Speaker 1Ich freue mich, dass du heute hier dabei bist, hier ist Lilian mit einer neuen Folge von meinem Podcast Lebendig Frau sein und heute geht es um das Thema sich besser hingeben zu können, sich loslassen zu können und die Frau, die mir ihre Frage dazu geschickt hat, die hat mit Sicherheit so diesen Wunsch, der dahinter steht, dass wenn sie sich mehr hingeben oder fallen lassen kann, dass dann letztlich irgendwie etwas Besonderes auf sie wartet und ich werde einfach mal direkt mit dir zusammen hier in diese Frage reinspringen, weil das echt eine schöne Frage ist, wo glaube ich jeder, der das jetzt hier heute hört, sich irgendwie was von nehmen kann, weil ja dieses Thema Hingabe und sich loslassen können, hat ja schon auch ganz viel mit Genuss und mit Entspannung und mit schönen Dingen im Leben zu tun. Also die Frage, die mir zugeschickt worden ist, lautet, mir ist aufgefallen, dass ich mich nie ganz loslassen kann, besonders nicht, wenn ich gemeinsam mit meinem Freund Sex habe, aber auch nicht, wenn ich alleine mit mir bin und mich berühre oder beispielsweise auch, wenn ich meditiere. Da ist etwas wie eine Art Barriere und etwas in mir weigert sich, noch weiter zu gehen und sich fallen zu lassen. Das ist wie eine Tür, die sagt, bis hierhin und nicht weiter, denn du weißt nicht, was dann kommt und vielleicht ist es etwas Schlimmes. Ich weiß vom Verstand her, dass es hinter dieser Türe oder Barriere wahrscheinlich sehr schön ist und es sich toll anfühlen müsste, sich mal ganz gehen zu lassen, aber etwas in mir hat eine wirklich unheimlich große Angst davor. Ich würde mich dem gerne langsam annähern und schauen, wie ich diesen Kreis der Sicherheit, den ich aufgebaut habe, ein wenig erweitern kann. Dazu wollte ich dich gerne fragen, vielleicht kennst du dieses Gefühl und hast schon Erfahrungen damit gemacht, wie ich damit umgehen kann und lernen kann, mich Schritt für Schritt etwas mehr loszulassen. Also das, was ich so als allererstes einfach reingeben möchte, ist natürlich, dass das von Loslassen, sich hingeben und das, was dem dann folgt, dass wir so etwas niemals erzwingen können. Und vielleicht hast du schon mal die Erfahrung gemacht, je mehr du das wolltest, also egal ob in der Meditation oder im Sex oder wo auch immer, je mehr du das wolltest, desto weniger hat das funktioniert. Und wir wundern uns manchmal auch, wenn wir so Erlebnisse haben, wo wir sagen, boah, das war heute irgendwie ganz außergewöhnlich und total intensiv und ich hatte das Gefühl, ich bin sowas von da und manchmal hat man sogar das Gefühl, Farben kräftiger zu sehen oder das Licht ist heller als sonst oder man hat das Gefühl, man nimmt viel mehr wahr, also man sieht vielleicht auch viel mehr Dinge als sonst, also dass so die ganze Wahrnehmung wie erweitert ist und dann kommt es in einer anderen Situation, da möchte man was Vergleichbares gerne erleben und freut sich tierisch darauf und denkt, boah, wenn das beim letzten Mal so war, dann wird das jetzt hier auch wieder so sein und dann ist man danach so wie, naja, es war ein nettes Erlebnis, aber irgendwie war es eben nicht das. Und wenn dem so ist, wenn du sowas kennst, dann ist mit Sicherheit einfach dieser innere Drang und dieser innere Druck am Werk gewesen, der dafür gesorgt hat, dass das eben nicht stattgefunden hat, weil es einfach über, ich will das haben und über inneren Druck und über dieses, ich kreiere das, ich stelle das her, das funktioniert halt einfach nicht. Und die Frage ist natürlich so ein bisschen, wieso und wie können wir da hinkommen, mehr davon zu bekommen? Und ich möchte einfach mal so ein ganz paar Stufen in die, in die vielleicht Vergangenheit springen, wo das vielleicht entstanden ist, dass diese Form von Hingabe und sich loslassen nicht mehr so funktioniert. Also oft ist es so, dass wir irgendwann mal im Leben vielleicht etwas erlebt haben, wo wir zum Beispiel in einem sehr, sehr entspannten und hingebungsvollen Zustand gewesen sind, und an irgendeiner Stelle etwas passiert ist, das kann was ganz Schlimmes sein, das kann aber auch was ganz, ganz Einfaches gewesen sein, aber irgendwie hat es vielleicht dein System so erschüttert, denn wenn wir in einem hingebungsvollen Zustand sind, dann sind unsere wachsamen Aspekte, die darauf aus sind, uns zu verteidigen, uns zu beschützen und so weiter, die sind ja meistens gar nicht aktiv, weil Hingabe letztlich ja, du bist voll da in dieser Situation, du bist voll da in dieser Situation, du bist voll da in diesem Moment und wenn uns so ein Moment so erwischt, ja, also wo wir so hingegeben sind und dann passiert etwas, was uns irgendwie bedrohlich vorkommt, und ich betone das nochmal, du musst das nicht wissen, ob das so gewesen ist und du musst auch nicht wissen, was das gewesen ist und wann das gewesen ist, weil oft passieren uns solche Dinge, insbesondere zum Beispiel in unserer Baby- und Kleinkindzeit, also Babys und Kleinkinder sind ja noch viel mehr so in diesem Hier und Jetzt und in diesem hingebungsvollen Zustand. Und in diesem Vertrauen auch, dass vieles einfach, ja, richtig läuft und das sind oft einfach Momente, an die wir uns vielleicht gar nicht erinnern können, wenn dort so etwas passiert ist. Fakt ist, dein System hat das irgendwo abgespeichert und jedes Mal, wenn du dich jetzt zu einem Zustand näherst, dann macht dein System vielleicht an einem gewissen Punkt einfach zu. Das heißt, es ist sowas wie so ein Barometer in dir, was sagt, bis dahin geht das und alles, was dann kommen würde, das könnte gefährlich werden, also das unterlassen wir besser, da gehen wir nicht hin. Und das ist einfach eine Form von innerem Schutz, eine Schutzstrategie, die dein System dann bereithält, was auf einer Ebene auch seinen Sinn hat. Und jetzt ist die Frage natürlich nicht beantwortet, wie komme ich denn trotzdem dahin, weil, ich glaube, das ist so eine Frage, in der wir vielleicht einfach sehr entspannt und weit und hingebungsvoll waren, plötzlich nicht mehr so safe waren, wie wir uns das gewünscht haben. Und der Aspekt, der wirklich funktioniert, ist, dass wir ganz fein üben, immer mehr Sicherheit uns selber wieder beizubringen. Also solange wir die Erwartung haben, dass das Umfeld um uns herum uns diese Sicherheit gibt, kann das nicht funktionieren. Das heißt, es braucht Tools und Werkzeuge und es braucht Strategien, wie du Schritt für Schritt auf eine sehr sanfte Art und Weise deinem System immer mehr Momente anbietest, die wirklich sicher sind, die sich wirklich safe anfühlen. Und wenn dann dieses Gefühl von innerer Sicherheit einfach mehr wird, dann lernt dein System, da kann es ein Stückchen weiter loslassen. Das kann zum Beispiel sein, dass du mal gedanklich in Situationen eintauchst, in denen du dich schon mal irgendwann in deinem Leben sehr, sehr sicher gefühlt hast und wo du das Gefühl haben konntest, da konntest du wirklich loslassen. Ob das jetzt eine Situation in deiner Beziehung ist, ob das eine Situation an einem Naturplatz ist, man nimmt so gerne ja zum Beispiel so Situationen am Meer oder beim Sonnenuntergang, also so Dinge. Und dein System haben wirklich ein Stück weit in einen entspannten Zustand runterfahren lassen, wo du wirklich das Gefühl hast, du kannst so ja wie so aufatmen und so ein Aufatmen geschieht dann ganz von selber. Also was ich immer sehr schön finde, ist unser System ist ablesbar in der Form, dass wenn wirklich Entspannung eintritt, die nicht vom Kopf hergestellt wird, das ganz oft als Reflex vom Nervensystem sowas kommt, wie so ein spontanes Aufatmen, was einfach so ein Einfach wie von selber da ist, ja, also was du nicht produzierst, sondern was einfach so, ja, das einfach plötzlich irgendwie so da ist, ohne dass es jetzt nach außen vielleicht so einen riesigen erkennbaren Grund gegeben hat. Aber daran lässt sich das ablesen und du merkst in dem Moment, dein Bauch wird weich und in deinem Brustbereich wird es weiter und weicher. Und ich wiederhole das nochmal. Du kannst es zum Beispiel trainieren, indem du immer wieder am besten täglich einfach in Situationen eintauchst. In denen du dich schon mal wirklich wohl und sicher gefühlt hast. Das heißt, du suchst dir ein Plätzchen, wo du deine Ruhe hast, suchst dir einen schönen Platz, wo du gut sitzen oder liegen kannst und gehst gedanklich einfach nochmal genau dorthin zu diesem Tag oder zu diesem Ereignis, in Gedanken wirklich an den Ort, dass du das Gefühl hast, du erlebst dich innerlich, wie du dort stehst oder sitzt oder liegst und erlebst das Gleiche nochmal völlig ohne jede Bedrohung, sondern einfach nur so, wie es für dich gewesen ist. Wenn du das Gefühl hast, dieser Moment, den du quasi aus der Vergangenheit zurückholst ins Jetzt, der ist jetzt gerade da. Also der ist jetzt gerade präsent und dein System kann jetzt gerade entspannen. Und dann bleibst du einfach eine Zeit lang, ein paar Minuten und atmest dieses sichere Gefühl, was jetzt in deinem Körper sich ausbreitet, atmest das einfach ein und lässt es sich so im ganzen Körper ausbreiten und genießt das. Du zelebrierst das so richtig. Dann guckst du einfach mal, wie du so ein Bild in dir vielleicht entstehen lassen kannst, wenn dieses Gefühl von Sicherheit und Entspannung und dich fallen lassen können, wie wenn das so in all deine Zellen einsickert, dass es sich so wirklich in dich hineinpflanzt, dass es dann einfach, je öfter du das machst, auch immer öfter abrufbar ist. Und das ist etwas, was du vom Verstand gar nicht so stark kontrollieren kannst, sondern das ist etwas, was im Nervensystem stattfindet, wo dein Nervensystem lernt, dass es okay ist, immer öfter mal einfach in so einem entspannten Zustand sein zu dürfen. Wichtig ist einfach nur, dass du dir für diese Momente, wo du das trainierst, einen Raum suchst, wo du wirklich ungestört bist, dass du nicht plötzlich durch ein Handy klingeln oder durch eine andere Person aus diesem Zustand wieder rausgerissen wirst, sondern dass du wirklich erstmal dafür sorgst, dass du einen guten Platz hast an der Stelle. Und das ist so vom Verstand oft gerne, ja, ich habe das jetzt zwei-, dreimal gemacht, aber ich merke da eigentlich nicht wirklich viel, sagt dann der Kopf oft. Und es geht nicht darum, ob du das zwei- oder dreimal machst und was merkst, sondern es geht darum, dass wenn du das 20, 30, 60, 100 Mal oder mehr gemacht hast, dass dein System das lernt, ob dein Kopf das mitbekommt oder nicht. Das ist eine andere Ebene des Lernens als die, die wir in der Schule beigebracht gekriegt haben. Aber es ist eine Ebene. Es ist eine Ebene, in der wirklich eine Form von Umlernen im Nervensystem passiert. Und das wirst du, wenn du da ganz konsequent dranbleibst, also ich werde dir noch ein paar Beispiele mehr geben, wie du das trainieren kannst, aber wenn du da konsequent dranbleibst, dann wirst du merken, dass die Momente, wo du zum Beispiel in der Meditation oder im Sex da bist, dass du nicht innerlich wie etwas dafür tun musst, dich loslassen zu können, sondern dass du durch dieses innere Erinnern daran, wie es ist, sich sicher zu fühlen, stückchenweise wirklich mehr loslassen kannst. Aber ich möchte wirklich, dass du, wenn du das trainierst, für dich nicht auf die Idee kommst, jedes Mal, wenn du dann zum Beispiel in der Meditation bist, zu überprüfen, inwiefern du dich loslassen kannst, weil damit würdest du den Moment, in dem das stattfinden kann, einfach zerstören. Das Zweite, was du tun kannst, ist, um dich zu überprüfen, das zu trainieren, wäre zum Beispiel, wenn, jetzt nehmen wir mal das Thema mit deinem Partner, wenn ihr gerade irgendwo intim zusammen seid und du merkst, dass diese Form von Hingabe für dich gerade überhaupt nicht möglich ist und dein Kopf sich jetzt darum so ein bisschen dreht oder dein Verstand meint, es müsste was anders sein und du einfach spürst, dass du irgendwo anspannst und es gerade so ist wie, da ist wie so eine Tür und da geht es nicht weiter, diesen Moment zu nutzen. Mal tief zu atmen, das da sein lässt, das vielleicht sogar auch aussprichst für den Moment, boah, jetzt bin ich wieder an diesem Punkt, wo ich so gerne irgendwie mehr loslassen würde und ich kann es wieder nicht so richtig und dann fängst du mal an, dich einfach irgendwie zu rekeln oder dich anders irgendwie zu bewegen, ein paar Grimassen zu schneiden oder aufzustehen, dich einmal ein bisschen zu schütteln oder ein bisschen rumzustampfen, um in dieser Situation, wo du gerne was anders hättest, nicht einzufrehen, dass dein System nicht jedes Mal an diese Tür kommt und dann, also was dort passiert, wenn du an der Stelle nichts veränderst mit deinem Körper, ist einfach, du kommst immer wieder an diese Türe, an diese Innere und jedes Mal wird das Erinnern daran, dass dort etwas anders sein müsste und aber nicht ist und es irgendwie gar nicht geht, diese Kerbe wird immer tiefer und dieser Fokus darauf, dass es wieder nicht funktioniert, wird immer schärfer und diese Selbstbeobachtung, und auch die Selbstkritik, die dann oft folgt, die wird immer kritischer und immer intensiver. Deswegen ist es so wichtig, den Moment, wo du bemerkst, jetzt taucht diese innere Tür auf oder dieser Moment, der sich anfühlt wie eine Blockade, den zu nehmen und in etwas hineinzugehen, was jetzt für dein System ungewohnt ist, zum Beispiel die Zunge weit rauszustrecken, das mit deinem Partner kurz zu teilen, zu sagen, lass uns mal kurz was anderes machen, sonst bin ich wieder an dieser Geschichte, dass das, wo ich gerne Vibe, weitergehen würde, dass das wieder nicht gelingt und nur noch schlimmer wird und dann bist du ein bisschen kreativ und machst irgendwas Verrücktes, bevor ihr beiden vielleicht einfach weitermacht. Und dann beobachte mal einfach ohne, dass es eine harte Kritik geben muss, was auch immer dabei rauskommt, beobachte doch mal, wenn du dich geschüttelt hast oder die Zunge rausgestreckt hast, was dann in deinem Körper anders ist. Und bitte nicht mit der großen Erwartung, danach ist die riesengroße Hingabe möglich, sondern einfach nur. Nur als pure Beobachtung. Ah, jetzt ist es so. Nee, jetzt ist es noch viel blockierter. Okay. Und wenn das so ist, ist das in Ordnung. Es ist eine feine Form, damit zu arbeiten, weil wir dürfen einfach nicht vergessen oder es ist gut, es zu verstehen und es zu wissen, dass diese Form von sich fallen lassen können, sich hingeben können, immer nur die Folge ist von etwas. Und zwar von innerlich wahrgenommener Sicherheit. Wo keine Sicherheit in dir ist, kann auch kein sich fallen lassen stattfinden. Und je mehr wir das erzeugen wollen, dieses sich fallen lassen oder sich hingeben können, desto härter wird die Tür, die Blockade, dieses dorthin kommen. Und je kreativer wir damit umgehen und je weniger wir diesen Moment, wo das nicht stattfindet, bewerten, sondern ihn einfach nur beobachten und mitbekommen, desto mehr kann die Tür durchsichtiger oder weicher werden und diese Blockade sich langsam auflösen. Je mehr du an dieser Tür rumruckelst, desto mehr Schlösser bekommt sie. Ja, also sinnbildlich. Das heißt, was du wirklich suchst, ist letztlich eine Form der Hingabe in dir. Und diese Hingabe braucht Sicherheit. Und Sicherheit kannst du durch die beiden Dinge, die ich dir schon aufgezählt habe, kannst du trainieren. Und das würde ich dir wirklich auch ans Herz legen. Mach es spielerisch. Mach das kreativ und lass dir wirklich auch Zeit. Mit jeder neuen Erfahrung lernt dein Nervensystem, genauso wie es lernt mit jedem Augenblick, wo du mit Härte und Selbstkritik da vorgehst. Da lernt es nämlich, dass es nur stärker wird und nicht weniger. Und es braucht so eine, ja wie soll ich sagen, so eine Form der inneren Selbstbeobachtung oder Selbstreflexion. Die aber mal ausnahmsweise nicht auf Bewertung ausgelegt ist. Also wenn du immer die Momente in dir zählst, wo, ah ja, es hat wieder nicht geklappt, war ja klar, dann verstärkst du es. Und wenn du hingehst und sagst, boah, jetzt habe ich eben gegähnt wie verrückt und ich habe die Zunge ganz weit rausgestreckt, dass ich fast meine Nasenspitze berührt habe und ich habe das mit meinem Partner geteilt und jetzt habe ich gerade das Gefühl, es ist eigentlich doppelt so schlimm wie vorher, okay. Vielleicht machen wir jetzt einfach was, was uns beiden gut tut und trinken mal eine Tasse Tee zusammen oder gucken wir, ob wir uns irgendwie noch was Verrückteres einfallen lassen. Oder ja, also hol dich aus diesen Momenten der Selbstkritik und hol dich auch aus diesen Momenten des vor der Tür stehens. Hol dich da raus, aber nicht einfach nur gedanklich, sondern wirklich aktiv, körperlich aktiv. Das ist mir ganz arg wichtig. Und noch etwas, was du tun kannst, wenn du da weitergehen möchtest, ist zum Beispiel in diesen Bereichen, die du jetzt schon für dich rausgefunden hast, wo du das gerne können würdest, nämlich Sexualität oder auch Meditation, wenn du schon vorher, bevor du da reingehst, dir einen Moment Zeit nimmst, Sicherheit zu finden oder auch ganz kreativ, körperlich einfach lebendig zu werden, zum Beispiel bevor ihr zusammen ins Bett geht, eine Runde gemeinsam. Ja, das ist das, was ich auch sehr gerne mache. Das ist das, was ich auch sehr gerne mache. Also irgendwas, was so die Energie, die schon da ist, einfach mal durcheinanderbringt. Weil je mehr wir die Gewohnheitsenergie durcheinanderbringen, desto weniger können im Nachgang die alten Muster wieder anspringen. Weil dann ist einfach das Gewohnheitsmuster durchbrochen und alles, was dem dann folgt, wenn wir es gedanklich nicht wieder fixieren oder durch die gleichen Handlungen nicht wieder fixieren, muss einfach anders werden und kann gar nicht. Und auf der anderen Seite, das ist der eine Aspekt davon, und auf der anderen Seite ist es natürlich so, dass dein System vorher schon anfängt, sich wohler, sich sicherer zu fühlen, als wenn alles in so einem Standardmuster ist. Also wenn wir versuchen, in einem Standardschema den einen gewissen Punkt zu verändern, wird das unglaublich schwierig. Wenn wir aber diesen ganzen Ablauf komplett von vornherein schon verändern, dann ist der Ablauf gar nicht mehr so vorgegeben. Kann sein, dass du an irgendeinem Punkt an irgendeiner Stelle in das gewohnte Muster wieder andockst und dass es dann doch wieder ähnlich endet. Aber die Wahrscheinlichkeit und die Möglichkeit, dass es nicht vor dieser Tür landet, die ist einfach wesentlich größer, wenn du schon auf ganz anderen Wegen in die Meditation, in den Sex oder in ähnliche Situationen, wo du das ändern möchtest, reingehst. Also man kann ja auch, wenn man zusammen ins Bett geht, rückwärts ins Bett gehen, sage ich mal. Ja, also einfach diese Muster zu durchbrechen, ist für das ganze System, Ich weiß, der Kopf sagt dann, was soll dieser Quatsch, aber probiere es aus. Nicht nur einmal, sondern einige Male. Und dann möchte ich von dir hören, ist wirklich nichts anders oder ist etwas anders? Und wenn es nur Nuancen sind. Unser Nervensystem lernt in solchen Sachen, wo es um Sicherheit geht, oft in kleinen, feinen Nuancen. Und die sind dann aber wirklich stabil. Ja, und darum geht es ja letztendlich, weil das soll ja nichts kurzfristiges sein, sondern das, was du dir wünschst, soll ja letztlich etwas sein, was langfristig für dich ist. Also wo du wirklich dann auch merkst, es ist immer öfter da, dass ich mich so fallen lassen kann. Und genau. Und wenn du mittendrin einfach feststellst, schon wieder vor dieser Tür zu stehen, unterbrich die üblichen Mechanismen. Werde kreativ und werde sehr, sehr körperlich. Und das, wonach du suchst, kannst du, ich betone das einfach nochmal, nicht wirklich herstellen oder erzwingen. Es ist wirklich die Folge von innerlich wahrgenommener Sicherheit. Also nicht das, was der Kopf dir von außen sagt, wieso jetzt hier ist es doch sicher, sondern es ist das tiefe Gefühl von dir von innen heraus, was es braucht. Und das, was der Kopf dir von außen sagt, wieso jetzt hier ist es doch sicher, sondern es ist das tiefe Gefühl von innen heraus, was es braucht. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!