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Von rechts gelesen – Sendung 176 – Gegen die Wehrpflicht, aber ohne Pazifismus

86m 24s

Von rechts gelesen – Sendung 176 – Gegen die Wehrpflicht, aber ohne Pazifismus

Die Podcast-Episode nutzt die aktuelle Debatte um die Wiedereinführung der Wehrpflicht als Ausgangspunkt für eine tiefgreifendere Diskussion über staatliche Souveränität, gesellschaftliche Werte und innere Konflikte innerhalb des rechten Spektrums. Im Zentrum steht der innerparteiliche Disput in der AfD zwischen Björn Höcke, der die Wehrpflicht ablehnt, solange der Staat keine grundlegende innere Sicherheit garantieren kann, und Rüdiger Lukassen, der sie als traditionellen Programmpunkt vertritt. Die Moderatoren heben hervor, dass es bei der Wehrpflichtfrage weniger um militärische Notwendigkeit, sondern vielmehr um grundlegende politische und weltanschauliche Positionen geht. Dabei wird die Bundeswehr auch als mögliche Institution diskutiert, die grundlegende Fähigkeiten und Disziplin vermitteln könnte, wo Elternhaus und Schule versagen. Allerdings wird betont, dass die aktuelle Gesetzeslage lediglich die Wiedereinführung der Musterung vorsieht. Die Diskussion verlagert sich schließlich auf die Frage, ob und wie der Wehrdienst junge Menschen politisch formt und welche gesellschaftlichen Funktionen er jenseits der Landesverteidigung erfüllen könnte.

Transcription

13068 Words, 83090 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen, liebe Zuhörer zu einer neuen Episode von Rechtsgelesen, dem rechten Kultur, Literatur und Szene Podcast des Jung-Europa-Fanax und so vielleicht auch in Zukunft hin und wieder der Podcast für aktuelle Themen. Denn das war ein Vorschlag, meines lieben Kollegen des Jung-Europa-Schriftstellers Volker Zierke. Guten Morgen, Volker. Hallo. Wir besprechen heute, ja, ich will nicht sagen, auf deinen Wunsch, aber auf deiner Anregung hin, auch mal das ein oder andere, ja mehr oder minder, Tagesaktuelle Thema innerhalb der politischen rechten Untergesellschaft per See. Und das ist heute, man mag es kaum glauben, die werpflicht. Und vielleicht, je nachdem wohin uns diese heutige Episode treibt, auch die Themen ganz generell Militärdienen, Gesellschaftstaat und so weiter und so fort. Denn ich glaube, das Thema der Wehrpflicht ist nicht wirklich zu trennen von diesen ganzen übergeordneten Themen komplexen. Es gibt heute einige Neuerungen gewissermaßen, denn wir wollen gar nicht so sehr gleich rein ins Thema, sondern wir wollen tatsächlich versuchen zu beginnen und typisch für unseren Podcast mal die Fronten so ein bisschen zu ordnen. Das heißt, wen gibt es überhaupt? Wer sagt was? Welche Argumente pro und kontrawerpflicht gibt es? Vielleicht zum Hintergrund? Ich glaube, wir brauchen lieber Volker jetzt nicht lang und breit erklären, was da im Bundestag passiert ist, was sich da gesetzlich tut, welche Parteien, da welche Rolle einnehmen, wer sich also dafür interessiert, warum die Wehrpflicht sozusagen wieder auf dem Tablo ist, der findet das relativ leicht über eine gängige Suchmaschine oder eins unserer Lieblingsthemen über eine KI heraus. Wir wollen darüber sprechen, wo eigentlich aktuell die Fronten innerhalb der politischen Rechten verlaufen und was das vielleicht auch zu tun hat mit diesem ganzen Komplex Ukraine, Russland, denn das Thema Wehrpflicht schwingt ja seit ein paar Jahren immer wieder mit. Vielleicht erst mal zu Beginn ordnen wir das mal. Einer der Anlässe gewissermaßen für unser Gespräch, weil ja nicht zuletzt diese kleine Kontroverse stichwort Lukassen, Rüdiger Lukassen, heißt ja glaube ich, und Björn Höcke, diese zwei AfD-Politiker, Björn Höcke, denke ich bekannt, ja Groschenjör sozusagen im Landtag in Türingen und Rüdiger Lukassen Mitglied des Bundestages für die AfD. Ich glaube, wie heißt das Verteidigungsausschuss? Ja. Und kein, denke ich darf man sagen, kein unbekanntes Gesicht der AfD in Fragen des Ukraine Krieges, der Werhaftigkeit, der Militärfragen, der im Bundestag kürzlich eine Rede gehalten hat, in der Björn Höcke scharf angegriffen hat für seine, ich sag mal vorsichtig, Zitat, pazifistischen Ansichten hinsichtlich der Werpflicht, beziehungsweise der Wiedereinführung der Werpflicht. Wie hast du denn diese ganze Diskussion wahrgenommen und wie siehst du denn da sozusagen? Ich sag mal vorsichtig, die Fronten verlaufen. Fangen wir vielleicht mal mit der AfD an. Also man muss vor einer weg schicken. Rüdiger Lukassen ist aus NRW in den Bundestag gewählt worden. Er ist oberst außer Dienst, also hochrangiger Bundeswehroffizier gewesen und wie du richtig sagst, im Verteidigungsausschuss, ich glaube sogar deren Sprecher für die von der AfD, Delegation sozusagen, hingeschickten Leute in diesen Ausschuss. Er hat eben diesen völlig unnotübrings, diese eine Rede im Bundestag eben genutzt, um sich an Björn Höcke abzuarbeiten, der wenig kurz zuvor eine Rede gehalten hat im Thüringer Landtag und hat die etwas falsch wiedergegeben und Rüdiger Lukassen unterstellt dann sozusagen Björn Höcke, dass er ja diesem Start nicht dienen möchte in der Bundeswehr, dass er das ganze Konzept ablehnen würde und Björn Höcke hat darauf reagiert, indem er diesen Ausschnitt eben gepostet hat auf den sozialen Medien, die eben bei der Rede zeigen, wo es dann ja auch ganz klar davon da herausgeht, dass eben das nicht ablehnt, sondern erlehnt die Werbpflicht ab, so lang in die Deutschen in unserem Land, in unserem Start, eben nicht sicher sind, weil das, was täglich passiert, sozusagen, das deutsche Angegriffen, das deutsche abgestochen werden, das deutsche Frauen belästigt werden, das all das und da gibt es ja noch viel mehr Baustellen, die ja auch ansprechend in der Rede nicht, wenn das nicht beroben ist, dass der Start dann eben auch keine Gefolgschaft im Kriegstienst einfordern könne und Lukassen hat das eben sozusagen für allgemeinert in seiner Rede im Bundestag und ja irgendwie sinnloserweise dann wahrscheinlich Richtung CDU, da so was angedeutet, ja es gibt eben der Leute in der AfD, die auch vernünftig sind, die eine Werbpflicht fordern, mit denen man ja zusammenarbeiten kann, so interpretier ich das zumindest. Man muss ja fairenweise dem Lukassen zu gut erhalten, dass die Wiedereinführung der Werbpflicht tatsächlich ein Programmpunkt der AfD ist, seit Beginn und das tatsächlich also die AfD, sozusagen in Toto, dafür steht oder dafür stehen möchte, das also die Position von Björn Höcke, der ja selber kein Aussie ist, aber eben im Osten im weitesten Sinne, ja ich will nicht sagen, sozialisiert ist, aber dort gewisse Positionen vertritt, die sicherlich eher im Ostvügel der AfD zu finden sind, dass sozusagen dieser in Anführungszeichen pacifistische Kurs, es ist ja keiner, wir werden darauf noch zu sprechen kommen, warum die Ablenung der Werbpflicht nicht automatisch pacifismus bedeutet, dass wir das sozusagen nicht als Gesamtposition der AfD sehen können, dieses im weitesten Sinne Friede mit Russland oder zumindest kein Krieg in der Ukraine auf Kosten des deutschen Steuerzahlers sagen, was man so, das ist glaube ich schon eine Mehrheitsmeinung innerhalb der AfD, der auch Björn Höcke anhängt und Lukassen eben nicht. Das heißt, wir haben es hier mit zwei Komponenten zu tun, einmal Lukassen sozusagen im Hintertreffen, hinsichtlich dieser Ukraine-Frage einmal Höcke, auf die Gesamt AfD gesehen, wobei ich will da nicht von der Basis sprechen, aber zumindest vom Parteiprogramm von den Funktionären, dass man sagt natürlich, Wiedereinführung der Werbpflicht, wir sind ja keine Zecken, keine Grünen, keine Rudidutschkes und Linken, wir wollen natürlich, dass die Werbpflicht wieder eingeführt wird, denn die Werbpflicht ist ein Garant für ein souveränes und werfähiges Deutschland und auch für die Erziehung der Jugend, auch darauf werden wir noch zu sprechen kommen. Das war so zu sagen, für uns nur ein günstiger Aufhänger, ein tagessaktueller Aufhänger, um dieses Gesamt-Thema noch mal aufzumachen. Man darf vielleicht darauf hinweisen, dass wir beiden schon mal eine Episode zum Thema der Werbpflicht aufgenommen haben. Auch das nicht aus dem Luftlehren Raum, sondern damals gab es auch irgendeinen Anlass. Ich nehme an, es hängt mit der Diskussion rund um den Ukraine-Krieg zusammen. Ich glaube, da wurde dann vorgeschlagen, dass der Kamerad Pistorius eben vorhaben könnte, diese Werbpflicht einzuführen. Das war im Juli 2024, als wir den Podcast gemacht haben. Und ja, jetzt über ein Jahr später hat der Bundestag, das hat tatsächlich verabschiedet, wobei der die Werbpflicht keine richtige Werbpflicht ist, die jetzt eingeführt wird. Es gibt ihr noch keine Pflicht. Erklär das mal. Jetzt wüsste ich mich aber, weil ich es nicht 100% durchgelesen habe. So schneiden bitte. Ja, das ist, woran sich es orientiert, dass jetzt eine Werbpflicht, die Werbpflicht wurde ja 2011 nicht abgeschafft, sondern ausgesetzt. Ja. Das heißt, auch damals schon vor 2011 wurden ja nicht kollektiv alle gezogen, die sag mal, das Abitur hatten und so weiter. Kann ich von Berichten ja? Ja, sondern ja, im Prinzip wurden nur noch die genommen, die auch Bock hatten. Das waren relativ wenige und die Bundeswehr brauchte zu dem Zeitpunkt auch nicht viele. Und das wurde 2011 abgeschafft, beziehungsweise ja eben ausgesetzt. Das heißt, die Werbpflicht wurde nicht per Gesetz abgeschafft, sondern nur auf Eis gelegt, bis man einfach der Zeitpunkt kommt, wo man eben die Jagänge wieder einziehen will. Und was der Pistorius jetzt verabschiedet hat, beziehungsweise der Bundestag hat es verabschiedet, ist sozusagen, dass die Leute wieder gemustert werden. Das heißt, dass wieder Priefe rausgeschickt werden, von den Weißwerkreisersatz ämtern, die die Leute zur Musterung finden. Also ein Arztstandsaufnahmen könnte man sagen. Genau, das kann man so sagen, wenn die Leute ihm angeschaut werden, gemustert. Also gibt dann dieses System, nämlich anders, dass es noch dasselbe ist. Was du T1 oder T2? T2 natürlich. Ich auch wegen meiner Brille tatsächlich. Wegen meiner Brille und weil Einfuß höher ist als der Anderer hier. Resammerklassiker, Senk, Spreitsfuß oder kürzeres Beine oder so. Ich weiß auch nicht, was die mir davon ein scheiß anhält. Praktisch gleich halbgrüppel. Ja, es ist spannend. Also wir haben natürlich jetzt diese diese Geschichte um Lukassen und Höcke, die eigentlich ja vollkommen irrelevant ist, um mal ehrlich zu sein, nur als Auffänger genutzt, um mal wieder über dieses Thema dann auch zu sprechen. Es geht ja hier um viel weitreichendere Ja- thematiken. Nicht umsonst haben sich ja auch. Und das hast du einem aktuellen Kommentar, der heute auf dem Jungeuropa-Block-Punkt, Jungeuropa, die er schienen ist, wo du dich mit dem Thema einmal auch schriftlich auseinandersetzt. Nicht umsonst hast du da ja auch die Beiträge von Gertz Kubitschek und Erik Lehnerd erwähnt, die ja auch beide relativ zügig und prommend auf diese ganze Diskussion reagiert haben. Es wird überraschend hitzig, muss man sagen, auch in den sozialen Medien von rechts über dieses Thema diskutiert. Also es ist jetzt nicht so, als wäre das so ein Ding, was irgendwie so nebenbei läuft, sondern diese Frage nach der Wehrpflicht ist ja auch eine nach einem Staatsverständnis, nach dem Verständnis von Souveränität und Werftigkeit, nach der Hierarchie innerhalb der Gesellschaft, nach dem Militär. Deswegen ist es natürlich in so einer Podcast- episode und das war auch letztes Mal schon so relativ schwierig, das sozusagen Stein für Stein aufzubauen, wenn man vom Eimensantre kommen kann. Und ein schönes Beispiel ist ja dieses Statement oder diese Rede von Björn Höcke, die ja gewissermaßen, ich weiß nicht, ob er ihn vorher gelesen hat, ich habe es vor diesem Podcast getan. So eine Leitversion der Positionen auch von Günther Maschke ist, der schon in den 80er Jahren mehrfach in Aufsetzen geschrieben hat, dass ein Staat, der so zu sagen, Maschke ist natürlich die Radikalversion, also das ist ein Staat, der so zu sagen, auf einem anti-deutschen Gründungsmütors-Root von einem deutschen sozusagen keine Pflicht für diesen Staat einfordern kann. Und Höcke hat halt gesagt, vereinfacht gesagt, ein Staat, der nicht mal die innere Sicherheit für seine Bürger garantieren kann, also praktisch eins der zentralen Elemente der Staatlichkeit, die innere Sicherheit, eben als Unterschied das Gewaltmonopol als Unterschied zu Hierarchie, zu Hierarchie, zu Anarchie und zu, zu, zu weiß ich nicht, zu Stammisfäden oder so, ja, wenn wer das nicht garantieren kann, der kann andersrum nicht den Bürger dazu auffordern, dienst an der Waffe zu tun und seinen Vaterland oder den Staat darum geht es ja eigentlich und das ist auch wieder interessant den Staat zu verteidigen. Also keine innere Sicherheit, keine Grundvoraussetzung für den Bürger sich einziehen zu lassen. Und das hebt ja diese ganze Wehrpflicht Diskussion eigentlich und das ist ja wieder typisch Pion Höcke, wenn man ihn richtig verstehen und lesen will. Man muss nicht alles teilen, aber das überführen dieses ganzen Thema in der höheres Fähre. Genau, das ist ja auch das, was wir im ersten Podcast besprochen haben, da ging es ja sozusagen um das große ganze, denn die Diskussion in der Gesellschaft im Osten wie im Westen ist ja eine andere, da geht es ja dann, was er aber lustigerweise immer vermischt wird und dann auch in dem Innerrechten des Kurs zu dem, das jetzt geworden ist, reingeworfen wird, ist eben, dass es im Osten eine ganz starke, ja, und welche des Pazifismus gibt, die sich gegen diese Wehrpflicht stellt, die zu analysieren, woher das kommt, das ist eine ganz schwierige Sache, die wir ja glaube ich nicht leisten können. Man hat es ja auch während der Corona-Proteste gesehen, dass gerade im Osten es eine Menge Menschen gibt, die so gar nicht in dieses typisch rechte Schema reinpassen wollen, die ja. Auch keine Rechten sind effektiv. Ja, ja genau, vielleicht nicht, aber die mittlerweile auch zur Wählerschaft der AfD gehören, weswegen glaube ich auch viele in der Ostafd, die sich im Bemüßigt fühlen, diese meistens von Westafd-Vertretern geforderte Werbpflicht eben in Frage zu stellen. Und wo wir es eigentlich reden, ist ja eine innerrechte Diskussion, zu der es jetzt geworden ist, nämlich, und da spielen wir jetzt eben exzute Zit auf die Artikel von Leonard und Kubitschek an, die ja unterschiedliche Argumente bringen, die aber mehr für den rechten Leser gedacht sind, weil. Hin oder her, der Durchschnittsbürger der BRD wird die Bundeswehr niemals als Charakter-Schmiede akzeptieren selbst, wenn sie das wäre. Also der wird einfach sagen, ja, muss man halt hin oder muss man nicht jenen. Ja, der Klassiker ist so ein Spruch, wie da lernen die Leute wenigstens, oder wie man seinen Bett macht. Was ja stimmt. Aber das sind natürlich banalitäten. Das sind banalitäten und darum soll ich ja glaube ich heute nicht gehen, sondern wir wollen über diese innerrechten Themen sprechen. Deswegen. - Gut, aber das berührt sich natürlich auch. Also wenn ein Kubitschek beispielsweise sagt, innerhalb des Militärs lernt man Hierarchie, Ordnung, Fleiß, man könnte jetzt den Begriff "Sauberkeit" noch hinzufügen, ja, also das sind ja alles so Schlagworte, die auch grundsätzlich, glaube ich, nicht vollkommen falsch sind, dann sind diese Dinge natürlich mitgemeint, weil wir müssen ja das Volk immer als Kollektiv von unpolitischen Individuen im weitesten Sinne denken. Und man denkt natürlich, bei der Werpflicht und damit weitergehend bei der Bundeswehr zunächst ja nicht an diese Charakter-Schule, also so im Sinne, der lässt sich durch nichts mehr aus der Ruhe bringen. Und wenn dann fünf Migranten eine Frau am Bahnhof überfallen, dann ist der, der die Werpflicht absolviert hat, eher der, der einschreitet als der Pazifist, der irgendwie Zivildienst geleistet hat. Das sind natürlich alles so Klischees, die erstmal bestätigt werden müssen, zumal auch in der heutigen Zeit. Aber man denkt eben auch an dieses 18-jährige Können heute weder eine Nudelsuppe warm machen. In dem Topf noch wissen sie, wie man in Feuer macht, noch wissen sie, wie man seinen Bett macht oder in einem schrankenden Hemd bügelt und aufhängt. Das sind Dinge, die schwingen bei diesen ganzen Dingen und auch bei Rechten wohlgemerkt. Immer mit, dass sozusagen der verwahrloste Gymnasias, der von seinen Ärzteeltern vernachlässigt wurde, dass der dann auch immer erst mal lernt sich unterzuordnen. Stichwort Hierarchie, lernt mal die Schnauze zu halten, wenn einer sagt, jetzt bist du mal ruhig. Das ist ein klassisches Ding auch bei Zitat heutigen Gymnasias, die können ihr Maul nicht halten, wenn man gesagt wird, du hältst es jetzt mal, dann kommt immer noch das Widerwort, weil es keine Konsequenzen gibt. Also dieses ganze Grundsetting, was man der Bundeswehr unterstellt vom Lern des Hemdbügels, Schrank einräumen, Betten machen, sich in einer Minute anziehen können und die Schuhe binden können. Das ist ja heute wahrscheinlich auch eine Besonderheit, bis hin zu diesem ganzen Thema mal unterordnen, Schnauze halten, befehler ausführen, Kameratschaft lernen. Ich glaube, es geht vielen Kommentatoren von rechts, gar nicht so sehr um den Punkt, den wir machen wollen, nämlich, was hat die Wehrpflicht politisch für Auswirkungen? Das ist ja das, worüber wir hauptsächlich sprechen wollen, macht die Wehrpflicht junge Menschen zu BRD-Zombies, sondern es geht vielen um diese ganz grundsätzlichen Dinge zu sagen, wie Bundeswehr ist zunächst überhaupt erst mal eine Art der Formung? Ja. Und da vielleicht gleich mal angesetzt, ist sie das, ist sie das denn? Ja, bevor ich das beantwortet, wollte ich das eben noch trennen vor diesen anderen Vorwürfen, die eben auf die breite Bevölkerung und auf viele, die wirblich ablehnen vielleicht richtig sind. Aber deren wir uns ja nicht schuldig machen, also das geht da ganz konkret darum, dass Leute, die wehrpflicht ablehnen, sogenannte Russenstusser sein, oder dass die Pazifisten sind, wir sind weder Pazifisten noch sind wir Russenstusser, das haben ja glaube ich 2022 und folgende durchaus klagemacht auf dem Blog und in den Podcast, wie wir zur Russland und Ukraine thematik stehen. Und wie die meisten jungen Europa-Positionen zwischen den Stühlen ist, und so ist es glaube ich auch bei der Wehrpflicht grundlegend, das genau, das du hast eine Frage stellen. Ja, ich will erstmal grundsätzlich die Frage stellen, bevor wir zu dieser ganzen politischen Bewertung des Themas Wehrpflicht kommen und warum man die ablehnen oder befürworten kann. Können wir uns Volker auf diese einfache Position einigen, dass auch die Bundeswehr heute, und wir schließen jetzt mal die Wehrpflicht mit einer, das ist das Thema, das also zukünftige Generationen, die in Anführungszeichen zwangsweise eingezogen werden, dass die innerhalb der Bundeswehr zumindest dieses Grundwerkzeug des, ja wir würde man das nennen. Also die Grundeigenschaft eines zivilisierten Menschen sozusagen noch beigebracht bekommen ist das zumindest etwas, wo sich die verschiedenen Lager gewissermaßen die Hände reichen könnten, dass man also sagt, die Bundeswehr übernimmt einen gesellschaftlichen Auftrag, der ein Elternhäuser nicht mehr und in Schulen nicht mehr beigebracht wird. Ja oder nein. Die Bundeswehr übernimmt einen Auftrag, der in Elternhäusern nicht mehr gelehrt wird, das ist richtig, aber man kann dazu stehen so und so, weil es ist ja die Frage, was dort beigebracht wird. Ja gut, es ist schlecht zu lernen, wie man ein Hemd bügelt, wie man seinen Bett macht, dass man seine Stube sauber hält und dass man diesen. also ist das eine Sache, worüber man in der Tat diskutieren muss, dass das Dinge sind, die durchaus angebracht sind zu wissen und zu lernen? Ja, aber erstens könnte man das natürlich im Elternhaus auch beigebracht bekommen und zweitens, als ich war seit zehn Jahren, ja nicht seit zehn Jahren, aber schon mindestens seit fünf, sechs, sieben Jahren in keiner Kaserne mehr drinnen. Ich weiß auch nicht, wie es in den Grundausbildung jetzt gerade ausschaut. Es war schon zu meiner Zeit und es ist auch fast 15 Jahre her, war das Niveau teilweise erschreckend. Und alle Leute haben damals gesagt, oh, Jungs, ihr wisst gar nicht, wie gut ihr das habt. Vor drei, vier Jahren war das alles noch härter, und da mussten wir unsere Betten wirklich richtig bauen. Aber ist es nicht so ein ewig gültiger Spruch, den Leute alle drei Jahre der nächsten Generation erzielen? Ja, aber es ist schon richtig glaube ich. Also es ist auch richtig, wie gesagt, die hatten ja auch später Ausbilder, die in der NVA sozialisiert waren und die haben gesagt, die haben genau das selber gesagt, Jungs, ihr wisst gar nicht, wie gut ihr das habt. Und das dürfen die ausbilder noch schlagen. Also, ich für meinen Teil, das ist ja einer der wenigen Aspekte, die ich wirklich vorbehaltlos eigentlich muss ich sagen, teile, ist die Bundeswehr hat staatlicherseits gewissermaßen das Privileg, das Recht zu haben, Menschen zwangsweise in ihren Dienst zu verpflichten. Elternhäuser zwangsweise dazu zu zwingen, gewisse Erziehungsregeln anzuwenden, ganz banale Erziehungsregeln, ist eine ganz andere Baustelle, über die können wir ja an diesem Punkt überhaupt nicht sprechen, das ist wirklich fernabjeter Realität und auch natürlich der eine oder andere Zuhörer wird sagen, fernabjedes, ja jeder Wünschbarkeit sozusagen, nehm' wir mal an, die werpflicht wird auf eine Art wie der eingeführt, die tatsächlich junge Menschen dazu zwingt innerhalb dieses Bundeswehrsystems aktiv zu werden und sich dort zu melden. Dann ist es einfach ein Werkzeug und da bin ich sozusagen, ja ich will sagen vorsichtig Eta-Tist genug, dass, dass das Erlernen dieser Grundfähigkeiten und das ist ja auch eine Sache, die du in der Burschenschaft lernst, innerhalb der identitären Bewegung vielleicht nicht, wir werden diese Dinge ja auch noch besprechen heute. Warum gibt's das auch innerhalb der Burschenschaft zu sagen, da kommen 18-Jährige aus ihrem Elternhaus, ich wusste übrigens auch nicht, wie man eine Krawatte bindet, das ist vielleicht auch gar nicht so zentral, aber die lernen auch diese ganz grundsätzlichen Dinge, die überhaupt erst mal nur sehr entfernt und politik zu tun haben. Da würde ich schon zustimmen, das ist, ich weiß, das stinkt relativ banal, aber als grundsätzliche Erziehungseinheit und ich meine eben, dass Leonard und Kubi checkt diese Dinge auch meinen, nicht nur diesen politischen Aspekt und auch andere, wenn also Westaft, die da davon sprechen, in der Bundeswehr, da lernt die jungen langhaarigen Bombenleger mal richtig Disziplin, das klingt natürlich furchtbar boomerhaft und das ist es irgendwo auch, wir werden vermutlich eigentlich wieder die ersten, die das kritisieren würden. Aber so grundsätzlich zu sagen, jeder hat mal den gleichen Haarschnitt, jeder rasiert sein Bart ab, jeder hat keine Pierstings- und Ohringe und jeder trägt mal die gleichen Sachen, also dieser Egalitarismus, der ist ein sehr heilsamer, das glaube ich schon, das gehört zur Formung eines Volkes als rechter unbedingt dazu, ob das jetzt, ja, ob das jetzt sozusagen die Nachteile der Bundeswehr und der Werpflicht aufwiegt, das wiederum kann Thema unserer heutigen Episode sein. Und eine Sache will ich nicht vergessen, ich höre immer wieder, ich war ja sehr, ich bin ja ungedient, deswegen darf ich mich ja eigentlich gar nicht äußern, dass man in der Bundeswehr lernt, wie man trinkt, ich denke viele können das vorher schon, aber ich will nicht versäumt, denn ich habe das im Anfang nicht richtig platzieren können, dass uns der gute Jochen ein treuer höherer und unterstützer ein Bier geschickt hat, Volker, ein Bellheimer Lord, ein Pilz aus der Fals, dass ich in die der Stelle mal öffnen möchte. Welcher Teil der Pfalz, weiß ich nicht, also mein Moment, kennst du dich da aus, ein bisschen, ja, ich war ja, als Bundeswehr soll da deine Falschstrasse nieren. Du bist es kaum glauben, es ist, glaube ich, aus Bellheim, 7, 6, 7, 5, 6, ja. Gut, wie auch immer, Bellheimer Lord, auf dich lieber Jochen, ja, sehr mild, sehr mild. Ach, das ist da im Rhein, glaube ich. Nicht so, sehr mein Fall, weil sehr mild, aber kann man so zum Podcast ganz gut trinken. So, weiter im Stoff, Volker, bevor wir jetzt springen, wir haben, lass uns das noch mal darstellen, weil ich glaube, wir haben jetzt ganz kurz über diese Lukassenhöcke thematik gesprochen, die aber ja nicht nur bedingt stellvertretend ist für das ganze politische Rechte-Lager. Es ist doch eine spannende Beobachtung, dass sich dieses Pro- und Kontrawerpflicht in großen Teilen zumindest, du hast es eben so ein bisschen ironisch Russenstoßer und so und Ukraine-Freaks sozusagen schon angeschnitten, dass sich das tatsächlich auch anhand dieser geopolitischen Anführungszeichen Lager so ein bisschen sortiert. Überrascht ich das? Überrascht mich nicht. Ich hatte das ja in dem Artikel auch ausgeführt, das sehr überrascht, also das nicht überrascht, das ist sehr eindrücklich, dass diejenigen, die zu lange in der Bundeswehr waren und für die AfD jetzt im Parlament sitzen, meistens das geopolitische Koordinatensystem, der Bundeswehr mit übernehmen, also grob Amerika gut, NATO gut, Russland böse und so weiter. Und das lässt sich auch auf die Befürworte oft übertragen. Ich glaube, dann kann das vielleicht auch, na ja, das was machen wir jetzt nicht auf, aber es ist tatsächlich schon sehr evident, dass eben viele, die jetzt zum Beispiel auch den Kampf in der Ukraine befürworten, jetzt die Werbpflicht befürworten würden. Und ich glaube, dass es aus einem ähnlichen Impetus herauskommt, nämlich, dass man auch vermutet, dass jetzt, wo in der Ukraine wieder gekämpft wird und Deutschland erwacht, also Deutschland sein Selbstbewusstsein wiederfindet und dieses nie wieder, was meistens ja aus Militär bezogen wird, dass das zumindest eingeschränkt wird, die werflich wieder eingeführt wird, dass dieses Militär auch viel mehr Geld bekommt und so weiter, dass sie das als Chance sehen, als Chance auch nicht nur für Deutschland, sondern für Europa jetzt wieder wehrfähig zu werden, nach Jahrzehnte langen dahinsiechen, wo man sich sozusagen auf die USA verlassen hat und das alles so an den Rand geschoben hat. Und da gibt es schon ein Zusammenhang, genauso wie es am Gegenzug auch der Fall ist, das ist ja ganz interessant, gerade im Osten unserer schönen Republik, dass die Leute, die als Pazifisten bezeichnet werden, meistens eben auch keine Angst vor Russland haben, sondern Russland als den großen verbündeten Sehne. Wusstest du, dass lustigerweise auch der dritte Weg überwiegend für eine Werbpflicht plädiert, selbst innerhalb der BRD? Ja, das war das fast, dass ich gerade nicht aufmachen wollte. Wir müssen ein Fass aufmachen, das aber nicht mit dem dritten Weg zusammenhängig wollte, ist nur mal als kleinen Zeitkick, sozusagen ergänzen, aber wir müssen natürlich, da möchte ich den natürlich in die Parade fahren, denn davon lebt ja auch der Podcast. Du sprichst jetzt wieder von der AfD und von diesen Figuren dort, die selber sozusagen eigentlich sozialisierten innerhalb der Bundeswehr und auch dieses Besteck sozusagen aufgesogen haben, dieses politische. Aber schauen wir zum Beispiel mal auf die Generation der sogenannten Internetrechten. Das trifft sich da ja. Also so ein Lukasen, der wird ja hauptsächlich bejubelt von irgendwelchen Westdeutschen im weitesten Sinne boomen und gleichzeitig dann mitunter aber auch von der sehr jungen Generation, die so Waffen-SS-Bildchen als Avatar irgendwie hat bei X und gleichzeitig aber sagt, ja, natürlich, Höcke diese Friedensschwuchtel, die brauchen wir nicht und diese ganze Ostpazifismus, Friedenstaubenscheiße um älter, brauchen wir auch nicht, sondern was wir brauchen, ist ein starkes deutsches Militär, das uns wieder dazu führt, die ganze Welt zu erobern, um es mal zu vereinfach auszudrücken und das trifft sich dann natürlich irgendwo mit einem Lukasen, ohne dass es da vermutlich irgendeine reale Verbindung gibt, der halt sagt, ja, das ist eine Chance und das ist, glaube ich, der entscheidende Begriff, den wir diskutieren müssen, folger ist, die Wehrpflicht eine Chance, wenn auch unter falschen Vorzeichen und daran schließt ja die Ukraine-Frage an, ist unabhängig der Bewertung Russlands, nicht der Ukraine-Krieg eine Chance, ist nicht die Neuausrichtung der CDU in Einführungszeichen Neuausrichtung, hinsichtlich der Wehrpflicht, sozusagen ein Trojanisches Fert, also der Rechten, wie wir es am Aßen zu sagen, die dämlichen Liberalen, die sonst gegen alles sind, was gut und schön und recht ist, die führen jetzt die Wehrpflicht wieder ein und bereiten uns gewissermaßen den Boden später, wenn wir mal an der Macht sind, auf eine starke Amir zurückgreifen zu können, die Deutschland wieder in den Platz an der Sonne verschafft. Jetzt alles mal sehr drastisch ausgedrückt, aber das ist ja sozusagen eine Argumentationslinie, die glaube ich, innerhalb gewisserteile der Rechten sehr stark ist zu sagen, ein Staat ist nur dann souverähen, wenn er über einen Militär verfügt, dass sich jederzeit verteidigen und das auch angreifen kann. Das auch übrigens eine Position von Günther Maschke natürlich entlin von Karl Schmitt, wie sehr oft bei Günther Maschke zu sagen, souverähen ist nur ein Staat, dem man A das Recht auf einen Angriffskrieg nicht abgesprochen hat, also das Recht auf einen Angriffskrieg um ja, das ist zentral für die souveränität, das geht aber viel zu weit, weil dann müsste man ja stichwort Russland auch da anders diskutieren. Aber bleiben wir mal bei dem Kern-Element zu sagen, ein Staat ist nur dann souverähen, wenn er ein starkes Militär hat, ein werfähiges, verteidigungsfähiges Volk. Aktuell ist das nicht der Fall in der Bundesrepublik Deutschland, das kann man glaube ich so sagen. Und deswegen sagen viele Rechte, die werpflicht und das ist jetzt mal eine ganz andere Schiene als die, die wir gleich noch besprechen werden. Die Werpflicht ist real politisch deswegen wichtig, weil Deutschland unabhängig der politischen Prägung der Soldaten ein starkes einsatzfähiges Militär braucht. Und dieser Pazifismuskurs führt dazu, dass Deutschland werlos bleibt. Und das kann man nicht wollen, unabhängig davon werregiert. Ich frage mich bei solchen Argumentationen, den zumindest auf dem Papier Sinne ergeben, immer, und es habe ich auch im Artikel dargestellt, wo den Werhaftigkeit und Werpflicht miteinander zusammenhängen. Also kann nur ein Militär werhaft sein, das über eine Werpflicht verfügt, da gibt es für mich kein kausalen Zusammenhang. Viele Leute, die so argumentieren, sehen halt, was in der Ukraine passiert, wo logischerweise Menschen gebraucht werden, um an der Front eingesetzt zu werden, um das gehört eben auch zur Wahrheit, um dort zu sterben. Man braucht sehr, sehr, sehr, sehr viele Menschen und sehr, sehr viel Material, weil es im Prinzip ein Wirtschaftskrieg ist, ein Wettrüsten. Und du zugs Krieg auch? Genau, ein Artikel, wie gesagt, als Weißbluten mit Bezug auf er da, 1916 genannt. Das ist ja der Status quo dieses postmodernen Krieges. Und ich habe da ja die kätzlerische Frage gestellt, ob sozusagen, dass das Ende der Fahrenstange ist, einfach die Ukraine so aus der Ferne zu beobachten und zu sagen, okay, wir brauchen jetzt auch eine Werpflicht, um genügend Leute zu haben, um genauso so einen Krieg zu führen. Und es kann eben, glaube ich, führen zu können. Ja, ich glaube, dass das nicht zusammenhängt, also dass das, man muss halt feststehen, dass dieser Krieg in der Ukraine letztendlich auch nicht mehr ist als ein weiterführendes eingefrorenen Konflikt seit 2014 nur, dass jetzt eben gekämpft wird statt, dass die Fronten ganz verherrte sind. Vorher wurde ja auch zumindest abständsweise immer gekämpft, aber es wurde, es gab keine richtigen Frontverschiebungen. Jetzt gibt es auch keine richtigen Frontverschiebungen und wenn dann eben nur im Kilometer ausmaß. Das ist jetzt nicht so, dass der ganze hunderte Quadratmeter jetzt plötzlich in ein paar Wochen abgeräumt. Und ich weiß, dass das, wie gesagt, in der Vergangenheit auch mal so passiert ist und so ein Krieg kann sich auch schnell mal ändern und so weiter und so fort. Fakt ist aber, dass es ein Abnutzungskrieg geworden ist in der Ukraine. Und die Frage, die wir uns stellen müssen, haben wir genug Deutsche um so ein Krieg führen zu können oder bringt uns eine Werbpflicht nicht in diese komplett gaskranke Abnutzungslogik mit rein. Ich kann es verstehen, dass man sagt, eine Werbpflicht hat ja auch viel mehr positive Aspekte zum Beispiel, die Leute müssen ja dann nicht direkt an eine Front geschickt werden. Aber wenn die sobald die Werbpflicht abgeleistet ist, hat man sozusagen ausgebildete Soldaten in Spähe, die dann wieder im Zivilleben sind. Und wenn die dann mal gebraucht werden und die Armee plötzlich vergrößert werden muss im Kriegsfall, im Fauffall, wie so schön heißt, dann können die so Leute gleich eingezogen werden und als Ausbilder das so was. Das ist zumindest die Argumentationskette der herrschenden Politik zu sagen, die Welt ändert sich, die Welt ist im Wandel, wie glaube ich Galadriel gesagt hat, die Welt ist im Wandel folger. Und das bedeutet automatisch, dass Deutschland wieder eine Armee braucht. Und um eine Armee zu haben, die schlagkräftig ist, braucht man die Werbpflicht. Das ist sozusagen die Kausalitätskette, die da aufgebaut wird und die stellt zu jetzt in Frage. Also aus einer rein militärischen Perspektive zu sagen, eine Berufsarmee, eine gute ausgebildete, gut bezahlte, gut trainierte Berufsarmee, kann in heutigen Kriegen genauso sinnvoll sein, wie die sogenannte Volksarmee im weitesten Sinne. Das ist also eine militärische im weitesten Sinne, Betrachtungsweise. Ich sag nicht, dass das zwangsläufig so sein muss. Ich sag mal, dass man sich erst mal diesen Krieg anschauen muss, der da geführt wird und dann Möglichkeiten finden muss, dien zu überwinden. Und das habe ich ja, wie gesagt, in dem Artikel versucht, auch anzudeuten, was glaube ich zu subtil war. Das ist schon immer das Verständnis, der nicht nur der unterlegenden Seite, sondern auch der deutschen Seite, die historisch zumindest im ersten und nach dem zweiten Weltkrieg immer die Verlierer Seite war. Die diese Niederlagen dann eben meistens nicht dazu genommen haben, um im Status quo zu verharen, sondern eben überlegt haben, wie dieser Status quo überwunden werden kann. Material schlachten gab es ja schon Form-Ukraine-Krieg zum Beispiel, der erste Weltkrieg, der war eine Abnutzungsschlacht daher auch der Begriff des Weißblutens auswärter. Und während die Franzosen zum Beispiel nach dem ersten Weltkrieg historisch eben darin verharrt sind noch mal auf den Abnutzungskrieg zu setzen. Die haben die Magioline zum Beispiel ausgebaut, was ja diese Monument, dieser Verfestigung des Krieges ist. Das ist ja auch kein Element ihrer Niederlage war dann. Genau, eben, das ist der Punkt. Es hat ja einmal schon funktioniert, warum es wahrscheinlich noch ein zweites Mal funktionieren. Nun diesmal besser ausgestattet mit der Magioline. Und während dessen haben sich eben deutsche Militärtheoretiker eben Gedanken gemacht, wie dieser Stellungskrieg aus dem ersten Weltkrieg zu überwinden sei, haben zum Beispiel Guterianen und Mahnstein und andere den Bewegungskrieg des zweiten Weltkriegs erfunden. Das ist ja ein blitzkrieg. Und haben damit die französische Republik gesprengt auf gut Deutsch. Und ich kann das verstehen, weil die meisten Leute sind ja auch keine Militärtheoretiker. Und ich würde auch mal behaupten, dass es auch in der Bundeswehr inzwischen sehr, sehr wenige Militärtheoretiker gibt, die das sozusagen begreifen bzw. die Schlüsse ziehen wollen. Man tut es ja auch nicht, wenn man nicht in der unterlegenden Position ist. Dass jetzt überlegt werden muss, wie kann ich verhindern, dass es so ein zum ähnlichen Stellungskrieg wie in der Ukraine bei uns mit unseren Soldaten kommen kann. Und da muss ich doch ein anderes, ein anderer Lösung finden, als stumpf zu sagen, wir brauchen wir werbflicht, weil es gut ist. Es ist gut, aus einer militärischen Sicht mehr Soldaten zu haben als der andere. Es ist richtig. Oder mehr potenzielle Soldaten. Aber die Argumentation, die schon damals in der Bundeswehr, ich hatte es auch, wie gesagt, im Artikel geschrieben, dass ich schon damals während meiner Dienstzeit und auch kurz danach oft mit Soldaten gesprochen habe und alle einherlich der Meinung waren, dass die werbflicht eigentlich quatsch war. So historisch gewissermaßen. Im Prinzip waren 40 Prozent der Truppe damit beschäftigt, Leute auszubilden. Die haben den ganzen Tag nichts anderes gemacht als irgendwelchen 18-jährigen Vollspakos, die nach 7 bis 11 Monaten sich wieder verpist haben und nie wieder gekommen sind, banales Zeug beizubringen. Also Stiefel zu schnürren, mit dem Gewer zu schießen, zu marschieren, anzukleiden und bevor die das richtig konnten, waren ich schon wieder draußen. Man darf ja auch nicht vergessen, wie kurz die Dienstzeit am Ende waren. Die waren ja schon in den 80ern, waren es ja nur 15 Monate, den Anführungssein nur 15 Monate beim präusischen Militär waren es drei Jahre. Das ist eben ein Unterschied und deswegen glaube ich eben, dass es nichts Sinn macht, einfach diese werbflicht, einfach nur zu fordern, weil man es halt fordert, weil man halt rechts ist und das eben so gefordert werden muss, weil man im Notfall für das Land und so weiter in die Waffe ergreifen wird. Sondern du musst dich ganz genau überlegen, in welcher politischen Situation ist Deutschland? In welcher politischen Situation ist Europa? Wollen wir als Europa gemeinsam stark auftreten, wie organisieren wir dann das Militär? Ich habe vor Jahren mal auf dem Europa-Block ein Artikel geschrieben, der eine europäische Armee gefordert hat. Wenn man denn soweit ist, dass man eine europäische Armee formen kann, es gibt ja diese europäischen Battlegroups und so weiter. Die Zierke-Kalergie-Planche. Dann braucht man nicht nur geopolitische Richtlinen, an denen man sich lang hangeln kann, sondern muss ich auch überlegen, wie soll denn diese Armee funktionieren? Und danach kann ich doch erst sagen, dafür brauchen wir eine werbflicht oder wir brauchen keine werbflicht. Aber einfach nur Abriori, eine werbflicht zu fordern, weil man das als rechter halt immer schon so gemacht hat, weil 80er Jahre Franz Josef Strauss oder sowas, das ist einfach quatsch. Und das ist einfach rechte Romantik. Aber hätten nicht diese Leute, wie Lukassen, Nolte und Co, eigentlich aus den Einsätzen, die sie eher begleitet haben in Anführungszeichen, also Afghanistan zum Beispiel. Hätte man nicht gerade aus diesen, ich sag mal vorsichtig, Einsätzen, Kriegssituation, Gefechtssituation, die die Bundeswehr ja stark eingebunden war, hätte man nicht gerade aus denen eigentlich lernen müssen. Also ich mein klar, der Ukraine-Krieg eröffnet eine Front, die im Osten wieder ganz anders geführt wird, wie halt in Afghanistan ist eine völlig andere Situation, es ist nicht vergleichbar. Aber du sagst jetzt praktisch und das ist ja eine von der in Anführungszeichen rechten Politik zunächst erst mal vollkommen losgelösten Debatte. Es kann als Staat per See vollkommen egal, ob dieser Staat ein neuer Staat unter AfD-Regierung ist oder ob der unter den Grünen geführt wird oder so, dass man von Grunde an erst mal überlegen muss, in welcher Situation befinden wir uns, wie wollen wir zukünftig werfähig sein und wie kann diese Situation überhaupt erreicht werden? Der A ist stimmt, es gibt einfach zu wenige Podcast der Besoten von uns, aber dafür gibt es jetzt auch Jung-Europa-Bücher zum Anhören. Mit der falsche Belgier und die Cadetten des Alkasar spullen wir zurück ins Jahr 1936. Der spanische Bürgerkrieg ist gerade ausgebrochen, alles ist möglich. Junge Männer streben an die Front um eine Idee zu verteidigen. Beide Bücher sind jetzt als Hörbuch zum Runterladen verfügbar. Noch nicht überzeugt, eine Hörprobe gibt's bei www.JungEuropa.de Das hängt ja ganz stark mit dem Blick auf die Politik im Allgemeinen zusammen. Also für Leute kann ich das nicht sagen, ich weiß es auch nicht, wie seine Positionen es in einem speziellen Fall ist, aber bei Lukasen ist es einfach so. Das sind Leute, die wollen die alte Bundesrepublik wieder, der 80er Jahre und in der Bundesrepublik der 80er Jahre gab es eine Werbpflicht. Das war halt vollkommen normal so, weil auch damals Russland der große Fein war und so weiter und da ging es auch wirtschaftlich den Leuten besser und so weiter. Und die Seen, deswegen sind die auch politisch geworden, die waren ja vorher nicht politisch. Merkel ist natürlich an einem Schuld, hat das Land an die Wand gefahren, hat auch die Werbpflicht ausgesetzt und so weiter. Und wenn man jetzt einfach nur ein paar der politischen Entscheidungen, die Merkel einiges hat, hat das Rückabwickelt, dann wird auch wieder der Rest in Ordnung kommen. Und ich glaube aus diesem Grund heraus argumentieren die auch für eine Werbpflicht. Es hat gar nicht so viel mit der Truppen erfahren zu tun. Was mir nicht in den Kopf will, mal losgelöst von Lukasen, Nolte, wie sie alle heißen, ja. Also dieser prowerpflicht Flügel, der auch so pro NATO, pro Westbindung. Ich will nicht sagen, pro Ukraine krieg, aber da halt so ein bisschen eine andere Meinung hat, dass dieser Flügel jetzt mal außen vorm. Dass aber auch junge Rechte nicht verstehen wollen, dass wir ja hier kein Nebeneinander von Staat, Regierung und Bundeswehr haben. Sondern dass wir in der Bundesrepublik Deutschland zitat aus den Lehren des Zweiten Weltkriegs und vergangenen Epochen der deutschen Geschichte eine Kontrolle des Militärs durch den Bundestag haben. Eine ganz starke Kontrolle. Das heißt, ungediente Pazifisten, jetzt mal hier der grüne langharige Bombenleger ist sozusagen derjenige der Bundeswehr unter dem Strich, dem General eigentlich sagen kann, was Sache ist. Also wir haben eine politische Kontrolle durch den Bundestag, also eine Misstraunskultur gegenüber dem Militär. Und ich glaube, dass die Bundesrepublik Deutschland durchaus geprägt ist von einer Misstraunskultur gegenüber dem Militär. Und das ist also nicht das Militär gibt, ich sage, oder die Bundeswehr, die sozusagen als Truppe und als Institution für sich funktioniert. Das mag auf bestimmte Jahrzehnte sozusagen der BRD-Historie ein Stück weit noch zutreffen, dass man sich so ein bisschen abkoppeln konnte, gerade auf den unteren Ebenen, auf den Ausbildungs-Ebenen, in den Kasernen von dem, was politisch entschieden wurde, das das ging. Aber heute ist die Bundeswehr auch zu einem politischen Spielball geworden, einem politisch etologischen Spielball. Also nicht zuletzt diese Transgender, ich sage jetzt mal Landläufig Transgender-Führungspersonen. Dieses ganze Homoscheißzeug, diesen ganzen Zirkus, der da aufgeführt wird, seitens der Bundeswehr, seitens des Führungspersonals, massive Unterstützung der Schuldkultur, die auch den Soldaten eingebleut wird und so weiter. Das sind Entwicklungen, die muss man doch, die muss man doch auch als junger Mensch der 18 ist, muss man, der sich politisch interessiert, muss man erkennen, dass das Militär in Deutschland in der Hand der Politik ist und eben kein losgelöster Komplex. Ein Punkt, der grundsätzlich eigentlich für die Werpflicht spricht, ist sozusagen dieses Band, das die Werpflicht zwischen Staat und Bürgerschaft. Es schafft eine Nähe, nicht nur politisch, sondern es schafft eine Begegnung auf Augenhöhe zwischen Staat und Bürger und dadurch verstärkt ist grundsätzlich den Gedanken der Volksamie. So zu sagen, wenn ein Staat jeden deutschen Mann einzieht, ausbildet und davon überzeugt, dass dieser Staat eine lobenswerte Gute und sogar eine Institution ist für die man sterben kann, also nicht nur das Volk, sondern auch die Verwaltungseinheit des Staates, dann schafft es sozusagen die Volksamie, das mal ganz einfach ausgedrückt. Bundeswehr, die keine Werpflicht hat, wird hingegen natürlich zu einer reintechnischen Verwaltungsamie oder zu einer Verwaltungseinheit, die irgendwie innerhalb der Gesellschaft existiert, die aber eigentlich keinerlei Bezug mehr zum Volk hat, weil eben nicht jeder deutsche Mann in dieser Institution war. Gewissermaßen wird es zu so einer Burschenschaft 2.0, nur im größeren Stil. Irgendwie sowas Koriosis, das es gibt, wo aber keiner mehr weiß, was das eigentlich bedeutet. Natürlich ist die Bundeswehr viel präsenter als eine Burschenschaft, aber du weißt, was ich meine. Es wird zu einem exklusiven Club. Das ist ein virulentes Thema zu meiner Dienstzeit schon gewesen, weil das ganze Konzept, das was du jetzt umschrieben hast, das ist ja das Konzept. Und der anderen auch der inneren Führung, das ja von der Bundeswehr bei ihrer Entstehung 56,56, erdacht wurde von allen in der Wärmacht übrigens gedienten, offizieren der Bundeswehr, das sie sagen zumindest, das ist ein bisschen falsch hergeleitet, das die Wärmacht der Staat im Staate war. Und das ist ja auch so, das lässt sich auch historisch nachweisen, das zum Beispiel dem Führer und Reichskanzler Adolf Hitler, die Wärmacht nie ganz geheuer war, weil sie einen Staat im Staate war, dass sie einen Machtpul war, den er nie ganz beherrschen konnte. Das lässt sich unter anderem wieder auch daran zeigen, dass es den einzigen Widerstand gegen seine Herrschaft aus Militärgab, Staufenberg und so weiter. Und das hat ja auch aus einer gewissen Militärtradition heraus, muss man sagen. Genau und Staufenberg ist ja sozusagen nur der letzte Überbleibsel und Funke gewesen, dieses Militärwiderstands. Diesen Widerstand gab es ja vor allem in den bei der Machtübernahme, dass Nationalsozialisten muss aus einer Militärtradition heraus die Militär und Staat immer getrennt haben wollte. Genau, weil zum Beispiel, das war ja auch der Grund, weswegen der Kaisel es endlich abgedankt hat als 18, weil ihm aufgefallen ist, dass er überhaupt nicht mehr das sagen im Staat hatte, sondern das Ludendorf, also vor allem Ludendorf, ohne Hindenburg, 1917, 1918, eine Militärdiktatur, effektiv errichtet haben. Sie waren die stärksten, er war der Grüßorgusten, er hat das viel zu spät gecheckt, wie bringt es auch einen Grund, warum ich diese Kaiserwill haben, der zweite Verährung in der Rechten sehr abstrusfinde. Ja, das geht so, glaube ich, nicht mehr oft. Ja, weil er war einfach halt der Grüßorgusten, er hat es halt nicht gecheckt und Ludendorf, weshalb eigentlich der Prototyp des Faschismus eigentlich sozusagen, das Militärismus, die die Macht einfach übernommen hat und dann regiert hat, er hatte den Karren an die Wand gefahren, aber man könnte jetzt auch diskutiert, ist so ein anderes Thema. Holger Zierke Ludendorf war. Nee, das wird nicht so in Biografie reinschreiben. Aber daher resultiert diese Zweiteilung eigentlich, dass diesen Machtpol der Armee, die Preußen haben den ja ganz natürlich hergezüchtet, diesen Staat im Staat, der dann sozusagen das Haus Brandenburg letztendlich auch überrollt hatte. Ja, der aber trotzdem mit dem Staat immer irgendwie korrespondiert hat, also du konntest nie irgendwas werden, ohne halt auch, du konntest effektiv gewissermaßen als arbeitsloser Blöd gesagt, nicht meine Arbeit zugewiesen kriegen, wenn du nicht irgendwo gedient hattest, wenn du nicht irgendwo umfälte standest. Also das Militär hatte ja innerhalb der Gesellschaft auch einen völlig anderen Stand. Ja, das spielte darauf an, was du gemeint hast, dass ja jeder auch zwangsweise, das muss dann nicht gut oder nicht schlecht finden, jeder hatte im Prinzip mit dem Militär was zu tun gehabt, im Preußen, im deutschen Kaiserreich. Und in der Weimarer Republik, was ja für viele, zum Beispiel Klimasack und so weiter, in der Bundeswehr später dann zum zentralen Punkt war, dass diese Reichswär, rechts außen ein Staat im Staat war, die war, das ist ja auch was, was viele schwarze Reichs, sie war rechter als die Nationalsozialisten, sie war einer rechter. Es war eine reaktionär nationalistisch. Ja, und hart korradikal, muss man so sagen, demokratiefeindlich und so weiter und die Weimarer Republik war ja demokratisch, das heißt die Weimarer Republik hatte mit der Reichswär immer ein Stache im eigenen Fleisch sitzen. Das sieht man ja auch an den Freikorkämpfen und so weiter, dass es da reibereien gab. Und das war für viele Bundeswehroffiziere 1950 so ein Art Ansatzpunkt zu sagen, wir können den selben Fehler nicht nochmal machen, wir können nicht wieder tolerieren, dass es ein Staat im Staat gibt, dass die Bundeswehr wieder zum Hort des Reaktionären denken, es wird auf den Staat, auf den die Politik kein Einflass hat, weil damals zum Beispiel in der Reichswär war, war ein Jahr Soldaten sozusagen von der Politik vollkommen ausgenommen. Und hier sollten sie in der Bundeswehr, sollten sie als Staatsbürger integriert werden. Schließt das aber nicht fast eher an die Tradition der Waffen SS an? Ja, sind politische Soldaten. Ja, du, ich meine, das ist ja effektiv, effektiv, soll ja. Das der demokratische Geist soll alle Institutionen durchdringen, alle Menschen. Ja, und die Waffen SS sollte durchdrucken sein und war es vermutlich in großen Teilen auch vom Gedanken des Nationalsozialismus. Also, sprich, man hat weniger sozusagen, gut, ich meine, man muss natürlich sagen, dass die Waffen SS nicht kontrolliert war durch das Parlament. Das führt uns auch in eine komische Richtung. Das führt auch zu einer komischen Definition von Totalitarismus, dass man sagt, alles, wo oben eine Art vom Ideologie vorherrscht, ist totalitarian. Genau, aber sozusagen diese Verknüpfung von Ideologie, Weltanschauung oder meinetwegen nur einem Grundgedanken mit dem Militär, also nicht losgelöst von der Politik, sondern integriert in den Staatsgrundgedanken. Genau. Das ist ja eine Tradition, die die steht sozusagen dem Nationalsozialismus oder fascistischen System, auch dem Kommunismus selbstverständlich, zumindest im Grundverständnis. Wie es dann wirklich war, ist immer eine andere Frage, gerade Stichwort Stalin. Städte im Jahr eigentlich nicht entgegen. Also grundsätzlich als Rechter zu sagen, ist nämlich eine spannende Frage, die wir eigentlich überhaupt nicht diskutieren wollten, die aber trotzdem furchtbar spannend ist. Sollte denn ein Rechter für diese Loslösung des Militärs vom Staat sein? Nach meinem Verständnis natürlich nicht. Also, sehr verständlich sollte das Militär der ausführende Arm einer politischen Weltanschauung sein. Also eines Staates, der sich einem Grundgedanken verpflichtet fühlt und wenn der Grundgedanke nur heißt, die Erhaltung des Deutschen Volkes in seinem etnischen Bestand. Und dafür ist die Bundeswehr da und das Militär da und nicht sozusagen als eigenständiger Machtpol. Da finde ich, ist die Kontrolle durchs Parlament, zumindest in seinen Grundzügen und die Ernährung des Bürgers an den Staat durch die Werpflicht eigentlich, wohlgemerkt eigentlich ein sehr sehr positives Argument und die Werpflicht ist ja eigentlich ein zentrales Element, auch politischer Gemeinschaftsbildung. Das Witzige ist ja, dass wir eigentlich über das Thema gar nicht diskutieren wollten. Aber das führt uns nämlich jetzt in eine Richtung, die ganz eigentlich zentral ist. Das ist natürlich die Frage, kann ein Militär überhaupt stark sein, wenn es nicht in eigenen Machtpol im Staat der hat. Weil das, was meiner festen Überzeugung nach die Gegenantwort der späten Bundesrepublik war, um zu verhindern, dass diese Bundeswehr stark werden kann, um ein Machtpol zu werden wiederum, ist ja für ein vollständiges Chaos zu sorgen. Und dann, wie übrigens auch im Nationalsozialismus, auch wie wir in eine parallele, verstehste, weil Merkel wirklich an Nazis und so. Weil. Und starr sie agent. Ist in der Bundeswehr zum Beispiel immer im Rüstungsresor, hat man das ja vor so 10, 15 Jahren regelmäßig gesehen, dass es da Schlagzeilen gab, von sich widersprechenden Mitteilungen von Beschlüssen, G36 so abgeschafft werden, schießt nicht richtig, andere Behörden sagen, nein, schießt super und so weiter und so fort. Das dort verschiedene Machtpolik gleichzeitig sind und durch diese Aufspelterung und im Gegenseitlichen widersprüchen und so, wird verhindert, dass sich ein einhelliger Pol bildet in der Bundeswehr, was meiner Meinung nach eigentlich nur beabsichtig sein kann, also niemand ist so blöd und macht sowas absichtlich. Und wenn das nicht so wäre, wäre die Bundeswehr und es könnte ja vielleicht jetzt auch wieder so kommen, plötzlich. Ja, hätte dann 100.000 Mann mit Waffen unter sich. Genau, aber das ist ein Punkt, wo wir scheiden müssen. Ich widerspreche dir im grundsätzlichen, also andersrum. Du hast ja die Diskussion so aufgezogen zu sagen, in der jetzigen Situation, in der die Bundesrepublik Deutschland, in der die Europäische Union steht, die da nicht heißt, wir werden vermutlich bald abnutzungskriege im Osten führen. Ist eine Wehrpflicht nicht zielführend, weil sie nicht dazu beiträgt, das Militär vorzubereiten auf die Kriege der Zukunft. So, wenn man aber von der Grundprimisse ausgeht, ein Staat, ein deutscher Staat, in welcher Ausgestaltung auch immer, ein ethnobewusster deutscher Staat möchte zurückkehren, zu einem starken Militär, zu einer Verteidigungs- und auch Angriffsfähigkeit. Stichwort "Zubereinität". Dann wird es nicht. und ich bin ja ein ungedienter. Und ich habe gar nicht mal so riesige, na ja, Sinpatien fürs Militär ist falsch, ich finde es nicht auch vollkommen faszinierend. Und so, aber es ist nicht mein Leip und magenthema so, das würde ich sagen. Eine Verschränkung von Politik und Militär und von Gesellschaft und Militär ist unausweichlich aus meiner Sicht. Also in einem ethnobewussten, weltanschaulichen Staat, kann es keine Trennung zwischen Volk und Militär geben. Was nicht heißt, was nicht heißt, dass die Militärrenger Stichwort Heinz Rümann, ja, so, Preußen und so weiter. Das sozusagen der Militär in die Kneipe reinkommt und sagt, "Wirds bin ich hier?" "Ich will als erster trinken, ich will als erster essen und du kleiner dreckiger Zivilist, du setzt dich jetzt mal in die Ecke." Nein, das ist nicht mein Fall, ja. Aber das sozusagen diese Verschränkung von Staat und Politik und Militär notwendig ist, um sozusagen ein vollkommener Staat zu sein. Davon bin ich überzeugt und deswegen ist eigentlich und jetzt wieder dieses große Wort eigentlich, Klammer-Ausrufezeichen, Klammer zu, die wehrpflicht, ich kann mich nur wiederholen zentrales Element politischer Gemeinschaftsbildung. Und dieses Argument ist gleichzeitig aus meiner Sicht, dass aller stärkste Gegenargument gegen die Wehrpflicht in der Bundesrepublik Deutschland und darauf basiert hier eigentlich überwiegend auch dein Beitrag. Nicht auf der Frage ist es strategisch sinnvoll, aktuell, das hast du auch ausgeführt, sehr sehr interessant. Und für mich ist auch dieses Ganze, das will ich mal sagen, werden unsere jungen Leute durch die Wehrpflicht für die NATO verheizt. Das ist bullshit, weil die Wehrpflicht nicht dazu führen wird, zumal nicht in den nächsten Jahren, dass deutsche Soldaten in der Ukraine verheizt werden. Das ist eine pseudo Diskussion. Natürlich kann man sagen, die Wehrpflicht könnte dazu führen, dass einem Staate, der sich den USA, der NATO und den Angriffskriegen dieses Konglomerats verpflichtet fühlt. Ja, es reden immer alle über Russland, aber redet mal über die Kriege der USA in den letzten 100 Jahren, dass wir sozusagen eigentlich das aufrüsten, was wir nicht unterstützen wollen. Nämlich die BRD zu einem werfähigen Staat machen, der kämpft, ohne deutsche Interessen zu verteidigen, dass die Wehrpflicht dazu beiträgt. Das sehe ich aber noch nicht. Ich sehe nicht, dass diese Wehrpflicht, das war ja eigentlich dein Argument, dazu führt, dass wir ein besseres, ein stärkeres, ein werfähigeres, ein effizienteres Militär haben, das führt nicht dazu. Wozu es aber führt, und deswegen stichwort politische Gemeinschaftsbildung, es führt dazu, dass wir 100.000 jünger Männer in eine Mühle reinschubsten, die ihnen zwar beibringt, wie man Hämten bügelt und Betten macht im Bestfall, sie aber auch zu BRD Zombies macht. Zu diesen typischen Spastys nimmt es mir nicht übel, jedem der in Afghanistan, weil ich keine Sekunde irgendwas absprechen, aber die nur noch ein Thema haben, auf Instagram ihre Afghanistanfotos zu posten, zu erzählen, dass dann Kamerad gestorben ist, was schlimm genug ist übrigens, und zu sagen, du kleiner Wurm, du warst ja gar nicht im Militär. Ich war ja für mein Land in Afghanistan, das ist das Ergebnis einer neuen Wehrpflicht, Leute heranzuzüchten, die sich damit brüsten für die BRD im Krieg gewesen zu sein, und das verwechseln mit einem Krieg viel Erfolg. Das ist das Ergebnis einer Wehrpflicht, Leute in eine politische Erziehungsanstalt zu schicken, die ihnen grundsätzliche Fähigkeiten beibringt, die schön sind, die sie aber macht zu diesen typischen CDU-Wählern. Und das ist das Argument aus meiner Sicht, dass zentral ist gegen die Wehrpflicht, dass die Bundeswehr eine Bundesrepublikanisch-politische Erziehungsanstalt geworden ist. Und das ist der Punkt. Die Leute sind ja immer sehr gut, darin sich selbst zu belügen, es ist jetzt so ein allgemein posten, aber es ist so, je länger du eine Sache machst, desto eher wirst du dieser Sache auch Sinn bei messen. Also nur als Beispiel, wenn ich jetzt ein Praktikum bei der Jungen Freiheit machen würde und die da steine, mir dann anbieten würde, ich könnte ja volunteer werden. Übrigens auch pro Wehrpflicht. Ja, und dann jahrelang dort in der Jungen Freiheit arbeite, auch wenn ich vorher vielleicht ideologisch ganz anders gepolt bin, würde ich doch irgendwann mir selbst um meine Selbsterhaltungstriebswegen und meine Stolzeswegen einreden, dass es ja auch gute Dinge gibt, dass es ja nicht alles nur komplett liberal konservative Trottel sind und Homosexuelle und Spinner, sondern das ist ja auch wertvolle Journalismus ist. Dass viele Leute sehr, sehr richtige Ansichten haben und so weiter und so weiter. Es ist ein Beispiel, ein fliktives Beispiel. Das funktioniert auf der Bundeswehr eben der genauso. Es gibt sicherlich viele Beispiele von Leuten und ich habe übrigens auch bekannte davon, die ja an ihrer Jungenzeit sehr radikal drauf waren, was sowas betrifft. Also in der garasche Landsecke hört haben und so weiter und dann in die Bundeswehr gegangen sind und ja aus, man kennt das ja, ich bin ja zum Teil auch selber, deswegen in die Bundeswehr eingetreten, so aus einer Art Sinnsuche. Man haben sich dann acht Jahre als Mannschaft verpflichtet. So, nach acht Jahren kommen die halt raus und sagen ja ich war in Mali und ich war hier und dort, die werden nicht sagen, das war alles sinnlos, das Quatsch. Also, bestimmt auch Leute, die sagen und dann alkoholiger werden und. - Kann man vermutlich auch nicht, wenn man wirklich im Gefecht gestanden hat, das geht dann auch nicht mehr. Nein, man ist dann auf einer Sinnsuche sozusagen, weil man das, was dort passiert ist, eben versucht zu verarbeiten und einen Kontext einzubettten. Verdeckte Werbung übrigens, das ist auch eine ganz starke Szene in Sankear, dem Roman, den wir jetzt wieder neu aufgelegt haben und der nächste Woche erscheint. Er wo diese national, Bolschewistisch, national revolutionäre, muss man eher sagen, Jugend zum Saufen in so einer Bahnhofskneibe sitzt und dann so ein. Ich glaube, ein Armloser ist es, ein. Ich glaube, er hat kein Arm mehr oder so, ich müsste lügen, jedenfalls so ein Chichen in Wetteran, zu ihnen ein Tisch kommt und die Vollprabbelt und sagt, ihr redet von Revolution, ihr wisst aber gar nicht, was es bedeutet, im Krieg zu stehen. Ja. Eine Granate auf dem Kopf zu kriegen. Oder man hat ja grundsätzlich nicht unrecht. Ja. Nur jetzt die Position, dieses Chichen in Wetteranz, überzubewerten. Das ist übrigens ein klassisches Bundeswehrromantikding zu sagen, der war ja im Krieg, auf denen müsste jetzt hören. Eure Flausen im Kopf, die könnt ihr euch aus dem Kopf schlagen, denn ihr habt ja noch nie einen Schuss abgeführt auf den Menschen, hat alles seine Berechtigung sozusagen. Es gibt da immer so ein Ungleichgewicht. Das ist ja auch dieses. Das haftet allen exklusiven Gemeinschaften an, selbstkritisch. Natürlich wirkt es komisch. Wenn Volker Zierke in dem Podcast zwei Stunden über Burschenschaften redet und sagt, das ist Mist, dann kommen Leute und sagen, ja, du Wurm, du hast doch gar nicht gefeuchten, das willst du dich jetzt melden. Und natürlich hat das eine gewisse Berechtigung. Genauso wie es Leute geben wird, die sagen, ach, der Stein noch gemustert, aber nicht eingezogen, was macht ihr im Abzehn Maul auf? Ja. Zum Stück weit, richtig, sogar. Ist immer so. Deswegen versuche ich das, auch wenn es nicht so klingt, relativ respektvoll anzubringen, also nicht herablassend in irgendeiner Art und Weise. Aber natürlich hat dieses "Ich war dort", und das hast du auch in deinem Blogbeitrag wunderbar herausgearbeitet, hat das diese Romantik. Du sagst, ich war in den 80ern beim Bund, da war alles schon so ein bisschen im Wanken, aber heute ist es ja eigentlich fast genauso. Und das ist wichtig für junge Leute, und das ist wichtig, um sie zu formen. Nein, das ist es nicht mehr. Interessant fand ich aber einen Kommentar eines Lesers von uns, der gesagt hat, ihr bewertet das über. Was weiß ich, paar Monate Bundeswehr machen jetzt aus dem linken Keinen rechten. Oder machen aus dem rechten Keinen linken. Also, das sozusagen diese politische Erziehung, die du ja auch so ein bisschen, auch eigentlich lächerlich gemacht hast in deinem Beitrag. Zum Beispiel, dass meine Rede, um mir selber in die Parade zu fahren, die ich eben gehalten habe, zu sagen, politische Erziehungsanstalt der BRD, dass man das einfach überbewertet. Also, dass die Bundeswehr am Ende so ein eigentlich lustiger Lebensabschnitt ist, wo man so ein bisschen, bisschen Kameradschaft lernt, aber dass das politische an den Leuten vorbei zieht. Ist das nicht so? Das ist schon so. Und wenn wir jetzt nur sagen würden, wir dürfen dem BRD-Reschim oder wie auch immer, die nicht die Leute freiwillig zu schlustern, dann ist das sicherlich übertrieben. Ich meine, wir schicken unsere Kinder ja auch in die Schulen, und da werden ja teilweise wildere Dinge verbreitet. Und umhängig davon, dass es eine Schulpflicht gibt, müssen, also ich habe kein Bock meinem Sohn, das Lesen und Schreiben beizubringen, das wollen wir schön andere machen. Hallo ihr Lieben lieber Terne. Aber es gibt für mich einfach trotzdem keinen Schlagen, den Grund mehr, warum man das mit der Bundeswehr eben machen soll, diese Kameradschaft, die kann ich ja auch anderswo kennen lernen. Die kann ich in der Burschenschaft erfahren, die kann ich auch bei den Sternen bewegungen. Aber die ist exklusiv. Das ist ja das Interessante. Solche Kameradschaften funktionieren nur exklusiv. Ja, pass auf, aber aus einer staatlichen Sicht gesehen ist die Wehrpflicht der exklusive Club der Wehrfähigen Männer. Aber der ist halt nicht, der umfasst halt nicht tausend Burschenschafter und tausend Ibeiler, sondern der umfasst das Volk. Also aus einer staatlichen Perspektive dient die Wehrpflicht. Aus meiner Sicht gar nicht so sehr der Wehrhaftigkeit der Nation, sondern der Vergemeinschaftung. Es ist, um mit Benedikt Kaiser zu sprechen, ein Ort der Vergemeinschaftung. Jeder hat das durchlebt. Warum gibt es die Mensur? Die Mensur gibt es nicht deswegen, weil das so geil wäre, was es ist. Aber die gibt es deswegen, damit jeder sich in die Augen blicken kann und ein gleichen Standard hat. Ja, aber das ist ja. - Das bei der Bundeswehr auch so. Das ist ein guter Egalitarismus. Ja, aber das ist ja ein Allgemeinposten dahingehend, dass wenn wir in unseren Start gestalten würden, das ist auch diese Städten der Vergemeinschaftung eben gut. Genau. Und jetzt ist der entscheidende Punkt, an dem wir sind, dass Kubicek und Lena und auch andere nicht nur die, das ist eine intelligente Kommentatoren, sagen, wir können nicht immer nur vom idealen Start ausdenken. Stichwort Steuern. Ich will in der BRD keinen Steuern bezahlen, aber in dem deutschen Ethno-Stadt, ja, weil da würde ich 80% meines Gehalts abgeben, weil ich Wüsste der Start macht damit was Gutes. Ja. - So. Ich bin gegen die Werpflicht, weil ich der BRD das und das nicht zugestehen will. Ja? Okay. Aber in meinem Start, welchen natürlich für eine Werpflicht? Nur um mal die Aboly zu spielen. Wir leben eben. Das hast du auch geschrieben, wir leben in der Lage. Und wir leben eben nicht in der Situation zu sagen, wir können alle unsere politischen Ideen immer nur vom Idealzustand ausdenken, den wir vielleicht nie erreichen werden. Und das sagt ja, Gutes Kubicek richtig. Eine AfD-Regierung wird grundsätzlich an diesem Starte gar nichts ändern. Nichts, marginalien, wenn überhaupt. Das heißt, nur Welt jetzt in Sachsen-Anhalt, Ulrich Sigmund regiert, was so kommen wird, hoffentlich. Oder wel irgendwann in der Bundesrepublik weiß ich, wer regiert von der AfD, heißt das nicht, dass man probärpflicht sein müsste. Weil der Start bleibt der gleiche und seine Grundpremise bleibt erst mal auch der gleiche. So, das ist sozusagen die Frage, was machen wir denn mit der Situation jetzt? Verstehe es da, also ist es besser, Deutschland bleibt in Anführung, die BRD bleibt wehrlos, weil sie die Soldaten falsch einsetzt oder nicht. Darum präzt sich ja viel in dieser Diskussion. Dass die einen sagen, nicht für diesen Start, der unsere Leute verheizen will und der Leute importiert und gleichzeitig die deutschen Verpflichten will zur Waffe zu greifen. Ja, das sind so unauflösbare Dinge, sind das nicht. Aber das sind Dinge, die sehr schwierig sind. Ich sehe die Bundesrepublik, die ja schon per Gründungsakt sozusagen liberal gestaltet ist als eine Firma. Ja, wie die BRD immer. Ja, ich weiß, ich weiß, du meinst es nicht so. Es ist ein Unternehmer. Es ist ein Defaktor, ein Unternehmer. Es wird von Liberalen. Das wird noch jahrezidiert werden. Das ist, glaube ich, nur von dir, aber das Liberale, diesen Start gern als Unternehmen führen und das lässt sich ja auch ablesen, das Effizienz im öffentlichen Sektor und so weiter gefordert wird. Aber zu meiner Bundeswehrzeit wurde mir auch einen Unterrichtstück politischer Bildung reingetrückt, in der eben die erklärt wird, warum wir den ganzen Scheiß da machen. Und das sagte eben einer der Ausbildern offizier, dass es ja da draußen Leute gäbe, die die Bundeswehr abschaffen wollen. Das war ja einen Zeitlang, Anfang der 2000, da wirklich mal ein Thema von wegen, wir brauchen keine Bundeswehr mehr. Wir schaffen den ganzen Laden einfach abkostet eh zu viel Geld. Und so gar keine Armee. Gar keine Armee wie Island. So, es ist eine Minderheitsmeinung immer schon gewesen, aber egal. Und den hat der ja sozusagen geantwortet, man müsste sich das eben so vorstellen wie ein Unternehmen. Und das Unternehmen Bundeswehr, das produziert Sicherheit. Und das ist tatsächlich ein neudeutsches Mindset dieser Leute, die denken eben, die Bundeswehr, die muss was produzieren. Und nur weil dieses Unternehmen jetzt nicht mehr im Pride-Man ist, die Homoflacke ist, sondern jetzt, wir sehen es ja in den sozialen Medien, wieder irgendwelche coolen Werbe-Videos produziert, wo Soldaten dann mit Bezepspossieren und auf die Deutschlandzeichen teppen und geile Kampfpanz zu sehen sind und so weiter. Das ist die Fußballer der BRD-Fußballmannschaft auch immer so darauf. Das ist eine Werbetaktik. Wie ein Unternehmen, wie eine Firma. Schau dir Asoff an. Ja, aber das heißt ja nicht, dass ich als Rechter nur weil ich Itatist bin und glaube, dass es gewisse ewige Prinzipien von Ordnung und Zucht gibt und so weiter. Dass ich dem beim ersten Video wieder auf den Leim gehen muss, dass das nur weil jetzt die Beflackung geändert wird, dass ich glaube, dass alles plötzlich sinnvoll ist. Nein, es ist immer noch ein Unternehmen, dass Sicherheit produzieren will, dass eben liberal geführt ist und da muss man halt sagen, nein, da bin ich raus. Also, das ist, würdest du denn also eine spannende Frage, weil ich die nochmal noch mal modernieren will sozusagen. Die Position von Leuten wie zum Beispiel Schlomo, ja, die ist ja und ich erwähne ihn deswegen, weil diese Meinung extrem oft reproduziert wird in kommentaren in den sozialen Medien und so weiter ist, ich sterbe nicht für dieses NATO-System. Also, ich sterbe nicht auf russischen oder ukrainischen Grund für die Regenbogenflage. Ich glaube und das ist wichtig, ohne da jemanden in die Parade fahren zu wollen. Man muss das meiner Meinung nach von der Diskussion um die Wehrpflicht ein bisschen trennen. Weil sozusagen da diese Kausalitätskette aufgemacht wird, Wiedereinführung der Wehrpflicht bedeutet automatisch Wehrhaftigkeit der Bundesrepublik, damit ja Angriffs, Verteidigungs- und Verschiebemöglichkeiten im militärischen Bereich und damit automatisch Parteiename für nicht deutsche Interessen. Das praktisch die Kausalitätskette, die da aufgemacht wird. Du als jemand, der selber im militärischen Apparat war, der dort verwandte hat, der dort Ahnung hat, hast ja schon herausgestellt, dass es aus einer wehrpolitischen Sicht eigentlich gar nicht so super sinnvoll ist. Also, das gewissermaßen die Wiedereinführung der Wehrpflicht nicht dazu führen wird, dass die Bundesrepublik Deutschland in fünf Jahren eine völlig antremilitärische Struktur hat und plötzlich wieder eine schlagfertige Armee. Ich sage, dass es ein Schritt zu viel gedacht ist, dass man andere Dinge vorher beachten müsste. Ja, aber das ist ja eine entscheidende Frage. Flüttend die Wiedereinführung der Wehrpflicht zu einer Verschiebemasse im Sinne des BRD-Systems? Ich glaube, das ist zu weit gedacht, weil selbst wenn die Bundeswehr die Wehrpflicht nicht wieder einführen würde oder ob sie es tut, ist auf der großen Skale erst mal irrelevant. Weil ja dieser Konflikt, dieser Fiktive zwischen Russland und der NATO, wenn man das jetzt auf diese zwei Blöcke fixieren will, es gibt ja da noch andere. Es sind das Pinaz, ja. Also wenn man sich auch den Etat z.B. von den USA und so was anschaut. Aber das sind ja die Hauptargumente z.B. von Leuten wie Jürgen Elsesser zu sagen, Wiedereinführung der Wehrpflicht gleich Kriegstreiber. Ja, das ist irre. Aber wir sind uns beide einig und das ist völker, das ist nicht so irrelevant, weil das ist ein Zankapfel. Dieses Argument ist ein zentraler Zankapfel zu sagen, werpflicht gleich Humane, Verschiebemasse, menschliche Verschiebemasse für die NATO. Das ist keine Kausalitätskette, die ich sehe. Ja, gut mir, dasselben Argumentationen könnte ich mich halt auch, weiß ich nicht, wie in den 70er Jahren vor Bundeswehrkassern, weiß ich nicht am Kassern Torfestskleben oder sowas. Ja, weil das wäre effektiver. Es wäre ziemlich lustig zu sagen, Jürgen Elsesser, so ein Ding, das klärt wird, so eine automatische Tür, die da wir hin und her fährt. Ich halte das für einen nicht unerheblichen Punkt, in diesem Podcast mal herauszustellen, dass das nicht zwingend eine Kausalität ist. Also zu sagen, also ich meine, man muss faireweise dazu sagen, wir kennen ja auch ein, zwei Leute über Ecken aus dem Rüstungsbetrieb oder Ausrüstungsbetrieb. Dass die sagen, die Auftragsbücher, die sind wieder voll, plötzlich, zitat plötzlich, das ist ja Fakt. Das ist Fakt, also das sozusagen, die westlichen Staaten bis hin zu Islam, Lettland und so weiter, wie sie alle heißen, dort an den Grenzen, sag ich mal. Dass die massiv aufrüsten und das sozusagen die Friedensbewegten zu denen wir ja nicht zählen. Diese Friedenstauben scheiße, die macht mich wahnsinnig. Das ist wirklich das schlimmste, was es gibt. Ich mein klar, man kann darüber diskutieren, wie sinnvoll es ist, dass irgendein junger Recht der Mann in der Ukraine stirbt. Darüber kann man diskutieren. Aber diese Friedensdemos und jetzt so zu tun, als wären wir so rechte Hippies. Wir sind ja rechte Hippies im Bereich der Umwelt. Meine deswegen manchmal auch der Kindererziehung. Oder vielleicht der Menschengemeinschaft und so. Aber im Bereich des Pazifismus, Pazifismus ist wirklich ein Gift. Das ist Fakt. Nur und das ist ja das Entscheidende, gegen die werflich zu sein, ist kein Pazifismus, sondern es ist genau das Gegenteil. Und das sind so spannende Fragen, wo glaube ich innerhalb der rechten Diskussion, so viele Sachen einfach plumpd durcheinander geworfen werden, von allen Seiten übrigens. So kreine Befürworter, die sagen, ihr seid gegen die werflich. Also seid ihr Pazifisten, die Deutschland aufgeben wollen. Und dann die andere Seite, die sagten ja, werflich bedeutet automatisch, humankapital für das NATO-Regime. Es ist beides quatsch. Also es hat beides auch keine nachweisbare Grundlage. Das sind extreme Positionen, die aus meiner Sicht nicht nachweisbar sind. Zumindest zum aktuellen Zeitpunkt nicht. So, dass es eine Aufrüstung gibt, seitens des Westens, ja. Dass man die nicht nutzen kann von rechts. Das ist halt auch Fakt. Also, ne, das ist ja der Punkt von Lukasen und Co zu sagen. Rüstet mal schön auf, irgendwann wird EDF die gewählt. Und dann haben wir das alles zur Verfügung. Na ja, einen Punkt, den man vielleicht noch besprechen könnte, ist ja die Frage, ob. Die Thema Start im Start, was ja voran hatten, die Bundeswehr war ja schon in den 80ern und 90ern verschrieben. Nicht nur als Ort, wo man lernt, wie man durch eine ABC Schutzmaske 2 Liter Bier rein saufen kann. Sondern auch als. Solltest du uns mal zeigen? Ich hab leider keine ABC Schutzmaske mehr, aber will ich auch nicht mehr. Aber es ist. War damals auch schon ein Hord des sogenannten Rechts Extremismus. Da gibt es ja viele Beispiele und schlimme Berichte und so weiter. Und viele kennens vielleicht noch aus Erzählungen, gerade die Millennials, ihre gedienten Fäter, wie es damals teilweise in der Truppe abging, auch mit Hitlabildern hinhängen und so ein Scheiß. Panzerlied? Ja, gut, das hab ich mal hingestellt. Das wurde ja auch zu meiner Zeit noch gesungen. Aber uns steht sogar im offiziellen Liederbuch. Ich glaube immer noch übrigens. Aber damals war das ja schon. Es gab z.B. falsche Megan und da teilgehen zu wollen, eine braune Kompagnie und so weiter. Leute, die dann mit Hitler Groß begrüßt haben und so weiter. Das ist einfach Fakt, das gab es. Und das wurde auch in vielen Truppen teilen, gerade denen, die sich als Elite verstanden haben. Lange so gepflegt. Schlimm. Schlimm. Und da auch, weil die Bundeswehr dieses Staatsbürger in Uniformdingen nie wirklich umsetzen konnte. Das ist immer auch in Start im Start der Wahl. Ein Stück weit eben ein abgekapselt der Bereich, wo andere Regeln gegolten haben. Und jetzt könnte man natürlich als Rechter zur Überzeugung kommen. Dass jetzt, wenn wieder viel mehr Leute in die Bundeswehr reinkommen, das nicht nur ein exklusiver Bereich von Grundgesetzfreaks ist. Dass das auch dazu führen wird, dass die Bundeswehrrechter wird. Weil plötzlich ja auch die Bundeswehr braucht Leute. Auch Leute dort Karriere machen könnten, die normal im Kopf sind. Das Problem ist, was die Bundeswehr lehrt, ist ja der amerikanische. Also was die lehrt ist, ist der amerikanische Patriotismus. Ja. Also das Modell des amerikanischen Patriotismus, das ist. Die Bundeswehr ist eine Armee der Verfassungstreue. Das ist eine Armee, die ist eingesporen auf den Start und nicht auf das Volk. Zumindest ist das Status quo. Und das ist eben ein entscheidender Unterschied und ich glaube die meisten der Bundeswehr können, die Unterschiede zwischen Volk, Nationen und Start überhaupt nicht begreifen. Ja. Und das führt eben zu diesen Kuriositäten, dass Leute, die in Afghanistan waren, dich am Kragen packen und sagen, was machst du überhaupt dein Maul auf? Ich habe für mein Land gedient und du nicht. Das ist diese Kuriosität zu glauben, ohne wie gesagt, da jemanden diskreditieren zu wollen. Ich falsch verstehen. Aber ich kann halt auch sagen, ich werde Söldner, kämpfe in Ukraine, kämpfe in Russland, kämpfe, weiß ich nicht, sonst wo. Dann verließe ich auch Kameraden, die mir wohlgesonnen sind. Oder die ich liebe. Also ich kameratschaftlich liebe, die kann ich da auch verlieren. Da kann ich auch dieses Gefühle haben. Aber ich will darauf hinaus, das ist halt eine Armee der Verfassung. Armee der Bundesrepublik Deutschland und nicht mehr eine Armee, eine Volksarmee. Das, was wie gesagt, die Wehrpflicht auch sozusagen garantieren soll. Und das ist halt so eine ganz schwierige Sache, die ich eben bedenken, das man doch nicht als Rechter sagen kann. Also, ich will nicht automatisch unterstellen, dass man als Rechter die Bundesrepublik Deutschland ablehnen muss. Seid mal auch aus verschiedenen Gründen sozusagen vollkommen neutral dargestellt. Aber das man, meinetwegen, bei dem, was die Bundeswehr darstellt, doch nicht glauben kann, dass eine Wehrpflicht dazu eine Änderung führt. Also sozusagen dazu führt, dass aus diesen Instagram-Patrioten, die mit ihren Staatsbürgern mit Migrationshetergrund zusammen eine extlusive Einheit bilden, dass das in Zukunft anders wird, dadurch, dass es wieder eine Allgemeine Wehrpflicht gibt. Das ist doch ein vollkommen absurd Gedanke. Vollkommen losgelöst von Ukraine und Wehrhaftigkeit. Wie soll das geschehen? Wie soll das passieren? Wer soll das Führungspersonal bilden? Woher sollen die Leute kommen? Die Bundeswehr wird ja nicht von Leuten bevölkert, die schon weltanschaulich gebildet sind und dann die Bundeswehr umformen, sondern sie gehen da rein und werden von der Bundeswehr umgeformt. Das ist eben ein Unterschied. Das ist keine trotz kristische Unterwanderung. Und selbst wenn, das ist ja das, was ich vorhin auch gemeint hatte, du fängst ja dann an, dem ganzen Sinn beizumessen je länger du dort bist. Wir haben das ja, ich meine, die Ränge der Rechten sind ja voll von Bundeswehrsoldaten, aber auch Polizisten sind da immer ein gutes Beispiel, Staatsanwälte. Leute, die in den Behörden der Bundesrepublik gedient haben und jetzt in der AfD sind, weil diese oder dieses Falt sind, das sind meistens immer die Leute, die es nämlich nicht ganz so radikal wollen, die eigentlich nur ein paar Stellschrauben ändern wollen und dann ist alles wieder gut. Du fängst eben an die Grundleitlinien, die dieser Staat mitgegeben hat, die Pflicht waren und Pflicht sind. Die akzeptierst du plötzlich. Ja, gelernt ist gelernt. Ja und in der Bundeswehr ist das, wird das ja noch verstärkt durch diese Art und Weise, wie dort selektiert wird für diese Karrierelaufbahnen. Das ist ja zum Beispiel in der Generalität, lässt sich das ja ganz gut nachvollziehen, wer dort General wird oder nicht. Das ist ja ab dem bestimmten Dienstgrad, lässt sich das ganz gut nachverfolgen, wo es den Leuten nämlich anfängt, egal zu werden, weil sie wissen, sie werden nicht mehr General. Und es gibt auch einen bestimmten Grund, warum die generelle, die heute, also Thema Freuding und so weiter, an diesen Positionen sitzen, an den es nun mal sitzen oder den sogenannten Corona-General der Frau Merkel, dass diese Leute eben aus ganz bestimmten Gründen an der Spitze ihrer Bundeswehr stehen und der liegt nicht in ihrer militärischen Eignung, sondern weil, ich hab es vorhin mit dem Vergleich der Firma gebracht, die vielleicht ist die Behörde doch passender in dem Fall. Eigentlich sollte ja ein militär weder Behörde noch Firma sein. Aber in dem Fall ist sie eine Behörde, wo die Leute irgendwie, wie auch hohe Polizeibeamte und so weiter, nach politischen Gesichtspunkten ausgesucht werden. Und wenn du da Karriere machst und irgendwann wirst du Karriere machen wollen und deine Familie zu ernähren und so weiter, dann fängst du an dich nach diesen Regeln zu verhaltener. Und das fickt dein Gehirne. Und es gibt keinen Ausschärn aus dieser Logik, auch nicht unter der AfD, glaubst du. Es ist schon so, dass es natürlich einen Weibschift gibt in der Bevölkerung. Und es natürlich auch bestimmte Positionen, wahrscheinlich in der Bundeswehr, wieder sagbar macht. Also, ich würde es nicht wundern, wenn, weiss ich nicht, in zwei, drei Jahren, es ist ja übrigens auch vor ein paar Monaten oder vielleicht von einem Jahr oder so. Auch eine Meldung gewesen, dass die Bundeswehr neue Dienstanzüge machen will, weil die alten Scheiße aussehen und so weiter. Das würde mich nicht wundern, wenn die jetzt irgendwann wieder anfangen. Ach ja, die ein oder andere Wärmacht-Sradition, die war ich doch ganz geil. Dass die damit wieder um die Ecke kommen. Aber man darf eben sich von diesem Etikettenschwände nicht verarschen. Es kostmetig aus deiner Sicht. Es ist kostmetiges Wärbung. Es ist halt, wie wenn, weiss ich nicht, wenn Disney+ jetzt vor seinen Filmen statt irgendwelchen Inklusionswarnungen und Gay Pride flacken oder so was, plötzlich läuft 20 Sekunden das Deutschlandlied an und dann alle Leute schreien, wo er voll geil ist. Was gibt ja gewisse Rechte? Auch Leute, die grundsätzlicher denken, die sagen, dass es ja trotzdem erst mal Erfolg ist. Ist es. Es ist eine Normalisierung, aber man darf dich eben davon nicht täuschen lassen. Also du meinst, der Kapitalismus hat vieles Gesichter. Ja, das hast du schön gesagt. Das kann man so sagen. Solltest du aufschreiben. Es hat bestimmt schon mal Benoar aufgeschrieben und ich hab's nur geklaut. Oder benet die Kaiser. In diesem Sinne, lieber Volker, ich glaube, wir haben uns trotz des langen Gesprächs der ganzen Thematik nur angenehrt. Spannt wäre tatsächlich mit jemanden auch zu sprechen, der an Kaltschmitt noch geschult ist. Man kann das viel grundsätzlicher noch besprechen. Gibt's davon jemand in der Rechten? Nils Wegner ist geschult an Kaltschmitt. Es gibt einige andere in der Tat. Günter Marsch war interessant gewesen. Dann hab ich ja noch mehrfach kennenlernen dürfen. Der war natürlich ein massiver Zynika am Ende. Und auch geiler Säufer. Also ja, Bier nicht, aber Wein. Weißmein, dann haben wir einen schönen Abend zusammen, noch Homo. Es gibt ein paar ja durchaus. Und es gibt da einige Gesprächsfehen, die man aufgreifen kann. Du hattest im kurzen Vorgespräch ein Zynika erwähnt. Den totalen Krieg, den Abnutzungskrieg und so weiter. Also das ist ein großes Thema. Auch die Frage danach, wie weit sollte militärische Reng und militärische Tradition in der Gesellschaft reinreichen. Aber ich glaube, das soll mal als Aufschlag, als vergleichsweise. Vergleichsweise differenzierte Betrachtung des Gesamtkonfliktsdienen. Wir beide sind in der aktuellen Situation gegen die Wiederentführung der Werpflicht. Das ist, glaube ich, rausgekommen. Das aber, das Credo ist sich damit nicht zu leicht zu machen. Erfüllt ist, das ist, glaube ich, auch klar geworden. Und ja, am Ende darf ich es immer wieder erwähnen, dass hier selbstverständlich ausschließlich eine Werbesendung für jungen Europa-Bücher. Wer ein anderes Militär kennenlernen will, der kann zu deinem Erstlingswerk greifen, entklave 15 Euro. Relativ kurzes Buch, das gewissermaßen sich eigentlich. Ich will nicht sagen nur, aber doch sehr viel um militärische Themen dreht. Auch in Herrengedeck, deinem neuesten Roman wird das Thema angeschnitten. Sogar eigentlich einigermaßen passend, finde ich. Ich glaube auch, dass das zusammen gehört. Ja, wenn gleich das aber natürlich das Buch nicht dominiert, das muss man auch fairerweise dazusagen. Dann ab nächster Woche noch vor Weihnachten wird es ausgeliefert. Sanker von Saka Prilipin, unser neuer Roman. Auch da wird das Thema am Rande. Ich habe es im Laufe des Podcasts erwähnt, am Rande durchaus berührt, auch die Frage nach Staatsdienern, nach staatlicher Gewalt, nach Gewaltmonopol, nach Militär, nach Polizei, eine sehr, sehr präsente Rolle spielt. Kann man also mit ein bisschen Augenzwinkern auch als Buch zur Episode betrachten. Ansonsten natürlich ganz klar, Jung Europa.de gibt es diverse Bücher zum Thema Militär, zum Thema Krieg, natürlich zweiter Weltkriegsbetrachtung und so weiter sind natürlich so die Klassiker. Ja, in diesem Sinne folger, ich glaube wir haben den ersten Aufschlag gewagt, wer ihn noch nicht gelesen hat, kann auf blog.jung.europa.de deinen aktuellen Blogbeitrag zum Thema lesen. Wenn ihr diese Folge irgendwann in zwei, drei, vier, fünf Jahren hört, dann findet ihr den Beitrag über die Suche mit dem Begriff "Färflicht". Ja, ansonsten wir hören uns wieder mit weiteren Podcast-Episoden in den nächsten Tagen und nicht verpassen 22.12. da in den Abendstunden. Wir werden es noch bekannt geben, der große Jung Europa Weihnachts-Lifestream mit Vollgazierke, Benedik Kaiser und meiner Wenigkeit für die Bestein. Bitte nicht verpassen, aufmerksam verfolgen. Dort wird vielleicht dieses Thema auch noch mal auf süffisante, alkoholreiche Art und Weise diskutieren. Ja, Vollgarn. Vielen Dank fürs Gespräch und bis bald, bis dann. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Diskussion über die Wiedereinführung der Wehrpflicht dient als Aufhänger für eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit Staatsverständnis, Souveränität und gesellschaftlicher Hierarchie innerhalb der politischen Rechten.
  2. Innerhalb der AfD gibt es kontroverse Positionen zur Wehrpflicht, exemplarisch dargestellt durch den Konflikt zwischen Björn Höcke (kritisch, verknüpft mit der Frage innerer Sicherheit) und Rüdiger Lukassen (befürwortend, als Programmpunkt der Partei).
  3. Die Debatte geht über rein militärische Aspekte hinaus und umfasst die Rolle der Bundeswehr als mögliche "Charakterschmiede" für junge Menschen sowie deren politische Formung.
  4. Die aktuelle Gesetzesänderung sieht zunächst nur eine Wiedereinführung der Musterung, nicht jedoch einer allgemeinen Dienstpflicht vor.

Summary:

Die Podcast-Episode nutzt die aktuelle Debatte um die Wiedereinführung der Wehrpflicht als Ausgangspunkt für eine tiefgreifendere Diskussion über staatliche Souveränität, gesellschaftliche Werte und innere Konflikte innerhalb des rechten Spektrums. Im Zentrum steht der innerparteiliche Disput in der AfD zwischen Björn Höcke, der die Wehrpflicht ablehnt, solange der Staat keine grundlegende innere Sicherheit garantieren kann, und Rüdiger Lukassen, der sie als traditionellen Programmpunkt vertritt. Die Moderatoren heben hervor, dass es bei der Wehrpflichtfrage weniger um militärische Notwendigkeit, sondern vielmehr um grundlegende politische und weltanschauliche Positionen geht.

Dabei wird die Bundeswehr auch als mögliche Institution diskutiert, die grundlegende Fähigkeiten und Disziplin vermitteln könnte, wo Elternhaus und Schule versagen. Allerdings wird betont, dass die aktuelle Gesetzeslage lediglich die Wiedereinführung der Musterung vorsieht. Die Diskussion verlagert sich schließlich auf die Frage, ob und wie der Wehrdienst junge Menschen politisch formt und welche gesellschaftlichen Funktionen er jenseits der Landesverteidigung erfüllen könnte.

FAQs

Die Wehrpflicht wurde 2011 nicht abgeschafft, sondern ausgesetzt. Aktuell hat der Bundestag beschlossen, dass junge Menschen wieder gemustert werden, aber es gibt noch keine allgemeine Einberufungspflicht.

Die Wiedereinführung der Wehrpflicht ist ein Programmpunkt der AfD, allerdings gibt es interne Differenzen, insbesondere zwischen westlichen und östlichen Parteiflügeln, wie die Kontroverse zwischen Rüdiger Lukassen und Björn Höcke zeigt.

Befürworter sehen die Wehrpflicht als Garant für ein souveränes und wehrfähiges Deutschland sowie als Charakterschule, die Jugendlichen Hierarchie, Ordnung und praktische Fähigkeiten vermittelt.

Kritiker wie Björn Höcke argumentieren, dass ein Staat, der keine innere Sicherheit garantieren kann, keine Gefolgschaft im Kriegsdienst einfordern dürfe. Dies wird oft mit pazifistischen Tendenzen im Ostflügel der Partei verbunden.

Die Debatte berührt Staatsverständnis, Souveränität, Wehrfähigkeit, Hierarchie in der Gesellschaft und die Rolle des Militärs als Erziehungsinstanz für junge Menschen.

Einige sehen die Bundeswehr als Ort, wo grundlegende Fähigkeiten wie Disziplin und Sauberkeit vermittelt werden, während andere bezweifeln, dass dies in der heutigen Zeit noch effektiv geschieht.

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