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Warum Selbstführung nicht im Kopf beginnt – sondern im Körper

16m 58s

Warum Selbstführung nicht im Kopf beginnt – sondern im Körper

Die Transkription räumt mit dem weit verbreiteten Irrtum auf, dass Selbstführung vor allem eine Sache des Kopfes sei – also Disziplin, Motivation und Kontrolle. Stattdessen wird betont, dass wahre Selbstführung ein körperlicher Zustand ist. Der Körper weiß instinktiv, was er braucht, ähnlich wie bei Babys oder Tieren. Durch gesellschaftliche Prägung verlernen wir jedoch, auf diese körperlichen Impulse zu hören, und ersetzen sie durch angepasstes, kontrolliertes Verhalten, das letztlich zu innerer Leere führt. Innere Haltung wird dabei missverstanden: Sie bedeutet nicht, nur dem zu folgen, was sich gut anfühlt, sondern einer inneren Wahrheit treu zu bleiben – auch wenn es unbequem wird. Körperweisheit ist keine Technik, sondern eine Erinnerung, die „Vorschussvertrauen“ erfordert. Motivation ist wechselhaft, während eine innere Ausrichtung dauerhaft trägt. Echte Selbstführung beginnt genau dort, wo Motivation fehlt, und bedeutet, im Körper zu bleiben, Fehler zuzulassen und sich von innen führen zu lassen. Eine kleine Übung mit warmen Händen auf den Augen kann helfen, diesen Zustand im Alltag zu verankern.

Transcription

2004 Words, 12278 Characters

German
[Musik] Lass uns an dieser Stelle über einen großen Irrtum zum Thema Selbstführung sprechen. Und ich bin mir sicher, dass du dich an der einen oder anderen Stelle auch wieder erkenntst und dadurch sofort einen liebevolleren Umgang mit dir selber findest. Viele Menschen glauben ja, Selbstführung würde bedeuten, Disziplin, Motivation, Kontrolle, sich zusammenreißen. Und genau deshalb scheitern aber auch so viele daran. Weil Selbstführung, die letztendlich nur im Kopf stattfindet, die ist so was wie abstrakt, künstlich. Also so über unser natürliches Sein wie drüber gestöpelt und auf dieser Art und Weise oft gegen den eigenen Körper gerichtet. Und ja, es fühlt sich vielleicht vernünftig an. Also alles was mit Disziplin, Motivation, Kontrolle und sich zusammenreißen zu tun hat, es fühlt sich vielleicht vernünftig an. Aber wenn wir wirklich hinspüren, nicht lebendig. Also was ich sagen möchte ist, Selbstführung ist kein mentales Konzept. Selbstführung ist ein körperlicher Zustand, ein Zustand, der uns wirklich auch Kraft und Sicherheit schenkt. Und unsere ursprüngliche Fähigkeit zur Selbstführung, die hat so ein bisschen eine Geschichte, die ich mit dir aufdrüsseln mag. Okay, so Babys müssen ja nicht lernen, sich zu regulieren. Und eben mal einfach mal so Tiere als Beispiel oder als zweites Beispiel. Tiere müssen keine Kurse besuchen, um bei sich zu bleiben oder bei sich anzukommen. Der Körper weiß letztendlich, also unser aller Körper, ob wir Babys nehmen, ob wir Tiere nehmen oder ob wir uns als erwachsene Menschen nehmen. Der Körper weiß, wann er sollift. Er weiß, wann er gern, wann er sich streckt, wann er sich schüttelt, wann er sumbt, und wann er vielleicht nähe oder auch Abstand braucht. Genau das ist verkörperte Selbstführung. Diese Reaktionen, die sind ja keine Macken von uns, sondern sie sind letztendlich eine ganz intelligente Form der Regulation. Und ich mag mit dir, nächsten Tritten, ein bisschen drauf schauen, wie das denn zustande gekommen ist, dass wir das nicht mehr so haben, also wie wir uns davon letztlich von unserem So sein, von unserer Natürlichkeit entwöhnt haben. Weil im Laufe von Erziehung und Gesellschaft passiert ja was ganz entscheidendes. Wir lernen nämlich, in ganz vielen Bereichen lernen wir still zu halten, wir lernen nicht aufzufallen. Wir lernen Impulse, die in uns drin sind. Deswegen habe ich gerade auch davon gesprochen, dass unser Körper letztlich weiß, wann er sollift und wann er sich schüttelt, und wann er nähe oder Abstand braucht. Wir lernen Impulse zu unterdrücken, also sozusagen funktional zu sein. Und genau dadurch verlieren wir unsere Instinkte, wir verlieren unsere inneren Wachheit. Wir verlieren das Vertrauen in den Körper, den Zugang zu unserer ganz eigenen Wahrheit. Und was übrig bleibt, ist dann ja eine Selbstführung aus dem Kopf. Also normiert, angepasst, kontrolliert, aber innerlich leer. Und wenn wir genau hinschauen, letztlich ist das jetzt nicht falsch. Aber in meiner Sprache würde ich sagen, es steht uns halt nicht. Ich meine das wirklich mit einem Lächeln im Gesicht und ich meine das sehr liebevoll, dass wenn wir normiert sind, also angepasst sind, wenn wir kontrolliert sind, aber innerlich leer sind. Also ich mag jetzt nicht sagen, dass es falsch ist, aber es steht uns nicht, weil es macht uns unlebendig und unfrei und absolutes Gegenteil von selbst bestimmt. Und an dieser Stelle mag ich einfach nochmal mit dir zusammen drauf schauen, warum Selbstführung, die nur aus dem Kopf kommt, letztendlich künstlich bleibt. Also das ganze Thema Selbstführung aus dem Kopf fühlt sich oft so ein bisschen in die Richtung an, wie ich müsste, ich sollte, ich weiß doch eigentlich aber. Aber dieses Kopf wissen alleine, das ist ja nicht intelligent und wie ich eben schon sagte, nicht lebendig. Und unsere Körperweiseid ist aber zutiefst intelligent und auf Lebendigkeit ausgelegt. Wenn wir unseren Körper nicht mitnehmen, also wenn wir ihn übergehen, was wir ja, ich würde mal sagen, als erwachsene Menschen stimmt es so, 80 oder 90 Prozent tun. Also wenn wir unseren Körper nicht mitnehmen, dann kippt sowas wie Disziplin und ich will gar nicht sagen grundsätzlich, dass Disziplin schlecht ist. Im Gegenteil es gibt ja auch eine Form von liebevoller Disziplin, die uns sehr sehr gut tut. Aber wenn wir unseren Körper halt nicht mitnehmen, dann kippt Disziplin in Druck. Dann kippt sowas wie eine innere Klarheit in eine Form von Herde. Und alles was mit Motivationen hat zu tun hat, das endet letztlich in ganz oft einfach in Erschöpfung. Das heißt und am Strich der Körper macht irgendwann dicht und wird taupe. Und es tut ja dann nicht, weil er im Widerstand ist, sondern mal er sehr weise ist, das ist wie eine Art aus Schutz, dass er das tut. Und wenn wir jetzt drauf schauen, was innere Haltung eigentlich wirklich bedeutet, dann können wir erst mal sagen, innere Haltung wird ja sowas wie Missverstanden. Missverstanden als ich mache nur was ich gut anfühlt. Das ist keine innere Haltung. Ich mache nur was ich gut anfühlt. Ich habe das gar nicht oft gehört, dass Menschen einfach sagen, wenn sich es gut anfühlt, dann weiß ich, dass es richtig ist. Ich würde sagen Vorsicht an der Stelle. Für mich ist das ein Missverständnis, was mit innere Haltung zu tun hat. Also das ist für mich keine Haltung, die uns verbunden mit uns selber, dahin bringt, wo es sich letztendlich dann wirklich stimmig für uns anfühlt. Sondern das ist, sagen wir mal, eine reine Stimmungssteuerung. Innere Haltung bedeutet, ich gehe für etwas. Ich verpflichte mich einer Wahrheit. Und das klingt jetzt vielleicht ein bisschen krass, wenn ich das so sage. Aber es hat auch ganz viel damit zu tun, wirklich zu sagen, ich bleibe dran, auch wenn es mal unbequem wird. Und das ist ja nicht gegen deinen Körper. Das ist super wichtig zu verstehen. Sondern es ist, ich bleibe dran, auch wenn es unbequem wird mit deinem Körper. Und vielleicht ein bisschen zur Aufklärung, oder das ist nicht so, wie was ganz hart es klingt. Weil viele Dinge, die uns gut tun, die fühlen sich ja am Anfang gar nicht so gut an, sondern eher ungewohnt. Also zum Beispiel, wenn jemand viele Jahre extrem ungesund sich ernährt hat, dann ist das oft am Anfang ein bisschen der Quellerai, wenn man sich dann mit gesunde Ernährung beschäftigt und merkt, die Sachen, die gesund sind, die schmecken halt alle ein bisschen anders. Und unser Geschmack ist einfach durch viele künstliche Sachen super versaut. Und letztendlich tut aber deinem Körper die gesunde Ernährung wirklich gut. Und es fühlt sich am Anfang einfach ungewohnt an und manchmal einfach wirklich auch blöd. So, das ist so ein bisschen ein Beispiel zu dem, wenn ich sage, was innere Haltung wirklich bedeutet, das heißt nicht, dass ich aufhören, nur weil sich gerade ein bisschen unbequem anfühlt. Also echtes Wachstum ist ja, wenn wir ganz genau hinschauen, selten komfortabel, aber tatsächlich oft ziemlich zielführend. Und ein weiterer wichtiger Punkt ist, Körperweiseid ist kein neues Lernen, sondern es ist so ein bisschen wie ein Erinnern. Wie ich das meine, da komme ich jetzt gleich drauf. Erstmal noch vorweg, für mich ist Körperweiseid kein Tool, kein Skill, keine Technik. Weil Körperweiseid ist in meiner Sprache so etwas wie Erinnerung, weil etwas in uns weiß, was uns nähert. Und mit näheren meine ich an der Stelle nicht nur Ernährungstechnisch, also was Essen anbetrifft, sondern letztlich auch, wann uns rutschen. Ruhe, Entspannung, Näht oder wann uns ein gutes Gespräch näht und so weiter. Also etwas in uns weiß, was uns näht oder welche Bewegung wir brauchen oder wann Nähe für uns stimmig ist oder wann nicht, wann ihr Abstand notwendig ist und etwas in uns weiß auch, welche Entscheidung wirklich war ist. Und was falsch klingt, auch wenn es logisch erscheint und der Kopf, der versteht das oft gar nicht. Also etwas in uns weiß, was subtil wie falsch ist oder falsch klingt, auch wenn es für den Verstand erst mal logisch erscheint. Also der Kopf sagt uns dann, das ist doch aber logisch, also es ist richtig, aber etwas in uns spürt, wenn wir die gute Anwendung an uns haben, dass das halt nicht okay ist, dass es nicht stimmig ist, dass etwas daran falsch ist. Und trotzdem auch wenn es so ein bisschen ist wie der Kopf ist sehr dominant und sagt uns ganz oft, wo es langgeht, wir dürfen einfach wieder lernen, genau diesem inneren Empfinden von mein Kopf sagt mir, das ist logisch, aber etwas in mir spürt, das ist falsch, wir dürfen wieder lernen, dem wirklich zu folgen. Und ganz, ganz wichtig ist, Körperweißheit braucht und das jetzt ein Wort, das ist für mich das stimmigste, was ich unter allen Worten gefunden habe zu diesem Thema. Körperweißheit, die wir sozusagen wieder in Erinnerung rufen, die wir wachküssen, die braucht unser Vorschuss vertrauen. Körperweißheit, die wir erinnern wollen, die wir wieder wachküssen wollen, von der wir wieder mehr erleben wollen im Leben, die braucht unser Vorschuss vertrauen. Bei Körperweißheit keine Beweise braucht, die braucht keine Erklärungen, das sind alles Kopfsachen, okay, sondern Körperweißheit braucht unser Vorschuss vertrauen. Und nimm das Wort wirklich gerne mit, wenn du dir manchmal unsicher bist, dein Kopf sagt, irgendwas ist logisch und dein Gefühl sagt, aber da ist was falsch dran. Dann denken an dieses Wort Vorschuss vertrauen. Und es gibt einen Punkt, der oft unterschätzt wird und das ist, glaube ich, auch was ganz wesentliches unterschätzt wird, das ganze Thema Motivation im Gegensatz zu innere Ausrichtung. Weil, wenn wir davon sprechen, ich muss für irgendwas was ich tu und wo ich wirklich dran bleibe motiviert sein, Motivation ist, wenn wir genau hinschauen, ja, total wechselhaft, ja, sie kommt und geht, während eine innere Ausrichtung letztendlich bleibt. Und dann ist es gut und es gelingt und es leicht und es macht Spaß und so weiter, das ist Motivation. Und dann ist jede Form von Veränderungen letztlich leicht, wenn wir motiviert sind. Aber echtes Selbstführung beginnt ja dort, wo Motivation eben nicht da ist und du trotzdem gehst und zwar nicht aus Zwang und nicht aus Selbstherrte, sondern wirklich aus Haltung und innere Ausrichtung heraus. Und ich würde sagen genau das ist Verkörperte Selbstführung. So, zum Abschluss, warum Selbstführung nicht im Kopf beginnt. Selbstführung bedeutet nicht perfekt zu sein. Selbstführung bedeutet nicht immer irgendwie total klar zu sein, also das was wir so von uns auch einfordern. Selbstführung bedeutet nicht immer ruhig zu sein und vor allen Dingen bedeutet Selbstführung nicht keine Fehler zu machen. Selbstführung bedeutet, im Körper zu bleiben und der eigenen Wahrheit Raum zu geben und sich führen zu lassen und zwar von innen heraus. Nicht vom Kopf, nicht von Konzepten und auch nicht oder vor allen Dingen nicht durch Optimierung, sondern von dem Teil in dir, der schon weiß, bzw. der immer wusste und der jetzt von dir erinnert werden darf. Und vielleicht magst du was kleines Mitnehmen eine kleine Übung, wenn du direkt damit beginnen möchtest, dann halte, wenn du nicht gerade Autofährst oder Fahrrad fährst, wenn du gerade wirklich die Musse hast und vielleicht ein bisschen Raum für dich hast. Dann halte einfach mal einen kleinen Moment inne. Atme bewusst, ein wenig tiefer. Reibe dabei deine Handflächen aneinander. Also wenn man die so aneinanderlegt und dann warm reibt und dann legst du deine warm geriebenen Handflächen auf deine geschlossenen Augen. Atme ist entspannt weiter und das tust du einfach mal so für ein oder zwei Minuten, dass du diese warm geriebenen Handflächen auf deine geschlossenen Augen legst und dabei atmeist und erlaubst deinen Augen sich unter den Handflächen zu entspannen. Und wenn du dann so nach ein oder zwei Minuten deiner Augen sanft öffnest, dann schau, ob du diesen etwas entspannteren Blick mit in deinen weiteren Tagesverlauf nehmen kannst. Ganz viel Freude mit dieser kleinen Übung. Lass es gut sagen, alles was mit dem Thema verkörperte Selbstführung zu tun hat beziehungsweise warum. Selbstführung eben nicht im Kopf beginnt, sondern wirklich im Körper. Und ich freue mich, dass du bis hierhin gelauscht hast, mach was draus und ich freue mich, wenn du in der nächsten Folge wieder dabei bist. Bis dahin, hab eine ganz ganz lebwändige Zeit. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Selbstführung wird fälschlicherweise mit Disziplin, Kontrolle und „sich zusammenreißen“ gleichgesetzt – dies ist ein künstliches, kopfgesteuertes Konzept.
  2. Wahre Selbstführung ist ein körperlicher Zustand, der Kraft und Sicherheit schenkt; der Körper weiß instinktiv, was er braucht (z. B. Ruhe, Nähe oder Abstand).
  3. Durch Erziehung und Gesellschaft verlernen wir, auf körperliche Impulse zu hören, und ersetzen sie durch angepasste, kontrollierte Verhaltensweisen – dies führt zu innerer Leere.
  4. Innere Haltung bedeutet nicht, nur zu tun, was sich gut anfühlt, sondern einer Wahrheit zu folgen, auch wenn es unbequem wird – echte Haltung bleibt dran.
  5. Körperweisheit ist keine Technik, sondern Erinnerung – sie erfordert „Vorschussvertrauen“ ohne Beweise.
  6. Motivation ist wechselhaft; echte Selbstführung beginnt, wo Motivation fehlt, aber eine innere Ausrichtung bleibt.
  7. Selbstführung bedeutet nicht Perfektion oder immer klar zu sein, sondern im Körper zu bleiben und der eigenen Wahrheit Raum zu geben.
  8. Eine einfache Übung

Summary:

Die Transkription räumt mit dem weit verbreiteten Irrtum auf, dass Selbstführung vor allem eine Sache des Kopfes sei – also Disziplin, Motivation und Kontrolle. Stattdessen wird betont, dass wahre Selbstführung ein körperlicher Zustand ist. Der Körper weiß instinktiv, was er braucht, ähnlich wie bei Babys oder Tieren.

Durch gesellschaftliche Prägung verlernen wir jedoch, auf diese körperlichen Impulse zu hören, und ersetzen sie durch angepasstes, kontrolliertes Verhalten, das letztlich zu innerer Leere führt. Innere Haltung wird dabei missverstanden: Sie bedeutet nicht, nur dem zu folgen, was sich gut anfühlt, sondern einer inneren Wahrheit treu zu bleiben – auch wenn es unbequem wird. Körperweisheit ist keine Technik, sondern eine Erinnerung, die „Vorschussvertrauen“ erfordert.

Motivation ist wechselhaft, während eine innere Ausrichtung dauerhaft trägt. Echte Selbstführung beginnt genau dort, wo Motivation fehlt, und bedeutet, im Körper zu bleiben, Fehler zuzulassen und sich von innen führen zu lassen. Eine kleine Übung mit warmen Händen auf den Augen kann helfen, diesen Zustand im Alltag zu verankern.

FAQs

Viele glauben, Selbstführung bedeute Disziplin, Motivation und Kontrolle – also etwas, das nur im Kopf stattfindet. Tatsächlich ist Selbstführung jedoch ein körperlicher Zustand, der Kraft und Sicherheit schenkt.

Weil diese Art der Selbstführung abstrakt und künstlich ist, oft gegen den eigenen Körper gerichtet und nicht lebendig wirkt. Sie führt zu Druck, Härte oder Erschöpfung.

Verkörperte Selbstführung bedeutet, auf die natürlichen Impulse des Körpers zu hören – wie Schlaf, Bewegung, Nähe oder Abstand – und sich von innen heraus führen zu lassen, statt von mentalen Konzepten.

Durch Erziehung und Gesellschaft lernen wir, Impulse zu unterdrücken, still zu halten und funktional zu sein. Dadurch verlieren wir den Zugang zu unseren Instinkten und inneren Wachheit.

Innere Haltung bedeutet, für etwas einzustehen und dranzubleiben, auch wenn es unbequem wird – nicht nur zu tun, was sich gut anfühlt. Sie ist eine bewusste Verpflichtung, nicht reine Stimmungssteuerung.

Körperweisheit ist eine tiefe innere Intelligenz, die weiß, was uns nährt – ob Ruhe, Bewegung oder Entscheidungen. Sie braucht kein neues Lernen, sondern Vorschussvertrauen, also Vertrauen ohne Beweise.

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