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Was ist eine Paartherapie und was nicht: Darum hast du ein falsches Bild davon, was in der Paartherapie passiert! #300

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Was ist eine Paartherapie und was nicht: Darum hast du ein falsches Bild davon, was in der Paartherapie passiert! #300

Mehrere Vorurteile über Paartherapien werden in diesem Podcast aufgezeigt und kritisch hinterfragt. Das Beispiel vom Boxen verdeutlicht, dass ein Handtuchwerfen ein klares Ende der Krise signalisiert und die Verzögerung, bis der andere zum Handtuchwerfen kommt, die Krise verlängert. Viele Paare verweilen jahrelang in der Krise, weil sie Angst vor Verurteilung und Scham haben und ihre Beziehung nicht öffnen. Es wird betont, dass Paartherapien nicht nur bei schweren Ehekrisen oder Trennungen sinnvoll sind, sondern auch viel früher, z. B. vor Lebensereignissen wie der Kinderplanung, eingesetzt werden können, um ein stabiles Fundament zu schaffen. Vorurteile wie „Therapie ist Schwäche“ oder „Probleme lösen sich von selbst“ werden widerlegt. Stattdessen wird ein strukturierter, lösungsorientierter Ansatz dargestellt, bei dem Gefühle und Emotionen ausführlich verarbeitet, aber auch konkrete Ziele und Fahrpläne festgelegt werden. Der Fokus liegt auf Empathie, hoher Transparenz und dem persönlichen Wohlgefühl der Paare. Therapeuten arbeiten nicht als Partei, sondern als neutraler Begleiter, der Methoden vermittelt, damit die Paare selbst Lösungen finden können. Eine frühzeitige Intervention ist entscheidend, um das Leid zu vermeiden und echte Verbesserungen im Beziehungsleben zu erreichen. Die Podcast-Redaktion betont, dass viele Paare durch die Gespräche Vertrauen gewinnen und bereit sind, die Therapie frühzeitig zu beginnen.

Transcription

7489 Words, 44986 Characters

German
Dann bringe ich immer gerne das Beispiel vom Boxen. Finde ich, das zeigt es so ganz gut. Wenn einer aus der Ecke das weiße Handtuch wirft, dann fängt keiner mehr an und sagt, komm, noch zwei Runden. Komm bitte, sondern dann ist wirklich Ende. Das heißt, wenn einer das Handtuch schmeißt oder androht zu schmeißen, spätestens dann, dann kann ich nicht nicht in der Krise sein. Dann habe ich automatisch auch ein Problem. Warum müssen wir erst jahrelang durchs Leid gehen? Es gibt Studien dazu und die spiegeln auch unsere Erfahrung wieder, dass die Paare im Schnitt sechs Jahre in der Krise stecken, bevor sie sich melden. Sechs Jahre Leid, Tag für Tag. Ganz ehrlich, du hattest deine Chance. Ich habe so viel probiert und jetzt wirfst du mir vor, dass ich mich nicht bemühe. An dem Punkt möchte halt keiner sein in einer Partnerschaft. Und das muss ja gar nicht sein. Man kann ja viel früher und viel einfacher da rauskommen. Das wird entspannter, das wird günstiger. Das hat so viele Vorteile. Wenn ich merke, wir sind ein paar Monate in der Krise, wir kommen da nicht raus, warum warten? Wir möchten in dieser, unserer 300. Podcast-Folge einmal darüber sprechen, warum viele Paare ja ein falsches Bild von Paartherapien haben. Denn unsere Erfahrungen zeigen, dass es dazu Missverständnisse gibt, falsche Erwartungen, dass man natürlich von anderen auch etwas gehört hat, was einem dann wiederum vielleicht Bauchschmerzen gemacht hat. Es gibt fehlende Informationen. Wir haben in dieser 300. Podcast-Folge einmal darüber gesprochen, Wir haben in den letzten Jahren sehr, sehr viele Paare auf dem Weg begleitet, die zunächst Skepsis hatten, die Wochen, manchmal Monate, manche sogar Jahre gebraucht haben, bis sie sich darauf einlassen konnten. Und damit ihr vielleicht gar nicht so lange warten braucht, bis die Krise sich immer und immer weiter verhärtet, haben wir diese Podcast-Folge aufgenommen. Du bist im Podcast der Lebensiderlisten gelandet. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch, raus aus der Krise hinein, in eine dauerhaft glückliche und harmonische Beziehung. Bevor wir vor einigen Jahren begonnen haben, als Paartherapeuten zu arbeiten, hattest du selbst da Vorurteile gegenüber einer Paartherapie? Wie war so deine Brille auf Paartherapien? Ich muss ehrlich gesagt sagen, ich hatte keine wirkliche Brille auf das Thema Paartherapie, weil das kein Thema in meinem Leben vor war, mit dem ich mich näher auseinandergesetzt habe. Was ich manchmal vielleicht im Hinterkopf hatte, ist so dieses Ding, dass Männer es schwerer fällt, sich Hilfe zu holen, in eine Paartherapie zu starten. Aber nicht, weil mich das selber persönlich irgendwie betroffen hat, sondern weil es so etwas ist, was man vielleicht unter Frauen mal besprochen hat, dass es nicht nur auf die Paartherapie beschränkt ist, sondern allgemein irgendwo hinzugehen und sich Hilfe zu holen. Das würde ich sagen, vielleicht so eine Brille, die ich hatte. Ich glaube, um sich da tiefer Gedanken zu machen, braucht man da irgendeinen Berührungspunkt, zumindest im Freundeskreis. Und da waren wir dann vielleicht als wir starteten, damit noch zu jung. Also wir hatten durchaus im Freundeskreis natürlich schon mal eine Trennung, auch mal eine Scheidung. Aber das Thema Paartherapie kam dann nicht so auf. Einmal ein Paar aus unserem Freundeskreis, jetzt wo ich länger nachdenke, das ist jetzt auch schon ja, es müsste ungefähr 13 Jahre her sein, wahrscheinlich ist es deshalb nicht aufgeploppt. Ein Paar, die jetzt auch nicht mehr zusammen sind, die sich scheiden lassen haben, die haben sich einmal Hilfe geholt bei einer Beratungsstelle, bei einer christlichen Beratungsstelle. Da haben die ein bisschen oder sie ein bisschen darüber erzählt, wie das da gelaufen ist. Das war eigentlich ja der einzige Berührungspunkt mit Paartherapie, den ich bis dahin im privaten Rahmen hatte. Ja, und jetzt im beruflichen Kontext sind wir natürlich immer wieder von Skepsis und bestimmten Vorurteilen betroffen. Nicht unbedingt, was uns anbelangt, aber so die Paartherapie im Allgemeinen. Und die hat ja jetzt so ein bisschen Wandel, würde ich sagen. Ist mein Gefühl ist, vielleicht aber auch meine Brille, weil ich drin stecke, dass die Menschen dafür immer offener werden und auch offener im Freundeskreis dann darüber sprechen, wenn sie sich in einer Paartherapie befinden oder die durchlaufen haben. Auch in meinem Gefühl bekommen wir heute deutlich mehr Empfehlungen als früher. Also ich glaube, da ist mehr Offenheit da, darüber zu sprechen und auch zu benennen. Wir haben eine Paartherapie gemacht. Nichtsdestotrotz haben wir viele, die natürlich über den Podcast, über YouTube dann Vertrauen gewonnen haben und sagen: Ah, wir hatten da schon echt große Skepsis und Vorurteile, haben viel Negatives gelesen und waren uns unsicher, ob sowas wirklich helfen kann, dass eine fremde Person uns bei unserer Beziehung unterstützt und sind jetzt froh, dass wir den Schritt gemacht haben. Das merken wir auch immer wieder, wenn wir neue Leute kennenlernen. Bei Treffen sind wir, sag ich mal an Geburtstag oder so, man irgendwo sitzt und dann die Leute fragen: Mensch, was macht ihr beruflich? Und wir über unseren Beruf erzählen oder sagen, was wir machen. Ich glaube, dass das schon ein Trägerpunkt für viele Menschen ist, wo auf jeden Fall, also fast zu 100 Prozent, würde ich sagen, immer noch mal eine zweite, dritte, vierte Frage gestellt wird, weil die das interessant finden oder mal aus ganz anderem Interesse fragen. Also das merkt man schon, dass es auf jeden Fall eine Sache ist, die viele Menschen, wenn sie das hören, neugierig macht und da manchmal auch Fragen gestellt werden. Häufig ja auch so eine Frage nach Erfolgsquote. Mit welchem Grund kommen die meisten Menschen zu euch in eine Paartherapie? Wer geht eher fremd, Mann oder Frau? Wer beginnt eher eine Affäre? Also oftmals so allgemeine Fragen, aber man merkt schon manchmal, dass hinter diesen allgemeinen Fragen auch ein persönliches Interesse und eine persönliche -Unsicherheit steht. -Auf jeden Fall spiegeln viele Vorurteile, die man dann so hört, nicht das wieder, was wir in den Paartherapien dann erleben. Also dass die Männer wesentlich häufiger fremdgehen als die Frauen, ist jetzt nicht das, was wir in unseren Paartherapien so erleben. Das ist relativ ausgeglichen, auch wenn es jetzt darum geht, warum man fremdgeht. Und die meisten dann vielleicht glauben, das geht rein ums Sexuelle. Ist bei uns auch eigentlich selten der Fall. Meistens geht es um Anerkennung, Wertschätzung, Liebe, dass man sich gesehen fühlen möchte, dass man Lob, Anerkennung möchte. Das ist meistens der Einstieg. Der Rest entwickelt sich daraus dann. Also da ist schon vieles anders. Und du sagtest gerade, was ist so der Grund, warum Paare das dann machen? Ich glaube, da steckt so ein erstes Thema drin, was viele davon abhalten könnte und auch manche aussprechen, die zu uns kommen, dass man das Gefühl hat, in der Paartherapie sei nur dazu da, eine Beziehung zu retten. Und das ist das einzige und auch das einzig lohnenswerte Ziel. Das merkt man, dass die Paare zurückhaltend sind, wenn einer von beiden sich nicht klar für dieses Ziel committen kann und sagen kann Ja, wir machen eine Paartherapie, um die Beziehung zu retten. Denn das spiegelt unsere Realität eben auch nur zum Teil wieder. Wir haben natürlich Paare, wo beide sagen, wir möchten zusammenbleiben. Wir sind uns da ganz sicher. Wir möchten Streit, Konflikte, diverse Themen lösen und verarbeiten und dann mit dem Ziel zusammenzubleiben und meistens eine neue Beziehung zu formen, weil es ja Anteile gab, die nicht so stimmig waren. Aber der große Teil der Paare ist eigentlich so, dass einer von beiden oder beide sagen, wir brauchen erst mal Klarheit, ob das noch geht. Wir sind uns da unsicher, ob das nachher das nächste Ziel wird, die Beziehung zu retten und eine neue Beziehung zusammen zu formen oder ob es vielleicht doch in die Trennung hineinläuft, weil es auf bestimmten Ebenen, Gefühl, Zukunftsvision oder so nicht mehr ausreichend matcht. Und dann wiederum ist ein kleineren Teil, die schon sich getrennt haben und sagen, wir möchten die Trennung begleiten. Wir sind Eltern. Wir haben diverse Dinge zu regeln. Wir möchten verstehen, warum unsere Beziehung so gelaufen ist, was die eigenen Anteile darin sind. Wie kann man das zukünftig anders gestalten? Und was immer wieder auch natürlich aufploppt, ist eine Art Angst vor einer Paartherapie ja auch und dass man sich mal gar nicht vorstellen kann, dass eine andere Person, die einen nicht kennt, zu der man keine Verbindung hat, dass man da so offen sprechen kann. Und das hatte ich letztens, als ich auf einer Feier war. Das fand ich ganz spannend, als ich gefragt worden bin, was ich da mache und das erzählt habe so ein bisschen. Und die Frau, die mir gegenüber saß, also es waren alles nur Frauen, muss man sagen, dann sagte ja, sie findet das faszinierend, wie locker ich darüber spreche und dass sie gedacht hat, dass das viel verkrampfter ist. Also dass die Menschen, die so was machen, dass es so eine Brille, die sie hatte, dass sie so Angst hatte, dass es verurteilender ist oder härter ist und dass man nicht so ein Redefluss vielleicht reinkommt, weil man dieses unparteiische so natürlich auch halten möchte, was ja auch professionell ist und dadurch es aber so sich unpersönlich anfühlen könnte. Und das fand ich ganz spannend. Da habe ich noch länger drüber nachgedacht, weil ich glaube, es ist ja immer eine Sache auch, wie in welcher Verbindung man zu dem Paar kommt. Also ist man einfach, ist das Sympathie, wo man sagt, Mensch, das sind nette Menschen, man fühlt sich wohl, man hat irgendwie so ein bisschen die gleiche Art und Weise, wie man spricht. Also die haben ein Getränk, ich trinke zwischendurch auch was, es ist ein bisschen entspannter und dadurch kann man sich auch öffnen und dadurch, glaube ich, fallen auch automatisch ganz viele Vorurteile, die man vielleicht vorab vor einem Termin hat oder wenn man überlegt, man macht eine Paartherapie, die sich dadurch schon erledigen. Und das finde ich auch mal so spannend, wenn wir so einen ersten Termin haben mit Paaren. Ich frage ja auch am Ende mal, mit was für einem Gefühl geht ihr aus diesem ersten Termin raus? Man merkt ja schon, wenn die Kamera angeht, Menschen sind aufgeregt. Das kann ich total verstehen. Da geht es ja auch wirklich um sehr, sehr viel für diese Menschen. Und wenn sie dann sagen, jetzt fühle ich mich gerade so echt erleichtert, weil das war jetzt total angenehm. Also, obwohl wir darüber Sachen gesprochen haben, die total belastend waren, konnte ich das doch gut erzählen und dann meistens sitzt eine andere Person daneben und sagt, ich war auch ganz verwundert, wie viel du sprichst, wie viel du erzählst und das erfreut mich immer so sehr, weil das ist auch ein großer Teil, den ich immer erreichen möchte. Es sollen sich alle Menschen, die zu uns kommen, die zu mir kommen und auch zu allen anderen im Team, die sollen sich auch in dem Sinne wohlfühlen, dass die das Gefühl haben, wir gehen empathisch und auch mit Motivation in diesen Termin rein. Wir wollen helfen und wir haben auch Lust auf unsere Arbeit und wir sind aber auch nicht über die gestellt, sondern wir sprechen auf Augenhöhe und wir hören genau zu und jeder darf aber auch so sprechen, wie er sonst spricht. Das wäre nicht authentisch, das kann man auch über die Termine nicht halten und das wäre auch total skurril und deswegen finde ich es auch spannend, manche Paare sprechen sich dann ja auch mit Spitznamen oder Abkürzungen an und dann manchmal hakt es am Anfang und dann, weil jemand das dann vor allem nicht mehr macht, was weiß ich, wenn jemand Christina heißt und sie wird nie Christina genannt von ihm, sondern immer Tina und vor allem sagt er dann, ja und Christina ich habe dich da wohl falsch verstanden und dann merkst du richtig, das hakt so im System, das ist so wieso sagst du das zu mir? Und dann sagt sie, das fühlt sich ganz komisch an, dass du jetzt Christina zu mir sagst und dann sage ich auch mal also ihr könnt euch, wenn ihr Abkürzungen habt von deinen Namen, natürlich so nennen, wie ihr euch sonst nennt und manchmal frage ich auch wie wirst du denn von anderen Menschen wie möchtest du angesprochen werden, weil ganz viele sagen auch am Anfang, bitte nenn mich so und so, das fühlt sich für mich auch in diesem Rahmen jetzt nach ein paar Minuten irgendwie stimmiger an und das macht so viel aus, dass man sich da auch einfach so geben kann wie man ist. Du sagst es gerade, wenn die Kamera angeht, vielleicht dazu Erklärung bei uns wird nicht gefilmt, wenn man in der Paartherapie ist, sondern Paartherapien finden bei uns immer online statt deswegen geht die Kamera an was eben den großen Vorteil hat dass wir eben überall Paartherapien durchführen können, also egal wo ihr seid, ob in Deutschland Österreich, Schweiz, sonst wo auf der Welt verteilt, weil ihr vielleicht ausgewandert seid und möchtet ganz gerne die Paartherapie auf deutsch stattfinden lassen so melden sich eben Paare dann bei uns und das ist das Schöne, finde ich am Podcast, dass da auch das Thema Sympathie Methodik, Kompetenz Haltung dazu führt, dass man ja so ein bisschen vorsortiert weil die, die unsere Haltung und die entspannte, ruhige Art darüber zu sprechen mögen die bleiben dran, melden sich vielleicht irgendwann und die, die das befremdlich finden, die gehen oder schreiben irgendwelche Kommentare bei uns. Also ich glaube, dass das, was wir gerade in den letzten Jahren gemacht haben, ist ein sehr wichtiges Thema für uns. Und das ist ein Thema, das wir in den letzten Jahren mit dem Thema Sympathie Methodik, Kompetenz Haltung ausgesprochen haben. Und das ist auch ein Thema, das wir auch in den letzten Jahren bei YouTube gemacht haben. Das war gerade auch letztens bei dem heikleren Thema, dass jemand dort einen fiesen Kommentar schrieb, dass wir da sitzen und entspannt vor uns hin schwadronieren über dieses Thema und wenn wir in uns ruhen, dann sorgen auch die Spiegelneuronen dafür, dass die anderen auch mit runterfahren und so weiter. Das heißt, bei uns hat man dann doch eher eine ruhige Art und wir können mit schweren Themen auch ruhig umgehen, weil wir sie eben schon so oft bei Paaren begleitet und erlebt haben. Und können damit selber entspannt umgehen, was sich dann eben spiegelt. Das muss man mögen. Sicherlich gibt es auch Menschen, die das anders sich wünschen und brauchen, aber bei uns ist das dann doch eher dass wir ruhig, entspannt daran gehen und schauen, dass wir die Situation beruhigen, uns dann in Ruhe um die Emotionen kümmern, die Situation verarbeiten und so weiter. Ja, was häufig noch drinsteckt, ist ja das Thema dann einerseits das Gefühl versagt zu haben, mit dem Hintergrund, dass viele glauben, man müsse sich selbst helfen können. Das wäre jetzt kein Thema, wo man sich Hilfe holt, sonst hat man es nicht geschafft. Ich weiß gar nicht genau, woher dieses Bild so kommt, dass man eine Beziehung quasi selbst stabil gestalten können muss oder gut kommunizieren können sollte oder durch langjährige Beziehungen immer eigenständig hinweg Zufriedenheit und Fülle erreichen können soll. Denn meistens haben wir das erstens durch unsere Eltern eher nicht so vorgelebt bekommen. Das heißt, da gibt es auch schon etwas, wo wir uns selber vieles aneignen müssen. Und bei so vielen anderen Themen ist es ja völlig normal. Also wenn ich mir ein Bein brech, dann habe ich auch nicht das Gefühl, oh, ich habe versagt, dass ich jetzt zum Arzt gehen muss. Ich hätte das selber heilen können müssen. Und bei der Beziehung oder allgemein auch bei der Psyche ist das für viele irgendwie noch so drin. Ich glaube, das ist der moralische Anteil, der es so schwierig macht, weil wir über Dinge sprechen vielleicht, wo wir uns selber moralisch für verurteilen, also so eine große Schuld spüren und dann noch die Hemmschwelle zu haben, das vor einer anderen fremden Person hervorzubringen. Wir gehen ja eine Unsicherheit, das muss man ja ganz klar sagen. Also wenn man etwas in der Beziehung erlebt hat, Affäre, Fremdgehen, Fremdverlieben, das ist ja, da geht es ja um Liebe, um Gefühle, um Scham. Und wenn ich nicht zu 100% vielleicht überzeugt bin, weil ich meine, jetzt kann man Podcasts hören, Videos gucken, man kann sich schon so ein bisschen vorinformieren. Das gab es ja vor vielen Jahren jetzt noch nicht so. Und dann gehe ich ja auch voll ins Risiko, dass ich vielleicht auf eine Person treffe, wo ich mir vorab keine Informationen holen kann. Und ich weiß nicht, ob die Person die Kompetenz hat, weil ich weiß vielleicht nur, was der denn für eine Ausbildung gemacht hat. Ja, gut. Und ich könnte in eine äußerst unangenehme Lage kommen, weil moralisch ich vielleicht bewertet werde. Und das ist ja immer noch eine große Angst von vielen Menschen. Das erleben wir ja auch leider immer noch bei einigen Paaren, die zu uns kommen, wenn die von Paartherapien woanders berichten, dass das ja auch ein Grund ist, warum Paartherapien dann manchmal abgebrochen werden, weil einer sagt, okay, da habe ich das erzählt, was ich gemacht habe und ich war einfach ehrlich. Und ich habe in dem Moment gespürt, Ich werde verurteilt. Ja, werde verurteilt, bewertet. Da sind so Fronten entstanden. Und dann wurde es nur schlimmer, weil meine Frau, mein Mann vor allem nochmal so einen anderen Aspekt gehört hat von einer Fremdenperson und sich bestärkt gefühlt hat in ihrer Verletztheit. Und vor allem waren wir im Super-Dilemma drin. Und ich glaube, das ist so schwierig, dass man wirklich so abwägt, kann mir die Person in der Kompetenz helfen und auch persönlich ist die da soweit, mich nicht zu verurteilen. Und das kann ich total verstehen. Ja, und dann geht es manchen ja nicht tief genug. Also bei vielen, die jetzt gerade zu uns gekommen sind, die einen zweiten Anlauf versuchen, da war der erste Anlauf gut und hilfreich, indem ihre Kommunikation verbessert, aber es fehlte noch in der Tiefe. Und das ist auch nochmal was, wovor viele zögern. Da ist so ein bisschen die Sorge davor, alte Wunden aufzureißen und zu sagen, Mensch, da ist jetzt so lange Zeit Gras drüber gewachsen, sollten wir da wirklich nochmal rangehen. Häufig häufiger, in meinem Eindruck, die Männer, die sagen, wollen wir das nicht lieber ruhen lassen? Und wiederum häufiger die Frauen, die sagen, ich kann das nicht ruhen lassen. Ich spüre die Wunde eigentlich immer in mir. Ich kann das so versuchen, durch den Alltag beiseite zu schieben, aber eigentlich merke ich, ich möchte und muss daran. Und das ist dann ja die Art und Weise der Vorgehensweise, dass man eben die alten Wunden nicht aufreißt, sondern wenn wir an den Punkt zurückgehen, wann war es mal gut, dann uns die Verletzung anschauen, dass man das eben auf eine bestimmte Art und Weise macht. Wir haben da eben ein ganz klares Vorgehen, sodass man nicht irgendwie darüber spricht, wo natürlich die Gefahr, eine Wunde aufzureißen, vielleicht da ist. Bei uns würde das bedeuten, dass der Deckel wegfliegt, so nennen wir das eigentlich, sondern dass wir da wirklich kontrolliert reingehen. Und man muss ja auch immer bedenken, Menschen, die vor so einer Entscheidung stehen, mache ich eine Paartherapie oder nicht, die sind ja schon im allergrößten Teil im tiefen Leid. Also, wenn man in einer wirklichen Krise steckt, in der Beziehung, im Leben, dann geht es mir auch einfach sehr, sehr schlecht. Also, dann merke ich das auf so vielen Ebenen und dann stehe ich vor so einer großen Entscheidung auch noch, wo so viel Hoffnung drin steckt, dass, je mehr das vielleicht nochmal mehr überlege, weil dann ist ja vielleicht doch die Angst da, dann kommt eine Entscheidung ja auch raus bei mir, weil ich mich mit dem Thema dann auseinandersetze. So schiebe ich das vielleicht gern nochmal ein bisschen hin, dann sind erstmal die Sommerferien, dann wollten wir ja eigentlich auch in den Urlaub fahren und wollen wir das fast jetzt noch vor dem Urlaub aufmachen? Dann ist wieder irgendein Thema bei den Kindern, dann kommen wir in den Herbst rein, dann sind die Kinder krank, ja, wie sollen wir denn so eine Termine wahrnehmen? Richtung Weihnachten wird es sowieso schwierig, da möchte keiner im Gefühl noch mehr Stress und Streit und so, was man Angst hat, was manchmal dadurch vielleicht passieren könnte bei vielen Menschen im Gefühl haben. Und so zieht sich eine, wir wollten doch mal machen, immer weiterhin, immer weiterhin, denn gibt es, finde ich, immer diese besonderen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr, wo viele Menschen nochmal so ins Reflektieren des Jahres kommen. Spätestens Silvestermann dann da mit seinem Sektglas oder seinem O-Saft sitzt und sagt, okay, ich bin wieder an dem Punkt, wieder ist ein Jahr rum, wo ich nicht glücklich war und ich möchte nicht, dass es nächstes Jahr weitergeht und dann kommt der Schwung der Paare Anfang des Jahres immer zu uns und die sich dann melden. Ja, und es braucht einfach so seine Zeit, ne? Was, ja, total verständlich ist, bei Entscheidungen, je länger wir manchmal drüber nachdenken, desto größer wird die Entscheidung, desto schwerer wird die Entscheidung. Ja, und das ist auch eine Folge dann, die daraus entsteht, dass die Bedenken zu starten oder die Einigkeit darüber, ob das hilft, ob man wirklich tief genug in der Krise ist, ob man da nicht doch nur dies oder das machen könnte und dann wird's ja wieder besser werden, führt dann doch eher häufig dazu, dass sich die Krise, diese Konfliktspirale weiter verschärft, denn das haben wir ja ganz häufig, dass Paare schon längere Zeit unseren Podcast hören und sich dann bei uns zu melden, da gab's nochmal so einen finalen Auslöser, ne? Und dann melden sich die Paare, obwohl sie eigentlich schon längere Zeit bei uns dann Folgen gehört haben und man kann eigentlich sagen, jeder der auf uns stößt und uns Folgen hört. Unsere Folgen sind alle sehr krisenbezogen, muss man sagen. Wir haben ja wenig Folgen, wo es darum geht, eine Beziehung einfach nur zu optimieren, sondern wir haben ja wirklich eher Folgen, wo man sagt, da ist schon ziemlich klar, das geht darum, aus einer Krise rauszukommen. Wenn man eine Folge von uns hört und uns gefunden hat, dann eigentlich, weil das da ist. Und das ist auch so ein wichtiger Punkt, da könnte man eigentlich so eine Minifolge, eine Minute draus machen, die man immer seinem Partner schickt, denn eigentlich, wenn einer von beiden einen von unserem Podcast hört und sich damit tiefer beschäftigt und das dem anderen immer mal wieder vorschlägt und sagt, nee, das brauchen wir nicht, dann ist das immer so, wenn einer sich damit beschäftigt und einer fühlt sich in der Krise, ist der andere automatisch mitten in der Krise. Ob er das nun abwehrt und abblockt und sagt, nee, ich lasse das nicht an mich ran, das spielt keine Rolle. Der ist in der Krise eigentlich, ob er will oder nicht, weil das ist eben, dafür sind wir zu eng miteinander verbunden. Da kommt ja immer mein Beispiel vom Boxen. Da hatten wir gerade selber vor zwei Tagen drüber gesprochen, weil ich das jetzt vor kurzer Zeit bei einem Paar hatte, wo der Mann gefragt hatte, wie das denn ist, wenn die Krise einfach so unterschiedlich empfunden wird. Einer sagt so, ich bin für mich total in der Krise und stelle alles in Frage und der andere Part sagt, ja, ich bin ja auch nicht glücklich, aber du bist irgendwie zehn Schritte voraus. Wie ernst muss ich das nehmen? Hart gesagt, weil mein Gefühl ist anders. Und dann bringe ich immer gerne das Beispiel vom Boxen. Finde ich, das zeigt es so ganz gut, wenn einer aus der Ecke das weiße Handtuch wirft, dann ist in dem Moment klar, das Ding nimmt ein Ende. Also, dann fängt keiner mehr an und sagt, komm, noch zwei Runden, komm bitte, sondern dann ist wirklich Ende. Da kann man drüber frustriert und traurig und so weiter sein. Und das wird dann spätestens dann ernst genommen und an dem Punkt möchte halt keiner sein in einer Partnerschaft, wenn einer das Handtuch schmeißt. Und da muss man auch sagen, wenn, meiner Erfahrung nach, wenn Frauen das Handtuch schmeißen und sagen so, ich will nicht mehr, dann haben die sehr häufig schon mit dem Handtuch vorgewedelt und sind mehrere Schleifen gegangen. Und das ist schon schwierig, nicht unmöglich, aber das ist eine große Frustration, weil häufig das schon so oft gesagt worden ist. Und das heißt, wenn einer das Handtuch schmeißt, spätestens dann, oder androht zu schmeißen, sollte man sich überlegen, dann kann ich nicht, nicht in der Krise sein, dann habe ich automatisch auch ein Problem. Ja, und dieses Verzögern, das sorgt halt dafür, dass natürlich auch die Chancen in der Party, Therapie, das in eine gute Richtung zu bewegen, nach und nach sinken. Das ist natürlich immer so der Moment, der schade ist, wenn man ein Paar im Erstgespräch vor sich hat und dann sich so anhört, wie der Verlauf war und dann einer von beiden sagt, naja, also eigentlich wollte ich vor zwei Jahren schon eine Paartherapie machen, da habe ich das zweimal sehr deutlich vorgeschlagen und da war noch keine Offenheit dafür da. Und heute ist man meistens an dem Punkt, dass der andere jetzt die Paartherapie will und sagt, ich war vor zwei Jahren dafür, bin ich offen, jetzt will ich sie. Aber das Problem ist dann meistens, dass in dem Moment, wo er vor zwei Jahren sagte oder sie, ich bin nicht offen für die Paartherapie, der andere sich innerlich häufig angefangen hat zu distanzieren und sich abgrenzt, sich mit Dingen arrangiert, manchmal schon so einen richtigen inneren Trennungsprozess einleitet. Da haben wir manchmal eben den Punkt, dass dann der andere kämpfen will, aber derjenige, der vor zwei Jahren kämpfen wollte, der ist durch mit Kämpfen. Genau, und dann ist die andere Seite häufig auch sauer und wütend und sagt, du gibst uns gar keine Chance mehr. Warum bist du denn jetzt nicht bemüht? Und dann entsteht schon fast ein bisschen Sarkasmus zwischen Paaren, dass die andere Seite sagt, ganz ehrlich, du hattest deine Chance. Also, da siehst du halt, da wird diese Distanz ja auch nochmal so ganz klar und das ist immer manchmal so schade, weil die andere Seite das auch sehen kann manchmal und sagt, ja, das war total doof von mir, was soll ich denn jetzt machen? Ja, und damit das gar nicht erst so weit kommt, sondern man so früh wie möglich da rauskommt, weil man muss ja einfach sagen, warum müssen wir erst jahrelang durchs Leid gehen? Das hat so viele Vorteile, wenn ich merke, Mensch, wir sind ein paar Monate in der Krise, wir kommen da nicht raus. Warum warten? Sich schnellstmöglich da rausholen. Wenn ihr an diesem Punkt steht, dann meldet euch sehr gerne für das telefonische Erstgespräch, dass wir direkt schauen können, wie wir euch optimal unterstützen können. Es muss nicht noch viele weitere Jahre Leid geben für euch, bevor es Sinn macht, sich da Unterstützung zu holen. Wir haben nochmal so zehn typische Vorurteile, Annahmen zusammengestellt, die wir online häufig gefunden haben und die uns auch Paare häufig genannt haben, dass sie das abgehalten hat, sich früher zu melden. Die können wir mal nochmal auf die Schnelle durchgehen und kurz mal unsere Meinung dazu mit reingeben. Das erste ist, nur kranke Paare brauchen eine Therapie, also krank, so in Anführungsstrichen. Ja, das ist halt schwierig. Also krank ist ja eh schon ein Ausdruck, den ich schwierig finde. Und wer braucht Therapie? Ja, jeder, der meint, der braucht Therapie, der braucht Unterstützung. Das ist ja auch ein individuelles Empfinden. Also das ist ja wie mit der Gesundheit. Dann gehe ich zum Arzt, wenn ich krank bin oder gehe ich zum Arzt, wenn ich etwas optimieren möchte, weil ich merke, ich fühle mich vielleicht nicht so wohl. Ich möchte einen anderen Lebensstil haben. Deswegen finde ich immer, das ist halt sehr schwarz-weiß. Ja, bei uns intern heißt das eigentlich TCT. Wir nennen das Therapie, Coaching, Training, weil wir alles drei bei uns immer haben. Wir haben einen Therapieanteil, wo wir die Vergangenheit aufarbeiten und emotionale Verletzungen nachhaltig verarbeiten. Wir haben einen Coaching-Anteil, wo es darum geht, viel über Kommunikation, neue Fähigkeiten darüber zu erfahren und das im Alltag anzuwenden. Und das ist der Trainingsanteil, wo wir Übungen haben, die die Paare zu Hause quasi machen, Reflexionsgespräche, schauen, wie funktioniert das, auf den richtigen Rahmen, richtige Bereitschaft achten, mal einen stimmigen Kompromiss miteinander schließen und wir dann gemeinsam durchgehen, wie es funktioniert. Das ist bei uns quasi so eine Kette. Therapie, Coaching, Training. Das zweite ist, Therapie ist ein Zeichen von Schwäche. Auch das finde ich etwas schwierig, weil Weiterentwicklung, sich Hilfe holen, ist meiner Ansicht nach nie ein Zeichen von Schwäche, sondern ein Zeichen von Stärke. Ja, weil man ja sich selber eingesteht, dass das nicht erfüllend, nicht zufriedenstellend ist und sagt, ich suche mir jemanden, der mich unterstützt. Der Therapeut wird immer Partei ergreifen. Das finde ich sehr spannend. Und da würde ich sagen, es hängt immer ganz stark natürlich ab, wie ist der Therapeut ausgebildet, wie geht der Therapeut oder die Therapeutin selber ihre eigenen Themen an und mit was für einem Bewusstsein, mit welcher Methodik wird gearbeitet. Jemand, der Partei ergreift in diesem Job, ist nicht professionell. Meiner Meinung nach. Und natürlich kann es passieren, dass man im Prozess merkt, dass man parteiisch wird. Davon können wir uns ja trotz guter Ausbildung nie 100% freimachen. Professionell ist eben dann, das auszusprechen. Genau. Und zu sagen, ich bin da parteiisch oder auch selber das zu merken, für sich zu reflektieren und zu prüfen, kann ich mich da wieder rausbewegen? Falls nein, sonst auch zu sagen, ich kann euch da nicht mehr wirklich gut betreuen, weil ich eine Teiligkeit spüre und dann im Zweifelsfall eben eher die Paartherapie woanders fortzusetzen. Bei uns intern kann man eben den Coach wechseln, wenn man das spürt. Und das ist ja auch ein großer Bestandteil bei uns selber im Team. Wir haben ein Mentoring-Programm und um jetzt nicht in die Tiefe zu gehen, aber jeder Coach von uns oder fast jeder Coach, den ich Mentoring begleite, hat auch Themen bei mir angegeben, wo er, und die können auch wechselnd sein, sagt, Mensch Ina, ich möchte gerne momentan keine Paare, zu dem und dem Thema gerade aufnehmen. Weil das ist ein Thema, wo ich selber dran arbeite, da kann ich nicht gut begleiten. Und das ist auch wichtig, dass wir das wissen und da sind wir auch sehr gerade mit und sagen, das beachten wir auch bei der Vergabe und so weiter. Das Vierte ist, Probleme lösen sich von selbst. Therapie ist überflüssig. Nehmen wir wieder den Körper. Also wenn ich, beim Beinbruch kann ich das nicht machen. Also vielleicht wenn ich mir einen kleinen Ratscher hole, kann ich sagen, das Problem löst sich von selbst. Da brauche ich kein Pflaster, keine Creme. Das wird von alleine heilen. Ist in Ordnung. Der Beinbruch eben nicht. Und natürlich kommen wenige zu uns, weil sie irgendwie sich eine kleine Wunde gezogen haben, sondern die meisten, die sind halt, haben ein Bein gebrochen, manchmal beide Beine, manchmal noch beide Arme. Also da ist echt viel, was zu tun ist. Da macht es wirklich Sinn, diese Probleme lösen sich nicht mehr von selbst. Also das ist auch immer ein Prozess, der vorgeht. Also da ist ja nicht, dass ein Problem, wir können es heute Abend nicht entscheiden, wo wir Essen geben wollen. Das sind nicht die Probleme, um sich Menschen bei uns melden. Da haben wir Nummer 5. Es bringt sowieso nichts. Wir reden ja schon über alles. Viele reden, das ist super. Also das ist eine richtig gute Grundlage. Nichtsdestotrotz wird man dabei wahrscheinlich merken, dass man sich bei Themen im Kreis dreht, nicht konstruktiv vorankommt. Und die Art und Weise, wie wir über Dinge reden, die ist halt entscheidend. Über vieles reden ist gut. Das ist eine wichtige Grundlage. Ist schon nicht schlecht. Die Frage ist, redet man auch wirklich über alles? Viele Paare merken dann, dass sie doch einige Themen haben, die sie bewusst ausgelassen haben. Und wie gesagt, die Art und Weise über Dinge zu reden, ist halt ganz entscheidend. Wie schließe ich zum Beispiel einen stimmigen Kompromiss, der sich wirklich für beide gut anfühlt und keiner das Gefühl hat, ich musste verzichten. Und das haben wir typischerweise so nicht gelernt. Also schließen wir Kompromisse auf eine andere Art und Weise, die uns später mal auf die Füße fallen kann. Typischerweise fallen mir sofort die Paare ein, die sich bei uns immer melden nach dem Thema Affäre und sagen, wir haben schon so viele sehr, sehr gute Gespräche geführt. Super, wir können sehr viel jetzt. reden. Wir drehen uns im Kreis. Wir brauchen jetzt da nochmal Hilfe bei diesem Punkt im Gespräch. Paartherapie ist nur für Ehekrisen. Naja, also man muss nicht in der Ehe sein, um eine Krise zu haben. Wir haben auch Paare, die nicht verheiratet sind, logischerweise. Und wir haben auch Paare, die sich präventiv melden. Also die sagen, wir würden nicht von uns sagen, wir sind in einer Krise. Das geht nicht um alles oder nichts. Wir haben noch nie irgendwie über Trennung gesprochen. Aber wir fühlen so erste Unstimmigkeiten. Wir fühlen erste Streitigkeiten. Wir möchten das verändern. Und besonders schön finde ich immer, wenn die Paare quasi Lebensereignisse vor sich haben und sagen, wir möchten davor unser Fundament stabilisieren. Also wenn Paare sagen, wir sind verlobt, wir wollen nächstes Jahr heiraten und wir wollen unser Fundament stabilisieren. Oder wir haben entschieden, dass wir nächstes Jahr in die Kinderplanung einsteigen und das losgeht. Wir wollen vorher nochmal unser Fundament komplett stabilisieren, dass wir da richtig gestärkt reingehen. Das sind natürlich schöne Situationen. Das wäre eigentlich das Optimum aus unserer Sicht, wenn wir immer an dem Punkt wären und Paaren da schon helfen könnten, dass man dafür sorgen kann, dass sie gar nicht erst in eine Krise später hineinrutschen und auf so herausfordernde neue Phasen, wie das Elternwerden, dann so sehr stabil vorbereitet sind. Siebtens, wir müssen alles vor dem Therapeuten bloßstellen. Ja, man muss natürlich schon sehr in der Tiefe sprechen. Man merkt das aber auch, dass die Paare da sehr schnell so offen bei uns sind. Und natürlich gibt es Themen, da brauchen wir nicht in Details gehen, um die Verletzungen zu lösen. Ich hatte das ziemlich in der Anfangszeit mal, da als wir Paare noch vor Ort hatten, da mochten die etwas nicht aussprechen, was passiert ist. Und wir haben ja im ersten Schritt, dass man objektiv beschreibt, was passiert ist und dann das Gefühl, was entstanden ist. Und da wurde das auf einen Zettel geschrieben, was objektiv passiert ist, dass der andere das sehen kann. Und dann haben wir begonnen, über das Gefühl zu sprechen, das Gefühl zu lösen. Weil um die Verarbeitung zu begleiten, muss ich nicht mal wissen, was passiert ist. Du hast den Zettel gar nicht gesehen. Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich weiß bis heute nicht. Ich habe keine Ahnung, was bei denen passiert ist, aber ich konnte die Verletzungen mit denen verarbeiten. Das ist beim Arzt ja ähnlich. Der muss nicht wissen, warum das Bein gebrochen wurde und was da genau passiert ist. Der sieht im Prinzip, das Bein ist gebrochen, kann das analysieren und damit helfen. Das ist bei uns ähnlich. Also wenn da was wirklich schambehaftetes ist, wo das Paar sagt, das möchten wir selbst dem Therapeuten nicht inhaltlich sagen, dann könnten die sich theoretisch das auch mit einem Zettel einfach zeigen, dass der andere im Bilde ist, welche Situation genau gemeint ist, welches Verhalten das ausgelöst hat. Und dann setzen wir beim Gefühl an. Achtens man muss jahrelang hingehen, um Ergebnisse zu sehen. Ja, das ist vielleicht ein Bild, was aus der klassischen Therapie so da ist, wo man viel hört, dass Menschen eben jahrelang in Therapie sind, um Themen aufzuarbeiten. Bei uns haben wir nur einen typischen Begleitungszeitraum von vier, fünf Monaten, wo man intensiver zusammenarbeitet und dann drei Monate Auslaufphase, wo man sich immer wieder bei Bedarf noch kurz an uns wendet über WhatsApp oder über Sprechstunden, aber wo man nicht mehr in den tiefen Gesprächspartnern drin steckt. Natürlich haben wir auch Paare, die mal ein Jahr bei uns sind. Das kommt aber auch immer darauf an, was bei denen passiert ist, wie lange sind die zusammen und welchen Anspruch haben die auch daran, das zu lösen. Manche Paare gehen dann nach drei, vier, fünf Monaten raus und sagen, Krise ist überwunden, wir bleiben zusammen, fühlt sich gut an. Manche sagen, ja, Krise ist überwunden, wir bleiben zusammen, aber jetzt gehen wir nochmal richtig in die Tiefe. Wir wollen nochmal aufs nächste Level kommen und bleiben dann da. Und wir haben auch Paare da, die sind manchmal wirklich jahrelang da, aber die finden das gut, die sagen so, alle drei Monate, so ein Update-Termin für eine Stunde, finden wir total gut, um zu gucken, sind wir auf Kurs, haben wir irgendwas, was wir doch nicht ausgesprochen haben, weil wir uns nicht getraut haben. Also die nutzen das so als Sicherheitsanker für sich, alle drei Monate eine Stunde, um da einfach für sich ein gutes Gefühl in Sicherheit zu kommen, das abzudaten, genau. Das Neunte ist, der Therapeut sagt uns genau, was wir tun sollen. Finde ich auch spannend, den Punkt. Natürlich haben wir unseren Werkzeugkoffer, auf den wir zurückgreifen, ganz individuell, also zu schauen, was braucht das Paar und geben da auch Hinweise oder unsere Aufgabenstellung zum nächsten Mal geben wir mit. Aber letztendlich, wir haben ja nicht ein Paar, was wir sozusagen klonen, sondern es ist komplett individuell. Das muss ja für das Paar stimmig sein, für das Paar in deren Leben, und das ist ja nicht mein Leben, das heißt, wir haben unseren, ein Anteil davon ist der klare Ablauf, wie wir Verletzungen lösen und so weiter. Wie wir methodisch vorgehen und alles andere ist sehr individuell und keiner sollte etwas tun, was er nicht aus Freiwilligkeit macht, was nicht authentisch ist, weil wir müssen immer das finden, womit das Paar glücklich ist und wenn man sich in den Prozess auch eingroovt, dann findet man das auch und dann fühlt sich das auch für alle gut an. Das ist bei uns der Coaching-Anteil, dass wir eher Methodiken vermitteln, wo das Paar prüfen kann, können wir damit gut arbeiten, fühlt sich die Methodik für uns stimmig, sinnvoll an, ein gutes Werkzeug. Und wenn ja, dann werden damit ja die Paare befähigt, diese schweren Entscheidungen oder stimmige Kompromisse und so weiter selbst für sich zu finden. Darum geht es ja, dass man das selber finden kann, weil das ist ja auch ein Ziel, dass wir eben, wenn wir irgendwann durch sind, wir auch wirklich durch sind. Also auch wenn die Paare nett und sympathisch sind, wollen wir sie im beruflichen Kontext auf jeden Fall nicht wiedersehen und sagen, im besten Fall sind sie dann an einem Punkt, wo sie diese Themen durch die Werkzeuge, die wir mit reingeben, dann immer selber gute Lösungen für sich finden können. Der letzte Punkt ist Therapie heißt stundenlang über Gefühle reden ohne echte Lösungen. Das ist ein Punkt, den habe ich schon häufiger gehört. Dieses Reden ohne Konzept. Und das kann man ja allen immer nur mitgeben, wenn man sich Hilfe holt. Wie bei so vielen Sachen, finde ich, sollte man schauen, gibt es ein Konzept, gibt es eine Methodik? Es hört sich immer schön an, wenn jemand sagt, wir machen das alles so nach Gefühl. Ja, aber ich möchte ja nicht nach dem Gefühl des anderen reden. Ich brauche Hand und Fuß. Und dass jemand einen Fahrplan hat. Weil ich bin ja in der Krise dann und dann brauche ich jemanden mit einem Fahrplan. Das heißt, die Paare vor uns wissen ganz genau, was wir das nächste Mal machen, wie unser Vorgehen ist und dass wir lösungsorientiert arbeiten. Wir haben einen Punkt, wie du eben schon sagtest, wo wir hinwollen. Wir haben am Anfang eine Zielvereinbarung und die wollen wir erreichen. Das heißt, es wird natürlich sehr viel über Gefühle gesprochen. Die sind ein großer Anteil unserer Arbeit. Die sind auch wichtig zum Verständnis fürs Paar untereinander. Aber wir brauchen auch ein Ziel und eine Lösung am Ende. Und wir leiten das eben an. Wir leiten das an, wie man über die Gefühle spricht. Dass wir auch über echte Gefühle sprechen, nicht über Schlussfolgerungen. Viele Menschen sprechen ja eher über Schlussfolgerungen als seines Gefühle. Ich habe mich übergangen gefühlt, ist kein Gefühl. Ich bin traurig, ist ein Gefühl. Das kann man natürlich noch verstärken. Man kann immer eben gut fragen, wenn man in einem Erstgespräch sich befindet, bei uns, aber natürlich genauso bei anderen, um zu prüfen, ob das der richtige Weg ist. Wie ist die Methodik? Wie ist der genaue Fahrplan? Wie werdet ihr ganz genau mit uns vorgehen? Wie ist die Erfahrung? Und dann kann man das prüfen. Normalerweise jemand, der gut ausgebildet ist, der kann ziemlich genau sagen, was in den nächsten Sitzungen alles passieren wird. Also wir können das ziemlich gut, wenn keine großen Überraschungen kommen, die nicht genannt worden sind. Aber wenn ich mit einem Paar eine Stunde Erstgespräch hatte, dann kann ich ziemlich genau sagen, was in den nächsten Sitzungen alles passieren wird und wie wir vorgehen. Weil die Fragen darauf ausgerichtet sind und weil wir eben entsprechende Bausteine haben, wo wir sagen, okay, wenn das vorliegt, dann nehmen wir das. Wenn das vorliegt, nehmen wir das. Und wenn das vorliegt, dann nehmen wir das. Weil da immer passende Bausteine dazu da sind, passende Methodiken, die zu bestimmten Thematiken und Dynamiken passen. Das zweite ist Erfahrung. Wie viele Paare zu diesem Thema hat man schon begleitet? Wir haben zum Beispiel über 1300 Paare inzwischen im Team begleitet und dabei haben sich natürlich Schwerpunkte entwickelt, auch bei einzelnen Coaches. Bei dir hat sich der Schwerpunkt Affäre, Fremdgehen und Trennungsbegleitung zum Beispiel entwickelt. Ebenso wie das Thema Familie, Kinder, Erziehung natürlich auch durch deine Ausbildung und so weiter. Bei anderen haben sich ganz andere Schwerpunkte gebildet, sodass man da natürlich auch bei uns wie so ein bisschen Fachärzte, Fachtherapeuten hat, die für bestimmte Themen einfach echt in der Tiefe sind. Der nächste ist optimal geeignet, wenn es Patchwork- Konstellationen sind. Der nächste liebt Einzelcoachings und sagt, Mensch, wenn da so Themen aus Kindheit und vorherigen Beziehungen mitgebracht worden sind, da gehe ich gerne rein und so weiter. Und so gibt es da eben bestimmte Schwerpunkte. Und das letzte ist eben der Rahmen und der Prozess, dass Termine richtig eingehalten werden, dass man pünktlich ist, den Termin nicht verschwitzt. Wir haben alle schon gehört, dass das passiert ist, dass man vor der Praxis stand und der Therapeut war nicht da, dass man wirklich auch Termine in einem guten Abstand geben kann. Bei uns immer zwei bis drei Wochen und nicht alle paar Wochen, alle zwei bis drei Wochen soll ein Termin stattfinden, dass man sich wirklich im Flow fühlt, dass Weiterentwicklung entsteht, dass aber trotzdem der Alltag passt und dass man eben auch eine parallele Begleitung hat. Wir sind auf Paare in der Krise spezialisiert. Das heißt, wir sind jederzeit per WhatsApp erreichbar, schreiben Zeitner zurück oder schicken Sprachnachrichten zurück. Wir haben Sprechstundentermine zwischendurch. Wir machen das über die eigentliche Paartherapie hinaus, damit man bei uns noch den Draht zu uns hat, wenn kleine Unsicherheiten entstehen. Wir haben sehr viel Qualitätssicherung, Mentoring, Supervision, gemeinsame Masterminds. Ich habe letztens jemanden, ob das Paar schon mal Dr. House gesehen hat, die Serie, da gibt es immer so, dass sie die Fälle besprechen. Dann kommen die ganzen Ärzte zusammen und dann wird analysiert und wie kann man den Menschen helfen? Das haben wir ja auch, dass wir alle zusammenkommen und überlegen, wie wurde das gelöst? Wie war der Fall? Was ist hier das Beste? Wie hast du das geschafft? Wie können wir hier besser vorgehen? Und so lernen wir stetig und das ist eine große Besonderheit bei uns, weil die meisten Paartherapeuten ja einzeln unterwegs sind. Vielleicht ab und zu mal auf einer Tagung oder Weiterbildung irgendwie mal einen Austausch haben. Aber wir haben das immer und immer wieder. Ja, wir hoffen, wir konnten euch ein bisschen mitnehmen und einige Vorurteile und Annahmen lösen und verändern, sodass, wenn ihr das Gefühl habt, ihr seid in der Krise, ihr seid am Zweifeln, ob ihr eine Paartherapie machen solltet oder nicht, ob euch das wirklich helfen kann, ihr jetzt vielleicht ein besseres Gefühl habt und diesen Weg gehen könnt, damit ihr möglichst schnell rauskommt aus der Krise, aus dem Leid und für euch dann echte Lösungen finden könnt. Wir freuen uns sehr, wenn ihr euch dann bei uns meldet. Ansonsten, wenn ihr bei der nächsten Folge wieder dabei seid, freuen wir uns natürlich auch sehr. Bis zum nächsten Mal. Bis dann. Bis zum nächsten Mal.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Das Beispiel vom Boxen zeigt, dass ein Handtuchwerfen ein klares Ende der Krise signalisiert und keine weiteren Runden mit Streit verursachen sollte.
  2. Viele Paare verweilen jahrelang in der Krise, weil sie Angst vor Verurteilung haben und sich nicht für eine Therapie entscheiden, obwohl sie Unterstützung brauchen.
  3. Paartherapien sind nicht nur für ehemalige Ehepartner, sondern auch für Paare in frühen Konflikten oder vor Lebensereignissen wie Elternwerden, um ein stabiles Fundament zu schaffen.
  4. Es gibt weitverbreitete Vorurteile, wie dass Therapie ein Zeichen der Schwäche ist oder Probleme sich von selbst lösen, was wissenschaftlich und praktisch nicht zutrifft.
  5. Paartherapeuten arbeiten methodisch, lösungsorientiert und mit klaren Zielen, nicht nur auf Gefühle, sondern auch auf konkrete, nachvollziehbare Ergebnisse.
  6. Die Zusammenarbeit beruht auf gegenseitigem Vertrauen, offener Kommunikation und einem entspannten, empathischen Halt, der verhindert, dass Wunden neu aufgerissen werden.
  7. Therapien sind individuell angepasst, und ein Teil des Prozesses besteht darin, dass Paare selbst ihre Lösungen finden, nicht von einem Therapeuten „bestimmt“ werden.
  8. Eine frühzeitige Intervention hilft, die Krise zu brechen und das Leid zu vermeiden, anstatt es Jahrzehnte zu verlängern.

Summary:

Mehrere Vorurteile über Paartherapien werden in diesem Podcast aufgezeigt und kritisch hinterfragt. Das Beispiel vom Boxen verdeutlicht, dass ein Handtuchwerfen ein klares Ende der Krise signalisiert und die Verzögerung, bis der andere zum Handtuchwerfen kommt, die Krise verlängert. Viele Paare verweilen jahrelang in der Krise, weil sie Angst vor Verurteilung und Scham haben und ihre Beziehung nicht öffnen.

Es wird betont, dass Paartherapien nicht nur bei schweren Ehekrisen oder Trennungen sinnvoll sind, sondern auch viel früher, z. B. vor Lebensereignissen wie der Kinderplanung, eingesetzt werden können, um ein stabiles Fundament zu schaffen.

Vorurteile wie „Therapie ist Schwäche“ oder „Probleme lösen sich von selbst“ werden widerlegt. Stattdessen wird ein strukturierter, lösungsorientierter Ansatz dargestellt, bei dem Gefühle und Emotionen ausführlich verarbeitet, aber auch konkrete Ziele und Fahrpläne festgelegt werden. Der Fokus liegt auf Empathie, hoher Transparenz und dem persönlichen Wohlgefühl der Paare.

Therapeuten arbeiten nicht als Partei, sondern als neutraler Begleiter, der Methoden vermittelt, damit die Paare selbst Lösungen finden können. Eine frühzeitige Intervention ist entscheidend, um das Leid zu vermeiden und echte Verbesserungen im Beziehungsleben zu erreichen. Die Podcast-Redaktion betont, dass viele Paare durch die Gespräche Vertrauen gewinnen und bereit sind, die Therapie frühzeitig zu beginnen.

FAQs

Viele Paare vertrauen nicht auf externe Hilfe und halten sich an alte Muster. Die Angst vor Verurteilung oder Schwäche führt dazu, dass sie lange warten, bis sie endlich bereit sind, Hilfe zu suchen.

Das Boxbeispiel zeigt, dass wenn einer das weiße Handtuch wirft, das Ende der Konfliktsituation klar ist. Es ist ein klares Signal, dass weiteres Streiten sinnlos ist und die Partnerschaft ein Ende hat.

Nein. Auch Paare, die nicht verheiratet sind, oder die präventiv eine Therapie suchen, können davon profitieren. Die Therapie hilft bei allen Arten von Beziehungsproblemen.

Vorurteile wie 'Therapie ist Schwäche' oder 'Probleme lösen sich von selbst' werden durch klare, professionelle und empathische Beratung aufgeklärt und durch echte Lösungen ersetzt.

Wir vereinen Therapie, Coaching und Training. Dabei arbeiten wir mit klaren Zielen, Methoden und Fahrplänen, um gemeinsam Lösungen zu finden, die authentisch und nachhaltig sind.

Das ist ein klares Zeichen, dass das Ende der Krise erreicht ist. Es bedeutet, dass keine weiteren Runden mehr stattfinden und der andere Partner ebenfalls die Verantwortung für die Entscheidung übernimmt.

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