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Warum wollen Männer keine Paartherapie?

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Warum wollen Männer keine Paartherapie?

Männer sind oft skeptisch gegenüber Paartherapien, weil der Begriff „Therapie“ als Zeichen für Krankheit verstanden wird und sie aufgrund kindlicher Prägungen stärkeorientiert denken. Der Wunsch nach Beratung liegt häufig bei der Frau, wobei Männer oft erst spät oder nicht aktiv mit einbezogen werden. Negative Erfahrungen oder gescheiterte Vorgänge verstärken das Misstrauen. Ein entscheidender Faktor ist die Atmosphäre und die Methode: lösungsorientierte, strukturierte und menschliche Prozesse, ohne verheerende Körperübungen, führen zu mehr Offenheit. Viele Männer nutzen selbsthilfepfade wie Podcasts oder YouTube, um zunächst zu erkunden, bevor sie eine Beratung in Betracht ziehen. Ein gemeinsames Kennenlerngespräch, bei dem beide Partner ihre Bedürfnisse und Erwartungen diskutieren, kann das Vertrauen fördern. Wenn der Partner trotzdem nicht bereit ist, kann ein Einzelcoaching helfen, den eigenen Entwicklungsweg zu erkunden und durch konkrete Veränderungen oder neue Taten dem Partner ein Signal für Wandel zu geben. Dies schafft nicht nur persönliche Entfaltung, sondern kann auch den Partner überzeugen, da Veränderung durch Handeln sichtbar wird. Die Zusammenarbeit ist auf beiden Seiten möglich – manchmal ist es jedoch notwendig, dass ein Partner zunächst allein arbeitet, um wieder zu vertrauen. Im Kern geht es nicht um eine „Heilung“, sondern um gemeinsame Entwicklung, klare Ziele und gegenseitige Unterstützung.

Transcription

4739 Words, 28561 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge der Lebensirrlisten. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir helfen Paaren raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung und in dieser Folge soll es darum gehen, warum Männer keine Paartherapie wollen. Wir wollen ein bisschen näher beleuchten und differenzieren, warum vielleicht Männer ein Stück eher skeptisch sind als Frauen und was da so der Unterschied ist und wie man doch dazu kommt, mit seinem Partner in eine Paartherapie zu gehen. Ich wünsche dir spannende Impulse und Aha-Momente nach dem Intro. Warum wollen Männer häufig keine Paartherapie? Das ist glaube ich auch so ein Klischee, was sich immer wieder hervorstellt. Also wir werden häufig auch gefragt von Freunden, Familienkreis, Bekannten, ist das wirklich so, dass Frauen eher eine Paartherapie möchten oder wer ruft mehr an, eher Frauen oder Männer? Und ja, der Antrieb für so ein Coaching, also für eine Paartherapie oder ein Paartherapie ist, dass Frauen eher eine Paartherapie möchten. Ein Paarcoaching kommt meistens von der Frau und dementsprechend rufen auch die meisten Frauen an. Manchmal rufen auch Männer an, die von ihren Frauen den Auftrag bekommen haben, anzurufen. Das merkt man aber auch schnell, dass das ein Auftrag war. Ja, der Wille für eine Paartherapie und die Intention liegt halt oftmals bei der Frau, was so ganz verschiedene Gründe hat. Manchmal weiß der Partner auch gar nichts von dem Anruf. Also die Frau, wenn sie sich auf den Weg macht zu einer Paartherapie, was sie im Internet ein bisschen recherchiert, schaut, das ist häufig so ein Prozess, der sich dann freisetzt und da ist es gar nicht selten, dass sie den Mann relativ spät mit dazu holt. Vielleicht auch, weil sie die Angst hat, okay, wenn ich das Thema jetzt hervorbringe, dann kommt es zu einem Konflikt oder der will das sowieso nicht. Und ja, sie ruft dann bei uns an und dann stellen wir auch häufig am Anfang schon die Frage, weiß dein Partner davon, dass du uns angerufen hast, ist er auch bereit dazu, in die Paartherapie zu gehen? Und gar nicht selten ist es dann auch mal so, dass die Frau sagt, okay, ehrlich gesagt habe ich mit ihm noch nicht drüber gesprochen, das wollte ich heute Abend machen, das habe ich mir vorgenommen und ja, genau. Wobei ich da auch eine gewisse Entwicklung beobachte, bei uns zumindest, was ich glaube, was tatsächlich am Podcast und auch ein Stück weit an YouTube liegt, nämlich die Männer, die neigen ja erstmal dazu, sich selbst helfen zu wollen und ich glaube, sowas wie Podcast hören und YouTube-Videos schauen, um nach Ursachen zu kommen. Um nach Ursachen erstmal selbst zu forschen und zu schauen, können wir uns vielleicht erstmal selber helfen, das kommt vielen entgegen. Und wenn dann die Männer merken, dass wir hier, ich will gar nicht zu viel vorwegnehmen, was da noch alles kommt, aber dass wir halt eben nicht so dogmatisch unterwegs sind, dass es keine komischen Übungen bei uns gibt und all diese ganzen Dinge, sondern alles ein bisschen lockerer ist, als man sich das eigentlich so vorstellt vielleicht, dann doch anrufen. Weil wir auch immer mal haben jetzt, dass dann der Mann anruft und sagt, ja, ich habe eine Zeit lang den Podcast gehört, meine Frau hat mich nicht so gut gefasst. Hat euch bei Google gefunden, irgendwie hat das gematcht. Oder auch die Internetseite. Also wenn dann gesagt wird von der Frau, okay, ich möchte das gerne machen, such du mal ein paar raus, ich such ein paar raus, dass dann viele Männer sich einfach auch von der Internetseite bei uns angesprochen fühlen, weil da glaube ich auch einfach ganz viele Klischees so im Kopf sind, wie Leute, die anderen helfen, aussehen, wie die Räumlichkeiten aussehen. Da haben wir auch schon einige Geschichten gehört. Ja, das sieht man ja hier bei uns im Hintergrund. Das ist einer der Coaching-Räume. Modern und nett eingerichtet ist meistens auch der erste Satz, der fällt, wenn die Tür aufgeht. Oh, das ist aber gemütlich bei euch. Ja, so ein bisschen Wohnzimmer-Atmosphäre. Genau. Wir haben manchmal schwierige Themen, dann darf es zumindest in der Umgebung ein bisschen entspannt sein. Genau. Ja, was sind die Ursachen? Warum kann man, warum sagen wir Männer wollen manchmal keine Paartherapie? Oder wie kommt so dieses Bild, dass eher Männer einer Paartherapie abgeneigt sind? Ich glaube, ein erster Punkt ist, dass. Ich glaube, dass zum Thema Paartherapie selbst ein negatives Bild besteht. Also, dass man da zum Beispiel verrückte Übungen macht oder, keine Ahnung, auf dem Sofa liegt und irgendwie therapiert, hypnotisiert oder sonst wie geheilt wird. Also, ich glaube da. Wegen Therapie meinst du auch, ne? In dem Wort drin, ne? Paartherapie. Ja, wegen dem Begriff auch, ne? Ja. Genau, also der Begriff Therapie, der signalisiert ja eigentlich, dass man krank ist. Ja. Wenn ich eine Therapie brauche, bin ich krank, entweder körperlich oder psychisch krank. Und so fühlen sich die Menschen aber nicht. Wer jetzt schon eine Paartherapie muss, der fühlt sich nicht krank. Klar, der hat manchmal auch durch den ganzen Stress in der Beziehung psychosomatische Symptome, die in der Auswirkung entstehen können. Aber man ist ja eigentlich nicht krank. Und ich glaube, das ist auch so ein Punkt, dass einfach dieser Begriff Therapie relativ ungünstig gewählt ist. Ich glaube, Paarcoaching, Paarberatung ist da. wesentlich schöner und ist, glaube ich, leichter anzunehmen häufig, ne? Genau, jetzt noch natürlich fragen sich vielleicht einige ja, warum nennt ihr das denn nicht Paarcoaching lieber oder Paarberatung, wenn doch viele Menschen mit dem Begriff Paartherapie so ein Problem haben oder Männer, ne? Ja, das liegt einfach daran, auf welchen Begriff man kommt, wenn man Konflikte und Stress in der Beziehung hat und nicht ganz weiter weiß und in der Krise ist. Dann kommt den Menschen leider nicht als Impuls in den Kopf Paarcoaching, sondern dann. kommt an vorderster Stelle Paartherapie in den Kopf, weil das halt geprägt ist. Und dann googelt man nach Paartherapie entsprechend, nennen wir es auch Paartherapie, das ist quasi bei uns ein Marketinghintergrund. Wir würden es gerne Paarcoaching nennen, aber dann würde kein Mensch zu uns finden. Eheberatung geht auch noch, ist dann direkt der nächste Begriff, auf den noch relativ viele dann kommen. Aber wie gesagt, Paarcoaching, Paarberatung, Beziehungscoaching wird halt super selbengesucht. Hat sich noch nicht durchgesetzt. In unserer Gesellschaft, ne? Genau. Da ist der Begriff Paartherapie einfach so präsent, ne? Richtig. Okay. Ja, Männer habe ich auch manchmal das Gefühl, so ist immer dieses Gefühl, ja, wir müssen uns einfach mal zusammenreißen. Wenn wir uns zusammenreißen und das mal selber versuchen, dann wird das bestimmt klappen. Und was soll uns denn die dritte Person helfen, wenn wir uns nicht helfen können? Und außerdem kostet das ja noch Geld. Ja. Das ist ja auch noch grausam. Ja. Das ist natürlich auch so ein Umdenken im Mindset, dass man für. für Coaching, für so was Geld ausgibt und sich um seine mentalen Themen kümmert. Da ist so eine Brille von mir, das kann auch anders sein, dass tendenziell Menschen, die aus dem Bereich Sport oder Selbstständigkeit, Unternehmertum kommen, Führungskräfte, das ein Stück weit eher machen, weil sie Coachings schon aus dem beruflichen Kontext eher gewohnt sind. Selbst der Spitzensportler hat einen Coach zur Seite, einen Mentaltrainer, einen Physiotherapeuten. Ja. Also der hat ein Team, was ihm hilft, diese Leistung abzurufen. Jemand, der Führungskraft ist, hat häufig schon Führungskräftetrainings gemacht, Coachings gemacht. Unternehmer haben häufig einen Mentor, einen Coach zur Seite, der hilft, diese Themen zu klären und besser zu werden. Und ich glaube, wenn man das für sich so erkannt hat, dann merkt man, dass es gar nicht darum geht, dass man selber starke Defizite hat. Oder verurteilt wird oder Sonstiges. Sondern, dass ein Coach, ein Trainer ein Sprungbrett ist, ein Stück schneller zu lernen, weniger Leid zu haben zu müssen, als wenn man es nicht macht. Und dann ändert sich wahrscheinlich natürlich auch das Gefühl zum Geld. Ja. Also dafür Geld auszugeben. Das ist ja bei jeder Sache bei uns im Leben so, dass wir eine unterschiedliche Priorisierung haben, für was wir etwas ausgeben. Also für was wir Geld ausgeben. Und wenn wir natürlich den Mehrwert erkennen können. Dann fällt es den Menschen natürlich auch an sich leichter dann. Genau. Ja, ein weiterer Punkt sind häufig negative Erfahrungsberichte. Das ist auch was, was immer wieder uns berichtet wird. Ja. Wenn Paare zu uns kommen und berichten, Mensch, wir sind seit drei, vier Jahren im Leid und versuchen das seitdem selbst irgendwie zu lösen, aber es klappt nicht. Und es dann darum geht, warum sie sich nicht früher gemeldet haben. Auch was eine Frage ist, die untereinander entsteht, die wir gar nicht direkt dann stellen. Also beim Paar. Dann geht es häufig nochmal darum, dass Freunde, Bekannte berichtet haben, dass eine Paartherapie nichts gebracht hat. Oder es schlimmer gemacht hat. Erfolglos war, schlimmer gemacht hat. Und ja, es ist wie bei allen Themen. Es gibt gute Methodiken. Es gibt Methodiken, die nicht so wirkungsvoll sind. Man muss für sich natürlich auch sehr stark auf die Sympathie achten. Matcht das einfach mit dem Paartherapeuten oder nicht. Oder dem Coach. Wenn man da ein unstimmiges Gefühl hat, dann sollte man. Und dem folgen und das halt nicht machen. Und ja. Ist die Methodik auch einfach die richtige? Ich glaube, man sollte auch wirklich auf die Methodik nochmal ein Augenmerk haben. Wenn ich jetzt von mir ausgehe, ich zum Beispiel. Das ist na klar, wir arbeiten auch so nicht. Das wäre für mich auch nicht stimmig. Ich bin kein Fan von diesen Körperübungen. Also irgendwie, man kennt das ja vielleicht auch aus Filmen oder sonstigen Sachen, diese Vertrauensübungen, wo einer sich fein lässt, der andere fängt einen auf oder sonstige Vertrauenssachen. Das gibt es alles bei uns nicht. Das gibt es auch ganz bewusst bei uns nicht, weil das für uns mit unserem Wert nicht matcht. Und so muss jeder, glaube ich, seine Methodik finden, wo man sagt, okay, unsere Methodik ist zum Beispiel sehr lösungsorientiert, hat eigentlich schon einen sehr rationalen Weg. dem man geht, dass man sagt, okay, man weiß immer im Prozess, wo man steht. Wir haben bestimmte Eckpfeiler, die uns wichtig sind, die wir von Anfang an sagen, wie es abläuft und Körperübungen gehören halt nicht dazu. Und das ist auch etwas, was ich zum Beispiel gerne auch deutlich sage, wenn ich merke, da ist sehr viel Misstrauen bei dem Mann in dem Fall und sage, okay, nur mal vorab, hier werden keine Körperübungen gemacht, das ist nicht unsere Methodik. Wenn ihr jemanden sucht, der mit euch Körperübungen macht, dann müsst ihr euch jemand anderen suchen. Da gibt es auch genug Menschen, die danach arbeiten, das hat alles seine Berechtigung, aber wir machen das halt nicht. Und ich glaube, das ist auch einfach wichtig, dass man da schaut, dass das matcht und man nichts macht. Allgemein im Leben sollte man nie etwas machen, was halt ein ungutes Bauchgefühl macht. Man sagt, man sitzt hier und es fühlt sich nicht gut an, weil dann kann ich mich nicht öffnen, dann kann ich auch nicht über meine Probleme sprechen, dann komme ich nicht weiter. Dann ist es für alle Leute verschenkte Zeit und auch dann Geld. Ja, das ist ein wichtiger Punkt, auch einfach zu sagen, okay, bei uns gibt es solche Körperübungen nicht, bei uns gibt es nicht die Hausaufgabe, haltet jeden Tag 20 Minuten Hähnchen, dann wird es schon wieder gut werden. Also wenn sowas der gewünschte Weg ist, dann ist man auch bei uns tatsächlich halt falsch. Dann braucht man einen anderen Therapeuten, der genau mit diesen Dingen arbeitet, damit das besser matcht, weil dieses Matching ist für die Offenheit und die Wirksamkeit halt sehr, sehr wichtig. So ist es auch so, dass wir bestimmte Sachen halt auch ablehnen. Also wenn es jetzt um tiefste sexuelle Probleme geht, dann nehmen wir das ab. Genau, dann sagen wir schon am Telefon, da müsst ihr zu einem Sexualtherapeuten gehen, der sich genau auf so etwas spezialisiert hat. Also da gibt es halt zum Glück auch die Auswahl. Ja, wir haben noch zwei Punkte auf der Liste, warum Männer potenziell keine Paartherapie wollen und der nächste auf der Liste ist, dass der Weg zur Paartherapie als Niederlage empfunden wird. Also Männer sind ja aus der kindlichen Prägung heraus häufig darauf getrimmt, stark sein zu müssen und Probleme selbst angehen zu können, lösungsorientiertes Denken zu haben und sehr zielstrebig zu sein und eine Paartherapie kann ein Eingeständnis dafür sein, zu sagen, ich habe es nicht geschafft, ich weiß nicht, wie es geht und das kann für den einen oder anderen Mann je nach Prägung schwerer sein. Und da muss man sich einfach bewusst machen, dass jeder mal Hilfe eventuell braucht bei gewissen Themen. Wenn ich nicht weiß, warum es mir jeden Tag schlecht geht und ich jeden Tag Bauchschmerzen habe, gehe ich ja auch zu einem Hausarzt und lasse mir helfen und wie man emotionale Verletzungen und Konflikte miteinander löst, haben wir halt häufig nicht gezeigt bekommen. Das ist Wissen, was unseren Eltern häufig gar nicht zur Verfügung stand und von daher kann es einfach gebraucht werden, dieses Wissen jetzt dazu zu holen. Ich glaube, die Angst ist auch so ein bisschen dass da private Themen besprochen werden. Werde ich jetzt gleich hier verurteilt? Bin ich gleich der Schuldige? Das ist auch manchmal der Grund, warum manche ganz bewusst auch gerne dieses Two-on-Two-Coaching sehen, dass Mann und Frau vorhanden sind, weil sie die Erfahrung leider schon gemacht haben, dass da vielleicht eine Frau sitzt und die sich dann auf die Seite der Frau schlägt. Oder dass es einen Schuldigen gibt. Und dass der Mann dann in dem Moment sagt, okay, oh Gott, ich rede ja sowieso nicht, gerne über unsere Konflikte. Das macht immer ein ungutes Gefühl zu Hause. Wir kommen in den Streit und jetzt habe ich noch regelmäßig einen Termin, wo ich wieder in den Streit komme und wo ich dann ja wieder der Schuldige bin. Zu einem Gefühl bucht natürlich keiner gerne einen Termin oder geht irgendwo hin, um sich Hilfe zu holen. Und dieses Gefühl haben, glaube ich, also mein Anfang ist häufig bei Männern. Ich bin der Schuldige, ich mache sowieso alles falsch. Ich weiß gar nicht, mit dir kann man es ja nicht recht machen. Und genau. Wobei man da klar sagen muss, das ist dann aus der Historie entstanden. Genau, natürlich. Das hätte man viel früher verändern können und hätte gar nicht so weit kommen müssen. Also, wenn es zum Beispiel darum geht, dafür gebe ich kein Geld aus, dann würde ich sagen, dann komm doch so in den ersten ein bis zwei Jahren einmal ins Coaching, löst die ersten aufkeimenden Themen, hol dir neues Wissen dazu, dann brauchst du am Ende nicht viel Geld für eine Paartherapie ausgeben, sondern kannst das in ein, zwei Terminen ganz entspannt angehen, das Thema. Weil häufig ist ja genau, dass dich die Situation so verkeilt und verhärtet hat, der Grund dafür, dass das Ganze überhaupt vielleicht viel Geld kostet. Ja. Genau. Also, das sind so mögliche Themen, warum Männer ungern eine Paartherapie machen. Wir wollen mal schauen, was kannst du tun, wenn dein Partner nicht bereit ist für eine Beratung und das trifft nun für beide Seiten eigentlich zu. Das ist für den Mann genauso viel, wie für die Frau. Es gibt auch Frauen, die äußerst aufgeregt und skeptisch sind, wenn sie zu uns kommen. Also, das ist kein alleiniges Männerphänomen. Es trifft aber tendenziell ein bisschen häufiger die Männer. Ja, das Erste, was man tun kann, ist, wenn man da mit seinem Partner drüber sprechen möchte und derjenige ist vielleicht skeptisch, dass man mal auf unsere Website zum Beispiel hinweist, dass man mal schaut, wie sehen unsere Räumlichkeiten aus, dass man vielleicht mal den einen oder anderen Podcast gemeinsam hört, um unsere Art und Weise kennenzulernen und dass man dann gemeinsam schaut, es gibt ja ein kostenloses und völlig unverbindliches Kennenlerngespräch. Dann geht es erstmal auch relativ oberflächlich darum, wer seid ihr, was macht ihr, so ein bisschen den Lebenslauf kurz abklappern und einmal so ganz grob das Thema skizzieren, warum seid ihr eigentlich da. Wenn jemand sagt, Mensch, wir haben da immer wiederkehrende Konflikte, unsere Kommunikation ist nicht so gut in solchen Situationen, wir haben häufig aufkeimenden Streit, das macht ungute Gefühle, dann ist das im Prinzip schon fast ausreichend fürs Kennenlerngespräch, um zu sagen, okay, das ist ein Thema, was wir uns anschauen können und dann berichten wir von uns, wer wir sind, was wir machen, wie unsere Ausbildung war, wie unser Weg ist und natürlich erzählen wir, wie wir mit euch vorgehen wollen würden, wie unsere Methodik abgesteckt ist und klären mit euch den Rahmen des Coachings und dann könnt ihr euch ganz entspannt entscheiden. Und das ist was, was wir immer wieder erleben, dass gerade Männer mit sehr viel Skepsis den Raum betreten, sehr zurückhaltend sind, die ersten 10, 15 Minuten brauchen, um warm zu werden und dann, wenn sie hören, wir arbeiten lösungsorientiert, wir haben klare Ziele, wir verbinden das Rationale mit der Gefühlswelt und wir haben einen klaren, strukturierten Prozess, den wir durchlaufen werden, dann macht das bei vielen Männern doch ein sehr gutes Gefühl und auch das Gefühl, ah, das lässt sich hier gut lösen. Ja, wir haben auch, also als wir angefangen haben, haben wir uns auch die Frage gestellt, was wäre uns wichtig, wenn wir uns woanders Hilfe holen würden, welche Atmosphäre würden wir brauchen? So haben wir auch eine große Sorgfalt auf die Räumlichkeiten gelegt, also dass man sich hier wohl fühlt, dass man ein angenehmes Licht hat, dass man bequem sitzt. Wir bieten am Anfang immer gleich das Du an, wenn sich das für alle stimmig anfühlt, dass wir gleich eine persönliche Ebene haben, bekommt bei uns immer etwas zu trinken angeboten. Wir haben verschiedene Getränke, bei uns gibt es nicht nur Wasser oder Kaffee, ihr könnt auch eine Cola trinken, es ist alles sehr locker, wir haben immer etwas zum Snacken, so Süßigkeiten auf dem Tisch oder Nüsse, M&M's, dass man es geführt hat, okay, wenn ich jetzt um 17 Uhr einen Termin habe und ich habe es jetzt nicht mehr geschafft, irgendwie mir gerade ein Müsli-Grieg reinzuschieben, ich kann mir da jetzt auch ein paar M&M's nehmen und die essen oder eine Cola nehmen oder es ist halt locker und ja, ich glaube, das macht immer viel aus, dieser Rahmen zu wissen, okay, das ist jetzt nicht so das Klischee, das ängstliche Klischeebild, was ich hatte, sondern ich kann davon ablassen und das ist ja für viele auch wichtig, es ist ein großes Bürogebäude, es sind auch andere Firmen drin, es ist ein großer Parkplatz, man kann bequem davor parken. Es ist anonym. Es ist anonym, genau, keiner weiß jetzt, wo ihr hier reingeht, ob ihr jetzt zur Finanzberatung geht, ob ihr zu einer Marketingagentur geht, was auch immer, es sind so viele verschiedene Sachen hier vorhanden und dementsprechend macht das bei vielen Menschen auch ein gutes Gefühl. Wir haben sehr viele Menschen auch, die von außerhalb zu uns kommen, also wenige Paare aus Neumünster direkt, sondern auch einige Paare oder wirklich sehr viele Paare, die aus ganz Schleswig-Holstein kommen, die gerne dann auch die Fahrzeit auf sich nehmen, weil sie das Gefühl haben, ich brauche ein bisschen Abstand. Weil wir tendenziell eher so zweistündige Termine auch machen, lohnt sich dann die Fahrt auch. Ja, oder halt auch online, also wenn ihr jetzt zuhört und denkt so, ja, klingt alles so gut bei euch. Aber es ist halt so, ich bin in Bayern, ich kriege kein Getränk. Das ist gar kein Problem. Also das weiteste Paar, was weg wohnt von uns, lebt in Abu Dhabi. Ein deutsches Paar, was ausgewandert ist, also auch das funktioniert wunderbar. Genau. Und es ist gar kein Problem. Und die Wirkung ist online die gleiche wie vor Ort. Vor Ort ist meistens für alle so ein bisschen persönlicher. Bisschen muckiliger so, ne? Genau. Aber die Wirkung ist die gleiche, ob man das online oder dann vor Ort macht. Genau. So, Werbeblock beendet. Ja, Entschuldigung. Ich wollte das nur mal, das ist ja auch mal wichtig, ne? Absolut. Wie das so hier, man hat ja sonst auch so ein paar, denkt man sich so, Gott, muss ich mir meine Selda selber mitbringen? Darf ich was trinken? Und auch das Thema Lebenserfahrung finde ich mal ganz spannend. Wir haben gerade jetzt Freitag wieder ein Paar, was zu uns kam und sagte, oh, ihr seid ja wirklich so jung, wie ihr auf den Fotos ausseht. Ja, wir sind wirklich Mitte 30 und helfen anderen Paaren raus aus der Krise. Ja, warum? Die haben gedacht, wir sind, Fotos haben wir zu jung gemacht. Eigentlich sind wir schon älter, ne? Ja. vielleicht nutzen wir einfach mal neue Vorbereitungen. Fotos machen, die Haare so leicht grau oder sowas. Nee, noch nicht. Alles hat seine Zeit. Also wir haben den Werkzeugkoffer voll mit spannenden Methodiken und Tools, die wir erlernt haben und wo wir euch sehr gut unterstützen können. Wir haben viele Paare auch. Das ist auch ein Vorteil, finde ich, weil man beide arbeiten ja sehr intensiv mit Paaren zusammen. Wir haben schon so viele Menschen kennengelernt, so viele verschiedene Menschentypen kennengelernt, so viele verschiedene Männer und Frauen mit Misstrauen und da hat man auch nachher schnell ein Gefühl dafür, was ist passend, was fühlt sich gut an, welcher Einstieg passt. Ich würde sagen, ich mag das ja gerne. Ich mag gerne die Männer, die mitkommen und misstrauisch sind. Ja, ich mag das gerne. Ich weiß nicht. Kannst du überzeugen. Ja, aber ich finde immer so, ich kann das auch manchmal verstehen. Ich finde, so ein gewisses Misstrauen darf auch vorhanden sein. Ich meine, derjenige soll jetzt hier im besten Fall gleich von seinem Problem erzählen. Das wäre doch komisch, wenn der jetzt hier sitzen würde. Also ich kann das total verstehen. Ich finde das eher manchmal sympathisch und ich finde das immer so schön, denn zu sehen, wie die Männer dann entspannen. Wir haben ja auch unsere Methodiken, wie wir dann vorgehen, damit wir die Atmosphäre immer ein bisschen locker machen und ich finde das immer schön, wenn man sieht, okay, jetzt matcht das so langsam. Jetzt habe ich dich. Jetzt fühlen wir uns alle wohl. Das ist ein schöner Moment, wo ich denke, so ja. Das ist so aus der Ausbildung dieses Ankommen, nennt sich das, dass man am Anfang das Ankommen begleitet. Also auch das war Teil der Coaching-Ausbildung. Wie lässt man euch ankommen? Und ich finde es auch eher verwundernswert, dass nicht so intensiv nach der Methodik gefragt wird, nach der Erfahrung gefragt wird, nach der Ausbildung, sondern das wird einfach erstmal so angenommen, dass das so ist. Hätte ich jetzt viel intensivere Fragen gedacht, dass die gestellt werden und es wäre vielleicht gut, wenn diese Fragen intensiver gestellt werden würden, dann würde man vielleicht noch schneller abgleichen können, ob das matcht und ja, würde da gar nicht sein. Wenn wir nicht so viel negative Erfahrungen vielleicht machen müssen. Also ich hatte letztens ein telefonisches Erstgespräch und das war fast ein bisschen verwirrend, dass sie so Fragen stellte, die ich sonst aus anderen Bereichen eher kenne, wie, was würdet ihr denn sagen, was macht euch einzigartig und warum seid ihr vielleicht besser als andere? Gute Frage, habe ich noch nie gestellt gekriegt in dem Kontext, das kenne ich eher von früher. Bewerbungsgespräch. Aber das sind sinnvolle Fragen auch. Ja. Okay, lass uns doch mal auf die nächste Frage schauen. Wir haben jetzt einen riesen Werbeblock gemacht, aber vielleicht hilft euch das ja, das zu argumentieren, weil ihr seid ja schließlich in unserem Podcast und habt vielleicht die Idee, dass unser Podcast oder dass unser Coaching euch helfen könnte. Von daher macht es natürlich auch Sinn, ein bisschen auf uns einzugehen. Was weiterhin helfen kann, ist, diese wahrhaftigen Gefühle zu zeigen, also nicht nur das Außenrum und die sachlichen Argumente zu beschreiben, warum es euch vielleicht irgendwie besser oder schlechter geht, sondern die wahrhaftigen Gefühle zu zeigen. Die wahrhaftige Angst, was löst das bei euch im Körper aus, wenn ihr euch streitet, dass sich alles zusammenzieht, Hitze steigt auf, weiche Knie, Tränen schießen in die Augen und die natürliche Konsequenz aufzuzeigen. Wenn das so weitergeht, willst du dich vielleicht nicht trennen, aber irgendwann wird der Punkt kommen, da musst du dich trennen, um dich vor zu viel weiterem Leid zu schützen und zu diesem Punkt möchtest du es nicht kommen lassen. Und das klar auszusprechen, das kann helfen. Was mache ich jetzt aber, wenn ich, wenn der Partner trotzdem nicht möchte, also wenn ich möchte, aber der möchte dich? Im Zweifelsfall hilft ein Einzelcoaching. Von mir jetzt oder von meinem Partner? Na, will ja nicht. Von mir dann, ne? Ja, von dir, ne? Genau. Wenn du offen bist, dein Partner, dann kann ein Einzelcoaching helfen, schon mal dort Impulse zu sammeln, auf seine eigenen Themen, auf seine eigenen Anteile zu gucken und sich da schon mal ein Stück selbst weiterzuentwickeln. Mit dem kleinen Warnhinweis, es kann natürlich passieren, dass du dich dann von deinem Partnern ein Stück weit wegentwickelst, wenn du in der persönlichen Entwicklung Sprünge und Fortschritte machst, kann es natürlich auch dazu führen, dass man sich auseinanderentwickelt, aber es kann auch dazu führen, dass der Partner sieht, ui, das Coaching, das bringt ja echt was, du veränderst dich nach und nach und das macht ja echt ein gutes Gefühl. Das möchte ich mir auch angucken. Das habe ich auch schon mal ein paar Mal gehabt, dass ein Partner, das ist auch Mann und Frau unabhängig, gesagt hat, okay, Einzelcoaching bin ich mir jetzt unsicher. Vielen Dank. Kriege gerade das Beat, ein bisschen dichter geschoben. Einzelcoaching bin ich mir für mich jetzt unsicher und dann sagt zum Beispiel die Partnerin, ich würde das gerne mal für mich machen. Dann sagt der Partner, ja, fang du mal an, ich gucke mal. Ja. Also ich gucke mal, wie das so bei dir ist und was das so bei dir bringt und dann ziehe ich nach sonst. Und ich glaube, so ist das manchmal auch bei diesem Einzelcoaching, wenn ein anderer sagt, nee, mache ich nicht und man fährt hin, man guckt sich das an oder man bucht Online-Termin und hat so einen ersten Eindruck, sagt, Mensch, das ist so und so ein Mensch, die machen das so und so, hat bei mir ein gutes Gefühl gemacht vielleicht und ich konnte für mich die und die Impulse mitnehmen. Und manchmal sind ja auch Taten zeigen mehr als Worte. Also wenn denn eine Veränderung im eigenen Verhalten vielleicht schon zu erkennen ist, dass der andere sagt, Mensch, da wird ja nicht nur drüber gesprochen, sondern da passiert ja etwas. Das finde ich jetzt ja spannend. Genau. Da möchte ich, also ich komme jetzt einfach mal, ich gucke mir das aber nur an. Die sollen ja nichts bei mir machen. Ich gucke mir das nur mal an. Dann ist das schon ein kleiner weiterer Schritt. Genau. Also zum Fazit. Tendenziell erleben wir, dass Männer zwar eher von einer Paartherapie abgeneigt sind als Frauen. Dennoch, wenn klar wird, dass wir lösungsorientiert arbeiten, dass es um Ziele geht, dass niemand die Schuld von uns bekommt, dass wir eher schauen, wo liegt welcher Anteil, welche Verantwortung, dass wir das gemeinsame Ziel berücksichtigen und dass unser wichtigstes Bestreben ist, keine Parteilichkeit reinzubekommen, für euch beide zu arbeiten. Ihr seid sozusagen beide unsere Kunden. Wir wollen, dass es euch beiden zusammen besser geht. Dann kann es dazu führen, dass auch der Mann dafür deutlich offener wird. Und wenn es absolut keinen Weg dazu gibt, dass dein Partner sich bereit erklärt, eine Paartherapie zu machen, dann kann ein Einzelcoaching Sinn machen. Das bringt neue Impulse, neue Gedanken, aber auch vielleicht nochmal neue Wege, deinen Partner zu überzeugen oder tatsächlich, wie Ina gerade sagte, durch eigenes neues Verhalten, durch neue Taten, durch ein Umdenken dem Partner klar zu signalisieren und zu zeigen, es verändert sich durch eine Paartherapie oder in dem Fall ein Einzelcoaching wirklich etwas. Wir hoffen, dir hat die Folge gefallen. Wir hatten sehr viel Spaß. Wenn dir die Folge gefallen hat, lass gerne bei uns ein Abo da, schreib gerne mal eine Bewertung. Uns interessiert natürlich total, was ihr über dieses Thema denkt, wie so die eigenen Erfahrungswerte sind. Genau. Und ansonsten hören wir uns bei der nächsten Folge wieder. Genau. Bis bald. Bis dann.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Männer sind oft skeptisch gegenüber Paartherapie, weil der Begriff „Therapie“ als Zeichen für Krankheit interpretiert wird.
  2. Der Wille für eine Paartherapie liegt häufig bei der Frau, wobei Männer oft erst spät oder nicht aktiv beteiligt werden.
  3. Männer neigen dazu, sich selbst zu helfen, durch Podcasts oder YouTube-Videos, was zu einem späteren Interesse an einer Beratung führen kann.
  4. Negative Erfahrungen oder Erfolglosigkeit bei vorherigen Therapien schüren Misstrauen und beeinträchtigen die Bereitschaft zur Teilnahme.
  5. Männer sehen eine Paartherapie als Niederlage, da sie kindlich auf Stärke und selbstständiges Problemlösen ausgebildet wurden.
  6. Die Atmosphäre und die Methode sind entscheidend
  7. Ein Einzelcoaching kann helfen, den eigenen Weg zu finden und dem Partner durch Veränderung oder neue Taten ein Signal für Veränderung zu senden.
  8. Ein gemeinsames Kennenlerngespräch fördert das Vertrauen und ermöglicht eine klare Abwägung der Bedürfnisse beider Partner.

Summary:

Männer sind oft skeptisch gegenüber Paartherapien, weil der Begriff „Therapie“ als Zeichen für Krankheit verstanden wird und sie aufgrund kindlicher Prägungen stärkeorientiert denken. Der Wunsch nach Beratung liegt häufig bei der Frau, wobei Männer oft erst spät oder nicht aktiv mit einbezogen werden. Negative Erfahrungen oder gescheiterte Vorgänge verstärken das Misstrauen.

Ein entscheidender Faktor ist die Atmosphäre und die Methode: lösungsorientierte, strukturierte und menschliche Prozesse, ohne verheerende Körperübungen, führen zu mehr Offenheit. Viele Männer nutzen selbsthilfepfade wie Podcasts oder YouTube, um zunächst zu erkunden, bevor sie eine Beratung in Betracht ziehen. Ein gemeinsames Kennenlerngespräch, bei dem beide Partner ihre Bedürfnisse und Erwartungen diskutieren, kann das Vertrauen fördern.

Wenn der Partner trotzdem nicht bereit ist, kann ein Einzelcoaching helfen, den eigenen Entwicklungsweg zu erkunden und durch konkrete Veränderungen oder neue Taten dem Partner ein Signal für Wandel zu geben. Dies schafft nicht nur persönliche Entfaltung, sondern kann auch den Partner überzeugen, da Veränderung durch Handeln sichtbar wird. Die Zusammenarbeit ist auf beiden Seiten möglich – manchmal ist es jedoch notwendig, dass ein Partner zunächst allein arbeitet, um wieder zu vertrauen.

Im Kern geht es nicht um eine „Heilung“, sondern um gemeinsame Entwicklung, klare Ziele und gegenseitige Unterstützung.

FAQs

Männer sind oft skeptisch, weil sie den Begriff 'Therapie' mit Krankheit assoziieren und sich nicht als krank fühlen. Außerdem sehen sie Paartherapien als Niederlage oder als Zeichen von Schwäche, was ihnen unangenehm ist.

Der Begriff 'Therapie' signalisiert Krankheit, was Männer nicht wahrnehmen. Sie fühlen sich in einer Beziehung nicht krank, sondern wollen selbstlösend und zielorientiert agieren, was zu Misstrauen führt.

Viele Männer glauben, dass sie selbst Lösungen finden können und dass Hilfe von Dritten als Versagen oder Schuldzuweisung interpretiert wird. Sie verbinden das mit kindlichen Erfahrungen, bei denen sie immer selbst helfen mussten.

Wenn sie erkennen, dass das Coaching lösungsorientiert, strukturiert und ohne Schuldzuweisung ist, und wenn sie sich sicher fühlen, dass der Raum entspannt und sicher ist, steigt ihr Vertrauen und ihre Bereitschaft, teilzunehmen.

Männer fühlen sich oft verurteilt oder schuldig, wenn sie über Probleme sprechen. Sie fürchten, dass sie der Schuldige sind und das führt zu einem Gefühl der Abweisung und Unsicherheit in der Beziehung.

Ja, ein Einzelcoaching gibt dem Partner Raum, sich selbst zu entfalten und zu erkennen, wie er sich verändert. Dies kann dazu führen, dass er sich überzeugt und bereit für eine gemeinsame Paartherapie wird.

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