Vom Traditionsmedium zu Digital First: So gestaltet die F.A.Z. die digitale Zukunft der Print- und Online-Medienwelt
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Das Interview mit Marina Sorg, Chief Product Officer der FAZ, beleuchtet die digitale Transformation des traditionsreichen Medienhauses. Ein zentraler Spagat besteht darin, einerseits innovative digitale Produkte und nutzerzentrierte Erlebnisse (wie Personalisierung) zu entwickeln und andererseits den klassischen journalistischen Anspruch sowie die Markenidentität zu wahren. Ein Meilenstein war die Einführung der Bezahlschranke FAZ+ im Jahr 2018, die zunächst intensive interne Debatten über Inhalteauswahl und Geschäftsmodell auslöste, heute aber ein etabliertes System mit signifikantem Paid-Content-Anteil ist. Die Transformation erfordert organisatorische Anpassungen, wie die Arbeit in agilen Prozessen mit externen Partnern, und kulturelle Veränderungen, etwa die Einführung datenbasierter Entscheidungsfindung (z.B. Abo-Erlöse neben Reichweite) in der Redaktion. Ein langfristiger "Digital First"-Workflow wird angestrebt, wobei das Printgeschäft nach wie vor eine wichtige finanzielle und identitätsstiftende Rolle spielt. Die Herausforderung bleibt, in einer sich schnell wandelnden Medienlandschaft stets nah am Nutzer zu sein, ohne die journalistische Kernkompetenz zu vernachlässigen.
Wir versuchen immer dort zu sein, wo unseren Nutzer und unseren Nutzerinnen sind, damit wir an diesen Punkten irgendwie anknüpfen können. Und meine Wahrnehmung ist es wird auf jeden Fall schneller, es kommt schneller mehr dazu, es verändert sich in schnelleren Rhythmen und unser Spargades immer, dass wir natürlich diese Dinge anbieten wollen und müssen. Aber jetzt nicht sagen können, auch Fazit hast du nur noch einen großen Suchschlitz und Interagema mit dem Content. Also das, sondern wir müssen halt den Spargad bilden zwischen wie können wir damit experimentieren, wie können wir für uns Erfahrungen sammeln in dieser Art der Nutzer-Interaktion. Wie können wir aber nach wie vor den Anspruch, den an einer FZ gestellt wird nämlich Nachrichten zu kuratieren und zu publizieren, trotzdem erfüllen. Hallo, ihr Lieben Digitalos hat draußen herzlich willkommen bei den Digital Product Talks. Heute sprechen wir mit Marina Sorg von der Frankfurter allgemeinen Zeitung. Sie ist der PT Chief Product Officer und treibt die Digital Transformation eines der wichtigsten Medienhäuser Deutschlands voran. Medienhäuser müssen heute alles gleichzeitig schaffen, digital verfügbar sein, personalisierte Erlebnisse liefern und ihre journalistische Haltung gewahren. Wie man diesen Spargad meistert, das zeigt uns Marina Sorg. Ich sag's mal in ihren eigenen Worten, die große Frage für Zeitung, wie die FZ, wie werden wir digital, unseren Lesern in maßgeschneiderte Inhalte und bleiben trotzdem die Zeitung, die wir immer waren. Ich fahre es mal zu hören, los geht's. Hallo Marina, schön, dass du da bist. Zum Anfang wie immer, nimm uns kurz mit auf den Weg, den du gegangen bist, zur der PT Chief Product Officer bei der FZ und was diesen Job so ausmacht, der so wunderbar klingt. Vielen Dank, Esma, für die Einladung. Sehr gerne. Ja, ich bin seit acht Jahren jetzt bei der FZ und habe dort als Produktmanagerin angefangen. Also genau, ich habe ursprünglich DVL studiert mit dem Schwerpunkt Werbung. Also war etwas ganz anderes gemacht, bin dann irgendwie über einen Job vorher im E-Commerce, ins Produktmanagement gerutscht, sag ich mal. Und dann hat die FZ irgendwann inseriert und ich habe mich beworben und habe dort als Produktmanagerin angefangen. Wir haben damals im Bereich Digital Media sozusagen die digitalen Produkte, also Digital Assets, nämlich dass hier intern verantwortet getrieben und zu 17 als ich startete, waren es tatsächlich, also war Digitalisierung, das Schlagwort sozusagen. Also wir müssen uns digital aufstellen als Verlag, als Haus und brauchen neue digitale Produkte, brauchen neue digitale Angebote, eine andere herangehensweise Systeme. Wir sind ein altes Haus mit vielen Legacy-Systemen. Genau und in der Zeit habe ich angefangen bei der FZ und seitdem begleitet mich eigentlich der Wandel sowohl hier im Haus als auch in meinem Job, verschiedene Stationen geschung gehabt, immer auf Verlagseiten, wir sind klar getrennt durch Verlag und Redaktion und genau, bin jetzt gerade als der Piotr Chief Product Officer verantwortlich für die digitalen Produkte. Also mein Team, das Produktmanagement betreut alle digitalen Produkte, die wir seitens FZ haben, also App-Swebseits, unser IPA-Newsletter-Podcast, all das wird von uns digital betreut, in engen Schulterschluss mit der Redaktion und ein stakeholders holden, die wir hier im Verlag haben. Das sind jede Menge und genau, es macht Spaß. Ich erinnere mich an einen Satz, dem vorgesprächte SMH-Gubli Marina. Du hast gesagt, es gibt nur ein Weg und das ist ja digitale. Wann wurde dir klar, dass das die Richtung ist und dass eigentlich nichts, dass es keinen anderen Weg gibt, dass sich die FZ in die Digitalrichter mehr wegen muss, weil sonst der Anschluss in Gefahr ist? Ja, also ich sage jetzt mal, ich bin digital eingestiegen und ich habe auch immer noch digitales Produktmanagement gemacht und diesen Weg, dass es nur den Digitalen gibt. Ich sage jetzt mal, der ist so im Haus gar nicht ganz richtig, sondern wer arbeitet in Digital First, ums mal so zu sagen, aber wir haben auch noch ein sehr sehr wichtiges Printgeschäft im Haus. So sagen wir mal so unsere Geschäftsführung, unsere Herausforderungen, die wir produzieren, eine Printzeitung jeden Tag und das ist auch unsere Basis sozusagen. Und dies nach wie vor total wichtig, weil sie uns diese digitale Transformation finanziert und bezahlt und das auch die, sag ich mal, die Heritage der FZ ist, also das ist die Ur FZ, die wir haben und der Weg, dass es nur das digitale gibt, beziehungsweise das digital das Wachstumsfeld ist, in das wir einfach rein müssen, dass es viel schlauen Leuten hier in der FZ schon, bevor ich dazu gekommen bin, klar gewesen, dass da gibt es einen digitalen Weg in unsere Abteilung Product und Cells, in der ich hier tätig bin, ist eine der wichtigerer und verlagser Abteilung, sag ich mal, wo dieses digitale Wachstum und die digitalen Produkte halt entwickelt werden. Und genau aus der Printzeitung nehmen wir ganz viel, auch Inhalte für digital, aber am Ende werden wir heute einen ganz wichtigen Tag, wir produzieren heute das rein mein, die rein mein Tag ist Zeitung, das erste Mal aus einem Digital First Workflow, also das ist heute ein ganz wichtiger Tag für die FZ. Also wir befinden uns mindestens in dieser Transformation, das ist der Weg, das heißt aber nicht, das Print unwichtig ist und das Print nicht existiert, sondern es ist nach wie vor wichtig und relevant für uns, nur der digitale Weg ist halt der, der ja nach vorne geht. Also ich meine, es ist am Ende, Ende gibt es, ja es gibt nur den, bzw. wir machen das mit der mit der Printzeitung zusammen, uns was uns ist. Jetzt interessiert mich natürlich, das ist ja wahrscheinlich kein Weg, der quasi schon schön, flach und ohne Stolpersteine geäbnet ist. Vielleicht soll man schon mal so ein Beispiel projekt, ich weiß, ich erinnere mich noch auch aus dem Vorgespräch an Liquid Content Design, System Einführung. Was sind denn so Beispiele, wo vielleicht der Weg zur Digitalisierung gar nicht so einfach war, wie man sich das vorstellen kann, erst mal nur, als Beispiel, wir steigen da, wird da in und meine ganzen Themen ein bisschen tiefer ein, aber vielleicht schon mal so, um vorgeschmack zu bekommen, was es bedeutet, da den digitalen Weg zu gehen in einem Verlagshaus. Ja, also sag mal das wichtigste, was wir als FZ haben, sind ja unsere journalistischen Inhalte. Also warum ließ man eine FZ, man ließ sie nicht, weil das Produkt besonders schön ist, oder sich die App total gut anfühlt, das muss ich natürlich auch, aber weil man die Artikel lesen möchte. Und sag mal, das journalistische Produkt und der Weg in den digitalen Weg, also ich sag jetzt mal, wir haben die Zeitung, gibt es seit 76 Jahren jetzt, also die FZ, wenn das ja 75 jähriges Jubel-Lehme, die es ja gibt, die Frank-Vide-Age, meine Sonntagszeitung, hat auch ein Jubel-Lehme und unsere Website, habe ich jetzt gelernt, hat nächstes Jahr auch ein Jubel-Lehme, 9/25 Jahre. Und ich sag mal, Digitalisierung beschäftigt und schon ziemlich lange, das zeigt das. Als ich kam zu 17 war ganz klar, dass wir unser Online-Ango-Boot und zwar auch, dass wir können Nutzer abschließen auf Fatsnet und wie können wir auch Fatsnet, also sag mal, in einem Nachrichtensdream überhaupt Artikel hinter einer Paywall stellen und dafür Geld nehmen. Das war unser Kernthema damals. Es scheint toll, unwahrscheinlich weit weg und jede Website, die ihr euch so denken könnt, die Nachrichtliche Inhalte hat, ja sag ich mal, digitale Inhalte, die du dort kaufen kannst an der Paywall und das haben wir zu 18 eingeführt, Fatsplus und das ist das erste Projekt, ich habe damals das Projekt geleitet vom Verlagseite, wo wir wirklich intern auch mit einer Redaktion ganz, ganz akribisch und hart diskutiert haben, was bedeutet das eigentlich, welche Inhalte kommen dahinter? Wer wählt die aus, wählt die eine Redaktion aus oder eine Verlagsabteilung, wie viele Inhalte dürfen das sein, pro Tag, wie viele müssen das sein, was passiert denn mit unserem Reichweiten, mit unserem Werbeerlösen, also das war ein ganz grundlegende Diskussion, die wir zu 17, 18 geführt haben, die heute sag ich mal andere Natur sind, wir finden andere Diskussionen, wir wissen alle, wir haben seit 2017 noch Reichweite dazu gewonnen, seit 18, seitdem wir Fatsplus haben, das sind vor allem Nachrichtliche Themen. Wir haben mittlerweile, weiß ich glaube, wir haben mit 7 oder 14 Artikeln pro Tag hinter der Paywall gestartet, wir haben mittlerweile 40 Prozent paid content auf Fatsnet, mittlerweile sucht immer noch die Redaktion, die Artikel aus, die hinter dieser Paywall sein sollen, aber ein System und eine Maschie, ich sage jetzt mal, sagt, welcher Artikel für wen bezahlt ist und welcher nicht, also wir sind unglaublich viel weiter in diesen Diskussionen, es sind ganz andere Gespräche, die wir auch mit einer sehr offenen und sehr vorwärtsgewandten Redaktion führen, immer unter dem Qualitätsaspekt, aber das ist so ein Beispiel dafür, was bedeutet, das zu digitalisieren, weil am Ende digitalisieren wir ein nachrichtliches Produkt, weil ich mal was immer so ein Spagat hat, auch zwischen Reichweite, eine Relevanz in der Welt haben, wollen müssen sozusagen, aber auch Geld verdienen und inhalte hinter eine bezahlschranke zu stellen, einfach sagen, okay, das ist wichtiger journalistischer Inhalt, wir müssen auch leben können, wir müssen unser Hausfinanzieren, unser Arbeitfinanzieren können, deshalb verlangen wir dafür Geld und eine Prinzheitung, wann da mal es auch bezahlt und bezahlt man noch immer noch, so aber im Internet ist es ein etwas,
andere Mentalität gewesen. So und das ist eigentlich dieser ganze Weg, den wir immer weiter gehen und zusammen bewältigen. Bevor jetzt auf die einzelnen digitalen Produkte der FZ zu sprechen bekommen, interessiert mich noch mal der übergreifende Blick auch auf die Organisation und digitale Transformation, weil ich kann mir vorstellen, so ein traditionensreiches Haus wie die FZ mit sehr etablierten Strukturen, mit renommierten Redakteuren und Redakteurinnen so ein Haus dann zu digitalisieren, ist sicherlich auch eine Herausforderung für die Organisation, dann agile Prozesse der ganz andere Kultur in der digitalen Produktentwicklung, als wahrscheinlich in der Art und Weise wie eine Redaktion strukturiert ist. Also was aus deiner Erfahrung bedeutet auch die Digital-Transformation für ein Haus, wie die FZ, welche strukturellen Veränderungen hat es da gebraucht, möglicherweise auch kulturellen Veränderungen, was sind da deine Erfahrungen? Ich kann natürlich immer nur für die Verlagsseite sprechen, ich sage jetzt mal Redaktion, sie sehe ich, begleiten wir sozusagen aber die Redaktionsprozesse, zu digitalisieren, das machen auch die Redaktionskollegen, sag ich mal selbst, die da ihr eigenes Tempo haben und ihre eigenen Themen, aber grundsätzlich ist es natürlich so, dass wir uns irgendwo in einem Spannungsverhältnis, sag ich mal, da bewegen, also das heißt unser Haus und wir zum Beispiel im Produkt, also ich fange nochmal an das an, wir im Produktmanagement, wir arbeiten agil, das heißt wir haben keine eigene Entwicklung, sondern wir arbeiten mit Partnern zusammen, mit für unsere Apps, für unsere Website, für unser ePaper, haben starke Partner, seit zehn, 15 Jahren an Bord, mit dem wir ganz eng zusammen arbeiten. Die Entwicklungsprozesse steuern wir agil, das heißt wir müssen intern auch unsere Stakeholder und unsere Anforderer, sag ich mal auch in einem agilen Prozess irgendwo mitnehmen, also das heißt wir haben gewisse Standardformate, Artifakte, die wir halt einfach nutzen in unserer Entwicklung. Unser Haus, ich sage jetzt mal Scrum, ich weiß nicht, ob das jeder kennt, aber am Ende erntickt dieses Haus einfach anders und wenn wir uns auf Themen und sag ich mal Projekte verein, also kommitten und vereinbaren, weiß nicht, wir fühlen ein neues Contentmanagementsystem, eigentlich habe heute gesagt, das ist ein ganz wichtiger Tag für die FAZ. So dieses Projekt hat ja vor längerer Zeit begonnen und dann ist natürlich die erste Frage, wann es ist, dann fertig. Wenn wir aber nicht wissen, was wir tun wollen, können wir schlecht sagen, wann es fertig ist und es ist auch ganz normal, dass diese Frage kommt, aber da sind wir in so einem Spannungsverhältnis zwischen, wir brauchen eigentlich eine Zufallessigkeit in der Lieferung, indem wir es tun, wir brauchen die Kommunikation in verschiedenen Level, also zur Geschäftsführung zu den Herausforderungen. Und da gibt es zum Teil auch Entscheidungen, die getroffen werden müssen, dann gehen die wieder zurück, dann nehmen wir das wieder mit, so das Brauch zum Teil, weil es dann natürlich andere Abläufe und andere Prozesse als das jetzt ein Digital Start-Up hat, also das sind auch ganz andere Gespräche, das ist aber in dem Sinne nicht schlimm und das muss man aber wissen, wenn man hier Produktmehlenspult macht und wenn man auch hier hier diese digitalen Themen begleitet, das ist ein ganz viele Gespräche, die wir begleiten, ganz viele Themen und die wir auch lange vorbereiten, die wir in vielen Gesprächen immer wieder führen, die zum Teil, also nicht Jahre auch brauchen, wenn wir über über innanliche Strukturen reden, wenn wir zum Beispiel darüber reden, jetzt die Artikel, die Fats+ sind, die hinter der Paywall stehen, kommen aus dem System, so dass der vor fünf Jahren gab es solche Systeme und solche Tools gab es ja auch schon, und andere mögen es vielleicht schon genutzt haben, wir gucken uns das an, wir bereiten das vor, wir führen Gespräche mit Redaktion, wir gucken, wie können wir wachsen, wir führen Tests durch und zu überzeugen, also wir führen dann wirklich Tests, also nicht ein Abedest durch, unseres was schauen uns ganz kritisch die Ergebnisse an, Nehmenstake oder mit, wir reden ganz viel und dann wenn es am Ende auch, sag ich mal, wenn die Daten stimmen, wenn es eine, ja wenn es einen Wachstum gibt, dann ist am Ende die Redaktion die letzte, die sich dagegen stellt, aber auch sowas, muss zum Beispiel durch ein herausgeber Kreme um entschieden werden, dass das dann eine Maschine macht, so und auf dem Weg ist halt ganz viel Kommunikation einfach notwendig und diese Spannungsfeld zwischen, wir machen irgendwie agile Produktentwicklung und versuchen in zweiter Wochensprins die Themen irgendwie durch zu bekommen und auf anderen Ebene muss man halt Themen lange vorbereiten, lange sprechen und sowas, das ja, also irgendwie haben wir und weh gefunden, indem wir das gut miteinander kombinieren können und es kommen ja auch immer mal Themen spontan rein und anders und deswegen hilft es uns, dass wir agil arbeiten, also es ist umschmeißen, können es so sagen können, okay jetzt ist das wichtig, dann machen wir halt, ist das oder da haben wir keine Entscheidung, müssen wir jetzt erstmal zurückstellen, packen wir in ein Branch und machen was anderes, also so an den Stellen hilft uns das natürlich, ja und es ist ein, ist ein komischer Spagat manchmal gerade auf der Produktmanagement eben, ich glaube auf der, auf der Management eben wird das, wird das gar nicht so gesehen und wahrgenommen, jetzt ist ja oder die Digitalisierung steht und fällt ja auch mit den Leuten im Haus, das heißt so vor 10, 15 Jahren war gerade alles durch die Produktentwicklung digital, das war da waren eher so die externen, die die Wissesträger, die haben sich dann ja jetzt über die Jahre ja auch in die Unternehmen mit rein begeben, schon in zweiter Generation vielleicht, das heißt welchen einfache, oder wie hast du das beobachtet, wie sich das vielleicht auch dann verändert hat im Unternehmen, die die Themen, die früher vielleicht ewig lange gedauert haben oder die irgendwie schwierig waren zu diskutieren, also was hat sich dabei euch verändert dadurch im Laufe der Zeit mit den Leuten, die mehr mehr dazu gekommen sind und mehr, mehr wissen auch und vielleicht doch Entscheidungsvordigkeitsunternehmen gebracht haben. Also wir haben ja, also ich sage mal, wir haben in der Redaktion viele Kollegen, die schon lange da sind, also wir haben eh eine sehr lange Unternehmenszugöhrigkeit bei der FZ, das muss ich schon sagen, auch im Produktmanagement, ich habe Kolleginnen und Kollegen in meinem Team, die haben mir eine Ausbildung gemacht, also sie sind seit 14 Jahren Produktmehrenscher für die FZ und die haben einiges gesehen in den Jahren, aber auch in der Redaktion, also was uns total hilft, ist mit den Kollegen, also dass wir seit Fats Plus und nicht nur seitdem aber da vor allem ganz anders über zahlen, auch in der Redaktion reden, sozusagen, also mit, ich sage mal, in der Redaktion ist sehr reichweit und orientiert, weil am Ende ein Journalist ist nur zufrieden, wenn seine Texte auch gelesen werden, und das war früher in der Zeitung der Fall und das ist jetzt im Web der Fall, und am Ende ist natürlich, wenn wir was verschließen, ist immer das Thema, denn der Niestes ja keiner mehr, so jetzt ist aber eine neue Währung dazugekommen oder eine ergänzende Währung neben der Reichweite, das sind auch die Abo-Ellöser, also wie viele Abo-Os habe ich generiert mit einem Text und da haben wir Kolleginnen und Kollegen in der Redaktion, die zum Teil aus anderen Häuser oder auch aus anderen Branchen dazugekommen sind, die mittlerweile eine ganz klare Schlüsselposition in der Redaktion haben, die für dieses, für diese Fats Plus zahlen, irgendwo auch stehen, die mit den Kollegen in der, in dem Redaktion diskutieren können, was bedeutet, in das eigentlich, was liefert der Text und so was, und ist der Text gut, um Wachstum zu generieren, ist ja gut, vielleicht auch um Reichweite zu generieren, und das sind wir ja am Ende, wir wollen ja beides, wir wollen Reichweite und Abo-Wachstum und das hat sich grundlegend geändert, also das ist ja nicht nur mit Kolleginnen und Kollegen, die neu dazugekommen sind, aber auch mit diesem ganzen, wir schaffen jetzt auf der Webseite Abo-Ellöser über Fats Plus, wir können das messen, wir können das im Tools sehen, es gibt Dashboards, die Hängen in der Redaktion, die da sind allen Zugängnächtig, die können per E-Mail jeden Morgen ein Report bekommen, so das hat sich geändert und zwar nicht nur durch neue Kollegen, aber auch durch Bestehende, die einfach eine zahlen Affinität haben, die jetzt vielleicht auch an Positionen sind, wo sie das entsprechend auch, also die sich mal vor zehn Jahren auch schon da waren, aber jetzt an Positionen sind, wo sie das auch in die Redaktion tragen können, entsprechende Befugendes haben und das würde ich sagen, hat sich bei uns vor allem dahingehend verändert. Es würde ich mit dir gerne ein Thema besprechen und zwar das Thema Personalisierung von Content, Nutzerzentriertheit, weil ich überleg mir natürlich eine gerade eine Zeitung hat ja auch eine journalistische Haltung und damit eigentlich auch mit Verknüpfen mit dieser journalistischen Haltung ist sehr stark Verknüpfen mit der Markenidentität, würde ich mal sagen. So, jetzt stelle ich mir vor, ich bin jetzt Fats Plus Abonnent und krieg jetzt eigentlich meine Felix News sozusagen korratiert. Wie stellt dir denn sicher, dass ihr dann eine gute Balance habt aus? Ich bin natürlich noch das wertige Füge und die journalistische Haltung der Fats hätte spüren, in dem Content, den ich konsumiere und trotzdem das Gefühl haben, dass es meine Fats hat jetzt in dem Moment.
Was ist da, also wie stellt ihr das sicher oder was sind da deine Gedanken dazu, wie da vielleicht auch, in welche Seite die Wage mehr ausschlagen muss oder weniger? Ja, ist eine wichtige Frage, eine gute Frage. Also ums Verweckt zu nehmen, wir haben noch keiner richtig gute Lösung. Wir arbeiten seit, wo sitzen glaube ich, mit Personalisierung und und und und vertesten auch Personalisierung in unseren digitalen Produkten und wir haben seitdem eine gute Lernkurve, sage ich mal und konnten immer stetig Personalisierung erweitern. Wir haben angefangen in unser App, unser RZ App mit einem kleinen eigenen Bereich. Der heißt damals, glaube ich, entdecken sozusagen und er war die Personalisierung nur in diesem Feed. So, weil wir gesagt haben, wir wollen es ja nicht mit dem journalistischen Content vermischen, weil die Homepage ist herkuratiert aus der Reaktion. Und das ist ja auch heute noch, Sie ist immer noch kuratiert aus der Reaktion. Einfach aus den Gründen, die du gerade genannt hast. Wir als RZ haben eine Haltung, wir haben aber auch eine Bedeutung, wirklich mal und eine Verantwortung. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und natürlich haben wir auch was die Inhalte angeht, eine andere Vielfalt mittlerweile als wir das vielleicht früher hatten. Also der RZ steht für Politik, für Wirtschaft, für Harte Nachrichten, für gut recherchierte Inhalte und das wollen wir auf gar keinen Fall auf Spielstellen und in Frage stellen. Also das ist auch eine mag, also die Marke, RZ hängt ja auch an diesen Inhalt. Also da ist ganz viel dabei, was ganz wichtig ist und was viele ganz kritisch auch in diesem Haus beobachten. Nicht, dass so trotz haben wir auch Artikel über Hafermilch, weil sie nicht Seiten sprung in der Ehe und so was, was natürlich gar nicht so klassisch FZ vielleicht erst mal klickt. Und was konvertiert auch. Und was auch auf eine FZ-Art geschrieben sein kann. Also das muss jetzt gar nicht, also ich sage jetzt mal andere Häuser, die ins Namens und dann würden diese Artikel vielleicht anders schreiben als wir das tun. So, es ist schon Hafermilch auf FZ-Art, sage ich mal. Aber insgesamt ist das natürlich in Spannungsfeld was viele kritisch betrachten und auch zurecht. Wenn jetzt noch Personalisierung dazu kommen, wenn wir natürlich Personen haben, die Ehe, diese Hafermilchartikel lesen und deshalb auch in ein Abo kombinieren. Die Frage ist, welche Erwartungen haben Menschen, die das lesen an ihr Abo und an die FZ. Die wissen vielleicht auch, dass eine FZ noch mal in einer anderen Kontext hat und eine andere Marke und da ist uns wichtig, dass wir so wohl beides vereinen, sowohl die journalistische Kurattierung, die werden wir nie aufgeben, glaube ich. Also fällt mir schwer, das zu glauben. Ich glaube auch nicht, dass es sinnvoll ist. Unten guten Anteil an Personalisierung. So und das muss ein Mix sein und es wird. Und ich bin gerade in Gesprächen. Wir hatten vor zwei Wochen neuen Termin zur Personalisierung. Das wird einste Hauptthym fürs nächste Jahr sein. Wir haben auch vor Weihnachten noch einen Termin mit den Redaktionskollegen und das wäre auch nicht die letzten Termine sein. Also wir werden da viel darüber reden. Im nächsten Jahr, wie wir das begleiten, weil wir sind jetzt momentan, ich habe von über diese FZ-App und diesen entdecken Tab gesprochen, den haben wir nicht mehr. Den haben wir schon lange nicht mehr. Wir haben jetzt einen eigenen Bereich auf der Home-Patch. Das ist aber eine eigene abgegrenzter Kasten, der ist meine FZ. Und dazu gibt es noch einen eigenen Bereich. Und der da sind Personalisierte Inhalte zu finden. Und wir haben einzelne Plätze, einzelne Boxen, wo wir auch Personalisieren auf Interessen, auf Basis der Interessen der Nutze. So und das heißt, die Personalisierung hatten mittlerweile einzugehalten auf die Startseite in einer die zähnten Box, sage ich mal. Und die Idee ist, dass es darüber hinausgeht. Und ich habe vorhin eingangs als wir über Pat Kontan und so gesprochen haben, welche Inhalte haben wir hinter der Paywall. Wir suchen die Aua, es wäre da für entscheiden, welche Artikel bezahlt es und welche nicht. So hat das früher die Redaktion entschieden und heute entscheidet eine, sagt die Redaktion, dass unsere Vorauswahl aus den Düfte entscheiden und dann entscheidet ein Tool, was es jetzt bezahlt. Bei der Personalisierung werden wir sicherlich ähnliche Wege haben, dass wir sagen, okay, wir definieren Flächen, wir definieren Bereiche auf einer Seite, wo wir testen, was personalisieren wir mit dem Ziel natürlich Nutzer in unserer Seite zu halten, Nutzer und Nutzerin. Für einen nächsten Klick mit der höheren Wahrscheinlichkeit, dass sie irgendwann komvertieren, abonnenten irgendwie zu halten, zufrieden und zu stellen. Aber es darf nie diese eine Nachrichtenbappel sein, die darf es nie sein, bei der Erfahrzeit. Und wie der Weg dahin aussieht, den kenn ich noch nicht, den fangen wir gerade an, gemeinsam zu definieren. Aber da wird es sicherlich lange, lange Zeit Bereiche geben, die immer noch redaktionell Kuratiz sind. Und das auch zu Recht, sage ich mal, wenn irgendwas passiert in der Welt, das natürlich ganz oben darüber berichtet wird. Dass alle Meldungen dort stehen, das vielleicht auch Dinge frei sind, auch das, die von einem relevanten Interesse in der Gesellschaft sind. Und das braucht immer noch eine redaktionelle Hohat. Nichts nisse trotz müssen wir und wollen wir auch irgendwo in diese Personalisierung, das Richtung gehen, weil wir einfach auch Beispiele international sehen. Das hilft einfach. Also es hilft den Nutzen, es hilft uns am Ende im Wachstum und Nachrichten gibt es zu Genüge, auch bei einer Erfahrzeit. Und dort zu sehen, wo finde ich mich ungefähr wieder, dass das hilft sicherlich auch unseren Leseren und Lesern. Aber da braucht es eine gewisse Mischung und auch das ist langer. Das wird eben kein Sprint, das wird er da machen, von, sage ich mal, mit vielen Gesprächen. Die aber wichtigsten auf einen gemeinschaftlichen Weg, weil diese Marke und auch ein Zeitalter von KI, im Zeitalter von Nachrichten, Overflow und so was die Marke fahrt zett, ist und hat uns halt enorm wichtig und relevant und an der wollen und müssen wir auch festhalten. Also in diesen ganzen Kontext passiert das, das ist eine Verantwortung, macht aber auch Spaß, darüber zu diskutieren und zu streiten, soll ich mal anverschieben und stellen, mit dem Anspruch ist halt stetig zu verbessern. Und Zahlen helfen uns aber auch, also auch da wird sicherlich Erwetes geben. Und so gucken, okay, können wir nicht das gegen Gast testen. Und da müssen wir Redaktionskulling mit ein, die an der Seite arbeiten und so was. Also das wird ein langer Weg aber zahlen und helfen und da finde ich, haben wir in den letzten acht Jahren echt große Schritte gemacht, dass das halt einfach auch möglich ist, so zu sprechen und darüber zu diskutieren. Ist das so gerade gesagt, du hast dann Internet, als Beispiel im Kopf, die es besonders gut machen, magst du das mit uns teil? Also die Aften posten, das sind skandinavisches Haus, die personalisieren sehr viel und sehr gut, das haben sie mal auf Konferenzen gezeigt. Ja, es gibt auch in Deutschland Beispiele, die damit experimentieren. Ich weiß gar nicht, ob eine New York Times wirklich personalisiert und wie stark sie das tun, aber ich gehe davon aus, dass auch die relevante Anteile auf ihrer Seite personalisieren. Der Telegraph in London hat verschiedene Bereiche auf der Seite, wo sie auch dort experimentieren, aber auch da muss man sagen, ich glaube wir sind alle, also wir kochen alle nur mit Wasser, wir haben die selben Herausforderungen und auch die ähnliche Fragestellung. So, ich glaube, manche sind weiter als wir andere vielleicht aber auch nicht. Also, ja, und da sind wir, glaube ich, in einem guten Mittelfeld und wir gucken oft, wenn wir uns anschauen, das passiert im Markt. Über den Teich, also nach Amerika, weil einfach da viele gute Beispiele sind, die wir uns anschauen können, aber auch mass-kandinavien, also gerade im Medium-Markt, die Skandinavias sind da echt weiter als wir das an die Frage. Und ich denke auch, was du gesagt hast, je mehr Content jetzt, als ist es eine griehsige Content-Flood, vor allem auch mit mit KI, je mehr Content, es gibt umso Satter, während die Menschen umso mehr wünschen, sie sich glaube ich, dann auch eine Kuratierung und Erhaltung und ein Vertrauen und ich glaube, dass eher journalistische Fähigkeiten und auch der Codex, der auch mit eingebacken ist sozusagen, in das Journalisten-Pum, ich glaube, das wird eher wieder wichtiger als es, es gab ja schon abgesengelt, dass man in manchen Formen sich nur noch über Instagram oder irgendwie YouTube-Kanäle, da kriege ich immer, auch in meinem Freundeskreis. Das finde ich immer super, wenn die Stimme einigendes YouTube-Inflanters wahrer sein soll als die eine eines großen deutsch-de-verlachshauses wie auch immer. Was sagst du denn? Wie ist deine Sicht darauf? Wie haben sich denn die Anforderungen? Da sprechen wir ja auch gerade darüber, der Leserin und Lesernutzerinnen und Nutzer verändert in den letzten paar Jahren und wie siehst du es auch, wie wir zivtest in Zukunft verändern. Schnellesuche, dynamische Liquid-Content hatten wir auch schon darüber gesprochen im Vorfeld. Was passiert da? Wie verändert sich denn? Ja, gute Frage. Also, wenn wir die Leserin und Leser der FZ im Klick haben, das möchte ich vielleicht mal vorwegstellen, dann haben wir, also unser Durchschnittsleser ist so Mitte Ende 40 und eher männlich. Uns mal zum Reißen gut gebildet, wo es einkommt, das ist unser Durchschnittsleser. Im E-Paper, wenn wir gucken,
Die traditionelleren Digitalprodukte sind sie ja älter, um die 60 vielleicht, wenn wir auf Faznet und in Fazt der Tag, weil wir noch so eine kleinere App schauen, sind sie vielleicht etwas jünger. Aber die FZ hat jetzt keine Leserschaft, die besonders jung ist. Und das jetzt mal so voranzustellen, überrascht, war ich auch kein. Aber auch bei denen erinnern sich ja die Anforderungen. Es ist ja auch spannend. Es ist ja auch eine wichtige und wachsende Zielgruppe sozusagen. Genau, genau. Und auch bei denen erinnert sich die, ja genau. Dass wir ich nur damit sagen will, ist, wir haben immer das Spannungsfeld zwischen. Wir müssen eigentlich alle so ein bisschen abdecken. Also wir können. Also, du hast deine Eingangsfrage, weil ja, wie ändert sich das Nutzungsverhalten? Und natürlich reden wir jetzt nicht mehr darüber, jemanden digital anzubordnen. Also sind alle digital versiert, egal ob 40 oder 60 oder 70. Ich erlte das so schwierig, aber das heißt jetzt nicht, dass sich nicht auskennen. Also die wissen durchaus, wie man so digitale Produkte nutzt. Die Erwartung und das, wie ich ein Produkt nutze, werden ja auch nicht nur geprägt durch eine FZ und ihre Nachrichten App. So unsere Leserin und Leser nutzen Spotify, die nutzen Amazon, um Dinge zu kaufen, die weiß ich nicht, nutzen irgendeine Baren App oder weiß ich nicht regional. Verkehrspotrie, Apps und so was. Also ich sag jetzt, was ich sagen würde. In dem breien Maingebiet ist natürlich besonders gut. Die kennst du wahrscheinlich, oder? Ja, die kenn ich. Ja, die kenn ich. Die kenn ich. Die kenn ich. Können wir da nach mal schon überrennen. Aber gerne hier, wenn du positive Suite verkast ansonsten danach? Nein, die nutze sie natürlich, wenn ich mit der Anfang tatsächlich ansonsten falle, ich auch mit dem Rad. Genau. Nein, aber also ich sag jetzt mal, was ich sagen will, ist das Nutzungsverhalten ändert sich ja nicht durch uns, sondern durch die Umgebung, durch Google, durch was auch immer. Und dann schauen wir uns an und müssen es adaptieren an den Stamblowis für sinnvolle erachten. Was anfing mit den ganzen Sachmeikomers, Shopstallando damals mit Amazon ist, sag ich mal, wie kann ich schnell in einem Checkout sein? Das heißt auch da damals, also falls wir das Plus eingeführt haben, können wir keinen Fragen der Antigitalabbo haben will, wo wohntst du, geht mal deine Postleitsal- und Telefon um ein Best noch an, wenn du es abokaufst. Paper muss verfügbar sein im Checkout. Also diese ganzen Themen, das ist natürlich was, was wir in unsere Produkte implementieren müssen, wo wir strecken verschaffen müssen, was für uns als Traditionshaus nicht so einfach ist, immer. Weil wir die Basis dafür uns verfindet haben, die technologische Basis. So, das ist das eine. Zum anderen ist es so, dass wir merken jetzt gerade durch AI und durch Nutzung von, sag ich mal, Google, von Plexity, von ChatGPT, dass das Nachrichten verhalten, ein bisschen Interaktiver wird. Also im Grunde etwas mehr zugeschnitten, auf das, was ich brauche, ich kann vielleicht meiner Nachfrage stellen, ich kann tiefer in den Kontinent hauchen, dass sehen wir an einigen Stellen, wo wir versuchen, unsere Artikquaten, Experimente damit zu machen. Wir sehen, dass wir haben schon länger Podcast und Text-to-Speech im Produkt. Also ich kann mir Artikel vorlesen, dass nicht bin unterwegs. Ich habe eine Multidivise-Nutzung, sitzt irgendwo, guck was, hat noch was anderes Parallel in der Hand oder lauf irgendwo hin und höre was. Also auch da, eine Karpler-Integration. Also wir versuchen immer dort zu sein, wo unsere Nutzerinnen sind, damit wir an diesen Punkten irgendwie anknüpfen können. Und das merken wir einfach, also ich finde, meine Wahrnehmung ist es, auf jeden Fall schneller, es kommt schneller mehr, dazus verändert sich in schnelleren Rhythmen und unser Spagat ist immer, dass wir natürlich diese Dinge anbieten wollen und müssen. Aber jetzt nicht sagen können, auf Fazit hast du nur noch einen großen Suchschlitz und Interagema mit dem Content. Also das, sondern wir müssen halt den Spagat bilden zwischen, wie können wir damit experimentieren, wie können wir für uns Erfahrungen sammeln in dieser Art der Nutzer-Intraaktion, wie können wir aber nach wie vor den Anspruch, den an einer FZ gestellt wird, nämlich Nachrichten zu kuratieren und zu publizieren, trotzdem erfüllen. Und da, das geht manchmal nicht zusammen, manchmal schon, manchmal finden wir auch smarte Wege und Liquid Content ist, glaube ich, ein gutes, gutes Beispiel. Also sozusagen Artikel, die wir haben, gibt es immer zum Hören. Also das auf jeden Fall, wenn man immer eine Text-Sus-Speech-Variante, auch das ist AI. Also wir arbeiten mit 11 Labs. Das ist eine komplette AI-Stimme, die wir da nutzen. Umgekehrt, wir haben nicht für jeden Artikel ein Video. So, da Video wird nächstes her für uns auch wichtiger sein. Wir haben aber schon mal horizontal, also horizontale Videos sind wir gut drin, aber vertikale Videos. Nicht so sehr, wir haben eine TikTok-Redaktion seit ein paar Jahren, die auch ganz losgelöst von, sag ich mal, anderen redaktionellen Strukturen in der Redaktion TikTok macht und auch gut und erfolgreich. Und das dann wieder ins Produkt zu bringen, das haben wir dieses Jahr das erste Magischhaft. Also auf FZ haben jetzt auch so ein Riegel mit, sag ich mal, vertikalen Formaten. Da wird es nächstes ja auch weitergehen, weil wir merken auch Menschen um die 40, um die 50. Ja, ich schließe mich der Eilen, ich bin auch 41. Sind auf Instagram gucken vertikales Video, sind auf TikTok wie auch immer und das ist einfach nur zum Verhalten, was sich verändert. Und deshalb müssen wir da auch mitgehen. Der Weg ist halt manchmal nicht so einfach und wir diskutieren enttän viel, wollen wir das eigentlich. Also wollen wir unsere TikTok-Videos auf unserer Seite haben? Ja oder nein, welche Videos nutzen wir dann? Wer ne extra produziert und so. Also es ist schon dann löst immer eine Diskussion enttän aus. Die aber glaube ich schon wichtig ist für die Qualitätsaspekte, die FZ hat auch mitbreitet. Also wenn du so zureurekauf, ich darf alle viele ab, dass ihr euch da Gedanken macht, hast ja, euch da überlegt, wie das genau funktioniert. Ohne jetzt da einfach bis vor dem Podcast genau gewusst zu haben, wie das bei euch läuft, definitiv. Du lasst es doch mal in die neue Design- und Produkte, die reinen schauen, wie genau ihr an die Produkteentwicklung rangeht. Wir Agenturen prädigen ja immer sehr stark, dass es ein Designsystem braucht, auf dem man aufsetzt, damit man dann eben darauf aufbeut, verschiedenste Produkte bedienen kann, die Apps, die Website etc. Deswegen meine Frage, habt ihr ein Designsystem und wenn ja, hilft es euch nachhaltig zu skalieren und da wirklich den Überblick zu bewahren, überall mehrklichen Komponenten. Genau, starten wir mal damit. Also wir haben unser Produkt Design, legt nicht im Produkt, sondern in der Redaktion, um es da an der Stelle auch nochmal ein bisschen komplizierter zu machen, aber es ist ein sehr wertgeschätzter Kollege, der sich um unsere Designs kümmert, mit einem kleinen Team sozusagen und wir arbeiten da Gemeinschaftlich dran. Also es gibt Libraries, es gibt Pattern, wir haben Style Guide, der auch Verlag und Redaktion vereint. Also das gab es wo sie zähn auch nicht, ist jetzt auch nicht mein Verdienst, aber am Ende haben wir seitdem auch uns weiterentwickelt und haben ein gemeinsam ist System, wenn man so will und versuchen schon, soll ich mal die Farben aber auch die Elemente und sowas durchzudeklinieren. So, wenn wir jetzt im Produkt starten und nochmal ein neues Feature implementieren wollen, wenn wir ein Produkt relaunch machen, ist vielleicht das schönerere Beispiel, FZ der Tags, eine App, die haben wir im Februar Redesign gelaunches, eine etwas isoliertere App, die Zähnartikel pro Tag beinhaltet, die sehr zusammengedampft sind, sehr visuell ansprechen, also großformatige Bilder, nur Artikel zusammenfassungen anstatt Tise, dann der Artikel immer, sage ich, man in Artikel zum Hören dazu, Personalisierten Anteil in diesen Zähnartikeln und so, also sag ich mal so unser digitales Vorzeigeprodukt, wenn man so ein bisschen weiter nach vorne will, sozusagen und als wir das gestartet haben, diesen Prozess, sag ich mal, das geht lange vorher los, ich glaube letztes Jahr im Mai hatten wir einen Kick-Off, wenn mich nicht alles toll schon gesagt haben, okay, was wollen wir dann eigentlich machen, was ist unser Ziel mit Reaktionen und mit Verlag. Und dann fangen wir an und deswegen ist das ein schönes Beispiel, haben wir sehr viel Nutzer-Test gemacht und sehr nutzerzentriert gearbeitet, sozusagen, wir haben uns mit dem Kollegen aus der Redaktion, der das Produkt Design macht zusammengesetzt, und wir haben gesagt, okay, was wollen wir dann eigentlich, was ist unser Ziel mit dieser App und dann haben wir verschiedene Varianten es gezielt und die dann in den Nutzer-Test geschickt und da du wiederum geguckt, okay, was machen wir denn jetzt mit diesem Ergebnis und wir haben nämlich bei der Tag, es ist nicht kein Horizontal-Flow, wo man es Horizontal, ne, kein Vertikal-Flow, Entschuldigung, kein Vertikal-Flow, also von oben nach unten, sondern Horizontal, sozusagen, und das ist anders als in unseren anderen Nachrichten-Apps und noch so, wie man sonst sieht und das ist nur durch Nutzer-Test entstanden, also im Runde Idee zwischen Design und Produktmensch sozusagen, können wir das nicht mal ausprobieren, wie verhalten sich andere Apps, in denen ich mich irgendwie navigiere und dann, wo das eigentlich mehr skizziert, dann wurden erst mal Dayouts gebaut, da wurden dann Nutzer drauf geschickt und dann wurde es sich mal weiter durchdekliniert und das ist ganz schöner Prozess, weil da wirklich von an
Anfang an alle Parteien zusammengearbeitet haben. Manchmal ist es aber auch so, dass wir einfach Designs bekommen und die dann umsetzen. Manchmal ist es so, dass wir halt sagen, okay, wir hätten gern folgendes und dann wird das einmal gezeichnet. Aber insgesamt bewegen wir uns schon auf einem einheitlichen, sagt man, FZ-System, wie wir Dinge kommunizieren, wie wir Buttens, Benennen, wo sie platziert sein dürfen, wie groß die sein dürfen, welche Farbe sie haben dürfen. Also so all das ist definiert und ist auch für alle Zugänglich alle unsere Partner bei Wer. Und ich hab's eingangs gesagt, wir haben keine eigenen Entwicklungsartie. Also das heißt, wir haben diverse Partner natürlich ein paar große für unsere Kernprodukte, aber auch drum herum ganz viele, kleine Repartner, die an einzelnen Stellen mal was übernehmen und gerade auch für die Saleskollegen einzelne Kampagnen und so was machen und das muss ja immer fahrtzettig aussehen. Und es muss klar sein, das ist jetzt die FZ. Bei jere Freiheit kommt in Zune, also so an verschiedene Elemente, da muss es einfach einen Standard geben und den Hambier mittlerweile. Und ich würde sagen, fast über alles zu müssen, an den Stämmen, wo wir arbeiten, haben wir ihn und greifend auf was einheitliches zurückgegt. Ja, ich glaube, das Wichtige ist ja auch, ich mein nie, es kann nie perfekt sein und alles stimmen, aber wie du sagst, man muss dein Gefühl dafür haben, funktioniert das schon irgendwie, was wir da so bauen und wie wir das bauen. Und kommt das da draußen auch richtig an und kriegt wir trotzdem Dinge wie Konsistenz oder wie du sagst, bei jere Freiheit gelöst und spielt da alle sind anhand davon, demher definitiv ja. Welche Produkte oder Features würdest du sagen, sind aktuell, also ich mein, wir haben das gerade über das Tagprojekt gesprochen. Gibt es da andere Produkte oder Features, die du hervorheimwürdest, wo du sagst, dass es eigentlich schon auch sehr, sehr wichtig für uns? Also, ich sag mal, wenn wir über die FZ reden, dann ist der Tag ist wichtig für uns und ist für uns auch aus Produkmeidenschaften, wenn es sich da einfach ein sehr schönes Beispiel war, wir Dinge tun können, die wir sonst im Kern Produkt nicht tun können sozusagen, was für uns wichtig ist. Es ist eine schwierige Frage insofern, also wir versuchen unsere Produkte so zu entwickeln, dass wir nutzerinnen und nutzer im Produkt halten und dort halt das abbilden, was sie brauchen. Und man sieht in den letzten Jahren so ein bisschen in der Medienwelt, wenn man auch so, weil sie nicht nur auf Timesich zum Beispiel anschaut, aber auch andere, dass der reine Nachrichtenkonsum, ich sag mal, ergänzt wird um andere Dinge, die im Produkt zu finden sind. Also, die Frage ist so ein bisschen jemand kommt zum Nachrichten des Entzones, aber bleibt vielleicht für ein Kreuzvertretzel oder für ein Podcast oder so was. Also, ich sag mal, das Nutzungsverhalten noch zu ergänzen und auch so rotieren und an Stellen anzusetzen, die wir auch in der Produktentwicklung mit berücksichtigen müssen, die das Produkt ein bisschen komplexer machen und nochmal Hürden einbauen, vielleicht doch nicht gehen zu wollen und so was. Und da würde ich sagen, haben wir im letzten Jahr ganz viel getan, auch in diesem Jahr, wo wir sagen, okay, wir haben Spiele hinzugenommen, sind FZ-Spiele mit ins Produkt gewandert, also in der FZ-Apparman-Spiele-Tab. Mit einer Wörderversion, FZ-Like, mit einem Kreuzvertret, mit Anspruchsvollen, sag ich mal, spielen, aber auch mit einem Memorie, was auch total schwer ist, weil es nur so musste sind und so was. Aber wo wir sagen, okay, das sind da zu bekommen, das sind zum Teil auch Abonnenten-Feeders. Wir haben Text-Speedchen zu bekommen vom vor vielen Jahren schon und arbeiten da aber auch stetig weiter. Also Text-Speedchen hat immer eine Relevanz für uns in der Weiterentwicklung. Wir fallen immer an der Stimme, an den Player, wie können wir das irgendwie besser erlebbar machen? AIT, im Namen, wie können wir zusammenfassen? Also mit AIT, die Artikel zusammenfassen als Ergänzung, nicht als Idee, dass man deswegen den Artikel nicht mehr nutzen muss. Aber das halt alles im Produkt zu implementieren, das ist für uns schon eine der wesentlichen Aufgaben. Und das auch dann erlebbar zu machen, wenn wir jetzt krochen und zu bekommen, wir haben eine eigene Rezeptatenbank. Und das alles in so einer App, dann auch wieder verfügbar zu machen und so, das ist eine ganz eigene Herausforderung. Und wir brauchen halt auch ein Packniffer, weil das am Ende stehen wir weiterhin für Nachrichten. Und das muss überall klar sein und auch dran leben. Aber die anderen Themen war mehr trotzdem, der auch eigentlich mal präsentieren und integrieren. Und das ist so das, was uns so ein bisschen umtreibt in den letzten Jahren, dass diese Welt einfach der FZ größer wird. Ja. Und ich meine, da gibt es ja wirklich, wie du schon sagst, so viele Ideen, was man noch alles machen könnte und was man nicht noch alles integrieren könnte. Wie stellst du überhaupt sicher oder was macht ihr um zwischen der Betreuung, der aktuellen Produkte zu unterscheiden, aber auch so der langfristigen Strategie. Also was für Frameworks nutzt ihr, um euch da strategisch vorzubereiten, spätte euch da einmal im Quartal ein und macht da zwei Tage Strategieworgeshops. Wie schaut man denn nach vorne und entscheidet dann oder justiert dann wieder die Richtung? So gute Frage. Also ich glaube, den Einweg gibt es bei uns nicht. Also was wir im Produktmehlenschmin schon machen, wir schließen uns zumindest einmal im Jahr ein und gucken, was das Ziebel für unsere Produkte und in welchem Fallen es stehen die zueinander. Was welche Bedeutung hat eine FAZ App, welche Bedeutung hat ein E-Pay-Pah, welche Bedeutung hat Audio neu hinzukommt jetzt Video als eigene Disziplin, sag ich mal auch für uns irgendwie die wir mit betreuen. Was war vorher schon immer da, ne? Aber Werden hat jetzt keine Produktmanagerrolle auf diesem Thema AI. Wir hatten vor zwei Jahren auch nicht. Also wie gehen wir damit um ist es ein eigenes Produkt, es ist kein Spiele wie formulieren wir das. So da versuchen wir uns schon zu sortieren im Produktmehlenschmin Kreis, sag ich mal auch mit meinem Chef der Chief Product- und Zeltsofistler, also unser Abteilungsleiter ist damit allein. So ist es jetzt nicht so, dass wir eine große Produktvision in der FAZ übergreifend haben. Das ist einfach nicht so, sondern wir haben für uns ein Zielbild im Kopf für unsere einzelnen Produkte und haben da schon mal so Leidplanken. Also jetzt ist gerade, wir reden im Dezember und da reiten wir jetzt gerade vor, was ist das Thema fürs nächste Jahr? Also wie gehen wir mit diesem ganzen Kontext um und was ist unser Fokus und was ist unsere Vision als Produktmehlenschmin, was unsere Mission, was sind unsere Ziele für die einzelnen Produkte und das versuchen wir so gut es geht abzubilden und das hilft uns auch, also um die ganzen Anforderungen der einzelnen Steak-Holder auch abgleichen zu können. Also was ist eigentlich wichtiger als was, wie passt das da rein? Man muss sich aber auch so ehrlich machen, das muss ich schon zu sagen, damit können wir nicht so durchfahren bei einer FAZ. Ich habe glaube ich ganz oft gesagt, wir diskutieren viel. Und an den Stellen ist das auch so, dass wir im Grunde sagen, die Redaktion hat ja auch eine Produktvision und ein Redakteur, jeder einzelne Redakteur, der für die FAZ schreibt, hatten die Vision von seiner FAZ. Und wir haben über 400 Redakteure und ich glaube wir haben über 400 Visionen. Also so an der Stelle, dann kommen noch die ganzen Verlagsmitarbeit dazu. Das haben wir nicht in einem großen Workshop übereinandergelegt, glücklicherweise laufen wir trotzdem mit einer gemeinsamen Berichtung. Das ist glaube ich nicht so weit von einander entfernt an den Stellen. Und unsere Herausgebern und unsere Geschäftsführung sind da auch stark abgestimmt, was so Backstumsthemen angeht. Und das ist in unserer Leitplanke, in der wir uns finden und in der wir uns einordnen. Und ich sage mal, meine Produktmeister, wenn ihr das jetzt hört, sagen die haben Marina, das sagt sich so schön. Am Ende kommt immer irgendein Thema von rechts mit Management auftrag und dann wird das auch gegen die Produktvision umgesetzt im Zweifeln. Oder ich sage jetzt mal unsere Vision und unser Kontext wieder so adaptiert, dass das da rein passt. Und wir das auch mitragen können. Aber ich glaube so ganz, ja, also ganz so leerbuchmäßig wie in anderen Häusern ist das in der FZ nicht der Fall. Kann gut sein, kann auch schlechter sein, dann gibt es unterschiedliche Weihnachten dazu. Marina, jetzt würde ich gerne einmal mit dir noch ein bisschen in die Zukunft schauen. Welche Trends siehst du besonders relevant an für die digitale Produktentwicklung in eurem Kontext, zum Beispiel natürlich haben wir über KI gesprochen, Microsoftscriptions, solche Themen. Und vielleicht daraus abgeleitet, was es jetzt gerade auf der Roadmap besonders hoch priorisiert und wie siehst du die digitale Zukunft der FZ in den nächsten 10 Jahren, kann weiß keiner. Aber drei, vier, fünf Jahren. Also ich starte mal was ist das aktuell vielleicht Priorität. Wir haben über Personalisierung gesprochen, das hat total Priorität gerade. Auch das Thema, wie können wir diese wachsenden Strukturen im FZ-Kontext produkt technisch mit begleiten. Und das hat Prior, weil wir einfach merken, wir müssen ein bisschen stärker vielleicht uns auch fokussieren und können nicht immer nur noch ergänzen, sondern brauchen einen Kugengeweg, dass das zu
präsentieren, Video und Audio. Also im Grunde, ich will jetzt nicht Liquid Content nennen, das klingt so groß, ne? Aber unsere Inhalte an das als Text oder ergänzt den zum Text noch dazu reichen als Audio und als Bild bewegt, das sind unsere Harder-Fokus-Team für das nächste Jahr. Ergänzende Themen, also wie können wir mit diesem ganzen Lebensweltdischem besser umgehen in einem Rahmen einer FZ, das sind so die Themen für das nächste Jahr. KI spielt immer eine Rolle, ne? Also das habe ich jetzt nicht explizit genannt, aber AI finde ich, und da sind wir uns jetzt FZ, glaube ich schon einig, ist ja kein Selbstwerk, so wir müssen uns anschauen, was passiert dort, wie verändert sich Nutzungsverhalten, wie verändern sich auch Anforderungen von Nutzerem und Nutzerem. Aber AI ist jetzt erst mal kein Selbstwerk und wir haben kein Projekt, was sagt wir brauchen, mehr AI in unseren Produkten. Sondern es kann ein Mittel sein, um Dinge zu erledigen, besser zu erledigen, besser umzusetzen und wir experimentieren an vielen Stellen und versuchen natürlich auch dort stattzufinden, wo man stattfinden muss und dort zu experimentieren, wo man experimentieren sollte. Und ich glaube, das ist das große Thema für die Zukunft, weil niemand weiß, was genau passiert, welche Bedeutung klassische Nachrichtenhäuser noch haben werden in der Zukunft, aber ja, also ich sage mal eine Zukunft, in der ich wieder noch einen Chat-Gipetie fragt, was es dann heute wichtig ist auf jeden Fall eine Betrohung für uns als Haus und da die Marke mit Henspiel zu bringen, dort zu experimentieren, also ich mein, wir wissen nicht wohin es geht, wir wissen nicht, wie schnell es sich, also wir wissen, dass es schnell entwickelt, aber wir wissen nicht wohin. Und das ist einfach ganz wichtig, dass wir irgendwie schauen und begleiten und gucken und experimentieren ohne unsere, sage ich mal, unsere ohne schon unsere ohne journalistische Haltung aufzugeben und das zu tun, was wir tun. Und ja, wie sieht das in fünf Jahren aus oder drei Jahren, ich weiß es nicht, ich glaube nur, dass unsere Produkte werden anders aussehen, also sie werden schon anders aussehen, sie entwickeln, sich stetig weiter. Wir werden mehr Texte haben mit Video, mit Audio, dass auf jeden Fall wir werden hoffentlich auch einen großen Personalisiertenanteil haben, den man vielleicht als Nutzer gar nicht so merkt, also ohne die Filterbabel und all diese Themen und hoffentlich werden wir, wenn wir weiter eine relevante, eine relevante Adresse sein, also so das und das ist ja, muss ich nicht ausschließen, ist aber am Ende, ja, auf jeden Fall was, was wir, was wir versuchen und wo wir darauf hinarbeiten. Jetzt mal Greenfield-Approach, also in Richtung Abschluss jetzt, wenn du ein neues digitales Produkt, sondern vom Artentwickeln dürftest, komplett ohne Restriktion, wie sehr das aus, was wäre das heute? Und für die nächsten drei, vier Jahre natürlich. Ja, heute und jetzt wäre es definitiv ein personalisiertes Liquid-Produkt, also definitiv personalisiert zu einem sehr hohen Anteil sogar mit Audio-Video, vielleicht würde man sogar entscheiden dürfen, wie man jetzt konsumieren will, ob Text, man zörend will, ob man Video will, wäre viel reduzierter als das, was wir eigentlich anbieten. Also der Verzett bildet ja zu allen Texte an und ich faszinier nicht, also wir publizieren auf jeden Fall über 150 Texte, glaube ich am Tag, das muss man erstmal schaffen können, wäre sehr viel Interaktiver als das, was wir zum Teil so anbieten können, aber also es wäre personalisiert, es wäre reduziert, Interaktiv. Perfekt, dann kommen jetzt zu den abschließenden drei Quickfire-Fragen für dich. Frage Nummer eins, dein Lieblingsfeature der FAZ und warum? Mein actuales Lieblingsfeature ist unser AI-Podcast aus dem Rhein-Main-Gebiet, denn haben wir seit kurzem, weil er gibt mir jeden Abend fünf Minuten über Blick, was sind die Regionen, denn ich dann wohne überhaupt los war. Das muss ich meiner Familie schicken, die wohne ja auch in Rhein-Main-Gebiet. Das klingt sehr gut. Zweite Frage, dein wichtigstes Learning aus der Transformation und zum Beispiel ein Digitals-Experiment, das Schief gegen natürlich, wir brauchen Wer-Learnings, kriegen wir meistens auf Basis von Fehlern, die wir auch gemacht haben oder auch was, was besonders gut lief. Also wir testen total viel, das machen vor allem die Cooldinger aus dem Paywall-Team, die ganz viel Abit testen und so was. Ich glaube da sind auch viele Digi schon Schief gegangen, also mein wichtigstes Learning ist ein bisschen banal, aber es ist tatsächlich so dieser Lehrbuchansatz, der funktioniert bei uns nicht. Wir müssen reden, wir müssen diskutieren und wir brauchen am Ende ein Test und Daten und am merken wir, wir liegen falsch oder wir liegen nicht falsch, aber es ist wirklich so, dass dieses, ja, Lehrbuchmess es funktioniert nicht. Wir müssen halt einfach unseren eigenen Weg finden, immer und das ist mühsam und das machen wir auch anstrengend und vollert viel Disziplin und vor allem auch viel Resilien, da immer wieder weiter zu machen, aber das ist der einzige Weg, der für uns irgendwie im Haus funktioniert. Ich habe das ja nicht die einzigen. Ich kenne niemanden, der nach dem digitalen Playbook längerfristig arbeitet. Gut, letzte Frage. Die digital Zukunft ist, Punkt Punkt Punkt. Super, Marina, vielen Dank für deine Zeit und für die ganzen Wertvollen Insights, die du uns gegeben hast. Da können unsere Hörer und Hörerinnen mit Sicherheit einiges mitnehmen. Hat uns große Freude gemacht. Vielen Dank. Danke auch an euch. Ja, ihr lieben das. Was mal wieder mit der heutigen Folge der Digital Product Talks, die ich mal mit Marina Sorg von der FAZ zum Thema Digitalisierung der Verlagsbranche. Wenn dir das Gespräch gefallen hat und du die ein oder andere Idee für dich mitnehmen konntest, dann zeig uns ein bisschen Liebe. Folge dem Podcast, lasst eine Bewertung da und teilt die Folge mit jemanden der genauso digital tigt wie du. Dein Support hilft uns noch mehr spannende Gäste und frische Insights rund um Digital Produkte, UX und Business Transformation zu bringen. Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge, wenn es wieder heißt, Herz Dog Digital Products. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Die FAZ befindet sich in einer digitalen Transformation, die einen Spagat zwischen traditionellem Qualitätsjournalismus, neuen digitalen Produkten und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit erfordert.
Ein zentrales Projekt war die Einführung der Bezahlschranke FAZ+ im Jahr 2018, die grundlegende Diskussionen über Inhalte, Reichweite und Finanzierung auslöste und mittlerweile etabliert ist.
Die Transformation stellt organisatorische und kulturelle Herausforderungen dar, wie die Integration agiler Produktentwicklung in etablierte Strukturen und die Förderung datenbasierter Entscheidungen in der Redaktion.
Personalisierung und nutzerzentrierte Inhalte sind wichtige Wachstumsfelder, müssen aber stets mit der journalistischen Haltung und Markenidentität der FAZ in Einklang gebracht werden.
Summary:
Das Interview mit Marina Sorg, Chief Product Officer der FAZ, beleuchtet die digitale Transformation des traditionsreichen Medienhauses. Ein zentraler Spagat besteht darin, einerseits innovative digitale Produkte und nutzerzentrierte Erlebnisse (wie Personalisierung) zu entwickeln und andererseits den klassischen journalistischen Anspruch sowie die Markenidentität zu wahren. Ein Meilenstein war die Einführung der Bezahlschranke FAZ+ im Jahr 2018, die zunächst intensive interne Debatten über Inhalteauswahl und Geschäftsmodell auslöste, heute aber ein etabliertes System mit signifikantem Paid-Content-Anteil ist.
B. Abo-Erlöse neben Reichweite) in der Redaktion. Ein langfristiger "Digital First"-Workflow wird angestrebt, wobei das Printgeschäft nach wie vor eine wichtige finanzielle und identitätsstiftende Rolle spielt.
Die Herausforderung bleibt, in einer sich schnell wandelnden Medienlandschaft stets nah am Nutzer zu sein, ohne die journalistische Kernkompetenz zu vernachlässigen.
FAQs
Die größte Herausforderung besteht darin, den Spagat zwischen digitalem Wachstum und der Bewahrung der journalistischen Qualität sowie der traditionellen Print-Identität zu meistern. Dabei müssen neue digitale Angebote entwickelt werden, ohne die Kernwerte der Zeitung zu vernachlässigen.
Die FAZ führte FAZ+ 2018 ein, nachdem intensiv mit der Redaktion diskutiert wurde, welche Inhalte hinter die Paywall kommen. Anfangs waren es 7-14 Artikel pro Tag, mittlerweile sind 40% der Inhalte kostenpflichtig, wobei die Auswahl teils automatisiert erfolgt.
Print bleibt ein wichtiges Geschäftsfeld, das die digitale Transformation finanziert und die traditionelle Identität der FAZ verkörpert. Es wird jedoch zunehmend ein 'Digital First'-Ansatz verfolgt, wobei Inhalte primär für digitale Kanäle produziert werden.
Die FAZ experimentiert mit Personalisierung in digitalen Produkten wie der App, um maßgeschneiderte Inhalte anzubieten. Dabei wird darauf geachtet, die journalistische Haltung und Markenidentität beizubehalten, auch wenn noch keine endgültige Lösung gefunden wurde.
Die FAZ führte agile Entwicklungsprozesse ein und arbeitet mit externen Partnern zusammen, während interne Stakeholder in diese Prozesse integriert werden. Dies erfordert intensive Kommunikation und Anpassungen an etablierte Abläufe im Verlag.
Die Redaktion diskutiert heute datengestützt über Reichweite und Abo-Erlöse, wobei Tools und Dashboards Transparenz schaffen. Neue und bestehende Kollegen mit Affinität zu Daten tragen diese Perspektive in die redaktionelle Arbeit.
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