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Warum dein Kind ständig die Geschwister ärgert und was wirklich dahintersteckt

27m 40s

Warum dein Kind ständig die Geschwister ärgert und was wirklich dahintersteckt

Der Podcast beschäftigt sich mit drei typischen Geschwisterfragen aus unterschiedlichen Autonomiephasen. Bei der ersten Frage (5-jähriger Bruder nennt 3-jährige Schwester „dumm“) wird das Verhalten nicht als böswillig bewertet, sondern als Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse, insbesondere nach Gerechtigkeit oder Sicherheit. Die Eltern werden angeleitet, durch klare Rangfolgen (Geburts-, Situations- oder Bedürftigkeitsrangfolge) die Gerechtigkeit in der Familie zu stärken, ohne das Kind zu beschämen. Bei der zweiten Frage (7 und 10 Jahre alt, ständiger Streit) wird ein tief verwurzeltes, unerfülltes Gerechtigkeitsbedürfnis aus der ersten Autonomiephase vermutet. Die Lösung umfasst eine gemeinsame Analyse der Konflikte mit den Kindern und die Anwendung der vier Gerechtigkeitsstrategien. Zusätzlich müssen die spezifischen Bedürfnisse der zweiten Phase (Zugehörigkeit für das 7-jährige Kind) und der dritten Phase (Individualität und Freiheit für das 10-jährige Kind) berücksichtigt werden. Die dritte Frage (11-jähriges Kind zeigt ständig, dass seine Sachen besser sind) zielt auf Verständnis ab. Das Verhalten wird als Versuch gedeutet, auf unerfüllte Bedürfnisse in allen drei Autonomiephasen aufmerksam zu machen, insbesondere Sicherheit, Orientierung und Anerkennung. Die empfohlene Vorgehensweise ist eine genaue Beobachtung der Situationen und eine bedürfnisorientierte Kommunikation, um dem Kind zu helfen, seine Bedürfnisse auf konstruktive Weise zu erfüllen.

Transcription

4600 Words, 28327 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zum Elternpodcast Nummer eins in Deutschland. Familie verstehen Gewaltfreie Kommunikation für Eltern. Ich bin Kati Weber für dich gern Kati und als ausgebildete Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation nach Mascha Rosenberg, Elternberaterin, zwei frache Spiegel-Bestseller-Autorin und Mama von zwei Kindern, bin ich hier, um dir dabei zu helfen, dein Kind wirklich zu verstehen. Und ihm die Führer, die Führung und gleichzeitig die Liebe und Achtung zu schenken, die es braucht. Und mit dem von mir entwickelten Erziehungs- und Beratungskonzept der Lila Liebe zeige ich dir, wie das im turbulenten Familienalltag gelingen kann. Jeden Montag bekaust du hier eine neue Folge mit Impulsen und Strategien für deine Bindungs- und Bedürfnisorientierte Elternschaft. Unterstützung dabei, Konflikte friedvoll zu lösen, das wissen darüber, wie du die Bedürfnisse deines Kindes und deine eigenen Erkennst und erfüllsst und die ungeschönte Wahrheit über deine Verantwortung als Eltern teil. Und das alles authentisch, mit Tacheles und auf den Tisch gehauer, voller Lila Liebe versteht sich von selbst. Klick jetzt auf Abonnieren oder den Plusbatten und hol dir Woche für Woche mehr verstehen, mehr Kooperation, mehr miteinander und mehr Leichtigkeit in deinem Familienalltag und das alles ohne Belohnung und Bestrafung. In dieser Folge beantwortet ich Fragen aus meinem Fragenfreitag bei Instagram, weil der nämlich total gut ankommt, wie ich finde, das mache ich davon abhängig, wie viel Fragen reinkommen und es sind, wie ich finde, unglaublich viele Fragen, die da reinkommen. Wenn ich den Fragenfreitag dort eröffne und dann haben wir gesagt, kommen wir nehmen, daraus mal Fragen mit in den Podcast und wir haben uns drei Fragen rausgesucht, die sich in drei Autonomiephasen, 1. Autonomiephase, 2. Autonomiephase, 3. Autonomiephase und ich helfe anhand dieser Fragen zu übersetzen, welche Bedürfnisse unerfüllten Bedürfnisse könnten, hinter dem Verhalten des Kindes stecken und gebe Strategien an die Hand, wie ihr dieses Bedürfnis erfüllen könnt und am Ende gibt es sogar noch einen Haufen, im Bettie für dich, obendrauf. Also jans viel Freude, ganz viel Impulse, los geht's. Dülim Werbung anfang. Ein kurzer Boxen stopp für dich und dein Familienalltag denkst du dir auch manchmal Hilfe. Mein Kind ist in der Pubertät ab Herbst 2026 startet mein brandneuer Online-Course mit Teen Age-Ran auf Augenhöhe, das Geniale daran. Du bist von Anfang an dabei, denn der Kurs entsteht gerade und du kannst dir jetzt deinen Platz auf der Warteliste für 0 Euro sichern natürlich komplett unverbindlich und diese Warteliste ist weil mehr als ein Schnöder-E-Mail-Verteiler, denn wir starten direkt in einer interaktiven Telegram-Community, in der ich exklusiver Einblicke in die Entstehung des Kurses sowie Impulse und Sprachnachrichten mit ihr Teile. Mein Teenie-Sund Günter ist mit Einblicken aus seinem Leben für dich am Start, so fener in seinem Teenie da sein, die Bratschaft zu finden. Mitmachen ist bei uns sehr freiwillig. Hüppfig jetzt über den Link in den Schonuts direkt und unverbindlich auf die Warteliste, auf die interaktive Warteliste und komme jetzt in meine Community. Ich freue mich auf dich. Die erste Frage, die wir uns rausgesucht haben, lautet mein großer 5 nennt seine kleine Schwester 3 sehr oft dumm. Wie kann ich passend reagieren? Als erstes gucken wir uns jetzt mal das Alter an deines großen Sohnes, 5 Jahre alt, das heißt erste Autonomiephase. Ich weiß also, dass hier das oberbedürfene Sicherheit auf jeden Fall am Start ist und erfüllt und ich sag mal so, der Klassiker unter Geschwistern, wenn Geschwister sich streiten ist, das Bedürfnis nach Gerechtigkeit, also hierher hier in der Familie. Das heißt, wenn dein Groß, als wäre jetzt spannende in welchen Situationen er zu seiner Schwester, sagt du bist dumm, ob er gegebenenfalls darauf aufmerksam machen möchte. "Ei, sieht mich jemand, hört mich jemand, bin ich, habe ich hier mein Platz in der Familie?" Also, es kann sein, dass er versucht, sich um sein Platz in der Familie zu kümmern, zu gucken, dass es auch Gerecht von Statten geht. Vielleicht hat er in diesem Moment den Eindruck, dass seine Schwester mehr geliebt wird, mehr bekommt als er, mehr darf als er, mehr Mama nähe bekommt, einfach mehr, mehr, mehr, mehr bekommt und das ist seine Strategie, um darauf aufmerksam zu machen, dass ein Bedürfnis bei ihm unerfüllt ist und wo auch immer er das her hat, das ist auch wurscht. Er sagt, du bist dumm und du fragst mich, wie kann ich passend darauf reagieren? In dem du, auf jeden Fall erst mal in deine Haltung, ganz klar hast, dass dein fünfjähriger Sohn das nicht macht, um seine dreijährige Schwester zu errern. Er macht das nicht, um euch das Familienleben zu Hölle zu machen, sondern er macht das für sich, er versucht sich um sich zu kümmern, indem er mit dieser Aussage versucht, auf mindestens ein unerfülltes Bedürfnis aufmerksam zu machen, für die Erfüllung dieses Bedürfnis braucht er ja, deine Hilfe, weil er ja noch in seiner Entwicklungsphase ist. Er braucht Hilfe, es zu schaffen, er braucht deine älterliche Führung, das heißt, er braucht, dass du erkennt, was sind seine unerfüllten Bedürfnisse und dass du ihm hilft und zeigst, wie das geht, diese Bedürfnisse zu erfüllt. Und wenn wir jetzt davon ausgehen, weil ich mache jetzt hier gerade so ein bisschen 1 plus 1 macht 2, ich nenne auch gleich sicher noch 1, 2 Beispiele, wo es vielleicht auch ein anderes Bedürfnis sein kann, was dahinter steckt. Nehmen wir mal an 1 und 1 ist 2, wir haben also Geschwister und das eine Geschwisterkind, du hast den Eindruck, es ärgert, das andere Geschwisterkind, es ist der Eindruck, weil es ist ja nicht so, dass wir sagen, er ärgert seine Schwester, sondern er sagt, du bist dumm, das ist das, was er macht und wir bewerten das gar nicht, dass ich sage, na ja, ich hör sie trabsen, hier wird es vermutlich um Gerechtigkeit gehen, um die Herreiche in der Familie, das heißt, du darfst in deine älterliche Führung kommen und da überprüfen, ob die Gerechtigkeit so erfüllt ist, dass es für alle in der Familie passt. Also es gibt ja vier Strategiemöglichkeiten, wie du Gerechtigkeit erfüllen kannst, du überprüft einmal in Situation, achtet ihr auf die Geburtnerangfolge, also er ist der erstgeborene, die Schwester ist die zweite Geborene und es gibt Situationen, wo zum Beispiel beide Kinder auf deinen Arm wollen und sie haben gleichzeitig gefragt, dann geht es nach der Geburtnerangfolge erst der erstgeborene, dann die zweite Geborene genau und das formulierst du auch so, am Ende kannst du sie beide auf dem Schuss haben, nur du sagst, okay, ihr wollt beide auf mein Schuss erst der große, dann die kleine, wobei ich würde vermeiden, groß und klein zu sagen, sondern ich würde die Namen nennen, also erst Peter und dann Sandra und wenn sie fragen, warum, weil Peter zuerst in der Familie gewesen ist oder wir nehmen die Situationsrankfolge, das heißt sie habe nacheinander gefragt, erst hat die Schwester gefragt und dann hat der Bruder gefragt und abhängig davon, wie alt sie sind, wer hat zuerst gefragt, dann kommt zuerst die Schwester auf den Schuss und dann der Bruder, ich dürfte mir man notieren, welche Namen ich getrennt habe, vielleicht mache ich das gerade mal, dann kann ich das nämlich weiter machen, was hatte ich denn, nehmen wir Peter und zu Sandra jetzt, so schreibe ich mir auf, so Sandra und dann kann ich das glaube ich ein bisschen deutlicher machen, also Peter und zu Sandra fragen gleichzeitig, Mama, wir wollen auf ich will auf deinen Arm, dann gehen wir nach der Geburtnerangfolge erst Peter dann so Sandra und das sagst du genauso, am Ende können sie gleichzeitig auf deinem Schuss sitzen, weil du hast zwei Beine, wenn du bereit dazu bist oder Susanne, da warten, bist du mit Peter fertig bist und du entscheidest, wann Peter fertig ist, weil du nämlich das Familien überhaupt bist und hier wird dann gegebenenfalls gleichzeitig das Bedürfnis nach Grenzen erfüllt. Er geht situationsrankfolge, Susanne fragt zuerst, kann ich auf deinen Arm und dann kommt Peter, ich will auch Susanne hat zuerst gefragt, also nämlich erst zu Sandra auf den Schuss und dann Peter, dann haben wir noch die Bedürfdichkeitsrangfolge, das heißt Peter hat ein Bedürfnis zum Beispiel Durst und Susanne braucht Hilfe bei der Entlehrung, dass ich würde jetzt entscheiden, dass das Bedürfnis nach Entlehrung notwendiger ist, dass ich erst zu Susanne gehe, weil sag ich mal so, die Gefahr, dass Susanne einpolert ist auf jeden Fall gegeben, wenn dem so ist, also sorge ich da dafür, dass sie alles hat, was sie braucht und dann gehe ich zu Peter und gebe Peter was zu trinken, oder Susanne möchte spielen und Peter hat sich gerade wehgetan, dann gehe ich zuerst zu Peter und gebe ihm Fürsorge und dann gehe ich zu Susanne für Spiel und Spaß. Und dann haben wir noch die, wir haben jetzt, wir haben jetzt, wo Wurdenrankfolge, situations, Bedürfdichkeitsrangfolge und also Besitzrangfolge, die haben wir auch noch, das ist dann gerne bei Spielsachen der Fall, also sie streiten sich um einen Spielzeug oder es geben sie wollen es am Spielen und Peter sagt, dann du bist dumm und damit will er sagen, ey, ich brauche hier Gerechtigkeit, du hilfst, wehm gehört da Spielzeug, wenn es Peter gehört, entscheidet Peter, wer damit spielt, am Götes Susanne, entscheidet Susanne, wer damit spielt, gehört es beiden, ist die Frage, wer hatte es zuerst, dann sind wir in der Situationsrankfolge, also ich erkläre die hier gerade, die vier Strategien, wie du dafür sorgen kannst, Gerechtigkeit in der Familie herzustellen. Wenn es denn, dass Bedürfnis ist, was hinter, du bist dumm, steckt, es könnte natürlich auch sein, dass die Schwester etwas macht und also Susanne macht etwas und Peter sagt, du bist dumm, weil er damit sagen will vielleicht, ey, ich will das auch machen oder dann geht es um Autonomie, ich wollte, wenn es dann schon wieder geht, ich wollte das zuerst machen, sind wir wieder bei der Gerechtigkeit. Oder es kann auch sein, dass Peter damit fragt, ob er in Sicherheit ist und fragt, ob wirklich Führung da ist, er möchte gerne etwas schaffen, kriegt es nicht ganz geregelt, die Susanne kommt dran vorbei und dann sagt er zu Susanne für dich auch, aus heiterem Himmel und einfach so hin, gerotzt du bist dumm. Ah, du bist dumm, das hast du gerade zu deinen Schwester gesagt, weil du würdest das da gerne schaffen, was du gerade machst. Ja, und du bist total frustriert. Ja, du brauchst Hilfe, das zu schaffen. Ja, ich helfe dir das zu schaffen. Und das heißt, dass du gar nicht auf dieses dumm eingehst, das sagt man nicht. Oder wir gehen doch freundlich miteinander um und könntest du nicht ein anderes Wort. Weren, warum machst du das denn, sondern du gehst direkt auf Peter ein und versuchst das dumm zu übersetzen. Und dann bleiben wir dabei, ich gehe davon aus, dass hier eins und eins gleich zwei ist und das Bedürfnis nach Gerechtigkeit dahinter steckt. Und dann bekommen wir direkt zu zweiten Frage, die auch erst mal auf Gerechtigkeit hinführt. Gleichzeitig sind da noch zwei andere Sachen zu erkennen für mich. Und zwar ist die Frage, wie gehe ich damit um, dass Geschwisterkinder in unterschiedlichen Autonomifasen 7 und 10 Jahre keinen Draht miteinander haben und nur streiten. Also Autonomifasen haben wir hier die zweite, denn das eine Kind ist 7 Jahre alt und das andere Kind ist 10 Jahre alt. Also dritte Autonomiephase. Ich mach hier auch Peter und Susanne, der Einfachheit halber. Daraus also Peter ist 7 und Susanne ist 10. Susanne ist also in diesem Fall die ältere, die erst geborene. Und du sagst, dass sie kein Draht miteinander haben. Das ist eine Interpretation. Das ist deine Wahrnehmung. Das heißt gar nicht, das dem so ist. Und du hast den Ahnung, dass sie nur streiten. Also sie werden gar nicht nur streiten. Genauso wie alles ist schlimm. Sie streiten nur immer. Nee, also in welchen Situationen genau? Was wird gesagt? Oder was und oder was wird gemacht? Und ich nehme mal an, weil wir hier unter Geschwisterkinder sind. Dass es hier auch darum geht, dass beide versuchen, sich das Bedürfnis nach Gerechtigkeit zu erfüllen, dass das wahrscheinlich schon lange unerfüllt ist. Wir sind hier in der zweiten und ersten Autonomiephase. Und in meinem Konzept der Lila Liebe ist Gerechtigkeit. Und das ist ein primär wichtiges Bedürfnis in der ersten Autonomiephase. Es bleibt natürlich bestehend im Laufe der Entwicklung und im Laufe des Lebens. Nur wenn es natürlich bereits in der ersten Autonomiephase unerfüllt geblieben ist und jetzt gucke ich mir das mal an, Susanne ist drei Jahre alt gewesen, als Peter zur Welt kam. Und Susanne war dann in der ersten Autonomiephase mit drei Jahren unter anderem Gerechtigkeit enorm wichtig. Und da kommt jetzt ein Geschwisterkind, dass die ganze Hierarchien der Familie wird auf den Kopf gestellt. Und jetzt einfach mal, dass das eben nicht so begleitet wurde, dass Susanne ihr Bedürfnis nach Gerechtigkeit so erfüllt bekommen hat, wie sie es gebraucht hätte und Peter am Ende wahrscheinlich auch nicht. Das heißt, dieses Bedürfnis, diese Sehnsucht nach Gerechtigkeit, nach der Hierarchie in der Familie, wo ist mein Platz in der Familie, wo gehörig hin? Ist schon seit Jahren unerfüllt. Das heißt, es zieht sich mit durch. Und mit ihren Streitereien war noch immer sie sind. Was sie sagen, was sie machen, das dürftest du dir ganz genau an gucken, um aus der Bewertung rauszukommen. Sie haben kein Drahtmittinander und sie streiten nur. Wollen sie auf jeden Fall auf das Bedürfnis nach Gerechtigkeit hinweisen. So, jetzt haben wir hier Peter in der zweiten Autonomiephase. Der schreit halt ganz klar nach dem Oberbedürfnis in der zweiten Autonomiephase. Zugehörigkeit, der braucht Gemeinschaft, der braucht diese Familie, der braucht die es verstehen und verstanden werden. Das ist dem total wichtig. Und das ist wahrscheinlich unglaublich frustriert, weil er das so nicht bekommt. Und Susanne mit ihren Zähnien ist in der dritten Autonomiephase. Und in der Lila Liebe haben wir da Unterbedürfnisse wie zum Beispiel Individualität. Die möchte ich jetzt rausfinden. Wer bin ich eigentlich? Und die braucht Freiheit, die will unabhängig sein. Und hat überhaupt kein Bock, gerade sich mit ihrem Bruder auseinanderzusetzen. Und dafür darf sie Raum bekommen. Das heißt, obwohl du sagst, wir haben hier zwei, ich sag, also ich sag das. Du sagst unterschiedlicher Autonomie-Fasen. Ich sage, wir haben zwei offensichtliche Autonomie-Fasen am Start. Die zweite bei Peter bei Susanne, die dritte. Nur wir haben hier auf jeden Fall ein unerfülltes Bedürfnis aus der ersten Autonomie-Fasen. Nimm ich Gerechtigkeit am Start. Das heißt, als allererstes darfst du dich wie bei Frage Nummer eins, um Gerechtigkeit kümmern. Der Vorteil ist bei sieben und zehn Jahren. Du kannst dich mit meinen Kindern an einen Tisch setzen und die verschiedenen Konfliktsituationen hinterfragen. Und sie auch fragen, fühlte euch ungerecht behandelt. Weil das ist meistens das Indiz. Wenn ein oder beide Kinder sagen, das ist ungerecht, das ist unfair. Du hast Peter viel mehr lieb als mich Susanne kriegt. Immer viel mehr als ich. Das dürfen die mal sagen und das sammels du. Und dahinter steckt das Bedürfnis nach Gerechtigkeit. Und mit den vier Faktoren, die ich dir am Anfang der Folge genannt habe, wirst du jetzt mit ihm gemeinsam das durchgehen, wie ihr für Gerechtigkeitsock. Nur für Gerechtigkeitsock. Du, weil du mit deinem Partnerin, ihr seid das Familien überhaupt. Hier geht es auch nicht darum. Wer ist jetzt das Oberhaupt? Und wer ist das Oberhaupt? Sondern ihr seid beides auf Augenhöhe gleichberechtigt, wenn ihr denn zu zweit seid. Und abhängig vom Geschlecht natürlich. Und in verschiedenen Situationen könnt ihr ja auch entscheiden. Wer hat das sagen? Und das teilt ihr den Kindern auch mit. Das gibt dann natürlich auch unglaublich viel Orientierung. Auch ein Unterbedürfnis von Sicherheit. Und Sicherheit brauchen wir alle als Grundlage dafür, dass wir weiter uns entwickeln können. Das heißt, als erstes, klärst du, sorgst du dafür, dass Gerechtigkeit erkannt wird und du sorgst dafür, dass Gerechtigkeit bei euch im Alltag immer wieder erfüllt wird. Und dann gehen wir noch auf die Unterbedürfnisse ein. In der zweiten Autonomiephase du hast also im Blick das Peter, gerade ganz viel Zugehörigkeit, braucht ganz viel Gemeinschaft. Der braucht ganz viel Empathie. Da legst du bei ihm den Fokus drauf und bei Susanne mit 10 Jahren legst du den Fokus drauf, die darf ihren Freiraum bekommen, die darf unabhängig sein, die darf in die ihre Individualität herausfinden und da unterstützt du sie dabei. Genau. Und das ist eigentlich total spannend, weil bei der ersten Frage waren wir ja ausschließlich in der ersten Autonomiephase. Da habe ich das Bedürfnis Gerechtigkeit hervorragung. Jetzt sind wir in der zweiten und dritten Autonomiephase. Ich erkenne das unerfüllte Bedürfnis aus der ersten Autonomiephase. Wir nehmen Bedürfnis aus der zweiten und aus der dritten mit rein. Weil auch Susanne braucht natürlich die Bedürfnisse aus der zweiten Autonomiephase. Denn die bleiben ja. Wir haben alle, nach Marjarozenberg, haben wir alle immer die gleichen Bedürfnisse. Nur wir haben nicht immer gleichzeitig die gleichen Bedürfnisse unerfüllt. Sondern wir sind ja immer im Prozess und in verschiedenen Situationen und mit den Streitereien, mit diesem, deinem Eindruck, sie streiten sich nur, wollen deine Geschwister die etwas sagen. Wir haben einen Draht miteinander, den Draht, den sie haben, denn sie sind Geschwister, sie sind systemisch miteinander verbunden. Ob du den jetzt gut findest oder nicht? Das kannst du immer so stehen lassen. Das kannst du bei dir lassen. Viele sind ja auch so groß geworden. Man muss sich in der Familie miteinander gut verstehen. Man muss nett und lieb miteinander sein. Wir müssen ein Scheiß. Viel wichtiger ist, dass du in deine Führung kommst und erkenntst, was die Kinder mit ihrem Verhalten sagen wollen und welche Bedürfnisse da steckt und hilft ihnen dabei, diese Bedürfnisse zu erfüllen. Jut, die dritte Frage, warum möchte mein Kind 11 Jahre unter anderem Kindern immer zeigen, dass ihre Sachen mehr und besser sind? Wir bleiben in meinem Blick mit der Lila Liebe, das heißt, mit den verschiedenen Entwicklungsphasen. Und es geht ja darum, die Bedürfnisse zu erkennen. Jetzt ist hier die Frage, warum möchte mein Kind unter anderem Kindern immer zeigen, dass ihre Sachen mehr und besser sind. Warum? Du möchtest dein Kind also verstehen. Bei den anderen beiden Fragen, was wie gehe ich damit um? Wie komme ich in die Wirksamkeit? Hier ist beim Warum? Die Frage, ich möchte es gern verstehen. Du möchtest dein Kind 11 Jahre, als verstehen 11 Jahre, ist in der dritten Autonomie Phase. Das heißt, es hat sowohl den Bedürfnis strang der ersten, als auch der zweiten Autonomie Phase und der dritten Autonomie Phase Bedürfne. Also einmal hinter dem Verhalten durch alle Bedürfniswelten der drei Autonomie-Fasen reiten. Und das Verhalten ist, also unter anderem Kindern immer zeigen, dass ihre Sachen mehr und besser sind, immer natürlich nicht, sondern in dem Moment, wo sie es macht. Also, wann macht sie es? Wie oft in der Woche, in welchen Situationen? Und wahrscheinlich wird das Kind sagen, "Mein Pony ist viel größer als Dein, also mein Spiel Pony ist viel größer als Dein, ich bin bereits im vierten Mathehaft. Ich habe den schönsten Pulower, wesig nicht. Meine Mama ist erfolgreicher als Deine. Auf jeden Fall scheint es diesem Kind wichtig zu sein, sich um sich zu kümmern wie allen Menschen. Und mit diesem Fall möchte dieses elfjährigen Kind auf sich aufmerksam machen." Als Erstes checken wir, ob denn die Sicherheit des Oberbedürfnissen der ersten Autonomie-Fase erfüllt ist? Bedürfen uns gegebenenfalls das Unterbedürfnis nach Orientierung angucken? Wer, was, wann, wo, wie, hat? Das Bedürfnis grenzen dürfen wir uns angucken. Frag dieses Kind eventuell, sind meine Grenzen erfüllt? Bin ich beschützt? Bin ich in Sicherheit ist die Frage. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das der Fall ist. Dann gehen wir eine Autonomie-Fase weiter. Da haben wir das Oberbedürfnis-Zugehörigkeit unter anderem mit einem Unterbedürfnis nach Gemeinschaft. Zugehörigkeit, Spiele und Spaß, verstehen und verstanden werden. Und ich glaube, hier klingelt's auf jeden Fall schon mal ein bisschen lauter. Falls du den Anrufkass bei deinem Kind und die aus der ersten Autonomie-Fase angefangen zu klingeln, haben die bereits angefangen zu klingeln aus der ersten Autonomie-Fase, dann darfst du dahin gucken. Falls da noch alles ruhig war im Okester und das Anfang zu klingeln, dann darfst du dahin gucken, geht es diesem Elfjenkind darum, zu versuchen dazu zu gehören, ein Teil der Gemeinschaft zu sein. Und dann könnte es natürlich sein, dass dieses Kind versucht herauszufinden, wer bin ich, wer bist du? Dann ist das Bedürfnis nach Individualität, was hier versucht wird zu erfüllen. Und ich sage ganz bewusst, versucht, denn mit allem der was Kinder in Klammern Menschen sagen und machen, versuchten sie sich Bedürfnisse zu erfüllen. Das heißt nicht, dass die Bedürfnisse sich dadurch erfüllen, denn wenn wir ganz ehrlich sind. Wenn ich jeden Tag in die Schule gehe und sage, da ich die Geist bin und ihr alle keine Ahnung habt und ich sowieso alle die besseren Sachen habe und sowieso hier on top in, dann wird das Gedürfnis nach Gemeinschaft erwähniger erfüllt und Individualität könnte anfangen, so ein bisschen zu kratzen, weil ich brauche, natürlich für Individualität brauche ich die Gemeinschaft, ich brauche die Zugehörigkeit, sonst kann sich Individualität gar nicht entwickeln, weil in meinem Konzept der Liler liebe, alles sich miteinander bedingt. Ich brauche erst die Erfüllte Sicherheit, dann kann sich Zugehörigkeit erfüllen, wenn die Erfüllte ist, dann kann sich die Achtung erfüllen, wo Individualität auch dazu gehört. Ich bleibe also jetzt bei Gemeinschaft und Verstehen und Verstanden werden hängen. Ich bleibe, obwohl das Kind elf Jahre alt ist und in der dritten Autonomiephase laut seines Alters ist, bleibe ich bei der Bedürftigkeit in der zweiten Autonomiephase hängen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Kind mit seinen elf Jahren das sagt, dass die Sachen immer besser sind und sie die Geilste ist, weil ihre Sachen ist ein Mädchen. In diesem Fall fragt es, mögt ihr mich gehörig dazu, bin ich gut so wie ich bin. Und dieses Gespräch darfst du mit diesem elfjährigen Kind führen. Außerhalb einer Situation. Sag mal, du hast gestern gesagt, ich bin die Kulste, oder ich kann am besten oder so. Ja, kann das sein, dass du dir Sorgen machst, dass du nicht dazu gehörst. Ist dir wichtig, dass die anderen wissen, dass du auch da bist. Möchtest du gerne bei den anderen dabei sein? Möchtest du gerne, dass die anderen, ja, die ich gerne habe, dass sie dich zum Geburtstag einladen, dass du mit spielen darfst? Ich bin mir sicher, dass dieses Mädchen alles mit jahrbar antworten wird. Und dann, weil es elf Jahre alt ist, kannst du natürlich sagen, okay, hast du denn den Eindruck? Stell dir mal vor, jemand würde das zu dir sagen, hättest du dann Bock, mit dem zusammen was zu machen, wenn dieserjenige, die erzählt, wie cooler es ist? Oh, wahrscheinlich nicht. Ist die Überlegung, wie kannst du sicherstellen, dass du dazu gehörst, sodass es für die anderen Ordnung ist? Sodass du wirklich dazu gehörst. Und da möchte ich, dass dann rauskommt, dass das Kind selber entscheidet, ob es dazu gehört oder nicht. Und da sind wir dann schon wieder in der Individualität. Ich entscheide, ob ich dazu gehör, weil ich entscheide, wie ich mich verhalte und ich entscheide, wie ich mich um mich kümmern kann. Ja, genau, das steckt also dahinter. Du wolltest ja wissen, warum? Ich gehe auf Gemeinschaft, auf Verstehen und Verstanden werden, in Klammern Individualität. Falls du den Eindruck hast, dahinter steckt Orientierung, Grenzen, Schutz, dann darfst du auf jeden Fall zuerst dahin gucken. Kati Stop-Tipp. Mein Top-Tipp heute ist, dass du wirklich in deine Bereitschaft kommst, mitzumachen. Das heißt, dass du in die Bereitschaft kommst, hinter all dem, was dein Kind macht und oder sagt, statt dich angegriffen zu fühlen, es zu verurteilen, wirklich sagst, ich will wissen, was will mir mein Kind damit sagen? Ich möchte mit meinem Kind in Verbindung kommen. Wenn du keine Bereitschaft hast, wenn du da so ein Aber merkst und in der Verurteilung bleibst, dann wahrscheinlich, weil du erst mal mit dir in Verbindung kommst, weil du erst mal ganz viel Empathie brauchst, weil das für dich eine schwierige Situation ist, weil du traurig bist, weil du dir Sorgen machst, weil du nicht weiterweißt, weil du Wirksamkeit brauchst, weil dir Verbindung wichtig ist, weil dir bedingungslose Liebe wichtig ist, weil dir wichtig ist, zu verstehen. Genau, das hab ich gehört. Und ich helfte das zu schaffen. Ich bin bereit, dir zu helfen, das zu schaffen, dass du alles hast, was du brauchst, damit du dein Kind an alles geben kannst, was sie brauchen für fundierte Bindung, der nach der fundierten Bindung in meinem Konzept der Lila Liebe entsteht, dann das große Selbst. Ja, und da wollen wir alle hin. Dieses, ich bin eine Superhelden. Ich bin ein Einhorn, ich bin einzigartig. Ich kann alles schaffen, was ich will. (Dynamische Musik) Ja, das waren die drei Fragen, die ich heute hier beantwortet habe, aus dem Fragenfreitag, mehr Fragen, bzw. eine Frage am Freitag beantwortet, ich bei Instagram immer. Und wir haben uns jetzt vorgenommen, immer wieder Fragen aus dem Fragenfreitag hier mit in den Podcast zu nehmen. Ich fand das jetzt einfach total wundervoll zu, wirklich anhand der Auton Mifasen zu erkennen, wie alles auf einer Nahraufbaut und wirklich deutlich zu machen, was dahinter stecken kann. Das ist jetzt nicht, dass das in Stein gemeißelt ist, sondern das ist aus dem, was ich jetzt hier gelesen habe. Das ist jeweils ein Satz gewesen, aus dem ich versuche, zu kindzuverstehenden, einer individuellen Beratung würde ich noch wesentlich tiefer tauchen. Und in der Regel hat es ja ganz viel auch erst mal mit uns zu tun. Wenn wir das Verhalten unserer Kinder schwierig finden, dann hat das was mit uns zu tun, erzählt das, was über uns, dann sind bei uns Bedürfnisse unerfüllt. Und da dürfen wir als allererstes hin gucken. Und dann fällt es auch leichter, uns auf die Kinder einzulassen, und mit den Kindern in Verbindung zu gehen. Ich wünsche dir ganz viel Freude dabei. Und wie du gehört hast, ich brauche dein Bereithaft. Also ich frag dich, bist du bereit, mitzumachen. Bist du bereit, meine Vision, die Welt gemeinsam ein Stückchen freundlicher zu gestalten? Daher mich dabei zu unterstützen. Dafür brauchen wir diese Verbindung und diese Magie. Gefällt dir mein Podcast. Familie verstehen, gewaltfreie Kommunikation vereltern. Und hast du Bock, mich in meiner Wirksamkeit zu unterstützen? Oder dich für meine Kostenfreien empfult sie hier im Podcast zu bedanken? Dann lasst mir gerne eine positive Bewertung da und tippe auf den abonnieren oder Plusbatten, um jede neue Folge mitzubekommen, egal, auf welcher Podcast-Plattform du so und unterwegs bist, auf YouTube, Spotify, Apple oder woanders. Natürlich freue ich mich auch riesig, wenn du meinen Podcast weiter empfiehlt, an deine Freundinnen, Kolleginnen oder einfach an alle, die sich mehr Verbindung und weniger Machtkämpfe im Familienalltag wünschen und die Aufbelohnung und Bestrafung in ihrer Elternschaft verzichten wollen. Schreibt mir auch gerne in die Kommentare, was du aus dieser Folge für dich mitnimmst oder stell deine noch offene Frage direkt unter der Folge. Vielleicht greife ich genau dein Thema in einer nächsten Episode oder bei Instagram auf. Ich freue mich darauf, von dir zu lesen und auf meiner webpage kv-herzensache.de kannst du dir außerdem ganz fix einen Flyer für meinen Podcast herunterladen und verteilen oder ausslegen zum Beispiel im Kitas-Schulen oder in deinem Kiez. Ich freue mich riesig über deine Unterstützung und wenn du noch mehr Infos brauchst, schau gerne in die Show-Nutz dieser Folge und check auch gerne all meine Impulse auf Instagram unter unter unterstrich kati mit tierherübsilern.weberunterstrich. Also lass uns gemeinsam die Welt ein wenig freundlicher gestalten. Deine Kati.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die erste Frage eines 5-Jährigen, der seine 3-jährige Schwester „dumm“ nennt, wird auf unerfüllte Bedürfnisse wie Gerechtigkeit, Sicherheit oder Autonomie zurückgeführt. Die Lösung liegt in elterlicher Führung und Strategien wie Geburts-, Situations- oder Bedürftigkeitsrangfolge.
  2. Bei Geschwistern im Alter von 7 und 10 Jahren, die ständig streiten, wird ein unerfülltes Bedürfnis nach Gerechtigkeit aus der ersten Autonomiephase vermutet. Zusätzlich sind die Bedürfnisse der zweiten Phase (Zugehörigkeit) und der dritten Phase (Individualität/Freiheit) zu berücksichtigen.
  3. Ein 11-jähriges Kind, das anderen ständig zeigt, dass seine Sachen besser sind, weist auf unerfüllte Bedürfnisse in allen drei Autonomiephasen hin. Die Frage zielt auf Verständnis ab: Es geht um Bedürfnisse wie Sicherheit, Orientierung oder Anerkennung.

Summary:

Der Podcast beschäftigt sich mit drei typischen Geschwisterfragen aus unterschiedlichen Autonomiephasen. Bei der ersten Frage (5-jähriger Bruder nennt 3-jährige Schwester „dumm“) wird das Verhalten nicht als böswillig bewertet, sondern als Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse, insbesondere nach Gerechtigkeit oder Sicherheit. Die Eltern werden angeleitet, durch klare Rangfolgen (Geburts-, Situations- oder Bedürftigkeitsrangfolge) die Gerechtigkeit in der Familie zu stärken, ohne das Kind zu beschämen.

Bei der zweiten Frage (7 und 10 Jahre alt, ständiger Streit) wird ein tief verwurzeltes, unerfülltes Gerechtigkeitsbedürfnis aus der ersten Autonomiephase vermutet. Die Lösung umfasst eine gemeinsame Analyse der Konflikte mit den Kindern und die Anwendung der vier Gerechtigkeitsstrategien. Zusätzlich müssen die spezifischen Bedürfnisse der zweiten Phase (Zugehörigkeit für das 7-jährige Kind) und der dritten Phase (Individualität und Freiheit für das 10-jährige Kind) berücksichtigt werden.

Die dritte Frage (11-jähriges Kind zeigt ständig, dass seine Sachen besser sind) zielt auf Verständnis ab. Das Verhalten wird als Versuch gedeutet, auf unerfüllte Bedürfnisse in allen drei Autonomiephasen aufmerksam zu machen, insbesondere Sicherheit, Orientierung und Anerkennung. Die empfohlene Vorgehensweise ist eine genaue Beobachtung der Situationen und eine bedürfnisorientierte Kommunikation, um dem Kind zu helfen, seine Bedürfnisse auf konstruktive Weise zu erfüllen.

FAQs

Übersetze das Verhalten als Hinweis auf ein unerfülltes Bedürfnis, meist nach Gerechtigkeit. Gehe nicht auf das Wort 'dumm' ein, sondern biete Führung, z. B. durch klare Regeln wie Geburtenrangfolge oder Situationsrangfolge.

Erkenne, dass hier oft unerfüllte Bedürfnisse aus der ersten Autonomiephase (Gerechtigkeit) nachwirken. Setze dich mit den Kindern zusammen, kläre Gerechtigkeitsfragen und berücksichtige die unterschiedlichen Bedürfnisse: Zugehörigkeit für das 7-jährige Kind und Individualität für das 10-jährige Kind.

Dieses Verhalten kann auf unerfüllte Bedürfnisse aus allen Autonomiephasen hinweisen, z. B. nach Sicherheit, Orientierung oder Anerkennung. Beobachte die Situationen genau und hilf deinem Kind, diese Bedürfnisse auf konstruktive Weise zu erfüllen.

Die erste Autonomiephase betrifft etwa das Alter von 2–5 Jahren. Das oberste Bedürfnis ist Sicherheit, mit einem starken Fokus auf Gerechtigkeit und Hierarchie in der Familie.

Nutze die vier Rangfolgen: Geburtenrangfolge (zuerst das erstgeborene Kind), Situationsrangfolge (wer zuerst fragt), Bedürftigkeitsrangfolge (dringenderes Bedürfnis zuerst) und Besitzrangfolge (wem gehört das Spielzeug).

In dieser Phase steht das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Gemeinschaft im Vordergrund. Schenke deinem Kind viel Empathie und schaffe Gelegenheiten für gemeinsame Erlebnisse in der Familie.

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