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Warum Wut Dich aufrichtet - statt Dich zu zerstören

17m 11s

Warum Wut Dich aufrichtet - statt Dich zu zerstören

In dieser Folge wird die Wutkraft als wertvolle Ressource neu betrachtet, die oft fälschlicherweise mit Negativem assoziiert wird. Viele Menschen unterdrücken ihre Wut aus Angst vor Kontrollverlust oder Beziehungsschäden, doch dies führt zu unerwünschten Folgen wie Erschöpfung, Selbstzweifeln oder körperlichen Spannungen. Die Wut verschwindet nicht, sondern verändert nur ihre Form. Tatsächlich ist Wut eine essentielle Lebensenergie, die uns hilft, für uns einzustehen, Grenzen zu setzen und Veränderungen umzusetzen. Sie dient als innerer Alarm, wenn etwas nicht stimmig ist, und gibt uns die Kraft, aktiv zu werden. Integrierte Wutkraft steigert Klarheit, Aufrichtung und Charisma, während unterdrückte Wut unsere Handlungsfähigkeit und Lebensfreude mindert. Eine einfache körperliche Übung – etwa das Gehen mit geballten Fäusten und aufrechter Haltung – kann helfen, diese Energie wieder bewusst zu erleben. Abschließend wird betont, dass Wut keine Schwäche, sondern eine wichtige Ressource ist, die uns zu uns selbst zurückführt und unsere Wahrheit offenbart. Die Folge lädt dazu ein, Wut nicht zu vermeiden, sondern als Kraft für Klarheit und Veränderung zu nutzen.

Transcription

2226 Words, 13547 Characters

German
So, heute wird es spannend. Wir sprechen über die Wutkraft. Und Wut an sich hat ja erst mal wirklich ein schlechtes Image. Ich weiß nicht, wie es dir gegangen ist als Studentitel dieser Folge gelesen hast, was da in dir vorgegangen ist. Aber Wut an sich, erst mal, wenn wir uns mit diesem Wort oder mit dieser Sache auseinandersetzen, kommt in den meisten von uns erst mal etwas unangenehmes Hoch. Weil viele von uns haben erst mal einfach ein schwieriges Verhältnis zu Wut, weil wir glauben, Wut ist gefährlich, Wut ist unkontrolliert, Wut zerstört Beziehungen und so weiter. Und genau deshalb versuchen ja ganz viele von uns, meistens relativ unwurst ihre Wut zu vermeiden. Also wir tun das einfach genau aus diesem Image heraus. Man sollte keine Wut haben, man ist sozusagen ein schlechter Mensch, wenn man Wut hat. Und wenn wir aber unsere Wut vermeiden, was passiert bei Menschen, die das tun? Menschen, die das tun, die bleiben eher ruhig, indem sie ihre Wut zum Beispiel runderschlucken. Oder sie werden kurzfristig gegen sich selber oder auch gegen andere, insbesondere auch gegen Schwächere in irgendeiner Form gemein oder aggressiv. Und was viele Menschen auch machen, wenn es um Wut geht bzw. die eigene Wut zu vermeiden, auch unbewusst, sie lenken sich ab durch starke Außenreize. Da reicht auch Musik, okay? Also einfach durch Reize können wir uns von unserer Wut ablenken und unsere Wut letztlich auch vermeiden. Aber das, was interessant ist und das, was wesentlich ist, während wir unsere Wut vermeiden, passiert ja innerlich in uns, etwas ganz anderes. Und da mag ich dich wirklich einladen, in dich reinzuspüren, wenn dir in deinem Alltag mal wieder Wut begegnet oder dieser Moment, wo du merkst, boh, eigentlich werde ich gerade wütend. Und du merkst, wie du es runderschluckst oder vermeidest oder umgehst, nicht selten wird hier in solchen Momenten unser Körper ein Stück weit enger. Also wenn wir Wut vermeiden, Wut runderschlucken wird unser Körper enger, wenn wir das wirklich spüren, wenn wir das zulassen. Das heißt die Energie, die da drinsteckt, die zieht sich in uns zusammen. Manchmal wird uns auch heiß oder wir atmen weniger, vielleicht kennst du auch noch andere Symptome von dir, wenn du Wut vermeidest. Aber es ist ganz wesentlich, das wirklich mal mitzukriegen. Warum das so ist? Da komme ich daher noch drauf, aber das Ding ist ja erst mal, wenn wir ganz oft Wut vermeiden, irgendwann zeigt sich diese unterdrückte Wut erst mal einfach ganz woanders. Und wir bringen das wirklich oft nicht damit ins Zusammenhang. Aber ich kenne viele Menschen, die schon viel Wut unterdrückt haben und die haben plötzlich ganz viel erschöpfung. Das ist jetzt kein Scherz, wenn ich das sage. Unterdrückte Wut zeigt sich ganz woanders und wir bringen das nicht damit ins Zusammenhang, aber sie kann sich zum Beispiel zeigen durch erschöpfung. Unterdrückte Wut kann sich auch zeigen in Selbstzweifeln. Und das, was wir alle ein Stück weit mehr kennen, ist, wenn Wut sich, unterdrückte Wut sich durch zum Beispiel gereiztheit oder auch in körperlichen Symptomen zeigt. Das kennen wir alle ein Stück besser. Aber das Wut, also unterdrückte Wutkraft, sich tatsächlich auch und das sind jetzt nur zwei, drei Dinge, die ich aufzähle. Es kann natürlich gibt noch andere Dinge, aber das ist sich tatsächlich in erschöpfung in Selbstzweifeln und solchen Dingen zeigen kann. Das finde ich wirklich relevant und das finde ich wirklich auch wesentlich da an Augemal drauf zu haben. Weil gerade bei erschöpfung denken wir ja irgendwie, ich habe zu viel gemacht, ich habe zu wenig geschlafen oder was auch immer. Und nein, das kann auch mit deiner unterdrückten Wutkraft zu tun haben. Und an dem Punkt mag ich einen kleinen Spunk mit dir machen und wirklich mal drauf schauen, was Wut denn eigentlich ist, also Wut ist ja eine Lebensenergie. Und das bedeutet, Wut ist nicht einfach nur irgendwie ein Gefühl. Wut ist, ich würde sagen, eine Bewegungsenergie, weil sie hilft uns aufzustehen, Wutkraft hilft uns uns zu positionieren, sie hilft uns Grenzen zu setzen und insgesamt, wenn es um Veränderungen in unserem Leben geht, sie hilft uns tatsächlich Veränderungen in unserem Leben einzuleiten. Das heißt, Wutkraft ist tatsächlich oft genau die Kraft, die uns Handlungsfähig macht. Und wenn Menschen sagen, so geht es nicht mehr für mich weiter, dann ist da fast immer Wutkraft im Spiel. Das heißt, wir benötigen diese Wutkraft essentiell, um für uns einzustehen, um gesunde Grenzen zu setzen und um Nein zu sagen und so weiter und so fort. Also, auch dieses in Bewegung kommen, dieses für uns aufstehen, dieses für uns losgehen. Deswegen habe ich gerade Bewegungsenergie gesagt, Wutkraft ist nicht nur Lebensenergie, sondern auch Bewegungsenergie. Und wenn wir drauf schauen, was die eigentliche Funktion von Wut ist, dann sehen wir Wut zeigt uns, wenn etwas nicht mehr stimmig ist für uns. Also, wenn eine Grenze zum Beispiel überschritten wurde, aber auch, wenn wir uns selber übergehen, das ist wichtig. Ja, also gerade für die, die sich selber immer gerne auch im Stich lassen, am Wut zeigt uns, was nicht mehr stimmig ist. Und zwar auch dann, wenn wir uns selbst übergehen oder wenn wir irgendwas viel zu lange ertragen haben. Und sie ist, die Wutkraft ist einerseits, wie so eine Art innere Alarm, um etwas wieder richtig zu stellen. Und andererseits gibt sie uns die Kraft, die wir brauchen, um wirklich aufzustehen und Veränderung in unser Leben zu bringen. Also, das ist, denke ich, auch etwas, was wir unterschätzen, wenn wir uns was vornehmen oder schon ganz oft vorgenommen haben und einfach nicht so richtig in die Puschen kommen. Also, dieses für uns aufstehen, losgehen, was umsetzen. Das hat wahnsinnig viel mit integrierten Wutkraft zu tun. Also, wenn wir das können, dann haben wir Wutkraft integriert. Und wenn wir jetzt drauf schauen, was unterdrückte Wut in uns macht und was passiert, wenn wir Wutkraft viel unterdrücken, das ist folgendes. Wenn Wut nämlich keinen Ausdruck findet, dann verschwindet sie nicht. Wenn Wut keinen Ausdruck findet, dann verschwindet sie nicht. Also, anders gesagt, sie verändert einfach nur ihre Form. Und die typischen Folgen, ich wiederhole das nochmal von eben aus so ein bisschen, weil ich glaube, dass es wichtig ist. Sind dann letztlich selbst Zweifel, selbst Abwertung. Menschen, die Depressionen haben, haben auch viel mit unterdrückter Wutkraft zu tun. Was auch viel vorkommt, ist dieses ständig angepasst sein, hat sehr viel mit weggedrückter Wutkraft zu tun und natürlich das ganze Thema Körperliche Spannungen. Und ich komme noch mal auf dem Punkt zurück, weil ich Ihnen echt so Spannend finde. Viele Menschen werden bei unterdrückter Wut nicht aggressiv, sondern sie werden echt müde. Und dieses ständige Geralt sein, das ist uns allen Begriff, aber das Menschen wirklich müde werden können, wenn sie ihre Wutkraft ständig unterdrücken. Das finde ich doch wirklich bemerkenswert. Und was dazu kommt, ist ja, dass wir letztlich dann auch unsere Handlungsfähigkeit verlieren. Also, wenn wir Wut immer unterdrücken, dann werden wir einfach so zu funktionierenden Wesen und wir sind nicht mehr wirklich motiviert. Wir verlieren dieses Leuchten in den Augen, wir verlieren die Lust an Dingen und so weiter. Und ja, manche von uns entwickeln bei viel unterdrückter Wut dann tatsächlich auch richtig körperliche Symptome. Und an dem Punkt mag ich im kleinen Sprung mit dir machen zum Thema, was Wut mit Karisma zu tun hat. Ich habe mal vor längerer Zeit schon mal von diesem Thema auch eine Portkastfolge gemacht und ich mag das einfach gerne noch mal aufgreifen, weil es so dieses Bild verfolgt, ständig, was Wut letztlich alles kann. Weil Wut und Karisma, das sind zwei Dinge, die irgendwie in einer sehr, würde sagen, überraschenden Form auch zusammenhängen. Und wenn du dir kairismatische Menschen anschaust, dann weißt du, die haben oft eine sehr klare Energie. Das heißt, sie wirken präsent, sie wirken aufgerichtet und vor allen Dingen kairismatische Menschen wirken lebendig. Und das liegt nicht daran, dass sie nie wütend sind, sondern es liegt daran, dass sie ihre Energie halt nicht ständig unterdrücken. und Wutkraft gehört genau an. zu dieser Lebendigkeit, die wir dort sehen. Und wenn Wut integriert ist, dann entsteht wirklich Klarheit in uns, Aufrichtung, Ausdruck, Ausdruck auch so, das was uns so einzigartig macht und auch ein Form von Präsenz. Und ja, genau das ist das, was auf andere Menschen dann charismatisch wirkt. Und wir haben eben ein bisschen drüber gesprochen, was ist denn Wut und ich mag das noch ein bisschen vertiefen. Ich würde sagen Wut ist wirklich etwas Körperliches. Lasst uns wirklich mal diesen Bogen spannenden von dem Bild, was wir alle über Wut haben, so ein bisschen weg zu kommen und uns mal darauf einzulassen, Wut ist etwas Körperliches. Also Wut ist nicht einfach irgendwie ein Gefühl, auch kein psychologisches Gefühl oder irgendwas, sondern Wut zeigt sich, wenn wir noch ein bisschen am einen Spüren unseres Körpers haben, was viele von uns ja auch schon ein Stück wie. Ich will es sich sagen verloren haben, aber sich auch abtrainiert haben oder sich abtrainieren haben lassen. Aber wenn wir ein bisschen wieder mehr in den Körper reinspüren, dann merken wir, dass sich Wutkraft am allerersten Punkt in unserem Körper zeigt, nämlich durch Aufrichtung, durch eine gesunde Spannung, durch eine ganz klare Energie und wenn du Menschen die ihre Wutkraft integriert haben, also quasi mit ihrer gesunden Wutkraft durch die Welt gehen, dann siehst du das auch an dem Blick dieser Menschen oder man hört es auch an der Stimme. Und viele Menschen verlieren den Kontakt zu genau dieser Energie, weil sie gelernt haben, sie sofort zu regulieren, also runter zu regulieren oder auch zu unterdrücken. Aber wenn diese Energie wieder zugänglich wird, dann entsteht letztendlich eine ganz andere Energie, Präsenz in einem Raum, also Energie auch. Aber was ich sagen wollte ist, wenn eine Person reinkommt, die diesen Zugang zu dieser Wutkraft hat, dann entsteht eine ganz andere Präsenz in dem Raum, wo diese Person reinkommt. Und vielleicht ist es genau dieser Stelle Zeit, und ich auch zu einer körperlichen Übung einzuladen. Und wenn du magst, kannst du entweder hier oder jetzt oder vielleicht auch später, wenn du einfach einen Plätzchen hast, wo du ungestört bist, vielleicht ein Zimmer, wo du eine Tür zu machen kannst oder so eine kleine Übung machen. Sie ist ganz kurz, aber sie ist wirklich etwas, wir brauchen manchmal dieses Erinnert werden und zwar nicht gedanklich oder irgendwie mit Worten, sondern wir brauchen Erinnert zu werden durch unser Empfinden. Und deswegen mag ich diese Übung sehr gerne und ich gebe sie dir einfach mit. Also, geh mal durch einen Raum, als wärst du wirklich wütend. Ja, und wenn dir das Schwerfeld behalte, meine Wort im Kopf fähige, das heißt, zu so als ob. Okay, also, geh durch einen Raum, so als wärst du gerade wütend. Das heißt, du baldst deine Feuste, denn im Steine Schultern ein Stück zurück, du schiebst den Unterkiefer nach vorne. Dein Blick wird klar. Atme, Feusteballen, Schultern zurück, Unterkiefer nach vorne, den Blick klar. Und so gehst du durch den Raum und du spürst dabei, wie sich dein Körper verändert. Weil die Haltung verändert so fort, was in dir. Das heißt, deine Wahrnehmung wird anders, deine Energie fühlt sich anders an und auch an deiner Präsenz, wirst du genau das bemerken. Und an dieser Stelle, das ist die Übung und an dieser Stelle wird deutlich, Wut ist halt nicht einfach nur irgendwie in Gefühl oder in Gedanken oder so, sondern sie ist echte Kraft im Körper. Und der entscheidende Punkt ist, es geht ja nicht irgendwie darum, ständig wütend zu sein, sondern es geht darum, dich von dieser Energie nicht mehr so viel abzuschneiden. Und wenn wir das konkret auf dem Punkt bringen, ist es letztlich so, dass in dieser Energie liegt ja unter anderem Mut Klarheit und ich wiederhole das gerne noch mal, weil viele auch sich immer wieder so fragen, wie komme ich endlich ins tun, wie komme ich aus dieser Lette, hergeh raus, wie komme ich in die Umsetzung und so weiter. In dieser Wutkraft liegt unsere Handlungsfähigkeit und Wut kann wirklich der Moment sein, indem wir beginnen, uns selber wieder ernst zu nehmen. Und zum Abschluss würde ich sagen, Wut an sich ist vermutlich nicht unbedingt dein Problem, weil im Gegenteil Wut ist sogar eine deiner allerwichtigsten Ressourcen, denn sie ist eine Kraft, die dich aufrichtet, Wutkraft ist eine Kraft, die dich zu dir zurückbringt und es ist eine Kraft, die dir zeigt, wo deine Wahrheit liegt. Denke daran, Wut ist oft einfach der Moment, in dem dein Körper sagt, hier stimmt etwas für mich nicht mehr. Das finde ich, das ist ein Satz, den wir uns wirklich ein Stück wie auch mitnehmen können, vielleicht mag sie noch aufschreiben. Wut ist oft einfach der Moment, in dem dein Körper sagt, hier stimmt etwas für mich nicht mehr. Und wenn diese Energie wieder integriert wird, dann entsteht in der Aufrichtung Klarheit und auch Charisma. Und wenn du Lust auf mehr zum Thema Wutkraft hast, dann trage dich unverbindlich auf die Warteliste zum Kurs eine Weile, wir starten demnächst wieder mit Wutkraft als Energie für Klarheit und Veränderung. Und alle, die sich auf die Warteliste eingetragen haben, bekommen ein Bonus zum Kurs von mir dazu. Den Link zur Warteliste findest du im Text unter dieser Folge und in diesem Sinne würde ich sagen, habe eine Kraftvolle aufgerichtete, lebendige Zeit mit leuchenden Augen. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Wut hat ein schlechtes Image und wird oft als gefährlich oder beziehungszerstörend angesehen, weshalb viele Menschen sie unterdrücken oder vermeiden.
  2. Unterdrückte Wut verschwindet nicht, sondern zeigt sich in anderer Form, wie Erschöpfung, Selbstzweifel, Gereiztheit oder körperlichen Symptomen.
  3. Wut ist eigentlich eine Lebens- und Bewegungsenergie, die uns hilft, Grenzen zu setzen, uns zu positionieren und Veränderungen einzuleiten.
  4. Integrierte Wutkraft führt zu Klarheit, Aufrichtung, Präsenz und Charisma, während unterdrückte Wut Handlungsfähigkeit und Motivation raubt.
  5. Eine körperliche Übung (z. B. mit geballten Fäusten und aufrechter Haltung) kann helfen, die Wutkraft wieder zu spüren und zu integrieren.

Summary:

In dieser Folge wird die Wutkraft als wertvolle Ressource neu betrachtet, die oft fälschlicherweise mit Negativem assoziiert wird. Viele Menschen unterdrücken ihre Wut aus Angst vor Kontrollverlust oder Beziehungsschäden, doch dies führt zu unerwünschten Folgen wie Erschöpfung, Selbstzweifeln oder körperlichen Spannungen. Die Wut verschwindet nicht, sondern verändert nur ihre Form.

Tatsächlich ist Wut eine essentielle Lebensenergie, die uns hilft, für uns einzustehen, Grenzen zu setzen und Veränderungen umzusetzen. Sie dient als innerer Alarm, wenn etwas nicht stimmig ist, und gibt uns die Kraft, aktiv zu werden. Integrierte Wutkraft steigert Klarheit, Aufrichtung und Charisma, während unterdrückte Wut unsere Handlungsfähigkeit und Lebensfreude mindert.

Eine einfache körperliche Übung – etwa das Gehen mit geballten Fäusten und aufrechter Haltung – kann helfen, diese Energie wieder bewusst zu erleben. Abschließend wird betont, dass Wut keine Schwäche, sondern eine wichtige Ressource ist, die uns zu uns selbst zurückführt und unsere Wahrheit offenbart. Die Folge lädt dazu ein, Wut nicht zu vermeiden, sondern als Kraft für Klarheit und Veränderung zu nutzen.

FAQs

Viele glauben, Wut sei gefährlich, unkontrolliert und zerstöre Beziehungen. Deshalb versuchen sie, Wut zu vermeiden, weil sie denken, man sei ein schlechter Mensch, wenn man wütend ist.

Unterdrückte Wut verschwindet nicht, sondern zeigt sich anders: durch Erschöpfung, Selbstzweifel, Gereiztheit oder körperliche Symptome. Der Körper wird enger und die Energie zieht sich zusammen.

Wut ist eine Lebens- und Bewegungsenergie. Sie zeigt uns, wenn etwas nicht stimmig ist, hilft uns, Grenzen zu setzen, für uns einzustehen und Veränderungen einzuleiten.

Charismatische Menschen wirken lebendig, weil sie ihre Energie nicht unterdrücken. Integrierte Wutkraft bringt Klarheit, Aufrichtung und Präsenz, was auf andere charismatisch wirkt.

Gehe durch einen Raum, als wärst du wütend: balle die Fäuste, ziehe die Schultern zurück, schiebe den Unterkiefer vor und mache den Blick klar. Spüre, wie sich deine Energie und Präsenz verändern.

Wut ist eine Kraft, die dich aufrichtet, zu dir zurückbringt und zeigt, wo deine Wahrheit liegt. Sie ist der Moment, in dem dein Körper sagt: 'Hier stimmt etwas für mich nicht mehr.'

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