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Was Veränderungsprozesse von Dir brauchen

25m 12s

Was Veränderungsprozesse von Dir brauchen

Der Sprecher erläutert, warum Veränderungsprozesse uns schwerfallen: Wir wollen das Ergebnis, aber nicht den unangenehmen Weg dorthin. Das liegt nicht an mangelnder Intelligenz, sondern an falschen Bildern und Prägungen, die uns lehren, uns nach der Außenwelt zu richten statt unserer inneren Wahrheit zu vertrauen. Er kritisiert die Vorstellung, Veränderung sei eine Technik, die man mit Druck und Optimierung erzwingen müsse – dies führe nur zu noch mehr Entfremdung von uns selbst. Stattdessen brauche Veränderung innere Zugewandtheit, ehrliche Wahrnehmung des Ist-Zustands und vor allem eine gute Beziehung zu sich selbst. Zwei wesentliche Punkte sind: Veränderung braucht nicht mehr Druck, sondern deine Wahrheit und Hingabe; und sie braucht nicht Kontrolle, sondern Kontakt mit dir selbst, insbesondere mit deinem Körper und Nervensystem. Sicherheit entsteht nicht durch äußere perfekte Bedingungen, sondern durch innere Stabilität. Der Sprecher plädiert dafür, wieder auf die eigene Körperwahrnehmung und Achtsamkeit zu vertrauen, um natürliche Wachstumsprozesse zu ermöglichen. Nur so könne man Veränderungen kraftvoll und mit echtem Vertrauen begegnen, statt sich ständig selbst zu verlassen. Er lädt ein, diesen Weg in seine Community zu vertiefen.

Transcription

3190 Words, 19571 Characters

German
[Musik] Veränderungsprozesse fallen uns oft gar nicht so leicht. Obwohl wir ja das Ziel, also das Ergebnis von diesen Veränderungsprozesse, eigentlich total herbeisienen, ja, so zum Beispiel, wenn wir aus einer Krise herauswachsen wollen. Oder wenn wir insgesamt in unserem Leben entscheiden, wir wollen mutiger Selbstbewusster und so weiter werden. Und genau in dieser Art auch öfter auftreten. Also uns einfach irgendwie in uns sicherer fühlen wollen. Oder auch wenn wir ein Projekt in die Welt bringen wollen. Das alles sind Dinge, wenn wir das wirklich in Angriff nehmen. Das sind ja Veränderungsprozesse, die schon ganz schön viele von uns brauchen. Also das heißt, wir wollen letztendlich, wenn wir losgehen, oder wenn wir das entscheiden, dass wir das haben wollen. Wir wollen nicht wirklich den Weg so. Ja, wir wollen eigentlich das Ziel. Aber den Weg dorthin wollen wir oft gar nicht wirklich. Und die Frage ist so ein bisschen, woran liegt das? Ich würde sagen, das liegt daran, dass wir mit den Hürden, die uns auf dem Weg zu dem Ziel begegnen, oft nicht so gut umgehen können. Also ich will gar nicht sagen, dass du irgendwie zu dumm, zu blöd, zu unachtsam, oder so, bis das ist gar nicht so der Punkt. Aber uns fallen halt oft auf dem Weg. Ja, während das Veränderungsprozess fallen, uns oft Dinge auf die Füße, mit denen wir halt nicht gerechnet haben. Und das sind die Dinge, die wir dann verfluchen und die wir nicht haben wollen. Weil das sind Sachen, die sind unbequem, die verunsichern, uns und so weiter und sofort. Also es heißt, diese Hürden, die da entstehen, oder die uns begegnen, die wollen wir nicht, weil sich das wirklich nicht gut anfühlt. So, und ich habe zu diesem Thema insgesamt Veränderungsprozesse und was sie von dir brauchen. Ich habe gerade mit meiner inneren Stärke-Community genau zu diesem Thema gesprochen. Die inneren Stärke-Community ist ein interner Kreis von Menschen, die schon längere Zeit teilweise schon mehrere Jahre, meine Kurse und Coachings und Seminare besuchen. Und das ist so ein ganz schöner vertrauter Rahmen. Und wir haben sehr intensiv über dieses Thema gesprochen. Und das gemeinsame Ergebnis war, dass wir alle meist wirklich mit falschen Bildern und auch so ein Stück wie mit, ich sage jetzt wirklich auch falsche Ideen, die wir gelernt haben, an diese Veränderungsprozesse herangehen. Und ich sage das noch mal, weil ich das immer wieder so meine, dass es falsche Ideen oder falsche Überzeugung sind. Das liegt überhaupt nicht daran, dass wir irgendwie unintelligen sind. Ganz im Gegenteil, ich würde sagen, wir Menschen sind alle zu tiefst, zu tiefstweise. Und wir tragen einen wirklich unermessliches Potenzial in uns. Und die gründe warum uns aber Veränderungs- oder auch Wachstumsprozesse oft eben nicht so leicht fallen oder auch nicht gelingen, das liegt einfach an anderen Dingen, so erst mal bis dahin. Und ja, das hat ganz viel auch mit Prägungen durch zum Beispiel, erlebte Verletzungen zu tun. Und auch mit der Tatsache, dass die meisten von uns der Außenwelt oft mehr Glauben schenken, als dass wir unserer Innenwelt instinctiv glauben. Wir gucken in die Welt und glauben, das ist die Realität. Und da müssen wir irgendwie reinpassen. Anstatt dass wir unserem Empfinden, unseren auf diesem Empfinden basierenden inneren Wahrnehmungen wirklich folgen, dass wir da in Vertrauen rein entwickeln. Das heißt, wir schauen raus und sagen, so ist die Welt. Da muss ich irgendwie reinpassen und dann mache ich mich passend. Und das sind diese sogenannten Prägungen. Und dazukommen dann natürlich auch noch familiär oder partnerschaftliche Erlebteverletzungen. Einfach also zwischendentliche Verletzungen, die uns dann so sehr verunsichern, dass wir mehr nach Außenstaren und uns selber ein Stück wie verlieren und auch verlassen. Und damit letztlich auch unsere eigenen inneren Wahrnehmung nicht mehr so vertrauen. Das ist aus meiner langjährigen Forschung mit mir selber und auch wirklich seit mittlerweile 25 Jahren Arbeit mit Menschen so ein Resumee. Was ich ganz wichtig finde, weil sonst wird immer schnell gedacht, geglaubt und auch gesagt, "Du bist halt zu dumm, du musst es doch verstehen, nie, verstehen muss man hier gar nichts." Ich würde sagen, wir dürfen wieder bei uns ankommen. Also wir dürfen wieder uns selber finden aus dem und selbst verlassen raus zurückkommen zu uns. Und das bringt einen ganzen Haufen Ressourcen auch zurück. Und deswegen ist dieses ganze Thema, wie wir mit Veränderungsprozessen umgehen, auch oft einfach super Missverstanden. Und wie ich das insgesamt meine, das erfährst du hier, heute jetzt in dieser Folge und natürlich auch, wie du in Zukunft mit deinen inneren Prozessen, vor allen Dingen mit den großen Veränderungsprozessen, viel freundlicher mit dir selber und auch wirklich mit viel mehr Vertrauen umgehen kannst. Und ich glaube, dass das etwas ist, wo nach sich viele von uns sehen. Also ich habe das wirklich lange getan, weil ich die Ressourcen dafür nicht gefunden habe, beziehungsweise auch die Erinnerungen daran. Und deswegen mag ich das heute in einer Podcastfolge mit dir teilen. Denn wenn wir unser Wachstum oder auch unsere Veränderung als Technik betrachten, und das ist mir ganz wichtig, dass wir diesen Begriff wirklich auch als das hören, was es ist, wenn wir unser Wachstum, unser persönliches Wachstum oder unsere persönliche Veränderung als Technik betrachten. Also wenn es sozusagen irgendwie so ein bisschen so ein To-do ist und wir dabei nicht in einer Beziehung zu uns, also zu uns selber und unserem inneren Kern sind, dann wird sich das langfristig auch genauso für uns anfühlen. Also, wie etwas fremdes. So als wären wir falsch und als müssten wir uns optimieren. Aber der versucht sich zu optimieren. Ja, ich habe das ja in ganz vielen Phasen meines Lebens auch mal versucht. Dieser versucht sich zu optimieren, der fühlt, gefühlt für viele von uns, einfach nur dahin sich letztendlich im Kern noch verhälscher, noch einsamer und von sich selbst noch abgeschnittener zu fühlen. Und das meine ich, wenn ich sage, wir dürfen unsere Wachstumsprozesse, unsere Veränderungsprozesse nicht technisch angehen und wir dürfen sie auch nicht als Technik betrachten. Und wir müssen uns auch bei Leibin nicht optimieren. Weil dieser versucht sich irgendwie zu optimieren, hat viel mehr mit der Außenwelt zu tun als mit unserer inneren Wahrheit und das führt wirklich dort hin, sich irgendwie eher noch abgeschnittener zu fühlen. Was wir also in den, wie ich das nenne, natürlichen Veränderungsprozessen nicht brauchen, das ist tatsächlich eine Technik. Sondern was wir brauchen, das ist die Beziehung zu uns selber. Und das bedeutet auch, dass all die neuesten Methoden, die uns verkauft werden, in meiner Sprache völlig überflüssig sind. Und wir brauchen stattdessen einfach gute Grundbedingungen, so etwas wie ein gut gedüngter und generter Boden, auf dem das neue, wir wollen ja einen Veränderungsprozess, ein Wachstumsprozess und da wächst ja was neues. Und wir brauchen diesen gut gedüngten und generten Boden, auf dem das neue wirklich kraftvoll wachsen kann. Und ich mag da einfach ein paar Punkte mit dir teilen, die dich vielleicht inspirieren können, an aktuelle oder vielleicht auch zukünftige Veränderungsprozesse mit einer anderen für dich kraftvolleren Haltung ranzugehen. Und das erste, was ich mit der Teilen mag, ist Veränderung. Wenn du sagst, du möchtest ein Projekt in die Welt bringen, du möchtest selbst sein. auftreten. Du möchtest dein Partnerin, dein Partner irgendwie ehrlicher was sagen können. Du möchtest sich nicht irgendwie ständig beschäbt fühlen und so weiter, du möchtest rauswachsen. Veränderung, das ist der erste Punkt, braucht nicht noch mehr Druck. Veränderung in dir braucht viel mehr Zugewandheit in dir und vor allen Dingen deine Wahrheit. Und bei Veränderungsprozessen geht es wirklich darum, das ganze viele von uns immer glauben, dass Veränderung Druck braucht. Wir müssen uns noch mehr anstrengen. Ich glaube, das ist ganz wichtig, ist von dem Druck ein Stück ablassen zu können. Du musst nicht mit Druckanveränderungsprozesseren gehen und ich meine damit jeden Veränderungsprozess, worauf ich hinaus möchte ist, dass es wirklich mehr darum geht, dass du mehr und mehr wahrnimmst, was wirklich in dir ist. Also oder in anderen Worten wirkliche Veränderung beginnt an dem Punkt, wo du ehrlich wahrnimmst, was gerade in dir ist. Und ich weiß, dass das gegen ganz viele Köpfe spricht. Ja, was soll ich jetzt damit und das hat doch nichts mit Veränderung zu tun und ich muss doch vorwärts gehen und da sind wir wieder voll in dem Thema Druck drin. Und ich glaube, dass wir uns alle so sehr verloren haben und auch verlassen haben, dass es in echten, wahren tiefen Veränderungsprozessen nicht um diesen Druck geht. Der schießt uns noch mehr ab, Druck entfernt uns noch mehr von uns selber und auch von unserer eigentlichen Wahrheit. Wirkliche Veränderung beginnt dort, wo du ehrlich wahrnimmst, was gerade ist. Und da geht es nicht darum, irgendwas schöner zu reden, da geht es auch nicht darum, irgendwie, was sich irgendwie in so ein Drama reinzureiten oder so, sondern es geht wirklich darum zu erkennen, was gerade ist, zu spüren, was gerade in deinem Körper zu spüren ist und damit im Kontakt zu sein. Und dich von diesem Druck, den allen Dingen in allen Schritten im Leben, wir lernen das schon so wahnsinnig früh, Kindergarten, Schule, Studium und später Job, überall ist Druck, Familie. Du musst so und so aussehen. Du musst dann und dann dein Haus haben. Du musst keine Ahnung, ein Vorführbaren, Mann oder Frau haben und Kinder und Autos und was weiß ich, also überall ist ja irgendwo Druck und überall wird mit Bildern gearbeitet und alles das entfernt und letztlich von unserem wahren Potenzial, von unserer wahren inneren Kraft und unterdrückt auch natürliche Veränderungs- und Wachstumsprozesse. Und wenn wir den Mut haben, ein Stück Druck aus diesen Prozessen rauszunehmen, also angenommen, du hast irgendwas Blödes erlebt und du suchst sie jetzt jemanden, der dich begleitet und du sagst nicht, ich muss das in acht Wochen erledigt haben, sondern du kannst dich wirklich darauf einlassen zu sagen, ich gehe jetzt diesen Weg der Verwandlung und ich weiß nicht, wie lange er dauert, aber ich gehe, ich weiß, dass ich die Verwandlung mache. Dann ist das genau das, diesen Druck rauszunehmen. Bist du dich meine? Also Veränderung braucht nicht mehr Druck, sondern es braucht wirklich deine Wahrheit und deinen Hinspüren und dein wieder mehr mit dir in Verbindung zu sein. Das ist so der erste ganz wesentliche Punkt, der ich würde sagen ganz sicher, anders ist als das, wie wir lernen, wie Veränderung, Wachstum und so weiter funktioniert. Und der zweite Punkt, der ist fast ein bisschen ähnlich, ist, dass diese Veränderung oder der Veränderungsprozess der braucht nicht diese ganze, ich hätte es fast gesagt, verdammte Kontrolle von uns, okay? Veränderung braucht nicht unsere Kontrolle, sondern sie braucht letztendlich Kontakt und da haben wir so ein bisschen ein Anknüpfungspunkt an das Thema, was ich eben gesprochen habe, weil wenn ich davon spreche, dass ich sage Veränderung braucht nicht deine Kontrolle, sondern Kontakt, dann meine ich vor allen Dingen den Selbstkontakt, also den Kontakt mit dir selber. Ich habe ja eben davon gesprochen, dass wir aus dem Druck rausgehen und das du dich mehr wahrnimmst. Und jetzt sind wir bei dem Punkt die Kontrolle loszulassen und dafür mehr im Kontakt mit dir zu sein. Also auch wieder dieses dich mehr wirklich selber mitzubekommen. Weil wir versuchen ja alle ständig das Leben zu kontrollieren. Und ein ganz schönes Beispiel, da hatte ich auch mit der Kommier die drüber gesprochen und mittlerweile weiß jeder auch dann irgendwie, wie das gemeint ist, dass einfach viele von uns mittlerweile mit so Smartwatches rumlaufen, die unser Essen kontrollieren, jeden Schritt kontrollieren, unseren Schlaf kontrollieren, alles wird getracked und so weiter. Und ich will das gar nicht abwerten. Mir geht es viel mehr um die Frage, warum tun wir das? Wir sind so hochintelligente Wesen, so unfassbarweise Wesen. Eigentlich wissen wir, die ich will Schlafe brauchen. Eigentlich wissen wir zu jeder Zeit, was unserem Körper an Nahrung gut tut. Wir wissen, dass alles, wenn wir wieder mit uns verbunden sind. Und warum wir das kontrollieren, ist und das ist einfach nur meine Sichtweise, okay, du kannst das einfach als Input für dich mitnehmen. Und es hat auf dem Weg der Veränderung und in Veränderungsprozessen einen ganz wichtigen Aspekt. Wir kontrollieren Dinge, weil wir Angst haben. Wir kontrollieren so stark jeden einzelnen Schritt unseres Lebens, weil wir uns so grundlegend unsicher fühlen. Weil wenn wir uns sicher fühlen würden mit uns selber und auch verbunden mit der Welt, mit Mutter Erde, mit unseren Mitmenschen, dann müssten wir überhaupt nichts technisch kontrollieren. Und nochmal, es geht überhaupt nicht um belecheln und es geht überhaupt nicht um Abwertung. Ich bin gar kein Mensch dafür. Mir geht es darum, eher ein bisschen zu erinnern, dass es in Stansen in uns gibt, die uns führen und leiten, auf die wir uns verlassen können. Also, die uns wirklich Ressource sind, die uns Kraft geben, die uns ganz tiefes Vertrauen geben. Und deswegen dieser zweite Punkt Veränderung braucht wirklich den Kontakt mit dir selber anstatt Kontrolle. Und da geht es wirklich ganz stark darum, den Kontakt mit deinem Körper wieder zu nähern. Meine Arbeit basiert ja auf ein Badiment, also Körperarbeit, Achtsamkeit und ganz viel, wo es wirklich auch um deine Wahrnehmung geht. Nicht um das, was du denkst, sondern was du wirklich in dir als Weiseswesen, in welchem Moment auch immer wahrnimmst und dem wieder mehr zu vertrauen und zu folgen. Also einfach wirklich deiner ganz individuellen Wahrheit und das kann wirklich in innere Kompass sein. Das war der zweite Punkt, die nicht zu diesem Thema mit dir teilen mag, was Veränderungsprozesse von uns brauchen, weniger Kontrolle, mehr Kontakt mit uns selber. Und dann gibt es noch diesen Punkt, das Veränderung ja wirklich und das hatte ich eben auch. Du merkst es vielleicht auch die Punkte, gehen alle ein Stück, wie innan da übertun, und sie sind alle auch ein Stück, wie miteinander verknüpft. Das Veränderung wirklich Sicherheit im Nervensystem braucht und es bedeutet in diesem Sinne auch Veränderung braucht nicht äußere perfekte Bedingungen. Ja, wenn wir von Sicherheit im Nervensystem sprechen, dann hat das oft gar nicht mit irgendwelchen äußeren Bedingungen zu tun. Also so nach dem Motto, das wir warten vielleicht drauf, das endlich alles ruhig wird. Ich kann meine Veränderung erst angehen, wenn alles sich beruhigt hat oder wenn in Aktion alles stimmig ist oder wenn ich den richtigen Job habe und das Geld und so weiter und so fort. Aber diese Sicherheit von der ich spreche, die entsteht nicht im Außen. Und das klingt ganz komisch, weil wir ja oft sagen so, ja, wenn die Umstände so sind, dann kann ich mich nicht sicher führen. Ich kann das super nachvollziehen. Ich kenne das Thema extrem gut und gleichzeitig durfte ich, weil es mich so oft aus meiner eigenen Bahn rausgeschmissen hat lernen, wie wichtig das ist, dass nicht nur zu verstehen, weil Verstehen ihr oft im Verstand abläuft, sondern wirklich zu spüren, dass wir über verschiedene Wege wieder mehr Sicherheit im Nervensystem installieren können, was dann mit den äußeren Umständen nur noch wenig oder gar nichts mehr zu tun hat. Und das sind Prozesse, die in dir stattfinden. Und wir haben die Kompetenzen dafür, auch wenn wir uns teilweise menschlich, Nervensystemen, mäßig und so weiter ganz schön weiter entfernt haben und dem nur noch wenig vertrauen. Aber ich erlebe einfach auch immer mehr Menschen, die zu mir sagen, glirren, ich habe schon ein langer das Gefühl, irgendwie mein Körper und mein Nervensystem brauchen, irgendwie was von mir, ich weiß nicht was, aber ich glaube es ist mal Zeit, mich dem zuzuwenden. Und ich habe irgendwie einen Heiden Angst davor, weil ich überhaupt nicht weiß, was das bedeutet, aber ich glaube, dass das der Weg ist. Und auf diese Art bin ich oft angesprochen worden und habe in den letzten Jahren einfach auch viele Coachings und Mentorings gemacht. Und wenn du diesen Impuls in dir spürst, hey, irgendwie wäre doch eigentlich mein Nervensystem, mein Körper dran, dann trau dir an dieser Stelle, weil das wirklich etwas ist, was uns allen an ganz große Stück verloren gegangen ist. Es geht gar nicht darum, dass ich irgendwas besser weiß als du, überhaupt gar nicht. Aber ich weiß, weil ich für mich selber die Erfahrung gemacht habe und weil ich eben auch so lang mit Menschen schon arbeite, dass das etwas ist, was uns ganz individuell nähert. Und das bringt dich nicht in die eine bestimmte Richtung, sondern es bringt dich in Deine Richtung. Ja, das ist ja das, worum es geht, dass du dir wieder mehr vertraust, dass du Deinem Veränderungsprozess wirklich vertrauen kannst und dir selber wieder mehr folgst in Deinem Prozess, der Wandlung des Wachstums und der Veränderung. Und da gibt es wirklich gute Dinge, die sehr viel mit dem Körper, mit der Körperwarnigung zu tun haben. Die so tieferes Sorsten sind, ich möchte sie nicht mehr missen und sie lösen auch so ein bisschen dieses Ding ab, dass wir uns immer nur auf den Kopf fokussieren und immer nur unseren Gedanken glauben und unseren Keinerahnung, Ideen, was jetzt gerade sein müsste und dann fühlt es sich doch wieder falsch an. Genau. Das sind die Punkte, die ich dir heute mitgebracht habe und vielleicht kannst du ein Stück weit für dich daraus ziehen, dass der Weg des Wachstums, der Weg der Veränderung oftmals an vielen Punkten andere Wege braucht, andere Ansatzpunkte als wir das Beigebracht kriegen und uns als das, was uns die Außenwelt zeigt, sondern dass es sehr, sehr viel wirklich ganz persönlich mit dir zu tun hat, mit Deiner inneren Haltung zu dir selber, mit Deiner Verbindung zu dir selber, dass du an all den Punkten ein immer feineres Gespür dafür bekommst, wo du dich selbst verlässt und auch Dinge an die Hand bekommst, die dir helfen, wieder zu dir zurückzufinden, weil das sind die Ressourcen, aus denen du eine ganz tiefe, unerschöterliche Kraft für dich schabfen kannst. Ja, einfach gut gewappnet, durch Veränderungsprozesse, durchzugehen und nicht mehr bei den Dingen, die dann hochkommen, ständig aus der Bahn zu fliegen oder zu sagen, ne, also wenn mein Veränderungsprozess so läuft, dann will ich ihn nicht. Wenn du so eher sagen kannst, okay, ich habe ja gewusst, dass es einige Dinge gibt, die mir auf die Füße fliegen, ich bin gewappnet und ich weiß, ich bin auf dem richtigen Weg, weil sie mir auf die Füße fliegen und deswegen gehe ich erst recht mein Wandlungsprozess. Und genau das wünsche ich dir. Ja, ich freue mich, dass du bis hier in Gelaucht hast, ich wünsche dir, dass es ganz tiefe Inspiration für dich ist und an dieser Stelle würde ich jetzt erst mal einfach sagen, wenn du mehr Informationen zu, meine Arbeit möchtest, trage dich gerne in meinen Newsletter, kosten frei und vermittlich ein, der heißt "Kostbarkeiten", den findest du auf meiner Webseite. Da wirst du immer informiert, wo wirst du nicht zugeballert, du wirst einfach einmal keine einmal ein pro Woche oder alle 10, 14 Tage informiert, wenn es Neuigkeiten gibt, wenn es inputs gibt, wenn es kleine Anleitungen gibt für deinen Alltag, also fühl dich da ganz herzlich eingeladen und ja, dann würde ich an dieser Stelle sagen, bis zur nächsten Folge, habe eine ganz ganz lebendige Zeit. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Veränderungsprozesse sind oft schwierig, weil wir das Ziel wollen, aber den Weg mit seinen Hürden scheuen.
  2. Wir gehen mit falschen Bildern und Überzeugungen an Veränderung heran, die auf Prägungen und erlebten Verletzungen basieren.
  3. Wir vertrauen der Außenwelt mehr als unserer inneren Wahrnehmung, was uns von uns selbst entfremdet.
  4. Veränderung braucht nicht Druck oder Kontrolle, sondern Zugewandtheit, Wahrheit und Kontakt mit uns selbst.
  5. Statt technischer Optimierung benötigen wir eine gute innere Basis („gedüngter Boden“) und Sicherheit im Nervensystem.
  6. Der Schlüssel liegt in der Körperwahrnehmung, Achtsamkeit und dem Wiedererlernen, der eigenen inneren Stimme zu vertrauen.

Summary:

Der Sprecher erläutert, warum Veränderungsprozesse uns schwerfallen: Wir wollen das Ergebnis, aber nicht den unangenehmen Weg dorthin. Das liegt nicht an mangelnder Intelligenz, sondern an falschen Bildern und Prägungen, die uns lehren, uns nach der Außenwelt zu richten statt unserer inneren Wahrheit zu vertrauen. Er kritisiert die Vorstellung, Veränderung sei eine Technik, die man mit Druck und Optimierung erzwingen müsse – dies führe nur zu noch mehr Entfremdung von uns selbst.

Stattdessen brauche Veränderung innere Zugewandtheit, ehrliche Wahrnehmung des Ist-Zustands und vor allem eine gute Beziehung zu sich selbst. Zwei wesentliche Punkte sind: Veränderung braucht nicht mehr Druck, sondern deine Wahrheit und Hingabe; und sie braucht nicht Kontrolle, sondern Kontakt mit dir selbst, insbesondere mit deinem Körper und Nervensystem. Sicherheit entsteht nicht durch äußere perfekte Bedingungen, sondern durch innere Stabilität.

Der Sprecher plädiert dafür, wieder auf die eigene Körperwahrnehmung und Achtsamkeit zu vertrauen, um natürliche Wachstumsprozesse zu ermöglichen. Nur so könne man Veränderungen kraftvoll und mit echtem Vertrauen begegnen, statt sich ständig selbst zu verlassen. Er lädt ein, diesen Weg in seine Community zu vertiefen.

FAQs

Weil wir mit unerwarteten Hürden auf dem Weg schlecht umgehen können und diese als unbequem und verunsichernd empfinden, obwohl wir das Ziel eigentlich herbeisehnen.

Prägungen durch erlebte Verletzungen und die Tendenz, der Außenwelt mehr zu glauben als unserer inneren Wahrnehmung, führen dazu, dass wir uns selbst verlieren.

Weil eine technische Herangehensweise uns von uns selbst entfremdet und zu Gefühlen von Einsamkeit und Abgeschnittensein führt, statt zu echtem Wachstum.

Veränderung braucht Zugewandtheit und die ehrliche Wahrnehmung dessen, was gerade in dir ist. Druck entfernt uns von unserer inneren Wahrheit und Kraft.

Kontrolle entsteht aus Angst und Unsicherheit, während Kontakt mit dir selbst – vor allem über den Körper – echtes Vertrauen und Führung ermöglicht.

Sicherheit im Nervensystem entsteht nicht durch äußere Bedingungen, sondern durch innere Prozesse wie Körperwahrnehmung, die dir ermöglichen, deinem eigenen Weg zu vertrauen.

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