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Warum sich Friedrich Merz ungerecht behandelt fühlt

33m 56s

Warum sich Friedrich Merz ungerecht behandelt fühlt

Der Podcast "Wenn Sie wüssten" startet mit dem Ziel, die verborgenen Mechanismen der Politik zu enthüllen. Die erste Folge widmet sich dem Wort "einstimmig", das nach langer Zeit wieder in der politischen Debatte auftaucht, als die Rentenkommission ihr Paket einstimmig verabschiedete. Die Stimmung in der Koalition ist jedoch angespannt, da vor der Sommerpause entscheidende Reformen anstehen, die das Vertrauen der Bevölkerung zurückgewinnen sollen. Ein zentrales Thema ist das zerrüttete Verhältnis zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und der Presse, insbesondere zum Springer-Verlag. Laut Recherchen versuchte Springer-Chef Matthias Döpfner in einem Vier-Augen-Gespräch, Merz zu einer Kooperation mit der AfD zu bewegen, was dieser mit den Worten "nur über meine Leiche" ablehnte. Das Gespräch eskalierte, und Döpfner soll gedroht haben: "Das werden Sie noch bereuen." Merz thematisierte diesen Druck öffentlich und betonte seine unveränderte Haltung gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD. Die Medien werden als Katalysator für die Vertrauenskrise gesehen, und die bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin könnten die Koalition weiter schwächen. Der Podcast zeigt, wie persönliche Konflikte und mediale Einflüsse die politische Landschaft prägen.

Transcription

4930 Words, 32049 Characters

German
* Musik * Braucht es eigentlich noch einen neuen Politik-Podcast? Oh ja, diesen hier braucht es schon. Und deshalb begrüßen wir sie immer Dienstags in Wechseln der Besetzung die R&D Journalistinnen Christina Dunns und Eva Kwartbeck und der Dokumentarfilmer Stefan Lamby. Hallo Stefan. Aber Eva, wir zwei Staaten heute für mich, für dich, für uns eine große Freude. Der Titel unseres Podcasts lautet, wenn Sie wüssten. Und was wir wollen, wir wollen erzählen, wie das politische Geschäft hinter den Kulissen funktioniert. Wir wollen ergründen, was Politikerinnen und Politiker antreibt und versprochen, liebe Hörerinnen und Hörer. Wir werden dabei kritisch sein, hartnäckig und fair. Ein Podcast zu starten ist ein abenteiliges Unterfangen, auf das wir uns sehr freuen. Und weil man bei wichtigen Entscheidungen auch die Meinung anderer hören soll, habe ich meine Munden halt zum Spaß, halt im Ernst, um Rat gefragt. Hast du eine Ahnung? Wen? Nee, habe ich tatsächlich nicht. Also wir haben uns sorgfältig auf diese erste Folge unseres Podcasts vorbereitet. Aber du hast gesagt, du wolltest mich überraschen. Also, ich habe tatsächlich keine Ahnung. Also was ich so auch schnappe, ist, dass immer mehr Leute die künstliche Intelligenz um Rat fragen, auch bei Beziehungsfragen und bei der Frage welchen Beruf sie einschlagen sollen und dergleichen mir. Also, das Wesen der künstlichen Intelligenz wird immer mehr zu einer Ratgeberfunktion. Und deshalb habe ich ganz einfach gefragt, empfiehlt's du mir mit Eva Quattbeck und Christina Dundz, einen regelmäßigen Podcast zu produzieren. Und das hat die KI gar n'wortet. Ja, ein gemeinsamer regelmäßiger Podcast von Stefan Lamby, Eva Quattbeck und Christina Dundz ist fachlich absolut empfehlenswert, um in einem dichten Markt für Politik Podcasts durch tiefgehende Analyse und exklusive Einblicke zu überzeugen. Na gut, dann wollen wir mal sehen, ob wir den Ansprüchen der künstlichen Intelligenz dann auch gerecht werden. Ich würde sagen, im weiteren Verlauf setzen wir auf H.I., also menschliche Intelligenz. Und wollen wir direkt starken Stefan? Ja, nur zu. Also, wir haben zu Beginn immer einen Wort der Woche und da bin ich jetzt nicht überrascht, du kennst es? Ich kenne es. Unser Wort der Woche lautet "Einstimmig". Und das ist unser erster Clifhänger. Ich löse mal auf. Es war Bundeskanzler Friedrich März bei der Vorstellung des Rentenkonzepts und hören wir mal rein, was einstimmig ist. Die Kommission hat ein ausgewogenes Paket mit insgesamt 33 Einzelmaßnahmen vorgeschlagen. Sie alle, die Mitglieder der Altersierungskommission, die heute alle da sind, tragen dieses Ergebnis in der Gesamtheit einstimmig mit. Da ist das Wort einstimmig. Wie lange habe ich dieses Wort im politischen Berlin nicht mehr gehört? Also, es war, als ob das Wort einstimmig aus dem Sprachgebrauch von Politiker und Journalisten gerade zu verschwunden wäre. Jetzt werden die üblichen Kritiker sagen, ja, das klingt ja nach dem Politbüro von Nordkorea. Aber ich finde nach Jahren des Dauerstreits in der Berliner Republik ist es wohltund, wenn eine Koalition oder wie hier eine Kommission mal was einstimmig beschließt. Es war auch tatsächlich so, dass so eine Art Stoss-Solfz durchs Regierungsviertel gegangen ist, dass man das entsprechend hinbekommen hat und die Art, wie die Rentenkommission gearbeitet hat, gilt vielen in der Koalition nun tatsächlich als Stilbildend. Wissenschaftlicher Sachverstand, Lagerübergreifende, Kompromisse, neue Ideen und eben Einstimmigkeit am Ende. Und das sind unsere Themen heute. Wenn Sie wüssten, warum sich Friedrich Merz von der Presse ungerecht behandelt fühlt. Wenn Sie wüssten, warum ein vier Augengespräch im Kanzleramt offenbar im Streit endete. Wenn Sie wüssten, warum sich Berbelbarst einmal kurz freuen konnten. Nach der großen Freude über das einstimmige Wothum der Rentenkommission steht der Bundesregierung ja nun eine Woche der Entscheidungen bevor. Und die zentrale Frage ist, ob es den Koalitionsspitzen aus Union und SPD eben gelingt, bei den vielen Reformverhaben tatsächlich im Koalitionsausschuss den Knoten durchzuschlagen. Neben den schon vorliegenden Konzepten braucht es ja auch noch eine Einigung bei Steuern und beim Arbeitsmarkt. Und die nächsten Tage sind für Friedrich Merz tatsächlich von aller größter Bedeutung, weil es um die Frage geht, Gewinn, Merz und die Regierung verloren es Vertrauen zurück oder verspielen Sie es weiter. Ich habe in Nordrhein-Westfalen in der Staatskanzlei von Hendrik Wüst nachgefragt. Was der Ministerpräsident dort denn glaubt, was bei diesen Wochen der Reform eigentlich auf dem Spiel steht. Hören wir mal ein. Was steht auf dem Spiel? Er steht auf dem Spiel, dass die Menschen das Vertrauen in die Politik, in die Handlungsfähigkeit des demokratischen Staates immer weiter verlieren. Die Menschen müssen sehen, dass Politik ein Unterschied machen kann. Und dafür müssen wir konkrete Ergebnisse liefern. Ich finde, da gibt es jetzt eine gute Dynamik mit den Vorschlägen der Rentenkommission. Ich finde, in Summe ein gutes Paket kann man über manche Einzemaßnahme streiten. Im Gesetzgebungsverfahren wird es sehr viel anders. Ich diskutiere aber ich bin total dabei, dieses Paket ins Summe durch Ziel zu bringen. Und das zeigt auch die Handlungsfähigkeit dieser Regierung, dieser Bundesregierung, das tut gut. Ich möchte jetzt darauf an weiterzumachen, dieses Momentum zu nutzen, auch für andere Reformen. Auch unser Urteil, also jetzt nicht speziell Stefan von dir oder von mir, sondern der Medienlandschaft insgesamt ist ja wichtig, ob vor der Sommerpause noch ein Befreienungsschlag gelingt. Oder ob sich die Spirale des Vertrauensverlustes, den wir seit Monaten erleben, weiter nach unten dreht. Die Berichterstattung der Presse, also nicht zuletzt auf uns und unseren Kolleginnen und Kollegen, kann die Wahlen in wenigen Wochen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und auch in Berlin stark beeinflussen, sollte die AfD mit deutlichen Vorsprung in mindestens ein Bundesland gewinnen. Oder künftig sogar ein Ministerpräsidenten stellen, das ist ja sehr gut möglich. Dann kann es die Machtstartig der schwarz-roten Bundesregierung erschüttern und in Folge möglicherweise sogar Friedrich Merz aus dem Amt fiegen. Ja, wobei wir Journalisten sind ja vor allem Katalysatoren. Also wir verstärken eine vorhandene Stimmung, läuft es gut, wie bei der Rente ist es ein Befreienungsschlag, läuft es schlecht. Wie leider viel zu oft, im ersten Regierungss Jahr ist es ein Disaster. Und diese schwarz-weiß-Mechanismen der Medien tun der öffentlichen Debatte oft nicht gut im Hintergrund, sagt mir Politiker manchmal. Auch die Medien sind halt brandschuld, dass die politische Mitte in Deutschland auseinanderdriftet. Eferich hör immer wieder in den letzten Wochenjahr gar Monaten, dass sich Friedrich Merz von der Presse ungerecht behandelt fühlt, also über das übliche Maß hinaus. Du und Christina, ihr seid hier viel mit dem Bundeskanzler aufreisen. Zunächst einmal ganz allgemein. Wie gereizt ist denn das Verhältnis zwischen Merz und der Presse? Ja, gute Frage. Also der Gesiedengepfel vor zwei Wochen war bei mir die erste Reise mit dem Kanzler, bei der er gar keinen Hintergrund gemacht hat. Also kein vertrauliches Gespräch mit den Journalisten im Flugzeug oder auch am Rande des Gipfels. Und das ist schon ein deutliches Signal, dass er mit den Medien hadert. Ich habe hier Friedrich Merz während des Wahlkampfes als Journalist aus der Nähe beobachtet. Da schien das Verhältnis zur Presse in Tag zu sein. Wann und vor allem warum hat sich das entverändert? Ich meine jetzt ist der Bundeskanzler eine andere Rolle, dass ich mir klar aber kannst du den Zeitraum etwas eingrenzen? Also ich kann nur beschreiben seit den ersten Reisen und da war das zu Beginn seiner Regierungszeit, so dass ich regelrecht begeistert war von seinen Briefing säckern. Mit viel Spannkraft zu uns hinten in den Flieger und hat offen und ziel genau geprieft. So lief das die ersten Wochen, ich würde sogar sagen, Monate. Und dann haben sich halt die Miserfolge der Koalition aneinander gereiten. Muss ich jetzt nicht alle wieder aufzählen. Aber hinzu kam halt die schlechte Bewertung seiner Arbeit, die schlechten Umfragewerte. Und dann bin ich wieder bei meinem Thema die Medien als Katalysator. Wo durch die vorhandenen Probleme noch viel größer aussehen als sie ohnehin schon sind. Über ein Teil der Berichterstattung ergert er sich auch. Wir würden immer nur das negative Berichten heißt es dann. Wie nimmst du das denn wahr, Stefan? Ich meine, du bist ja nicht jeden Tag unterwegs im Regierungsviertel. Ja, du stimmt im Moment. Hat die Koalition nach meiner Wahrnehmung in kurzes Zwischenhoch. Aber je näher wie den Wahlen im September kommen, also in wenigen Wochen, desto mehr liegen bei Union und SPD, die Nerven. Wir tippen lang. Wir haben vorhin Henry Grüß selber gehört, was seiner Meinung nach alles auch dem Spiel steht. Also immerhin der amtierende Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, die Menschen würden das Vertrauen in die Politik, in die Handlungsfähigkeit des Demokratinnen und Staates immer weiter verlieren, sagt er. Und das geht ja um nichts weniger als die Demokratie. Genau. Und wenn die das schon so wahrnehmen und also formulieren, sieht man ja, wie hoch das Wasser steht. Und jetzt in Umfragen liegt die AfD in Sachsen-Anhalt und Wächter-Bock-Vorpommern weit vorne. Und alle fragen sich gerade, wird die Union auch in den Ländern standfest bleiben und jegliche Zusammenarbeit mit der AfD weiter ausschließen. Oder gibt bald die Brandmauer. Ich habe vor wenigen Tagen mit dem CDU-Politiker Roderich Kiesewetter telefoniert. Er sagt mir voraus, Zitat sollte die CDU mit der AfD korporieren. Dann werden 10.000 Mitglieder aus der CDU austreten. Das habe ich so auch schon gehört von anderen Unionsmitgliedern. Das würde dann das Ende der Union, so wie wir sie kennen, bedeuten. Alle Blicke werden deshalb rund um die Wahl im September auf den CDU-Chef und dem Bundeskanzler gerichtet sein. Was man aber jetzt schon sagen kann, einige Medien und Prominente Journalisten setzen Friedrich März bereits seit Monaten unter Druck seine bisher so strikte Ablähnung aufzugeben. Besonders auffällig tun das einige Kolleginnen und Kollegen von Bild und Welt, also aus dem Springerverlag. Daher wollen wir heute sie, liebe Zuhören und Zörer, mit zu den im wahrsten Sinne des Wortes Hinterzimmern von Politik und Medien nehmen und auf das inzwischen extrem angespannte Verhältnis zwischen Springer, also vor allem Bild und Welt und Friedrich März genauer schauen. In den ersten Monaten seiner Regierungszeit, also im Frühjahr 25, also vor einem Jahr, haben die Springer Medien überwiegend wohlwollend über den damals neuen Bundeskanzler berichtet und er gab den Journalistenessauces auch Interviews. Ja, aber dann muss das Verhältnis gekippt sein und dabei spielt offenbar ein Besuch von Springerchef Matthias Döpfner bei Friedrich März im Kanzleramt eine wichtige Rolle. Dieses Treffen ist nach unseren Informationen maximal unglücklich verlaufen. Ja, da stimmt. Zunächst aber noch ein Schritt zurück. Nachdem, was unsere Kollegin Kristina Dunz und wir zwei für diesen Podcast recherchiert haben, ist schon einmal ein vier Augen Gespräch zwischen Matthias Döpfner und Friedrich März rund um den Bundestagswahlkampf im Herbstwinter 2024, in dem Matthias Döpfner Friedrich März, der damals ihr noch Kanzlerkandidat war, dazu gedrängt haben soll. Ein wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit Rechts CDU und Union mit der AfD zu schmieden. So wurde uns das übermittelt. Um es ganz transparent zu machen und wir haben diese Informationen nicht direkt von einem der beiden, sondern unabhängig voneinander von weiteren Personen zum Teil aus dem Engen umfällt, den von dem Gespräch berichtet wurden. Schon damals soll sich Friedrich März quergestellt haben. Ich erinnere mich auf wie März in diesem Zeitraum im Interview mit mir. Das war Anfang 2025. Davon sprach Zitat einmal 33 reicht. Deutischer kann man die Ablehnung der AfD ja kaum formulieren. Das war sehr klar, nachdem, was wir jetzt in der Erfahrung gebracht haben, gab es Anfang dieses Jahres, also 2/26 ein weiteres Treffen zu diesem Thema. Da ist erneut ein vier Augen Gespräch war und wir natürlich nicht mit am Tüssasen haben wir mit noch weiteren gut informierten Personen gesprochen, die anschließend von diesem Treffen erfuern und können so den Gesprächsverlauf rekonstruieren. Genau. Um es noch einmal deutlich zu machen, was wir wissen und hier berichten, brut also auf Sekundeckfällen und auf Indizien. Demnach hat Matthias Depp von den Kanzler aufgesucht, um ihn erneut von seiner klaren Haltung zu Brandmauer abzubringen, also sich für eine Kooperation mit der AfD zu öffnen. Friedrich März hat ja bislang, du hast es auch gerade erzählt, wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit der AfD, egal ob Koalition oder Duldung, Eisern ausgeschlossen. Und diese strikte Ablehnung findet Dörpfner, offenbar, falsch und hat wohl versucht, März von seiner fundamentalen Anti-Aff-D-Haltung abzubringen. Nachdem, was ich weiß, hat Friedrich März in dem Gespräch, diesmal nicht im Wahlkampf, sondern im Kanzleramt gesagt, das wird nicht passieren. Eine andere Quelle zitiert, Friedrich März mit den Worten, nur über meine Leiche. "Harte Worte". Als Matthias Deppner immerhin der mächtigste, aus meiner Sicht mächtigste Medin-Manager des Landes, nicht locker ließ, da soll das Gespräch eskaliert sein. Friedrich März sei der Geduldspfadengerissen und habe schließlich gesagt, hiermit ist unser Gespräch beendet. Der aufgebrachte Matthias Deppner soll daraufhin aufgestanden sein und habe im Hinhaus gehen den Satz gesagt, das werden sie noch breuen. Wir haben dann mal sowohl beim Regierungsprecher wie auch beim Springerverlag nachgefragt, ob denn dieses für Augengespräch stattgefunden hat. Und vom Springerverlag hieß es dazu, dass sie sich zu Terminen von Herrn Deppner nie offiziell äußern, zugleich wie es der Unternehmenssprecher daraufhin, dass es, so hat das wörtlich gesagt, totaler Unsensei, das Deppner eine Zusammenarbeit zwischen Union und AfD wolle. Er wies bei der Gelegenheit und das möchte ich eben auch zitieren, auch daraufhin, dass es kritische Äußerungen von Herrn Deppner zur AfD gibt und dass bei Springer das Chefredakteursprinzip gelte, das bedeutet, dass also die Chefredakteure entscheiden, welche Ausrichtungen, Kommentare und Berichterstattung haben. Du hast auch den Regierungsprächern Stefan Cornelius zu unserer Schärche befragt. Cornelius hat nicht selbst geantwortet, er hat eine Mitarbeiterin mir zwei Standardssetze schicken lassen. Ich zitiere es nicht lang, wie sie wissen, geben wir über nicht öffentliche Termine des Bundeskanzlers grundsätzlich keine Auskunft. Unabhängig davon, ob sie stattgefunden haben oder nicht. Wir können diesen Termin also weder bestätigen, noch dementieren. Das ist dann eben immer interessant bei einer Regarche, wenn man einen solchen Standardsatz bekommt, das heißt nämlich nicht, dass die Geschichte nicht so stattgefunden hat. Man muss aber, wenn man dann trotzdem berichtet, klar definierte Regeln beachten. Auch deshalb haben wir gerade die Sprecher von Döpfner und Merze ausführlich zitiert und wir sagen deutlich, dass wir eben nur aus Quain zitieren, die von dem vier Augen Gespräch kennenlässt bekommen haben. Und das sind wiederum mehrere vertrauenswürdige, gut informierte Personen. Also Stefan lassen wir uns den Satz von Matthias Döpfner, der uns aus einer Quelle zugetragen wurde, auf der Zunge zergehen. Das werden sie noch bereuen. Man muss sicherlich kein großer Friedrich Merz-Experte sein, um zu Schlussfolgern, dass der Bundeskanzler das als Drohung empfunden haben muss. Wie sehr in dieses Gespräch dieser offene Streit mit Matthias Döpfner aufs Gemütt geschlagen hat, das hat der Bundeskanzler der Öffentlichkeit selber mitgeteilt. Also ganz offen, ganz laut und ganz deutlich. Ja. Und deshalb schlage ich vor, gehen wir in der Timeline wieder ein paar Monate zurück und zwar zum 9. März dieses Jahres, 2026. Und kommen auf eine Bemerkung des Kanzlers, deren Schwere zu dem Zeitpunkt kaum jemandem besonders aufgefallen ist. Nutzere Erinnerung. Am Tag vorher, also am 8. März, fand die Landtagswahl in Baden-Württemberg statt. Und die CDU war ganz knapp den Grünen und jem' Östemier unterlegen. Am nächsten Morgen, also wir sprechen vom 9. März, tritt Friedrich Merz im Konnert-Adenauer Haus, vor die Presse und sagt die üblichen Sätze, wie gewinnen zusammen, wie verlieren, zusammen usw. Man kennt das. Genau. Dann allerdings wird er von einem Journalisten gefragt und das ist wichtig, ob das Wahlgebenes etwas an seiner Haltung zu den Grünen ändert. Wie gesagt, es geht zunächst nicht um das Verhältnis durch eine CDU und der AfD, sondern um das Verhältnis zu den Grünen. Aber Friedrich Merz hagt das ganz schnell ab und kommt dann, wie aus heiterem Himmel, auf die AfD und auf die Brandmauer zu sprechen. Das juckt ihn offenbar viel mehr. Hören wir uns das mal genauer an. Erlauben Sie mir auch den Hinweis noch zu geben. Ich werde auch, wenn ich mittlerweile sogar aus einzelnen Verlagshäusern dazu aufgefordert werde, eine andere Mehrheit im Deutschen Bundestag nicht suchen. Ich werde es nicht tun. Und eine Zusammenarbeit mit der AfD kommt in Baden-Württemberg, so wenig in Frage wie in Berlin. Und alle diese Erworsen können sich die Damen und Herren sparen. Wir werden mit dieser Partei nicht zusammenarbeiten. Boogt. Diese Ersätze ergeben natürlich einen besonderen Sinn mit dem Wissen, dass wir heute einige Monate danach von dem offenbar mislungenen Treffen zwischen Matthias Döppner und Friedrich Merz recherchiert haben. Merz spricht ja selber davon, aus einzelnen Verlagshäusern zu einer Zusammenarbeit mit der AfD aufgefordert worden zu seilen. Also es ist passiert. Menschen aus seinem sehr nahen Umfeld bestätigen uns natürlich, meinte der Kanzler, den Springerverlag und Döppner eindeutig. Und dann sagt Friedrich Merz in seiner Pika noch, diese Erworsen können sich die Damen und Herren sparen. Er nennt zwar nicht Matthias Döppner beim Namen, aber es entspricht genau dem, was wir von dem Treffen Döppner Merz gehört haben, nämlich die Sätze nur über meine Leiche. Und hiermit ist unser Gespräch beendet. Bei der besagten Pressekonferenz am 9. März 26 kam der Bundeskanzler übrigens noch ein weiteres Mal darauf zu sprechen. Das ist sich von einigen Medien unter Druck gesetzt fühlt, mit der AfD zusammen zu arbeiten und zwar nicht nur im vier Orgen besprächs, sondern vermutlich als Konsequenz daraus. Ganz offen. Ich sage das nochmal an alle Wählerinnen und Wähler, die die AfD vielleicht in der Hoffnung wählen, dass wir vielleicht eines Tages doch. * Musik * aufgeben, mit dieser Partei nicht zusammenarbeiten zu wollen. Diese Entscheidung steht die Grundvorstellungen zwischen AfD und Union sind unvereinbar miteinander. Ich glaube, das habe ich hinreichend deutlich gesagt, das wird trotz der einen oder anderen Aufforderung, die ich jetzt lesen und höre, auch so bleiben. Trotz der Aufforderung, die ich jetzt lesen und höre, sagt Friedrich Merz, spürt dabei, wie ihm publicistisch jemand ein Sturm ins Gesicht bläst, eine Kampagne. Wie gesagt, Matthias Döpfner will sich uns gegenüber nicht zu treffen und deren Inhalten äußern. Sein gutes Recht. Es ist aber in diesem Zusammenhang interessant, was jemand, der Döpfner gut kennt. Über das Verhältnis Döpfner Merz neulich gesagt hat, nämlich Julian Reichelt, die ehemalige Bildschäft auf seiner Plattform News. Das sollten wir uns reichelt hin, reichelt her, auch einmal anhören. Matthias Döpfner, ohne dass ich da jetzt noch ein Blick gehätte, aber ich glaube, ich kenn ihn gut genug, um lesen zu können, was er von Friedrich Merz hält. Friedrich Merz einfach für einen kompletten Totalversager, für einen kompletten Totalversager im Amt. Und diese Wahrnehmung, ja, das stimmt, die breitet sich dann tatsächlich aus sukzessive in den Medien von Axispringer. Da ist auf einmal mehr Raum dafür da, so waren witzige Konzepte, wie die Brandmauer anzuzweifeln. Ja, Julian Reichelt, der sich mit Bild Matthias Döpfner und Kampagnenjournalismus wirklich gut auskennt, ist also davon überzeugt, dass Döpfner Merz für einen Versager hält und dass die Medien des Verlages vielleicht nicht alle jeden Tag, aber doch und am Strich, die Brandmauer wegschreiben wollen. Und jetzt die Frage, auf die alles zuläuft, kann ein Regierungspolitiker, selbst ein Bundeskanzler auf Dauer, dem politistischen Druck eines nach wie vor so mächtigen Verlages standhalten. Was aufhält ist, dass Friedrich Merz als Bundeskanzler insgesamt weniger Interviews gibt und den Medien des Springer-Konzerns, die er früher sehr gut bedient hat, seit vielen Monaten überhaupt kein Interview mehr gegeben hat. Da scheint gerade Funkstelle zu herrschen. Also sind wir vielleicht nicht in einem Zwischenhoch, sondern im Auge des Sturms gerade. Wir werden es auf jeden Fall herausfinden. Ich würde Herbstlürme vorher sagen. Wenn wir uns ganz konkret nochmal dem Fachpolitischen geschähen zu. Die schwarz-rote Koalition wird sich in dieser Woche – wir haben es zu Beginn des Prokasts gesagt – im Koalitionsausschuss mit den vielen Reformvorhaben befassen. Und der Einflussreiche NRW-Ministerpräsident Wüst hat ja auch in dem Auto, den wir gerade gehört haben, sehr offen berichtet, was für die Demokratie auf dem Spiel steht. Hören wir mal weiter, was er konkret meint, uns sonst noch zu sagen hat. Reforms Stau ist am Ende teuer. Vor allen Dingen für kleine, mittlerere Einkommen und für die Kommunen. Die Demografie ist da. Sie wird einfach durchschlagen bei den Sozial- und Sicherungssystemen auf dem Gehalt-Zettel, bei den Sozialabgaben und insofern ist Reformblockade keine Option, die wird bitter bezahlt von kleinen Mittleren, Geltern und Kommunen. Da bin ich beim Thema Kommunen alle staatlichen Ebenen sind finanziell am Limit. Das heißt, bei allen Veränderungen müssen alle anderen staatlichen Ebenen mitgedacht werden. Es kann nicht sein, bei anstehenden Reformbaustellen, dass die eine Ebene Reform verabschiedet und die anderen bezahlen. Das wird nicht gelingen, deswegen beim Thema Steuernobacht gleich Länder und Kommunen mit einbeziehen, damit es nach Erreibungslos läuft, anders wird es nicht funktionieren. Ja, das ist mal von vor Ort eine Warnung und eine Voraufforderung, die Dinge nicht ohne, die Länder und die Kommunen zu denken und zu beschließen. Und es ist ja für die Koalition schon schwer genug, sich untereinander zu einigen und ob das gelingt und ob es dann am Ende für die Sachen, wo es notwendig ist, auch die Länderzustimmung geben kann. Das werden wir in wenigen Tagen wissen, vielleicht auch schon Ende der Woche werden wir klarer sehen, ob die Regierung eine Chance hat, verlorenes Vertrauen zurück zu gewinnen, oder ob sie den Rest des Vertrauens auch noch verspielt. Und natürlich auch die Frage, wie wird die Öffentlichkeit, wie werden die Medien, die Performance des Kanzlers beurteilen. Und wir reagieren die Springermedien auf die Reformanstrengung, der offensichtliche Konflik zwischen den Bundeskanzler und dem Springerverlag über den Umgang mit der AfD, über den wir jetzt ausführlich berichtet haben, dieser Konflik der bleibt ja. Um es an dieser Stelle noch einmal sehr klar zu machen und auch die Positionierung von Matthias Döpfner wirklich redlich darzustellen, er hat im Januar 2025 also kurz vor der Bundestagswahl einen Essay in der Welt geschrieben und darin heißt es wesentliche programmatische Ziele von AfD, BSW und Linke sind das Gegenteil dessen, wofür Axel Springer steht. Das hat Döpfner vor anderthalb Jahren wohl gemerkt, korrekt beschrieben, nehmen wir nur die traditionelle Westbindung des Springerverlags und die nähe die wichtige Politiker vor allem von AfD und BSW zu Putin's Russland suchen. Inzwischen verlangt Matthias Döpfner aber ganz offenbar einen anderen Moderaterin-Kurs zur AfD, der und das muss man deutlich sagen, das ist unsere Interpretation vielleicht nicht auf eine formelle Koalition hinauslaufen würde, aber wohl doch auf eine Zusammenarbeit vielleicht auch auf eine Minderheitsregion der Union mit Duldung durch die AfD. Friedig Merz hält weiter, einsander gegen und schließt eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit der AfD strikt aus. Der Satz von Matthias Döpfner, der übermittelt wurde, das werden sie bereuen und den ich nach unserer Schärsche für glaubwürdig halte, der steht jetzt zwischen Matthias Döpfner und Springer auf der einen Seite und Friedig Merz und seiner Koalition auf der anderen Seite. Ob es dem Bundeskanzler gelingen wird, gegen diese publicistische Macht in den kommenden Wochen zu bestehen und dann vor allem den kommenden Herbst mit dem möglichen Wahlerfolgen der AfD politisch zu überleben, das werden wir sehen. Wir werden ganz sicher darauf zurückkommen. Bleiben wir bei den Schicksalstagen der Koalition und sprechen über die Person der Woche. Das ist Berbe Bas. Die SPD-Chefin und Ministerin für Arbeit und Soziales auf ihren Schreibtisch, also von Berbe Bas, liegt das dicke Rennpaket. Sie muss aus den Vorschlägen der Rentenkommission jetzt gesetzt machen, je weniger sie dabei die wir eben über das Wort gesprochen, die einstimmig beschlossenen Vorgaben der Kommission beherzigt, desto mehr Streit wird es mit der Union geben und desto größer ist die Gefahr, dass die Reform dann doch noch scheitern. Eva, traust du ihr das zu? Sie trägt wirklich schwer an ihrer Doppelfonktion als Arbeitsministerin und Partei-Chefin. Sie ist da in einem Lilemma mit der Union Reformpolitik umsetzen zu müssen und zugleich dass Dysboger-Arbeiterkind möchte eigentlich viel lieber Geld zu benachteiligten umverteilen. Und ich habe den Eindruck, dass sie in ihrem Amt als Arbeitsministerin nicht so wirklich vollständig angekommen ist und dass sie bedeutend glücklicher war in dem Amt, dass sie vorher als Bundestagspräsidentin, also das repräsentative Amt. Ich kann mich noch erinnern, dass ich an dem Amt als die Koalition gekracht ist im Bundestag war und beim Rausgehen habe ich Berbe Bas getroffen und sie war echt emotional aufgewühlt und dann habe ich sie gefragt, ob das für sie schmerzhaft ist, dass diese Regierung jetzt zerbrochen ist und dann hat sie sehr persönlich geantwortet und auch gesagt, ja, dass sie eigentlich Amt tatsächlich gemacht hat und weiß, dass das natürlich jetzt auch vorbei ist, dieses da sein als Bundestagspräsidentin und Machtpolitisch hat sie jetzt viel mehr, aber ich glaube vorher war sie irgendwie glücklicher. Den Eindruck macht sie auch auf mich. Bei mir schieben sich zwei Eindrücke aus den letzten Wochen vor das Bild, dass man so von ihr hat in der Öffentlichkeit. Da hat sie in der hessischen Talkshow Bamble und Gebabel vom Tod Ihres Park in Sonnen erkrankten Mannes 2020 erzählt. dessen Jacke soll immer noch am Haus-Eingang in ihrer oder Wunnenseingang hängen und wenn sie abends nach Hause kommt, so erzählt sie da selber, dann würde sie erst mal mit der Jacke des verstorbene Mannes sprechen. Und dann geht mir einfach nicht aus dem Kopf, insbesondere während ich jetzt abends Fußballspiele sehen, was Berbe Bas bei Karen Jostkernollich erzählt hat, dass sie nämlich alleine abends vor dem Fernseher sitzt und Fußballspiele sieht sich an Deutschland-Trico anzieht, in fähnchen, in Deutschland-Fähnchen in der Hand und im Bierglas und dann die Spiele alleine kommentiert. Was ich daran dann doch sehr ungewöhnlich finde, normalerweise sprechen Politikerinnen und Politiker nicht über so intimate Details, aber das hat sie hier getan. Die Frau, die eine Menge auf ihren Schultern gerade trägt, ja, sondern mit ihr Mitleid haben, was meins tun. Ich glaube nicht, dass man mit ihr Mitleid haben muss, weil diese Situation und auch wenn sie das macht, das ist bestimmt ein bisschen bizar für Leute, die, also die meisten Menschen gucken lieber im Rudel-Fußball oder vor allem, wenn sie sich dann noch ein Trico überziehen, aber wenn das ihre Entscheidung ist und wenn sie dann das Irat ist, mit der Jacke des verstorbenen Mannes zu kommunizieren, ist das alles ein bisschen bizar, aber am Ende aus meiner Sicht nichts was sie sagen. dass die Mitglieder mit ihr hervorrufen muss, weil ich mir sehr sicher bin, sie ist ein Kumpeltüb. Sie könnte sich auch Leute einladen und sie könnte auch anders ihre Trauer bewältigen. Aber sie hat sich eben so entschieden und deshalb würde ich sagen, nein, man muss mit ihr kein Mitglied haben, auch wenn es sicherlich eigenartig wirkt. Also, Mitglied ist ordentlich mein Gefühl, das habe ich glaube ich grundsätzlich nicht Politiker und Politiker gegenüber dir, ihr schicksal selber frei wählen. Das zwingt sich ja niemand dazu. Aber ich finde, man soll schon ein Moment darüber nachdenken. Also, ich habe so viele Politikerinnen und Politiker in den letzten Jahren, wenn ich gar jetzt zehnten erlebt, wenn persönlichen Umgangs, die Suchtprobleme haben, die Probleme mit den Familien haben, die zerbrechen, die in Therapie sind. Was jetzt alles auf Erbel warst, nicht zu trifft? Was auf Berbel warst, nicht zu trifft. Aber wenn jemand solche Details erzählt, dann nehme ich die auch wahr und nehmen sie auch ernst. Deshalb, ich glaube, was daraus folgt, ist die Ermahnung für einen respektvollen Umgang in beide Richtungen. Sie hat natürlich schwere Fehler gemacht, ich erinnere, was Sie beim Bundeskonkrester Jules irgendwann gesagt hat, über Unternehmer, die Herren im bequem Sesseln und Maß anzügen, das sind die gegen die wir eigentlich kämpfen müssten. Also es geht mir um respektvollen Umgang in beide Richtungen. Ja, das ist richtig und ich habe es gerade schon gesagt, ich finde sie sind ja Rolle noch nicht 100 Prozent angekommen. Also in der Jobbeschreibung einer SPD-Arbeitsministerin steht eigentlich drin. Bei den Jusos muss sie die im Zweifelsherrburu vor einholen und bei einem Arbeitgebertag wirst du zwar kein Ablaus krieben, aber die müssen hinterher respekt sagen. Die ist zwar nicht unserer Meinung, aber man kann mit ihr verlässlich zusammenarbeiten. Also das ist das Mindeste, was auch eine Arbeitsministerin von den sozialdemokraten erreichen muss. Zum Schluss unseres Podcasts wollen wir jede Woche eine gute Nachricht verbreiten. Eva, du bist an der Welt, welche Nachricht hat dich diese Woche erfreut? Es ist zumindest eine Nachricht, die Hoffnung gibt. Und zwar möchte das digitalministerium jetzt etwas gegen Funklöcher unternehmen und hat die Bevölkerung aufgefordert, Funklöcher über eine App zu melden. Und Stefan, ich hoffe sehr, dass bei einer der nächsten Aufzeichnungen unseres Podcasts im kommenden Jahr, die dann vielleicht noch die viel bessere Nachricht vermelden kann, dass die Funklöcher nämlich geschlossen sind. Dann spreche ich aus dem Zug mit dir, mal sehen. Genau, dann können wir nämlich von überall dem nächsten Podcast und deine gute Nachricht Stefan. Ich habe mich über Jeremy Doku gefreut. Er ist Belgischer Nationalspieler. Der hat die Fußballweltmaßwirtschaft verlassen, ist von der US-Westküste externer London geflogen, um seiner Frau bei der Geburt ihres gemeinsamen Kindes beizuvoren. Trotz großer Empörung in sozialen Medien, die gab es dann nämlich sofort, ist klar, was wir immer schon dachten. Fußball ist nur die wichtigste Neben-Sache der Welt nicht die Hauptsache. Der Junge soll übrigens gesund sein, seine Eltern wollen ihn auf den Namen "Praise" taufen. Also willkommen auf der Welt "Praise", ein guter Staat ins Leben. Das war die erste Folge von "Wenn Sie wüssten". In der kommenden Woche begrüßen Sie an dieser Stelle Christina Dundes und Stefan Lamby. Das ist dann nach der Schicksalswoche, der Regierung, nach dem großen Koalitionsausschuss. Und dann heißt es bei uns, wenn Sie wüssten, was Friedrich Merz vom ehemaligen Bundeskanzler und SPD-Chef gehatschröder lernen kann. Sollten Sie Fragen, Kritik, Lob oder Themenwünsche haben, schreiben Sie uns gerne an www.wstrnd.de Ich wiederholen noch einmal www.wstrnd.de Schalten Sie wieder rein, überall, wo es Podcasts gibt.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der neue Politik-Podcast "Wenn Sie wüssten" mit Christina Dunz, Eva Quadbeck und Stefan Lamby startet mit dem Ziel, hinter die Kulissen des politischen Geschäfts zu blicken.
  2. Das Wort der Woche "einstimmig" bezieht sich auf das Rentenkonzept der Bundesregierung, das von einer Kommission einstimmig verabschiedet wurde.
  3. Friedrich Merz fühlt sich von der Presse ungerecht behandelt, insbesondere nach dem Bruch des Verhältnisses zum Springer-Verlag.
  4. Ein Vier-Augen-Gespräch zwischen Merz und Springer-Chef Matthias Döpfner eskalierte, weil Döpfner Merz zu einer Zusammenarbeit mit der AfD drängen wollte, was Merz ablehnte.
  5. Merz betonte öffentlich, dass er keine Kooperation mit der AfD eingehen werde, und wies auf Aufforderungen aus Verlagshäusern hin.
  6. Die Berichterstattung der Medien wird als Katalysator für die Vertrauenskrise der Regierung gesehen, und die bevorstehenden Landtagswahlen könnten die Macht der Koalition erschüttern.

Summary:

Der Podcast "Wenn Sie wüssten" startet mit dem Ziel, die verborgenen Mechanismen der Politik zu enthüllen. Die erste Folge widmet sich dem Wort "einstimmig", das nach langer Zeit wieder in der politischen Debatte auftaucht, als die Rentenkommission ihr Paket einstimmig verabschiedete. Die Stimmung in der Koalition ist jedoch angespannt, da vor der Sommerpause entscheidende Reformen anstehen, die das Vertrauen der Bevölkerung zurückgewinnen sollen.

Ein zentrales Thema ist das zerrüttete Verhältnis zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und der Presse, insbesondere zum Springer-Verlag. Laut Recherchen versuchte Springer-Chef Matthias Döpfner in einem Vier-Augen-Gespräch, Merz zu einer Kooperation mit der AfD zu bewegen, was dieser mit den Worten "nur über meine Leiche" ablehnte. " Merz thematisierte diesen Druck öffentlich und betonte seine unveränderte Haltung gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD.

Die Medien werden als Katalysator für die Vertrauenskrise gesehen, und die bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin könnten die Koalition weiter schwächen. Der Podcast zeigt, wie persönliche Konflikte und mediale Einflüsse die politische Landschaft prägen.

FAQs

Der Podcast möchte hinter die Kulissen des politischen Geschäfts blicken, erklären, was Politiker antreibt, und dabei kritisch, hartnäckig und fair sein.

Das Wort der Woche war 'einstimmig', bezogen auf das Rentenkonzept der Alterssicherungskommission.

Merz ist verärgert über die negative Berichterstattung, die seiner Meinung nach die Erfolge der Koalition übergeht und Probleme übermäßig betont.

Döpfner drängte Merz, die Brandmauer zur AfD aufzugeben. Merz lehnte strikt ab, das Gespräch eskalierte, und Döpfner soll gesagt haben: 'Das werden Sie noch bereuen.'

Merz sagte in einer Pressekonferenz, er werde keine andere Mehrheit im Bundestag suchen, und forderte die 'Erworsen' auf, sich diese Forderungen zu sparen.

Die Medien wirken als Katalysator: Sie verstärken vorhandene Stimmungen, was bei Erfolgen positiv, bei Misserfolgen jedoch oft zu einer übermäßig negativen Berichterstattung führt.

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