hab sogar VIP Soundcheck-Tickets gekriegt. Ich hab gerade ein halbes Vermögen ausgegeben. Und das war gerade der krasseste Adrenalin-Schub. Wir merkt schon, das Kompack von BTS ist huge. Millionen Menschen auf der ganzen Welt haben darauf gewartet. Eine gekastete Band, die dafür geliebt wird, dass sie authentisch ist. Außenseiter, die eine multi-billion-Dollar-Marker aufgebaut haben. Koreanische Musik, die zuerst die westliche Pop-Kultur erbratert, bevor sie in Korea so richtig erfolgreich wurde. BTS sind voller Widersprüche. Und genau das macht die so einzigartig. Die Frage, die uns in diesem Podcast beschäftigt, ist, wie ist das passiert? Wie ist aus diesen sieben Jungs aus Korea eines der einflussreichsten Phänomene der Pop-Geschichte geworden? Eine Band, die die Welt verändern kann. Ich bin Thungin, ich bin Content Creator. Und als Deutsch-Korea-Ner bin ich mit Koreanischer Musik aufgewachsen. K-Pop liegt bei mir also sowieso schon lange. Und ich hab BTS schon richtig früh gehört. Sie haben mich durch viele, auch Harte, Phasen meines Lebens begleitet. Und ich bin Lisa Sophie, Journalistin und Moderatoren. Ich bin Army und generell K-Pop-Fan. Und seit 2019 mache ich privat einen Podcast über K-Pop. Und wir müssen dir jetzt eine Frage stellen. Kennst du BTS? Pantanen, Chomiche. Alle Folgen findet ihr zuerst in Eier-Dessauns. Folge 1. We are bulletproof. Wie alles begann. Kurz gesagt, BTS sind sieben Jungs aus Korea, die die Pop-Welter auf den Kopf gestellt haben. Sie sind als erster Koreanischer Act überhaupt im Wembley-Stadion in London aufgetreten und haben gleich zwei abende Auswirkauf. BTS hatten innerhalb von zehn Monaten fünf Nummer Einsitz in den USA. Das hat davor nur Michael Jackson geschafft. Und das alles haben BTS mit Musik erreicht, die größtenteils Koreanisch ist. Aber BTS sind mehr als eine Band. Sie haben 2018 vor der UN-Fullversammlung gesprochen. N donmer, der du werdet, wer du von, dein Schilder, dein Gender-Identity, einfach dir selbst. BTS wurden für viele zu Botschaftern geworden. Botschafter für Selbstliebe und gegen Diskriminierung. 2022 haben sie den damaligen US-Präsident Joe Biden im weißen Haus besucht. Danke, Kai, für die Haimwurst. Es ist ein sehr, sehr schönes zu machen. Wir sind heute heute zu dem White House. Das ist eine interessante Idee von Ente-Asian Hit Crimes, "Asian Inclusion" und "Diversity". Als BTS angefangen haben, waren sie komplette Außenseiter. Sieben Jungs, zusammengekastet von einer winzigen Agentur, die ums Überleben kämpft. Kein Geld für Promo, keine fetten BG's für Musikvideos. Heute ist diese Agentur an der Börse und mehrere Milliarden Dollar wert. Ein Wirtschaftsinstitut hat 2018 ausgerechnet, dass BTS der Wirtschaft von Korea pro Jahr über 5 Milliarden Dollar einbringen. Und ein großer Teil der Menschen, die trips nach Korea buchen, tun das wegen BTS. Den Einfluss, den die Band auf Korea's Wirtschaft hat, nennt man auch den BTS-Effekt. Aber dieser Erfolg, den BTS heute haben, in Korea und auf der ganzen Welt, der war nicht selbstverständlich. Und je größer BTS werden, desto mehr zeigt sich, dass der Erfolg ein Preis hat. Für BTS als Band, aber auch für jeden Einzelnen von ihm. Um die Geschichte von BTS zu verstehen, muss man verstehen, in welchem System sie groß geworden sind. K-Pop. Bei K-Pop geht es darum, Musik nicht nur zu hören, sondern als Gesamtkunstwerk zu denken. Performance, Styling, Koriografie, Storytelling, die ganze Visuelle ist tätig kreifte ineinander. Das kennen wir auch von westlichen Stars wie Taylor Swift oder Beyonce. K-Pop geht aber strukturell noch einen großen Schritt weiter. Denn K-Pop hat einen weiteren entscheidenden Faktor, den Fanservice. Die Fans werden von Anfang an systematisch und strategisch mit einbezogen. Man hat wirklich das Gefühl, ich bin als Fans im Schaffensprozess dabei. Kann teilweise vielleicht auch Feedback geben, werde gehört. Und das ist sicherlich sehr spannend vor allen Dingen auch so eine westlichen Perspektive. Das ist Connie Zhang. Sie ist Head of Music bei Spotify, in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Und sie beobachtet genau, wie sich K-Pop hier entwickelt. Das ist ein Genre, wo es sehr, sehr viele Superfans auch gibt. Wobei man auch sagen muss, also wenn man sich die Zahlen anschaut, dann ist das schon lange Mainstream. Als es keine Nische mehr. BTS-Songs machen mehr als ein Fittel aller Spotify-Streams im K-Pop-Aus. Sie haben einen extrem großen Anhalter an, dass mittlerweile auf der ganzen Welt Menschen in allen Altersgruppen K-Pop hören. Also meine Mutter ist ein BTS-Ultra. Und es hat natürlich auch was Schönes zu sehen, dass auch Musikimmig Generation verbindet. BTS sind zwar ein Produkt des Unterhaltungssystems K-Pop, aber sie haben die Spielregeln dieses Systems immer wieder neu interpretiert. Und sogar gebrochen. Und ja, das übliche natürlich, dass K-Pop ein reines, seelenloses Industrieprodukt ist? Das ist Daniel Koch. Musikjournalist seit über 20 Jahren. Und er hatte früher viele Vorurteile, was K-Pop angeht. Weil als BTS zum ersten Mal in Berlin gespielt haben, 2016, kannte ich die nicht. Und keiner meiner Musikjournalisten, Kollegen und Kolleginnen, Kante, die und das ist ja eigentlich hochnopeinlich, wenn man sich für einen Popjournalisten hält. Inzwischen hatte sich viel mit K-Pop beschäftigt, er weiß, wie dieses vermeintlich seelenlose Industrieprodukt entstanden ist. Anfang der 90er Jahre. Im koreanischen TV laufend Talent-Shows. In denen läuft meistens so schlagerartige Musik. Aber dann betritt eine ganz besondere Band die Bühne, "Sortaggy and Boys". Die sich hingestellt haben und so West Coast und East Coast Rap ein Flüsse gebracht haben. Und auch später über junge Menschen, Grapht haben, die den Druck nicht mehr aushalten und von zu Hause weggeln auf und sich irgendwo verstecken. So was wie "Sortaggy and Boys" gab es vorher so noch nicht in Korea. Sie tanzen eine Hip-Hop-Korreo. Sie mischen westliche Musik, also Hip-Hop, Rock, R&B, mit koreanischen Melodym. Und beim Publikum schickt das voll ein. Das ist die Geburtstunde des K-Pop. Und in den nächsten 20 Jahren entsteht eine neue Industrie. Die K-Pop-Industrie ist in vielen Punkten vorbereiter. Das erste zum Beispiel dieses Eidelsystem muss man ja schon sagen, ob man das jetzt mag oder nicht. Aber als Produktionsfirma zu sagen, ich bild mir meine Talente selber aus. Ist ja schon mal ein Move, was es in einem Musikwelt nicht so oft gegeben hat. Das Eidelsystem. Junge Talente, oft noch Teenager, werden gekastet und jahrelang zu sogenannten Eidels ausgebildet. Das ist einer.
Ausbildung zum Popstar. Sie trainieren Gesang, Tanzen, Medienauftritte, Jahre lang, bis sie das auf Provinik woken. Perfektes Auftreten, aufwendige Korios, festgelegtes Image. Und vor allem ein Gesamtprodukt, das den Fans nicht nur Musik, sondern auch Identifikation liefert. Es gibt aber keine Garantie, dass Trainies jemals mit einer Bandaufträtendürfen. Das schaffen nur die besten. Es gibt ein Drill, es gibt deine Ausbildung, das ist relativ hart, wie viel es in Südkorea, wenn es um Leistung geht. Aber ich vergleiche das immer so ein bisschen mit dem Profisport, weil stört sich auch keiner daran, dass der FC Bayern München irgendwelche neuen Klessler ausbildet und man sich aufragen kann, ob das für junge Menschen wirklich so richtig ist. Die K-Pop-Industrie entwickelt sich zu einer gut geölten Maschine, in der drei Player das sagen haben. Es war eigentlich fast alles in der Hand der sogenannten Big 3, also die drei K-Pop-Produktionsfirmen, die K-Pop seit den 90ern geprägt und geformt haben und die größten Kommerzelle erfolgen hatten. Und das waren halt JYP Entertainment, YG Entertainment und SM Entertainment. Bei JYP arbeitet ein gewisser Pankyhoc. Einer seiner vielen Spitznamen ist ja Hitman Bang, und das kommt daher, dass er damals bei JYP als Komponist und Songwriter aktiver und da durch aus einige K-Pop-Hits geschrieben hat. Doch 2005 verlässt Pankyhoc JYP. Er sieht wie das Internet alles verändert. Es wird gestreamt, CD-Verkäufe brechen ein und erschätzt, dass in Zukunft vor allem mit Live auftritten und träuen Fans Geld verdient werden kann. Also setzt der alles auf eine Karte und gründet seine eigener Agentur, Big Hit Entertainment. Mittlerweile ist es 2010 und Pankyhoc sucht noch immer vergeblich nach einem Durchbruch. Seine Agentur kämpft ums Überleben. Da drückt in P-Dog einer der leitenden Produzenten bei Big Hit ein Demotap in die Hand. Von RM, der untergrund Rapper in Soul war damals, hat ihn gesagt, so "Hey, den muss sie mal anhören, das ist das, was die Kids heute hören." Pankyhoc hört das tape. Er begreift was für ein Ausnahmetalland er da hört. Um diesen Rapper könnte er doch eine neue Rapp Crew aufnauen. Aber erst mal muss er ihn unbedingt persönlich kennenlernt. Dieser Rapper heißt Kim Nam-Jun, erweckst den Ilsan auf. Das ist ein Vorort von Soul. Er ist ein guter Schüler. Ein sehr guter sogar. Er hat angeblich einen Iku von 148. Alles über ein Iku von 130 gilt als hochbegabt. Nam-Jun ist wirklich sehr schlau und da wohne das mich auch nicht so sehr, dass er sich selbst Englisch bei bringt. Und zwar indem er mit seiner Mama die Serie Friends schaut. Das erzählt er später immer mal wieder in Interviews. Zum Beispiel hier 2017 bei der Ellen Show. Also er erzählt erst guckt der Friends mit Untertiteln und dann irgendwann komplett ohne. Nam-Jun lebt Worte und Poesie. Als fünf Klassler nimmt er schon ein Hürichwettbewerbenteil. Und dann sieht der 2005 in einer koreanischen Musikshow Epic High. Die sind heute richtige Hip-Hop-Ligenden in Korea. Mit ihrer Single Fly sind sie die erste Rapp Crew, die eine große Musikshow gewinnen. Und genau da erkennt Nam-Jun, dass man auch so Geschichten erzählen kann. Mit Rap. Jetzt grebt sich Nam-Jun immer tiefer in die Welt des Hip-Hop, mit Hilfe von YouTube. Am liebsten hört er die großen US-Rapper, die beeinflussen seine Musik bis heute. Naas zum Beispiel. Das war 2021 im Interview mit Vanity Fair. Aber naas ist nicht der einzige Rapper. Es gibt noch einen, auf den macht sein Klassenlehrer namen schon Aufmerksam. Erminen. Er ist soforthuckt und er legt selbstlos. Denn was ist Rap schon anderes als Poesie und Rhythmus? Na, da ist was dran. Schon mit 14 rappt er in der lokalen Underground-Szene und bustelt an eigenen Tracks. Wenig später wird Big Hit Entertainment auf ihn aufmerksam. Panshiuk leht Nam-Jun zu einer Audition ein und bietet ihm sofort einen Vertrag als Rapper an. Falls Nam-Jun unterschreibt, würde er sich für viele Jahre für einen Vollzeitjob verpflichten. Ohne zu wissen, ob er bei dieser winzigen Agentur jemals richtig Erfolg haben wird. Für diese eine Chance müsste der Hochbegabte seine Pläne zu studieren, erst mal begraben. Vor dieser Entscheidung steht Nam-Jun mit 15. Und er unterschreibt ohne Zürger. Er fragt davor, anscheinend nicht mal seine Eltern. Sein Vater ist zwar nicht im Just, aber lässt ihn machen. Seine Mutter ist allerdings stink, sauer und will ihn davon abhalten. Vor allem, weil er so gut in der Schule ist und Akademiker werden könnte. Was anständiges eben. Nam-Jun erzählt später in Interviews, dass er seine Mutter gefragt hat, willst du ein mittelmäßigen Studenten oder einen Weltstar? Und damit kriegt er sie. Nam-Jun wird also Rapper, enden sich Rap Monster. Heute kürzt er den Namen lieber ab. Aus Rap Monster wird RM. Und Bangschichok hat das Fundament für seine Rap Crew. Wobei Bangschichok hat bald einen neuen Plan. Er will keine einfache Rap Crew mehr gründen. Er will mehr. Und er hat dann ganz strategisch entschieden. Wenn wir in diesen Südkorea-Rapp gehen, dann bleiben wir in dieser Südkorea-Rapp-Sene mit K-Pop allerdings könnten wir das Publikum erweitern. Er will also eine Eidelgruppe aufbauen. Da steckt viel mehr Gewinn drin als in einer rein Rap Crew. Bangschichok weiß aber, dass er mit seiner kleinen Agentur nicht das Level an Produktion und Marketing bieten kann, wie die Big 3 der Industrie. Also setzt er auf was anderes. Authentizität, echte Gefühle und selbstgeschriebene Texte über echte Probleme. Und mit RM hatte schon sein ersten großen Schritt gemacht. Das ist RM als ich BTS 2019 in der Show von Steven Colbert vorstellen. RM soll der Bandleader von Bangschichok's Hip-Hop-Eidel-Grupp sein. Er ist intelligent, hat einen Gespür für Sprache und spricht auch noch fließend Englisch. Jackpot. Um ihn herum werden alle anderen gekastet. Außerdem ist RM der Main Rapper, er nimmt also die zentrale Raprolle innerhalb der Band ein und bekommt die anspruchsvollsten Parts. Und jetzt ruf Bangschichok zum Casting auf. Viele Bewerber melden sich. 15 werden ausgewählt und trainiert, aber nur sieben schaffen es in die Band. Als erstes kommt Schuger dazu. Er ist zongschreiber producer rapper. Genau wie RM ist auch er in der Underground Hip-Hop-Szenen bekannt. Schuger verlässt seine Heimat statt und zieht extra fürs Training nach Sohl. Er Job nebenbei als Pizzabote, damit er sich die Busfahrt zu den Proben leisten kann. Bei einem Unfall rennt er sich die Schulter aus. Aber er trainiert trotzdem weiter, weil er auf keinen Fall rausfliegen will. Member Nummer 3. Jay Hope. Er kommt nicht aus der Rap, sondern aus der Street Dance Szener. Jay Hope ist Beeboy, also talentierter Breakdancer. Er war schon beim Casting von einer der Big 3, wurde dann aber nach ein paar Runden aussortiert. Big Hit Willine. Er wird der Main Dancer. Erst also derjenige, der bei komplizierten Tanzkoreokaffin die schwierigsten Parts übernimmt. 3 Mitglieder. 3 verschiedene Arten von Hip-Hop-Credibility. Rap, Produktion und Breakdance. Das Hip-Hop-Fundament ist also gelegt. Aber für eine Hip-Hop-Eidel-Gruppe fehlen noch die Sänger. Die sorgen für das Orwurmpotenzial. Denn eine Eidel-Gruppe soll ein so großes Publikum wie möglich erreichen. 3. Jungkook. Sehr jung, sehr schüchtern und sehr talentiert. Er ist beim Casting gerade mal 13 Jahre alt und hat eine absolute Ausnahmestimme. In wollen gleich mehrere Firmen. Sogar eine der Big 3. Jungkook entscheidet sich aber trotzdem für Big Hit. Der Grund? RM. Jungkook hat ihn rappen gesehen und beschlossen, wenn der dabei ist, dann muss ich da auch hin. Jin kommt auf einem völlig anderen Weg dazu. Er steigt gerade aus dem Bus auf dem Weg zur Uni, als ihn plötzlich jemand von Big
und zum Casting einleden. Einfach, weil er so gut aussieht. "Hello, I'm world wide handsome, Jin." "You know?" Jin ist kein Sänger, sondern Schaustieler. Big Hit besetzt ihn als sogenannte Visual der Band. Also das attraktive Aushängeschild. Das klingt jetzt erst mal sehr oberflächlich. Im K-Pop ist das aber völlig normal und ein extrem großer Selling Point für eine Band. Das Casting von W ist die vielleicht filmreifste Geschichte. Er begleitet nämlich einen Freund zur Erdischen, so als moralische Stütze. Er selbst will eigentlich kein Idol werden. Jemand von Big Hit bittet ihn aber doch auch vorzuzwingen. Long Story Short, wie es Freund kommt nicht weiter, wie aber schon. Seine Ausstrahlung und Stimme überzeugen sofort. Er wird neben Jin zum zweiten Visual. Und last but not least, Member number 7, Jimmie. Hi, I'm Jimmie. Nice to meet you guys. Das modern Dance Talent. Sein Tanzlärer ermutigt ihn zum Big Hit Casting zu gehen. Jimmie hat eine klare hohe Stimme und ist die perfekte Ergänzung für die Vocal Line der Band. Also den Gesangsteil. Und damit steht die neue Hip-Hop Idol Group. Park! Tarn! Hallo, Pantas von Dain Dahn! Bangtan Zonion Dahn. Kurz, BTS. Zudeuich, die Kugelsicheren Jungs. Was es mit diesem Namen auf sich hat und warum immer wieder von Bullitproof, also Kugelsicher gesprochen wird. Dazu kommen wir noch. Sieben Jungs. Bangtan Zonion Dahn. Bangtan Zonion Dahn. Jongkook Jinie Suwa. Remonshotte J-Hop. Zusammengewürfelt aus der Underground Szene, Freiwilligen und Unfreiwilligen, Auditions und Dimbus. Das war jetzt mal der Schnelldurchlauf. Wir werden sie alle noch viel besser kennenlernen. Wichtig ist, die meisten Member kommen zwar aus verschiedenen Regionen, die teilweise auch recht weit weg von Zoll liegen. Aber trotzdem haben sie alle denselben Traum. Sie wollen gehört werden, berühmt sein. Aber wie weit dieser Traum sie trägt. Und wie viel er sie kostet, das ahnt zu diesen Zeitpunkt wahrscheinlich noch keiner von ihm. Erst mal ist es an der Zeit, BTS auf die Welt loszulassen. Wir werden jetzt die Progresse von den Stabs mit einer etwas mehr Difficanerung. Ready, set, and begin. Im K-Pop ist das so. Nach einem erfolgreichen Casting werden die Talente als Firm-Traini's unter Vertrag genommen und quasi zu Popstars ausgebildet. Singen, tanzen, Media-Training. Währenddessen wohnen sie auf zusammen in einem kleinen Dorm, das ist eine Art Wohngemeinschaft. Bei BTS ist das tatsächlich ein einziger Raum für alle sieben Jungs mit näheren Hochbetten. Wenn das Training-Programm abgeschlossen ist, was Jahre dauern kann, bereitet sich die Eidel-Gub auf ihr Debü vor. Es gibt klassisch eine debut-Stage, die meistens in einer etablierten, südkoreanischen TV-Sendung erfolgt, wo dann natürlich ein oder zwei Songs präsentiert werden, wo es dann halt ein Video zu gibt, wo es Performance-Videos zu gibt, also diese Tanztraining-Videos, die auch meiner Meinung nach sehr, sehr wichtig sind für den K-Pop. Das Debü ist ein fester Begriff im K-Pop und die erste offizielle Performance vor der Öffentlichkeit. Diese Performance ist ein entscheidender Moment in der Karriere einer Band. Der erste Eindruck vor den Fans und der Industrie zählt. Egal, wie erfolgreich das Debü ist, in der K-Pop-Industrie gilt die Gruppe Abtar nicht mehr als Trainies. Sie sind jetzt Eidels, ausgebildete Artists, die von ihrer Agentur vermarktet werden. Und diese Debü ist finden in Korea eben in Musikshows statt. Die laufen fast täglich im Fernsehen. Die so ein bisschen so funktionieren, wie bei uns "Top of the Pops" falls sich noch jemand rein erinnern kann. Etabliertes Stars stellen dort ihre neuen Songs vor und neue Eidel-Grups kämpfen um Aufmerksamkeit. Bis zu 20 Gruppen pro Woche. Die Konkurrenzsituation ist absurd. Aber so geht es auch bei BTS los. Man muss sagen, es ist beeindruckend, dass BTS überhaupt einen Sendeplatz bekommen. Die Big Three, der K-Pop-Agentur, haben das Kapital und die Connections um ihre EGTS zur besten Sendezeit zu platzieren. Big Hit hat das nicht. Zumindest kein Geld. Banshee-Jug hat noch seine Kontakte spielen lassen, weil BTS schon in einer sehr renommierten südkoreanischen TV-Sendung ihre Deb you stage hatten, nämlich bei M Countdown, was eine von diesen Sendungen ist, wo man halt, wenn man es als K-Pop-Akt irgendwo hinbringen will, sein Deb you gibt. So ergattert Panshee-Jug also ein Slot bei M Countdown. Zu dem Zeitpunkt eine der angesehensten Live-Musik-Shoes in Korea. Es ist zwar nur der letzte Slot der Sendung, aber immerhin, dass Deb you datum steht. 13. Juni 2013. Und BTS trainieren bis zum Umfallen. Schuka sitzt fast täglich bis 7 Uhr morgens an der Produktion. RM schreibt den Text der Debüßingel ganze 29 mal um. J-Hope feilt immer wieder an der Koreografie. Alle trainieren, üben, tanzen, trainieren, üben. Die Zeit vor dem Deb you einer neuen Idol-Gruppe ist eine heiße Promofase. Alles wird perfekt darauf ausgerichtet, dass sie schon vor ihrem Deb you fans gewinnen. Sie sollen K-Pop-Stars werden und ihres Songs direkt in die Charts einsteigen. Es gibt so ein Rollout. Also die Band-Member werden einzeln vorgestellt, mit einzelnen Videos, wo man auch schon ein bisschen erkennt. Was ist das von Typ? Wie wird das Konzept der Deb you Single sein? Dann muss Name gefunden werden für das fandom. Das ist auch relativ wichtig. Bickelt hat für all das kein Geld. Keine große Marketingabteilung, keine Hochglanz-Tieser, keine Pressearbeit, keine Radiofeatures. Bickelt bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als BTS selbst machen zu lassen. BTS teilen Vlogs, Dance-Practices und Fotos aus ihrem Training-Alltag. Sie teilen sogar Demus ihrer Songs. Und alle die zu gucken können auch mitreden. Wer BTS folgt, ist von Anfang an hautnah dabei und Teil der Reise. Und so bauen sie sich eine kleine, aber treue Fan-Gemeinde auf. Aus heutiger Sicht klingt das nach Social Media Arbeit aus dem Lehrbuch. Aber für die K-Pop-Ponge wirkt das, was BTS da machen. Damals 2013, total billig und amateurhaft. Eidos geben zwar Einblicke hinter die Kulissen, aber eher in Reality TV-Shows und nicht direkt und ungefiltert auf YouTube, so wie BTS. Von der Branche wird das belechelt. Dass diese unbedeutende Agentur Bickelt Entertainment es sich anscheinend nicht leisten kann, ihre Eidos zu kontrollieren, finden viele lächerlich. Auch online gibt es viel Hate. Die Kommentare sind vernichten. Panktanzonion ist ein bescheuertes Name, ist da noch der Netteste. "Simo Art ist, aber abso ist es, aber BTS ist, aber BTS ist, dass es schon ein Schlag in den Interview mit KBS ist. Ein koreanischer Radiosender. Und er erklärt hier, warum sie sich Panktanzonen dann nennen. Warum Kugelsicher? "Tonan-Tanzonen ist, dass wir in der Kulissen und die Kulissen sind, wir werden uns in der Welt überwiesen. Er sagt, von allen Seiten wird auf junge Menschen geschossen. Auf junge Menschen wie sie, mit Vorurteilen und Hate. Das wollen sie abwähren. Genau das sagt auch einer ihrer Debütrax aus. Der heißt nämlich "We are Bulletproof Part 2". "We are Bulletproof Part 2". "It's a Bulletproof Part 2". Die 7 BTS-Member warten hinter den TV-Kulissen auf ihren Auftritt. Sie tragen schwarze Outfits und klobigen Modeschmuck, der mit jeder Bewegung klimpert. Es ist chaotisch. Fernsehleute und andere Idols wuseln um sie herum. Niemand interessiert sich für BTS. Die Jungs sahen so ein bisschen unfreiwillig komisch aus, weil sie noch so sehr auf hart machten und sah ein bisschen verkleidet aus. Weil sie noch ein bisschen aus, sie hätten sich so. Ja, in den 10er Jahren dann Leute als 90er Hip-Hop Kids verkleidet. Die Jungs sind unfassbar nervös. RM ypse eine Lines. J-Hop spürt noch die Schmerzen in seinem Bein. Erst heute Morgen wurde ihm mit einer großen Spritze Flüssigkeit aus dem Knie gezogen. Er hat sich beim Training der Kurio verausgabt. Am aufgeregtesten muss wie sein. Er ist der, der eigentlich nur seinen Freund zur Audition begleiten wollte und dann als zweites Visual von BTS gekastet wurde. Anders als die anderen konnte er sich nämlich noch nicht via Twitter oder Video-Block den Fans vorstellen. Er ist das Hidden Member, quasi die Geheimwaffe der Band. Das bedeutet aber auch, dass er erst beim Auftritt gezeigt wird. Das ist ein bekannte Kniffe im K-Pop, um zum Die Bühne nochmal Spannung aufzubauen. Backstage versuchen sie alle miteinander zu schärzen. Aber die Anspannung ist greifbar. Sie wollen perfekt sein. Sie wollen aber auch.
auch anders sein. Das ist Schugger beim Interview-Form-Debü. Und schon da sagt der Zitat, es gibt viele Eidels die Hip-Hop machen. Aber wir machen den authentischsten Hip-Hop. Kind ja erstmal gut, aber das TV-Publikum ist skeptisch, fast niemand kennt sie. In der ersten Reihe vor der Bühne sitzen 10 BTS-Fans. 10! Das klingt doch ganz gut. Bei den Ex der großen Firmen werden ganze Busse voll mit Fans herangekart. Da sitzen dann bis zu 1000 Leute vor der Bühne. Da ist der Applaus direkt ordnenbeträubend, wenn die Ex auf die Bühne treten. Okay, BTS wissen also, sie müssen sich diesen Applaus erst erarbeiten. Das bedeutet richtig viel Druck. Sie werden zur Bühne geführt. Und dann ist Schot. Der Moderator kündigt das Debüterjungs an. BTS spielen zwei Songs direkt hintereinander. Der erste ist "We are Bulletproof Part 2". Schon der Titel ist eine Ansage. Und der Text erst. BTS erzählen darin, was sie alles geopfert haben, um genau hier stehen zu können. Jungkook singt davon, wie er statt zur Schule zu gehen, im Übungsraum getanzt hat. Jimin fordert alle Kritiker heraus. Nur wer genauso viel geopfert hat wie er, hat das recht über BTS zu urteilen. Und dann RM, er rappt von den ex- Underground-Kollegen, die ihm gesagt haben, "Rapper könnten unmöglich eidelt sein, impossible". Und dann rappt er, "Now I'm possible, aus unmöglich wird, ich bin möglich". Erster Auftritt, krasses Wortspiel, direkt iconic. Schon mit diesem ersten offiziellen BTS-Track lernt die K-Pop-Welt die verschiedenen Skills der Jungs kennen. Schugar wütend, direkt und zum Abschied eingeschmeidiges, ich bin besser als ihr. J-Hopstext ist er locker selbstbewusst. Hey, ich weiß, ich hab noch viel zu lernen, aber ich krieg da schon hin. Ciao. Aber wir sind in der Bulle-Proof Part 2, ist erster Anfang. Danach folgt nämlich die zweite Performance zu "No More Dream". "No More Dream", damit mein BTS nicht ihre eigenen Träume, "Jama ne gummen Money". Was ist dein Traum? Und dann? "Nig gummen, Kyo, Kukonik". Ist das wirklich alles, wovan du träumst? Da geht es um Träume die andere für sie haben. Das ertrückende Schulsystem in Korea, der Leistungsdruck, die eine Frage, die auf allen Jugendlichen lastet. Was willst du mal werden? In Korea liegt auf dieser Frage viel mehr Druck als bei uns. Best Noten, Besten Uni, Best Bezahlter Drop, Eltern, Lehrer, Gesellschaft, alle Predigen derselbe. Und diese unbekannten BTS-Rappen jetzt in einer der bekanntesten Musikshows des Landes, hört auf euch selbst, sucht euren eigenen Traum. Für westlichen Pop wäre was fast eine Floskel. Für Korea und den glatt polierten K-Pop, bringt das alles wie ein Befreiungsruf. BTS sprechen ihr Publikum als gleichaltrege an, nicht von oben herab, sondern auf Augenhöhe, als Menschen, die diesen Druck kennen. Der Song und die Koryo schlagen ein. Das skeptische Studio-Publikum, Jubelt, der erste Auftritt im koreanischen Fernsehen ist geschafft. Dann geht es ja jetzt doch direkt in die Charts, oder? Nicht ganz. Das Debüt läuft aber nach wie vor, reist sich niemand um BTS. No More Dream landet auf Platz 124 der koreanischen Charts. Zum Vergleich die großen Firmen platzieren ihre Debütz regelmäßig in den Top 10. Bei Bickelth Entertainment ist man schwer enttäuscht. Pangschioks Agentur steht vor dem finanziellen Aus. Platz 124. Kein Geld und kein Plan B. Sieben Jungs, die so hart für ihren Traum trainiert haben. Und das soll es jetzt gewesen sein? BTS sind mit ihrem Debüt Eidels geworden. Und Eidels trainieren weiter. In Folge 2 von "Kennst du BTS?" sprechen wir darüber, was Eidels sein wirklich bedeutet. Und warum sich ausgerechnet BTS trauen, die Regeln für Eidels neu zu schreiben. Die Anderdorgs, die niemand auf dem Schirm hat. Das war die erste Folge von "Kennst du BTS?" Eine Band aus Korea verändert die Welt. Folge 2 könnt ihr jetzt schon direkt hören in A&D Sounds. Wenn euch der Podcast bis hier hingefällt, dann erzählts doch gerne weiter. Und jetzt habe ich noch ein Podcast-Tipp für euch zu einem meiner absolut liebsten Podcasts. 36. Was wird heute wichtig? Und was müsst ihr wissen, um mitreden zu können? Das gibt's jeden Morgen ab 6 Uhr 30. 36 ist ein News-Podcast, der aber so leicht und angenehm klingt wie ein Labyrinth podcast. Nur halt für Nachrichten und Politik. Ich muss sagen, ich hör den Host wirklich sehr gerne zu, weil sie sprechen so, wie ihn der Mund gewachsen ist. Aber was sie sagen, hat Hand und Fuß und es sorgfältig recherchiert. Zwischen all den Krisen und Kriegen dieser Welt verliert man ja wirklich manchmal ein bisschen die Lust daran nachrichten zu hören. Zumindest geht's mir so, aber das geht mir bei 6.30 Uhr tatsächlich nicht so. Ich freue mich wirklich jeden Morgen darauf und habe eher das Gefühl, einfach nicht alleine gelassen zu werden mit den Themen in dieser Welt. Also hört rein. Jeden Morgen ab 6.30 Uhr in A&D Sounds oder überall wo es Podcasts gibt. Ich bin Dungen Kim. Und ich bin Lisa Sophie Scheure. Kennst du BTS eine Band aus Korea verändert die Welt? Ist eine Koproduktion von A&D Kultur? SVR Salendischem Rundfunk und Radio Brem? Produziert von ACB Stories. Idee, Schalotte Schulze. Redaktion und Story Development, Schalotte Schulze, Mikosophie Kümmel, Isabel Woob und Julius Wussmann. Audio-Produktion Dennis Hörter. Original-Musik, Mark Ybel. Producer, Isabel Woob. Exekutive-Producer, Dennis Hörter und Julius Wussmann. Sensitivity-Read-Union-Chow. Fact-checking, Fener-Ackerstaff. Artwork, Chiyoma Otakago. Redaktion A&D Kultur, Rebecca Leiter. Redaktion Radio Brem, Amelie Neumann. Redaktion SR, Desiree Löffler. Redaktion SVR, Chris Eckert. Head-off-Content A&D Kultur, Christian Kosterzahn. Produzionsleitung A&D Kultur, Anne Marie Hark. Vielen Dank an alle unsere Gesprächspartner in, Connie Zhang und Daniel Koch. Ton Material von Hype und Bick-Hit Entertainment, sowie Netflix, Unicef, Vanity Fair, Reuters, OneTheK, KBS, NBC und CBS.
Podcast Summary
Key Points:
BTS, eine siebenköpfige K-Pop-Band, kehrte nach fast vier Jahren Pause mit einem Comeback-Konzert in Seoul zurück, das weltweit für Aufsehen sorgte.
Die Band entstand aus einer kleinen Agentur (Big Hit Entertainment) und brach zahlreiche Rekorde, darunter fünf Nummer-eins-Hits in den USA innerhalb von zehn Monaten.
BTS verbindet Hip-Hop, Rap und K-Pop mit authentischen, selbstgeschriebenen Texten über echte Probleme, was sie von typischen Industrie-Produkten abhebt.
Der Erfolg basiert auf einem intensiven Trainingssystem (Idol-System) und strategischem Fan-Service, der Fans aktiv einbezieht.
Die Bandmitglieder kamen aus unterschiedlichen Hintergründen (Underground-Rap, Breakdance, Schauspiel) und wurden über Jahre hinweg zu einer Einheit geformt.
Summary:
Die Transkription beschreibt die außergewöhnliche Geschichte von BTS, einer südkoreanischen Band, die die Pop-Welt revolutionierte. Ausgangspunkt ist ihr großes Comeback-Konzert in Seoul, bei dem zehntausende Fans trotz fehlender Tickets die Straßen füllten. Die Band, bestehend aus sieben Mitgliedern (RM, Suga, J-Hope, Jungkook, Jin, V und Jimin), begann als Außenseiter einer winzigen Agentur namens Big Hit Entertainment.
Ihr Gründer Bang Si-hyuk setzte bewusst auf Authentizität und selbstgeschriebene Texte über gesellschaftliche Probleme, statt auf das typische, seelenlose Industrieprodukt der großen K-Pop-Firmen. Die Mitglieder wurden durch ein hartes Trainingssystem geformt: RM, ein hochbegabter Rapper, wurde zum Leader; Suga und J-Hope brachten Hip-Hop- und Breakdance-Erfahrung mit; Jungkook, Jin, V und Jimin ergänzten die Gruppe als Sänger und Visuelle. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten gelang BTS der Durchbruch, indem sie westliche Musikstile mit koreanischen Melodien mischten und eine globale Fangemeinde aufbauten.
Ihr Einfluss reicht weit über Musik hinaus: Sie sprachen vor der UN-Vollversammlung, besuchten das Weiße Haus und wurden zu Botschaftern für Selbstliebe und Diversität. Wirtschaftlich bringen sie Südkorea jährlich Milliarden ein. Die Transkription zeigt, wie BTS die Spielregeln des K-Pop neu interpretierten und zu einem der einflussreichsten Phänomene der Popgeschichte wurden.
FAQs
BTS ist eine siebenköpfige südkoreanische Boyband, die als erste koreanische Act im Wembley-Stadion auftrat und innerhalb von zehn Monaten fünf Nummer-Eins-Hits in den USA hatte.
BTS wurde von Bang Si-hyuk gegründet, der mit seiner kleinen Agentur Big Hit Entertainment eine Hip-Hop-Idol-Gruppe aufbauen wollte. Die Mitglieder wurden durch Castings und Empfehlungen zusammengestellt, mit RM als erstem Mitglied.
BTS steht für 'Bangtan Sonyeondan', was auf Koreanisch 'kugelsichere Pfadfinder' bedeutet. Der Name symbolisiert die Fähigkeit der Band, Kritik und Druck standzuhalten.
BTS kombiniert authentische Texte über echte Probleme, starke Performance und enge Fanbindung. Sie haben die Regeln des K-Pop-Systems neu interpretiert und erreichten durch ihre Musik und Botschaften ein globales Publikum.
Der BTS-Effekt beschreibt den enormen wirtschaftlichen Einfluss der Band auf Südkorea, der pro Jahr über 5 Milliarden Dollar beträgt, unter anderem durch Tourismus und Musikverkäufe.
BTS brachen mit dem traditionellen K-Pop-System, indem sie selbst geschriebene Texte und echte Emotionen in den Vordergrund stellten, anstatt sich nur auf das von Agenturen vorgegebene Image zu verlassen.
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