Warum geben wir uns so viel Mühe? - Check-In mit Philip Siefer
63m 21s
Das Gespräch beginnt mit der Überraschung über die tiefe und ruhige Stimme einer Person während ihrer Meditationssitzungen, was eine neue, entschleunigte Facette von ihr offenbart. Der Dialog vertieft sich dann in eine Reflexion über den Sinn von Mühe und Anstrengung im Leben. Es wird die Frage aufgeworfen, warum Menschen sich so viel Mühe geben, wenn doch vieles vergänglich ist, wie etwa die Namensgeber von Straßen, die oft in Vergessenheit geraten. Dabei wird unterschieden zwischen einer von Angst getriebenen Anstrengung (etwa aus finanzieller Notwendigkeit) und einer von Liebe oder Leidenschaft motivierten "mühelosen Mühe". Letztere zeichnet sich dadurch aus, dass Tätigkeiten leicht und natürlich fließen, wenn man seine authentische Rolle gefunden hat, wie an Beispielen aus Sport, Beruf oder kreativer Arbeit illustriert wird. Die Sprecher tauschen persönliche Erfahrungen aus, etwa das vorzeitige Verlassen des Fitnessstudios oder die Herausforderung, Vorträge mühelos vorzubereiten. Sie bewundern die Disziplin von Künstlern wie Comedians, die ihre Auftritte intensiv proben, und erkennen an, dass wahre Meisterschaft oft darin liegt, große Anstrengung mühelos erscheinen zu lassen. Die Kernbotschaft ist die Suche nach Tätigkeiten, die nicht erzwungen, sondern aus innerer Übereinstimmung heraus ausgeübt werden.
*Musik* Schauen grad Sie beim "Johnnywooden" teil, Hallo, Ciao. Hallo, Ciao. Hallo, Ho. Wie tief kannst du sprechen? Was ist das tiefste Wurf? Ich glaube so, so tief. Aber nicht lange. Ich war total überrascht, als ich dich beim Meditieren erlebt habe. Also du hast ja deine Medität with sessions. Da bist du ja der Anleiter. Der Anleiter oder Meditator. Und was mich total überrascht hat, wie anders du da sprichst und wie tief deine Stimme ist. Das ist eine ganz neue Fassette gewesen. Das ist wie so ein anderes, wie eine andere Rolle. Ja, das ist ja auch so. Das ist voll der andere. Guck jetzt habe ich dir auch. Das ist wie so ein anderer Raum, der dann aufgeht und da geht es ja um Langsamkeit. Und ich glaube in der Geschwindigkeit ist ja so eine höhere Kompression. Und dann red ich wahrscheinlich eher so. Ja. Und in der Meditation bin ich einfach sehr ruhig. Ja. Wir haben jetzt übrigens eine eigene Internet, das ist ein Meditätwith.de. Oh! Und Meditätwith.life ist der Stream. Also wir haben jetzt quasi einen Fernsehsender, in dem man immer Meditieren ist. Sehr schön. Weil es ist 24 Stunden Meditieren. Aber die ganze Zeit. Du bist ein bisschen schlaffene, hast du gesagt, mir vorher? Ja, obwohl jetzt, ich merke, du ziehst mich so richtig hier hoch. Ich weiß gar nicht, was hier passiert. Also sondern dass der Hielscher mal so weist, du bist ja eher so ein ruhiger oder so. Aber irgendwie du hast einen Kick heute. Ich habe einen Kick heute. Ja, das ist gut. Ja, ich bin aber, ich war gerade beim Sport abgesagt. Ich bin total unmodiviert zu Frieda, meiner Trainerin. Und dann war es aber heute wirklich performenstechnisch war es aber wiederum sehr, sehr gut und nahezu es. Das hat geliefert. Das hat sich gesagt, du solltest öfters unmodiviert herkommen. Also ich war heute morgen auch beim Sport. Wir gehen an sitzten Sport an. Ja, aber es war heute so ein Tag. Ich bin reingängig. Ich habe sogar, die weißte, den Kot eingegeben. Wie ist er denn? Und dann war ich da drin. Und das ist ja jemand anderer mit dieser App. Hast du sowieso Kotest. Und dann war ich drin. Ich bin in Richtung Umkleide gegangen. Hatte schon die Schuhe ausgezogen. Und dann habe ich gedacht, nee, ich fühl's nicht. Ich bin nicht einfach wieder rausgegangen. Oh, das ist toll. Es fand ich auch irgendwie. Also ich fühl sich ja irgendwie weird in aber so zu bemerken. Nee, das ist nicht das richtige gerade. Und dann bin ich nach Hause gegangen. Und habe ich mir eine Frau gestritten. Was war? Nein, ich habe mir das wunderbar. Wir haben uns schon ein bisschen angebummst. Und dann war es aber sehr, da war es richtig cool. Die war gerade in der Woche meditieren. In Stille. Klar, der Haushalt ist einfach nur noch in Meditationen. Und die kamen so zurück mit so einem riesigen Raum. Die ist einfach wie so ein Raumschiff. Und die ist ein Raumschiff. Weil die so viel Raum hat. Die passt nicht mehr in die Wohnung. Das ist ja alles zu klein geworden. Was ein bisschen anstrengend manchmal. Wie jemand, der so viel Raum hat oder die so viel Raum hat. Ich finde das erst mal wirklich großartig, dass du beim Spotchen drin warst und dann rausgegangen bist. Ich glaube, da gibt es gar nicht so viele, die sich das dann machen würden. Ich kenne auch diesen Impuls. Wobei dann die Frage ist, ist das jetzt der Schweinehund, der gerade einfach nur gar keinen Bock hat? Und wann ist es der Tag, wo man da okay näher heute, erlaub ich diesen Schweinehund mal einfach so? Manchmal fühlt man sich ja auch einfach nicht so gut. Dann merkt man so, "Bau, ich hab jetzt gleich 'ne Aufnahme. Es ist eigentlich nicht so viel Zeit. Ich fühl mich irgendwie, ich bin auch einfach gemerkt, da fühlte sich nicht so geil an, da die so ja, wo ich machte sehr für mich. Ich mach das ja nicht um irgendwas, also was soll das?" Ja. Ich hab eine Frage, die mich seit unserem letzten Treffen beschäftigt. Immer wieder. Also, es hatte gar nicht so sehr mit unserem Treffen zu tun. Aber eine Frage, also jetzt beide. Ich bin was, wenn er geil mood du bist. Ja, ich hab es. Das ist eine richtige Geistart. Ich hab eine Frage. Warum geben wir uns eigentlich so viel Mühe? Also, ne, ich weiß beim Sport, hab mir jetzt richtig, also ob, wo ich keinen Bock hatte, hab ich mir Mühe gegeben. Wir sitzen hier, wir stellen Kameras auf, wir stellen Lichter auf, wir ziehen uns Sachen an, sind netz unnah, wir geben uns Mühe miteinander. Und den ganzen Tag gibt man sich Mühe und macht irgendwas, tickelt irgendwas und baut irgendwas. Also, ich hab es auch bei dir in des Beste des Tages gesehen, wie viel du auch in den letzten Monaten gemacht hast, immer am machen, immer am tun, ich auch. Und immer wieder komme ich letzter Zeit an diesem Punkt. Ich war mit meinem Kumpepaul spazieren. Und da haben wir irgendwie. dann mussten beide so richtig schlachen, wie sinnlos es ja eigentlich ist. Also, dass man sich. Man gibt sich so viel Mühe. Ja, und dann ist das alles irgendwann nicht. Ist das alles irgendwann einfach weg. Und so richtig toll kam das hoch, letztes Wochen, als ich ihn wien war. Ich weiß, was es schon war, ich liebe dir, ich war doch bei Orterkringer, da stimmte. Und da läuft der durch die Stadt. Ich hab den Denkmal gebaut. Genau, du läuftst durch die Stadt und alles ist, diese Stadt ist ein Denkmal. Und du hast diese krassen Häuser. Du hast überall Sinndenkmela, Straßensinder, irgendwelchen Leuten benannt. Und dann ist mir erst mal aufgefallen, wenn man so drauf guckt, ich weiß, kann ich fair, das ist. Hä, wer ist das jetzt? Keine Ahnung. Okay, Mozart weiß ich dann schon. Aber der Rest hat auch nicht. Ja, alter Lürika. Ja, und dann. Denk ich auch, ja, okay, unser Straße. Ich wohne ja auch in der Straße, die nach jemandem benannt ist. Aber ich weiß gar nicht mehr genau, was hat die Person eigentlich gemacht? Ich glaube es geht ganz vielen Leuten, sodass die in der Straße wohnt, die nach jemandem benannt, dass sie wissen, wie es nicht wäre, und dann ist es nicht mit deinem Namen. Dann bist du ja wirklich der absolute Oberdom eigentlich. Das ist ja Wahnsinn. Weißens, oder wenn jemanden denkt, mal baut, dann ist es ja auch da Wahnsinn. Und trotzdem weiß man dann 200 Jahre, weiß man überhaupt nicht mehr, wer ist das eigentlich? Und dann denke ich, wir geben uns Wahnsinnig für Mühe. Und dann. Dann wird eine Straße nachdem, dann kann ich dann keiner weiß, wer du bist. Und keiner weiß, wer du bist. Und dann ist es ja auch süß, dass wir das machen. Und es ist ja auch total schön. Also ich mein das gar nicht traurig, sondern ich dachte, das ist ja wirklich süß von uns Menschen, dass wir uns so viel Mühe geben. Und es ist eigentlich. bedeutungslos. Irgendwann wird eine Straße vielleicht, wenn wir Glück haben, noch uns benannt. Aber irgendwie ist es auch völlig wurscht. Und dann nehmen wir eine Podcastfolge auf. Das hören dann, bauen wir 100.000 Leute, ist aber auch wurscht. Und wir. Also es ist irgendwie, aber es ist süß, das wir uns anstrengen. Und ich frage mich eigentlich, deswegen warum gehen wir uns so viel Mühe? Wenn es doch eigentlich sinnlos ist. Also ich weiß ja nicht, ob das sinnlos ist, weil. Dann kann man ja sich auch fragen, was überhaupt Sinn sein soll. Und ich glaube, dass mit dem Mühe geben, meine Eltern haben immer so was Schlimmes. Für die war quasi eine richtig schlimme Beleidigung zu sagen, ja, er hat sich immer sehr viel Mühe gegeben. Oh ja, aber stets bemüht. Oh ja. Es ist ja so eine Krasse. Dann hat man es nicht hingekriegt. Dann hat man sich Mühe geben, aber es war eigentlich nicht so. Der Mühe heißt Mühe gegeben, aber hat nicht geklappt. Ja. Ich hatte ja auch mal so einen Ding, sich Mühe zu geben, hat nichts mit Erfolg zu tun. So ein Matschutzitat ist das glaube ich. Aber ich glaube, wenn man jetzt Mühe ersetzt durch. Also es ist ja schon so, dass wir sind ja schon irgendwie bemüht. Aber es gibt ja unterschiedliche Arten, warum wir bemüht sind. Manche geben sich Mühe, weil sie glaube ich Angst haben. Ich glaube, das ist ein großer Treiber, dass man denkt, wenn ich das jetzt nicht ordentlich mache, dann habe ich keine Altersvorsorge. Oder dann gibt es nichts zu essen. Oder dann kann ich meine Miete nicht zahlen. Oder sowas. Also wir müssen uns Mühe geben. Auf jeden Fall. Dann ist es ja ein Zwang. Und dann ist ja das Outcome sehr unterschiedlich. Und dann sollte sich Mühe geben aus Liebe. Also ich glaube viel, mir kann es auch zu gesprochen, das habe ich direkt gedacht, ist entweder Angst oder Liebe. Und natürlich ist es schön, wenn wir es schaffen, dass die dann wird es aber so eine Art Mühe. Es gibt ein podistisches Ding, erforderles Effort. Also Mühe-losig, Mühe-lose Mühe. Und es ist so ein bisschen diese genau, diese Stelle zu. Ich gehe immer ins Fitnessstudio und mache Sport. Aber in dem Moment, in dem es nicht richtig ist, gehe ich auch nicht, weil die Leichtigkeit fehlt. Und sich, also wenn Mühe so ein Geschmack von Leichtigkeit bekommt, dann sehen die Sachen ja auch so leicht aus, so wie, was ich nicht jemand, der seit 20 Jahren Ballett tanzt. Und dann sieht es aus, wie könnte ich auch machen. Und dann fängt man an und merkt, so kann ich nicht machen. Das lieb ich. Das, wenn man das sieht, wenn jemand etwas Mühe-los macht, und es sieht zwar aus, dass es Mühe-los ist. Und du weißt aber, dass es ja die größte Arbeit, dass es irgendwie Mühe-los ist. Und das hat, glaube ich, dann auch noch mal damit zu tun, nur so ein kleiner Ein-Schuhe. Hast du deine Rolle gefunden? Also passt das zu dir? Ja, genau. Ich glaube, das ist nämlich, ich glaube, dann ist quasi dieses, wenn du in dieser Angstsache drin bist. Ich weiß nicht, wie groß dann diese, dieser Leichtigkeit werden kann, weil da einfach so viel Angst auch drüber liegt. Und wenn du mehr in diese Liebessache kommst, das jetzt auch nicht immer so eine Wahl ist. Das ist ja auch eine Art von Weg, den wir gehen müssen, um das zu finden, was wir wirklich tun wollen. Und ich habe damit Joseph, der auch bei "Meditat with" mit.
mitmacht und so ganz viel buddhistische Dinge gelesen hat und so was. Der hat gesagt, es sei so blöd, man könne ja auch quasi Investmentbänker werden von den Fähigkeiten her, also nicht, dass man es jetzt wollen wird, aber man könnte. Aber man kann es nicht wollen wollen. Da ging es zu darum, dass man manche Sachen vielleicht wollen will. Also, ich will das gerne wollen, aber ich kann es einfach nicht machen. Ich kann mich dazu zwingen. Und dann wird es aber einfach, wird nicht geil. Es wird immer so 'n Mühe geben. Es wird immer ein totales Mühe geben sein. Bemüge sein. Und da kann man trotzdem guter drin werden, aber es kostet einen wahnsinnig vieles. Verbrennt ein, so richtig werden diese anderen Sachen, wo man merkt, ich stehe hier in meinem Licht oder in meinem. Das, was ich. In meinem richtigen Rahmen, in meiner richtigen Rolle. Ja, und das zu finden ist ja auch so ein Horror. Deswegen gibt es ja 5 Millionen per Pess-Syn-Suche, Workshops und alle wollen unbedingt rauskriegen, was sie eigentlich wollen. Weil man ja auch irgendwie dahinter vermutet, da drin steckt Gleichigkeit. Und da sieht man ja auch bei den Leuten, die man dann beneidet. Oder wo man sich wünscht. Ich wünscht aber, Mühe wird es auch so flown oder fließen. Das ist einfach so. Man geht jeden Tag dahin und es ist gar nicht schwer. Und du machst, gibt es hier Mühe mit den Kameras oder sagst dahin die Lampe und. Es kostet dich ja keine Kraft, sondern das läuft ja einfach so in dir durch. Und dann freust du dich ja auch, über es ergibt, und sagst, "Das ist super." Und trotzdem hast du Lust, es ist immer mehr zu machen. Und es wächst dadurch auch, glaube ich. Und manche Sachen wachsen eben nicht, weil es einfach mühvoll ist. Also, ich glaube, das ist eine schöne Unterscheidung. Ich. So ein Bild, was mir dazu einfällt, und ich weiß nicht, ob wir das schon mal hier besprochen haben, ist Thomas Gotschall und Wetten das. Und Markus Lanz und Wetten das. Das. bei Thomas Gotschall, sag das immer super leicht aus. Es. der ist daraus und zack und bei Markus Lanz lasst immer bemüht aus. Und deswegen war es nicht so leicht. Und wenn ich jetzt aber Markus Lanz die Torkschokuke, das ist ja hart, was er da macht. Super, alles treibt ihm super leicht. - Ist für den super leicht. Genau, und er hat einfach genau seine Rolle gefunden. Ich freut das auch immer, dass er das so gefunden hat für sich. Und wie wichtig es eben ist. Nur kannst du halt bei ihm gibt es ja diese wunderbare Szene von Wetten, das, wo er Liegestütze macht. Und glaube ich, noch einen Bierkasten hinten drauf hat. Und sieht einfach. wie viel Mühe er will, einfach das richtig gut machen. Sich anstrengen ohne Ende. Und es war aber nie so mühelos, wie das, was Thomas Gotschall gemacht hat. Und da ist mir das, also was du gerade sagst, das so da wird mir das ja am deutlichsten. Und ich kenne es natürlich auch so von mir, wenn ich merke, hier habe ich mir total viel Mühe gegeben. Aber es war nicht genau das Richtige für mich. Es hat sich nicht richtig. hat sich nicht richtig eingeklickt, ich überlegt, ob ich einen Beispiel nennen kann. Ja, Chefs sein. War bei mir so Mühe geben, sich richtig Mühe geben, ein guter Chef zu sein. Aber auf jeden Fall nicht die richtige Rolle für mich. In der Verantwortung mit Leuten und so weiter. Und alles was operativ ist und dies und donk. Und ja, da muss ich aber ein Access Meeting und dann kommt das nix und so weiter. Und dann gibt es sich dann Mühe, dass man vorbereitet ist und aufmerksam ist. Aber im Endeffekt. Ja. Ja. Ich verimärkt es auch, dass es so. dass es bestimmte Sachen gibt, die mir eigentlich wünschen würde. Dass du die könntest? Ja, oder dass ich die machen würde. Dass ich die Mühe losmachen könnte. Ja, also das ist so. Und eine Sache zum Beispiel ist, sich besser vorbereiten. Also ich merke, dass ich total genießen würde, besser vorbereitet zu sein. Aber wenn ich Vorträge mache oder so was, gibt es so zwei Teilen, denn mir der eine freut sich total, dass ich einfach so einen Vortrag halten kann. Und ich bereite mich in der Zugfahrt darauf vor und ich bin dann auch schnell und so. Dann baue ich, weil sie aus dem Foliensatz den ich hab, da baue ich dann noch Sachen mit aktuellem Bezug rein und so was. Dann halte ich den Vortrag aber dann da zum ersten Mal. Und ich hab das letztens gehört, dass Leute hier hier ein Becker hat, mir ist erzählt, der Übnose. Mensch. Mensch, der. ist das Treffen. Auf jeden Fall, der gesagt, ich muss jetzt los. Ich gehe jetzt proben. Mach ich so Eier, gehst du zu der Eventlocation mit Leuten und so und die machen eine Aufnahme oder so. Also, nee, ich gehe zu mir ins Studio und dann prob ich. Ich so wie beginn das. Ja, er stellt sich halt dahin und dann übt er das. Alleine stellt sich dahin und dann sagt er das auf und sagt das noch mal. Und dann guckt er wie das klingen und sagt er ist noch mal auf und dann macht er das und dann überlegt er sich, also der. erenactet das. Und ich fand es so krass, ich war so bordervonbindig so weit weg. Was wäre so geil, wenn du das mal so. - Wenn du das mal so. meine Show zu machen, wo ich wirklich weiß, ah, das sind die. das hab ich jetzt 100 mal gesagt. Ich weiß genau, was ich sage. Und ich hab das auch schon zwei, drei mal in meinem Leben gemacht. Und es war dann immer richtig geil. Aber. krieg das gar nicht hin. Ja, Laura Larsen hat das erzählt in einem Podcast. Die macht jetzt eine Arre-Latur, ne? Es spielt vor ganz vielen Leuten und hat eine Comedy-Programm. Und sie übt das aber in ihrem Zimmer, was in der Wohnung oder Haus hat und dann steht sie halt da. Und guckt halt aus dem Fenster raus und. steht mit. hat irgendwas in der Hand und sagt da sozusagen die Sachen auf. Und ich fand das. - Das finde ich total schönes Bild. Und wahrscheinlich machen das ja ganz viele. Also Comedians, die wir sehen, stehen irgendwo in dem Zimmer, wo gerade noch so ein Wäscheständer ist. Und haben sich irgendwie so 'ne. keine Ahnung und Föhn oder was wir immer genommen haben. Und quatsch 'ne reine Banane. Und üben dann zu Hause das. das Programm. Und. viele Comedians waren dann die "Tryout" auch. Aber klar, die schildte. Also als Musiker kenn ich das natürlich auch noch, dass man so da steht und sagt okay, jetzt. spiel ich Barcelona, spiel ich die Sachen nach. Aber wenn du so was machst, wie Laura macht oder Jan. Jan Becker, dann ist das natürlich klar, du musst es irgendwie. bestenfalls. in den Gurenstein und sagen so ich. - Ich weiß es halt nicht. Also ich finde, also mein Reiz wäre vor 15.000 Leute. Das ist mir klar. - Ja, genau. Aber das ist irgendwie. Ich hab das auch bei dem. bei dem Editieren zum Beispiel, ja. Das war irgendwie auch 'ne krasser Kindes zu merken. Im November hab ich mich ja noch gefragt, da war ich das überhaupt. Also ist das in Ordnung das zu machen? Dann hab ich mir so ein bisschen. Team zusammengestellt und hab geguckt, was. wie funktioniert das überhaupt, wer uns so 'n Rhythmus ausgedacht hat. So, deswegen gesagt ich mal, okay, wir fangen an mit. Rounding, Verfeinerung und dann dieses. was ist sich bewusst, dass ich bewusst bin, das ist so drei. zehn Tage pro Phase hast quasi. Und dann gab's aber ja keinen. Ich hab ja keinen Text davor geschrieben, den ich dann auf sage, oder so. Sondern. ich hab mich hingesetzt und dann hab ich. geguckt, was jetzt gerade angebracht ist. Und dann hab ich das. gesagt, was halt. meine Ansicht nach jetzt gesagt werden musste. Und manchmal kam währenddessen auch was, wo ich gedacht hab, "Ja, okay, das ist eine super Idee." Das mach ich beim nächsten Mal. Aber nicht jetzt. Und dann so dabei bleiben und so. Und dann ist quasi der Prozess schon. also die Übung ist das Ergebnis und das Ergebnis ist die Übung. Und daraus hat sich was total schönes ergeben. Aber das ist ja wirklich live, live, live, live, live. Ähm, während man natürlich auch. und jetzt hab ich natürlich eine andere Erfahrung und könnte es auch anders machen und so. Aber es ist. Also ich glaube, meine Herausforderung ist auch öfter mal. Es ist quasi immer gut genug, das was bei diesem ersten Wolf passiert. Und dadurch bin ich auch nicht gepuscht, noch mehr zu üben. Gleichzeitig würde ich gerne mehr üben, um besser zu werden, weil dann vielleicht auch was anderes passieren würde. Und dann hab ich auch irgendwie eine Sehnsucht, aber dazu krieg ich mich halt nicht so richtig. Also bleib ich in dem, wie es quasi gut genug ist. Aber irgendwann wird man ja so eine Art Konservendose, dann sagen die Leute, ja, ich hab jetzt Spaghetti mit Tomaten so. Und schmeckt immer genau gleich. Ich finde das aber eine große Kunst, wenn das Menschen können. Also du weißt um meine Liebe für Comedians. Und es ist etwas, was mich umhaut, das Till oder Felix, das Till Reinas Felix Lobrecht, das die zwei Jahre lang jeden Abend etwas aufführen, nicht jeden Abend von diesen zwei Jahren. Aber ich hab ja ganz oft das Gefühl, das reden jetzt zum ersten Mal. Das ist ja witzig, das den es jetzt zu einfällt. Also was für eine große Kunst dahinter ist, dieses immer wieder auf, oder Schauspieler, Schauspielerin am Theater. Und ich glaube, der große Unterschied zwischen uns beiden ist, ich gehe kaum irgendwo unfrohbareritet hin. Also ich bin immer, es ist immer überlegt, vorher ja, und da gibt, ich kenne dann eher die Sehnsucht anders rum, dass ich denke, ich würde auch gerne mal irgendwo hingehen und einfach was loslabern. Ich hab vor zwei Wochen eine Lodatio für Tilo Jungen gehalten, weil ein Preis bekommt als Indipenden Journalist. Und halt hat es zuvall so, anderthalb zwei Wochen, hab ich immer wieder drüber nachgedacht, wie was sage ich da? Und was mache ich da? Und so weiter. Also ich wär im Leben nicht darauf gekommen, einfach dahin zu gehen und einfach loszureben. So das so, ja, okay, aber also, dass man vorher sich darüber Gedanken macht und so und das überlegt, das mache ich natürlich auch in meiner Lodatio, würde ich jetzt auch schon, also wenn ich eine Rede auf dem Geburtstag halte und es nicht gerade spontan ist, was auch schon vorgekommen ist, aber dann mache ich mir schon auch, so schreibe ich mir auch schon ein paar Sachen, aber es fällt mir schwer. Also ich glaube, das ist das, was ich merke. So das ist keine mühlose Mühe, die dann entsteht, es fällt mir einfach schwer, mich dann hinzusetzen und auch dabei zu bleiben. Ich hab das letztens auch dazu einen Coaching genommen, dass ich immer, wenn ich mich hinset, so ein quasi was zu machen, was mir eigentlich wichtig ist, ich wie in so eine Hilflosigkeit komme, und dann damit nicht bleiben will und dann geht die Spülmaschine ausräumen. Weil ich weiß, wie das geht. Und dann mache ich eigentlich quasi, es spannend doch jetzt mit, ich sehe,
dass gerade auf deinem Bleib dieses Bedeutungslosigkeit als Thema eigentlich will ich was Bedeutungsvolles machen und ich weiß auch, dass das gerade wichtig wäre und dann tue ich was, was eher so ein "Everyday". Ich muss auch mit den Anglitzismen wirklich ist wirklich wichtig. Was eher so ein "Everyday" zu du ist, wo ich. wo ich dann was tue, was ich einfach kann, wo ich mich drauf verlassen kann und dann gibt mir das so ein kleines gutes Gefühl, das ich das gemacht hab und dann kann ich mich so durch den Tag hangeln, anstatt die Dinge zu tun, die mir eigentlich wirklich wichtig sind, anzufangen, an Kapitel zu schreiben oder die Strategie wirklich runterzubrechen oder. oder weiß ja auch im Wochenende, wie ich da in diesem Buchhaltungssoft eingearbeitet, ich hätte ja auch den Podcast vorbereiten können. Denk ich so ja, was machst du denn hier eigentlich? Aber das fällt mir leichter, was leicht ist zu machen, was ich beherrschen kann, fällt mir viel leichter als mich der nächsten großen Sache hinzugeben. Aber es gibt glaube ich ganz viel in so, würde ich sagen, und es gibt auch ein Buch "The War of Art" heißt das. Ich glaube, den Namen gerade nicht, aber können wir in die Schonauts packen. Das war jetzt ein Name, ist der anders. Es "Diven Pressfield" heißt ja genau. Und der. Es ist ein ganz tolles Buch. Und der schreibt eigentlich, dass das, was du dann hast, ist "Resistence". Also der Widerstand. Der kommt immer genau dann, also der gehört einfach dazu. Und man muss. Also die größte Aufgabe als Künstler, Künstlerin ist, diesen Widerstand abzustreifen. Weil der immer. Also ich kenne das noch vom Buch schreiben. Das ist ja wirklich fürchterlich. Also steht es setz dich hin und fängst an aus den Rechner auf. Und das erste, was dir einfällt ist, Spiebmaschine. Das ist jetzt viel wichtiger. Oh, ich habe ja X Y seit drei Wochen nicht angufen. Den muss ich unbedingt zurückrufen. Und man denkt, die ganze Zeit, das kann doch nicht wahr sein. Also warum kommt die ganze Zeit, irgendetwas in Gedanken, was mich davon abhalten, abhelfelt, jetzt in einem Kapit zu schreiben. Und es ist irgendwie, glaube ich, oder es steht auch in dem Buch, es ist Teil des Ganzen. Und die Aufgabe ist, heim zu sagen, nein, jetzt nicht. Ich bin jetzt dran. Ich schreibe jetzt dieses Kapitel weg mit dir, wer auch immer du gerade bist. Und wir gehen hier rein in dieser. auch ein bisschen in den Schmerz. Weil es ist natürlich, weiß, dass das Blatt Papier ist, ist anstrengend. Es ist schmerzhaft. Ja. Ich glaube, es ist ja auch gut, sich einen Umfeld zu schaffen, den man das dann aushalten kann. Also, dass man sagt, okay, wir machen jetzt, wir gehen eine Woche dahin und dann machen wir das. Und dann werden die Voraussetzungen so ein bisschen verrückt, weil sich zu Hause in der Wohnung anschreibtisch zu setzen. Allein, neben die Spielmaschine, ist, glaube ich, auch ein gefährlicher Raum. Ist zu Hause, also deswegen bin ich. Zu Hause ist gefährlich. Zu Hause ist gefährlich auf verschiedenen Ebenen. Aber deswegen bin ich gegen Homeoffice. Ah, jetzt ist es raus. New work is arsch. New work is gegen Homeoffice. Ja, ich bin das wirklich. Nein, ich glaube, man macht sich da richtig, also es gibt ja verschiedene Sachen, die man sich damit kaputt macht. Aber ich glaube, also wenn Leute im Homeoffice arbeiten, natürlich räumt ihr die Spielmaschine erstmal aus. Und wüscht durch und macht dies und jenes, ihr könnt das alle tausend mal erzählen, dass ihr irgendwas anders macht. Aber natürlich sitzt ihr da. Aber ich hielst schon glaubt euch nicht. Ich glaub, dem wirklich nicht. Das ist. also, weil ich das. Ich glaube, das ist sehr unterschiedlich. so neu rotüpisch. Ich glaube, es gibt Leute, die einfach zu Hause viel besser arbeiten können, weil sie da ihre Ruhe haben. Und die zum Beispiel. zum Beispiel sitze ich total gerne im Café und arbeite da. Da gibt es keine Spielmaschine, die ich ein. Ich kann mir trotzdem irgendwie was gönnen. Aber da. ich gehe da nicht einfach dann weg und mache irgendwas anderes, sondern ich bleib dann schon dabei und ich rufe im Café auch nicht irgendjemanden an. Also, ich bin dann. Ich meine Homeoffice als ein Dauerzustand. Ja, ne, okay. Für bestimmte Arbeiten natürlich macht das voll Sinn zu sagen. Ja, hat es jetzt aber ein Glück gehabt, dass ich dich dann noch mal zurückgeholfen habe. Ja, aber trotzdem. wie es das ganz. Wie es das ganz. die es gibt ja auch. und. für Leute sind einsamen. Und wo lernt es aber Leute kennen? Du lernt es die Leute auf Arbeit kennen. Also, wie für Freundschaften. Es gännt in wie gerade es wie übrigens werden. Zurück zum Bemühn von. und zur Sinnlosigkeit. Bedurchungslosigkeit. Ja, weil es ist letzten Endes sehr genau. Die Menschen, also gerade in meiner Branche, star ich mal, geben sich die Leute auch wahnsinnig viel Mühe mit irgendwelchen Takes. Und da gibt es hier noch mal eine Zitatkarre und da gibt es noch mal ein Real. Und da macht man dies. Und das. und man möchte. schreiben, man möchte publiziert, man möchte sich irgendwie. die Frauen im Iran, die Menschen da, und man möchte sozusagen. man glaubt, dass das eigene hat dann eine Bedeutung. Und es ist aber am Ende. also, ich komme immer wieder in den letzten Vondertzug. Also, es ist süß, dass wir uns da so bemühen. Aber es hat einen Grunde, hat es keine Bedeutung. Man hast du zum letzten Mal eine Lady Diana gebracht. Oh. Also, ich bin. Also nur weil. ich glaube quasi. nur weil es. also das würde ja heißen, dass erinnerung Bedeutungsvoll ist und nicht erinnerung ist, nicht Bedeutungsvoll. Also es gab ja auch mal die Nussauere auf der Erde. Ja, hier erinnert man sich übrigens sehr gut. Ich kenne noch Panam. Ich habe auch schon ewig nicht mal in den Nussauere gehabt. Aber die hatten halt keinen Ego. Also, ich glaube quasi, dass interessante an uns ist, ja. Unser Ego sagt uns dann ja auch. Es kann ja auch sein, dass quasi dein Ego dir sagt, ist alles so bedeutungsweise, wenn ich auf einer Straße steh, weil es wäre alles bedeutungsweise, es muss größer sein. Wie kann denn Hilscher jetzt so groß werden, dass die Stadt Wien nach ihm benannt wird? Wien heißt jetzt Hilscher? Mit Mazze. Ich fahr nach Mazze. Also ab jetzt, wenn wir nach Wien fahren, sagen wir, wir fahren nach Mazze. Und da lassen wir, da machen wir dann 11 schöne Dinge. Und alles wird gelb. Das wäre ein größeres Ding. Und schwarz weiß. Und schwarz weiß. Ja, genau. Fantastisch. Gar nicht so schlecht, eigentlich als Stadtkonzept. Also für City Marketing könnte man machen, oder? Ja. Sie kann mal aber die Mazze Wochenende machen. Ist so der noch. Einfach mal eine Mazze fahren. Das finden die auch richtig gut die Österreicher. Ich bin so ein Piefgeant und einfach die Stadt umbinden. Nach sie selbst. Aber jetzt mal ehrlich, die Erfindung des Eros, das ist ja eine Menschensache. Eine Hunde haben ja keinen Ego, den es so nicht wichtig, ob irgendwas was bedeutet. Diese Frage nicht. Und der Moment, die ihm eine Frage wird, ist ja auch der Moment, in dem es eine Art von Reibung gibt. Also in der Moment, in dem es eine Frage gibt, in dem es nicht klar. Ja. Und wenn es eine Frage ist, ist es nicht klar? Also müssen wir uns damit irgendwie auseinandersetzen? Oder können wir müssen wir ja auch nicht. Und was ich gemerkt habe, auch bei dem, als ich da gestern so darüber nachgedacht habe, was ist denn jetzt mit bedeutungsvoll und bedeutungslosigkeit und denk mal von Bismarck und so? Die haben ja auch alle ihre Denkmele selber gebaut. Und genauso wie wenn du jetzt, du kannst ja wie ein. Ja, oh, du kannst wie ein nehmen. Dann netzt es einfach um. Ja. Ja, jetzt städte Hiesen früher auch anders. Konstantinopel oder keine Ahnung. Wie Hiesen nicht immer so. Oder ja. Straßen. Ja, genau. Und das ist ja eine. Stadion erlebt gibt's jetzt nicht mehr. Ja oder Stalingrad. Und die. Was für mich, was ich gemerkt habe, bedeutungslose Dinge, die du genannt hast, sind eigentlich Dinge, die keine wirkliche Verbindung zu irgendwas haben und die keine, die nicht jetzt sind. Und dieses. Für mich ist wirklich bedeutungsvoll in meinem Leben im Moment zu sein. Also das, was jetzt gerade passiert, war es auch sogar in dem Moment, in dem man das ausspricht, oder in dem ich das jetzt ausspreche, merke ich, dass ich mehr in den Moment komme und weniger aus meinem Kopf spreche, sondern eher aus einem. Ich bin gerade hier und bin bewusst in diesem Moment. Und damit ist der Moment gar nicht in diesem Sinne von bedeutungsvoll, aber es muss ja auch gar nicht, aber es ist sinnvoll quasi. Also. Mhm. We. Wir arbeiten an so vielen Sachen, um irgendeine Art von bedeutung zu haben und merken dann, das macht alles keinen Sinn, weil wir sind sowieso so ein Wimpanschlag im Zeit des Universums und das ist alles irgendwie so ein Millionen Jahren-Kategorien. Und das ist 80 Jahre hier und baust jetzt ein Fert auf einer Stadt und netzt wie ein Mazzesidium. Und denkst du, hätte jetzt irgendwas zu bedeuten, aber in 1000 Jahren spricht niemand mehr darüber. Es gibt eigentlich nur noch die Pyramiden, der ganze Essen alles ist weg. Und. Wie. Aber ein Leben in Bedeutung zu führen, ohne dass es nach außen irgendwelche Symbole von Bedeutung trägt, für die man total erforten muss. Aber wie kann ich mich irgendwie verdänken, malen, damit alle mich für immer und jetzt noch genug work? Das ist ja eigentlich der, das du merkst. Ah, mein Leben ist. Irgendwie habe ich was bekommen, was ich lieben soll und dem folge ich. Und nicht. Ich lasse mich nicht von der Angst pushen zu sterben. Und deswegen muss ich jetzt Bedeutung in mein Leben bringen und das allen zeigen. Sondern ich suche das, was ich wirklich liebe. Und du, das sind der Fülle meiner Aufgabe und bin in der möglichst präsent. Das ist glaube ich ein gutes Leben. Ich glaube, das ist ein fantastisches Leben. Und es gibt auch gar nicht, dass ich. Also wenn ich Frage, warum geben wir uns so viel Mühe? Ist das gar nicht. Also es ist wirklich. Der eine Blick ist, dass ich das ganz schön finde, dass wir uns alle so viel Mühe geben.
Und wir gucken, ne? Nein, ich finde das schon schön. Natürlich ist das toll, dass wir hier sind und dass wir uns hier treffen. Und uns Mühe geben, dass wir ein schönes Gespräch führen, und dass wir das etwas zu trinken gibt. Und ich finde es auch schön, dass ich heute beim Sport war. Und Frieda sich vorher was überlegt hat, was wir dann machen. Und ich habe mir dann Mühe gegeben, dass ich es auch gut mache. Und es ist ja schön. So fatalistisch, drauf, alles kein Sinn. Ja, ich glaube, da bist du ja im Moment. Also für dich ist es sehr verbunden, dass wenn du angeschlossen bist, dann das, was du gerade tuest. Und du merkst, das ist dir wichtig. Denn bedeutet dir das ja auch was. Also machst du das irgendwie gut. Und ich glaube oft ist auch an diesem sich Mühe geben, aus Liebe. Zudem du willst einfach dir was Gutes tun, dass du gesund bist. Zum Beispiel deswegen machst du den Sport. Da ist ein richtiger Sinn für dich drin. Also machst du das ja mit einer Art von Passion. Da ist Leidenschaft drin. Und dann ist es natürlich ganz leicht. Und dann gibt es, glaube ich, auch ein gutes Gefühl. Und wir sind ja auch, also ich bin zumindest genervt davon, wenn sich Leute keine Mühe geben. Also wenn ich merke, ach komm, also es könnte man jetzt echt ein bisschen besser machen können oder so. Und da ist ja auch was Grasest drin, nämlich dieses, man muss sich Mühe geben, weil sonst nicht gut genug ist. Und das führt ja wieder zu so einem, dass man bemüht ist, die ganze Zeit. Ja. Ja. Aber ich glaube, das ist, da in Fluss zu kommen. Und eben aus dieser, aber das ist ja auch so leicht gesagt, dass man nicht aus Angst sich Mühe gibt. Aber ich habe das auch, ich habe so ein Buch gelesen. Das heißt, der Prophet von Carlil Gibreim, glaube ich, jetzt müssen wir auch nicht schon noch zurechtig schreiben. Super, der hat irgendwie so ein, ich glaube, lieber Nesischer Lürika, der auch malt. Und das beschreibt die Geschichte von einem Mann, der auf seinen Schiff wartet. Und während des Wartens sitzt der im Tempel und es sind einfach Jahre. Das werden einfach immer mehr Jahre und das ist die ganze Zeit im Tempel. Irgendwann kommt der aus dem Tempel und alle wissen, der ist jetzt heilig. Und der kommt die Treppen des, und das ganze Dorf steht da und stellt ihm so Fragen, was denn jetzt ist mit Kindern? Was denn jetzt ist mit Reichtum? Was denn jetzt ist mit Leidenschaft? Und er antwortet einfach immer so zwei Seiten, antwortet er da. Diese ganzen Sachen und es ist super schön. Und dann scheint er dieser Schriftsteller 25 Jahre an diesem Buch gearbeitet. Was mich natürlich vollgezogen hat, weil ich könnte niemals 25 Jahre irgendwas arbeiten. Und er hat eine Stelle, da schreibt er, was ist mit Reichtum, fragt, glaube ich, der Wänker und er sagt, was ist Besitz oder was ist Reichtum außer dem Verschieben von Angst in die Zukunft, arm zu sein. Ich war so krass. Okay, jetzt mache ich ja auch. Also ich sammell was an, damit ich später genug habe, weil ich Angst habe im Alter, nicht genug zu haben oder morgen oder was ist, wenn niemand für mich sorgt. Und eigentlich liegt da so eine Tiefe, Sorge drin, dass wenn ich nichts mehr tue, wenn ich mir keine Mühe mehr gebe, guck mal wie mein Gesicht aussieht, he. Ich werde richtig fest, dass da einfach so ein, ich muss mir Mühe geben. Ich muss was tun, weil sonst einfach keiner mehr für mich da ist. Und dann habe ich nichts mehr und dann quasi vorbei hier mit dem lustigen Leben. Also ich muss mich anstrengen und ich verschiebe auch meine Angst damit, in meiner Anstrengung verschiebe ich die Angst, die ich eigentlich habe in die Zukunft. Und unsere ganze Gesellschaft, dann dachte ich so, okay, wie ist das mit der Altersvorsorge? Unsere ganze Gesellschaft verschiebt ihre komplette Angst eigentlich in die Zukunft, indem wir in riesige Systeme und Kassen einziehen und sagen, "Hey, alles ist going to be fine in der Zukunft." Wir haben da was angespart und so. Wir wissen überhaupt nicht, ob das funktioniert. Aber wir wollen doch gar nicht, wir wissen noch, ihr viel zu viel Angst davor haben, was denn passiert, wenn wir jetzt was anderes tun. Und deswegen funktionieren auch, glaube ich, wahnsinnig viele Anstrengungen für ein eigentlich besseres Leben, eine bessere Gesellschaft nicht, weil wir ja in die Zukunft verschieben, dass es gut wird. Und deswegen müssen wir es nicht jetzt gut machen und es jetzt gut zu machen, würde ja auch voll viel loslassen, wir entspannen und wir machen ein bisschen langsamer und so. Und wir haben viel zu viel Angst, dass dann die anderen kommen und uns alles wegnehmen und dann bleibt nichts übrig. Und wenn wir jetzt nicht schnell, schnell, schnell, schnell, dann ist alles vorbei. Deswegen ist auch, glaube ich, gerade dieses Konkurrenzdenken so groß. Total. Deswegen machen wir auch alle Stories und Podcasts und Instagram und noch mehr Reels und Slides und keine Ahnung, um irgendeine Art von Bedeutung zu haben, nämlich wenn du jetzt gerade dir so eine Art von Bedeutung aufbaut, oder eine Marke, dann fließt da natürlich auch Energie hin. Aber es ist schon auch, dass man dafür total oft nicht mehr nicht alles gibt. Ja, auch Leute, die das total Müllos tun. Aber dafür, wenn mehr Leute in der Müllosigkeit wieren, würde es anders fließen und auch Energie wäre anders verteilt. Und egal, welcher Form von Energie-Ressource, ob das jetzt Essen ist oder Geld oder keine Ahnung. Wir machen eine klitzekleine Werbung unterbrechung. Leute, gestern auf dem Heimbe in Vom Podcast-Stuge ist mir ein Waschberbe gegnet. Nein, ich wirklich. Aber ich hatte kurz dieses Bild im Kopf, dieses neugierge leicht frechettiert, dass ich einfach nimmt, was es braucht und ich dachte, eigentlich eine ganz gute Haltung für die Dinge wie Mobilfunkverträge. Aber ganz ehrlich, ich will da nicht groß drüber nachdenken, es soll laufen, flexibel und vor allem zuverlässig sein. Genau deshalb finde ich hier Simon Mober im spannenden Mobilfunkvertrag mit viel Datenvolumen, der sich unkompliziert in den Alltag einfügt und ja, mit genauso entfrechen Waschbären als Maskein. Pünktlich zum Frühling, ihr gibt es noch mal Dauerhaft und für alle mehr Daten geschenkt. Ihr könnt euch zum Beispiel 80 Giger-Bite ab 11,99 Monatsichern oder 250 Giger-Bite ab 24,99 Monatsichern. Ihr könnt ihr so richtig viel Hote-Mats hören und bezahlen könnt ihr das Ganze auch einfach mit Paper. Ihr bekommt top-dehnets Qualität, inclusive 5G und eine Ornett-Flette ist natürlich auch dabei und ihr bleibt maximal flexibel, weil ihr könnt unantlich kündigen. Falls ihr das mal ausprobiert möchtet, was ich sehr hoffe, mit dem kurzen Matsah 5,17 Monat, punkt-Linkes-Lash-Matsich bekommen neu Kunden für 12 Monate jeden Monat 5 Giger-Bite und top geschenkt. Güll dich das Ganze bis zum 25. Mai, 2006 und 20. Alle weiteren Infos findet ihr natürlich wie immer in meinem Link-Schuhe in der Folgenbeschreibung. Vielen Dank an meinen Werbe-Partner Simon Mobile für die Unterstützung dieser Folge. Und nun zurück zum Gespräch. Ich würde euch heute gestern ein Meeting, endlich mal wieder ein Meeting. Und da wurde ich, es begegnen mir in letzter Zeit häufiger nach der Kunkur. Und dann bin ich online in meinem Homeoffice. Und dann kann man auch mal fragen, hey, kannst du das verschneiden vielleicht? Oder was auch immer da kann man das Gespräch geben. Aber, äh, diese, dieser Irrsinn gerade. Ja, ich glaube, das wird ja auch oft gesagt, dass die einen Zollenung von Land, dass das so der Anfang von, vom Mangelgefühl auf der Erde war. Und dass die, ich glaube, die im Juval Harari, da gibt es, da wird das irgendwie ganz gut beschrieben mit diesem Landwirtschaft und dann das Einzahlen und abtrenden von Gebieten. Was ist die Geschichte der Menschheit? Eine kleine Geschichte der Menschheit. Das ist ja auch krass jetzt heute, dass wir merken. Also ich frag mich das oft mit dem KI. Abgesehen davon, dass der geht es gerade nicht so sehr darum, sich neues Land zu holen, sondern das ist ja einfach ein, äh, sind ja große Ängste, die da auch gegeneinander stehen. Und jetzt einfach ein totales Kräfte messen. Oder niederschlag.
und sich gegenseitig drücken. Da entfaltet sich ja auch eine totale alte Angst, die schon ganz lange da ist und schwielt. Und jetzt kommt sie aus welchen Gründen auch immer, kommt es halt gerade hoch, aber mit dem verteilen oder dem gut teilen. Ich finde, es wird gerade auch so klar. Wir dachten ja auch alle, dass mit der Verteilung und so unser Wirtschaftsystem ist irgendwie alles so relativ stabil, weil unsere Faktoren auf unsere eigenen Arbeit, also so lange wir uns Mühe geben, läuft schon irgendwie alles. Und es ist vielleicht manchmal anstrengend, aber wenn ich einen guter Anwalt bin oder einen guter Arzt oder einen guter Steuerberater, dann kriege ich das schon irgendwie hin. Und jetzt kommt diese neue Macht in die Welt. Die KI. Die KI, die immer ungeahntere, verrückte Dinge tut, und die wird auch noch viel mehr ungeahnte, verrückte Dinge machen. Das ich mir jetzt auch jetzt überall wirklich nachlesen, jetzt kein, überhaupt kein ließen Thema mehr, in der Halb von Kürz ist der Zeit. Und der Job, der total sicher war, wo alle vor fünf Jahren noch versucht haben, für 200.000 Euro im Jahr, ein halbwegs guten Programmierer oder eine Programmiererin zu kriegen, ist der erste, der über die Vupa geht. Das ist unfassbar. Und wenn wir das jetzt zusammen gucken, das Fähigkeiten oder Dinge, die wir gelernt haben, die wir auch die Jahrzehnte, oder ewig gebaut haben, das zu bauen, dann haben wir es ewig studiert, da mussten wir ewig üben, um irgendwie so gut zu werden. Jetzt gibt es plötzlich irgendso ein Ding. Das macht es von alleine, und Sachen, die ich konnte, sind gar keine Skills mehr. Aber die Ressourcen auf der Welt sind trotzdem noch verteilt. Also ich habe keine. - Kann man zu. Na ja, dadurch, dass das Land verteilt ist, das gehörte jetzt gerade bestimmten Leuten. Und ich konnte ja über meine Mühe geben, mir ein Stück davon trotzdem noch kaufen, zugänglich machen oder mieten, oder so, dass ich das bewohnen darf. Aber es ist ja wirklich alles verteilt. Es gibt, es ist nichts übrig, und wenn du nichts hast und dir nicht über Mühe geben, irgendwas erarbeiten kannst, dann kriegst du nichts mehr. Und das finde ich schon irgendwie, das ist eine Wahnsensverschiebung in dieser ganzen Eigentumsfrage, weil das nicht haltbar ist, dass du, also wenn du dir nichts erarbeiten kannst, das ist ja das Versprechen. Das Versprechen der Amis ist so der amerikanische Traum. Du kannst mit deiner eigenen Hände Arbeit immer dein Traum verwirklichen und dann vom Tellerwäscher zum Millionär. Und dann kannst du den Stück Land und dann gehört die etwas von Amerika und Deutschland. - Genau. Und dann polen wir rein. - Dann kannst du das immer weiter verärben und so. Und jetzt, ab dieser Generation, wird es nur noch über verärben gehen, weil überhaupt keiner mehr irgendetwas aufbauen kann, durch eigene Arbeit. Das ist ja schon in meiner Generation eigentlich so, dass du dir kaum mehr Immobilien leisten kannst mit einem normalen Einkommen. Jetzt kommt die KI dazu, jetzt ist das so. Jetzt kommt die KI dazu, da geht gar nichts mehr. Das heißt, eigentlich haben wir quasi so eine Art Besitzverteilungsende. Es ist so Monopoly am Ende des Spiels, wenn einer Person sehr viele Straßen mit Totels drauf gehören und den anderen gehört als nichts. Jetzt Jetzt geht alle anderen pleite, aber das Spiel ist halt danach nicht vorbei, sondern wir sind ja nicht in Monopoly, sondern wir sind alle hier und wollen trotzdem medizinische Versorgung, wir wollen was essen, wir wollen Lebensraum haben und so. Und soll irgendwie auch nett sein. Aber es gehört jetzt leider alles entweder den Leuten, den das Land gehört, oder den, den die KI gehört, die die ganzen Jobs übernimmt. Erkuhl. Und das wird ja auch ein Problem mit dem Businessmodell, nämlich die Leute, den das Land gehört, wollen sie ja vermieten, sonst brauchst du das jetzt wirklich gar nicht mehr. Das wird irgendwie auch wertlos, weil keiner mehr Miete zahlen kann. Und die KI wird irgendwie auch wertlos, weil ja auch niemand kann ja auch dafür bezahlen, also wofür "What's the point", ja. Das heißt, du kannst dann alles besitzen, dann gibt es nur noch 20 Leute, aber diese Armreichschere, in der wir die letzten 50 Jahre schon die verrückt war, die ist jetzt einfach, die ist total out of control, weil die ist total außer Kontrolle, weil das ja auch nicht die arbeitenden Schicht des Betrifters nicht die Müllabfuhr. Das sind die Jobs, die jetzt richtig lange noch bleiben werden, sondern das betrifft anwältest euer Berater, Ärztin. Und das ist letztendlich, wenn du dir das so anguckst, ist es alles sehr sinnlos. Also wie das jetzt gerade passiert, am Ende ist es genau so. Also es macht gar keinen Sinn, das jetzt zu machen, weil dann, also wenn alle nicht mehr arbeiten müssen, und können, dann können sie auch nichts mehr leisten, dann kommt auch kein Gäpen. Also dann hilft es dir auch nicht, dass du Jeff Bees aus oder wär auch immer, bis wir dann gibt es keinen Kunden mehr. Weil es ist einfach nicht, also du baust etwas, was dich selber am Ende, also dich macht es jetzt gerade aktuell reicher. Aber und dann, und das ist ja dieser Monopoly-Moment, wenn dir so viel gehört. Es macht irgendwann gar keinen Spaß mehr. Es ist nulligen. Dann was sie kredite rausgeben. Ich habe dann gibts die Kredite raus, aber alle am Spielfeld sind irgendwie, du bist jetzt offensichtlich der Gewinner, du witzest dann noch ein bisschen weiter spielen. Aber dir macht's keinen Spaß. Es macht so zwei Runden, es ist schon cool, so ein Overlord zu sein. Und dann ist es wirklich mega lang, wenn ich dann höchste auf und sage dir, okay, das bringt das richtig nur an dir. Das sind Maßbevölker. (lacht) Ja, mehr land. (lacht) Maßbevölker, lass es das Spielfeld einfach verdoppeln. So ein Tank noch mal neu an. Ja, es ist irgendwie sinnlos. Aber ich habe irgendwie. Aber es gibt ja Sachen, also. Es gibt ja die. Das ist, glaube ich, aber. Das hört sich also dystopisch an. Aber das ist ja auch spannend, weil durch diese Umverteilung. Also. Es wird ja einfach was geändert werden müssen, weil es so einfach. So das System macht sich ja selber quasi. Es wird sich das wützig, also wir werden. Es kann nicht funktionieren. Wir sind jetzt, ich bin 46. Ich habe zwei riesige Revolution mit "Elebt schon". Einmal von DDR zu Deutschland und dann die digitale Revolution. Und es wird auf jeden Fall noch eine dritte geben. Also und wir werden noch mal ein. Also, diesen. Dass die Systeme, wie wir sie jetzt haben, so noch 45 Jahre. Soll ich jetzt noch 45 Jahre leben. Weitergehen, kann ich mir einfach gar nicht vorstellen. Also da finden wir jeglicher Fantasie, dass das so weitergeht, weil das ist. Das ist dann wirklich komplett sinnlos. Ich bin sehr neugierig darauf, was wird passieren. Also was kommt dazu? Woher kommt eine neue Energie, diese zerstörerische Energie? Das wird jetzt nachbaut's Grundstück irgendwie auch haben wollen und dem Kaputt machen wollen und so weiter. Wir zeigen mir auch, dass das keinen Sinn macht. Genau, ich glaube, das ist das mit dem auch dem Bedeutungssvollen. Das merkt man ja auch, dass es eine Bewegung hin gibt zu. Langsamkeit, Ruhe, sich selber mehr mitkriegen. Dass viele Leute plötzlich Therapie machen, dass viele Leute anfangen zu meditieren, dass es eigentlich Raum dafür entsteht, sich mehr mit seinem Inneren zu beschäftigen. Nämlich, das ist ja was, was ihr keiner wegnehmen kann. Also quasi dein eigenes Land. Ja, das, was wir als Körper haben, das ist unser eigenes Land. Wir wohnen in unserem eigenen. Kann's überall hingehen, kann's überall hinsetzen, kann's überall. Es gibt irgendwie so 'n Kartuner, sagten so 'n Mann, so 'n Bern, mann, du bist so 'n stinkener, dreckiger Berg, wie dumm du noch bist. Und da sagt der Berg, also, ich glaub, du bist das einzige Wesen auf dem Planeten, das zum Leben, das Miete zahlt, um hier zu sein. (lacht) Und du sagst, das ist echt dumm. Das fand ich schon irgendwie. Ich glaube, unser eigenes Land, mehr mitzukriegen. Und dann, die Freundlichkeit auch darin zu entdecken oder zu bemerken, wie hart wir auch zueinander sind und eine eigene Freundlichkeit zu entwickeln und eine eigene, liebevollen Umgang mit sich. Der Mühelos funktioniert, weil wir auch die. das Geschenk sehen können, dass wir hier am Leben sind, gerade. Und es wäre ein bisschen genießen können, auch, obwohl's total schwierig ist und so. Aber einfach mitzukriegen, was das für 'nen Wunder auch ist und wie verrückt das auch ist, einfach hier zu sein, gerade in dieser total verrückten Zeit. Sind wir gerade hier am Leben und es soll ja irgendwie so sein, sonst wär's ja nicht so. Und damit ein bisschen zu sitzen. Deswegen ist meine Meditationsgruppe auch wirklich. Also, ich hab gemerkt, das ist schon sinnvoll, das gerade zu machen und macht auch wirklich total Spaß. Weil ich merke, was kann man gerade machen, außer sich eigentlich hinsetzen und mitkriegen soll, ja? So ist das gerade. - So ist das, genau. Und ich übe damit zu sein, wie es gerade ist. Und dann wird's ja leichter. Also, es wird ja nicht schwerer, wenn ich anfange mich damit zu beschäftigen, es wird ja leichter. Und dann krieg ich's mehr mit und dann kann ich auch wieder, dann werde ich ein bisschen ruhiger und dann ist auch wieder okay. Dann gibt's mir auch nicht mehr so viel Mühe aus nach Angst heraus. Sondern dann macht's auch wieder Spaß, sich Mühe zu geben. Ich hab das auch, was ihr erst schon am Anfang sagt, und wie ich durchwiesen laufend und zu merken, wie sinnlos es ist, doch ist im Grunde. Also, es hat mich überhaupt nicht verzagt, oder so. Und ich merke, ich merke, das ist auch witzig, dass du es die ganze Zeit sagst. Und eigentlich würde man denken, oh Gott, der hat 'ne, ist jetzt depressiv. - Nein. Aber Zero, du bist ja irgendwie belustigt fast. Ja, ja, es ist wie eine Befreiung für dich, ne? Ich finde das auch, wo sie noch. Nein, es ist irgendwie, der, also, es ist ja nicht der einzige Moment, aber so festzustellen, dass die eigene Bedeutung, das merke ich gerade wirklich, die nimmt ab. So, die war vorher wahrscheinlich auch schon nicht so groß wie ich es vielleicht dachte, aber ich merke richtig. Es gibt nur acht Milliarden andere. Also du bist schon sehr wichtig. Ja, aber so.
Ich merke, und merke ich natürlich am deutlichsten auch so als Vater von einem Teenager. Ich komme von wie nach Hause, waren Wochenende weg. Früher, das war ein großes Hallo, sage ich mal. Und jetzt ist es, hi. Ist mir das mitgebracht? Nee, nicht mal. Das ist nur mit dem. Hi. Hi. Und das ist wirklich. Und dann merken wir so, und das ist natürlich, dann hör ich, wie die Tür zugeht und höre, wie hinter der Tür mit freundem Telefoniert wird. Und klar nimmt diese Bedeutung dann als Vater ab. So. Und man ist nicht mehr die Bezugsperson number one oder number two. Und es ist was total. Also klar, gibt es einen Moment auch Mensch. Schade, dass diese Zeit jetzt wie vorbei ist. Aber wie schön, dass dahinter deine eigenen Tür gerade so eine neue Welt aufgegeht. Und da eine große Freundschaft Bedeutung in Freundschaften entsteht und du weiterziehst. Und du deine eigenen Bedeutungsräume, wie definierst. Und dieser Raum, und ich werde für ihn auch immer wichtig sein. Das weiß ich aber, so wie viel man einem Kind bedeutet. Das nimmt dann einfach irgendwann ab. Wissen wir von unseren eigenen Eltern, die Beziehung, wie die ist. Und es hat schon. Klar, gibt es einen Schmerz, aber ich finde das auch total schön zu sehen. Oder dann irgendwie zu hören, von draußen. Ach guck mal, wie lebendig das da gerade ist. Und dass man sich nicht die ganze Zeit so festklammert. Das ist ja auch. Das ist dann fest, man hält sich so daran fest, man hält sich an der eigene Bedeutung fest, für das eigene Kind oder für die Follower oder für weh noch immer. Und man ist. Also das. Ich glaube, hab ich auch schon mal erzählt, ja. Virginia Hetz ist letzte Konzert. Also das. Ich glaube, es waren zwei Wochen und dann gab es dann keine Nachrichten mehr. Also und dann ist es vorbei. Du gibst dir 11 Jahre Mühe, machst Alben, usw. und so fort. Und dann letztes Konzert, zwei Wochen später schreibt die letzte Person, oh, das war so wichtig. Das. das ist. und das ist aber schön, weil dann kann man es neu entstehen. Also ich finde das. Also ich verstehe, warum Menschen. Ich finde das auch toll, wie du das so getrennt hast, zwischen Angst und Liebe. Wenn die Angst übernimmt, in dem Moment, wo dir deine eigene Bedeutungslosigkeit bewusst wird, dann ist es super schwierig, dann gehst du auch freien. Und dann hältst du auch fest, ne? Dann hältst du fest. - Dann hältst du immer feststecken. Und gleichzeitig Geschwindigkeit, ne? Ja. Geschwindigkeit aufnehmen, im Feststecken, um da irgendwie rauszukommen und. Oder festzubleiben. Ich kenne mich jetzt fest und das kenne ich auch so, als ich in meiner Teenagerzeit war. Im Grunde kenne ich dann das Festketten der Eltern, die ein nicht erlauben, dass man Abend auf dem Konzert geht. Da ist sie ein Festhalten, weil nein, du bist dann zu Hause, dann hab ich dich unter Kontrolle und wozu führt das. Und geht dann heimlich weg. Und das trennt sich ab, wenn ich dann zu viel standen würde. Und so weiter. Also das. Ja. Ich glaube, das ist aber auch. Das hat ja auch was mit dem Sinn zu tun, auch mit der Präsenz, um mitzukriegen, dass das. also das, was wir hier auch tun, auf dem Planeten, mit unserem eigenen Land, was wir auch mitbringen. Dass wir. wir haben das Land ja auch bekommen. Das finde ich irgendwie auch in dieser mystischen Tradition voll das schöne Bild, was ich die ganze Zeit auch mal in Wille übrigens. Das wir. Du musst sie einfach länger, musst einfach länger schützen, bei mir. Länger sind. länger meditieren, um dann mehr zu malen. Ja. Ja, mal gucken, ob das dazu führt. Aber dass wir immer zwei Nervensysteme oder zwei Stücke land, quasi lebendiges Land, zwei Menschen, verbinden sich und schaffen ein neues oder auch mehrere, aber erst mal ein neues Leben. Und es ist dann da und übergeben irgendwie auch die Tradition des Lebens an dieses neue Leben. Und dann ist das irgendwann das. Das ist die aktuellste Version von Leben, die es dann gerade gibt auf dem Planeten auch. Und das da drunter sind ja auch. Jahrtausende, Jahrhunderttausende von Tradition wissen und auch Evolution. Also das ist ja teilweise. hat sich ja was in unserer DNA genetisch, wir sehen anders aus und so. Und das machen wir in Slow Motion. Machen wir genau das, ne? Jede unser Leben fühlen wir mit irgendwelchen Dingen und dann baut sich das so ein und dann bauen wir das in unser Kind ein und dann geben wir den Informationen und schreiben irgendwas auf. Und dieser Wissenschatz, den wir haben, der jetzt im KI mündet, das ist ja nicht. das ist ja nicht von jetzt, das ist ja einfach über Jahr Millionen gewachsen, was wir da gerade haben. Und wir sind ja auch mit allem verwandt, was was irgendwie hier ist. Und da merke ich nochmal so, dass dieses Los lassen als Tradition. Ich auch letztens irgendwas übergelesen, dass wir gar keine Tradition mehr haben in so eine Übergabe von auch jungen Menschen ins Leben. Ich glaube, in der Diärgab so was wie Jugendweil oder auch in vielen Indigenenkulturen gibt es so Rituale, wo. Es gibt die Konformation in einem christlichen. Ich glaube, ich weiß gar nicht, ob das noch so ist, dass man dann so ins Erwachsenen sein entlassen wird oder so was. Aber das ist oft. Das ist keine so, du bist jetzt ein Mann oder du bist jetzt eine Frau oder du bist jetzt eine Person, die jetzt im Leben steht. Du machst jetzt was anderes, wer warten jetzt auch, was anderes von dir? Und das hier. das machen wir jetzt nicht mehr, dass überhaupt die Chance hast, eine Fackel zu übernehmen. Das ist immer so, du sagst so, aber jetzt, du hast jetzt viel Aufmerksamkeit bekommen und jetzt musst du Verantwortung übernehmen. Und das ist jetzt eine Verantwortung. Wir gucken dich jetzt auch anders an. Wir gucken nicht mehr so, oh ja, der macht sehr kleine. Und jetzt dann irgendwann gucken eigentlich die Jungen und sagen, so, du hast jetzt viel Verantwortung übernommen. Das war ganz toll. Jetzt wollen wir bei Verantwortung haben, gib mal ab, und gib uns mal das Land damit wir das bestellen können und gib uns mal die größere Wohnung und ziem'a wo anders sind. Weil wir wollen auch jetzt Platz haben, damit wir wieder die Tradition des Lebens fortführen können. Ja, guck mal, was hast du jetzt schön gelebt? Gib ab und nicht, meine. Gib ab. Ja, und schau dir an, wer die Menschen sind, die Männer sind, die gerade sich fest takern an ihren eigenen Land. Hatte so um die 80, ja, und dann, man kann einen zu rufen, gebt ab, jetzt, oh war, Leute, lasst, ist durch, ich prieke jetzt nix. Also ihr könnt jetzt, und selbst wenn nach euch irgendwie eine Straße irgendwann benannt wird, in 100 Jahren weiß es keine Person mehr. Also ganz wenig wissen dann noch, wer du bist, lieber Donald oder wer auch immer. Also das ist gib ab. Ja, es wäre natürlich schön, wenn es so funktioniert wird, aber es kann ja nicht gehört werden. Es fällt ja auf eine Stelle, in der das quasi. - Meinst du, er wird das nicht hören jetzt? Wenn du. Ach so, ja, das kann natürlich sein, dass er es zugespielt bekommt. Ja. - At Jim Carrey hat es doch gesagt, ich übersetz es. Ich wünsche mir, dass alle reich und berühmt werden, um zu sehen, dass das nicht die Antwort ist. Ja. - Das finde ich so super schön. Und trotzdem ist es total schwierig. Also natürlich verlangt es ja auch mich offensichtlich, einen Vortrag so gut vorzubereiten, dass alle wirklich überzeugt sind. Philipp Siva ist der allergrößte. - Von großer bedeutung. Von ganz großer bedeutung, das hat er wirklich toll gemacht. Und aber man spürt es ja auch, total den Unterschied von. Ach, es habe ich jetzt gemacht. Also dieses. Ich tu es um zu beweisen, wie grandios ich bin, ja. In einem goldenen Nazismus, einmal voll auf der Bühne so. wuff. oder. Also, und es wirklich eine andere Energie drin. Ich mach aus totaler Überzeugung, dass. mir Meditation wahnsinnig gut tut, jetzt eine Meditation-Skruppe und ich setze mich jeden Morgen dahin. Und leite da was an, nicht um zu scheinen, nicht um irgendwas, sondern. weil es schön ist. Und dann trete ich auch zurück und gebe anderen Raum das andere. Und dann passiert was anderes. Und ich glaube auch bei Vorträgen kann das so sein, eigentlich, dass man geht es mir darum, wirklich Kontakt mit dem Publikum zu haben und mitzukriegen, wie geht es denn gerade? Und wo sind wir. und wie. wie interessier ich mich auch für deren Perspektive und können was zusammen machen? Oder will ich den quasi hier einmal von Lads knallen, das ich es kapiert habe und sie noch nicht. Aber sie können viel von mir lernen. Wenn sie mich kaufen. - Wie passend great. - Wie ist es? Ja, das finde ich. Ich gehe nicht mehr so gerne auf Festivals. Und auch nicht mehr so gerne auf Konferenzen. Weil es immer noch kommen, die. Ja, aber dann ist es. das ist irgendwie doch fast anderes, finde ich. Aber bei diesen Festivals, man sieht auch. das eigentlich dreht sich alles dann doch um den Headliner. Und der Headliner ist eigentlich auch der glücklichste, weil danach kommt niemand mehr. Ich kenne das auch noch selber, wenn wir und wie keine Anruhe spielst, 18 Uhr und ich denk so, das war ein richtig geiles Konzert und danach kommen die Beatstakes. Okay, vielen Dank. Dann ist alles egal. Also, dann ist es so richtig sinnlos. Es ist egal, wie viel Geld du bekommst, wie geil das war, danach ist halt Arnim und. haut alles weg. Und ich finde. Ja, bei uns auch früher ganz oft dann Deichkinder. Und so, und dann ist so, ja, okay, danke. Also, warum sind wir eigentlich gleich noch mal hergefahren? Und bei den Konferenzen ist das sehr genau das Gleiche. Also, bis dann irgendwie beim OEMR und da ist ein toller Speaker. Und du denk so, oh, das war jetzt aber richtig inspirational. Und danach kommt halt eine andere. Und danach kommt noch ein anderer. Und am Ende waren es da doch nur Regroobin, der irgendwie ist richtig geil. Gebarmawatter. Ja, das ist irgendwie. und da ist es ja dann auch so eine Art. ja, Bettbewerb. Und ich verstehe das auch, wenn so Künstler. wenn man mal Headliner waren und dann geht's wieder runter, dann kommen die neuen nach oben, wie schwer das auch ist. Also da so mitzusehen, auch scheiße, jetzt bin ich nicht mehr so bedeutungsvoll. Und jetzt sinkt mein Marktwerk. Ja, deswegen muss man glaube ich genau das wirklich finden, dass es eben nicht darum geht um dieses. in der Sonne strahlen, sondern um das, was einen daran wirklich begeistert. Aber das ist das einzige, was einen wirklich weiter produzieren und machen und lebendig sein lässt, wenn ich das Tuhel, weil ich das tun will. Ich finde irgendwie hast du ja viel davon, dass zu. und ich muss sagen, ich such das noch. Ich weiß noch nicht, was das bei mir genau ist, dieses, das, wo ich ohne Energie zu verbrauchen, einfach immer weiter machen kann, ohne beglatscht zu werden. Es fällt mir einfach schwer und es ist auch total unangenehm, weil ich das eigentlich will. Aber ich habe gemerkt, quasi dieses nach außen strahlen zu müssen, um Bestätigung zu bekommen, führt dazu, dass ich nicht weiß, was ich will. Weißt du, ich betäube mich quasi mit Applaus und freundlichen Kommentaren. Wenn dann blöde Kommentare kommen, bin ich auch total verletzt davon natürlich. Also es geht ja, dass eine ist quasi die Währung vom. Bist du halt in der Währung bezahlt, dann gibt's halt auch minus auf dem Konto. Und dieses, die Entfernung von. ich bin ganz großartig zu. Oh, jetzt habe ich gerade keine Buchung. Es interessiert sich niemand mehr für mich. Ich bin bedeutungslos. Das ist ja die gleiche Droge, die ist. und was zu finden, wo du weißt, "Ahh, ich mach das einfach, weil ich das mache." Ich habe gestern Abend, die den Konzertfilm von Harry Styles mir angeguckt, der gerade auf Netflix läuft. Und er hat er sein neues Album, das erste Mal so richtig vorgestellt, vor Publikum. Da war ich auch so begeistert davon, weil ich dem so angesehen habe, oder meine ich zumindest, dass der einfach genau das macht, worauf der Lust hat, dass der so die Songs so macht und dass er. und dass Album das neu ist, fantastisch. Das ist so großartig. Der Essen Künstler, der einfach seinen Ding macht, der jetzt nicht noch mal sagt, "Ahh, das vor vier Jahren war ja erfolgreich, dann mache ich das noch mal ähnlich, mit der ähnlichen Instrumentierung, sondern ähnlich, auch wie Billy Eilisch, die sich einfach so künstlerisch weiterentwickeln und du siehst dann, aber wenn der aus der Bühne steht, mit was für eine. also eine klaren auch unsicher, weil neue Songs und so weiter. Aber der steht dann. Es gab einen Moment, wo ja. Der findet das so geil gerade, was er da gemacht hat mit seinen Produzenten und sein Team, der liebt einfach das, was er kreiert hat und ist voll drin, in dem Moment. Und ich kann unklarer sagen, ja, das stimmt, das ist auch mega geil, was er da gemacht hat, diese Freude. Und. und das ist so anstecken, es gibt gar nicht so viele, glaube ich, die das wirklich richtig beherrschen. Und das ist etwas, aber das sollte vielleicht also so. das Ziel sollte sein, eher so Harry Styles zu werden, also nicht im Sinne von Stadion oder irgendwas zu. Aber es wird selbst, unless you can be Harry Styles. Ja, aber so, ich finde das. Ich hab mir jetzt auch ein paar Interviews von denen angeguckt und so. Das ist schon. Aber die beiden englischen Gasti, oder? Nein. Nein, aber ich finde das. würde ich auch gar nicht wollen, aber so. Also, ein künstlerisch ist ja gerade wirklich so voll in seiner Kraft. Er ist bedeutungsvoll wie kaum ein anderer, aber es wirkt nur, nur bemüht. Sondern er macht einfach seinen Dingen. Und das Überraschend an dem ist ja, man denkt ja eigentlich, dass es so ein Indie-Künstler ist. Und dann spielt er halt. Mensch heißt da vor, ich weiß ja gar nicht, wie viele Tausende von Menschen da war. Und der Netflix-Server ist lahmgelegt gewesen. War da so viel zugeguckt, aber allerdings so. Und es klingt aber so. so geschmackvoll und so einzigartig und. mühelos. Ja, also. mehr Harry Styles. Und dann. my Harry Styles. So, Philipp, ich muss jetzt. Ich muss dringend meditieren. Ich muss ganz dringend meditieren. Ich muss ganz dringend noch ein paar Podcasts, wie vor der Zieren. Ja, hat mich gefreut, dass wir uns so bedeutungsvoll gesprochen haben. Mich auch. Bedeutungsschwanger. Nee, es war nicht "bedeutungsschwanger". Das ist auch noch so ein Ding, ne? Wenn man das "bedeutungsschwanger" hat, hat ich mir auch noch aufgeschüttet. Also, aber. Ja, das ist, wenn's noch im Prozess ist, ne? Ja. Ja. Na ja, wir gehen aus aus dem Prozess. Tschüss. Vielen Dank fürs Zuhören da draußen. Ich gehe in Regal verkaufen. Zu gestern Regal verkaufen. Und ich. Mein neuer Job, ich hoffe, dass mir das. immelnd Frieden bringen. Philipp ist Möbelhändler. Na ja, dazu. Du hast doch auch jetzt Lampenverkäufer angefangen. Ich hab als Lampenverkäufer angefangen und du hörst als Möbelverkäufer aus. Ist ja wunderbar. Oder? Ja. Mie mein Schelferndall. Bis dann, Tschüss. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Die Sprecherin entdeckt eine neue Facette der anderen Person durch deren tiefe, ruhige Stimme während der Meditation.
Es wird über die Sinnhaftigkeit von Mühe und Anstrengung im Leben diskutiert, insbesondere der Unterschied zwischen angstgetriebener und liebevoller Motivation.
Die Unterhaltung reflektiert über die Suche nach der eigenen Rolle und der "mühelosen Mühe", bei der Tätigkeiten natürlich fließen.
Beispiele aus dem Alltag (Sport, Arbeit, Vorträge) verdeutlichen den Kontrast zwischen erzwungener Anstrengung und authentischem, leichten Engagement.
Die Bedeutung von Übung und Vorbereitung wird thematisiert, mit einem Blick auf Künstler wie Comedians, die ihre Auftritte intensiv proben.
Summary:
Das Gespräch beginnt mit der Überraschung über die tiefe und ruhige Stimme einer Person während ihrer Meditationssitzungen, was eine neue, entschleunigte Facette von ihr offenbart. Der Dialog vertieft sich dann in eine Reflexion über den Sinn von Mühe und Anstrengung im Leben. Es wird die Frage aufgeworfen, warum Menschen sich so viel Mühe geben, wenn doch vieles vergänglich ist, wie etwa die Namensgeber von Straßen, die oft in Vergessenheit geraten.
Dabei wird unterschieden zwischen einer von Angst getriebenen Anstrengung (etwa aus finanzieller Notwendigkeit) und einer von Liebe oder Leidenschaft motivierten "mühelosen Mühe". Letztere zeichnet sich dadurch aus, dass Tätigkeiten leicht und natürlich fließen, wenn man seine authentische Rolle gefunden hat, wie an Beispielen aus Sport, Beruf oder kreativer Arbeit illustriert wird. Die Sprecher tauschen persönliche Erfahrungen aus, etwa das vorzeitige Verlassen des Fitnessstudios oder die Herausforderung, Vorträge mühelos vorzubereiten.
Sie bewundern die Disziplin von Künstlern wie Comedians, die ihre Auftritte intensiv proben, und erkennen an, dass wahre Meisterschaft oft darin liegt, große Anstrengung mühelos erscheinen zu lassen. Die Kernbotschaft ist die Suche nach Tätigkeiten, die nicht erzwungen, sondern aus innerer Übereinstimmung heraus ausgeübt werden.
FAQs
Während der Meditation spricht der Anleiter mit einer tieferen und ruhigeren Stimme, was eine andere Facette seiner Persönlichkeit zeigt und einen meditativen Raum schafft.
Meditatwith ist eine Plattform mit einer Website (meditatwith.de) und einem 24/7-Livestream (meditatwith.life), der kontinuierlich Meditationen anbietet, ähnlich einem Fernsehsender für Meditation.
Es ist wichtig, auf das eigene Gefühl zu hören. Wenn man sich nicht danach fühlt, kann es richtig sein, die Aktivität abzubrechen, um Authentizität und Leichtigkeit zu bewahren, anstatt sich zu zwingen.
Mühe kann aus Angst oder Liebe motiviert sein. Wenn sie aus Liebe und Leidenschaft kommt, fühlt sie sich leicht an und gibt dem Handeln Sinn, auch wenn die Ergebnisse vergänglich sind.
Mühelose Anstrengung entsteht, wenn man in seiner passenden Rolle agiert und von Leidenschaft getrieben ist, während mühevolle Anstrengung oft auf Zwang oder Angst basiert und sich schwer anfühlt.
Man erkennt es daran, dass die Tätigkeit sich leicht und natürlich anfühlt, Freude bereitet und nachhaltig Energie gibt, anstatt auszulaugen oder ständig Überwindung zu kosten.
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