Von kleinen "Tollpatschen": Sensorische Integrationsstörung
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In diesem Podcast-Interview erklärt die Ergotherapeutin Kerstin Langen das Konzept der sensorischen Integrationsstörung. Dabei handelt es sich um eine Schwierigkeit bei der Verarbeitung von Sinnesreizen, die sich bei Kindern vielfältig zeigen kann: durch motorische Ungeschicklichkeit, Probleme mit der Feinmotorik (z.B. beim Anziehen), extreme Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen oder Kleidung, aber auch durch ständige Reizsuche und körperliche Unruhe. Betroffene Kinder sind oft schnell erschöpft oder können nicht zur Ruhe kommen. Langen betont, dass eine Störung dann behandlungsbedürftig ist, wenn sie den Alltag des Kindes erheblich beeinträchtigt. Sie rät Eltern, bei anhaltenden Auffälligkeiten frühzeitig Ergotherapeuten zu konsultieren, um die Ursachen abzuklären und das Kind gezielt zu unterstützen. Zentral ist die Erkenntnis, dass körperliche Erfahrungen und Bewegung fundamental für die Gehirnentwicklung sind. Daher sind abwechslungsreiche sensorische Angebote für alle Kinder wertvoll. Ein typisches Phänomen ist der "After-Effekt", bei dem Kinder ihren in Kita oder Schule angestauten Stress erst in der vertrauten häuslichen Umgebung entladen, was für Eltern oft belastend ist.
# How do you know? Entweder zeigen Sie es schon in der Kita deutlich, dass es Ihnen zu viel ist. Wir kennen auch so etwas wie ein Erftoeffekt, dass Sie dann, wenn Sie nach Hause kommen und in der anderen Umgebung sind, ihre Schwierigkeiten haben und sozusagen die ganzen Stress abladen. Auch da sind Eltern sehr belastet. Wenn Sie dann hören, ja, Kindergarten oder in der Schule war alles okay. Zu Hause kommt dann sozusagen die Entladung, dann muss trotzdem geschaut werden. Warum ist das Kind so gestresst im Kindergarten und Schule? # Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Elterngespräch, dem Podcastdog von Eltern für Eltern. Mein Name ist Julia Schmitt-Jörgzig. Ich habe selbst drei Kinder und jeden Tag neue Fragen. Heute an erguterapolten Kerstin Langen. Mit ihr will ich heute über kleine Toilpatsche sprechen, ein Wort, das ich hier bewusst in Tüdlichen setze. Denn es handelt sich dabei einfach um Kinder, die wir oft als solche bezeichnen. Und ihnen damit nicht nur Unrecht tun, sondern oftmals unbeabsichtig, die Hilfe verwähren, die sie brauchen würden, um ein besseres Körpergefühl zu entwickeln oder weniger schnell erschöpft zu sein. Kinder, die sich oft anhören müssen, pass auf. Nicht so zapplich, sitzt mal still, langsam, langsam vorsichtig, die aber gar nicht umsetzen können, was wir ihnen dazu rufen. Also über Kinder, die vielleicht eine sogenannte sensorische Integration-Störung haben. Und deshalb schnell erschöpft sind, die sich deshalb immer noch nicht anziehen können, oft hinfallen und die deshalb nicht schaukeln können, uns und so weiter und so fort. Was das ist, was hilft, was nicht. Und wie die Kinder von therapeutischen Ansätzen profitieren können. Darüber spreche ich jetzt wie gesagt mit der Erguterapolten. Kerstin Langen, hallo, willkommen. Hallo, guten Morgen. Ich freu mich sehr. Ich freu mich auch, ein Herzensanliegen. Vielleicht mal vorweg, die die schon häufiger den Podcast hören, die wissen das schon. Ich gehöre nicht zu der Fraktion der Leute, die sagen, "Ach, passt schon und lass mal irgendwie abwarten und gucken." Und jetzt sind wirkelt sich schon in seinem Tempo und so. Weil ich denke, es gibt schon so Sachen, da macht es, sind mal ein Profit draufschauen zu lassen. Und ich glaube, dieses hier, über das wir sprechen, das ist irgendwie so eins. Oder was würden Sie sagen? Ja, auf jeden Fall. Also, Sie haben das genau richtig beschrieben. Es gibt Aussagen, dass verwechseln sich oder warten wir mal noch ab. Aber wenn die Kinder wirklich im Alltag Herausforderungen haben, dann ist es wirklich los, wäre damals den Profit draufschauen zu lassen. Ja, genau. Was mir noch mal wichtig ist, also, wer jetzt denkt, betrifft mich nicht, ich hab mein Kind nicht der Irz, denn die Zusammenhänge über die Wegers gleich sprechen werden, zwischen körperlicher und geistiger Entwicklung, also die neuronale Netze über die wir hier auch sprechen, die gelten für alle Kinder. Was wir hier besprechen, ist für alle wichtig, die an einer sensorischen Integration stören, aber auch für alle anderen Kinder gut, und diese Zusammenhänge zu kennen, insofern alle zuhören, bitte. (lacht) Ja, genau. Es ist ein normaler Vorgang, die sensorische Integration ist ein normaler Vorgang, der jeden Menschen betrifft. Ja, aber dann sprechen wir doch vielleicht mal, einfach über die Basics. Wieso inwiefern betrifft das jeden Menschen? Also, wir nehmen ja Reize aus der Umwelt und auch aus unserem Körper wahr, zu sind wir Menschen, darauf sind wir ausgelegt. Und das ist, wie gesagt, ein ganz normaler Prozess, der aber unterschiedlich bei den Menschen auch von Staaten gehen kann. Der eine nimmt vielleicht Reizes stärker war, als es der andere tut, dann gibt es Unterschiede in den Sinnesbereichen. Was kann sehr individuell sein? Oder es ist sehr individuell? Und die Reizu von außen und die Reizu des Körpers, die sind einfach den ganzen Tag allgegenwärtig. Und wir müssen den ganzen Tag mit ihnen sozusagen zu Recht kommen und klarkommen und sie im besten Fall sind voll verarbeiten. Ja. Und ums vielleicht mal konkret zu machen, das können solche Reizes, also es können akustische Reizes zum Beispiel sein. Es gibt Leute, die können irgendwie super gut nebenbei. Die hören das alles so wahnsinnig laut und vor allen Dingen hören alles gleich laut. Auch wichtig. Also hören jetzt nicht, wie wir beide, einfach nur ich höre sie und sie hören mich, sondern die hören parallel in der gleichen Intensität oder fühlen kann man fast sagen. Der Hund bällt der Paketwagen fährt vor und das erschöpft einfach unheimlich schnell, wenn das zum Beispiel bei Kindern so ist. Genau. Also wir haben eigentlich eine Filterfunktion. Das heißt, unser zentrales Nervensystem ist so ausgelegt, dass es filtern kann. Aber das ist eben auch unterschiedlich bei den Menschen. Und es ist auch unterschiedlich in den Sinn des Systemen. Sie haben jetzt ein gutes Beispiel genannt, nämlich das Hören, das Auditive, dass es uns gelingt, bestimmte Reizete, die gerade unwichtig sind, auszublenden und uns auf das fokussieren zu können, was wichtig ist. Und das gelingt eben nicht allen. Und das gelingt aber auch den, ich sage jetzt mal, normal entwickeln Menschen nicht immer 100%ig am Tag. Auch wir kennen das, wenn der Tag anstrengend war, dass wir vielleicht keine Musik hören wollen, wenn wir von der Arbeit nach Hause fahren. Ja, und das Gleiche gilt ja auch, das kennen vielleicht auch viele. Hab ich übrigens viele Eltern, die uns schreiben, bezüglich Kindern, die ständig nackt rum laufen wollen. Ja, weil die einfach wahnsinnig unwohl fühlen mit der bestimmten Art von Klamotter. Also die unheimlich sensible eben auf taktile Reiz reagieren. Also alles was sozusagen tasten fühlen ist. Also diese Sensorik sozusagen erfüllt, er also berührt eben ganz viele unterschiedliche Sinne. Und was ist jetzt sozusagen der Punkt, wo es in die Störung geht? Also, wir alle leben davon, also ohne Reizet werden wir gar nicht. Lebensfähig sozusagen. Und was ist jetzt, wenn das nicht richtig rund läuft? Welches Bild passt da vielleicht auch ganz gut? Also, man kann sagen, dass es dann Behandlungsbedürftig ist, wenn es den Alltag eben zu sehr stört. Also, Eingangs haben sie ja schon gute alltägliche Beispiele aufgezeigt. Wenn es zum Beispiel immer noch schwierig ist, sich selbst anzukleiden und zum Beispiel dann in der Kita einfach gefordert wird. Und das Kinder, das von Kindern erwartet wird, dass sie sich in einem bestimmten Alter selbstständig anziehen können, um vom Gruppenraum nach draußen zu gehen. Und wenn das dann zum Problem wird und zum Stress wird, dann ist es wirklich sinnvoll, sich an Experten zu wenden. Erguterapolden sind dafür Experten. Die haben ganz oft eine Weiterbildung auch in dem Bereich. Und dann guckt man eben, woran es liegt. Das liegt eben an diesen auditiven Verarbeitung. Ist es einfach zu viel, wenn alle Kinder gleichzeitig nach draußen geht? Oder hat es eine ganz andere Komponente, nämlich vielleicht die Körpereigentwahrnehmung? Es fällt noch schwer zu spüren. Wie muss ich mich denn bewegen, um mich aus und ankleiden zu können? Vielleicht dann auch gerade, weil sie gerade sagt, ne, mit diesem bewegen. Was ist der Zusammenhang zwischen Körperlecher und geistiger Entwicklung? Ja, also inwiefern ist es sozusagen wichtig, dieses ganze Schaukeln oder so wiederholende Bewegung? Wie prägt das die Struktur unseres Gehirns? Also um zu sehen, es ist wirklich nicht keine Kleinigkeit, dass das funktioniert, Körperlech, ne? Nee, genau, es ist total wichtig, dass Kinderkörperliche Erfahrungen machen können für die geistige Entwicklung. Es geht zum Beispiel dann um so was wie, Planung, Motorische Planung und dann im weiteren Feld Handlungsplanung. Wenn ich weiß, wie ich mein Fuß setzen muss, um eine Treppe zu steigen und das vielleicht auch dann irgendwann automatisiert ist, dann automatisieren sich auch andere Vorgänge. Dann muss ich auch gar nicht immer wieder darüber nachdenken, dann wird es leichter. Und ich habe ein Lerneffekt. Und das Ganze, wenn ich das eben wiederholen, also das auch so ein wichtiger Punkt, den Sie gerade angesprochen haben, wenn ich das wiederholen, machen kann, dann profitiert natürlich auch meine Gehirnentwicklung von meine kognitive Entwicklung, weil ich leicht ins Lernen komme. Und der Volkserlebnisse habe. Ich habe mein Interview geführt mit Anna-Frau, da ging es um die gute Kita, ne? Wie gut ist Kita für die Kleinsten? Woran kann man die erkennen? Und die hatten einen super tollen Vortrag gehalten. Ich kann die Vorge nur empfehlen. Darüber wie ein Raum in einer Kite beschaffen sein muss. Unter anderem, eben, dass die Kinder wirklich diese Bewegung in der, wie wichtig das ist, an diese Schrägen und dieses Hochklettern. Weil man als Mutter ist immer gestresst, weil die Kinder ständig überall hochklettern. Man denkt, Gott, dann stürzen Sie wieder runter. Aber es ist eben total wichtig, einen Gefühl für die Raumlage zu bekommen. Zu Lernen, wie funktioniert ich im Raum? Und das ist super, super wichtig für die, so sagen, altes Gemäseentwicklung des Gehirns. Es ist also keine Kleinigkeit. Es geht viel raus und bewegt dich viel, sondern damit bauen wir uns die Wahrnehmung der Welt. Und wenn die halt gestört ist, dann wird es schwierig für die Kinder sich dazu bewegen. Wie viele Kinder kennen man wahrscheinlich, so ein Kindergarten, die einen auch so anrämpeln. Die unheimlich körperlich sind, man versteht es irgendwie gar nicht. Man hat schon 100 Mal gesagt, hör mal auf mich immer zu schubzen oder mich anzuspringen. Was ist mit diesen Kindern dann, die diese starke Reihe brauchen? Ja. Genau, also da kommen jetzt auch wieder mehrere Komponenten zusammen. Es ist einfach auch wichtig, noch mal den Grund dafür herauszufinden. Es kann wirklich die Raumlage, also was Visuelles auch sein, dass die Kinder wirklich in der Entfernung, in der Geschwindigkeit, Schwierigkeiten haben, das abzuschätzen. Da würde ganz stark auch die Visuelle Wahrnehmungsentwicklung mit in Betracht gezogen werden, oder aber was auch in der Erklärung sein kann. Ist, dass sie tatsächlich diese Reizesuchen, also aktiv im Rückmeldung brauchen, indem sie sich gegen Stände, Möbel oder eben auch die Mitmenschen, die anderen Kinder schmeißen, anrämpeln. Weil sie erst dann diese Rückmeldung für den Körper bekommen, diese so dringend suchen. - Ja, genau. Und da geht es natürlich dann darum, zu gucken, welche Alternativen gibt es. Also, dass das sozial natürlich schwierig ist, wenn ich im Kindergarten immer wieder andere Kinder unbeabsichtigt. Also wird sie uns weißer nicht mit.
der Absicht dem anderen Kind zu schaden, Rämpel, welche Reizu brauchen, die Kinder, um sich dann doch zufrieden zu erleben und das nicht eben immer im Gegenüber zu suchen. Vielleicht noch einmal, bevor wir dann gleich in das, was macht man denn dann, sozusagen gehen? Gibt es, gibt es Erklärungen dafür oder Ansätze, warum es bei manchen Kindern so ist und bei anderen nicht? Ja, also wie ich schon gesagt habe, es ist einmal, dass es so typisch ist, dass wir alle unterschiedlich sind. Wir Menschen, da gibt es natürlich eine genetische Komponenten und man findet manchmal, die Eltern, die innen sind, die Ehrreiz suchen, die Gefahren suchen, die uns zu spüren. Und dann gibt es vielleicht die Familie, die eher vorsichtig ist und eher zurückhaltend durchs Leben geht, weil Reiz viel zu stark ankommt. Also diese Komponente gibt es und wir sind alle irgendwie unterschiedlich. Wenn es dann wirklich zu einer Störung kommt, dann besteht die schon. Also wenn es wirklich eine Sensorche-Intikration-Störung ist, dann ist die von Geburt an so, dann sind das Babys, die sich vielleicht weniger gerne anfassen lassen, wo das stillen erschwert ist, oder Babys, die ganz ganz viel schlafen und sehr ruhig sind, vielleicht in den ersten Monaten auch sehr angenehm sind. Und Babys, die ganz viel angefasst werden wollen, die man gar nicht ablegen kann. Genau, oder die, die sich schon von vorne rein viel bewegen und viel melden und viel schreien und viel erleben wollen. Genau, wenn es sich vielleicht entwickelt, also es ist, glaube ich, schon auch wichtig noch mal hinzukucken, dass es sein kann, dass sich dieses Bild der Sensorchen-Intikration-Störung auch entwickeln kann, wenn zum Beispiel bestimmte Erfahrungen in den ersten Lebensmonaten nicht gemacht werden können. Also wenn die Bewegungsanlässer, das haben Sie vorhin ja auch so beschrieben mit dem, wie muss eine Kita aussehen und man kann vielleicht auch noch zurückgehen, wie muss das erste Lebensjahr aussehen, welche motorischen Möglichkeiten braucht denn das Kind? Wie ist es gut, das Kind wirklich lange in der Babyschale zu haben, wenn es damit zufrieden ist oder ist es wirklich auch wichtig, das Baby da mal rauszuholen und Bewegungsanlässer zu schaffen, damit es sich motorisch entwickeln? Ja, aber das ist trotzdem, das ist auch immer wichtig, bei viele dann sagen, ja, aber dann weint es gleich, weil es das nicht kriegt, aber das ist halt wichtig, das nützt ja nichts. Also dieser Anreiß, das schaffen zu wollen und dieser Reiz dahin zu wollen und so, das ist halt wichtig, ja. Und wenn es so ist, dass das Baby sich dabei unwohl fühlt und das unwohl sein durch Schreien zum Beispiel äußert, dann eben auch wieder vielleicht einen Experten hinzuziehen, Physiotherapie, Erguterapie um zu erfahren, woher kommt es denn? Gibt es da wirklich eine Lage Unsicherheit, also eine Gleichgewichtskomponente, fühlt sich das Baby unwohl, wenn es von dem Rücken auf den Bauch getreten wird, warum kann es den Kopf nicht lange heben? Also das sind dann wirklich eben auch genau die Gründe, weshalb man Experten dazu ziehen sollte. Und auch wirklich lieber früher. Ja, genau, das ist eben das. Also ich hör das so häufig, dieses Lastie doch mal in Ruhe, sich entwickeln, ich denke mal, hmmm, ja. Ja, es ist, kann nicht schon, also wenn die jembe, wenn ein Kind wirklich auffällig nicht krabbelt, auffällig dieses oder jenes lange Zeit nicht macht, ich gib dir so eine Spanne, ne? Dann kann ich nur sagen, je eher daran, dass du eher davon sagst, denn nur die Deutsche, dann macht das einfach total Sinn früh jemanden zu raten zu ziehen, der das einschätzen kann, ne? Genau, und dann ist es, muss es ja gar nicht unbedingt die direkte Therapie sein, sondern eben auch in Richtung Beratung, dass man sagt, ja, vielleicht ein Stillkissen zu Hilfe nehmen, wo das Kind sich erst mal dranlegen kann. Und darüber hinaus dann die weiteren Bewegungsübergänge schafft. Ich würde gerne noch einmal zu dem, wie es sich äußert. Also wir hatten jetzt ja gesagt, ne Kinder, die eine sensorische Integrationstörung haben, die können dadurch auffallen, dass sie zum Beispiel nicht schaukeln können, weil ihnen eben diese Koordination total schwer fällt, was ich machen muss, wann ich mit den Beinen was machen muss, damit das Ding Fahrt aufnimmt. Die Schwierigkeiten mit der Feinmotorik haben, hatten wir gesagt, weil sie halt, ja, das äußer sich daran, dass sie eben die Knöpfe nicht zukriegen, dass sie nicht wissen, was zuerst zu tun, wenn ich eine Jacke anziehe, in welcher Reihenfolge geht das noch mal? Was würden uns noch für Beispiele einfallen? Also was so eine klassische Außenwirkung ist von dieser sensorischen Integrationstörung? Ja, also das waren schon sehr typische Beispiele, was auch sein kann, ist, dass zum Beispiel das Essen schwierig ist. Also dass die Kinder sehr nur ausgewählt essen, vielleicht sogar nur eine Sache essen, also eine Konsistenz bevorzugen, überhaupt gar nicht so dieses genussvolle Essen kennen. Und ja, das ist einfach wirklich, also Essen ist, glaube ich, ist es ein Grundbedürfnis, es ist älter und total wichtig, dass ihre Kinder essen, dass sie da durch gut gedeihen, und das kann schon wirklich eine große Herausforderung sein. Und das kann auch schon sehr früh sich bemerkbar machen. Also durch Schlucken, wenn das Schlucken schwierig ist, das Beißen, bestimmte Konsistenz nicht gerne genommen werden, oder was hatten wir vorhin auch dieses, das Kermotten, um wir in den Genehmens sind, bestimmte. Und zwar so unangenehm, dass man am Grunde am liebsten die ganze Zeit alles ausziehen würde. Ja und auch schon gar nicht sich angleiden möchte. Also ich kenne auch Kinder, die den bereitet es so große Sorge zu überlegene, was sie ich denn heute an, womit fühle ich mich in der Stunde noch wohl, dass sie es gar nicht wollen. Und das ist auch wirklich dann ein richtiges Problem. Vor allen Dingen am Morgen, wenn ich los muss, ja, alles stressig ist. Ja ja und dann ist es halt häufig nur so Bockig, du bist Bockig, aber es ist eben was dahinter, deswegen finde ich immer so wichtig damit wissen, sozusagen um sich zu werfen. Und was wollte ich jetzt nach sagen, das kann es nicht. Also ja genau, Kinder, die so wahnsinnig schnell erschöpft sind, das ist natürlich eine Folge von dem, was wir vorhin auch hatten, wenn ich ständig alles höre, dann werde ich auch noch für Wienungen durch. Also Kinder, die aus der Kita kommen, das sind halt Kinder, die können eben nicht bis 16 Uhr in der Kita sein oder bis 18 Uhr, denn drehen die am Rat. Ja, entweder zeigen sie es schon in der Kita deutlich, dass es ihnen zu viel ist oder wir kennen auch sowas wie so ein Erftereffekt, dass sie dann, wenn sie nach Hause kommen und in der anderen Umgebung sind, ihre Schwierigkeiten haben und sozusagen die ganzen Stress ableaden. Und auch da sind Eltern sehr belastet, wenn sie dann hören, ja Kindergarten oder in der Schule war alles okay und so Hause kommt dann sozusagen die Entladung, dann muss trotzdem geschaut werden, warum ist das Kind denn eigentlich so gestresst im Kindergarten und Schule? Und die Erschöpfung ist das eine Thema, das kann sich eben so äußern, dass ein Kind dann wirklich mit Erschöpfung reagiert, tatsächlich wirklich auch bis zum ganz abschalten, vielleicht für eine gewisse Zeit gar nicht mehr ansprechbar ist. Es kann aber auch sein, dass die Kinder dadurch so angeregt sind, dass sie überhaupt nicht mehr runterkommen und dann sowohl motorisch als auch emotional, wirklich die ganze Zeit auf einem ganz, ganz hohen Niveau unterwegs sind. Und das gibt es auch. Und dann halt die Schwierigkeit, also das Üben von runterkommen, das sprechen wir dann ja auch gleich noch. Wie lernt so ein Kind das eigentlich dann, wenn es so zu sagen, Schwierigkeiten damit hat. Ich würde es gerne einmal ins positive drehen und sofern, als das man sagen kann, alle Reize, die ein Kind kriegen kann, sind super, super wichtig. Also wenn es darum geht, na wie unterschiedlich ist ein Kind, wie unterschiedlich lagert ein Kind, wie viel unterschiedliche Untergründe kann ein Kind erfahren, wenn es klein ist, das ist halt super, super wichtig. Also seien sorgereichhaltige Umgebungen, so würden wir es bezeichnen, sind wirklich wichtig, dass man überlegt, okay für welche Synosysteme bietet, in meinen Kind gerade was an. Und dann gibt es ebenso, da haben wir schon drüber gesprochen, dass Menschen unterschiedlich sind. Es gibt Kinder, die lassen sich auditiv vielleicht mehr ansprechen und andere visuell über das Seen. Das man so überlegt, hab ich hier vielleicht, das ist so typisch, man hat so ganz viele Angebote für das Seen, Mobilize und irgendwelche Sachen, die vielleicht blinken und so. Aber ja, hab ich auch irgendwas für die Ohren und fürs Fühlen, hab ich da unterschiedliche Materialien mit dem mein Kind sich ausprobieren kann. Ja und was ich dabei auch noch mal wichtig finde, es geht ja nicht darum, die Kinder zu beballern. Sondern einfach Angebote zu machen, verschiedene Erfahrungen zu machen, weil sie ebenso wichtig sind für die Körperorganisation und wollen sagen. So jetzt kommen wir mal dazu, das klingt ja erstmal relativ diffus und ist wahrscheinlich dann auch total schwer, dass eine vom anderen zu unterscheiden. Also wie würde das ablaufen, so eine Diagnose? Ja, also stell ich mir komplex vor. Also ist es auch, aber wenn man wirklich gezielt einen Terraporten sucht, der sich in dem Bereich Sensorische Integrationstherapie weitergebildet hat, dann hat der Instrumentel, dann hat der Möglichkeiten, das wirklich gut zu erfassen und auch schnell abgrenzen zu können. Also wir haben Möglichkeiten mit gezielten Beobachtungen, wir schauen uns an, wie bestimmte Betätigung, Beschäftigung funktionieren. Wir lassen uns das berichten oder vielleicht auch in einem Film zeigen. Wir haben Fragebögen, mit denen wir sehr differenziert dann vorgehen können, um zu sagen, okay, es ist der Sinnesbereich und das Kind verarbeitet eher zu stark oder zu schwachreize. Also wenn jemand da gut und modern sage ich mal, ob to date mit den Befundinstrumenten, wie wir es nennen, ausgestattet ist und der Erfahrung drin hat, dann wird es recht schnell gelingen zu unterscheiden. Und was geht es hier eigentlich? Und geht es um die reinkörperliche Komponente, geht es um das verarbeiten, wenn der Reiz schon angekommen ist oder es ist wichtig, auch noch mal zu hinzuschauen, wie kommt denn der Reiz überhaupt beim Kind an? Das kann schon gut und schnell gelingen und das ist wichtig einfach.
wirklich gezielt sagen zu können. Okay, das ist die Problematik und das ist überhaupt auch eine Sinsorche-Intikration-Störung und deswegen machen wir jetzt das und das. Ja ja und es ist so wichtig, na, sich, ich glaube ich paut ja jetzt hier nicht aus dem Niekästin, das wissen viele schon eines meiner Kinder hat in eine auditive Integration-Störung und wenn man das nicht rechtzeitig erkennt, dann ist dieses Sprachfenster halt irgendwann geschlossen. Und dann haben sie wirklich ein Problem, wenn sie dann an die Grundschule geht, es hatten wir Gott sei Dank alles dann nicht mehr, weil wir das so früh gemerkt haben und deswegen bin ich immer so dahinter her, dass alle Welt hinaus zu posauen, weil wenn das dann erst in der Grundschule Thema wird, oh das kann keine Silben nach sprechen, ja dann haben sie ein Problem. Also insofern hier früher das du besser. Ja, auf jeden Fall vor allen Dingen können wir in den jungen Jahren einfach spielerisch auch. Ja ja. Da ganz anders noch mal rangehen, wenn die Kinder im Schulalter sind, dann sind natürlich auch Schulfähigkeiten gefragt und dann muss man da auch oder ja kann man vielleicht weniger flexibel damit umgehen und weniger. Genau, dann ist es auch dann fühlt es sich gleich viel therapeutischer an. Ja. Die Diagnose von der sie jetzt gerade sprachen, wo findet die eigentlich statt? Also wie ist so eine klassische Genese? Wo geht so eine Mutter hin? Oder ein Vater? Genau, also im besten Fall würde es natürlich auch der Kinderarzt bemerken oder man spricht das an, man sagt und hat die und die Alltagschwierigkeit und vermutet vielleicht den Grund in der Wahrnehmungsverarbeitung, dann kann der Kinderarzt da auch hinschauen und kann auch entsprechend verordnen. Wenn der sagt, da ist Erguterapie initiiert. Ja, wir finden es auch an anderen Stellen, also es gibt ja Pet-Audio-Logien, wenn sie jetzt gerade das Auditiv ein gesprochen haben. Die klassischen heißen Hasen-Orenärzte sind manchmal nicht für die Wahrnehmungsverarbeitung. Also ist es, ich wollte gerade sagen, man muss zum Pet-Audio-Logien, also der Kinderarzt machen hört, das sind alles Paletti, es ist leicht, es ist leider nicht, also wenn man das Gefühl hat, da ist was in nicht in Ordnung, muss man zum Pet-Audio-Logien. Genau, weil es dann eben um diese zentrale Verarbeitung geht. Es geht gar nicht um, kommt der Ton an, so wie das bei diesen klassischen Hörters gemacht wird, wie sie es gerade beschrieben haben, sondern es geht darum, wie wird das verarbeitet? Genau, und das ist wie so eine Schublade, wenn das Kind das immer in die falsche Schublade legen und das ist nicht, man, das ist eben die Verarbeitung, wie kommt der Reiz an, dann kann es das auch nicht wiederholen, dann kann man eben auch keine Vokabeln lernen oder schreiben nach Hören oder so, das hat ganz viele Folgen. Genau, aber in ihrer Erfahrung nach die Kinderarzt*innen wie läuft, also in Sinne von wie, wie ist das so das Vorwissen, sie hören vielleicht alle gewisse, so eine so gestive Frage, weil meine Erfahrung ist, dass das häufig da auch sehr weggebügelt wird. Also jetzt man zwar nicht nur bei mir persönlich, sondern das höre ich häufig. Also vielleicht ist da ganz Bezeichnend, so wie sie eingangs vorgestellt haben, es ist so, dass wir generell geprägt sind, auch über Kognitive-Ansätze und Kognitiv, das alles lösen zu wollen, also die Sensorche-Intikratie. Wem Kopf ist das? Ja, genau. Also nur mit der Sprachstelle, die ich nach so an oder macht das so oder setzt sich gerade hin oder heraufzuzappeln. Das sind also eher so verhaltenstherapeutische Ansätze und wirklich den Grund in dieser Wahrnehmungsverarbeitung zu finden. Das ist vielleicht regional unterschiedlich bei uns hier. Ich komme aus Hessen, da ist es auch wirklich schwierig, entsprechend die Ärzte dafür zu sensibilisieren, dass das eben der Grund der Problematik sein kann. Es ist ganz schnell so, was wie eine Diagnose ADHS, die dann ausgesprochen wird. Und das hat natürlich ganz andere Behandlungsansätze. Da geht es um Verhaltenstherapeutisch, da geht es vielleicht auch um medikamentöse Behandlung. Deswegen ist es wirklich gut sich über diese Sensorche-Intikrationsstörung oder überhaupt über Sensorche-Intikrations zu informieren. Falls man das Gefühl hat, das ist was anderes, als das, was so gängig diagnostiziert wird. Ja, und da ist eben wirklich, also da ist es übrigens auch mit diesem Podcast nicht getan. Da muss man einfach mal ein bisschen lesen und sich da reinfummeln und dann kriegt man auch ein Gefühl dafür, könnte es das sein als Eltern. Da darf man sich selber nicht unterschätzen, sehr kompetent in dem eigenen Gefühl, da ist irgendwie was. Und es ist viel viel einfacher, wenn ich weiß, wohin ich, wohin nach ich ein Arzt fragen kann als wenn ich so total schwimme und dann immer nur diese Beschwichtigungsgeschichten kriege. Aber jetzt um das nochmal ganz deutlich zu sagen, das ist ja überhaupt kein Beinbruch, wenn man das hat, sondern wenn man weiß, was es ist, ist es wahnsinnig entlasten für die Eltern, ganz egal welche Art von den so grösischen Integrationstörungen bis zum Zangen ist, da wäre ich ja Teilaspekt. Und was ist dann zu tun? Also was ist dann das, was sie tun als Ergotherapeut? Als Ergotherapeut. Genau, also erst mal wirklich die sehr sorgfältige Befundung, also herauszufinden, was ist die Problematik? Sie haben vorhin angesprochen, dass es zum Beispiel was koordinatives sein kann. Das heißt, das wäre so eine sehr körperliche Komponente. Rechts linkskoordination ist was, was ganz oft ja als noch problematisch erfunden wird, wenn zum Beispiel die Händigkeit unklar ist, das würde auch darunterfallen. Aber ob er rechts oder linksherunter? Genau, oder wenn die Kinder sich noch nicht festgelegt haben, das kann aufgrund einer Sensor-Sinterkrativ-Störung sein. Spannend ist auch immer noch zu gucken oben und unten. Also wie koordinieren denn eigentlich die obere und die untere Körper-Hälfte? Also es geht wirklich um eine gute Befunderhebung herauszufinden, wo liegt der Grund der Störung auch? Da gibt es nämlich eben drei unterschiedliche Gründe. Ist es eben dieses körperliche, die koordinative? Oder es ist wirklich die Reizaufnahme? Also, dass der Reiz zu stark ankommt und das Kind, das deshalb nicht gut verarbeiten kann. Und deshalb vielleicht zu zappelig ist es, weil es auch da irgendwie versucht sozusagen den Reiz anders zu verarbeiten. Und dann würde man schauen, ja, bedarf es einer direkten Behandlung. Also, macht man wirklich im erguterraportischen Setting gezielte Aktivitäten. Was wären das zum Beispiel? Genau. Also das wir sagen, wir brauchen bestimmte oder wir schaffen Anlässer, damit bestimmte Bewegungen gemacht werden. Eben Therapierer, beispielsweise mit bestimmten Geräten wie der Schiefenebene, die haben sie angesprochen. Vielleicht mit Trumpolinen, vielleicht mit Seilen. Also Bewegungsanlässer zu schaffen, die ganz unterschiedlich sein kann und die man da natürlich auch im häuslichen Umfeld. Genau. Das ist ja immer noch ganz wichtig. Also das Grundprinzip ist ja, das was wir schon eingangs hatten, Bewegung zur Anletze zu schaffen, damit der Körper lernen kann, wie geht das. Und das kann ich am Grunde dann auch zu Hause. Aber ich glaube, ich mein darf jetzt nicht denken, so ich kann alles zu Hause. Und dann was genau ist, das was sozusagen, ihr Arbeit unterscheidet von ich mache zu Hause, eine Schiefenebene. Vielleicht so ein klassisches Beispiel. Also wir kennen auch viele Kinder, die eben gleichgewichtsunsicherheiten zeigen, die entweder durch Schnelligkeit kompensieren, also ganz schnell im Alltag dann alles machen. Das sind nur die Kinder, von denen sie auch gesprochen haben, die sehr schnell sind, weil sie dadurch das Gleichgewichtsystem so ein bisschen austricksen können. Und wenn man dann fragt, kann ihr Kind balansieren, dann sagen die Eltern ja ja, und das rennt ja immer überall ganz schnell drüber. Würde man die Kinder das langsam machen lassen, würde man sehen, dass das ihnen schwer fällt. Es gibt aber auch die Kinder mit der Gleichgewichtsunsicherheit, die das ganze vermeiden, also nicht am Randstein balansieren oder nicht auf dem Baum klettern. Und dann ist es wichtig, das nicht zu üben. Also man würde ja, man wäre vielleicht versucht, ihnen Anlässes zum balansieren zu schaffen. Und unser Ansatz würde dann aber schauen, wir gehen nochmal ein Schritt zurück, wir arbeiten Boden nah und wir lassen diese Westibulären, also diese Gleichgewichtsleistung erst mal weg und bauen so dieses Körpergefühl nochmal von unten herauf auf. Und das ist wichtig, das wäre so ein ganz wichtiger Beratungsaspekt auch für Kita und Schule. Die Pädagogin sehen vielleicht, das Kind kann noch nicht gut balansieren oder hält sich da zurück und würden wahrscheinlich, damit es dieses balansieren übt, ja, vielleicht nur das Ziel haben wollen, das ist dann balansiert. Aber das ist balansierender, in dem moment wirklich gar nicht hilfreich ist, sondern vielleicht sogar kontraproduktiv. Dafür wäre dann die Agoterapeuten mit alternativen zu fragen. Und dieses Boden hat, was heißt das, heißt das dann ist es dann sowas wie Krabbeln nochmal üben oder sowas, also dieses Überkreuz oder was wäre das zum Beispiel, um sich das vorzustellen. Dass man auf dem Boden spielt. Also wenn es die jungen Kinder sind, dann kann man also Kinder gerne, da kann man ganz tolle spiele spielen, dass man vielleicht auch durch ein Tunnel kriechen muss oder in ein Tippesich rein setzt. Also genau dieses Krabbeln im Spiel sozusagen nochmal ermöglicht. Die älteren Kinder, da müsste man dann schauen, wie man das gestaltet. Aber ganz wichtig eben, dass man diese Herausforderung, es muss immer die genau richtige Herausforderung sein. Das kann die Überforderung ja. Und jetzt wird ja auf einem schmalen Bänchen zu balansieren, wäre dann eben zu schwer. Ja, aber das klingt für mich total so, als wäre das wie so ein stufen Plan der der Körper, auch den der Körper auch hat. Und wenn ich halt, wenn ein Kind halt eine ausgelassen hat, dann hat es halt Schwierigkeiten auf der nächsten und dann bringt es auch nicht auf der nächsten zu üben. Wer das ein Bild was passt. Das könnte man haben. Es ist nicht, also man kennt die Kinder, die nicht krabbeln. Das muss nicht, also muss nicht in jedem Fall zu einer Sensorchintikrativen Störung führen. Oder ein Zeichen, wenn ich gar nicht sagen kann. Genau, das muss nicht um den Ding zwingend sein. Aber es lohnt sich da immer wieder zurückzugehen und diese Bewegung muss anlässe irgendwie, sozusagen im Spiellager-Zettings auch zu ermöglichen. Genau, das ist glaube ich ja wirklich Aber die in der Stufe davor.
nicht zu ermöglichen, irgendwas, sondern halt das, was fehlt. Ganz ganz spannend. Ja, das man dann noch mal zurückgeht. Genau. Ja. Sie hatten jetzt sozusagen ein Beispiel für das war jetzt für, für sozusagen körperliche Dinge, was für, was wäre noch bei einer Ergotherapie? Also wir würden auch stattfinden. Genau, also neben der direkten Therapie, wo wir eben diese Bewegungsanlässer haben oder die Anlässer ja zum Spiel um sich zu erleben, vielleicht auch durch Handwerk. Also es hat ja auch einen Hund stellenwert bei uns in der Ergotherapie. Dann neben geht es einfach wirklich viel auch um die Beratung und um das Couching. Also es ist wichtig, dass die Kinder verstehen, warum sie sich so verhalten. Es ist ja eine Alternative, eine Alternative Erklärung für ihr verhalten. Dass sie wissen, sie sind irgendwie anders, aber es hat nichts damit zu tun, wie sie ja zogen wurden oder wie gern sie kooperieren, sondern es ist was, was ihr Körper macht. Und sie lernen das kennen, sie lernen das zu verstehen. Das können auch schon die jüngeren Kinder, indem man es ihnen zum Beispiel vormacht. Wenn man das Gefühl hat, hier ist es jetzt gerade wirklich laut und das könnte das Kind belasten, indem man es benennt und sagt, Mensch, hier ist es aber wirklich laut, dann kann das Kind damit gehen und dann kann es verstehen, warum es vielleicht gerade gestresst ist im Kindergartenbereich. Ich finde es total, wenn sie haben eben so im Leben, das was gesagt, was so viel Freunden hat, nämlich diese Kooperationswille. Ich glaube, deswegen meint ich, das ganz am Anfang davon auszugehen, dass das Kind nicht kooperieren will, aber hat es eigentlich was anderes. Das hat halt unglaublich viele Folgen für die zusammenspiel zwischen Eltern und Kind. Wenn ich immer davon ausgebe, es will nicht kooperieren, aber ich verstehe eigentlich gar nicht, es will eigentlich, es kann nur nicht. Genau. Das hat natürlich unheimlich viele Folgen dann auch für die Bindung, oder? Total, das ist ganz, ganz elementar wichtig, dass man dieses Erscheinungsbild kennenlernen kann, damit man wegkommt von den gängigen Erklärungen. Also, es ist ja wirklich dramatisch, wenn man sagt, da gibt es Schwierigkeiten in der Bindung, zwischen Mutter und Kind oder zwischen Eltern und Kind. Ja, total. Und wie unverstanden muss ich ein Kind fühlen? Ich hatte zwar schön neu, ich mache mit der Ecke schicke, immer diese eure Fragen folgen, wenn wir eine aufgenommen haben, dagegen ist es um dieses Hauen auf dem Spielplatz. Und wir haben das dann über eine ganze Zeit lang belabert und irgendwann dachte ich, so ja moment, aber es gibt ja auch diese Kinder und das Erinner, ich noch, die einfach nach der Kita noch auf dem Spielplatz gezärt werden und einfach nicht mehr können. Und die versuchen es dann, die ganze Zeit irgendwie zu zeigen und am Ende zeigen sie es halt, indem sie mit der Schaufel auf alles hauen, was nicht bei drei auf dem Bäumen ist. Und dann sind sie auch noch schuld. Und das ist irgendwie so unfair dann. Ja, da geht es einfach um diese ja, fuhr ich den Fluchtreaktionen im Nervensystem, der total überladen. Das sind typische Stressanzeichen und die können sich eben entweder zieht sich das Kind zurück oder es geht in den Angriff und zu wissen, dass es wirklich eine Sache des Nervensystems ist und die Kinder, das haben sie gerade total wichtig und richtig gesagt, können gerade wirklich nicht anders. Und wir müssen gucken, dass wir ja in ermöglichen den Stress auch wieder abzubauen. Und das ist so ein ganz wichtiges Grundprinzip auch in der Intervention der Sensorchenintikation, dass wir sogenannte Sensorische Pausen etablieren, die können nämlich kurz sein. Also ich erlebe das immer wieder, wenn ich mit den Kindern direkt arbeite, dass kurze Pausen total effektiv sind. Wenn sie sich mal kurz in der Hängematte vielleicht ausruhen können, dann sind das drei, vier Minuten maximal und sie kommen in einem ganz anderen Erregungszustand da wieder rausschen können, wieder teilhaben. Und das ist wichtig, gerade für Schule. Ja, ich habe noch eine wunderschöne Szene ganz, ganz kurz im Lebenssatz im Augenwinkel mit erlebt. Wir bringen hier mal einen kleinen jungen Kindergarten, die Geschichte ist jetzt zu lang und sie herzuerzählen. Und da sah man sozusagen einen anderen Junge der Haute ein anderes Kind im Kindergarten. Und die Kindergärtnerin, die auf so einem relativ niedrigen Räuschul war, wollte hin und hat eben nicht, den es das Kind einfach weggezogen und gesagt, hör auf. Sondern hat den so angefasst an den Schultern und hat zu ihm, gesagt, ich sag jetzt mal, Fredo, Fredo, was hast du für einen schönen Polo war an? Ja, und hat den so zusicht gedreht. Also hat den einfach aus dieser Aggression rausgedreht und mit so einem sensorischen Reiz, hat so ein Körperreiz angefasst, aber ohne ihn zu zern oder irgendwie zu maßregeln, sondern die hat einfach eben so ein Körperreiz gegeben und es war so fortruhe. Es war wie Magie. Ja, schön. Es war so toll, es zu sehen, dass sie dachte, also es sind häufig auch so die kleinen Dinge, wo man es dann, meine Kindergärtnerinnen sagen, verkacken kann. Ja, ja, ja. In dem man, das noch so hochjetzt, in dem man das Kind dann auch noch irgendwie anmeckert, oder ich sag einfach so, hallo, hallo, schaue mich mal an. So, ich fast dich mal an und dann ist es auch schon vorbei. Es ist wichtig, das Gefühl erstmal anzunehmen, das dem Gefühlraum zu geben, das anzunehmen. Also, es sind ja keine guten Gefühle in dem Moment, wenn man andere Kind haut, da fühlt sich keiner gut und Kinder erst recht nicht, dass man dem Gefühlraum gibt und dass man erst mal guckt, das Gefühl anzunehmen und das Gefühl zu verändern, weil da in dem Moment ist auch kein Zugriff sozusagen, dass das groß hier, dass jetzt in dem Moment, da rational darüber nachdenken kann oder geschweige, denn darüber sprechen kann. Wir müssen versuchen, erst mal ein anderes Gefühl. Ja, und ich meine, dieser kleine war einer, der sich sprachlich noch nicht richtig äußern konnte und es war wahrscheinlich eine Form von Kontaktaufnahme und dann irgendwie zu sagen, hier ist ein Kontakt, den kann ich dir anbieten, indem ich dich anfasse. Das war halt total richtig, das war so ein Passer, es war wirklich irre das zu sehen. Ja, toll. Ja, also wir können ganz viel über Taktil erreichen. Wir sprechen da nur von dem Taktil in den System, sondern von dem sogenannten Pro-Priorzeptiven System, das ist ganz, ganz wichtig. Da spüren wir uns am besten. Also, wenn durch tiefen Druck, also es ist wichtig, dass sie haben das so schön beschrieben, das Kind wurde gelenk nah angefasst, auf den Schultern und vermutlich mit so einem ja leichten Druck vielleicht auch. Also keine so mutifuse Bewegung, sondern wichtig mit einem tiefen Druck zu arbeiten, das kann eben von außen sein oder wir bieten es den Kindern selber an und dass sie irgendwie ein Kuscheltier oder so drücken können, weil das immer diese Erregung hemmt. So funktioniert es. Deswegen auch, auch aus den Spucken, was so einige, umstritten müssen wir gleich überreden, aber es ist sagen, dieses Gefühl von Gehalten werden, diese Erfahrungen machen ja ganz viele Mütter und Fäter von ganz kleinen Kindern, dass das einfach hilft, dass sie nicht so fliegen. Die haben die mal so fliegende Armen, ne? Genau. Und das Schwierige ist, ich glaube die Herausforderung dabei ist, ist dann, wenn man das anwenden möchte oder auch dieses fest teilen und mal drücken, wenn es schon schwierig ist. Also wichtig ist, dass in denen Situationen dann schon zu machen, wo die Kinder noch ja in einem Erregungszustand sozusagen sind, wo es ihnen gut geht. Es wird sehr viel schwieriger, diese Dinge anzuwenden, auch in Tragetuch oder so, wenn die Kinder schon sehr überreizt sind. Genau, dann denkt man nämlich, genau, und dann denkt man nämlich, oh, die finden es gar nicht gut und macht es gar nicht mehr. Und da ist einfach auch die Beratung so wertvoll durch diejenigen, die sich ja da auf den Weg gemacht haben, Experten zu werden. Und das ist auch das für Schule und Kindergarten, dass man nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, sprichwörtlich, sondern dass man da vor schon einfach die Situation im Blick hat und vielleicht da unterstützt, dass es erst gar nicht so weit kommt. Ja, das ist ja auch so ein bisschen die Grundidee von Bedürfungsorientierter Erziehung, wobei ich jetzt gar keinen Profit darin bin, in keinem Starweise. Aber so zu gucken, was steht denn dahinter? Ja. Warum ist es jetzt wohl so? Und wenn ein Kind halt total sensorisch überreizt ist, ja, gut, dann kann man das an drei Fingern abzählen. Aber dennoch sie haben ja gesagt, man darf nicht irgendwie zu Hause, da so rumdoktern, das ist schon eine Profiarbeit. Und dennoch, was würden Sie sagen, was hilft Kindern grundsätzlich allen Kindern? Ja, aber auch Kindern, die mit dieser Thematik zu tun haben, zu Hause. Zu Hause. Also es ist wichtig, dass wir das zunächst ernst nehmen. Wenn ein Kind sagt, es gibt bestimmte Kleidung oder Zettelchen in der Kleidung, stören mich, dass wir das ernst nehmen und dass wir vielleicht das Zettelchen rausschreiben oder noch mal gucken, okay, welche Materialien, an Kleidung ist irgendwie für das Kind besser geeignet als andere. Also dieses ernst nehmen ist schon mal wirklich ein ganz, ganz wichtiger Schritt, denn es hilft nämlich auch den Kindern, wenn sie merken, sie sind angenommen, dass es erst gar nicht so stressig wird. Also wenn sie merken, auch den Eltern, wenn es nicht mehr heißt, du hast schlechter Zogen auch nicht unwichtig. Ja, ja, man, also genau die Sorge, dass man das Kind dadurch vielleicht verwöhnt oder so, dass man irgendwie zu sehr, ja, sich nach dem Kind richtet, das wird sich geben. Und die Kinder können dann auch wieder, wenn wir noch mal auf diesen Kooperationsgedanken zurückkommen, besser kooperieren, wenn es zum Beispiel dann man nicht möglich ist. Also wenn man einfach das annimmt, dass sie ihre Reize so verarbeiten, wie sie es in dem Moment oder in der, in der Phase tun, das kann sich ja auch verändern. Dann ist das wirklich sehr wertvoll für alle Situationen, die dann doch mal stressig werden, weil die Kinder wirklich merken, okay, gut jetzt können wir da keine Lösung für finden, aber beim nächsten Mal dann wieder. Das ist glaube ich ein ganz ganz wichtiger Schritt. Ja, auch diese Ermanung, diese mündlichen Ermanung stillzusetzen und so zu gucken, okay, wie ist denn eigentlich hier der Esplatz, wie so kann denn das Kind gar nicht so gut still sitzen, hat das Kontakt zu Boden oder Baume in die Beine einfach die ganze Zeit in der Luft, was es total schwierig macht, durchsitzend zu bleiben, weil man sich die ganze Zeit irgendwie organisieren muss, einen Platz zu bleiben.
Das Kind im Schneider sitzt auf dem Stuhl sitzen, gibt es eine Bagenk oder was, was die Möglichkeit des Füße abstellens ermöglicht. Das kann zum Beispiel auch wichtig sein. Dann hat das Kind genug Bewegung, wenn es Bewegung braucht und wie sieht die Bewegung aus? Wenn wir mehr Kinder sind unruhig und wir schicken die einfach mal so eine Runde raus zum Renn, dann kommen viele Kinder angeriegt, als man sich vielleicht gewünscht hat. Man tut gut dran, die Bewegung in irgendwas sinnvoll ist zu verpacken. Also vielleicht mit einem Auftrag, dass man sie schickt und sagt, keine Ahnung, hohe mal den Küchenwagen, oder so, wenn wir es im Kindergarten bereichen haben. Dann haben sie eine schwere Arbeit, sie haben diesen tiefen Druck erlebt. Genau, und sie sind gegangen. Und sie sind gebraucht. Genau, das kommt noch dazu. Und die Mutionale auch. Es muss sinnvoll sein. Ich finde, viele haben, wenn ihr sagt, wenn ihr nach Hause kommt, dann muss der halbe Stunde Bob der Baumeister gucken. Ja, aber es ist halt, dann ist im Grunde, dass sie wieder reizelt. Und die müssen dann wieder, dann wundern sich viele Eltern, warum sie dann beim Abend nicht still sitzen, ja, wie denn, wenn die gerade vorher was geguckt haben, wo dann wieder ein Reiz verarbeitet werden muss und dann dann die beim Tisch still sitzen. Also das ist, man unterschätzt es häufig auch, wie viele Reize das einfach sind. Ja, man muss das wirklich genau beobachten. Und dafür gibt es dann vielleicht auch so, ja, wie so Protokolle, die man führen kann. Ist es wirklich so, dass man kinder eine halben Stunde Fernseh schauen oder was ähnliches ist es danach wirklich ruhiger oder tu ich mit damit gar keinen gefallen. Vielleicht für die halbe Stunde. Ich kann alle Eltern verstehen, die ihr Kind da mal. Ja, da geht es ja gar nicht nur genau. Fricht man das, was man wollte, das ist ja die Stimme, das ist das genau das. Ja, und auch für sich selbst. Ist dann hinterher wirklich Ruhe, und wenn nicht, ich meine, dann muss ich eine andere Strategie überlegen. Genau, Strategien ist ein richtig gutes Stichwort dabei, wir entwickeln Strategien, ja. Weil wir reparieren können, was nicht. Das ist vielleicht noch wichtig an der Stelle zu sagen. Ja. Wir können es nicht heilen, wir können es nicht weg reparieren. Wir müssen damit lernen und umzugehen, die Kinder lernen damit umzugehen. Und sie lernen vor allen Dingen, was tut ihnen gut und was tut ihnen weniger gut. Ja, und ich glaube, deswegen meint, war mir das so wichtig, das am Anfang zu sagen, es ist für alle Kinder gut, was für hier besprechen. Weil darum geht es ja immer, da auch bei uns erwachsenen. Es muss jetzt nicht immer nahmen haben, was wir haben. Ja. Aber irgendwie in sich selber reinzuherrichen und zu merken, das tut mir gut. Danach geht es mir besser und das zu beobachten und das zu wiederholen, es eben anderer Ansatz als, ja, weiß ich nicht, immer so gegen sich zu arbeiten, finde ich. Ja, das ist natürlich für solche Kinder noch viel wichtiger. Ja, und es hilft ganz oft, dass wenn die Eltern, also ich hab zum Beispiel aus unbogen, wo sich Eltern eintragen können und überlegen können, ja, was hilft mir denn eigentlich? Welche sogenannten so in sorgischen Bedürfnisse habe ich denn eigentlich? Sind die vielleicht ähnlich oder sind die ganz anders als die meines Kindes? Ich hatte meine Mama, die hat ganz gerne Rockmusik gehört und das Kind hat aber auf die gleichbleibenden Beste des Technos fand das richtig gut und dann sind das natürlich echt ein Problem. Wie kommt man da jetzt zusammen? Kommt man da zusammen, ja, aber es ist ja allein schon das Verständnis zu haben oder das Wissen zu haben. Ach so, okay, das ist unser Problem. Okay, damit können wir umgehen, da gibt es jetzt die Regelung. Ja, genau. Und das ist alles das Leben, ne? Genau, und das sind dann aber eigene Regelungen. Ja. Also es ist so, manche Kinder können zum Beispiel bei Stille-Guthausaufgaben machen. Ist dann die Strategie irgendwie ein Kopfhörer auf die Sätze, die Kinder können aber total gut bei Musikhausaufgaben machen. Und dann ist es irgendwie blöd, ich furchtisch ja, nein darf man aber nicht. Genau, man darf es nicht oder für mich selbst, ne? Es ist überhaupt gar keine Option und dann davon auszugehen, dass es auch das für das Kind so ist, ne? Es gibt Unterschiede. Es gibt Unterschiede und die zu entdecken und da offen dafür zu sein und dann eine Lösung zu haben. Also das ist so ein wichtiger, wichtiger Anlass dabei. Ja. Und dann vielleicht noch mal, Sie haben es ja gerade noch mal gesagt, also heilen, indem seine Kammern ist nicht, sagen, wenn es vorhanden ist, es geht darum, Strategien zu finden und deswegen ist es ebenso wichtig, dass vielleicht begleitet und moderiert sozusagen zu tun mit jemandem, der weiß, was so Strategien sein könnten. Auf die kommt man ja, hoffe ich, mal gar nicht, ne? Ja, genau, genau. Ja. Also das mit den Füßen fand ich jetzt ein gutes Beispiel, ne? Es erschließt sich einem sofort. Man sieht die da so baumeln und denkt, auch wie süß, aber das ist total unangenehm ist, wenn die so baumeln, die bein und das jetzt so fühlen kann, dass ein Kind unruhig wird, das braucht halt ein Profi-Blick. Also vielen Dank, dass Sie uns geholfen haben, diesen Profi-Blick da drauf zu werfen. Gibt es noch was, wo Sie sagen, komisch, dass Sie mich das gar nicht gefragt hat? Hätte ich aber gerne erzählt. Also mir fällt jetzt gerade ganz spontan keiner ein. Ich finde, wir konnten gut beleuchten, dass es so unterschiedliche Facetten hat, dass es wichtig ist, zu gucken, wo kommt es denn her und was braucht das Kind, was braucht die Familie, was braucht die Bildungseinrichtung? Ja, nein, also ich glaube. Okay, super, weil manchmal kommt dann auch auf den Weg. Ah, siehst du, das habe ich jetzt doch vergessen. Dann danke ich Ihnen sehr für die Zeit. Ich hoffe, alle konnten ein bisschen was mitnehmen daraus. Ich gehe davon aus. Und freue mich, ihr Lieben, wenn ihr mir schreibt, auch mit Fragen, die ihr vielleicht weiterhin zum Thema habt. Ich finde das ja hochspannend, wie jeder weiß, wer diese Podcast hört, diese ganzen neuronalen Geschichten, also was das sozusagen mit unserer Befindlichkeit macht. Also ich danke Ihnen sehr, dass Sie Ihr Wissen mit uns geteilt haben, Frau Lang. Sehr gerne. Es hat mir viel Spaß gemacht. Ja, danke und euch danke fürs Zuhören, bis wir uns wieder hören, haltet den Kopf über Wasser, ahoy aus Hamburg. Tschüss, tschüss, tschüss, voll lang. Tschüss. * Musik *
Podcast Summary
Key Points:
Sensorische Integrationsstörungen betreffen die Verarbeitung von Umwelt- und Körperreizen und können sich durch motorische Schwierigkeiten, schnelle Erschöpfung, Reizüberflutung oder Reizsuche äußern.
Frühzeitige Abklärung durch Experten wie Ergotherapeuten ist ratsam, wenn die Herausforderungen den Alltag des Kindes stark beeinträchtigen, etwa beim Anziehen, Essen oder in sozialen Situationen.
Körperliche Bewegung und sensorische Erfahrungen sind grundlegend für die geistige und neuronale Entwicklung; eine reizreiche, fördernde Umgebung ist für alle Kinder wichtig.
Kinder können Stress oft erst zu Hause "entladen" (After-Effekt), was Eltern belastet und auf versteckte Überforderung in Kita oder Schule hinweisen kann.
Summary:
In diesem Podcast-Interview erklärt die Ergotherapeutin Kerstin Langen das Konzept der sensorischen Integrationsstörung. B. beim Anziehen), extreme Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen oder Kleidung, aber auch durch ständige Reizsuche und körperliche Unruhe.
Betroffene Kinder sind oft schnell erschöpft oder können nicht zur Ruhe kommen. Langen betont, dass eine Störung dann behandlungsbedürftig ist, wenn sie den Alltag des Kindes erheblich beeinträchtigt. Sie rät Eltern, bei anhaltenden Auffälligkeiten frühzeitig Ergotherapeuten zu konsultieren, um die Ursachen abzuklären und das Kind gezielt zu unterstützen.
Zentral ist die Erkenntnis, dass körperliche Erfahrungen und Bewegung fundamental für die Gehirnentwicklung sind. Daher sind abwechslungsreiche sensorische Angebote für alle Kinder wertvoll. Ein typisches Phänomen ist der "After-Effekt", bei dem Kinder ihren in Kita oder Schule angestauten Stress erst in der vertrauten häuslichen Umgebung entladen, was für Eltern oft belastend ist.
FAQs
Eine sensorische Integrationsstörung liegt vor, wenn die Verarbeitung von Umwelt- und Körperreizen im Gehirn nicht reibungslos funktioniert, was den Alltag des Kindes erheblich beeinträchtigen kann. Dies äußert sich etwa durch schnelle Erschöpfung, motorische Schwierigkeiten oder Überempfindlichkeit gegenüber Sinneseindrücken.
Typische Anzeichen sind Probleme beim Anziehen, Schwierigkeiten mit Feinmotorik, schnelle Erschöpfung durch Reizüberflutung oder extreme Reizsuche durch Anrempeln. Auch selektives Essen oder Unwohlsein bei bestimmter Kleidung können Hinweise sein.
Körperliche Erfahrungen wie Schaukeln oder Klettern sind essenziell für die geistige Entwicklung, da sie motorische Planung und räumliches Verständnis fördern. Sie helfen, neuronale Netzwerke im Gehirn aufzubauen und automatisierte Abläufe zu entwickeln.
Es ist ratsam, frühzeitig eine Ergotherapeutin oder einen Ergotherapeuten mit entsprechender Weiterbildung zu konsultieren. Diese können durch eine gezielte Diagnostik feststellen, wo die Schwierigkeiten liegen und geeignete Therapie- oder Beratungsansätze empfehlen.
Der 'Erftoeffekt' beschreibt, dass Kinder ihren angestauten Stress oft erst zu Hause abladen, nachdem sie in Kindergarten oder Schule scheinbar problemlos funktioniert haben. Dies kann Eltern stark belasten und deutet auf eine Überforderung in der institutionellen Umgebung hin.
Eltern können eine reizreiche Umgebung mit verschiedenen Materialien zum Fühlen, Hören und Sehen anbieten, ohne das Kind zu überfordern. Wichtig ist, individuelle Bedürfnisse zu erkennen und bei anhaltenden Problemen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
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