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Was wissen Hollywood-Regisseure schon von der Revolution?

77m 29s

Was wissen Hollywood-Regisseure schon von der Revolution?

In der Podcast-Episode diskutieren die Moderatoren den Film "One Battle After Another". Der 162-minütige Film, der seit September 2025 in den Kinos läuft und Leonardo DiCaprio in einer Hauptrolle zeigt, behandelt auf den ersten Blick hochpolitische Themen. Die Handlung folgt der linksextremen Terrorgruppe "French 75", angeführt von Perfidia, sowie ihrem Partner Ghetto Pat (DiCaprio) und dem ICE-Hauptmann Steven Lockjaw. Lockjaw, der als karriereorientierter White Supremacist dargestellt wird, strebt die Mitgliedschaft im elitären "Christmas Adventurers Club" an und jagt über Jahre hinweg Ghetto Pat und dessen Tochter Willa, da er fürchtet, der biologische Vater zu sein und dies seine Aufnahme gefährden könnte. Die Moderatoren kritisieren, dass der Film trotz der politischen Rahmenhandlung – die Themen wie Rassismus, Feminismus und Antikapitalismus aufgreift – inhaltlich oberflächlich bleibt. Die ideologischen Motive der Charaktere werden nicht tiefgehend ausformuliert, und die politischen Botschaften verlieren sich zugunsten einer persönlichen Familiengeschichte. Zudem werden viele Figuren, insbesondere der Antagonist Lockjaw, als überzeichnete Klischees wahrgenommen. Der Film wird als schwer einzuordnendes Werk beschrieben, das zwischen Action-Thriller und Drama oszilliert, letztlich aber keine klare Aussage trifft und die Zuschauer ratlos zurücklässt.

Transcription

12021 Words, 73943 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen liebe Zuhörer zu einer neuen Episode von Rechtsgelesen, dem rechten Kultur, Literatur und Szene Podcast des Jung-Europa-Varlags. Heute wieder mit mir an Bord, der Jung-Europa-Roman-Autor Volker, Zierke, Hallo Volker. Hallo Volker und ebenfalls am Mikrofon und meine Wenigkeit der Verlagsleiter Philipp Stein. Lieber Volker gestern Abend waren wir gemeinsam im Kino und haben uns die neuen Film "One Battle After Another" angesehen. Und ich weiß gar nicht so richtig, wie ich anfangen soll, weil das war ein Mandalfsagen ziemlich verrücktes Kino-Erlebnis. Wo wir uns beide nach der Vorführung so ein bisschen angeschaut haben und irgendwie bisschen ratlos waren. Und das ist einer der Gründe, warum wir den neuen Spielfilm, der gerade in den Kinos läuft, besprechen wollen. Ein anderer ist, dass er zumindest auf den ersten Blick ein hochpolitisches Thema behandelt. Und sowohl von links als auch von rechts, als auch von Mainstream, muss man sagen, gerade wild diskutiert wird. Und was wäre eine Diskussion ohne unsere besonderen Stimmen? Vielleicht vorweg ein, zwei kleine Details noch zum Film. Wir haben das gestern ganze 162, 162 Minuten angeschaut. Der Film ist seit dem 25. September 2025 in den deutschen Kinos und ist mit FSK 16 eingestuft. Ob das Ganze eher ein Action-Sriller, eine Komödie oder was auch immer ist. Darüber werden wir im Laufe des heutigen Podcasts noch träfflich streiten und diskutieren können. Und was vermutlich den meisten, die sich mit dem Film so ein bisschen beschäftigt haben, schon aufgefallen ist, die große Hauptrolle spielt der gute alte Leonardo DiCaprio, flankiert durch durchaus andere bekannte Schauspieler wie Jean-Pen. Ich denke, ich auch den meisten irgendwie noch ein Begriff sein, die nicht zu sehr sinniasten sind. Ja, in diesem Sinne folger gleich rein ins durchaus volle, durchaus dichte, durchaus komplizierte Geschehen dieses neuen Spielfilms, den wir da gestern gesehen haben. Vielleicht mal gleich vorweg, worum geht's überhaupt? Ja, die Geschichte wirkt etwas so, als wäre sie im real existierenden Amerika in den USA angesiedelt, eine linksextreme Terrorgruppe namens Franch 75, angeführt von der schwarzen Terroristen Perfidia. Und jetzt wirklich so. Perfidia Beverly Hills. In der Anfangssequenz greifen diese Gruppe ein Internierungslager für illegale Migranten an. Also, ja, Kittenappen sozusagen, die Eissoldaten, Beamten, die das Lager bewachen und verladen die Migranten auf Laster, um sie möglicherweise dann in sicherere Gefälde zu innerhalb von USA zu schaffen. Und es kommt dann immer raus, dass noch so ein anderer Typ dabei, das ist Lena DiCaprio, der Getto Pat spielt, der, was ich hauptsächlich mit dem Bauern von Bomben beschäftigt. Und es kommt raus, dass die nicht nur zusammen in dieser Gruppe unterwegs sind, sondern auch in einer romantischen Beziehung engagiert sind. Es zeigt sich aber auch, dass diese Perfidia eben ein sehr lockeres Verhältnis prägt, nämlich weil sie da von diesem Käpten bei einem anderen Anschlag wenig später, dem Käpten dieser Eis beamten. Ja, erwischt wird auf, wie gesagt, noch so schön. Frischer Tat, frischer Tat, attapt wird, lässt der sie gewähren, allerdings gegen sexuelle Gefälligkeiten und sie nutzt es dann auch später noch aus. Das ist praktisch der Aufhänger hat für diesen drei Figuren, um es dies hauptsächlich geht, also den Getto Pat, den Eis. Also, sondern vielleicht kurz erklären, Eis ist sozusagen diese Abschiebebehörde in den USA. Also, es ist eine Polizei und Zollbehörde, die sozusagen zum Ministerium des Inneren gehört und hauptsächlich für Abschiebung und für illegale Grenze übertritt und so was zuständig ist. Genau, die, ich glaube, 2003 gegründet wurde, mit Blick auf die Anschläge, nein, Leven und so weiter. Und jetzt unter Donald Trump sozusagen, im besonderen Fokus steht, also ist jetzt überall in den Medien, was diese Eis truppen, kann man sagen, die treten paramilitärisch auf mit Sturmgewehren und hat diesen ganzen Kram, das die gegen die illegale Einwanderung in den USA vorgehen. Und der Hauptmann später Körne ist der Steven Lockjaw, gespielt von Schaupen. Und eben die dritte wichtige Figur ist eben Perfidia, zumindest am Anfang, denn sie Perfidia bekommt ein Kind vorgeblich von Getto Pat. Und sieht das dann aber nicht mit dem groß, sondern will die Revolution weiter verantreiben, will also mit dieser Gruppe weiter, immer weiter, weitere Anschläge, weitere Akte vollüben und verlässt dann Getto Pat, Leonardo DiCaprio mit dem Kind zusammen. Das heißt, das Kind bleibt bei dem Vater. Und dann springt der Film plötzlich 16 Jahre später, glaube ich, mit der 17 Jahre später, wo eben festgestellt wird, dass Getto Pat eigentlich den ganzen Tag besoffen oder be kifft ist. Und das Kind großzieht, das jetzt eben schon fast vorjährig ist. Und der Körne Lockjaw, der mittlerweile eben Kriegshalt kann man sagen ist, verschreibt sein Leben der Suche nach den Resten, der Gruppe und der Tochter vor allem. Der Tochter von Perfidia, Perfidia ist abgetaucht, hat Teile der Gruppe verraten und. Sie ist eine Aussteigerin. Ja, sie wurde halt hobsgenommen und hat dann geredet mit den Behörden, um ihren Arsch zu retten und im Zeugenschutzprogramm unterzukommen. Genau, sie ist eine Grundzeugin, sagt man dazu, ja. Und so sie hat Teile der Gruppe verraten, hat die Strukturen offen gelegt und sozusagen dafür eine neue Identität und ein bürgerliches Leben erhalten. Perfidia auch relativ einfach dargestellt, sie zieht wirklich in so ein neu hochgezogenes, relativ schönes Apartmenthaus, auch Häuschen, soll sich eine reguläre Arbeit suchen. Und ja, wie man so schön sagt, ein neues Leben beginn, straffrei und sie entscheidet sich dann ja aber dazu, ich glaube nach Mexico abzuhauen, in so einer Art Nacht und Nebelaktion und dann unterzuthauchen. Also wir erfahren sozusagen, oder wir glauben zu erfahren, dass sie noch lebt. Ja, dass sie also sozusagen in Mexico oder wo auch immer irgendwo im Untergrund lebt, anscheinend, aber nicht mehr politisch aktiv ist. Das ist zumindest eine naheligende Vermutung, sondern sich zurückgezogen hat und ihr Leben als Aussteigerin in den USA nicht weitergeführt hat. Genau. Und der Großteil von diesem ja fast drei Stunden langen Film ist eigentlich so ein Katz- und Ausspiel zwischen diesem Körne Lockjaw. Der mit, ja, alle Macht der Behörde und der Truppen, die ihm untergeben sind, den Ghetto-Pet und seine Tochter Willa suchen. Und er macht es, weil er befürchtet, dass Willa seine Tochter ist, weil ja auch er mit der Perfidia gefickt hat, genau wie der Ghetto-Pet, der jetzt im Exil sozusagen im Untergetauchenexil. Ja, wenn man ganz einfach zusammenfassen wollen würde, worum es da geht, dann ist ja sozusagen die Grundstory eigentlich eine ziemlich einfache. Nämlich, dass dieser Lockjaw, der ja als so eine Art White supremacist dargestellt wird, der möchte zusätzlich zu seinem beruflichen Fortkommen in dieser ICE oder was auch immer Behörde oder in anderen Polizeieinheiten oder was auch immer. Also, seiner beruflichen Karriere möchte er ja in so einen exklusiven Club reinkommen. Das ist der Christmas Adventurers Club. Ja, das ist so ein, wie er dargestellt wird, Wildermix aus Kugluksklan und amerikanischer Geheimgesellschaft. Ja, also das sind irgendwie entfernt vom Aussehen an Trump oder so, weiß ich nicht. Alte weiße Männer sind. Das sind alte weiße Männer, aber eben auch so gestalte Typen mit Lacost Polo-Hemmend und so. Aber Claire ist ja. Aber Claire ist, die man sich auf dem Golfplatz vorstellt, die teurer Hochzeiten feiern und so weiter. Also die klassische Führungsriege der USA. Aber nicht die jüdische, weil im Moment sie ja auch nicht. Genau, also das ist ein White supremacist Club sozusagen. Das ist eine, tatsächlich eine weiße amerikanische Geheimgesellschaft, die sich, ich glaube, der Begriff "Reinheit" fällt oft. Also sie haben sich so ein bisschen der Rassenreinheit verschrieben. Wie sie es auch sagen, sie ist eine unbürokratische Gruppe zur Ausschaltung von Stör-Elementen-amerikanischen Gesellschaft. Also, die haben irgendwie so einen Mix aus, eliteren Club und Kugluksklanwelt anschauen. Also wird das dargestellt. Und das ist irgendwie, und das ist ja schon der erste, irgendwie komodiantische, überzeichnete, verrückte Punkt, dass das wirklich so dargestellt wird. Das gäbe es in diesem Amerika so eine rasisten, reicher, rasisten Geheimgesellschaft, die eigentlich sozusagen die Gesellschaft steuern. Und die haben in diesem Film ja dann auch, anscheinend unbegrenztes Geld, unbegrenzte Macht am Ende sieht man, dass die anscheinend so einen eigenen Wolkenkratzer haben, aus Klaas, mit Büros. Und das ist also so eine richtige, es wird nicht gesagt, aber es macht den anscheinend, als wäre das so eine Jahrhunderte alte Gesellschaft von Freymauran eigentlich. Also das ist so das klassische Klischee, der Freymaurer oder so jüdischer Geheimgesellschaften, oder so. Nur halt von Rechtsextremen, von weißen Rassisten. Und in diesem Club, jetzt komme ich zum Punkt, in diesem Club möchte dieser Lock-Chore aufgenommen werden. Er hat sich aktiv selber bei denen gemeldet, das kommt im Film so durch. Und hat eben Angst, wie du schon gesagt hast, dass die mitbekommen könnten, dass er ein, ja, ich glaube, sie sagen es sogar sogar so ein rassenschender Kind hat. Also er hat einen halb schwarzes Kind. Ich glaube, die Begriffe fallen auch so im Film, deswegen verwende ich dies selbstverständlich nur. Und er möchte sozusagen dieses Kind, wenn es denn seines ist, aus der Welt schaffen, um in diesen Club zu kommen. Das ist eigentlich, wenn du die Story, so ganz banal runterbrechen willst, der Typ, welchen diesen Club und hat da ein Problem, dass er vorher noch aus dem Weg räumen muss. Das ist schwarze Kind und im Bestfall auch die dazugehörige schwarze Frau von der, aber glaube ich glaub, sie getötet zu haben. Das sagt ja mehrfach im Film, ich hab sie beerdigt und so und weiß ich nicht. Also jedenfalls, es ist eigentlich die Suche von Lock-Chore nach diesem Kind, um es aus dem Weg zu räumen, um in diesen Club zu kommen, um weiter aufzusteigen, um was Besseres zu sein. Das sagt ja auch ganz oft im Film, ich bin nicht nur ein erfolgreich im Beruf, sondern ich bin was Besseres. Und das wird natürlich vom Regisseur, auf dem wir vielleicht noch kommen, auch wieder so indirekt irgendwie als so eine Minderwertigkeitskiste dargestellt bei diesem Lock-Chore der Jahr. Das ist ja das abziehe Bildchenhafte, der natürlich einige heime Vorliebe für schwarze Frauen hat. Und deswegen ja auch verliebt es in diese Perfidia Beverly Hills, der wirklich im Film so heißt und eher verfallen ist. Also es gibt ja auch Sehnen, wo er im Auto sitzt und sie beobachtet und dazu masturbiert oder wächst, wie du sagen würdest. - Nazis essen heimlich Döner. - Das ist genau der Punkt, Nazis essen heimlich Döner. Und das ist dieser Lock-Chore, denn könnte man ja auch absurder nicht darstellen, der hat so einen ganz überzeichneten militärischen Gang, hat so eine militärische Ausdrucksweise, wobei es ja so typen auch gibt. Ich kenne selber so welche. Man hat so einen komischen Harschnitt, so J-Head mäßig irgendwie, so wie das. - Anders hat er, aber so einen ganz übertriebene Anders hat. Also so richtig komplett geistig behindert, wie das aussieht, der läuft so ganz zackig und redet auch immer so die ganze Zeit so "Ja, Sir, verstanden, Sir, auftrag, er kann Sir, also es ist eigentlich diese ganze Figur, soll ja so der White supremacist bösewicht sein und das ist einchen Clown, also da ist wie ein Clown dargestellt. Und das ist so diese Grundstory und was man vielleicht noch sagen muss, Volker, das hast du jetzt nicht erwähnt. Eragt natürlich, muss man fairerweise sagen, nicht nur die Tochter oder die vermeintliche Tochter, sondern es wird ja im Film auch gezeigt und das ist ja ein zentrales Element. Wie er natürlich die Jahrzehnte lang, also zwei Jahrzehnte sind es ja gar nicht, aber dann 16 Jahre wieder Film springt oder was, wie er in dieser Zeit auch die Reste dieser Gruppe immer weiter aufreibt. Also er sucht praktisch in diesen 16 Jahren oder was dieser Zeitspunkt dort ist, wo diese Willer erwachsen wird. Sucht er natürlich weiter nach den Resten dieser French 75 Terrorgruppe und man sieht ja wie dann diverse von denen eben auch hochgenommen werden, wie andere auch singen, also andere werden ja auch zu ratten. Und wir weiterhin sozusagen versucht dieses Netzwerk auszuschalten. Das scheint ja irgendwie so sein Hauptinhalt zu sein, beruflicher und privater Natur. Und diese Gruppe French 75, du hast jetzt gleich die Eingangsszene genannt, also die befreien ja sozusagen aus ihrer Sicht unschuldige Migranten aus so internierungsüberführungslagern, Abschiebelagern, was auch immer. Die beginnt ja aber auch Sprenkstoffanschläge auf verschiedene Strukturen, politische Strukturen, polizeiliche Strukturen, die machen ja Banküberfälle. Was der perfidia am Ende auch so ein bisschen zum Nachteil gereicht wird, will sie ja die erste aus der Gruppe ist, die jemanden umbringt. Es ist ein Wendepunkt im Film, sie erschießt dann ja radikalisiert, wo sie ihr Kind schon verlassen hat und ihren Freund Mann, wie auch immer, erschießt sie dann ja so ein Sicherheitsmann einer Bank. Der lustigerweise übrigens auch schwarz ist in dem Film, den erschießt sie ja. Und ab diesem Punkt, man auf Deutsch gesagt, ist die Gruppe ja gefickt. Genau. Das ist ein bisschen wie in Sankjahr, dass ich gerade für den Verlag wieder fertig mache zum Druck, an dem Punkt, wo sie den Präsidenten bloß gestellt haben, wissen alle, jetzt ist der Tropß gelutscht, jetzt wird Jagd auf uns gemacht. Ab diesem Punkt ist sozusagen der Jordan überschritten. Und so ist das in dem Film dann auch, als perfidia nicht nur irgendwas in die Luft jagt und Leute demütigt und so weiter und jemanden tötet. Ab diesem Punkt wird die ganze Sache ja so richtig ernst. Manchmal ist ein Rubikorn oder? Den Rubikorn stimmt. Den Jordan überschritten ist das anderes, ja. Machen aber auch einige Personen in der Tat. Aber ja, in diesem Film haben wir dann auch, also die haben wir dann den Jordan überschritten, nämlich dann als nach diesem erschießen, dieses Sicherheitsbaben, man ja auch sieht, wie Leute einfach abgeknallt werden, aus dieser Gruppe. Ja. Und das ist im Grunde genommen die Rahmenhandlung dieses Films, was ja aber noch weit aus viel schichtiger ist. Also wir haben ja wirklich, deswegen stichwort Action's Rilla, wir haben eigentlich, glaube ich, relativ wenige so richtig ruhige Seen, muss so komplett vor sich hindümpelt. Wo so 15, 20 Minuten Gespräche, Dialoge oder Triallogo, da war es auch immer stattfinden, wo die Leute so, ja, labern, labern, labern, das ist du ja immer gesagt, dass du dieser Laberfilme überdrüssig bist. Ja. Obwohl der Film so lang ist, finde ich schon, dass viel passiert. Es gibt viele Handlungen in diesem Film. Das heißt ja nicht, dass der Film nicht auch lange abmäßig ist. Nein, das heißt es nicht. Ich will nur sagen, es ist jetzt kein Film, wo du irgendeine Gerichtsehne siehst, wo jemanden sich mit einem Staatsanwalts so eine halbe Stunde Pledoje schlacht liefert. Ja. In der dann sozusagen die jeweiligen Standpunkte klar werden, sondern der Regisseur schafft es schon die politischen Ansichten und ja Stereotype der verschiedenen Figuren, Überhandlungen und Taten und so rüberzubringen, was ich so grundsätzlich erst mal ganz nett fahrt. Da würde ich dir gleich mal widersprechen, weil ich nicht finde, dass die politischen Ansichten dort gut rüberkommen, weil die meisten sich in plattitynen genug sind. Ja gut, klar. Also es ist nicht klar, ob das würde Benedikt jetzt sagen, ob die Gruppe jetzt klar anti-deutsch geprägt ist oder ob sie jetzt eher mauistisch in ihren Überzeugungen ist. Weil über solche Inhalte wird nie geredet, das wird ja auch nie geredet, was die eigentlich mit ihren Aktionen eigentlich von der Revolution lostreten wollen. Es wird nur die ganze Zeit über die Revolution gerätet. Also sie sagen mehrfach, sie sind gegen das Kapital, sie befreien Migranten, sie sind eindeutig feministisch geprägt, sie sind, sie ruft ja einmal bei einem, weil sie nicht Abgeordneten oder so an, dessen Haus in die Luft springen, der Abtreibungsgesetze eingeführt hat. Ja. Sie sagt mehrfach, liebst du mich als schwarze Frau und so weiter, also diese ganze Rassenthematik ist sehr präsent. Es gibt auch noch eine andere Szene, wo ich glaube die jüdische Weiße in dem Fall, also hellhäutige Personen mit so einem Schwarzen im Auto rum knutscht. Und er so so ein bisschen snowbanimäßige Andeutung macht. Also dieses Thema Rassenmischung ist extrem präsent, anscheinend auch als politische Komponente. Das Thema Feminismus ist sehr präsent, als sie da am Feuer sitzt, Schwanger und Säuft, zeigt sie ja auf Leonardo DiCaprio, der spätere Bob förgessen. Und sagt, wenn er mich anders behandelt, nachdem ich mein Kind bekomme, dann knall ich ihn ab oder so. Wir haben antikapitalistische Elemente, wir haben diese Verbindung zu dieser spanisch-mexikanischen Revolution Geschichte. Also ich weiß natürlich schon genau, was du meinst, das wirklich ausformuliert, es wird nicht wirklich ausformuliert für was die kämpfen. Aber ich finde schon, dass gewisse Eckpunkte dieser Black Panther-Weltanschauung dieses vermixen verschiedenster Befreiungs-Nationalistisch ist es nicht. Aber dieser Pseudo-Befreiungskämpfe, dieser Emanzipationskämpfe, dass das schon einiger Maßen gezeichnet wird. Ich finde halt, dass, also, wird schon an einigen Stellen solche Sprüche eben abgeladen, wie gesagt. Aber das Thema des Films sind ja nicht die Inhalte, es ist ja auch nicht die Befreiung und das merkt man ja auch ganz oft. Und es ist vielleicht auch, wir haben uns im Vorgesprich kurz, vielleicht auch das implizite Thema des Films, das eben die, es ist bei vielen Revolutionären. Es ist ja auch bei Andreas Bader so gewesen, dass dann oder von mir auch bei der Hammerbande das ideologische Motive schnell zurücktreten hinter persönliche Neigungen. Also über Andreas Bader sagt man das ja auch, dass er jetzt ideologisch nicht so gefestigt sei wie jetzt von mir aus Meinhof. Aber eben sehr impulsiv und auf gut deutschen Berufskrimineller war der wahrscheinlich auch in jedem anderen System halt einfach einen draufgeiger gewesen wäre. Und so wirkt es eben bei der perfidia eben auch, dass sie vom Typus einfach so ist und das ideologische eben nachgeordnet wird. Und so allen Charakteren, so passt es ja sozusagen im Film auch, dass es letztendlich eben nicht um die Ideologie geht. Es geht ja auch nicht wirklich um die USA und Trump, es wird ja auch nie erwähnt, wer der Präsident ist vielleicht, weil es egal ist. Sondern es geht ja eigentlich um diese Familie, die nicht wirklich existent ist. Also den Leonardo DiCaprio, ihre Tochter, die untergetauchte perfidia, um die Tochter eben, wie gesagt, und den möglichen Vater, den Steven Lock-Draw. Und das ist sozusagen die meiner Meinung nach so die Hauptthematik des Films und das ideologische, das ist so beiver. Nach meiner Kritik an dem Film, weil wir Schlittern ja auch an diesen Punkt reinden, wir uns immer für den Anfang von Film und Buchbewert und mittlerweile ein bisschen vorgenommen haben, wie fanden wir den Film. Eine der großen Kritiken an diesem Film wäre nicht das, was du im Vorgespräch kurz erwähnt ist die Inhaltslosigkeit. Also das sozusagen diese ganze politische Komponente des Thematik der Revolution, die ja sozusagen dem Film oben aufgepapped wurde, das die Inhaltslehr ist. Also dass man da nichts erkennen kann an Treibstoff sozusagen zur Diskussion, sondern dass der Film effektiv kein Thema hat. Also es werden, du sagst jetzt dieses Familienthema, ja, das ist natürlich auch da, ein Gotteswillen ganz eindeutig. Aber für mich ist es im Moment jetzt gerade extrem schwer, die Handlung nachzufolzieren und darzustellen, das fällt mir einigermaßen einfach. Der Film ist ja da hingehend auch nicht wirklich komplex. Also es gibt ja Filme, da denkst du dir, was habe ich da gerade gesehen, ich habe es nicht verstanden. Also was war das jetzt für eine Szene? Was sollte das jetzt eigentlich bedeuten? Was sollte damit gesagt werden? Das gibt es finde ich in dem Film überhaupt nicht. Es gibt nicht so Cliffhänger oder so so so unaufgelöste Dinge oder Fäden, die nicht weitergeführt wurden oder. Es ist der Gerardlinik erzählt. Es ist der Gerardlinik erzählt und alles ist auch irgendwie eindeutig. Es ist irgendwie alles eindeutig und es gibt aber aus meiner Sicht nicht so ein richtiges Thema. Weil auf der einen Seite ist das politische finde ich schon immer sehr präsent. Es geht ja nicht nur um diese Gruppe French 75. Wie die Ausländer dargestellt werden, der Sensei, zum Beispiel, Sensei Sergio, eine ganz tolle Rolle gespielt von Deltotto. Richtig gute Rolle, wie er gespielt wird, kommt sehr sympathisch rüber. Ich nehme mal an, dass er da Mexikaner ist. Auf jeden Fall in Latino. Und diese Latino-Ghetto-Community, die da gezeigt wird, nämlich Back-to-Cross, diese fiktive Stadt, die dort errichtet wird, die ja auch anscheinend irgendwie so eine Art indirektes Drogen-Katelle ist. Es wird ja gesagt Back-to-Cross, das ist eine fiktive Stadt in Kalifornien. Und diese Stadt wurde errichtet von French 75 und so weiter um dort Migranten anzusiedeln. Sie zu ernähren. Und das ist im Prinzip so eine Art für den weißen Amerikaner, so eine Art Südtenfuhr. Und das finde ich zum Beispiel aus so einer Perspektive auch furchtbar politisch und furchtbar interessant, wie dieser Sensei Sergio durch dieses Haus geht, diesen Flucht-Tunnel öffnet, wie in so einer Routine allen erzählt, wo er lang muss. Und das nach so einem Schema F irgendwie abläuft, das ist auch eine furchtbar irgendwie politische Szene, weil das so dieses andere Amerika irgendwie darstellen soll. Und ich finde schon, dass in dem Film ganz viel drinnen steckt, worüber man diskutieren kann, ob das jetzt wirklich deep ist. Darüber kann man jetzt sicherlich noch streiten. Aber mir fehlt so ein bisschen die Frage, worum geht's denn da eigentlich? So richtig geht's nämlich um nichts. Also an sich könnte man sagen, es ist eine völlig triviale Geschichte, wie ich es am Anfang versucht habe, darzustellen, der Typ will in diesen Kucklugsplanen, verschnitt, Klub da, Christmas Adventure's Club und versucht halt wie ein so einer Kriminalstorie, seine unehrliche Tochter, die ja in so einer Sexbeziehung da gezeugt hat umzubringen. So, das ist es ja aber nicht nur. Und da steckt extrem viel drinnen, aber irgendwie auch nix. Ich glaube, wir kreisen um den selben Punkt vermutlich, dass das alles vor so einer politischen Kulisse spielt und sehr, sehr viele Anspielungen und Überzeichnungen aus der Politik, die die USA jetzt gerade beschäftigen, gemacht werden. Aber es lässt sich daraus jetzt keinen konkrete Erkenntnis meiner Meinung auch ableiten, was jetzt irgendwie das rechtfertigt, wo man diesen Film jetzt gesehen hat. Dadurch, dass es eben sehr, sehr stark überzeichnet ist, wir hatten das ja schon an der Beschreibung von diesem Körne Lockjaw gesehen, der so ein bisschen, ja, der der abzieh bösewicht ist mit seinem extrem militärischen Auftreten und den ganzen Platytyten und dem white supremacy gelabor und so weiter. Kann man den auch nicht wirklich ernst nehmen, also es ist jetzt nicht so, dass man sagt, wow, das ist ja eine extrem gefährliche Ideologie dahinter, sondern das ist wirklich alles so ein bisschen lächerlich. Auch dieser Humor, den dieser Film versprüht, macht das alles so ein bisschen lächerlich und nicht wirklich gefährlich. Deswegen mein ich, das ist eben. - Es wirkt jetzt nicht wieder, wie der Baderminehoff-Film, Baderminehoff-Complex, es wird ganz anders. Vor dem Hintergrund finde ich halt auch dieses ganze politische, sehr aufgesetzt und sozusagen mitgenommen, weil es halt jetzt gerade opportun ist, weil jetzt gerade irgendwie die Zeit dafür ist, so ein Film zu drehen, aber positioniert sich da auch nicht irgendwie klar, als man das jetzt irgendwie. als Statement sehen könnte, sondern stellt das halt einfach so da. Man muss ja fairerweise sagen, dass ja auch andere Charaktere überzeichnet sind. Also beispielsweise überlegt immer, wie diese perfidia Beverly Hills dargestellt wird. Da musste ich unweigerlich sofort an den Prinz von Bel Air denken, weil die ja jedem schwarzen Klischee entspricht. Also die läuft ja so, wie schwarze so oft dargestellt wurden, weil sie der Arsch so endenmäßig rausgestreckt. Und die ist so eine "Farmvertal" irgendwie, die dann so an diesem Lockshow ja auch mal so in dieser Toilette vorbeiläuft, mit so einem ganz eindeutigen Blick. Und sie wirkt. Also wie gesagt, sie musste wirklich an Will Smith in Prinz von Bel Air denken, da ist das ja auch so extrem überzeichnet. So diese richtige. Ich sage jetzt mal völlig Politikfrei, dieser Negerkult, diese Klamotten und dieses Verhalten und wie dann auch in Prinz von Bel Air schwarze Frauen manchmal sind, so mit diesem Finger schneppen. Ich weiß, ich kann jetzt jetzt so. Was ist jetzt ein Duets? So, so, so, so, keine Ahnung. Und die wird ja auch so dargestellt. Es ist ja jetzt nicht so, dass der White supremacist, der der Klauen ist, wobei das da ist, sondern auch diese schwarzen, werden teilweise so dargestellt, wie in so einem 90er-Jahre-Getto-Movie. Ich verstehe halt nicht ganz, weil der Film ist halt leider irgendwie nicht die. Das heißt, es gibt nicht so viel Ambivalenzen, aber er reitet sich irgendwie konstanzelbar in die Parade, in dem was ich dachte, dass er aussagen will, vielleicht will er auch gar nichts aussagen. Und es wäre ein Ordnung, aber zum Beispiel gibt es ja auch diese Banküberfall-Szenen, die du vor kurzem angesprochen hast, der dann schiefgeht, weil eine erschossen wird. Also, da sind ja dann mindestens zwei Dinge, die interessant sind, nämlich, da übernimmt ja die Co-Chefin, eine andere schwarze. "Changel Pussy". Genau, den benimmt das, also der Name alleine, übernimmt das Ruder und macht da die Ansagen. Aber es wird sofort kontakariert dadurch, dass ihr dann die Perfidia Beverly Hills dann in die Parade reitet, weil es dann wieder nur um sie geht. Also sie reist dann das Ruder an sich, in dem sie auf diesen Wachmann schießt, der am Boden liegt. Und da kommt noch was anderes, dazu, das zweite eben, was das ganz dann irgendwie fragwürdig macht, weil man könnte ja auf Fragen, war das nötig, den Wachmann zu erschießen, der dann am Boden rumkriegt. Also, in der Rechten würde man sagen, klassische VS-Aktionen, den jetzt abzuknallen, sozusagen diese Repression gegen diese Gruppe sozusagen erst loszutreten in dem Maß. Und das will sich dann für mich nicht zu einem Korrentenbild dann zusammensetzen. Das einerseits, die Sympathien des Regisseurs oder der Kamera von mir aus bei dieser Gruppe liegen und die ganzen Eis beamten und diese Geheimgesellschaften, die werden ja als die bösen dargestellt. Aber diese ganze Gruppe wird besteht aus Verretern, aus Bekiften, Trotteln, aus den schwarzen Tieren. Das muss man das vertrascht. So wird die Perfidia eben dargestellt als schwarzes Tier aus diesen VS-Verretern sozusagen aus unsympaten. Und deswegen fällt mir das jetzt da schwer sozusagen, das zu einem Bild zusammenzusetzen. Kennst du, ist es nicht in Pipifiction die Szene, weil ich ja auch zu dir gesagt hatte, ich musste sofort nach dem Film so ein bisschen an Tarantino denken. Ist nicht die Szene in Pipifiction, wo die beiden dann Bonnie und Clyde sozusagen in diesem Café ein Überfall durchführen. Daran musste ich auch so ein bisschen denken bei dieser Bank Szene. Das ist auch so ein bisschen irgendwie so, hat mich irgendwie daran erinnert. Und ganz interessant, dass du das sagst, also Ändersten der Regisseur, der behauptet ja selber, ich habe da so einen Zitat rausgesucht, aber habe es jetzt nur parafrasiert, dass der Film nur ganz vordergründig was ein Politik zu tun hätte. Das sagt er also selbst. Und die Caprio, wobei, das habe ich mir auch mal notiert, wobei das so eine absolute Nullauslage ist, der sagt, die beiden zentralen Kräfte in diesem Film sind Teil von Paul's Fantasy. Aber ich denke, sie sind eine Analogie dazu, wohin wir als Gesellschaft gekommen sind und wie wir aufgehört haben, einander zuzuhören. Natürlich, so wie gesagt, so eine richtige Nullauslage. Der Film soll zeigen, wie wir einander nicht mehr zuhören. Das wäre ja so ein persönliches Ding zwischen, was weiß ich, also die verschiedenen Schichten der Gesellschaft müssen wieder zueinander finden. Und es gibt eine Extremismus, Tendenz, bla bla bla, also das ist vermutlich so eine behinderte Schauspieler Aussage, die irgendeinen Presseragent geschrieben hat. Aber es scheint sich ja auch keiner, also es scheint sich ja keiner den Film so zu Eigen zu machen, um wie du sagst, eine politische Botschaft auch zu streuen. Man könnte ja sagen, beispielsweise die Schauspielerin, die Perfidia Beverly Hills spielt. Ich hab's mir auch notiert. Diana Taylor, sagt ihr mir jetzt nichts, ehrlich zu sein, dass die sich jetzt hinstellt und sagt, dieser Film ist allen starken schwarzen Frauen gewidmet, die für die Gleichberechtigung in den USA kämpfen, die es immer noch nicht gibt oder so, würde ja nah liegen. Aber es scheint ja auch keine politische Vereinnahmen des Films durch den Regisseur und durch die Schauspieler zu geben. Ganz anders, als durch die, darauf kommen wir noch durch die Filmkritik, die natürlich, wie wahnsinnig darauf aufgesprungen ist und gesagt, dass der Film des Jahrhunderts gefühlt. Wir waren aber bei dem Punkt, was wir darüber denken. Also ich muss ganz ehrlich sagen, ich hab unfassbar viel gelacht. Interessanter weiß ich hab auch manchmal zu dir übergeschaut, folger du hast auch mehrere Male sehr grinst, was in deinem Fall einem Lachen schon nahe kommt. Und die schauspielerische Leistung, einzelner Charaktere, einzelner Schauspieler war überragend, würde ich wirklich sagen, überragend. Ich fand die Caprio extrem stark, richtig, richtig stark. Ich fand Del Toro stark und es gab die Willer, hab ich die Willer spielt, das war ihr erster großer Spielfilm. Darauf haben sie sich auch alle so ein bisschen gestürzt, dass die wie so eine Entdeckung wäre. Also rein von eine schauspielerischen Leistung, von gewissen Kameraaufnahmen, von gewissen filmischen Ideen. Also wenn man ein Filmliebhaber ist, grüße gehen raus an unseren lieben Co-host, der sonst bei Filmbesprechung eigentlich dabei ist. Wenn man ein Filmintrosiast ist, dem es wirklich um diese Dinge geht, muss ich sagen, hat der Film mich, was heißt überzeugt, überzeugen kann er einen natürlich um Gesamtbild. Aber da hat es mir Spaß gemacht, den zu sehen. Der Film hat mich mitunter verwirrt. Und meine Gefühlslage bei dem Film war am Anfang Wut, weil ich dachte, der Film geht jetzt die ganze Zeit so weiter. Und das ist so ein Portray, eine Verherrlichung dieser Mixtur aus Blackpenters und Pussy Riot und weiß ich was. Ich meine, da muss ja auch sagen am Anfang, werden die weißen, die ja bewusst gedemütigt. Die Caprio ist so ein absoluter Forzenknächten, um das Wort zu verwenden. Der lässt sich von der so richtig runter machen. Die Darstellung von Lock-Chore, der sich dann von ihr ist, wird angedeutet in der Pistole, in den Puppo stecken lässt. Und so, da habe ich nach 20 Minuten gedacht, ich muss eigentlich raus, weil ich gedacht, das hat mich wütend gemacht. Sollte es vermutlich auch, ja, bei manchen Leuten. Dann habe ich zwischendrin gedacht, alter ist das genial, wie der die Caprio diesen Bob Ferguson spielt. Die sind diesen Assozialen, der dann da in diesem Mantel die ganze Zeit rumrennt. Das war, es war eigentlich rein von so einer komodientischen Leistung, von so slapstick-Momenten und so. Was richtig, richtig gut. Deswegen, der Film hat mich als Filmliebhaber fand ich den richtig stark. Und gleichzeitig ist es halt so ein richtiger No-Brainer. Also, da steckt tonnweise Potenzial für Diskussionen drin. Wir werden ja auch noch diskutieren. Tonnweise Potenzial, gute Ansätze zum Diskutieren. Aber nichts wird so richtig ausformuliert. Nichts wird so richtig dargestellt. Es gibt keine Ernsthaftigkeit. Ich kannte Ändersten als Regisseur so gut, wie gar nicht, muss ich gestehen. Ich bin ja aber auch kein so extremer Film, Filmintrosiast und Liebhaber. Ich habe aber gelesen, das bis hin, was ich gelesen habe, dass das bei ihm durchaus ein Standard-Element ist, also so Action-Geschichten und Komödie zu verbinden. Ist das also häufiger, aber ihm schon gegeben habe. Jemand, der den Regisseur gut kennt, wäre also vielleicht von der Darstellung der Figur nicht so super überrascht. Zumindest ist das, was ich gelesen habe. Ich kann eigentlich über dem Film kein Urteil fällen. Ich kann nicht behaupten, dass er mich nicht unterhalten hätte. Hat mich unterhalten. Er war ein bisschen langart mich am Ende. Zum Beispiel diese Autoszener, die von der Kritik so extrem gelobt wurde, diese Verfolgungsjagd in der Wüste. Mit diesem GoPro Aufnahmen, sage ich mal, an der Stoßstange vorne. Wo wirklich ja Himmel hoch jauchtsend die Kritik geschrieben hat, das eine der genialsten Verfolgungszenen der letzten 20, 30, 40 Jahre. Ich fand dich furchtbar schrecklich, mich furchtbar gelangwald. Also ich tue mich extrem schwer, diesen Film in irgendeiner Weise nach so einer Art Sterne-System oder irgendwas zu bewerten. Weil ich den eigentlich, muss ich sagen, gut finde, finde eigentlich gut. Aber er erfüllt halt die Erwartung nicht, die man an dieses Thema hat. Es ist irgendwie ganz komisch, dass du dort krasse Schauspieler hast, die gute Leistung zeigen. Du hast Film-Momente, die zumindest zeitweise im Gedächtnis bleiben. Du hast paar coole Aufnahmen, paar coole Seen. Du hast einen aus meiner Sicht genialen DiCaprio. Also eigentlich vieles, was so ein Film richtig legendär machen könnte, den man sich in 20 Jahren noch 5 mal anguckt. Und gleichzeitig ist es irgendwie so, dass ich sag, äh, keine Erinnerung. Also was ist das jetzt? Was soll das sein? Was soll mir das sagen? Und bei manchen Filmen sagst du ja, was soll mir das jetzt sagen? Aber das war furchtbar, dieb ich muss da wochenlang drüber nachdenken, das hat anscheinend irgendwie Schwede, dann kann ich ihn hab ich ja geschrieben, oder so. Und das ist irgendwie so, nix. Also keine Erinnerung, was das sein soll. Weiß es nicht. Was das aussagen soll, ob dessen gewissen Zweck erfüllt, ob das einfach eine Unterhaltung ist. Eine Gesellschaftskritik ist das nicht. Dafür ist es viel zu Oberflächlich. Und er stecken auch unter der Oberfläche und das ist jetzt die Krasse Kritik am Film und damit bin ich dann auch zu Ende, als der negativ aspect, da gibt es einfach keine zweite Schicht aus meiner Sicht. Bei vielen Filmen gibt es eine Kulisse und es gibt eine zweite Schicht und es gibt vielleicht sogar noch eine dritte Schicht und es gibt so viele Bedeutungsebene. Und die hab ich, nenne mich blöd, nenne mich vermessen. Ich habe da neben den Kino-Eindrücken, die mich unterhalten haben, keine vierte, fünfte Ziebeschicht gefunden. Ja. Überhaupt nicht. Ja, es stimmt. Es gibt einfach zu wenige Podcast der Besoten von uns. Aber dafür gibt es jetzt auch Jung-Europa-Bücher zum Anhören. Mit der falsche Belgia und die Cadetten des Alkasar spullen wir zurück ins Jahr 1936. Der spanische Bürgerkrieg ist gerade ausgebrochen, alles ist möglich. Junge Männer streben an die Front, um eine Idee zu verteidigen. Beide Bücher sind jetzt als Hörbuch zum Runterladen verfügbar. Noch nicht überzeugt, eine Hörprobe gibt's bei www.jungeuropa.de Ja, wie gesagt, das ist irgendwie zu flach. Wir haben das ja im Podcast öfter kritisiert, wie ihr rechte ihre Romane schreiben. Das heißt, da ist dann der blonde Protagonist und der lebt in der Stadt die Folge ist mit Ausländern. Das sind dann auch noch linke und die sind die Stinken alle und sind schlecht angezogen. Er kämpft sich da aber raus, findet dann eine Gruppe und macht mit denen irgendwas. Das kommt zum Bürgerkrieg, wie es immer zum Bürgerkrieg kommt und so ein Scheiß. So wie rechte sich halt das Kulturprodukt, Romane, Filme, Comic wie auch immer vorstellen. Und genauso funktioniert eigentlich auch dieser Film nur halt von links liberalen Seite. Also wie sich halt irgendwelche Spastys in Hollywood, wie sie die Welt sehen. Und in dieser Welt sind halt die Eisparamilitärs sind böse Rassisten mit so einem Anderkart und mediterischem Gang, die dann den ganzen Tag durch den Film wackeln. Die werden natürlich weitesten Sinne gesteuert von so einer White supremacy Geheimkaste. Die Regierung steuert und die auch alle Behörden steuert. Die hassen Juden und die hassen Ausländer und die hassen Schwarze. Die haben Vorparfilt Einfluss und Vorparfikoale. Man glaubst du wirklich, das kann die Intention des Regisseurs und das Teams gewesen sein. Also ist nicht diese Verflacherung und diese Vereinfachung der Charaktere eigentlich was, was das Ganze hobsnimmt? Ja, ich weiß nicht. Kein Mensch ernsthaft so darstellt. Ich weiß es eben nicht, aber dadurch, dass der Film eben, wie gesagt, dass in die eine wie die andere Richtung auch nicht nahelegt. Also es ist eben keine. Nach dem anschauen des Films kein Quarantereindruck sich manifestiert, was eigentlich gewollt ist und der sich die ganze Zeit selbst widerspricht, bleibt halt ein unfertiges Gefühl. Aber warum stellt man denn sowas so da? Ja, also das ist ja die entscheidende Frage, die ich auch nicht beantworten kann. Weil es der Tarantino der behauptet dann, das ist sein Signature-Move, ja würde man sagen. Also das ist so sein, das ist irgendwie so seine Markenzeichen, das er bekannt ist. Also das sind alle Filme so. Ich muss halt sagen, es gute an Tarantino ist, dass er nicht versucht, intellektuell zu sein, als er ist. Weil seine Filme haben keine Aussage. Die sind nicht politisch oder oder da steckt um Metaphysische Wahrheiten drin. Das ist halt einfach nur billiger Style. Und er funktioniert halt an Kino-Kassen und funktioniert für ihn wahrscheinlich als sogenannte Künstler. Ist auch egal, kann man machen, aber es ist nicht höher gesteckt als. Weißt du? Aber bei dem Film ist es halt nicht so. Wie gesagt, die ganze Zeit so kleine Häppchen hinwirft, Richtung Politik, Richtung Revolution, aber auch natürlich Richtung Familienbild, wie funktionieren Familien. Es ist ja bei Anderson Ehn größeres Thema kaputtes Familien. Aber das dann eben dann einfach da liegen lässt und nichts draus richtig draus macht oder um mit irgendwas anderen verbindet. Es ist ja genauso wie mit diesen, die bekommen ja diese Schwingungsgeräte. Genau. Bevor er eben abhaut in den Untergrund von einem Techniker von dieser Friendschefen, die 5-Crupe 2, sind da Empfänger-Geräte, die. Die kriegen alle Mitglieder der Gruppe, die sozusagen zum engsten Kreis gehört, muss man sagen. Genau. Und wenn ein anderes Gerät in der Nähe ist, dann erzeugen die zusammen so eine Melodie. Und daran kann man erkennen, dass der andere in der Nähe ist und dass man ihn vertrauen kann. Und die werden immer wieder im Film hochgehalten. Aber die kommen am Ende noch mal ganz kurz vor. Die haben das von Patriot Pig geklaut, die Idee. Ja, ich verstehe das einfach nicht, warum, warum das dann so hingeworfen wird in diesem Film. Aber nichts draus richtig draus gemacht wird auch mit, dass natürlich die Perfidia untertaucht und für ein Rest vom Film nicht mehr auftaucht. Das kann man, glaube ich, ist soweit schon Spoilern. Ich habe mich mehr, mehr, mehr, mehr, mehr. - Was verstehen wir das noch nicht? Ja, kann schon sein, aber deswegen muss ich den Film ja nicht gut finden. Nein, das stimmt, aber spannend wäre ja folgendes. Ist die Darstellung dieser Dinge ein Stillmittel, um irgendwas klar zu machen. Man kann ja auch in der Literatur, das weißt du besser als ich. Kann man bestimmte Stile verwenden, die unschön sind, die sich nicht schön lesen oder was auch immer, um beispielsweise auf die Gefühlslage der Figur hinzuweisen, um auf Situationen hinzuweisen. Und so weiter könnte man jetzt Literaturwissenschaftlich ausführen, wie man will. Warum an diesen oder jeden Stil verwendet, warum man Brüche einbaut in den Roman, warum man Stile wechselt. Und natürlich kann auch diese Art der Darstellung, kann ja sozusagen irgendwie nutzbar gemacht werden, um auf XY hinzuweisen. Oder um sozusagen dadurch etwas darzustellen. Weil ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Regisseur wie Anderson, das ein Team, das. Weiß ich, wie viele tausend Leute gefühlt an so einem Drehbuch mitwirken und so weiter an dem Schnitt mitwirken. Die können ja nicht ernsthaft und das glaube ich einfach nicht. Die können das ja nicht so glauben, oder meinen. Also, das sind ja nun keine komplett hörend verstreiten Antifa-Trotel aus Münster oder so. Die glauben, dass eigentlich auch die CDU-Nazi sind und bald mit der AfD wieder Katzets bauen. Aber du hast ja wahrscheinlich auch nicht "Don't Look Up" angeschaut. Nein, rings auch mit Leonardo DiCaprio, der ist ja vor, weiß ich nicht. 4, 5 Jahren lasst mich lügen bei Netflix gekommen mit Jennifer Lawrence, die gesagt. Und Leonardo DiCaprio, der ja auch so ein politisches Thema hatte, wo dann eine US-Presidentin an Donald Trump angelegt versucht zu leugnen, dass ein Komet auf die Erde stürzt. Die Parallele zum Klimawandel ist erkennbar, das heißt, wir haben eine riesengroße Betrohung, aber alle tun so, als würde es die gar nicht geben. Und am Ende schlägt der Komet ein und löscht alles Leben auf der Erde aus. Und du denkst die ganze Zeit bei diesem Film, das kann doch nicht deren Ernst sein. Die können doch nicht wirklich so bescheuert sein, aber die sind so bescheuert. Ja, aber der Unterschied ist ja anscheinend, der das bei One Battle after another, viele Dinge ja hobsgenommen werden. Also ja nicht nur sozusagen, wie du schon sagtest, die Rechten wirken ja total lächerlich. Allein die Szene, wo sich dieser Christmas-Klapp da an, an welcher Tag war das hier Sand Nikolaus in der Art, wo die sich treffen. In ein kleines bürgerliches Häuschenlauf läuft der da rein und unten drunter ist ein riesiges Bunker und Tunnel geflächt. Wo die Vorsum gemälde sitzen und das wirkt ja, das wirkt alles absucht, weißt du, der Schauspieler, der da zu dem Christmas-Klapp gehört, der dann am Ende, die den Lockshow jagt und auch die Willa und so weiter. Der hat dann diese amikare, was sich Obstmustang oder so ist. Der trägt ein rotes Lackosthemd, hat so hintergegelte Haare. So würde doch kein Regisseur, der was auf sich hält, also ernsthaft jemanden so darstellen will. Das wäre halt wirklich, das wäre total geistig behindert. Also das macht man doch nicht. Also ich kann mir irgendwie nicht erklären, was das sein soll. Und das könnte ja was Gutes sein, dass ich mir das nicht erklären kann, dass das wie so eine Art Rätsel ist. Aber ich weiß nicht, was ich damit anfangen soll. Dass irgendwie alles gleichzeitig so ein Actious-Shiller sein soll und gleichzeitig das wirkt schon fast, wie so Jackie Chan. Also so weißt er, der sich irgendwie, der kämpft gegen Leute und gleichzeitig ist alles lustig, wenn er von der Seite so eine Pratfahne greift und einem damit auf dem Kopf haut oder so Tom und Jerry mäßig mit zum riesigen Hammer. So wirkt dieser Film auf mich, so wirklich so. Er hätte nur noch gefehlt, dass Jackie Chan auftaucht mit zum Chaco und irgendein Umhaut. So lustig, ha ha ha. Und das ist so das Ding. Also was soll das sein? Keine Ahnung. Ich bin der festen Überzeugung, dass halt diese Hollywood-Spasties alle in einer vollkommen anderen Welt leben als wir. Das heißt, die nehmen die Welt eben auch anders wahr, weil sie halt in einer anderen Kaste angehören, weil sie andere Lebensumstände haben und weil sie eben nicht wissen. Das ist ja das, warum wir politisch aktiv sind, so im weitesten Sinne. Dass es eben eine Kaste gibt, die einfach keine Ahnung hat vom normalen Leben mehr. So auf gut Deutsch. Die wissen eben nicht, wie es interessen Gorbets gut zugeht. Die wissen auch nicht aus irgendeinen Grund, wie man das übersehen kann, wie es in der esbaden Stuka zugeht und so weiter und so fort. Und wenn diese Leute dann versuchen, ich will das nicht nur an diesem anderen festmachen, da gehört wahrscheinlich auch mehr dazu. Wenn die jetzt halt über die Revolution über Politik reden, da kann ja eigentlich nichts Gutes bei rauskommen. Woher sollen diese Leute in Wissen, wie Politik gemacht wird? Woher sollen diese Leute in Wissen, wie eine Revolution aussieht? Und das Geile sozusagen ist und deswegen finde ich es auch, ich musste wirklich zustimmen. Ich weiß halt nicht, das kann man nicht übersehen, die diesen Mangel an, ja, Realismus, wie ich das nicht sagen, aber diesen Mangel an. Ja, Weltverständnis im weitesten Sinne, weil ja die Protagonisten sich das teilweise selber erzählen. Es gibt jetzt zum Beispiel eine Stelle, die jetzt im besseren des Films gehört, wo sich dann der Sensei von Bob Fögersen verabschiedet und ich so Parolen zu rufen. Ich glaub, das ist die Szene, wo Bob Fögersen dann nicht nur wie war la Revolution ruf, sondern er ruft auch "The Revolution will not be televised" mit nachtausend anderen setzen. Ist ja auch das Lied, was am Ende läuft. Genau, das ist ja ein Gedicht von so einem Black Panther-Typen. Und das passt halt wie. ja, auch Arsch auf einmal zu diesem Film. Also die Revolution wird nicht im Kino stattfinden. Ja, aber da ist das nicht die Aussage, wir verarschen uns hier selbst. Das ist ja die Frage, verstehst du? Ja, implizit oder explizit, ja. Ja, dann wär das Ganze schon wieder lustig, dann wär's schon wieder kein Geniestreich, das bestimmt nicht. Aber dann wär's schon wieder coherent zu sagen, der Film nennt eigentlich alles auf die Schippe. Gleichzeitig die Angst vor Weißer Vorher schafft. Gleichzeitig diese Black Panther sonst was Bewegungen, es gibt ja auch so Anspielungen, zum Beispiel, wo die Willa zu ihrem Vater dann sagt "they damn". Und er sagt, ist das jetzt eine Transe oder was? Und plötzlich wird nämlich aus dem Bob-Förgissen, der mit einer Schwarzen zusammen war und der für die antikapitalistische Revolution gekämpft hat, findet er das gar nicht mehr so lustig mit diesen Transen und mit den ganzen Ausländern und geht dann an die Tür auch eine geile Szene übrigens, wo die Tochter, ich glaube, zum Abschlussball oder zu irgendwas fahren will und nimmt diesen kleinen Latino da ins Gebet und sagt "Ich bring dich um, wenn du das und das tust". Und zum Beispiel die Ratte am Ende von den Freunden von Willa ist ja auch dieses Transding. Und das sind wieder so Dinge, die mich stutzig machen, wo ich sage "Naja, vielleicht ist das Ganze auch eine Riesensatiere", das macht einfach alles lächerlich. Weil wenn ich vor einer Gefahr, von einer weißen Vorherrschaft und Menschen fressern und militärischer Komplex der Ausländer abschiebt, wenn ich da vorwarn will, dann stelle ich die doch nicht so da. Der Lockchow, der wirkt ja wie Fred Feuerstein, das sitzt auch keiner im Kino und sagt irgendwie "Oh Gott, die Nazis sind zurück in den USA, auch bald werden alle umgebracht", sondern die wirken ja Nazis essen heimlich döner. Es ist eigentlich im Grunde genommen, wenn man dem Film sozusagen jetzt was Gutes unterschieben will, also aus politischer Perspektive, dann wäre das so eine komplette Gesellschaftssatiere. Ja, also letztendlich, dass alle in den USA behindern sind da. So, also das wäre jetzt die positive Auslegung zu sagen, der nimmt eigentlich alles hobs, um zu sagen, keine hatten richtig valides Argument, wir müssen miteinander reden, es gibt nur noch die extremer und diesen alle lächerlich überzeichnet. Das wäre die positive Darstellung. Das ist natürlich jetzt unsere Auslegung oder das ist eine Idee, die wir haben. Es kann natürlich auch sein, dass es ganz anders ist, es ist einfach nur totaler Bullshit ist. Ja, weißt du nicht. Aus der Perspektive finde ich es eigentlich ganz spannend, aber mir hätte der Film besser gefallen, wenn er beim komitantischen Element ein bisschen was zurückgetreten hätte. Also zu Leonardo DiCaprio hat das gepasst, dass er da im Morgenmantel über die Dächer springt, dass das Pasten in Filmenbäller ebenso dargestellt wird. Aber dieses komplett überzeichnete, warum den Shom Pen ARKA locked schon nicht einfach wirklich wie den ernst zu nehmen, den Militär darstellen. Warum weiß ich nicht, ob die irgendwelche Militärskennen und das Blut hatte. Es gibt doch auch andere Filme, wo Regisseure das auch können. Und es gibt Berater und es ist ja nicht so, dass jeder Film, der von Hollywood Regisseuren gemacht hat, gar nichts zu dem realen Leben zu tun hat. Das kriegen ja auch Leute hin. Weiß ich nicht, offensichtlich ja nicht. Es ist ja so und das ist ja das, was wir vor allem Stichwort von Rechtsgelesen besprechen wollen, dazu würde ich auch gerne noch kommen. Und tatsächlich, was du sagtest, ist das der Film der Stunde? Also ist das ein Film, auf den jetzt alle gewartet haben aktuell und vielleicht gleich damit reingepackt, wie politisch ist das Ganze. Weil besonders präsent und erinnere ich mich an das Buch von Neil Jubidaman, ja, was wir kürzlich besprochen haben. Las A. Das habe ich ja so heftig kritisiert in dem Podcast, weil es von der Kritik im Gegenzug so extrem hoch gejubelt wurde. Und bei dem Film ist es ja so ein bisschen ähnlich. Die Kritiken übertreffen sich ja ein Lob. Eben weil sie sagen, das ist ein furchtbar politischer Film zur richtigen Zeit. Wo Amerika unter dem restriktiven, fast schon faschistischen Trump sozusagen zurückkehrt, zu so einer nixen Politik. War on drugs und so weiter und so fort, was ja auch ein Thema ist in dem Film, zumindest indirekt. Da kommt der Film zur rechten Zeit, der weist auf die Gefahren hin und so weiter und so fort. Und die, also viele Kritiker, Wolfgang M. Schmidt, beispielsweise mal ausgenommen, in dem Fall. Aber viele Kritiker aus dieser Mainstream, Presse, sage ich mal, die loben den Film ja dafür, dass es so furchtbar politisch sei. Was wir ihm hier gerade absprechen. Und vor diesem Hintergrund muss man das Ganze auch bewerten. Das sozusagen, das von vielen Linken oder sagen wir besser linksliberalen, als so eine Art fast schon Szene-Film jetzt gesehen wird. Die müssen ziemlich dumm sein. Wie gesagt, ich glaube halt, dass die nicht so denken, wie wir. Deswegen halt solche Sachen dann wirklich für vollnehmen. Aber ich weiß nicht, ich rede jetzt von so einem normalen Journalisten, der halt irgendwie in der, was gibt es denn da. Magazine sind es da oder wie der ganze Dreck heißt oder was auch immer solche Leute, also die jetzt nicht so zu klassischen Leipziger Antifasiene gehören. Ja, sondern halt so Filmkritiker, die ja auch meistens linksliberale sind. Aber die dann schreiben, dass das eine ernste gehaltete. Also dass das ein Beitrag zu einer gesellschaftlichen Debatte sei. Ja, weil die halt dumm sind. Ja gut, aber warum hast du dabei jetzt belassen? Nee, aber das ist ja, wie kann das sein? Also, können die das so anders dehnen als wir? Verstehst du? Ich kann keine Antwort geben, außer dass ich halt denke, dass die Lebensrealitäten von diesen Leuten halt vollkommen anders sind. Und deswegen dazu neigen, so was eben für barre Minste zu nehmen. Die denken wahrscheinlich wirklich, dass irgendwelche Eis Spakos mit Anerkarteil den ganzen Tag durch die Tension sendt das in USA gehen. Und sich überlegen, welchen Migranten sie als nächstes erschießen. Also, ich glaube, dass das Leute eben glauben. Und das Problem ist sozusagen, dass die Leute, die nicht komplett behindert sind im Kopf. Er ermüdert, auf diese Art und Weise im Kino unterhalten zu werden, statt Zerstreuung zu suchen. Deswegen finde ich das eben nicht in den Film der Stunde. Wir sehen das ja in anderen Medien, Filmen und Büchern und Bereichen, dass die Tendenz glaube ich in dieser Kundwerkinste Krisen. In Klammern Benedikkaiser, in der wir uns befinden, dass die Leute eher nach Zerstreuung suchen und nicht im Kino auch noch mit Eis und Migranten und sozialer Ungerechtigkeit konfrontiert worden wollen. Sondern wahrscheinlich eher wieder Farbenfrohe Bilder und Konfetti und Action sehen wollen. Ja, die Kritiker ja entscheiden nicht. Ja, weil die halt meistens glaube ich auch nicht der normalbevölkerung angehören. Es ist glaube ich eine grundsätzliche Tendenz. Da könnten wir vielleicht auch mit Benedikk, der berufsmäßig wahrscheinlich mehr mit solchen Leuten zu tun hat. Und dass das eben im Filtern diese ganz andere Wahrnehmungen gibt sogar im liberalkonsultiven Filtern als in der normalbevölkerung. Das merken wir immer wieder, wenn wir weiß ich nicht über Sachen reden mit hier Handwerke oder so in Sachsen über politische Ereignisse und die dann meistens instinktiv doch viel für Radikaler sind als sie selber zugeben wollen würden. Ich hätte gestern mal gerne. Das kann man ja verraten. Wir waren ja gestern zu einer ganz kuriosen Zeit im Kino und deswegen waren ja ganz wenige Leute da. Und neben uns das sind ja nur drei Leute drin. Ja, und der Alterschnitt von denen war glaube ich 60 plus, wenn ich 65 plus. Also eine hat sich eine sind ja, ne alle drei hatten sind johren Karten. Ich hätte die mal gerne gefragt was die als vermutlich ostdeutsch stemmige Menschen, die sahen jetzt irgendwie vom Aussehen auch nicht so aus wie Kulturstickerier fand. Was die darüber gedacht haben. Weil, wie du sagst, ohne jetzt wieder so eine Klischekiste auszupacken wie das de gute Ändersten ja in dem Film auch macht. Wenn ich jetzt 15 sächsische und meinetwegen auch 15 bayerische Handwerke oder was auch immer in diesen Film setze. Und danach frage was war das für euch. Und wenn die vermutlich sagen Bullshit, also vielleicht würden die sagen ja, die Capriobar total witzig und an den Stellen habe ich. Eigentlich würden die vermutlich das loben, was ich lustigerweise auch gelobt habe. Die Capriobar lustig und vielleicht würden die sagen die Autocene am Ende war richtig geil, wie das gedreht war. Weil in dir in sächsische Handwerker steckt. Vielleicht ja, Handwerker, weder Sachse noch Handwerker, ja. Aber schon die Überzeugung, dass Kunst auch immer in stütweit vielleicht eine Volkskunst sein kann. Muss, weiß ich nicht. Das wäre eine interessante Diskussion mit Wolf PMS, der immer sagt, der ist Kunsthandwerker im Dienste des Volkes. Also es muss immer zu einer bestimmten Gruppe eine Verbindung geben, von dem was du herstellst, von dem was du machst. Und die würden vielleicht sagen, ja, keine Ahnung, was war das jetzt, was hat das? Vielleicht würden die sogar ganz Platz sagen, ja, die linken Revolutionäre ist eine absolute Vollidioten. Weil und das ist auch ein spannender Punkt, Volker, du hast gesagt, wie sich diese Freaks eine Revolution vorstellen. Man muss ja fairerweise sagen, die Zeit, die hier dargestellt wird, in der diese Gruppe versucht eine Revolution auszulösen. Wir wissen nicht genau, wann das ist, weil ich finde nicht, dass das aussieht, als wäre das irgendwie in den, was weiß ich. Ja, man kann es ja eigentlich runterrechnen. Diese Villa, die hatten in relativ modernes Handy minus 16 Jahre. Das heißt, die Zeit, in der diese Revolution von dieser Gruppe angestoßen werden soll, das ist auf jeden Fall nicht die 60er 70er. Es ist nicht die Zeit der RRF, sondern das ist sowas, was ich 90er, 2000er oder sowas sogar so spät, ja. Genau, stimmt, eher diese Zeit. Und da in dieser Zeit gibt es in modernen Industriestaaten natürlich solche, in Anführungszeichen, Revolution dieser Art nicht mehr. Hätte man das ganze, also das basiert ja lose auf einem Buch aus den 90ern. Wineland. Wineland richtig. Und dieses Buch wiederum spielt ja unter anderem in der Zeit von Nixen. Also Ende 60er, Anfang 70er. Und dann glaube ich 1984 unter Reggen. Also diese romane weitesten Sinne. Und dort gab es eben diese Revolutionsversuche in dieser Art eben durchaus. Also durchaus in den USA und Stichwort RRF. Das ist ja praktisch, also die RRF hat es praktisch genau so versucht wie diese Gruppe. Ja. Und es ist gescheitert. Und es ist krachend gescheitert. Und es ist lustigerweise sogar ein bisschen auf eine ähnliche Art gescheitert wie hier, wenn auch nicht so extrem überzeugnet. Und also diese Art als revolutionäre Gruppe, die man sich selber versteht, durch Terrorakte, durch Gewalt, durch Banküberfälle und so weiter, sowas zu erzwingen. So eine Art Revolution, die man sich im Kopf ausmalt. Das ist ja schon ein realistisches Szenario erst mal. Solche Gruppen gab es ja. Und diese Gruppen-Dynamiken scheint es in der Form durchaus auch gegeben zu haben, zumindest ansatzweise. Also so ganz komplett fernabte Realität finde ich die Darstellung dieser Gruppe um ehrlich zu sein gar nicht. Und ich finde es eigentlich interessant, weil Stichwort Linksliberan und linke Loben den Film. Wie hat diese revolutionäre Zelle dargestellt wird? Die Anführerin steigt in der erstbesten Möglichkeit aus. Ohne das auf sie wirklich richtig krasser Druck aufgebaut wird. Außer halt, es ist 30 Jahre im Knast, da es gibt ja auch alles in Kauf nehmen. Ich wollte gerade sagen. Dann der weiße mit der Prille, der dann später noch dieses Revolutionsradio betreibt. Genau, das CP vom Mesik. Richtig, der dann entführt wird und dessen Schwester wird nur kurz erwähnt in so einer Art Verhörsituation. Zackbums aus, verrät er auch alle. Also diese Gruppe besteht aus verrätern, selbstsüchtigen Charakteren, die mit Politik eigentlich wenig am Hut haben. Die einzige Idealisten, die wirklich so richtig dargestellt wird, finde ich ganz interessant. Da habe ich mir noch mal notiert, für die die den Film gesehen haben. Ist ja "The Ender" heißt die im Film, das ist auch diese schwarze Frau. Die ist dann jetzt closer. Die genau Regina Hall, die man eigentlich aus Scary Movie kennt. Und die ist eigentlich so die einzige richtige Idealisten, die aus dieser Gruppe so richtig übrig geblieben ist. Weil auch die Caprio in seiner neuen Rolle als Bob Ferguson, der sagt ja mehrfach, mich macht nichts mehr wütend. Ich bin ingehörngefickter Drogenjunkie effektiv. Es kann ja eigentlich kein Linker herkommen und sagen, wow, das ist mein Vorbild. Das ist eine ehemannsipathorische, vitale, migrantische Gruppe, die für die Freiheit in den USA gekämpft hat. Wenn man sieht, dass ohne dass so ein extrem krasser Druck entsteht, muss man sagen. Diese, die alle umfallen wie ein Kartenhaus, Drogensüchtig werden, totale Versager sind eigentlich ein Witzfigurenkabinett. Eigentlich, wie so, wie, weiß ich nicht, wie so eine Piratentruppe, die sich da zusammengefunden hat. Und dann wieder auseinander sprengen, klar, die haben dann so diese, dieses Netzwerk besteht dann relativ lange. Die vertrauen sich, es gibt zu Coats und man kann anrufen und kriegt Geheimtreffpunkte gesagt und die haben Waffen alles ganz nett. Aber effektiv kann diese Gruppe ja kein Vorbild für jemanden sein. Ich sag's jetzt mal so platt, der wirklich glaubt, durch Waffengewaltene Revolution auslösen zu können. Das ist ja eine Witzfigurentruppe am Ende, bis auf die Anfangssehen, wo man wirklich denkt, das ist eine gute organisierte Terrororganisation, die es ja beispielsweise Stichwort auch Umweltbewegung in Nussar heute immer noch gibt. Also so und ja, dementsprechend muss ich ganz ehrlich sagen, wer links ist und den Film anschaut, der müsste eigentlich verstehen, dass es kein Film aus meiner Sicht ist, der jetzt solche linken terroristischen Gruppen als besonders gut darstellt. Also da muss man am Ende sagen, dass der Bad am Main-off-Complex es noch schafft, die Linken irgendwie krasser darzustellen und sympathischer darzustellen als dieser Film. Deswegen muss ich der Kritik hier in der Form schon widersprechen, ich finde nicht, dass das ein grundsätzlich oder auch den Rechten teilweise widersprechen. Ich finde jetzt eigentlich erstmal nicht, dass diese Gruppe so viel besser weg kommt als der Lockshow. Zumindest impliziet nicht mehr. Es gibt natürlich Leute, die schon sehr positiv dargestellt werden, wie im Deltoro, den Senzai, der sehr gut wegkommt, ist sehr gut organisiert, dass er eine Flüchtigster vor Eis vorbei zu schmuggeln und so weiter. Ja, aber nicht zu Friends 7, die 5 gehört. Genau, der gehört nicht zur Terrorgruppe, der ist einfach ein Menschenschmuckler und muss man auf gut Deutsch sagen. So, vielleicht auch eine Valenz des Filmes, die vielleicht nicht gewollt war oder die wir zu blind sind als solche zu erkennen. Weil ja, der Film sich ja auch da, ein Stück weit wieder sprich, ja. Und es ist tatsächlich, glaube ich, ganz gut, vergleichbar mit der Bad am Main-Hoff-Kruppe, mit der RRF, weil es auch die ja letztendlich daran gescheitert ist, keine Unterstützung in der Bevölkerung gefunden zu haben, obwohl es ja, sag ich mal, ideologische Sympathien durchaus gab, dank den 68er. Und so weiter, also das ist jetzt nicht auf unfruchtbaren Boden, alles gefallen wäre, aber die sich halt unmöglich gemacht haben und natürlich auch dann letztendlich die Aktionen auf gut Deutsch für einen Arsch waren, weil die halt nichts mehr mit, irgendwie an die kapitalistischen Befreiungskampf in der B&D zu tun hatten, sondern halt irgendwelche Flugzeuganführungen, Mogadischo, sozusagen, der nicht von der RRF war, aber du weißt, was ich meine, dass das dann im Prinzip Selbstbespielung ist. Und auch dieser Film ist ja ein Stück weit irgendwie selbst Bespielung einer liberalen Klasse, irgendwie die keine, was ich wie vorhin gesagt habe, keine Berührungspunkte mehr mit der normalen Gesellschaft hat, was man ja auch daran sieht in dem Film, dass die normale Gesellschaft überhaupt nicht dargestellt wurde. Null gar nicht. Was Wolfgang Schmitt hat in seinem Video erwähnt und der anderen Vorzeich natürlich, weil er gesagt hat, der Grund, warum dieses System Trump und Eis und so funktioniert, ist ja das große Masse der amerikanischen Bevölkerung, das gut findet. Oder zumindest akzeptiert. Ja klar. Und zwar ja nicht gewählt worden. Also es ist ganz banale Feststellung, aber es ist so. Er sagt halt, wenn du halt diese Politik von Eis kritisieren willst, dann musst du halt darstellen, wie das halt vom Großteil der Bevölkerung halt gutiert wird. Und er hat natürlich schon ein Stück weit recht, dass eben die Basis auf die Dune Revolution maximal stellen kannst, nämlich auf breite Unterstützung der Massen. Und das hat eben diese Friends, die 5 eben auch vercheckt. Ja, also das ist ja das lustige. Die Frage stellt sich halt dadurch ist der Film in der Tat wirklich unpolitisch. Oder und darauf deutet finde ich schon ein bisschen was hin. Beide Seiten irgendwie als, ich will nicht sagen, gleichbehindert darzustellen, weil ich glaube, dass es schon einen leichten Sympathieüberschuss für die Linken gibt. Ja, das glaube ich eben schon. Auch wenn wir vielleicht gleich noch über das Ende zu sprechen kommen, was nämlich sehr, sehr kurios ist. Findet schon, dass es ein Sympathieüberschuss für die Linken gibt. Also das denke ich schon. Also man kann jetzt nicht sagen, er sagt jetzt, er linke Extremisten sind dummen und rechte Extremisten sind dummen und hufisen Theorie. Und die goldene Mitte ist das wichtige. Nein, das denke ich nicht. Aber es ist es auch nicht so, als wäre es ein Film der, was was ich zum globalen Kampf gegen die Kapitalismus aufruft. Das ist kein, so wie viele Rechte geschrieben haben, jetzt kein linkes Machwerk. Also das glaube ich auch nicht. Es ist eine spannende Frage, ob das halt wirklich politisches oder nicht. Oder ob das einfach nur Unterhaltung ist. Aber ich glaube, dass ich keine politische Seite, wenn man das mal so darstellen möchte, auf diesen Filmen irgendeiner Weise berufen kann. So als das ist unser Ding. Und wer das tut, der hat das glaube ich nicht so wirklich verstanden. Das glaube ich eben schon. Denn effektiv sind alle vermeintlichen revolutionäre, komplette Vollversage in dem Film. Oder werden zu kompletten Vollversage an. Oder schlimmer noch zu verreitern. Ja. Also das Schicksal anscheinend dieser linken Terrorbewegung. Und das ist ganz spannend. Und gut, das was dort als rechts dargestellt wird. Oder als white supremacy. Das ist halt, es ist halt absurd gewissermaßen. Und ja, das ist eine ganz spannende Frage. Es gibt ja auch ganz viele kulturelle Hinweise. Es wird viel auf Musik abgestellt. Wir hatten es mal ganz kurz. Es ist für diese Episode nicht so sonderlich interessant. Aber neben dem Soundtrack oder den Liedern, die komponiert wurden. Für diesen Film gibt es eben viele Mainstream-Geschichten, die drinnen vorkommen. Die meisten werden es nicht kennen. Die Liedern kommen z.B. drinnen vorne. Eine Musikgruppe. Du hast es schon gesagt. "The Revolution" won't be televised. Und so weiter ganz am Ende. Also der Film spielt auch mit vielen durchaus kulturellen Anspielungen. Ja. Das ist halt, wobei das auch mittlerweile zum Standard besteckt. Ist auch übrigens auch völlig viel 70er-Jahremusik, oder? Ja. Das passt halt so ein bisschen zu diesem Weibner, dieser Revolution und diesem ganzen Thema. Die Terrorgruppe kundest du ja eigentlich so, wie sie sich darstellt, effektiv verfrachten. In die, was ich nicht, 70er-Jahre, oder so. Ja, so bleibt Panther-Messiker, ne? Ja, genau. Ja, keine Ahnung. Also was man mit dem Film machen soll, Volker? Ich weiß es nicht so richtig. Ich muss dir sagen, ich kann mich nur wiederholen. Ich fand, hab viele gute Szenen drin gehabt, da hab oft gelacht, hab meiner Meinung nach wirklich ikonische darstellerische Leistungen gesehen und gleichzeitig weiß ich nicht, ob ich da so eine Empfehlung. Also, das heißt, Empfehlung. Also, wenn sich jemand für Filme interessiert und sagt, er geht jetzt nicht nur ins Kino, weil es einen politischen Gehalt hat, weil es irgendwie total deep ist, weil er da was mitnehmen will. Oder so, das Ding kann man sich schon angucken. Ich fand jetzt nicht, ich würde mir auch ein zweites Mal angucken. Ich fand jetzt nicht, sozusagen, es hat mich nicht überwiegend nicht gelangwalt, ich fand's nicht total scheiße, oder so. Aber ich tue mich wirklich schwer zum Ende des Podcasts jetzt irgendwie zu sagen, das so ein Mass-Sie sozusagen, das Ding muss man gesehen haben, verbut ich nicht. Es ist halt vor allem deswegen interessant, weil so viel darüber geredet wird und nicht die Kritiken an diesem Film, die positiven so absurd finde. Ich finde das passt einfach nicht. Wir wollen eigentlich mit der ganzen Besprechung nur ein paar Klicks abgreifen. Ja, das auch. Und Volker ist ja, wie du weißt, eine Verkaufsendung. Es gibt tatsächlich ein Buch, lustigerweise was aus meiner Sicht ein bisschen dazu passt. Das ist Grüne Berserker, Earth First und ihre Erben aus dem Eukost-Verlag. Kann man auf Eukost-Verlag.de kaufen oder auch bei jungen Europa.de. Wie gesagt, Grüne Berserker heißt das Buch kost 18 Euro. Da geht's nämlich im radikalen Öko-Aktivismus. Und um Earth First, eine US-amerikanische "Ja, Terrorgruppe" im weidesten Sinne. Geschrieben von Ragen-Eichberger, tatsächlich ein Buch, das wir sehr wenig verkauft haben. Weil sie sich einfach nicht so super viele Leute dafür interessieren. Ist natürlich keine direkte Parallele, ne? Aber es ist eine terroristische Öko-Bewegung in den USA gewesen. Die lustigerweise teilweise mit ähnlichen Methoden gearbeitet haben. Und wenn man auf dieses ganze Setting RRF Terrorgruppen bewaffnete Untergrund so abfährt und es als Spline irgendwie hat. Und vielleicht auch den Film gesehen hat, dann ist das eine Buchempfehlung. Also Earth First, jungen Europa.de oder Eukost-Verlag.de. Und bevor wir jetzt aber fertig sind, folge eine Sache, möchte ich schon noch kurz ansprechen. Wer es bis hierhin geschafft hat, jetzt kommt ein Fethas-Bäuler. Ganz fett das Bäuler, dann schaltet bitte aus. Das Ende hat es mir richtig krass verhagelt. Also bis zum Ende, muss ich ganz ehrlich sagen, hab ich irgendwie so gedacht, Jo, also das ist schon gut der Film. Ich dachte zumindest, dass es in einem Tarantinoartigen Gewalt-Exzess ändert. Wie jetzt zum Beispiel "Once Upon a Time" in Hollywood. Die letzten 20 Minuten, das sozusagen der restliche Chaos von diesem Film irgendwie noch in Ordnung gemacht. Es deutet sich ja so an erst mit dieser Verfolgungsjagd. Genau, Verfolgungsjagd, ein Kopfgeldjäger, der auf "Lock Draw" angesetzt ist, ein Verfolgungs anderer Kopfgeldjäger, der auf "Willer" angesetzt ist. Bob Ferguson, der allen hinterherfährt, allen Autos, Wüste, Schrottflinden und so weiter. Und am Ende haben sich dann alle Lieb und in den Armen. Zauber dann halt noch einen Brief von der Mutter. Der Mutter von perfidia aus der Tasche, die sie dann ließt und natürlich vorgelesen wird, wo es dann darum geht, dass sie weiß, dass sie eine Scheißmutter war. Und es ist wieder gut machen, "Will" und so weiter. Und dann sieht man eben noch, wie sie dann auch vom CB-Funk gesetzt. Und diese Scheiß-Revolutions-Sender sich reinzieht. Und dann wird der Start der Revolution sozusagen weitergegeben. Es ist ja noch absurd Erfolg, man muss das ausführen. Diese Radio-Sendung, die die da anhören, die hörnde ja deswegen an. Zumindest wird der Eindruck erweckt, um zu höheren, ob es gegebenenfalls wieder eine Art von Übergriff auf Sie geben könnte. Genau, ja. Also, praktisch wie ein bisschen Paranoid. Wobei Paranoid trifft es ja nicht so richtig, weil sie wurden ja verfolgt und ausgenommen. Also praktisch aus einer Vorsichtsmaßnahme. Und dann hört die "Willer", also die Tochter von Bob Ferguson, also von den zwei revolutionären, hört, dass es ein Übergriff in Oklahoma, glaube ich. Drei Stunden entfernt, sagen Sie, glaube ich, von Ihrem Standpunkt aus, von Californien. Das ist ein Übergriff von Polizisten auf Migranten gibt. Was, glaube ich, gar nicht so unwichtig ist, weil das na zeigt, wohin die ganze Geschichte schon irgendwie geht. Es ist jetzt kein Revoluzionsaufrufe im Radio. Genossen, versammelt euch unter den Waffen, wir stürmen das weiße Haus. Und dann, es gibt mal wieder ein Übergriff von Polizisten auf Migranten. Und die "Willer" bricht dann gleich auf, setzt sich ins Auto, zwinkert Ihrem Vater, so siffi sein, zu von wegen, hey, so wie Mamas schon gemacht hat, bin ich jetzt auch wieder am Start. Und er sagt so, halb lustig sei vorsichtig. Das ist so ein geistes, krank beschissenes Ende. Das ist so billig, so schlecht, so dumm, so, das ist so Hollywood. Das ist eigentlich komplett, ich weiß gar nicht, was dir zu sagen soll. Weil der ganze Film hat so ein Hardcore, komediantischen Touch. Es wird alles hobsgenommen, wie gesagt, so eine Frettfeuersteinatmosphäre oder Tom und Jerry Messich als würde gleich irgendwie Jackie Chan hinterm Baum her springen. Und so. Und dann am Ende wird's plötzlich vermeintlich seriös und vermeintlich ernst. Und ich begreife das Ende. Vielleicht, zumindest vielleicht schon als so ein Anführungszeichen politisch weltanschaulichen Wink. Und wenn es das ist, dann ist das richtiger Müll. Weil, also, das ist so billig zu sagen, ja, die Mutter, die war irgendwie 16 Jahre nicht da und die Tochter ist tot unglücklich und erfährt, dass ihre Mutter eine Ratte ist, also eine Verräterin, dann ist Tauchter so ein total nicht sagen, der Brief auf und drinnen steht, ich war nicht stark genug für uns beide. Die Tochter vergibt ihr. Es ist ja auch durch nichts anbarnt. Also, wenn man jetzt um diese Geschichte mit dem Brief, den Zug gesteckt bekommt und geb Ihnen meine Tochter zu rechen Zeit, oder so was, aber es ist einfach nicht so. Nein, einfach so. Ich hoffe es ganz vergessen, ist noch ein Brief von deinem Mutter. So, und dann ist der Brief anscheinend so rührend für die Sohwiller, dass sie sozusagen die Fußstab von ihrer revolutionären Mutter tritt. Und in dem Brief steht ja auch noch so komplett behindertriner. Vielleicht schaffst du es, die Welt zum besseren zu verändern, wir sind gescheitert. Das heißt, die Mutter, wie du sagst, gibt den Staub an die Tochter an die schwarze weibliche Tochterweiter, die jetzt die Revolution ihrer Mutter weiterführt. Und wenn man vorher zeigt, dass sozusagen die Mutter aus Niedertracht, aus persönlichem Egoismus, aus Schwäche, aus dummheit, gescheitert ist. Und was soll das? Also das Ende, das wirkt wie irgendwie dazugeschnitten. Wie so später irgendwie dazugewurstelt. Das ist richtiger Müll. Und das Ende ist ein richtiges Hollywoodende. Das ist so richtig so, die Schöne und das Biest, keine Ahnung. Also so richtig Disney. Das passt auch nicht zum Film, selbst wenn man den Film nicht mag, aber das passt nicht dazu. Ja. Das ist so ein richtiges Disney-Friedefreude-Eierkuchen aus die California-Ende. Keine Ahnung. Voll scheiße. Also das hat es mir wirklich. tut mir leid, wenn der eine andere jetzt da, dann sagt ich, gehe dann nicht mehr rein an die Klitsche, aber das Ende ist richtiger Müll. Also da wäre alles besser gewesen als das, weil das ist wirklich, was soll das? Also so den ganzen Film so eine passive Flash durchzuziehen und wie so ein Theaterstück das dazustellen irgendwie und dann am Ende wird's dann vermeintlich ernst. Und dann ist das dann doch der Revolution auf Ruf an die schwarzen und weißen Amerikaner, die sich gegen Trump stellen wollen. Und was soll das aussagen? Also anders kann ich dieses Ende nicht verstehen, als ein Appell, dass das, was die Linken in dem Film getan haben auf eine gewisse Art und Weise irgendwie doch richtig ist. Und das will ich eigentlich nicht glauben, weil ich dem Regisseur das nicht unterstellen will und weil das der Film auch eigentlich überhaupt nicht hergebt. Ja. Also er gibt's nicht her. Und warum das? Also das ist wirklich, passt überhaupt nicht. Weiß ich nicht, was das soll. Und da muss ich wirklich sagen, das hat es mir richtig verhageltes Ding. Also trotz, wie gesagt, einiger echt guter Sachen, so die da drin waren. Schauspielerrescheinatur. Ich wiederhol mich aber folgern in diesem Sinne. Ja, keine Ahnung, was ich damit anfangen soll. Eine krasse Empfehlung ist das Ding jetzt nicht. Hmm. Ne, kann man nicht machen. Ne, kann man mal. Ja, kann man sich schon anschauen, aber mehr halt auch nicht. Die Revolution wird nicht mich nur laufen. Wahrscheinlich. Was gut, vollkommen. Bis dann. * Musik *

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Podcast bespricht den Film "One Battle After Another", der am 2
  2. September 2025 in deutschen Kinos startete und 162 Minuten lang ist, mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle.
  3. Die Handlung dreht sich um eine linksextreme Terrorgruppe („French 75“), deren Anführerin Perfidia, ihren Partner Ghetto Pat (DiCaprio) und den ICE-Hauptmann Steven Lockjaw, der eine weiße suprematistische Geheimgesellschaft („Christmas Adventurers Club“) beitreten möchte.
  4. Der Film vermischt politische Themen (Rassismus, Feminismus, Antikapitalismus) mit einer persönlichen Familiengeschichte, wird aber als inhaltlich oberflächlich und in seiner politischen Aussage unklar kritisiert, während die Charaktere oft klischeehaft überzeichnet sind.

Summary:

In der Podcast-Episode diskutieren die Moderatoren den Film "One Battle After Another". Der 162-minütige Film, der seit September 2025 in den Kinos läuft und Leonardo DiCaprio in einer Hauptrolle zeigt, behandelt auf den ersten Blick hochpolitische Themen. Die Handlung folgt der linksextremen Terrorgruppe "French 75", angeführt von Perfidia, sowie ihrem Partner Ghetto Pat (DiCaprio) und dem ICE-Hauptmann Steven Lockjaw. Lockjaw, der als karriereorientierter White Supremacist dargestellt wird, strebt die Mitgliedschaft im elitären "Christmas Adventurers Club" an und jagt über Jahre hinweg Ghetto Pat und dessen Tochter Willa, da er fürchtet, der biologische Vater zu sein und dies seine Aufnahme gefährden könnte.

Die Moderatoren kritisieren, dass der Film trotz der politischen Rahmenhandlung – die Themen wie Rassismus, Feminismus und Antikapitalismus aufgreift – inhaltlich oberflächlich bleibt. Die ideologischen Motive der Charaktere werden nicht tiefgehend ausformuliert, und die politischen Botschaften verlieren sich zugunsten einer persönlichen Familiengeschichte. Zudem werden viele Figuren, insbesondere der Antagonist Lockjaw, als überzeichnete Klischees wahrgenommen. Der Film wird als schwer einzuordnendes Werk beschrieben, das zwischen Action-Thriller und Drama oszilliert, letztlich aber keine klare Aussage trifft und die Zuschauer ratlos zurücklässt.

FAQs

Der Film handelt von einer linksextremen Terrorgruppe namens French 75, die in den USA Anschläge verübt, und konzentriert sich auf die persönlichen Konflikte zwischen den Hauptfiguren, insbesondere um eine Tochter und ihre möglichen Väter.

Die Hauptfiguren sind Leonardo DiCaprio als Ghetto Pat, Perfidia Beverly Hills als Anführerin der Terrorgruppe und Steven Lockjaw als ICE-Hauptmann, der die Gruppe jagt und persönliche Motive verfolgt.

Der Film behandelt Themen wie linksextremen Terror, Rassenbeziehungen, Feminismus, Antikapitalismus und die Rolle von Einwanderungsbehörden wie ICE, jedoch oft oberflächlich ohne tiefe ideologische Auseinandersetzung.

Der Christmas Adventurers Club wird als eine rassistische Geheimgesellschaft weißer Amerikaner dargestellt, die Macht und Einfluss ausübt und zu der Steven Lockjaw aufgenommen werden möchte, was seine Handlungen antreibt.

Der Film beginnt mit der Gründung der Terrorgruppe French 75, springt dann 16 Jahre später und folgt einer Jagd zwischen Steven Lockjaw und Ghetto Pat sowie seiner Tochter, wobei Action- und Familiendramaelemente vermischt werden.

Kritikpunkte sind die oberflächliche Darstellung politischer Themen, die Inhaltsleere der revolutionären Ideologie und die überzeichnete, clowneske Darstellung von Charakteren wie Steven Lockjaw.

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