Der Podcast-Transkript stellt Pierre Ledermann, CEO von Edding, vor und diskutiert die Unternehmensphilosophie, die soziale und ökologische Verantwortung in den Mittelpunkt stellt. Edding wurde von Pionieren gegründet, die früh auf Nachhaltigkeit, Mülltrennung und Diversität setzten. Heute treibt Ledermann diese Werte voran, mit dem Ziel, ressourcenneutral zu wirtschaften und den CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Ein zentrales Thema ist das Engagement für Menschenrechte, insbesondere durch die Stiftung "Doh", die Projekte für Migranten an EU-Außengrenzen und in Ostdeutschland fördert. Ledermann reiste selbst an Grenzen, um auf Gewalt und Pushbacks aufmerksam zu machen. Sein persönlicher Werdegang, geprägt von Privilegien und der Wertschätzung von Vielfalt, unterstreicht sein Bestreben, unternehmerische Mittel für gesellschaftlichen Wandel einzusetzen. Das Gespräch betont, dass Haltung und ethisches Handeln nicht nur Kosten verursachen, sondern auch einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil darstellen können.
Das wird immer über illegale Migranten gesprochen. Das Problem ist, legale Migration ist, wenn man nicht gerade viel Geld hat, überhaupt gar nicht möglich. Wir haben Menschen gesehen, den Szenen ausgeschlagen wurden, wir haben Menschen gesehen, die die Augenhöhle eingetreten wurden. Es war wirklich unfassbar, unvorstellbar, welche Gewalt an den Außengrenzen eben passiert. Für die Luft bezahlen wir alle noch nichts oder sehr, sehr wenig. Für Wasser bezahlen wir alle noch sehr, sehr wenig. Das wird sich ändern in der Zukunft und die Unternehmen, die jetzt dahin investieren, weniger von diesen Ressourcen zu brauchen, werden davon finanziell profitieren. Hallo und herzlich willkommen zu Inspiration Gap, der Podcast und um Business, Impact und Generation. Ich bin Sarah, Sozialunternehmerin. Und ich bin Lubermila, Green Deck Gründerin. Wir werfen ein Spotlight auf all die Menschen, die schon heute am laufenden Band gute Nachrichten produzieren. Wir sprechen mit den spektakulärsten Gästen, die Deutschland zu bieten hat. Große Veränderungen beginnt mit Menschen, die mutig vorangehen, nämlich euch und damit eure Ideen derklichkeit werden, braucht ihr die richtigen Werkzeuge. Und du, die Management Software aus Belgien, begleitet diese erste Staffel als exklusiver Partner und das aus guten Grund. Weil die All-in-One-Plattform macht euch frei fürs Wesentlichen, nämlich euer Business oder Projekt voranzutreiben. Und du funktioniert, wie so ein Cockpit, das bündelt Anwendung von Rechnungsstellung bis CRM, von Lieferkette bis HR und macht euch produktiv, effizient und ready to scale. Werbungende. Heute freue ich mich riesig, dass wir per Ledermann zu Gast haben. Er ist hier auch von Edding einer Marke, wie wahrscheinlich jeder von uns kennt und jeder irgendwie zu Hause hat. Pierre hat Edding zu einem Profit vor Unternehmen gemacht, zu dem Zweck, Sozial- und ökologische Ziele zu erreichen und Verantwortung zu übernehmen. Heute sprechen wir darüber, wie Edding, Haltung als Wettbewerbsvorteil nutzt, aber auch, was Haltung kostet. Doch was viele nicht wissen, Pierre spricht nicht nur irgendwie nett aus der Chefetage, sondern hat sich wohl als der einzige CEO überhaupt selbst zu den außengrenzen Europas aufgemacht. Er war im Camps, er hat teilweise Pushbacks mitbekommen und mit eigenen Augen erlebt, wie Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Er hat eine Stiftung gegründet, die Organisation unterstützt, die sonst kaum jemand finanziert, von Flüchtlingslagern bis zur Sinotrettung. Ein unfassbar spannender und außergewöhnlicher Gast willkommen, Pierre. Vielen Dank, liebe Sarah, liebe Lubo Miller für die Einladung. Ich freue mich sehr hier zu sein. Ich muss allerdings eine Sache gleich korrigieren, vorab. Ich habe die Stiftung nicht gegründet. Ich bin zwar heute im Vorstand, habe das gegründet worden von einem der Edding-Gründer, nämlich Karl Wilhelm Edding. Okay, danke sehr, dass du hier bist. Jeder kennt Edding von zu Hause, aus der Schule überall, als Marker, das Stift, als Symbol. Ihr sitzt im Hamburg, habt 700 Mitarbeiter und in 2024 knapp 150 Millionen Umsatz gemacht in 110 Länder. Kann so uns ein bisschen mehr über euch erzählen? Wer bist du? Sehr gerne. Das Unternehmen ist gegründet worden von tatsächlich zwei Schulfreunden. Das ist eine war Karl Wilhelm Edding und das andere war mein Vater, Vorgaditel, Fledermann. Die beiden haben 1960 als Ende 20er, Anfang 30er gemeinsam die Idee gestartet. Wie ist das Ganze gekommen? Herr Edding hat damals im Japan-Handel gearbeitet und irgendwann kam ein japanischer Geschäftscolege und hatte einen von diesen sogenannten Filzstiften. Das war damals nicht gar nicht noch nicht mehr so ein richtiger Stift, sondern es war eher wie so eine Flaschchen, wo so ein Filz vor einer drinsteckte. Das hat die beiden fasziniert und hat sie beide kein Geld. Deswegen mussten sie nebenbei erst mal noch ein bisschen arbeiten, aber haben letztlich angefangen diese Stifte aus Japan zu importieren und hier zu verkaufen. Der Rest ist Geschichte, dann buchen sie das Unternehmen und was die beiden dabei immer ausgezeichnet hat, ist, dass sie immer so das Unternehmen geführt haben, wie sie sich eigentlich die Welt vorstellen. Das bedeutet die Verantwortung, die auch mit dem zunehmenden Erfolg dann, sie verspürt haben, haben sie versucht umzusetzen, indem sie zum einen im Umgang hier im Hause miteinander, aber auch mit dem, was man mit den Möglichkeiten eines Unternehmers an Chancen hat, das zu nutzen. Das heißt, haben schon sehr sehr früh, dass man noch lange bevor irgendwelche Tesla und ähnliches gab, ein solarm Mobil um so kleine Besorgungen gemacht zu nutzen. Sie waren sehr sehr streng als es in den 80er Jahren losglicken mit Mülltrennung waren sie ganz vorne mit dabei. Es war wichtig, die Stifte immer nachfüllbar zu machen, von dem man das irgendwie geht schon zu Zeiten, als das überhaupt gar nicht möglich war. Wir hatten eine der ersten Frauen im Vorstand, eines Unternehmens, das an der Börse notiert ist schon Anfang der 80er Jahre. Viele von den Themen, die uns heute beschäftigen, haben die beiden als es noch gar keine Namen für solche Themen ging, einfach aus Überzeugung gemacht. Und das versuchen wir fortzusetzen. Und ich bin jetzt seit 2005 dabei und wir versuchen tatsächlich das Unternehmen in Richtung dessen zu bringen, was wir insgesamt brauchen. Wir versuchen, so zu arbeiten, dass wir nicht ressourcen verbrauchen, sondern mindestens neutral uns bewegen, sondern im besten Fall sogar positiv etwas zurückgeben. Da sind wir noch lange nicht. Auf der ökologischen Seite haben wir noch ein CO2-Fußabdruck. Wir arbeiten jedes Jahr dran, ihn zu reduzieren. Auf der sozialen Seite profitieren wir davon, dass wir in einer friedlichen Demokratie leben können. Wir alle merken aber gerade darum muss man kämpfen und da müssen auch die Unternehmen ein Beitrag leisten. Und das versuchen wir mit dem, wie wir handeln. Und da sprechen wir heute sicherlich noch ein bisschen drüber. Ja, genau darum geht es. Also ihr seid echt der Pioniere und ich finde auch schön, das Bild, das du gerade aufgemacht hast mit diesem ganzheitlichen Ansatz. Viele nehmen ja auch Demokratie und solche Themen für gegeben und bauen dann darauf. Aber vielleicht gehen wir mal tiefer, wie es für dich auch angefangen hat. Also du warst 29. Also dir Firma übernommen hast. Wie bist du eigentlich in die Rolle gekommen? Ja, wie kommt man in die Rolle, wenn man so eine nachfolge Situation ist? Ich hätte das große Glück, dass mein Vater und auch sonst niemand mir Druck gemacht hat und in der Frage, ob ich mal ins Unternehmen komme. Und dann von daher was tatsächlich so, dass ich das mehr oder weniger nach und nach ergeben hat. Also als ich jünglicher war, da war mein Plan eigentlich eher so Tierforscher oder Tierarzt oder sowas zu werden. Und dann habe ich aber irgendwann angefangen zu studieren und habe mir auch irgendwie erlaubt und habe erst joherstudiert und bin dann die US-Agegangen und irgendwann bin ich dann aber im NBA gelandet. Und dann habe ich gemerkt, dass mehr und mehr von meinen Gedanken immer um Edding kreisten. Und das habe ich dann irgendwann, meinem Vater auch mal zurückgespiegelt und habe gesagt, du, ich mittlerweile kann das mal nicht doch vorstellen. Dann war ich aber gerade im mittleren Osten und hatten wir gerade so die Idee, so ein Aquafarming-Projekt zu starten und dann rief mein Vater an und sagte, du irgendwie klappt das nicht in der Übergabe von mir an Familien-Externen vorstände. Wir haben jetzt schon wieder ein Wechsel. Möldest du nicht jetzt kommen. Und dann gab es ein paar nächte Überlegungszeit und dann gab es die Entscheidung und dann war es früher als gedacht. Bis heute aber nie bereut und jetzt bin ich schon seit über 20 Jahren tatsächlich im Vorstand. Wow, sehr beendrückend. Was für Werte sind für dich heute wichtig? Also wir haben zum einen haben wir unsere Edding-Werte dazu gehört Authentizität dazu gehört Empowerment dazu gehört aber auch Julie Karing. Ich sag gleich noch was zu denen und es gehört dazu Pioneering Spirit, also Pioniergeist. Und wir haben für uns immer gesagt, das was wir an Produkten haben ist dafür da, dass jeder Mensch zeigen kann, wer sie oder er ist. Das heißt ein Stift ist ja erstmal nur ein Stift, aber wenn Lubomila oder Zara in die Hand nimmt, dann entsteht der Zauber. Weil dann kommt zum Vorschein, was ihr in euch tragt an Wissen, an Kreativität, an Gefühlen, an Gedanken und daraus entsteht bei uns eine große Begeisterung dafür, dass Menschen eben vielfältig sind und jeder sehr sehr individuell ist. Daraus ist eigentlich so dieser Gedanke entstanden, dass doch auch weiter zu treiben und zu gucken, vielleicht gibt es Menschen die vielleicht aus entweder legalen oder auch körperlichen oder geistigen Gründen nicht so sehr in der Lage sind zu zeigen, wer sie sind oder sich nicht trauen. Und dann eben zu sagen, Mensch vielleicht können wir da einen Beitrag leisten mit unseren Produkten, mit dem, wofür wir stehen und dann waren wir schon sehr schnell bei demokratischen Haltung. Wenn ich es für mich persönlich sage, tatsächlich mit einem dicken schwarzen Erding 850 hatte ich das schon als Kind über meinem Bett stehen, auch von meinem Vater mit gegeben, da stand groß toller Ranz. Und auch zu etting hat das.
immer ausgezeichnet und auch, so bin ich auch aufgewachsen, sich wirklich dafür zu begeistern, dass Menschen unterschiedlich sind und dass man eben unterschiedliche Meinungen wertschätzt, dass man unterschiedliche Kulturen wertschätzt. Ich habe das große Glück, das große Privileg, viel mit meinen Eltern schon Reisen zu können und auch später in meinem Leben viel Reisen zu können und versieht man eben, die Welt ist so wunderbar bond und das zusammenzubringen ist halt was sehr schönes und das gerne auch mit unseren bunten Erdingprodukten. Ja, ich finde eigentlich das, aber man muss ja auch ein bisschen kreativ sein, um dieses Formstift zum bunten zur Gesellschaft zu Vielfalt zu kommen. Also für dich erscheint das in Wurgelsch, ich weiß nicht, dass so für, ich glaube, man könnte das wahrscheinlich auch mit anderen Gegenständen schaffen und die anderen Unternehmen anscheinend sich nicht unbedingt dafür. Also es muss ja irgendwo so ein bisschen auch, du hast gerade gesagt, der Toleranz-Edigen hing schon seit Kindheit quasi über den Wasch-Omini-Präsend. Wie bist du aufgewachsen? Wie kann man sich das vorstellen? Und wir waren dann so die ersten Schritte, als du dann später dann CEO, wo das, was willst du auch jetzt auch vielleicht anders machen als dem Vater? Ja, ich, also natürlich habe ich zum einen das Glück, dass ich unfassbar privilegiert aufgewachsen bin, mit all dem als Unternehmerkind im Vorort von Hamburg, eigentlich so richtig, ich bin eigentlich schließlich Holstein, das heißt irgendwie auch auf dem Land und das war erst mal ein sehr, sehr privilegiertes geschütztes Umfeld und ich habe das große Glück, man sagt ja immer so, dieses Thema einerseits Wurzeln zu bekommen und andererseits Flügel, dass die Art und Weise, wie meine Eltern mich erzogen haben, mir genau dieses Beides gegeben haben, damit verbunden aber auch schon sehr früh eben eine glaube ich ausgeprägte Bodenhaftung und auch eine Demut, das mir eben sehr, sehr gut ging und daraus dann eben auch eine Verantwortung zu gucken, Mensch, was kann man dann aus dieser Privilegierung machen um anderen Menschen oder auch Tieren, ich bin auch vorstand in einer Dietstunde, Stiftung habe ich tatsächlich selbstgegründung, ergegründet, er ist Stiftung, die sich für Tierschutz und Kinderschutz im südlichen Afrika einsetzt und das ist eben möglich, es Dinge zusammen zu bringen und unterschiedliche Welten zusammen zu bringen, das war eigentlich immer das, was mich so getrieben hat in meinem Leben und die gegründet. Die Stiftung 2011. Was sind die Themen bei der Stiftung? Genau, ich bin bei zwei Stiftungen im Vorstand, das eine ist eine Stiftung, die sich tatsächlich tuse Stiftung für Kinder und andere wilde Tiere, so heißt sie, das ist die eine Stiftung, die sich eben im südlichen Afrika engagiert, das ist tatsächlich etwas, was ich sehr weit neben Edding mache, dass es nicht so richtig miteinander verbunden, wir betreiben Wildreservat und auch ein kleines Schülerheim für Kinder, die nicht alleine zur Schule kommen in in Namibia tatsächlich. Das, was tatsächlich etwas dichter an Edding dran ist, ist die Stiftung Doh, die Stiftung Doh ist eine Stiftung, die sich für die Rechte von People on the Move, also für Migrantinnen und Migranten einsetzt, als Förderstiftung, die es gegründet worden von tatsächlich auch schon vor 20 Jahren von Karl Wilhelm Edding, einer der Eddinggründer, der in den 80er Jahren ausgestiegen ist bei Edding und seine Anteile verkauft hat und das Geld, was er dafür bekommen hat, eben in diese Stiftung eingebracht. Das ist dann großgemacht, worden von seiner Tochter von Miriam Edding und tatsächlich in dem Jahr, als unsere beiden Fäter gestorben sind, 2021 sind wir beide dann tatsächlich so richtig in Kontakt gekommen vorher hatten wir gar nicht so viel Kontakt, ein sehr unterschiedlicher Lebenswege, Miriam hat sich komplett den auch durchaus der aktivistischen Unterstützung von unterschiedlichen Themen, aber auch sehr viel im Zusammenhang mit Migration verschrieben und dadurch hatten wir gar nicht so viel Kontakt und haben uns dann aber getroffen und gesehen, dass wir wertemäßig enorm dicht beinander sind und dann kam irgendwann die Idee von Miriam die Sache, die ich möchte einig in meiner Stiftungstätigkeiten ein bisschen kürzer treten, wollen wir nicht irgendwie gucken, ob man das wieder zusammenbringen kann und dann kam die Idee, es war immer klar, das ist eine eigenständige Organisation, es ist eine Stiftung und Edding ist nackt in Gesellschaft, aber vielleicht ergibt es ein Weg, eine Brücke zu bauen und die haben wir gebaut, indem wir aus der Edding umfällt, also bei uns im Unternehmen gefragt haben, gibt es jemand, der Lust hat, mit einer halben Stelle diese Stiftung zu führen und dann hat sich die Christina Junkermann gefunden, die damals bei uns im Marketing arbeitet hat und gesagt, Mensch, es ist eigentlich genau das, wo nachher ich suche, ich möchte mich so gerne betätigen und sie hat dann die Führung der Stiftung übernommen, ich bin auch im Vorstand, ich annähe an so aktiv wie sie, und dann haben wir noch einen dritten Vorstand dabei, der für die Finanzen zuständig ist. Und seitdem versuchen wir diese Stiftung eben weiterhin im Sinne von Miriam, die heute im Stiftungsrat ist zu führen und fördern damit Projekte an zwei Stellen vor allen Dingen zum einen an den Außengrenzen der EU und zum anderen in Ostdeutschland, wo natürlich gerade in diesen Zeiten auch die Unterstützung für Projekte, die für Integration stehen, gerade sehr zurückgefahren werden und dafür steht eben die Stiftung "Doh" und das ist das, was wir tun. Und was können eigentlich diese Organisationen bewirken? Also gibt es schon einige Success stories, die du nennen kannst? Ja, es gibt viele tolle Projekte, die wir über die Stiftung unterstützen. Ich war im letzten Jahr selber mal mit einer Organisation unterwegs, der ist nur ein Kitschen, die an den Außengrenzen geflüchtete oder People on the Move dabei hilft, was so die unmittelbaren, das Notwendigste angeht, das heißt, Kleidung, Essen, auch mal erste Hilfe ohne dass das den medizinischen Anspruch hat, das ist zum Beispiel ein tolles Projekt. Mein ältester Sohn ist gerade fertig mit seinem Medizinstudium, der ist gerade arzt geworden und der ist jetzt gerade, kommt am Dienstag wieder zurück, ist für einen Monat mit den Medical Volunteers International unterwegs, das ist auch eine der Organisationen, die wir aus der Stiftung aus unterstützen, die tatsächlich dann auch medizinische Hilfe leistet, der ist gerade auf Kost, in der Nähe des großen geflüchteten Lagers, das dort gerade eröffnet hat. Insofern haben das eine sehr unterschiedliche Themen, die wir da versuchen zu unterstützen. Werbung. Wir wollten euch heute mal ein bisschen mehr über unseren Partner Odu erzählen, ein echt besonderes Junikon mit einer außergewöhnlichen Story. Wie ihr wisst, ist Odu eine all-in-one Software, die GründerInnen und KMUs, eine zentralisierte Plattform zur Verwaltung allerer Aktivitäten bietet. Sie umfasst über 45 Apps, von Buchhaltung, Personalwesen und E-Commerce bis hin zum Website-Building. Statt dutzende Tools runter zu laden zu installieren und irgendwie zu verwalten, habt ihr alles in einer einfachen intuitiven Online-Plattform. Odu hat wirklich in einem winzigen Biologie startet, auf einem Bauernhof mitten in Negenwo im Bergen. Der Gründer Fabien Pinkers, auch genannt der Belgische Bill Gates, gehört heute zu den Bergen mit den großen Vermögen, ist aber trotzdem im Backtröven. Mit gerade einmal 13 Jahren hatte er sein erste Software für das Geschäft seines Vaters entwickelt, ein Kunst- und Auktionshaus. Danach kam die Erkenntnis, dass alle Unternehmen, egal in welche Branche, mit den selben Engpessen und Schwierigkeiten zu kämpfen hatten. Und so entstand die Idee, die Arbeit von kleinen und mittleren Unternehmen, KMUs, mit einer zentralisierten zugänglichen Open Source Software zu optimieren. So entstand Anfang der 2000er Jahre zuerst Tiny-Earpie, dann Open-Earpie. Und heute ist es Odu, ein europäisches Unicorn, mit über 15 Millionen Nutzerinnen weltweit. Am Anfang haben sie super lange alles Geboots-Trap. Jetzt haben sie mehrere 100 Millionen in verschiedenen Finanzierungsrunden eingesammelt und gehören seit 2021 zu den ersten drei Unicorns in Belgien. Echt krass. Aber noch beeindruckender ist, dass sie ihre Open Source Mentalität beiberhalten haben. 80 Prozent ihres Quots sind weiterhin öffentlich zugänglich und jeder kann mitentwickeln und verbessern. Statt Elbowen und Konkurrenz geht es hier um Zusammenarbeit. Und das ist für mich so ein cooles Beispiel, das Open Source wirklich ein Motor für Impactes. Diese Haltung merkt man auch in der Kultur. Autonomie ist da riesig. Die meisten Entscheidungen werden gar nicht vom Management getroffen, sondern von den Team selbst. Das heißt, Menschen tragen Verantwortung, können gestalten. Genau wie in der Open Source Community draußen. Für mich ist es ein Traumbeispiel, die Tech-Impact und Werte zusammengehen. Und genau deswegen passt es auch so gut zu uns unter den Podcast.
über Odu erfallen wollt, schaut einfach in die Beschreibung. Das Abo gibt's schon ab 1990 pro Monat. Werbung Ende. Also das ist ja auch krass, ne? Du hast jetzt gerade angesprochen, die Außengrenzen, Medical Support, etc. Du gehst da dahin gegangen, wo ganz wenige jetzt unterstützen. Aber nicht nur Difts, so bist du da wirklich dorthin gereist an die Außengrenzen. Also ich kenne jetzt viele Spenden, gerade ich bin ja selber aus dem geflüchteten Bereich, das ist mich ein, aber ich kenne ganz wenige, die wirklich vor Ort an den Außengrenzen waren. Selbst ich persönlich war es noch nicht. Also ich fand das wahnsinnig mutig, als ich von dir gehört habe. Aber vielleicht magst du uns mal so ein bisschen erzählen, wie kam es dazu, dass du da hingereist bist und was hast du da gesehen? Ja, also wie sind mit der Stiftung, Donne, Förderstiftung. Das bedeutet halt, wir unterstützen andere Projekte. Und dann muss man natürlich auch mal gucken, was tun diese Projekte? Und dann fährt man vor Ort und ich sage gleich mal, was dazu, dass ich glaube auch an der Stelle ist mich mutig zu nennen, eigentlich gar nicht der richtige Ausdruck, weil das, was ich da vor allen Dingen gesehen habe, ist, dass die Arbeit, die dort vor Ort geleistet wird, geleistet wird, von Volunteers, die dort ja nicht wie ich fünf Tage sind, sondern die häufig mehrere Monate dort vor Ort sind, die die gesamte Organisation machen. Und ich kann das mal so ein bisschen beschreiben im letzten Jahr, wann wir in Bi-Hatch in Bosnien und dort waren wir eben bei der No-Name in Kitschen. Und das ist letztlich eine Organisation, die vor Ort organisiert war, mit zum Zeitpunkt, als wir da waren, glaube ich, sechs Volunteers. Und tatsächlich waren es alles weibliche Volunteers, alle zwischen 21 und 27 Jahren, die drei Monate vor Ort, wenn wir mal im November da ist, war ein Grad ungefähr und die Arbeit, die sie dort gemacht haben, war aus einem großen Warehouse, aus einem großen Lager, wo viele Kleiderspenden und ähnliches angekommen sind, die dort sortiert wurden. So wurden dann so Einsätze gefahren. Und die Einsätze gefahren, hieß dann entweder mit dem Fahrrad oder mit einem sehr baufälligen kleinen Auto an der Grenze längst zu fahren und zu gucken, wo Menschen häufig in Disolaten zustanden, weil sie gerade nach Pushbacks in furchtbaren Situationen waren, zu unterstützen, dann eben mit dem nötigsten. Und das Ganze in einem Umfeld, wo es kriminalisiert wurde, das bedeutet, jede weder Hilfe auch für Menschen, die zum Beispiel verletzt waren oder die Nass waren, weil sie während der Pushbacks an der Stelle da ein Bierherdsch ist, die Grenze nach Grazien ist ein Fluss. Und dort sind viele Menschen dann von der kroatischen Polizei nicht nur verprügelt worden, sondern hinterher bei einen Grad in den Wasser stoßen worden. Und nun, wie sind dann diese Einsätze mitgefahren und nur eine der schlimmsten Momente war, wo wir eine Gruppe aufgesammelt haben von, ich weiß gar nicht mehr, sechs, sieben Menschen, die klitschen das bei einem Grad seit neun Stunden über die Straße gelaufen waren. Und natürlich komplett unterkühlt waren, die wir dann versucht haben, mit Wärmedecken erst mal ein bisschen warm zu bekommen, da ihnen dann erdruckene Kleidung zu geben, ein bisschen was zu essen, um wirklich einfach das, was im wahrsten Sinne des Wortes unmenschlich da passiert ist, etwas zu lindern. Und das tun diese Volunteers eben über Monate, jeden Tag mit der riesigen Belastung, auch viele, viele fruchtbare Schicksale mitzubekommen und natürlich auch viele menschliche Treibüdien mitzubekommen, dabei selber kriminalisiert zu werden, sich selbst immer wieder auch in Gefahr zu begeben. Und da ist glaube ich der Beitrag, den wir da geleistet haben, ist ja am Ende nur, dass wir vor Ort waren und uns ein Bild davon gemacht haben. Wir konnten ja, wir mussten aufpassen, dass wir nicht im Weg rumstehen, muss man mal ehrlich sagen, weil die Arbeit haben dann eben die Volunteers gemacht. Und um dann eben zu sehen, ja, wie wichtig es ist, dass diese Menschen die Unterstützung bekommen und in dem Fall durch unsere Stiftung vor allen Dingen ja auch durch Geld spenden. Kannst du noch mal ein bisschen anschauliche, vielleicht für die Zuhören machen, vielleicht bist du nicht alle, was pushback sind, wie gerade auch vor Ort die Situation ist. Also ich bin irgendwie ganz neugierig. Man kennt dann nur so ein bisschen Karol-Arakete, die Seenotrettung so ein bisschen publik gemacht hat, aber sonst weiß man ja eigentlich nichts, was da wirklich passiert. Ja, das, was tatsächlich für mich das krasseste in dem ganzen Zusammenhang ist. Wir reden ja sehr, sehr viel über illegale Migration und wie problematisch das Ganze ist. Und es geht auch überhaupt gar nicht darum, dass es auch überhaupt nicht das Ansehen unser Stiftung, Herausforderungen im Zusammenhang mit Integration oder sowas entstehen zu verharmlosen oder ähnliches. Das aber was tatsächlich für mich so erschreckend ist, das ist eine Unwissenheit und aus meiner Sicht auch keine ausreichende Aufklärung darüber gibt, dass häufig legale Migration gar nicht möglich ist. Um das mal zu beschreiben, wenn ich als Mensch komme, der tatsächlich einen Grund hat, der das Asylverfahren zum einen ermöglichen und vielleicht auch irgendwann die die tatsächlichen Migration nach Deutschland ermöglichen würde, dann habe ich überhaupt gar keinen Zugang, weil das ist eben nicht so, dass man in Grazien an den Grenzposten oder irgendwo anders an den Außengrenzen an den Grenzposten gehen könnte und sagen, guck mal hier, ich bin eine afghanische Frau, damit bekomme ich in Deutschland in jedem Fall Asyl, dann wird man dort abgewiesen. Das heißt, es gibt keinen legalen Weg in das Verfahren. Das heißt, was müssen die Menschen machen? Die Menschen sind gezwungen, auch wenn sie einen Asylgrund haben, sie nennen das The Game, die Grenze dann eben auf illegalem Weg zu überqueren, um irgendwo in das legale Asylverfahren dann zu kommen. Das heißt, ein Lager zu erreichen und in dem Lager sich dann melden zu können, um dann in das Asylverfahren zu bekommen, dass auch viele Probleme hat. Also dann kommen wir gar nicht überreden, aber dieser erste Schritt, dass es niemanden bewusst ist, es wird immer über illegale Migranten gesprochen, das Problem ist, legale Migration ist, wenn man nicht gerade viel Geld hat, überhaupt gar nicht möglich, weil das ist eben nicht so, dass dort an der Grenze jemand steht und eine Erstaufnahme macht, sondern sie sind eben gezwungen, die Grenze auf anderen Wege zu überschreiten. Was dann passiert? An vielen Außengrenzen, wie gesagt an der Stelle, was eben koarziehen ist, dass dort die kroatische Polizei patrouliert. Und wenn die Menschen dann aufgegriffen werden, teilweise, wenn sie schon weit in koarziehen, schon kilometerweit in koarziehen, kurz vor dem Lager, wo sie hin wollen sind, dann werden sie genommen und dann werden sie das nennt sich gepuscht, begt über die Grenze wieder zurückgebracht. Das passiert manchmal freundlich, häufig aber auch in Zusammenhang mit Gewalt. Also was wir dort tatsächlich erlebt haben, ist, dass den Menschen, die Handys weggenommen wurden, das auch teilweise vor Ort zerstört wurden, dass sie das Geld weggenommen wurde. Und in dem Fall, den ich eben beschrieben habe, dann sogar die Schuhe abgenommen wurden. Und die Menschen in den Fluss zurückgepuscht, bequem wurden. Wir haben zwei Minderjährige, Jungs getroffen, die auch auf der Flucht waren. Die sind in Bier, hat über die Grenze gegangen und die sind zurückgepuscht, wurden dann nach Macedonien, also auf einer ganz anderen Seite. Also es passiert unheimlich viel, wo man sich es anguckt, sich nicht vorstellen kann, dass das in Europa passiert. Wir haben Menschen gesehen, den Zähner ausgeschlagen wurden, wir haben Menschen gesehen, die Augenhöhle eingetreten wurden. Es war wirklich unfassbar, unvorstellbar, welche Gewalt dort an den Außengrenzen eben passiert. Ich habe vorhin gefragt, was auch so meine persönliche, mein persönliches Thema da drin ist. Sagert du was, gesagt, das macht nicht so viele Sea O's. Ich glaube, wir haben eine große Chance für uns, da drin, dass wir eine Brücke bauen können. Weil, wenn das, was ich jetzt erzähle von einer Aktivistin oder einem Aktivisten erzählt wird, dann wird häufig unterstellt, dass dort irgendwie die Dinge schlimm geredet werden oder sonstiges. Und mir geht's eben darum. Ich habe natürlich auch gerade in meiner Community, da eine andere Glaubwürdigkeit, dann eben das Bild zu zeichnen, wie es ist. Und ich habe im November organisierig, ein Unternehmer-Event in der Nähe unserer Fertigung in Bausen, wo es auch genau darum geht, einfach Aufklärung zu betreiben, damit wir alle wissen, was dort passiert. Und dann kann ja jeder entscheiden, wie er sich und ob er sich engagiert. Aber das wissen darüber muss ja da sein. Und das ist leider viel zu wenig. Wie hatte ich dieses Erlebnis verwendet als Mensch, was jetzt ein bisschen erklärt, aber auch als Unternehmer? Also es hat mir als Mensch sicherlich noch mal dieses Gefühl, was sich sowieso schon in mir getragen hat, aber vergegenwertigt, was für eine unglaubliche Privilegierung, ich habe durch den Ort meiner Geburt. Niemand kann ja was dafür, wo er oder sie geboren wird. Und damit ist entweder in einem Privilegierung verbunden, in dem es einem sehr gut geht oder aber man kommt in einem Umfeld, wo es eben nicht das erlaubt, das, was ich vorhin auch über adding habe.
erzählt, dass man eben sich ausdrücken kann, wie man möchte und dass man eben einfach der oder die sein kann, die man möchte, ob das jetzt Religion ist, ob das Meinung ist, ob das sexueller Orientierung ist, was auch immer ist sein mag und daraus entsteht eben eine Verantwortung. Wir sind ja ein Planet, wir sind ja eine globale Gesellschaft und da können wir nicht einfach sagen, nur weil ein paar Leute das Glück hatten, auf der Nordhalb Kugel im richtigen Land geboren zu werden, dass man dann sagt, okay, dann ziehen wir mal die Grenzen hoch und allen anderen sind uns egal. Und das hat sich jalichen einen sehr, sehr großen Schub noch mal bekommen, darüber, dass ich das gesehen habe. Es hat auch mir leider, ich bin so ein überzeugter Europäer, es hat leider mir auch einen anderen Blick darauf gegeben, dass es auch sehr, sehr dunkle Ecken gibt, die wir auch vor den wir in Europa, dass die Augen verschließen und wo unbedingt Aufklärung notwendig ist, damit wir die Werte, die wir auch in den Menschenrechtskonvention und ähnlich mit unterschrieben haben, dass die tatsächlich auch gelebt werden. Ja, also das ist echt krass, was du erzählst, nicht da viele wollen da gar nicht hin gucken. Was ist ja auch recht unerträglich? Und ich finde aber spannend, du bist jetzt der nächste Woche, wo geht es da wieder hin, wir haben gehört, dass es schon wieder auf eine Reise geht. Was hast du da geplant? Genau, wir sind nächste Woche mit dem Stiftungsvorstand in Athen und auf Lesbos und werden dort auch Gelegenheit haben, in die Lager zu gehen, besuchen diverse NGOs, also unterschiedlichste Organisationen, die dort vor Ort sind und gucken uns letztlich auch da die Situation vor Ort an. Wir versuchen auch eine gewisse Breite immer zu unterstützen, wir sind keine riesige Stiftung, das heißt wir haben auch nicht unendlich viel Geld, aber wir versuchen auch in der Breite so zu unterstützen, dass wir sagen wir wollen medizinische Unterstützung haben, aber auch rechtliche Unterstützung, die wir fördern. Aber auch durchaus Themen wie Naja, sagen wir mal so, diese menschlichen Bedürfnisse, die auch rund um etwas Leichtigkeit sind. Und da gibt es eben tolle Organisationen, die vor Ort zum Beispiel Musik oder auch künstlerische Gestaltung machen mit den Menschen, die eben auf der Flucht sind. Das haben wir auch letztes Jahr ein Biage gemacht, da, also auch noch nicht im Kitchen, gab es einmal im Biage, gibt es einen geflüchteten Lager, das ist für Familien und allein flüchtende Minderjährige. Und da haben wir uns dann mit den Jugendlichen getroffen und einfach ein bisschen Basketball und Fußball gespielt und einfach auch ins Gespräch zu kommen. Und das darf man auch nicht vergessen, bei all dem, was die absolute, absolute notwendige Überleben ist, es ist ja nicht nur eine Frage der Würde, sondern auch des glücklichen Daseins, dass man die Gelegenheit hat, dann eben auch einfach mal ein bisschen zu spielen. Sehr schön, wirklich toll, danke für deine unglaublichen Einsatz. Ich hoffe, dass du auf Recycling, Nachhaltigkeit, ihr übernimmt auch Haltung gegen rechts, was macht ihr konkret, kannst du eine Gebeispiele geben? Sehr gerne. Also tatsächlich ist es so, wir haben sehr konkrete Zielsetzung sowohl auf der ökologischen, auf der sozialen Seite. In der ökologischen Seite kann man sich vorstellen, viele unserer Produkte, die sind basierend auf Rohstoffen, die wir per se erst mal eine Menge Emissionen verursachen. Da reden wir über Kunststoff, da reden wir all um Minium. Und wir haben zum Beispiel in den letzten Jahren sehr stolz drauf, dass wir als Erste von Virgin Aluminium auf Post-Consumer Recycling Aluminium umgestellt haben, um sich das mal ein bisschen vorzustellen, also die Hülse von einem Erding 3000, das ist so der, den jeder im Kopf hat, wenn er den denkt, die ist eben aus Aluminium. Und der CO2-Fußabdruck, Aluminium ist sehr, sehr energieintensiv in der Herstellung, reduziert sich um 90% wenn man eben auf Recycling Aluminium umstellen kann. Und das ist uns im letzten Jahr gelungen und von daher war das ein großer Schritt nach vorne. Da bleiben wir nicht stehen, weil das Ziel, wie gesagt, ist über die nächsten Jahre im besten Fall sogar Carbon Negativ zu werden. Das ist heute noch nicht so möglich, aber es gibt so die ersten Werkstoffe, wo man sehen kann, das kann aber möglich werden in der Zukunft. Das heißt, unsere Forschungsabteilung, die arbeiten jetzt eben auch schon da daran, diese Dinge dann in der Zukunft auch möglich zu machen. Und deswegen ist es ein kontinuierlicher Prozess auf der ökologischen Seite. Auf der sozialen Seite hat das unterschiedliche Ebenen zum einen, und wir beziehen auch in unser Unternehmenskommunikation sehr klar Haltung, das ist schon gesagt, die Themen demokratische Rechte, Grundrechte, gerade auch das Grundrecht auf Persönlichkeitsentfaltung, auf freie Meinungsäußerung auf, und sagen dazu, Self-Expression, also tatsächlich sich auszudrücken, ist etwas, was wir überall hochhalten. Und wo wir dann eben auch sagen, wir stehen, wir lieben das gesamte demokratische Spektrum, wo bei uns wird die ganze der Toleranz eben auf, wo es in Toleranter Haltung gibt. Weil das ist sozusagen das, wofür wir stehen, wir glauben, wir brauchen eine breite in der Demokratie immer, aber wir bekennt uns dann eben auch sehr klar gegen Bereiche, die dann eben die demokratischen Exkurs auch einschränken wollen und die Toleranz nicht mitbringen. Das ist immer wieder auch eine Herausforderung, weil natürlich auch wir bei uns im Unternehmen die volle breite der Meinung abbilden, aber wir haben zum Beispiel auch als der Krieg in der Ukraine begann, haben wir einen Pißmarker rausgegeben und die Erlöse dieses Produkte sind komplett an NGO's, die in der Ukraine tätig waren gegangen. Das hat uns viel positiven Zuspruch gebracht, aber durchaus auch gegen Wind gebracht. Das kann man sich vorstellen, unsere Fertigung ist in Bautzen, dort hat die AfD in der letzten Wahl an die 50 Prozent geholt. Das heißt, da muss man dann an der Stelle auch den Rücken gerade machen und sagen, nee, das ist unsere Überzeugung, wir stehen dazu und wir beziehen hier auch Klarhaltung. Das heißt, wir versuchen immer Marketingaktivitäten mehr und mehr in diese Richtung zu entwickeln, auch Produkte in die Richtung zu entwickeln, dass wir in unmittelbaren Beitrag leisten können. Das waren wir teilweise alleine, das waren wir teilweise mit Partnern. Wir sind für den gesamten Bereich Schreibwahn der Partner von Scher. Das kennt der eine oder andere, das ist ein Social-Scale-Abbrauch, was man mittlerweile schon sagen, ein Unternehmen, womit eben mit dem Verkauf eines jedem Produktes, ein Äquivalente-Leistung. In unserem Fall sind das Schulstunden in an Orten abracht werden, wo eben diese Leistung mangelbare sind. Und so versuchen wir nach und nach unser gesamtes Geschäft wirksam hat zu machen, auch im sozialen Bereich, dass wir eben nicht nur profitieren. Von dieser wunderbaren Demokratie in der wir leben, sondern dass wir am besten übermäßig großen Anteil dazu beitragen, dass wir sie erhalten und im besten Fall auch noch positiv weiterentwickeln können. Du hast gerade viel über eure Haltung erzählt, gerade gegen rechts. Ihr habt auch gesagt, ihr habt das ganze Spektrum bei euch in der Firma. Wie geht ihr auch in ein Exzender mit um? Bekommt ihr Anfeindungen? Bekommt ihr Kritik? Und vielleicht auch was kostet euch die Haltung? Ich habe mal von eurer CDO ein Post gesehen, so der Preis von Haltung. Ich fand dich total spannend und so, was es mit deinen Fazit. Ja, also zum einen, mir ist es auch noch mal ganz wichtig zu sagen, wenn wir sagen gegen rechts dann ist es immer die radikale Grenze zu Intoleranz, weil uns es schon wichtig ist, dass man eben auch ein Spektrum hat. Trotzdem ist es so natürlich, wenn man so Haltung bezieht, dann eckt man eben auch an. Ich persönlich, für mich, es geht es immer um Brückenbau. Das heißt, ich glaube unser größtes Problem im Moment ist nicht unbedingt nur, die das wir am rechten Rand diese Stärkung haben, sondern dass wir verloren haben, dass wir miteinander sprechen können. Und dass wir sehr, sehr schnell über teilweise Dinge, wo es total in Ordnung ist, unterschiedliche Meinungen zu haben, anfangen in ein radikales Gegeneinander zu kommen. Das ist ja manchmal, braucht es ja gar nicht so große Themen wie zum Beispiel Migration, sondern ich habe das Gefühl manchmal fangen wir schon an, uns beweise als rechtsradikal oder als linksgrünen Versift zu bezeichnen, wenn es um die Frage geht, ob man keine Ahnung gendert oder ähnlich ist. Da, wo ich total in Ordnung finde, dass man da zu unterschiedliche Meinungen haben kann, haben wir müssen noch in der Lage sein, ein demokratischen Diskurs darüber zu führen, ohne uns gegenseitig anzufinden und ohne die Argumente der anderen Seite nicht wenigstens anzuhören und anzuerkennen. Und das versuchen wir auch in unserer Kommunikation immer.
trotzdem kommt es zu den Themen und du hast es angesprochen, Franzi, unsere CDO, die ist da gerne leider die Zielschreibe von wirklich Haste, der auch passiert und wenn sie sich dann eben deutlich gerade gegen Intoleranz stellt, dann kommen da teilweise Kommentare, die sind nicht nur wiederlich, was sie denn sagen, mal sachlichen Inhalt angeht, sondern sie sind hochgradig, misogün, sie sind in hochgradig, rassistisch, sie sind in vielerleihensicht einfach, ja, muss man sagen tatsächlich, ekelhaft und das ist natürlich auch der persönliche Preis und das persönliche Risiko, in das man sich begibt. Ich muss sagen, ich bin davon in beiden Teilen bisher sehr verschont geblieben, aber gerade Franzi, die da auch mehr in der Öffentlichkeit steht, musste da schon das eine oder andere aushalten und das gehört dazu. Als Unternehmen, es gerade dieser Weg in diese Profit vor, eine regenerativität auch etwas, was man argumentativ sehr stark begleiten muss und gerade in Zeiten, die letzten Jahre waren bei uns finanziell nicht so erfolgreich, haben wir durchaus auch, wir sind ja auch bösse notiert von Teilen der Aktionäre, mal negative Feedback gekommen und gesagt, was macht ihr da eigentlich und sterbt ihr da jetzt in Schönheit und vergesst, wie das Geld verdienen. Und da ist aber unser Ziel nachzuweisen, dass man eben damit Geld verdienen kann mit dieser Haltung und dass man auf sich, sogar in dieser Richtung sich entwickeln muss. Ich habe einen großartigen Professe an meiner Business School in Chicago gehabt und war von drei Jahren oder sowas zu meinem Jubiläum sozusagen und zu meiner Reunion da und da haben wir noch mal einen Vortrag bekommen und das ist ein überzeugter Ökonomist, er, er der alten Schule und er gesagt hat, auch Milton Friedmann würde heute zu Tage sagen, investiert in Nachhaltigkeit, weil das Interessorsten, die sind in ein paar Jahren, werden sie immer rarer und heute kriegen wir sie umsonst. Und genauso wird es mit der Demokratie sein. Die wird eben, die wird von uns teurer sein und auch an der Stelle im Moment schwenkt kurzfristig das Pendel in eine Richtung. Das kann man, da kann man sagen, okay, ich versuche mich, da mit der Mode irgendwie mitzubewegen, wie es ja leider auch gerade einige große Unternehmen und ich kann es auch teilweise nachvollziehen, der Druck muss immens sein, gerade in den USA, was da auf die Unternehmen einprasselt. Aber es wird sich langfristig werden wir, wenn wir unsere Welt erhalten müssen, werden diese Dinge teurer werden und dann ist jedes Unternehmen, das ich heute darum kümmert, mit weniger Ressourcen auszukommen und auf der anderen Seite, eben auf der sozialen Seite in wirklichen Unterschied zu machen, wird davon profitieren. Und wir sehen das jetzt schon, zum Beispiel, wenn es darum geht, gute Leute zu bekommen. Wir alle wissen, dass es nicht einfach ist, gute Leute zu kriegen. Wir kriegen enorm viele Menschen, die kommen zu uns wegen unserer Haltung und die kommen teilweise zu uns und verzichten auf Geld, weil sie woanders in größeren Unternehmen mehr verdienen könnten. Aber sie sagen, Ihnen ist es wichtig für so ein Unternehmen zu arbeiten und das ist im Moment für uns auch eine Riesenchanz und das ist ein betriebswirtschaftlicher Case, der sich finanziell auszahlt und das ist das, was wir vermitteln wollen in alle zu allen unseren Steckhotern, auch intern. Das ist nichts, was wir nur machen, weil irgendwie der Lina Mann dann eine Überzeugung hat, sondern weil wir glauben, dass das Businessmodell ist der Zukunft. Ich glaube in einem Interview hast du gesagt, dass Haltungkiss Wettbewerbsvorteil glaubest du, dass durch eure Haltung auch Businessverleuen wird. Du hast gerade gesagt, dass es kostet und es wird auch mehr in der Zukunft kosten. Aber was denkst du? Geschäftspartner, Kunden. Wir hatten den Fall auch schon, dass ich Kunden mal zum Beispiel an den rechten Rand eher orientiert haben. Und wie sind wir dann damit umgegangen? Wir sind häufig damit umgegangen, dass wir unsere Haltung auch in den Paketen wird dorthin geschickt haben, sichtbar gemacht haben. Wir sind Mitglied der Kater der Vielfalt, die ja auch sehr unter Beschussstand eine ganze Zeit lang und dann haben wir entsprechend auch sehr deutlich große Beileger und große Beileger auch zu diesen demokratischen Grundwege werden mit in die Pakete reingelägt. Dadurch haben wir keine Kunden verloren. Wir haben durchaus auch mal Kommentare gekriegt von insbesondere auch so Endkunden, dann sollten wir irgendwelchen Online-Chats oder so, dass die gesagt haben, okay, jetzt kauf ich keine Addingsmehr, einen verschwinden geringer Teil im Vergleich zu denen, die unter unsere Post geschrieben haben. Jetzt kaufen Sie adding erst recht oder noch mehr oder sonstiges von daher, auch an der Stelle. Ich glaube es hilft uns. Und wenn ich unsere größten Kunden angucke, die finden es wunderbar auch die Handelskunden. Wir machen einmal im Jahre Umfrage und Fragen auch an der Stelle, macht ihr Geschäft mit adding, weil wir uns so aufstellen wie wir sind, auch auf der Haltungseite und da ist der Zuspruch, ist großartig in dem Zusammenhang. Das bedeutet, ja, es gibt sicherlich auch hier oder hier und dann Verlust darin. Ich glaube unter dem Strich gewinnen wir mit unserer klaren Haltung und verlieren nicht. Also die Bilanz ist auf jeden Fall positiv, ne, mich da mal mit. Jetzt gibt es ja aber viele andere, sie aus, die sich nicht wirklich trauen. Die sagen so, ich bin eher so politisch, die Schweiz, mich sagt, nix, ich will mich gar nicht positionieren oder sehe man Unternehmen überhaupt gar nicht politisch. Was würdest du denen empfehlen, die vielleicht darüber nachdenken und sich noch nicht trauen oder vielleicht die denken, man braucht es noch nicht? Ja, am Ende ist es eine betriebswirtschaftliche Entscheidung und ich kann das verstehen, wenn dann jemand sagt, okay, kurzfristig ist dann großes Risiko drin. Nur wir sind, glaube ich, als CEO ist ja immer auch dafür, wir sind gutes CEO's, wenn wir eben nicht nur die Optimierung der nächsten Quartalszahl im Blick haben, sondern gucken, in was vor allem Umfeld sind wir eigentlich in ein paar Jahren. Und wenn wir dann in ein paar Jahren soziale Probleme haben, die uns explodieren, dann wird das für die meisten Unternehmen ein riesiges Problem werden. Dann werden nicht nur weniger Stifte gekauft, sondern haben wir ganz andere Themen, mit denen wir uns auseinandersetzen. Wenn wir uns hier im Krieg bewegen, genauso, wenn wir Naturkatastrophen kriegen, genauso. Das sind die Themen, wo, wenn wir die nicht gemeinsam versuchen zu verhindern, laufen wir alle wirtschaftlich in eine sehr, sehr schwierige Richtung. Das heißt, selbst wenn ich als CEO sage, ich gucke nur auf die Ökonomie, dann muss ich mich doch fragen lassen, wie langfristig gucke ich dann? Oder bin ich derjenige, der tatsächlich nur sagt, okay, ich drehe mein Fehler nach dem Wende und versuche deswegen, in den nächsten paar Jahren irgendwie vielleicht ein bisschen mehr, mehr Ärger zu ersparen und hoffe, darauf ein bisschen mehr Geld verdienen zu können. Langfristig wird sie es nicht auszahlen. Ja, da habe ich tatsächlich gibt es ja einige Ökonomen, die es auch sein, Soron and Cone, auch ein großer Vorderenker in den Bereich, sagt ja immer so alle Unternehmen sind eigentlich eben nicht ökonomisch, wenn sie jetzt nicht massiv investieren, weil sozusagen man langfristig kann, an diese Kosten nicht ignorieren, wenn man mehr, wie es einmal so viele negative Externalitäten produziert. Ja, vielleicht ist das einen guten Augenblick ein bisschen mehr über den Modell von Edding zu sprechen. Du sagst sehr oft, dass Edding ist vor Profit, aber auch Profit vor Unternehmen. Was bedeutet das? Ja, das war natürlich, das ist, wir brauchten einen griffigen Namen dafür und man merkt aber, wenn man diese beiden kleinen Worte tauscht, das schon sehr deutlich wird, was wir damit meinen, dass eben Profit keinen Selbstzweck ist, sondern dass er ja für eine Sache passiert und warum gibt es denn die Wirtschaft? Die gibt es ja auch nicht als Selbstzweck, sondern gibt es dafür, dass wir Wohlstand zu Friedenheit in der Gesellschaft schaffen und die lässt sich nicht rein über die Maximierung von Geld erträgen herstellen, sondern diese Geld erträge müssen auch in der richtigen Art und Weise passieren. Das wissen wir eigentlich schon lange, weil deswegen haben wir so Tage Regelungen, die eben nicht mehr sind, dass die Menschen auf dem Weg bei der Produktion zu Gütern, gibt es leider immer noch, aber nicht in dem Maße, wie wir es in der Oberfrüher hatten, sterben müssen, weil die Arbeitsbedingungen furchtbar sind. Wir wissen alle, wie wichtig es ist, dass man an einem Arbeitsplatz Großteil seiner Zeit, seines Lebens verbringt, dass das eben auch kein Ort sein kann, indem man nur leidet. Das sind alles Dinge, die wir wissen. Und jetzt müssen wir mehr gesamtgesellschaftlicher denken und verstehen, dass diese Demokratie wir nicht vor Grand Thet bekommen haben. Und wir sind nun mal, das ist auch nicht, wir können das auch nicht auf ein paar Politiker abwälzen, die können das nicht alleine, sondern wir müssen das als Gesellschaft tragen und der Wirtschaft ist nun mal ein wesentlicher Faktor darin. Dafür müssen diese großen Player, die Politik, der Public Sector, genauso wie der Private Sector, genauso wie wir als jede Einzelne und jeder Einzelne. Wir müssen daran gemeinsam arbeiten. Und wenn die Wirtschaft meint, ob wir zehn uns da raus und alles, was wir im Unser Beitrag ist, ist viel Geld zu verdienen.
Das wird nicht funktionieren, weil wir haben gesehen, wozu das geführt hat über den letzten Jahre. Die Ressourcen sind weit über die Maßen in den letzten 100 Jahren verbraucht haben worden, als was irgendwie in der Zukunft noch funktionieren könnte. Und wir sehen im Moment bröckelt unsere Demokratie. Und das sind beides Grundvoraussetzungen dafür, dass wir unseren Wohlstand erhalten können. Und wenn wir daran nicht arbeiten, dann geht es uns verloren. Vielleicht nehm' mal deine Frage. Ich meine, es klingt jetzt alles so smooth. Du hast die Firma von deinem Papa, von deinem Vater übernommen. Er hat irgendwie schön gewachsen und jetzt mal ersetzt der Superaufnachhaltigkeit und Aufhaltung und auf Demokratie. So das klingt ja alles super nach so Wohlfühlunternehmen. Jetzt haben Sie aber die Märkte so ein bisschen verändert. Ich habe auch lesen 2020 ist bei euch auch ein großer Umbruch gewesen. Das musst du vielleicht auch das Unternehmen drehen. Da sind wir mitten drin tatsächlich im Dreh. Weil tatsächlich haben wir über viele Jahre gings. Und es ist auch sehr gut. Wie ist glaube ich auch der gesamten gerade der gesamten Gesellschaft so in zentralen und westlichen Europas in den Jahren von 2009 bis 2019 sehr sehr gut ging. Seit Corona hat sich die Welt da schon sehr verändert und natürlich auch in vielen unserer Kernmerkte. Wir wissen, dass Büro ist heute nicht mehr das, was es mal früher war. Die Digitalisierung schreitet voran. Das sind alles Dinge, was für klassische Stiftanwendungen durchaus auch nachteilig ist. Wir haben auch einen großen Bereich unter der Marke Legermaster, wo wir East Greens, Whiteboards, Flipcharts machen. Auch da, das Büro hat sich verändert. Die Schulen verändern sich. All das ist etwas, wo wir darauf für uns einstellen müssen und was uns im Moment auch unter Druck setzt. Im Moment ist alles andere als Friedefreude eier gucken. Wir haben finanziell eben auch gerade einen sehr sehr hohen Druck und den können wir uns auch nicht entziehen. Wir sind immer noch ein ökonomisches Unternehmen. Wir müssen uns selbst finanzieren. Das heißt, wir müssen genauso sparen wie das andere Unternehmen auch machen. Aber deswegen geben wir unsere Strategie nicht auf, weil wir eben auch überzeugt sind. Wir machen nicht weiter. Deswegen mit den Nachhaltigkeitsthemen, wir sagen, okay, das ist ein Überzeugungsthema. Das ist es auch, aber der eigentliche Grund ist, dass wir weiterhin vor allen Dingen davon überzeugt sind, dass wir es auch ökonomisch vor uns der richtige Weg ist. Denn auch an der Stelle sind die Märkte, die in den letzten Jahren eben gewachsen sind. Entstehen vor allen Dingen da, wo man eben Lösungen für die großen Herausforderungen findet. Und die sind nun mal im ökologischen und im sozialen Bereich. Und da können wir mit unseren Produkten eben auch ein Beitrag leisten. Wenn du auf die nächsten Jahren schaust, was bedeutet der Volk für Edding? Und natürlich in einem Kontext von Populismus, Trump und also Märkte, die nicht so wie in der Vergangenheit da sehen. Also für uns ist Erfolg. Messen wir zum einen klassisch an der Triple Bottom Line. Wir ergänzen ihn noch so ein bisschen. Also wir, das heißt, wir haben Ziele auf der ökologischen Seite. Das sind im Moment noch zum Großteil CO2-Equivalenz-Reduktion. Also CO2-Fußabdruck reduzieren. Das wird sicherlich in der Zukunft breiter werden. Die Forschung schreitet da ja auch voran. Auf der sozialen Seite kämpfen wir noch so ein bisschen darum, auch mit der Unterstützung von einigen Universitäten. Wie messen wir eigentlich unseren Beitrag? Da möglichst gut, dass wir eben auch zeigen mit unseren Aktivitäten, die wir machen. Helfen wir damit eben wirklich Menschen. Helfen wir damit wirklich der Demokratie. Da haben wir jetzt ein paar erste Kenngrösten, mit denen wir versuchen. Wir zählen so Leben und rechnen dann Aktivitäten, die wir haben auch um. Lernen da viel, auch gerade von Social Start-ups in dem Bereich, aber eben auch, gibt auch durchaus jetzt mehr und mehr Forschung in dem Bereich. Aber da haben, sind wir auch noch dabei, die richtigen KPIs zu finden, um unsere Erfolg zu messen. Und dann müssen wir finanziell auch so viel verdienen damit, dass wir unsere Zukunft investieren können. Das heißt, diese drei und ergänzt wird das auch noch darum, dass wir sehr intensiv auch unsere interne Mitarbeitenden zu Friedenheit messen. Also das ist dann noch der vierte Faktor da drin. Wir sagen dazu, interne Nachhaltigkeit oder interne Impact. Und das werden wir immer gemeinsam sehen. Und am Ende ist unser Anspruch an jeden hierbei adding, dass mit jeder Entscheidung alle Effekte berücksichtigt werden. Das bedeutet, wenn wir zum Beispiel eine Kranneuerneus Design einführen, dann geht es nicht nur darum, dass nachgewiesen wird, dass wir damit einfach mehr verkaufen können, sondern gerne auch weniger Ressourcen brauchen und auch für die soziale Nachhaltigkeit was tun, weil es zum Beispiel ein inklusiveres Design ist oder ähnlich, also überall geht es darum, Projekte zu finden, Aktivitäten zu finden, die möglichst nicht nur auf eine der Triple Bottom Line einzahlt, sondern eben im besten Fall auf alle drei oder mindestens auf zwei davon. Und das geht dann teilweise auch, indem man sich eben anders zum Beispiel mit Handelsbeziehungen auseinandersetzt. Und unsere Leute im Vertrieb gucken heute eben nicht nur darauf, Mensch, welcher Wettbewerb liegt eigentlich bei dem und kann nicht dem Händler noch irgendwo noch ein süsserliches Adding-Produkt reindrücken, sondern die gucken auch, wofür engagieren sich die Kunden. Und wir wissen das ja, wir kennen das ja von vielen großen Händlern, in und bei uns in der Branche ist das ein DuReko oder DM oder auch ein Wirt, die sich sehr, sehr klar positionieren in der Zug auf bestimmte Themen und dann guckt man, Mensch können wir Aktivitäten auch machen, wo das Geschäft diese gemeinsame Sache, auch da wieder Profit for, im besten Fall Profit für beide und für die gemeinsame Sache dann kreiert. Und das ist auch eine ganz andere Form des Vertriebes und des Marketingsystems, damit entsteht. Da stehen wir, muss man sagen, auch noch ganz im Anfang. Ich hoffe, in ein paar Jahren kann ich dann noch sehr viel mehr erzählen, aber das ist das, wo wir im Moment auch unsere Innovation in unseren Geschäftsmodellen, in unseren Produkten dahinter entwickeln. Also ich finde es natürlich wahnsinnig wie cool ihr Business und quasi Purpose Impact, wie auch immer man es nennen will, verbinden will. Jetzt frag ich mich natürlich auch, oder unsere Zuhören fragen sich, so ich bin kein CEO, ich habe keine Stiftung. Was kann ich eigentlich als Einzelner in tun und welche Entscheidungen sind denn für mich relevant? Und was wird so denen sagen? Steigt in der Seenotrettung ein oder werdet Mitarbeiter bei Edding oder bei einem coolen Unternehmen oder also was sind deine Tipps an unsere Zuhören? Ich glaube am Ende ist es ja eine höchstpersonliche Entscheidung. Zum einen sich dafür zu entscheiden, wenn ich meine eigenen Werte kenne, was sind die Themen, für die ich mich engagieren kann. Und dann ist jeder von uns viel mächtiger als CEO oder er glaubt, denn du hast schon zwei Beispiele genannt, man kann sich natürlich zum einen auch sozial engagieren und das kann man in unterschiedlichen Umfang. Ich habe gerade von den Volunteers berichtet, die machen das teilweise mit einem Großteil ihres Lebens, also sie gehen dann wirklich drei Monate dahin und dann gehen sie wieder ein paar Monate zurück und versuchen irgendwie noch Geld zu verdienen, um irgendwie um die Runden zu kommen und gehen dann wieder und machen noch ein Vorprofitarbeit, das ist sicherlich einer der extremsten Beispiele, aber wir sehen ja die unheimlich vielen Menschen, die sich auch neben ihrem normalen Tätigkeit für die Gesellschaft, ob sozial oder im Umweltbereich engagieren und das kann jeder und jeder von uns machen. Man hat die Wahl des Arbeitgebers, hast du auch eben gesagt und dann kann natürlich gucken, steht mein Arbeitgeber für die Werte, für die ich auch stehe und sich daran orientieren. Sind alle Konsumenten und Konsumenten, das heißt, sich eben aufklären darüber, welche Produkte leisten eben in welchem Bereich, welchen Beitrag, ist auch eine große Macht, die jeder und jeder einzelne von uns hat. Das bedeutet, ich glaube, wie alle können da viel mehr tun. Es gibt in der Psychologie gibt es das Phänomen des Attitude Behaviourgaps und dann sieht man der Großteil der Menschen, auch in der jetzigen Zeiten, möchte etwas Gutes tun und häufig scheitert es aber daran, dass man es irgendwie nicht so richtig schafft umzusetzen. Und das ist etwas, was glaube ich, jede und jeder von uns kennt. Ich kann das auch. Ich nehme jedes Jahr vor, häufiger mit dem Fahrrad hier zur Arbeit zu kommen und es jedes Mal wieder sehr, sehr erschreckend, wie selten ich es dann auch wirklich tue. Und da gilt es darum, den inneren Schweinhorn zu überwinden und das, wenn das jede von uns und jeder von uns ein bisschen mehr macht, dann tragen wir die Gesellschaft sehr, sehr viel mehr und da kann man sich dann seine Themen aussuchen. Das ist halt da schön auch daran. Es gibt so viel Möglichkeiten, einen Beitrag zu leisten und meistens ist es gar nicht, der nächste Schritt ist gar nicht so riesengroß, um ein bisschen mehr zu tun. Also der Schweinhorn ist gar nicht so groß. Definitiv, vielleicht zum Schluss, was gibt dir persönlich Hoffnung? Meine Hoffnung ist, dass tatsächlich viele, viele Menschen merken, wie schön es als auch ist, eben diesen nächsten Schritt zu gehen und ein bisschen mehr zu tun. Und ich glaube, dann habe ich die große Kraft, dass wir haben immer gesehen, wenn es richtig schwierig wurde, dann entsteht auch enorm viel Kreativität und Unternehmertum zum Beispiel, aber auch Bereitschaft sich zu engagieren. Das sieht man an vielen Stellen jetzt gerade da, wo die Krisen am größten sind, entsteht auch am meisten. Das ist da, wo ich meine Hoffnung rausziehe. Ich lube Mila, was du sagst, mir geht es ja ganz genau so. Ich denke auch.
auch manchmal, oh mein Gott, wo soll das noch hinführen? Und dann begeistern mich dann die Ideen, die entstehen, die Themen keine Ahnung, dann sieht man eben was, so eine Zahra mit Social-Bee auf dem Weg gebracht hast oder was du mit Plan A auf dem Weg gebracht hast. Und da kann man immer sagen, okay, wir müssen auch nicht zu groß machen, das sind sicherlich dann auch Leuchtturm Beispiele, aber man sieht es eben auch im Kleinen, wenn man sieht, wo sich der nächste oder die nächste dann engagiert und wenn es auch wirklich nur vor der eigenen Haustür ist. Und das sind die Dinge, die mir immer wieder offenen geben und die mich begeistern und jede Brücke, die wir bauen, auch da. Wenn man sehen, Menschen, die vielleicht aus sehr unterschiedlichen Richtungen halten kommen und wenn die da in der gemeinsame Grundlage finden, vielleicht noch die kurze Geschichte. Wir haben dann auch versucht, gerade auch mit dem Kollegen und Kollegen bei uns in der Fertigung in Bautzen zu sprechen, wo wir wissen, dass die ja auch dort in einem Umfeld sind, wo viele der Themen, die wir einstehen kritisch gesehen werden und haben wir dann versucht, ins Gespräch zu kommen. Und da gab es zu ich aus, dann auch mal Gespräch darüber, dass es unterschiedliche Sichten darauf geht, woher der Klimawandel kommt. Und ich habe dann eine sehr, sehr klare Erhaltung, weil die Wissenschaft ist da eben sehr eindeutig, das ist meine Sicht. Da gab es durchaus aber dann auch mal ein Gespräch, wo ich das der anderen Seite nicht überzeugen vermitteln konnte. Da gibt es ja zwei Möglichkeiten, entweder man steht auf und verlässt den Tisch und wir haben dann aber weitergemacht und am Ende haben wir einen Platz gefunden und waren beide der Meinung, mehr Müll ist auf jeden Fall Mist. Egal, wo der Klimawandel herkommt. Und dann wissen wir, dass mit dem, was wir hier bei Adding Tunes, wir Müll reduzieren. Das heißt, erst mal haben wir so den kleinen gemeinsamen Nenner gefunden und eine gemeinsame Sache daraus gemacht. Das ist manchmal, ich musste auch über meinen Schatten springen und nein, wir haben nicht auch frustriert und möchte auch meine Meinung mit aller Macht, die mir irgendwie zustät, dann versuchen, anderen aufzudrücken. Aber vielleicht ist es manchmal, tut es uns auch gut zu gucken, was es dann erst mit die kleinste Brücke, mit der wir anfangen können und vielleicht können wir auf der dann noch mehr aufbauen. Danke, Pierre, dass du uns mitgenommen hast von den Außengrenzen Europas bis zu den Maschinenraum eines Traditionen und Unternehmen. Danke nochmal für alle Geschichten. Ja, wirklich super spannend. Ich glaube alle zuhören und zuhören. Hoffentlich genau so inspiriert wie wir zwei. Ich glaube, du bist ein grandioses Beispiel dafür, wie man irgendwie CEO, Unternehmatum, Verantwortung mit all den, ich sage mal, und lobeilen Herausforderungen auf der Welt zusammenbringt und da so von ganz groß bis ganz klein, habe ich glaube ich jetzt einmal eine echt super spannende Reise heute zusammen. Danke euch beiden für das große Artikel gesprikt. Das war Inspiration Gap. Danke fürs Zeit nehmen und zuhören. Inspiration Gap ist eine Produktion von Storyhouse Entertainment, executive producer und Redaktion Sarah Yours. Werbung. In jeder Folge dieser Staffel geht es um Menschen, die die den Mut haben, etwas zu bewegen. Mit einem klaren Ziel, aber ganz unterschiedlichen Werte gängen. Was dabei immer wieder deutlich wird, wer wachsend will, braucht nicht nur gute Ideen, sondern Systeme, die mitwachsen. Prozesse, die nicht bremsen, sondern frei machen für's Wesentliche. Und genau da setzt Udu an. Als Partner dieser Staffel und als Plattformen für alle, die nicht im Tagesgeschäft stecken bleiben, sondern was bewegen wollen. Danke an Udu für die Unterstützung.
Podcast Summary
Key Points:
Edding wird als Unternehmen mit historisch starkem Fokus auf soziale und ökologische Verantwortung vorgestellt, das von Pioniergeist und Werten wie Authentizität geprägt ist.
Pierre Ledermann, CEO von Edding, erläutert die unternehmerische Haltung, die Demokratie, Vielfalt und Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil begreift und in Initiativen wie CO2-Reduktion umsetzt.
Durch die unabhängige Stiftung "Doh" engagiert sich Edding für die Rechte von Migranten, unterstützt Projekte an EU-Außengrenzen und in Ostdeutschland und macht auf Gewalt und Missstände an Grenzen aufmerksam.
Ledermanns persönlicher Werdegang und Privilegien betonen seine Motivation, unternehmerische Verantwortung für soziale und ökologische Ziele zu übernehmen, was auch in seinem Engagement für Tierschutz in Afrika zum Ausdruck kommt.
Summary:
Der Podcast-Transkript stellt Pierre Ledermann, CEO von Edding, vor und diskutiert die Unternehmensphilosophie, die soziale und ökologische Verantwortung in den Mittelpunkt stellt. Edding wurde von Pionieren gegründet, die früh auf Nachhaltigkeit, Mülltrennung und Diversität setzten. Heute treibt Ledermann diese Werte voran, mit dem Ziel, ressourcenneutral zu wirtschaften und den CO2-Fußabdruck zu reduzieren.
Ein zentrales Thema ist das Engagement für Menschenrechte, insbesondere durch die Stiftung "Doh", die Projekte für Migranten an EU-Außengrenzen und in Ostdeutschland fördert. Ledermann reiste selbst an Grenzen, um auf Gewalt und Pushbacks aufmerksam zu machen. Sein persönlicher Werdegang, geprägt von Privilegien und der Wertschätzung von Vielfalt, unterstreicht sein Bestreben, unternehmerische Mittel für gesellschaftlichen Wandel einzusetzen.
Das Gespräch betont, dass Haltung und ethisches Handeln nicht nur Kosten verursachen, sondern auch einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil darstellen können.
FAQs
Die Transkription erwähnt, dass legale Migration ohne finanzielle Mittel derzeit kaum möglich ist, aber konkrete Lösungen werden nicht diskutiert. Es wird auf Gewalt an den Außengrenzen hingewiesen, die das Problem verschärft.
Pierre Ledermann, CEO von Edding, engagiert sich persönlich durch Stiftungsarbeit und Besuche vor Ort. Unternehmen können durch Förderung von Hilfsorganisationen und eigenes Engagement Verantwortung übernehmen, wie Edding es mit der Stiftung 'Doh' tut.
Edding integriert Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung seit Gründung, z.B. durch nachfüllbare Stifte, frühe Mülltrennung und Diversität im Vorstand. Dies stärkt die Marke und schafft Vertrauen bei Kunden, die Wert auf ethisches Handeln legen.
Die Stiftung 'Doh' wurde von einem Edding-Gründer gegründet und fördert Migrantenrechte. Sie unterstützt Projekte an EU-Außengrenzen (z.B. medizinische Hilfe durch 'Medical Volunteers International') und Integrationsinitiativen in Ostdeutschland, wo öffentliche Mittel oft gekürzt werden.
Er übernahm die Rolle mit 29 Jahren, nachdem ein externer Vorstandswechsel scheiterte. Sein Vater drängte ihn nicht, sondern er entschied sich nach einem MBA und Auslandsaufenthalten, wobei sein Interesse am Unternehmen natürlich wuchs.
Edding legt Wert auf Authentizität, Empowerment, Fürsorge ('Julie Karing') und Pioniergeist. Die Produkte sollen Menschen helfen, ihre Individualität auszudrücken, was zu einem Engagement für Demokratie und Vielfalt führt.
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