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Was tun, wenn KI meinen Job bedroht?

from Der KI-Podcast

49m 36s

Was tun, wenn KI meinen Job bedroht?

Der Podcast diskutiert die zunehmende Jobkrise in der deutschen Wirtschaft durch den Einfluss der KI, basierend auf Erfahrungen von Nils, einem 3D-Artisten und Freelancer, sowie auf verschiedenen Beispielen aus der Branche. Nils beobachtet, dass KI in Bereichen wie 3D-Visualisierung und Mediengestaltung bereits tiefgreifende Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt hat, wobei viele Fachkräfte, selbst mit langjähriger Erfahrung, Schwierigkeiten haben, Arbeitsplätze zu finden oder zu halten. Stattdessen werden Berichte aus der Arbeitsagentur und Unternehmensumfeld bestätigen, dass KI viele Aufgaben automatisiert, insbesondere solche, die vollständig digital und auf Computer basieren. Dennoch bleibt die menschliche Kompetenz in kreativen, entscheidungsbezogenen und kritischen Fähigkeiten unersetzbar. Die Zahlen aus dem IAB und Indeed zeigen einen deutlichen Rückgang der offenen Stellen und steigende Bewerbungskonkurrenz, was die Situation als ernsthaftes Phänomen unterstreicht. Die Studie zeigt, dass Unternehmen oft nicht die notwendige Offenheit zeigen, über ihre Zukunftsaufgaben zu sprechen, was zu Verunsicherung unter Mitarbeitern führt. Trotzdem wird betont, dass es eine große Chance für alle ist, sich neu zu orientieren und zu lernen – insbesondere durch praktische Projekte und KI-Fortbildungen. Es wird auch darauf hingewiesen, dass KI zwar viele Aufgaben ersetzen kann, aber immer noch Menschen benötigt, um sie zu verstehen, zu leiten und zu überwachen. Der Fokus liegt daher auf neuem Lernen, Fortbildung und dem Wiedererwerb von Kreativität und kritischer Denkweise, um die Zukunft auf dem Arbeitsmarkt aktiv und sicher zu gestalten.

Transcription

8827 Words, 53422 Characters

German
Wir haben eine Nachricht bekommen, Marie. Und zwar von Nils. Nils ist in der Kreativbranche unterwegs, konkret beschäftigt er sich mit 3D-Modellen und mit 3D-Visualisierung, Videoproduktion, viele verschiedene Sachen wie das ja auch viele Selbstständige machen in der Branche. Und er hat uns geschrieben, erst mal, dass er den Podcast gut findet, was uns natürlich sehr freuen. Und dann aber, dass es ein Thema gibt, über das wir dringend mal berichten sollten. Er sagt nämlich, KI ist mittlerweile in der Marketingbranche wirklich zu einer massiven Bedrohung geworden und er erlebt da gerade etwas, was er seitdem er in der Branche ist, so nicht kennt. Also, er spricht letztlich über eine völlig neue Art von Jobkrise. Ich finde, wenn in den Betreff von der E-Mail, die man bekommt, schon SOS drinsteht, dann weiß man, das ist eine ernsthafte Nachricht. Ja, das Interessante ist auch, ich weiß nicht, ob es dir auch so geht, Marie, es gab ja jetzt auch in den letzten Monaten sehr viel Berichterstattung zu diesem Thema. Also es gibt auch in vielen öffentlich rechtlichen Programmen, aber natürlich nicht nur immer wieder so Berichte in der Regel über junge Leute, ja, vielleicht zwischen 25 und 30, toll ausgebildet, haben vielleicht schon irgendwo gearbeitet, suchen jetzt den ersten richtigen Job und bekommen nichts. Ja, also diese Berichte haben dann eine ganz gerne so die, man sieht dann immer wie die Bewerbungen schreiben, dutzende Bewerbungen, 30 bis 100 Bewerbungen, wurden schon abgeschickt, überall nur, absagen, teilweise auch haben sich die Unternehmen nicht mal zurückgemeldet und auf einmal treten so viele junge Leute auf den Markt und sagen, braucht mich eigentlich noch mehr, also er hat irgendwie ein Interesse daran, dass sich auch was beisteuere. Ja, also die Jobfrage ist ja so eine richtige Kernfrage in dieser KI entwickelt, muss sagen, auch unsere allererste Folge im KI-Podcasten, wir haben immer mal wieder auch abdates gemacht und auf diese Frage geguckt. Jetzt gerade habe ich auch wirklich das Gefühl, dass wir eine andere Phase eingetreten sind. Also es ist nicht nur, man sieht überall im Fernsehen, man hört es überall im Radio, sondern auch anecdotisch, hört man von vielen jungen Leuten, dass es echt nicht so geile Zeiten sind auf dem Arbeitsmarkt. Und wir wollten das zum Anlass nehmen darüber zu sprechen und zwar auch konkret mit Nils zu sprechen. Wir haben mit Nils, der uns geschrieben hat, ein längeres Gespräch geführt zu seinen Erfahrungen, zu dem, was da gerade schiefläuft und was wir als nächstes tun können und sollten und mit mir uns heute genau diesen Fragen. Wir fragen, woher kommt die Jobkrise eigentlich wirklich? Was sind das für Jobs, die da gefährdet sind? Betrifft das die Bereiche, in denen ihr arbeitet und wollen natürlich darüber reden, was man tun kann, wie man mit Sorgen umgeht und aber auch welche Verantwortung Unternehmen da gerade haben. Ihr hört den KI-Podcast, ich bin Marie Kilt und ich bin Gregor Schmezget. Bevor's losgeht, noch ein kleiner Hinweis. Wir brauchen eure Hilfe für den KI-Podcast, damit der KI-Podcast auch nächstes Jahr weiter stabil über die KI Revolution berichten kann. Könnt ihr uns unterstützen und zwar indem ihr eine Umfrage ausfüllt. Wir haben in den Show Notes einen Link dazu stehen, der sich rund um diese Fragen dreht, die wir von euch beantwortet haben wollen. Also es geht uns darum rauszufinden, wer seid ihr eigentlich, was ist euch wichtig am KI-Podcast und wie können wir in Zukunft noch besser werden. Würden uns sehr freuen, wenn ihr daran teilnehmt, die Links findet ihr in den Show Notes. Marie, fangen wir doch jetzt mal sehr konkret an, uns war konkret mit Nils. Weil wir werden sich ja gleich noch über Zahlen sprechen und über große Phänomene und so diese macro wirtschaftliche Situation. Aber wie das ja so ist, wenn man wirklich betroffen ist von so etwas, dann sieht das ganz anders aus und deswegen wollen wir erst mal von Nils hören, wer Nils eigentlich ist und wie er an die Stelle gekommen ist, wo es sich jetzt befindet. Also ich bin jetzt kalt, ich bin 3D-Artist, seit 2021 selbstständig als freelanzer und stelle Produktaufnahmen, Produktvideos und auch intaktive Inhalte für messen und für das Internet. Ursprünglich komme ich aus der Werbephotografie, also in einem Futschstudio gearbeitet, drei Jahre Ausbildung gemacht, ganz klassisch teilweise noch sogar analog in einer Ausbildung. Also das war 2012, 2015 die Ausbildung abgeschlossen und seitdem mit 1/2 Pausen einen Werbephotograf geblieben und den Switch gemacht zu CGI, weil das halt eigentlich ein sehr sicherer Job ist. Also zu dem Zeitpunkt war das total cool und richtungsweisend. Und jetzt mittlerweile durch KI ist das alles in Gefahren, tatsächlich. Also das merke ich schon. Wir wollten dann natürlich auch wissen, geht das nur ihm so oder geht es auch anderen Menschen, so mit denen er vielleicht arbeitet oder die erkennt, was erleben die, wie offen wird denn wirklich über dieses Thema gesprochen, auch wenn man sich zum Beispiel irgendwo bewirbt. Also teilweise sehr offen, so mein ehemaliger Bürokollege, der ist Grafikdesigner und super Typ, also der ist auch schon ein jahrelang im Business und hat auch für eine Zeitschrift, die er gestaltet hat, auch ein Design Award gekriegt. Ja, hat wirklich was drauf und hat jetzt auch Schwierigkeiten, Job zu finden, beziehungsweise zu halten. Also er hat einen Vertrag bei einer Firma auch auf Zeit, also bis Ende Februar und da wurde schon bei der Einstellung gesagt, also deine Stelle wird definitiv mit KI ersetzt. Wo, ja, das ist krass und was ich besonders krass finde, ist halt, ich glaube es geht genau so grigort, dass man solche Geschichten, solche Situationen eben nicht gerade selten hört zurzeit. Ich habe auch mit verschiedenen Leuten gesprochen, die zum Umfeld der Arbeitsagentur arbeiten, also zum Beispiel Coaching machen für Leute, die kurzfristig vom Arbeitsmarkt weg waren. Und also ich habe das Gefühl, diese krassen Geschichten häufen sich eben auch nicht nur Arbeitslosigkeit, die immer schlimm ist in Situationen, die man vielleicht kennen würde, also bestimmtes Alter oder halt irgendwie eine Qualifikation, die jetzt irgendwie gerade nicht zur Konjunktur passt, sondern ich habe wirklich so Geschichten gehört wie zum Beispiel ein CFO, also ein Chief Finance Officer, der ein Jahr raus war aus gesundheitlichen Gründen und jetzt sagt, mein Job existiert nicht mehr. Die Anforderungen an einen Chief Finance Officer haben sich in diesem nur einen Jahr so krass verändert, dass ich eigentlich nicht zurück kann oder dass das was ich kann, obwohl es ein hohes Führungslevel ist, dass das nicht zu dem passt, was der Markt braucht. Es gibt auch noch kürzer Abstände, wo es den Leuten so geht, also von einem Mitarbeiter in der Automobilindustrie gehört, der nur zwei Monate raus war und gesagt hat, er traut sich nicht zurückzukommen, weil KI alles so schnell verändert und der auch das Gefühl hat, er macht diese Entwicklung nicht mehr mit. Es gibt Kanzlein, die sagen, uns brechen die Aufträge weg, womöglich, weil das, was die Leute früher von uns gekriegt haben, jetzt eine KI macht und die uns gar nicht mehr fragen. Also es geht wirklich auch durch die verschiedenen Industrien, durch und die Leute haben das Gefühl, dass diese Entwicklung einfach unglaublich schnell geht. Ja, absolut. Jetzt ist glaube ich deswegen guter Punkt, um das ein bisschen größer zu machen, aber ich glaube, so wie Nils geht es eben gerade sehr vielen Menschen, also sehr viele haben so das Gefühl auch einer schwarzen Wolke, die sich gerade über den Arbeitsmarkt legt. Es gibt mittlerweile auch, das ist jetzt wirklich ganz dankbar, einigermaßen zahlen dazu. Also das IAB Arbeitsmarktbarometer, so heißt es vollständig, also vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung, das zeigt auch, also es sieht mittlerweile wirklich nicht mehr so toll aus, im Vergleich beispielsweise zu 2022 sind die Anzahl der offenen Stellen, um fast die Hälfte mittlerweile gesunken, also ähnliche Untersuchungen bekommen wir bei Indeed, der Jobplattform, die sehen auch einen Rückgang, um mehr als zwei Drittel gegenüber dem Höchstand mit der 2022. Es gibt viel mehr Konkurrenz bei Bewerbungen, auch dazu gibt's Untersuchungen und mittlerweile steigt auch wirklich, wenn auch nur knapp die arbeitslosen Quote bei Akademikern und bei IT angestellten, was noch mal so ein besondere Unterform ist, die aber natürlich besonders von KI betroffen ist. Also diese Zahlen gibt es mittlerweile, die sind nicht so extrem, wie sich das immer anhört. Also es ist hier nicht so, als gäbe es zahlen, die eindeutig belegen, dass wir hier gerade von der Clip befallen, aber diese vielen Anikdoten, die man hört, fügen sich allmählich schon zusammen zu einem größeren Bild. Und man muss natürlich sagen, das ist immer schwer, dass diese Zahlen dann auch jetzt nur auf KI zurückzuführen, ganz viele von den Berichten machen, das auch explizit nicht, weil das kann man einfach wissenschaftlich gar nicht so leicht begründen, und wir haben ja gerade eine komplexe Situation, die Energiepreise sind hoch, die Konjunktur ist mittel, die Jobkrise, die wir sehen, beziehungsweise diese Situation auf dem Arbeitsmarkt, die hat natürlich viele Faktoren und KI ist wahrscheinlich einer davon, aber das ist nicht der einzige Grund, warum die Konjunktur gerade so ist, wie sie ist. Genau, wir reden auch gleich noch darüber, welche Jobs das eigentlich sind, die da am meisten betroffen sind. Also kann man da ein bisschen in die Glaskugel gucken, was auf uns zukommt. Also einer der Gründe ist es sicher auch, dass es ja vor ein paar Jahren, Nils hat das ja gerade gesagt, also dass da berufe wie 3D-Visualisierung und so die Galten als zukunftsicher. Das waren genau die Berufe, auch in der IT beispielsweise Mediengestaltung, wo man Leuten gesagt hat, hey, du bist was sicheres machen, mach was mit Computern, mach das. Das sind jetzt genau die Berufe, die von KI am meisten betroffen sind und wo es entsprechend vielleicht auch ein Überangebot in Anführungszeichen gibt. Also Also einfach sehr viel mehr Leute reingegangen sind als man ursprünglich dachte. Und deswegen haben wir jetzt da eine Menge Konkurrenz, um die paar Stellen, die es gibt, während es in anderen Bereichen massiven Mangel gibt. Also es gibt jede Menge Ausbildungsberufe, auch im Handwerk und so weiter, wo wir immer noch deutlich zu wenige Bewerber gerade sehen und nicht zu viele. Aber dann gucken wir doch mal an, was wir wissen. Wir sehen ja, was KI zurzeit kann. Zumindest in der Theorie. Schauen wir uns doch mal an, welche Jobs wirklich betroffen sind von den neuen KI-Fähigkeiten. Genau, also die Bereiche IT sind sicherlich gehörn, damit dazu alles, was mit Mediengestaltung zu tun hat. Das Thema Kunden-Service ist auch ganz groß, da gab es jetzt auch eine virale Grafik, viel rumgegangen, ist, dass die globale Anzahl der Menschen, die im Kunden-Service arbeiten, zum ersten Mal, ich massiv zurückgeht und das sieht auch ein bisschen aus, wie so eine exponentielle Kurve, die immer weiter nach unten führt. Und jetzt haben all diese Berufe ein paar Dinge gemeinsam. Das kann man, glaube ich, sagen, oder? Grundsätzlich schon mal natürlich alles, was man am Computer machen kann. Ist prädestiniert für KI, alles, was man nicht am Computer machen kann, wie mehr man in der echten Welt unterwegs ist. Das ist jetzt eine sehr baßige Erkenntnis, dass es schwieriger. Was mich geflasht hat, vor allem jetzt diesen Frühling Sommer, ist wie gut KI auch Mitglrittprogrammen auf dem Computer arbeiten kann. Also wir hatten, glaube ich, vor drei Jahren auch, als wir den Podcast angefangen haben, immer so diese Situation, du brauchst große Datenmengen und dann trainierst du Modelle und dann trinkt man der KI langsam verschiedene Dinge bei. Und es war aber eben nicht sehr generell. Du konntest der KI damals noch nicht sagen, hier ist mein Desktop, hier ist mein Browser, mach mal. Und jetzt zurzeit finde ich mich immer wieder in der Situation, dass ich einfach auf meinem Bildschirm gucke und Kloat bewegt die Maus und Kloat benutzt. Egal was, macht 3D-Modelle in Blender, klickt sich durch verschiedene Browser-Fenster durch. Und das betrifft dann natürlich genau die Berufe, die sonst auch mit Software arbeiten. Nicht nur programmieren und Code generieren, sondern eben auch zum Beispiel Video-Schnittprogramme bedienen. 3D-Design-Programme bedienen, Motion-Design, Grafiken, all diese Sachen. Ja, alles, wo es einen geschlossenen Kreislauf am Computer selber gibt. Also sobald ich tatsächlich in der realen Welt unterwegs sein muss und mit jemandem sprechen oder Bilder machen oder überprüfen, wie sieht eigentlich irgendwas in der realen Welt aus, dann wird es kniffliger. Aber alles, bei dem die Daten vollständig reinkommen an den Computer und das Ergebnis auch vollständig am Computer erledigt werden soll, es fühlt sich mittlerweile so an, als sei all das mittlerweile fast durch KI gelöst. Also ich hatte neulich eine Idee für ein Projekt, was ich gerne umsetzen will. Also was ich in mich machen wollte, Marie, ist, ich wollte so eine Art Bahnanzahlgetafel, aber für mein Flur. Ich glaube, du hast mir vor Jahren schon mal davon erzählt, können das sein? Ich trage diese Idee schon seit einer Weile mit mir rum. Also es gibt Leute, die haben so was schon, vor einer Weile haben ich Leute so was teilweise gehabt. Wir haben das hier im Bayer-Schronfunk auch, wenn man in die Lobby geht, gibt es da so ein Schild und da stehen da die nächsten Busse, die abfahren. Ja. Das kann man theoretisch selber programmieren. Weil es gibt nämlich eine Online-Schnittstelle, da kann man zugreifen auf die Abfahrten und die aktuellen Zeiten der öffentlichen Verkehrsmittel. Und dann kann man da aber nicht nur sagen, ich möchte alle Abfahrten von dieser Haltestelle. Man kann auch sagen, ich hätte gerne die Abfahrten dieser Linie von dieser Haltestelle, was die U-Bahn angeht, aber ich hätte gerne auch die Trammabfahrten von einer anderen Haltestelle und die Busabfahrten wieder von einer anderen Haltestelle. Du weißt, in welche Richtung du losrennen musst, wenn du das Haus verlässt. Und zusätzlich dazu, dass ganze auch so, dass ich aber nur dir angezeigt bekommen, die ich noch erwische. Oh, geil. Ich brauche zum, sagen wir, ich brauche zehn Minuten zur U-Bahn. Also hätte ich gerne nicht die U-Bahn, die in zwei Minuten, die krieg ich nicht mehr, aber die U-Bahn in zehn Minuten, die würde ich gerne sehen. Und ich fahre eigentlich immer in die gleiche Richtung. Deswegen will ich auch nur die Abfahrten in die eine Richtung und nicht die andere. Statt auswärts interessiert mich nicht, oder so. Genau. Relativ kompliziertes Projekt, weil nicht nur muss ich ja diese Schnittstelle irgendwie bauen. Ich muss dann auch noch irgendwie die Oberfläche bauen dafür. Dann muss ich mir ein Display besorgen. Beispielsweise ein E-Ink-Display, also wie so ein E-Reader, was dann auch relativ hübsch aussieht. Das muss in der Netzwerk rein. Das muss angeschlossen werden. Dann muss das natürlich irgendwie in diese Live-Daten kommen. Und das Ganze muss dann so gestaltet werden, dass es, wenn es zu irgendwelchen Fehlern kommt. Ich das auch bemerke, was wir die Daten ausfallen. Und dann sehe ich da irgendwie veraltete Zeiten und dann denke ich, das kommt eine U-Bahn, die nicht wirklich fährt. So viele Dinge an die man da denken muss. Ich hab mal mit Klod im Nachhinein darüber gesprochen, wie lange hat ein Mensch denn gebraucht, um dieses gleiche Projekt umzusetzen? Er meinte, für eine erfahrener Person wären es fünf bis sieben Wochen voll Zeit. Also jetzt kann Klod natürlich ganz verschiedene Gründe haben, also zu sagen. Ja, ich glaube einer der Gründe warum es so aufwendig gewesen wäre wäre. Ich hab natürlich dann, als ich, so, das Boiler angefangen habe, das mit Klod zusammen umzusetzen, auch ein mögliches Schnittschnack eingebaut, den es nicht wirklich gebraucht hätte. Der geht es nicht absolut notwendig. Aber man steckt halt mit drin und sagt, so jetzt möchte ich aber auch hier noch eine lustige Animation haben. Und so, Ende der Geschichte, ich habe nicht nur diese Seite, diese App von Klod programmieren lassen. Ich hab mir dann auch den E-Reader bestellt, den Klod empfohlen hat. Also so eine Art E-Display ist das dann. Es kam von so einer obskuchen Seite, die ich noch nie gehört hatte. Ich hatte von diesem Produkt noch nie gehört. Hab das bestellt. Und habe das dann einfach nur an meinen Laptop angeschlossen und gesagt, jetzt bring das da drauf. Jetzt macht das mal. Und dann ging es ums Instalieren von Treibern. Es ging ums Instalieren von Apps. Es ging um ziemlich komplexe IT-Schritte, die ich persönlich ehrlicherweise nur so halb verstehe. Ich sie saß aber dann daneben und hab einfach nur gesehen, als ich so runtergeschaut habe. Oh, auf einmal ist das Display auf diesem E-Reader drauf. Und dann war das fertig. Es gab noch so einen, zwei Macken, die man ausbügeln musste. Ich hatte was reine Arbeitszeit angeht, vielleicht zwei bis drei Stunden Arbeit. Die Hälfte der Zeit habe ich nur mit verbracht, ist hättesch Entscheidungen zu treffen. So, ich hätte gerne den Text linksbündig an solche Sachen. Oder mal wieder ein Stromkabler anschließend, wenn der Laptop auch gut roht, leer zu gehen. So was in die Richtung, also die Dinge, für die man noch menschliche Hände braucht, das Ding war fertig. Das Ding läuft jetzt. Du bist demnächst wieder bei mir zu Hause zu Gast. Da wirst du das begutachten können im Flur. Es funktioniert. Ich hätte als Mensch niemals einen anderen Menschen angestellt, um dieses Projekt umzusetzen. Jetzt einfach gar nicht gemacht. Aber ich merke einfach an diese Projekt, was für komplexe Arbeitsschritte mittlerweile voll automatisiert möglich sind. Und es bedeutet natürlich auch, dass es solche Arbeitsschritte auch anderswo geben wird. Und dass sich auch anderswo zu einem Unternehmen fragen, warum haben wir noch Leute, die das machen, wenn ich auch einfach nur so ein Gerät anschließen kann, an meinen Laptop und das passiert alles von alleine? Wahrscheinlich sind wir bei dieser Entwicklung erst am Anfang, weil wir wissen, wie Firmen funktionieren. Wenn Gregor Schmalsritte gerade so was gebaut hat, dann werden jetzt auf jeden Fall nicht 90% der Unternehmen auf dem Exakt selben stand sein. Und das alles auch schon mit ihren Workflows möglich gemacht haben und durch ihre Legalteams durchbekommen haben und so weiter. Ja, wir versuchen, gleich noch ein bisschen konstruktiver zu werden und auch ein bisschen darüber zu sprechen, was man den tun kann. Aber ich glaube, wahrscheinlich ist es auch sinnvoll, einmal kurz darüber zu sprechen, dass das einfach eine verdammt mies Situation ist jetzt für eine Menge Leute. Also Nils gehört dazu und Nils hat da auch finde ich sehr reflektiert und Smart darüber gesprochen, warum eigentlich dieser Moment in dem wir gerade stecken, ihn so mitten nimmt. Weil es ist ja nicht das erste Mal, dass eine neue Technologie seine Branche aufmischt. Beispielsweise jetzt in der Fotografie war das ja so eine der Switch von analog zu digital. Das waren fast 20 Jahre. Also das fing ja in den 90er-Jahren an. Heute dann so in den 2010er-Jahren auf und man konnte sich wirklich darauf einstellen. Man konnte sich umorientieren und wirklich entscheiden an Ruhe, ok mach ich das mit oder nicht. Ja, und dieser Switch, den wir jetzt haben, 1-2 Jahre. Das hat mir so bis dato noch nicht gehabt. Und ich fand Nils da wirklich sehr beeindruckend, weil er schon auch dann sehr direkt darüber gesprochen hat. Natürlich macht das ein Stück weit fertig. Natürlich fragt man sich, wofür habe ich eigentlich mal letzten 10 Jahre verbracht in dieser Branche. Er überlegt jetzt auch möglicherweise, was ganz anderes zu machen, beispielsweise im Rettungsdienst oder so zu gucken, ob das vielleicht was für ihn wäre. Also die Karriere, die er sich über mehr als 10 Jahre aufgebaut hat, er ist mit der Weile an dem Punkt, dass er sagt, vielleicht was das? Ja, macht's kein Sinn mehr. Ja und jetzt ist Nils ja noch in einem Alter, dass er einfach noch eine einige Zeit auf dem Arbeitsmarkt vor sich hat. Da kann man dann natürlich auch überlegen, wie oriente ich mich neu und was lerne ich. Aber es gibt auch viele Menschen, die in der Situation sind, dass sie jetzt eben nicht wissen, was sie machen sollen und vielleicht noch 10 Jahre bis zur Rente haben und es an dem entsprechend noch schwieriger haben zu überlegen, wie gestaltig diese Jahre. Du kannst sie ja nicht absitzen. Ja, also das man da auch jetzt anfängt, offen darüber zu sprechen. Ich glaube, das war auch Nils anliegen, als er uns geschrieben hat, überhaupt mit seiner Nachricht. Dass es ihm wichtig ist, wir haben hier auch einfach ein Thema über das so offen noch gar nicht diskutiert wird, dass ein bisschen unter den Teppich gekehrt wird, teilweise auch einfach. Es gibt zwar diese Berichte ab und zu in den Medien, aber weniger darüber, wie sich das eigentlich anfühlt. Dann heißt es einfach sehr gerne, auch glaube ich, von Leuten, die nicht in diese Situation sind. Ja, mein Gott, da macht halt was anderes. Aber das ist nicht mal so eben gemacht, ist, sich komplett umzuorientieren. Auch wenn man ja schon mal fallschlagmöglicherweise mit seiner Einschätzung dabei, was als Nächster auf einen zukommt. Also wer kann denn jetzt sicher sagen, welche Jobs überhaupt die richtigen Sein werden in zehn Jahren? Vielleicht sind sie aus irgendeinem Grund wieder die drei D-Jobs aus. Gründen, die uns jetzt noch gerade nicht wirklich klar sind. Also, das ist sehr knifflig und ich kann da nur auch ein Stück weit. gerade sagen, ich habe sehr viel Respekt vor jedem, der sich da gerade durchwindet und versucht, das Beste rauszuholen. Ja, doch in Unternehmen habe ich das Gefühl, wird nicht wirklich viel drüber gesprochen, weil es natürlich ein unangenehmes Thema ist, weil die Führungskriffe sich nicht gerne hinstellen wollen und sagen wollen, Lio, geht alles ganz schnell, könnte schon. durchaus Arbeitsplätze kosten, wissen wir jetzt noch nicht genau, sondern natürlich versucht man da auch die Kommunikation irgendwie in Schach zu halten. Und ich glaube, es fühlt sich für viele Menschen jetzt zunehmend unerlich an. Oder die Ängste werden ihnen auf jeden Fall nicht so genommen. Ja, dann versuchen wir doch jetzt trotzdem mal ein bisschen zu überlegen, was könnte man denn tun? Jetzt nicht unbedingt konkret auf Nils bezogen, weil natürlich es auch jede Situation anders ist. Es gibt nicht das eine Patentrezept, den man jetzt folgen kann. Ansonsten würden das ja einfach alle machen. Aber die geht's bestimmt auch so. Ich werde mittlerweile wirklich sehr viel gefragt von Leuten auch gerne im Bezug auf ihre Kinder. - Ja. Was sollen wir jetzt eigentlich machen? Was sollte man jetzt studieren, in welche Richtung sollte man sich orientieren? Was fällt uns dazu ein? Also, wie sollten wir uns jetzt als Einzelpersonen versuchen, auf dem Jobmarkt zu positionieren? - Ja. Was mir wichtig ist zu sagen, wenn es jetzt darum geht, dass jemand gerade in der schwierigen Job-Situation ist, durch KI, ist das KI immer einen Teil der Arbeit, einen Teil der Aufgaben automatisieren kann. Aber es ist sehr viel Gibt, von dem wir einfach wissen, da werden eigentlich Menschen noch fürgebraucht. Wir sind gerade in der Phase, wo die KI so neu ist. Das ist eine große Verunsicherung, auch Gibt in den Unternehmen, dass die überlegen, boah, die Zeiten sind eh schlecht, wo stelle ich jetzt jemand neu ein? Oder vielleicht gebe ich jetzt einfach am besten nicht Geld für Leute aus. Weil, wer weiß, ob ich sie dann in einem Jahr wieder loswerde, weil die KI-Entwicklung ist so schnell und ich weiß nicht, was da passiert. Das heißt, die Verunsicherung durch diese schnelle Entwicklung, das ist, was gerade auch den Arbeitsmarkt noch verschärft. Schwierig macht. Das ist gar nicht so sehr, dass dann wirklich im Einzelfall, diese Menschen alle gar nicht gebraucht werden. Weil du es sehr viele Aufgaben, wo du eine Entscheidung treffen musst, bevor du der KI überhaupt sagst, was sie machen soll, wo du das Ergebnis auch verantworten musst, wo du eigentlich mit der KI in einem Lube arbeiten musst. Du könntest ein viel schöneres Werbeplakat für deinen Kaffee-Diel haben, wenn du jemand hättest, der sich stetisch auskennt, der vielleicht auch Designprinzipien studiert hat, der genau weiß, wie die KI promptet und der am Ende sagen kann. Das heißt, dieses eine raus, das heißt nicht, dass ich nicht der Jobmarkt total stark verändert. Und dass es auch in vielen Bereichen weniger Jobs geben wird. Aber ich glaube schon, dass wir oft auch unterschätzen, wie viel Mensch trotzdem noch in diesen ganzen Aufgaben drin ist. Also, was ich sagen will, für die Arbeit nehmen wir denn einfach so, nicht verzweifeln, nicht einfach jetzt alles aufgeben und da kommt nichts mehr, und das Spiel ist vorbei, sondern neugierig bleiben und weiter lernen, weil das kann sich auch alles nochmal verändern. Das klingt total super, oder verhältnismäßig super, in der Miserie, in der wir hier gerade stecken. Ich glaube, was sehr schwierig ist, ist Teil von dieser Verunsicherung, die es gerade gibt, ist auch, dass Arbeitgeber aktuell sich schwer damit tun zu sagen, wohnach sollen sie überhaupt einstellen. Also welche Fähigkeiten sind eigentlich die, die in Zukunft gebraucht werden, und dementsprechend ist es als, ich arbeite, in dem auch schwieriger geworden, sich dafür zu positionieren. Also es gibt einen Professor in Berkeley, @TobiStuart, der hat gerade ein Buch geschrieben, was sich sehr interessant finde, das Buch heißt erneutet, also gesalbt quasi, denn seine große These zum Arbeitsmarkt in KI-Zeital, der ist nämlich eher sagt, dass KI dazu führen wird, dass persönliche Netzwerke und so was wie Prestige noch viel wichtiger wird. Und das ist lustig, weil es gab eine Zeitlang, oft die Erzählung, dass es genau andersrum sein wird, also dass quasi die klassische Uni ausbildung zählt, gar nicht mehr im Bereich KI, weil das ist ja eh alles super schnell veraltet. @TobiStuart sagt, das genaue Gegenteil wird der Fall sein, denn KI wird dafür sorgen, dass alle Arbeitgeber auch zu dem Unsicher sind, wer eigentlich was taugt, nach welchen Fähigkeiten man eigentlich einsortieren soll. Weil jeder auch tolle Anschreiben schreibt, in jeder einen super gut aussehenden Lebenslauf hat, dann Hilfe von Chatbots. - Genau, also erstens ist es schwieriger zu sagen, vom Text her, wie schreibt jemand, was es jemand wert, sage ich mal, auf dem Arbeitsmarkt, aber auf der anderen Seite auch, ist es schwerer zu sagen, nach was suhr ich eigentlich. Also brauche ich jemanden, der gut schreibt, oder ist das auch in Zukunfts einfach egal. Und wo nachher aber immer noch gucken kann, ist an welcher Uni hat jemand studiert. Oder ist sein Papa zufällig im gleichen Golfklub, wie ich. Also solche Sachen, also diese klassischen Netzwerkfaktoren, wobei eigentlich auch so seit Jahren immer darüber sprechen, dass es besser wäre, den Stück weit zu überwinden. Und Leute wirklich für das einzustellen, was sie können. Und nicht für die Leute, die sie kennen, die könnten jetzt im KI-Zeitalter quasi noch wichtiger werden, weil es einfach keine andere Orientierung gibt in diesem Chaos, als wir den Kennig halten, oder ich kann einschätzen, wer er ist. Okay, also verstehe ich das richtig. Er sagt jetzt gar nicht so sehr, ich stelle dann einen von einer guten Uni, weil da ist das Bewerbungsverfahren kompetitiv und es sagt, was über die Leute aus, sondern einfach nur ausmachen an sonstigen Ideen, gehe ich jetzt auf die Glänzendenurkunden. Ist er vielleicht eine Kombination? Also, man würde vielleicht denken, dass die gute Uni irgendwie klarkommt, damit rauszufinden, was eigentlich im KI-Zeitalter wichtig ist. Und deswegen muss ich mir diese Gedanken dann nicht selber machen, sondern nicht auszuausset die Halte, die man ankommt. Du könnt damit arbeiten. Also, wenn man daran denkt, dass das so ist, dann macht es auf einmal viel mehr Sinn, sich Gedanken zu machen, gibt es vielleicht irgendein spezielles Programm, was ich machen kann, gibt es irgendeinen Kurs, die Uni-Stan-Fort, beispielsweise bietet mittlerweile KI-Fortbildungskurse an, die man auch Remote machen kann. Man vielleicht früher gesagt hätte, weiß nicht, ob das was für mich ist. Möglicherweise sieht das KI-Zeitalter so aus, dass so klassische Credentials, so klassische Dinge zum Lebenslauf auf Hübschen am Ende wieder den Unterschied machen können. Das passt ganz gut zu einem anderen Punkt, den ich noch nennen wollte, nämlich auch wieder der Versuch, optimistisch zu sein, das Internet-Zeitalter und jetzt vor allem die KI ermöglicht uns natürlich auch ganz viel im Bereich der Fortbildung. Wenn wir was lernen wollen, vor 50 Jahren hätte ich keinen Kurs in Standort besuchen können, wenn ich nicht da hinfliege und mir das alles leisten kann. Und jetzt kann ich das. Und dann YouTube kann ich ganz viele andere Sachen lernen. Und wenn man sich mit KI auseinandersetzt, das ist auch eine Erfahrung, die dann noch mal diesen Frühling das war mal, sich ganz krass verstärkt hat für mich, dann kann ich noch mal auf einem ganz anderen Niveau lernen. Wie ich das jetzt zum Beispiel gemacht habe, ist, ich habe bemerkt, dass ich jetzt einfach so viel Weibkode und so viele tolle Projekte so schnell machen kann, dass ich dann nicht mehr schlauer dadurch werde, weil die Probleme, die ich jetzt löse, für die hat ich vor ein paar Jahren dann drei Stunden gegugelt und gelesen und dann immer eine total viel kapiert darüber. Ich wüsste jetzt alles Mögliche darüber, wie die MVG-Schnittstelle funktioniert, aber natürlich habe ich keine Ahnung. - Genau, aber kannst du mir natürlich nicht erklären. Ich habe keine Ahnung, wie die funktivieren. - Genau so war das bei meinen Projekten auf. Und dann habe ich mich halt also mich mit Klothen gesetzt, in dem Fall. Und habe ich gesagt, hör mal, das ist mein Problem. Ich weiß, ich schmeiße hier mit diesen ganzen Begriffen um mich, wo ich zum Teil aber überhaupt nicht verstehe, was liegt da dahinter. Wie genau funktionieren diese Schnittstellen? Und ich möchte A, B, C, D, E, Dinge lernen, machen mir den Plan. Und lass uns das anhand von den Projekten, die ich sowieso machen will, die Spaß machen, die mich motivieren, total praxisorientiert, abarbeiten. Und hilft mir, dass ich so diese Dinge lerne. Und also da bin ich ja auch überzeugt, von zu verstehen, was man tut. Das wird auch immer Konjunktur haben. Es ist auch nicht das, was gerade die Leute an der Umarfläche unbedingt sehen. Weil ich glaube, so die vereinfachte Darstellung ist, die KI kann jetzt koden, passt, macht die KI. Aber du wirst immer Leute brauchen, die das begreifen. Sonst kannst du auch nicht mit der tollsten Automatisierung arbeiten. Sonst gehen die Dinge mal kaputt und du hast niemand in der Firma, der weiß, woran es liegt und der es nachhaltig reparieren kann. Und deswegen, ganz krass gesagt, würde ich sagen, es gab nie eine bessere Zeit, auch um was Neues zu lernen. Vielleicht auch, um sich neu zu orientieren. Wie gesagt, nicht, dass das eine leichte Entscheidung oder eine leichte Situation ist, wenn man das muss, wenn man vielleicht von einem Arbeitsplatzverlust dazu gezwungen ist, aber der Vorteil ist, wenn man mit KI noch was Neues lernt, dann hat man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen und hat besser verstanden, wie man mit KI arbeitet, kann diese ganze Entwicklung vielleicht noch ein bisschen besser einschätzen. Es ist weniger verunsichert davon, man kann wirklich lernen, was man will mit KI. Ist jetzt wieder so eine Gleichschizufreiner-Ratschlag, natürlich auch. Weil auf der einen Seite haben wir gerade gesagt, klassische Namen, ja klassische Ausbildungsangebote sind vielleicht jetzt wieder besonders interessant. Andererseits geht es ja gerade jetzt darum rauszufinden, was KI eigentlich jetzt kann. Also, wenn man sich beispielsweise mit KI beschäftigen möchte und dadurch einem Job ein bisschen vorankommen, weil man halt dann die Person sein kann, die KI versteht, die ja gerade überall gesucht werden, diese Leute, da fehlen ja diese Angebote sehr oft. Also, man kann zwar allgemein, vielleicht was lernen über Machine Learning, aber was zum Beispiel KI macht innerhalb von bestimmten Branchen. Das wissen wir noch gar nicht, das finden wir alle mehr oder weniger live raus. Deswegen gibt es da aber vielleicht auch eine Möglichkeit, rauszukommen oder zumindest zu lernen von Leuten, die das Ganze schon länger machen. Wir haben für diese Folge nicht nur mit Nils gesprochen, sondern ich habe auch telefoniert. mit Magdalena Mus. Magdalena Mus ist Gründerin und Geschäftsführerin von einer Agentur für Seo, also Suchmaschinenoptimierung. Und Suchmaschinenoptimierung finde ich in dem Kontext wirklich sehr faszinierendes Thema. Warum? Weil Suchmaschinenoptimierung schon immer das Problem hat, was die KI-Welt jetzt hat, nämlich es gibt da keine klassische Ausbildung dafür. Also es war immer neu. - Genau, es war immer neu, es ist eigentlich immer noch neu. Und so war es auch als Magdalena Mus 2008 in diese Branche eingestiegen ist. Also, ganz lange Zeit war mein Kredo einfach machen. Ich hab Lust daran, ich hab Interesse daran, ich mach das jetzt einfach. Egal, was es mir vielleicht in fünf Jahren bringt, sondern ich bin einfach meinem Kopf gefolgt und hab gesagt, wenn ich das interessiert und wenn ich auch irgendwie ein Gespür dafür habe, dann kann es nicht falsch sein, dass ich meine Strategie, die ich verfolgt habe, hätte auch schiefgehen können. Klar, absolut. Also hätte auch sein können, dass das irgendwann Google entscheidet. Wir machen nur noch Bezahl der Anzeigen, die organischen Ergebnisse kommen komplett weg. Hätte ich wieder da gestanden, hat es vielleicht immer noch Texte auf Webseiten gegeben. Dann hätte ich das weiterhin machen können. Aber die Suchmaschinenoptimierung hätte sich ja auch anders entwickeln können, als sie sich dann letztendlich entwickelt hat. Da ist die Seo-Branche wirklich wichtig. Da ist die Seo-Branche wirklich sehr einzigartig, weil das ist eine Branche, die gibt's jetzt seit ungefähr 20 Jahren. Aber es gab während dieser Zeit nie einen Moment, wo man irgendwie sicher war. Sondern es hieß eigentlich immer die ganze Zeit, da kann man auch lang zurück scrollen im Internet, wenn man möchte. Seo ist tot. Also es ständig gab es einen Update, wo es jetzt funktioniert, das nicht mehr, jetzt hat Google irgendwas geändert. Und wer in dieser Branche unterwegs ist, der lebt seit 20 Jahren eigentlich immer unter diesem Damoclissschwert, dass jeden Moment alles zusammenbrechen kann, weil man letztlich abhängig ist von den Launen von hauptsächlich Google und vielleicht ein, zwei anderen großen Tech-Unternehmen. Trotzdem haben diese Leute durchgezogen und haben auch eine ganze Menge Fortschritt gemacht, in dem was sie können. Ja, spannend. Und es betrifft ja auch nicht nur Seo, sondern es lässt sich ja bestimmt auch auf ganz viele andere Branchen übertragen. Magdalena Moos hat sie da jetzt Tipps, wie man damit umgeht. Hat sie eine Best Practice Plan nach 10 oder 20 Jahren Seo-Erfahrung? Ja, also das wollten wir natürlich auch wissen, weil es natürlich interessant ist, wie geht man eigentlich damit um, wenn es das Fach, was man eigentlich bräuchte, an den Unisee einfach nicht gibt. Also kann ja nicht an die technische Universität München oder nach Heidelberg oder so gehen und Suchmaschinenoptimierung studieren. Das geht nicht. Also muss es andere Möglichkeiten geben, Leute zu finden und bei ihrer Firma Klaneo heißt die, gehen die entsprechend auch anders mit Job einsteigern um. Neue Leute bei uns fangen erst mal an zu lernen. Also sie kriegen sehr viel Weiterbildungszeit. Also das ständige Weiterentwickeln ist sowieso fester Bestandteil bei uns. Da haben wir also je nach Position zwischen acht und manchmal auch 40 Prozent der Arbeitszeit darf in Weiterbildung gelegt werden. Wenn Leute bei uns anfangen, müssen sie erst mal verstehen, wie wir arbeiten, wie wir unsere Kunden betreuen und dann geht es aber ganz tief in die fachliche Expertise, die auszubilden. Ja, also dieses Weiterbilden ist ein total wichtiger Punkt, glaube ich, weil Magdalena sagt auch, diese Leute müssen ja am Ende schlauer sein als die KI. Also sonst könnte man ja auch da lassen, wo sie sind. Also es lohnt sich ja nur dann jemanden einzustellen, wenn er etwas einbringt, was die KI nicht kann. Und sie sagt, da gibt es jede Menge, es gibt jede Menge Bereiche, wo es dringend notwendig ist, dass ein Mensch zuständig dafür ist, die KI zu benutzen, anzuleiten, ihr zu sagen, was ist ein guter Output, was ist ein schlechter Output, das kann die KI alles nicht. Aber die Leute müssen halt erst an diesen Punkt kommen. Eine Sorge, die wir jetzt natürlich haben, oder die viele von uns haben, ist das viele Unternehmen diesen Schritt verpassen und einfach nur sagen, naja, gut, also dann lasse ich das halt mit den neuen Leuten. Ja, ich brauche, gerade ob die jetzt älter sind oder jünger. Ich muss gar niemanden neuen einstellen. Bleibt es mal bei denen, die ich habe und alles, was jetzt an klassischen Einstiegs Aufgaben noch angefallen wäre, lasse ich die KI machen. Ja, es ist einfach eine Führungsauffgabe. Also ich glaube, man kann total viel neu gestalten. Man kann sein ganzes Business neu erfinden, jetzt in der KI-Welt. Weil, also die Tatsache, dass sich so viel verändert, die betrifft ja nie nur dich, die betrifft ja alle deine Konkurrenten auch. Das heißt, wenn du klug damit umgehst, kann das eine totale Chance sein. Aber du musst halt den Mut haben und du musst mit deinen Leuten reden. Und du musst sie wirklich als Führungskraft auch angucken. Was machen die Menschen in meinem Bereich? Was davon sollten sie mehr machen? Was davon können wir automatisieren, aber wie nutzt sich dann die freigewordene Zeit? Und das ist für dich ein bisschen das Fieser an der Situation. Ich hör auch viel aus dem Coaching-Bereich, dass man dann quasi den individuellen Arbeitnehmern sagt. Aber ja, schreibt sie doch mal auf, was seine ganzen Aufgaben am Tag sind und was du alles machst, was nicht automatisiert werden kann, bringt nichts. Wenn deine Führungskraft das nicht unterstützt. Ich habe Leute, die ihre komplette Content-Agentur neu erfinden und einfach wirklich sagen, okay, alles, was wir letzten Jahre gemacht haben, ist jetzt anders. Wir krimpeln das ganze Business um. Und das kann total Spaß machen und total spannend sein. Man braucht aber eben Mut dafür. Und auch ein bisschen Fantasie. Also Fantasie, dass die Arbeit ja anders aussehen kann als sie das aktuell tut. Und das sind gerade so die klassischen Einstiegs, Jobs, einfach nie für da gewesen. So in vielen Berufen, in vielen Unternehmen ist es immer schon völlig normal. Zu sagen, na ja, gut. Also wir haben irgendwie eine Aufgabe, die will sonst jemand machen und ist das heute die Aufgabe für die Werkstudenten oder die Azubis oder die Juniors, die relativ frischem Unternehmen sind. Und wenn man dann feststellt, dass diese Aufgaben jetzt durch die KI übernehmbar sind, kann man natürlich zu dem Schluss kommen. Ach so, dann brauchen wir die jungen Leute gar nicht mehr. Ach geil, gemütlich. Ich spam mir Geld und. Genau, aber vielleicht ist ja das der völlig falsche Schluss. Vielleicht wäre der richtige Schluss, zu sagen, "Ach, so vielleicht habe ich die jungen Leute hier die ganzen Jahre völlig falsch eingesetzt." Also vielleicht hätte ich ja was völlig neues und anderes mit denen machen können. Also ich gebe ja einen Kurs einer Hochschule Landshut und was dafür tolle junge Leute immer jedes Jahr sind, die werden eine Bereicherung für so viele Unternehmen auch mit frischen Ideen und die brauchen halt die Möglichkeit, dort auch Dinge zu tun. Und an der Arbeit teilzuhaben, auf einer Art und Weise, die hinausgeht, über ja mach ihr halt die Sachen, auf die wir keine Lust haben. Ja. Aber das umzusetzen, dafür muss man auch ein Stück weit das Unternehmen umbauen. Und diesen Mut haben nicht alle, beziehungsweise die Strukturen gibt's gar nicht erst, weil es immer leichter ist, eine Struktur abzubauen, als eine neue aufzubauen. Ja, und die älteren auch, will ich nur sagen, ich glaube auch, in allen Generationen schlummert ganz viel ungewogenes Potenzial, wo Leute Dienst nach Vorschrift machen, weil das die Vorschrift war, wo man aber mit viel Mühe und Mut, ich will überhaupt nicht sagen, dass es einfach ist, aber wo man, glaube ich, noch ganz viel Potenziale heben kann. Gregor, hast du irgendjemand geheiert oder gefeuert, dank mit KI letzte Woche? Oh, ja, ich wollte schauen, ob ich ein neues KI-Modell anstelle. Und zwar gibt es ein neues Modell von Google. Gemini 4A-Gon heißt das, ist wie wir gerne darauf hinweisen. Leider auch jetzt erst mal nur in der bezahlvariante von Google Gemini verfügbar. Aber da gibt's das. Und das ist wichtig, weil Google durch so eine Art Flop-Fase gegangen ist in den letzten Monaten. Du älterst dich auch. Endet letztes Jahr haben wir ja drüber geredet. Die Google ist jetzt ganz vorne mit dabei, seitdem kam nichts mehr. Guck' das so ein Zombie für mich, ja, ich hab das Gefühl, alle paar Monate muss ich irgendwie meine Einschatzung ändern, ob Google jetzt total geil dabei ist bei KI oder total zurückfällt. Ja, sie sind, also ich würde sagen, sie sind immer noch nicht vorne, weil sie nämlich, glaube ich, den ganzen agentischen Hype der letzten Monate ziemlich verschlafen haben. Also, sie haben nichts, was so gut funktioniert wie Codex von OpenAI oder wie Cloud Code von Entropic. Aber sie haben jetzt zumindest ein neues großes Modell. Dieses Modell heißt eben Gemini 4. Und ich dachte deswegen, Marie, weil wir ja auch jetzt ein paar andere neue Modelle haben. Wer mit Cloudopus 5.5 und so, ich hol mal ein altes Benchmark-Spiel von uns zurück. Und zwar eins, was du dir mal ausgedacht hast, da erinnerst du dich. Ähm, ähm, ähm, die zehn Fragen, wer bin ich? Genau. - Welcher Podcast-Haus bin ich? Nee, nur wer bin ich. Genau, also, also, was man da macht ist, man nimmt sich ein KI-Modell, ohne Memory. Also man schaltet die Erinnerung ab, sodass die KI nicht sonst irgendwelche Informationen nutzen kann. Und dann lässt man sie durchspielen, ein Spiel, wo man dir am Anfang gesagt, "Hey, errate, wer ich bin, in so wenigen Fragen wie möglich." Und das dürfen aber nur ja und nein Fragen sein. - Ja. Und das hab ich jetzt mal gemacht mit Gemini 4, mit dem aktuellen Cloudopus, mit GPT 6 Astra und mit Mistral Large 4, was ja, das neue große europäische Modell ist von Mistral, die sie auch noch gibt. Mhm. - Und alle haben wir denselben Prompt bekommen. Genau, alle den exakt gleichen Prompt und entsprechend auch die gleichen Chancen. Ich fange mal an mit dem schlechtesten Modell. - Mhm, ich frage nicht. Das ist Mistral Large 4 gewesen, also unsere europäischen Kollegen. Der Vorteil davon von Mistral 4 ist, ist auch das lustigste Modell. (Lachen) Ich sag's auch, es ist auch nicht mal fertig geworden. Ich hab nach 31 Fragen aufgehört, gesagt ich, das war es jetzt. Die letzte Frage war, ob ich beim VDR bin. Vielleicht hätte er sich dann so in Frage 40 oder so entschieden. Ganz kurz, dürfen die Webzuche benutzen, also dürfen die Vogeln nebenbei oder. Das dürfen sie, sie dürfen währenddessen recherchieren. - Ja. Das interessant ist, was man machen kann, ist, man kann bei diesen Modellen in die Resinning Traces rein gucken, als man sich quasi den inneren Monolog dieser Modelle angucken. Und wenn man das macht, dann kommt man auch ein bisschen auf das Problem, was beispielsweise Mistral 4. Ich möchte die Beispielsweise mal kurz was vorlesen aus den inneren Monolog von Mistral nach Rund 28. Also du kannst die Vorstellung auch Rund 28 wusste das schon sehr viel über mich. Hier ist was Mistral in dem Moment denkt. Was ist mit Marius Müller-Westernhagen? Sänger. Was ist mit Peter Fox? Sänger. Was ist mit Sied? Band. Was ist mit Jandelae? Sänger. Was ist mit fettes Brot? Band. Ich weiß nicht, ob ich das Brain Storm nennt, einfach deutsche Prominente und stellt fest, dass die nicht infrage kommen, weil die ja wirklich überhaupt keinen Sinn machen. Und dann ganz unten steht dann keine davon ist Textjournalist. Also frage ich nach was anderem. Das ging ewig so weiter. Runde 20, Drake, Kanadie. The Weekend, Kanadie, Post Malone, Amerikaner. Weil jetzt zu dem Zeitpunkt quasi schon wusste, dass ich Deutsch bin. Und dann will er jetzt alle Länder durchgehen und ausschließen. Wow. Und das aber wirklich nach jeder neuen Frage bis hin zu Günter Gras Tod. Heinrich Bönn, Tod. Nein. Tut Thomas Mann, Tod. Ja. Pascal Tod. Also geht wirklich Robert Musil Tod. Also in dem Fall war es, glaube ich halt, Männer die irgendwie in der Kreativwelt arbeiten. Ich glaube, das war so worauf er da. Also, es gibt's doch nicht. Hat er so einen kleinen Kontext, wie trainieren die das Ding? Ich finde es total spannend, ehrlich gesagt, zu überlegen. Ich will jetzt irgendwie wissen, wie viel Lager der ein Transformer hat. Ja. Oder warum der so. Er hat auch sehr lang, er hat auch sehr viel gebraucht. Also er hat wahnsinnig lange immer überlegt. Die reasoning Texte, die er da ausgegeben hat, war ein ultra lang. War noch nicht sehr gut, also Mist. Aber einfach nur diese Liste zu sehen von Lordy, die ich nicht bin, war schon bestußlich. Jetzt weißt du's wenigstens im Eis, dass du nicht Thomas Mann bist. Du musst dir vielleicht mal jemand sagen. Ja, davon war ich so mittelbegeistert. Muss ich leider zugeben. Wie waren die anderen? Ja, die anderen waren besser. Also was beispielsweise besser funktioniert hat, war GPT 6 Astra. GPT 6 Astra hat insgesamt 23 Fragen gebraucht. Auch recht viele. Ja, Nils. Ja, ja, ist okay. Ich glaube, wir hatten damals mal bei 30 oder nicht. Also ich glaube schon, dass 23 eine Verbesserung ist. Kann sein, ich müsste noch mal nachgucken. Aber ich glaube, bei Menschen ist das Spiel. Ich glaube, es gibt eine Variante, die heißt 20 Questions. Also ich glaube, das Ziel als Mensch ist es in weniger als 20 zu schaffen. Ich hätte gedacht mit mir. Perfekt war auch nicht ein bisschen zu sehr in so manchen Eckenverrand. Also Frage 19 war, ob ich den Podcast-Lockbuch-Netzpolitik moderiere. Was eine viel zu spezifische Frage ist, ist noch nicht weiß. Also er macht dann so große Swings, wo er dann vielleicht recht haben könnte. Aber es nicht wirklich hat. Dann haben wir Klod, Klod Opus 5.5. Klod Opus 5.5 war auch ganz lustig, weil er mich relativ früh schon an mich gedacht hat. Also in den internen Reasoninggedanken kamen sehr früh mein Name vor, aber halt in seiner Liste mit viel Ränder. Krieger Schmeißritt, aber unwahrscheinlich so ein Star würde er nicht mit mir reden. Das nicht. Ich kam in der Liste vor mit Grüße, falls ihr jemand davon zuhört. Krieger Schmeißritt, Daniel Birking, Stefan Dörner, Thorsten Beeg, Jan Raim, Dirk von Gehlen. Also die Kittenmeisten von Kenne ich auch. Die spielen nicht, die kennt man schon so ein bisschen. Klod hat dann auch sehr viel versucht, dass über Jahr einzugrenzend und versuchen, was ausfinden, wann mein Geburtsjahr ist und so. Und hat als einziger zuerst geraten, dass ich Fritz bin. Aber ja, sag ich auch. Das hat zuerst ein Fritz gedacht. Die anderen haben direkt an mich gedacht. Ich hab's irgendjemand, der so eine schlaue beeindruckende, überraschende Frage 3 oder 4 hatte. Weil ich finde, du fängst ja immer an mit demografie und dann ist das so, okay, ich glaube, den früheren Test ist mir manchmal aufgefallen. Das ist da dann verrückte Ideen. Gab, wie man es noch weiter eingrenzen kann. Also, damit kommen wir zu Gemini 4. Gemini 4 hat nämlich wirklich sehr früh. Und zwar, ich glaube, in Frage 6 gefragt, ob ich mich mit dem Thema KI beschäftige. Aha. Und das ist natürlich ein bisschen glücksfall. Ja. Aber mir ist beispielsweise auch im inneren Monolog von Klod aufgefallen. Das Klod, sich irgendwann gefragt hat, was für eine Person würde denn diese Art von Test durchführen? Genau, das, das meine ich. Und das ist doch ein macher Gedanke. Moment, man könnte das nicht, dann jemand sein, der beruflich mit KI zu tun hat. Und ist dann dafür auch deutlich besser geworden. Also, bei Klod war uns 18 Fragen. Bei Gemini kann ich leider nicht rein gucken in die inneren Reasoning. Ich geh aber davon aus, dass das ähnliches war. Ist das auch Gemini quasi drauf kamen? Es ist wahrscheinlich, wird es jetzt kein Hussball sein. Ja, weil er schon erst KI fragt zumindest. Und nicht gibt es zuerst, was auch immer ein anderer häufiges Themengebiet her. Und Google Gemini war finde ich schon immer relativ gut in Recherche. Was auch Sinn macht. Weil das Weltwissen von Google eine Typ ist noch was stark ist. Und hat es tatsächlich in 16 Fragen geschafft. Also Klod in 18, 2 auf Platz 2, Gemini auf Platz 1 mit 16. Also in manchen Bereichen auch ein bisschen schlechter. Ich finde das Ziel, ob auch dafür sehr angenehm von Google Gemini und diesen konkreten Test durch den cleveren Gedanken und nicht dadurch, dass er erst mal irgendwelche Totensänger abarbeitet. Hat Google Gemini den Test gewonnen? Glückwunsch. Kannst du die Chats teilen? Ich schaue mal, was ich tun kann. Ich glaube nicht alle, aber ich glaube ein paar. Ja. Was hast du mit KI gemacht, Marie? Wer bist du eigentlich? Ich bin Gründerin seit ein paar Tagen. Ich habe eine ganz kurze Geschichte mit KI, die ich aber witzig fand. Ich habe gerade eine GPR gegründet mit meinem Bruder zusammen. Und da muss man natürlich viel Papierkram machen. Unter anderem einen GPR-Vertrag. Also da muss man dann reinschreiben, wem gehört, was will er bringt, was mit, was passiert, wenn wir uns streiten. Und es ist mir natürlich besonders wichtig. Wer kriegt das so, falls man sich trennt? Genau. Und in dem Fall mit meinem kleinen Brudergründe ist es mir natürlich besonders wichtig, dass das alles irgendwie gut aufgebaut ist, dass das nicht irgendwann zu einem Familienstreit führt. Aber es hat auch nicht so, dass jetzt irgendwie der Idee hätte, wie der knallharte Vertrag aussehen muss. Ja. Wie wenn es jetzt einfach irgendjemand anders, ein anderer Businesspartner wäre. Also habe ich Clod gesagt, er soll uns beide getrennt befragen. Und er soll sich einfach eine Reihe von Fragen überlegen, was wir genau vorhaben mit dem Business, was uns wichtig ist, was uns einfach sonst zu einen Fall, wo wir Angst haben in der Zusammenarbeit. Und dann hat er uns getrennt von einander Interviewt und eben am Ende mit Clod gemeinsam verglichen und gesagt, "Aha, okay, du würdest gerne so und so viel verdienen am Ende des Jahres und so und so viel." Und dann kann man das alles aushandeln. Kann ich empfehlen, auch für Eheverträge, für diverse Sachen. Gleich ist so eine KI ganz oft einen guter Moderator, der sich gute Fragen ausdenkt. Und es ist ja auch bekannt, dass Leute dann, wenn der KI auch gerne mal einfach dann ehrlich ungefiltert ihre Gedanken geben können, viel besser als, wenn man sich jetzt gegen Übersitzt und sagt, "Sah, Julien, wenn wir uns streiten würden, was wäre dann?" Die KI kann das dann auch diplomatisch filtern, vielleicht. Total. Was hier am lustigsten fand, jedenfalls, es gibt dann so einen Bereich, wo man sich überlegen muss, "Neja, was passiert im Konfliktfall? Klagen wir sofort oder gibt es ein paar Schritte, die man in den Vertrag schreiben kann, die man da vorgibt, vielleicht gehen möchte?" Und wir wurden so beide gefragt, ob es irgendwie eine neutrale Person gibt, die wir beide kennen, willgen, die man dann um Rat fragen würden. Und da dachtet ihr an mich. Ich glaube, ich dachte absolut nicht an dich. Ich dachte, er vielleicht kurz an meiner Eltern und am Ende habe ich aber Klod reingeschrieben. Weil ich sagt, "Neja, was liegt nah?" Fand ich auch irgendwie so ganz witzig. "Haha, schrabe ich mal Klod rein, können wir mal nach drüber reden." Ich habe dir hiergebnisse von meinem Bruder bekommen, er hat auch Klod reingeschrieben. Okay, dann ist ja alles klar. Unsere neutrale Vertrauensperson, die im Konfliktfall Dinge lösen muss, bevor wir uns anhand von hoffentlich noch Menschenbesatzes gericht werden. Wird Klod sein oder eine ähnliche KI. Wenn ihr weiter solche großartigen Tipps wie Familienstreiz mit KI lösen, von uns braucht, dann freuen wir uns, wenn ihr, wie besprochen, die Umfrage ausfüllt, die wir in unseren Schauenorts verlinkt haben. Und wir freuen uns, wenn ihr weiter dabei seid, wenn ihr uns weiter zuhört und gerne auch bei unseren Kollegen vom Podcast-Tipp der Woche. Du hast jeden Tag mit Ihnen zu tun. 1.000 Firmen in über 50 Ländern. 25 Millionen Kunden pro Woche. Aber Ihre Gesichter kennst du meistens nicht. Er war wirklich ein Phantom, man hat ihn nicht gesehen. Na ja, es redet halt kaum jemand mit hier. Das wollen wir nicht in den Raum betreten haben, hat er den Raum verlassen. Die reichsten Deutschen bestimmen mit, was wir kaufen, was wir sehen und was für Nachrichten halten. Wer zahlschafft an. Wer ein solches Vermögen hat, der könne werden machen oder fördern, was er möchte. Aber wer sind diese super reichen genau? Woher haben Sie ihr Geld? Und was machen Sie damit? Wenn ihr was gefällt, dann macht er auch. Wenn ich denke, man nur in den Eich musst du sagen, ich denke, ich stelle dir. Hinter jedem Reichtum steckt eine spannende Geschichte und die hörst du in Schwarz-Wodgeld. Wer sind Deutschland super reiche? Ab 13. Oktober in ARD Sounds.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Nils, ein 3D-Artist und selbstständiger Freelancer, beobachtet eine zunehmende Jobkrise in der Kreativbranche durch die Einführung von KI, die viele traditionelle Berufe, insbesondere in der 3D-Visualisierung und Mediengestaltung, bedroht.
  2. Es gibt zahlreiche Beispiele von Fachkräften – von Grafikdesignern bis zu CFOs –, die trotz langjähriger Erfahrung und Qualifikationen Schwierigkeiten haben, den Arbeitsmarkt zu betreten oder ihre Stelle zu halten, weil KI ihre Aufgaben automatisiert.
  3. Die Daten aus dem IAB-Arbeitsmarktbarometer und Indeed zeigen einen signifikanten Rückgang der offenen Stellen, besonders in Bereichen wie IT und Mediengestaltung, und steigende Bewerbungskonkurrenz.
  4. KI ist besonders wirksam in Bereichen, die vollständig digital und auf Computersysteme angewiesen sind, wie Video- und 3D-Design, Kundenservice oder Datenverarbeitung, wobei menschliche Entscheidungen und kreative Intuition weiterhin unersetzbar sind.
  5. Unternehmen und Einzelpersonen reagieren mit Unsicherheit und Verunsicherung, da sie nicht genau wissen, welche Fähigkeiten in Zukunft gefragt sind, und oft nicht die notwendige Unterstützung bei der Neuausrichtung erhalten.
  6. Trotz der Bedrohung durch KI bleibt ein erheblicher Bedarf an menschlicher Expertise in Entscheidungsfindung, kreativer Vision und kritischer Bewertung von KI-Ergebnissen, insbesondere in komplexen Geschäftsprozessen.
  7. Es gibt eine wachsende Notwendigkeit für Fortbildungen und persönliches Lernen, da Menschen neue Fähigkeiten erwerben müssen, um mit KI zu arbeiten und ihre Position auf dem Arbeitsmarkt zu sichern.
  8. Die Entwicklung von KI wirkt sich nicht nur auf die Arbeitsplätze aus, sondern verändert auch die Kriterien für Einstellungen, wobei traditionelle Faktoren wie Ausbildung oder Studienabschlüsse möglicherweise wieder eine Rolle spielen.

Summary:

Der Podcast diskutiert die zunehmende Jobkrise in der deutschen Wirtschaft durch den Einfluss der KI, basierend auf Erfahrungen von Nils, einem 3D-Artisten und Freelancer, sowie auf verschiedenen Beispielen aus der Branche. Nils beobachtet, dass KI in Bereichen wie 3D-Visualisierung und Mediengestaltung bereits tiefgreifende Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt hat, wobei viele Fachkräfte, selbst mit langjähriger Erfahrung, Schwierigkeiten haben, Arbeitsplätze zu finden oder zu halten. Stattdessen werden Berichte aus der Arbeitsagentur und Unternehmensumfeld bestätigen, dass KI viele Aufgaben automatisiert, insbesondere solche, die vollständig digital und auf Computer basieren.

Dennoch bleibt die menschliche Kompetenz in kreativen, entscheidungsbezogenen und kritischen Fähigkeiten unersetzbar. Die Zahlen aus dem IAB und Indeed zeigen einen deutlichen Rückgang der offenen Stellen und steigende Bewerbungskonkurrenz, was die Situation als ernsthaftes Phänomen unterstreicht. Die Studie zeigt, dass Unternehmen oft nicht die notwendige Offenheit zeigen, über ihre Zukunftsaufgaben zu sprechen, was zu Verunsicherung unter Mitarbeitern führt.

Trotzdem wird betont, dass es eine große Chance für alle ist, sich neu zu orientieren und zu lernen – insbesondere durch praktische Projekte und KI-Fortbildungen. Es wird auch darauf hingewiesen, dass KI zwar viele Aufgaben ersetzen kann, aber immer noch Menschen benötigt, um sie zu verstehen, zu leiten und zu überwachen. Der Fokus liegt daher auf neuem Lernen, Fortbildung und dem Wiedererwerb von Kreativität und kritischer Denkweise, um die Zukunft auf dem Arbeitsmarkt aktiv und sicher zu gestalten.

FAQs

Die Jobkrise entsteht hauptsächlich durch die schnelle Entwicklung von KI-Technologien, die viele bisher menschlich durchgeführte Aufgaben automatisieren können, insbesondere in Bereichen wie Mediengestaltung, Kunden-Service und 3D-Visualisierung.

Berufe wie Grafikdesign, 3D-Modellierung, Kunden-Service, Video- und Inhaltsproduktion sowie medienbezogene IT-Arbeiten sind besonders betroffen, da sie viel am Computer arbeiten und durch KI automatisiert werden können.

Ja, z.B. das IAB-Arbeitsmarktbarometer zeigt einen Rückgang der offenen Stellen um fast die Hälfte seit 2022. Auch die Bewerbungskonkurrenz ist gestiegen, und die Arbeitslosenquote bei Akademikern und IT-Experten ist höher als vorher.

Ja, klassische Ausbildungen und Studiengänge sind weiterhin relevant, besonders wenn sie praktische Fähigkeiten vermitteln, wie z.B. kritisch zu urteilen, wie KI-Aufgaben durchgeführt werden, oder wenn menschliche Entscheidungsfindung gefordert ist.

Menschen sollten lernen, mit KI zu arbeiten, sich auf kreative und strategische Aufgaben zu konzentrieren und sich auf Fähigkeiten zu fokussieren, die KI nicht ersetzen kann, wie z.B. kritisches Denken, Empathie oder persönliche Beziehungen.

Einige Unternehmen versuchen, sich an die Veränderungen anzupassen, indem sie Mitarbeiter neu ausrichten und KI-Tools integrieren. Andere verzögern Einstellungen aus Furcht vor Verlust von Arbeitsplätzen, was zu einer Verunsicherung führt.

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