Die Diskussion untersucht den optimalen Zeitpunkt für Kinder aus wissenschaftlicher Sicht. Biologisch betrachtet ist die Fruchtbarkeit bei Frauen vor dem 30. Lebensjahr am höchsten, mit abnehmender Eizellenqualität und steigenden Risiken für Schwangerschaftskomplikationen oder Fehlgeburten ab Mitte 30. Auch bei Männern nimmt die Spermienqualität ab etwa 30 Jahren ab, was das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes der Partnerin und genetische Mutationen beim Kind erhöhen kann. Allerdings sind diese Erkenntnisse zu Vätern noch nicht so umfassend erforscht wie bei Müttern.
Neben der Biologie werden weitere wichtige Faktoren betont: Die psychische Reife und finanzielle Stabilität der Eltern sind ebenso entscheidend für das Kindeswohl wie ein gesunder Lebensstil. Letztlich gibt es keinen perfekten Zeitpunkt, da individuelle Umstände, Gene und Lebensführung eine große Rolle spielen. Die Zusammenfassung unterstreicht, dass eine bewusste Abwägung aller Aspekte – biologisch, psychisch und ökonomisch – für die Familienplanung essenziell ist.
* Musik * ARD. Ich hab das ja schon hinter mir. Mit den Kindern. Ich hab zwei bekommen. Rückblickend würde ich sagen, ja, die hab ich dann bekommen, als das so ganz gut ins Leben gepasst hat. Nämlich mit Mitte und Ende 30. Nicht zu früh für nicht, nicht zu spät. Aber die sind jetzt immer noch klein. Dann denke ich, ich mache mal, die ich die 10 Jahre früher bekommen, wäre die heute noch selbstständiger. Vielleicht wäre ich auch fitter gewesen. Vielleicht wären meine Kinder auch noch viel schlauer als sie es natürlich. So schon sind einfach nur weil Eizellen und Samen noch so ein dicken Fröscher gewesen wären. Ich weiß es nicht. Aber Anna-Saits hatte ich mit Ende 20 deutlich weniger Geld als jetzt. Ich hab weniger verdient. Ich hatte damals auch eigentlich gar keine stabile Partnerschaft. Also vom Gefühl, der passt das damals überhaupt nicht. Von daher rückblickend sah ich alles gut gelaufen. Aber das ist ja die große Frage von wegen. Zufällig alles gut gelaufen oder kann man das planen. Also gibt es überhaupt so was wie einen besten Zeitpunkt um ein Kind zu bekommen. Also wann ist wissenschaftlich gesehen? Wir sind ja hier bei Quarks der beste Zeitpunkt dafür. Das klären wir heute in diesem Quarks derlich speziell mit Kata Felden. Aus dem Quarks-Team Hallo, liebe Kata. Hi. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob du schon kennst. Nee, hab ich nicht. Ich bin jetzt 29 und ich kann es mir auch noch gar nicht vorstellen. Also drüber nachgedacht hast du schon? Ja, klar. Auf jeden Fall. Aber das ist also ein Thema für die nächsten fünf Jahre. Also in fünf Jahren vielleicht. Ich nehme niemand muss ja überhaupt Kinder bekommen. Genau, aber auch sonst so eine Sache. Denk mal ja mal drüber nach. Ob das vielleicht überhaupt passt oder nicht passt. Und eigentlich ja von vielen Dingen ab, ob man sich das vorstellen kann oder nicht. Man kann das ja auch versuchen zu planen. Ist logisch, furchtbarer Tage und so und kann. Man kann es auch einfach passieren lassen. Also Babys kommen überraschend. Und manchmal auch leider nie. Da gibt es ja alles. Aber wenn wir uns diese Frage stellen, Kata, wann wissenschaftlich gesehen, der beste Zeitpunkt ist. Und mein Kind zu bekommen. Dazu hast du recherchiert und darum kümmern wir uns jetzt. Ich bin Marles Schaum, willkommen. Crocs Daily, Spezial. Ein Thema wissenschaftlich geprüft. Kata, es ist tatsächlich von wegen frischer Eizellen, frischer Samen. So rein biologisch so, dass der beste Zeitpunkt für ein Kind tatsächlich der ist, wo wir noch recht jung sind. Ja, auf jeden Fall. Also Videos gesagt hast, wenn wir uns jetzt echt nur die Biologie anschauen, dann ist das der beste Zeitpunkt. Also gerade wenn wir schon so auf die 40 zugehen, dann wird es erstens schwieriger überhaupt schwanger zu werden. Und das steigt dann auch das Risiko für Fehlgeburt, und Komplikation während der Schwangerschaft und Behinderung beim Baby. Das einfach fakt. Medizinische Studien, die zeigen auch, das Risiko erhöht sich sogar schon ab dem 30. Lebensjahr der Mutter. Und wird ab dann immer größer. Und übrigens, das gilt auch für Männer, da gehe ich später noch näher drauf ein. Wieso die sind ja mal so entspannt? Ja, das ist ein Thema, die müssen sie sich nicht machen. Das ist ja auch das Alter des Mannes, das erhöht teilweise genau so das gesundheitliche Risiko für das Kind. Und in manchen Punkten ist der Einfluss sogar noch gravierender als das Alter der Mutter. Und krass fand ich auch noch, Studien konnten sogar nachweisen. Eine höhtes Alter des Mannes kann auch der Frau in der Schwangerschaft schaden. Gehen wir später noch drauf ein. Also rein biologisch solltest du lieber jetzt schnell ein Kind bekommen mit 29. Ich bin keine Praxis. Rein biologisch. Ist so, ja? Also, am besten vor dem 30. Geburtstag hätte ich jetzt gedacht. Ja, aber insgesamt kann man das nicht so sagen, klar die Biologie, die ist total wichtig. Gerade was die Gesundheit angeht. Aber andere Faktoren, die haben auch eine Riesenrolle für das Kind und auch für die späteren Entwicklung. Ein großes Thema ist ja auch einfach die eigene Psyche. Also wir werden ja auch reifer. Ich fühle mich jetzt zum Beispiel noch gar nicht ready für ein Kind. Und dann gibt's ja noch Thema Ressourcen. Das hast du auch schon angesprochen. Und deswegen ist die Frage gar nicht so easy zu beantworten. Aber gerade beim Thema Geld muss schon mal kurz vorweg sagen, fand ich echt krass, was das für ein Einfluss hat. Gut, auf all das gehen wir ein in diesem Quarks, der die Spezialen nach und nach. Also die biologischen Faktoren schauen wir uns an. Wir sprechen aber auch über die Psyche. Also, wann sind wir denn im Schnitt, wie du sagst, bereit, ready für ein Kind? Welchen Einfluss hat vielleicht auch mein Alter, dass ich habe als Mutter oder Vater auf die Lebenszufriedenheit und damit aber vielleicht auch auf die Entwicklung meines Kindes, auf die Psyche-Entwicklung. Und dann das mit dem Geld müssen wir auch noch mal überprüfen. Also da hast du ja schon gesagt, spät 'ne sehr große Rolle. Und mit all den Infos, die du recherchiert hast, versuchen wir das jetzt zu klären, mit dem besten Zeitpunkt ein Kind zu bekommen. Ich würde gerne mit den biologischen Basics doch nochmal starten. Dieses ab 35, sagt es, sogar ab 30 schon, wird es generell schwieriger überhaupt schwanger zu werden. Liegt an den Einzellen, oder? Wie sie von Anfang an da und werden nicht mehr, ne? Genau. Also wir fragen, wir haben tatsächlich so eine biologische Ur, das kann man schon sagen, das liegt daran, dass eben die Qualität unserer Eizellen, die nimmt einfach ab, wenn wir älter werden. Und dazu kommt dann auch noch, dass die hormonellen Bedingungen ab so einem gewissen Alter sich einfach verändern. Das heißt dann, dass ich sage jetzt mal, die älteren Eizellen, das ist einfach nicht so leicht, haben, eben erfolgreich befruchtet zu werden und sich dann auch noch erfolgreich einzunisten. Und spätestens, wenn Frauen in die Menopause kommen, das ist im Schnitt somit Anfang 50, dann findet durch den Hormonum schwung kein Einsprungmet statt. Also es gibt dann auch kein Eimer, ne? Was dann auch einfach befruchtet werden kann. Sorry, Leute, hat kein Eifel dich. Im Schnitt heißt aber auch bei der Eintritt die Menopause R ein, bei der anderen später. Etwa jede 10. Frau hat zum Beispiel schon mit 45 oder jünger ihre Menopause. Also theoretisch bedeutet es, jede Frau kann rein biologisch bis zur Menopause schwanger werden. Bis dahin ist sie fruchtbar, reint theoretisch. Aber praktisch gesehen weiß man aus der wissenschaftlichen Forschung. Es wird im Schnitt so ab Mitte 30, einfach schwieriger, weil die biologischen Voraussetzungen einfach schlechter werden. Ja, genau. Also generell ist die Chance auf eine Schwangerschaft. Die ist ja auch einfach gar nicht so mega hoch. Einfach weil wir Frauen echt nur sechs Tage in einem Zyklus überhaupt schwanger werden können. Am Tag des Eispugs und halt fünf Tage davor. Und wenn dann eine Eizelle erfolgreich befruchtet wird, dann muss sich die ja danach auch noch gut einnisten und weiterentwickeln. Also wenn man unter 30 ist, dann liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft in jedem Zyklus bei etwa 20 Prozent. Und forskende Schätzen, wenn man 40 ist, dann liegt die Wahrscheinlichkeit sogar nur noch bei 5 Prozent jeden Monat. Also sehr gering. Und trotzdem passiert es noch. Die Körper sind so verrückt. Das kann passieren. Ja, sind hier alles nur Wahrscheinlichkeiten. Aber die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Befruchtung sinkt dann einfach. Genau. Aber kommen wir mal ganz kurz zu den Männern und deren biologischen Voraussetzungen. Die haben ja im Durchschnitt dachte ich immer nicht so ein Stress. Jetzt hast du aber eben so gesagt, na fast mal auf. Also ganz so einfach ist es doch nicht. Ist es wirklich nicht so, dass die Bissins hohe Alter einfach Kinder bekommen können? Ja, doch das schon. Also theoretisch können Männer ihr Leben lang ja spermer produzieren und die können dann ja sogar auch noch mit 80 oder 90 Fetern werden. Oder gibt es ja auch sogar. Und deswegen kann man schon sagen, dass die da vielleicht so ein bisschen weniger Druck haben, was das Alter angeht. Aber und das hat mich in der Recherche ziemlich überrascht. Die Qualität des sperrmaß, die nimmt auch schon ab etwa 30 Jahren ab. Und das kann dann beim Kind und auch sogar bei der Mutter Schäden anrichten. Beiden sogar. Ja. Fangen wir mit der Mutter an. Wie so kann das bei der Schäden anrichten? Ja, dazu gibt es eine sehr große Studie, in der haben Forschende über 40.000 Geburt analysiert. Und die kommt zu dem Ergebnis. Ihr älter der Mann ist, dass so größer wird das Risiko für eine Schwangerschaftstierbete bei der Frau. Forschende haben dafür Fäter verglichen, die unter 35 waren und Fäter die über 45 waren. Und bei den älteren Fetern waren mehr als 30% der dazugehörigen Frauen häufiger von einer Schwangerschaftstierbete betroffen. Aber warum? Das kann doch auch an irgendwelchen anderen Faktoren liegen. Also, ja, das haben wir. Und ihr weißt, dass es genau durch den Vater kommt? Ja, genau. Das haben die Forschenden auch alles geprüft und zum Beispiel so Faktoren wie das Alter dem BIMI der Frau oder auch den Gesundheitzustand und Lebensdie berücksichtigt. Und dabei hat sich trotzdem herauskristallisiert, dass das Alter das Mann ist ein direkten Einfluss hat. Der Mechanismus, warum das passiert, das noch nicht abschließend geklärt. Man weiß aber, dass sich mit zunehmenden Alter das Mann ist, genetische und epigenetische Marka verändern. Und das könnte dann die Funktion der Placenta und den Stoffwechsel der Mutter negativ beeinflussen. Und das fördert dann eine Insulinresistenz. Also, ich halte mal ganz kurz fest. Frauen haben es ab den 30ern, also sobald sie 30 werden und ein bisschen älter immer schwerer überhaupt schwanger zu werden. Da gehen kann man einfach gar nichts tun. Das ist einfach rein biologisch so, weil die Qualität der Eizellen abnimmt und weil die Eizellen ist schwerer haben, sich irgendwo einzunisten. Männer sind im Schnitt deutlich länger fruchtbar, sagst du aber auch bei denen nimmt die Qualität. Allein die Qualität der Sperrmien schon so ab 30, doch durchher aus ab. Genau. So, wir haben jetzt geklärt, welchen Einfluss die Biologie oder zum Beispiel auch das Alter der Eltern auf das überhaupt schwanger werden. Das sind doch mal kurz drauf schauen, welchen Einfluss dann das konkrete Alter auf den Führduss hat. Also, wenn da sich schon was entwickelt, denn das ist ja so, dass das Alter der Eltern diese Kinder beeinflusst, oder? Auf jeden Fall und das alles. Ja, auf jeden Fall schauen wir uns kurz an, wie das bei den Frauen ist. Da gibt es eine Metastudie aus 2020 und die zeigt Frauen über 35, die erleben halt leider viel häufiger eine Fehlgeburt. Das heißt, dass der Körper ist dann entweder nicht schafft, den Führduss zu behalten, zum Beispiel eben durch hormonelle Störungen oder durch Blutungsstörungen in der Gebärmota. Oder der Führduss entwickelt sich eben nicht überlebensfähig und stirbt dadurch. Ab 40 betrifft das etwa jede Drittes Schwangerschaft, das haben Forschende herausgefunden. Oh, das ist viel. Aber was bedeutet es, dass der Führduss sich ja nicht überlebensfähig entwickelt? Also was meint du denn mit? Ja, das heißt, dass die Zeltteilung, die wird ja im Alter immer fehleranverleger. Und ein Führduss, der wegsehr dadurch, dass sich Zellen immer wieder teilen und sich dadurch halt vermehrern. und dabei werden alle Krummosomen für die Klamotorien.
jede Zelle, jedes Mal, ein zu eins kopiert. Ja, älter wir werden, dass so schlechter wird der Körper bei diesem Vorgang und es kann zu Kopierfehlankommen. Das heißt, dass dann ein Kromosom zu oft oder zu wenig kopiert wird. Diese Kromosomanomalien, die Führenden zur Fehlbildungen, durch die der Fütter ist nicht mehr lebensfähig. Und da hat jetzt das Alter der Frauen Einfluss und auch das Mannes? Ja, auf jeden Fall. Ich meinte ja schon, dass die Spärimi und sich mit zunehmenden Alter genetisch auch verändern können. Und das liegt halt ähnlich wie bei der Frau eben auch daran, dass die Spärmienzellen sicher immer und immer wieder teilen und kopieren. Und je älter ein Mann jetzt wird, dass so mehr Kopiervorgänger hat sein Spärma durchlebt. Und dadurch treten mit zunehmenden Alter mehr von so genannten Denowo-Motationen auf. Denowo bedeutet einfach, dass diese Motation sich erst neu gebildet haben und nicht jetzt schon von den Eltern verärbt wurden. Und diese Motation, die kann halt im schlimmsten Fall eben auch die Entwicklung des Fütters negativ beeinflussen. Also auch das Alter des Mannes kann eben das Risiko für eine fege Boote erhöhen. Sehr stark erhöhen oder ein bisschen erhöhen. Also von was für eine Art von Risiko sprechen wir da? Ja, also ich muss dazu sagen, man hat sich in der Forschung bei dem Thema ganz klassisch sehr lange nur auf die Frau konzentriert. Deswegen sind die Forschungsergebnisse zu Männern noch relativ frisch und deswegen sind die jetzt auch noch nicht so gesichert wie bei Frauen. Heißt, es gibt noch keine, da muss noch weitergeforst werden oder gibt es welche, die jetzt so vorübergehen gelten. Es braucht einfach mehr Forschung auf jeden Fall. Es gibt eine Metastudie aus 2020 und die liefert erste Gesammelte Ergebnisse für das relativ Risiko einer fege Boote abhängig vom Alter des Mannes. Und nur vom Alter des Mannes? Genau. Und die Studie hat da zwischen Fetern, Unter- und Fetern über 30 vergleichen. Und das Ergebnis, schon ab 30, ist das Risiko einer fege Boote um 4% höher. Das ist jetzt natürlich erst mal nicht so viel 4% der. Das Risiko, das steigt dann aber relativ schnell. Ab 35 ist es dann schon zu 15% erhöht, ab 40 zu 23%, und ab 45 ist das Risiko um 43% erhöht. Das sind jetzt so Durchschnittswerte. Einfach nur Alter des Mannes unabhängig, was das für eine Frau ist, die dabei ist sozusagen. Genau, es geht ja immer um die Erhöhung des Risikors. Das sind jetzt auch Durchschnittswerte aus mehreren Studien. Je nach Stichprobe war das Risiko in einzelnen Studien auch mal geringer oder auch mal höher. Deswegen dürfen wir uns jetzt hier nicht auf die Prozente festnageln. Die gehen aber so eine ungefährere Orientierung. Dass das Alter des Mannes eine große Rolle spielt, darüber sind sich Forschende mittlerweile ziemlich einig. In einer sehr anerkannten und vizitierten Studie heißt es. Und dass sie jetzt ein Zitat, Männer übertragen eine viel höhere Anzahl von Motation auf ihre Kinder als Frauen. Das Alter des Vaters ist der dominierende Faktor bei der Bestimmung der Anzahl der Denofo-Motation beim Kind. Hoh, hab ich so noch nie gehört. Studie packen wir euch in die Show Notes. Du hast gesagt, so was kann zu einer Fehlgeburt führen. Wir haben gerade gesprochen, dass das Risiko einer Fehlgeburt erhöht. Aber was bedeutet es denn, wenn ein Kind ein Leben zur Welt kommt mit so vielen Motationen? Ist das jetzt was Schlimmes? Das muss tatsächlich gar nicht so viel bedeuten. Wir alle haben solche Motation vererbt. Das ist auch ganz normal und viele Motationen sind tatsächlich auch harmlos. Es kommt stark darauf an, wie schwerwiegend die Motation sind, wo die Motation in der DNA auftreten. Ob sie z.B. z.B. zentrale Funktionen stören. Die Alter der Vater ist, dass so schädlicher können solche Motation werden und dass so mehr gibt es von denen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die dann auch an kritischen Stellen auftreten. In verschiedenen Studien hat man beobachten können, wann die Fäter älter als 35 kam die Kinder z.B. häufiger mit Untergewicht oder sogar zu früh zur Welt. Oder brauchten nach der Geburt Intensivpflege. Du hast gesagt, da brauchst du viel Forschung. Das ist ein eher neues Feld, wo man genau darauf achtet. Einfluss, dass alter eines Mannes darauf hat, ob man schwanger werden kann oder wie sich das Kindern entwickeln. Eine Schwangerschaft zu verläuft. Wir sind immer noch bei dieser Grundfrage, wann ist es der beste Zeitpunkt, wissenschaftlich gesehen? Wir sind immer noch bei den vor allem biologischen Faktoren. Nach allem, was du jetzt erzählt hast, hört sich das deutlich danach an, rein biologisch. Hier jünger quasi, desto besser. - Das ist so besser. Eine rein biologisch gesehen, bitte liebe Leute. Was mir bei immer noch im Kopf hängt, um die Eltern und die Frau schwieriger könnte, dass mit dem Kind werden, ich galt schon mit meinen 35 als Risikoschwangerschaften. Von wegen, da wurde mir schon nah gelegt, auch Untersuchungen auf Trisomie zu machen, weil das damit so steigt. Betrifft das denn auch die Fäter? Oder ist das wiederum nur so ein Frauending? Erst mal kurz zu den Frauen. Das steigt das Risiko für Trisomie 21. Also dem Down-Syn-Drom, tatsächlich mit dem Alter. Studien liegt es bei 35 im Schnitt bei insgesamt 0,8%. Ist noch relativ gering, natürlich. Das betrifft dann fast eine von 100 Geburtn. Ab 40 liegt es dann bei etwa 2,2%, und ab 45 da es schon hört, da liegt es bei über 8%. Deswegen gibt es dann auch spezielle Vorentersuchungen, die über die Standarduntersuchungen halt hinausgehen. Um eben das Risiko während einer frühen Schwangerschaft zu bestimmen. Wenn es zum Beispiel hinweise auf eine Trisomie gibt, die Erzeln, die die Untersuchungen empfiehlt, dann übernehmen die Krankenkassen, mittlerweile auch die Kosten für diese Extra-Untersuchungen. Aber nur während diese medizinische Indikation oder Verdacht gibt? Ja, genau. Und man weiß auch, dass auch das Alter des Vaters das Risiko für eine Trisomie erhöhen kann. Aber wie gesagt, die Studiennage ist noch ziemlich frisch. Und es braucht noch deutlich mehr Forschung, um hier zuerlässliche Prozentangaben zu machen. In einer Studie von beispielsweise heraus, dass das Risiko für das Down-Syn-Drom Vater doppelt so hoch ist, wie bei einem unter 30-Jährigen. Aber auch hier ist das Ergebnis nur eine ungefährere Orientierung. Und wir werden das an dieser Stelle überhaupt nicht. Es geht hier wirklich gerade nur um die medizinische Indikation und ein Risiko, das eben steigen oder sinken kann, die nachdem wir alt Eltern sind, ob ein Kind Antrisomie erkrankt oder nicht. Ich fasse noch mal zusammen, Kata. Also sowohl das Alter der Mutter als auch das Alter des Vaters können einen Einfluss auf eine Schwangerschaft an sich haben, können auch gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Das liegt vor allem daran, dass eben mit dem steigenden Alter, dass wir selber haben, unsere Zeltteilung immer schlechter wird. Dann kommt Sukupier-Federn, hast du gesagt, und solche Anomalien und Hutationen können entstehen, die nicht immer schlecht sein müssen, aber sie entstehen halt. Du hast gesagt, braucht noch deutlich mehr Forschung vor allem zu den Männern. Aber wir können doch an dieser Stelle jetzt wirklich Sicherheit festhalten. Aus biologischer Sicht sollten wir Kinder am besten noch vor der 30 bekommen, spätestens aber vor der 35. oder? Wirklich biologisch gesehen, ja, also das sind die Fakten. Aber es ist auch noch ganz wichtig, an der Stelle zu sagen, die Prozentangabe, das sind ja alles durchschnittswerte. Jeder Körper, der funktioniert noch mal anders und Körperaltern ja auch unterschiedlich. Wir bekommen ja auch nicht alle gleichzeitig auf einmal falten. Also es ist auch generell abhängig von unseren Genen, wie gut wir Kinder bekommen können oder eben nicht. Und dann beeinflussen wir das Ganze auch noch mit unserem Lebensstil. Also Rauchen, Alkohol, eine ungesundene Ernährung, zu wenig oder zu viel Sport, Stress und so weiter. Das hat alles einen negativen Einfluss auf unsere Gesundheit, auf unsere Hormone und damit auch auf die Qualität der Schwermien und der Eizellen. Also ein fittes, gesundes Perchen um die 35 kann auch noch genauso komplett gesunde Kinder bekommen, wie im Perchen mit Mitte 20. Man sollte sich aber darüber bewusst sein, dass auf jeden Fall, dass es irgendwann tendenziell einfach schwieriger wird, überhaupt schranger zu werden. Haken wir den biologischen Partner damit einfach mal ab. Ja. Und kommen wir zu weiteren Aspekten dieser großen Frage, wann ist wissenschaftlich gesehen der beste Zeitpunkt für ein Kind? Du hast ja schon gesagt, am Anfang, gerade bei der Psyche macht es einen Unterschied natürlich. Leuchte total einen, ob wir jetzt Anfang 20, Anfang 30 oder vielleicht Ende 30 sind, wenn wir ein Kind bekommen. Was sagt in die Wissenschaft? Auf welchem Alter wir so mental wirklich bereit sind für ein Kind? Gibt es aber Hauptforschung zu? Ja, gibt es das aber, wann ein Mensch sich jetzt für ein Kind mental bereit führt, das natürlich auch individuell, ne? Es gibt aber durchs Alter bedingten neurologische Faktoren, die Änderführ sprechen, dass wir am besten selber erst mal erwachsen werden, bevor wir halt ein Kind bekommen. Neurologische Untersuchungen, die haben zum Beispiel gezeigt, unser Gehirn und vor allem unser präfrontaler Cortex, die entwickeln sich noch so bis Mitte 20, ungefähr 25. Und dieser Bereich ist verantwortlich für unsere Emotionsregulation, Impulskontrolle und komplexere Entscheidungsprozesse. Das heißt, dass wir als junge Menschen für anfälliger, für emotionale Impulse sind und diese in stressigen oder herausfordernden Situationen weniger gut regulieren können. Wir handeln dann eher impulsiv und weniger rational. Ja, und das ist eine ungünstige Kombination, weil so ein Kind handelt leider auch sehr oft impulsiv. Ich kann es mich total emotional. Ja, total. Es kann stressig werden. Ja, dann kann halt gerade so ein kleines Baby in riesen Stressfaktor für junge Eltern werden, schnell zur Überforderung werden und auch als psychische Belastung empfunden im Stimmsenfall. Plus auch das Kind kann ja psychisch unter den impulsiven Handlungen der Eltern leiden. Wir dürfen jetzt natürlich nicht vor allem meiner, dass das Gehirn früher entwickelt. Man kann auch im jungen Alter richtig guter Eltern sein. Aber viele Studien zeigen auch, Kindern geht es im Schnitt mit älteren Eltern psychisch besser. Und was heißt dann hier, älter? Ab 25 schon oder was? Nee, sogar erst auf Ende 20 Mitte 30 ist. Weil es kommt neben der Gehirnentwicklung auch noch andere Faktoren hinzu, die uns einfach entspannter und selbstsicherer machen. Wir werden generell emotional reifar, aber wir einfach Zeit hatten uns selbst kennenzulernen und Dinge auszuprobieren. Wir wissen, was wir gut können und unsere Stärken liegen und was wir wollen. Und dem würde ich auch vollzusprechen. Mir geht es bei mir selber ja auch. Also gerade die 20er sind ja auch noch mal total wichtige Jahre von unserer eigene Identität. Und das belegen Studien auch im Bezug aufs Mutter werden. Frauen ab 30, die fühlen sich im Schnitt besser auf eine Mutterschaft vorbereitet und die fühlen sich auch eher in der Lage, sich um Kind kümmern zu können. Generell fällt auch die Selbstseinschätzung in Studien deutlich besser aus. die beschreiben sich als
Das ist ein ganz geduldiger, toller Ranta, Belastbara, ausgeglichener, sicherer und kompetenter im Umgang mit ihren eigenen Kindern als jüngere Mütter. Ja, das klingt gut, aber ich kann aus eigene Erfahrung auch sagen, selbst ältere Mütter kommen da durchaus an ihre Grenzen. Auf allen Emenen. - Das sind ja wieder durchschnittsbehrte. Laut Studien spiegelt sich ja aber auch im Erziehungsstil wieder. Ältere Mütter können im Schnitt besser auf ihre Kinder eingehen und dass sie besser unterstützen, sehr weniger bestraft und haben ein näheres Verhältnis zu ihrem Kind. Und das wiederum führt beim Kind zu weniger emotionalen Problem und weniger Problem im Sozialverhalten. Ich höre immer wieder nur Mütter, wo sind denn die älteren Fäter? Geht das auch für ältere Fäter? Das liegt natürlich daran, dass die Forschung sich immer viel auf die Frauen beziehen hat. - Gut, bitte auch noch ein bisschen Forschung dazu, irgendwie fern ältere Fäter, geduldiger oder vielleicht auch nicht, geduldiger mit ihren Kindern umgehen. Aber all dieses positive, was du gerade beschrieben hast, dass ältere Mütter entspannte mit ihren Kindern zum Beispiel umgehen können, liegt es jetzt nur an der emotionalen Reife oder auch noch in anderen Faktoren. Das liegt tatsächlich auch an den Ressourcen. Die Forschung zeigt nämlich ganz deutlich, ältere Menschen haben im Schnitt einfach mehr davon. Also einmal die finanzielle Lage, die ist ja so mit um die 30 im Durchschnitt besser als mit Anfang 20, weil man einfach mehr Zeit hatte, in seine Karriere zu investieren und zum Beispiel jetzt nicht mehr in der Ausbildung oder im Studium steckt. Man hat dadurch also weniger finanzielle Sorgen, kann sich eventuell auch bezahlte Elternzeit nehmen. Und dadurch haben Eltern mehr Zeit für ihr Kind und auch ein freier Kopf einfach dafür. Studien zeigen, Kinder mit älteren Eltern haben im Schnitt bessere Bildungchancen und auch eine stabile, emotionale Gesundheit. Gut, also aus psychologischer Sicht kann ich festhalten, sollte man lieber erst spät her Eltern werden. Prüßens ab Ende 20. Einfach, weil sich unser Gehirn noch entwickelt, so bis Mitte 20. Und wir erst danach, sage ich mal, emotional reifersinnst. Also zumindest so reif, dass wir unsere Emotionen einfach auch besser steuern können, rationaler handeln können. Und generell haben wir so in etwa ab 30 erst ganz gute Ressourcen, also auch finanzielle Art müssen uns vielleicht weniger Sorgen um Geld machen. Und haben dadurch mehr Energie für das Kind. Aber bedeutet das jetzt im Umkästlos auch, dass wir Eltern selber, also der Vater und die Mutter quasi glücklicher sind, wenn sie erst später einen Kind bekommen? Ja, die Frage, ob Kinder generell glücklich machen, die finde ich mega spannend, Studien, die kommen dann nämlich zu unterschiedlichen Ergebnissen. Es ist nämlich entscheidend, wo die Studie durchgeführt wurde. In welcher Stadt oder meint ihr in welchem Land? In welchem Land? Ein forschenend Team aus den USA hat man in einer Studie untersucht, woran das liegen könnte. Dabei 22 Länder miteinander verglichen und herausgefunden. Der Hauptfaktor, ob ein Kind die allgemeine Lebenszufriedenheit erhöht, ist davon abhängig, ob es in dem Land staatliche Unterstützung gibt. Also dann in Form von finanzieller Unterstützung, wie wir zahlte Elternzeit oder staatliche Betreuungsmöglichkeiten, zum Beispiel. In Norwegen sind laut der Studie, beispielsweise Menschen mit Kinder glücklicher als Menschen ohne Kinder. Und in den USA sind dagegen Menschen ohne Kinder glücklicher als Familien mit Kindern. Also es liegt dabei jetzt nicht an den Kindern selbst, sondern an den Kosten und der Belastung dieser halt groß zu ziehen. Hier bei uns in Deutschland gibt es ja staatliche Unterstützung. Also es gibt bezahlte Elternzeit, es gibt Kindergeld, es gibt nicht Glucatias, aber es gibt Kitas. Das heißt, hier bei uns machen Kinder generell glücklicher. Also es gab jetzt keine explizite Studie dazu. Man kann aber schon davon ausgehen, dass Kinder hier potentiell eher glücklicher machen, als jetzt in manchen anderen Ländern zum Beispiel. Aber auch für so zu ökonomisch schwache Familien reicht die staatliche Unterstützung ja auch nicht, um ihr Sorgen frei davon zu leben. Eine sehr große Studie mit Daten von über einer Million Menschen aus Europa, die kommt zu dem Fazit, Zitat. Kinder machen dankglücklich, solange sie nicht zur Schwierigkeiten führen, die Rechnung zu bezahlen. Das bedeutet halt laut den Forschenden, dass die Kinder die gesamte Lebenszufriedenheit nur dann erhöhen, wenn man als Eltern günstige finanzielle Bedingungen hat und man sich die Kinder halt problemlos leisten kann. Das heißt, neben der Psyche ist auch gerade das mit dem gelten, weiteres Argument dafür, dass der wissenschaftlich gesehen richtige Zeitpunkt für ein Kind eher später ist, ne? Wenn man sich schon ein bisschen was aufgebaut hat. Auf jeden Fall eine andere Studie, die geht auch tatsächlich in eine inliche Richtung, die Max Planke-Seitscher für demografische Forschung, die hat sich das Ganze speziell für Deutschland angeschaut, bzw. Deutschland und Großbritannien, da man in so insgesamt Langzeitdaten von rund 7.000 Personen hatte und sich zwischen den Ländern wohl nicht so viel getan hat. Und jede Person hat dabei mehrmals vor der Geburt des ersten Kinder, ein Fragebogen zur aktuellen Lebenszufriedenheit beantwortet, dann am Zeitpunkt der Geburt und dann mehrmals bis zu 18 Jahre nach der Geburt. Und dabei hat sich gezeigt, bei allen Altersgruppen steigt direkt nach der Geburt die Lebenszufriedenheit an. Denk logisch. - Aber das tolle neue Bebüder. Dann aber nach ein, zwei Jahren fällt die Zufriedenheit wieder bei allen ab. Und dabei ist auch völlig, bei denen die jünger als 34 Jahre alt waren, als sie eben Eltern geworden sind, sank die Lebenszufriedenheit im Durchschnitt sogar deutlich unter das vorherige Niveau. Also als sie noch kinderlos waren, waren sie zufriedener als ein, zwei Jahre nach der Geburt. Nur bei denen die 35 oder älter waren, blieb die Lebenszufriedenheit zum vorherigen Niveau ungefähr gleich. Ja, gut, bei allen Kickters rein, dass sich alles ändert. Durch so ein Kind, aber bei den jüngeren Eltern kickt es besonders stark rein. Ja, genau. Da liegt es auch nicht an dem Kind selbst, aber eben an diesen neuen Lebensumständen. Und die haben etwas unsufriedener gemacht. Und auch noch drei, fünf, zehn oder achtzehn Jahren war die Lebenszufriedenheit der unter 34-jährigen Eltern nie wieder so hoch wie vor ihrem Kind. Ach, bei den älteren Eltern ab 35 stickt dagegen die Lebenszufriedenheit über die Jahre immer weiter an. Es war nur minimal, aber die Zufriedenheit die unterstieg nie das vorherige Niveau. Und das liegt wirklich auch an den besseren Ressourcen ist, das so korrekt? Kurz gesagt, ja, in der Auswertung hat sich nämlich auch gezeigt, die Lebenszufriedenheit war generell höher, bei denen, die einen Job hatten, ein hohes Einkommen, eine gute Bildung und auch einen guten Gesundheitszustand. Also auch noch körperlich fit zu sein, ist eben ein weiterer wichtiger Faktor, um ein Kind groß zu ziehen. Heide, nein, was man alles beachten muss, wenn man es wirklich darauf anlegt, den wissenschaftlich gesehen, besten Zeitpunkt für ein Kind zu erwischen. Wenn ich jetzt alles zusammenfasse, was du schon gesagt hast, dann ist es ja wirklich schon beeindruckend, welche große Rolle Geld hat, wenn es um meine Lebenszufriedenheit und damit auch um das gute Leben des Kindes geht. Eltern mit mehr Ressourcen haben im Schnitt eine höhere Lebenszufriedenheit und ihren Kindern geht es im Schnitt mental besser. Sie haben bessere Entwicklungschancen. Wenn ich das so höre, dann ist ja quasi eher der perfekte Zeitpunkt für das Kinderkriegen nach 30, auf jeden Fall oder sogar nach 35. Ja, also wenn wir jetzt nur auf die Finanzinschauen, dann vielleicht sogar noch später. Aber das Thema Ressourcen, das lässt sich ja nicht nur auf Geld beschränken. Ein großen Einfluss hat ja auch der Sozialesupport. Also die eigenen Eltern verwandte oder Freunde zum Beispiel. Klar, meinte Eltern, die können auch finanziell unterstützen. Aber vor allem können sie im Optimalfall ja auch Kerarbeit abnehmen. So schaffen sie dann halt auch Freiräume und reduzieren durch emotionalen Stress. Genauso können ja auch andere Familien mit Glieder oder Freunemme auf die Kinder aufpassen oder auch einfach emotional für ein Dasein und auch Ratschläge geben. Studien zeigen, dass Eltern mit einem guten sozialen Netzwerk niedrigere Stresslevel haben und auch eine höhere Lebenszufriedenheit aufweisen, als eben Eltern, die komplett auch sich allein gestellt sind. Total logisch. Deswegen ist auch generell die Stabilität der Beziehung jetzt unabhängig vom Alter an riesiger Faktor, ob halt der Zeitpunkt für ein Kind gutes oder nicht. Also ein Kind zu bekommen, um jetzt eine instabile Beziehung zu retten. Es ist zum Beispiel überhaupt keine gute Idee. Klingt auch total logisch. Aber dann sammelt ich jetzt mal, was du mir alles gesagt hast. Also, wenn wir nur auf die biologischen Faktoren gucken, dann sollten wir am besten vor der 30. Ein Kind bekommen. - Ja. Wenn wir nur die Psyche angucken und die mentale Reife, dann sollten wir lieber ein bisschen warten, mit den Kindern zumindest bis sich unser Gehörn mit ungefähr Mitte 20 vollständig entwickelt hat. Also rein psychisch und mental, würde ich sagen, könnte man so zwischen Mitte 20 und Mitte 30 vielleicht am besten ein Kind. Hab ich die theoretisch verstanden. - Ja. Aber wenn wir dann auch noch aufs Geld gucken, dann sollten wir uns am besten viel Zeit lassen. Zumindest so viel Zeit, dass wir finanzielle Belastungen, die durch Kinder einfach mit sich kommen, irgendwie stemmen können. Und dann kommen noch so Faktoren hinzu, die total unabhängig von allem sind, nämlich Stabilität einer Beziehung oder soziale Unterstützung einfach. Das spielt alles noch eine Rolle. Aber wenn du jetzt alles miteinander abwächst, bist du schon auf eine Superzahl gekommen. Was das beste Alter ist, um ein Kind zu bekommen. Es gibt tatsächlich eine einzige Studie aus den USA, die hat halt versucht, all diese Faktoren zu inkludieren. Und die kommt auf das Alter, halt ich fest, 30,5. Hast du ja noch anderthalb Jahre. Mach mir wird's ja kein Stress. Nach meiner Recherche würde ich aber mich jetzt nicht auf ein genaues Alter festlegen. Es ist jetzt vielleicht eine umgefriedigende Antwort. Aber das perfekte Alter, um mein Kind zu bekommen, das ist für jede Person einfach individuell. Klar, wir müssen auf jeden Fall die biologischen Faktoren auf dem Schirm haben. Die können wir nicht ignorieren. Aber wir leben ja nicht alle, dass wir leben. Um jetzt hier an der Stelle eine Zahl für alle zu nennen. Deshalb kann man zusammenfassen, sagen, dass man alt genug sein sollte, um psychisch bereit zu sein und diese Verantwortung zu übernehmen. Aber auch jung genug, um auch körperlich noch mithalten zu können. Und das sind Frauen und Männer, nach meiner Recherche jetzt so ganz grob individuell zwischen 25 und 40. Das ist eine lache Spanne. Zwischen 25 und 40. Aber Wissenschaft liefert eben nicht auch immer nur die einfachste Antwort. Aber weil das so individuell ist, du hast das schon angedeutet. Man kann natürlich ein paar Sachen abchecken. Wenn man jetzt wirklich in die Planung für einen Kind geht, vielleicht mal eine kleine Checkliste durchgehen, habe ich das, dass das und jetzt macht es vielleicht Sinn. Es gibt da so fünf Fragen am besten, die man sich selber mal fragen sollte.
Die erste Frage, wenn ich körperlich gesund und noch fit genug um mich um ein Kind zu kümmern, gibt es Risiken durch mein Alter und falls ja, würde ich auch mit diesen Risiken klarkommen. Zweitens bin ich mental bereit für ein Kind und für die Verantwortung kann ich mein eigenes Leben so zurückstellen und emotional für das Kind da sein. Drittens kann ich mir ein Kind wirklich leisten oder belastet ein Kind meine finanzielle Situation und tragbar. Fiertens, dass meine Beziehung stabil genug und wollen wir auch wirklich beide Kinder. Und zuletzt, fünften gibt es Menschen, die mich regelmäßig unterstützen können oder wäre ich oder wir auf uns alleine gestellt. Es müssen jetzt natürlich nicht alle Bedingungen perfekt erfüllt sein und sind es in der Realität glaube ich auch nie. Aber falls man sich gerade fragt, ob aktuell zum Beispiel der beste Zeitpunkt oder ein guter Zeitpunkt ist, dann bieten die Antworten auf die fragene ungefährere Orientierung. Ja, das ist meine Schäckliste. Wie tient eine gewisse Orientierung? Orientiert euch daran, wenn ihr wollt und wer nicht, dann lass es eben bleiben. Man kann Kinder aus dem Gefühl heraus bekommen und es geht trotzdem gut. Und ganz ehrlich sehr, wenn man denkt, man hätte es perfekt geplant, irgendwas ist dann doch immer. Und trotzdem kriegt man es meistens hin. Schön, dass du da was katter. Ja, gerne. Alle Studien zu dem Thema packen wir euch zum Nachlesen natürlich in die Show notes. Habt es gut. Ich bin mal, ich schaue. Bis bald. Tschüss.
Podcast Summary
Key Points:
Biologisch optimaler Zeitpunkt für Kinder liegt bei Frauen vor dem 3
und spätestens vor dem 3
Lebensjahr, da Fruchtbarkeit und Eizellenqualität danach abnehmen.
Auch das Alter des Mannes beeinflusst Fruchtbarkeit, Schwangerschaftsrisiken und kindliche Gesundheit, wobei die Forschung hier jünger ist.
Neben biologischen Faktoren spielen psychische Reife, finanzielle Stabilität und Lebensstil eine entscheidende Rolle bei der Familienplanung.
Summary:
Die Diskussion untersucht den optimalen Zeitpunkt für Kinder aus wissenschaftlicher Sicht. Biologisch betrachtet ist die Fruchtbarkeit bei Frauen vor dem 30. Lebensjahr am höchsten, mit abnehmender Eizellenqualität und steigenden Risiken für Schwangerschaftskomplikationen oder Fehlgeburten ab Mitte 30. Auch bei Männern nimmt die Spermienqualität ab etwa 30 Jahren ab, was das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes der Partnerin und genetische Mutationen beim Kind erhöhen kann. Allerdings sind diese Erkenntnisse zu Vätern noch nicht so umfassend erforscht wie bei Müttern.
Neben der Biologie werden weitere wichtige Faktoren betont: Die psychische Reife und finanzielle Stabilität der Eltern sind ebenso entscheidend für das Kindeswohl wie ein gesunder Lebensstil. Letztlich gibt es keinen perfekten Zeitpunkt, da individuelle Umstände, Gene und Lebensführung eine große Rolle spielen. Die Zusammenfassung unterstreicht, dass eine bewusste Abwägung aller Aspekte – biologisch, psychisch und ökonomisch – für die Familienplanung essenziell ist.
FAQs
Rein biologisch betrachtet ist der beste Zeitpunkt, wenn man noch jung ist, idealerweise vor dem 30. Lebensjahr. Ab etwa 30 nimmt die Fruchtbarkeit bei Frauen und die Spermienqualität bei Männern ab, was Schwangerschaften erschwert und Risiken erhöht.
Mit steigendem Alter der Mutter, besonders ab 35, wird es schwieriger, schwanger zu werden, und das Risiko für Fehlgeburten, Komplikationen oder genetische Anomalien wie Trisomie 21 steigt. Dies liegt an der abnehmenden Qualität der Eizellen und hormonellen Veränderungen.
Ja, das Alter des Vaters hat ebenfalls Einfluss. Ab etwa 30 kann die Spermienqualität abnehmen, was das Risiko für Fehlgeburten, Schwangerschaftsdiabetes bei der Mutter und gesundheitliche Probleme beim Kind erhöht. Die Forschung dazu ist jedoch noch relativ neu.
Bei Frauen unter 30 liegt die Wahrscheinlichkeit pro Zyklus bei etwa 20%, während sie mit 40 auf nur noch rund 5% sinkt. Dies ist auf die begrenzte fruchtbare Phase im Zyklus und altersbedingte biologische Faktoren zurückzuführen.
Ja, Faktoren wie Rauchen, Alkohol, ungesunde Ernährung, Stress oder extremes Sportverhalten können sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken. Ein gesunder Lebensstil kann dagegen die Qualität von Eizellen und Spermien verbessern, auch in höherem Alter.
Neben der Biologie sind psychische Reife, finanzielle Stabilität, berufliche Situation und eine stabile Partnerschaft wichtige Faktoren. Diese Aspekte beeinflussen die Entscheidung für ein Kind und können die Entwicklung des Kindes positiv unterstützen.
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