Der Text analysiert Lenins Imperialismustheorie und ihre Aktualität. Zunächst wird klargestellt, dass der Begriff älter ist als Lenin und ursprünglich bürgerliche Eroberungspolitik bezeichnete. Lenin versteht Imperialismus jedoch als spezifisches Produkt des reifen Kapitalismus, das sich vom vormodernen Kolonialismus unterscheidet. Der vormoderne Kolonialismus (15.–18. Jh.) war durch agrarische Feudalgesellschaften geprägt, die vor allem Luxusgüter für Eliten handelten und nur Küstenregionen oder Inseln kontrollierten. Mit der industriellen Revolution entstand ein neuer Bedarf an Rohstoffen und Absatzmärkten, was zur territorialen Expansion und zur Integration großer Gebiete führte. Lenins fünf Merkmale umfassen Monopolbildung, Verschmelzung von Bank- und Industriekapital, Kapitalexport, internationale Monopolyerbände und die territoriale Aufteilung der Welt. Der Text betont, dass moderne imperiale Herrschaft oft indirekt erfolgt, etwa durch finanzielle Abhängigkeit, wie am Beispiel der Ukraine gezeigt wird, die durch Kredite und Rohstoffabkommen an die USA gebunden ist. Aktuelle Konflikte wie die Angriffe auf Venezuela und Iran werden als Ausdruck eines „Niedergangsimperialismus“ der USA gedeutet, die ihr schrumpfendes Machtfenster nutzen wollen, bevor China dominiert. Die Theorie bleibt relevant, da sie imperialistische Kriege nicht als individuelle Fehler, sondern als systemische Notwendigkeit des Kapitalismus erklärt. Widerstand gegen diese Kriege ist möglich und notwendig.
Von Imperialismus sprechen heute vor allem linke und besonders solche, die in einer
Leninistischen Tradition stehen.
Der Begriff an sich ist aber weder von Lenin noch überhaupt von Kommunisten erfunden worden,
sondern deutlich älter.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sprachen bürgerliche Autoren bereits recht häufig
von Imperialismus, wobei da runter in der Regel einfach militärischer Oberungspolitik
eines Staates verstanden wurde.
Und so wird das Wort Imperialismus in den Leitartikeln bürgerlicher Zeitung auch heute regelmäßig
verwendet.
Imperialistisch ist demnach ein Staat, der nach territorialer Ausdehnung durch militärische
Gewalt strebt.
Insbesondere wird der Begriff Imperialismus oft mit Colonialismus leicht gesetzt, auch
dem historischen Vormodern Colonialismus.
Kommunisten besonders solche, die sich auf Linien beziehen, mein mit Imperialismus aber nicht
einfach Gewaltpolitik, sondern ein speziell historisches Phänomen, ein Produkt des Reifen modern
Kapitalismus.
Schauen wir uns ein wenig an, was Leninist denn mit Imperialismus eigentlich meinen, was
in von historischen Colonialismus unterscheidet und ob und warum das alles eigentlich noch aktuell
und relevant für unsere Gegenwart ist.
Wenn in lenischer Traditionstehende Kommunisten von Imperialismus sprechen, dann meinen sie
damit nicht einfach Eroberungspolitik, sondern eine spezifische, immer noch andauernde
historische Phase und eine Außenpolitik, die sie von vor modernen Eroberungszügen
und Colonialprojekten unterscheidet.
Eine solche Definition eines spezifischen modernen Imperialismus als Ausdruck einer Reifen
kapitalistischen Entwicklung findet sich ansatzweise erstmals im 1902 erschienen Buch Imperialism
estade jedes britischen Ökonomen John Hoppsen, das von Lenin selbst stark rezipiert wurde
und in einer klar Marxistischen Interpretation da 1910 in Rudolf Hilferdingst das Finanzkapital.
Zur historisch Einflussreisten, pregnandesten Marxistischen Analysen des modernen Imperialismus
wurde aber Lenins der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus von 1917.
Bevor wir uns etwas näher anschauen wie Lenin den modernen Imperialismus in dieser
Schrift definiert, aber ein Wort zum Unterschied zwischen historischem Colonialismus und modernem
Imperialismus.
Verschiedene europäische Staaten begann schon ab dem 15. Jahrhundert mit der Errichtung
übersehischer Colonialreicher.
Die Europäischen Mächte, die diese frühneuzeitlichen Colonialprojekte des 15. bis 18. Jahrhunderts
Unternahm, waren im Wesentlichen noch agrarische Fäudalgesellschaften, in denen die bürgerlich
kapitalistische Entwicklung erst bescheiden erdwickelt war.
Es gab zwar schon eine Menge von Handelsstätten, in denen das Bürgertum die Sozialdominante
kraft war und es gab bereits ein relativ entwickeltes kapitalistisches Handels- und Bankensystem,
aber es gab kaum Abendsätze einer kapitalistischen Industrie.
Es gab weder die Produktionsmittel für eine moderne industrielle Maßenproduktion noch
ein Markt, für deren Produkte.
In dieser sehr große Mehrheit der Bevölkerung bestand hier immer noch als Bauernfamilien,
die alle elementalen Güter ihres Bedarfs ganz oder zumindest zu großen Teilen selbst
herstellten.
In dementsprechend drehte sich der Handel einmal abgesehen vom lokalen Kleinhandel zwischen
Städten und ihrem agrarischen Umland, in erster Linie auch nicht um große Mengen von
Rohstoffen und Industriegüter, sondern um den Handel mit kostbaren Luxusgütern für
die schmalen aristokratischen und bürgerlichen Eliten.
Umso mehr, als ein rentabler Transport von Maßengütern mit den verhandenen Technischen
und infrastrukturellen Mitteln auch gar nicht möglich war.
Das Straßennetz-Baniedrig entwickelt, weitere Landtransporte damit nur sehr langsam und
sehr teuer möglich.
Und der See-Transport über Schiffe ging zwar wesentlich schneller, aber die Ladekapazität
der vor modernen Schiffe war ziemlich begrenzt und sie waren so unsicher, dass es sehr häufig
zum Untergang von Handelsschiffen kann.
Der Schiffstransport von Gütern somit riskant war und nur rentabel, wenn der knappe
Laderaum mit Luxusgütern belegt war, deren Verkaufsgewinne im Fall eines erfolgreißen
Transports so exorbitant waren, dass das die Verluste durch regelmässigen Schiffbruch aufrog.
Routinemässigen Handel mit einfachen Rohstoffen gab es fast nur unmittelbar entlang der Küsten.
Beispielsweise im Ostseeraum, wo die Handelsschiffe der Hansel holts und pälzer aus Osteuropa
holten und gegen Manufaktur Güter der westeuropäischen Handels und Gewerbestädte eintauschen.
Unter diesen Bedingungen kam es oft vor, dass beispielsweise in einer Region eine verheerende
Hungersnot herrschte, während wenige 100 km entfernt große Ernteüberschöße eingefahren
wurden.
Der Transport von relativ billigen Massen Gütern begetreide, was so schwierig und teuer,
dass es sich schlicht nicht gelohnt hätte, Massenhaftgrundnahrungsmittel auch eine
1-200 km weit zu transportieren, wenn das logistisch überhaupt machbar gewesen wäre.
Fernhandel mit großen Handelsschiffen fand dementsprechend überwiegend mit sehr hochpreisigen
Luxuskonsum Gütern für den Bedarf von Aristokratie und Bürgertum statt.
Exotische Gewürze, Luxustextilien, kostbare Kunsthandwerksobjekte aus dem arabischen Raum
oder Asien und so weiter.
In einer solchen Ökonomie waren die beiden Hauptmotiven für modernen Imperialismus gegenstandslos.
Sicherung industrieller Rohstoffe und Gewinner von Absatzmärken für die eigene Industrie,
denn eine moderne Industrie mit Massenproduktionen gab es ja noch gar nicht.
Warum begann europäische Mächter, vor allem ab dem 16. Jahrhundert, dann überhaupt mit
der Eroberung übersehischer Kolonien, dafür gab es mehrere Motiven.
Einmal hatte der Aufstieg des Radpiederexpandierenden osmanischen Reiches, die traditionellen Handelswege
über das Mittelmeer und forder Asien blockiert, über die europäische Händler, bisher Luxusküter
aus Nordafrika, West- und Südaßien importiert hatten, dann europäische Handelshäuser
bekamen keine Konzessionen, osmanisches Territorium für den Transit zu nutzen.
Um diesen lucrativen Handel mit Luxuskütern aufreicht zu halten, musste man das osmanische Reich
irgendwie umgehen, zunächst, indem man neue Seewege suchte, um direkten Handel mit Südaßien
treiben zu können.
Und nachdem man dabei zufälligerweise den amerikanischen Kontinent entdeckt hatte, indem man sich
dort klimatisch geeignete Gebiete unterwärf, um auf Plantagenwirtschaften nun selbst Luxusküter
für den Export an die europäischen oberschichten herzustellen.
In der Karibik und Süda-Märika wurden nun Café, Kakao, Zuckerrohren, verschiedene Gewürze
auf großen Plantagen hergestellt.
Auf den man zuerst die fast lafte, den eben die Genebevölkerung zwangsarbeit leisten ließ,
und für die man, nachdem sie dabei allzu sehr dezimiert wurden, war schließlich Slavin
als Afrika importierte.
Damit war das System des sogenannten Dreiexhandels zwischen Europa, Afrika und Amerika geboren.
Aus Afrika erraubte man Slavin, um sie auf die Plantagen im colonisierten Amerika zu verschiften.
In Amerika nahmen die Plantagenazolknisse an Bord und verschifte sie nach Europa, wo man
europäische Manufaktur-Güter einkaufte, die einerseits an die Plantagen herren in Amerika
verkauft wurden, andererseits zum Eintauschen von Slavin in Afrika verwendet wurden.
Es blieb aber dabei, dass der Fernhandel sich im relativ hochpreisige Luxusküter
in erster Linie für den Konsum der oberschichten Drähte und nicht um Industrierohstoffe und
sonstiger Massengüter.
Diese vor modernen Kolonien hatten auch keine große Bedeutung als Absatzmärkte für europäische
Güter.
Es gab im Wesentlichen drei Funktionen vor moderner Kolonien.
Einerseits Handel mit teuren Luxuskonsumgütern, zweitens Gewenungen von Gold und Silber zur
Ankurbelung der europäischen Ökonomien und im Fall Spaniens um Kriegführungen Europa
zu finanzieren und drittens die Anlage von Sila Kolonien um überschüssiger in Europa
nicht versorgbare oder irgendwie missliebige Bevölkerungsteile aufzunehmen, aber das wurde
erst im 1718.
Jahrhundert Halbbex relevant.
Ein solcher Kolonialismus hatte in der Regel kein großes Interesse darin eine effektive
flächendeckende Zusammenhänge der Territorial-Herrschaft über ein großes Gebiet zu gewinnen
mit einem riesigen Kolonialen Verwaltungsabarat.
Es ging eher darum, einzelne Handelsstützpunkte an den Küsten zu sichern und einzelne
Ebenseln und Küstenregionen zu erobern, die klimatisch besonders geeignet für den Aufbau
von Plantagenwirtschaften waren.
Einzelner kleine Karibik-Ensen mit idealen Bedingungen für Zuckerrohr oder Kaffee anbauen
waren begehrter und heißer umkämpft, dass das ganze riesige Land des innere des amerikanischen
Doppelkondinens und auf dem gesamten afrikanischen Kontinent wurden überhaupt keine Versuche
unternommen, zusammenhängende große Kolonial-Herrschaften zu errichten.
Spanien war die einzige Vor-Modern-Kolonial-Macht, die in die Errichtung einer großen Zusammenhänge
Kolonial-T Territorial-Herrschaft auf dem Festland ging, aber auch dafür waren die Motive
ganz andere als für moderne Kolonial-Imperien des 19. und 20. Jahrhunderts.
Einerseits hatte sich ein Teil der spanischen Aristokratie ergänzt durch die Glücksritte
der Konkester Doris in Bittor.
und Südamerika ist neue Herrenflaschen niedergelassen. Wo sein Fäudal des Großgrundbesitzer
Herren leben, führten nur in Amerika eben auf dem Rücken erst Indigene, dann importierte
afrikanischer Slave statt auf dem europäischer bäuerlicher Pächter. Und der Schutz dieser
Stellung als Großgrundbesitzende Fäudalherren gegenüber der Masse der unterworfenden Bevölkerung
setzt er ein zumindest rudimentär flächendeckenden kolonialen Staatsabbarat voraus.
Andereseits waren erst in Mexiko dann in Südamerika riesige Silber vorkommen, aus denen sich
künftig der Großteil des spanischen Staatshaushaltes speisen sollte. Und die Ausbordung dieser
weit im Land des inneren gelegenden Silberminen setzte voraus, dass es eine halbwegs stabile
Herrschaft auch im Land des Inneren zumindest über die für den Silbertransportsehöhren bereilebanden
ruten gab. Aber selbst die spanische kolonialen Herrschaft war außerhalb der Küsten
Region einiger städtischer Stützpunkte und einige Handelsruden im Land des Inneren ziemlich
dünn und locker. Es gab beispielsweise nie ernsthafte Versuche, die gigantischen Regenwaldgebiete
im Inneren Südamerikas oder die riesigen Prärien im Inneren Nordamerikas ernsthaft unter Kontrolle
zu bringen. Der Merkantile vor moderne europäische Kolonialismus des 15. bis 18. Jahrhunderts drehte
sich im Wesentlichen um die Herrschaft über einiger bestimmte Küstenregion. Einiger bestimmte
Inseln und mancherorts einiger städtischer Stützpunkte im Land des Inneren. Aber nicht darum,
zusammenhängende Territorien, kontinentaler Dimensionen, dauerhaft und effektiv zu beherrschen
und voll in die eigene Ökonomie zu integrieren. Dafür gab es ökonomisch schlicht kein Bedarf in einer
Welt, in der auch die Gesellschaften der kolonial möchte, immer noch überwiegend aus beuerlichen
Selbstversorgern bestanden und es eine moderne Industrie noch nicht gab. Dieser vor moderne europäische
Kolonialismus war grausam und blutrünstig genug, aber er war im Umfang seiner Territorialen
Herrschaftsambition begrenzt. Das änderte sich im 19. Jahrhundert vor allem in der zweiten
Hälfte des 19. Jahrhunderts. Europa verwandelte sich damals im Zuge der industriellen Revolution
von einer Agrar in eine urbanisierte Industriegesellschaft. Die rapide expandierender moderne Industrie
brauchte massenhaft Rohstoffe, deren Bedarf in Europa selbst oft nicht mehr gedeckt werden
konnte. Eerteile, die den vor modernen Kolonialismus nie interessiert hatten, wurden jetzt
auf einmal hochinteressant, weil es in ihnen industrie Rohstoffe gab. Eisen, Kohle, Öl,
Bauchschog usw. Und der technische und infrastrukturelle Fortschritt macht es nun auch möglich
große Massen von Rohstoffen rentabel zu transportieren. Grössere, schnellere, stabilere
moderne Schiffe, das Eisenbahnnetz, eine immer dichter des Netzguter befestigt der Straßen
eröffnete Weg zu einer echten Weltwirtschaft, in der geografische Distanz immer weniger
relevant wurden. Schließlich erwuchs die europäische Industrie auch schneller als der eigene
Bienenmarkt, womit der Wunsch nach Gewinnung übersehischer Absatz merkte. Es wurde jetzt
zu einer sinnvollen Idee, große Zusammenhänge der Territorien zu unterwerfen, effektiv
zu verwalten und in die eigene Ökonomie zu integrieren. Der explosionsartige wachsende
Hunger der modernen europäischen Kapitalisten sowohl nach Rohstoffen als auch nach Exportmerken
führt denn der zweiten Hälfte des 19. und Anfang des 26. Jahrhunderts zu einem fieberhaften
Handstürmer für alle Gebiete der Welt, die nicht nied und nagelfest waren, das heißt
nicht bereits unter der Kontrolle eines halbwegs modernen und eines halbwegs mächtigen Staats
aberates standen, den man sich also ohne einen großen Krieg unter den Nagel reißen konnte.
Großbritannien, Frankreich, das Deutsche Reich, Belgien ging jetzt daran, in Afrika und
in Asien riesige neue Kolonialgebiete zu erobern. Und bereits vorhandener vor moderner
Kolonialbesitz wurde in moderne Flächendeckende territorial herrschaften umgewandelt. Viele Autoren
des späten 19. und frühen 26. Jahrhunderts nicht nur sozialistische erkannten deutlich,
dass dieses rauschartige neue Kolonialfieber gegenüber dem vormodernen Merkantilen Kolonialismus
ein historisch neuartiges Phänomen mit anderen gesellschaftlichen Triebgreifen darstellt.
Hier setzt Lenin's Imperialismus an der Lüsa. Schauen wir uns an, was Lenin unter diesem
im 19. Jahrhundert beginnt modernen Imperialismus versteht. Im Imperialismus als höchsten
Staat im des Kapitalismus liefert Lenin an einer Stelle eine besonders pregnante Kurzdefinition
des Imperialismus in fünf Hauptpunkten. Die zeigen, dass das Kolonialfieber nicht nur
ein Veränder des Verhältnisses Europas zu außen weltan zeigt, sondern auch eine grundlegende
Veränderung von Staat und Ökonomie innerhalb Europas. Schauen wir uns diese fünf Merkmaler
des modernen Imperialismus kurz an. In der erste Punkt lautet Konzentration der Produktion
und des Kapitales, die eine so hohe Entwicklungsstufe erreicht hat, dass im Monopolerschaft,
die im Wirtschaftsleben die entscheidende Rolle spielt. Der frühe Kapitalismus erwann den
meisten Bereichen von einer sehr großen Zahl kleiner Unternehmen geprägt gewesen. Die
auf nach kurzer Zeit wieder untergingen und durch andere ersetzt wurden. Das Ideal eines
Kapitalismus der freien Konkurrenz, in dem gleichberechtigte und gleich rangige Marktteilnehmerin
miteinander konkurrieren, wie es beispielsweise Eidem Smith im Wohlstand der Nations geziert
hatte, ist unter diesen Bedingungen noch am naesten an der Realität dran. Im 19. Jahrhundert
begann sich die Situation aber zu wandeln. In immer mehr Bereichen wurden die unzähligen
kleinen Unternehmen von wenigen Marktbeherrschenden Großkonzern verdrängt. Besonders stark in der Industrie
worationalisierte Produktion mit modernen Maschinen bald so hohe Anschaffungskosten voraussetzte,
das Quereinstieg mit begrenzten Kapital kaum noch möglich war. Das Kapital für eine
Form oder eine kleine Schmiedewerkstatt konnten viele Menschen irgendwann aufbringen. Das Kapital
für eine konkurrenzfähige moderne Chemie oder Maschinen-Verbrieg in nur sehr weniger. Und in
einigen Bereichen ist das notwendige Staatkapital so gigantisch, dass es weltweiten und noch ein paar
Konzerne darin gibt. In der Gegenwart sehen wir das besonders krass ausgeprägt, beispielsweise in
der Luftfahrteindustrie. Wunder zwei Unternehmen in Boeing und Airbus quasi das weltweite Monopol auf dem
Bau großer kommerzieller Passagierflugzeuge besitzen. Um ein Konkurrenzunternehmen zu Boeing und Airbus zu
starben, um eine wettbewerbsfähige eigene Großflugzeuge Produktion aufzubauen, bräuchte man wahrscheinlich
ein Staatkapital im mindestens zweistelligen Milliardenbereich. Aber auch in Bereichen, in dem kein gigantisches
Staatkapital für technische Ausstattung notwendig wäre, zeigt der Kapitalismus im Laufe seiner
Entwicklung eine Tendenz zu immer stärkere Monopolisierung und wird der Einstieg neuer Konkurrenten
zunehmend immer schwieriger, wie man sehr gut bei, ich bis wir es am Bankensektor sehen kann.
Wo die hunderten bis tausenden Lokalen und regionalen Banken des 19. und frühen 20. Jahrhunderts
mehr und mehr von wenigen Dutzend über regionalen Großbanken aufgefressen wurden. Im
frühen und mittleren 19. Jahrhundert war es nicht unüblich gewesen, und das ist in einer einzelnen
Kleinstadt ein halbes Dutzend separatelokal Banken gab. Während heute in den meisten Staaten auf
nationaler Ebene de facto noch jeweils drei vier Banken für normale Privatkunden und drei vier Banken
für große Geschäftskunden existieren. In einer Bankenlandschaft, in der ein paar international oder
mindestens nationalagierende Großbanken mit einem Kapital von Dutzenden bis hunderten Milliarden
dominieren, sind Bankiers laufbaren, die im frühen 19. Jahrhundert, bei denen man manchmal vom
Aufstellen eines Geldwechsel oder Geldverleiertäschers auf der Straße bis zum Haupt einer Großbank
aufsteigen konnte, praktisch nicht mehr möglich. In diese in fast allen Bereichen wachsende
Dominanz weniger Großkonzerne seit dem späten 19. Jahrhundert hat ein grundsätzlich verändertes
Verhältnis von Staat und Kapital zur Folge. Der Staat war auch vor dem Aufkommen des modernen
Monopolkapitalismus nicht Klassenneutral, sondern immer Staat einer bestimmten Klasse gewesen.
Und diese herrschen der Klasse war auch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in hochentwickeln
Gesellschaften bereits des Bürgertum und ein weitgehend im Bürgertum aufgegangenes mal
Element der Aristokratie. Aber der Staatseparat hatte gegenüber den einzelnen Kapitalisten eine
relativ größere Autonomie, konnte überzeugender als über der Gesellschaft und über den Klassen
Schwäben der Autonomen macht erscheinen, weil er vom Schicksal eines bestimmten Unternehmens
viel weniger abhängig war. Wenn beispielsweise die Staleindustrie eines Landes. In der Hand von
hundert kleinen Unternehmen liegt, dann ist es für die gesamte Volkswirtschaftliche Situation
und damit die Finanzlage und Macht des Staates nicht besonders relevant, ob ein oder zwei
davon jetzt pleite gehen oder abwander. Ist die gesamte Staleindustrie dagegen in der Hand
von zwei oder drei Riesenkonzernen konzentriert, dann sind alle davon "to beg to fail", während
der Bankrot oder die Abwanderung auch noch eines davon eine solche Volkswirtschaftliche
Katastrophe und damit auch eine solche Katastrophe für die Staatsfinanzierung, dass das Schicksal
des Unternehmens auch zu einer Schicksalsfrage für den Staat wird. In Deutschland, für dessen
Volkswirtschaftindustrie-Exporter und dabei besonders die Automobilindustrie herausfragend
wichtig sind, sah man diese wachsen.
Abhängigkeit des Staates von einigen Riesenkonzern, beispielsweise was besonders frappieren beim
VW-Abgas-Gandal in den 2010er Jahr. Ein Konzern wie VW, mit über 300 Milliarden Euro Jahresumsatz
und rund 300.000 Arbeiterin allein in Deutschland, ist von so überragender Bedeutung für die
deutsche Volkswirtschaft, da sein Bankrot oder eine vollständige Abwanderung von VW für sich
genommen ausreichend sein könnte, die gesamte BRD in die Rezession zu schießen und den Staatshaushalt
in eine Krise zu bringen. Ein sehr klarer Fall von Tubektofail. Und dementsprechend identifizierte
der deutsche Staat sich so sehr mit dem Schicksal von VW, dass er jahrelang aktiv bei Hilfe zu
vertuschen und der kriminellen Betrugsmanöber von VW leistete, durch gefälschte viel zu niedrige
Abgaswerte seiner Verkaufszahl zu steiger. Ausgerechnet des Bundesumweltministerium hat
das sein Publikation jahrelang Erkenntnisse über die offensichtlich manipulierten Messwerte
von VW gelöscht, um den Konzern nicht in Schmierigkeiten zu bringen.
Mit dieser Abhängigkeit zeigt sich aber auch in der ganz alltäglichen Wirtschaftsförderung
und Infrastrukturpolitik der BRD. Mit ihrer Inzeichen der Klimakatastrophe vollkommen
warnwätzigen Priorisierung des PKW-Verkehrs auf Biegen und Berechen. Mark die Welt dem
nächst doch untergehen, hauptsere VW und Deindand Koh schreiben vorher noch einige jahrelang
fette schwarze Zahlen. Im imperialistischen Zeitalter, im Zeitalter des Monopolkapitalismus,
ist aber nicht nur der Staat in hohem Maß von einigen riesen Konzernen abhängig, sondern
umgekehrt diese riesen Konzernen auch vom Staat. Erfolgreicher mega Konzernen können nicht
dauerhaft auf einen begrenzten nationalen Binmarkt beschränkt bleiben. Ab einem bestimmten
Niveau werden sie zu internationalen weltweit tätigen Konzern, die nur expandieren können
durch die Gewinnung auswertige Absatzmerkte. Um auf dem Weltmarkt ideale Bedingung für
Export und Zweikniederlassungen zu finden, brauchen sie aber die Rückendeckung eines starken
Staat, das sich für bestmögliche Rahmenbedingungen dafür einzusetzen. Sei es durch geschickte Handelspolitik,
die durch Handelsverträge beispielsweise Zollbarrieren beseitigt und politische Beschränkung
für ausleinisches Kapitalabbaut. Sei es durch militärische Gewalt, um Regierung zu stürzen,
die das eigene Handelsinteresse schädigen oder um den reibungslosen und günstigen Strom
von Rohstoffen zu sichern. Und natürlich brauchen sie den Staat um in schweren unternehmerischen
Krisensituationen den Konzern durch Hilfsgelder aus Steuermitteln zu reiten, die man in diesem
Umfang und zu diesem Kondition niemals auf den privaten Finanzmerken bekommen würde. Man
denke an die Finanzkrise ab 2009, als westlicher Staaten ihre Taume und Großbanken mit hunderten
Milliarden aus Steuergeld sanierten. Im ausgebildeten Monopolkapitalismus ist das Schicksal eines
erfolgreichen bürgerlichen Staates und das einer größten Konzerne so eng miteinander verbunden,
dass es oft erscheinen kann, als wären sie zu einer Einheit verschmolzen. Die Rolle des Staates
ist idealem Gesamtkapitalisten oft eher nach der interessen Vertretung von ein paar dutzend
spezifischen Konzern aussieht. Das zweite Kriterium des modernen Imperialismus, das Lening definiert,
bezieht sich auf das Verhältnis der verschiedenen Fraktionen des Kapitas Zuerlander. Verschmeldung des
Bankkapitas mit dem Industriekapital und Entstehung einer Finanzorligarchie auf der Basis dieses
Finanzkapitas. Das Konzept des Finanzkapitas war nicht neu, sondern sieben Jahre vorher
bereits zum österreichischen Sozialisten Hilferding formuliert wurden. Aber es wurde zentral für
die Leninistische Theorie und gehört heute gerade auch von Lenin Kritegerin zu den am meisten
Missverstandern Konzepten seiner Imperialismus Theorie. Kritegerin Lenin verstehen es oft so,
als habe Lenin mit seinen Ideen von einer Dominanz des Finanzkapitas aussagen wollen. Die Banken
hätten sich das Industriekapital unterworfen und er hätte somit eine verkürzte Kapitalismuskritik
geliefert. Was Lenin sagen will, ist aber nicht, dass die Banken im modernen Imperialismus eine
einseite Geherrschaft über ein ihn untergeordnetes Industriekapital ausüben würden, sondern dass beide
mehr und mehr miteinander fusionieren und gar nicht mehr klar voneinander trennbar sein. Die
zunehmende Konzentration des Kapitals führte wie schon erwähnt vor allem ab der zweiten
Hälfte des 19. Jahrhunderts tendenziell zum massenhaften Absterben von kleinen Unternehmen und
ihrem Aufsaugen durch immer größere Großkonzerne. Und das besonders stark in der Industrie. Je größere
die Industriekonzerne wurden, desto stärker waren sie auf einige wenige Großbanken angewiesen,
denn lokale Kleinbanken konnten unmöglich, dass für den Kreditbedarf industrieller Krisenkonzerne
notwendige Kapital aufbringen. Umgekehrt wurden die Großbanken an das Schicksal ihrer größten
industriellen Kunden gebunden. Für eine Bank, die tausende Kleinkunden hat, ist es relativ egal,
ob er mal ein paar davon pleite geht. Für eine Bank, der eine industriellen Riesenkonzerne
aus Kunden und diesmal enorme Kredite gewährt hat, hängt dagegen das eigene Schicksal am Gedanen
dieses Hauptkunden. Großbanken und industrielle Großkonzerne werden somit immer stärker voneinander abhängen,
was sich ein gemeinsamer politischer Lobbyarbeit ausdrückt. Darin das Banken große Aktienpakete der
Industriekonzerne halten und umgekehrt. Oder darin das Vertreter der großen Banken in den Aufsichtsweiten
der großen Industriekonzerne sitzen und umgekehrt, was manchmal die Form eines richtigen Co-Managements
von Großbanken und Industriekonzerne annehmen kann. Die später von ein verschisten vorgenommenes
Trennung zwischen Raffendem und Schaffendem Kapital, zwischen bösen Banken und guten Industriellen,
ist somit in der lehnenistischen Auffassung in nicht nur reaktionär, sie ist gegenstandslos.
Eine Trennung zwischen diesen beiden Bereichen ergibt es im imperialistischen Zeit,
alter gar nicht mehr wirklich, indem ein paar Dutzend Großbanken und große Industriekonzerne das
Rückgrat der Volkswirtschaft der meisten Imperialmechte bilden und somit auf direktere oder indirektere Weise
auch die Wirtschafts- und Außenpolitik ihres Staates bestimmen. Und das in ihren Grundlinien
der Regeln nicht das Antagonisten, sondern als Partner. Das dritte Kriterium von Lehnen 5
Punkte Definition des modernen Imperialismus bezieht sich auf den Export. Der Kapital-Export zum
Unterschied vom Warn-Export gewinnt besonders wichtige Bedeutung. In dem Maß, in dem die
Industrielle und infrastrukturelle Entwicklung der imperialen Mutterländer ausgereift ist,
ja, vielleicht sogar schon die Auslagerung industrieller Produktion in den globalen Süden-Soloneinsparungen
beginnt und in dem andererseits die Konzentration des Kapitars zur riesen Konzernen beginnt,
sind die nationalen Binnen, Märkte nicht mehr groß genug rentabler Anlagemöglichkeiten für
das akumulierte Kapital der großen Banken und Investoren zu bieten. Um ihr Geld weiterhin
anlegen zu können, müssen sie das im Ausland tun. Einerseits durch Investitionen in
Industrie und Infrastrukturprojekte im noch weniger entwickelten Länder, andererseits in Form
von kreditenen auswertiger Regierung schließt sich in Form von Beteiligungen an ausländischen
Unternehmen. In dieser Durchdringung von Staaten der Peripherie durch das Kapital der imperialistischen
Zentren hat zwei Ausbierungen. Einerseits geraten diese an Kapitalamen Länder sowohl ihre Regierung als
auch ihre Unternehmen in eine immer stärkere finanzielle Abhängigkeit, bis im Extremfall
eine Hand von New Yorker, Londoner, Pariser und Frankfurter Banken über Staatsbankrotter
und das Schicksal ganze Volkswirtschaften entscheiden können. Andererseits sind die großen Kapitaliste
in der imperialistischen Zentren zunehmend darauf angewiesen, dass ihre Staaten eine aktive,
eine notfalls interventionistische Außenpolitik treiben um diese Abhängigkeit des globalen Südens
zu zementieren. Also aus diesen Märkten einerseits nach Möglichkeit konkurrierende auswertige
Investoren draußen zu halten. Andererseits die örtlichen Regierungen daran zu hindern,
eine politik der ökonomischen Emanzipation zu treiben. Je stärker das Kapital des globalen
Nordens in den Ländern des globalen Südens investiert ist, desto stärker ist auch sein Interesse daran,
dass ihre eigenen Staaten beziehensweise Staaten bünde, diese Länder durch Abschluss unleiche
der Handelsverträge durch ihm direkten politischen Druck und Notfalls durch Krieg, Unterkontrolle
und den Abhängigkeit halten. Egehen wir weiter zu den letzten beiden Kriterien der
linischen Imperialismus Definition. Viertens es bilden sich internationale monopolistische
Kapitalistenverbände, die die Welt unter sich teilen und fünftens die territoriale Aufteilung
der Erde unter die kapitalistischen Großmächte ist beendet. Besonders der Fünfterpunkt wird
oft Missverstanden im Sinne von klassischer Colonialismus mit direkter territoriale Herrschaft
über übersehische Gebiete ist heute ja ein Auslaufmodell. Und damit ist bewiesen, dass
Lenin's Imperialismus-Theorie heute nicht mehr aktuell sei. Wenn Lenin von der territorialen
Aufteilung der Erde unter die kapitalistischen Großmächte spricht, dann meint der damit aber
nicht nur direkte politische Herrschaft über Colonien im offiziellen Sinne. Zu seiner Zeit,
also im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, war das zwar eine besonders stark verbreite
der Form imperialistischer Expansion, aber Lenin behandelt auch Staaten des globalen Südens
deren Unterwerfung unter die westlichen Imperialen möchte auf ihm direkte Soktilerin.
Weise erfolgt. In die politisch Formell selbstständig blieben, aber in völliger Abhängigkeit
von Auswärtigen Mächten standen. Als Beispiel nennte Persien und das
Osmanische Reich, die in niemals direkt kolonisiert wurden und von denen das
Osmanische Reich sogar eine eigene regionale Machtpolitik treiben konnte.
Er war in so starker Abhängigkeit von Westeuropäischen Banken und in sie schützen
in Regierung und Stammen, dass die Grundsügerierer Wirtschafts- wie Außenpolitik nur in
Abstimmung mit ihren Protektoren festgedägt werden konnte. Das Maximum ein Manzipation,
dass selbst ein großer Staat wie das Osmanische Reich erreichen konnte, war der Wechsel des Protektors,
der Übergang von der Sphäre des französischen und britischen Imperialismus,
in die das deutschen Imperialismus im ersten Weltkrieg. In diese indirekten Form von
Herrschaft der imperialistischen Zentren über den globalen Süden sind ab der
zweiten Hälfte des neuer 20. Jahrhunderts die vorherrschenden geworden. Offizielle
Kolonien, im Sinne der Zeit um 1900, gibt es heute nur noch weniger. Warum haben die
imperialistischen Mächte die Anfang des 20. Jahrhunderts noch so gierig nach
Au, warum von immer mehr Kolonialand streiten, denn Großteil ihrer Kolonien nach dem
zweiten Weltkrieg in die formale politische Unabhängigkeit entlassen. Im Fall der europäischen
Kolonial möchte gilt einerseits, weil sie ihren Kolonialbesitz im Zeitalter der Antikolonialen
Widerstands- und Unabhängkatsbewegung nicht mehr zu vertretbaren Kosten festhalten konnten.
Der Kolonialismus hatte eine unerwünschte Nebeneffekt, die Schaffung eines nationalen
Bürgertums in den Kolonien. Die riesigen Kolonialgebiete waren unmöglich allein durch
europäische Soldaten und Beamtebeherrschbar. Damit die Kolonialherrschaft stabil bleiben konnte,
brauchte man lokale Funktionärsschichten. Und so mussten die Kolonialmächte vor Ort einerseits
schon vorhandene Eliten in ihrer Herrschaft einbinden, andererseits neue Funktionärsschichten ausbilden,
Kolonialtruppen aus der einheimischen Bevölkerung rekrutieren und so weiter. In dieser örtlichen
Funktionärsschichten genossen zwar viele Vorteile gegenüber dem Rest der unterworfenden Bevölkerung
der Kolonien, aber sie entwickeln zunehmend ein höheres Selbstbewusstsein und empfanden ihre
weiterhin untergeordnete Stellung gegenüber den fremden Eroberern als immer unatträglicher.
Es waren diese Funktionärsschichten in den Kolonien. Einheimische Beamte, offiziere, Anwälte,
Journalisten und so weiter, die ein gerade am Beispiel des europäischen Nationalismus geschwulten,
neuen Nationalismus entwickeln und propagierten danach zu streben, sich an die Spitze
eigener neuer Nationalstaaten zu stellen, statt in untergeordneter Stellung im Dienst der
Kolonialherren stecken zu bleiben. Der Marxistische Politikwissenschaftler Benedikt Andersen hat in
seinem Buch die Erfindung der Nation am Beispiel Indonese in sehr schön nachgezeichnet, wie gerade
der Rahmen des Kolonialismus die Geburt eines neuen Gegen-Nationalismus in den Kolonien durch
die Kolonialen Funktionärsschichten vorantrieb. Spontanere wollten gegen die Ausbeutung und
Misshandlung durch die Kolonialherren hat es einen Kolonien von Anfang an immer gegeben. Aber
erst durch ihre Verbindung mit der organisatorischen und ideologischen Führung durch das neue
Koloniale Bürgertun und dem Mobilisierungswerk und ihres Projektes eines anti-kolonialen
Befreiungs-Nationalismus gewannen sie, die Sprengkraft zu gut organisierten Massenbewegungen zu werden.
Besonders ab der Mitte des 20. Jahrhunderts, wobei der Zweite Weltkrieg in mehrfacher Hinsicht
einer beschleunigende Wirkung entfaltet hatte, entstanden fast allen größeren Kolonien
anti-koloniale Befreiungsbewegungen mit Massenbasis. Viele davon explizit sozialistisch orientiert.
Anfangs reagierte die Kolonialmächte darauf überall mit brutaler Repression, aber die Bewegungen
wurden nur immer größer und populärer und jeder neue Gewaltag der Kolonialmächte
betrieb den Unabhängigheitsbewegungen neue Unterstützerinnen zu. Im Wald stand die Kolonialmächte
vor der Wahl entweder zur Aufrechterhaltung ihrer Herrschaft, richtige große Kriege zu führen
oder die direkte Kolonial Herrschaft aufzugeben. In einigen Fällen versuchte man es tatsächlich
mit massiver Kriegführung. Zwei besonders extremer und besonders blutige Beispiele sind die
französischen Kolonialkriegien in der China und Algerien in den 50er und 60er Jahren mit
100.000 Enttoten. Aber diese Kriege zeigten, dass man einerseits mit noch so exzessiver militärischer
Gewalt die gesellschaftliche Entwicklung in den Kolonien nicht mehr zurückdrehen. Die neuen
nationalbewegungen und ihre Massenbasis in der Bevölkerung nicht mit Kugeln allein dauerhaft
zerstören konnte. Die Kolonialmächte konnten 10.000 und 100.000 Menschen oben bringen, aber für
jeden Totentraten zwei neue Unterstützerin in die Reihen des Miederstandes sein. Es zeigten
andererseits, dass die europäischen Kolonialmächte auch kaum in der Lage war, Kriegführung
auf diesem Niveau 10 Jahre lang durchhalten zu können. In die Jahre lang Kolonialkriege erwiesen
sich als so dermaßen Kostspiele, dass sie jedem ökonomischen Nutzen der Kolonien zu übersteigen
droht und die für ihre Führung notwendige Massenmobilisierung von werbpflichtigen Rekruten
waren den Mutterländern innenpolitisch so unpopuliert, dass politische Unruhen mindestens
aber Wahlniederlage nach Wahlniederlage drohten. Auch Menschen in Frankreich oder Großbritannien,
die dem Kolonialismus theoretisch positiv gegenüberstammen, begangen das noch einmal zu überdenken,
wenn für seine Aufrechterhaltung ihre eigenen Kinder in einen endlosen Geräer Krieg am Ende der
Welt geschickt werden sollten. In den großen Kolonien wurde die Bereitstellung der für ihre militärische
Beherrschung notwendigen Rekruten sah, schließlich auch zu einem demografischen Problem.
In britisch Injen hatte unmittelbar vor erlang unter Unabhängigkeit in den 40er-Jahren eine
Bevölkerung von knapp 400 Millionen. Das britische Mutterland gerade einmal 51 Millionen. Zu keinem
Zeitpunkt waren auf dem indischen Subkontinent dauerhaft mehr als etwa 100.000 britische Soldaten und
Beamte stationiert. Einbrieter auf 4.000 in darin. In fast allen Kolonien erwandige Burtenraten
viel höher, als in den Kolonial möchten, wurde das demografische Missverhältnis immer extremer.
Dutzender bis 100 Millionen Menschen sind unmöglich auf dauerhaft einigen 10.000
Kolonialen gebeherrts Soldaten beherrschbar, wenn die Masse der Bevölkerung diese Herrschaft
nicht nur ablehnt, sondern auch schlagkräftige politische Organisationsformen gegen sie entwickelt
hat. In die Aufrechterhaltung direkter Kolonial herrschaft war unter diesen Bedingungen also kaum
noch praktikabel. Andererseits aber kam die Großmächte zum Schluss, das ist auch nach Gewährung der
formalpolitischen Unabhängigkeit möglich war, die Fäden weiterhin in der Hand zu behalten,
ihre ökonomischen Interessen zu garantieren ohne permanenten Krieg führen zu müssen und auch
ohne die Last eines kostspieligen Kolonialen verwaltungsabarates Schultern zu müssen. In
die ökonomische Abhängigkeit der neuen Nationalstaden von westlichen Banken und Regierungen würde
ihre politische Loyalität sicherstellen. Und diese politische Loyalität wiederum,
eine privilegierte Stellung des eigenen Kapitätssicher. Ein muß dabei spiel dafür ist der
Übergang des bellgischen Congo in die formale Unabhängigkeit. Der Congo wurde nun zwar auf dem Papier
ins subareiner Nationalstad in den Vertregen über die Unabhängigkeit sicher der Belgien sicher
bei einer herausgehobene privilegierte Stellung Belgischer Konzerne und vor allem die faktische
Beherrschung der Bodenschätze des Congo durch das bellgische Kapital. Also in der komgolesischen
Politikkräfte aufwenden bekam, die danach streiten, die Stellung Belgiens zurückzudrehen,
orchestrierte Belgien kurzerhand die Setzation der ökonomisch-wichtigsten,
europostoffreichsten Regionen als kurzlebiger Republik Kartanga, die de facto unter Belgischer
Kontroller stand und garantierte, dass das bellgische Kapital und das der mit Belgien verbündeten
westlichen Staaten exklusiven Zugriff auf die relevanten Congo-lesischen Ressourcen
beherrten. In dieses Beispiel machte Schüler. Gewährung vormäler Unabhängigkeit,
gleichzeitig aber ökonomische Knäbelung der neuen Nationalstaaten durch unleiche Handelsverträge,
durch Verträge über Privilegien und Konzessionen für westliche Konzerne, durch währendspolitische
Abhängigkeit, Stichwort CFAfron und im Notfall durch begrenzte Interventionskriege, wenn die
politische Entwicklung in der neuen Staaten in eine für das westliche Kapital allzu gefährliche
Richtung einzuschlagen drohte. Insbesondere gegen alle Versucher durch Aufbau einer sozialistischen
Ökonomie, Rohstoff und Märkte im europäischen Kapital zu entziehen. In dieses Modellen war aus der
Not geboren, die klassische direkte Kolonial-Herschaften nicht mehr dauerhaft aufrecht erhalten zu
können, aber es erwies sich zumindest für die ökonomisch besonders starken und wettbewerbsfähigen
Imperialen möchte, schließlich sogar als Vorteil hat. Durch eine solche indirekte ökonomische
Herrschaft konnte man sich die kostenkolonialer Verwaltungs-Aparate und großer Kolonial-Truppen
sparen, aber trotzdem die Rohstoff- und Absatzmärkte der ehemaligen Kolonien dominieren. Es ist
bezeichnendet das gerade die fortgeschritteste Imperial-Macht des 20. Jahrhunderts, die USA,
nur wenige direkte Kolonien hatten und die relativ früh in die formale Unabhängigkeit entließen.
Während umgekehrt, die am niedrigsten entwickelte ökonomisch-schwächste westliche Kolonial macht,
nämlich Porto-Ger am längsten und verbissensten an seinem Kolonial-Besitz-Festil und bis in die
Es gibt's ein Jahr.
in den Versuch, das seine Kolonien durch erbitterten Dauer Krieg festzuhalten.
Das schwache, wenig Wettbewerbsfähige Kapital eines Staates wie Portugar konnte Auswärte
gemerkt, nur durch künstlicher Monopole auf Basis Rohr und direkter militärischer
Herrschaft dominieren. Während das extrem starke, sehr Wettbewerbsfähige Kapital der
USA, Großbritanniens, der BRD oder Frankreichs Lennert des Globalen Südens auf ihn direkterer
Weise in seine finanzielle Abhängigkeit bringen konnte. Und Krieger nur noch als temporäre
Intervention brauchte, um in sozialistischer oder sonst wie bedenkliche Richtung gehen
der Regierung des Globalen Südens zur Resort zu bringen.
Moderne, imperialistische Kriege, in denen nur noch selten der Errichtung einer Dauerhaften
direkten Territorial Herrschaft, sondern in der Regel der Disziplenierung oder Ersetzung
unbeutmeißiger Regierung in Ländern des Globalen Südens. Das erhebten Imperialisten
Karakter dieser Kriege aber in keiner Weise auf, und auch Lennin selbst schrieb bereits
über diese Form imperialer Machtpolitik. Das Wesentliche, dieser Lennischen Analyse des
Imperialismus und was in von einer rein moralischen Kritik imperialistischer Gewalt unterscheidet,
ist der Umstand, dass sie imperialistische Kriege nicht in erster Linie als Folge der ideologischen
Verblendung oder gerade individuellen Psychopathologie der Staatenlenker verstehen, sondern
es systematisch angelegt als eine Notwendigkeit. Aber in bestimmten Stadion der Konzentration
des Kapitats in den dominierenden kapitalistischen Zentren wird die Expansion dieses Kapitas
über die Staatsgrenzen hinaus zwingend, und diese Expansion über die Staatsgrenzen muss
unter bestimmten Bedingungen auch in formmilitärischer Gewalt erfolgen. Das bedeutet eine Absage
an reformistischer, an partefistischer Konzepte, die implizit oder explizit davon ausgehen
durch Appell an die Friedensliebe, sei theoretisch eine friedliche Welt erreicht,
bei ohne, die den Kriegen zu grundlegende ökonomische und politische Ordnung umstürzen
zu müssen. Aus Lennens Theorie ergibt sich in das der Sturz des Kapitalismus in die Voraussetzung
einer friedlichen Welt ist. Von einer solchen friedlichen Welt sind wir heute freilich
weit entfernt. Im Gegenteil sehen wir aktuell gerade eine der größten Wellen westlicher
imperialistischer Gewalt nach 1945. Die israelische Vernichtung Gasars und die von den USA massiv
gestützten israelischen Aggressionen gegen den Liebernonten Iran, der US-amerikanische
Überfall auf Venezuela, die israelisch-amerikanischen an neuten Angriffe auf den Iran in diesem Jahr
die offenkundigen Vorbereitung der USA auf einen Regient-Changing Coober und im Hintergrund
immer derzeit über inzwischen über vier Jahren Ander unter Stellvertreter Krieg in der
Ukraine. All das ist die Bilanz eines einzigen Jahres. Wenn wir uns mit Lennien fragen, was
die systemischen Gründe sind, warum der NATO-Bloch und insbesondere natürlich deren dominante
Haupt macht USA in ein solches Staat im schrankenlos scheinender militärischer Eskalation
eingetreten sind, müssen wir, glaube ich, festhalten, dass sich dabei offenkundig um etwas handelt,
dass sich an verschiedenen Stellen schon als eine Art Miedergangs-Emparialismus bezeichnet
habe. Und das unterscheidet die heutige Situation trotz vieler oberflächlicher Gemeinsamkeiten
von den Jahren vor dem ersten Weltkrieg. In die europäischen Großmächter, Anfang des
20. Jahrhunderts befanden sich alle in einem Zustand des kontinuierlichen Aufspons. Ihre
Expansionslust und ihre Risikobereitschaft waren ausdrucküberschließender Vitalität. Heute
ist dagegen klar, dass nicht nur die schon mit dem Zweiten Weltkrieg in die zweite Reihe
zurückgetretenen Westeuropäischen Staaten, sondern auch die beherrschende westliche Hauptmacht
schlechthin in die USA den Zenit ihrer relativ machten Faltungen längst überschritten haben.
In der Anteil der NATO-Staaten am globalen BIP schrumpft jedes Jahr weiter, ebenso wieder
am Teil ihrer Bevölkerung an der Weltbevölkerung. Kaufkraft bereinigt hat China die USA bereits
vom Tron als größte nationale Volkswirtschaft der Welt gestoßen. Und es ist klar, dass China
mittelfristig auch das militärische Potenzial der USA klar übertreffen wird. Die Möglichkeiten
westlicher Machtpolitik werden von jetzt an tendenziell immer geringer werden. Und es
ist absehbar, dass der Aufstieg China ist zumindest in Asien schon relativ bald jede westliche
Interventionspolitik unmöglich machen wird. Zumindest ohne die Bereitschaft in einen Weltkrieg
einzutreten, denn die USA auf konventioneller Ebene bald auch nicht mehr gewinnen konnten.
Andererseits sind die militärischen Machtmittel des NATO-Blogs und besonders der USA aktuell
aber immer noch die stärksten der Welt. Für alle westlichen Regierungen steht somit ein
sich langsam schließen des Zeitfenster vor Augen, die Welt heute noch nach ihren Vorstellungen
umgestalten zu können, in dieser Fähigkeit aber mit jedem Jahr das Verstreicht in größeren
Maß zu verlieren. Die gesteigerte westlicher und vor allem US-amerikanische Expansions- und
Aggressionslust kann man somit, dass ein Versuch verstehen, für die Sicherung der Stellung
seines Monopolkapitas auf dem Weltmarkt herauszuholen, was noch herausholbar ist, bevor die Unterlegenheit
gegenüber China und zu den daran anderen asiatischen Mächten tatsache geworden ist. Die chinesische
Außenpolitik ist momentan noch eine Defensive, einer in hohem Maß Kriegserwerse.
Im dichinesische KP weiß, dass die Zeit für die chinesische Machtstellung arbeitet, während
sie gegen den NATO-Blog arbeitet. Einer Macht, die weiß, dass ihre relative Machtstellung
gegenüber ihren Rivalen auf friedlichem W kontinuierlich größer werden wird, ist aber weniger
genaigt sich ein riskante militärischer Abenteuer mit dem Potenzial direkter Konfrontation
mit anderen Großmächten zu stürzen, als eine Macht, die weiß, dass ihre Zeit abläuft.
Positionen, die das westliche Kapitale heute auf dem Weltmarkt verliert, werden die westlichen
Staaten in 20 oder 30 Jahren kaum noch mit militärischen Mitteln zurückgewinnen können,
wenn das für nötig befunden werden sollte. In dieses Ausnutzen, das noch gegebenen Zeitfensters
vor allem durch die USA, zeigt sich einerseits in Form der Intervention in Stellvertreterkriegern
im Ausmaß, dass es nach 1945 kaum gegeben hat. Das eindregneste Beispiel dafür ist natürlich
der Ukraine-Krieg, in der ohne kontinuierliche, massive westliche Beteiligungen so nicht
mehr stattfinden könnte. Die große Mehrheit aller auf ukrainischer Seite eingesetzten Waffen
und Munitionen kommt von NATO starten. Die für den Einsatz dieser waffen notwendigen
Zielkoordinaten werden der Ukraine direkt von Washington durchgegeben. Die Kommunikation
der ukrainischen Streitkräfte erfolgt über das US-amerikanische Starling-Sustil. Der
solte ukrainischen Truppen wird von Hilfszahlung der NATO-Staaten finanziert. Bei denen
es sich wohlgemerkt, übrigens zum Großteil nicht um Großzüge geschenkt gehandelt, sondern
ein Krediter, die die Ukraine in vollkommener finanzielle Abhängigkeit von USA und EU für.
Und offenkunde werden erster Linie auch nicht in Kiev, sondern in Washington darüber
entschieden, ob und wie lange der Krieg fortgeführt wird. Also im Frühjahr 2022, der Abschluss
eines Waffenstellstandes zwischen Ukraine und Russland kurz bevorstamm, intervenierten
die USA und Großbritannien um der Regierung-Salanski deutlich zu signalisieren, dass an Friedensschluss
zu diesem Zeitpunkt nicht erwünscht sei. Und die öffentlich zähleberierten D-Mütigungszehn-Salanski
ist im weißen Haus letztes Jahr, haben noch einmal überdeutlich demonstriert, in
dass für einen drückenden Varsalität zu Erhältnis die ukrainische Regierung zu den USA steht.
Worum entgeht es in diesem Krieg? Einerseits darum in die Ukraine als Abhängige Wirtschaftskolonie
der USA und der EU zu erhalten. In dieser Entwicklung begann bereits nach dem Umsturz von 2014,
als die nach dem Wegfall der russischen Substitien bankrote Ukraine für ein notdürftiges
finanzielles Überleben auf massive westliche Kredite angewiesen war. In diese Kredite erhielt
sie auch, aber nur für die Verpflichtung, ihre Wirtschafts- und Außenpolitik vollsteinig
den Interessen des westlichen Kapitats unterzuordnen. Heraustrein und der russischen Konkurrenz
im ukrainischen Markt, Beseitigung aller Investitionshindernisse für westliche Konzerne und insbesondere
Erleichterung des Erwerbs ukrainische Agrarflächen durch amerikanische und westeuropäische Agrarkonzerne.
Und schließlich zur Störung des ohnehin dürftigen ukrainischen Sozialstaates. Privatisierung
von Staatsbetrieben und Massenerentlassungen von Beamten, um sicherzustellen, dass der ukrainische
Staat auch die teilweise extrem hohen Zinsraben der westlichen Geldgeber bedienen kann.
Also Resultat dieser Maßnahmen ist die Ukraine auf manchen Felder heute quasi an Monopolmarkt
des EU und US-amerikanischen Kapitats geworden. Das russische Kapital ist gänzlich verdrängt und
Kiev kann keine bedeutende politische Entscheidung mehr treffen, ohne vorher die Genehmigung Washington's
und in etwas geringerem Maß auch der führenden EU-Staaten einzuholen. Den nicht nur die Macht haben,
die Ukraine durch Einstellung der Kredite und Einforderung ihrer Schulden finanziell zu vernichten,
sondern von deren Wohl wollen auch vollständig das militärische Überleben des ukrainischen Staates abhängt.
Es ist ein Musterbeispiel in der ohne direkte territoriale Besatzung auskommt in direkten
Kolonisierung, eines Formell weiterhin selbstständigen Landes, wie es Lenin etwa am Beispiel Persians bereits
pregnan beschrieben hatte. Im Bemerkenswerterweise erklären die USA ihre Motivation den Krieg vorzuführen,
übrigens auch ganz offen ausschließlich mit ihren ökonomischen Interessen.
Voraussetzung für weitere Wässeunterstützung war die Unterzeichnung eines neokolonialen
Rohstoffabkommens zwischen den USA und der Ukraine, die den USA die faktische Kontrolle
über die strategischen Rohstoffe des Landes garantierte.
Überhaupt hat besonders der US-Imperialismus unter der Regierung Trump sich fast vollständig
von der lange herrschenden Siedte gelöst, die eigene imperiale Machtpolitik ideologisch
als ein Kampf für Freiheit, Demokratie, Menschenrechte und so weiter zu begründen.
Stattdessen werden die eigentlichen, die ökonomischen Motive hinter dem Krieg in einer brutalen
Deutlichkeit ausgesprochen, die selbst in den Staatskanzline der europäischen
imperialistischen Mächte vor 1914 selten war.
In Bezug auf den Überfall auf Venezuela und dann in Iran wird beispielsweise ganz direkt
und offen erklärt, Ziel dieser Kriege sei Kontrolle über das Venezolane schon iranische
Öle.
Inneren Verhältnisse dieser Staaten interessiert nahe nicht, solange es in ihrer Handelspolitik
auf Washington, Nalini, ging.
Im Jahr 2026, in dem Minister der US-Regierung in öffentlichen Statements auflisten, zur
Gewinnung welcher Rohstoffe sie gerade welchen Krieg führen, noch davon zu sprechen, die
lenische Imperialismus-Theorie sei überholt und passen nicht mehr auf die moderne Welt
ist zu einem Witz geworden.
Neben dieser direkten ökonomischen Motivation der aktuellen westlichen und besonders
USA-Gression steht aber auch eines strategischer der Vorbereitung auf die größeren Kriege
der Zukunft.
Auf einen neuen Weltkrieg der den Aufstieg Kinas und die Stellung seines wichtigsten verbündeten
russlandlangerfristig bremsen könnte.
Immer offener, bereiten die absteigenden USA sicher von potenziellen Entscheidungskampf
mit dem aufsteigenden China vor.
Um die Dominanz des US-Kabitas auf dem Weltmarkt noch ein bisschen zu verlängern.
Der strategische Schwenk weg von Europa hin zu einer Konzentration amerikanischer Machtpolitik
auf den asiatischen Raum ist dafür bezeichnet.
Den untergeordneten europäischen Bundesgenossen der USA ist in einem solchen Entscheidungskampf
offensichtlich die Rolle zugewiesen, einen europäischen Kriegschaubplatz gegen den chinesischen
verbündeten Russland zu eröffnen.
Die Regierung März, die sich aufhört, wie ein Europa eingesetztes US-Marionettenregion
begründet die Militarisierung der BRD, ist sehr offen mit der Vorbereitung auf diesen
Krieg.
Und den Vorbereitung auf diesen großen Krieg müssen potenziell prochinesisch und prorosische
Regierung im globalen Süden ausgeschaltet, neue Stützpunkte aufgebaut und Kontrolle
über im Kriegsfall strategisch entscheidende Rohstoffe wie eben das Öl gewonnen werden.
Besonders die Überfehler auf Venezuela und in Iran sind offensichtlich auch Vorbereitungskriege.
Es gibt neben den äußeren Begrenzungen imperialistischer Machtpolitik durch die Machtpolitel
Mittel der geopolitischen Revan, aber auch eine innere Begrenzung dieser Politik.
Die Bereitschaft der eigenen Bevölkerung ist sich in die Vorbereitung und durchführen
dieser Kriege einsparen zu lassen.
Ob die BRD und andere NATO starten, in 5 oder 10 Jahren tatsächlich in einen neuen imperialistischen
Weltkrieg eintreten oder nicht, hängt ein hohem Maß auch von uns ab.
Und davon, ob und wie wirksam wir diesen krewegenden Krieg widerstand leisten.
Und darum, ob und wie es uns gelingen könnte, die Kriegsvorbereitung zu sabotieren
und im eigenen Imperialismus einen Strich durch die Rechnung zu machen, darum mögers gern
auch in der Kommentarspalte geben.
Podcast Summary
Key Points:
Der Begriff „Imperialismus“ ist älter als Lenin und wurde ursprünglich von bürgerlichen Autoren für militärische Eroberungspolitik verwendet.
Lenin definiert Imperialismus als spezifische Phase des reifen Kapitalismus, nicht als bloßen Kolonialismus; fünf Merkmale: Monopolbildung, Finanzkapital, Kapitalexport, internationale Monopolyerbände, territoriale Aufteilung.
Der vormoderne Kolonialismus (15.–1
Jh.) war auf Luxusgüter und Handelsstützpunkte ausgerichtet, während der moderne Imperialismus durch industrielle Rohstoff- und Absatzmarktbedürfnisse geprägt ist.
Die heutige imperiale Herrschaft erfolgt oft indirekt (z. B. durch Kredite, Handelsverträge, militärische Interventionen) statt durch direkte Kolonialverwaltung; Beispiele wie die Ukraine zeigen neokoloniale Abhängigkeit.
Aktuelle US-geführte Aggressionen (Ukraine, Venezuela, Iran) werden als Ausdruck eines „Niedergangsimperialismus“ gedeutet, der das schwindende Zeitfenster westlicher Dominanz angesichts des Aufstiegs Chinas nutzen will.
Summary:
Der Text analysiert Lenins Imperialismustheorie und ihre Aktualität. Zunächst wird klargestellt, dass der Begriff älter ist als Lenin und ursprünglich bürgerliche Eroberungspolitik bezeichnete. Lenin versteht Imperialismus jedoch als spezifisches Produkt des reifen Kapitalismus, das sich vom vormodernen Kolonialismus unterscheidet.
–18. ) war durch agrarische Feudalgesellschaften geprägt, die vor allem Luxusgüter für Eliten handelten und nur Küstenregionen oder Inseln kontrollierten. Mit der industriellen Revolution entstand ein neuer Bedarf an Rohstoffen und Absatzmärkten, was zur territorialen Expansion und zur Integration großer Gebiete führte.
Lenins fünf Merkmale umfassen Monopolbildung, Verschmelzung von Bank- und Industriekapital, Kapitalexport, internationale Monopolyerbände und die territoriale Aufteilung der Welt. Der Text betont, dass moderne imperiale Herrschaft oft indirekt erfolgt, etwa durch finanzielle Abhängigkeit, wie am Beispiel der Ukraine gezeigt wird, die durch Kredite und Rohstoffabkommen an die USA gebunden ist. Aktuelle Konflikte wie die Angriffe auf Venezuela und Iran werden als Ausdruck eines „Niedergangsimperialismus“ der USA gedeutet, die ihr schrumpfendes Machtfenster nutzen wollen, bevor China dominiert.
Die Theorie bleibt relevant, da sie imperialistische Kriege nicht als individuelle Fehler, sondern als systemische Notwendigkeit des Kapitalismus erklärt. Widerstand gegen diese Kriege ist möglich und notwendig.
FAQs
Lenin versteht unter Imperialismus nicht einfach Eroberungspolitik, sondern eine spezifische historische Phase des reifen Kapitalismus, die durch Monopolherrschaft, Finanzkapital und Kapitalexport gekennzeichnet ist.
Die fünf Merkmale sind: 1. Monopolbildung durch Konzentration von Produktion und Kapital, 2. Verschmelzung von Bank- und Industriekapital zur Finanzoligarchie, 3. Kapitalexport wird wichtiger als Warenexport, 4. Bildung internationaler Monopolyerbände, 5. Territoriale Aufteilung der Erde unter die Großmächte.
Der vormoderne Kolonialismus basierte auf agrarischen Feudalgesellschaften, die Luxusgüter für Eliten handelten, ohne industrielle Rohstoffe oder Absatzmärkte zu benötigen. Der moderne Imperialismus entstand mit der industriellen Revolution und zielte auf die Sicherung von Rohstoffen und Absatzmärkten für die Massenproduktion.
Direkter Kolonialismus wurde unhaltbar wegen des Widerstands antikolonialer Bewegungen, der hohen Kosten für Kriege und Verwaltung sowie des demografischen Missverhältnisses zwischen Kolonialmächten und Kolonien. Stattdessen setzten die Mächte auf indirekte ökonomische Herrschaft.
Indirekte Kolonisierung bedeutet, dass formal unabhängige Staaten durch finanzielle Abhängigkeit, ungleiche Handelsverträge und politischen Druck kontrolliert werden, ohne direkte territoriale Besatzung. Lenin nannte als Beispiele Persien und das Osmanische Reich.
Die Theorie bleibt relevant, weil moderne Kriege wie der Ukraine-Krieg und Interventionen im globalen Süden weiterhin ökonomische Motive wie Rohstoffkontrolle und Markterschließung verfolgen, wie die USA offen zugeben, etwa bei Ölinteressen in Venezuela und Iran.
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