Was hat da eigentlich die Bundeswehr auf der gamescom getrieben?
68m 17s
Die Bundeswehr war auf der Gamescom 2026 deutlich präsent und aktiv, mit einem umfangreichen Stand, der Spiele und spielerische Elemente wie Klimzugstangen, Helikoptersimulatoren und Flippybird-ähnliche Helikopter-Stationen bot. Die Präsenz wurde durch eine hohe Mitarbeiterdichte, viele Jugendliche und ein großes Publikum unterstrichen, wobei die Messe als Ort für spielerische Interaktionen gesehen wurde. Ein zentrales Thema der Diskussion ist die Gamifizierung des Militärs – die Bundeswehr nutzt spielerische Mechaniken, wie Level-Systeme und Punktevergabe, um Rekrutierung zu fördern. Dies wird jedoch kritisch bemängelt, da der Kernaspekt des Kriegs, wie Gefahr, Tod und Frontarbeit, systematisch ausgeblendet wird. Der Podcast zeigt, wie solche Spiele die gesellschaftliche Wahrnehmung von Krieg und Militär verändern können und wie dies zu einer Verwechslung zwischen Spiel und Realität führen kann. Auch in der ukrainischen Kriegssituation wird Gamifizierung bereits praktiziert, etwa durch "Army of Thrones", bei dem Soldaten mit Videos und Punktesystemen belohnt werden, was eine direkte Verbindung zwischen Spiellehre und Kriegsorganisation aufzeigt. Diese Entwicklung wird als kritisch angesehen, da sie das menschliche Wesen der Kriegspersonen verhöhnt und eine Entmenschlichung fördert. Die Analyse betont, dass die Bundeswehr zwar eine wichtige Rolle bei der Rekrutierung spielt, aber das Verhältnis zwischen Spiel und Realität nicht transparent kommuniziert wird und ethische Fragen aufwirft.
Liebe Menschler draußen, mein Name ist Tom Schott und ich war dieses Jahr 2026 auf der Gamescom
und ich war unter anderem auch letztes Jahr 2025 auf der Gamescom und so unterschiedlich
die Messe in diesen beiden Jahren auch außer ganz unterschiedliche Spiele und Aussteller
und Ausstellerinnen. So gab es doch in diesen beiden Jahren einen großen gemeinsamen roten
Faden bzw. ich müsste eigentlich sagen einen Tarnfleck grünen Faden, nämlich die Bundeswehr.
Die Bundeswehr stellt schon seit vielen, vielen Jahren auf der Gamescom aus, aber letztes Jahr
bemerkte ich und nicht nur ich, dass sich die Präsenz dieser Einrichtung verändert hat,
größer, umfangreicher, aktiver, proaktiver gehen sie auf die Menschen zu und versuchen die Leute
zu ihrem Stand zu bewegen auf unterschiedlichste Art und Weise und auch dieses Jahr war das nicht
anders. Und deswegen habe ich mir gedacht, warum nicht unser Podcast, dem wir letztes Jahr aufgesprochen
und veröffentlicht haben zu diesem Phänomen, hier ein Jahr später frei verfügbar für alle
veröffentlichen, nachdem diese Analyse ursprünglich für alle Städdysuppeutere und Suppeutere von
Orkikul verfügbar war. Denn letztes Jahr haben wir eben dieses Phänomen festgestellt, dass die
Bundeswehr so super präsent ist und haben uns zusammengesetzt, der Spieleforscher, Dr. Thomas Spies und
ich, um über dieses Phänomen zu sprechen, was wir davon halten und daraus Ableitung zu treffen,
was das für die Messe der Zukunft bedeuten könnte. Das ist kein Podcast, in dem wir mit dem
erhobenen Zeigefinger rumlaufen, sondern ein Podcast, in dem wir zum einen ganz klar darstellen,
was ist Sache und zum anderen dann gemeinsam diskutieren, was halten wir davon. Kleiner Cruz, aus dem
Städdysuppeuterkatalog, wenn euch das gefällt, dann wäre doch unterstützern und unterstützern
und bekommt noch weitere dieser großartigen Podcast zu geschoben, alles verlinkt in der Folgenschreibung.
Wer dann übrigen Supporter wird, wird feststellen, dass auch dieses Jahr es eine eigene Berichterstattung
zur Gamescom bei Orkikul gibt, nämlich genau just heute in diesem Moment ist ein Podcast für
alle Supporte erschien, in dem ich drei ganz unterschiedliche Spieleteams interviewt habe und gefragt
habe. Wie habt ihr eigentlich die Gamescom 2026 wahrgenommen, lohnt sich so eine Messe aus
euren Augen überhaupt noch und wie teuer es ist, eigentlich auf der Gamescom auszustellen. Das
erwartet euch unter anderem, wenn ihr Supporter werdet, ansonsten nun erstmal ganz viel Spaß mit
diesem Gespräch hier. Herzlich willkommen, liebe Menschen, draußen zu einer neuen, ganz besonderen
Ausgabe von Orkikul, fragt nach in der mir das Militär, ins Visier nehmen, allerdings nicht
in irgendeinem Spiel, sondern in der echten Welt und das mache ich heute nicht alleine, sondern
seit dann Seite mit Großhien und Spieleforscher, Thomas Spiels, hallo. Hallo Tom, ich freue mich
total und bin dieses mal sogar wirklich ein bisschen aufgeregt und sind davon, ich glaube, wir
haben Thema, das super wichtig ist und ich freue mich, dass wir jetzt endlich zusammen sitzen,
da wir beide durch verschiedene Krankheiten gelaufen sind, die zum Glück hinter uns liegen, um jetzt
diesen Podcast aufnehmen zu können. Ich finde ganz krass, bevor es gleich weiter geht, kurze Einlass,
wie etwas, wobei ich mir lange Gedanken gemacht habe, komplett übergangen wurde, gerade und zwar
die kleine Schamante Ansprache, Deinerseits als Großhien, was ich damit meinte war, du bist sehr klug,
Schamante, Setz und Gedanken, kannst du äußern oder dachte mir aber beim Aufschreiben dieses
Gedanken nicht, dass er das irgendwie beleidigend aufnimmt und dann stellt sie heraus, du gehst
gar nicht drauf ein. Ich kann nicht ruf ein, schlafen wir sich was sagen. Nein, bitte, was
sagt das jetzt aus? Ich hab das noch nicht mal gehört. Heißt du das jetzt, ich hab das
unbewusst, einfach als wahrgenommen oder ich hab das ausgeblendet, ja, ich bin dissoziiert,
ich hab das gar nicht akzeptieren können, dass du mich so bezeichnest, weil ich hab wahrscheinlich
das obligatorische Spieleforscher erwartet, dass uns immer kommt und dachte schon, ja, da macht
jetzt einen Einleitungssatz und dann geht's los, ich hab's nicht mitbekommen. Ja, geil,
ich hab's da kicher nachts für mein Notieren, ich zeige sie mich hervorbereit, dachte mir, ja grüß hier,
das ist super geil, da besteht man, die gehört auch erst mal kicher. Ja, das muss ich ja erst mal was
zurückgeben, aber auch von Herzen, also, doch, also groß, groß, groß, oh Gott, jetzt komm ich jetzt
hängen, also ich führ's auf irgendwann kommest, irgendwann kommt es und dann kriegst du einen
Kompliment, dass ehrlich gemeint ist und es für zu mir kommen, im Laufe des Podcasts. Ach, ich freue mich
jetzt schon drauf, bevor ich jetzt gleich verrate, was wir hier genau machen werden, können wir vielleicht
tatsächlich kurz auslützen, dass wir hier zum Stehen geblieben sind und einmal nochmal in Deinrichtung
die Frage stellen, du warst jetzt schon parmal, schönerweise hier in der Welt von Orkekult zu Gast,
ich möchte verweisen, insbesondere auf die wunderbare Folge zu Indika, ein Spiel, das ins Beide sehr
bewegt und berührt hat, haben wir hier besprochen, magst du den Leuten trotzdem noch mal ganz kurz in
einen, einen halb setzten oder so, erklären, was jetzt hinter diesem Spiegelforsche eigentlich steht,
also was du machst. Ja, also das weite sich immer mehr aus im Sinne von, ich versuch, dass von
ein bisschen interdisziplinär wird, man jetzt an der Uni sagen, dran zu gehen, in der Forschung,
ja, Spiele kritisch zu betrachen, aus ganz verschiedenen Blickwinkeln und das meint für mich mittlerweile
auch, dass man eben über den Tellerrand schaut und auch nicht nur akademisch denkt im Sinne von
akademische Texte formuliert, auf bestimmte Veröffentlichungen aussieht, sondern auch guckt,
wie kann ich denn Spiele sonst noch einbinden, aber auch das, was die Forschung an Ergebnissen
geliefert hat, in andere Bereiche transportieren und vielleicht das, was ich jetzt direkt weiterführe,
schon längere Zeit, ist immer diese Letztblatt-Quitticle-Rei, wo wir dann live vor Publikum Spiele spielen und
betrachten und verschiedene Experten einladen zu einem bestimmten Thema, die uns dann im Spiel live sozusagen
zeigen, warum das Thema gerade relevant ist oder was es dazu entdecken gibt, dass wir so ein
Punkt, der ich mache, der andere ist, dass ich auch so ein bisschen in die künstlerische,
ja, in künstliche Bereiche reingehe, mit einem Kollektiv zusammen, das Kollektiv ohne Zukunft,
K, O, Z oder auch liebevoll Kotz genannt, mit dem wir versuchen, doch mal zu gucken, wie können wir
denn bestimmte Räume kreieren, wo es immer irgendwie umspielen geht, aber das kann alles mögliche
meinen und das sind wir gerade auch so am Experimentieren damit und das heißt aber auch, dass wir manchmal
Sachen einfach ausgespringen, wo ich denke, dass er eigentlich Bereiche, die nichts mit spielen
erst einmal zu tun haben und dann irgendwie doch und da ist glaube ich unser Thema heute ein ganz
wichtiges, genau da hingehen. Fantastisch, du hast schon einen Angerissen, da lauf ich doch direkt
weiter in diese Richtung, wir beide waren auf der Gamescom 2025, die ist jetzt mittlerweile schon ein paar
Wochen her, wir haben aber dort auf der Messe wieder einmal Aktivitäten, der Bundeswehr wahrgenommen,
riesiger stand, viel Personal und Spiele gab es da auch noch und haben wir uns beide gedacht, wir wollen
mal die Zeit jetzt nach der Gamescom nutzen, die Wochen die jetzt seit dem Verstrichen sind so etwa ein
Monat, um einerseits Kontakt mit der Bundeswehr selbst aufzunehmen. Ich habe auch noch mal ein bisschen
die Berichterstattung über die Gamescom und die Bundeswehr Präsenz angesehen und uns dann selbst mal die
Frage zur Stellung Gedanken zu machen, zu dem Thema, wie wir die und das können wir direkt vorweg
nehmen, wachsende Präsenz tatsächlich, der Bundeswehr auf der Gamescom einordnen und bewerten, also
mit anderen Worten, was wir hier für euch da draußen machen wollen, zum einen eurer euglein sein und
euch berichten, wie war es denn nun, wie präsent fahre denn die Bundeswehr auf der Gamescom, was haben
wieder gemacht und dann auch als Verdenkerung eurer hier, mal zu diskutieren, was halten wir eigentlich,
davon, was spricht dafür, was dagegen, wie sich die Bundeswehr auf dieser tatsächlich größten
Spielemesse überhaupt präsentiert. So, bevor wir dazu kommen, wir haben auch schon im Vorfeld
besprochen, wir werden euch direkt zu Beginn noch mal es kitzieren, wie die Bundeswehr dort eigentlich
aufgestellt wird, was dir alles angeboten hat, damit auch alle, die selbst nicht auf der Gamescom waren,
einen Eindruck bekommen, wie präsent die da eigentlich waren, will ich dir erst mal Thomas die
Frage stellen, damit die Leute das auch wissen. Ich werde es dann auch noch mal für mich kurz aufdecken,
warum waren wir eigentlich auf der Gamescom, es ist ja nicht schlecht, das auch noch mal in der
innerung zu rufen, was hat dich eigentlich auf diese Messe geführt? Also bei mir ist es mittlerweile so,
dass ich nur noch am Fachtag da bin und für den Gamescom Conquest, was noch mal so ein Unterm
Messe ist, kann man vielleicht sagen, für Fachpublikum, wo es noch mal ganz viele Vorträge gibt,
wissen, wie die Def kommen, aber nicht, ausgerichtet auf diesem Bereich, das Spiele produzieren,
sozusagen und das Design, sondern eher noch einmal in den Hintergründen schürft und so ein bisschen
schaut, was gibt es dann relevanten Themen gerade in der Branche, und das finde ich mir super spannend,
was da eben gerade aktuell ist und auch die ganzen Leute, die man dort trifft, sind auch oft
Leute, die man teilweise schon kennt oder deren Arbeit man kennt und dann froh ist den mal live
zu begegnen und die Messe nutzt sich dann am Fachbesucher im Tag, vor allem dafür einfach auch mal
rumzuschländern, so gut das geht, das auch schon ein bisschen erzählt, dass das gar nicht immer so
einfach ist und dann doch irgendwo hängen bleibt, aber das war so mein Haupt dann liegen und dann
weil ich neben dem noch auf zwei Bühne eingeladen, einmal bei den lieben Kolleginnen von Behind the Screens,
der auch ein Podcast haben und hab dann noch mal was zum Bereich Trauma und Videospiele erzählt und
dann war ich bei dir auf der heiße Bühne, wo es auch noch mal ganz allgemein um meine Arbeit ging,
aber auch wir in ein spannendes Gesprächungen gekommen sind und wie ich finde, da schon sich
angeband hat, was wir heute hier entwickeln, nämlich man konnte ja gar nicht drum rumkommen,
man kann sagen, das Thema sprang uns ins Auge, kann man sagen, und ich glaub dir noch mehr als mir,
vielleicht kannst du das mal noch weiter erzählen, wie es da an der heiße Bühne aussah.
Es war fantastisch, es war wirklich ein Gespräch, das wir beide dieser Bühne geführt haben vor
denkbar dramatisch, Hintergrund, wir sprachen über aktivistische Spiele, über deine Arbeit, über
eben auch die Präsenz der Bundeswehr, während der Stand der Bundeswehr, wirklich, also ich bin 1991
groß, ich hätte einen halb mal umfallen müssen, um direkt von der Bühne in den Stand der
Bundeswehr reinzufallen und da kann ich jetzt auch erklären, was ich noch mal auf der Messe
gemacht habe und warum ich auch so ein Auge eben auf diesen Stand hatte, ich habe eine Woche lang.
Ja, bei hier und da schon davon erzählt, also um mein Leben moderiert auf diese heiße
Bühne.
Das war so eine Berufsberatungsbühne mit ganz unterschiedlichsten Speakerin und Speakerin
und eben auch Interviews Lutz und meine Aufgabe war, ist die komplette Gamescom-Woche
über vom ersten Fachtag bis zum letzten Public Day dieses Bühnenprogramm zu moderieren,
selbst auf der Bühne auch Interviews zu führen und da war ich dann also von früh bis
spät.
Und das gibt mir, wenn ich so drüber nachdenke, das merke ich jetzt erst eigentlich die
ideale Position, um über die Präsenz der Bundeswehr zu sprechen, denn ich war die ganze Zeit,
die ich gerade beschrieben habe, also wirklich von Tag 1 bis Tag 400 oder was, von 8 Uhr,
oder das ist es gelogen, von 9 Uhr etwa, von 9 Uhr bis 18 Uhr abends, nicht nur jeden Tag
auf der heiße Bühne, sondern damit auch nur zwei Meter entfernt vom Bundeswehrstand,
denn der war direkt danach bei der heiße Bühne.
Ich habe also alles gesehen und ich bekam damit eine Woche lang Zeit, nicht nur zu verarbeiten,
was ich da sehe, sondern mir eben auch Gedanken zu machen, wie ich finde, was ich da sehe
und das ist im Grunde die Grundlage für diesen Podcast hier dann geworden.
Ja, das sind unsere engagiven Moss auf der Gamescom und wissen Thomas und jetzt will
ich mir vorschlagen, ich beschreib mal, was da eigentlich abging, erst mal von dem, was
man so sah, bevor wir dann so richtig reingeh in die Beschreibung, um die Leute eben auch ins Boot
zu holen, die selbst nicht auf der Messe waren.
Also, es ist eigentlich ganz einfach, das Motto, das die diesjährigen Bundeswehrstandes
war, willst du das nächste Level erreichen und das fand ich, als slogan können wir noch
diskutieren, ganz interessant, für mich persönlich wurde dieses Thema übrigens Bundeswehr
auf der Gamescom so richtig spannend im Jahr 2018, bis dahin war die Bundeswehr auch immer
wieder auf der Gamescom unterwegs und Vertreten hat dort ständige hat, aber 2018 war dieses
Jahr, wo ich selber anfing mir als Mensch mal Gedanken zu machen, wie finde ich eigentlich,
dass dieser Stand und die Bundeswehr auf der Messe sind, weil sie damals diese seltsame
Marketing-Kampagne mit dem Versuch slogans aus der Gaming-Welt zu verheiraten mit der
Welt des Militärs, also da sah man dann zum Beispiel auf plakaten Bundeswehr-Soldaten
und Soldaten, die offenbar gerade in einen Kampf-Einsatz oder in einen Trainings-Einheit
mit reinen Stürmen, in vollermontur und darüber stand dann sowas wie mehr Open-World
geht nicht, oder mehr Spieler-Modus vom Feinsten und das ist so ein Wendepunkt für mich gewesen,
wo ich quasi in der Endsicht, ich sage mal politisiert wurde, mir dachte okay, ich glaube,
das ist so geschmacklos, ich möchte mir mal Gedanken machen, wie stehe ich denn dazu,
dass das Militär auf dieser Spiele-Messe steht? So, das als Grundlage dieses Jahr, also das
Motto, willst du das nächste Level erreichen? Es war eine große Fläche, ich habe keine
Vertrahtmeter-Zahl, aber es war wirklich eine ganz große Fläche auf der 12 Stationen positioniert,
wann Stationen, das bedeutet, eine Station kann eine Spielanlaufstelle selber, wo man Spiele spielen
kann, dazu gleich mehr oder auch eine Beratungsstelle oder ein Ort, wo man sich in vom Material
starten kann, also 12 Stationen, das ist ganz schön doll, mit einer extrem hohen Mitarbeiterdichte
und alle waren uniformiert. Ich habe kaum jemanden in Zivil dort gesehen, wenn man auf diesen
Stand ging, hatte man über, also weit über einen dutzend uniformierter, vor allem Männer,
Soldaten, die da rumdiefen und eben mit den Menschen gesprochen haben, sie betreut haben beim
Spielen der Anspielstation und es gab noch einen Roboterhund, der so ein bisschen umher lief an
manchen Tagen, ihr kennt die alle von diesen Roboter-Hersteller-Filmen, die so ein bisschen,
immer noch so ein bisschen unbehände, aber trotzdem an einen Hund erinnert daher rumdiefen,
das hat auch da ein Hund gemacht, gesteuert von einem Mitarbeiter, der da manchmal so ein bisschen
gelangen weit im Hintergrund anlehnte, das waren erstmal die 10, die man sieht, wenn man dran
vorbei läuft und jetzt noch ein Wort zum Spielangebot, was man da eigentlich machen konnte, neben den natürlich
Info-Gesprächen, es gab zum einen einen Flippybird-Clown, wir alle kennen noch diese Spiel von vor
10 Jahren oder was, wo man so einen Fögelchen durch drücken auf den Bildschirm zum Fliegen animiert
und an so Hindernisten für bar vorbei führen muss, hier haben sie so eine Art Clownen gehabt, nur
statt Fögelchen hat man natürlich ein Helikopter, das der Bundeswehr gesteuert, außerdem Apropos Helikopter,
es gab einen V.R. Helikopter-Simulator, da hat man sich so eine schicke ziemlich teure Brille aufsetzen
können und damit so ein Joystick das Fliegen eines Kampfhelikopters üben können, es gab eine
Klimzugstange, die stand am, ja, eigentlich am Rande dieses Standes wurde aber sehr bald zum
Mittelpunkt dieses Standes, da können wir noch darüber sprechen, also da hat man wirklich einfach
Klimzüge gemacht, neben dran, das ist kein richtiger Stand, aber auch so eine Fläche auf diesem
Stand konnten Menschen noch Liegestützen machen, also weitere körperliche Tüchtigung, es gab
einen Panzer-Simulator, also wirklich ein Gerät, man kennt es vielleicht, wenn man jetzt in Zivilen
Worten sprechen will, aus so Arcade-Spiele halten, wo man sich wirklich in so Gehäuse reinsetzt,
da hat es nicht aus wie ein Panzer, aber es war schon so ein montiertes Vier-Ekt, da setzt man sich
so rein, bekommt auch da so eine Art Brille auf und guckt dann auf eine Simulation, eines Panzer-Einsatzes
und diese Szenen, die man da gespielt hat im Simulator, wurden auch einen Leinwand geworfen für alle
vorbeilaufen und schließlich, wenn man das auch noch als Spielangebot verorten möchte, gab es
Gewinnspielkarten, die konnte man ausfüllen, dann hat man irgendwas gewonnen, das wurde dann
quasi eingereicht, wurde danach der Messe, wurde man informiert, ob man gewonnen hat oder nicht,
und dort noch mit dem interessanten Zusatz, dass man nicht nur dieses Gewinnspiel da ausfüllen konnte
mit seiner Adresse und der E-Mail-Adresse dem Namen, sondern auch einem kleinen Feldchen,
dass man ankreuzten konnte, wenn man wollte und wenn man das Angelkreuz hat, signalisierte man den
Wunsch nach Kontakt zu einem Bratungsgespräch zum Einstieg in die Bundeswehr. Also ja, in
Anfangszeichen so ein kleiner, gamifizierter Rekrutierungsbogen, das war dort auch noch ausgelegen.
Das ist die Beschreibung, Thomas, jetzt frage ich dich natürlich erst mal bevor ich dich
frage, wo wir da anfangen wollen, habe ich was vergessen, gab es noch was, was ich übersehen habe.
Tom, jetzt kommt dein Kompliment, du bist einfach ein Meisterbeschreiber. So, das wollte ich
gerne. Vielen Dank, das war der Podcast, ich war nur wegen des Kompliments, ja.
Weil du hast so viele Details jetzt geschildert, ich habe auch versucht natürlich, mir notizen zu machen,
dass alles aufzunehmen. Ich war ein bisschen überwältig, muss ich sagen, auch auf Grundessen,
du hast das ja gesagt, wie groß der Stand mittlerweile war, wie viele Stationen da waren. Und das
immer, wenn ich vorbeikam, das Angebot auch noch mal leicht verändert war. Zum Beispiel einmal gab es
dann, ich weiß nicht auch fast, die uniformierte Person stand, aber es kommt so eine App-Gipo da so
gewesen sein und dann quasi mit Mikro die Menge anheizte, die auch groß war und da auch irgendwelche
Goodies verteilt. Also, war wirklich wie so ein Stand früher auf der Gamescom oder vielleicht gibt es
immer noch, ich bin da jetzt nicht mehr so über die Messe teile gelaufen, wo das vielleicht noch
gemacht wird, das Gewinnspiel, wo man das im Auspats, etc., zugeworfen bekommt. Aber das hat mich
das erinnert, das war so eins zu eins, genau die selber atmosphäre. Und ansonsten, genau, hab ich das
wie du wahrgenommen, diese ganz vielen Stationen und die Größe vor allem und wie viel los war, also auf
beiden Seiten. Also, dass da so viele uniformierte Menschen waren, so viele, die sich interessiert haben und ich
glaube, das auch schon mal ein wichtiger Punkt, auch sehr junges Publikum war da. Also, ich hatte einmal
beobacht, wir so ein bisschen gelangweilt an einem Tisch an dem Stand, zwei Jugendliche saßen, die
höchstens zwei Fragen. Also, da war wirklich alles vertreten. Ja, das ist auch eine beobachte und
voll gut, dass du das können wir noch mal anschließen zu, ja, ich sag mal, Popularität dieser Anlage ja
geradezu, die ist wirklich die bisher größte in der Geschichte der Bundeswehr Präsenz auf der
Gamescom. Letztes Jahr war hier auch schon auf der Heisebühne ebenfalls in quasi Nachbarschaft zum Bundeswehrstand.
Auch dieser Stand war bereits groß, aber das hier war zum ersten Mal so ein Level, bei dem ich mir
dachte, okay, wenn man das toll findet, jetzt als Privatperson kann man easy so eine Messe mittag,
einfach nur am Bundeswehrstand verbringen. Also, die Fülle an Angeboten, ich hab's ja gerade beschrieben, war
ungemein ständig, wann Leute um einen herum, die dort gearbeitet haben, die eben von der Bundeswehr sind,
die sie um einen Kümmern wollten und gekümmert haben. Also, das war ein neuer Level, der erreicht,
wohl deswegen auch toll, dass wir dieses Jahr eben mal diesen genaueren Weg grau verärfen. Und genau,
was du hast das? Es wurde wahnsinnig gut angenommen. Ich habe die Bundeswehr um einen Statement gebeten,
wir haben auch Antwort bekommen, dazu werden wir wohl später kommen. Ich kann aber aus diesem Statement,
wir haben vier Fragen an die Bundeswehr gerichtet aus unseren Beobachtungen heraus. Als Antwort haben wir
einen etwas generalisierten Fließtext bekommen, aber aus diesem Fließtext geht zum Thema Annahme des
Publikums eine interessante Zahl hervor. Und zwar 100.000 Besucherinnen und Besucher sollen bereits
an den ersten beiden Messe Tagen diesen Stand besucht haben. Und das ist eine ganze Menge. Und diese Zahl
kommt übrigens zustande, diese Besucherinnen besucherzahl. Das sind keine einzelnen Leute, sondern auch
wenn Leute mehrfach zum Stand gingen, dann wird das mehrfach erfasst. Die haben dort eine App benutzt,
um auszulesen, die Aktivitäten an dem Stand und wurden dann auch doppelt gezählt, wenn Menschen,
falls sie am nächsten Tag noch mal kam, deswegen kommt man auf diese gigantische Zahl. Und das ist auch
was ich bestätigen kann durch meine Eintrücke dort vor Ort. Es war immer voll. Es war immer voll auf
diesem Stand und wirklich die komplette Woche, wenn ich früh ist zu meinem Heisestand lief, war dort
bereits alles voll. Und wenn ich abends feierabmachte, war dort immer noch alles voll. Durchgehend,
es gab keine Pausen, keinen Lärstand. Und genau wie du auch gesagt hast, eigentlich quer durch alle
Altersgruppen, die auch die Games kommen besucht haben. enorm viele Kinder auch mit ihren Eltern,
Jugendliche, junge Erwachsene, vielfach Männer begleitet, bin ich mal von ihren Freundinnen,
Aber es war fahrend, sie nicht viel los.
Und ich glaube, das zeigt doch schon allein deswegen, wie relevant es ist, darüber zu sprechen.
Auch von den zwei Faktoren, das wird sehr stark angenommen, aber es vergrößert sich jedes Jahr.
Und das spannende ist ja, du hast schon einen Begriff jetzt einmal eingebaut, das ist ja so eine Art Gamification war in vielerleihinzig.
Also es wurden ja auch ganz konkret Spiele gezeigt.
Und da würde ich aber gern, bevor wir vielleicht über diesen Gamification bekrifft, da müssen wir glaube ich ganz viel zu sagen,
weil der auch glaube ich diese bedenkliche Schnittstelle so ein bisschen aufmacht, warum dieser Stand vielleicht da ist.
Aber erst einmal nochmal zu einem Begriff "Allein des Spiels" hat sich bei mir so eine Frage aufgetan.
Ich habe nämlich, bevor wir diese Fragen, die du schon angesprochen hast, an die Bundeswehr gerichtet haben, beim Mail, hatte ich an dem Stand den Presse-Sprecher kurz erwicht.
Und dieser Presse-Sprecher hat auch relativ kryptisch mir nur Antworten gegeben.
Ich konnte also nicht so viel raussehen, zwar sehr viele Floskeln, sehr viel Wages.
Aber einsatz habe ich mir gemerkt und auch genauso notiert, weil ich ihn gar nicht glauben konnte, er hat nämlich gemeint, wir zeigen hier ja keine Spiele.
Weil ich hatte ihn damit konfrontiert, dass er Jugendliche gezielt angesprochen werden, eben auch ein Gaming-Publikum und das war seine Argumenter gegen.
Und ich meine, das schließt sich ja schon aus mit deinen Beobachtung. Es gab ja ganz konkret erst mal, oder wenn wir sagen, was ist denn ein Spiel?
Also eine Klimzugstange mit einem Wettbewerb ist für mich spielerisch.
Ein Flippybird ist ein Spiel. Aber jetzt können wir ja weitergehen und sagen, okay, ist denn jetzt eine Simulation eines Flugzeuges noch ein Spiel oder ist das jetzt schon Bundeswehr?
Und ich glaube, weil da die Grenzen so verschwimmen und dieses Verschwimmen von Grenzen ganz bewusst von der Bundeswehr fasziert wird.
Da sind wir dann an einem spannenden Punkt, nämlich was die Bundeswehr wirklich dort eigentlich erreichen wird.
Und ich glaube, das ist so eine Gaming-Fizierung von Krieg. Also dass wir ein anderes Bild von Krieg und von Bundeswehr gewinnen dadurch, dass alles so spielerisch werkt.
Und wie ein Wettbewerb unter Freundinnen sozusagen. Oder vor allem unter Freunden, weil du hast recht, das waren viele männliche Besuchende da, glaube ich.
Aber ja, nicht nur. Muss man auch sagen, als gab auch andere Dich zumindest gesehen, aber es gibt trotzdem Tenenzen.
Hier wäre ja gezielt angesprochen, wird auch, dass sich angesprochen fühlt.
Zu dem Gaming-Fizierungsthema, da komme ich auch gleich noch mal vorher, wollte ich eine Zwischenfrage stellen.
Was machte denn dieser Presse-Sprecher auf dich für einen Eindruck?
Der Hintergrund meiner Frage ist der, als ich mit den Leuten dort gesprochen habe.
Ich hatte sowohl, weil die auch beim Heiseprogramm aufgetreten sind mit 1, 2 Forträgen.
Mit denen habe ich da nicht interagiert. Aber ich habe da eben zugehört, weil ich das dann sehr interessant fand, wie sie sich eben auch auf dieser Bühne präsentieren.
Mir ist aufgefallen, beim Zuhören dort an der Bühne, aber auch in den kurzen kleinen Ausflügen auf diesen Bundeswehrstand selbst,
dass die Menschen, die sie da hingepackt haben und gesagt haben, so ihr seid diejenigen, die mit den Leuten reden sollen.
Das fand durchgehend extrem charmante Menschen. Also das kann natürlich alles zu fall sein.
Ich habe das Gefühl, auch da hat man sich ganz genau natürlich überlegt, dass wirklich die Leute, die wir dahin packen,
auch Menschen sind, die wissen, wie man mit den interessierten und drum herum reden muss.
Und das klingt jetzt vielleicht wie no-brainer diese Beobachtung, aber Leute, wenn man so durch die halten läuft,
da kommt man an Städten vorbei und denkt sie, oh Gott, ich habe das Gefühl, ich störe dich, wenn ich dich anspreche.
Also das ist geil, ich möchte eigentlich, wie man denkt, dass da Leute ihre A-Team sehen schicken, in Sachen Empathie und charmantes Gesprächs führen.
Das war mein Eindruck, der arbeiteten Leute, oder wann Leute an diesem Stand von der Bundeswehr unterwegs,
die auch wissen und wussten, wie sie mit den Leuten reden müssen.
Das A-Team ist ein super Begriff dafür. Ich hatte auch das Gefühl, das war ganz bewusst inszeniert, auch von dem Personal her.
Der Pressesprecher war auch total charmant. Ich hatte vorher mit einem anderen Person am Stand gesprochen,
dass ich bin nicht gut in militärischen Rängen und die direkt ablesen. Aber ich war eher so ein U-Bass, also was höher ist.
Bis ihm dann klar wurde, dass ich hier nicht nur aus privaten Gründen frage, sondern auch berufliches Interesse habe.
Und dann hat er sich sehr hintergangen gefühlt und gesagt, er hat jetzt gedacht, wir fühlen ja einfach nur ein Gespräch unter vier Augen quasi. Und dass er mich doch jetzt an den Pressesprecher verweisen würde.
Und ich ja noch bitte nicht zitieren soll. Er hat aber ehrlich gesagt auch nichts von Gehalt gesagt, auch mal dieses Drumum reden, das wir hier auch schwarz auf weiß jetzt in der Mail haben.
Und dieser Pressesprecher war komplett richtig in seinem Job. Er hat das so gut gemacht, dass ich gar nicht gemerkt habe,
aber erst mal, wir sehen eben hier gar nicht sagt. Und erst danach so dachte im Moment, also das stimmt ja faktisch einfach nicht.
Ich kann mich ja einmal umdrehen an die Säule gucken, sehen Fleppy Bird clone, das sind ja Spiele.
Also im eigentlichsten Sinne des Wortes gibt es sie trotzdem nur um das als Beispiel nochmal anzuführen.
Und gleichzeitig zum Beispiel eine Klimzugstange hatten sie dann so richtige Pumper stehen. Also die sahen schon so aus,
als könnten sie jeden hier der da antritt abziehen im Wettbewerb. Also auch das war ja gezielt gesetzt.
Also dass sie das auch inszeniert haben quasi und dann passen zu den Stationen, die die Menschen ausgewählt haben,
die da ihren Dienst verrichten am Stand quasi.
Die Klimzugstange, dass man kann es kaum glauben, ich zumindest in meiner Welt nicht, man muss es vielleicht deswegen noch mal kurz erklären.
Es war wirklich nur eine Klimzugstange und ich glaube, man konnten Energy Drink mit Bundeswehr Branding gewinnen,
wenn man da eine kleine Anzahl an Klimzügen gestapft hat, vielleicht sogar auch wenn man gar nicht gestapft hat.
Also einfach nur für den Versuch bekam man einen kleinen Preis. Aber liebe Leute draußen, ihr könnt euch nicht vorstellen,
was da los war, die Klimstange war wirklich behaupten, noch beliebt da als die Simulatoren, die technisch auch spektakulär sind.
Der Antrag an die Stange war unglaublich, während der gesamten Woche habe ich nur Leute gesehen, die durchgehend an dieser Klimzugstange sie nach oben unten gezogen haben,
begleitet von lautem Rufen, es haben sich wie in so Tanzfilm so Kreise gebildet.
Und in diesem Klimzugstange, Leute dokumentierten hohe Anzahlen an Wiederholung mit einem Laut,
die Bundeswehrleute haben abgeklatscht mit denenjenigen, die sich da hoch und runtergezogen haben.
Also das soll jetzt auch nicht klingen, als will ich mich da über Lust machen, sondern ich kann es einfach nicht fassen,
welche Dynamik dort entstand. Also ich habe da wirklich gestaunt, weil diese Stange, wie gesagt,
dauer besetzt war und auch da wieder, es haben sich Kinder dran geprobiert.
Also zwölfjähriger haben sich da ran hochgezogen, auch mit einer großen Ernsthaftigkeit bis hin eben zu Menschen nie so alt sind,
wie wir oder vielleicht sogar noch älter, unterschiedlichen Fitnessgrades.
Aber alle waren nicht gut von der Bundeswehrleute, das gab immer Lob, es wurde angefeuert und es war so ein Schauspiel von,
also die Schauspielungen sind ja von man tut, sondern so eine Demonstration von interessierte Leute aus der Zivilgesellschaft gehen dahin und verdienen sich den Respekt der Bundeswehrleute.
Das war die Dynamik, die immer für mich so rüber strahlt.
Also die Leute, die das gemacht haben, wirken nicht nur stolz und verbissen wegen der eigenen Leistung und den Wunsch da gut abzuschneiden,
sondern man sah, fand ich überdeutlich, dass die jüngeren Männer begierig auf dieses Lob der uniformierten Bundeswehrleute waren.
Das waren so Respektpersonen, die auch so akzeptiert wurden und man wollte von denen gelobt wurden.
Das war so was gelobt werden und das war so ein Eindruck, der hat mich die ganze Woche überbegleitend.
Das ist eine sehr gute Beobachtung, weil das auch wieder so ein bisschen das vielleicht etwas trifft,
als eine Gesellschaft hat der bestimmte Bilder von Militär und Militarismus.
Und in unserer Gesellschaft geht einher zumindest, wenn ich daran denke, wie ich früher als Jugendlicher auf uniformierte Menschen geschaut habe,
ein bestimmter Respektshaltung oder so.
Und wäre spannend zu gucken, wann das überhaupt anfängt, wann das ansetzen.
Wir haben das ähnlich auch bei Polizei, also die kann man ja genauso kritisch hinterfragen als Struktur.
Und trotzdem haben wir erstmal so einen Kindheitsvorstellung von diesem Beruf oft.
Und der wird uns am Schein sehr früh vermittelt und das dann hier noch mal einst extrem geführt wurde.
Das habe ich auch so gesehen. Ich finde nur spannend.
Ich habe gerade nochmal während du das erzählt hast in die Mail geschaut, die wir bekommen haben.
Und hier steht, dass der Stand auf der Gamescom folgenden Denkanschluss zur Frage stellen wollte,
nämlich, wie können aus dem spielerischen Umgang mit IT echte berufliche Qualifikation und Karriereperspektiven werden?
Und dann frag ich mich, wie passt das so in der Klimzugstange?
Also, das sieht man ja schon, dass diese Antworten so ein bisschen wisch wie wasche sind.
Und da natürlich bestimmte Teile des Standes auch abgreifen, aber ganz viele auch verunsichbaren.
Und in der Kombination, dann vielleicht kann man noch sagen, wenn man es jetzt positiv formulieren will,
ein sehr vielfältiges Bundeswehrbild entsteht, aber vielleicht auch ein verstelltes Bild von Bundeswehr.
Ja, das ist ein guter Moment, würde ich sagen, um mal dieses Statement ganz kurz fortzustellen und was es damit aufsicht hat.
Ich werde das hier einblenden als Screenshot für alle, die ein Podcast schon da was benutzen, der eben Kapitelbilder unterstützt.
Ansonsten, Thomas, wenn du es aushältst, würde ich vorschlagen, ich lese die Partzahlen ganz kurz mal vor.
Dann haben wir es einmal gehört, dann sind wir alle auf dem kleinen Stand.
Keine Sorge, es ist auch nicht so viel und ich lege meine beste Vorlese, mindestens tranten Stimme raus,
die ich als Szina jetzt ja geübt und gelernt habe in der katholischen Kirche, andere Geschichte.
Aber ich bin im Training, kann ich gerne machen.
Noch mal zur Erinnerung, wir haben der Bundeswehr vier konkrete Fragen gestellt.
Ich habe die Fragen jetzt mir überweisen, nie minutiert, aber es sind grundlegende Fragen.
Es sind Fragen, welches Ziel wurde verfolgt mit dem Stand dieses Jahr.
Wie stehen Sie zu dem Vorwurf, mancher Beobachter und Beobachterin, das Krieg verhabendust wird,
allein durch schon durch die Präsenz und durch das Ausstellen von diesen Simulatorern,
die Kriegsenarien ja gar nicht zeigen, sondern auf so Trainingsgelände stattfindet.
Das sind die Fragen, die ich gestellt habe.
Zurück bekam ich aber nur eine Antwort, die ich, und es ist schon schon verweckt,
bewerten würde als ziemliches generalisiertes Blabla.
Da steht wenig konkretes drin an dem. wenn man sich aufziehen kann, aber wir können dann trotzdem noch mal genauer reinschauen.
Geschrieben habe ich die Frage an einen Kontakt, den du mir weitergeleitet hast, um den auch mal kurz genannt zu haben,
weil er hat mir auch namentlich mit dieser Mail geantwortet.
Es ist Niklas Trist, Oberleutnant und Presseoffizier in seinem Namen, wo dieses Statement verfasst und an uns geschickt.
So, ihr les es mal vor, eck zu Tiere.
Wir gaben mit dem diesjährigen Stand folgende Denkanstöße zur Frage,
wie können aus dem spielerischen Umgang mit IT echte berufliche Qualifikationen und Karriereperspektiven werden.
Damit haben wir junge Erwachsen im Umfeld der Computer- und Videospiele-Messe in Anführungszeichen Games kommen,
zum Nachdenken darüber bringen wollen, was sie für ihre Zukunft planen.
Die Bundeswehr präsentiert sich regelmäßig auf Messen mit Exponaten, die die Besucherinnen und Besucher ansprechen sollen,
und die zugleich thematisch zu jeweiligen Messe passen.
Dabei kann es sich um die typischen Fahrzeuge der Bundeswehr handeln, aber auch um innovative Exponate.
Der Auftritt der Bundeswehr auf der Games kommen, wurde von den Besucherinnen und Besuchern sehr gut angenommen.
Tausende Menschen haben sich über die Karrieremöglichkeiten und Tätigkeitsbereiche bei der Bundeswehr informiert und beraten lassen.
Krützer Einlass für mir, ich zitierte vorhin 100.000 Besucherinnen und Besucher den ersten zwei Tagen zum Vergleich
die Meste dieses Jahr insgesamt verzeichnete etwas mehr als 350.000 Besucherinnen und Besucher.
Wir informieren auf vielfältigste Weise über ihren Auftrag und den Dienst bei der Bundeswehr und sprechen die Zielgruppen dort an, wo sie sich aufhalten.
Wer sich für die Bundeswehr interessiert, muss die Möglichkeit bekommen, sie zu erleben.
Die Bundeswehr zählt mit über 1.000 Berufsbildern zu den größten und vielseitigsten Arbeitgebern des Landes.
Für das zentrale Messe und Eventmarketing stehen die Informationen rund um die Karrieremöglichkeiten im Vordergrund.
Letzte Absatzleutie haben es gleich geschafft. Natürlich erzeugt ein auf dem Messe-Stand ausgestelltes Exponat,
wie beispielsweise der Hubschremer Schraubersimulator des zivilen Ausbildungsmodells Airbus EC135, auch Interesse bei der jüngeren Bevölkerungsgruppe.
Diese fällt jedoch aus dem Raste der Zielgruppe, welche die Bundeswehr auf der Messe erreichen möchte.
Zudem werden auf dem Messe-Stand lediglich Exponat ausgestellt, welche tatsächlich im Rahmen verschiedenste Aus- und Weiterbildung im täglichen Dienstbetrieb Anwendung finden.
Sie tat Ende.
So, Thomas.
Was hältst du?
Meist er beschreiber und meisterly ist er dumm.
Was hältst du von diesem Statement?
Ich habe 1-2 Dinge, die mir sofort ins Auge springen.
Aber ich lasse dir gerne, wie sagt man, ne?
Fangen gerne andere mal.
Ich fangen mal an.
Was ich mir jetzt direkt werden, du hast mir direkt ins Auge springen, war tatsächlich der Satz.
Die Formulierung wäre für die Bundeswehr interessiert, muss die Möglichkeit bekommen, sie zu erleben.
Klingt erst mal einleuchtend.
Ich habe aber mehr den Eindruck, was der Stand her erreichen will, ist, die Menschen, die sich noch nicht für die Bundeswehr interessiert haben
oder ihr auch aus dem Weg gehen möchten, mit der Bundeswehr zu konfrontieren und zwar auf eine Art, die überzeugt, dass die Bundeswehr gar nicht so ist, wie man sie sich vorstellen.
So ein eigentlichen ganzen netter, kompetenter, gutgelaunter Verein, mit dem man sich so ein bisschen Wettbewerb stellen kann.
Und der ein Respekt und stolz entgegenklingt sozusagen, wenn man da eine Leistung zeigt.
Das berührt den Punkt, den ich eigentlich als Kernkritik meiner Präsenz der Bundeswehr auf der Gamescom formulieren würde.
Und zwar, wo ich mal ganz kurz nach halben Satz aus bin, bin ich auch gespannt, was du dazu sagst.
Also, meine politische Position vielleicht sogar, dazu ist folgendem.
Ich bin der Meinung, ein Land braucht einen Militär.
Das ist leider so. Wir gucken in die Welt hinaus und sehen, es gibt aggressoren, da draußen, die würden sich freuen.
Wenn wir als Gesellschaft sagen würden, wir haben keinen Bundeswehr mehr, dann wäre das, glaube ich, eine sehr schwierige Situation für uns alle.
Also ich sehe die Notwendigkeit eines Militärs.
Ich gehe sogar auch noch weiter und sage, ich sehe auch die Notwendigkeit eines Militärs wie der Bundeswehr, sich aufmessen mit dieser fortzustellen und zu erklären, guck mal, Leute.
Wir brauchen durchaus, auch das ist ja ein Fakt-Nachwuchs. Wir brauchen mehr Leute bei uns.
Ich habe mir Zahlen rausgeschrieben, aber jetzt kann ich sagen, aber tausende, altgediente Soldatinnen und Soldaten verlassen in den nächsten Jahren den Dienst.
Auch diese Lücke wird dann immer größer zusätzlich zu denen. Wir alle verfolgen wohl mehr oder weniger die Nachrichten, die noch nachkommen müssen.
Um die Anforderungen zu erfüllen, die die NATO zum Beispiel an uns stellt, das ist alles nachvollziehbar.
Ich weiß schon, dieser Nachwuchs wird gebraucht und ich sehe es auch komplett, dass die Bundeswehr um eben Nachwuchs zu erreichen und anzusprechen und zu informieren, aufmessen, wie durchaus auch auf die Gamescom gehen muss und kann.
Und jetzt kommt aber, wo ich persönlich sage, jetzt kommt der Punkt, wo es in meinen Augen kritisch wird.
Und das berührt auch dieses Statement wieder und was du gerade gesagt hast. Was die Bundeswehr aber macht und dieses Jahr mehr denn je ist, sich nicht nur.
Und das ist ja erstmal okay, sich als sind ganz normaler vielleicht sogar Teil der Gesellschaft darzustellen.
Wir haben schon gesagt, da reden die Leute mit einem, alle Altersgruppen werden angesprochen entgegen, dass Statements übrigens im Statement steht.
Das ist nicht unsere Zielgruppe jüngere Menschen, das ist Quatsch in Wirklichkeit, hat man gesehen, wie Kinder alles andere als ignoriert wurden, die wurden aktiv mit eingebunden.
Ich sage, Kinder, den Bundeswehrhelmer aufgezogen wurden, Kinder, minderjährige dürfen auch dem Panzer-Simulator fahren, nur mit der Einschränkung, wie mir selber noch mal auf Nachfrage erklärt wurde von so ein Panzer-Bataljong-Fahrer, die dürfen dann nicht schießen.
Die dürfen nur fahren, aber dürfen nicht den Schießknopf drücken. Das ist der Unterschied. Also, Kopfschütteln einfach. Die Kinder wurden hier genau so angesprochen, wie die Erwachsenen auch, also das ist Quatsch.
Dass sie sich darstellen, wie ein Teil der Gesellschaft, okay, das ist vielleicht stickt mal Aufarbeitung, weil sie nicht. Aber mein Problem ist vor allem, dass auf der kompletten Messe sowohl auf den Infosständen als auch im Pressematerial und den Prozieren, die man an die Leute rausgegeben hat, wie auch auf den Fachvorträgen selbst bei der Heisebühne, wo es konkret noch mal in die Tiefe gehend mit halb Stunden Slott und länger um das Berufsbild der Soldatinnen und Soldaten ging.
Da wird kein einziges Mal vom Kriegsfall gesprochen. Niemals wird irgendwo auch nur der Hinweis erweckt, Leute, wenn ihr bei uns arbeitet, es kann auch passieren, dass ihr kämpfen müsst.
Oder in den Front-Einsatz kommt. Auch wenn ihr Zivide-Position ausfüllt, das kann pränzlich werden. Das wird nirgends wo zum Thema und wenn dann gamifiziert in Form eines Helikopter Flippy Bird Spiels, wo ein Helikopter kaputtgehen kann.
Und das halte ich für bedenkenswert, weil hier absichtlich ein Kernaspekt, das mediterrischen Dienst ausgeblendet wird, von dem ich der Meinung bin.
Man sollte auch den Menschen sagen und noch meine Innerufen, hey, das ist hier nicht nur ein Verein, der für sich ihre Arbeitswelt zu sorgt und euch eine schöne Uniform besorgt, sondern es kann auch kriegt für euch bedeuten Freunde.
Und dass das komplette ausgeblendet wurde von der diesjährigen Präsenz- und Marketing-Kampagne, das halte ich für Kritik würde.
Genau. Und das, was ausgeblendet wird, ist ja auch, dass man theoretisch auch sterben kann in diesem Krieg. Also es ist ein realer Gefahr dafür, dass eigene Leben für das eigene Wohler gehen.
Vor der Messe vielleicht nur ganz am Rande erwähnt, gab es auch eine gegendemo-nennicht, das jetzt mal ein Gegenveranstaltung von der deutsche Friedensgesellschaft, die auch das Design der Bundeswehr auf ihren Fleiern übernommen hat.
Und dann aber draufgeschrieben hat im Krieg, gibt es keinen Reesborn. Also wir haben da nur ein Leben und das kann eben verschwinden im Krieg, das ist nicht wie im Spiel.
Und ich finde das schön, dass wir jetzt kurz seine Position mal erläutert haben. Ich will das auch mal machen, weil das glaube ich auch wichtig ist, wo wir starten quasi in diese Diskussion.
Und für mich ist das erst mal so, ich hätte sogar ein Problem, vielleicht noch ein Schelle früher, nämlich daran, das System Militär, ich vergleich sagen warum.
Aber erst einmal auf jeden Fall Militär auf der Gamescom sehe ich kein Grund, außer es hat mit Spielen zu tun, weil das ist eine Spielemesse.
Wenn wir sagen, sie wollen rekrutieren, dann ist es der Hintergrund, warum sie wirklich da sind und die Wahrheit. Aber erst einmal nicht, falls sie irgendwas mit Spielen zu tun haben oder, wenn sie das haben, dann haben wir ein größeres Problem.
Weil dann ist unser Krieg mittlerweile so gamifiziert worden, dass er an Spielen erinnert. Und ich glaube, das ist auch teilweise der Fall.
Da müsste ich ja nochmal einen ausholen oder können wir gleich einmal darüber reden über diese Gamification. Aber erst einmal zurückzukommen, vielleicht warum ich das so kritisch sehe und warum ich denke, dass wir da gerade in eine ganz falsche Richtung laufen.
Das sehen wir so automatisch daran, wie die Bundeswehr auf der Gamescom präsentiert wird, weil wir glaube ich gerade das große Problem haben, dass wir unter diesem Begriff der Sicherheit,
ganz viel gerade über Militarisierung nachdenken. Das heißt also, darüber, wie unsere Gesellschaft mehr darauf eingestellt werden kann, dass es Krieg geben wird, auch für uns, ganz konkret, obwohl es ja auch schon heißt.
Der Krieg ist die Grundschuldigung, ist ein Stift schon runtergefallen vor Aufregung. Der Krieg ist schon in Europa, obwohl er schon früher in Europa war. Aber gerade jetzt wegen Ukraine, etc., wird das ja nochmal höher gestellt, jetzt auch mehr budgetiert.
Und das sehen viele gute Gründe drin, ich sehe vor allem ganz konkrete Gefahren, die wir jetzt schon haben. Und das ist unter anderem, dass wir in der Bundeswehr ein großes Problem mit Rechsektorismus haben.
Das heißt also, dass Menschen an Waffen sind, die wir politisch nicht eigentlich als Feine haben wollen, weil sie unsere Feinde wirklich sind und sich auch so präsentieren.
Und weil wir eine Regierung haben, die immer mehr von der AfD dominiert wird, wo wir dann sagen müssen, was ist denn, wenn die AfD mal an der Macht ist, dann hat sie eine sehr starke Bundeswehr.
Ist das nicht eine größere Gefährdung für uns, für unsere Sicherheit? Und was heißt das ein Sicherheit? Und für wen heißt, sicher sein?
Weil jetzt in unserer Gesellschaft bestimmte Menschen schon sehr unsicher leben und nicht die Sicherheit genießen, wie wir sie vielleicht auch genießen.
Und schon länger betrot sind von bestimmten Einflussen, sich auch nicht mehr aufgehoben fühlen können. Und nicht sagen, wenn sie sind hier sicher und auch nicht sagen, würden das Militär macht sie sicherer.
Also, ich glaube, da würden wir jetzt aber ganz weit vom Gaming bekommen. Aber ganz viel Diskussionsspielraum, wie so man erst mal sagen könnte, ist das denn der richtige Weg, der gerade eingeschlagen wird?
Aber wenn wir zurück allein zur Messer gehen, meine Einstellung dazu,
der einzige Grund der bleibt ist, irgendwie muss Krieg mit Spielen zu tun haben.
Und vielleicht können wir noch mal ein bisschen bohren,
was da gesehen oder gleichgesetzt wird.
Also warum, die sich so präsentieren oder wo die Schnittstellen hergestellt werden.
Vielleicht hatten wir es schon ein bisschen rausgehört.
Aber vielleicht können wir dann noch mal konkrete drauf eingehen.
Magst du das einfach mal fortfinden?
Du hast es ja selber schon nicht brauchen.
Diese Gamifizierung des Krieg ist,
dass da jetzt den Entwicklungen stattgefunden haben, die du beobachtest.
Das wird mich sehr interessieren.
Also vielleicht können wir jetzt noch mal sagen,
nur Gamifizierung oder Gamification im Englischen.
Könnte man vielleicht jetzt grob umschreiben,
dass es die Anwendung von Spielelementen und Mechaniken ist
in Spielfremdenkontexten.
Also dort, wo eigentlich kein Spiel vorkommt,
werden plötzlich dieses Elemente reingesetzt,
die Anspiele erinnern.
Und das kann dann Motivation, Engagement oder sonstiges Verhalten beeinflussen von Menschen.
Wir kennen das vielleicht schon mehr aus großen Firmen.
Wie zum Beispiel, die Klapp-Apple macht das sehr gerne,
dass sie auch so viele Mitarbeiterinnen so Spielbereiche haben.
Kreativfirmen oft.
Ich glaube, Pixar hat das,
also die Mitarbeiter, die das Gefühl haben,
wir sehen hier gar nicht so nur auf der Harbe,
sondern wir können auch mit coolen Wallerplates oder so durchs Büro fahren.
Keine Ahnung, dass jetzt, zum Beispiel, das wahrscheinlich tief ist.
Aber ich glaube, die haben ja irgendwelche Geräte mit den Siegung fahren können.
Und auch der Arbeitsprozess selbst anspielen erinnern.
Das heißt, dass man Punkte sammeln kann,
dass man zum Beispiel im Überstunden in Geld umwandeln kann
oder bestimmte Leistungen dann dafür wieder ein Bonus bekommt auf irgendeiner Art
und einmal einen Monat in die Sauna darf, etc.
Also einfach so Elemente, die wir aus Spielen kennen, übernimmt
und dann einbringt in andere Bereiche.
Und ich beobacht das sehr stark jetzt bei Krieg und Kriegsführung und Kriegsgeräten,
weil wir da ganz konkret ja eine Sprache haben, die aus dem Gaming kommt.
Und ans Gaming erinnert erst einmal bei der Bewerbung,
das schon ein paar Beispiel genannt.
Wie zum Beispiel willst du den nächsten Level erreichen?
Das wäre so ein konkretes Beispiel.
Also einfach in dem, wie Sachen formuliert werden und beworben werden.
Aber auch dann, was die Kriegsgeräte selbst betrifft und die Kriegsführung.
Also wir alle wissen, dass wir im Krieg jetzt nicht mehr nur noch die Climzugstangen,
Menschen haben, die irgendwie an der Front liegen und sich gegenseitig beschießen,
sondern auch drohen, die im Hintergrund arbeiten oder vom Kindergrund ausgesteuert werden.
Und deren Eingabegeräte, Steuerungsgeräte, wirklich Game-Controller nachempfunden sind
und das wird auch offen zu kommuniziert.
Weil die Hersteller sagen, dann können wir direkt die Leute aufgreifen,
die sowieso schon durchs Gaming sozialisiert worden sind.
Und die haben keinen großen Umgewöhnungsaffekt mehr.
Die können eigentlich direkt loslegen.
Und dann wiederum haben wir natürlich auf der anderen Seite.
Also Kriegsgeräten rückten die Richtung Spiele,
Spiele, die mehr in Richtung Krieg rücken.
Die haben wir schon immer, also eigentlich sind Spiele oder das Mediums, sogar das Spiels,
das digitalen Spiels, das Video-Spiels.
So eine, ich würde sagen, so ein Kind des Kapitalismus und das Militärs,
weil schon früher die Hardware, auf denen zum Beispiel Spacebar 1962 entwickelt wurde,
vom Militär stammt.
Oder dann später, später, Software für das Militär, umgeschrieben wurde.
Also gab zum Beispiel Marine Doom, das ist so ein Doom-Clown,
der dann explizit zur Ausbildung genutzt wurde.
Und bis heute geht das weiter mit America's Army, einem Spiel, das man online spielen kann
und das zur Rekrutierung in den USA vor allem verwendet wird.
Also wir haben so eine gegenseitige Befruchtung sozusagen.
Und damit nähern sich diese zwei sehr, eigentlich sehr getrennten.
Oder ich würde sagen, komplett gegensätzlichen Polen, ein bisschen an,
zumindest auf der estetischen Ebene.
Und das vielleicht als letzten Punkt, das Bild von Krieg, das wir haben, das wechselt immer.
Also in Fallout heißt World Never Changes, aber das Bild von Krieg auf jeden Fall,
das ändert sich immer wieder.
Und gerade haben wir eben plötzlich, dass da diese Tech-Pros reinkommen,
dass so eine Nördifizierung vielleicht, kann man sagen, von Krieg stattfindet,
als dass wir plötzlich ganz andere Menschen damit verbunden sehen
oder verbunden werden sollen als es früher der Fall war.
Und wir jetzt das Gefühl bekommen, hier haben wir ja Fortschritt
und Präzision durch Technik, die ausgereift ist, die zukunftsfähig ist, etc.
Übrigens, das ist eine ganz spannende Entwicklung, die bereits im Ukraine-Krieg fortgetrieben wurde.
Ich weiß nicht, inwiefern du dich da selbstmal bei diesem Krieg mit dem Thema Gemifizierung
auseinandergesetzt hast. Aber dort gibt es, ich glaube, dieses System ist mittlerweile schon an den Start gegangen.
Oder wenn nicht dann ist es kurz davor, wir sind da in der Ausrollphase quasi.
Ein Programm namens "Army of Thrones", sagt ihr das, was hast du schon mal gehört?
Erzählen wir mal.
So, jetzt wird's hoher interessant. Ich find's wirklich krass.
Ich habe mehrfach nachgelesen und das geprüft, ob das wirklich stimmt,
weil es für mich eigentlich kaum fassbar klingt, aber es scheint,
legit und wirklich angewandt zu werden und zwar folgendes.
In der ukrainischen Amel gibt es einen Programm.
Nun, das heißt "Army of Thrones" und das bedeutet im Grunde folgendes.
Frontlinien, Soldaten und Soldaten, die nachweisen können mit Videomaterial.
Dass sie mit ihren Tronen, es geht nur um die Tron mit ihren tronen russische Ziele ausgeschaltet haben,
werden für die Nachweis dieser Ziele, die sie ausgeschaltet haben, belohnt mit dem Punktesystem.
Ich habe hier eine Auflistung. Es gibt zum Beispiel 20 Punkte,
wenn man einen russischen Panzer nachweislich beschädigt, 40 Punkte, wenn man ein zerstört, 50 Punkte,
wenn man einen Mobile Rocket, also ein kleinformatiges, abgeschossenes Raketeninstrument,
nach Abwert mit der Trone und so und sechs Punkte, wenn man einen feindlichen Soldaten mit einer Trone erledigt.
Das sind Punktevergaben, die vorgesehen sind und jetzt wird es besonders abgefahren,
wie ich finde, diese Nachweise muss man mit Videos aufzeichnen.
Leht dann diese Videos auf einer eigens dafür eingerichteten Plattform hoch.
Die Plattform wartet das aus und sagt dann ja, Woll, du hast recht.
Ich sehe hier, du hast Panzer beschädigt oder auch ausgestaltet.
Dafür werden hier Punkte gut geschrieben und jedes dieser Squats, die dann so zusammenarbeiten,
bekommt die Punkte eben gut geschrieben und diese Punkte können dann eingesetzt werden,
von den Squats um sich von der Regierung bezahlt, spezielles Kriegsmaterial,
an den jeweiligen Einsatzort liefern zu lassen.
Im Grunde, wenn man so möchte, hat man die Call of Duty Kills-Triegs in echt mediterere Sprache übersetzt
und ein System geschaffen, um Soldaten und Soldaten zu motivieren, ihre Ziele auszuschalten
und erfolgreich zu agieren.
Und das neben der Tatsache, dass in ukrainischen Grundschulen mittlerweile auch dazu gibt es schon Repatarsen,
Schülern und Schülern mit der Benutzung von Tronen und Troneninterfaces ausgebildet werden,
damit vertraut gemacht werden, wirft noch mal ein besonderes Licht auf diese Idee, Krieg zu gamifizieren,
was eben Deutsch und viel weiter vorangetrieben wurde als hier.
Das zeigt ja auch nochmal diese Gamifizierung auf so vielen Ebenen, also nicht nur,
dass die Drohnen selbst gamifiziert sind von der Steuerung, sondern auch das Belohnungssystem.
Und ich kann das verifizieren, als das Beispiel kannte ich auch, kannst du nur den Namen nicht.
Als ich das auch gelesen konnte, genau wie du erst mal nicht glauben, dass das schon wirklich so praktiziert wird.
Aber das ist eigentlich die Realität in der Wille und ich glaube, da geht so ein Gefahr einher,
weil wenn wir jetzt mal sagen, Menschen sind sozialisiert aus dem Spielen
und sollen auch in dieser St-Tik und dieser Denkweise gehalten werden, dann geht damit etwas praktisches einher,
wenn man Propaganda betreiben will.
Propaganda heißt erstmal, dass man seine Seite sozusagen als richtig darstellen will und eine andere Seite abwerten.
Jetzt mal so ein ganz simpel oder simplifizierte Propaganda-Definition.
Und das ist ja nichts anderes, zu was das dann führen kann oder auch wahrscheinlich wird,
dass du ja dann nur noch Punkte siehst in deinen Gegnern und nicht mehr die Menschen dahinter.
Also das werte dann zusätzlich nochmal diese Abfall, das sind ja dann nur Teil deines Sammelsystems,
deines Spiels quasi und auch unsere ja die Techniken führen.
Ja auch dazu, wir kennen alle wahrscheinlich noch oder viele kennen den auch durch das Remakes,
vielleicht auch die jüngeren dann von Call of Duty Modern Warfare, diesen Dev-From-A-Buff-Level,
wo man einfach nur quasi mit so einer Nachtbildkamera Bomben schmeißt auf kleine Pixel,
die aber Menschen sind und auch teilweise zu viele Menschen.
Und dann immer so, der auf Kommentar glaube ich sogar an reale Kommentare von Soldaten angelehnt ist,
die dann immer sagen, hast du gut gemacht oder holen dir und so weiter und so anfeuern und anstacheln.
Und auch das haben wir ja wirklich ja spätestens im Fahrkrieg, aber auch in allen Neueren kriegen immer wieder erlebt
und auch genauso beobachten können, dass Menschen dann so reagieren,
ihren Gegner eben abwerten, entmenschlichen, um überhaupt töten zu können,
weil tatsächlich ist das nicht etwas, was wir leichtfertigt tun.
Also wir müssen das lernen, wir müssen dazu erzogen werden und trainiert werden.
Und das ist vielleicht schon ein erster Schritt dorthin, wenn man eben hingeht und erst mal diese Bildebenen öffnet plötzlich.
Bevor wir gleich wieder zur Bundeswehr auf der Gänse um zurückkehren, noch einen Gedanke zu diesem,
zur Gamifizier und das Krieg ist gerade auch im Ukraine kriegt, was damit ja auch verbunden ist.
Und das vielmehr dann wir schuppen von den Augen, als die Interviews zu diesem,
zu diesem Tronprogramm und diesem Punkteprogramm da ist, ist folgendes,
dass damit ja auch der Regierung ermöglicht wird, nicht nur zu sehen,
okay, welche unsere Einsatzziemen sind denn besonders effizient,
also quasi einen Einblick zu bekommen, wie unsere Streitkräfte an verschiedenen Punkten sich verhalten.
Und operieren sondern der Regierung.
Es ist ja so auch möglich, quasi den Krieg zu patchen und zu fein balanceen.
Was ich damit meine ist, wenn die verantwortlichen sagen, okay,
es ist eine, wie gesagt das denn.
Wir haben die Punkte, das die überarbeitet, ab sofort sind Panzer, russische Panzer,
nicht mehr so viel wert wie russische Drohne.
die abgeschlossen werden, verändern sie ja und so ein paar Kabel. Das klingt das Balancing,
das Krieges und richten damit ja den Fokus dieser Teams. Die ja möglichst viele Punkte sammeln wollen,
weil ihr Leben davon abhängen, wie gut ihr equipment ist, da sie dann wieder zugeschoben bekommen,
die Aufmerksamkeit dieser Einheiten auf neue Ziele. Also es ist eine ganz neue Art der Steuerung von
Kriegstzielen, die erinnert an Patch Notes in Online spielen. Und das ist schon schwer fassbar,
finde ich jetzt hier für mich in meinem Hamburger Wohnzimmer. Absolut. Ich habe mich auch mit meinem
Kollektiv sehr tief gerade mit diesen ganzen Rüstungsindustriefirmen beschäftigt, so um Peter Thiele
und andere herum, die alle so ein bisschen wie Herr der Ringere, ja irgendwas aus Herr der Ringereisen,
so Palantie, Andur, etc. Und wenn wir jetzt auch mal gucken, genau wie dieses System
arbeiten, die ja immer mit KI verknüpft sind und wenn wir auch wieder schauen, was wird, dann schon
angewendet. Ich habe einen sehr spannenden Vortrag auf der Republika gehört zu Lavender,
dessen Kampfsystem, das jetzt gerade von Israelen Gasein gesetzt wird und wo es auch so eine KI-Score gibt,
für die Menschen, die sie quasi mit Drohnen auslöschen. Und dieser KI-Score wird natürlich über viele
Faktoren einfach von Menschen bestimmt und die KI gefüttert und die sucht dann sozusagen über
das Palantie-System, dass wir auch kennen, dass darauf aufbaut, wer passt denn da rein. Und
dieses Core kann aber angepasst werden. Das heißt, der kann je nachdem, ob tatsächlich das auch nach
gewesen, ob im Flieger noch eine Bombe ist, nach oben oder unten getreten werden,
das heißt plötzlich werden Ziele freigeschaltet und dann kann die Bombe doch noch geworfen werden,
weil es ist einfach ja ökonomischer einen Flieger leer zu machen, bevor er wieder gefüllt wird und
nicht voll wieder zurückkommt zu lassen. Also das ist richtig perfide und richtig erschreckend,
wenn man da mal reingeht, weil man ja die ganz andere Bild von Kriegvermitteln bekommt,
nämlich jetzt, wie dieser Technik ist, gewährleistet, dass niemand sterbt, der unschuldig ist.
Und erstmal zuentscheiden, wer ist denn unschuldig? Da wissen wir auch, je nachdem, welche Regierung wir
gerade als sozusagen richtig ansehen, die beurteilt ja auch die unschuld und schuld von andern. Und
wenn wir jetzt in die USA zum Beispiel schauen, ich weiß nicht, ob wir jetzt der noch so trauen,
wie wir das vielleicht, will ich sagen, fälsch ich ja weiß, aber wie wir es bestimmt mal haben,
vor Jahrzehnten, dann können wir jetzt auch sagen, okay, das hat sich ja auch verändert, wer da jetzt
ist, schuldig und unschuldig ist, zum Beispiel. Und von hier aus zu Bundeswehr zurückzukern, da gibt es
noch einen Aspekt, den wir noch nicht angesprochen hatten, wo wir aber auf der Messe selbst bei
ganz kurz gemeinsam diskutiert hatten, ich leite den mal so ein. Also wir halten jetzt mal fest,
unser beider Kritik an der Präsenz, der Bundeswehr auf der Gamescom, die lässt sie so zusammenfassen.
Bei mir ist es vor allem der Punkt, dass dort verschwiegen wird, was es eben noch bedeutet,
zu Bundeswehr zu gehen. Es werden quasi einigen nur die schönen Seiten gezeigt. Bundeswehr präsentiert
sich als Stabiler Arbeitgeber, bei dem man nicht fragen sollte, warum die Arbeitsplätze so stabil sind.
Es ist einfach toll, kommt da alle hin, das ist meine Kernkritik und bei dir setzt sie noch
einen Schritt im Grunde früher an, nämlich die Tatsache, dass die Bundeswehr sich mit ihrer Präsenz
und der Art, wie sie Menschen da anspricht, dieser Gamifizierungsmöglichkeiten bedient und
gleichzeitig auch dann so eine Verharmlosung von Krieg eben wieder betreibt, weil eben die Menschen
über diese Spielschiene angesprochen werden. Das ist unsere Kernkritik und jetzt gibt es noch
Thema, dass bisher noch nicht besprochen wurde und zwar die Suche nach einem Gegengewicht. Da
hatten wir auf der Gamescom kurz mal darüber gesprochen, nämlich man kann jetzt noch den Blick so wählen
und sagen okay, die Gamescom, die Bundeswehr ist da jetzt und macht ihr Programm, das kann man
doof finden, wenn man unsere Perspektiven zum Beispiel einnimmt und sagen okay, gibt es den
Leute, die quasi eine Art Gegenprogramm, wie auch immer das aussehen kann anbieten. Gibt es
Stände auf der Gamescom, wo beispielsweise zum Beispiel pacifistische Spiele gezeigt werden oder
wo Spiele gezeigt werden, die andere Wege durch einen Krieg aufzeigen oder die vielleicht auch über
Konsequenzen eines Krieges aufklären. Also quasi das Bild abrunden, dass der von der Bundeswehr nur
einseitig bespielt wird. Da guckt man so ein bisschen ins Leere. Es gibt eine Sache auf der Gamescom,
die mich dieses Jahr sehr gefreut hat, die dort zu sehen, und zwar das Engagement der Bundeszentrale
für politische Bildung. Die haben eine Handvoll von Spielen in Zusammenarbeit mit der Indie-Riener-Boost
gefeht, die man als Demokratie fördernd beschrieben hat. Also Spiele, die sich um die Demokratie
drehen, aber ansonsten Eigenstände, die quasi als den Gegengewicht zur Bundeswehr agieren, fand
ich dieses Jahr nicht vor. Absolut richtig. Also wenn kann man nur die schon von mir angesprochen
eine Gegenaktion vor der Gamescom nennen, aber nicht auf den Gamescom. Und wenn du jetzt schon
die Bundeszentrale für politische Bildung ansprichst, dann kann ich mir diesem Werbeblock sozusagen
nicht entgehen lassen, weil die haben ja jetzt gerade Felix Zimmermann, Linda Schlägel,
auch Rieler Brandburg, das Handbuch für Gaming und Rechtsextremismus herausgegeben. Und da durfte
spannenderweise auch und dankenswerterweise den immer noch sehr dankbar für diese Offenheit
über Militarismus schreiben. Und das ist vielleicht noch mal ein guter Gedankengang, um noch mal unsere
Diskussion abzurunden. Nämlich, warum hat das hier einen Platz? Also ich hoffe, ich konnte schon
so ein paar Aspekte klarmachen, warum ganz konkret zum Beispiel Rechtsextremismus auch natürlich
in Militär vorkommt und militärische Faschissierung oder so vielleicht sogar verstärken kann oder
Militarisierung letztendlich. Also das ist eine Gesellschaft, plötzlich auch das Militär als Machtzentrum
hat als Ausgangspunkt von Gesetz und Ordnung. Aber das sind wir zum Glück hier noch nicht. Aber wir
können erst mal sagen, okay, was haben, wir haben die denn im Band eigentlich Rechtsextremismus
definiert und sie definieren das in ihrem Vorwort, als das jetzt nicht von mir, sondern von den
herausgegebenen als Ideologie der Ungleichheit. Und das finde ich ganz schön, das ist sehr offen,
das sagen sie auch ganz bewusst, dass sie offen sein soll. Und ich finde, wenn wir da sind bei einer
Ideologie der Ungleichheit, also wenn wir schon, wir haben so Denkprozess anregen oder beeinflussen,
dass wir dachinkommen, dass wir andere eben als Ungleich ansehen und das Gruppenbezogen machen,
denn entwickelt sich daraus ja eine Menschenfeindlichkeit, die wir natürlich bei Rechtsextrem sehen,
aber die vielleicht auch Voraussetzung für Krieg sein kann oder sogar muss, also wahrscheinlich kann
Krieg ohne so eine Abwertung nicht geschehen. Wir haben es schon ausgeführt und ich kann mir
Krieg nicht ohne das vorstellen. Das heißt, also wir haben hier auch Schnittstellen immer zwischen
Krieg und Rechtsextremismus automatisch gegeben, weil sie oft ähnliche Nensmalen Mechanismen haben.
Und dann ist natürlich immer der Streitfall für was wird an Krieg geführt und da kann man jetzt
lange debattieren und welches gerechtfertigt oder ist Krieg überhaupt gerechtfertigen da verschiedenen
Positionen entwickeln. Aber ich finde erst mal ist es ja spannend. Da ist diese Schnittstelle auf jeden
Fall sehr starke geben und deswegen ist es auch so wichtig dahin zu gucken, gerade in unserer
Gesellschaft und wenn du schon sagst, es gibt keine Gegenpolen. Das ist für mich das zweite,
so ich sage, ja, was bedenklich ist, einfach also was mir auch Sorgen macht, finde ich unsere
Gesellschaft anschauen, dass dieser Gegenpol oft fehlt. Also es gibt tolle Gegenaktion, wir
haben auch hier jetzt gerade in Köln das Problem mit Reinmetall, Reinmetall, ein ganz großer deutsche
Rüstungskonzern, der übrigens auch auf der Gamescom war und auch mit Gaming-Begriffen versucht,
da die Jungs Publikum anzulocken. Also sie haben wirklich Gaming-Fecation sogar fast plakazierter
stehen gehabt und haben dann gesagt, shoot your career und du konntest deinen Weg wählen, ob jetzt
eher der Tech im Hintergrund bist oder der Krafter oder eben der Shooter etc. Die waren also auch schon
da und irgendwie ist das für mich so eine tendens in eine Richtung, wo dann nur Reinmetall entwaffen
und zum Beispiel hier auf eine politischen Ebene passend gegenhält, aber nicht unsere Branche. Das
fehlt hier komplett und ich würde sogar sagen, auch da haben wir einen tendensen die falsche Richtung.
Wollt ihr es nochmal kurz ausholen, weil es sehr wichtig ist, Martin Tileschwetz von Playing
History aus Berlin, der CEO hat gepaustet letztens auf LinkedIn, dass er in der Mitgliederversammlung
das Gameverband, also das im Schluss noch mal eine Aussage kam, wo ihn erschreckt hat. Und
die Aussage war, ohne jetzt zu sagen, von wem die kamen, aber einfach nur die Aussage war eine
Forderung, dass man doch als Gaming-Prosche aktiv Bemühungen anstellen soll, um Bindung zur Rüstungsindustrie
zu stärken, denn davon könnte man ja stark profitieren. Also es ging hier um eine gar nicht
um digitalische Ebene, es ist eine Profit. Und ich glaube, bei dieser Entwicklung, die wir hier haben,
ist auch ganz viel von diesem Opportunismus zu sehen und um nochmal auf die Games kommen, zurück zu kommen,
nach dieser kleinen Annegdurze. Du hast ja auch, oder wir hast ja bei Heißer auf der Bühne und ich
hatte auch kurz mit Heiße gesprochen, weil tatsächlich dir die Standflächen für Reinmetall und für
die Bundeswehr vermieten und vergeben. Und auch da habe ich dann eine Person angesprochen, die
genau diese Vermietung fundimmt und die hat auch eher dem moralischen Gründe ganz in den Hintergrund
geschoben, hat gesagt, ja, die haben halt viel Geld. Und das war dann Argument für sie, weil sie hat
gesagt, es ist halt meine Arbeit und da zielt das mehr als moralische Bedenken und wir haben da auch
gar keine großen Diskussion geführt, wir haben das dann einfach gemacht, weil es sind ja finanzielle
Abwechung. Also das finde ich auch spannend, dass dann viele gar nicht, das ist wahrscheinlich gar nicht
böse gemeint, sie meint auch privat, bin ich quasi passivistin, also gegen Krieg, aber
dass das dann von der Arbeit so abgetrennt wird, dass Leute das hinzubekommen, dass so getrennt
voneinander zu sehen und ich finde, das ist wichtig, dass wir da hinkommen. Wunderbar,
das ist erzählt, es ist eine halt, um noch mal die Situation mit der Mitarbeiterin von Heißer
oder eine Mitarbeiter aufzugreifen, es ist eines halt so konkret, die das Wissen darum, okay,
wenn unser Laden einfach nicht Geld ernehmt, dann ist mein Job gefährdet, gegenüber diesem
abstrakten dieser, dieser irgendwie confusen, ob es coolen Vorstellung, okay, wenn die Bundeswehr
hier Leute so ansprigt, was macht das mit uns gesamtgesellschaftlich, das ist so schwer
kreifbar, ging über dieser realen Existenz, Angst, okay, wenn wir hier kein Geld ernehmend
dieses Jahr, das bin ich vielleicht dieses Jahr arbeitslos und das sind dann auch sehr
berechtigte Gedanken, die man dann so hört und dann fragt, okay, wie kann man denn dann aber
diese Leute ansprechen und erreichen?
Und eben genau das wäre dann wieder da sind wir wieder bei dem Punkt die Chance für eine Art gegen Gewicht stand oder Angebot
dass irgendwo auch noch ein Angebot existiert auf so einer Games kommt vielleicht sogar von der Messer organisiert
um das Bild einfach erst mal abzuründen. Das ist ja quasi. Das ist ja eine sehr defensive Formulierung
aber um nicht einfach nur die Bundeswehr dort
alleine bestimmen zu lassen wie das Narrativ aussehen soll zum Thema Krieg und Spiele sondern auch noch eine Info
Anlaufstelle anzubieten wo Leute sagen ok jetzt habe ich hier Klimtzüge macht habt da hier nettes Gewinnkeitsie mitbekommen
Jetzt gehe ich mal nach zum anderen stand und schauen wir was die mir so zu erzählen haben. Also es geht jetzt auch in also wenn ich da
beschreibe gar nicht darum Leute daran zu hindern zu Bundeswehr zu gehen aber ich bin großer ferner von Leuten alle
Informationen zu geben damit die dann selber eine mündliche und gute Entscheidung treffen können aber die Bundeswehr ist
Platz hier gerade bei diesem Thema und das haben wir auch schon beschrieben mehrfach die machen das ja auf eine wahnsinnig
professionelle und effektive Art und Weise die haben verstanden mittlerweile wie sie diese
diese Fläche nutzen müssen welche angebote sie anbieten müssen wie sie die Menschen ansprechen müssen sie werden jedes Jahr
eben noch besser also wie gesagt der Blick zurück 2018 diese kronen Marketing Sprüche wo Leute ja sogar von den Games kommen
Hallen dann demonstriert haben im Vergleich zu diesem Jahr jetzt sieben Jahre später einer der meist besuchten ständen vielleicht sogar der
meist besuchte stand in diesen in vorhallen in der sich dieser bundeswertigen da befunden hat das ist schon der
Entwicklung wo man mal drauf guckt und sich fahre okay sie haben jetzt also verstanden wie das funktioniert wie man diese
instrumenten nutzen muss jetzt wird es aber auch Zeit dass da ein ein gegengewicht entsteht um das bett abzuhunden die genau so klug diese
Werkzeuge einsetzen die sie eben haben um Menschen zu erreichen und das sehe ich halt doch gar nicht die
bundeszentral für politische bildung war da und sie war präsent und das war auch gut aber natürlich nicht in
dem maße wie es die bundeswert gemacht hat auch hier dann wieder die frage mit der finanzierung ich glaube
auch die bundeswert hat da ganz andere mittel und möglichkeiten sich selbst sind als so eine bundeszentrale
für politische bildung ich habe mir dann zahl rausgeschrieben ich gucke gerade ich habe gefunden ich glaube
das war in einem zeitartikel mit berufung auf ein interview mit bundeswert leuten moment moment ich
suche gerade genau 2024 hat die bundeswert laut dieses artikel dass eben beruht auf einem interview mit
leuten von der bundeswert im vergangen jahr 2024 56 milion euro alleine in die rekrutierung
vernachwuchs investiert also marketing quasi dazu gehört nicht nur dieser games cum stand sondern
auch aufwendig produzierte miniserien für youtube die so fast schon soap operatik alltag situationen
aus der bundeswert zeigen und greifbar machen wollen es gibt waffendokus auf youtube vom offiziellen
bundeswertkanal wo waffenmodelle schick vorgeführt werden und gezeigt werden es gibt mittlerweile die
so genannten discovery days das sind quasi tagel der offenen tue wo leute kasern und sowas besuchen
können um sich das mal selber anzugucken die machen wahnsinnig viel und dem gegenüber steht so
einen etwas noch unterentwickelter und vielleicht auch unterfinanzierter bereicht der gesellschaft der
sagt ok wir wollen auch aufklären über die andere seite des kris aber können das vielleicht gar nicht
weil wir gar nicht die mittler haben und das letzte satz ich befürchte unsere regierung zumindest
derzeit geht auch nicht in eine richtung in der man meinen könnte ok diesen menschen ist es
wichtig auch das andere bildet zeigen im Gegenteil ganz genau das und das war auch die sorge
dich formuliert habe das ist nicht nur die afd sondern auch andere parteien zum beispiel
klassisch eigentlich kriegst du mindestens skeptisch gegenüber stehende partei wie die spd hat
ja dann mit hat zum beispiel den verteidigungsminister den pistorius war das auf so ein panzer inszen hier
in der deutschland flagger und übersteht wir kämpfen für deine sicherheit also auch wieder diese
sicherheitsbegriff und wie du sagst ich glaube das ist gerade gewollt und sogar forciert also
soll ein bild vermittelt werden dass wir nur sicher sein können wenn wir noch mehr bundesfeier
haben noch mehr waffen und leichtzeitig aber diese ernsthaftigkeit dann durch der auftritte wie
auf der gamescom genommen wird und auch versteckt wird was dahinter steckt ich meine es geht darum zu
töten oder getötet zu werden das ist krieg und wenn man das verschleiert und kein gegengebig setzt
sehe ich das schon als sehr bedenklich an und weiß aber auch noch nicht wie wir daraus kommen
können weil die militarisierungen ich habe das angesprochen als prozess ist eben einer wo das
militärische ins gesellschaftliche oder ins alltägliche übergeht und das können wir auch allein
beobachten dass die bundesfeier so viel geld hat dass sie ich habe mal beim becker erlebt dass
du bundesfeier becker also prüchentüten betrugt hat mit ihr um logo und also das das haben wir
auch schon und ich frage mich halt ist wenn du sagst information ist wichtig ja absolut aber
das ist ja keine neutrale information dass es färbung also es muss ja wie bei fleißziger retten
oder so weiß nicht ob der weg schon ideal ist aber es müsste ja sozusagen gewahnungen geben es
müsste ein neutraler umgang damit gesucht werden und natürlich nicht diese unhinter fragt
präsentation als krieg ist das was uns bevorsteht krieg ist das einzig was unsere gesellschaft gerade
sicher macht und für krieg musst du durch einsetzen weil das wird ja auch nicht diskutiert nämlich
die person die einfach vielleicht nicht den krieg fallen was zum beispiel der ukrainie gerade der fall ist
dass sehr viele menschen einfach nicht mehr am krieg teil nehmen rollen was dann aber komplett
ausgeblendet oder sogar als unheroisch dargestellt wird und als loser an der klimzugstangen ich bin
froh dass du gar nicht selbstloben klingen sie einfach nur wirklich erleichtert froh dass wir das
gemacht haben weil du hast gefreut was man tun kann was wir jetzt in dem fall journalisten tun
können nämlich das erst mal zu beleuchten überhaupt den neutner draußen fortzustellen weil wenn man
nicht die jems gibt selbst besucht hat kann es auch schnell ein vorbei rutschen weil jetzt in
einschlägefachpresse weil dazu nicht wirklich was zu lesen deswegen ich bin froh dass wir es jetzt
mal quasi auf den teller gelegt haben das große nicht drauf geworfen haben und eigentlich
rausgehen müssen mit der frage und irgendwie auch hoffnung und vielleicht auch befürchtung wie
wir zunächst ist ja aussehen nicht nur im land sondern auch wieder auf der jems kommen mit der
bundeswehr was denken sie als nächstes aus und ist jetzt vielleicht das ist die hoffnung während
wir sprechen bereits irgendjemand anderes auschen auf den gedanken kommen hat sich gedacht okay wir
brauchen ein gegene wird und planen stand weiß weil ich irgendetwas angebot wir werden es nächstes
ja sehen aber jetzt erstmal ich verbleibe mit einem ja mit dem gefühl mit dem unangenehmen muss ich
sagen das darf ja auch mal sein es geht mir auch so ich glaube das können wir jetzt auch
erstmal nicht auflösen weil das gefühlt haben wir nicht umsonst bekommen wir haben jetzt auch
mal begründet oder ergründet voraus basiert aber wie du finde ich es sehr schön dass es hier
Raum haben durfte und ich glaube das ist auch super wichtig dass man über dieses unangenehmen
gefühl spricht und man muss ja gar nicht ganz unserer Meinung sein oder nur teil davon übernehmen
aber wenn man selbst auch ein unangenehmes gefühl dem gegenüber hat dass man auch mal schaut wo kann
ich denn vielleicht etwas publik machen wo kann ich mich dagegen stellen wo kann ich einen post
setzen und sagen das ist geschehen und ich sehe das anders einfach damit eine discussion erhalten
bleibt darüber und vielleicht auch wieder eine zurechtschiebung dessen was für ein bilder gerade
gezeichnet wird und wir auch vielleicht die bundesfehl auf der gems kommen irgendwann gar nicht mehr
brauchen das wäre natürlich ganz schön ja für den moment möchte ich erstmal dir danken tomas für
die zeit für die ganzen gedanken für die schlagdichte du mit mir geworfen hast ich habe das sehr
gelassen ich fand das sehr hellen vielen dank geht mir genauso dann vielen dank dass das hier
Raum haben durfte ja und da kann ich mich direkt bedanken mal in leuten da draußen in die finanzieren
ja formate wie die sie hier mit in denen wir solche fragen stellen können also auch dafür ein
großes dankeschön wenn ihr Fragen entwickelt haben sollte die unbeantwortet blieben während dieser
folge packt sie den offiziellen diskret von augrikul wir gucken uns das an vielleicht da gibt sie
daraus nochmal nachklappt ob jetzt schriftlich oder in gesprochener form keine ahnung gucken wir mal
auf jeden fall seit euch sicher wir bleiben an diesem thematran wir beobachten das weiter und halten
euch auf dem laufenden und damit nochmal dank an alle beteiligte bis zur nächsten ausgabe von
irgendwas auch immer ich freue mich drauf tschüss
Podcast Summary
Key Points:
Die Bundeswehr hat ihre Präsenz auf der Gamescom 2026 deutlich vergrößert und aktiviert, mit einer großen Anzahl uniformierter Mitarbeiter und vielfältigen Spielsituationen.
Die Messe wird in diesem Jahr als ein Ort des spielerischen Umgangs mit Militärpräsenz wahrgenommen, wobei Spiele wie Flippybird-Helikopter oder Klimzugstangen als gamifizierte Anläufe dienen.
Die Bundeswehr betont Karrieremöglichkeiten und Rekrutierung, aber kritisiert die Unterdrückung des Kernaspekts des Kriegs, wie Gefahr, Tod und Frontarbeit, was als unethisch und missverständlich angesehen wird. Key Points
Die Bundeswehr hat ihre Präsenz auf der Gamescom 2026 deutlich vergrößert und aktiviert, mit einer großen Anzahl uniformierter Mitarbeiter und vielfältigen Spielsituationen.
Die Messe wird in diesem Jahr als ein Ort des spielerischen Umgangs mit Militärpräsenz wahrgenommen, wobei Spiele wie Flippybird-Helikopter oder Klimzugstangen als gamifizierte Anläufe dienen.
Die Bundeswehr betont Karrieremöglichkeiten und Rekrutierung, aber kritisiert die Unterdrückung des Kernaspekts des Kriegs, wie Gefahr, Tod und Frontarbeit, was als unethisch und missverständlich angesehen wird.
Summary:
Die Bundeswehr war auf der Gamescom 2026 deutlich präsent und aktiv, mit einem umfangreichen Stand, der Spiele und spielerische Elemente wie Klimzugstangen, Helikoptersimulatoren und Flippybird-ähnliche Helikopter-Stationen bot. Die Präsenz wurde durch eine hohe Mitarbeiterdichte, viele Jugendliche und ein großes Publikum unterstrichen, wobei die Messe als Ort für spielerische Interaktionen gesehen wurde. Ein zentrales Thema der Diskussion ist die Gamifizierung des Militärs – die Bundeswehr nutzt spielerische Mechaniken, wie Level-Systeme und Punktevergabe, um Rekrutierung zu fördern.
Dies wird jedoch kritisch bemängelt, da der Kernaspekt des Kriegs, wie Gefahr, Tod und Frontarbeit, systematisch ausgeblendet wird. Der Podcast zeigt, wie solche Spiele die gesellschaftliche Wahrnehmung von Krieg und Militär verändern können und wie dies zu einer Verwechslung zwischen Spiel und Realität führen kann. Auch in der ukrainischen Kriegssituation wird Gamifizierung bereits praktiziert, etwa durch "Army of Thrones", bei dem Soldaten mit Videos und Punktesystemen belohnt werden, was eine direkte Verbindung zwischen Spiellehre und Kriegsorganisation aufzeigt.
Diese Entwicklung wird als kritisch angesehen, da sie das menschliche Wesen der Kriegspersonen verhöhnt und eine Entmenschlichung fördert. Die Analyse betont, dass die Bundeswehr zwar eine wichtige Rolle bei der Rekrutierung spielt, aber das Verhältnis zwischen Spiel und Realität nicht transparent kommuniziert wird und ethische Fragen aufwirft.
FAQs
Die Bundeswehr präsentiert sich auf der Gamescom, um junge Menschen, insbesondere aus dem Spiele- und Gaming-Bereich, über ihre Karrieremöglichkeiten zu informieren und den Nachwuchs zu rekrutieren.
Die Präsenz ist groß, mit vielen Stationen, uniformiertem Personal und spielerischen Angeboten wie Simulatoren, Wettbewerben und Gamifizierungen, die das Interesse der Besucherinnen und Besucher wecken.
Ja, es gibt verschiedene spielerische Angebote wie einen Flippybird-Clown mit Helikopter, einen VR-Helikopter-Simulator und eine Klimzugstange mit Wettbewerb, die als Gamification fungieren.
Die Besucher reagieren sehr positiv, mit einer großen Zahl von Besuchern – angeblich 100.000 an den ersten beiden Tagen – und zeigen starke Interesse, besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Einige kritisieren, dass die Gamifizierung des Kriegs und der Militärarbeit das real existierende Risiko und die Gefahren des Krieges ausblendet, was eine falsche, leichtsinnige Wahrnehmung schafft.
Gamification wird verwendet, um Motivation und Engagement zu fördern, zum Beispiel durch Punkte-Systeme, Wettbewerbe oder spielerische Spiele, die an die Sprache und Mechanik von Spielen gebunden sind.
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