Warum Ruhe sich für Dich falsch anfühlt – und warum das Sinn macht
22m 41s
In der Podcast-Folge geht es um das Thema, zur Ruhe zu kommen, wenn dies unangenehm ist oder schwerfällt. Die Sprecherin Lilian erklärt, dass viele Menschen glauben, sie könnten nicht entspannen, doch das Problem liegt tiefer: Ruhe wird vom inneren System als unsicherer Zustand wahrgenommen, weil es an Ablenkung, Bewegung und Reizen gewöhnt ist. Sobald diese wegfallen, entstehen oft innere Unruhe, laute Gedanken oder körperliches Kribbeln. Dies wird fälschlicherweise als Unfähigkeit interpretiert, dabei ist es eine natürliche Reaktion auf Ungewohntes. Lilian betont, dass viele Menschen nie gelernt haben, dass Stille ein sicherer Ort sein kann – oft wurden stille Momente in der Kindheit mit Alleinsein oder unangenehmen Gefühlen verbunden. Statt sich zu zwingen, ruhig zu sein, empfiehlt sie „liebevolle Disziplin“: Kleine, regelmäßige Momente des Innehaltens (30 Sekunden bis eine Minute), in denen man bewusst atmet und bei sich bleibt, auch wenn es unangenehm ist. So kann das innere System langsam lernen, Ruhe als sicher zu empfinden. Echte Ruhe entsteht nicht durch Zwang, sondern durch diese schrittweise Gewöhnung. Als praktische Hilfe wird der kostenfreie Kurs „In dir selbst zu Hause sein“ vorgestellt, der in Körpergewahrsein und Achtsamkeit einführt.
[Musik] Heute geht es um das Thema, wie du zur Ruhr kommen kannst, ohne dass es zu unangenehm für dich wird. Viele von uns wissen eigentlich, dass ihnen mehr Ruhr ohne Smartphone, ohne Musik oder sonstige Ablenkung eigentlich gut tätet. Aber es gelingt ihnen nicht. Und ein Hörer meines Podcasts schrieb mir kürzlich. Hey Lilian, meine Freundin sagt immer, ich sei so unruhig, ich soll mal zur Ruhr kommen, dann täte ich auch nicht ständig so gestresst und genervt sein. Wahrscheinlich hat sie recht, aber ich kann das nicht. Es macht mich kribbelig, nichts zu tun. Und im Kopf sagt mir dann alle zwei Minuten, dass das halt überflüssig sei und eh nicht zu irgendwas führt. Was würdest du mir raten? Ja, also ich finde die Frage erst mal super spannend, danke dafür. Ich finde sie deshalb spannend, weil sie ja auf etwas hinweist, dass viele von uns kennen, aber oft auch falsch einordnen. Denn wenn wir so was erleben, also wie du das jetzt beschreibst, dann denken wir ja ganz schnell, na ja, ich kann halt einfach nicht entspannen. Ich bin eben einfach unruhig oder mit mir stimmt was nicht. Und ich, also Lilian, ich würde sagen, ich sehe das ein bisschen anders, ich sehe das ein bisschen aus einer anderen Perspektive und ich würde sagen, Ruhr ist für dich, beziehungsweise ich spreche immer gerne auch von deinem inneren System. Also sagen wir mal so, Ruhr ist für dein inneres System halt im Augenblick erst mal kein sicherer Zustand. Und vermutlich ist genau, dass der wesentliche Punkt, der ganz oft übersehen wird, weil wir gehen ja ganz selbstverständlich davon aus, dass Ruhe sich so automatisch irgendwie gut, wenn ich sogar genial anfühlen müsste. Und das würde uns dann halt einfach hinsetzen, dass wir durchatmen und dann entspannt sich automatisch alles. Also das ist so die Vorstellung von uns. Aber, Tadda, für viele Menschen passiert ja genau das Gegenteil. Weil so bald ist stiller wird. Also so bald sich jemand hinsetzt und sagt, ich versuche jetzt mal ruhig zu sein, wird es innerlich einfach immer lauter. Das heißt, so bald, Ablenkung, wegfällt, taucht so was wie eine innere Spannung auf, beziehungsweise die Wahrnehmung davon. Das heißt dann auch, für viele kennst du vielleicht auch, die Gedanken werden intensiver oder lauter. Der Körper wird unruhig und vielleicht merkst du so was wie ein unangenehmes Kribbeln, einziehen. Oder ich muss jetzt irgendwas tun. Und das wird dann von uns, wenn wir das zu erleben, oft interpretiert wie ich kann das halt einfach nicht beziehungsweise. Das ist nix für mich. Hab ich schon ganz viele sagen hören, ja? Aber in Wahrheit passiert halt was anderes. Weil in der Ruhe wird einfach sichtbar, was vorher die ganze Zeit überdeckt war. Und das ist mit Sicherheit was, das erst mal unbequem klingt. Aber da ist wirklich ganz viel dran. Also in der Ruhe wird sichtbar, was vorher die ganze Zeit überdeckt war. Und genau an der Stelle habe ich lustig auf einen Perspektivwechsel einzuladen, weil es ist nicht einfach so, dass du nicht zur Ruhe kommen kannst. Ja, es ist nicht so, dass das nicht geht für dich. Es ist eher so, dass dein Körper beziehungsweise dein inneres System in Ruhe aktuell, also aktuell, das kann sich ja noch ändern, keine Sicherheit empfinden. Das heißt, dein System kennt beispielsweise jede Form von Aktivität, von Bewegung, von Reizen und so weiter und darin fühlt es sich safe, das heißt orientiert. Weil das für dein inneres System erst mal bekannt und sozusagen normal ist, also jede Form von Ablemkung, Bewegung, Reizen, all diese Dinge immer irgendwie was zu tun zu haben, immer in Bewegung zu sein und so weiter. Das ist für dein inneres System bekannt und normal und darin, weil das normal ist, fühlt es sich erst mal orientiert und orientiert heißt safe, also einfach sicher. Und das heißt, das ist das, was an der Ablemkung so einfach ist oder so bequem, verstehst du? Das ist dieses, da ist was unbekanntes und das unbekannte verunsichert unser inneres System und dann sagen wir, oh, das fühlt sich doof an, das kann ich nicht, das lass ich besser. So, aber wenn alles drumherum wegfällt, wenn all diese Aktivität, die Bewegung, die Reizung, das alles wegfällt, dann fehlt plötzlich diese Orientierung. Und dann geht dein System nicht einfach automatisch in Entspannung, weil du sagst, ich wollte jetzt mal ein bisschen ruhig sein oder so, sondern erst mal aus seiner Biologie heraus geht dein inneres System halt in Wachsamkeit. Noch mal, es geht nicht nur weil du das jetzt gerade so bestimmt auf Knopfdruck in Entspannung und dann fühlt sich alles super an, sondern dein System geht, wenn das, wenn Ruhe oder Stille auch rückt zu, ganz für dich sein ohne irgendwelche elektronischen Geräte und so weiter. Wenn das für dich ungewohnt ist, dann gibt dein System bei den meisten erst mal in eine Wachsamkeit. Und das bedeutet jetzt nicht, dass irgendwie was falsch läuft, das heißt erst mal nur, dass es halt neu ist, dass es ungewohnt ist. Und wir dürfen uns das so ein bisschen vor Augen halten. Viele von uns haben ja nie wirklich gelernt, dass Ruhe tatsächlich ein Ort ist, an dem man sich sicher fühlen kann. Das haben relativ wenige Heutzutage, gerade wenn wir in Städten groß werden, wenn wir sehr beschäftigte Eltern haben, sehr unruhigen Umfälter zu sagen, groß werden und so weiter. Also viele von uns haben das nicht wirklich gelernt, dass Ruhe ausgeglichenheit, also echte Entspannung ein Ort ist, an dem man sich sicher fühlen kann. Für viele und vielleicht gilt das für dich auch, war das eher so, dass sie in stillen Momenten, und das ist jetzt wichtig, was ich sage, dass sie in stillen Momenten alleine waren mit dem, was in ihnen ist. Also ich kenne das aus meiner Kindheit auch, da sind ganz viele Dinge passiert, die für mich als kleine Lilian eher betrulich waren und dann bin ich aber mit dem, was ich um mich herum erlebt habe, bin ich alleine geblieben. Und gerade, also in der Kinder müssen ja irgendwas mit dem, was sie erleben auch machen und für manche ist das der Fernseher, andere fangen an irgendwie rum zu rennen, rum zu zappeln und so, du weißt, was ich meine. Also das heißt, halten wir erstmal fest, vielleicht, und vielleicht gilt es für dich auch, haben war das erstmal einfach so, dass stille Momente, dass das etwas ist, wo man nicht sicher war. Oder dass all deine Lebendigkeit, deine Impulse und deine Gefühle nicht wirklich im Raum hatten, also ich spreche immer noch davon, wo du letztlich eher jünger warst. Oder dass du ganz früh auch gelernt hast, funktionieren ist sicher. Also jede Form von tun ist sicher, immer irgendwo weiter machen, weitergehen und in Bewegung bleiben ist sicher. Und alles, wo du quasi stiller wirst, wo du in den Rückzug gehst, wo du nichts tust, da wird es komisch oder da wirst du ihr christene blöde Bemerkung oder oder oder. Ich denke, du weißt, was ich meine. Und ja, dann System speichert das dann genau so ab. Ja, so viele von uns haben ja noch diese Muster von relativ früh gelernt in sich. Also fast jeder hat ihren Muster von ganz früher in sich. Und wenn wir damit so umgehen, das wir sagen, wir entwickeln ein Verständnis dafür. Und wir gehen sozusagen auf die Suche, was diesen Muster helfen könnte bzw. unserem inneren System helfen könnte, dieses Muster quasi aufzulösen. So dass wir nicht gegen unser inneres angehen müssen, sondern eher mit Führsorge mit uns gehen können, dann kann ja tatsächlich Transformation und Heilung passieren. Also noch ich spring nochmal zurück, vielleicht ist für dein inneres System, das so bekannt und normal, das jede Form von Bewegung, was tun, funktionieren und so.
und so weiter, das ist vertraut und jede Form von Ruhe zur Stille kommen und so weiter, wenn nichts passiert, das ist dann so ein bisschen wie für dein inneres System, da ist was unklar, das ist unsicher. Und wenn wir das wirklich an uns ran lassen, was ich jetzt gesagt habe, dann macht das alles letztendlich ja auf der eben eine einfachen Sinn, weil du willst zur Ruhe kommen und willst blöderweise immer wieder unruhig. Du willst abschalten und stattdessen willst du in deinem Kopf immer lauter, obwohl du willst eigentlich Ruhe im Kopf, aber dein Kopf wird immer lauter. Oder du willst einfach mal nichts tun und guckst dir dein selber dabei zu, wie du doch wieder zum nächsten Reiz dreifst, also das einfachste Heutzutage kennen wir alles, smartphone, irgendwie Social Media, Musik, Nächste Nachricht und so weiter. Und wenn ich das so aufzähle, du willst zu Ruhe kommen und merkst, dass du unruhig willst, du willst abschalten und merkst, dass es in deinem Kopf lauter wird, du willst nichts tun und greifst wieder zum nächsten Reiz. Und an der Stelle mag ich jetzt mit dir nicht über Disziplin sprechen, ja, das ist mir total wichtig. An der Stelle mal nicht, also ja, weil das Problem ist nicht, dass du unruhig willst, das ist nicht das Problem, sondern das Ruhe sich für dein inneres System aktuell einfach nicht sicher anfühlt. Und genau das, also wenn wir das mit kriegen, Ruhe fühlt sich für dein inneres System aktuell nicht sicher an. Das verändert letztlich den ganzen Blick, weil sonst hampeln wir die ganze Zeit daran rum und glauben, wir müssen sie Disziplinierter werden, ähm endlich zur Ruhe zu kommen oder keine Ahnung oder dieser Glaubenssatz, die wir dann auch schnell entwickeln als Ausrede sozusagen, das ist halt einfach nichts für mich mit der Ruhe. Ähm, wenn wir das mit ein mitziehen, okay, eigentlich tut Ruhe gut und das, was in mir passiert ist, aber das, das da was unsicher wird, weil das unbekannt ist. Dann geht es ja nicht mehr darum, dich irgendwie zu zwingen, still zu sein oder dich dazu zu bringen, endlich runterzufahren, sondern es geht dann eher tatsächlich darum zu verstehen, was passiert eigentlich in mir, wenn es ruhig wird. Und das jetzt das, was ich dich einladig für dich mitzunehmen, kann ich trotzdem beginnen, ja, wenn ich merke, dass es unruhig wird in mir, wenn ich eigentlich ruhig werden möchte, kann ich, wenn ich das mitkriege, trotzdem beginnen, genau dort, wo es unruhig wird, ein kleines bisschen mehr bei mir zu bleiben. Kann ich trotzdem beginnen, genau dort ein kleines bisschen bei mir zu bleiben, das ist der Punkt, um den es geht. Also es geht nicht um ganze 10 Minuten an der Stelle, ja, vielleicht mal 30 Sekunden oder vielleicht mal 102 Minuten. Heißt in meiner Sprache so ein bisschen wie vielleicht ein bisschen mehr, als du das sonst machst, weil das, was es von dir an dieser Stelle braucht, ist definitiv keine Härte oder irgendwie eine kalte Disziplin. Also ne gute Handvoll, liebevolle Disziplin, so nenne ich das immer, weil ein bisschen Disziplin braucht für diese Dinge. Eine gute Handvoll, liebevolle Disziplin, definitiv ja. Aber es geht nicht darum einfach, du musst das durchballern. Das funktioniert für dein inneres System nicht. Ja, es ist ja eh schon verunsichert durch die Ruhe, die du ihm anbietest. Das dürfen wir nicht vergessen. Was ist mit einem kleinen Kind? Was verunsichert ist, wenn wir damit Härte vorgehen, dann wird es noch aufgeregter und schreit noch mehr. So und genauso ist das mit unserem inneren System halt einfach auch. Also es geht tatsächlich um diese kleinen Momente, wo du merkst, dass du eigentlich schon wieder, bleiben wir beim Handy zum Handy greifen willst und stattdessen kurz in erhältst. Mehr nicht, atmen, innehalten. Und diese Momente sind dann letztlich entscheidend. Und auch das heißt noch lange nicht, dass du dann sofort entspannt bist. Aber dein inneres System beginnt, in diesen Momenten etwas Neues zu lernen. Nämlich? Ich kann bleiben, auch wenn es sich jetzt gerade ungewohnt oder unsicher anfühlt. Also du kriegst mit, du möchtest dich selber zur Ruhe einladen. Du kriegst mit, du tust das und kriegst damit, dass du schon wieder wie in einem Autopilot zum Handy greifst. Und bevor du das tust oder wenn du das Handy schon in der Hand hast und du legst es weg und bleibst einen kleinen Moment beide und atme es vielleicht 2,3,4,5 mal. Ich habe ja eben von, ist ja mal 30 Sekunden gesprochen, vielleicht gelingt dir sogar eine Minute und für manche ist eine Minute wirklich ehlend lange. Und das reicht dann schon. Und das ist dieses, kann ich bleiben, auch wenn es sich gerade ungewohnt anfühlt. Und wenn du das praktiziert, dann entsteht daraus letztlich Stück für Stück etwas, das viele von uns suchen. Ganz viele, die diese Unruhe spüren suchen das. Aber das kann man halt schlicht und einfach nicht erzwingen. Eine Ruhe ist ja, also die Echtruhe ist ja nicht künstlich erzeugt, sondern die entsteht, weil, also echt erlebt Ruhe. So, die entsteht, weil dein Körper beginnt sich darin Stück für Stück sicher zu fühlen. Dann ist Echte Ruhe da. So, alles was wir so machen wie, ich setze mich jetzt auf meinen Kissen und versuche zu militieren oder dass irgendwie einfach Stille im Kopf ist. Und so diese erzwungenen Sachen, das ist keine echt Ruhe. Das ist keine echte Stille. Also, wenn du das hinkriegst, ist du diese Momente erwischt, wo du die selber zur Ruhe einlässt und die Unruhe mitbekommst. Und damit ein Moment sein kannst, dann beginnt sich, wenn du da dranbleibst, wie gesagt dein Körper Stück für Stück sicher zu fühlen. Und Ruhe ist dann nicht mehr irgendwie was, das du sozusagen tun musst. Das ist dann etwas, worin du sein kannst, wenn du das regelmäßig machst. Und ich spreche hier ja auch ganz viel von Verkörperung. Und daher ist meine Idee für dich, die nicht straight mit dem Kopf vor und zwing dich jetzt zum Beispiel 20 Minuten auf dem Kissen zu sitzen, die Wand anzustaren und still zu sein oder irgendwie sowas, sondern nutze wirklich die Momente, in denen dir auch fällt, dass du dich gerade mal wieder ablenken willst. Also der Moment wurde das auch fällt, nutze den, um innezuhalten und eben nicht das gewohnte zu tun oder das, was dir dein Verstand jetzt gerade sagt, was angeblich irgendwie von dir gebraucht wird. Der Verstand gaukelt einem dann ja immer ganz viel vor, sondern wenn du das schaffst, da wirklich im Moment bei dir zu bleiben und mit dem gerne mit dieser Unruhe oder mit dem Moment, so wie du ihn dann gerade erlebt, zu bleiben und zu atmen. Und ja, das wird definitiv funktionieren, dieses Umlernen, also wieder zur Ruhe kommen zu können. Das wird ganz sicher funktionieren, vorausgesetzt. Du bleibst in die liebevoller Disziplin, wirklich dran. Und wenn das komplett neu ist für dich oder wenn du da schon öfter was von gehört hast und du trotzdem noch nicht so richtig einen Zugang dazu gefunden hast, was ein, ich finde ein ganz schöner Anfang in dieses Thema hinein ist vor allen Dingen auch in Verbindung mit unserem Körper. Es gibt einen kostenfreien Kurs von mir, der heißt India selbst zu Hause sein, den kannst du dir völlig unverbindlich kostenfrei holen, den findest du im Text unter dieser Folge und auch auf meiner Webseite. India selbst zu Hause sein heißt der, desto kein Risiko mit ein und da wirst du in einige Übungen eingeführt, die dir sehr dabei helfen in eine Körpergewasamkeit, also auch in dieses Mitbekommen, was findet eigentlich gerade in mir statt. Was spüre ich und so weiter, am reinzukommen und auch mit dem sein zu können, was gerade wirklich in dir passiert. Also wenn du Lust hast da traurf hol dir diesen Kurs und ansonsten freue ich mich, dass ich so viele treue Hörer habe, ich freue mich, dass du bis ihr ihn gelauft hast und ich wünsche dir ein gutes Gelegen mit dieser Form von gelebter und verkörperter Ruhe und wünsche dir bis zur nächsten Folge. Ein ganz ganz limbendiger Zeit. *Musik*
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Podcast Summary
Key Points:
Viele Menschen können nicht zur Ruhe kommen, weil ihr inneres System Ruhe als unsicher empfindet, nicht weil sie unfähig sind zu entspannen.
Stille und Ablenkungsfreiheit lassen oft innere Spannungen, laute Gedanken oder körperliche Unruhe sichtbar werden, die zuvor überdeckt waren.
Ruhe ist für das innere System ungewohnt und führt zu Wachsamkeit, nicht automatisch zu Entspannung – das ist biologisch normal.
Statt Disziplin oder Zwang braucht es „liebevolle Disziplin“
Echte Ruhe entsteht langsam, wenn der Körper sich Stück für Stück sicher fühlt; sie kann nicht erzwungen werden.
Ein kostenfreier Kurs „In dir selbst zu Hause sein“ wird als Einstieg in Körpergewahrsein und Achtsamkeit empfohlen.
Summary:
In der Podcast-Folge geht es um das Thema, zur Ruhe zu kommen, wenn dies unangenehm ist oder schwerfällt. Die Sprecherin Lilian erklärt, dass viele Menschen glauben, sie könnten nicht entspannen, doch das Problem liegt tiefer: Ruhe wird vom inneren System als unsicherer Zustand wahrgenommen, weil es an Ablenkung, Bewegung und Reizen gewöhnt ist. Sobald diese wegfallen, entstehen oft innere Unruhe, laute Gedanken oder körperliches Kribbeln.
Dies wird fälschlicherweise als Unfähigkeit interpretiert, dabei ist es eine natürliche Reaktion auf Ungewohntes. Lilian betont, dass viele Menschen nie gelernt haben, dass Stille ein sicherer Ort sein kann – oft wurden stille Momente in der Kindheit mit Alleinsein oder unangenehmen Gefühlen verbunden. Statt sich zu zwingen, ruhig zu sein, empfiehlt sie „liebevolle Disziplin“: Kleine, regelmäßige Momente des Innehaltens (30 Sekunden bis eine Minute), in denen man bewusst atmet und bei sich bleibt, auch wenn es unangenehm ist.
So kann das innere System langsam lernen, Ruhe als sicher zu empfinden. Echte Ruhe entsteht nicht durch Zwang, sondern durch diese schrittweise Gewöhnung. Als praktische Hilfe wird der kostenfreie Kurs „In dir selbst zu Hause sein“ vorgestellt, der in Körpergewahrsein und Achtsamkeit einführt.
FAQs
Weil Ruhe für dein inneres System oft kein sicherer Zustand ist. Es ist ungewohnt und löst Wachsamkeit aus, statt sofortiger Entspannung.
Oft werden Gedanken lauter, der Körper wird unruhig und es entsteht ein Kribbeln oder Drang, etwas zu tun. Das liegt daran, dass dein System die Ablenkung vermisst.
Indem du in kleinen Momenten innehältst – etwa 30 Sekunden – und bei dir bleibst, auch wenn es unangenehm ist. Atme und ertrage die Unruhe kurz, statt sofort zum Handy zu greifen.
Ja, das ist normal. Viele haben nie gelernt, dass Ruhe ein sicherer Ort ist. Stille kann alte Muster von Einsamkeit oder Unsicherheit hochholen.
Erzwungene Ruhe, wie stures Meditieren, ist keine echte Ruhe. Echte Ruhe entsteht, wenn dein Körper sich nach und nach in der Stille sicher fühlt.
Statt Härte braucht es eine gute Portion liebevolle Disziplin: sanftes Dranbleiben in den kleinen Momenten, ohne dich zu zwingen.
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