Die Diskussion im KI-Podcast beleuchtet beide Seiten des KI-Fragespektrums: das Risiko einer katastrophalen Zukunft und die Möglichkeit einer positiven, utopischen Entwicklung. Während negative Szenarien – wie das Ende der Menschheit durch eine übermächtige KI – oft diskutiert werden, bleibt die positive Vision, in der KI alle Probleme löst und menschliches Leben erheblich verbessert, weitgehend unberücksichtigt. Der Grund dafür liegt in der menschlichen Neigung, Gefahren zu erkennen und zu fürchten, während positive Entwicklung oft als abstrakt oder unvorstellbar erscheint. Dennoch zeigen Beispiele wie bayerische Bügelperlen-Designs oder kreative Kochrezepte, dass KI bereits in kleinen, alltäglichen Anwendungen eine praktische und wertvolle Rolle spielt. Ein realistischer Horizont sieht KI als eine kontinuierlich fortschreitende Technologie, die zwar neue Herausforderungen mit sich bringt, aber auch neue Chancen bietet – vorausgesetzt, dass diese Vorteile gerecht verteilt werden. Der entscheidende Faktor bleibt jedoch die menschliche Verantwortung: Wir müssen nicht nur KI nutzen, sondern sie auch ethisch, sozial und verantwortungsvoll integrieren. Die optimistische Zukunft entsteht nicht von selbst, sondern durch bewusste Entscheidungen und das gemeinsame Engagement, eine bessere Welt zu schaffen.
* Musik *
ARD Sounds.
Gregor, wir hatten interessante Wochen.
Ich bin umgezogen, hab meine Wohnung eingerichtet.
Du warst für uns in der gesamten ARD und hast über die KI-Abo-Kalypse gesprochen.
Irgendwann geht's auch an die Substanz, hab ich das Gefühl.
Es ist mir gestern auf 'ne Hochzeitsfeier passiert,
dass mich wieder jemand gefragt hat.
Wir werden jetzt alle sterben oder nicht.
Mir ist aufgefallen, und ich glaube, dass es eine Frage gibt,
die in dieser ganzen Zeit nie wirklich aufkam.
Man hat dann so Fragen, wie wahrscheinlich ist das,
dass das alles enorm schiefgeht.
Wie würde das eigentlich passieren?
Wie würde eine Killer KI uns alle umbringen?
Was ist da los mit diesen Hex?
Die eine Frage, die mir niemand gestellt hat, war,
was es, wenn das alles eigentlich doch gut wird.
Was, wenn das funktioniert?
Was, wenn wir KI erfolgreich implementieren
und am Ende eine Art happy end dabei rauskommt?
Erst mal ist es natürlich naheliegend,
dass wir jetzt alle gerade über diese Katastrophens-Zenarien nachdenken,
weil die gerade jetzt sehr. Am Hochkonjunktur.
Die haben auch Konjunktur.
Wir haben jetzt auch ein Podcast ausfällig darüber gesprochen.
Warum auch gerade darüber so viel gesprochen wurde.
Was für mich die Erkenntnis daraus ist,
weil diese Katastrophens-Zenarien sind ja nicht neu.
Meine Erkenntnis ist, dass wir jetzt
die Interessenlichkeit anfangen,
die ein bisschen ernster zu nehmen
und auch uns an den Gedanken zu gewöhnen,
dass KI tatsächlich eine Technologie ist,
die zu solchen Extremen-Zukunfts-Zenarien führen könnte.
Und jetzt ist es ja aber so,
dass die. Es gibt ja eine Kerseite dieser Medaille.
Es gibt auch die extrem krass guten Zukunfts-Zenarien,
die ja quasi auch logisch folgen,
wenn man überhaupt die extrem negativen Zenarien auch ernst nimmt.
Also in beiden Fällen reden wir darüber
und machen uns darüber Gedanken, wie sieht die Zukunft aus,
wenn KI wirklich sehr, sehr viel mächtiger wird,
als sie es gerade schon ist.
Und das war für uns, weil da gerade so wenig darüber gesprochen wird,
ein bisschen der Anlass, einmal eine Folge zu machen und zu sagen,
"Ja, was sind denn da so, Zenarien,
die da ja genauso auch in der KI-Welderum fliegen und diskutiert werden?"
Und vielleicht noch nicht, so in der Öffentlichkeit angekommen sind,
wie jetzt gerade die Untergangs-Zenarien.
Also, wenn niemand uns diese Fragen stellen,
möchte dann stellen wir uns die einfach selber an mir festgelegt.
Wir beschäftigen uns heute in der KI-Podcast mit dem Zenario,
dass tatsächlich KI überwiegend positiv wird.
Ja, dass das gut ausgeht, dass das ein happy end bekommt,
diese ganze Entwicklung in der wir gerade stecken.
Und dafür stellen wir uns erst mal die Frage,
was könnte denn so ein extrem positives Zenario eigentlich mit sich bringen?
Wie würde das aussehen?
Dann, warum tun wir uns so schwer, damit über so was nachzudenken?
Und was, wenn die KI vielleicht gar nicht um den so extrem positiv oder negativ wird,
sondern einfach eine normale Technologie?
Das ist heute eine vielleicht ganz angemessen,
etwas positiver, hoffentlich Variante von der KI-Podcast.
Ich bin Kriegerschmeidsred.
Und ich bin Fritz Espenlaubt.
Krieger, wir haben ein bisschen überlegt, wie wir diese Folge aufbauen.
Und wir haben beschlossen, anzufangen mit wirklich dem aller extremsten,
aller extremsten Senarios, was die positive KI angeht.
Weil wir ja so viel jetzt über dieses aller extremste,
aller extremsten Senarios gesprochen haben,
auf der negativen Seite nämlich alle sterben.
Ja.
Und vielleicht muss man da eine Sache vorher schicken.
Beide dieser Szenarien sind,
das liegt ja in der Natur ihrer Sache, sehr weit hergeholt,
sehr spekulativ, sehr weit in die Zukunft gedacht,
möglicherweise zeitlich weit in die Zukunft,
sicherlich konzeptionell weit in die Zukunft gedacht.
Also es muss extrem viel passieren.
Und wir sind in der aktuellen Technologie noch ganz weit weg davon,
sowohl vom alle sterben als auch von, ja, von was eigentlich, von der KI
gut super Utopie, die super Utopie.
Ja, verspreche ich mich schon allein, weil diese Utopie so gigantisch ist.
Wir müssen uns erst dran gewöhnen, wie man überhaupt darüber redet.
Also ich nenne einfach mal ein paar Sachen, ja, also Weltraumerkundung, ja.
Die Menschheit fliegt mehr oder weniger frei,
durch den Cosmos kommt überall hin, wo die Lichtgeschwindigkeit ihr das erlaubt.
Energie gibt es praktisch kostenlos.
Also wir denken nicht über Energie nach, so wie wir hier nicht über Luft nachdenken.
Wir haben mehr oder weniger die Freiheit eigentlich alles zu tun, was wir wollen.
Menschen sterben vermutlich noch, aber so was wie klassische Krankheiten,
Infektionskrankheiten und so weiter gibt es in dieser Form nicht mehr.
Die Lebenserwartung wäre entweder deutlich erhöht oder theoretisch vielleicht unendlich.
Das ist so ein bisschen optional.
Darüber reden wir vielleicht gleich noch ein Moment.
Die einzige Knappheit, die eigentlich bleibt, ja, das einzige, was irgendwie fehlt,
ist die guten Ideen, die wir wirklich umsetzen wollen.
Das ist die Superutopie und das klingt jetzt, wie du sagst,
erstmal natürlich sehr absurd, aber man muss, wenn man den KI-Bossen glaubt,
dass wir möglicherweise alle sterben, denen eigentlich auch glauben,
dass möglicherweise diese Superutopie eintritt, weil daran glauben sie nämlich auch.
Also die glauben, das könnte passieren.
Mit anderen Worten, diese Zukunft wäre die Antwort auf die Frage,
wie sieht eine Welt aus, in der wir als Menschheit eine Maschine haben,
die alle unsere Probleme löst?
Und das einzige Problem, das eigentlich noch bleibt, die du gesagt hast,
ist, wie denken wir uns neue Fragen aus,
die wir diesem magischen Apparat stellen können, die der für uns lösen kann?
Wo wollen wir eigentlich noch hin?
Und ja, wie du sagst, eben auch sowohl führende Köpfe bei den AI-Labs,
also zum Beispiel Dario Amodel, der CEO von Entropic, als auch andere Denker,
die geben sich Mühe, diese Scenarien ernsthaft durchzudenken.
Und die eine Art, wie man sich das vorstellen kann,
ist, wir haben sehr starke technologische Entwicklung,
also sagen wir mal das, was wir so in den letzten 100 Jahren hatten,
in einem viel kürzeren Zeitraum.
Alle Erfindungen, die wir so gemacht haben, als Menschheitzeit,
keine Ahnung, zum Beispiel die Ride-Brüder zum ersten Mal ihr erstes Flugzeug hatten,
hatten wir dann ein paar Jahrzehnte später, waren wir auf dem Mond,
noch mal ein paar Jahrzehnte später haben wir jetzt irgendwie die moderne Welt,
wo wir hin und her fliegen und alle in den Urlaub fliegen können.
Und das eben komprimiert in eine viel kürzere Zeit.
Und die Idee dahinter ist, dass sich wiederum selber verstärkt,
also dass die Erfindungen, die wir machen, in kürzerer Zeit,
natürlich wieder zu mehr neuen Erfindungen führen.
Und sind dann plötzlich so simsalabim in unserer Lebenszeit,
finden wir uns in wenigen Jahren schon in diesem Szenario wieder in einer Zukunft,
von der wir bisher eigentlich eher gedacht hatten,
die gibt es halt in seinen Fickchengeschichten,
wo die Leute im Jahr 70.000 leben oder so was.
Im Grunde genommen ist das ja das gleiche Szenario,
wie die große KI dystopie über die wir letzte Woche gesprochen haben.
Da ging es ja auch darum, dass wir eine Art exponentiellen Fortschritt haben,
der aber in dem Fall immer immer schlechter wurde,
weil wir immer weniger Kontrolle hatten über die Systeme und die Systeme immer mächtiger wurden.
In diesem Szenario haben wir im Grunde genommen das gleiche.
Also KI-Modelle, die sich selber verbessern,
die immer mächtiger werden, die immer komplexere Probleme lösen können.
Aber halt weiterhin in moralischen Sinne für die gesamte Menschheit handeln.
Und sollte das passieren?
Ja, wir haben auch letzte Woche darüber gesprochen, warum das nicht gegeben ist,
dass das passieren wird und es gibt viele Leute, die sagen, es ist kompletter Quatsch.
Aber sollte das passieren, zumindest theoretisch,
dann könnte ja quasi das Ende genauso positiv sein, wie es negativ sein würde.
Also, in so einem Szenario stellen sich natürlich dann auch wieder ganz viele Fragen.
Erst stellt sich beispielsweise die Frage, was machen eigentlich wir Menschen in dieser Zeit?
Also, wie verbringen wir eigentlich unsere Zeit,
wenn wir auf einmal eine super Intelligenz haben, die alles erledigen kann,
die alles machen kann, was wir Menschen normalerweise auch können?
Wie gesagt, ich halte es nicht für wahrscheinlich, dass das so kommen.
Ja, ich glaube, das eigentlich auch nicht wirklich.
Aber ich mache mir das schon in letzter Zeit ein bisschen drüber Gedanken.
Wie sieht man das eigentlich? Wie sieht man eigentlich so eine Zukunft?
Und ich glaube, dass es möglich ist, auch in so was eine Art Utopie zu sehen.
Weil ich glaube, viele Leute halten erst mal grundsätzlich
die Idee, dass eine KI alles kann, was ein Mensch kann, für eine Dystopie.
Selbst wenn die KI uns nicht alle umbringen,
selbst wenn wir nicht fast gelaft werden oder sie außer Kontrolle gerät oder was auch immer,
selbst wenn die eigentlich für uns arbeitet, menschlicher Selbstwert.
Und der Sinn, den wir verbinden mit unserem Leben,
der hat ja für viele Menschen, unter anderem,
glaube ich, auch uns zwei, viel mit unserer Arbeit zu tun.
Und wenn wir auf einmal eine KI haben, die all das erledigen könnte,
was wir Menschen können, dann ist es vielleicht ganz nett,
dass ich zum Maß fliegen kann und so.
Aber möchte ich nicht auch irgendwie noch Probleme lösen,
möchte ich nie irgendwie was beitragen?
Ja, also ich persönlich mache mir da hell, ich gesagt überhaupt gar keine Sorgen.
Oh, wenn ich mir diese Weltvorstelle, wenn ich mir eine Weltvorstelle,
in der ich alles tun kann, was ich möchte.
Also da würden mir sehr viele Dinge einfallen, die ich tun möchte.
Also da würde ich erst mal anfangen, mir irgendeine Art von Raumanzug zu bauen,
mit dem ich auf der Sonne sörfen kann.
Und ich glaube, da ist das der beste darin werden auf der Sonne.
Also sagen wir mal, die KI ist, wir sind es wirklich in dieser krassen Zukunft.
Ja, wir haben ja die KI hat, ich habe keine Nano-Technologie entwickelt.
Und das ist wie bei Marvel, in den Filmen bei Iron Man,
der dann ja auch seine Nano-Technologie ausrüstung hat.
Und ich habe so einen kleinen super Nano-Technologie quasi 3D-Drucker bei mir
in meinem Wohnzimmer stehen, der von der KI gebaut wurde.
Und da sage ich einfach, hey, ich hätte einen Raumanzug mit dem ich auf der Sonne
surfen kann.
Und die macht mir den einfach.
Das heißt, es ist gar nicht mehr so, dass ich jetzt ein Problem löse, sondern es ist
wirklich einfach nur, ich konsumiere sozusagen den Überfluss aus der Maschine.
Und dann gehe ich auf die Sonne surfen, also ich glaube, das würde mich schon ein paar
Tage lang amüsieren.
Also das ist hier einfach eine neue Erfahrung, die ich mache.
So, das ist bestimmt interessant auf der Sonne mit einem Surfbrett auf diesen geschmolzener
Oberfläche, da irgendwie rumzugeigen.
Das wäre schon interessant.
Und wenn es mit einem langweilig wird, ich bin ja in dieser Zukunftkriegung, der wirklich
alles geht.
Dann sage ich halt einfach, na ja, okay, jetzt will ich halt nach Alpha Centauri, jetzt will
ich halt dort und dort hin.
Und also, das ist ja dann wirklich so möglicherweise wird das irgendwann langweilig.
Aber dann fange ich halt an zu meditieren oder mich mit meinem Innenleben zu beschäftigen.
Also, mir macht diese Vorstellung dieser Zukunft eigentlich eher nicht so viel angst.
Aber ich verstehe auch, wenn man das anders sieht.
Ja, also, ich glaube, ich bin, weil ich wollte jetzt ankommen und sagen, ja, ich bin
sicher, jeder hält das vergangsschlimm und deswegen muss man erst mal da ein bisschen Widerspruch
einlegen.
Aber wenn mehr desto pin, als desto pin, wir haben eine Technologie, die alle unsere Probleme
lösen.
Na ja, also, ich möchte ja Probleme lösen im Alltag.
Also, wenn ich einfach nur alles für mich erledigt bekomme.
Gregor, ich glaube, du unterschätzt, wie viele Probleme es gibt, die du lösen könntest.
Also, wie viele, ich glaube, die würde erst mal so viele Probleme jeden Tag.
Ich glaube, viele davon sind sehr simpel, viele davon haben nur damit zu tun, wie man jetzt
richtig die Spielmaschine einräumt, sodass möglichst viel noch reinpasst.
Z.B.
Ich glaube, in dieser hypothetischen KI, die gerade zukunft, würden uns auch die Probleme
nicht ausgehen.
Ich glaube, dass der Möglichkeitenrauben, den das Universum bietet, da kratzende immer
noch nur an der Oberfläche.
Da ist, glaube ich, so viel unter der Oberfläche verborden, das kann man sich gar nicht vorstellen.
Also, okay, das ist ein Argument, was ich auch sehr schön finde, weil das quasi bedeuten
würde, genauso wie sich jemand, der im 18-Jahrhundert gelebt hat, ja, nicht wirklich
vorstellen könnte, was ich für Probleme heutzutage habe, wo ich versuche, mein KI-System
möglichst in Datenformat mäßig zu optimieren, so das ist möglichst gut funktioniert.
Können wir uns vielleicht die Probleme nicht vorstellen, die dann auf uns zukommen?
Das finde ich elegant.
Was ich aber auch ganz nett finde, ist die Vorstellung, dass wir ja heute schon Fähigkeiten haben
und versuchen, als Menschen Fähigkeiten zu entwickeln, die eigentlich, ich bin jetzt
mal fies ein Anführungszeichen, nichts wert sind, ja, also wenn ich beispielsweise ein
perfekt gespieltes Stück von Rachmalinoff hören möchte, dann kann ich das tun, dann kann
ich auf YouTube gehen oder auf Spotify und mir anhören, wie das die besten Pianisten
der Welt machen.
Trotzdem gibt es Menschen, die das weiterhin versuchen zu tun, die weiter versuchen, das
selber zu können und wenn ich dann zufällig in einem Raum sitze, wo jemand das
macht, dann bin ich 100 mal mehr daran interessiert, wenn gerade vor mir jemand sitzt, der auf
diesem Klavier spielt, als wenn das die noch viel bessere Aufnahme ist, bei der ich aber
nicht füße starben.
Und ich glaube, das lässt sich auf ganz viel übertragen.
Also auch in einer Zukunft, in der eine KI theoretisch alles kann, so dass wir darüber
sprechen.
Aber wir haben letzte Woche auch über die Apokalypse gesprochen, deswegen müssen wir auch
darüber sprechen.
Selbst in dieser Zukunft werden wir weiter sehr daran interessiert sein, wie weit eigentlich
wir Menschen kommen können mit unseren Fähigkeiten, weil das tun wir ja schon.
Es gibt natürlich einen sehr großen und wichtigen Unterschied zwischen diesen Idealszenare,
der Zukunft und auch seinen Schwächern formen.
Also die haben wir jetzt so ein bisschen unter Enttischel fallen lassen, aber es ist ja auch,
sage ich mal, die vielleicht ein bisschen realistischer Rezukursversion wäre, wir haben
das nicht alles morgen auf Knopfdruck, sondern es dauert ein bisschen, bis wir als Welt
dahin kommen.
Also Darion Amodel in seinen Essays versucht das auch so, in Anführungszeichen realistisch
zu skizieren.
Also dass er sich darüber Gedanken macht, wie kann man denn dann auch sicherstellen, dass
diese Benefits aus der KI-Entwicklung einen Leuten zu Gute kommen.
Ja.
Aber trotzdem haben wir da jetzt nicht so sehr als Öffentlichkeit darüber gesprochen.
Und ich glaube, das hat ein paar sehr logische Gründe.
Einer der wichtigsten Gründe ist vielleicht, dass es halt keinen Enttropic und ob
may I Whistleblower gibt, der sich in Nachrichtensendungen setzt und sagt, Achtung Leute, die entwickeln
da eine Technologie, die den Himmel auf Erden herbeiführen könnte und das Paradies uns
öffnet, bitte achtet mal darauf.
Da fühlt keiner so den Bedarf, das jetzt irgendwie als Whistleblower an die Öffentlichkeit
zu bringen.
Ja, es ist so ein interessantes Ding, weil wir haben ja schon auch oft darüber diskutiert,
ob die KI-Firmen diese Horror-Szenarien auch ein wenig für PR nutzen.
Und einer der Vorwürfe, die den ja gemacht wird, ist, dass sie das tun.
Aber wenn sie das andere machen würden, dann wäre das ja noch viel absurdere PR.
Also da würde ich ja geht da sofort sagen, wie ihr wollt, das Paradies auf Erden bauen ist.
Das nehm ich euch nicht ab, so.
Und deswegen müsste man quasi diesen Umweg machen, um das negative Scenario, weil man
der ist positive einfach nicht glaubt.
Aber das positive, das glauben die schon.
Also viel von dem, über das wir gerade gesprochen haben, man muss noch mal zuhören, wie
Demis Hassabes sagt, er glaubt, in zehn Jahren sind wir immer optimistischen Variante zwischen
den Sternen unterwegs, Demis Hassabes ist der KI-Chef, oder jetzt so ein bisschen KI-Aufsichtsrat.
Bei Google, all diese Leute, die da Ton angebend sind, sind fest davon überzeugt, dass das kommen könnte.
Das ist glaube ich das eine, die das auch selber wissen, dass man ihnen das so auslegen würde.
Und ganz ehrlich, also es ist ja auch irgendwo vielleicht schwierig, das auf eine glaubwürdige Art
und Weise zu machen.
Es ist da tatsächlich, dass jetzt irgendwie so als Produktversprechen an die Öffentlichkeit
zu gehen.
Es ist viel nahe, liegen da über das zu sprechen, was KI tatsächlich jetzt als verfügbares
Produkt, als Konsumentenprodukte, so wie es heute aussieht, den Leuten bringt.
Ich glaube aber, Gregor, dass es noch einen zweiten Grund gibt und der vielleicht viel größer,
warum wir uns insgesamt als Menschheit oder als Öffentlichkeit ein bisschen schwer tun
über generell Technologienach zu denken und vor allem auch über die positiven Effekte
in der Zukunft von Technologienach zu denken.
Also es gelingt uns ja gut, Technologie, die bereits existiert, zu akzeptieren, als okay,
hier sehen wir Probleme, hier sehen wir Vorteile, das kann ich nutzen, dafür ist es mir irgendwie
wert, keine Ahnung, so und so viel Euro zu bezahlen, aber zu extrapolieren in die Zukunft,
das fällt uns schwer.
Das ist viel leichter da auch über die negativen Scenarien nachzudenken.
Und ich glaube, das hat den simplen Grund, Gregor, dass wir halt alle auch die Nachkommen
sind von Leuten, die halt gut darin waren, Gefahren zu erkennen und denen auszuweichen und
über negative Scenarien nachzudenken und vielleicht jetzt nicht einfach nur sorglos in
die Zukunft zu gehen und in die Welt zu erlaufen und Gefahren zu ignorieren.
So, das sind halt die Leute, die halt vielleicht dann einfach draufgegangen sind auf der
Steppe zwischen irgendwelchen Mammuts und diejenigen, die halt gut darin gewesen sind, tatsächlich
erst mal auf die Risiken zu gucken, die haben sich halt fortgepflanzt und das waren unsere
Urfäter.
Das finde ich eine interessante Theorie, weil ich glaube unsere gesellschaft funktioniert
ja auch am besten, wenn wir beides haben.
Also wir brauchen ja auch schon ab und zu, mal jemanden der sagt, ne, weißt du was, ich
glaube die Dinge könnten schon ein bisschen besser sein als sie heute sind und dafür müssen
wir auch mal uns trauen, in dem Wald nebenan zu gucken, ob da vielleicht Beeren auch noch
rumliegen, auch wenn wir die noch nie gesehen haben.
Natürlich ist das das, was am Ende zu einer besseren Gesellschaft führt, aber die Frage
ist, ob das etwas ist, wo sozusagen unser Gehirn das freiwillig macht oder wir da immer
ein bisschen uns aus unseren psychologischen Beires entfernen müssen.
Also es ist super spannend, weil das ja auch sehr viel Forschung dazu gibt.
Also es ist zum Beispiel relativ gut in der psychologischen Forschung erforscht, dass Leute
Negativity-Beires nennt man das, also dass man zum Beispiel Geldverlust Schmerzhafter
empfindet als möglichen Geld gewinnen.
Ja, das kenn ich uns eigener Erfahrung.
Das, wenn die an dem Tag 10 Komplimente gemacht werden, aber eine Person kritisiert deine
Brille, denkst du potentiell eher am Abend über diese eine Kritik nach.
Ja und wir wissen das ja auch aus dem, also im Journalismus ist das ja ein großes Thema,
das kennen ja viele Leute auch.
Und hat man schon mal eine Schlagzeile, die irgendwie sagt, hey, irgendwie dieses Jahr sind
so und so viele neue Menschen geboren worden und das ist doch was tolles.
Also wenn die Dinge so normal gut laufen, dann reden wir da nicht drüber.
Die Gemeinde, wenn es eine Katastrophe gibt.
Die Gemeinde hat es geschafft, diese Brücke rechtzeitig innerhalb des Budgetes fertigzustellen.
Das liest man nicht in der Zeit.
In Deutschland, wo das wieder mehr zu den Nachrichten wird, weil das irgendwie so was
außergewöhnlich ist, aber sagen wir mal so, sehr lange waren wir in einer Welt, wo halt
es vielleicht auch so ein bisschen sehr schnell zu normalen Erwartungen geworden ist,
dass die Dinge halt funktioniert haben und es ist ja auch irgendwie logisch.
Also ich sage ja auch nicht, wenn abends meine Freundin heiben kommt und mich fragt, wie
der Tag war, sage ich ja auch nicht, mein Tag war total toll, irgendwie unser Wasser
hat funktioniert.
In der Früh habe ich eine warme Dusche genommen und die Dusche war warm und das ging es nicht
kaputt, sondern aber wenn als quasi das Wasser nicht geht und kaputt ist, dann sage ich
das natürlich, weil das andere halt eigentlich nichts ist, über das ich jetzt tagtäglich
nachdenke.
Und ich glaube, diese Negativitätsbares, die haben wir auch ein bisschen zusammen mit dem
Fakt, dass es sich super schwierig vorzustellen ist, wie die Zukunft eigentlich aussieht und
dass das alles sich sehr, sehr weit weg anfühlen kann, die haben wir eben auch, wenn wir über
die möglichen Auswirkungen von Technologien nachdenken.
Ja vor allem, wenn man das Beides zusammen nimmt, sind ja die Duma, wie man sie oft nennen,
also die die an die negative Variante glauben, klar im Vorteil, weil die können ja sagen
das und das haben wir heute, das könnte alles verschwinden, unsere Leben, unser Job, unser
Sinn, was auch immer, das verschwindet alles, macht die KI alles kaputt, das lässt sich relativ
leicht erzählen, das lässt sich relativ leicht vorstellen.
Dann stattdessen zu sagen, wir könnten auch ganz viele neue Dinge bekommen.
Das ist sehr viel schwieriger, weil das können wir uns noch nicht vorstellen,
weil wir haben es ja noch nicht gesehen.
Ich finde, wir merken, dass bei der Arbeitsplatzdebatte immer am stärksten,
da wissen wir historisch, dass es bisher bei jeder neuen Technologie so war,
dass erst mal neue Jobs auch entstanden sind.
Aber wir konnten uns diese Jobs halt nicht vorstellen.
Wir konnten uns nicht vorstellen, dass jemand suchmaschinen Optimierung machen würde vor 30 Jahren.
Deswegen haben wir heute wieder das Problem, dass wir uns zwar vorstellen können,
dass die KI uns zwei Jobs wegnimmt, aber nicht, dass sie uns neue geben könnte.
Und in der großen Debatte, der wir jetzt gerade sind, wird das aufs Maximum ausgedehnt.
Und es geht halt auf einmal nicht nur um Jobs, sondern um alles eigentlich.
Ein anderes Beispiel wäre ja auch, dass nicht nur neue Jobs sich schwer vorzustellen sind,
sondern ja auch neue Erfindungen.
Also, versuchen mal jemandem Mittelalter zu erklären, was ein Kernspintomograph ist, oder ein KI-Podcast.
Ja, oder was ein KI-Pod, was ihm ein. So, warum, wie kann man jemandem Mittelalter erklären, warum das Leben besser sein könnte,
mit einem KI-Podcast, den man sich im Auto anhört, während man zu seinem Job fährt,
wo man dann E-Mails beantworten muss und Excel Dateien analysiert.
Das ist ja so weit weg von dieser Lebensrealität und genauso weit weg
von unserer aktuellen Lebensrealität ist möglicherweise die Welt in.
Und das ist jetzt der Unterschied, auf den, glaube ich, die KI-Welt hinweisen möchte,
dass es jetzt eben nicht noch mal vielleicht 500 Jahre dauert,
so wie von Mittelalter bis heute, sondern möglicherweise sehr, sehr viel Kürzer
schon die Welt sehr, sehr viel unvorstellbarer wird.
Ja, es ist natürlich deswegen auch so, dass wenn wir an KI denken, denken wir an Science-Fiction,
wir denken an den Terminator, wir denken an all die Geschichten, in denen der Bau großer KI-Systemeschief gegangen ist.
Aber auch das macht natürlich Sinn, weil das sind natürlich die interessanten Geschichten, die Leute hören wollen.
Wir wollen ja Geschichten über Konflikt hören, wir wollen Geschichten darüber hören,
dass irgendwas Schief geht und ein tapferer Held das Ganze löst.
Eine Geschichte darüber, dass es neue Technologie gibt und die Menschheit nutzt,
das erst mal dazu besser zu werden, das ist sehr viel schwerer zu erzählen.
Ich glaube, man denkt immer noch an Star Trek.
Star Trek ist vielleicht zu des klassischer Beispiels dafür.
Da gibt es natürlich immer noch Probleme, die die Crew der Raumche für lösen muss.
Aber sie kann diese Probleme unter anderem deswegen lösen, weil es jetzt neue Technologie gibt,
die ihnen ermöglicht, dass sie hinreisen können, an Orte zu denen sie nicht gekommen sind,
dass sie sich verständigen können mit anderen Völkern.
Das wäre auch ohne Technologie unmöglich gewesen.
Das heißt Star Trek ist eigentlich eine Art tech-positive Geschichte.
Aber besteht komplett darauf, dass man sich dann in dieser Welt wieder neue Probleme ausdenken muss.
Gregor, dann lass uns doch einmal jetzt noch versuchen, ein weiteres,
anderes Scenario zu betrachten.
Und zwar auch eins, das glaube ich oft hinter dieser Negativitätsbeis verloren geht, die wir haben, über die wir gerade gesprochen haben.
Nämlich jetzt nicht dieses absolute Utopien Scenario der KI als magische Box,
die alle Probleme für uns löst, sondern einfach KI als in einfachen Zeichen normale Technologie.
Es geht so weiter wie bisher, vielleicht ein bisschen besser, es muss jetzt nicht gleich exponentielle Verbesserungen sein,
aber die Technologie ist auf jeden Fall mindestens so rasant in ihrer Entwicklung, wie bisher, es hört einfach nicht auf.
Und wir klammern jetzt mal ganz bewusst die Probleme aus, die das mit sich bringen wird,
weil die gibt es natürlich auch, sondern wir gucken jetzt mal, was könnten denn die guten Dinge da sein?
Ja, also ich glaube auch, das ist eigentlich das wahrscheinliche Scenario.
Ja, ich kann mir sehr gut vorstellen, worauf wir hinauslaufen, ist eine Welt, in der es neue Jobs geben wird,
auch wenn einige alte in der Form nicht mehr existieren, in der wir uns daran gewöhnt haben, dass KI überall existiert.
Dass es überall ist, dass es ein normaler Teil unseres Lebens geworden ist, aber in der wir nicht die Kontrolle abgegeben haben,
genauso wie wir nicht die Kontrolle über Atomkraftwerke abgegeben haben, oder über Autos, oder so,
sondern die weiter klar von Menschen gelenkt und gesteuert werden.
Und das ist für mich vielleicht der wichtige Punkt, indem wir ganz klar sagen, natürlich wollen wir diese Technologie weiter behalten,
auch wenn sie vielleicht nicht zu 100% perfekt ist.
Also, das Internet ist ja so ähnlich, ja, das Internet war auch eine Technologie, auf die wir heute nicht mehr verzichten wollen,
auch wenn wir völlig klar wissen, es gab Dinge, die da passiert sind, auf die hätten wir besser verzichten können,
aber das bedeutet ja nicht, dass wir auf das gesamte Ding verzichten müssen, sondern vielleicht müssen wir halt das gesamte Ding nehmen,
wie es ist, wie es sich entwickelt und akzeptieren, dass da auch ab und zu mal was schiefgeht.
Aber insgesamt sind wir als Menschheit dann eigentlich glücklich, dass wir diese neuen Roboterfreunde überall haben, wo wir hingehen.
Ich glaube, tatsächlich, man kann, wenn man jetzt wirklich sagt, es ist ein realistischeszenario, schon durchaus,
sollte man vielleicht sogar auch ein paar Sachen reinpacken, die möglicherweise für uns heute etwas Science-Fiction-Mesik noch klingen.
Also, ich denke, wir werden, wenn es so weitergeht, wie bisher und wenn es gut läuft, auf jeden Fall, also, ich würde tatsächlich Geld darauf weffen,
dass wir durchbrüche in der Medizin erleben.
Oh ja, sehen wir ja bereits, also wir haben ja jetzt schon, es kündigen sich ja schon KI gestützte,
durchbrüche an, zum Beispiel in der Behandlung von Krebs.
Ich gehe auch davon aus, dass wir, und da würde ich auch Geld darauf wetten, weil ich einfach ein Optimist bin,
dass wir besser darin werden, Energie zu produzieren, sowohl nachhaltige Energie durch die aktuellen Quellen,
also sei es so la und wind und sonst was, als auch durch mögliche neue nachhaltige Energiequellen, die wir bis jetzt aktuell noch nicht haben.
Also, es ist ja schon, seit vielen Jahrzehnten knabbern wir an der Fusionsenergierung und viele Leute denken, da kommen wir nie an irgendeinen Punkt,
wo wir einen Durchbruch haben, aber das dachten wir Leute, ja zum Beispiel bei den Millenniums-Matte-Problemen ganz genauso.
Und da sehen wir jetzt durchbrüche, und das ist für mich überhaupt nicht eine plausible Position zu sagen.
Es ist ausgeschlossen, dass da Durchbrüche gekommen werden, also ich halte das für alles überhaupt nicht ausgeschlossen.
Und wenn man sich dann das so ein bisschen reinimmt in dieses Zukunftszenario, und das ist alles meiner Meinung nach Teil des KI als normale Technologie deszenarios,
dann fängt die Zukunft, wenn man mal ernsthaft über sie nachdenkt, schon an ganz anders auszugucken.
Weil wir ja gerade, wir vergessen das ja manchmal, dass wenn wir mal ein paar Jahrzehnte oder vielleicht auch ein Jahrhundert zurückblicken,
ja auch schon jetzt in einer total fantastischen Zukunft leben aus der Perspektive von jemanden aus dem Jahr 1890.
Das ist ja was, was uns oft technologie wird ja auch oft einfach unsichtbar, in dem Maße, wie sie sich verbreitet, durch eine technologisch vorangeschrittene Gesellschaft.
Ich muss sogar noch eine Sache denken, die erstmal ein bisschen paradox klingt, ich glaube nämlich KI hat tatsächlich das Potenzial,
dass wir weniger abhängig von Technologie werden, oder dass wir uns weniger viel mit Technologie beschäftigen müssen, so im Alltag.
Klassisches Beispiel dafür ist wie viel Zeit, wir heutzutage damit verbringen, an Computern, damit Aufgaben zu erledigen, die wir eigentlich nicht machen wollen.
Da reden wir über irgendwie das Lösen von irgendwelchen IT-Schwierigkeiten.
Wir müssen uns beim Amt melden, um irgendwas zu klären, wir müssen unsere Steuererklärungen machen.
Eine Million kleine Aufgaben, die die ganze Zeit anfallen, das sind alles Aufgaben, die kann eine KI eigentlich mittlerweile schon fast erledigen, reint technisch.
Und alles, was es braucht, ist, dass wir die Welt jetzt noch ein Stück umbauen, damit das auch flüssiger funktioniert.
Und eine Welt, in der ich dann mehr verantwortlich bin für die Dinge, für die es einen Menschen braucht, ja?
Weil er zum Beispiel jemandem die Hand geben kann, weil er vor Ort sein kann, weil er einen Vertrauen aufbauen kann, zu einer anderen Person, was ja eine KI nicht kann,
für mich eigentlich total super, weil vielleicht besteht dann mein Job eben mehr daraus, dass ich wirklich mit Leuten spreche, dass ich mehr in der Natur bin und währenddessen akkert mein Agent im Hintergrund
und macht die ganzen anderen Sachen, für die ich mich früher im Arbeitszimmer hätte einschließen müssen und ewig in die Tastatur reinhacken bis irgendwann das Problem gelöst ist.
Du hast jetzt einen kleinen Nebensatz gesagt, auf den ich noch mal gesondert eingehen will, weil ich glaube, der ist schon relevant, wenn wir über die Zukunft nachdenken.
Und so hast du gesagt, wir müssen nur die Welt ein bisschen umbauen, sodass diese Technologie dann auch seine ihre Wirkung entfalten.
Und ich glaube, das ist tatsächlich, wenn ich jetzt mir so die aktuellen Entwicklungen und die aktuelle Welt angucke, ist das für mich möglicherweise das größte Tudu oder mindestens so ein großes Fragezeichen,
wie die Entwicklung der Technologie selber ist, wie schaffen wir es, die Welt so umzubauen, dass die Technologie sich ja nicht nur entfalten kann, ihre Wirkung entfalten kann,
sondern eben auch allen zugute kommt. Und das ist, glaube ich, dann ein Problem möglicherweise kann uns da vielleicht auch Technologie ein bisschen helfen, sollte man nicht unterschätzen.
Aber es ist am Ende trotzdem noch mal ein sehr vertragtes Problem, also da kommt ja nicht nur ein Problem, sondern ein Feld von Problemen.
Also da geht es ja dann nicht darum, wie kann ich die Bürokratie im Start in Deutschland so umbauen, dass sie KI-Kompatibel wird,
dass nächstes ja ganz generell die Frage von Verteilungsgerechtigkeit und von wie schaffe ich eine Welt, in der die Vorteile aus technologische Entwicklung eben nicht nur irgendwelchen Elite zu gut bekommen, sondern tatsächlich der breiten Masse.
Und das ist ja auch was, was im der Geschichte der Technologie, wenn wir mal zurückgucken, der Kondo MDR in Achermolo hat dann ganz interessantes Buch dazu geschrieben,
ja auch immer etwas war, was erst mal sich politisch erstritten werden musste.
Also die Vorteile von Automatisierung per See profitieren da jetzt halt natürlich erst mal die Leute davon, die großen Unternehmen oder Milliardäre denen dann Fabriken gehören zum Beispiel die automatisiert werden.
Und die Arbeiter in diesen Fabriken, die profitieren da jetzt erst mal nicht per See davon.
Das muss erst mal politisch ausgehandelt werden, wie dieser Effizienz gewinnen, sagen wir VVL ja immer, dann tatsächlich ist ich auch auf mehr Schultern verteilen kann.
Und das ist, glaube ich, was schon eine große Frage wird.
in den nächsten Jahren.
So Fritz, wir haben jetzt sehr oft in dieser Folge jetzt doch das Wort Problem benutzt.
Das ist natürlich in einer Folge, die explizit positiv gemeint sein, soll vielleicht ein
bisschen schwierig.
Aber wahrscheinlich liegt ja genau da eigentlich die Stärke von der KI und die Stärke von uns
auch.
Also wir haben eine Menge Probleme, ich glaube da würde niemand widersprechen, wir werden
die auch weiterhin haben in unserer Gesellschaft, ob mit KI oder ohne, aber um diese Probleme
zu lösen, brauchen wir deswegen ja wohl jede Intelligenz, die wir kriegen können, ob das
jetzt künstliche Intelligenz ist, die dann auch anders funktioniert als unsere oder unsere
menschliche Intelligenz das Ganze richtig einzusetzen und auch einfach das Urteil zu treffen,
was wir da eigentlich tun sollten und gemeinsam zu verhandeln wie diese Lösungen aussehen.
Also deswegen bin ich glaube ich auch am Ende wirklich KI optimist, also ich glaube
KI hat absolut die Möglichkeit uns zu verbessern, wenn wir aber weiter im Zentrum dieser Geschichte
bleiben.
Ich habe letztes Jahr ein kleines Buch zu diesem Thema geschrieben und da habe ich am Schluss
eine Autorenzitiert, eine französische, die schreibt alle reden immer darüber, dass KI
uns augmentieren soll, also Augmentation, ja, kennt man davon, dass Dinge zusammengeschossen
werden zu einem größeren Ding und sie sagt sie findet den Begriff eigentlich gar nicht gut,
was wir eigentlich bräuchten wäre Erhebung.
Also wir müssen immer noch owie Menschen bleiben, wir sollten nicht einfach was Neues werden,
aber durch die KI stehen wir auf einmal höher, wir haben eine bessere Aussicht, wir sehen
auf einmal weiter und können Probleme auch besser lösen als vorher und das ist für mich
immer noch die schönste Zukunftsvision, die damit eigentlich zu tun hat, ja ich möchte
einen Jetpack haben, ich möchte möglichst weit getragen werden von der KI, aber ich möchte
da selber ankommen und ich glaube wir haben alle Werkzeuge in der Hand, dass wir das auch
tatsächlich umgesetzt kriegen.
Das finde ich ein ganz schönes Schlusswort, meines ist ganz ähnlich Gregor, ich glaube
dass, ich bin wie du nicht nur KI-Optimist, sondern ganz allgemeiner Optimist, aber diese
optimistische Zukunft, die kommt nicht von selber, die kommt, wenn wir sie ganz bewusst
anstreben und haben wollen und umsetzen und das ist das, was finde ich, dass auch
coole an dieser Frage von Technologie ist, ist dass sie ja nicht uns, sie nimmt uns das
nicht ab, gute Menschen zu sein, sein zu wollen und eine gute Welt bauen zu wollen, sondern
sie gibt uns neue Werkzeuge an die Hand, aber die Werkzeuge einsetzen müssen wir halt
am Ende allein.
Mein lieber Gregor, was hast du diese Woche mit KI gemacht?
Normalerweise haben wir in der Stelle immer eine schöne Überleitung, sowas wie problemisch,
das war einzige Problem ist, was hast du mit KI gemacht, heute nicht, heute gehen wir
rein.
Ich will zwei kleine Sachen mitbringen, einmal das passt direkt zu der Diskussion, die wir
gerade geführt haben, es gibt eine so eine Art KI-Kom-Passenden, das ist ein Quiz, das
jemand programmiert hat.
Ich busse den Link in die Show, was man da machen kann, ist man kann 15 Fragen beantworten
dazu, wie man eigentlich die KI sieht und dann wird man einsortiert auf so eine Art Raster,
also von gut nach böse auf der einen Seite und von über halb zu transformativ auf der
anderen Seite.
Man stellt sich erstens die Frage, wie dramatisch wird das eigentlich alles und auf der anderen
Seite wird das Ganze eher gut oder wird das Ganze eher schlecht und das, das macht schon
Spaß.
Also es ist auch interessant, weil am Ende bekommt man 30 verschiedene Rollen vorgeschlagen,
indem man da fallen kann, wer da mal Interesse daran hat, unbedingt mal reinschauen, macht
auch wirklich Spaß, da ein bisschen rumzuschauen und zu gucken, wie man am Ende platziert
wird.
Wo bist du denn jetzt platziert in diesem Rester, Gregor?
Ich bin ziemlich genau in der Mitte des oberen rechten Quadranten und das heißt tatsächlich
der Optimist.
Das heißt, du siehst die Technologie potentiell eher als transformativ, wer so es als
überheipt an und du glaubst eher, dass sie gut läuft, als dass sie schlecht läuft.
Genau, ungefähr da bin ich.
Aber man kann auch. Vielleicht bedacht, dass ich da auch landen werde, wenn ich das mache.
Aber es ist schon lustig.
Also man kann, wenn man will, halt auch zum Beispiel ganz links unten landen und da hat man
den Laddite.
Das ist ja eine Referenz auf die Maschinenstürmer, die du dienten, also die find ich es
erstens super oberhalbt und kann eigentlich gar nichts und andererseits auch extrem schlimm
und extrem schlecht.
Was ich finde, das ist immer so mein Problem, weil diese Position die begegnet an mir
tatsächlich oft.
Ich finde, die macht irgendwie, die widerspricht sich so ein bisschen selber.
Nein.
Wenn die Technologie oberhalbt ist, warum kann sie da, also was ist dann schlimm daran?
So dann wird sie ja sich von selber lösen, das brummt.
Das wird Emily Bender wissen, die wird nämlich ernahmtlich genannt hier in dieser
Liste.
Macht auf jeden Fall Spaß, probiert das aus und wenn ihr damit fertig seid, oder erstmal
eure Meinung bilden wollt rund um dieses Thema, ich habe noch eine kleine Sache gemacht,
ich hatte diese Woche eine relativ lange Autofahrt alleine drei Stunden und habe diese Autofahrt
genutzt, um die aktuellen Stimmmodi der verschiedenen großen Chatbots zu testen, weil man sitzt
da ja, ja, am Steuer möchte irgendwie ein bisschen mit KI arbeiten, kann das aber
nicht, weil man selbstverständlich auf die Straße leider schaut und nicht auf den Laptop grüblicher
Weise haben, die Chatbots ja alle tolle Stimmmodi und der haben wir nie darüber gesprochen,
aber alle drei großen Anbietern, nämlich Kloat, Chatchipity und Gemini, haben mittlerweile
ihre Stimmmodi ein bisschen umgebaut, es gibt ein wesentlichen Unterschied und zwar,
wenn ich erst mal nicht antworte, sondern einfach ein bisschen mal eine Minute Autofahrer
wäre, ich überlege, was ich erst nächstes sage, bleibt der Stimmmodus aktiv, das bedeutet,
was man machen kann ist, man kann der KI einfach mal einen Gedanken hinwerfen, dann antwortet
sie und früher war es so, dann musste man relativ schnell antworten, ansonsten war das
Gespräch vorbei und das ist natürlich dann doof, weil man weiß vielleicht gar nicht
so schnell, was man antworten will, wenn man mit der KI brainstormt, mittlerweile kann
man drei Minuten weiter Autofahren sich ein bisschen Gedanken machen und dann erst wieder
antworten und das ist schon eine sehr angenehme Neuerung, das einzige Problem dabei ist,
der neue Kloat Chatbot oder bei, ob das ein Problem ist, weil ich gar nicht möchte dich
das überlassen, hast du den mal angehört, Fritz, weißt du, wie der klingt, ich hab den echt
extrem lange überhaupt nicht mehr benutzt, ich stelle dem einfach mal eine Frage, liebe KI,
was wird denn dieses Jahr der große Hit auf dem Oktoberfest, was glaubst du?
Gute Zeitpunkt für die Frage, die Wiesen läuft ja gerade an, soll ich kurz nachschauen,
was dieses Jahr aus Wiesenhit gehandelt wird.
Ich glaube, wir müssen die Antworten nicht abwarten, du hörst schon ein bisschen was
ich damit meine, wahrscheinlich.
Es ist interessant, aber das war doch zwischendurch nicht so, dass sie diesen amerikanischen
akzentrieren.
Wir hätten kleinen amerikanischen Akzellen kommen oder wie?
Chatschipiti und Gemini haben sie nicht, ja, Klo ist das einzige, ich sag's dir aber ganz
ehrlich, ich habe diese Woche anderthalb Stunden gequatscht mit dieser Stimme und irgendwann
gewöhnt man sich einfach dran, also es ist wirklich, es ist völlig in Ordnung, es fühlt sich
einfach an, wie es hätte man halten.
Das ist die International Freude aus dem Silicon Valley, natürlich.
Ja, also ich für mich gibt es jetzt so ein bisschen Persönlichkeit, ich mag die und
dementsprechend das Update, was früher da später kommen wird, wo diese Akzent dann
auf einmal wieder nicht mehr da ist, ich freue mich da nicht drauf, aktuell, das ist mein
pessimistischer Take von der heutigen Folge.
Es bin ich aber gespannt, was das du mit KI gemacht hast, du vielleicht rausgefunden,
was der Wiesenhit wird dieses Jahr.
Ja, das nicht, das nicht, aber ich habe was dabei, was einerseits furchtbar alt ist, aber
interessanterweise ist schon auch wieder mal ein lustiger, kleiner Check in, wie dann doch
diese Technologie sich verändert hat in den letzten Jahren und zwar ist mir vor paar Tagen
irgendwie eingefallen, dass ich so anfange, 2023, da waren Chatbots noch sehr, sehr neu.
Ein Monat nach Chatschipiti und das wird dann ja.
Da habe ich mal beim Einkaufen und ich glaube, das habe ich auch mal im Podcast erzählt
irgendwann, vielleicht war das auch ein bisschen später, ich weiß ehrlich gesagt nicht
mehr wann das war, weil es ist schon sehr, sehr lange her, war ich noch am Einkaufen
und ich hatte Hackfleisch und Karotten in meinem Korb, in meinem Einkaufskorb, ich habe
damals gefragt, hey kannst du mir ein Rezept nennen, ich habe schon Hackfleisch und Karotten
hier eingekauft, was ich damit machen kann heute und dann hat damals Chatschipiti vorgeschlagen.
Natürlich, da habe ich genau das Richtige für dich und zwar könntest du ein ganz klassisches
Hackfleisch mit Karotten machen.
So, dann habe ich mich noch dran erinnert.
Es gibt jetzt zwei mögliche Wege wie diese Geschichte in kein Entweder.
Das Rezept ist mittlerweile besser geworden oder aber Hackfleisch mit Karotten ist mittlerweile
in Soho in New York.
Ist das Trend-Gericht?
Also alle Hips da gerade essen.
Wie die Geschichte tatsächlich weitergeht, mein Lieber Grieger ist, dass ich danach dann
einfach aufgehört habe, überhaupt Kainachkochrezepten zu fragen.
Das war nie wieder mein Use-Case, ich hab das irgendwie auch nicht so, ich koch auch meistens,
glaube ich dann einfach so, die selben fünf bis zehn Rezepte, die ich alle e-auswendig
weiß.
Und hab da nie wieder drüber nachgedacht und vor paar Tagen musste ich mich an diese Geschichte
erinnern und dann habe ich natürlich gesagt, das interessiert mich mal, was passiert,
wenn ich diesen selben Prompt heute noch mal schicke, an Klood und an Chatchipiti und
wie zu erwarten ist, also das ist bestimmt auch vor dem Jahr schon der Fall gewesen, aber
ich hab's jetzt erst vor paar Jahr Tagen drang gedacht, wenn ich das jetzt zum Beispiel
Klood frage, dann gibt der mir tatsächlich ein echtes Rezept, so dann sagt er einfach
hier, klassiker mit dem, was du hast, Ragou aller Bolognese, Karotten gehören ohnehin
ins Sofrito und gibt mir dann ein Rezept, das auch sehr plausibel aussieht wie ein Rezept.
Ich glaube Klood würde eher sagen Karotten gehören eher ins Sofrito.
Sofrito, kann gut sein, ja genau, auf jeden Fall war das alles schön und gut, aber ich wollte
natürlich auch wissen, was Chatchipiti selber, war ja damals Chatchipiti, was ich gefragt
hatte, fragt und Chatchipiti, Astra hab ich natürlich genommen, weil ich gleich sagen wollte,
so gibt mir wirklich das Weste, was du zu liefern hast.
Sie aller größte Kanone für diese Ausgaben, ja ist ein bisschen hybsterig gewesen und
Zwar hat gesagt, macht doch eine würzige herkarotten Kuskuspphane mit Feta und Zitronen in
den Urgurt.
Gott, das war's für den Belliner, hybster, lokal ist das denn.
kompliziert und deutlich interessanter als
die klassische Hackgemüsepfanne. Und ehrlich gesagt, das klingt auch ganz gut. Also ich werde das
jetzt demnächst mal kochen und einfach mal berichten, wie es geschmeckt hat. Okay, also ich merke,
Astra hat sich ja auch eine Siebträgermaschine zu Hause. Ja, Astra ist so ein kleiner Hipster, glaube ich.
Ja, das ist Kloat. Liefert noch eher das. Kloat macht normal. Kloat ist auf Boden geblieben,
Hausmannskost. Was ja, aber eigentlich interessanterweise ja, genau das Gegenteil ist von dem,
wie die beiden Chatboards von ihren Firmen präsentiert werden. Also ich glaube, Kloat soll viel mehr der
Sophisticated Steve Jobs mäse gehypster sein und und ich glaube, ob mir einmechte Chatchipiti sehr
viel mehr, also der nette verlässliche Alltagsfreund präsentieren, wenn man beiden einen Charakter geben würde.
Wird sich ja mit dem nächsten Modell dann auch wieder alles anders, dann wird da vielleicht ein
völlig neues Gericht erfunden, was es bisher noch nicht gab und was dann die Kochwelt in der
Staunen versetzt. Aber wir haben ja auch unsere Anwendungsfälle, die schön wie ehrlich gesagt
deine auf dem Boden geblieben sind und einfach kleine Probleme im Alter lösen. Und da muss ich jetzt
noch eine E-Mail vorlesen von Katharina. Katharina ist eine unserer Hörerinnen. Sie schreibt auch,
sie ist ja nett fand. Liebes Team vom KI-Podcast, ich bin Katharina, klar mal auf Mensch, klar mal zu.
So, müsst ihr nicht immer dazu schreiben, aber in dem Fall sennet. Sie schreibt, sie kommen ursprünglich
aus Bayern, also so wie wir ozapft ist und leben aber gerade im Ausland und sie und ihr Kind wollten
dem Papa zum Geburtstag eine bayerische Brezen aus Bügelperlen schenken, ein kleines Stück Heimat.
Jetzt haben sie aber folgendes Problem. Sie hatten nur eine quadratische Bügelperlen Steckplatte im
Format 29 mal 29 und da war Chatchipiti auch in der Gratis-Variante eine sehr große Hilfe, wie man
sozusagen auf exakt dieses Format eine Bügelperlen Vorlage erstellt. Ich bin nicht so tief drin im
Bügelperlen-Game, deswegen konnte ich das nicht einschätzen, aber da sowas spezifisches daraus
zu machen, das scheint sehr gut funktioniert, so haben sie ja das auch angehängt, das sieht sehr
fein aus, herzlichen Glückwunsch und schöner kleine Anwendungsfall, der finde ich die Folge jetzt
auch ganz schön abbindet, weil es geht ja nicht nur um die ganz großen Sachen, wir haben kleine
Roboterfreunde, ja, die uns so viele Probleme lösen können, wir müssen sie nur fragen, wie toll ist das eigentlich?
Also wer kann noch ernsthaft überhaupt über eine KI dystopie nachdenken, wenn wir in einer Welt leben,
in der es bayerische Bügelperlen vor Lagen-Generator Chat-Bots-Gift? Ja, eben, so, ich finde Katharina
macht das genau richtig. Was ihr übrigens genau richtig machen könnt, ihr wisst schon, was jetzt kommt,
ist natürlich die Überleitung über die ich gesprochen habe. Das sind die Überleitung. Da bin ich
drauf ausgewiesen vor. Also es wäre extrem cool, wenn wir viel mehr Bewertungen hätten, das würde
auch eine positive KI-Kunft wahrscheinlicher machen. Dementsprechend macht das gerne, egal ob ihr auf
Spotify oder Apple Podcast oder sonst wo seid und wenn ihr uns wie es die absolut besten Leute machen,
in der AID-Sounds abhört, dann freuen wir uns da auch, wenn ihr diesen Teil-Batten anklickt und mal
die Folge weiter schickt, an ein paar Leute, die gerade von den ganzen KI-Nachrichten vielleicht
irgendwie ein bisschen daun sind und mal ein bisschen Aufmunterung brauchen. Dann macht doch das. Da
freuen wir uns drauf und wenn ihr dann noch Interesse habt auch, das zu tun, was wir Menschen sehr gut
können, nämlich zu lernen und schlauer zu werden und einfach gute Geschichten zu würdigen, das kann
die KI nämlich nach wie vor nicht. Dann haben wir eine tolle Podcast-Impfehlung und zwar unsere
Kolleginnen und Kollegen von EAT-Read-Sleep. Die machen im Grunde genommen das, was wir für KI machen,
nur eben für Bücher, sie beschäftigen sich intensiv damit, haben eine tolle Community drumherum
aufgebaut und wer zuhören möchte, der findet den Link wie immer bei uns in den Show-Nots.
Podcast Summary
Key Points:
Die Diskussion über KI zeigt, dass beide Extremfälle – eine katastrophale und eine positive Zukunft – ernst genommen werden müssen.
Eine optimistische Zukunft mit KI könnte zu einer Welt führen, in der menschliche Lebensbedingungen grundlegend verbessert werden, wie beispielsweise durch flächendeckende Energieversorgung oder medizinische Fortschritte.
Die Vorstellung von einer „Superutopie“ ist zwar spekulativ, aber nicht unwahrscheinlich, da viele Technologie-Experten sie als mögliche Ausgangslage betrachten.
Die menschliche Tendenz, Gefahren zu erkennen und zu fürchten, erklärt, warum negative KI-Szenarien häufiger diskutiert werden als positive.
Auch positive KI-Effekte sind schwierig zu visualisieren, weil sie sich weit außerhalb der aktuellen Lebenserfahrung befinden.
Eine realistische Sichtweise sieht KI als eine weitere, ständig entwickelnde Technologie, die zwar neue Herausforderungen bringt, aber auch neue Möglichkeiten schafft.
Der entscheidende Aspekt ist die soziale Gerechtigkeit
Die Zukunft hängt nicht nur von der KI ab, sondern von menschlichem Engagement, Verantwortung und dem Wunsch, gemeinsam eine bessere Welt zu schaffen.
Summary:
Die Diskussion im KI-Podcast beleuchtet beide Seiten des KI-Fragespektrums: das Risiko einer katastrophalen Zukunft und die Möglichkeit einer positiven, utopischen Entwicklung. Während negative Szenarien – wie das Ende der Menschheit durch eine übermächtige KI – oft diskutiert werden, bleibt die positive Vision, in der KI alle Probleme löst und menschliches Leben erheblich verbessert, weitgehend unberücksichtigt. Der Grund dafür liegt in der menschlichen Neigung, Gefahren zu erkennen und zu fürchten, während positive Entwicklung oft als abstrakt oder unvorstellbar erscheint.
Dennoch zeigen Beispiele wie bayerische Bügelperlen-Designs oder kreative Kochrezepte, dass KI bereits in kleinen, alltäglichen Anwendungen eine praktische und wertvolle Rolle spielt. Ein realistischer Horizont sieht KI als eine kontinuierlich fortschreitende Technologie, die zwar neue Herausforderungen mit sich bringt, aber auch neue Chancen bietet – vorausgesetzt, dass diese Vorteile gerecht verteilt werden. Der entscheidende Faktor bleibt jedoch die menschliche Verantwortung: Wir müssen nicht nur KI nutzen, sondern sie auch ethisch, sozial und verantwortungsvoll integrieren.
Die optimistische Zukunft entsteht nicht von selbst, sondern durch bewusste Entscheidungen und das gemeinsame Engagement, eine bessere Welt zu schaffen.
FAQs
Ein positives Szenario sieht vor, dass KI alle menschlichen Probleme löst, was zu einer Welt führt, in der Energie praktisch kostenlos ist, Krankheiten ausgerottet sind und Menschen frei und unbesorgt leben können.
Wir denken häufig über negative Szenarien nach, weil Gefahren leichter vorstellbar und emotional greifbar sind, während positive Zukünfte als unvorstellbar oder abstrakt erscheinen.
In diesem Szenario entwickelt sich KI langsam weiter, ohne exponentiellen Fortschritt, und bringt neue Jobs, verbesserte Medizin und nachhaltige Energiequellen, ohne dass die Menschheit die Kontrolle verliert.
Ja, KI könnte uns freimachen, sich mit alltäglichen Aufgaben wie Steuererklärungen oder IT-Problemen zu beschäftigen, sodass wir mehr Zeit für menschliche Kontakte und Erfahrungen haben.
Weil negative Szenarien leichter zu erkennen und zu vermitteln sind, und positive Zukunftsvisionen sich aus der Perspektive der Gegenwart schwer vorstellen lassen.
Ja, beispielsweise hilft KI bei der Erstellung von Rezepten, bei der Planung von Bügelperlen-Vorlagen oder bei der Optimierung von Arbeitsabläufen in der Familie oder im Alltag.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.